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Specialized Venge Vias Pro Disc UDi2

Specialized Venge Vias Pro Disc UDi2

19.05.17 07:02 17.157Text: NoPain, Luke BiketalkerFotos: NoSaneIm Test: Ein Bike, das seiner Zeit etwas voraus und wegen seiner Kompromisslosigkeit und dem eigenständigen Design gewiss kein Rad für jeden ist. Dafür aber ein Aerorenner für jeden Tag und nahezu jeden Einsatzzweck. Plus: Specialized Turbo Cotton 28 und Castelli Superleggera.19.05.17 07:02 17.205

Specialized Venge Vias Pro Disc UDi2

19.05.17 07:02 17.205 NoPain, Luke Biketalker NoSaneIm Test: Ein Bike, das seiner Zeit etwas voraus und wegen seiner Kompromisslosigkeit und dem eigenständigen Design gewiss kein Rad für jeden ist. Dafür aber ein Aerorenner für jeden Tag und nahezu jeden Einsatzzweck. Plus: Specialized Turbo Cotton 28 und Castelli Superleggera.19.05.17 07:02 17.205

Hate it or love it. Als Specialized im Sommer 2015 mit der zweiten Generation seines Aerorenners den Markt betrat, war das Venge ViAS in der Fachpresse, am Stammtisch und beim Händler ums Eck geschwind in aller Munde. Mit seinem avantgardistischen Design, dem ungewöhnlichen Lenker und den unkonventionellen Felgenbremsen wusste das Bike die Lager zu spalten.
Unter dem Hashtag #aeroiseverything, mit eigenem Windkanal und ihren berühmten "Five more minutes" trieben die Amerikaner das Thema Aerorenner auf die Spitze. Unter den Profis herrschte allerdings Unentschlossenheit - zwar fuhren und siegten einige mit dem Venge ViAS, der Großteil vertraute jedoch, nicht weniger erfolgreich, weiterhin auf das klassische Tarmac.

Und nun? Mit dem Venge ViAS Disc schob Specialized für das aktuelle Modelljahr drei scheibengebremste Varianten nach. Flatmount-Discs mitsamt 100x12 bzw. 142x12 mm Steckachsen tauschten mit den der Aerodynamik geschuldeten Custom-Felgenbremsen ihren Platz, wodurch sich neben der Laufradsteifigkeit auch Verzögerungswerte sowie Dosierbarkeit immens verbesserten. Unverändert: die aggressive, futuristische und stark polarisierende Optik des Gesamtpakets.

To Disc, or not to Disc?

Nach #weightweenie, #stiffnesstoweight und #aeroiseverything gilt nun #roadbikedisco als angesagt. Abgesehen von dem höheren Systemgewicht und einer etwas nachteiligen Aerodynamik sind ausreichend dimensionierte hydraulische Scheibenbremsen ja ein klarer Gewinn gegenüber klassischen Felgenbremsen in Bezug auf Bremsleistung, Dosierbarkeit und Seilzugverschleiß - von den neuen Möglichkeiten beim Rahmendesign ganz zu schweigen.
Im Peloton ist dies aber immer noch nicht so richtig angekommen; gerade die Punkte "Mehrgewicht" und "schlechtere Aerodynamik" scheinen für viele ein Showstopper zu sein. Vorurteile, mit denen Specialized gerne aufräumen möchte.

Denn wer das Venge ViAS mit dem Venge ViAS Disc als Komplettrad vergleicht, der wird bei Zweiterem nahezu kein Mehrgewicht feststellen können. Wie Specialized dies trotz des schwereren Bremssystems und der Steckachsen schafft? Die Antwort liegt auf der Hand, denn wenn bei gleichem Gesamtgewicht eine Komponente schwerer wird, muss eine andere auf Diät - im Falle des Venge ViAS Disc das Rahmen-/Gabelset.

Ein Blick zurück: Als man 2012 damit begann, an dem neuen Venge zu arbeiten, standen für die Entwickler bereits alle Zeichen auf Disc. Erst mit auffrischendem Gegenwind seitens der UCI sah man sich in Morgan Hill dazu gezwungen, Athleten und Kunden auch in der zweiten Generation mit einer Felgenbremsvariante zu beglücken. Der Entwicklungsschwerpunkt verschob sich.
Mit den vom Venge ViAS gewonnen Erkenntnissen, neuen Simulationsmethoden und mehr Zeit, um sich mit den Disc-spezifischen Steifigkeits- und Konstruktionseigenarten vertraut zu machen, gelang es dem Team schließlich, das Rahmenset des Venge ViAS Disc deutlich leichter zu konstruieren. So leicht, dass es das Mehrgewicht der hydraulischen Scheibenbremsen kompensieren und gewichtstechnisch auf Augenhöhe mit seinem Schwestermodell landen konnte.

