Bikeboard.at Logo
Garmin Vector & Forerunner 910XT

Garmin Vector & Forerunner 910XT

26.10.11 11:26 36.063Text: NoManFotos: Garmin, NoMan, Erwin HaidenPower to the People fordert der GPS-Weltmarktführer. Zwei neue Produkte, die er zu diesem Zweck unters Volk streut: ein überzeugend einfaches Leistungs-messsystem und eine allwissende Multisportuhr.26.10.11 11:26 36.154

Garmin Vector & Forerunner 910XT

26.10.11 11:26 36.154 NoMan Garmin, NoMan, Erwin HaidenPower to the People fordert der GPS-Weltmarktführer. Zwei neue Produkte, die er zu diesem Zweck unters Volk streut: ein überzeugend einfaches Leistungs-messsystem und eine allwissende Multisportuhr.26.10.11 11:26 36.154

Ich hab’s an ähnlicher Stelle schon mal gestanden: Mit GPS-Geräten hab ich’s nicht so.
Garmin weiß das. Garmin verzeiht mir das. Garmin hat mich trotzdem zu einem weiteren Media Launch eingeladen. Destination: Spanien. Reason: Garmin Forerunner 910XT und Vector Sneak-Preview. Occasion: Garmin Barcelona Triathlon.

Was Garmin nicht weiß: Ich hab's auch nicht so mit Schwimmen. Nicht, dass ich nach fünf Metern absaufen oder beim einfachen Paddeln mit Schwimmbrett rückwärts schwimmen würde, wie das vor exakt sieben Monaten noch bei Extremsportler Guido Kunze der Fall war (der Garmin-Athlet hat zwischenzeitlich seine erfolgreiche Ironman-Premiere in Roth abgelegt und empfand auch auf der Olympischen Distanz in Barcelona durchaus Freude an seinem Tun, respektvolle Anm. d. Red.). Aber wenn sich das nasse Element nicht auf die klar definierten Grenzen eines Beckens beschränkt, sondern in drei Meter hohen Wellen aus schierer Unendlichkeit an den Strand donnert, bleibe ich eben lieber im Trockenen. Sofern man auf einem Speed-Boot bei erwähnenswertem Wellengang überhaupt von trocken sprechen kann - aber das ist eine andere Geschichte.

  • Wer denkt, NoMan und Garmin Österreich-Mann Michael SchellneggerWer denkt, NoMan und Garmin Österreich-Mann Michael Schellnegger
    Wer denkt, NoMan und Garmin Österreich-Mann Michael Schellnegger
    Wer denkt, NoMan und Garmin Österreich-Mann Michael Schellnegger
  • würden so ein internationales Treffenwürden so ein internationales Treffen
    würden so ein internationales Treffen
    würden so ein internationales Treffen
  • in einem faden Kuhdorf wie Barcelonain einem faden Kuhdorf wie Barcelona
    in einem faden Kuhdorf wie Barcelona
    in einem faden Kuhdorf wie Barcelona
  • für dubiose Geschäftefür dubiose Geschäfte
    für dubiose Geschäfte
    für dubiose Geschäfte
  • Betriebsspionage oder garBetriebsspionage oder gar
    Betriebsspionage oder gar
    Betriebsspionage oder gar
  • eine private Bootsfahrt mit Triathlon-Größen missbrauchen, der irrt:eine private Bootsfahrt mit Triathlon-Größen missbrauchen, der irrt:
    eine private Bootsfahrt mit Triathlon-Größen missbrauchen, der irrt:
    eine private Bootsfahrt mit Triathlon-Größen missbrauchen, der irrt:
  • Nach eingehender SchulungNach eingehender Schulung
    Nach eingehender Schulung
    Nach eingehender Schulung
  • erprobten wir zu Wassererprobten wir zu Wasser
    erprobten wir zu Wasser
    erprobten wir zu Wasser
  • zu Landezu Lande
    zu Lande
    zu Lande
  • und in der Luftund in der Luft
    und in der Luft
    und in der Luft
  • das neueste Lieblingsspielzeugdas neueste Lieblingsspielzeug
    das neueste Lieblingsspielzeug
    das neueste Lieblingsspielzeug
  • von Product-Manager Andy Silver.von Product-Manager Andy Silver.
    von Product-Manager Andy Silver.
    von Product-Manager Andy Silver.
  • Anschließend standen uns die Garmin-Athleten Alistair & Jonathan Brownlee, Michelle Versterby, Rasmus Petraeus, Joao Silver (der dann auch die olympische Distanz gewinnen sollte), Jose Jeuland und Guido Kunze Rede und Antwort.
    Anschließend standen uns die Garmin-Athleten Alistair & Jonathan Brownlee, Michelle Versterby, Rasmus Petraeus, Joao Silver (der dann auch die olympische Distanz gewinnen sollte), Jose Jeuland und Guido Kunze Rede und Antwort.
    Anschließend standen uns die Garmin-Athleten Alistair & Jonathan Brownlee, Michelle Versterby, Rasmus Petraeus, Joao Silver (der dann auch die olympische Distanz gewinnen sollte), Jose Jeuland und Guido Kunze Rede und Antwort.
  • Und wer meint, das allesUnd wer meint, das alles
    Und wer meint, das alles
    Und wer meint, das alles
  • wäre ein riesen Spaß gewesen,wäre ein riesen Spaß gewesen,
    wäre ein riesen Spaß gewesen,
    wäre ein riesen Spaß gewesen,
  • dem möchte ich hiermitdem möchte ich hiermit
    dem möchte ich hiermit
    dem möchte ich hiermit
  • unseren Drill Sergeant in Blond vorstellen:unseren Drill Sergeant in Blond vorstellen:
    unseren Drill Sergeant in Blond vorstellen:
    unseren Drill Sergeant in Blond vorstellen:
  • "Feel your heart pumping! Breath! Feel it! Smile!""Feel your heart pumping! Breath! Feel it! Smile!"
    "Feel your heart pumping! Breath! Feel it! Smile!"
    "Feel your heart pumping! Breath! Feel it! Smile!"

