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Alpenhaus Trophy - Ischgl Ironbike Festival 2016

Alpenhaus Trophy - Ischgl Ironbike Festival 2016

05.08.16 11:24 4.920Text: NoManFotos: NoSane, Lukas SalzerEin Flutlicht-Hillclimb auf die Idalp bildete den spektakulären Auftakt zum Ischgl Ironbike Festival. Die Sieger: Daniel Geismayr und Daniela Pintarelli.05.08.16 11:24 4.942

Alpenhaus Trophy - Ischgl Ironbike Festival 2016

05.08.16 11:24 4.942 NoMan NoSane, Lukas SalzerEin Flutlicht-Hillclimb auf die Idalp bildete den spektakulären Auftakt zum Ischgl Ironbike Festival. Die Sieger: Daniel Geismayr und Daniela Pintarelli.05.08.16 11:24 4.942

Erstmals steigt der Ischgl Ironbike heuer als mehrtägiges Festival. Vom legendären Marathon über den packenden Palio XCC bis zu Pumptrack-Action, Expo, Kinderrennen und geführten Touren verwandeln von 3. bis 6.8. zahlreiche Programmpunkte die Silvretta Arena zum Nabel der MTB-Welt. Den Anfang machte am Mittwoch Abend ein Berg-Einzelzeitfahren, wie es stimmungsvoller nicht hätte sein können …

921 Höhenmeter auf 7,33 Kilometer – was schon bei Tag eine ordentliche Herausforderung für Kraft und Kondition darstellt, gewann durch die ungewöhnliche Startzeit weiter an Schärfe: „Der Start am Abend, das Fahren im Dunkeln … das waren ganz neue, ungewohnte Eindrücke für mich“, schilderte Sieger Daniel Geismayr im Ziel.
Ab 20:30 wurden die Teilnehmer der Alpenhaus Trophy einzeln auf die durchgehend asphaltierte Strecke hinauf zur Idalp geschickt. Die E-Biker nahmen die Herausforderung kurz zuvor im Massenstart in Angriff.

Was im Winter eine geniale Rodelbahn mit Flutlicht-Beleuchtung ist und am Samstag beim Marathon die Spreu vom Weizen trennen wird, entwickelte mit diesem Modus einen ganz eigenen Charme. Durchs Zentrum von Ischgl noch von zahlreichen Schlachtenbummlern angefeuert, waren die Kletterspezialisten bei hereinbrechender Dämmerung, angenehmen Temperaturen und spektakulären Wolkenstimmungen bald mit sich und ihren inneren Schweinehunden alleine – um oben im Ziel bzw. bereits etliche Meter davor umso frenetischer bejubelt und begeisterter empfangen zu werden – Finishermedaille, Grillteller und Live-Musik inklusive.

Am schnellsten spulte Daniel Geismayr vom Team Centurion Vaude das Pensum ab. Der Vorarlberger hatte unten „fast zu rasch“ begonnen und musste ordentlich leiden, konnte dann aber unter Aufbietung aller Kräfte sein Tempo bis oben halten. Schließlich erreichte er das Ziel beim Alpenhaus nach nur 36:44 Minuten und dominierte damit klar die Lizenzklasse vor Team- und Transalp-Kollege Hermann Pernsteiner (37:21) und Texpa Simplon-Fahrer Christoph Soukup (38:25). In der Gesamtwertung schob sich allerdings noch Hillclimb-Spezialist Hans Peter Obwaller dazwischen. Der KTM-Pilot, Kraft seines Jahrganges bereits Masters-Fahrer, wurde in 37:17 Minuten hervorragender Zweiter.
Bei den Damen ging überhaupt der Gesamtsieg an eine „Hobbyfahrerin“: Daniela Pintarelli (Team MooserWirt St. Anton) finishte in 48:23 noch vor den deutschen Lizenzfahrerinnen Lena Putz (49:55) und Nadine Rider (50:16) sowie Manuela Hartl (50:24) vom ARBÖ ASKÖ Graz.

Aber die Alpenhaus Trophy war keineswegs nur ein Tummelplatz für Berggämsen, Elite-Racer und Weltmeister (Daniel Federspiel war nämlich ebenfalls „just for fun“ am Start – 10. Overall). Auch ganz normale Sportklasse-Fahrer, ambitionierte Grammfuchser und sogar deklarierte Hobby-Biker nützten die Premiere für ein letztes Anzupfen vorm Marathon, ein Duell mit dem Vereinskollegen oder einfach aus Spaß an der Freud' am Hinaufstrampeln.

 "Des woar a Hetz'!" 

Daniel Geismayrs Resümee

Da war Senior Klaus Neururer, knapp an der anvisierten Finisher-Zeit von unter einer Stunde gescheitert, aber im Gespräch mit einem Mitstreiter trotzdem ganz zufrieden; Carsten Müller aus Deutschland, der stolz die Arme in die Höhe riss, als ihm die Finisher-Medaille überreicht wurde; die Britin Sammi Toop, hör- und sichtbar ausgepowert, aber stolz wie ein frisch lackiertes Hutschpferd über das Erreichte; die Teilnehmer der E-Bike-Trophy, etliche von ihnen mit Leihbikes und zum ersten Mal bei einem Hillclimb am Start - während die einen nur über die Zeiten der anderen staunen konnten (sowohl Damensiegerin Renate Peer als auch Herren-Sieger Alexej Bröse knallten 26er-Zeiten aufs Parkett), kämpften die dritten mit überhitzten Motoren oder sich selbst; und natürlich Maritta Jungmann, Lokalmatadorin vom Ischgler Tourismusverband, die ihren Teamnamen #justforfun vom ersten bis zum letzten Meter auslebte. "Andere stricken einen Socken in der Zeit, sie fährt den Berg hoch", feixte Moderator Heinz Hörmann. Dass sie zusätzlich u.a. einen Einkehrschwung mit Spezialgetränk bei einem Schanigarten absolviert hatte, konnte der ja nicht wissen ...


Ergebnis 1 bis 3 von 3
  1. #1
    früher mal Weltmeisterin Avatar von NoMan
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    Alpenhaus Trophy - Ischgl Ironbike Festival 2016

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  2. #2
    neues team - neues glück Avatar von hp obwaller
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    1.996
    Ja war wirklich ein aussergewöhnliches Rennen - es sollte viel mehr solcher Nightraces geben :-)
    Ich hoff die Teilnehmer haben am Samstag dann auch halbwegs passables Wetter für den Marathon!!!
    Coole Bilder übrigens (y)
    hpo

  3. #3
    Gymbo Avatar von JIMMY
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    ...die Auffahrt auf die Idalp ist aber alles andere als schön - ok beim uphillrace kriagt ma eh nyx mit......