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Scott Foil Disc & Addict Disc 2018

Scott Foil Disc & Addict Disc 2018

06.09.17 09:35 7.396Text: Luke BiketalkerFotos: NoPain; Luke Biketalker; Markus Greber (Action)Disc-O Party. Sowohl das aerodynamisch optimierte Foil, als auch das neu entwickelte und frisch platzierte Addict bekommen Scheibenbremsen.06.09.17 09:35 7.923

Scott Foil Disc & Addict Disc 2018

06.09.17 09:35 7.923 Luke Biketalker NoPain; Luke Biketalker; Markus Greber (Action)Disc-O Party. Sowohl das aerodynamisch optimierte Foil, als auch das neu entwickelte und frisch platzierte Addict bekommen Scheibenbremsen.06.09.17 09:35 7.923

Bei Scott glaubt man fest an die Zukunft und vor allem Performance-Vorteile von Rennrad-Scheibenbremsen. So fest, dass es für 2018 die gesamte Palette an Rennrädern auch mit Disc geben wird.
Besagte Palette schließt neben dem neuen Addict, welches nun etwas entspannter auftritt und Solace wie CR1 ersetzt, auch das Foil mit ein. Der erste Aerorenner, welcher 2016 Paris-Roubaix gewinnen konnte, kommt nun also in den Genuss von mehr Bremspower.
Wir waren im Vorfeld der Eurobike bei Scott und haben sowohl das Foil Disc als auch das Addict Disc genauer unter die Lupe genommen.

Foil Disc

Das aktuelle Foil in Felgenbrems-Variante wurde ja bereits Mitte 2015 vorgestellt und errang seither zahlreiche Pro-Tour Siege. Mit der nun nachgereichten Disc-Variante möchte Scott diese Tradition aufrecht erhalten. Dabei will Scott das Foil nicht als reinen Aerorenner verstanden sehen, sondern als durchaus komfortablen, fahrstabilen und leichten Untersatz für Fans schneller Kilometer. Aerodynamik, leichtes Gewicht, Steifigkeit und Komfort - so betiteln die Entwickler die vier Eckpfeiler des scheibengebremsten Renners.

  • Das Topmodell Foil Premium Disc Di2.
    Das Topmodell Foil Premium Disc Di2.
    Das Topmodell Foil Premium Disc Di2.
  • Aerodynamik, leichtes Gewicht, Steifigkeit und Komfort - das Foil  Disc will alles können.Aerodynamik, leichtes Gewicht, Steifigkeit und Komfort - das Foil  Disc will alles können.Aerodynamik, leichtes Gewicht, Steifigkeit und Komfort - das Foil  Disc will alles können.
    Aerodynamik, leichtes Gewicht, Steifigkeit und Komfort - das Foil Disc will alles können.
    Aerodynamik, leichtes Gewicht, Steifigkeit und Komfort - das Foil Disc will alles können.
  • Dura Ace Di2 am Topmodell. Gepaart mit den edlen Zipp 303 NSW eine wahrer Traum. Leider hat er seinen Preis.Dura Ace Di2 am Topmodell. Gepaart mit den edlen Zipp 303 NSW eine wahrer Traum. Leider hat er seinen Preis.Dura Ace Di2 am Topmodell. Gepaart mit den edlen Zipp 303 NSW eine wahrer Traum. Leider hat er seinen Preis.
    Dura Ace Di2 am Topmodell. Gepaart mit den edlen Zipp 303 NSW eine wahrer Traum. Leider hat er seinen Preis.
    Dura Ace Di2 am Topmodell. Gepaart mit den edlen Zipp 303 NSW eine wahrer Traum. Leider hat er seinen Preis.
Aerodynamik

Scheibenbremsen mögen vieles sein, und, wenn richtig dimensioniert, auch vieles bieten - bloß per definitionem aerodynamisch, das sind sie gewiss nicht. Laut den bei 48 km/h erhobenen Messdaten von Scott gerät ein beliebiges Rennrad durch die bloße Addition von Scheibenbremsen im Schnitt drei Watt in Rückstand. Dies war der Penalty, mit dem sich die Ingenieure konfrontiert sahen und den es möglichst auszugleichen galt.

