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Rotor Power

Rotor Power

12.10.14 23:08 31.044Text: Lukas Schnitzer, NoPainFotos: Erwin HaidenDer spanische Komponentenhersteller Rotor bedient den Markt seit einiger Zeit nicht nur mit Kurbeln, sondern basierend auf ebendiesen auch mit Leistungsmessgeräten. Das Topmodell der Spanier gab sich im Bikeboard-Test die Ehre.12.10.14 23:08 31.594

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12.10.14 23:08 31.594 Lukas Schnitzer, NoPain Erwin HaidenDer spanische Komponentenhersteller Rotor bedient den Markt seit einiger Zeit nicht nur mit Kurbeln, sondern basierend auf ebendiesen auch mit Leistungsmessgeräten. Das Topmodell der Spanier gab sich im Bikeboard-Test die Ehre.12.10.14 23:08 31.594

Der spanische Komponentenhersteller Rotor hat mittlerweile bereits zwei Powermeter-Versionen für die Straße im Angebot: die von uns getestete Rotor Power Kurbel, sowie die günstigere Rotor Power LT. Während die LT Version (LT steht für Lite) nur am linken Kurbelarm Messsensoren besitzt, kommen an der Power-Variante an beiden Kurbelarmen Dehnmessstreifen zum Einsatz. Dadurch wird eine differenzierte Messung für den linken und rechten Fuß möglich.
Nachdem das trockene Klima in der Heimat des Schmerzlosen keine Herausforderung für den Leistungsmesser darstellte, wanderte die Kurbel kurzfristig ins verregnete Mürztal. Hier musste sie sich sintflutartigen Regenschauern und dementsprechendem Schmutzbeschuss stellen.

Erstkontakt


In schwarzem Karton und hinter rotem Stanniolpapier versteckt wird der Leistungsmesser ausgeliefert. Im Lieferumfang enthalten sind neben den Kurbelarmen und dem eigentlichen Powermeter noch Kettenblattschrauben, Spacer, USB ANT+ Stick sowie Batterien. Dem aufmerksamen Leser offenbart sich hier ein erstes kleines Manko: Wo sind denn bitte die Kettenblätter und das Innenlager abgeblieben?

Doch auf den zweiten Blick zeigt sich die Tatsache der fehlenden Bestandteile als relativ gut durchdacht. Dem Kunden bleibt so die Wahl des Herstellers und der etwaigen Ovalität der Kettenblätter (ist aus Sicht der Genauigkeit des Powermeters aktuell allerdings noch nicht empfehlenswert) selbst überlassen. Nur zwischen Lochkreis (110 oder 130 BCD) und Kurbelarmlänge muss man sich vor dem Kauf entscheiden. Die Tatsache, dass die Kurbel mit sehr vielen Tretlagerstandards kompatibel ist, führt ebenfalls dazu, dass man sich das Innenlager zusätzlich beschaffen muss. Doch dazu später mehr.

Die Schönheit einer Kurbel liegt natürlich stets im Auge des Betrachters. Mir als bekennendem Fan der Formsprache der Spanier gefallen sowohl das Design als auch die ordentliche Verarbeitung recht gut.
An der Optik der ANT+ Transmitter mit den Batterien, die an den Kurbelarmen angebracht sind, mögen sich die Geister vielleicht scheiden. Auch wenn es während unseres Tests nie Probleme mit diesen Kunststoffdreiecken gab, so wirken sie dennoch weniger hochwertig (um nicht zu sagen drangebastelt) als die restliche Kurbel.

Technik


Rotor verwendet für die CNC gefrästen Kurbelarme das aus der Rotor 3D+ bekannte 7075 T6 Aluminium, welches zur weiteren Gewichtsreduktion mittels Trinity Drilling genannter Technologie hohlgebohrt wird. Eine größere Kontaktfläche von Achse und Kurbel ermöglicht es so, Wandstärke und Gewicht zu optimieren, ohne dabei die Belastbarkeit der Kurbelarme zu beeinträchtigen. Das Messsystem selbst kommt von AIP, einer italienischen Firma, die ihr auf acht Dehnmessstreifen basierendes MEP lab beisteuert.

Das Leistungsmesssystem funktioniert auf Basis von jeweils vier Dehnmessstreifen, die in jedem Kurbelarm eingearbeitet sind. Die ANT+ Einheit mit ihren Batterien sitzt am jeweiligen Ende der Achse und ist mit allen ANT+ fähigen Computern verwendbar. Ohne jegliches Werkzeug können die Lithium Standardbatterien (CR2477B) getauscht werden - ein deutliches Plus gegenüber einigen Konkurrenten.


