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Smartwatch Garmin Fenix 3

Smartwatch Garmin Fenix 3

04.11.16 10:10 13.907Text: NoSaneFotos: NoSaneEin Exkurs in die Welt der Wearables, warum die Fenix3 eine der besten smarten Uhren am Markt ist, aber dennoch ein paar Wünsche unerfüllt lässt. NoSane analyisert.04.11.16 10:10 13.936

Smartwatch Garmin Fenix 3

04.11.16 10:10 13.907 NoSane NoSaneEin Exkurs in die Welt der Wearables, warum die Fenix3 eine der besten smarten Uhren am Markt ist, aber dennoch ein paar Wünsche unerfüllt lässt. NoSane analyisert.04.11.16 10:10 13.936

In dem Moment, in dem wir an Alban Lakata vorbeiziehen, fällt mein Blick auf die schneebedeckten Berggipfel, kalter Wind bläst mir ins Gesicht, die Garmin-Uhr bestätigt: Noch 2 Grad bis zum Nullpunkt. Mein Quadfahrer gibt Gas, noch eine Minute bis zur Spitze, allen voran Urs Huber. In den engen Kehren klammere ich mich mit der linken Hand ans Quad, mit meiner rechten an die Spiegelreflexkamera. Noch einmal fällt mein Blick auf die Uhr, es sind noch 400 Höhenmeter bis zum Kulminationspunkt am Idjoch. Die Führungsgruppe ist fünf Minuten schneller als mein Zeitplan.

  • Digitaler Overload vs.
    Digitaler Overload vs.
  • Digitaler Minimalismus
    Digitaler Minimalismus

Es sind Momente wie diese, in denen eine Uhr wie die Garmin Fenix ihre Stärken voll ausspielen kann. Sie ist für mich von dem sekundengenauen Startcountdown bis zur Zieldurchfahrt ein Werkzeug, das schneller und robuster als jedes Handy wichtige Informationen liefert.

Die Spitze kommt dem höchsten Punkt des Irobike Marathons immer näher. Sobald die ersten Fahrer die Grenze in die Schweiz überqueren, bleiben mir etwas mehr als eineinviertel Stunden, um aufs Mountainbike zu wechseln und über den Vellil-Trail ins Ziel zu kommen. Dabei wird mir die Fenix 3 immer wieder die Höhe und Uhrzeit liefern, mit der ich relativ exakt einschätzen kann, wann ich im Festivalgelände aufschlagen werde. Und sollte ich mich am Weg dorthin verirren, auch die Zeit bis zum Sonnenuntergang oder die "TrackBack" Route retour - das bleibt aber hoffentlich graue Theorie.

Das Display

Das Display ist auch ohne Beleuchtung und im morgendlich noch schattigen Lareinbachtal gut abzulesen. Nichts schlägt, was die Lesbarkeit angeht, den analogen Zeiger einer Uhr. Dafür bietet die Fenix 3 dank Beleuchtung auch nächtens eine gute Sicht auf alle wichtigen Funktionen.

Im Uhrmodus gibt's jede Menge verschiedener Ansichten, Watchfaces gennant, im Aufzeichnungsmodus kann man an die Sportart angepasst die verschiedenen Anzeigeseiten beinahe beliebig konfigurieren; angefangen bei banalen Dingen wie Uhrzeit, Höhe und Puls, über Infos wie Sonnenauf- und -untergang bis hin zu komplexeren Anzeigen wie Navigation, Pulsverlauf oder Höhenprofil.

  • das Display ist prinzipiell gut lesbar
    das Display ist prinzipiell gut lesbar
  • auch bei schwierigen Lichtverhältnissen
    auch bei schwierigen Lichtverhältnissen

Funktionsumfang

Seit der ersten Fenix hat sich viel getan, was Umfang und Ausgestaltung der Funktionen betrifft. Durch die hohe Anzahl an Möglichkeiten werden die Menüs nicht immer übersichtlicher und intuitiver, aber nach einer kurzen Eingewöhnungsphase ist die Bedienung größtenteils in Fleisch und Blut übergegangen. Ein paar Highlights der technischen Daten gibt's hier:

