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SRM Powermeter THM Clavicula M³

SRM Powermeter THM Clavicula M³

Text: NoPain Fotos: NoSaneBikeboard.at nahm den Goldstandard der Leistungsmessung unter die Lupe und testete das exklusivste Training System, das Deutschlands Powermeter-Markt zu bieten hat.21.07.13 22:47 16.556

Seitdem Ulrich Schoberer im Jahr 1985 den ersten Powermeter auf den Markt brachte und damit die Leistungsmessung im Radsport neu definierte, blieb kein Stein auf dem anderen. Im darauffolgenden Jahr gründete er das Erfolgsunternehmen Schoberer Rad Messtechnik (SRM), ließ sein Training System patentieren und das Ein-Mann-Unternehmen entwickelte sich zu einer internationalen Erfolgsgeschichte. Aufgrund der massiv zunehmenden Nachfrage - sowohl unter den Profis, als auch bei ambitionierten Amateur- und Hobbysportlern -  tüftelten viele andere Hersteller gleichermaßen an innovativen Powermeter-Lösungen. Heute ist die Auswahl an Kurbel-, Naben- und Pedallösungen in allen Preisklassen so vielfältig wie nie.

Die Firma SRM lässt sich jedoch von der wachsenden Konkurrenz nicht aus der Ruhe bringen und fertigt nach wie vor alle Powermeter in Jülich (Deutschland) sowie in Colorado Springs (USA) von Hand. Sichtlich stolz erklärt Ulrich Schoberer auf der neu gestalteten Homepage: "SRM stellt weltweit die genauesten und zuverlässigsten Leistungsmesser im Radsport her!"

Bikeboard.at nahm den Goldstandard der Leistungsmessung unter die Lupe und testete das exklusivste Training System (= leicht, steif, edel, universell und teuer) das Deutschlands Powermeter-Markt zu bieten hat.
Die Protagonisten: THM Clavicula M3 Kurbelgarnitur, Tune Kettenblätter und Kettenblattschrauben, SRM Powermeter, SRM Power Control, SRM Analyse Software.

+ Powermeter; THM Clavicula M3 Standard
+ Computer: Power Control 7
+ Software: SRMMAC

SRM Powermeter: THM Clavicula M3


Mit der M3 Karbonkurbel präsentiert das deutsche Unternehmen THM eine Ergänzung der legendären Clavicula Kurbel in Richtung Variabilität und Leistungsmessung. Im direkten Vergleich fällt die M3 angesichts der verschraubten Aluwelle zwar um 54 g schwerer aus, dafür ist sie noch steifer, mit einem wechselbaren Kettenblattstern ausgestattet und sogar etwas günstiger (€ 788,- UVP). Auch der TOUR Test 12-2011 "Leichtbaukurbeln" bestätigt die hohe Verarbeitungsqualität und Steifigkeit. Ihr STW-Wert liegt marginal hinter der Specialized S-Works, Cannondale Hollowgram und klassischen Clavicula - dafür allerdings deutlich über jenen von Sram, Shimano, Rotor & Co.

Jede Kurbelgarnitur wird in Deutschland einzeln von Hand gefertigt und unterliegt strengen Qualitätskontrollen. Gemeinsam mit THM entwickelte SRM nun den absoluten Leichtbau-Powermeter. Mit nur 662 g ist der SRM Clavicula M3 Powermeter nahezu 100 g leichter als der brandneue SRM Shimano DA9000. Ein weiteres Feature ist die hohe Kompatibilität mit allen gängigen Innenlager-Standards. Egal, ob BSA, BB30, BBright, PF30 oder BB86 - THM bietet für jeden Rahmen das passende Innenlager.

Montage

Beim Einbau von Leichtbauteilen sind Fingerspitzengefühl und höchste Sorgfalt geboten. Obligatorisch ist das genaue Studium der Bedienungsanleitung vorneweg - im Falle der Clavicula M3 unabdingbar, da auf wichtige Kleinigkeiten geachtet werden muss.

Das Clavicula M3-Manual enthält eine komplette Übersicht aller verfügbaren Tretlager-Varianten, Anzugs-Drehmomente und detaillierte Informationen zur Montage, Wartung und Demontage. Auch der SRM-Powermeter-Sensor wird darin behandelt.