Dadurch, dass die beiden Kurbelarme streng genommen zwei eigene Powermeter sind, ist eine exakt getrennte Messung der beiden Beine möglich. Wie etwa auch bei Garmins Vector Pedalen funktioniert die linke Einheit dabei als Slave, die Rechte als Master. Fällt das Übertragungssignal der linken Einheit aus welchem Grund auch immer aus, so bleibt das Signal des rechten Powermeters dennoch erhalten. Im Umkehrschluss fällt allerdings bei einem Ausfall der rechten Master-Seite durch entleerte Batterien etc. die komplette Signalübertragung aus, auch wenn der Slave noch funktionieren würde. Die Signalverarbeitung liegt bei 500 Hz, und da linke und rechte Werte nicht errechnet, sondern real sind, ergeben sich neue Möglichkeiten, den Tritt zu analysieren.


Um diese Daten erzeugen zu können, muss das System wissen, wo sich das Pedal/der Kurbelarm gerade in der Rotation befindet. Hierfür werden Beschleunigungssensoren verbaut, die auch die Trittfrequenz messen. Dadurch wird die Installation von Magneten überflüssig.

Konstruktionsbedingt soll der Powermeter eines der wenigen am Markt erhältlichen Systeme sein, das resistent gegenüber Temperatur-Drifts ist. Möglich wird dies, da die Leistung in den Kurbelarmen gemessen wird. Hier treten keinerlei thermische Spannungen auf, wenn sich das Metall ausdehnt und wieder zusammenzieht.

Die komplette Kurbel ohne Kettenblätter steuert unserer Waage zufolge 605 g zum Gesamtgewicht des Rennrades, an dem es zum Einsatz kommen soll, bei.

Kompatibilität

Wie bereits erwähnt sind im Lieferumgang weder Kettenblätter noch Tretlager enthalten. Der Gedanke dahinter ist aber nicht Geiz und Profitmaximierung, sondern maximale Variabilität für den Endkunden. Entscheiden muss man sich nur für Lochkreis und Kurbelarmlänge. Hier stehen 110 BCD und 130 BCD, sowie 170 mm, 172,5 mm und 175 mm Länge zur Wahl.

Montiert werden können dann ovale, runde, 10-fach und 11-fach Kettenblätter aller gängigen Hersteller. Besonders stolz ist man bei Rotor zu Recht auf das schlaue und benutzerfreundliche UBB Achssystem. UBB steht für Universal Bottom Bracket, und bedeutet, dass die 30 mm UBB Achse der Rotor Power Kurbel mit allen BSA, ITA, BB86, BB30, BB30 PF, BBRight und BB386 Evo Tretlagerstandards kompatibel ist.

Setup


Wir haben das System mit mehren Computern der Edge Familie in Betrieb gehabt. Sowohl mit dem Edge 510, als auch mit dem 800er und 1000er funktionierte das Pairing reibungslos, sofern man den Anweisungen der beiliegenden Schnellstartanleitung exakt Folge leistete. Am besten funktioniert dies in einem großen Raum oder im Freien. Mögliche Störquellen wie andere ANT+ Geräte sollten mindestens 10 Meter entfernt sein.

Um das Powermeter "aufzuwecken" ist es nötig, 1,5 kg Kraft auf die Pedale einwirken zu lassen. Das mag jetzt nach wenig klingen, ist aber am Montageständer oder im Stehen ein Ding der Unmöglichkeit.
Darum ist es am leichtesten, das System im Fahren bei einem kurzen, schnellen Sprint aus dem Schlaf zu reißen. Ist das System bereit, leuchtet das kleine rote Lämpchen unter dem Batteriefach auf. Nun muss man lediglich noch am Garmin-Bildschirm die "Scan" Funktion wählen, und schon sollten die beiden Geräte miteinander verbunden sein.

Ist dies der Fall, dann ist vor dem ersten Betrieb noch eine Kalibration und Nullung des Leistungsmessers und des Beschleunigungssensors nötig.
Hierfür muss das Rad gerade stehen, und zuerst der rechte Kurbelarm (der Master) senkrecht nach unten zeigen. Am Fahrradcomputer ist es jetzt an der Zeit, den Punkt "Calibrate" zu wählen und auf Rückmeldung vom System zu warten. Es sollte ein Zahlenwert zwischen 700 und 3900 am Display aufscheinen. Ohne die Kurbel zu bewegen, danach einfach erneut auf "Calibrate" drücken. Wenn eine Wert zwischen 4000 und 7200 am Display aufscheint, ist die Kalibration abgeschlossen und einer ersten Ausfahrt steht nichts mehr im Wege.
Montiert man andere Pedale oder Kettenblätter, muss dieser Prozess wiederholt werden, um die Messgenauigkeit beizubehalten.

