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Oakley Jawbreaker

Bereits in meiner Kindheit, daheim in Südkalifornien, war Oakley die bekannteste Marke unter den Sportbrillen. Keine große Überraschung, liegt doch eins von Oakleys Hauptquartieren nur zwei Stunden von meinem Zuhause in San Diego entfernt. Meine ersten Oakleys bekam ich im Alter von 10 Jahren, und es war mir sofort klar, dass es sich vermutlich um das hochwertigste Produkt handelte, mit dem mein Gesicht bis dato in Berührung gekommen war.

Spulen wir einmal rasch 17 Jahre nach vor - denn gerade jetzt ist es mir wieder passiert, und ich habe mich Hals über Kopf in eine Brille von Oakley verliebt. Gut, ich bin da vielleicht etwas voreingenommen, aber ich kann euch versichern, dass ich dem Produkt anfänglich dennoch mit gesunder Skepsis begegnet bin. Ich gehöre nämlich zu einer Gruppe von Radfahren, die sich nicht gerade darum reißt, Brillen zu tragen, und ehrlich gesagt würde ich während des Trainings oder bei Rennen lieber darauf verzichten. Den meisten Brillen, die ich bislang probiert habe, mangelte es sowohl an Style als auch an Funktionalität.

"Style follows function", wie man weiß, und Oakleys Neuauflage der legendären Brillen von Greg LeMonds - meinem absoluten Lieblingsteil - weckte in mir die Frage, wie mir wohl die moderne Version passen würde. Wichtiger noch, würde sie meinen Ansprüchen genügen?

 Kurz gesagt: diese Brille macht mich wunschlos glücklich, und zwar in allen Situationen und unter jedweden Bedingungen.  

Josh Hayes, Bikeboard.at Redakteur

Cavendish Prizm™ Road Jawbreaker

Wirklich gut finde ich, wie viel Aufmerksamkeit den Details geschenkt wurde - vom Fullrim-Rahmen bis hin zu den Bügelenden und Nasenpads aus Unobtanium.
Wie schon erwähnt ist die Brille komplett eingefasst - normalerweise ein Desaster für Fahrer, die aggressivere Positionen bevorzugen. Da ich selbst zu diesem Typ gehöre, konnte ich jedoch feststellen, dass der Rahmen meine Sicht in keinster Weise beeinträchtigt.

Unboxing
Hitting the road

Da es sich um eine doch recht exklusive Brille handelt, war ich sehr besorgt, dass ich - von Natur aus eher ungeschickt - deren Lebensdauer drastisch verkürzen könnte, was auch fast passiert wäre: als ich einmal vom Training nach Hause kam und die Treppen zu meiner Wohnung hinaufging, fielen mir die Oakleys aus Versehen vom Helm. Die Brille stürzte drei Stockwerke in die Tiefe und klatschten auf Beton. "Na bravo", dachte ich sofort. "Das war's dann mit den Testbrillen - nach gerade mal zwei Wochen. Großartig." Als ich die Jawbreaker aufhob, stellte ich allerdings zu meinem großen Erstaunen fest, dass diese nicht einmal einen Kratzer abbekommen hatten. Natürlich ist so ein Absturz nicht mit einem Crash bei 60 km/h vergleichbar, aber trotzdem: es zeugt schon von einer gewissen Beständigkeit und Qualität, eine derartige Misshandlung völlig unbeschadet überstehen zu können.

Die Einstellmöglichkeiten der Brille ist ebenfalls von höchster Güte. Noch nie habe ich Brillen besessen, bei denen man die Länge der Bügel hin zu den Ohren adjustieren konnte! Was ich anfangs als triviale Spielerei abtat, stellte sich tatsächlich als hilfreich heraus. Ich probierte aus, welche Einstellung für mich komfortabler war, und stellte fest, dass ich mich mit der längeren Bügelvariante wohler fühlte. Ohne diese Option wäre mir wohl nie klar geworden, dass diese Variante für mich besser geeignet ist.

