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"Wenn, muss es was Großes sein"

"Wenn, muss es was Großes sein"

25.11.10 16:52 19.788Fotos: Crocodile Trophy, Lisi Hager (2), privatRené Haselbacher in einem ausführlichen Gespräch mit NoMan über das Abenteuer Crocodile Trophy, seine Zukunftspläne und das Mailand-San Remo Österreichs.25.11.10 16:52 20.086

"Wenn, muss es was Großes sein"

25.11.10 16:52 20.086 Crocodile Trophy, Lisi Hager (2), privatRené Haselbacher in einem ausführlichen Gespräch mit NoMan über das Abenteuer Crocodile Trophy, seine Zukunftspläne und das Mailand-San Remo Österreichs.25.11.10 16:52 20.086

René, seit fünf Monaten bist du ein Straßenprofi ohne Vertrag. Wie ist es dazu gekommen?
Dem Team Vorarlberg Corratec, bei dem ich unter Vertrag war, wurde im Juni die Professional Continental-Lizenz entzogen. Nachdem es auch davon abgesehen Probleme gab, habe ich beschlossen, den Spaß nicht mehr mitmachen zu wollen und habe, als eine Continental-Lizenz gelöst und neue Verträge angeboten wurden, nicht mehr unterschrieben.

Welcher Spaß ist das genau, den du nicht mehr mitmachen wolltest?

Naja, ich bin bei so großen Teams gefahren und habe so schöne Zeiten gehabt. Da habe ich es einfach nicht notwendig, auf einmal nur mehr den Tschibo-Cup zu fahren. Für so etwas kann ich mich dann schwer motivieren.

Hast du zu diesem Zeitpunkt irgendetwas anderes in Aussicht gehabt?
Nein. Mitten in der Saison spielt's das nicht. Und du könntest auch gar nicht so schnell umschwenken. Aber ich bin dann noch zwei Kriterien gefahren, und dabei ist mir eingefallen, dass ich jetzt endlich die Crocodile Trophy fahren könnte.

Jetzt endlich klingt nach einem lange gehegten Traum ...

Ja, ich hatte die Crocodile Trophy immer im Hinterkopf. Nur ausgegangen ist sie sich halt nie, nach einer harten Saison. Aber ich habe immer schon gewusst, dass es dieses Rennen gibt, und wollte unbedingt teilnehmen. Zuletzt hat mich mein ehemaliger Teamkollege Joachim Benoit inspiriert. Der ist vor drei Jahren mitgefahren, und er war begeistert.

Und wie lautet deine Bilanz?
Mir hat's total getaugt. Im Nachhinein muss ich sagen: Es tut mir leid, dass ich nicht früher gekommen bin.

Im Sinne dessen, dass du dann um den Sieg mitgefahren wärest, oder aufgrund des Erlebnisses?

Erstens wegen dem Erlebnis. Ich habe in Australien zum ersten Mal in meinem Leben in einem Zelt übernachtet! Und gerade dieses Improvisierte, das das Campen nun mal mit sich bringt, und auf das ich mich auch eingestellt habe, finde ich extrem geil. Und sportlich betrachtet: Ich bin jetzt ein halbes Jahr lang kein Rennen gefahren und fühle mich wie ein Dieselmotor. Das heißt, ich kann zwar gut fahren, aber im roten Bereich habe ich Schwierigkeiten. Diesbezüglich hätte ich mir in den letzten Jahren sicher leichter getan. Ich möchte auf keinen Fall sagen, dass ich mich gespielt hätte, wenn ich bis zur Crocodile große Rennen und die WM gefahren wäre. Aber der Spaßfaktor wäre dann wahrscheinlich noch größer gewesen.

Wenn dir ausgerechnet das Improvisierte gefällt ... Ist das auch, weil es das genaue Gegenteil der perfekten Abläufe ist, die du von der Straße kennst?
Ja, natürlich. Ich habe mich in den letzten Jahren auf einem Top-Level bewegt. Nach einer Etappe steigst du in einen klimatisierten Bus mit Fernseher, Dusche und Küche. Und wenn du in ein Hotel kommst, das nicht ganz so luxuriös ist, nörgelst du sofort herum. Aber bei der Crocodile ... Einmal hat's in mein Zelt geregnet, weshalb ich in so eine Hütte am Campingplatz übersiedelt bin. Die Luft da drin war abgestanden und es war mit Sicherheit die grausigste Bleibe, die ich jemals hatte. Aber ich habe sie trotzdem als puren Luxus empfunden.