Mehr Konstruktionsaufwand als man glauben möchte steckte im eigens angefertigten, unkonventionellen Felgenbremssystem des Venge ViAS. Zur besseren Aerodynamik mussten die Felgenbremsen damals von ihren traditionellen Plätzen weichen und sich vor der anströmenden Luft hinter Gabelkrone und Sitzrohr verstecken.
Die aktuelle Disc-Version wurde maßgeblich schlanker entworfen und berücksichtigt die neuen 12-mm-Steckachsen- und Flatmount-Standards. Dank Flatmount rücken die Bremssättel nochmals ein Stück näher an Gabel und Hinterbau, was den Luftwiderstand weiter verringert. Im Yaw Angle von 0 bis 5° liegt die Differenz irgendwo zwischen null und zwei Sekunden auf 40 km. Bei 15° sind es auf selber Distanz etwa vier Sekunden auf der linken Seite. Bläst der Wind vorwiegend von rechts, reduziert sich der Penalty weiter.

ViAS

Als ob nicht schon die tiefen Profile, das zur Mitte hin verjüngte Steuerrohr und das ums Vorderrad geschmiegte Unterrohr genug Aufsehen erregen würden - wirklich auffällig ist das Cockpit. ViAS steht für "Venge integrated Aero System", ein Kürzel, das die Entwickler durchaus konsequent in die Tat umzusetzen wussten.
Kern dessen ist ein aggressiver -17° Vorbau aus eigenem Haus - Produktbezeichnung "Venge ViAS Aero" - welcher mit einem Specialized Aerofly Lenker in Symbiose geht. Der für weniger Luftwiderstand optimierte Lenker mit seinem flachen Profil wird serienmäßig mit 25 mm Rise ausgeliefert, was den Oberkörper - bei optimaler Aerodynamik - in eine komfortable Position bringen soll. Im Zubehör findet sich jedoch auch eine klassische Variante ohne Rise, so wie ihn auch Peter Sagan an seinem Venge fährt.
Beide Lenker samt Vorbau sind darauf ausgelegt, Züge bzw. Kabel und Hydraulikleitungen innen zu führen. So verschwinden diese unter dem Tape im Lenker und werden durch Vorbau und Ahead-Klemme in das Unterrohr geführt. Erst am Ende der Kettenstreben bzw. direkt an der Umwerferklemmung und über dem vorderen Bremssattel treten diese wieder aus Rahmen bzw. Gabel hervor. Dies verleiht dem Rad einen optisch cleanen Look bei bester Aerodynamik. Denn: was nicht zu sehen ist, steht auch nicht im Wind.

Aber nicht nur das: Der Aerolenker bietet neben seiner angenehmen Ergonomie im Bremshebel- und Unterlenkergriff auch bergauf eine solide Griffposition am Oberlenker - rutschsicher sowie gut zum Ziehen - und kann bergab grobe Stöße und Vibrationen ausgezeichnet dämpfen. Einzig im Flachen greift man recht selten zum Oberlenker; typisch für kompromisslose Aeroprofile, kommt in dieser Position keine große Freude auf.
Sensationell, und ich meine damit wirklich sensationell, ist der Lenkeinschlag des Boliden. Egal, ob im Radkoffer, Kofferraum des Autos, bei Trialstops an der Ampel oder beim Achterfahren am Parkplatz - man bekommt immer die Kurve. Und falls nicht, dann liegt es definitv nicht am maximal möglichen Einschlagwinkel.

Auch die inkludierte Garminhalterung ist stabil und sehr geil, wenn man einen Garmin fährt. Etwas weniger geil, wenn man beispielsweise einen Wahoo Element oder Bold montieren möchte, bei dem der Steckmechanismus um 90 Grad verdreht ist. Aber das sind Details ...

Wo viel Licht ist, gibt es allerdings natürlich auch Schatten. So gestaltete sich beispielsweise das nachträgliche Entfernen der Spacer und das Kürzen des Gabelschafts als Drama in mehreren Akten. Es müssen dafür beide Hydraulikleitungen der Vorder- und Hinterradbremse (sowie das Di2-Kabel) komplett herausgezogen und nach der irreversiblen Dezimierung der Spacer beschnitten, befüllt und neu entflüftet werden. Nix für Warmduscher!
Zudem ist die Steuersatz-Spannschraube wegen des chronischen Platzmangels ein wenig unterdimensioniert. Ein Nachspannen des Steuersatzes sollte wirklich nur in Ruhe und mit qualitativ hochwertigem Werkzeug erfolgen. Hudeln oder Nudeln mit Billig-Tools bedeutet definitiv den grausamen Tod der Schraube und ist mit unvorstellbaren Schmerzen des Radhalters bzw. dessen Mechanikers verbunden.

Tipp für potenzielle Neurad-Kunden: Lasst euch vor dem Kauf im Radshop vermessen oder geht zu Profis wie Christian Bernhard, um eure optimale Sattelhöhe und Überhöhung herauszufinden. So kann das Bike schon vor der Übernahme perfekt aufgebaut werden, und ihr spart euch das nachträgliche Kürzen des Gabelschafts inklusive zusätzlicher Kosten und Wartezeit.