Am direktesten dem Wind ausgesetzt, soviel ist klar, ist die vordere Scheibe selbst. Dies ist gleichzeitig auch jener Bereich, welcher sich schon rein optisch am stärksten vom felgengebremsten Foil unterscheidet. Dafür wurde die Gabel von Grund auf neu entwickelt. Längst nicht nur, um den asymmetrischen Kräften der Scheibenbremse gewachsen zu sein.
Die Leitung verläuft windgeschützt im Inneren der Gabel. Zwei Finnen, eine etwas kleinere antriebsseitig sowie eine größere über dem Bremssattel, nehmen sich der Aerodynamik an. Etwa ein Watt dürfte sich dadurch einsparen lassen. Gleichzeitig ist der Hebel der 12 x 100 mm Steckachse, wie auch jener der hinteren 12 x 142 mm abnehmbar, der Gewindekopf sitzt etwas tiefer in der Gabel als üblich. Nebst sauberer Optik eliminiert sich so ein weiteres Watt. Im Rohrquerschnitt, wenn man so will, „rundere“ Ecken und Abrisskanten am Rahmen sollen für bessere Seitenwind-Stabilität sorgen.
Das Steuerrohr des Foil mit seinem ganzflächigen Aero-Profil garantiert einen maximal aerodynamischen Übergang zwischen Rahmen und Gabel. Die das Sitzrohr und dessen Formsprache weiterführende Sattelstütze mit fünf oder 20 mm Setback sowie die integrierte Sattelklemme fügen sich ebenfalls dem Luftstrom.

  • Was sofort ins Auge springt, sind die Aerofinnen an den Ausfallenden.
    Was sofort ins Auge springt, sind die Aerofinnen an den Ausfallenden.
    Was sofort ins Auge springt, sind die Aerofinnen an den Ausfallenden.
  • Die Finnen finden sich an beiden Seiten der Gabel.Die Finnen finden sich an beiden Seiten der Gabel.
    Die Finnen finden sich an beiden Seiten der Gabel.
    Die Finnen finden sich an beiden Seiten der Gabel.
  • Sie leiten den Luftstrom um die Bremsanlage herum.Sie leiten den Luftstrom um die Bremsanlage herum.
    Sie leiten den Luftstrom um die Bremsanlage herum.
    Sie leiten den Luftstrom um die Bremsanlage herum.
  • Der Hebel der Steckachse lässt sich abnehmen, die Achse selbst sitzt etwas tiefer im Ausfallende - alles für die Aerodynamik.Der Hebel der Steckachse lässt sich abnehmen, die Achse selbst sitzt etwas tiefer im Ausfallende - alles für die Aerodynamik.
    Der Hebel der Steckachse lässt sich abnehmen, die Achse selbst sitzt etwas tiefer im Ausfallende - alles für die Aerodynamik.
    Der Hebel der Steckachse lässt sich abnehmen, die Achse selbst sitzt etwas tiefer im Ausfallende - alles für die Aerodynamik.
  • Auch der Verschluss der hinteren 142 x 12 mm Steckachse ist abnehmbar.Auch der Verschluss der hinteren 142 x 12 mm Steckachse ist abnehmbar.
    Auch der Verschluss der hinteren 142 x 12 mm Steckachse ist abnehmbar.
    Auch der Verschluss der hinteren 142 x 12 mm Steckachse ist abnehmbar.
  • An der Gabel dreht sich alles um die 100 x 12 mm Steckachse - 160 mm Scheiben an beiden Naben sind Serie.An der Gabel dreht sich alles um die 100 x 12 mm Steckachse - 160 mm Scheiben an beiden Naben sind Serie.
    An der Gabel dreht sich alles um die 100 x 12 mm Steckachse - 160 mm Scheiben an beiden Naben sind Serie.
    An der Gabel dreht sich alles um die 100 x 12 mm Steckachse - 160 mm Scheiben an beiden Naben sind Serie.

