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Bike-Neuheiten von Canyon, Giant, Merida, Radon, Marin und Liv

Ausgewählte Pressevertreter aus aller Welt hatten im Rahmen der Eurobike Media Days von 30. Juni bis 2. Juli 2015 die Gelegenheit, Produktneuheiten von 25 Herstellern genauestens unter die Lupe zu nehmen. Die XC-Strecke sowie die nähere Umgebung von Kirchberg in Tirol boten einen angemessenen Rahmen, um die 2016er Bikes standesgemäß zu bewegen. Verständlich, dass auch wir der Einladung gerne Folge leisteten. Was wir im Ausstellungsgelände für euch erspäht haben, könnt ihr hier nachlesen und euch beim Zappen durch die Bildergalerien ansehen. Detaillierte Preise konnten die meisten Hersteller allerdings noch nicht angeben - diese werden zur Eurobike folgen.

Canyon


Wirkliche Neuheiten gibt es beim Koblenzer Direktversender nur am Rennradsektor. Unser Bericht zum Ultimate CF SLX 2016 gibt es hier.

Im MTB-Bereich wird sich im kommenden Jahr grundsätzlich nicht viel ändern, daher hat Canyon zwei bereits auf der letztjährigen Eurobike vorgestellte Bikes, die aber aufgrund ihrer späten Verfügbarkeit und ob der vielen anderen Neuheiten etwas ins Hintertreffen geraten waren, mit nach Kirchberg gebracht.

Spectral

Das Fully Spectral wird in 3 Rahmenversionen (Carbon Spectral CF in 27,5", Alu Spectral mit 27,5" und 29" Laufrädern) sowie für 2 Einsatzbereiche angeboten. Am Heck der 27,5" Bikes stehen 140 mm, am Alu 29er 130 mm zur Verfügung. Je nach bevorzugtem Einsatzzweck kann der Kunde entweder zum Standard Spectral mit 140 mm am 27,5" respektive 130 mm Gabel am 29er, oder zum Spectral EX mit 1 cm längerer Forke greifen. Die Spectrals eigenen sich dank 2-fach Kurbeln und 30 mm breiten DT-Swiss Felgen mit entsprechend größerer Auflagefläche sowie Dämpfung der Reifen eher für den trailhungrigen Tourenfahrer, während sich die EX Bikes mit der steifen Rock Shox Pike und 1-fach Antrieben eher für den abfahrtsorientierten Kunden empfehlen. Dass Athleten wie Joe Barnes selbst in einigen Enduro Rennen auf das verspielte Spectral CF zurückgreifen, zeugt vom Potential, das in dem Fully steckt. Im Gegensatz zum Tourenbruder bekommen die CF Räder etwas schmalere Felgen verpasst. Feedback der mit etwas höheren Reifendruck fahrenden Teamrider soll der Grund hierfür sein. Vor allem in kurvigem Geläuf wusste unser EX seine Stärken auszuspielen. Eine erste Runde mit dem Spectral CF 9 EX sorgte auf jeden Fall für viel Spaß auf dem Fleckalmtrail...

Dude CF

Ebendort trafen wir im letzten Sonnenlicht auch auf Produktmanager Michael Staab, der gerade sein Herzensprojekt über den Trail jagte. Das ebenfalls bereits im Vorjahr vorgestellte Fatbike Dude CF entstand relativ spontan aus der Begeisterung des Produktmanagers und seines Teams: erst im Winter beschlossen, hatte man mit viel Herzblut bereits zur Eurobike ein komplettes Rad stehen. Man bedient damit ganz klar eine Nische, aber wer den Schritt zum Fatbike wagt, so ist sich Michael Staab sicher, wird von seinem Einsatzbereich überrascht sein - entsprechende Anpassungen bei Tempo und Linienwahl sowie Up- und Downhill vorausgesetzt, versteht sich. Das Dude CF wird in insgesamt 4 Varianten, von Starrgabel und 2-fach Schaltung ohne schwingungsdämpfendes Schaltwerk bis hin zu 1x11, Rock Shox Bluto, Reverb und 4,0" breiten Pneus angeboten werden. Den Einstieg soll es dabei bereits um € 1.999,- geben, wobei das Kernstück immer vom selben Carbonrahmen gebildet wird.