Geflissentlich übersah ich also den im Hotelzimmer bereit liegenden Tri-Suit, für den zu tragen ich außerdem noch ein paar Extrastunden mentalen Coachings, Thema: Selbstbewusstsein, benötigt hätte. Geschickt umging ich die vorbereitende Schwimm-Einheit vom Boot zum Strand. Gekonnt („Si quiero mas vino? Si, si, por favor!“ *hicks*) ignorierte ich schließlich die freundliche Aufforderung, mich für eine der drei Distanzen und als eine von über 6.000 TeilnehmerInnen beim Garmin Barcelona Triathlon anzumelden.

  • Und überhaupt: Warum die Schinderei antun, wenn man auch ohne Tränen, Blut und (Angst-)Schweiß sein Finisher-Foto erhält?
    Und überhaupt: Warum die Schinderei antun, wenn man auch ohne Tränen, Blut und (Angst-)Schweiß sein Finisher-Foto erhält?
    Und überhaupt: Warum die Schinderei antun, wenn man auch ohne Tränen, Blut und (Angst-)Schweiß sein Finisher-Foto erhält?
  • In der WechselzoneIn der Wechselzone
    In der Wechselzone
    In der Wechselzone
  • wie bei der Anmeldung,wie bei der Anmeldung,
    wie bei der Anmeldung,
    wie bei der Anmeldung,
  • wie am Swim-Exit: die Ruhe vor dem Sturm.wie am Swim-Exit: die Ruhe vor dem Sturm.
    wie am Swim-Exit: die Ruhe vor dem Sturm.
    wie am Swim-Exit: die Ruhe vor dem Sturm.
  • Noch war Zeit zum Gustieren und Informieren.Noch war Zeit zum Gustieren und Informieren.
    Noch war Zeit zum Gustieren und Informieren.
    Noch war Zeit zum Gustieren und Informieren.
  • Aber dann ein KnopfdruckAber dann ein Knopfdruck
    Aber dann ein Knopfdruck
    Aber dann ein Knopfdruck
  • und es ging los!und es ging los!
    und es ging los!
    und es ging los!
  • Welle um Welle schmissen sich tausende TeilnehmerWelle um Welle schmissen sich tausende Teilnehmer
    Welle um Welle schmissen sich tausende Teilnehmer
    Welle um Welle schmissen sich tausende Teilnehmer
  • heldenhaft ins Meer, um 1.500, 750 oder 400 Meter späterheldenhaft ins Meer, um 1.500, 750 oder 400 Meter später
    heldenhaft ins Meer, um 1.500, 750 oder 400 Meter später
    heldenhaft ins Meer, um 1.500, 750 oder 400 Meter später
  • unter den Anfeuerungsrufen zahlreicher Zuschauerunter den Anfeuerungsrufen zahlreicher Zuschauer
    unter den Anfeuerungsrufen zahlreicher Zuschauer
    unter den Anfeuerungsrufen zahlreicher Zuschauer
  • wieder an Land zu gehen.wieder an Land zu gehen.
    wieder an Land zu gehen.
    wieder an Land zu gehen.
  • Und während links der HalleUnd während links der Halle
    Und während links der Halle
    Und während links der Halle
  • auf den 40 km langen Radsplit gewechselt wurdeauf den 40 km langen Radsplit gewechselt wurde
    auf den 40 km langen Radsplit gewechselt wurde
    auf den 40 km langen Radsplit gewechselt wurde
  • versuchten rechts davon die Nervösenversuchten rechts davon die Nervösen
    versuchten rechts davon die Nervösen
    versuchten rechts davon die Nervösen
  • und die Unbekümmerten ihr Glück.und die Unbekümmerten ihr Glück.
    und die Unbekümmerten ihr Glück.
    und die Unbekümmerten ihr Glück.
  • Gegen 15:00 Uhr Nachmittag war das Spektakel dann vorbei.
    Gegen 15:00 Uhr Nachmittag war das Spektakel dann vorbei.
    Gegen 15:00 Uhr Nachmittag war das Spektakel dann vorbei.

Aber nur keine Vorwürfe jetzt, das war alles im Sinne meines eigentlichen Auftrags.
Denn hätte ich mich in die Fluten des Mittelmeeres gestürzt, wären Körper und Geist vollinhaltlich und fortwährend mit Überleben beschäftigt gewesen.
So hingegen blieb Zeit und Muße, Sightseeing zu gehen.

Nein, Scherz!
Richtig: So hingegen blieb Zeit, mit ehrlichem Interesse und ungeteilter Aufmerksamkeit den Worten der mitgereisten Product- und Marketing Managern zu lauschen; mit behänden statt zittrigen Fingern ihren Bedienungsanleitungen für den Forerunner 910XT zu folgen; manch durchaus sinnige Frage zu stellen und kurz, aber doch, und aus genanntem Grund nicht knieweich, sondern festen Trittes, das ebenfalls präsentierte Garmin Vector Leistungsmesssystem auszuprobieren.

Im Folgenden deshalb die gesammelten Ergebnisse meiner Triathlon-Verweigerung ...

Garmin Vector


Etliche Jahre Entwicklungsarbeit, eine Firmenübernahme und manch Terminverschiebung lang hat's gedauert, aber nun soll der Powermeter von Garmin unmittelbar vor der Serienreife stehen. Für März 2012 ist die Markteinführung des Vector zum Preis von € 1.295,- geplant.
Etwa zur gleichen Zeit will auch Polar mit seinem schon lange angekündigten und immer wieder hinausgezögerten Keo Power um derzeit kolportierte 1.500 bis 1.800 Euro durchstarten. Und dann wäre da noch icyclopower von O-Synce zu nennen, wenn's ums Thema Pedal-basierte Leistungsmessung geht. Die Deutschen möchten mit ihrem System ebenfalls im Frühjahr 2012 durchstarten, Richtpreis 1.000 bis 1.500 Euro.