Ich hatte diesen SRM Powermeter in drei unterschiedlichen Fahrrädern verbaut und konnte ihn bisher über 1.500 Kilometer bei Training und Rennen testen. Leider war auch ein saftiger Sturz war dabei, aber weder die Kurbel noch der Power Control kamen dabei zu Schaden.

Der Einbau gestaltete sich in zwei Fällen (BB30- und PF30-Innenlager) völlig problemlos. Einzig ins BB86-Lager eines 2011er Simplon Pavos war es mir nicht möglich, die Kurbel reibungsfrei einzubauen. Möglicherweise lag es an dem besonders organisch geformten Tretlagerbereich des Österreichers. Ein anschließender Versuch, die Kurbel an der Antriebsseite vom Rahmen wegzuspacern, scheiterte an der zu geringen Achslänge - die Stellschraube bot nachher zu wenig "Fleisch", um den linken Kurbelarm sicher zu befestigen. Es schadet also nicht, sich vor einem Kauf bei der Firma THM über die Rahmen-Kompatibilität zu informieren.

SRM THM Clavicula M3 Powermeter | Facts

Tech Specs

Kurbelmaterial Karbonkurbel (RTM Prozess), Achse aus hochfestem Aluminium
Gewicht 662 g Herstellerangabe (679 g inkl. Spacer und Schraube gewogen)
Q-Faktor 148 mm
Kettenblätter 53/39, BCD 130 mm
Kurbelarmlängen 170, 172.5, 175
Innenlager kompatibel mit BSA, BB30, BBright, PF30 und BB86 Innenlagern
Datenübertragung ANT+, kabellos
Batterielaufzeit 1.900 Stunden
Genauigkeit ±1%
Trittfrequenz Messung per Magnet unterhalb des Tretlagers
Gewichtslimit 110 kg (inkl. Rad und Gepäck)
Garantie 3 Jahre weltweit
Preis € 2.649,54 UVP (THM Clavicula M3 Kurbel + SRM Powermeter, ohne Kettenblätter)
  • Kurbel + Powermeter 679 g
    Kurbel + Powermeter 679 g
  • Trittfrequenz-Magnet 5 g
    Trittfrequenz-Magnet 5 g
  • BB30 84 g
    BB30 84 g
  • Pressfit 30 91 g
    Pressfit 30 91 g
  • Pressfit-86 Lager 73 g
    Pressfit-86 Lager 73 g
Praxistest

Ein Meisterstück moderner Carbon- und Messtechnik. Beim Auspacken des Training Systems lief mir ein kalter Schauer über den Rücken und es kamen erste Zweifel auf. "Ist dieser Poser-Powermeter nicht für einen Hobbyfahrer meiner Leistungsklasse viel zu abgehoben und übertrieben?", schoss es mir durch den Kopf. Natürlich ist er das, aber der Preis ist im Vergleich zu einem Maserati GT Sport oder einer Super Ice Cube von Chopard im überschaubaren Bereich - und man gönnt sich ja sonst nichts. Bei aller Exklusivität erhält man ein robustes und absolut zuverlässiges Gerät, das seinem fragilen Erscheinungsbild in jeder Hinsicht trotzt.

Tech Specs

+ Sicherer Leichtbau: Die superleichten THM Clavicula M3 Kurbeln werden konsequent für den harten Renneinsatz konstruiert. Hauseigene Belastungstests sorgen für höchste Sicherheit. Mit einem SRM-Leistungsmesser die leichteste Powermeter-Kurbel am Markt.

+ Modular: Durch Austausch des Zahnkranzsternes kann wahlweise ein Standard-Lochkreis, eine Compact-Variante oder der SRM-Sensor gefahren werden.

+ Kompatibilität: Für alle gängigen Innenlagerausführungen liefert THM passende Einbausets (z.B. für BSA, BB30, Pressfit30, Shimano Pressfit, BBright und italienisches Rahmengewinde)

+ Robustes Design
: Das flache, geschlossene Design des Powermeters widersteht den schlimmsten Witterungsbedingungen und lässt ihn auch bei Regen, Schnee und Matsch optimal funktionieren.