Wer sich jetzt nach Fatbike und Fully mit 27,5“ fragt, wie es denn mit der Kreuzung der beiden Laufradstandards bei Canyon aussieht, den wollen wir nicht mehr länger auf die Folter spannen. Ein 27,5+ Format ist bei Canyon für 2016 nicht vorgesehen. Man befände sich selbstverständlich in intensiven Tests mit dem neuen Standard, sei sich aber noch nicht sicher, wohin sich die Sache entwickeln wird, so Produktmanager Michael Staab. Zu viele Standards rollen momentan aus den Produktionshallen, und man will erst abwarten, wie die Kunden darauf reagieren werden.

 "27,5+ wird es bei Canyon 2016 definitiv nicht geben. Wir haben natürlich unsere Prototypen in der Testphase, aber wir sehen momenten ein zu großes Verwirrungspotential der Endkunden. Wir werden den Markt und die Nachfrage unserer Kunden genau beobachten. Ob Canyon den Schritt zu dem neuen Standard machen werden, wissen auch wir selbst noch nicht" 

Produktmanager Michael Staab

Trotz Canyons Bestreben, gegebenenfalls den Anschluss an den Markt nicht zu verlieren, sieht Staab auch viel Verwirrungspotential bei den Kunden, da die Grenzen zwischen den Laufradgrößen und Konzepten oft recht schmal und verwaschen erscheinen. Die Frage nach dem optimalen Produkt für den eigenen Bedarf lässt sich immer schwieriger beantworten. Auch die Frage, ob es in Zukunft ein Plus Bike bei Canyon geben wird, lässt Michael Staab momentan noch offen. "Die Auswahl an ausgereiften Produkten wie Reifen, Laufrädern und Federgabeln wird mehr, und wir werden den Markt und die Kundennachfrage genau beobachten. Wir werden sehen, was die Zukunft bringt."

Marin


Es gibt nicht viele Orte auf der Welt, die von sich behaupten können, Brutstätte des Mountainbikens zu sein. Orange County in Kaliforniern ist jedoch nicht nur die Geburtsstätte des Bikesports, sondern auch Heimat des kalifornischen Traditionsherstellers Marin Bikes. Unweit der Golden Gate Bridge zwischen den Hügeln mit ihren legendären Trails begannen ein paar Freunde im Jahr 1986 ihre eigenen Räder zu bauen. Trotz der bald 30-jährigen Geschichte sind die Räder der amerikanischen Bikeschmiede in unseren Breiten nach wie vor eher selten anzutreffen. Mit Bikes wie dem Attack Trail soll sich das ändern.

Attack Trail 9

Angeboten wird das Enduro als Attack Trail 9 mit Hauptrahmen aus Carbon und Alu-Hinterbau sowie als günstigeres, zur Gänze aus Aluminium gefertigtes Attack Trail 8. Beim auf Enduro getrimmten hauseigenen Hinterbausystem Quad 3 stehen am Heck 150 mm Federweg zur Verfügung. Am Steuerrohr liegen vier Kabeleingänge für die innenverlegten Züge; ein großzügiger Unterrohrschutz hält Steinschläge vom Rahmen ab. Auch wenn die Bikes serienmäßig mit 1x11 Schaltgruppen ausgeliefert werden, ist ein Umwerfer problemlos nachrüstbar. Ganz so wie auf den Bildern wird es das Bike im deutschsprachigen Raum allerdings nicht zu kaufen geben: anstelle des Bos Fahrwerks rücken eine absenkbare Rock Shox Pike RC mit 160 mm und ein Monarch RC3 Debon Air Dämpfer. Die übrigen Specs wie DT Swiss E 1700 Laufrädern, Sram X01 Antrieb, Guide RS Bremsen, KS Lev Integra Dropper mit 125 mm, WTB Reifen und Deity Cockpit bleiben hingegen unverändert.

NoSane's Impressions

Am Fleckalmtrail zeigt sich das Attack quirlig an der Front und etwas träger am Heck, das aber brav mitzieht und den Bodenkontakt hält. Der Bos-Kirk-Dämpfer quietscht gnadenlos in der Pedalstellung, verrichtet aber offen im Downhill ebenso brav seinen Dienst wie die Gabel und bietet dazu jede Menge Einstellmöglichkeiten. Bis auf den initialen Druck haben wir aber nichts verändert. Das Marin geht in diesem Setup entspannt über Felsen und Wurzeln, ohne dass man jemals Gefahr läuft, mit dem Pedal aufzusitzen oder am Dämpfer durchzuschlagen, was bei dem einen oder anderen VPP-Hinterbau schon mal passiert ist.