Abgesehen davon, dass es rein regnen kann: Wie lautet das Resümee deiner Camping-Premiere?
Ich hatte überhaupt kein Problem mit dem Schlafen im Zelt. Nur das Reinklettern durch diese kleine Öffnung war mühsam.

Und die Tiere? Keine Angst vor Spinnen und Schlangen?
Nein, ich scheiß‘ mich überhaupt nicht an. Aber in meiner Wahlheimat Südafrika habe ich die letzten Wochen jeden Tag Discovery Channel geschaut. Sendungen über Krokodile, Berichte über den weißen Hai, Surviver-Camps, wo jemand einfach irgendwo ausgesetzt wird, und so Zeug. Ich kenne mich überhaupt nicht aus in diesem Bereich. Und im Outback, wenn du da zum Beispiel einfach nach der Etappe in den Fluss schwimmen gehst, weißt du halt nicht wirklich, wo du bist. Ich meine, dir wird gesagt, dass es da keine Krokodile gibt, und du scheißt dich auch nicht an. Aber was ist, wenn da doch eines ist? Und das taugt mir so an diesem Race-Package ... dass es extrem urig ist.

Von Defekten abgesehen, bist du bei der Crocodile Trophy vorne mitgefahren. Was sagst du zu jenen Teilnehmern, die täglich sechs, sieben, acht Stunden auf der Strecke waren?

Die sind ein Wahnsinn. Es ist für mich unglaublich, dass sich das jemand antut. Und dass die alle eigentlich schon happy sind, wenn sie das Ziel erreichen. Als Profi kennst du ja nur das Gefühl, glücklich zu sein, wenn du ein Rennen gewonnen hast. Ob ich einen Wettkampf ausfahre oder nicht, das war in den letzten Jahren sehr unwichtig. Aber das ist halt der Profisport, und das andere der Hobby-Sport.

Hat diese Art der Zielsetzung auf dich abgefärbt? Ich meine, hast du umgeschwenkt auf "durchkommen will ich schon", nachdem aufgrund deines schweren Defekts die Gesamtwertung ja eigentlich gleich am ersten Tag gelaufen war?
Nein, dass ich, körperlich betrachtet, durchkommen würde, war für mich immer klar. So unfit kann ich als Ex- oder Noch-Profi nicht sein, dass ich ein Zehntages-Rennen nicht ausfahre. Aber als Neuling, der erst seit einem Jahr quasi hobbymäßig Mountainbike fährt, wusste ich eben nicht, was alles passieren kann. Deshalb habe ich auf mein Rad auch alles an Ersatzteilen draufgeklebt, was man nur draufkleben kann. Ich wollte auf keinen Fall irgendwo im Outback stehen und keinen Schlauch mehr haben, oder keinen Kettenöffner. Aber ich habe in meinem Leben noch nie einen Kettenöffner zum Training mitgenommen.


Hast du diese Ersatzteile und Werkzeuge nur mitgeführt, oder kannst du auch damit umgehen?
Wenn ich will oder muss, schon (lacht). Den ersten Test habe ich gleich zwei Kilometer nach dem Start durchlaufen. Ludis ( Renés Teamkollege und Freund Philipp Ludescher, Anm. d. Red.) Kette lief irgendwie falsch, und wir mussten sie aufmachen. Danach waren wir drei, vier Minuten hinten und wussten erst Mal nicht, wohin die anderen gefahren sind (schmunzelt).

Wie viel Zeit hattest du, um das Abenteuer Australien vorzubereiten?

Ich hatte sehr schnell einige Zusagen von Sponsoren, die ich schon lange kenne und die wirklich coole Typen sind. Dann habe ich mich noch mit Schöni (Gerhard Schönbacher, Veranstalter der Crocodile Trophy, Anm. d. Red.) getroffen, und danach war mir klar, dass ich's fahren werde. Das war circa zwei Monate vorher.

Bleiben drei Monate, in denen du nach deinem Team-Ausstieg einfach so weitertrainiert hast. Wie hast du dich in dieser Zeit motiviert?