Venge ViAS Pro Disc UDi2

Rahmen Fact 11r Carbon, Rider-First Engineered, Wind Tunnel Engineered, Innenverlegte Züge, 142 x 12 mm Steckachse Gabel Fact Carbon, Monocoque, 100 x 12 mm Steckachse
Laufräder Roval Rapide CL 64 Disc Innenlager Enduro BB30
Reifen* S-Works Turbo, 700 x 24 mm, 220 TPI, Black Belt Protection Bremse Shimano BR-RS805 Flat Mount Disc, 160/140 mm
Schläuche 700 x 18/25 mm 80 mm Presta Valve Schalthebel Shimano R785 Di2, 11-fach
Lenker S-Works Aerofly ViAS, 25 mm Kurbelgarnitur Specialized Pro Carbon 52/36 Z
Lenkerband S-Wrap Roubaix w/Stickygel Kassette Shimano Ultegra 11-fach, 11-28 Z
Vorbau Venge ViAS Aero Stem Kette Shimano Ultegra, 11-fach
Sattelstütze Specialized Venge, Fact Carbon Umwerfer Shimano Ultegra Di2 6870, braze-on
Sattel Body Geometry Power Pro Schaltwerk Shimano Ultegra 6870, 11-fach
Gewicht 8,025 kg (Größe 54) Preis € 7.499,-

* Außerdem im Test: Turbo Cottons 24/26 bzw. 28/28

Gut 2.500 hart verdiente Euro trennen unser Venge ViAS Pro Disc UDi2 vom eTap gepimpten S-Works Topmodell, welches beim Erscheinen unseres Testberichts im Mai 2017 wegen Sram-Lieferschwierigkeiten noch immer nicht in den Shops erhältlich war. In dessen Schatten steht es deshalb aber keineswegs, denn die Produktmanager gönnten auch unserer schwarzen Schönheit das High-End Fact 11r Rahmenset samt feinster Anbauteile.
Erwartungsgemäß elektronisch wechselt der Shimano Di2 Mix aus Ultegra und Hydro-Disc kompatiblem R785 Schalthebel die Gänge. Verzögert wird am Pro Disc UDi2 über BR-RS805 Flatmount-Sättel. An der Gabel gönnte man dem Sprinter 160 mm Scheiben, an der Hinterradnabe sitzt ein 140 mm großes Pendant. Nicht von Shimano, sondern aus eigenen Reihen stammt hingegen die Specialized Pro Carbon Kurbel. Mit 52/36 Zähnen und in Kombination mit einer 11-28 Ultegra Kassette dürfte sich für Otto-Normal-Piloten in den meisten Lebens-, Hang- und Windlagen eine passende Übersetzung finden lassen.

Wie schon an der Kurbel, bediente man sich auch bei den übrigen verbauten Komponenten im eigenen Regal. Bei der gebotenen Qualität ein durchaus legitimer Schritt. So weisen beispielsweise die CLX 64 Laufräder der Hausmarke Roval das tiefste Profil der CLX-Serie auf. Eines im Windkanal entwickelten Aerorenners mehr als würdig, sorgen sie mit 20,7 mm Innen- und 29,9 mm Außenbreite nicht nur für bessere Strömungswerte, sondern auch für Fahrkomfort und weniger Rollwiderstand.
Serienmäßig aufgezogen waren S-Works Turbos mit 24 mm Breite, den Großteil des Tests rollte das Venge aber auf den neu vorgestellten Turbo Cotton Clinchern in der 28 mm Variante über die Straßen. Disc sei Dank, fanden selbst derart breite Reifen in Gabel und Hinterbau ausreichend Raum zum Atmen.

Fühlte sich das Venge schon mit den originalen Turbos richtig gut an, erfuhr es mit den Turbo Cottons noch einmal einen spürbaren Performance-Schub. Schneller (bei Geschwindigkeiten von weniger als 35 km/h), komfortabler, pannensicherer und Grip, Grip, Grip! Als besonders beeindruckend empfand ich die äußerst geringe Seitenwindanfälligkeit des Laufrad-Reifen-Systems. Weder die fetten Pneus noch Frühlingsausfahrten bei Windstärke 8 brachten Fahrer oder Material bei entgegenkommenden LKWs, an Waldrändern oder in schnellen und böigen Abfahrten in Bedrängnis.
Ich kann nur jedem eingefleischten Fan filigraner Dackelschneider raten, einmal (schwerere) Laufräder mit modernen und breiten Felgenprofilen auszuprobieren. Kein Marketing-Wischi-Waschi, kein Bullshit-Bingo: So, wie breite Reifen tatsächlich besser rollen, verhält es sich auch mit breiten Felgen im Wind.

Ebenfalls von Specialized stammen die bereits erwähnte Kombi aus S-Works Aeorfly ViAS Lenker und Venge ViAS Aero Vorbau; außerdem der Body Geometry Power Pro Sattel mit Titan-Gestell und auch die Venge Sattelstütze aus FACT Carbon.

Derart bestückt, bringt der € 7.499,- teure Rouleur in 54er Rahmengröße 8,025 kg auf die unbestechliche Bikeboard-Waage. Ein gutes Gewicht, wie wir meinen - zumindest für ein derart ausgeklügeltes Aero-Package mit hohen Laufrädern, fetten Clinchern, guten Schläuchen, einer Hochglanz-Lackierung und der Ultegra Di2 Gruppe mitsamt Discs und Steckachsen.

Specialized Turbo Cotton 28mm

Hell of the North: Extra verstärkte Turbo Cottons in 28 Millimeter Breite.