Während Garmin und O-Synce auf des weit verbreitete ANT+Protokoll setzen, vertrauen die Finnen auf ihren hauseigenen W.I.N.D.-Standard (was die ausschließliche Kompatibilität mit den Computern CS600X, CS600 und CS500 mit sich bringt). Gemein ist allen dreien, dass sie auf das Schuhplattensystem des französischen Herstellers Look setzen -eine sichere Bank in Sachen Benutzerzahlen, bezüglich seitlicher Bewegungsfreiheit aber nicht für alle Fahrer das Gelbe vom Ei. Gemein ist ihnen weiters, dass sie mit dem gleichen Grundgedanken hantieren: die Leistung für den Anwender technisch einfach und finanziell halbwegs erschwinglich (ok, CycleOps PowerTap-Nabe ist mittlerweile sogar um unter 1.000 Euro zu haben, will aber dann noch eingespeicht werden) dort zu messen, wo sie "passiert".
Die folgende Beschreibung des Garmin Vector erklärt somit exemplarisch auch die Funktionsweise der beiden anderen Systeme - Detailabweichungen (beispielsweise wird Polars Pedal von Look produziert, während für Garmin der taiwanesische Hersteller Exustar zuliefert; Garmin verpackt das eigentliche Messsystem gut geschützt in der hohlen Pedalachse, O_Synce und Polar verbauen sie außen um die Pedalachse herum; bei den Finnen besteht dieses aus acht Dehnmessstreifen usw. usf.) vorbehalten.

  • Garmin proudly presents:Garmin proudly presents:
    Garmin proudly presents:
    Garmin proudly presents:
  • Garmin Vector,Garmin Vector,
    Garmin Vector,
    Garmin Vector,
  • das neue, Pedal-basiertedas neue, Pedal-basierte
    das neue, Pedal-basierte
    das neue, Pedal-basierte
  • Leistungsmesssystem!Leistungsmesssystem!
    Leistungsmesssystem!
    Leistungsmesssystem!
  • Die Konkurrenz schläft aberDie Konkurrenz schläft aber
    Die Konkurrenz schläft aber
    Die Konkurrenz schläft aber
  • nicht: O-Synces icyclopowernicht: O-Synces icyclopower
    nicht: O-Synces icyclopower
    nicht: O-Synces icyclopower
  • und der Keo Powerund der Keo Power
    und der Keo Power
    und der Keo Power
  • von Polar.von Polar.
    von Polar.
    von Polar.

Physik erste Einheit

Leistung ist definiert als Arbeit bzw. Energie, die pro Zeit verrichtet oder umgesetzt wird.
Sie wird in Watt angegeben und berechnet sich am Rad aus der am Pedal aufgewendete Kraft multipliziert mit der Trittfrequenz.

Es gibt somit zwei Möglichkeiten der Leistungssteigerung: mehr Kraft bei gleichbleibender Trittfrequenz aufwenden, oder die Trittfrequenz bei gleichbleibender Kraft erhöhen.

Die Carbon-Pedale mit ca. 50 g Mehrgewicht im Vergleich zu herkömmlichen Look Kéos beinhalten eine Messeinheit mit Piezoelementen (ändern ihre elektrische Polarisation bei mechanischer Verformung, sprich: Draufdrücken erzeugt Spannung; bekanntes Anwendungsbeispiel: Feuerzeuge), die in die hohlen und versiegelten VA-Stahlachsen integriert sind. Diese Silizium-Module registrieren die Normalabweichung (= Vertikalverbiegung) in der Pedalachse während der gesamten Pedalumdrehung (= Druck und Zug), und zwar getrennt für das linke und rechte Bein. Zudem kann das System eigenständig erkennen, ob der Fahrer im Sitzen pedaliert oder im Wiegetritt.
Durch Vergleich der gemessenen Abweichung mit einer fabrikskalibrierten Abweichung unter einer Referenzbelastung wird die auf das Pedal wirkende Kraft ermittelt. Aus dieser Kraftmessung, der Trittfrequenzmessung mittels Beschleunigungssensor sowie der verstrichenen Zeit berechnet der Vector die Leistung in Watt, außerdem die Rechts/Links-Kraftbalance.
Hierfür werden die von der Sensorik erfassten Daten jeweils über drei Ringschleifkontakte an die extern im „Pedal Pod“ ausgelagerten Elektronikeinheiten übertragen. Neben einer CR 2032 Knopfzelle (selbst und werkzeuglos tauschbare Standardbatterie mit ca. 200 Betriebsstunden) sind dort auch noch die Funkantennen und Prozessoren untergebracht.

Das rechte Pedal fungiert dabei als „Master“ des Systems. Das linke Pedal dient Ersterem nur als „Slave“ und überträgt seine Daten mittels eines proprietären Highspeed-Signals an seinen Meister. Erst dieser sendet dann mittels ANT+ an die Ausgabe-Einheit. Für die Funktionalität des Systems bedeutet das: linkes Pedal kaputt, entwendet, etc. – Leistung des rechten Beines wird nach wie vor übertragen; rechtes Pedal kaputt, entwendet, etc. – keine Datenübertragung möglich. Die zugehörigen Pods haben übrigens keine links/rechts-Zuordnung. Sie kapieren automatisch, an welcher Seite sie montiert werden und kalibrieren sich entsprechend.
Apropos Kalibrierung: Die hohe Anzahl an Messungen (mehr als hundert pro Sekunde) verbunden mit im Hintergrund durchratternden Algorithmen sollen sicherstellen, „dass sich das System selbständig auf den Anwender einstellt und Faktoren wie unregelmäßige Krafteinleitung, Fußstellung etc. ausgeglichen werden“, so Michael Schellnegger, Marketing-Manager von Garmin Österreich.