+ Höchste Messgenauigkeit: Die hohe Genauigkeit dieses Powermeters mit einer Abweichung von weniger als 1% basiert auf seinen 8 Dehnmessstreifen, der speziellen Messbrücke und der Kalibrierung mit einer bekannten Masse nach einem 144-Punkte Protokoll. Zudem ist er nahezu unempfindlich gegenüber Temperaturdrift. Dies belegen viele eigene Testfahrten im Freien und am Cyclus2 als auch der große Powermeter-Test im Triathlon (Ausgabe Februar 2013).

+ Absolute Zuverlässigkeit: Eine Batterielaufzeit von bis zu 3000 Stunden erlaubt ein langes, ununterbrochenes Training. SRM garantiert außerdem die Verwendung hochwertiger Materialien und konstante Fertigungsqualität.

o Montage: Einbau nur durch Spezialisten mit Zuhilfenahme der ausgezeichneten Betriebsanleitung.

- Neu-Kalibrierung:
Grundsätzlich erst bei Batterietausch angebracht - jedoch kann manch Wechsel von oder zu geschlossenen Zeitfahrkettenblättern oder ein grober Sturz eine Neu-Kalibrierung der spezifischen Steigung erfordern. Ohne Tools, exakter Zusatzgewichte und entsprechender Erfahrung relativ kompliziert, besser man schickt die Kurbel zu SRM.

- Batterietausch: Da die eingelötete Batterie nicht selbst gewechselt werden kann, muss die Kurbel - je nach Fahrdauer zirka alle zwei Jahre - zu SRM eingeschickt werden. Das bedeutet: Demontage, Versand, Nutzungsausfall und Folgekosten für den Batterietausch. Immerhin wird gleichzeitig eine Neu-Kalibrierung der Steigung und falls nötig ein Firmware-Update durchgeführt.

- Preis: Exklusivität hat ihren Preis und der ist mit € 2.649,54 ziemlich geschmalzen. Kettenblätter, ein passendes THM Innenlager und das spezielle THM-Montage-Werkzeug müssen separat geordert werden.

SRM PowerControl 7, Aluminiumversion


Der rennerprobte SRM PowerControl 7 Fahrradcomputer ist für Radprofis, Amateure, Triathleten und Trainingsweltmeister die richtige Wahl. Egal, ob Technik-Freak oder -Muffel: mit dem PC7 hast du alle relevanten Daten stets im Blick und ärgerlicher Datenverlust gehört der Vergangenheit an.

Zur hohen Praxistauglichkeit tragen die einfache Montage an TT- und Rennlenkern, sein sehr gut ablesbares Display, die einfache Menüführung, eine lange Batterielaufzeit von 120 Stunden und der gut vor Wasser und Schweiß geschützte Mini-USB-Stecker zum Auslesen, Konfigurieren und Aufladen bei. Ein weiteres Feature, das die Bedienfreundlichkeit erhöht, ist der Bewegungssensor, welcher das Gerät vor jedem Training oder Rennen automatisch einschaltet und die Aufzeichnung startet.

Der PowerControl 7 zeigt die kabellos übermittelten Daten in Echtzeit an und speichert sie für den späteren Download. Neben Leistung und Trittfrequenz sind das Geschwindigkeit, Herzfrequenz, Höhe und Temperatur. Zur Analyse steht die kostenlose SRM Software für Windows und Mac bereit. Die offenen Daten können allerdings auch mit Programmen anderer Anbieter bearbeitet werden (z.B. TrainingPeaks, WKO+, PowerCoach, 2Peak, Trainingstagebuch.org, Golden Cheetah uvm.)

Bei der hier im Test vorgestellten Aluminiumversion besteht das Gehäuseoberteil aus eloxiertem Aluminium, das Unterteil aus Kunststoff. Neben der edlen Optik bietet SRM jedem Käufer dieses PowerControl die Möglichkeit, dass sein Name in das Gehäuse eingelasert werden kann. Dieser Service ist im Preis bereits enthalten.