Tech Specs Highlights

Abmessungen51,5 x 51,5 x 16 mm
Display218x218 Pixel, transreflektives MIP-Farbdisplay
GlasSaphirglas
Batterielaufzeitbis zu 40 h im UltraTrac-Modus, bis zu 16 h im GPS-Modus, bis zu 6 Wochen im Uhrmodus
GPSJa
GLONASSJa
Smartphonezeigt bei Kopplung Email-, SMS-, Anruf- und andere Alarme an
VIRB-BedienungJa
Speicher32 MB, verfügbar 23 MB
ErholungsratgeberJa
Vector-kompatibelJa
SchwimmfunktionenBahnen, Distanz, Pace, Züge, Schwimmstilidentifizierung, Schwimmtrainings,...
OutdoorfunktionenJagd- und Angelkalender, Sonnen- und Mondkalender, Flächenberechnung
AktivitätsfunktionenSchrittzähler, automatisches Aktivitätsziel, Schlafüberwachung, ...
SchnittstellenWLAN
ANT+
Bluetooth 4.0 LE
Weitere FunktionenUnwetterwarnung
TrackBack
Schifunktionen
uvm.
  • mit TrackBack geht's zurück auf Anfang
    mit TrackBack geht's zurück auf Anfang
  • der Timer gibt Auskunft über Zeit und Strecke
    der Timer gibt Auskunft über Zeit und Strecke
  • der Pfad ist das Ziel
    der Pfad ist das Ziel
  • auf Kurs bei 13.3 km verbleibend
    auf Kurs bei 13.3 km verbleibend
  • diese Richtung ist falsch
    diese Richtung ist falsch
  • im Zweifelsfall kann man zoomen
    im Zweifelsfall kann man zoomen

Welche der unzähligen Funktionen Verwendung finden, hängt natürlich ganz stark vom persönlichen Einsatz der Uhr ab. Bei mir war die Fenix 3 hauptsächlich am Bike, bei Fotojobs am Quad oder Motorrad und am Berg im Einsatz. Ein hilfreicher Knopf war dabei der Lock-Button (Light-Knopf), denn mir ist es gelegentlich passiert, das durchs Abwinkeln des Handgelenks versehentlich der Start-Stop-Knopf gedrückt und so die Aufzeichnung unterbrochen wurde. Ein Sperren der Uhr schafft hier Abhilfe.

Die Möglichkeiten der Uhr lassen jedenfalls kaum Wünsche offen. Lediglich die Konfiguration kann manchmal das Bedienerlebnis ein wenig trüben, wenn man versucht, das eine oder andere Feld auszutauschen und sich deshalb durch etliche Untermenüs arbeiten muss. Wie fein wäre da eine Drag&Drop-Konfiguration à la SRM am Desktop ...

  • Die Fenix 3 gibt's in etlichen Versionen
    Die Fenix 3 gibt's in etlichen Versionen
  • Silber mit Lederarmband
    Silber mit Lederarmband
  • Roségold mit weißem Armband
    Roségold mit weißem Armband
  • Fenix 3 Metall
    Fenix 3 Metall
  • Panerai-Stil
    Panerai-Stil
  • Marine-Stil
    Marine-Stil
  • mit Stabzeigern
    mit Stabzeigern
  • oder ganz minimalistisch
    oder ganz minimalistisch

Der Stil

Wenn's nicht gerade Steve McQueens Heuer Monaco ist, stehe ich ja prinzipiell auf runde Uhren; das sieht für mich einfach stimmiger und weniger offensichtlich nach Smartwach aus. Dank rundem Display gibt's für die Fenix 3 auch jede Menge Anzeigen im analogen oder digitalen Stil. Dazu die klassischen Bandanstöße, die die Uhr trotz ihrer massiven Größe tragbar werden lassen und vor allem das Verwenden diverser Bänder auch von Drittanbietern ermöglicht. Vom mattschwarzen Metallband bis zum Leder-Natoband gibt's sogar von Garmin selbst eine recht große Auswahl. So sieht die Fenix 3 meiner Meinung nach am Handgelenk dezenter aus, als man es von einer über 50 mm großen und 16 mm dicken Uhr erwarten würde.