Im Einsatz

Bevor am Display des Fahrradcomputers Zahlenwerte in den jeweiligen Watt und Trittfrequenzfeldern aufscheinen, muss der Leistungsmesser wie bereits beschrieben aufgeweckt und vom Computer gefunden werden.
Die Leuchtsignale, die das rote Lämpchen am Sensor beim Gerätestart sendet, geben Rückschluss über den Ladezustand der Batterien. Leuchtet das Lämpchen zehn Mal auf, ist die Batterie zu 100% geladen. Bekommt man nur noch drei Blinksignale, ist es höchste Zeit für einen Tausch der Energieversorgung.

Angenehm dabei ist, dass das einzige dafür nötige Spezialwerkzeug immer dabei ist. Mit der Hand lässt sich die Abdeckung gegen den Uhrzeigersinn einfach aufdrehen und die Batterie kann getauscht werden.
Da es sich ja bei der Rotor Power um zwei Leistungsmesser handelt, benötigen auch beide Sender eine eigene Energieversorgung. Der Hersteller empfiehlt, immer beide Stromspender gleichzeitig zu wechseln, auch wenn eine Seite noch genügend Saft hat.


Wenn man es wünscht, kann man sich von seinem Garmin während der Fahrt mit einer regelrechten Datenflut füttern oder überfordern lassen. Watt, Balance, Effizienz, Ökonomie… viele Daten und Prozentverteilungen, mit denen man sich vom Regen oder schneidigen Gegenwind ablenken oder auch in den Wahnsinn treiben lassen kann, weil man ständig versucht ist, irgendetwas vermeintlich "optimieren“ zu müssen.

Durch eine lange Zeit verschleppte Verletzung in der Streckerschlinge meines linken Beines habe ich mit gewissen muskulären Dysbalancen zu kämpfen. Darum war ich vor der ersten Ausfahrt besonders auf die Rechts/Links-Balance gespannt, da ich bei längeren oder intensiveren Einheiten immer das Gefühl habe, mein rechtes Bein und vor allem die rechte Gesäßhälfte würden deutlich mehr leisten als meine linke Körperhälfte. Gebannt starrte ich deshalb die ersten Kilometer auf die Balanceanzeige.

Zu meinem Erstaunen zeigte das Display komplett konträre Werte zu meinem Empfinden an. Links mehr Power am Pedal als rechts! Wenn ich versuchte, mich im Bereich einer 50/50 Aufteilung zu bewegen, fühlte sich dies extrem tollpatschig an. Anscheinend hatte ich mir über die Zeit ein falsches Bewegungsmuster angelernt, um die gefühlte Dysbalance auszugleichen.
Für die weiteren Ausfahrten beschloss ich, die Balance vom Display zu entfernen, und mir die Werte nur in der Auswertung nach dem Training anzusehen. Die Grafik zur Rechten zeigt meine Balance-Werte als sogenannten Scatterplot während eines CP Tests. Wie daraus ersichtlich wird, ist meine linke Seite auch, wenn ich nicht daran denke, deutlich aktiver.


Für all jene, die an sich arbeiten und herumtüfteln wollen (oder auch Trainer, die gerne alles über ihre Athleten wissen möchten) stellt diese Funktion ebenso wie die Pedal Smoothness und Torque Efficiency sicher ein interessantes Feature dar.
Meine Empfehlung wäre aber, sich diese Daten nur in der Auswertung anzusehen, um sich nicht selbst zu betrügen und zu manipulieren. Sieht man in der Auswertung Verbesserungspotenzial, kann man immer noch probeweise mit der jeweiligen Anzeige losfahren und versuchen wie es sich anfühlt, wenn man dies oder jenes verändert.

Weniger erfahrene Sportler tun sicher gut daran, sich bei Interesse mit den Werten an Trainer, Sportwissenschaftler oder Physiotherapeuten zu wenden. Sowohl Balance als auch Pedal Smootheness und Torque Efficiency sind komplexe Themen, die einen großen theoretischen Unterbau besitzen. Inwiefern diese Daten im Training anwendbar sind, wird die Zukunft zeigen.

Woher eine massive re/li Dysbalance kommt, kann eine Physiotherapeut am besten feststellen. Ist die Ursache behebbar, ist man dann auch gleich beim richtigen Ansprechpartner. Oft kann man aber auch große individuelle Unterschiede in der Balance bei Ermüdung oder hoher vs. niedriger Leistung feststellen.
Generell ist zu betonen, dass der menschliche Körper niemals symmetrisch ist. Daher ist eine vollkommen symmetrische Kraftverteilung weder notwendig, noch wirklich möglich. Werte wie 57/43% liegen absolut im Rahmen.