  • In der hohlen PedalachseIn der hohlen Pedalachse
    In der hohlen Pedalachse
    In der hohlen Pedalachse
  • sitzt die Messeinheit mit Piezoelementensitzt die Messeinheit mit Piezoelementen
    sitzt die Messeinheit mit Piezoelementen
    sitzt die Messeinheit mit Piezoelementen
  • die getrennt für das linke und rechte Beindie getrennt für das linke und rechte Bein
    die getrennt für das linke und rechte Bein
    die getrennt für das linke und rechte Bein
  • ihre Messdaten an die externe Elektronikeinheit schickt.ihre Messdaten an die externe Elektronikeinheit schickt.
    ihre Messdaten an die externe Elektronikeinheit schickt.
    ihre Messdaten an die externe Elektronikeinheit schickt.
  • Der rechte Pedal-Pod sendet im ANT+Protokoll zum Computer.Der rechte Pedal-Pod sendet im ANT+Protokoll zum Computer.
    Der rechte Pedal-Pod sendet im ANT+Protokoll zum Computer.
    Der rechte Pedal-Pod sendet im ANT+Protokoll zum Computer.
  • 15 mm dick und 38 mm breit darf die Kurbel sein, Länge egal.15 mm dick und 38 mm breit darf die Kurbel sein, Länge egal.
    15 mm dick und 38 mm breit darf die Kurbel sein, Länge egal.
    15 mm dick und 38 mm breit darf die Kurbel sein, Länge egal.

So weit zur Theorie. In der Praxis überzeugte das System bei einem ersten Kurztest vor allem durch seine Unkompliziertheit. Pod und Pedal montieren, Fahrradcomputer einschalten, (netterweise bereits vorab konfigurierten) Leistungs-Datenbildschirm aufrufen (insgesamt 20 leistungsbezogene Datenfelder verfügbar), treten und staunen: wie fix die aktuellen und durchschnittlichen Wattzahlen am Display erscheinen, wie stark das rechte und linke Bein differieren, wie ungeübt man im Halten eines bestimmten Kraftniveaus über variierende Kadenzen hinweg sein kann ...

  • NoMan hat den Vector inmitten des Spinning-Trubels entdeckt,NoMan hat den Vector inmitten des Spinning-Trubels entdeckt,
    NoMan hat den Vector inmitten des Spinning-Trubels entdeckt,
    NoMan hat den Vector inmitten des Spinning-Trubels entdeckt,
  • kniete kurz ehrfürchtig niederkniete kurz ehrfürchtig nieder
    kniete kurz ehrfürchtig nieder
    kniete kurz ehrfürchtig nieder
  • um ihn danach festen Trittesum ihn danach festen Trittes
    um ihn danach festen Trittes
    um ihn danach festen Trittes
  • und von Andy Silvers Argusaugen beobachtetund von Andy Silvers Argusaugen beobachtet
    und von Andy Silvers Argusaugen beobachtet
    und von Andy Silvers Argusaugen beobachtet
  • auszuprobieren.auszuprobieren.
    auszuprobieren.
    auszuprobieren.

Bezüglich der Genauigkeit der Messdaten gibt es noch keine offiziellen Angaben. Blogger LukeNRG behauptet ohne weiterer Angabe von Quellen, dass hinter vorgehaltener Hand von einem Fehlerintervall unter +/-1,5 % die Rede sei. Ein Wert, den Michael Schellnegger zum jetzigen Zeitpunkt - es gibt bis dato ja nur Prototypen - weder bestätigen noch korrigieren kann, den er aber für mindestens so glaubwürdig hält, wie er sensationell wäre.

Nachdem die Daten mittels ANT+ Protokoll gesendet werden, braucht es für deren Ausgabe nicht unbedingt ein Garmin-Gerät. Vector ist mit allen Computern kompatibel, die diesen Standard verwenden und die entsprechenden Leistungsdaten auslesen. Der Output kann also je nach Ausgabe-Einheit variieren. Das Protokoll an sich beinhaltet neben der Gesamtleistung (W), der links/rechts-Balance (%) und Kadenz (UpM) auch die gängigsten Messgrößen der weit verbreiteten TrainingsPeak-Software, als da wären: Training Stress Score (TSS), Intensity Factor (IF) und Normalized Power (NP). Diese Messgrößen werden laut www.dcrainmaker.com in absehbarer Zeit auch allesamt in die Garmin Connect Analyse-Software eingespeist. Außerdem sollen weiterführende Analysen des Tretzyklus wie der Druck- und Zugphase (Stichwort "runder Tritt") möglich sein.

  • Die Montage würde selbst NoMan hinbringen:Die Montage würde selbst NoMan hinbringen:
    Die Montage würde selbst NoMan hinbringen:
    Die Montage würde selbst NoMan hinbringen:
  • Pod an die Kurbel halten, Pedal anschrauben, fertig.Pod an die Kurbel halten, Pedal anschrauben, fertig.
    Pod an die Kurbel halten, Pedal anschrauben, fertig.
    Pod an die Kurbel halten, Pedal anschrauben, fertig.
  • Neben den üblichen Zeit-/Weg-/Höhendaten sind auch baldNeben den üblichen Zeit-/Weg-/Höhendaten sind auch bald
    Neben den üblichen Zeit-/Weg-/Höhendaten sind auch bald
    Neben den üblichen Zeit-/Weg-/Höhendaten sind auch bald
  • Watt & Co. auf Garmin Connect auszuwerten.Watt & Co. auf Garmin Connect auszuwerten.
    Watt & Co. auf Garmin Connect auszuwerten.
    Watt & Co. auf Garmin Connect auszuwerten.