Das war schwer, weil ich ja überhaupt keine Ziele hatte. Darum habe ich mir dann ja eins gesucht. Generell habe ich weitertrainiert, weil ich ja wirklich noch nicht weiß, was ich machen werde. Aber ohne Crocodile Trophy wäre mir das klarerweise sehr viel schwerer gefallen.

Und wie ist es dir unmittelbar nach deiner Entscheidung, keinen Vertrag zu unterschreiben, gegangen? Ich könnte mir vorstellen, dass man da ordentlich in der Luft hängt.

Man hängt schon sehr in der Luft. Aber mit einer Familie sieht das irgendwie anders aus. Meine Frau hat mir da sehr weitergeholfen, weil sie so ein positiver Mensch ist. Als ich vor zwei Jahren als frisch verheirateter Familienvater vom Team Astana kommend nach Südafrika geflogen bin, hatte ich ein größeres Problem. Da habe ich wirklich nicht gewusst, was da passiert und was ich da mache. Jetzt bin ich viel cooler und gehe sehr positiv in die ganze Sache, auch, weil ich weiß, dass ich auch ohne Radfahren eine Zukunft habe.

Wobei: Während der Crocodile hatte man schon sehr den Eindruck, dass dir das Radfahren nach wie vor großen Spaß macht ...
Ja, da habe ich mich, im Gegensatz zu den Monaten zuvor, schon wieder sehr wie ein Radfahrer gefühlt. Es hat mir einfach getaugt, wieder in diese Situation reinzukommen: dass du müde ins Bett gehst, dass du am nächsten Tag weiterfährst und dich trotz Müdigkeit wieder motivieren kannst, dass du deinen Körper ... ich will nicht sagen schindest. Aber dass du dich einstellst auf einen Wettkampf, und dein Körper in so einen Rhythmus kommt, dass dir diese Schinderei normal erscheint, und dir nach dem Rennen wieder etwas fehlt.

Was hast du jetzt vor? Bist du noch auf Team-Suche, oder geht’s in Richtung Plan B?
Ich weiß es noch nicht. Wirklich nicht.

Aber wann, wenn nicht jetzt, wäre die Zeit, das mit sich und anderen auszumachen?
Also was ich mit Sicherheit sagen kann, ist, dass ich derzeit keinen Vertrag habe. Aber ich habe mir ein Limit gesetzt. Bis Ende November muss irgendetwas stehen. Bis dahin muss ich für mich wissen, was ich jetzt tun will.

Gehst du aktiv in eine Richtung los, um dieses Irgendetwas zu erreichen?

Ja, ich bin natürlich schon die ganze Zeit aktiv.

Und wenn kein Angebot mehr kommt?

Dann habe ich eine Familie, die mich aufbaut. Ich habe natürlich schon einen Plan B, schon seit zwei Jahren, und …

Willst du den verraten?

(Schulterzucken) Der hat mit dem Thema Sport eigentlich gar nichts zu tun. Und es gibt nicht nur Plan B. Es gibt auch C und D. Aber … (Nachdenkpause). Ich will keine Zeit mehr verlieren durch Radfahren in einer Klasse, in der ich die letzten zwei Jahre gefahren bin. Wobei: Letzte Saison war’s ok, da sind wir die Tour de Suisse gefahren, die Flandern-Rundfahrt und Hamburg. Das sind einige der größten Rennen, die es gibt. Und wenn ich noch immer bei den größten Rennen am Start bin, habe ich eine große Motivation. Aber so wie es heuer war …

Hast du für dich das Gefühl, dass deine Profizeit noch nicht abgelaufen ist?

Schwer zu sagen. Schwer zu sagen. (Nachdenkpause) Ich lasse mich eigentlich selber überraschen.

Aber ist das eine Einstellung, mit der es funktionieren kann? Ich meine, ist man fähig, eine Saison durchzuziehen, wenn man sich gar nicht mehr so sicher ist, ob das das Wahre ist?

Naja, für ein kleines Team in Europa werde ich nicht unterschreiben, das ist klar.

Also wenn, muss es nochmal etwas Großes sein?
Wenn, dann muss es ein großes Team sein, bei dem ich auch ganz genau weiß, wie groß meine Chancen sind. So jung bin ich mit meinen 33 Jahren ja auch nicht mehr.