Während ich mit XC-Racebikes auf den Fleckalm-Wurzeln und -Serpentinen schon ordentlich zu kämpfen hatte, um auf der Ideallinie zu bleiben, war der Nonstop-Downhill mit dem Marin eine relativ entspannte Sache: wendig genug für die Spitzkehren, konnte ich in den schnellen Passagen ordentlich Speed und selbst auf den Wurzeln gut Richtung machen. Die letzten steilen Meter am XC-Elite-Kurs gingen in der Ideal-Direttissima mit genügend Reserven von der Hand.

Soweit man nach ein Bike einem kurzen Uphill und 1000 hm Downhill beurteilen kann, würde ich sagen, das Marin ist ein Gerät fürs Grobe - selbst mit der 140er Deville keine Rasierklinge, aber ein solides Schwert für Bergabpassagen, das man bergauf noch gerne mit sich führt. Vielleicht gibt's nach der Eurobike noch einmal einen Test, denn für Europa soll das Attack mit einer Pike 160 anrollen.

Merida


Merida hatte die Neuauflage des beliebten XC-Fullys Ninety-Six aus dem Jahre 2007 im Gepäck. Das durch und durch auf Rennen getrimmte Bike bietet in der 29“-Version dem Namen entsprechende 96 mm Federweg am Heck, und hat in seiner 2016er-Evolutionsstufe nur noch Bezeichnung und Einsatzzweck mit seinem Ahnen gemein. Es wird das Marathonfully Ninety-Nine nicht ersetzen, sondern stellt eine Ergänzung des Sortiments dar. Während die Rahmengrößen Large und X-Large ausschließlich mit großen Rädern erhältlich sein werden, hat man beim Medium-Rahmen die Wahl zwischen 29“ und 27,5“ - dann aber mit 108 mm Federweg am Heck. Für Fahrer, die einen Small-Rahmen benötigen, stellt sich die Frage nach der Laufradgröße ebenso wenig wie für die Großgewachsenen: hier wird nur die 27,5“-Version verfügbar sein.

Das "Size Specific Wheeling" genannte Konzept wird man in Zukunft in der einen oder anderen Form auch an anderen Merida-Bikes vorfinden. Neben der modernen und aggressiven Geometrie, die mit längerem Reach und tiefer Front samt serienmäßiger Negativvorbauten an die enormen Anforderungen aktueller XC-Kurse angepasst wurde, investierte man auch viel Zeit und Energie in den Hinterbau. Der abgestützte Eingelenker erinnert optisch nun wieder an das Ninety-Six der ersten Generation und soll dank leicht progressiver Kennlinie für sensibles Ansprechverhalten sowie gutes Feedback im mittleren Federwegsbereich sorgen. Da im XC vorrangig mit 1fach-Antrieben gefahren wird, hat man bei Merida auch die Kinematik des Racers dahingehend optimiert. Nicht zuletzt durch das neue Hinterbausystem und ein neues Carbonlayup konnte das Gewicht des nackten Rahmens auf 1750 Gramm reduziert werden, womit man mitten in der starken Konkurrenz von Scott und Co. landet.

Sämtliche Leitungen aller Standards können im Rahmen geführt werden. Durch clevere Klemmungen an den Ein- und Ausgängen werden diese auf Zug gebracht; lästige Klappergeräusche auf ruppigen Passagen sollen so der Vergangenheit angehören. Von Di2 über iCDT, 1fach- und 2fach-Schaltungen, kann der Rahmen theoretisch jeden Individualisierungswunsch des Piloten realisieren. Sogar Leitungsausgänge für Stealth-Dropper sind vorgesehen, was den Einsatzbereich und damit die Zielgruppe vergrößern könnte. Je nach Budget wird es das Ninety-Six in 3 Carbonqualitäten sowie einer Aluminiumversion zu kaufen geben. Wir haben ein Bein über das Topmodell mit dem CF5-Rahmen geschwungen. Diese höchste Carbon-Güteklasse soll etwa 20 % leichter und 10% steifer als die günstigeren Versionen sein. Die Komponentenauswahl unseres in WC Kriegsbemalung lackierten Testbikes verspricht gleichermaßen Racing satt. Ein Fahrwerk bestehend aus Rock Shox RS-1 und Monarch RL, Laufräder von Fulcrum und Sram XX1 sowie Guide-Bremsen sind am Bike verbaut.