Ein weiterer Aerovorteil liegt in den durch die Scheibenbremsen möglichen Laufrad/Reifen-Kombinationen. Bis zu 30c Reifenfreiheit bietet das Foil. Ausgeliefert wird mit 28 mm Continental GP 4000 S II Pneus. Am Topmodell Foil Premium Disc Di2 etwa schließen die serienmäßigen Zipp 303 NSW bündig mit dem 28 mm Reifen ab - aerodynamisch erwiesenermaßen ein großer Vorteil.
Und auch die gemeinsam mit dem hauseigenen Komponentenhersteller Syncros entwickelte Vorbau-Lenkereinheit trägt weitere vier Watt zur Leistungsfuchserei bei. In insgesamt neun Kombinationen erhältlich, wiegt das Syncros Aero RR 1.0 Cockpit ab 395 g, zwei Montagemöglichkeiten für die Garmin Edge Serie inklusive. Leider wird es nur an den Topmodellen serienmäßig zu finden sein.

  • Die Sattelstütze wird im Rahmen geklemmt, und nimmt die Aero-Form des Sitzrohres auf.Die Sattelstütze wird im Rahmen geklemmt, und nimmt die Aero-Form des Sitzrohres auf.
    Die Sattelstütze wird im Rahmen geklemmt, und nimmt die Aero-Form des Sitzrohres auf.
    Die Sattelstütze wird im Rahmen geklemmt, und nimmt die Aero-Form des Sitzrohres auf.
  • Gabel und Steuerrohr sind ebenfalls perfekt integriert. Der Rohrquerschnitt wurde leicht überarbeitet.Gabel und Steuerrohr sind ebenfalls perfekt integriert. Der Rohrquerschnitt wurde leicht überarbeitet.
    Gabel und Steuerrohr sind ebenfalls perfekt integriert. Der Rohrquerschnitt wurde leicht überarbeitet.
    Gabel und Steuerrohr sind ebenfalls perfekt integriert. Der Rohrquerschnitt wurde leicht überarbeitet.
  • Das Syncros Aero RR 1.0 Cockpit trägt vier Watt zur Leistungsausbeute bei.Das Syncros Aero RR 1.0 Cockpit trägt vier Watt zur Leistungsausbeute bei.
    Das Syncros Aero RR 1.0 Cockpit trägt vier Watt zur Leistungsausbeute bei.
    Das Syncros Aero RR 1.0 Cockpit trägt vier Watt zur Leistungsausbeute bei.
  • Lenker und Vorbau bilden dabei eine Einheit. neun Varianten sind verfügbar.Lenker und Vorbau bilden dabei eine Einheit. neun Varianten sind verfügbar.
    Lenker und Vorbau bilden dabei eine Einheit. neun Varianten sind verfügbar.
    Lenker und Vorbau bilden dabei eine Einheit. neun Varianten sind verfügbar.
  • Alle Züge und Leitungen laufen sauber integriert. Nicht nur am Rahmen selbst, auch am Cockpit.Alle Züge und Leitungen laufen sauber integriert. Nicht nur am Rahmen selbst, auch am Cockpit.
    Alle Züge und Leitungen laufen sauber integriert. Nicht nur am Rahmen selbst, auch am Cockpit.
    Alle Züge und Leitungen laufen sauber integriert. Nicht nur am Rahmen selbst, auch am Cockpit.
Leichtgewicht

Aerodynamisch optimiertes Rahmenset, kräftige Scheibenbremsen, Steckachsen, und dennoch stoppt die Waage des Topmodells bei 7,3 kg - inklusive Zipp 303, 28 mm Conti-Pneus und - das macht besonders froh - 160 mm Scheiben rundum.
Im Gegensatz zum Standard-Foil kommt die Gabel des Foil Disc bereits in einem Stück aus der Form. Die Ausfallenden sind dabei eben nicht mehr einlaminiert, sondern bereits Teil der Forke. Dadurch, dass die Carbonfaser in einem Guss von Ausfallende bis Steuerrohr laufen kann, musste die optimierte Gabel trotz Aerofinnen, Flatmount-Aufnahmen und höherer Steifigkeit lediglich 15 g gegenüber ihrem Pendant für Felgenbremsen einbüßen.

