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Review: BBWW Ischgl Ironbike

Tausende Höhenmeter, nahezu senkrechte Anstiege, anspruchsvolle Singletrails und brennende Waden – das war der 21. Ischgl Ironbike am 25. Juli 2015. Drei Strecken standen zur Wahl, insgesamt gingen knapp 700 Mountainbiker an den Start und stellten sich den harten Distanzen von Ischgl bis ins schweizerische Samnaun.
Am Ende haben sich der Belgier Roel Paulissen und die Schweizerin Milena Landtwing auf der Distanz von 79 Kilometern und 3.820 Höhenmetern gegen ihre Mitstreiter durchgesetzt und damit den höchstdotierten Mountainbike-Marathon Europas gewonnen.

Bereits am Vortag des Ischgl Ironbike haben die Sprintspezialisten beim Ischgl Palio Eliminator ihr Können unter Beweis gestellt und um ein Preisgeld von 2.100 Euro gekämpft. Auf einem anspruchsvollen Rundkurs durch das Ischgler Ortszentrum haben sich Amateure und Profis ein Kopf-an-Kopf-Rennen im KO-System geliefert. Am Ende zeigten der junge Tiroler Fabian Costa und Lena Putz aus Deutschland die besten Leistungen und erkämpften sich den Platz ganz oben am Siegertreppchen.

  • Roel Paulissen auf dem Weg zum Sieg.Roel Paulissen auf dem Weg zum Sieg.
    Roel Paulissen auf dem Weg zum Sieg.
    Roel Paulissen auf dem Weg zum Sieg.
  • Milena Landtwing dominierte bei den Damen.Milena Landtwing dominierte bei den Damen.
    Milena Landtwing dominierte bei den Damen.
    Milena Landtwing dominierte bei den Damen.
  • Pechvogel Lukas Buchli hatte mehrere technische Defekte.Pechvogel Lukas Buchli hatte mehrere technische Defekte.
    Pechvogel Lukas Buchli hatte mehrere technische Defekte.
    Pechvogel Lukas Buchli hatte mehrere technische Defekte.
  • Hilfe Elferink aus den Niederlanden wurde zweitbeste Dame.Hilfe Elferink aus den Niederlanden wurde zweitbeste Dame.
    Hilfe Elferink aus den Niederlanden wurde zweitbeste Dame.
    Hilfe Elferink aus den Niederlanden wurde zweitbeste Dame.
  • Die schnellsten Herren undDie schnellsten Herren und
    Die schnellsten Herren und
    Die schnellsten Herren und
  • ... Damen der Langdistanz.... Damen der Langdistanz.
    ... Damen der Langdistanz.
    ... Damen der Langdistanz.
  • Das Regenwetter beim Ischgl PalioDas Regenwetter beim Ischgl Palio
    Das Regenwetter beim Ischgl Palio
    Das Regenwetter beim Ischgl Palio
  • konnte Fabian Costa am wenigsten bremsen.konnte Fabian Costa am wenigsten bremsen.
    konnte Fabian Costa am wenigsten bremsen.
    konnte Fabian Costa am wenigsten bremsen.

Das Ironbike-Wochenende hat sich bereits als fester Termin in der europäischen Mountainbike Szene etabliert und wird auch im nächsten Jahr, am 6. August 2016, wieder in Ischgl ausgetragen.

Weitere Informationen unter www.ischgl.com und www.ischglironbike.com.

Ein unvergessliches Wochenende für die BBWW

Am Freitag, den 24. Juli 2015, um 04:30 Uhr startete unser Trip in Osttirol. Ziel unserer Reise war Ischgl im Paznaun, besser gesagt der Ironbike – auch bekannt als einer der härtesten Marathons Europas. Um 08:00 Uhr erreichten wir unser Traumhotel (Fliana) in Ischgl und waren erst Mal ziemlich beeindruckt von der perfekten Lage und der äußeren Erscheinung unserer Unterkunft für die nächsten Tage.
An der Rezeption wurden wir herzlich begrüßt und erhielten die Silvretta Card, mit der wir in den nächsten Tagen in den Genuss aller Vorzüge von Ischgl kommen würden. Nachdem wir unser Gepäck ins Zimmer gebracht hatten, schlüpften wir in unser Bike-Outfit und wurden dann auch sogleich von unserem Bike-Guide Patrick vor dem Hotel empfangen. Der Plan für den Tag war, die mittlere Strecke (48 km und 2057 Hm) für den morgigen Ironbike „locker“ abzufahren und die Schlüsselstellen zu besichtigen.

