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  1. #1
    Moderator Avatar von NoWin
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    Ergometer vs. Freies Fahren

    Bin jetzt seit einigen Wochen ein wenig aktiver und kann mich auch überwinden, von Zeit zu Zeit auf den Ergo (Daum 8008) zu steigen. Irgendwie habe ich das Gefühl, daß das Ergo-Training gegenüber dem freien Fahren bei gleicher Dauer den eineinhalbfachen bis doppelten Umfang bietet - oder täusch ich mich da sehr ??

    Ein kleiner Vergleich dazu: War heute mit dem Slickbike auf der Donauinsel unterwegs - ohne Eile, nur einfach fahren und den Schneeflecken ausweichen - aber trotzdem in einem Pulsbereich von ca. 115 bis 130 - Dauer rund 1,5 Stunden.

    Danach 1 Stunde am Ergo, ähnlicher Puls aber rein vom Wattwiderstand her habe ich das Gefühl, das am Ergo mehr Leistung vonnöten ist. Klar ist auch, daß kein Wind geht, man nicht das Gleichgewicht halten muß und daß kein Kies am Wegesrand liegt.

    Leute, wie sehts ihr das ??? Kann man Vergleiche anstellen oder ist das Training am Ergo nicht wirklich vergleichbar ???

  2. #2
    neues team - neues glück Avatar von hp obwaller
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    am ergo ist die ganze fahrzeit eigentlich nettotrainingszeit - im freien rollts ja öfters von alleine oder es sind abfahrten, kurven, ampeln, geschlossene tore, usw.
    ich bin ja fast nur am ergo unterwegs, aber ich muss auch sagen, dass ich 25-40min für etwa 5min absteige. nachher gehts wieder besser und mit dem sitzen kriegt man auch keine probleme.
    zusätzlich hat der ergo noch viele weitere vorteile: man kann fernsehen, musik hören, DVD´s schauen, telefonieren, wird nicht dreckig, hat immer genug zu essen+trinken, kann jederzeit aufhören, kann nicht stürzen, keine autoabgase etc....
    hpo

  3. #3
    Moderator Avatar von NoWin
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    Die Vorteile sind mir schon klar - auch, daß der eingestellte Widerstand immer gleichbleibend ist - das mit dem Absteigen alle 30-40 Minuten ist bei mir gleich (Wasser nachfüllen oder ablassen)

  4. #4
    Moderator Avatar von adal
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    Re: Ergometer vs. Freies Fahren

    Original geschrieben von NoWin
    Bin jetzt seit einigen Wochen ein wenig aktiver und kann mich auch überwinden, von Zeit zu Zeit auf den Ergo (Daum 8008) zu steigen. Irgendwie habe ich das Gefühl, daß das Ergo-Training gegenüber dem freien Fahren bei gleicher Dauer den eineinhalbfachen bis doppelten Umfang bietet - oder täusch ich mich da sehr ??

    Ein kleiner Vergleich dazu: War heute mit dem Slickbike auf der Donauinsel unterwegs - ohne Eile, nur einfach fahren und den Schneeflecken ausweichen - aber trotzdem in einem Pulsbereich von ca. 115 bis 130 - Dauer rund 1,5 Stunden.

    Danach 1 Stunde am Ergo, ähnlicher Puls aber rein vom Wattwiderstand her habe ich das Gefühl, das am Ergo mehr Leistung vonnöten ist. Klar ist auch, daß kein Wind geht, man nicht das Gleichgewicht halten muß und daß kein Kies am Wegesrand liegt.

