Lange nachdem sich einige helle Köpfe eine goldene (oder quecksilbrige) Nase damit verdient haben,
die neuen Sparglühbirnen aus dem Verkehr zu ziehen,
und lange nachdem man mit den Folgemodellen ebenso fragwürdiges Geld verdient hat,
lange nachdem IKEA mit Zwangsarbeit saftige Gewinne erzielt hat,
und die Konkurrenz Finanzmittel für anti-IKEA-Bewegungen bereitgestellt hat
(natürlich nicht aus Philanthropie, sondern aus marktstrategischen Beweggründen)
wird man bestimmt auch noch das Verdampfen des Neusiedlersees zu Geld machen.
Und andere verdienen das ihre gleichzeitig damit, dass sie genau das zu verhindern versuchen.
Wieder andere raten zum Konsum von Gebirgswanderungen (die an und für sich gratis wären, aber wer verdient dann was?),
damit sie das Geld daraus vielleicht in Wasserabflussrohr-Großprojekte investieren.
Dann sind sie die Abflussmanager, die sich selbst als edel, nachhaltig und sozialverträglich lobpreisen,
(aber in Wahrheit nur nach einer Geldquelle suchen).
Und wenn nun etwas kostenlos geboten wird,
wie z.B. Lernmaterialien auf Online-Plattformen für Studenten der Uni Innsbruck?
Dann muss die Uni Strafen für die Verletzung von Verlagsrechten zahlen!
Und findige Juristen bekommen eine schöne Prämie für das Aufspüren dieser horriblen Un(i)tat,
die niemand jemals sonst zur Anzeige gebracht hätte.
Immerhin ein kleiner Trost:
pecunia non olet.
Abflusswasser schon.






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