Am hinteren Rahmendreieck - die Scheibenbremsen befreien den Übergang von Tretlager zu Kettenstreben von der Felgenbremse, machen aber Adaptationen an der linken Kettenstrebe notwendig, um die Kräfte der Flatmount Disc in den Rahmen einzuleiten - wurde ebenfalls Hand angelegt.
Besagtes hinteres Rahmendreieck ist nun auch in einem Stück gefertigt, die Ausfallenden sind hohl und kommen ohne schwere Alu-Inserts aus. In diesem Bereich spricht Scott von 25 g Mehrgewicht gegenüber dem Plattformbruder Foil. Insgesamt soll das Foil Disc dadurch lediglich 40 g Zusatzballast mit sich herumschleppen - beinahe schon vernachlässigbar, oder nicht? Das Rahmengewicht soll jedenfalls bei 985 g, jenes der Gabel bei 350 g liegen.

  • Durch innovative Fertigungstechnologien muss die Gabel lediglich 15 g, Durch innovative Fertigungstechnologien muss die Gabel lediglich 15 g, Durch innovative Fertigungstechnologien muss die Gabel lediglich 15 g,
    Durch innovative Fertigungstechnologien muss die Gabel lediglich 15 g,
    Durch innovative Fertigungstechnologien muss die Gabel lediglich 15 g,
  • das hintere Rahmendreieck 25 g gegenüber der Felgenbrems-Version zunehmen - trotz Flatmount Disc-Aufnahmen.das hintere Rahmendreieck 25 g gegenüber der Felgenbrems-Version zunehmen - trotz Flatmount Disc-Aufnahmen.das hintere Rahmendreieck 25 g gegenüber der Felgenbrems-Version zunehmen - trotz Flatmount Disc-Aufnahmen.
    das hintere Rahmendreieck 25 g gegenüber der Felgenbrems-Version zunehmen - trotz Flatmount Disc-Aufnahmen.
    das hintere Rahmendreieck 25 g gegenüber der Felgenbrems-Version zunehmen - trotz Flatmount Disc-Aufnahmen.
Steifigkeit

Was wäre ein Aero-Renner, würde er sich unter den Beinen der Pro-Tour Athleten bei Ausreißversuchen oder im harten Positionskampf der finalen Meter einer Sprintankunft winden wie Balsaholz? Nicht zuletzt dank der Steckachsen (welche durch ein schlauen Systems weniger Umdrehungen benötigen, um fest zu sitzen, und damit auch schneller aus- und eingebaut werden können) und der höheren Belastungen von Scheibenbremsen liegt die Steifigkeit der Foil Disc-Gabel über dem Niveau des Foil. Tretlagerbereich und Steuerrohr, so sagen die Scott-Ingenieure, bleiben zwischen den beiden Modellvarianten gleichwertig.

  • Tretlagerbereich und Steuerrohr des Foil Disc sind auf dem selben Niveau wie beim Foil.Tretlagerbereich und Steuerrohr des Foil Disc sind auf dem selben Niveau wie beim Foil.
    Tretlagerbereich und Steuerrohr des Foil Disc sind auf dem selben Niveau wie beim Foil.
    Tretlagerbereich und Steuerrohr des Foil Disc sind auf dem selben Niveau wie beim Foil.
  • Die Gabel selbst laut Scott einen Tick steifer - die Fliege an der innengeführten Bremsleitung gehört nicht dazu.Die Gabel selbst laut Scott einen Tick steifer - die Fliege an der innengeführten Bremsleitung gehört nicht dazu.
    Die Gabel selbst laut Scott einen Tick steifer - die Fliege an der innengeführten Bremsleitung gehört nicht dazu.
    Die Gabel selbst laut Scott einen Tick steifer - die Fliege an der innengeführten Bremsleitung gehört nicht dazu.
Komfort