    Leute, wie sehts ihr das ??? Kann man Vergleiche anstellen oder ist das Training am Ergo nicht wirklich vergleichbar ???
    Stimmt wenn am Radl ein Freilauf ist, auf der Bahn ists der selbe Effekt wie am Ergo. Wobei heut auf der Parabluirunde (bei ca 11kmh Schnitt und 20cm Neuschnee) hatte ich ein anderes Gefühl ...
    Weg

  5. #5
    oi weh
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    also ich kann die vorteile vom ergo intellektuell schon nachvollziehen aber letztlich hab ich immer das gefühl, dass ich auf dem ding ein bisserl deppert werd'.

    den eindruck, dass man am ergo mehr energie aufwenden muss hab ich auch, obwohl ich beim freifahren nie den puls überwache - is mir einfach zu blöd und tötet ein bisserl den spass an der sache. jedenfalls denk ich, dass sich das eher im kopf abspielt, weils halt im freien mehr spass macht und man sich nicht ständig auf die anstrengung und den eigenen zustand konzentriert.

    lg, roland

  6. #6
    Kurz und knackig Avatar von michlk
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    Also für mich sind die zwei Sachen definitiv nicht zu Vergleichen.
    Ich habe zwar keinen Ergo - Radl steht fixiert auf der Rolle - aber das kommt ja eh auf's gleiche raus.

    1,5 bis 2 Stunden Ergo sind das absolute maximum bei mir.

    Wenn ich draußen gleiche Geschwindigkeit, gleiche Trittfrequenz, gleichen Puls fahre frag ich mich nach zwei Stunden was ich als nächstes mache...

    Konklusio für mich: Drinnen am Ergo ist es geistig sicher doppelt so anstrengend - obwohl'st keinen Verkehr im Auge haben mußt - aufpassen dasd ned umfliegst kanst auch vergessen, etc...
    Ob's körperlich anstrengender ist, weiß ich nicht - glaub da macht ma das Hirn was vor...

    Gruss
    Michl

  7. #7
    oi weh
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    Original geschrieben von michlk

    Ich habe zwar keinen Ergo - Radl steht fixiert auf der Rolle - aber das kommt ja eh auf's gleiche raus.
    mein radl steht auch fix auf so einer rolle (tacx) - hab immer geglaubt das ist ein ergo

  8. #8
    veni, vidi, vici Avatar von Thom@s
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    obs am ergo langweilig wird hängt primär von der einstellung ab, mit der man ans training ran geht! wennst ab den ersten 10 minuten is sekundenzählen anfängst und dir ständig einredest wie langweilig das ganze ist wirst spätestens nach einer stunde entnervt runtersteigen!

    ich hab mir die zeit am ergo abgeklebt und sämtlich uhren abmontiert, hab immer musik, was zum lesen, videos, tv usw. griffbereit aber mehr als meinen md-player brauch ich selten und so sind 2 stunden, in ausnahmefällen 2,5-3 stunden kein wirkliches problem mehr

    das training am ergo ist definitiv effektiver, wie gesagt fallen die ganzen pausen weg und ich kann meinen puls fast auf den schlag genau halten!
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  9. #9
    Registrierter Benutzer Avatar von chriz
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    also ich schaffe immer nur max 1,5 std am ergo. naja ist eigentlich kein ergo sondern nur ein heimtrainer. aber besser als nyx ;-)
    aber selbst wenn ich fernsehe, musik höre oder lese ist mir das ganze einfach zu fad. ich ärgere mich zwar immer das ich nicht länger trainiert habe aber wenigstens habe ich was gemacht.
    vielleicht wirds besser wenn ich mir einen daum anschaffe.
    wenn diese dinger nicht so teuer wären.

    also ich glaube das 1 std ergo mit 1,5 am bike vergleichbar sind,


    gruß

    chriz
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  10. #10
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    Original geschrieben von michlk
    Drinnen am Ergo ist es geistig sicher doppelt so anstrengend
    Wie wahr! Das ist der Grund, warum ich im Winter so viel wie möglich Crosstraining (laufen, LL, Skitour, Kraft) mache. Bei den Walzeneinheiten frag ich mich nicht nur ein Mal, wozu ich mir das eigentlich antu