Der Beginn war tatsächlich locker, die Strecke über die Larein Alpe Richtung Friedrichshafener Hütte bis Mathon nutzten wir, um warm zu werden. Leider konnten wir nicht den gesamten ersten Teil der Strecke anschauen, da Waldarbeiter einen Teil des Weges gesperrt hatten. Mit ein wenig Improvisation und einem kleinen Umweg gelangten wir schließlich wieder auf die Originalstrecke. Ein erster kürzerer Trail am Anfang der Strecke hatte es schon leicht in sich und gab uns einen Vorgeschmack auf das, was uns noch erwarten sollte.
Wieder in Ischgl angekommen, folgten wir der Strecke (ziemlich!) steil bergauf Richtung Idalpe, wo wir uns dann ab der Mittelstation das Leben mit der Gondel etwas erleichterten und uns 500 Hm hinaufschwindelten. Oben angekommen, gönnten wir uns erst mal eine Frittatensuppe und ein Weizenbier (selbstverständlich alkoholfrei).
Nach der Idalpe ging es die letzten ca. 250 knackigen Höhenmeter hinauf zur Vellillscharte, ein Gewitter im Nacken ließ uns die Wattzahl noch einmal kurz erhöhen. Nach der Scharte erwartete uns der Velilltrail, der lustiger nicht sein könnte! Steilkurven, ein paar kleinere Jumps – hier stand dem Spaß nichts im Weg! Die letzten Höhenmeter hinab nach Ischgl führten dann über einen Schotterweg.

 Ein Gewitter im Nacken ließ uns die Wattzahl noch einmal kurz erhöhen 

Die Streckenbesichtigung wurde ungewollt sportlich.

Am Abend, nach einem ausführlichen Carboloading in Form eines 5-Gänge Menüs, das besser nicht sein könnte, machten wir uns auf den Weg ins Zentrum von Ischgl. Dort fand gerade in strömendem Regen der Ischgl Palio Eliminator XCE statt – logisch, dass wir uns diesen spektakulären Kampf um Meter und Sekunden nicht entgehen ließen!
Im Start- und Zielbereich des Ironbikes holten wir uns danach noch schnell unsere Startpakete ab – nicht ohne nochmals intervenieren zu müssen. Denn im Feld für die Nationalität war „GER“ angegeben! Rasch wurde der Fehler vom Veranstalter korrigiert und somit stand dem Rennen nichts mehr im Wege!

Den nächsten Tag begannen wir um 06:00 Uhr mit den ersten Vorbereitungen für das Rennen. Nach einem kurzen Frühstück machten wir uns auf den Weg zum Warmfahren und danach stellten wir uns im Startblock auf.
Die Beine waren dann vom Vortag doch schwerer als erwartet. Trotzdem verlief der erste Abschnitt der Strecke über die Larein Alpe Richtung Mathon ziemlich reibungslos. Von Anfang fuhren wir in einer homogenen Gruppe mit und konnten das Tempo locker halten. An der ersten Labestation, die fast schon zu viel Auswahl an Getränken, Riegeln, Gels und weiteren Leckereien bot, ging es zurück nach Ischgl, wo die Strecke direkt durch den Ortskern führte. Von da an wurde es dann richtig knackig.

 Von da an wurde es dann richtig knackig. 

Auf zur Idalpe!

Die 1.200 Hm hinauf zur Idalpe hatten es wirklich in sich und meine Beine ließen mich spüren, dass ich am Vortag ein klein wenig überdreht hatte. Ich glaube nicht, dass ich jemals so langsam einen Berg hinaufgefahren bin! Die ganze Zeit wunderte ich mich, warum mich bei diesem Tempo nicht mindestens 50 Fahrer überholten, doch vielleicht war es für die anderen Fahrer auch kein Spaziergang. Meine Entscheidung, vor der Saison auf 11 Gänge umgerüstet zu haben, zweifelte ich bei diesem Anstieg auch das erste Mal ein klein wenig an. Doch schlussendlich kam das Ende des Anstiegs in Sicht und nun lag nur mehr der Trail zwischen mir und dem Ziel.

Spätestens nach der zweiten Kehre war ich froh, ein Fully unter mir zu haben. In der Hoffnung, dass die Hände den Lenker nicht loslassen würden, schossen wir bergab. Einen Trail zu genießen sieht auf jeden Fall anders aus! Am Schluss ging es noch für eine kurze Runde um Ischgl herum und schon war das Ziel erreicht. Mit einer Zeit von 3:23 h überquerte ich die Ziellinie, wo die Party schon voll im Gange war.
Der Ironbike war zwar erst mein drittes Rennen, aber bei keinem anderen habe ich mich so gefreut, im Ziel zu sein! Julian kam nur wenig später an, sodass wir uns alsbald ein Bier und einen Teller Pasta gönnen konnten.