Dank kostenloser Firmware-Updates werden die Geräte der Garmin Edge- sowie Forerunner-Serie in Kürze über die entsprechenden Leistungs-Anzeigen verfügen, über den genauen Umfang der Updates wird bei einigen Modellen noch diskutiert (Angaben in Rot):


Edge 800: Wattanzeige, li/re-Balance inkl. Grafik, TSS, IF, NP, wattspezifische Intervalle
Edge 500: Wattanzeige, li/re-Balance, TSS, IF, NP
Edge 705: Wattanzeige

Forerunner 910XT: Wattanzeige, li/re-Balance, TSS, IF, NP
Forerunner 310XT: Wattanzeige, li/re-Balance, TSS, IF, NP
Forerunner 610: Wattanzeige, li/re-Balance, TSS, IF, NP
Forerunner 410: Wattanzeige

Bleiben zum Schluss die Frage nach der Schadens-Anfälligkeit des Garmin Vector und der zukunftsweisende Blick in die Kristallkugel.
Metrigear-Gründer und nunmehr Vector-Entwicklungschef Clark Foy spricht auf dcrainmaker.com von „mindestens fünf Jahren Lebensdauer“ als Ziel für die nicht ersetzbare Achse. Michael Schellnegger verweist in Sachen geschätzter Produkt-Lebensdauer auf den generell hohen Qualitätsanspruch von Garmin, dem Vector mindestens genügen müsse. „Aber eine genaue Einschätzung der Haltbarkeit ist leider nicht möglich. Wie in vielen Bereichen, ist zudem auch hier die Art und Weise, wie das Produkt verwendet wird, mit ausschlaggebend“, so der österreichische Marketing-Manager.
Alle anderen System-Bausteine – Pedalkorpus, Elektronikeinheit und Pedalplatten (6 und 0 Grad) – werden als Ersatzteile zu günstigen Preisen zur Verfügung stehen. Vor allem mit der Nachkaufmöglichkeit der Pedal-Pods reagiert Garmin auf Bedenken, dieses nach unten wegstehende Teil könnte rasch ein Opfer von Randsteinen o.ä. werden, wiewohl man dieses Szenario für unwahrscheinlich hält. „Bei jedem von uns bislang inszenierten Bodenkontakt schlug winkelbedingt das Pedal selbst früher auf als der Pod“, erklärt Clark Foy.

Derselbe verspricht zudem weitere Vector-Ableger für Mountainbikes und Indoor-Cycles circa zur Interbike 2012. Eine Behauptung, die Michael Schellnegger bestätigt: „Ja, die Ausweitung der Pedal-basierten Leistungsmessung in diese beiden Disziplinen ist geplant. Details kann ich aber leider noch keine nennen.“
Und um beim Blick in die Zukunft auch Look-Skeptiker nicht leer ausgehen zu lassen: Die Ausdehnung der Rennrad-Version auf andere Pedal-Systeme ist ebenfalls angedacht …

Fazit

Tech Specs

Eckdaten Garmin Vector
Pedale: Spritzguss-Kohlefaser-Korpus, CNC-gedrehte Stahlachse, gedichtete Industrielager, einstellbare Auslösehärte, 6°-Platte (optional 0°),
Look Kéo-kompatibel
Batterie:CR 2032 Lithium Knopfzelle, ca. 200 Betriebsstunden, einfach selbst zu tauschen
kompatible
Garmin-Geräte:
Edge 800, 500, 705 (nur Wattanzeige), Forerunner 910XT, 310XT, 610, 410 (nur Wattanzeige)
Gewicht:Pedal 119 g, Pedal-Pod 21 g, Platte + Befestigung 38 g, gesamt 178 g pro Pedal
Lieferumfang:2 Pedale, ANT+ USB Stick, 2 Elektronikeinheiten,
Zubehör/
Ersatzteile:
Pedalkorpus, Pedal-Pod, Pedalplatte (6° und 0°)
Erhältlich ab:
März 2012
Preis: € 1.295,- UVP

Hält das System, was Garmin verspricht (Anm. d. Red.: ja, natürlich haben wir uns schon vor Monaten für das erste in Europa verfügbare Testgerät angemeldet), ist Vector in wenigen Minuten und von jedem selbst installierbar, ohne erst mühsame Kalibrierungen vornehmen zu müssen.

Auch Kompatibilitätsfragen bzgl. Rad, Getriebe oder Kurbelsatz sowie damit verbundene (meist teure) Umrüstungen fallen weg. Angesichts dessen ist das Zusatzgewicht von ca. 50 g pro Kurbel beinahe zu vernachlässigen.
Der Vector kann problemlos an ein anderes Rennrad montiert oder getrennt vom Fahrrad transportiert werden, Pedalkörper, Pedal-Pod und Pedalplatte sind im Schadensfall als Ersatzteil erhältlich.

Das Sensordesign und die für links und rechts getrennte Messung direkt am Pedal ergeben eine Fülle von Daten und Auswertungsmöglichkeiten, für die es zudem, dank ANT+Standard, auch nicht unbedingt ein Garmin-Gerät braucht.

Bleibt es bei der kolportierten Genauigkeit von +/- 1,5%, wird sich manch Mitbewerber warm anziehen müssen.

Garmin Forerunner 910XT


Am 8. Oktober war Weltpremiere in Hawaii, am 14. Oktober Europa-Premiere in Barcelona, im Dezember soll Markt-Premiere in den Läden dieser Welt sein. Die Rede ist von Garmins neuem GPS-Multisport-Computer Forerunner 910XT.
Basierend auf dem Erfolgsmodell 310XT, sind erweiterte Schwimm-Funktionen und ein barometrischer Höhenmesser die nennenswertesten Neuerungen im Vergleich zum Vorgänger. Tatsächlich liegt die eigentliche Innovation aber im Gesamt-Package, das der jüngste Spross der Forerunner-Familie bietet. Mit ein und demselben Gerät können hier erstmals spezifische Trainingsdaten in allen drei Teildisziplinen des Triathlon (und einer weiteren Wahl-Sportart) ermittelt werden. Und dies mittels denkbar einfacher Bedienung, wie Product Manager Andy Silver demonstriert: „Gehe in den Multisport-Modus. Drücke Start und beginne dein Training. Drücke Lap und wechsle die Sportart. Drücke Stop und beende dein Training.“
Dass ausgerechnet dieses Knöpfchen-Drücken noch ein wenig streng von der Hand ging, mag daran liegen, dass die im Rahmen des Media Launches präsentierten Uhren lediglich Prototypen mit noch nicht endgültigen Hard- und Software-Versionen waren. Als fix gilt jedoch, dass der 910er bei annähernd gleichem Gewicht (72 g) etwas schlanker und niedriger sein wird als der 310er und sich aufgrund ausgeprägterer Rundungen an der Innenseite des Gehäuses und eines weicheren Armbandes angenehmer trägt.