Klar, ein großer Teil des Komforts liegt bei modernen Bikes mit großer Reifenfreiheit gewiss in der Dämpfungscharakteristik der breiten Pneus. Bis zu 30 mm gibt Scott für das Foil frei, wobei wohl noch einige Bonus-Millimeter drinnen wären. Doch auch in den Rahmen flossen viele Stunden Entwicklungsarbeit, um ihm ein Extra an "Compliance", wie es im Englischen heißt, mitzugeben. So wandert der Übergang von Sitzstreben zu Sitzrohr etwas tiefer, die Streben selbst sind blattfedernartig abgeflacht. Zusätzlich sind, ganz dem Konzept von Stiffness-Zone (Steuer-, Unterrohr und Tretlager) vs. Comfort-Zone (Ober- und Sitzrohr) entsprechend, sowohl Ober- wie auch Sitzrohr so geformt, dass sie ein gewisses Maß an Nachgiebigkeit erlauben. Gemeinsam, und das können wir nach einer kurzen Testrunde bestätigen, filtern Reifen und Rahmen gekonnt die Einflüsse der Straße.

  • Blattfedernartig verjüngt und tief angesetzt - die Sitzstreben sollen Komfort liefern.
    Blattfedernartig verjüngt und tief angesetzt - die Sitzstreben sollen Komfort liefern.
    Blattfedernartig verjüngt und tief angesetzt - die Sitzstreben sollen Komfort liefern.
  • Zipp 303 NSW mit 28 mm Conti GP 4000 S II sorgen ebenso für Komfort.Zipp 303 NSW mit 28 mm Conti GP 4000 S II sorgen ebenso für Komfort.
    Zipp 303 NSW mit 28 mm Conti GP 4000 S II sorgen ebenso für Komfort.
    Zipp 303 NSW mit 28 mm Conti GP 4000 S II sorgen ebenso für Komfort.
  • Bis zu 30 mm Reifenfreiheit gibt Scott an. Die 28 mm Conti - Pneus dürften etwas breiter bauen, lassen aber noch Luft.Bis zu 30 mm Reifenfreiheit gibt Scott an. Die 28 mm Conti - Pneus dürften etwas breiter bauen, lassen aber noch Luft.
    Bis zu 30 mm Reifenfreiheit gibt Scott an. Die 28 mm Conti - Pneus dürften etwas breiter bauen, lassen aber noch Luft.
    Bis zu 30 mm Reifenfreiheit gibt Scott an. Die 28 mm Conti - Pneus dürften etwas breiter bauen, lassen aber noch Luft.
  • Die Züge verschwinden im Rahmen und kommen erst wieder ...Die Züge verschwinden im Rahmen und kommen erst wieder ...
    Die Züge verschwinden im Rahmen und kommen erst wieder ...
    Die Züge verschwinden im Rahmen und kommen erst wieder ...
  • zum Vorschein, wo sie benötigt werden. Für die neuen ...zum Vorschein, wo sie benötigt werden. Für die neuen ...
    zum Vorschein, wo sie benötigt werden. Für die neuen ...
    zum Vorschein, wo sie benötigt werden. Für die neuen ...
  • Ultegra und Dura Ace Shadow-Schaltwerke sind Direct-Mount Schaltaugen verfügbar.Ultegra und Dura Ace Shadow-Schaltwerke sind Direct-Mount Schaltaugen verfügbar.
    Ultegra und Dura Ace Shadow-Schaltwerke sind Direct-Mount Schaltaugen verfügbar.
    Ultegra und Dura Ace Shadow-Schaltwerke sind Direct-Mount Schaltaugen verfügbar.

Scott bietet das neue Foil Disc voraussichtlich ab Anfang 2018 in vier Modellvarianten plus einem Rahmenset an. Den Einstieg macht das Foil 10 Disc mit € 2.999,-, gefolgt vom Foil 20 Disc mit mechanischer Ultegra für € 3.599,-. Ultegra Di2 gibt es am Foil 10 Disc zum Preis von € 4.699,-. Das (abgebildete) Topmodell Foil Premium Disc mit HMX Rahmen und Dura Ace Di2 kommt auf stolze € 11.999,-. Wer lieber selbst aufbaut, der kann gegen € 4.399,- auch nur das Rahmenset des Foil Premium bekommen.

