Beschreib mal den Job genauer! Wo wäre der Einsatzort? Habe gerade vom Handel in ein Werk gewechselt und halte so nebenbei Ausschau nach was anderem!
Bin auch kein Schwammerl!!!![]()
Ich sag Euch es ist zum verzweifeln.
Wir sind eine Internationaler Büromaschinenhersteller und suchen Vertriebsmitarbeiter.
Fixe Anstellung, Fixum, Provision, Ausbildung, uvm...
Und trotzdem bewerben sich nur "Schwammerl"!
Habe heute wieder den ganzen Tag, im Zuge eines Assessment Centers, mit potentiellen Kandidaten verbracht.
Von 7 Bewerbern (schon vorselektiert) nur eine wirklich "brauchbar".
Woran liegts? Wollen alle nur den sicheren Job mit mörder Kohle und keiner Verantwortung?
Hilfe!
(So jetzt is mir leichter *g*)
KTM Race Action
KUOTA Kharma
Beschreib mal den Job genauer! Wo wäre der Einsatzort? Habe gerade vom Handel in ein Werk gewechselt und halte so nebenbei Ausschau nach was anderem!
Bin auch kein Schwammerl!!!![]()
naja ich denke mal das viele faul sind oder sich denken, das sie von der sozialhilfe gut leben... warum also anstrengen?
also ich für meinen fall hab schon einen fixen job wenn ich mit der schule fertig bin![]()
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Ich such gerade nach Alternativen zu meinem derzeitigen Job. Welche Anforderungen stellt ihr? Vorbildung?
Wie hoch ist das Fixum, Arbeitszeit?
Ich denke dass keiner von der Sozialhilfe in Österreich gut leben kann! Man kann leben davon, aber gut??Zitat von Waffenradlposer
Liegts wirklich an den Kandidaten?Zitat von fozziebear
Ich würde persönlich niemals zu einer Firma gehen, die unpassende Kandidaten als "Schwammerln" sieht. Ich bin zwar in einer anderen Branche, hab aber auch Bewerber bei mir und würd keinen als "Schwammerl" sehen. Klar passen manche nicht auf den Job, dafür das rauszufinden sind die Gespräche ja da.
Wer einen unsicheren Job ohne Geld mit riesiger Verantwortung sucht, wird sich ja kaum für eine Anstellung bewerben, der macht sich eher selbstständig, oder?
Und der Schmäh mit Fixum und Prämie ist mittlerweile auch bekannt, der Arbeitnehmer übernimmt die Risken des Marktes (weniger Kohle wenns nicht läuft) und kriegt - wenns läuft - gerade mal einen anständigen Gehalt.
Und wenn von 7 Leuten in einem Assessment Center (sehr teure Art der Selektion für einen Verkäufer ...) nur einer brauchbar ist, dann hat der Personalist wohl auf ganzer Linie versagt, oder?
Ich hatte in letzter Zeit eher das gegenteilige Problem, aus 4 Interviews, 3 Topleut wos weh getan hat, 2 ablehnen zu müssen.
Weg
Zitat von Waffenradlposer
ich finde aber eher, dass das für die kandidaten spricht, sich zu bewerben und mit der ablehnung zu leben als sich garnicht zu bewerben. soll heißen diese wollen eben nicht von der sozialhilfe leben sondern arbeiten auch wenn der verdienst nicht unbedingt viel höher ist
ich denke zum teil ist auch das problem, das die firmen top qualifikationen zum günstigen preis suchen, und akademiker werden sich beim kollektiven mindestlohn warscheinlich nicht überschlagen denk ich mal
vieleicht ist gerade deswegen von den 7 gerade einer tauglich.... und der rest war nur wegen dem stempel da?Zitat von propain
ich weis es nicht...
fakt ist das viele lauter lieber von sozialhilfe leben als arbeiten, da es durchaus jobs gibt bei denen man gleichviel oder nur unbedeutend mehr verdient als man sozialhilfe bekommen würde,.... und da denken sich hald viele: heeey bevor ich um den lohn arbeiten gehen, bleib ich für ein bissi weniger daheim.
bei dem mit den akademikern muss ich dir recht geben
lg berni
ich hab hier grade eben in meinem Teilzeitjob neben dem Studium eine 1/2 Stunde lang einen Kollegen bemuttern "dürfen", dass er mir seinen heutigen Job doch macht.