  • Auf NoMans zarten Tippsen-Ärmchen wirkt der 910er etwas mächtigAuf NoMans zarten Tippsen-Ärmchen wirkt der 910er etwas mächtig
    Auf NoMans zarten Tippsen-Ärmchen wirkt der 910er etwas mächtig
    Auf NoMans zarten Tippsen-Ärmchen wirkt der 910er etwas mächtig
  • und das Drücken der Knöpfchen geht noch nicht ganz unverkrampft.und das Drücken der Knöpfchen geht noch nicht ganz unverkrampft.
    und das Drücken der Knöpfchen geht noch nicht ganz unverkrampft.
    und das Drücken der Knöpfchen geht noch nicht ganz unverkrampft.
  • Aber die Anzeigen stimmen, und deren Vielfalt begeistern.Aber die Anzeigen stimmen, und deren Vielfalt begeistern.
    Aber die Anzeigen stimmen, und deren Vielfalt begeistern.
    Aber die Anzeigen stimmen, und deren Vielfalt begeistern.

Um zu den Novitäten des bis zu einer Tiefe von 50 m wasserdichten Gerätes zurückzukehren: Ein integrierter Beschleunigungssensor erkennt nunmehr beim Schwimmen im Becken sowohl Armbewegung (Schwimmdisziplin) als auch Effizienz der Durchführung (sog. SWOLF-Score, wird berechnet aus Zahl der Schläge plus Zeit pro Bahn bzw. bei Freiwasser Zeit auf 25 m) und liefert Längen-basierte, Gesamt- und Durchschnittsdaten zu Tempo, Schlägen, Distanz und Geschwindigkeit. In zusätzlichen Schnellansicht-Seiten lassen sich nach jeder Länge/Einheit die gewünschten Überblickswerte anzeigen. Beim Schwimmen im Freien werden die gemessenen Bewegungsdaten zusätzlich mit der GPS-basierten Distanz- und Positionsmessung verknüpft, was eine verbesserte Routenverfolgung bei der späteren Analyse ermöglichen soll.
Der barometrische Höhensensor liefert umgehend absolute und relative Höhenangaben. Insbesondere Trailrunner werden die daraus resultierenden detaillierten Höhenprofile bzw. exakten Aufstiegs- und Abstiegsdaten im Sinne einer besseren Leistungs- und Streckenbeurteilung zu schätzen wissen.
Die Pulsmessung mittels flexiblem ANT+Brustgurt unterstützt neben genauer Kalorienberechnung auch die Live-Anzeige des kardiovaskulären Trainingseffekts (fünfstufige Skala) für unmittelbares Feedback und optimale Gestaltung von Trainingsplänen und Regenerationszeiten. Darüber hinaus sind sämtliche Trainingswerkzeuge wie VirtualPartner (gegen feste Zielgeschwindigkeit), VirtualRacer (gegen eigenen oder fremden Datensatz), AdvancedWorkouts oder IntervallWorkouts und die nochmals ausgebaute Leistungsfähigkeit des „Trainingscenters“ Garmin Connect (VERLINKEN!) mit an Bord.
Die Alarmfunktion wurde durch ein Vibrations-Signal erweitert, was vor allem auch beim Laufen und Schwimmen das Einhalten pulsspezifischer Grenzen erleichtert oder über das Absolvieren bestimmter Distanzen, Erreichen gewisser Uhrzeiten, Überschreiten einer vorgegebenen Kalorienmenge etc. informiert.

  • Pace und Uhrzeit, TrainingszeitPace und Uhrzeit, Trainingszeit
    Pace und Uhrzeit, Trainingszeit
    Pace und Uhrzeit, Trainingszeit
  • und Distanz oder Anzahl der und Distanz oder Anzahl der
    und Distanz oder Anzahl der
    und Distanz oder Anzahl der
  • Schwimmzüge - der Neue weiß Vieles.Schwimmzüge - der Neue weiß Vieles.
    Schwimmzüge - der Neue weiß Vieles.
    Schwimmzüge - der Neue weiß Vieles.

Eine Fülle weiterer Features sorgt dafür, dass der Forerunner 910XT mit wirklich allen Wassern gewaschen ist: Die Multisport-Funktion gestattet einen raschen und einfachen Sportartenwechsel samt Wechselzonenzeitnehmung, die integrierte Navigationsfunktion mit Piktogramm-Karte für Wegpunkt- und Streckenanzeige liefert auch in weiträumigen Szenarien einen Überblick über Position und Bewegung – „Zurück-zum-Start“- und „Wo-bin-ich“-Anzeige inklusive.
Für besonders anspruchsvolle, respektive lange Bewerbe kann die Akku-Laufzeit (20 h) durch externe Akkupacks mit Solarlader ausgedehnt werden. Aus über 100 Datenelementen und Messgrößen, übersichtlich geordnet in Kategorien und Favoriten, können beliebig zussammengesetzte Datenbildschirme mit bis zu vier Elementen konfiguriert werden, die auf Wunsch auch automatisch durchwechseln.
Last but not least kann neben dem Garmin Footpod für Laufband- oder Hallentraining und dem Geschwindigkeits- und Kadenzsensor GSC-10 auch jeder ANT+basierte Leistungsmesser in vollem Umfang genutzt werden – vor allem auch der in Kürze erhältliche Garmin Vector …