  • Piloten-Stil mit Schwertzeiger
    Piloten-Stil mit Schwertzeiger
  • für Typographen
    für Typographen
  • gepunktet und komplett schräg
    gepunktet und komplett schräg
  • Perimeter-Stil
    Perimeter-Stil
  • digital grau in grau
    digital grau in grau

Aufzeichnungen

Was die Genauigkeit der Aufzeichnugen angeht, ist die Fenix 3 irgendwo zwischen älteren Garmin-Geräten wie dem Edge 500 oder den Fenix-Uhren der Vorgenerationen und den neuesten GPS-Computern wie dem Edge 520 anzusiedeln. So liegt der Track relativ gut über der Karte, doch während der Edge 520 beispielsweise nur minimalste Abweichungen von der Karte im Meterbereich zeigt, lag die Fenix 3 in unseren Tests schon mal bis zu zehn Meter daneben.

Der Akku hält dabei für eine Smartwatch sehr lange. Lediglich bei meinem Test während der Salzkammergut Trophy mit GPS+Glonass war nach 13 Stunden Schluss mit den Aufzeichnungen. Das ist meiner Meinung nach noch etwas zu wenig für große Bergtouren, die in Sommermonaten schon mal 16 Stunden und länger dauern können, und auch dann sollte man im Idealfall noch ein paar Reserven haben.

Abhilfe kann hier der UltraTrac Modus schaffen, mit dem eine Aufzeichnung bis zu 40 h möglich sein soll - auf Kosten der Genauigkeit. Allerdings ist die Laufzeit der Fenix 3 auch deutlich besser als die der meisten Android-Uhren wie z.B. der neuen Polar M600, die im GPS-Modus laut Hersteller zehn Stunden und als Uhr nur knappe zwei Tage hält. Bei der Version ohne Puls am Handgelenk gibt Garmin eine Laufzeit von ca. 20 h im GPS-Modus an.

  • Abweichung Fenix3: 3 m
    Abweichung Fenix3: 3 m
  • Abweichung Fenix3: 5 m
    Abweichung Fenix3: 5 m
  • Abweichung Fenix3: 10 m
    Abweichung Fenix3: 10 m
  • Pulskurve grün: Garmin Edge 520 mit Pulsgurt, Pulskurve rot: Garmin Fenix 3 mit Handgelenk-Messung
    Pulskurve grün: Garmin Edge 520 mit Pulsgurt, Pulskurve rot: Garmin Fenix 3 mit Handgelenk-Messung

Puls am Handgelenk

Mit der Pulsmessung am Handgelenk habe ich bis dato generell keine guten Erfahrungen gemacht. Vermutlich habe ich zu dunkle Haut und zu viele Haare. Die Anzeige der Fenix 3 ist zwar gefühlt genauer als jene der Tomtom Multisport Cardio oder des MIO Link, was aber, denke ich, eher an der besseren Interpolierung als der Hardware an sich liegt.

Die Handgelenk-Messung der Fenix 3 lag gelegentlich auf den Schlag genau richtig, war andererseits oft ohne erkennbaren Grund bis zu 20 oder 30 Schläge daneben. Da ohne zusätzliches Messgerät nicht nachvollziehbar ist, wann der Puls stimmt und wann nicht, ist die Messung am Handgelenk für Trainingszwecke zumindest in meinem Fall völlig ungeeignet. Was natürlich nicht heißen soll, dass das System bei Anwendern mit anderem Hauttyp nicht funktionieren kann.

  • blau die Leistung, rot der Puls, der bei Belastung naturgemäß etwas hinterher hinkt
    blau die Leistung, rot der Puls, der bei Belastung naturgemäß etwas hinterher hinkt
  • manchmal passt die Messung am Handgelenk auf den Pulsschlag genau
    manchmal passt die Messung am Handgelenk auf den Pulsschlag genau
  • Manchmal liegen zwischen Gurt und Handgelenk auch 20 Schläge pro Minute
    Manchmal liegen zwischen Gurt und Handgelenk auch 20 Schläge pro Minute
  • Puls 149 real, 162 am Handgelenk
    Puls 149 real, 162 am Handgelenk
  • Puls 169 real, 152 am Handgelenk
    Puls 169 real, 152 am Handgelenk
  • Puls 126 real, 151 am Handgelenk
    Puls 126 real, 151 am Handgelenk

Smartwatch Konkurrenz

Wie heiß der Markt der Wearables im Moment umkämpft ist, zeigt sich an der schieren Anzahl an Neuvorstellungen in den letzten Monaten. Während die Smartwatches der Computerhersteller (Apple und Android-basierend) den Weg in Richtung Fitness und Gesundheit suchen, gehen die GPS- und Sportuhrenhersteller den umgekehrten Weg und versuchen, ihre Uhren mittels Bluetooth und ANT+ besser mit Handy und Co. zu verbinden.