Die Torque Efficiency - zu Deutsch Drehmomenteffizienz - gibt Aufschluss darüber, wie sehr linkes und rechtes Bein gegeneinander arbeiten. Also wie viel positive Kraft wirkt noch auf das linke Pedal ein, während das rechte Bein schon in der Druckphase ist?
Bei einem Wert von 100% wäre das linke Pedal komplett entlastet, oder es würde eine negative Kraft (sprich Zug) darauf wirken. Erfahrungsmäßig liegt man etwa bei 60 bis 90%. Dieser Wert bewegt sich im Dunstkreis des Mythos vom "Runden Tritt". Futter also für Diskussionen und Forschung. Anwendbarkeit bei der täglichen Ausfahrt im Moment fraglich.

Selbiges gilt für die Pedal Smoothness. Auch dieser Wert ist primär für Forschung und Trainer verwertbar, nicht so sehr für den Durchschittsfahrer. Hierbei geht es darum, wie gleichmäßig man die Leistung während einer Kurbelumdrehung auf die Pedale bringt. 100% würden bedeuten, dass man immer gleich viel Watt über 360° leistet. Zu erwartende Werte liegen irgendwo zwischen 10 bis 40%.

Für diese drei Anwendungen gibt es auch ein eigenes Programm für PC und Mac, das in Echtzeit anzeigt und aufzeichnet, wie sich die Werte verändern und verhalten, wenn man etwa auf der Walze sitzt. Mittels ANT+ Dongle verbindet man hierfür die Kurbel mit dem PC, und schon hat man ein kleines Leistungsanalyselabor am Bildschirm.

Test: Watt-Genauigkeit & Temperaturdrift

Um die Haltbarkeit, Messgenauigkeit sowie die versprochene Resistenz gegen Temperaturdrift zu prüfen, musste das Rotor System, sowohl vor und nach dem Praxistest, unserem Cyclus2 Hochleistungsergometer die Ehre erweisen.

Dazu brachten wir beide Geräte auf Zimmertemperatur und fuhren sie 15 Minuten lang mit 200 Watt (Cyclus2-Vorgabe) warm. Bereits während dieser kurzen Warmup-Prozedur zeigte der Rotor Leistungsmesser realistische Werte (im Schnitt 192 Watt) und nur eine äußerst geringe Temperaturdrift auf finale 194 Watt. (Anmerkung: inwieweit der Cyclus2 Einfluss auf diese minimale Drift hat, ist nicht feststellbar.)

Im richtigen 200W-Dauerleistungstest lieferte der Newcomer während eines 30- sowie 15-minütigen Intervalls sehr stabile Werte mit 194 bzw. 195 Watt im Schnitt, ohne erkennbare Drift.

Bei den folgenden Intervallen mit höheren Wattzahlen blieben die Werte beider Systeme stets in einem akzeptablen Bereich. Ist das System erstmal warmgefahren, kann man den ermittelten Leistungsdaten demnach bedenkenlos sein Vertrauen schenken.

Leistungskurve

Cyclus2 (Watt Vorgabe) Rotor Power (Watt Avg)Abweichung Rotor (Watt)Abweichung Rotor (%)
Warm-Up200192-8-4,00 %
Kalibrierung Auto-Null
Intervall 30'200194-6-3,00 %
Intervall 15'200195-5-2,50 %
Kalibrierung Auto-Null
Intervall 2'250246-4-1,60 %
Intervall 2'300299-1-0,33%
Intervall 2'350347-3-0,86 %
Kalibrierung Auto-Null
Intervall 1'400401+1+0,25 %

Fazit

Rotor Power
Modelljahr:2014, SW 0.900
Testdauer:4 Wochen (Luki)
6 Wochen (NoPain)
inl. 2x am Cyclus2-Prüfstand
+hohe Genauigkeit, nahezu keine Drift feststellbar
+Tretlager-Kompatibilität
+benutzerfreundich (Setup und Batterietausch)
+sehr leicht (605 g inkl. Batterien)
oneue Messparameter
oDesign
-vereinzelte, kurze Messausfälle im Betrieb mit Garmin Edge 500 und Edge 510 (Ursache unklar)
BB-Urteil:Verlässlicher Leistungsmesser mit einer Vielzahl von Analysemöglichkeiten
Mit den drei oben genannten Messvariablen Balance, Pedal Smootheness und Torque Efficiency (die übrigens auch Garmins Vector Pedale ausspucken) bietet sich die Kurbel natürlich für Bike-Fitter, Therapeuten und Institute besonders an.
Wer nur auf der Suche nach einem Leistungsmesser fürs tägliche Training ist, soll sich jetzt bitte nicht abgeschreckt fühlen. Natürlich kann man auch einfach nur seine Trainingseinheiten damit steuern. Durch die unkomplizierte Bedienung bietet sich das Rotor Power-Modell auch Einsteigern als Helferlein an.
Mit einem Listenpreis von € 1.695,- ist es zwar kein absolutes Schnäppchen, allerdings bekommt man auch qualitativ ansprechenden Gegenwert.