Rechtzeitig vor Beginn der Frühjahrsklassiker erhielten die von Specialized unterstützten Profi-Teams brandneue Turbo Cotton Falt- und S-Works Turbo Schlauchreifen in 28 Millimetern Breite. Zur gleichen Zeit stellte man uns ebenfalls einen Satz Turbo Cotton Clincher zur Verfügung, den wir lange vor dem offiziellen Launch bei trockenen, nassen und All-Terrain-Bedingungen testen durften.
Im Vergleich zur bestehenden Palette besitzen die Hochleistungs-Rennradreifen neben der breiteren Dimension eine verstärkte Seitenkarkasse, einen extrabreiten Laufstreifen und eine profilierte Rollfläche am Mittelstreifen. Gleichgeblieben ist die sensationelle Gripton-Gummimischung mitsamt der seidenweichen 320tpi-Karkasse. Das Gewicht stieg um rund 20 Gramm gegenüber dem 26er- bzw. um 50 Gramm gegenüber dem 24er-Faltreifen.

 Hell of the North. 

Schriftzug am 28er-Faltreifen

Was anfangs mehr als Gag zur fotografischen Dokumentation des Themas "Hell of the North" gedacht war, entwickelte sich zu einer echten Passion. So ließ ich trotz des straffen Specialized Venge Vias Disc Aerobikes nur mehr wenige Schotterwege links liegen und versuchte mit gemäßigter Hingabe den Reifen an die Grenzen seiner Haltbarkeit zu bringen - bisher ohne Erfolg.

Hier geht's weiter zu unserem Turbo Cotton Testbericht

Geometrie


49.0
52.0
54.0
56.0
58.0
61.0
Stack (mm)
505
526
543
564
591
612
Reach (mm)
386
385
386
395
401
408
Steuerrohrlänge (mm)
110
130
150
170
200
220
Steuerrohrwinkel (°)
72.25
73
73
73.5
73.5
74
Tretlagerhöhe (mm)
270
270
272.5
272.5
274
274
Tretlagerabsenkung (mm)
71.5
71.5
69
69
68
67.5
Nachlauf (mm)
63
58
58
55
55
52
Gabellänge (mm)
358
358
358
358
358
358
Fork Rake/Offset (mm)
44
44
44
44
44
44
Front-Center (mm)
575
575
581
592
606
613
Kettenstreben (mm)
410
410
410
410
410
410
Radstand (mm)
974
974
981
992
1006
1014
Oberrohr Horizontal (mm)
518
536
547
565
581
600
Überstandshöhe (mm)
730
755
775
795
826
850
Sitzrohrlänge (mm)
441
461
481
501
524
554
Sitzrohrwinkel (°)
75.5
74
73.5
73.25
73
72.5
Kurbellänge (mm)
170
170
172.5
172.5
175
175
Lenkerbreite (mm)
400
420
420
420
440
440
Vorbaulänge (mm)
85
95
105
115
115
115
Sattelbreite (mm)
143
143
143
143
143
143
Sattelstützenlänge (mm)
330
330
380
380
380
380

Messen und Sitzen

Dass sich neben der Disc-Integration beim aktuellen Modell nicht nur rein optisch etwas getan hat, offenbart - abgesehen vom niedrigeren Rahmengewicht - auch der genaue Blick in die Geo-Tabelle. Vergleicht man das alte Venge ViAS mit dem Venge ViAS Disc in Größe 54, blieben zwar Stack und Reach mit 543 bzw 386 mm und auch Lenk- und Sitzwinkel unverändert, dafür wuchsen die Kettenstreben um 5 mm auf insgesamt 410 mm an, was dem Bike mit 981 mm Radstand seinen stoischen Geradeauslauf verlieh. Zur Erhaltung der notwendigen Agilität fürs Pro-Peloton wurden die Gabel-Rakes bzw. -Nachläufe entsprechend angepasst.
Gravierendste Änderung zur felgengebremsten Variante ist allerdings das deutlich kürzere Sitzrohr. Wohl durch den Wegfall der aufwendigen ViAS-Bremskonstruktion hinten konnte dieses von 507 auf 481 mm gekürzt werden. Dadurch wurden das vordere und hintere Rahmendreieck kompakter, was sich positiv in den Steifigkeitswerten niederschlägt; außerdem kann die weiter ausgezogene Sattelstütze vertikale Stöße nun besser absorbieren.


Etwas aggressiver fällt außerdem die Komponentenbestückung in der Rahmengröße 54 aus. Der Vorbau am Venge ViAS Disc ist mit 105 mm einen Zentimeter länger gewählt als am Venge ViAS. In Summe kann der Aerobolide seine ProTour-Gene nicht verleugnen. Dies ermöglicht eine sehr sportliche Position, welche bei voller ViAS-Ausstattung (Kombi aus S-Works Aeorfly ViAS Lenker und Venge ViAS Aero Vorbau) nur mehr mit einem hohen Spacerturm (schiach) oder kürzerem Vorbau aus dem Zubehör (teia) entschärft werden kann.
Man sollte also vor dem Kauf wissen, worauf man sich einlässt. Besitzt man eine kompatible Rücken- und Halswirbelsäule, kann man allerdings ruhigen Gewissens zuschlagen und wird mit einem nahezu einmaligen Aero-Komfort-Paket belohnt. Denn Lenker, Sattel und Sattelstütze arbeiten optimal mit dem Rahmensatz zusammen und lassen trotz der hohen Rahmen- und Gabel-Steifigkeit in puncto Federungskomfort keine Wünsche offen.