Fazit

Tech Specs

Eckdaten Garmin Forerunner 910XT
Good to know: Sensibler GPS-Empfänger mit Garmin Hotfix für schnellen Start; einsetzbar von -20°C bis +60°C; wasserdicht bis 50 m
Batterie:LiIon-Akku mit 20h Laufzeit für GPS-Funktion, 1 Monat für Uhrfunktion
Kompatibel mit externem Akku-Pack und Solar-Ladegerät
Display:
33 x 20 mm,
160 x 100 Pixel
Größe:54 x 61 x 15 mm
Gewicht:72 g
Zubehör:Optionales Schnell-wechselset (von Armband auf Radhalterung)
Lieferumfang:Gerät, Benutzerhandbuch, USB ANT-Stick, Netzteil, Ladekabel, Uhrband-verlängerung (optional in der HR-Version: flexibler Premium-Brustgurt)
Erhältlich ab:
Dezember 2011
Preis:Forerunner 910XT (ohne Brustgurt) € 399,- Forerunner 910XT HR (inkl. Brustgurt) € 449,- UVP

„Wissen ist Macht“ lautet der Slogan der US-Company, der die Markteinführung des Forerunner 910XT begleitet. Beim Erstkontakt wird man vom Leistungsumfang des GPS-Gerätes allerdings beinahe ein wenig „erschlagen“. Garmin- und insbesondere 310XT-Auskenner werden sich hingegen sofort zu Hause fühlen.

Die durchwegs logische Menüführung und einfache Bedienung führt dazu, dass auch Neueinsteiger rasch den Durchblick haben und – entsprechende Zeit für die Analyse vorausgesetzt – aus den umfangreichen Trainingsdaten ihre umfangreichen Schlüsse ziehen können. Und zwar - und das ist in diesem Umfang wirklich neu - für bis zu vier Sportarten.
Triathleten sind mit diesem Allrounder natürlich bestens bedient, aber auch Trailrunner, Biker, ja, sogar Kajakfahrer oder Rafter werden ihre Freude haben.

Summa summarum eine echte Allzweckwaffe für den, der sie zu nützen weiß. Für alle anderen ist der Forerunner 910XT immer noch eine faszinierende Spielerei.

Ergebnis 1 bis 13 von 13
  1. #1
    früher mal Weltmeisterin Avatar von NoMan
    User seit
    Apr 2002
    Ort
    Wien Süd, gelegentlich Bad Hall (OÖ)
    Beiträge
    1.817

    Garmin Vector & Forerunner 910XT

    Poste hier Fragen oder Kommentare zu diesem Beitrag.

    Noch nicht registriert bei Österreichs größter Bike-Community?

    Folge diesem Link um dich für Bikeboard.at anzumelden.
    Registrierte User unserer Community profitieren zusätzlich von:
    - weniger Werbung auf den Magazin-Seiten und in den Foren
    - erweiterter Forensuche in über 2 Mio Beiträgen
    - gratis Nutzung der Bikebörse
    - zahlreichen Neuigkeiten aus der Radszene per BB-Newsletter

    Hier registrieren und mitreden!

  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von klemens
    User seit
    Sep 2004
    Ort
    Wien, Badgastein
    Beiträge
    1.200
    Der barometrische Höhenmesser ist für mich eher abschreckend, da ich damit schlechte Erfahrungen mit dem EDGE gemacht habe. Forerunner ohne baromtrischen Höhenmesser hat da bessere Ergebnisse geliefert.

    Abgesehen davon werde ich da wohl zuschlagen müssen.

    Vector finde ich extrem teuer. Die neue Powertapgeneration sollte ja schon wesentlich günstiger als die oben genannten 1000,- sein.

    Complimenting the new hubs, are three new wheelset options with PowerTap’s built in. The wheels are divided into the following:

    PowerTap G3 Carbon Wheelset - $2,999
    PowerTap G3 Training Wheelset -$1,499
    PowerTap Pro Training Wheelset - $999
    http://www.dcrainmaker.com/2011/06/f...joule-and.html

  3. #3
    Registrierter Benutzer Avatar von Celias
    User seit
    Oct 2006
    Ort
    wien
    Beiträge
    563
    liebe lisi,

    perfekte vorabinfo! trotzdem finde ich finde es sehr schade, dass du nicht am start warst...

  4. #4
    Registrierter Benutzer Avatar von Mr.Zoncolan
    User seit
    Jul 2007
    Ort
    Graz
    Beiträge
    96
    Sehr interessant, freu mich schon wenn Mr. No Pain die genannte Messgenauigkeit mittels Testung verifiziert.
    Pedale sind jedoch meiner Minung nach Verschleißteile, die permanent in Mitleidenschaft gezogen werden (und da rede ich nicht mal von einem Sturz). Aufgrund des geringen Gewichts würde es aber für den Wettkampf Vorteile bringen - wenn man halt nicht stürzt.
    Not the best,

    just the best-looking!

  5. #5
    El Padre Avatar von ricatos
    User seit
    Jun 2004
    Ort
    Runners Dorf
    Beiträge
    4.383
    ich persönlich finde die barometrische höhenmessung deutlich besser. mein alter forerunner 305 war da immer ziemlich ungenau und zeigte teilweise fantasiewerte an.

    also meine pedale sind nach 5 jahren, bis auf ein paar abschürfungen, immer noch so gut wie neu ... und das trotz einiger stürze genaugenommen sind meine pedale das älteste an meinem rad. sogar älter als rahmen, schaltgruppe und laufräder.
    sent from my Lagerfeuer using Rauchzeichen

  6. #6
    seganter Pensionist Avatar von m^2
    User seit
    Feb 2006
    Ort
    NÖ-Süd
    Beiträge
    956
    Vernünftige Messmethode die Features von High-End-Systemen in den täglichen Alltag bringen (Balance).

