Bikeboard.at - Ein Herz für den Radsport
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  1. #106
    RennWaisenMädel
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    Zitat Zitat von superstitio
    :
    warum krieg ich immer voll stoff ab wenn ich ein thema eröffne, komm ich da echt so blöd rüber
    du vermischt bei deinen formulierung dauernd hobbymäßig sportmachen mit leistungssport auf hohem niveau. wie schon gesagt, du orientierst dich an den falschen leuten. vorbilder haben ist gut, sich an deren training zu orientieren blödsinn.

    ich für meinen teil finde es sehr nett mit dir radfahren zu gehen, weil du witzig bist und zäh und man viel mit dir machen kann. ich würde es gut finden, wenn das in zukunft - und auch nächstes oder übernächstes jahr noch möglich wäre.

    aber so wie du es angehst, wirds dass nicht spielen, weil wie dus machst ist nicht stress- und problemresistent. mit 15 Stunden training die woche hast du zu wenig zeit für ein normales leben, wirst aber bei deiner ausgangssituation auch keine bemerkenswerten sportlichen Leistungen erzielen, für die sich die sache lohnt. das ganze wird dich so frustrieren, dass die sache bleiben lässt oder dauererschöpft und grantig bist.

    was ich auch sehr provokant finde, ist die formulierung, dass du schneller werden willst. du musst aber erst einmal, dass was du machen willst ordentlich lernen (beim radfahren kenn ich dich ja nur auf dem mb, daher weiß ich nicht wie du am rr bist). wenn du gut bist in den sportarten dann kannst dran arbeiten schneller zu werden.

    ich beton nochmals, ich meins nicht bös. es ist nur der eindruck den ich hab, und den geb ich auch nur deshalb kund, weil ich möchte dass du der radwelt erhalten bleibst.

  2. #107
    . . . Avatar von whoknowsme
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    und noch ein (weiterer evtl. unnötiger weil langweiliger) selbsterfahrungsbericht:

    bin wegen einer schweren knieverletzung (kletterunfall im sommer 2003) über die rehab im jahr 2004 zum biken gekommen und hab vor ziemlich genau 2 jahren mein allererstes mtb-rennen aus spaß an der freud mitgemacht (granfondo del brunello in montalcino) und ab dem zeitpunkt war mir klar, daß ich das intensiver machen möchte - wurde, wie du das so nett schreibst, wettkampfgeil.

    da ich schon ein etwas älteres semester bin, war mir klar, daß ich nicht viel zeit mit irgendwelchen trainings vergeuden möchte und hab die möglichkeit genutzt, mich im okt. 2004 im leistungszentrum rif einem leistungstest zu unterziehen - der war echt ernüchternd
    bin zwar den ganzen sommer 2004 jede woche 10-15h biken gewesen, aber halt immer im gleichen bereich - fazit: grundlage: mies, mittelbau: ganz ok, max-bereich: mies

    mein trainingsplan für den winter 2004/2005 war bis auf ganz, ganz, ganz wenige ausnahmen ein reiner aufbau der grundlage und ich habe stunden am ergo verbracht - es war fad, es war öd, es war zum , aber ich drückte es durch.
    die saison 2005 ich dann nur ein paar ausgewählte rennen gefahren und war ziemlich frustriert weil es dem anschein nach am anfang schlechter lief als vor dem training, aber je länger die saison dauerte, desto besser kam ich in schwung und das abschlußrennen (graz/stattegg: auf der small in meiner ak 4.) war dann der moitivationsschub für die nächste winter-grundlagen-phase 2005/2006.

    den winter 2005/2006 war das training dann schon abwechslungsreicher, obwohl der schwerpunkt immer noch auf grundlage war, aber durch den tollen winter hab ich viel davon in form von skitouren gemacht.
    tja und dieses jahr läuft es schon ganz ordentlich und ich bin mit meiner bisherigen saison durchaus zufrieden weil ich merke, daß ich doch massive fortschritte gemacht habe (bin dzt. in der challenge-small-gesamt 4. in meiner ak).

    ahja, so nebenbei kam ich vom herbst 2004 bis jetzt von knapp 88kg auf 78kg runter.

    fazit: ohne grundlage geht gar nix und ohne plan auch nicht - der rest liegt einzig und allein an dir bzw. deiner disziplin beim einhalten von plänen.