Der angebliche „Sommer“ in meiner Heimat war eine wirkliche Prüfung für die Haltbarkeit der Rotor Power. Dauerregen und schlechte Straßen mit entsprechender Schmutzentwicklung setzten zwar dem Leben der Keramiklager im BSA-Tretlager ein Ende, konnten dem Leistungsmesser aber nichts anhaben. Zuverlässig übertrug er seine Messergebnisse an die Garmins.

Einzig mit den Edge 500/510 trat ein bekanntes (und hoffentlich bald behobenes) Problem auf. Hier gab es einige Male Probleme mit sekundenweisen Messausfällen. Bei einer vierstündigen Grundlagenausfahrt relativ egal, bei 30 sec. Intervallen aber ärgerlich. Edge 1000 und 800 zeigten keinerlei Allüren was eventuell an einer besseren Empfangsleistung oder ihrer Abschirmung liegen könnte.


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  1. #1
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    Rotor Power

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  2. #2
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    Schon wieder so ein Teil das eigentlich nur für Profis und die Poser-Fraktion aus Bobostan interessant ist. Für alle anderen ist es wohl sinnvoller, die Zeit mit Trainieren als mit seitenlangem Studium von Scatterplots und Trittfrequenzmessungen zu verbringen.

    Um 1.700 EUR gibts viele Rennrad-Parts, die einen schneller machen. Der Rotor Powermeter gehört nicht dazu

  3. #3
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    Zitat Zitat von irmenkop85 Beitrag anzeigen
    Schon wieder so ein Teil das eigentlich nur für Profis und die Poser-Fraktion aus Bobostan interessant ist. Für alle anderen ist es wohl sinnvoller, die Zeit mit Trainieren als mit seitenlangem Studium von Scatterplots und Trittfrequenzmessungen zu verbringen.

    Um 1.700 EUR gibts viele Rennrad-Parts, die einen schneller machen. Der Rotor Powermeter gehört nicht dazu
    Ich respektiere deine Meinung, aber hättest du ein Beispiel welche Rennrad-Parts um € 1.700,- einen deutlich schneller machen?

  4. #4
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    Mavic R-SYS SLR zum Beispiel wenn man nicht ohnehin schon Carbonlaufräder < 1200g hat. Für die Aero-Fraktion gehn sich zum Abverkaufs- oder Gebrauchtpreis ev. sogar Zipp F404 Firecrest aus.

    Daneben kann man für 1.700 EUR jede Menge Gewicht sparen und Komponenten updaten: Sattel, -klemmung und -stütze, Flaschenhalter, Schnellspanner, Pedale, Schuhe und/oder - falls nicht ohnehin schon Highend - einzelne Teile der Schaltgruppe.

    die Aero-Fraktion kann das Geld ev. in einen neuen Helm, einen Body + Schuhe investieren und mit den restlichen 700 EUR ein Jahr lang sämtliche Startgelder bei den Rennen bezahlen. Der Wettkampf macht bekanntlich langfristig auch einen guten Trainigseffekt aus und damit schneller.

    Ich persönlich hab mir für das Geld ein Winterrennrad mit 2 Trelock 950 vorne dran aufgebaut. Und es ist sogar noch Geld übrig. Möglichkeiten gibts also viele
    Geändert von irmenkop85 (15-10-2014 um 16:46 Uhr)

  5. #5
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    Kann man natürlich gelten lassen. Hier ein Gegenbeispiel:

    Annahme: Rennradfahrer mit „fliegendem Start“
    Oberlenker-Haltung
    1,72m Fahrer mit 70 kg
    Rad: 7kg
    20° C
    350m Seehöhe
    10% Steigung
    5 km/h Gegenwind
    Trittfrequenz 90/min
    mittelbreite Slicks
    250 Watt Durchschnitt
    1.000 m Distanz


    Berechnung #1 (wie oben): 5:43 Minuten


    Berechnung #2 (Fahrer investiert in 0,5kg leichtere Laufräder): 5:40 Minuten


    Berechnung #3 (Fahrer investiert statt der LR in einen Powermeter, fährt die Strecke ökonomischer und schafft 270 Watt Durchschnitt): 5:19 Minuten

    ***

    Ich persönlich glaube, dass viele Hobby-Athleten und Amateure aus einem PM mehr Nutzen ziehen können, als aus besserem/leichteren Material. Gerade das Gewicht wird heutzutage überschätzt. Außer bei XCs, Crossrennen, Kriterien, etc. ... denn bei flachen, hügeligen Marathons ist das Gewicht Nebensache. Klar, mehr Aero bringt natürlich immer was, aber in erster Linie zählt der Watt-Output. Und wer das perfekte Pacing nicht grad wirklich "im Blut" hat, ist mit einer elektronischen Hilfe sicher gut beraten.

