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Nachbericht Ötztaler Radmarathon 2018

Nachbericht Ötztaler Radmarathon 2018

04.09.18 12:10 3.265Text: Luke Biketalker/PMFotos: Ötztal Tourismus/Ricardo GstreinBei herbstlichen Bedingungen entschieden die Schweizerin Laila Orenos und der Vorarlberger Mathias Nothegger den 38. Ötztaler für sich.04.09.18 12:10 3.268

Nachbericht Ötztaler Radmarathon 2018

04.09.18 12:10 3.268 Luke Biketalker/PM Ötztal Tourismus/Ricardo GstreinBei herbstlichen Bedingungen entschieden die Schweizerin Laila Orenos und der Vorarlberger Mathias Nothegger den 38. Ötztaler für sich.04.09.18 12:10 3.268

Mit 5.500 Höhenmetern und einer Gesamtlänge von 238 Kilometern ist der Ötztaler Radmarathon schon an sommerlichen Traumtagen kein Zuckerschlecken. Zum Start noch Nass, mit herbstlicher Kälte „gesegnet“ und von unwirtlicher Witterung begleitet, mauserte sich die diesjährige 38. Auflage des Amateur-Klassikers somit zur ganz besonderen Herausforderung. Bei frischen 7 Grad starteten am 2. September um 06:45 Uhr 4.112 Teilnehmer aus 36 Nationen von Sölden zur Pass-Jagd. Bis zum Kühtai wurde das Feld noch vom Regen begleitet, erst gen Jaufenpass zeigten sich die Straßen endlich trockener.

Praktisch von Beginn an drückten die Spitzenfahrer ordentlich aufs Tempo. Im ersten Anstieg über das Kühtai setzte sich eine siebenköpfige Spitzengruppe ab, bis Innsbruck und über den Brennerpass änderte sich die Rennsituation allerdings ständig. Nur der italienische Vorjahressieger Stefano Cecchini, dessen Landsmann Samuele Porro und der Vorarlberger Mathias Nothegger waren ständig in der Spitze vertreten. Im Aufstieg zum Jaufenpass schob sich auch Ex-ÖSV Kombinierer Patrick Hagenaars sukzessive weiter vor. Seit einem Unfall im Jahr 2003 mit einer Armprothese unterwegs, war die Leistung des Tirolers an diesem Sonntag unter derartigen Witterungsbedingungen besonders beeindruckend. Am Fuße des Timmelsjochs lagen Nothegger, Cecchini und Perro in Führung, Hagenaars folgte dem Trio mit einer Minute Rückstand. Erst am letzten Pass des Rundkurses, dem Timmelsjoch, vermochte sich Nothegger mit einer Attacke durchzusetzen. Mit einer Zeit von 7:04,02 konnte der Vorarlberger seinen Premierensieg vor dem Italiener Samuele Porro feiern. Sensationell auch das Endergebnis für Patrick Hagenaars. In seiner fünften Teilnahme erreichte er mit dem dritten Gesamtrang erstmals das Podium.

 „Ich hatte einen Traum und den habe ich mir heute erfüllt. Am Jaufenpass habe ich richtig gelitten und musste dann mein Tempo fahren. Mehr als 270 Watt waren nicht mehr drin. Ich bin überwältigt von diesem Sieg.“ 

Gewinner Mathias Nothegger

Im Rennen der Damen hatte eine alte Bekannte die schnellsten Beine. Bereits zum fünften Mal in Folge war die Schweizerin Laila Orenos nicht zu schlagen. Über den Jaufenpass lieferte sie sich noch mit der Tirolerin Nadja Prieling ein spannendes Duell, kurz vor der Labe am Fuß des 28,7 Kilometer langen Anstiegs zum Timmelsjoch verlor Prieling allerdings den Anschluss, musste in weiterer Folge auch noch die Niederösterreicherin Anna Kiesenhofer ziehen lassen. Relativ ungefährdet fuhr die Schweizerin so vor Kiesenhofer und Prieling in 8:05,30 zum historischen Fünffach-Sieg.

Weitere Informationen und Ergebnisse unter www.oetztaler-radmarathon.com.

Top 3 Ergebnisse

Herren
1. Mathias Nothegger (AT) 7:04:02
2. Samuele Porro (IT) 7:09:00
3. Patrick Hagenaars (AT) 7:14:53

Damen
1. Laila Orenos (CH) 8:05:30
2. Anna Kiesenhofer (AT) 8:12:56
3. Nadja Prieling (AT) 8:21:21


Ergebnis 1 bis 6 von 6
  1. #1
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    Nachbericht Ötztaler Radmarathon 2018

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  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von klemens
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    Warum wird in der offiziellen Kommunikation so hartnäckig an den 238km festgehalten? Dass man die Höhenmeter aufrundet, verstehe ich, weil die sind nicht so eindeutig, aber die Distanz?

  3. #3
    Re-Member Avatar von kapi
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    Zitat Zitat von klemens Beitrag anzeigen
    Warum wird in der offiziellen Kommunikation so hartnäckig an den 238km festgehalten? Dass man die Höhenmeter aufrundet, verstehe ich, weil die sind nicht so eindeutig, aber die Distanz?
    Irgendwo stand einmal, dass die Strecke im Laufe der Zeit mehrere Änderungen erfahren hat und sich dadurch die Länge geändert hat, man aber bei der klassischen Distanz in der Außendarstellung bleiben möchte (warum auch immer).

    Mich irritiert eher der Bericht:
    Bis zum Kühtai wurde das Feld noch vom Regen begleitet
    Bei mir war es eher AB dem Kühtai
    kapi auf Strava

    Ötztaler 2013: 10:00:19 | 2014: 8:40:20 | 2015: 8:26:20 | 2016: 8:20:59 | 2017: 8:20:01 | 2018: ?

  4. #4
    Registrierter Benutzer
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    Versteh ich auch nicht, warum sie die Streckenlänge nicht endlich korrigieren! Auch die Hm könnte man richtig angeben. Mehr als 5200 sind's ja wohl nicht - wenn überhaupt!
    Sind ja auch dann noch beeindruckende Werte!

    Bei mir war es fix AB dem Kühtai regnerisch!

  5. #5
    Re-Member Avatar von kapi
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    Ich bin 6x gefahren mit 3 verschiedenen Radcomputern und würde sagen, es sind 227km und 5200-5300hm. (die Berechnung/Definition von Höhenmetern ist nicht ganz eindeutig)
    kapi auf Strava

    Ötztaler 2013: 10:00:19 | 2014: 8:40:20 | 2015: 8:26:20 | 2016: 8:20:59 | 2017: 8:20:01 | 2018: ?

  6. #6
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    Genau.
    Bei mir waren es 228km und 5120hm. Kommt bei dem instabilen Wetter natürlich drauf an, wann wer wo gerade fährt. Aber 238km und 5500Hm sinds def. nicht!