Das kurze Oberrohr mit dem zusätzlich negativen Vorbau sorgt für eine tiefe Front und viel Druck am Vorderrad. Per Lenkerfernbedienung lässt sich das Fahrwerk blockieren und aktivieren - ein willkommenes und nützliches Feature, vor allem bei Wiesenanstiegen und Wiegetrittattacken auf Asphalt und Forststraßen. Wie nicht anders zu erwarten, klettert das Fully mühelos Wurzelpassagen empor, die tiefe Front macht sich aber auch bergab nie negativ bemerkbar. Absolut sicher werden Hindernisse und Stufen selbst in steilen Passagen überrollt; die großen Laufräder sind in engen Spitzkehren kaum spürbar. Besonders beeindruckt hat uns bei unserem kurzen Ausflug der für den Federweg sehr satte Hinterbau, der einen permanent zu mehr Speed animiert und vermuten lässt, dass sich das Bike nicht nur im Rennbetrieb wohlfühlen wird...

Radon

Der deutsche Direktversender hat unter anderem sein Tourenfully Skeen überarbeitet und mit dem Slide 140 ein potentes und leichtes Trailbike in den Startlöchern stehen.

Skeen

Das 120 mm Fully Skeen wird als "Allmountain Light" deklariert, ist also ein Tourenbike. Die Plattform baut auf leichten Alurahmen für 27,5" Laufräder auf, die Hinterbauwippe ist dabei aus Carbon gefertigt. Für die Topmodelle wird so ein Gewicht um die 11 Kilo realistisch. Mit moderner, langer Geometrie, flachen Winkeln und kurzen Vorbauten mit breiten Lenkern soll sich das Skeen im Trail agil und sicher verhalten und damit nicht nur Einsteiger begeistern. Ebenso begeistern dürfte der preisliche Start bei etwa € 1699,-. Griffe und Sättel von Ergon verstärken den wertigen Gesamteindruck. Je nach Modell wird es 1fach- und 2fach-Antriebe sowie hydraulische Sattelstützen geben. Das Bike auf den Fotos entspricht noch nicht ganz der Serie - beim Rahmen handelt es sich noch um ein unlackiertes Vorserienmodell. Das martialische Raw Finish wird aber mit ein paar mehr Decals als eine von mehreren Farbvariationen auch für den Endkunden erhältlich sein.

Slide 140

Besonderes Highlight im Jahre 2016 wird die Trailwaffe Slide 140. Der Rahmen wird komplett aus Carbon gefertigt und bringt so schlanke 1900 Gramm auf die Waage. Aufbauten im 11 Kilo-Bereich werden dadurch durchaus realistisch, was ob der versprochenen Potenz im Downhill ein feiner Wert ist. Tiefes Tretlager, verlängerter Reach in Kombination mit kurzen Vorbauten und 67,5° Lenk- sowie 74° Sitzwinkel tun der aktuellen Entwicklung am Trailsektor mehr als Genüge. Das Slide 140 wurde im Grunde rund um Fox 34er Gabeln designt und daraufhin optimiert. Das Fully scheint damit prädestiniert für lange Tage im Sattel mit vielen technischen und kniffligen Passagen. Rock Shoxs Reverb Stütze ist in allen Ausstattungsvarianten Serie, und auch Zweifachschaltungen sind dank Side Swing-Vorbereitung kein Problem - vor allem im alpinen Toureneinsatz ein großes Plus. Preislich steigt man voraussichtlich um die € 3200,- ein. Dafür gibt's dann neben 34er Gabel, Kontaktpunkten von Ergon und Reverb-Stütze auch Shimanos neue XT als 2x11. Man darf durchaus gespannt sein...

Liv


Neben optischen Retuschen haben die Lady-Spezialisten dem Tourenfully Lust für 2016 einen Carbonrahmen spendiert. Neu ist aber vor allem die abwärtsorientierte Variante des bekannten Intrigue Trailbikes.
Das Intrigue SX soll die Brücke zwischen Trail und Enduro schlagen - ist dies etwa der erste Vorbote eines kommenden Lady-Enduros? Jedenfalls wird der 140 mm Hinterbau mit einem Monarch Plus Debonair aufgerüstet und durch eine 160 mm Pike an der Front ergänzt, was das vormalige Tourenbike in einen potenten Abfahrer verwandeln soll. Der Lenkwinkel flacht sich dadurch von 68° auf 67° ab. Rahmen und Hinterbau werden aus Aluminium gefertigt, am Heck arbeitet Giants Maestro Link System. Auch die restliche Ausstattung macht klar, dass man hier die Hardcore-Version des Intrigue vor sich stehen hat.