Castelli Fausto Socken
13 Zentimeter hohe Socken aus antibakteriellem Meryl Skinlife Garn mit doppelt ausgeführten Bündchen. In drei Größen und drei Farben (hier: Multicolor Fluo). € 14,95
+ mehr Infos
Castelli Thermoflex Ärmlinge
Ärmlinge aus einem sehr warmen und dehnbaren Thermoflex-Material mit mustergültiger Passform und perfektem Sitz. Oben verhindern Silikongripper das Hinunterrutschen, unten sorgen Cross-Wrap-Abschlüsse für ein Plus an Komfort. € 27,95
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Castelli Premio Bibshorts
Trägerhose aus Forza-Material mit angenehmer Muskelunterstützung und Kompression. Nur wenige Nähte, glatte Beinabschlüsse mit vertikal verlaufenden Silikon-Grippern, ein Mesh-Kompressionsband im Lendenbereich und der Progetto X2 Air Sitzpolster sorgen für guten Sitz und hohen Komfort. € 199,25
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Castelli Pro Mesh Sleeveless
Das Unterhemd auf Profiniveau deckt ein breites Spektrum ab und hält bei kühlen bis milden Bedingungen stets trocken. Bei wirklich kaltem Wetter kann es sogar unter einem Thermohemd als erste Schicht getragen werden. € 59,95
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Castelli Superleggera Vest
Perfekte Ergänzung zum Superleggera Kurzarmtrikot, wenn doch ein paar Regentropfen vom Himmel fallen. Am Rücken wurden Einsätze aus dehnbarem und wasserdichtem Torrent Material verarbeitet. Mesh-Einsätze sorgen für zusätzliche Belüftung bei warmen Temperaturen. Geringes Packmaß, reflektierende Details. € 89,95
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Castelli RS Superleggera Jersey
Ein extrem leichtes und aerodynamisches Trikot für höchste Rennansprüche. Vorderseite und Ärmel bestehen aus dem funktionellen Futura 50 g-Material. Der Halt der Rückentaschen wurde durch zusätzliche Netzeinlagen an der Rückseite optimiert. Eine praktische RV-Tasche darf natürlich nicht fehlen. € 129,95
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S-Works Prevail II
Der S-Works Prevail II wartet mit allem auf, was ein High-Performance-Helm der Oberklasse braucht: geringes Gewicht, erstklassige Belüftung und ein aerodynamisches Design. € 239,90
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Die Purist HydroFlo Watergate ist flexibel und daher sicher zu greifen. Extrem hoher Wasserdurchfluss und reiner, unverfälschter Geschmack dank Purist-Technologie. € 14,90
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Specialized Turbo Cotton 28mm
Hell of the North: Extra verstärkte Turbo Cottons und S-Works Turbo Tubulars in 28 Millimeter Breite. € 59,90
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Specialized Body Geometry Power Pro
Sehr leichter Sattel im Body Geometry Design für Frauen und Männer. Bietet eine effiziente Kraftübertragung und optimale Druckentlastung, selbst in einer aggressiven Sitzposition. € 169,90
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Superleggera Bike Wear by Castelli

Das RS Superleggera Jersey wurde nach eigenen Angaben vom gleichlautenden Lambo inspiriert und mit höchstem Know-how ausgestattet. Es zählt zu den leichtesten und am besten belüfteten Trikots der WorldTour und ist für Temperaturen zwischen 20 und 35°C prädestiniert. Zur Verbesserung der Alttagstauglichkeit wurde es um eine Reißverschlusstasche, einen elastischen Bund und eine RV-Schutzleiste im Halsbereich ergänzt.

Betragen die Temperaturen weniger als 20 Grad, empfiehlt es sich, die ultraleichte, atmungsaktive, wind- und wasserresistente Superleggera Weste darüber zu ziehen. Diese zeichnet sich durch luftdurchlässige Mesh-Einsätze, das dehnbare, wasserdichte Torrent-Material am Rücken, einen YKK-Vislon-Reißverschluss und ihr geringes Packmaß aus. Reflektierende Details an Vorder- und Rückseite erhöhen die Sichtbarkeit im Dunkeln.

Zum neuen Beinkleid wurden die besonders komfortablen Premio Bibs erkoren, erste Wahl für lange Ausfahrten und Marathons und im 2017er-Portfolio zwischen den Free Aero Bibs und den Mondial Bibs angesiedelt. Die Trägerhose ist für einen besseren Halt höher geschnitten, bietet mehr Kompression an den Beinen sowie am unteren Rücken, besitzt eng anliegende Beinabschlüsse ohne elastische Gummibänder, einen Progetto X-Air Sitzpolster und wenige, aber wohl überlegt platzierte Nähte.

Zielgruppe

"Aero", "Integration", "breite Reifen" und "Scheibenbremsen". Das Venge ViAS Disc steht mit jeder Faser für kompromisslosen Speed. Obwohl es für die schnellsten Profis dieses Planeten entwickelt wurde, besitzt es volle Alltagstauglichkeit und eignet sich von der gemütlichen Kaffeefahrt bis hin zum rumpeligen Gravel-Ride. Und trotzdem ist es kein Rad für jedermann, denn es polarisiert extrem und fordert einen starken Charakter.