  3. #108
    ... Avatar von sonina
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    Hallo,

    die letzten beiden Postings liegen genau auf meiner Linie....

    Eine Ausdauersportart braucht am Anfang vor allem eins: ZEIT

    Grundlagentraining kann sehr fad sein, aber die ersten 1 1/2 bis 2 Jahre wird halt einfach nur die Grundlage trainiert - alles Andere (Schnelligkeit, Sprintstärke...) kommt dann erst, weil die Grundlage zuerst da sein muss.

    Viele gute Leistungssportler haben schon vergessen, wie grauslich und fad der Anfang war, weil der Kopf solche Dinge gern verdrängt....

    Aber wenn einmal eine gute Grundlage da ist, dann profitierst Du auch noch nach einer langen Pause davon (wie ich gerade eben....).

    Und wie willka sagt: Es ist angenehm mit Dir zu fahren, hoffentlich verlierst Du nicht die Lust an diesem schönen Sport und bleibst uns als Radler-Kollegin noch lange Jahre erhalten!!!

    Edit: Grundlagentraining ist echt fad - oder glaubst Du es macht mir immer soviel Spaß jetzt mit Junior durch die Gegend zu "gondeln", damit er schon jetzt eine Kinder-Ausdauergrundlage kriegt???? (net nur fürs Radlfahren, einfach so halt...) Vor allem, weil er mir auch die Ohren vollsudert, dass er viel lieber schon schneller wäre und am liebsten schon mit den Schnellsten und Besten (die uns überholen) mitfahren würde.... Aber das kommt noch - in ein paar Jahren - sag ich dann immer....
    Geändert von sonina (18-08-2006 um 11:17 Uhr)

  4. #109
    endli a gscheits bike Avatar von Nemeton
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    Zitat Zitat von motzinho73
    ..hab´s von 82kg im frühjahr 04 auf 68kg seit märz06 geschafft...
    03.04.06 76,0kg
    25.05.06 85,7kg
    06.08.06 78,0kg

    So gehts bei mir seit 2 Jahren, denn im Frühjahr ist der Höhepunkt ein Lauf-Marathon, im August der Ötztaler. Kurz nach den Höhepunkten Regeneration und Völlern, danach wieder Trainingsaufbau und Gewichtsabbau für den nächsten Höhepunkt.

    Nachteil: Mühsames Gewichtmachen
    Vorteil: schöne Leistungsfortschritte (Verbesserung Leistungsgewicht) während Gewichtsverlust

    Hab also schon ein bissl Erfahrung mit Abnehmen und Training (bis zu 16 Std. pro Woche, durchschn. 12 Std. pro Woche in den letzten 4 Monaten. Hatte noch keine dramatischen Leistungseinbrüche wegen dem Abhnehmen, nur wenn's gegen 77kg geht (bei 1,89 Größe), dann kommt zeitweise Schwindelgefühl beim Aufstehen (nach dem Sitzen). Die Sportleistung ist dabei aber nicht beeinträchtigt.

    Werde in Betracht ziehen, nach dem nächsten Höhepunkt mein Gewicht besser zu kontrollieren und nicht 10kg zuzunehmen ;-)

    lg, Mario

  5. #110
    Moderator Avatar von adal
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    Ich hätte mich noch vor einiger Zeit liebend gerne in diese Diskussion gestürzt und über Proteinangaben und Intervalllängen diskutiert.