Was bedeutet für dich das Radfahren nach so vielen Profijahren? Gibt dir das als Sport an sich etwas, oder brauchst du den Wettkampf, damit es für dich quasi Sinn macht?
Als Profi ist es völlig normal, gut drauf zu sein. Da denkst du über so etwas gar nicht nach. Du denkst nur über Erfolge nach, und wie du dich für das nächste Rennen vorbereitest. Ich fahre jetzt seit 1992, also 18 Jahre. Da ist es ein sehr komisches Gefühl, drei, vier Tage nicht am Rad zu sitzen. Alles, was damit verbunden ist, geht mir sehr schnell ab, weil ich ja gar nichts anderes kenne: dieses Heimkommen und müde sein, das hungrig sein, das Duschen gehen ... nach der Dusche, das ist ein ganz spezielles Gefühl. Mir wird jetzt erst so richtig bewusst, wie sehr mein Leben bisher vom Radfahren geprägt war. Als Sportler lebst du irgendwie in einer Traumwelt. Du hast Scheuklappen oben und lebst dein Leben, das extrem wichtig ist. Aber dass du das wirklich machen darfst, ist ja wunderschön! Eigentlich habe ich durch das Radfahren die ganze Welt gesehen und bin dadurch auch in Südafrika gelandet. Und speziell Kapstadt ist ein extrem geiles Radrevier. Ich glaube aber, dass ich, wenn ich aufhöre, wirklich aufhöre. Dann möchte ich maximal zwei Stunden Radfahren, und wenn es mir mal passiert, dass ich vier Stunden fahre, dann fahre ich eben vier. Aber fünf, sechs Stunden muss ich dann nicht mehr aufs Radl steigen.

Vom Aufhören zum Anfangen. Wie bist du überhaupt zum Radfahren gekommen?
Über meinen Vater. Der ist immer schon hobbymäßig gefahren. Meine Eltern kommen aus dem Burgenland, und er ist öfter mit dem Rad von der Arbeit in Wien nach Hause gefahren. Das waren 125 Kilometer. Für mich war Wien-Burgenland wie ein Klassiker, wie Mailand-San Remo. Und dann habe ich mal beim Rathauskriterium zugesehen, und anschließend diesen Duft nach Muskelöl nicht mehr aus der Nase bekommen. Das war für mich ein Wahnsinn. Jahre später habe ich die Österreich-Rundfahrt live gesehen, und natürlich sämtliche ORF-Berichte. Obwohl ich eigentlich Fußball gespielt habe, ist mir dabei klar geworden, dass ich Radprofi werden will.

Und was hast du ursprünglich gelernt?
HTL, Schellinggasse, 1. Bezirk. Elektrotechnik. Mit Matura abgeschlossen, bitte.

Hast du jemals in diesem Bereich gearbeitet?
Ferialpraxis, drei Monate (grinst).

Das war also weniger deins. Und so, wie du die Matura betonst, ist dir diese wohl auch nicht besonders leicht gefallen, oder?

Nein, weil ich zehn Tage vorher die Österreich-Rundfahrt gefahren bin. Und sooo leicht ist eine HTL-Matura ja wirklich nicht, würde ich sagen.

Mittlerweile bist du 33, verheiratet mit einer Südafrikanerin und hast einen zweijährigen Sohn. Wie organisiert ihr euer Leben zwischen Kapstadt und Wien?
Die letzten drei Jahre waren wir immer sechs Monate in Südafrika und sechs Monate in Österreich. Als Sportler hat man's da ja einfach. Im Sommer bestreitet man die Rennen in Europa, und im Winter fliegt man ins Warme zum Trainieren.

Einen echten Winter hast du also schon länger nicht mehr erlebt.
Nein, nicht wirklich.

Geht er dir ab?

In letzter Zeit ein bisschen, ja. Im Endeffekt vermisse ich zwei Wochen davon. Vielleicht fliegen wir heuer rauf. Meine Frau hat zwar letztes Jahr zum ersten Mal Schnee gesehen, aber ich möchte ja auch mal mit ihr Schifahren gehen. Und auch mein Sohn könnte mit seinen gut zwei Jahren schon viel Spaß im Schnee haben. Bis jetzt hat er halt nur Spaß im Sand gehabt.

Die Österreicher haben dich 1998 zum Radsportler des Jahres gewählt. Gibst du etwas auf solche Titel?

Ja, natürlich. Damals habe ich das nicht besonders realisiert. Weil du so drinnen bist in dem Sport. Aber jetzt, im Nachhinein, schätze ich diese Auszeichnung schon sehr.