SRM PowerControl 7 Aluminium | Facts

Tech Specs

Abmessungen Breite: 62 mm, Länge: 65 mm, Höhe: 20 mm
Gewicht 78 g
Material Obergehäuse aus Aluminium 6061, Gehäuseunterteil aus Kunststoff
Logo/Schrift "SRM" oder Name auf Frontseite des Obergehäuses eingelasert, maximal 14 Buchstaben
Optional Name auf der rechten Seite des Obergehäuses eingelasert, maximal 14 Buchstaben
Farben gold, silbergrau, gelborange, erdbeerrot, lila, türkis, hellgrün, dunkelgrün, schwarz, himmelblau, violettblau
Akku Li-Polymer Akku, Ladekapazität der Batterie: 120 Stunden, Ladedauer der Batterie: 8 Stunden, 12 Wochen Standby
Speicherkapazität 130 Stunden Training (Sekunden-Aufzeichnung)
Technologie Integrierter Bewegungssensor, Barometrischer Höhenmesser, ANT™ und ANT+Sport™ Wireless Technologie, Laden und Auslesen über Mini-USB Stecker, Kompatibel mit allen SRM Wireless PowerMetern, kompatibel mit anderen ANT™ Sensoren (Bontrager, Garmin, Suunto)
Preis € 893,- UVP
PC7 im Vergleich zu Garmin Edge & Co

Keeps it simple. Die Funktionsliste des Power Control 7 präsentiert sich im direkten Vergleich zu einem Garmin Edge 510 GPS-Radcomputer relativ spärlich und unspektakulär. Verschachtelte Submenüs, unzählig anpassbare Datenfelder, Fahrradprofile, Karten-, Strecken-, Virtual Partner- oder GPS-Funktionen sucht man vergebens. Nicht mal ein animiertes Farbdisplay ist an Bord. Trotzdem kostet der PC7 annähernd dreimal soviel wie der Garmin. Warum?

Gerade die Reduzierung auf alle wesentlichen Funktionen inklusive ihrer perfekten Umsetzung ist die große Stärke des SRM-Computers, welcher von Radprofis, deren Trainern und vielen Athleten geschätzt wird.

+ Konfiguration: Mit der kostenlosen PC- oder Mac-Software lassen sich nicht nur die Trainingsdaten herunterladen und auswerten, sondern auch das Gerät und seine externen Sensoren schnell und einfach konfigurieren. Dies ist zwar auch direkt am Gerät möglich, allerdings wegen der fehlenden Menüführung nur versierten Benutzern zu empfehlen. Powermeter (inkl. Steigung/Slope), Pulsgurt und Geschwindigkeitssensor können automatisch gesucht und gekoppelt werden.
+ Montage: Mittlerweile gibt es für den PC7 von SRM und diversen Zubehör-Herstellern zahlreiche Halterungen für Renn- und TT-Lenker. Ich habe meinen Computer am Rennlenker mittig vor dem Vorbau montiert und somit ständig im Blickfeld. Der PC7 rastet sicher, vibrationsfrei und stabil ein. Zum Abnehmen ist hohe Fingerkraft notwendig.

+ Datenvielfalt: Auf seinen vier Screens, die mittels MODE-Taste durchgeblättert werden, zeigt der PC7 nur an, was für Training und Rennen essentiell ist: aktuelle Fahrdaten (Fahrzeit, Watt, Puls, Geschwindigkeit, Kadenz, Höhe, Distanz), Durchschnittswerte, Max-Werte und allgemeine Daten (Uhrzeit, Datum, Temperatur). Automatisches Durchblättern und/oder Zurückspringen auf die aktuellen Fahrdaten kann konfiguriert werden und hat sich in der Praxis bewährt.

+ Display
: Egal, wie versifft der PC7 auch sein mag, er bietet unter allen Lichtverhältnissen stets perfekte Ablesbarkeit.

+ Usability und Datensicherheit: Sobald der Computer richtig konfiguriert, aufgeladen und montiert ist, kann sich der Athlet voll auf sein Training oder Rennen konzentrieren, denn der PC7 erledigt die meisten Aufgaben vollautomatisch: Einschalten (Bewegungssensor), Erkennen der Sensoren, Start der Aufzeichnung, Anzeige der Werte, Speichern der Daten, Ausschalten des Geräts, uvm.