    Mittlerweile bin ich mir nicht mehr sicher, ob das irgendeine Relevanz für mich hat. Ich bin mir sicher, dass ein Lance Armstrong gegen einen Jan Ullrich nicht zuletzt deshalb immer gewonnen hat, weil er ein Team gehabt hat, dass sich für diese Details interessiert hat und er danach gelebt hat.

    Nur auf menschlichem Level gilt für mich immer mehr, Gordo Byrn:

    "Don't over think this. You don't need to be sitting on an exact wattage or heart rate to benefit from your endurance training. The key thing is to be out there each day." (http://www.coachgordo.com/gtips/endu...d_summary.html)

    "#6 - Patience
    A few winters ago, I spent a lot of time on my CompuTrainer watching IMH videos. I noticed something about the elite female athletes. Their individual body composition changed significantly through the 90s. Specifically, have a look at Paula, Lori and Joanna over a series of years. These ladies race(d) very lean, but they did not always have the look that we perceive. What's my point? My point is that the body responds gradually to both training stress and effective nutrition. It takes years to get an elite body." (http://www.coachgordo.com/gtips/nutr...ition_201.html)

    Auf unserem Level sind mE erst einmal die basics in den Griff zu bekommen, ich habe vor kurzem die 25.000 km geknackt (im Leben - nicht in der Saison), das fahren normale Profis in weniger als einem Jahr und das seit 10 Jahren.

    Da kanns nicht darum zu gehen, irgendeinen Bereich aufs Komma zu treffen, sondern viel mehr, möglichst rasch und ohne mich zu killen auf 50.000 zu kommen. Und so zu essen, dass ich gut regenerier, das Gewicht wird irgendwo am Weg zwischen 25.000 und 100.000 schon auf den Level kommen, der für mein Fahren optimal ist.

    Wenn ich mir jetzt - wie ichs schon gemacht hab - an Hand einer Formel ausrechne, dass ich mit 68 statt 74 Kilo um x% schneller wär, überhol ich einfach mich selbst. Ich hatte vor Kurzem (3-4 Jahre ist für den Körper vor kurzem) 85 Kilo, offensichtlich ist 74 ein PLateau, nur sollt ich mich nicht selbst überholen.

    Beim Training seh ichs ähnlich, nur weil irgenwelche Pros 20-30 Stunden wegstecken, werd ich bei mehr als 20 Stunden trotzdem leichter krank. Und wer nicheinmal 1/2 Jahr 5-10 Stunden verkraftet hat, sollt mE nicht über 15 nachdenken.

    Ich kann derzeit 15h locker wegstecken, >20 bisher (ohne Erkrankung) nur auf Trainingslager oder Radreise, also wenn ich ausser Essen, Schlafen und Traininieren nix tun muss.

    Ich würd gerne wieder von vorne anfangen können, das ist uns halt nicht gegeben, aber ich seh die Entwicklung von AD Athleten in mehreren Stufen, die sich halt nicht überspringen lassen. Und ein noch so chaotisch trainierender 10 jähriger wird einen 2 jährigen (Trainingsjahre) meist killen ....

    Stufe 1: Von der Inaktivität zum Freizeitsportler (5-10 h) 1-2 Jahre

    Don't sweat the details, enjoy ! Ich hab mich in der Phase (gegen jede Warnung) voll selbst überholt, Alles gelesen, was ich in die Finger gekriegt hab, zuviel trainiert, zuviel diätlt, geglaubt ich kann eine Entwicklung die Jahre dauert in Monaten durchlaufen.

    Stufe 2: Vom Freizeit zum Leistungssportler (5-15h) 2-7 Jahre

    Da bin ich jetzt, noch immer sind die Details eigentlich blunzen, Konsistenz, erste Wettkampferfahrungen, Training bissi strukturierter

    Stufe 3: Vom Leistungs zum Hochleistungssportler

    jetzt gehts ums siegen, jetzt machen Diätüberlegungen, Intervalldiskussionen echt Sinn. Aber >5J sollt man vielleicht schon in den Beinen haben und erste echte Siege ...