Wenn du auf deine 14 Profijahre zurückblickst: Was waren für dich die Highlights?
Sicherlich der vierte Platz beim Weltcup-Rennen Paris-Tours; dann die Rheinland-Pfalz-Rundfahrt, die ich 2006 gewonnen habe; und als Österreicher natürlich die Österreich-Rundfahrt. Zwei meiner schönsten Ergebnisse waren die beiden dritten Plätze beim Giro. Da bin ich zweimal im Sprint angekommen, jeweils hinter Cipollini und Petacchi. Und ich finde, dass ich insgesamt eine sehr schöne Karriere hatte. Ich bin zweimal die Tour gefahren, einmal den Giro, zweimal die Vuelta. Ich bin alle Weltcup-Rennen gefahren, die es gibt, und ich war bei den Olympischen Spielen in Sydney.

Bei der Crocodile Trophy ist das Team McSabotage auch deshalb aufgefallen, weil Philipp und du als aufgeweckte Typen hervorgestochen sind. Hast du diese Rolle auch bei den Straßenrennen inne gehabt?

Ja, ich war schon sehr oft einer, den man nach einer schweren Etappe unbedingt beim Abendessen gebraucht hat. Weil ich mich halt nicht verstellen muss.

Ist diese Lockerheit deine Art, mit dem Rennbetrieb umzugehen? Nimmst du damit sozusagen die Härten raus?
Auf jeden Fall. Ich habe schon immer versucht, das locker zu sehen, denn wenn du dich auf irgendetwas versteifst, geht gar nichts. Ich habe Teamkollegen gehabt, die meiner Ansicht nach ein hundertprozentiges Profileben geführt haben. Aber da habe ich mich schon immer gefragt, ob das so schön sein kann. Ich meine, Lachen ist einfach etwas Schhönes, und da kann mir keiner sagen: René, du musst weniger lachen.

Nein, aber es könnte sein, dass ein Sponsor meint, du würdest die Sache nicht ernst genug nehmen und nur herumkasperln.
Also bei der Crocodile wäre es fehl am Platz gewesen, wenn ich total angespannt gewesen wäre. Da war es schon ein bisschen anders als auf der Straße. Aber auch dort hat es solche Vorwürfe nicht gegeben, weil ich ja immer wieder Erfolge gehabt habe. Ich bin ja nicht aufgrund meiner Lockerheit untergetaucht. Ich glaube, dass ich, gerade weil ich so bin, für mich ein ordentliches Profidasien gehabt habe ... hatte ... habe, hatte (lacht).

Zumindest sprachlich scheinst du schon abgeschlossen zu haben. Du verwendest häufig Vergangenheitsformen und blickst insgesamt schon recht routiniert zurück.
Ja, weil ich wirklich nicht weiß, wo es hingeht.

Dann wünsche ich viel Glück und Erfolg für das, was jetzt kommen mag, und bedanke mich für das Gespräch.


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  1. #1
    früher mal Weltmeisterin Avatar von NoMan
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    René Haselbacher Interview: "Wenn, muss es was Großes sein"

    Postet hier eure Kommentare

  2. #2
    the dude rocks ..... Avatar von wüdi
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    ist der rene da auf einem 29er unterwegs oder täuschen die fotos ein klein wenig??

    übrigens.. toller bericht...

  3. #3
    früher mal Weltmeisterin Avatar von NoMan
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    yep, big wheels beim team mcsabotage.
    brentjens war ebenfalls auf 29" unterwegs
    NoMan

  4. #4
    yobi
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    warum wird eigentlich das interview mit dem hasi gemacht und nicht mit dem besten österreicher bei der crocodile trophy?

  5. #5
    Moderator Avatar von Isa
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    warum auch? kennt den wer? interessiert das wen?

  6. #6
    früher mal Weltmeisterin Avatar von NoMan
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    warum wird eigentlich das interview mit dem hasi gemacht und nicht mit dem besten österreicher bei der crocodile trophy?
    wie meinen? ich glaube nicht, dass christophs antworten auf fragen zum vertragslosen profidasein, leben zwischen rsa & aut usw. besonders ergiebig gewesen wären ...
    im übrigen ist die welt viel gerechter als du denkst: toptimes, ausgabe 6/2010 ...
    NoMan