    Bin schon echt gespannt wie sich die Dinger im Praxiseinsatz machen.
    2RC DQ #528 .....supa und sunst?

    a hobbettenrennen is ka kindergeburtstag!
    (Hermes 01.05.08 15:52)

  7. #7
    Registrierter Benutzer Avatar von dominik24
    User seit
    Nov 2005
    Ort
    Wien
    Beiträge
    225
    Also 1200,- ist angesichts der Tatsache, dass das komplette System um Welten einfacher zu handhaben ist, zudem auf jedes x-beliebige Radl montierbar ist, "nicht mehr soo teuer". Ich finds genial ;-)

    Zitat Zitat von klemens Beitrag anzeigen

    Vector finde ich extrem teuer. Die neue Powertapgeneration sollte ja schon wesentlich günstiger als die oben genannten 1000,- sein.


    http://www.dcrainmaker.com/2011/06/f...joule-and.html

  8. #8
    Registrierter Benutzer Avatar von Mr.Zoncolan
    User seit
    Jul 2007
    Ort
    Graz
    Beiträge
    96
    also meine pedale sind nach 5 jahren, bis auf ein paar abschürfungen, immer noch so gut wie neu ... und das trotz einiger stürze genaugenommen sind meine pedale das älteste an meinem rad. sogar älter als rahmen, schaltgruppe und laufräder.
    Meine Pedale haben auch nur Abschürfungen, aber da ist ja auch keine Technik drin.
    Fakt ist, das Pedal ist gemeinsam mit Sattel und Lenker die exponierteste Stelle am Rad, da kann immer leicht etwas passieren.

    Betreffend Gewichtsersparnis hab ich meinen power2max mal gewogen. Ergebnis: 260g - 60 g Kurbelstern der ja bei diesem System eingespart wird, ergeben 200g, Garmin Pedale haben im Vergleich zu KEO Blade Titan pro Stück um 80 g Mehrgewicht, macht 160g, d.h. 40g Gewichtsersparnis für ca. € 500 - 600 Mehrkosten (sofern man bereits eine kompatible Kurbel besitzt).
    Enscheidung muss sowieso jeder für sich treffen, mir ist es zu riskant, wenn überhaupt kauf ich mir einen zweiten p2m (womit ich kostenmässig bei einem Vektor wäre).
    powertap - nicht für Wettkampf geeignet und leider bin ich nicht der Einzige der sein Gerät mehrfach einschicken musste
    Not the best,

    just the best-looking!

  9. #9
    Registrierter Benutzer Avatar von mahatma
    User seit
    Dec 2009
    Ort
    Graz
    Beiträge
    757
    Zitat Zitat von Mr.Zoncolan Beitrag anzeigen
    powertap - nicht für Wettkampf geeignet und leider bin ich nicht der Einzige der sein Gerät mehrfach einschicken musste
    Also ich bin bis jetzt noch jeden Wettkampf mit Powertap gefahren (bis auf 3x und da bin ich jeweils ordentlich eingegangen ...). Besser als nix sind die Powertaps auf jeden Fall v.a. für Hobbetten.

    @Genauigkeit: Da bin ich auch schon gespannt. Die P2Ms sollen eine starke Temperaturdrift haben, was sich in freier Wildbahn durchs autonullen nicht so bemerkbar macht. Hin und wieder einmal rollen lassen, scheint nützlich zu sein. Indoor am besten nach (/alle) 20-30min einmal manuell kalibrieren.
    "Without action, you aren't going anywhere" - http://blog.jpansy.at

  10. #10
    Registrierter Benutzer Avatar von Energetics
    User seit
    Nov 2010
    Ort
    Wien
    Beiträge
    169

    FR 305 Navigation

    wie sieht es mit der Navigationsfähigkeit des Neuen aus?

    Routen planen - draufspielen und dann abfahren mit diversen Einblendungen verschiedener Punkte (z.B. Geocaches) hat mir den FR305 zum besten Outdoorfreund gemacht.

    Auch an interessanten Plätzen einen Hinweispunkt setzen zu können...

    na generell halt: kann der die Navigation Funktionen des FR305???

  11. #11
    früher mal Weltmeisterin Avatar von NoMan
    User seit
    Apr 2002
    Ort
    Wien Süd, gelegentlich Bad Hall (OÖ)
    Beiträge
    1.817
    Zitat Zitat von Energetics Beitrag anzeigen
    na generell halt: kann der die Navigation Funktionen des FR305???
    garmin österreich sagt: yes, he can!
    NoMan

  12. #12
    Registrierter Benutzer
    User seit
    Dec 2009
    Ort
    Rosenheim
    Beiträge
    4
    Generell ein großes Kompliment für die sehr guten Artikel über FR910xt und Garmin Vector. Echt klasse und gerade ich als Blogautor weiß, wieviel Arbeit in sowas steckt...

    Kleine Anmerkung vom verlinkten Autor "LukeNRG". Leider ist der Link hier fehlerhaft erstellt worden, so dass ich Euch bitte diesem zu folgen:

    EuroBike’11: Details & Fotos rund um Garmins Vector Leistungsmesspedale

    Hatte damals mit mehreren Garmin Leuten auf der EuroBike gesprochen. Wer was genau gesagt hat, möchte ich an dieser Stelle unbeantwortet lassen, denn beiße nie die Hand die dich "füttert"!. ;-) War ja definitiv ein inoffizielles Statement.

    Zuletzt ist mir noch ein Fehler im Text aufgefallen, denn der 310xt bekommt kein TSS,IF und NP per Firmware Update. Nur Rechts-/Links Balance wird "nachgerüstet"...

    Vg Luke
    Jetzt NEU: Polar ProTrainer Schritt für Schritt Anleitung für Einsteiger oder Fortgeschrittene

    LukeNRGs Weblog - Neuigkeiten rund ums Bike & Training

    16.04. Griesheimer Straßenlauf (HM)
    21.06. Black Forest Ultra Bike Marathon
    11.07. Circuit Cycling am Hockenheim Ring
    22.08. Grand Raid Christalp
    25.10. Frankfurt Marathon

  13. #13
    rund und gsund Avatar von NoFlash
    User seit
    May 2006
    Ort
    Rust
    Beiträge
    3.433
    Blog-Einträge
    12
    Drei Produkte, ein Pedalsystem...leider.
    Alternativen wären nicht schlecht, Metrigear hätte bei Speedplay bleiben sollen. Aber ich denke mal, dass es technisch möglich sein sollte die Elektronik in eine andere Pedalachse zu verbauen. Hoffentlich wird Vector 2013 in verschiedenen Pedalsystemen erhältlich sein.