So sorgt es auch unter den Profis für gemischte Gefühle. Im Gegensatz zu Peter Sagan, der bis jetzt meist auf seinem klassischen Tarmac zu sehen war, ist Tom Boonen ein starker Befürworter von Aero-Disc-Bikes. Besonders nach seinem ersten Sieg auf dem Venge ViAS Disc in diesem Jahr: "First victory of the year! Proud to be the first pro to win a race on my #venge with #discbrakes. I have been a big fan of this massive improvement from the start. @iamspecialized_road it doesn't only add safety it also gives you better control of the bike braking into corners. #dirtyfaceswinraces”

Wäre das Venge ViAS Disc auch ein passender Untersatz für dich? Die folgende Tabelle soll Aufschluss darüber geben.

Eignung für den...

Eignung Eigenschaften
Profi Heißt du Tom Boonen, warst du UCI-Weltmeister oder fährst du zumindest so stark wie einer? Dann ist das Venge ViAS Disc dein perfekter Weggefährte.
Vereinsfahrer Tritt häufig mit den Kollegen des lokalen Radsportvereins im Rudel auf und unterhält sich ausschließlich mit Leuten, die das gleiche Vereinsoutfit tragen. Seine hart verdienten Euro gibt er für das neueste Material, Lizenzen, Startgelder und die Strava-Mitgliedschaft aus. Dieser Aerorenner passt insofern perfekt ins Beuteschema.
Poser mit Selbstvertrauen Der sündhaft teure Aerorenner thront auf dem Dach seines Porsche Cayenne und ist besser ausgestattet als die Räder von Profis. Zieht er die Blicke auf sich wie das Specialized - umso besser! Er nimmt immer gleich zwei Parkplätze in Anspruch, damit er sich beim Aussteigen und Abladen leichter tut. Image ist alles: Sein Outfit ist genauestens in den richtigen Schwarztönen aufeinander abgestimmt und die Trikottaschen mit dem neuesten iPhone und den biologischten Energiegels vollgestopft.
Nerd Besitzt umfangreiches Fachwissen und ist jederzeit bereit, es mit frei- und unfreiwilligen Zuhörern zu teilen. Es gibt nichts, was er nicht übers Radfahren weiß. Jedes kleinste Detail interessiert ihn, leider kann er in keinster Weise einschätzen, ob seine Mitfahrer seine Begeisterung teilen. Aber egal, das Venge zu fahren, hilft über manch Sicherheitsabstand, den andere mit der Zeit einhalten, hinweg.
Mittvierziger Ausschließlich Männer, bei denen der 40. Geburtstag unerbittlich naht, oder erst vor ein paar Jahren gewesen ist. Von Kopf bis Fuß im schwarzen Castelli-Outfit, mit Namen und Landesfahne am Oberrohr, oftmals mit Hipster-Bart und einem personalisierten Jersey, will er es sich und anderen nochmal beweisen. Er sieht sich als Ex-Profi, bei dem sich alles im Leben um Ergebnislisten und Radrennsport dreht, andere sehen ihn als bemitleidenswerten Mittvierziger, der jedem nur zeigen möchte, was er für ein toller Hecht ist. Schade, dass es keinen interessiert. Gerade an diesem Punkt könnte jedoch das Specialized helfen ...
Alter Hase Dieser Zeitgenosse fuhr schon alles, was es zu fahren gibt, als Gerhard Zadrobilek noch in den Windeln lag: Zeitfahren, Rennen, Marathons. Dieser Kollege ist erfahren und unerbittlich. Ihn zu unterschätzen ist einer der größten Fehler, den man beim Rennen oder am Stammtisch machen kann. Energiegels, Riegel und isotonische Getränke sind in seinen Augen „neumodisches Zeug”. Er braucht keine breiten Reifen oder Aero-Equipment um seine Geschwindigkeit zu steigern, keinen Tacho oder Radcomputer, um diese zu messen, und folglich auch kein Venge, um schnell zu sein. Über Jahre hat er sein Rhythmusgefühl trainiert und spult jede Strecke mit ungebrochenen 30 km/h und mehr ab.
Ausgeglichenen Er verkörpert die spirituelle Einheit zwischen sich selbst, dem Rad und der Welt und hat sich und anderen nichts zu beweisen. Keiner weiß, dass er in seiner Jugend eine vielversprechende Radsport-Karriere hatte, denn er spricht nicht darüber. Heute fährt er erst für die anderen und dann für sich selbst. Kein Wind ist ihm zu stark, kein Mitfahrer zu schwach. Er teilt sein Getränk und seine Energierigel und spricht Mut zu, während er gleichzeitig vorne gegen den Wind kämpft und Schatten spendet. Das Specialized ist für derlei Meister des Understatements wohl schlicht zu auffällig.
Einsteiger Welches Rennrad ist das richtige für mich? Soll ich einen Stahl-, Alu- oder Carbonrahmen nehmen? Zweifach- oder Dreifach-Schaltung? Block, Haken- oder Klickpedale? Mit Schutzblechen, Korb und Dynamolicht oder ohne? Wer mit dem Rennradfahren anfängt, steht schnell vor einigen Fragen. Hast du eine oder mehrere davon auf deiner Liste, dann ist die Antwort einfach: Das Specialized Venge ViAS Disc ist nichts für dich!