+ Intervalltraining: Ein besonderes Schmankerl bietet der PC7 fürs Training mit Intervallen. Zum Beginnen des ersten Intervalls drückt man nach einer beliebig langen Aufwärmphase auf die SET-Taste. Das Gerät setzt alle aktuellen Werte auf Null und beziffert die Zahl des Intervalls. Wird am Ende des Intervalls die SET-Taste erneut betätigt, werden die erreichten Total- sowie Durchschnittswerte dieses Intervalls für einige Sekunden angezeigt - danach wechselt der PC7 wieder automatisch zu den aktuellen Fahrdaten. Ähnliches ist natürlich auch mit der "Lap-Funktion" eines GPS-Computers möglich, jedoch verliere ich im angepeckten Zustand nach einigen Intervallen den Überblick.

+ Radrennen: Der Athlet rollt zum Massen-, Tri- oder TT-Start und setzt den PC7 durch gleichzeitiges Betätigen der PRO- und SET-Taste auf Null. Ready to race. Falls sogar darauf vergessen wird, sich der PC7 unterm Sattel oder im Trikot befindet,... es ist egal, die Daten werden in jedem Fall aufgezeichnet, sobald sich das Rad in Bewegung setzt.

+ Genauigkeit: Präziser gehts nicht. Geschwindigkeit und Kadenz werden stromsparend per Magnetsensor ermittelt und angezeigt, die Trainingsdaten (falls gewünscht) jede halbe Sekunde gespeichert. 

- Keine Anpassung der Datenfelder: Ein bisschen mehr Individualität bei Screens und deren Datenfeldern würde ich mir zwar wünschen, spielts aber nicht.

- Preis: Trotz aller Huldigung ist der PC7 sehr, sehr teuer. Ob der hohe Preis ökonomisch gerechtfertigt ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Feststeht, dass der SRM-Computer kein billiges Klumpert ist und in allen Belangen perfekt auf die Belange eines Rennfahrers abgestimmt wurde.

SRM Analyse Software, SRMMAC


Analysis made easy. Mit der SRM Analyse-Software verhält es sich ähnlich wie mit dem Power Control 7: auf wesentliche Funktionen reduziert, sehr übersichtlich aufgebaut, offline verwendbar und in der Anwendung selbsterklärend. Zusätzlich zur Windows Version wird eine abgespeckte Variante für Mac OS User angeboten - beide können kostenlos von www.srm.de heruntergeladen werden.

Als überzeugter TrainingPeaks-User und in Ermangelung einer mit Windows betriebenen Hardware habe ich ausschließlich die Mac OS Software (SRMMAC 1.10) unter die Lupe genommen.

+ Installation: Erfolgt Mac-typisch mittels Download der 5,8 MB großen DMG Datei und einem Doppelklick.

+ Download der Trainingsdaten: 
PC7 mit beliebigem USB-Kabel anstecken und den "Download Data" Knopf betätigen. Sofort (wirklich sofort!) öffnet sich das Fenster mit allen am Gerät gespeicherten Trainingsfahrten. Auswählen, erneut "Download" klicken und schon werden die Daten auf den Computer geladen. Klingt trivial, ist es auch.

+ Schneller (offline) Zugriff:
Die SRM Software organisiert alle Traingsdateien in einer einzigen lokalen Datenbank! Auf jede Trainingsdatei kann beispielsweise anhand von Datum, Zeit, Durchschnittsleistung oder maximalem Energieumsatz einfach und schnell zugegriffen werden - auch ohne Internetverbindung. Wahlweise können die Daten geräteunabhängig auch in einer Cloud gespeichert werden.

+ Kommunikationsschnittstellen: 
Optional können einzelne Trainingseinheiten per Knopfdruck unkompliziert an den Trainer gemailt werden. Die Software besitzt außerdem verschiedene Upload-Routinen, um ausgewählte Trainingsdaten auf andere Plattformen, wie TrainingPeaks oder Web4Trainer, hochzuladen.

+ Professionelle Auswertung: 
Mit der Zoomfunktion lassen sich relevante Bereiche zur noch detaillierteren Analyse vergrößern. Markierungen können so gesetzt und verschoben werden, dass der gewünschte Bereich hinsichtlich definierter Parameter analysiert werden kann. Durchschnittswerte auf einen Blick: Leistung, Trittfrequenz, Geschwindigkeit, Herzfrequenz, Distanz, Energieumsatz, Zeit.