Hauseigene Anbauteile wie der kurze Vorbau mit interessanter, lenkerseiteiger Klemmung, ein breiter Lenker sowie eine absenkbare Sattelstütze mit 75 mm Hub sorgen für Kontrolle und Bewegungsfreiraum im Gelände. Und auch die Wahl der Reifen spricht eine klare Sprache: der griffige Schwalbe Hans Dampf an der Front arbeitet mit dem schnellen, endurospezifischen Rock Razor am Heck gemeinsam am optimalen Bodenkontakt bei High Speed. Damen, die bisher ein Bike für die etwas härtere Gangart im Lineup von LIV vermisst haben, werden nun zukünftig mit dem Intrigue SX bedient. Dank 30er Blatt an der Einfachkurbel von Srams X1 Schaltgruppe sollte auch die Anfahrt zum Trail bequem zu meistern sein. Schade eigentlich, dass die blau/ pinke Farbvariante den schnellen Damen vorbehalten sein wird. Für € 3699,- wird das SX jedenfalls ab Herbst in 4 Größen zu den Händlern rollen.

Giant


Seit der letztjährigen Vorstellung des neuen Giant Glory mit 27,5” Laufrädern, verlängerter Front und mehr Hub im Heck waren immer wieder Gerüchte über eine Carbonversion des Downhillers zu hören. Mit dem Advanced Glory 27,5 0 und 1 wurde aus diesen Gerüchten nun Realität. Beide Modelle besitzen einen Hauptrahmen aus Carbon, kombiniert mit Hinterbauten aus Aluminium. Vollcarbon hätte laut Giant keinen wirklichen Gewichtsvorteil gebracht, da sehr viel Material nötig geworden wäre, um die Streben des Hinterbaus den enormen Belastungen des DH-Sports entsprechend zu konstruieren. Die robuste Aluschwinge kann so bei gleicher Performance um ein Vielfaches kostengünstiger produziert werden.

Mit 3008 Gramm ohne Dämpfer spart man gegenüber der Aluversion 245 Gramm ein - und bekommt damit nicht nur das leichteste DH-Bike, das Giant je gebaut hat, sondern auch eines der leichtesten im gesamten Worldcup. Die Advanced Bikes teilen sich die Geometrie mit ihren günstigeren Brüdern. Das bedeutet 63° Lenkwinkel und 439 mm Kettenstrebenlänge. Giants Maestro Dual Link System stellt 203 mm Federweg zur Verfügung. Integrierte Fork Bumper schützen den kostbaren Rahmen wie auch bei der Aluversion vor allzu heftigen Einschlägen der Doppelbrückengabel, die Leitungen werden entlang der Oberseite des Unterrohrs geführt. Zu haben ist das Bike seit April für € 5299,- (Glory Advanced 1) bzw.: € 7999,- (Glory Advanced 0).


Ergebnis 1 bis 3 von 3
  1. #1
    Registrierter Benutzer
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    Jun 2012
    Ort
    krieglach
    Beiträge
    163

    Bike-Neuheiten von Canyon, Giant, Merida, Radon, Marin und Liv

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  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von weststeirer
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    Köflach/Graz
    Beiträge
    187
    "27,5+ wird es bei Canyon 2016 definitiv nicht geben. Wir haben natürlich unsere Prototypen in der Testphase, aber wir sehen momenten ein zu großes Verwirrungspotential der Endkunden. Wir werden den Markt und die Nachfrage unserer Kunden genau beobachten. Ob Canyon den Schritt zu dem neuen Standard machen werden, wissen auch wir selbst noch nicht" Produktmanager Michael Staab


    Was ist 27,5+?
    Gibts wieder eine neue LR Größe welche alles besser machen soll?

    Ich muss mir einmal ein Fatbike ausleihen

  3. #3
    Admin Avatar von NoSane
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    Nov 2001
    Ort
    Wr. Neustadt
    Beiträge
    3.275
    27,5+ sind irgendwo zwischen normalen Reifen und Fatbike-Reifen angesiedelt.

    Scott hat hier schon ein paar Bikes im Programm, im Artikel gibt's auch viele Infos zu Vor- und Nachteilen der breiten Reifen:
    http://bikeboard.at/Board/Scott-2016...-Plus-th212695