  6. #6
    ich weiß zwar nicht wohin Avatar von derDim
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    wattmeter =spannungssensor+nahfunktechnik+rechner+display+sp eicher

    ein spannungssensor plus nahfunktechnik sollte in summe nicht mehr als €35 kosten
    sind ja nur ein paar dehnmessstreifen + verstärker + batteriehalter
    und bluetooth oder ähnliches is ein chip für ein paar cent

    http://4iiii.com/product/precision/
    das is schomal ein schritt in die richtige richtung

    als rechner / speicher / display sollte ein smartphone reichen

  7. #7
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    Der Powermeter kann natürlich hilfreich sein, eine ökonomischere Fahrweise zu trainieren. Letzendlich ist das Verhindern des kräftemäßigen Überziehens aber auch reine Trainigssache, erfahrene Fahrer kenne ihre Beine da ganz gut. Der Powermeter zeigt zwar die Wattbelastung an, aber wie viel Watt man auf welche Strecke wie lang treten kann, muss man ohnehin wieder selbst durch Ausprobieren rausfinden - letztendlich spielt auch die Tagesform eine Rolle.

    Ich sag ja nicht dass das Ding völlig unbrauchbar ist. 1.700 EUR sind aber eindeutig zu viel. Eine (wenn auch einseitige) Powermeter-Funktion haben schließlich auch Ergometer und Rollentrainer ab ~500 EUR, damit kommt man auch ganz gut zurecht wenn mans wirklich braucht.

    Zudem: 0,5kg leichtere Laufräder, also jeweils 250g vorne und hinten bringen deutlich mehr als 3 Sekunden auf eine Zeit von 5:40. Ich würde die Differenz eher bei 15-20 Sekunden ansetzen. Die 3 Sekundne klingen eher nach 0,5kg weniger Rahmen- oder Fahrergewicht

  8. #8
    vulgo NoBreath Avatar von Bertl
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    Seid gegrüsst,

    möchte kurz meinen Senf dazugeben. Das Thema Leistungsmessung hat mich, seit es hier vorgestellt wurde, interessiert. "Nopain-hörig" wie ich bin, habe ich mir im Jahr 2010, Mavic Ksyrium Felgen mit einer Power Tap Nabe angeschafft. Damals ca. 1.500€ auf einem 1.500€ Cube Bike...

    Anfangs konnte ich das Potential sicherlich nicht nutzen, weil ich mich nicht ausgekannt habe. Normalized Power? TSS? usw
    Habe mir dann im Juni 2010 einen Plan für einen Mitteldistanz-Triathlon machen lassen (Petra Machart) und nach Wattvorgaben trainiert. Erstes Aha-Erlebnis. Weniger Training und bessere Leistung. Podersdorf MD mit 205 Watt runtergeradelt (33,5km/h Schnitt).

    Heuer: Alter Plan selbst umgemodelt, Buch von Hunter Allen, Andrew Coggan über Wattmessung im Radsport und Triathlon mehrmals (!) gelesen und studiert, 2.500km in Summe mit RR und Tria-Radl heruntergespult--> 6. September Podersdorf: 35,6km/h, 215 Watt NP Durchschnitt. Bin 1,82m bei blade 85 kg und fahr ein Alu-Triaradl von Canyon.

    Was ich sagen will: Ich denke, das die Wattmessung das Training auch im Hobby-Leistungssport stark verändern könnte (möglicherweise auch wird). Bevor ich eine Woche um 900€ nach Mallorca fahre, kauf ich mir einen Wattmesser. Das ´Prinzip des http://4iiii.com/product/precision/ kapiere ich noch nicht, aber ich habe das Wattleistungs-Buch auch mehrmals lesen müssen. Das wird möglicherweise an mir liegen... Aber es gibt ja auch schon Kurbelarme in Europa um 600€ mit Wattmessung. Weiß nicht ob die etwas taugen...http://www.powermeter24.com/de/produkte/stages-power

    Vorteile des wattgesteuerten Trainings aus meiner Sicht:
    - Familienväter, Vielzeitimbüroverbringer etc. können mit geringem Zeitbudget dennoch zufriedenstellende Resultate (persönliche Form, Wettkämpfe) erzielen
    - die Durchschnittgeschwindigkeit wird einem weniger wichtig, denn die Leistung zählt ("Was nur 26 Schnitt bist gefahren..." "Ja aber 200 Watt im Schnitt bei Dauergegenwind...")
    - man hat noch einen Vorteil gegenüber 80% der anderen Hobbeten
    - man kann sich tatsächlich mit ProTour Leuten vergleichen, und merkt wie unendlich weit weg man von denen ist
    - man überzieht bei Rennen nicht so leicht, oder weiß zumindest was kommt...