 Proud to be the first pro to win a race on my #venge with #discbrakes. 

Tom Boonen, Instagram, 25.1.2017

Fazit

Venge ViAS Pro Disc UDi2
Modelljahr: 2017
Testdauer: 5 Monate, > 1.000 km
+ Überragende Aerodynamik
+ Grandiose Fahreigenschaften
+ Hoher Komfort
+ Volle Alltagstauglichkeit
+ Super Laufräder und Reifen
+ Flatmount Discs
o Stark polarisierendes Design
o Hoher Preis trotz Ultegra Di2
- Lenker-Vorbau-Kombi nicht jedem steif genug
- Komplizierte Integration bei der Wartung und Reparatur
BB-Urteil: Ein Aero-Renner, der neue Maßstäbe setzt, auch beim Design.


Was auch immer man vom Design halten mag, das Ergebnis ist eindeutig: Das Venge ViAS Disc gehört zu den schnellsten im Windkanal jemals gemessenen Aero-Rennrädern und verbindet dies mit grandiosen Fahreigenschaften, hoher Steifigkeit, niedrigem Rollwiderstand und bestem Komfort.

Auch die Scheibenbremsen stellten sich, zumindest bei diesem Modell, schnell als unentbehrlich heraus und sind garantiert jedes Gramm Mehrgewicht wert. Sowohl am Papier, bzw. in aufwendigen Real-Life-Analysen am Computer, als auch gemäß meines subjektiven Gefühls.

Während meines Tests fand ich überhaupt nur wenig Grund zur Kritik. Bergauf gefielen die generelle Steifigkeit von Gabel, Rahmen und Laufrädern, und auch die Hände fanden am Aerolenker immer eine gute Position zum Greifen bzw. Ziehen. In der Ebene und bergab spielte das Venge dann seine Trümpfe aus: angenehme Aeropose, stoische Laufruhe bei agilem Handling, gute Dämpfung von starken Stößen und hochfrequenten Vibrationen, Grip in allen Lebenslagen, geringe Seitenwindanfälligkeit und Disc-typische Mörder-Bremsleistung.

Negativ zu erwähnen wären das Anstupsen der Fußspitze am eingeschlagenen Vorderrad trotz des angewachsenen Radstands (je nach Schuh- bzw. Reifengröße mehr oder weniger problematisch), eine noch eingeschränkte Kompatibilität mit Nicht-Garmin-Radcomputern und die komplizierte Integration der Schalt- und Bremsleitungen bei Cockpit-Einstellungen und Service-Arbeiten (gemäß dem Motto "Tust du der Steuersatz-Spannschraube weh, tut sie dir weh.").


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    Specialized Venge Vias Pro Disc UDi2

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  2. #2
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    Graz
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    30
    Super geschrieben ��, das Rad gefällt mir auch.

    Wer aber glaubt mit einem Aerorad wirklich schneller fahren zu können, ist ein Träumer. Ein Triathlon Lenker bringt mehr als jegliche Aerorohre ��

  3. #3
    Registrierter Benutzer
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    So, ich mache mal den Anfang
    Bin zu 99% fertig mit dem Aufbau.
    Hatte vorher die Felgenbremsversion, bin damit aber nie warm geworden. War mir eindeutig zu wenig Bremsleistung.
    Ich hätte das update der Bremse noch einbauen können, aber da hatte es schon einen neuen Verehrer in Dänemark gefunden.

    Ich habe vor dem Ordern der Anbauteile ein Bikefitting bei cyclefit.de. Mit den Maßen des Rahmens wurden dort die passenden Längen und Größen sowie
    die Sitzposition ermittelt.

    Auch ich wollte eigentlich die SRAM Etap HRD verbauen, aber das ist ja momentan nicht möglich. Auch die Ultegra DI2 mit flatmount lies lange auf sich warten.
    Ich werde wohl nächstes Jahr dann auf Etap gehen, aber da warte ich definitiv noch den Modellwechsel ab, in der Hoffnung auf ggf. kleinere Akkus oder andere
    Optimierungen.

    Kurzes feedback zur Kettenlänge ist erwünscht! Ok so?

    Danke und Gruß
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  4. #4
    Zitat Zitat von Mfrog Beitrag anzeigen
    Super geschrieben ��, das Rad gefällt mir auch.

    Wer aber glaubt mit einem Aerorad wirklich schneller fahren zu können, ist ein Träumer. Ein Triathlon Lenker bringt mehr als jegliche Aerorohre ��


    aerodynamik ist das einzig ausschlaggebende wenn es um hohen speed geht. ein zeitfahrrad ist schneller als ein tria oder rr mit auflieger - deswegen fährt auch nicht jeder mit einem tt herum. für leute die auch marathons fahren ist ein tri extender auch keine option.

    bis zum cockpit find ich das rad gelungen..