  • Scott Foil 10Scott Foil 10
    Scott Foil 10
    Scott Foil 10
  • Scott Foil 20Scott Foil 20
    Scott Foil 20
    Scott Foil 20

Das (neue) Addict Disc

Im übrigen Rennrad-Lineup hat Scott etwas aufgeräumt, und stiftet gleichzeitig Verwirrung. Wir versuchen zu klären: Das bereits 2017 erhältliche Addict Disc geht, bis auf den Namen, großteils unverändert als Addict RC Disc in die Saison 2018. Mit rennorientierter Geometrie richtet es sich vor allem ans leistungsorientierte Publikum. Daneben wurden Solace und CR1 aus dem Katalog gestrichen, an deren Stelle rückt nun ein gänzlich neu entwickeltes Addict Disc.

  • Steckachsen an beiden EndenSteckachsen an beiden Enden
    Steckachsen an beiden Enden
    Steckachsen an beiden Enden
  • sind auch am Addict Disc obligat.sind auch am Addict Disc obligat.
    sind auch am Addict Disc obligat.
    sind auch am Addict Disc obligat.
  • Sauber verlegte Züge ebenso.Sauber verlegte Züge ebenso.
    Sauber verlegte Züge ebenso.
    Sauber verlegte Züge ebenso.
  • Endurance Geometry meint höheren Stack und kürzeren Reach.Endurance Geometry meint höheren Stack und kürzeren Reach.Endurance Geometry meint höheren Stack und kürzeren Reach.
    Endurance Geometry meint höheren Stack und kürzeren Reach.
    Endurance Geometry meint höheren Stack und kürzeren Reach.
  • Außerdem passen sowohl in Gabel als auch HinterbauAußerdem passen sowohl in Gabel als auch HinterbauAußerdem passen sowohl in Gabel als auch Hinterbau
    Außerdem passen sowohl in Gabel als auch Hinterbau
    Außerdem passen sowohl in Gabel als auch Hinterbau
  • bis zu 30 mm breite Reifen bedenkenlos.bis zu 30 mm breite Reifen bedenkenlos.bis zu 30 mm breite Reifen bedenkenlos.
    bis zu 30 mm breite Reifen bedenkenlos.
    bis zu 30 mm breite Reifen bedenkenlos.

Im Vergleich zur Race-Geo des Addict RC sitzt es sich am Addict deutlich komfortabler und massentauglicher. Bei Rahmenhöhe 54 fällt der Reach um 8 mm kürzer, der Stack um ganze 23 mm höher aus. Die Reifenfreiheit erhöht sich im direkten Vergleich zum rennorientierten Pendant von 28 auf 30 mm, was dem (Langstrecken-)Komfort ebenfalls zuträglich sein dürfte. Wie an allen Disc-Rennern bei Scott werden die Naben mit 100 x 12 mm und 142 x 12 mm Steckachsen geklemmt. Ein weiterer Schlüsselfaktor des Addict Disc ist ganz klar sein Preis. Um dem Kunden ein möglichst attraktives Paket schnüren zu können ohne Einbußen an der Performance hinnehmen zu müssen, arbeitete man an neuen Fertigungsmethoden.