Der überlegt ernsthaft, stempeln zu gehen, weil dann die Raten für Alimente und Kredit so extrem verringert werden, dass er zusammen mit der Arbeitslosen nachher MEHR bekomt, als jetzt.
muß ja ein jeder einen Knall haben, der in solch einem Fall Hackln geht, oder wie? (und das denken sich vermutlich viele Leute)![]()
jo najo das mit den stempeln ist schon richtig, soweit ich das weiß, hab das ams gsd noch nie benötigt, aber was man so hört solls da recht chaotisch zugehen.
sagt aber doch einiges aus, wenn sie einem tischler eine stelle als vorhangnäher bei einem möbelhaus vermitteln wollen .>
jobsuche wird einfach immer schwieriger![]()
Aber eine fähige Personalabteilung lässt einen uninteressierten Bewerber doch nie in ein AC!Zitat von Waffenradlposer
Sowas kostet extrem Geld, ob jemand motiviert ist, oder nicht find ich in 10 Minuten raus.
Anderseits - als Bewerber - würd ich mich bei einem halbtägigen AC für einen Verkaufsjob auch bissi papierlt fühlen. Normalerweise macht man AC in beratenden Berufen, für Vertrieb im Handel ist das eine sehr ambitionierte Methode, nur wenn die Vorselektion nicht funktioniert (und das hat sie wohl nicht), ist was schief gegangen.
Ferndiagnosen sind schwer, aber ich lehn mich aus dem Fenster und sag, dass da in der Personalabteilung ein extremer Wurm ist.
1. Das AC ist eine sehr teure Selektionsform für sehr hochqualifizierte Berufe
2. Vor einem AC muss eine rigorose Selektion erfolgen
3. Ein AC macht nur Sinn, wenn extrem viele ähnlich qualifizierte Bewerber vorhanden sind (Schwammerln kann man in Kurzinterviews rausselektieren)
4. Die Teilnehmer eines AC sind mit der Firma auf Dauer verbunden, die sind extrem pfleglich zu behandeln (weil sich ja auch die Firma extrem in die Auslage stellt)
Diese Bedingungen treffen eher auf Consultingunternehmen als für Handel und Produktion zu. Dort hat man viele ähnlich gelagerte Bewerber (extrem ambitionierte Uniabsolventen), die gutes Bewerbungstraining hinter sich haben und daher in Interviews oft schwer einzuschätzen sind.
Für Vertrieb würde ich generell ein anderes Vorgehen wählen ...
Weg
Was ist so ein Assessment Center genau?
http://de.wikipedia.org/wiki/Assessment-CenterZitat von Rainer B.
Weg
Die Jungs haben heute nicht nur ein Bewerbungstraining, sondern auch ein AC-Training hinter sich.Zitat von adal
Mir kommt's auch so vor, als ob sich oftmals echte Flaschen auf Jobs bewerben. Das liegt sicher daran, dass man irgendwann aufhört, selbstreflektiert Bewerbungs abzuschicken - irgendwann kommt wohl der Punkt wo man sich überall bewirbt, nach dem Motto "je mehr Bewerbungen, desto größer die Chance, dass mich einer nimmt".
Ganz schlimm war's über Monster.com in den USA - die Leute haben überhaupt nicht mehr gelesen woraus sie sich beworben haben. Einfach nur noch auf "Senden" geklickt, und ab geht's.
Und die Personalabteilung kann vielleicht ein erster Pre-Screening machen, spätestens wenn's aber ans "Eingemachte" (Qualifikationen) geht, ist sie aufgeschmissen.
Deshalb rutschen da halt oft die Flaschen durch, die sich zwar gut verkaufen können, wo man als Fachmann aber gleich merkt: "da steckt nichts dahinter".
Das Unternehmen kann mit der Ausschreibung schon eine sehr gute Vorauswahl treffen - dazu reicht eine gezielte, aufschlußreiche Formulierung.Woran liegts?
Die Möglichkeit nehmen aber nicht sehr viele wahr (großer Interpretationsspielraum) und oder es wird massiv an Text gespart. Vermute, das kommt die Personalabteilung im Endeffekt sogar teurer weil die Auswertung einfach mehr Zeit in Anspruch nimmt wenn sich z.B. 600 statt 230 Suchende beworben haben.
Nur manchmal sieht man eher die Fehler der anderen anstatt über das 'warum' nachzudenken ... war jetzt nicht auf den renommierten, internationalen Büromaschinenhersteller gemünzt.
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