Was den Einsatz als Sport-Werkzeug angeht, hat letztere Gruppe im Moment aus meiner Sicht die Nase vorne. Vielleicht weniger, was die Absatzzahlen betrifft, als vielmehr durch die Tatsache, dass Garmin, Suunto, Polar und Co. in robuste Gehäuse ihre proprietären Systeme bauen, die dadurch perfekt auf die Bedürfnisse von Outdoor-Sportlern zugeschnitten sind. Während Apple- und Android-Uhren mitunter täglich ans Ladegerät müssen, teilweise keine barometrischen Höhenmesser oder kein GPS integriert haben, legen Uhren wie die Fenix 3 mit sechs Wochen Akkulaufzeit im Uhrenmodus vor.

Am ähnlichsten zur Fenix 3 ist aktuell die neue Suunto Spartan, die neben Barometer und GPS-Sensor auch noch einen Touchscreen besitzt, allerdings auf die Pulsmessung am Handgelenk verzichtet. Das Display ist mit 320x300 etwas höher auflösend als jenes der Fenix.

Dazwischen wollen auch klassische Uhrenhersteller wie Tag Heuer mit der Connected mitmischen, die ich zwar als optisches Highlight einstufe, die aber mit 25 h Gesamtlaufzeit pro Akkuladung, ohne GPS und Höhenmesser eher in die Lifestyle-Schiene fällt, statt als echtes Outdoor-Werkzeug zu dienen. Ähnliches könnte man über die Apple-Wach sagen, die aber in der neuesten Verison neben der Pulsmessung am Handgelenk zumindest GPS verbaut hat und wasserdicht ist.

Und während Tag Heuer, Apple und Co. versuchen, von der Lifestyle-Schiene aus die Outdoor-Szene zu erreichen, geht Garmin mit der aktuellsten Neuvorstellung der Garmin Chronos die umgekehrte Richtung und versucht, einen Markt für edle High-End Tool-Uhren zu erschließen. Wir groß der Markt für Lifetsyle-Produkte jenseits der 1.000-Euro-Grenze ist, bleibt abzuwarten.

Die Richtung, in die es geht, ist jedenfalls klar. Mittelfristig haben meiner Meinung nach jene Produkte die beste Zukunft, die entweder die Lifestyle-Schiene bedienen, oder den besten Mehrnutzen als Werkzeug bieten - im Idealfall natürlich beides. Die ultimative Smartwatch bietet neben einem kristallklaren Touchscreen-Display auch einige Wochen Akkulaufzeit, GPS, Puls- und barometrische Höhenmessung, eine Simkarte zum Telefonieren und das alles in der stylischen, klassischen Gehäuseform einer Heuer Autavia von 1964.

Baustelle Software

Nach wie vor ist es so, dass Hardware und Software bei Garmin auf unterschiedlichen Leveln spielen. Wie bei den Edge-Modellen sorgenauch bei der fenix immer wieder diverse kleine Bugs bei Updates oder in Garmin Connect für Ärger. Hier besteht aus meiner Sicht das größte Potenzial für Garmin, sich als Highend-Marke weiterzuentwickeln. Gerade durch die immer komplexer werdenden Geräte und Funktionen wäre es manchmal hilfreich, könnte man die Screens der Uhr oder so manche Einstellungen einfach online auf einem großen Bildschirm vornehmen und danach auf die Geräte übertragen.