    Trotzdem sollte hier mE Gesundheit und Freude noch dominieren.

    Stufe 4: Vom Hochleistungssportler zum Profi

    mE fast ein Rückschritt, sportliche Entwicklung tritt mE in den Hintergrund, jetzt gehts um Plazierung, Marketing und geld. Die Leistungsfähigkeit muss schon längst da sein, jetzt wird sie mit allen (legalen ) Mitteln ausgereizt.

    Wer vorher dopt/so trainiert, dass die Gesundheit mit sicherheit gefährdet ist etc, ist mE ein Dillo, wer jetzt dopt macht vielleicht nur was, was halt zum job gehört.
    Weg

  6. #111
    more cowbell! Avatar von Max
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    also wenn ichs nicht besser wüsste, würde ich dieses Posting NIE IM LEBEN dir,Theo(retiker), zuordnen ...

    Stimme dir voll und ganz zu. Eine der ersten Aussagen meines 1. Trainers lautete: "Um dein Spitzen-Niveau halbwegs zu erreichen, brauchst als Radfahrer ca. 8 Jahre!" Man hat also Zeit und sollte diese mit konstantem, kontinuierlichem Aufbau, dem Erlangen der Routine (Wettkampf und Training) sowie dem Sammeln von Erfahrung nützen. Irgendwann kennst du deinen Körper und wenn dieser Punkt erreicht ist, bist du viel weiter als Pulsmesser, Watt und ähnlicher Blödsinn dich jemals bringen können.

  7. #112
    no fear - fixed gear... Avatar von Wolfgang H.
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    Zitat Zitat von Max
    also wenn ichs nicht besser wüsste, würde ich dieses Posting NIE IM LEBEN dir,Theo(retiker), zuordnen ...

    Stimme dir voll und ganz zu. Eine der ersten Aussagen meines 1. Trainers lautete: "Um dein Spitzen-Niveau halbwegs zu erreichen, brauchst als Radfahrer ca. 8 Jahre!" Man hat also Zeit und sollte diese mit konstantem, kontinuierlichem Aufbau, dem Erlangen der Routine (Wettkampf und Training) sowie dem Sammeln von Erfahrung nützen. Irgendwann kennst du deinen Körper und wenn dieser Punkt erreicht ist, bist du viel weiter als Pulsmesser, Watt und ähnlicher Blödsinn dich jemals bringen können.

    ...ein später adal halt. Hoffentlich geht er uns nicht ganz verloren...

    Wolfgang.

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  8. #113
    eleon
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    Zitat Zitat von Max
    also wenn ichs nicht besser wüsste, würde ich dieses Posting NIE IM LEBEN dir,Theo(retiker), zuordnen ...

    Stimme dir voll und ganz zu. Eine der ersten Aussagen meines 1. Trainers lautete: "Um dein Spitzen-Niveau halbwegs zu erreichen, brauchst als Radfahrer ca. 8 Jahre!" Man hat also Zeit und sollte diese mit konstantem, kontinuierlichem Aufbau, dem Erlangen der Routine (Wettkampf und Training) sowie dem Sammeln von Erfahrung nützen. Irgendwann kennst du deinen Körper und wenn dieser Punkt erreicht ist, bist du viel weiter als Pulsmesser, Watt und ähnlicher Blödsinn dich jemals bringen können.


    ich gebs zu... meinen letzten laktat-test hab ich vor der EM anno 2002 gemacht und die relevanten werte vergessen weil mich damals ausdauer net interessiert hat

    puls ist auch fuer mich sowieso zweitranging - wichtiger ist körpergefühl, schweissaktivität u. atmung.

    des einzige was ich wissen will ist mein maximalpuls

    das erkennen der bereiche ist eigentlich eh ziemlich schnell gegangen. hat nicht mal 4 monat gedauert bis man des im gefühl hat.

    werd auch in dieser saison keinen laktat-test machen weil ich die angst hab dass mir der diagnostiker sagt ich soll bei 120 puls laufen (eher gehen)


  9. #114
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    Zitat Zitat von adal
    Ich hätte mich noch vor einiger Zeit liebend gerne in diese Diskussion gestürzt und über Proteinangaben und Intervalllängen diskutiert.