  11. #11
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    Original geschrieben von Real Racebiker
    das training am ergo ist definitiv effektiver, wie gesagt fallen die ganzen pausen weg und ich kann meinen puls fast auf den schlag genau halten!
    Relativ! Rennen werden immerhin noch in natura gefahren & gewonnen. Natürlich kommt es auf das Terrain an, dass man von der Haustür vorfindet, aber wenn ich Grundlage trainiere, fahre ich auf jeden Fall draußen. Fahre mal 4, 5 Stunden am Ergometer und nicht nur 1x.
    Beim Fahren draußen habe ich rund 85% der Schläge im Pulszielbereich, am Ergometer halt knapp 90% - das macht dich im Rennen sicher nicht schneller und am Ergo wirst über Jahre hinweg eher deppart.
    Auch wenn man beispielsweise eine Brücke runterrollt - mit dem Puls aus dem Zielbereich kommt - kann und wird eine solche kurze Phase der Erholung merklich positiver zu bewerten sein, als 2 Stunden bei punktum 130 Puls sich am Ergo dahinzuschinden.
    Außerdem verliert man nicht so extrem das Radgefühl, auch wenn man nur auf befestigten Wegen/Asphaltstraßen dahinkoffert.

  12. #12
    Moderator Avatar von NoWin
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    Original geschrieben von yoyoyo
    mein radl steht auch fix auf so einer rolle (tacx) - hab immer geglaubt das ist ein ergo
    Nein, das ist ein Rollentrainer - ich meine einen Ergometer - und auch keinen Heimtrainer - wobei der Unterschied ja nicht sooooo groß ist

  13. #13
    veni, vidi, vici Avatar von Thom@s
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    Original geschrieben von judma
    Relativ! Rennen werden immerhin noch in natura gefahren & gewonnen. Natürlich kommt es auf das Terrain an, dass man von der Haustür vorfindet, aber wenn ich Grundlage trainiere, fahre ich auf jeden Fall draußen. Fahre mal 4, 5 Stunden am Ergometer und nicht nur 1x.
    Beim Fahren draußen habe ich rund 85% der Schläge im Pulszielbereich, am Ergometer halt knapp 90% - das macht dich im Rennen sicher nicht schneller und am Ergo wirst über Jahre hinweg eher deppart.
    Auch wenn man beispielsweise eine Brücke runterrollt - mit dem Puls aus dem Zielbereich kommt - kann und wird eine solche kurze Phase der Erholung merklich positiver zu bewerten sein, als 2 Stunden bei punktum 130 Puls sich am Ergo dahinzuschinden.
    Außerdem verliert man nicht so extrem das Radgefühl, auch wenn man nur auf befestigten Wegen/Asphaltstraßen dahinkoffert.
    jetzt hast hald die ganzen nachteile des ergo-trainings aufgezählt, was aber nichts an der tatsache ändert, dass im winter kein wirklicher weg am ergo vorbeiführt!
    ist natürlich ein lokales problem aber zb wir im salzkammergut haben monate, in denen rad-mäßig nix geht weil sogar die straßen zugeschneit oder vereist sind
    bei eis, schnee etc. is oft nicht einmal ein ordentliches lauftraining möglich
    remember: ride hard!!!

  14. #14
    Moderator Avatar von NoWin
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    Um das gehts auch nicht, meine Frage war eine ganz andere

  15. #15
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    Obwohl vieles am Ergometer fehlt oder nicht simuliert werden kann(Bergabfahren, Fahrtwind, Kurven, Landschaft...) finde ich das Abfahren von Höhenprofilen von Strecken, die man gut kennt, noch etwas erfreulicher als Fahren mit fixen Watt oder Puls. Mit einem guten Film dazu lässt sichs 1-2 Stunden aushalten.

    Wenn ich die Herzfrequenzkurven vom HAC 4 und Ergobike von der gleichen Tour nehme, liegen die am Ergo deutlich höher, ich glaub vor allem weil man sich bergab nicht so erholen kann.

    mfg Dwino

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