Ein Zelt so groß wie ein Fußballplatz, zu ziemlich jeder Tages- und Nachtzeit gerammelt voll; Livebilder von sämtlichen Rennen auf der Video-Wall, und ein paar Meter Strecke sogar mitten durchs Zelt; eine mehrstündige und dennoch kurzweilige Eröffnungsfeier mit Prominenz aus Sport und Politik; eine riesige Bühne, ORF-Kameras und -Mannen überall, Zuschauer-Shuttle-Dienst per Postbus; vor allem aber: tolle Strecken, engagierte Helfer und topmotiviertes Publikum auf beinahe jedem einzelnen der 100 Kilometer langen Marathon-Distanz.
Der 11. Granitmarathon Kleinzell, gleichzeitig UEC Marathon EM, ging mit einem Pomp, Trara und Engagement über die Bühne, den man hierzulande ansonsten maximal noch in Bad Goisern, Kirchberg oder Graz geboten bekommt. Entsprechend angetan äußerte sich bereits bei der Eröffnung UEC-Generalsekretär Roland Hofer, und entsprechend positiv war neben dem Feedback der Funktionäre und Spitzenfahrer auch jenes der Breitensportler.
Die Organisatoren Norbert Ilk und Klaus Falkinger nehmen den gelungenen Groß-Event zum Anlass, von noch höheren Sphären zu träumen: "Wir hoffen, dass wir mit dieser Sportveranstaltung gute Werbung für unsere Region gemacht haben und mit der erfolgreichen Austragung der EM unsere Chancen auf die Veranstaltung einer Weltmeisterschaft deutlich verbessert haben."
Europameister: Medvedev, Sundstedt
Wiewohl bereits am Samstag die schon traditionellen XC-Nachwuchs-Rennen abgehalten wurden und am Sonntag insgesamt drei Marathon-Strecken von 27 km/800 Hm bis 100km/3.000 Hm zur Wahl standen (insgesamt 908 Teilnehmer bei allen Bewerben), waren natürlich alle Augen vor allem auf die EM gerichtet.
Die Damen-Strecke war auf Betreiben der UEC kurzfristig noch um 20 km gekürzt worden, um Hilfestellungen durch männliche Kollegen (Windschattenfahrten) zu verhindern. Zudem ging das lediglich 19 Teilnehmerinnen schwache Feld eine Viertelstunde vor den Herren ins Rennen. Exakt 4:04:11 Stunden später fuhr Favoritin Pia Sundstedt (Craft Rocky-Mountain) nach 2005 erneut als schnellste Marathon-Bikerin Europas über die Ziellinie. Bereits bei Kilometer 30 von 80, auf dem Weg zum höchsten Punkt der Strecke, attackierte die in Deutschland lebende Finnin und gab ihre Führung auch nach dem Ameisberg nicht mehr ab. „Die letzten 15 Kilometer waren nur noch hart und zäh“, hatte die 36-Jährige trotz komfortablen 4,5-Minuten-Vorsprungs zu kämpfen. „Aber jetzt fühle ich mich großartig“, so ihr EM-Resümée. Sally Bigham (GBR) erwies sich als gute Verliererin. „Pia war heute einfach zu stark“, so die Topeak Ergon-Racerin, die die Finnin erst wenige Tage zuvor bei der Schlussetappe der TransGermany in die Schranken weisen konnte. „Aber ich bin mit Silber hochzufrieden.“ Mit weiteren acht Minuten Rückstand komplettierte Elena Giacomuzzi (Caprivesi) das EM-Podest, hinter der Italienerin wurde Jane Nussli (SUI) beste Masters-Fahrerin.
@scale: RaRa ist gemeint, also gestern hats nicht geregnet und heute scheint die sonne,
also sieht ganz nach RaRa aus bei mir.
aber ich schätz das weniger die reifen eher die Beine bei vielen das Kriterium sein werden ;-)
Toller Marathon und eine super Strecke. Das Publikum war auch sehr motivierend. Die Organisation ließ keine Wünsche offen. Eine rundum gelungen Veranstaltung würde ich sagen!
Das war ich nicht, das war schon so!
Dem kann ich mich nur anschließen. Hat mir gut gefallen das Ganze. Und zum Glück hats letztendlich auch mit dem Wetter gut geklappt...