  • Der Rahmen besteht aus weniger Einzelteilen, außerdem wurden die Prozesse optimiert.Der Rahmen besteht aus weniger Einzelteilen, außerdem wurden die Prozesse optimiert.
    Der Rahmen besteht aus weniger Einzelteilen, außerdem wurden die Prozesse optimiert.
    Der Rahmen besteht aus weniger Einzelteilen, außerdem wurden die Prozesse optimiert.
  • Darum kann das Addict Disc günstiger produziert und angeboten werden. Die Qualität leidet darunter nicht.Darum kann das Addict Disc günstiger produziert und angeboten werden. Die Qualität leidet darunter nicht.
    Darum kann das Addict Disc günstiger produziert und angeboten werden. Die Qualität leidet darunter nicht.
    Darum kann das Addict Disc günstiger produziert und angeboten werden. Die Qualität leidet darunter nicht.
  • Schlaue Details wie der Kettenfänger zeugen ebenso vom Verständnis der Produktmanager,Schlaue Details wie der Kettenfänger zeugen ebenso vom Verständnis der Produktmanager,
    Schlaue Details wie der Kettenfänger zeugen ebenso vom Verständnis der Produktmanager,
    Schlaue Details wie der Kettenfänger zeugen ebenso vom Verständnis der Produktmanager,
  • wie 160 mm große Bremsscheiben vorne und hinten.wie 160 mm große Bremsscheiben vorne und hinten.
    wie 160 mm große Bremsscheiben vorne und hinten.
    wie 160 mm große Bremsscheiben vorne und hinten.
  • Flatmount-Montage hat sich am Rennrad ja mittlerweile durchgesetzt.Flatmount-Montage hat sich am Rennrad ja mittlerweile durchgesetzt.
    Flatmount-Montage hat sich am Rennrad ja mittlerweile durchgesetzt.
    Flatmount-Montage hat sich am Rennrad ja mittlerweile durchgesetzt.

Durch Optimierungen in der Logistik, insgesamt weniger Einzelteile und damit reduzierte Arbeitsschritte erreichte Scott etwa 20 % Zeitersparnis. Die Verwendung von etwas günstigeren MF-Carbonfasern trug ebenfalls das Ihre zur Kostensenkung bei.
Unterm Strich bringt es das Addict Disc auf das selbe Steifigkeitsniveau wie das Solace - allerdings bei deutlich geringerem Gewicht und günstigerem Preispunkt. 1.390 g bringt das Rahmenset auf die Waage - zum Vergleich: beim Addict RC sind es 1.175 g. Die Preise müssen erst bestätigt werden, dürften aber je nach Modell zwischen € 1.700,- und € 2.600,- rangieren.


Ergebnis 1 bis 6 von 6
  1. #1
    Registrierter Benutzer
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    Ort
    krieglach
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    129

    Scott Foil Disc & Addict Disc 2018

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  2. #2
    Registrierter Benutzer
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    Geil das Foil!
    Wie ist der direkte Vergleich zum Venge disc?
    Rahmenset 4.399 EUR ist aber heftig!!!

  3. #3
    rund und gsund Avatar von NoFlash
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    Das Foil würde mir schon gefallen
    Addict und Addict RC, weiß nicht ob man sich mit der Namensgebung für zwei komplett unterschiedliche Räder einen Gefallen tut

  4. #4
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    Interessanter Test, habe eine Frage zu den Reifengrößen.
    Montiert waren zum Test 25 mm Conti 4000S II und es können bis 30mm
    montiert werden. Auf den Foto's sieht es für mich schon mit den 25er an Gabel
    und Hinterbau eng aus, wieviel mm ist denn da noch Luft zum Carbon?
    Ich frage, weil es bei meinem Canyon Endurace mit 25mm o.k ist,
    aber bei 28mm sind nur noch ca. 5mm Luft zum Carbon.
    Habt Ihr einen minimal Wert für den Abstand parat? Danke.

  5. #5
    Frohnatur Avatar von NoPain
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    Montiert waren 28er, da die NsW auf 28 mm optimiert sind. Bei 30 mm Reifen bleiben überall noch 4 mm zu Rahmen/Gabel. Wobei sich die 30mm auf die tatsächliche Breite und nicht die Reifenangabe beziehen. Habs nicht gemessen, aber der montierte 28er wird schon auf gute 29 mm kommen.
    Geändert von NoPain (15-09-2017 um 07:49 Uhr)

  6. #6
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    Auf den Enve Felgen mit 21er Maulweite baut der Conti 25mm gute 28mm!!!
    Da ist bei mir vorne beim Venge dann auch Schluss, größer würde ich den COnti nicht aufzeihen, obwohl der Rahmen Freigabe bis 28mm hat.
    Hinten würde der 28er jedoch noch passen, dort ist aktuell mit dem 25er mehr Luft.
    Ein 26er Turbo Cotton baut nicht so breit, minimal mehr als 26mm.