    Nachteile des wattgesteuerten Trainings:
    - Selbstbetrug wird minimiert (bin weit gefahren, bin intensiv gefahren, blabla; die Daten sind eindeutig)
    - man benötigt eine gscheite Auswertungssoftware (WKO3+ ist in die Jahre gekommen, vorallem für Kombi mit Laufen, Training Peaks kostet monatlich wenn man den Trainingstress etc. ausgewertet möchte, verwende zusätzlich noch Sport Tracks)
    - man muss sich mit dem Thema beschäftigen
    - man fährt weniger zum Spass durch die Gegend (auch weil man mehr leidet)
    - ganz ohne einen Mindestumfang beim Training geht es nicht
    - Kostenargument (allerdings nur für jene gültig, die keine 4.000€ Triamaschine besitzen)
    - man wird Daten fixiert

    Generell verstehe ich nicht warum unglaublich viel Geld für Laufräder und Carbonteile ausgegeben wird, bei der Wattmessung aber die gleichen Leute zusammenzucken. "Des brauch ich ned..." Gott sei Dank sag ich mir, denn sonst wäre ich noch weiter hinten in der Ergebnisliste.

    Bertl

    @) NoPain: du bist mir noch eine Stellungnahme zu meinem Email schuldig. Thema: Wie investiere ich 300€ richtig in Zeitfahrausrüstung ;-) Es ist mit dem alten Rennradl Met-Helm auch gegangen.
    Geändert von Bertl (16-10-2014 um 20:18 Uhr)
    "Es ist ein Jammer das die Dummen so voller Selbstvertrauen, und die Gescheiten so voller Zweifel sind." B. Russell

  9. #9
    Admin Avatar von NoPain
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    Zitat Zitat von irmenkop85 Beitrag anzeigen
    Zudem: 0,5kg leichtere Laufräder, also jeweils 250g vorne und hinten bringen deutlich mehr als 3 Sekunden auf eine Zeit von 5:40. Ich würde die Differenz eher bei 15-20 Sekunden ansetzen. Die 3 Sekundne klingen eher nach 0,5kg weniger Rahmen- oder Fahrergewicht
    Der Radpanther und das fette TOUR-Radphysik Buch sind da anderer Meinung.

    Das reine Gewicht des Laufrades spielt am Berg natürlich dieselbe Rolle wie jedes Radgewicht! Die Verteilung des Gewichtes über das Laufrad spielt eine sehr untergeordnete Rolle.
    Um der Berechnungsunschärfe des Trägheitsmoment zu entgehen, habe ich "fliegender Start geschrieben". Bei einem stehenden Start kommt für die 0,5 kg natürlich ein bisschen was dazu - dann sinds in Summe halt 4 Sekunden ;-)

    3 Sekunden wegen einem halben eingesparten Kilo sind auf 1.000m bei 10% ja eh schon viel. D.h. du entledigst dich der 0,5l Trinkflasche am Fuße des Bergs (Betreuer) und nach 10km bei 10% hast du schon eine halbe Minute geschenkt bekommen. Viel mehr wäre meiner Meinung nach auch nicht wirklich realistisch, oder?

  10. #10
    ich weiß zwar nicht wohin Avatar von derDim
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    Zitat Zitat von Bertl Beitrag anzeigen
    Das ´Prinzip des http://4iiii.com/product/precision/ kapiere ich noch nicht,...
    sensor wird einfach selbst auf die eigene kurbel geklebt

  11. #11
    vulgo NoBreath Avatar von Bertl
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    Zitat Zitat von derDim Beitrag anzeigen
    sensor wird einfach selbst auf die eigene kurbel geklebt
    Ok, aber was "dehnt" den Dehnmessstreifen? Wenn etwas zwischen Zahnkranzschrauben und Kurbel befestigt werden würde, dann könnte ich das nachvollziehen. Habe auf der homepage auch nix gefunden, was zur Klärung betragen würde. Wenn Du mehr weisst bitte lass es mich wissen.

    Im übrigen finde ich die 1.700€ für die Rotor doch recht hoch und nur dann akzeptabel wenn man ohnehin eine neue Kurbel braucht. Insbesondere wenn man den Plastik Deckel (Batterie) anschauen muss.