Eine feiner Schritt ist Connect IQ und damit die Möglichkeit, von “Watchfaces” über Datenfelder auch diverse Minitools für Uhren und Bikecomputer zu entwickeln. Einzelne Hersteller sind bereits auf den Zug aufgesprungen. So lassen sich die Turbo-Modelle von Specialized bereits via App verbinden. Ein Blick auf die zahlreichen Datenfelder, Watchfaces, Widgets und Apps lohnt sich: Connect IQ Homepage

  • am Ende war die Fenix 3 auch bei widrigen
    am Ende war die Fenix 3 auch bei widrigen
  • Bedingungen ein verlässliches Werkzeug
    Bedingungen ein verlässliches Werkzeug

Fazit

Garmin Fenix 3 Saphire HR
Modelljahr:2016
Testdauer:3 Monate
+Groß, aber elegant
+Funktionsumfang
+Vielseitig
+Robust
oAkkulaufzeit
oSoftware
-Pulsmesser nicht für alle Hauttypen geeignet
BB-UrteilEine der besten Smartwatches am Markt, dennoch Potenzial nach oben

Die Fenix bietet viel von dem, was ich mir von einem Werkzeug am Handgelenk erwarte. Pulsmessung, barometrische Höhe, GPS und eine schier endlose Anzahl an weiteren Funktionen. Und dennoch ist sie nach wie vor ein Kompromiss. Das Gehäuse ist im Gegensatz zu G-Shock und Co. eleganter, mit den beiden Bandanstsößen auch klassischer als die Konkurrenz von Suunto, sie kann dank diversen Leder- oder NATO-Bänder beinahe beliebig gestylt werden. Dazu gibt es mittlerweile richtig viele digitale und analog wirkende Watchfaces.

Zwar tragen die knapp 52 mm Durchmesser und 16 mm Dicke am Handgelenk ordentlich auf, im Gegensatz zu den meisten Android-Uhren oder auch der Apple Smartwatch bietet die Fenix 3 aber eine ordentliche Akkulaufzeit von bis zu sechs Wochen im Uhrmodus bzw. bis zu zwei Wochen im Smartwatch-Modus mit Pulsmessung.

Insgesamt sorgt der Funktionsumfang für eine wahre Flut an Möglichkeiten: als Trainingsbegleiter am Bike, zur Streckenaufzeichnung diverser Touren, als Navigationshilfe für Bergsteiger, als stylischer Zeit- und Höhenmesser im Alltag, Schrittzähler, Begleiter bei Schwimmtrainings, als Fernsteuerung fürs Handy oder auch als Sonnen- und Mondkalender zur Tagesplanung. Immer mehr wird auch dank Connect IQ möglich.

In einem "Wünschdirwas” wahlweise an Garmin oder ans Christkind würde ich mir ein höher auflösendes Display wünschen, eine Akkulaufzeit von 24 h im GPS-Modus, dazu ein etwas kleineres Gehäuse und vielleicht eine Pulsmessung, die immer funktioniert. Das Tüpfelchen auf dem i wäre dann eine Simkarte zum Telefonieren in Notfällen. Softwareseitig wird an Garmin Connect zwar laufend gearbeitet, dennoch wären zum Beispiel die Online-Konfiguration der Modi und Bildschirme eine feine Sache, oder das Wegfallen diverser kleiner Bugs und Firmware-Update-Probleme. Connect IQ ist eine super Sache, mittlerweile aber relativ unübersichtlich und langsam.

Insgesamt ist Garmin auf dem richtigen Weg. An den Unzulänglichkeiten früherer Fenix-Generationen wurde gearbeitet und die Richtung stimmt. Aktuell ist die Fenix3 aus meiner Sicht eine der potentesten smarten Uhren am Markt. Ich persönlich würde im Moment aber zum Modell ohne Pulsmessung greifen, da der Sensor am Handgelenk in meinem Fall nicht funktioniert hat und die Akku-Laufzeit bei der Uhr ohne Pulsmessung am Handgelenk etwas länger ist.