    Mittlerweile bin ich mir nicht mehr sicher, ob das irgendeine Relevanz für mich hat. Ich bin mir sicher, dass ein Lance Armstrong gegen einen Jan Ullrich nicht zuletzt deshalb immer gewonnen hat, weil er ein Team gehabt hat, dass sich für diese Details interessiert hat und er danach gelebt hat.

    Nur auf menschlichem Level gilt für mich immer mehr, Gordo Byrn:

    "Don't over think this. You don't need to be sitting on an exact wattage or heart rate to benefit from your endurance training. The key thing is to be out there each day." (http://www.coachgordo.com/gtips/endu...d_summary.html)

    "#6 - Patience
    A few winters ago, I spent a lot of time on my CompuTrainer watching IMH videos. I noticed something about the elite female athletes. Their individual body composition changed significantly through the 90s. Specifically, have a look at Paula, Lori and Joanna over a series of years. These ladies race(d) very lean, but they did not always have the look that we perceive. What's my point? My point is that the body responds gradually to both training stress and effective nutrition. It takes years to get an elite body." (http://www.coachgordo.com/gtips/nutr...ition_201.html)

    Auf unserem Level sind mE erst einmal die basics in den Griff zu bekommen, ich habe vor kurzem die 25.000 km geknackt (im Leben - nicht in der Saison), das fahren normale Profis in weniger als einem Jahr und das seit 10 Jahren.

    Da kanns nicht darum zu gehen, irgendeinen Bereich aufs Komma zu treffen, sondern viel mehr, möglichst rasch und ohne mich zu killen auf 50.000 zu kommen. Und so zu essen, dass ich gut regenerier, das Gewicht wird irgendwo am Weg zwischen 25.000 und 100.000 schon auf den Level kommen, der für mein Fahren optimal ist.

    Wenn ich mir jetzt - wie ichs schon gemacht hab - an Hand einer Formel ausrechne, dass ich mit 68 statt 74 Kilo um x% schneller wär, überhol ich einfach mich selbst. Ich hatte vor Kurzem (3-4 Jahre ist für den Körper vor kurzem) 85 Kilo, offensichtlich ist 74 ein PLateau, nur sollt ich mich nicht selbst überholen.

    Beim Training seh ichs ähnlich, nur weil irgenwelche Pros 20-30 Stunden wegstecken, werd ich bei mehr als 20 Stunden trotzdem leichter krank. Und wer nicheinmal 1/2 Jahr 5-10 Stunden verkraftet hat, sollt mE nicht über 15 nachdenken.

    Ich kann derzeit 15h locker wegstecken, >20 bisher (ohne Erkrankung) nur auf Trainingslager oder Radreise, also wenn ich ausser Essen, Schlafen und Traininieren nix tun muss.

    Ich würd gerne wieder von vorne anfangen können, das ist uns halt nicht gegeben, aber ich seh die Entwicklung von AD Athleten in mehreren Stufen, die sich halt nicht überspringen lassen. Und ein noch so chaotisch trainierender 10 jähriger wird einen 2 jährigen (Trainingsjahre) meist killen ....

    Stufe 1: Von der Inaktivität zum Freizeitsportler (5-10 h) 1-2 Jahre

    Don't sweat the details, enjoy ! Ich hab mich in der Phase (gegen jede Warnung) voll selbst überholt, Alles gelesen, was ich in die Finger gekriegt hab, zuviel trainiert, zuviel diätlt, geglaubt ich kann eine Entwicklung die Jahre dauert in Monaten durchlaufen.