Das Material Unobtanium, das auf den einstellbaren Bügel und Nasenpads Verwendung findet, wird durch Schweiß aktiviert: je mehr man schwitzt, umso mehr pickt es. Dadurch blieb das Nasenpad stets da, wo es hingehört, selbst im Zuge meiner All-Out-Sprints - und gerade da ist es wichtig, dass alles an seinem Platz bleibt, damit man sich rein auf's Auskotzen konzentrieren kann.

Der Nasenbügel ist gleichzeitig auch für den Wechselmechanismus der Gläser zuständig. Diese können zwecks Austausch oder gründlicher Reinigung herausgenommen werden. Was anfänglich etwas umständlich anmutete, ging mir nach ein paar Versuchen dann doch flüssig von der Hand und stellte sich überdies als viel einfacher heraus als sämtliche anderen Systeme, die ich bislang in Verwendung hatte.

Cavendish Prizm Road

ProduktOakley Mark Cavendish Signature Series Prizm Road Jawbreaker Polished Black/Prizm Road Glasses OO9290-10
MaterialRahmen: O Matter Kunststoff
Gläser: Plutonite Kunststoff
EigenschaftenSwitchlock ermöglicht das Lösen der eingesetzten Gläser durch einen einfachen Wechselmechanismus.
Prizm-Optiken bieten eine beispiellose Lichtdurchlässigkeit für genau abgestimmte Farben, maximierten Kontrast und verbesserte Sichtbarkeit.
High Definition Optics (HDO) sind mehrere patentierte Technologien, mit deren Hilfe Oakley-Brillen die Testnormen des American National Standards Institute im Hinblick auf optische Klarheit, visuelle Wiedergabetreue und Aufprallresistenz nicht nur erfüllen, sondern häufig sogar übertreffen.
FarbenRahmen: Polished Black, Gläser: Prizm Road (violett orange)
LichtverhältnisseFür normales bis helles Licht, wechselnde Bedingungen, 20% Lichtdurchlässigkeit, Filterkategorie 2
AbmessungenGlasbreite 131 mm, Stegbreite 0 mm, Linsenhöhe 53 mm, Temple Arm Breite 121 mm
Gewicht34 Gramm
LieferumfangCave Prizm Road Jawbreaker, Microfasertasche, Sport-Softcase, Reserve-Nosepad
Preis€ 219,00 UVP

Fazit

Oakley Prizm Road Jawbreaker
Modell:2015
Testdauer:2 Monate, 2 Rennen, 1.800 km
Preis:€ 219,00 UVP
+Großzügiger Schutz für die Augenpartie
+Gut funktionierende Belüftung
+Herausragende Qualität und Klarheit der Gläser
+Extrem bequem
BB-Urteil:Genial und absolut empfehlenswert.

Da ich der Typ Fahrer bin, dessen Körpertemperatur stets ein wenig über der Norm liegt, ist das Beschlagen der Gläser natürlich ein wichtiges Thema - und oft genug ein großes Ärgernis - für mich. Die großen Belüftungskanäle der Jawbreaker, die sich überall am Rahmen befinden, lassen die Hitze gut entweichen; gleichzeitig kann beim Bergabfahren genug frische Luft zirkulieren, um meinem Gesicht Kühlung zu verschaffen und die Schweißproduktion in Grenzen zu halten.

Ich verwendete bei diesem Test die Prizm-Verglasung. Diese ist hell genug, um bei schwindendem Licht ausreichend Sicht zu gewähren, gleichzeitig aber auch dunkel genug, um vor direktem Sonnenlicht zu schützen. Die Gläser verstärken Sichtbarkeit und Kontraste, was besonders dann auffällt, wenn man die Brillen nach längerer Fahrt abnimmt. Die von Oakley eingesetzte XYZ-Optics Technologie wirkt Verzerrungen entgegen, die normalerweise bei gekrümmten Gläsern entstehen. Dies ist vor allem dann hilfreich, wenn man Serpentinen bergab fährt.