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Ergebnis 1 bis 15 von 32
  1. #1
    Admin Avatar von NoSane
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    Smartwatch Garmin Fenix 3

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  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von chepedaja
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    Als Fenix 2 Besitzer ist der 3er natürlich verlockend, aber ich werde auf den Fenix 4 warten. Scheinbar kann man auf Fenix 3 keine OSM Kartenausschnitte mehr installieren, wie am 1er und 2er.
    Geändert von chepedaja (04-11-2016 um 10:49 Uhr)

  3. #3
    Admin Avatar von NoSane
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    ... wobei die Fenix 4 Renderings halt reine Spekulation sind, oder? Vor kurzem ist ja die Fenix Chronos rausgekommen, wobei sie das Lineup nach oben ergänzt:

    https://buy.garmin.com/de-AT/AT/spor...rod532035.html

  4. #4
    Registrierter Benutzer Avatar von herbert12
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    ich habe mich nach einigen hin und her für die Epix entschieden da sie für meine zwecke besser geeignet ist vor allem wen man mit routig arbeitet
    2011 7945 km

    2012 Distanz: 8.408,42 km Höhenunterschied: 66.950 hm 2013 Distanz: 8.381,22 km Höhenunterschied: 93.331 hm

    2014 Disatnz: 7.136.75 km Höhenunterschied: 93.270 hm 2015 Distanz: 7.322,18 km Höhenunterschied: 103.313 m

    2016 Distanz: 6.355,97 km Höhenunterschied: 94.791


    zu meiner rechtschreibung usw ich habe es in der schule nicht gelernt ich werde es auch jetzt nicht mehr lernen sorry

  5. #5
    Registrierter Benutzer Avatar von chepedaja
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    Zitat Zitat von NoSane Beitrag anzeigen
    ... wobei die Fenix 4 Renderings halt reine Spekulation sind, oder?

    Ja, die Fenix 4 Bilder sie Fantasie. Wobei der 4er wohl 2017 kommen wird.

  6. #6
    Für weniger Pelz Avatar von Sonny
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    Zitat Zitat von herbert12 Beitrag anzeigen
    ...die Epix .... besser geeignet ist vor allem wen man mit routig arbeitet
    Die verarschen (wenn man so möchte) den Markt halt. Die könnnten natürlich EINE Uhr rausbringen, die alles vereint. Aber nein ...zig Modelle muss man haben mit einer Buggy-Software dann auch noch.
    Alles, was Ti... und Räder hat, macht irgendwann Probleme .

  7. #7
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    Zitat Zitat von Sonny Beitrag anzeigen
    Die verarschen (wenn man so möchte) den Markt halt. Die könnnten natürlich EINE Uhr rausbringen, die alles vereint. Aber nein ...zig Modelle muss man haben mit einer Buggy-Software dann auch noch.
    da hast recht

    auser bei der software die läuft bei der epix einwandfrei auch mit osm karten keine probleme

    lg
    2011 7945 km

    2012 Distanz: 8.408,42 km Höhenunterschied: 66.950 hm 2013 Distanz: 8.381,22 km Höhenunterschied: 93.331 hm

    2014 Disatnz: 7.136.75 km Höhenunterschied: 93.270 hm 2015 Distanz: 7.322,18 km Höhenunterschied: 103.313 m

    2016 Distanz: 6.355,97 km Höhenunterschied: 94.791


    zu meiner rechtschreibung usw ich habe es in der schule nicht gelernt ich werde es auch jetzt nicht mehr lernen sorry

  8. #8
    MAMIL Avatar von wifi
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    natürlich kann man immer auf das nächste Modell warten, die 4er wird wieder einen deutlichen Schritt nach vorne machen, wo bliebe denn sonst der tech. Fortschritt ...

    Für meine Zwecke ist die fenix 3 völlig ausreichend und ich bin super zufrieden, auch wenn sich der Funktionsumfang am Rad mit meinem 810er deutlich überschneidet. Aber allein, dass ich bei allen anderen Sportarten ausser beim Radfahren auf die gleichen Prozesse zurückgreifen kann ist schon super. Auch als Alltagsuhr, das ist mir wichtig, macht sie eine gute Figur.

  9. #9
    Registrierter Benutzer Avatar von Scuta
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    Für mich kann die Fenix 3 viel zu viel als Uhr im Sport.... da ist mir das Dodelsystem der V800 lieber. Auf den 520er verzichte ich aber nicht.