+ Preis: 
kostenlos
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  • Analyse
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- Fehlende Funktionen zur Windows Version: Periodische Auswertung zum Vergleich von Trainingsfahrten, Analyse von Trends im Trainingsverlauf mit der Power-to-Weight Ratio Funktion, Berechnung der durchschnittlichen Maximalleistung in einem bestimmten Zeitintervall, Bestimmung der Belastung und Trainingseffizienz mit Hilfe der PF150 Graphikansicht, uvm.

- Generell fehlende Funktionen im Vergleich zu anderen Plattformen: 
Trainingstagebuch/-planung, Virtual Coach, Flexibilität beim Erstellen von individuellen Charts, TSS-Berechnung samt Performance Management Chart, Leistungsprofil, Verwaltung von Rädern, etc.

Fazit: 
Einem geschenkten Gaul... Die Software ist wirklich gut gemacht und besitzt alle Voraussetzungen, um wichtige Trainingseinheiten/Rennen bis ins kleinste Detail zu analysieren. Als ganzheitliche Lösung (Nutzung verschiedener Radcomputer, Trainingstagebuch, KM-Umfang pro Sportgerät, TSS-Berechnung, etc.) ziehe ich ihr allerdings weiterhin die TrainingPeaks-Plattform vor. In jedem Fall ist SRMMAC eine lohnende Alternative, um unverzüglich nach dem Rennen einen ersten Blick in die aufgezeichneten Daten zu werfen - auch ohne Internetverbindung.



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  1. #1
    Admin Avatar von NoPain
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    SRM Powermeter THM Clavicula M3

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  2. #2
    a proud pascullisti :-) Avatar von witti
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    Thomas

  3. #3
    Registrierter Benutzer Avatar von daybreak
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    Ich weiss nicht, bin ich daneben, wenn ich den PC7 für ein Ding aus einem anderen Jahrhundert (nämlich dem 20ten) halte?

    900 EUR für einen Wecker der aussieht wie eine Kreuzung aus 80er Jahre Trik-o-Tronik und Blutdruckmesser aus dem Quelle-Katalog ist ... öhm ... sportlich.

  4. #4
    ich weiß zwar nicht wohin Avatar von derDim
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    da kann ich ja durchkucken
    zwischen dem karbon kurbelsterndings
    das so aussieht als müsste es megakräfte übertragen
    und dem scheibendings
    is das nur ein kraftsymboldings (wie motorabdeckung im auto)
    oder hat das eine funktion

  5. #5
    Registrierter Benutzer Avatar von robert_i
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    Zitat Zitat von derDim Beitrag anzeigen
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    da kann ich ja durchkucken
    zwischen dem karbon kurbelsterndings
    das so aussieht als müsste es megakräfte übertragen
    und dem scheibendings
    is das nur ein kraftsymboldings (wie motorabdeckung im auto)
    oder hat das eine funktion
    Vielleicht hilft dieses Bild:

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  6. #6
    Moderator Avatar von Reini Hörmann
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    Zitat Zitat von daybreak Beitrag anzeigen
    Ich weiss nicht, bin ich daneben, wenn ich den PC7 für ein Ding aus einem anderen Jahrhundert (nämlich dem 20ten) halte?

    900 EUR für einen Wecker der aussieht wie eine Kreuzung aus 80er Jahre Trik-o-Tronik und Blutdruckmesser aus dem Quelle-Katalog ist ... öhm ... sportlich.
    "das ding" hat schon einige vorteile - aber die euros sind sportlich, da hast du recht - über die optik lässt sich streiten, sicher ist aber, es wird erkannt und das soll ja nicht unwichtig sein ;o)
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  7. #7
    Admin Avatar von NoPain
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    Zitat Zitat von daybreak Beitrag anzeigen
    Ich weiss nicht, bin ich daneben, wenn ich den PC7 für ein Ding aus einem anderen Jahrhundert (nämlich dem 20ten) halte?

    900 EUR für einen Wecker der aussieht wie eine Kreuzung aus 80er Jahre Trik-o-Tronik und Blutdruckmesser aus dem Quelle-Katalog ist ... öhm ... sportlich.
    Du hast mit dem Preis natürlich recht. Es gibt aber auch ein günstigeres Modell aus normalem Plastik. Etwas weniger exklusiv, aber die gleiche Funktionalität.