  5. #5
    Think Pink Gravelcross Avatar von 6.8
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    Das Raumschiff aus Morgan Hill polarisiert und treibt sicher manchen Rundrohrliebhaber die Schweißperlen auf die Stirn, welches dann die Unsinnigkeitsbewertung in die Tasten hämmern lässt.
    .
    Der blaue Kasten "Eignung für den....." - sehr geil
    Nichtstun ist besser, als mit viel Mühe nichts schaffen.

    keep calm and gravel on!

  6. #6
    2RadChaot #1016 Avatar von exotec
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    Zitat Zitat von 6.8 Beitrag anzeigen
    Das Raumschiff aus Morgan Hill polarisiert und treibt sicher manchen Rundrohrliebhaber die Schweißperlen auf die Stirn, welches dann die Unsinnigkeitsbewertung in die Tasten hämmern lässt.
    .
    Der blaue Kasten "Eignung für den....." - sehr geil
    du hast mir geschrieen?

    sonst sag ich lieber nyx

  7. #7
    Zitat Zitat von exotec Beitrag anzeigen
    du hast mir geschrieen?

    sonst sag ich lieber nyx



    wo gehörst denn hin karl?

    im blauen kasten mein ich..

  8. #8
    form = zylindrisch
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    Mit einem schönen Zipp Gouvernal statt der Ingenieursbrut wurde doch ein ansehnliches Rad aus dem Venge.

  9. #9
    Registrierter Benutzer Avatar von harryf
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    ich bin noch am überlegen aber irgendwie hat es schon was... Toller Test Martin

    ich hatte das GLÜCK vom ausgesuchten Dealer eine Sram Etap Hydro zu bekommen diese glänzt nun an meinem Tarmac S-Works Disc anstatt der DuraAce. Musste den Bremssattel tauschen da mit FlatMount geliefert und mein Tarmac hat PM Aufnahme, hab nun einen Hope RX4 PM verbaut.
    ETap ist sehr leiwand, ebenso die Scheibinger, satter Druckpunkt und der relativ weit oben(im Gegensatz zur Shimano). Der STI Höcker könnte ein wenig niedriger sein, aber ist schon ok. Ja und ca. 250-300gr wurden im Vergleich zur Shimano auch eingespart. War aber nur mal eine Probefahrt bis dato möglich, mal sehen wie sie sich in Zukunft schlägt...

  10. #10
    langsam alt Avatar von hermes
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    vom cockpit abgesehen ist es nicht viel hässlicher als andere aeroräder. wer sowas zu brauchen glaubt, für den ist optik eh zweitrangig. ist ok.
    gibt es für lenker/vorbau irgendeine vernünftige erklärung abseits des marketinggeschwafels, oder will man nur anders sein und polarisieren (und dem kunden das leben schwer machen)? ist nicht leicht, nicht flexibel, nicht aero, nicht schön, nicht steif,....

    @disk am renner: für hobbyfahrer sicher ein gewinn, wird sich auch weiter verbreiten (auch bei mir), die profis fahren allerdings definitiv nicht drauf ab und das hat nix mit gewichtsbedenken zu tun.

    die radlertypen
    2RC°395

    www.selberbruzzler.at
    www.facebook.com/Selberbruzzler

    i tät gern so gscheit radlfahrn können, wie i deppat reden kann

  11. #11
    2RadChaot #1016 Avatar von exotec
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    Zitat Zitat von Reini Hörmann Beitrag anzeigen
    wo gehörst denn hin karl?

    im blauen kasten mein ich..
    mischung aus Mittvierziger und Nerd

  12. #12
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    Zitat Zitat von exotec Beitrag anzeigen
    mischung aus Mittvierziger und Nerd
    Okay, falle in die Sparte Enddreißiger, darf aber trotzdem fahren?!?
    Bin auch kein Pro, also disc darf ich

  13. #13
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    [QUOTE=Reini Hörmann;2732910]aerodynamik ist das einzig ausschlaggebende wenn es um hohen speed geht. ein zeitfahrrad ist schneller als ein tria oder rr mit auflieger - deswegen fährt auch nicht jeder mit einem tt herum. für leute die auch marathons fahren ist ein tri extender auch keine option.

    Natürlich ist Aerodynamik das Wichtigste, da hast du ganz recht. Ich bezweifle nur stark dass bei gleicher Sitzposition das Aerorad wirklich schneller ist.
    Die Tests in der Tour die das scheinbar bestätigen, werden mit einem Dummy ohne Oberkörper gemacht. Und auch das erst bei sehr hohen Geschwindigkeiten.

    Diese Test sind für die Fisch

    Für einen Marathon finde ich, ist es etwas zu schwer. Aber optisch ist es super, Specialized hat die Formensprache des traditionellen Rennrades ziemlich gut weiterentwickelt.

    Und Optik ist wichtig, siehe Fotos des Tests

  14. #14
    @mfrog

    ich lese die tour nicht..wenn martin sagt, das rad ist schnell - mr.aerodynamik - dann ist das nicht nur gesagt, das ist dann naturgesetz! ;o)

  15. #15
    Registrierter Benutzer Avatar von CaptainSangria
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    Es reicht schon, wenn das Rad schnell ausschaut - dann fühlt man sich auch schneller (ich spreche aus Erfahrung mit meiner Madone 9.9)

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