    Stufe 2: Vom Freizeit zum Leistungssportler (5-15h) 2-7 Jahre

    Da bin ich jetzt, noch immer sind die Details eigentlich blunzen, Konsistenz, erste Wettkampferfahrungen, Training bissi strukturierter

    Stufe 3: Vom Leistungs zum Hochleistungssportler

    jetzt gehts ums siegen, jetzt machen Diätüberlegungen, Intervalldiskussionen echt Sinn. Aber >5J sollt man vielleicht schon in den Beinen haben und erste echte Siege ...

    Trotzdem sollte hier mE Gesundheit und Freude noch dominieren.

    Stufe 4: Vom Hochleistungssportler zum Profi

    mE fast ein Rückschritt, sportliche Entwicklung tritt mE in den Hintergrund, jetzt gehts um Plazierung, Marketing und geld. Die Leistungsfähigkeit muss schon längst da sein, jetzt wird sie mit allen (legalen ) Mitteln ausgereizt.

    Wer vorher dopt/so trainiert, dass die Gesundheit mit sicherheit gefährdet ist etc, ist mE ein Dillo, wer jetzt dopt macht vielleicht nur was, was halt zum job gehört.
    das stimmt wohl alles, es braucht einfach eine gewisse zeit, zum radfahrer zu reifen.

    man sagt auch, um den richtigen tritt zu lernen braucht man 15'-20'000km pro jahr. und das regelmässig über 2-4jahre. wer weniger macht wird den richtigen tritt selten erlernen. aber mit sicherheit gibts auch dort ausnahmen.

  10. #115
    more cowbell! Avatar von Max
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    Zitat Zitat von eleon
    puls ist auch fuer mich sowieso zweitranging
    Muss ich jetzt das Gschicht mit dir, mir und dem Raunzer im Tullnerfeld aufwärmen? ich sag nur "Bitte bitte nicht so schnell, ich darf nur 130 Puls fahren"

  11. #116
    Moderator Avatar von Reini Hörmann
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    Zitat Zitat von adal
    Ich hätte mich noch vor einiger Zeit liebend gerne in diese Diskussion gestürzt und über Proteinangaben und Intervalllängen diskutiert.

    Mittlerweile bin ich mir nicht mehr sicher, ob das irgendeine Relevanz für mich hat. Ich bin mir sicher, dass ein Lance Armstrong gegen einen Jan Ullrich nicht zuletzt deshalb immer gewonnen hat, weil er ein Team gehabt hat, dass sich für diese Details interessiert hat und er danach gelebt hat.

    Nur auf menschlichem Level gilt für mich immer mehr, Gordo Byrn:

    "Don't over think this. You don't need to be sitting on an exact wattage or heart rate to benefit from your endurance training. The key thing is to be out there each day." (http://www.coachgordo.com/gtips/endu...d_summary.html)

    "#6 - Patience
    A few winters ago, I spent a lot of time on my CompuTrainer watching IMH videos. I noticed something about the elite female athletes. Their individual body composition changed significantly through the 90s. Specifically, have a look at Paula, Lori and Joanna over a series of years. These ladies race(d) very lean, but they did not always have the look that we perceive. What's my point? My point is that the body responds gradually to both training stress and effective nutrition. It takes years to get an elite body." (http://www.coachgordo.com/gtips/nutr...ition_201.html)

    Auf unserem Level sind mE erst einmal die basics in den Griff zu bekommen, ich habe vor kurzem die 25.000 km geknackt (im Leben - nicht in der Saison), das fahren normale Profis in weniger als einem Jahr und das seit 10 Jahren.

    Da kanns nicht darum zu gehen, irgendeinen Bereich aufs Komma zu treffen, sondern viel mehr, möglichst rasch und ohne mich zu killen auf 50.000 zu kommen. Und so zu essen, dass ich gut regenerier, das Gewicht wird irgendwo am Weg zwischen 25.000 und 100.000 schon auf den Level kommen, der für mein Fahren optimal ist.