  10. #10
    Bürgerl. Name: Paolo Quer Avatar von Gatschbiker
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    Nach 15 JAhren Polar 7xx wurde ich gezwungen mir einen Smart Whatch zuzulegen, Fenix 3 ists geworden nachdem ich sowohl Suunto als auch Polar gecheckt hab, vorallem die Apps.
    Habs jetzt seit Anfang 2016, bin zufrieden, 2x Akku Aufladen vergessen, das nerft, sonst keine Bugs entdeckt oder SW PRobs.
    Obwohl der Umstieg von Polar zu Garmin schon eine Lernphase braucht.
    ciao
    Paolo

    PS: Hab die ohne Gelenks HR, halt nicht viel davon...
    Gatschbiker ist offizieller Sponsor von: Die kleine Fahradwerkstatt, Hubertus Pils, Schneider Weisse, Blaufränkischland und Cafe Falk, sowie Giant, Ridley, KTM, Simplon, Colnago, Wilier, RIH, Bianchi, Puch, Canyon und Specialized!

    www.free-eagle.at
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  11. #11
    onkl tistof Avatar von bikeopi
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    graz
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    ich bin ja gerade am überlegen, werde aber auf jedenfalls die CES2017 abwarten...meines wissen wurde die Fenix 3 bereits Anfang 2015 vorgestellt....betrachtet man die Preisentwicklung, das erscheinen von spät-tests und die www Gerüchte, so deutet doch einiges auf die fenix4 hin...
    FOTOSE
    http://fotos.mtb-news.de/u/140789

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  12. #12
    ' Avatar von feristelli
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    Für die Ärmchen von Berghendln definitiv zu groß.
    The cobbles are always smoother on the other side.

  13. #13
    Fettes Berghendl Avatar von freehamster
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    Ich habs auch... Zwar erst seit drei Wochen, und bin derzeit hauptsaechlich laufend unterwegs, aber ich bin sehr zufrieden. Schade, dass nicht gleich ein Gummi-Dingsdi zur Radlmontage dabei war.
    "Jetzt sans net so deppert!" (Edmund Sackbauer)

  14. #14
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    Tagchen!

    Ich bin auf den Fenix Zug bereits mit der ersten Version raufgesprungen und immer brav den Versionssprung gemacht. Garmin muss ja wirtschaftlich überleben und ich muss sozial überleben und das geht nur mit dem neuesten Modell.
    Meine Erfahrungen:
    Fenix 1 --> oft abgestürzt war eher ein Prototyp von Garmin
    Fenix 2 --> war schon echt super
    Fenix 3 --> Software super, keine Probleme
    Fenix 3 die mit der HR am Gelenk --> Uhr super das HR am Handgelenk funktioniert nicht. Oft bin ich kurz vorm Sterben beim Training und die Uhr zeigt 90 Puls an. Kann man total vergessen, hab mir wieder Gurt gekauft. Was aber die HR am Handgelenk rechtfertigt: (Diese Rechtfertigung muss man sich aber auch einreden weil sonst wird das nix) Im normalen Alltag funktioniert das und man kann checken ob Ruhepuls in der früh ok oder ob sonstige Abweichungen beim Puls sind.

    Fazit:
    Ich bin Garmin Fan, Uhr einfach zu bedienen. Das mit WLAN wenn man nach Hause kommt das Training auf Garmin Connect gespielt wird ist auch supi. Software echt stabil, bis dato keine Ausfälle. Die Uhr ist groß stört aber nicht.

    Was mach ich damit:
    Uhrzeit ablesen, Datum ablesen, Sonnenaufgang und Untergang ablesen (ich muss wenn es dunkel ist daheim sein von der Mama aus) Laufen, Schwimmen (Bahnen und Freiwasser), Skitour, Traillaufen, Radlfahren.
    Wenn ich aber so kritisch überlege hab ichs mir nur wegen dem Posen beim Sportlerstammtisch gekauft. Jetzt hat mich leider jemand mit der Fenix in Edelausführung übertrumpft, was soll ich machen, mitziehen?

  15. #15
    Schwergewicht Avatar von NoFatMan
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    Die Chronos ist preislich sooo abgehoben,
    Dass mir, der auch jeden Blödsinn mitmacht und Der Crashtestdummi der Industrie ist,
    Einfach nur die Luft wegbleibt.

    1.299,.. die Spinnen die Garmin . hätte Asterix gesagt

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