    Danke;

    Bertl
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  12. #12
    the dude rocks ..... Avatar von wüdi
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    Jahrelang wurde von einigen in die um einiges teureren SRM-Systeme investiert und keinen hats gestört... Jetzt wo es neben P2M, Quarq, Rotor, Stages etc. auch "günstigere" Alternativen gibt, wäre es scheinbar zu teuer und nicht unbedingt nötig.

    Aus dem Poser-Alter bin ich raus, Auch leistungstechnisch brauche ich weder meinen Carbon-Rahmen, noch meine Carbon-Laufräder vom Pancho, noch meine Sram Red. Hier würde es auch ein Alu-Hobel mit Alltagslaufrädern und einer Shimano 105er mit 2kg mehr tun. Hab sie aber trotzdem: weil ich sie mir zum einen leisten kann, zum anderen weil sie mir gefallen... und weils einfach Spaß macht.

    Heuer hatte ich die Möglichkeit günstig an eine Rotor Power-Kurbel zu kommen. Wenn man das Teil dann noch sinnvoll einsetzt, bringt es durchaus etwas - auch für die gemeine Hobette.
    Habe an meinem Hausberg heuer eine Blind-Test durchgeführt:
    1. Tag (Pulsuhr alleine/Garmin in der Rückentasche) - 2. Tag (mit Rotor Unterstützung): ich war am 2. Tag sowohl "relaxter" als auch schneller am Berg.
    Am ersten Tag bin ich unten zu schnell hinein und hatte oben einfach nicht mehr die nötigen Watt zur Verfügung, obwohl ich gefühlt die doppelten Watt getreten habe *lach*.
    Am 2. Tag von unten weg mit den mir möglichen Watt durchgefahren - niedrigerer Durchschnittspuls, höhere Durchschnittswatt, schnellere Zeit

    Einige wären überrascht wieviel Watt man leicht bergab tritt um auf eine bestimmte Geschwindigkeit zu kommen - von Erholung zeitweise weit weg :-)

    Wer tausende Euros in Rahmen, Laufräder, Schaltgruppen etc. investiert, sollte sich auch über eine Investition in einen Powermeter (egal welche Marke) Gedanken machen - sofern er strukturiert in eine Leistungssteigerung investieren möchte und kann.

  13. #13
    Admin Avatar von NoPain
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    Zitat Zitat von Bertl Beitrag anzeigen
    Ok, aber was "dehnt" den Dehnmessstreifen? Wenn etwas zwischen Zahnkranzschrauben und Kurbel befestigt werden würde, dann könnte ich das nachvollziehen. Habe auf der homepage auch nix gefunden, was zur Klärung betragen würde. Wenn Du mehr weisst bitte lass es mich wissen.

    Im übrigen finde ich die 1.700€ für die Rotor doch recht hoch und nur dann akzeptabel wenn man ohnehin eine neue Kurbel braucht. Insbesondere wenn man den Plastik Deckel (Batterie) anschauen muss.

    Danke;

    Bertl
    Ich bin auch schon auf das Konzept gestoßen und es geht mir genauso wie dir. Ich verstehe nicht, wie das Teil derart kleinste Verwindungen messen möchte. Beim Stages kann ichs noch nachvollziehen, weil die ja auch genau wissen auf welche Kurbel mit welchen Materialeigenschaften sie ihr Messinstrument kleben.

    Aber egal - wäre eine Versuch wert. Mal sehen wann/ob das nach Europa kommt.

  14. #14
    form = zylindrisch
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    Als langjähriger Tachoverweigerer hab ich seltsamerweise durch meinen ersten Tacho wieder richtig Lust am Radfahren bekommen. Die Schobererkurbel zeigt mir tagesaktuell wie schlecht ich drauf bin und wieviel Kilo ich abnehmen muss um wieder schnell zu sein. Einfach Perfekt.

    Als Edelhobett würde ich mir noch wünschen das mir der PC bei einer Colourierfahrt zeigt wann ich das Trikot wieder anziehen soll um keinen Sonnenbrand zu bekommen.

  15. #15
    ich weiß zwar nicht wohin Avatar von derDim
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    Zitat Zitat von Bertl Beitrag anzeigen
    Ok, aber was "dehnt" den Dehnmessstreifen?
    der dehnmessstreifen dehnt garnix
    sonst wäre es ein dehnstreifen

    gemessen wird die winzige verlängerung oder verkürzung
    außen an der kurbel
    daraus lässt sich dann die kraft errechnen die gerade auf die kurbel einwirkt
    mit dem weg oder winkel kann man dann die arbeit errechnen
    und mit der zeit in der die arbeit geleistet wird die leistung / watt

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