    Wenn ich mir jetzt - wie ichs schon gemacht hab - an Hand einer Formel ausrechne, dass ich mit 68 statt 74 Kilo um x% schneller wär, überhol ich einfach mich selbst. Ich hatte vor Kurzem (3-4 Jahre ist für den Körper vor kurzem) 85 Kilo, offensichtlich ist 74 ein PLateau, nur sollt ich mich nicht selbst überholen.

    Beim Training seh ichs ähnlich, nur weil irgenwelche Pros 20-30 Stunden wegstecken, werd ich bei mehr als 20 Stunden trotzdem leichter krank. Und wer nicheinmal 1/2 Jahr 5-10 Stunden verkraftet hat, sollt mE nicht über 15 nachdenken.

    Ich kann derzeit 15h locker wegstecken, >20 bisher (ohne Erkrankung) nur auf Trainingslager oder Radreise, also wenn ich ausser Essen, Schlafen und Traininieren nix tun muss.

    Ich würd gerne wieder von vorne anfangen können, das ist uns halt nicht gegeben, aber ich seh die Entwicklung von AD Athleten in mehreren Stufen, die sich halt nicht überspringen lassen. Und ein noch so chaotisch trainierender 10 jähriger wird einen 2 jährigen (Trainingsjahre) meist killen ....

    Stufe 1: Von der Inaktivität zum Freizeitsportler (5-10 h) 1-2 Jahre

    Don't sweat the details, enjoy ! Ich hab mich in der Phase (gegen jede Warnung) voll selbst überholt, Alles gelesen, was ich in die Finger gekriegt hab, zuviel trainiert, zuviel diätlt, geglaubt ich kann eine Entwicklung die Jahre dauert in Monaten durchlaufen.

    Stufe 2: Vom Freizeit zum Leistungssportler (5-15h) 2-7 Jahre

    Da bin ich jetzt, noch immer sind die Details eigentlich blunzen, Konsistenz, erste Wettkampferfahrungen, Training bissi strukturierter

    Stufe 3: Vom Leistungs zum Hochleistungssportler

    jetzt gehts ums siegen, jetzt machen Diätüberlegungen, Intervalldiskussionen echt Sinn. Aber >5J sollt man vielleicht schon in den Beinen haben und erste echte Siege ...

    Trotzdem sollte hier mE Gesundheit und Freude noch dominieren.

    Stufe 4: Vom Hochleistungssportler zum Profi

    mE fast ein Rückschritt, sportliche Entwicklung tritt mE in den Hintergrund, jetzt gehts um Plazierung, Marketing und geld. Die Leistungsfähigkeit muss schon längst da sein, jetzt wird sie mit allen (legalen ) Mitteln ausgereizt.

    Wer vorher dopt/so trainiert, dass die Gesundheit mit sicherheit gefährdet ist etc, ist mE ein Dillo, wer jetzt dopt macht vielleicht nur was, was halt zum job gehört.

    unfassbar..hats doch noch was gebracht..;o)))

    ich bin schon seit jahren wieder in stufe 1! das ist die höchste stufe die man erreichen kann...(manche wissen was ich meine..)
    Reinhard Hörmann


    Die Zweifel die ich habe sind so einfach, dass sie jeder haben kann....

  12. #117
    eleon
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    Zitat Zitat von Max
    Muss ich jetzt das Gschicht mit dir, mir und dem Raunzer im Tullnerfeld aufwärmen? ich sag nur "Bitte bitte nicht so schnell, ich darf nur 130 Puls fahren"
    du dillo. da hab ich auch reg ausfahrt ghabt

    auch wenn der puls zweitrangig ist bleib ich trotzdem in meinen bereichen die fahren soll


  13. #118
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    @ Theo, danke für dein Schreiben.

    15 Jahren Weingeschäft hat schon einiges an gehirnkapazität gekostet...

    LG, Jan

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