Nachdem wir am Abend unsere Glykogen-Speicher erneut mit einem 5-Gänge Menü aufgefüllt hatten, machten wir noch einen Ausflug ins Festzelt, wo wir Live Musik, ein kühles Bier und noch einige Biker vorfanden. Um Mitternacht war dann Schluss mit Lustig im Zelt und nach einem "kurzen" Abstecher in den "Kuhstall" ging's zurück ins Hotel.
Der Start in den nächsten Tag war dann ein weiteres Highlight vom Wochenende, denn endlich konnten wir uns am traumhaften Frühstückbuffet austoben, ohne Angst zu haben, dass uns das üppige Frühstück beim Biken zurückhalten würde. Nach dem Auschecken nutzten wir noch ein letztes Mal unsere Silvretta Card und gondelten mit den Bikes hoch, um den Trail (für den Ironbike 2016 ...) in Ruhe zu besichtigen und ihn noch einmal mit etwas mehr Genuss zu fahren.

Die Zeit vergeht schnell, wenn man sich amüsiert, und dieses Wochenende ist nur so verflogen. Wir möchten uns hiermit noch einmal herzlich bei allen Beteiligten für dieses traumhafte Wochenende bedanken, vor allem aber bei Lisi Hager von Bikeboard, beim gesamten Bikeboard.at Team, unserem Guide Patrick und der Belegschaft vom 4 Sterne Superior Hotel Fliana in Ischgl! Auf ein Neues in 2016!

Bikeboard Weekend Warrior Ironbike

Bikeboard Weekend Warrior Ironbike

15.06.15 08:21 5.059Text: NoManFotos: TVB Paznaun-IschglLetzter Aufruf - noch 5 Stunden: Ischgl ruft! Und wir antworten: Mit einem Gewinnspiel für ein Ironbike-Wochenende inkl. Techniktraining und Nobel-Hotel.15.06.15 08:21 5.062

Bikeboard Weekend Warrior Ironbike

15.06.15 08:21 5.062 NoMan TVB Paznaun-IschglLetzter Aufruf - noch 5 Stunden: Ischgl ruft! Und wir antworten: Mit einem Gewinnspiel für ein Ironbike-Wochenende inkl. Techniktraining und Nobel-Hotel.15.06.15 08:21 5.062

Gemeinsam mit dem TVB Paznaun-Ischgl schicken wir einen Leser samt Begleitung in ein verlängertes Wochenende (23.-26.7.) voller Spaß, Abenteuer, Luxus und natürlich Sport.
Dank Unterbringung im 4-SternS-Hotel inkl. Halbpension und persönlichem Guide für ein Vorab-Training der Ironbike-Schlüsselstellen am Freitag steht einer erfolgreichen Marathon-Teilnahme am Samstag nichts im Weg. Zusätzlich zum Gratis-Startplatz beim legendären Ischgl Ironbike eröffnet die Silvretta Card all inclusive unzählige Möglichkeiten, das Wochenende aktiv oder genussvoll zu nützen sowie ausklingen zu lassen.

Du hast Lust auf drei Nächte im Hotel Fliana samt personal guide und Gratis-Teilnahme am 21. Ischgl Ironbike? Dann ran an die Tasten!

Alles, was du dafür tun musst, ist
  • vor, nach und während des Wochenendes im hier angehängten Thread kurz deine Eindrücke des Tages in Wort und (idealerweise auch) Bild posten
  • nach deiner Rückkehr das Erlebte und Gesehene zusammenfassen und garniert mit einigen Schnappschüssen an die BB-Chefredakteuse übermitteln
  • dich mit einer formlosen E-Mail bis 26.Juni an bewerben. Was wir wissen wollen: Was an Schinden und Schwitzen in dünner Höhenluft so viel besser sein soll als das Alternativprogramm, dass dich sonst an diesem Wochenende erwartet.

Mer Infos zum Ischgl Ironbike 2015 gibt's unter www. ischgl.com/ironbike
Der/die Gewinner/in wird am 30. Juni hier im Thread bekanntgegeben und schriftlich verständigt.

Hier zur Einstimmung schon mal der Highlight-Clip aus 2014 ...
Die Leistungen für die Weekend Warriors im Detail

Ergebnis 1 bis 2 von 2
  1. #1
    früher mal Weltmeisterin Avatar von NoMan
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    Bikeboard Weekend Warrior Ironbike Gewinnspiel

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  2. #2
    früher mal Weltmeisterin Avatar von NoMan
    User seit
    Apr 2002
    Ort
    Wien Süd, gelegentlich Bad Hall (OÖ)
    Beiträge
    1.729
    huch, schon 1. juli ....

    AND THE WINNER IS: C. Preßlaber aus Osttirol!

    Wir gratulieren herzlich und freuen uns schon auf deine Story!
    NoMan