Neun von zehn Stimmen in meinem Kopf sagen, ich bin nicht verrückt.
Die Zehnte summt die Melodie von Tetris...
wetter war ok, organisation top, essen auch feinstens, bike hat mich zwar bei dem dreck ein bisschen im stich gelassen, aber das is mein problem.
toller Event, is quasi mein heimrennen daher nächstes jahr bestimmt wieder :-)
vor allem mit der zeit bin ich heute zufrieden.
Wirklich eine tolle Veranstaltung, top Organisiert, super nette Leute, EM würdige Strecke, die ich leider nur knappe 30km genießen konnte...
Hier danke noch mal an die Nr. 176 (weiß nicht, ob derjenige hier im BB vertreten ist), für das leihen der Pumpe und die Unterstützung, leider hat es dann doch nicht viel gebracht.
mfG Chricke
Ein paar Leute hatten schon ganz am Anfang des Rennens Pech. Schon beim ersten Anstieg (noch im Ort) hab ich innerhalb von knapp 100m zwei gesehen, denen die Kette gerissen ist. Kein gutes Omen ;-) Ich hoffe, die hatten was zum Reparieren mit und konnten ohne große Verzögerungen weiterfahren...
Ich selbst blieb zum Glück sturz- und pannenfrei und konnte mich über eine super Zeit freuen...
Neun von zehn Stimmen in meinem Kopf sagen, ich bin nicht verrückt.
Die Zehnte summt die Melodie von Tetris...
Die einer EM würdigen Organisation kann ich bestätigen,
ständige Reinigungsarbeiten in den Dusch und WC Anlagen waren top.
Ohne Panne(29er), Sturz und unter 3h(small) war ich auch ganz zufrieden.
Die zwei im ort sind sich bei der kurve nicht einig gewesen wer zuerst abbiegen soll. hätten mich bei ihrem sturz fast mitgerissen.
Das war dann aber auch schon die einzige schrecksekunde beim rennen.
Es war ein super organisierter wettkampf. tolle fans, super strecken zustand trotz regens, super verpflegung und eine für mich ganz tolle zeit auf der 50er.
trotz gut 3 stunden anreise werd ich nächstes jahr wiederkommen![]()
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War echt eine tolle Veranstaltung. Zuerst war ich ein bissl besorgt wegen dem Wetter (bei der Anreise hats eigentlich die ganze Zeit geschüttet) aber es hat sich ja alles zum besseren gewendet. Bilder gibts vermutlich ab Mi-Do bei den Sportografen!
PS. Hat eigentlich wer von euch das unfreiwillige Bad in dem Tümpel kurz vorm Steinbruch genommen?An jedem anderen Tag eine super Akühlung aber gestern... brrr! Aber er hats mit Humor genommen: Hut ab!!!
XC legs,
DH balls...
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veranstaltung
zum glück hab ich tags zuvor noch "richtige" reifen aufgezogen
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hmm, also falls du die small und u.a. mich gesehen hast: ich wäre mir mit mir sehr einig gewesen: außen ist außen ist außen. wenn dann aber ein superschlauer seppl von hinten ein noch außener sieht, wo nur noch ein randstein ist, trotzdem vorfährt und erst während er sich in meine barends fädelt achtung recht sagt, dann hilft halt alles nyx. hat mich meine kleinsten drei gänge gekostet (schaltaug verbogen), was auf den süßen mühlviertler mugeln recht harte kost ist, davon abgesehen, dass knie und hüfte beleidigt wurden.Die zwei im ort sind sich bei der kurve nicht einig gewesen wer zuerst abbiegen soll. hätten mich bei ihrem sturz fast mitgerissen.
nichtsdesto trotz: in puncto stimmung entlang der strecke/im zelt/am vorabend ein highlight, feines essen, tolle organisation, würdiges em-spektakel, super strecke... eine runde sache!
NoMan
Bei km 37 Bremshebel gebrochen, die restlichen 63km nur mit der Hinterbremse......hab zwar kurz überlegt, es aber dann sein lassen. Jetzt steht da ein DNF.Nach Kleinzell zurückfinden war dann gar nicht so leicht
, aber ich hatte ja Zeit. Sonst super Veranstaltung, viele Zuschauer.
Windschattengeist