    Ich war vor dem Test auch etwas zurückhaltend, denn eigentlich wollte ich auf meinen Edge 500 nicht verzichten. In der Praxis hat sich der PC7 bei Straßenrennen und harten Intervallen aber bewährt. Wer auf GPS verzichten kann, ist mit dem PC7 wirklich bestens beraten.

    Gerade wenn es um Datensicherheit geht. Mir ist der Edge dieses Jahr schon 2x abgestürzt und danach waren alle Daten vom aktuellen Ride weg. Wenn mir das während eines Rennen passiert, krieg ich die Krise.

  8. #8
    Moderator Avatar von Reini Hörmann
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    Ich hatte übrigens die Ehre, das SRM mit Clavicula zu testen - Hammer leicht, Hammer steif, Hammer genau - fast mit das Beste, was der Markt zu bieten hat - nur hats nicht richtig in meinen Rahmen gepasst..Mittelachse um Haaresbreite zu kurz!

    Die eine oder andere Träne hab ich verdrückt, wurde dann aber mit einer anderen Garnitur die auch wirklich gut ist, von meinem Leid erlöst ;o)
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  9. #9
    Registrierter Benutzer Avatar von daybreak
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    Bin mit dem Gerät noch nicht gefahren und kann es daher nur nach dem äußeren Anschein beurteilen. Die beschriebene Funktionalität (empfangen, verarbeiten, anzeigen und abspeichern von ANT Signalen), wenn auch zuverlässig, unterscheidet sich halt kaum von einem Gerät zum Bruchteil des Preises. Ist der Bildschirm konfigurierbar? Kann man die Schriftgröße der angezeigten Daten einstellen? Aussehen tut das wie eine uralt-LCD-Matrix.

    Ich habe vollstes Verständnis für die Entwicklungskosten der Leistungsmessungs-Hardware, da scheint man ja immer noch die Nase vorn zu haben. Die Entwicklungs- und Produktionskosten einer Platine mit dem Funktionsumfang + LiOn Akku können den Preis des PC7 aber niemals auch nur im Ansatz rechtfertigen.

    Eventuell investiert man bei SRM auch einfach nicht in den Gadget-Bereicht und schöpft nur noch die verbleibende Marge ab. Würde mich nicht wundern, da die Tendenz ja die zunehmende Integration verschiedenster Gadgets ist, und da kann SRM wohl nicht mit (zB: auch wenn wir mit Google Glass wohl noch nicht soweit sind, würde ich mehrere Monatseinkommen darauf verwetten, dass mittelfristig, d.h. in ein paar Jahren, derartige Lösungen auf Radbrillen oder -helmen Einzug halten werden).

    Bei der Kurbel fang ich allerdings zu sabbern an wie ein Hund vor einem saftigen Knochen.

  10. #10
    Moderator Avatar von Reini Hörmann
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    Die Anpassungsmöglichkeiten des Display sind eigentlich nicht vorhanden, ich hab es mir auch nicht genommen - da kenn sich Martin viel besser aus - die Stärke des SRM liegt mmn. in der super genauen Messtechnik und die Kurbel ist wirklich geil.

    Derzeit fahre ich auf zwei Rennrädern SRM und P2Max..langsam bekomme ich den Überblick der Vor und Nachteile der beiden Systeme..

    Einzig was mich ärgert, ist das Sat. suchen der Garmins - ich verwende sowohl den 800er auf dem Bike, als auch den 500 auf dem Rennrad..das ist kein Argument für 500 Euro mehr, aber es nervt mich immer mehr.
    Brew Dog IPA -powered by reini h.

  11. #11
    Admin Avatar von NoPain
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    Zitat Zitat von daybreak Beitrag anzeigen
    Bin mit dem Gerät noch nicht gefahren und kann es daher nur nach dem äußeren Anschein beurteilen. Die beschriebene Funktionalität (empfangen, verarbeiten, anzeigen und abspeichern von ANT Signalen), wenn auch zuverlässig, unterscheidet sich halt kaum von einem Gerät zum Bruchteil des Preises. Ist der Bildschirm konfigurierbar? Kann man die Schriftgröße der angezeigten Daten einstellen? Aussehen tut das wie eine uralt-LCD-Matrix.

    Ich habe vollstes Verständnis für die Entwicklungskosten der Leistungsmessungs-Hardware, da scheint man ja immer noch die Nase vorn zu haben. Die Entwicklungs- und Produktionskosten einer Platine mit dem Funktionsumfang + LiOn Akku können den Preis des PC7 aber niemals auch nur im Ansatz rechtfertigen.