Mein Fazit zur Jawbreaker ist mit Sicherheit das einfachste, das ich jemals formulieren werde: es ist mit Abstand die beste Brille, die ich bis dato beim Radfahren tragen durfte. Wer nach einer Brille sucht, die sowohl technisch als auch stylisch durch hohe Qualität besticht, sollte sich die Jawbreaker ganz oben auf die Liste setzen.


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  1. #1
    Registrierter Benutzer
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    Mar 2012
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    Oakley Jawbreaker

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  2. #2
    Frohnatur Avatar von NoPain
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    Nachdem ich jetzt einige Zeit mit dem Aufsetzen des Berichts und der Bildauswahl verbracht habe, will ich auch eine.

  3. #3
    Registrierter Benutzer
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    A gscheide Windschutzscheibe, a bisserl groß halt?
    Wolf

  4. #4
    the dude rocks ..... Avatar von wüdi
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    geilste Brille die ich bis dato hatte...

    das PrizmRoad-Glas ist ebenfalls super..

  5. #5
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    Mittlerweile ist die cvndsh die einzige die mir noch taugt, die 500%ige überpromotion bei den Pros war find ich ein *Schuss ins Knie.
    Bin da eher für Radar EV oder M2 zu begeistern.

  6. #6
    Ich seh das ein bissl wie Ruffl - Überproportion zu Überpromotion..ist net meins, zu Josh passts optisch recht gut.

    Die Kühlung des Gesichts könnte man auch anders lösen

  7. #7
    rund und gsund Avatar von NoFlash
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    hat schon jeder, brauch i nimma

  8. #8
    Registrierter Benutzer Avatar von Mautschi
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    Is ein schirches grade halt gehyptes Trumm!
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  9. #9
    Trailliebhaber Avatar von Gipfelstürmer
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    Ich hatte sie und hab sie nach 10minuten fahren zurück geschickt, das riesige nasentrum ist eine katastrophe die augen wissen gar ned wos zuerst hinschaun solln, das beste sichtfeld hilft nix wenn lauter teile reinstehen, auch die oakley logos auf der seite stören ziemlich beim über die schulter schaun.

  10. #10
    ich weiß zwar nicht wohin Avatar von derDim
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    interessierst jemanden was ein normaler mensch wie ich
    über diese brille denkt?

  11. #11
    zwartrijder
    nicht registriert
    Zitat Zitat von derDim Beitrag anzeigen
    interessierst jemanden was ein normaler mensch wie ich
    über diese brille denkt?
    Das selbe wie ich - riesending fast so wie die neue Adidas :-)

  12. #12
    form = zylindrisch
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    Zitat Zitat von derDim Beitrag anzeigen
    interessierst jemanden was ein normaler mensch wie ich
    über diese brille denkt?
    Ja

  13. #13
    Schokoholiker Avatar von chriz
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    Nicht mal geschenkt.....

  14. #14
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    Zitat Zitat von derDim Beitrag anzeigen
    interessierst jemanden was ein normaler mensch wie ich
    über diese brille denkt?
    von "normaler Mensch" bin ich glücklicherweise weit entfernt, mir persönlich gefällt sie aber auch nicht.

    Ist eine Typenbrille, einem Hipster am Fixxie oder z.B. auch dem Tester passt sie vom Typ her hervorragend.

    Das System selbst habe ich ausprobiert, der Glaswechsel funkt wirklich perfekt.

    Was ich aber schon anmerken muss ist, dass mAn Oakley seit der Pro-M-Frame leider keine wirklich funktionell und optisch ansprechende Radbrille mehr auf den Markt gebracht hat.
    Social media is the toilet of the internet (Gaga, Lady)

  15. #15
    ich weiß zwar nicht wohin Avatar von derDim
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    Zitat Zitat von ruffl Beitrag anzeigen
    Ja
    ich würd mir sowas nicht aufsetzen
    da ding schaut aus als würde man damit jedes rennen mit 15min vorsprung gewinnen
    wenns dann nur 10 sind kuckt man doof aus der wäsche / alle lachen / entleren mit urin gefüllte gefüllte gefäße auf deinem kopf / ...

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