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Centurion News 2020

Centurion News 2020

06.09.19 10:50 1Text: Luke BiketalkerFotos: Luke BiketalkerMit Fazua im Herzen startet die Overdrive E-Rennrad- und Gravel Serie in die neue Saison. Außerdem werden Hardtail Backfire und Gravel Crossfire auf- und umgerüstet.06.09.19 10:50 954

Centurion News 2020

06.09.19 10:50 954 Luke Biketalker Luke BiketalkerMit Fazua im Herzen startet die Overdrive E-Rennrad- und Gravel Serie in die neue Saison. Außerdem werden Hardtail Backfire und Gravel Crossfire auf- und umgerüstet.06.09.19 10:50 954

Mit der Overdrive-Serie steuert Centurion seinen Teil zum wachsenden Trend der E-Rennräder bei. Die Familie umfasst sowohl Gravel als auch klassische Rennräder in Aluminium oder Carbon. Und auch eine Variante mit Flatbar für die Stadt findet sich im Portfolio. Herz der Serie ist der deutsche Fazua-Antrieb. Ein äußerst schmaler Q-Faktor, natürliches Fahrgefühl und niedriges Gewicht (4,6 kg Zusatzlast) stehen auf der Haben-Seite des 60 Nm starken Antriebssystems. Die Besonderheit? Der 250 Wh-Akku ist nicht nur schlank im Profil, sondern kann auch entnommen, das Rad somit auch als „Bio“-Bike gefahren werden. Die Steuereinheit ist bei der 2020er Generation gegenüber zum Vorgänger nun auch beinahe unsichtbar im Oberrohr integriert.

Overdrive Road

Das Overdrive Road kommt je nach Budget mit Rahmen aus Carbon oder Aluminium sowie Carbongabel. 160 mm Bremsscheiben sind - dankenswerterweise - Standard, ausgeliefert werden die Räder mit 700 x 32 mm Reifen. Doch wie man auf den Bildern unschwer erkennen kann, dürften auch 40 oder 42 mm Pneus kein Problem darstellen. Als Overdrive Carbon Road mit bis auf die Kurbel kompletter Ultegra, DT-Swiss ER1600 Dicut und Procraft-Anbauteilen bringt das Bike 13,7 kg auf die Waage. Das Alu-Modell Overdrive Road landet bei immer noch leichten 15,3 kg. Preis: € 5.599,00 respektive € 4.149,00.

Overdrive Gravel

Als Overdrive Carbon Gravel bringt das Topmodell mit gleicher Ausstattung wie sein Road-Bruder trotz voluminöser 40 mm Reifen nur 13,9 kg auf die Waage. In Aluminium hat der Kunde die Qual der Wahl. Die „Standard“ Version Overdrive Gravel auf Ultegra-Basis bringt 15,3 kg auf die Waage. Doch wer das Rad auch zum Pendeln nützen will, ist wohl mit der GT-Variante besser beraten. Für einen geringen Aufpreis von € 150 sind dann Fender, Gepäckträger und Licht bereits integriert. Selbstverständlich alles abnehmbar und auch zur Nachrüstung geeignet. Am Carbon-Rahmen ist allerdings die hier gezeigte Variante des Gepäckträgers mangels Ösen nicht möglich. Preise: Overdrive Carbon Gravel € 5.599,00, Overdrive Gravel € 4.149,00 und Overdrive Gravel GT € 4.299,00.

Crossfire Gravel 4000

Das bekannte Chassis Crossfire wird mit dem Modell Crossfire Gravel 4000 um ein neues Topmodell auf Shimano GRX ergänzt. Zwischen schlechten Straßen, echtem Gelände, schmutzigem Wintertraining, Pendelfahrten und Bikepacking möchte das Rad vor allem mit Vielseitigkeit punkten. Breite 40 mm Reifen unterstreichen den weit gestreuten Einsatzbereich, ein robuster Aluminium Rahmen (1.700 g) und eine Carbon-Gabel - beides in wirklich gelungenem Lack-Kleid - versprechen sorgenfreie Fahrt. Schutzbleche und Gepäckträger sind natürlich nachrüstbar (und in der günstigeren Version Crossfire Gravel 2000 GT Serie). Das Topmodell kommt auf € 2.599,00 und soll 9,6 kg auf die Waage bringen.

Backfire Carbon 3000

Tatsächlich bekommt das Centurion Backfire Carbon viel weniger Aufmerksamkeit, als es verdienen würde. Schließlich liegt der Rahmen des Topmodells mit respektablen 890 g auf Augenhöhe mit echten Leichtbauraketen und bleibt mit € 5.999,- für das 8,6 kg leichte Topmodell Carbon Team erfreulich erschwinglich. Zwar nicht um den superleichten RCF-Rahmen des Topmodells, sondern um den etwas schwereren PCF-Rahmen aufgebaut, will das Backfire Carbon 3000 ein nochmals besseres Preis-Leistungsverhältnis bieten. Ein Mix aus Shimano XT 12-fach und RaceFace Turbine Kurbel und Fox 32 SC Float mit Grip-Dämpfer drückt den Preis auf € 3.799,00. Dropper-Posts (30,9 mm) können ebenfalls nachgerüstet werden, das Gewicht bleibt mit ausgerufenen 9,6 kg ebenfalls attraktiv.


Ergebnis 1 bis 3 von 3
  1. #1
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    Centurion News 2020

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  2. #2
    Moderator Avatar von NoWin
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    Zu erwähnen sei, daß Centurion in Zukunft keine Bio Rennräder mehr anbietet - Bericht in der Zeitschrift Tour.

  3. #3
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    Ist für mich nachvollziehbar, weil (auch wenn ich mit einem Leihrad mal eine Woche sehr zufrieden war) die Dinger doch recht schwer und teuer waren und wohl nicht wirklich konkurrenzfähig. Bei e-bikes ist es ja egal, wie schwer die Basis ist.