    Eventuell investiert man bei SRM auch einfach nicht in den Gadget-Bereicht und schöpft nur noch die verbleibende Marge ab. Würde mich nicht wundern, da die Tendenz ja die zunehmende Integration verschiedenster Gadgets ist, und da kann SRM wohl nicht mit (zB: auch wenn wir mit Google Glass wohl noch nicht soweit sind, würde ich mehrere Monatseinkommen darauf verwetten, dass mittelfristig, d.h. in ein paar Jahren, derartige Lösungen auf Radbrillen oder -helmen Einzug halten werden).

    Bei der Kurbel fang ich allerdings zu sabbern an wie ein Hund vor einem saftigen Knochen.
    SRM verfolgt beim Computer einen komplett anderen Ansatz. Natürlich ist ein LCD-Farbdisplay geiler und all die Features, die du angesprochen hast. Allerdings haben diese Gimmicks etwas gemeinsam: sie brauchen viel Strom. Mit dem Edge kann ich auf Trainingslager maximal 2x fahren, dann muss er aufgeladen werden (nach ca. 12 Std)... nur als Beispiel.

    SRM Tricotronic:
    Ladekapazität der Batterie: 120 Stunden, Ladedauer der Batterie: 8 Stunden, 12 Wochen Standby

    Da kannst dich bei Trainingslager oder auf Rundfahrten schon gscheit rühren. Der Kunde kann sichs ja eh aussuchen. Tourenfahrer werden beim Edge 800/810 bleiben und die Profis, die sich um so wenig wie möglich kümmern möchten nehmen den SRM Computer.



  12. #12
    Registrierter Benutzer Avatar von daybreak
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    Farbe braucht man mE gar nicht, ein Display wie beim Forerunner 910 wär völlig ok. Das ist s/w, aber konfigurierbar. Laufzeit ist natürlich ein riesen Thema (rechtfertigt allerdings auch nicht den Preis). Die 120 Stunden können allerdings auch nur von Christoph Strasser und Gule voll genutzt werden - sonst tuns wohl auch gut 24h Stunden für die Grieskirchen-Teilnehmer.

    Na gut. Im Ergebnis wäre ich eh begeistert - aber nur, wenn man darauf auch Donkey Kong I und II mit den Originalsounds aus den 80ern spielen kann

  13. #13
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    Zitat Zitat von Reini Hörmann Beitrag anzeigen
    Einzig was mich ärgert, ist das Sat. suchen der Garmins - ich verwende sowohl den 800er auf dem Bike, als auch den 500 auf dem Rennrad..das ist kein Argument für 500 Euro mehr, aber es nervt mich immer mehr.
    Also ich habe beim 800er eine sehr schnelle SAT-Findung innerhalb von 1-2 min. Durch die HotFix®-Satellitenvorhersage geht es auf derselben Stelle sehr schnell. Wenn ich woanders fahre, dauert es vielleicht um 1 min länger. Wenn ich ihn aufdrehe und auf das Rad stecke, ziehe ich mir danach die Schuhe, Helm und Utensilien an und kann schon losfahren.
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  14. #14
    Moderator Avatar von Reini Hörmann
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    Zitat Zitat von NoGo Beitrag anzeigen
    Also ich habe beim 800er eine sehr schnelle SAT-Findung innerhalb von 1-2 min. Durch die HotFix®-Satellitenvorhersage geht es auf derselben Stelle sehr schnell. Wenn ich woanders fahre, dauert es vielleicht um 1 min länger. Wenn ich ihn aufdrehe und auf das Rad stecke, ziehe ich mir danach die Schuhe, Helm und Utensilien an und kann schon losfahren.
    bei mir vor der Garage ist es nicht so toll..dauert sicher an die 5 Min.
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  15. #15
    Registrierter Benutzer Avatar von daybreak
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    interessant, bei mir (in Wien) gehts ohne Standortwechsel mit dem 800er sicher unter einer Minute, und ich wohne im Schatten von Betonburgen. Der Forerunner ist hingegen ein Graus und muss immer vorher minutenlang auf das Fensterbrett um nach Hause zu telefonieren

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