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SuperGiroDolomiti

Knapp 2.000 Radsportler nahmen vergangenen Sonntag die 27. Dolomitenradrundfahrt in Angriff. Alleine 500 bestritten dabei die 1. Auflage des Extremmarathons "SuperGiroDolomiti", der über 232 Kilometer und 4.820 Höhenmeter von Lienz über Kärnten und Italien wieder zurück nach Osttirol führte. Den Premierensieg ließen sich die italienischen Favoriten nicht nehmen. Enrico Zen, Alessandro Bertuola und Roberto Cunico vom Team Beraldo Greenpaper Europa Ovini feierten einen Dreifacherfolg! Bester Österreicher wurde der österreichische Marathonmeister Michael Kastinger als Vierter. Über die klassische Dolomitenrundfahrtdistanz siegte Maximilian Kuen vom Team Gebrüder Weiss - Oberndorfer vor Johannes Berndl.

Tausende begeisterte Zuschauer in Lienz und entlang der Strecke, ausschließlich positive Rückmeldungen der Aktiven, ein internationales Top-Starterfeld mit vielen Stars der Marathonszene, perfekte Organisation und hochsommerliche Temperaturen! Die 27. Auflage der Dolomitenradrundfahrt wurde wieder zum großen Radfest in Osttirol. Für Organisator Franz Theurl gab es nicht nur strahlende Sieger und tolle Leistungen, "mein großer Respekt gilt auch den vielen Hobbyfahrern, die bei Temperaturen von über 30 Grad das Rennen beendet haben."

Dreifacherfolg der Italiener

Der 1. Auflage des Extremmarathons "SuperGiroDolomiti" drückten die italienischen Spitzenfahrer ihren Stempel auf. Nachdem sich rasch eine 20köpfige Spitzengruppe gebildet hatte, sorgten Zen, Bertuola und Cunico bereits beim ersten langen Anstieg hinauf zum Plöckenpass bereits für eine Vorentscheidung im Rennen. Die Italiener vom Team Beraldo Greenpaper Europa Ovini fuhren einen ungefährdeten Sieg entgegen und Enrico Zen siegte nach einer Fahrzeit von 7:15:38.30 Stunden zeitgleich vor seinen Landsleuten Alessandro Bertuola und Roberto Cunico, der im letzten Jahr den Ötztal Marathon gewinnen konnte. "Es war ein perfektes und sehr schönes Rennen! Ich kann mich nicht erinnern, je so einen anspruchsvollen Marathon gefahren zu sein", jubelte der Sieger im Ziel.

Bester Österreicher wurde der Marathonstaatsmeister der letzten beiden Jahre Michael Kastinger aus Salzburg. Mit einem Rückstand von knappen elf Minuten verwies er den Deutschen Bernd Hornetz (Amateur-Weltmeister) auf den fünften Platz. Der Tiroler Ex-Profi Stefan Kirchmair wurde Elfter. " Es herrschte eine unglaubliche Stimmung entlang der Strecke, die Italiener feierten regelrechte Volksfeste entlang der Strecke. Die Häuser waren geschmückt, rosarote Fahnen wurden geschwenkt – es war eine Atmosphäre wie bei einer Etappe des Giro d´Italia", sagte Kirchmair im Ziel. Auch der Extremradler Franz Venier streute der Veranstaltung Rosen: "Es lief alles perfekt und ich bin mir nach diesem Tag sicher: Das ist der schwerste Marathon in Österreich!"

Kuen siegt bei der Dolomitenradrundfahrt

Die österreichischen Fahrer dominierten die 27. Auflage der klassischen 112 Kilometer langen Dolomitenradrundfahrt. Nachdem sich rasch eine fünfköpfige Spitzengruppe gebildet hatte, kam es in Lienz schließlich zum Sprintduell. Maximilian Kuen vom Team Gebrüder Weiss - Oberndorfer setzte sich schließlich klar gegen Marathonspezialist Johannes Berndl, Sieger des Dreiländergiro, durch. Dritter wurde Patrick Auer. "Mit einer Siegerzeit von 2:52 Stunden verpassten Kuenz nur knapp den Streckenrekord, den im Vorjahr Stefan Kirchmair aufgestellt hatte", sagt Franz Theurl. Bei den Damen siegte die Österreicherin Simone Käferböck mit rund sieben Minuten Vorsprung auf Eveyln Zipperer. Dritte wurde die Deutsche Silke Keinath.

Mittendrin und voll dabei

Mittendrin und voll dabei

10.06.14 18:00 11.789Eindrücke von NoFlash, unserem Mann fürs Grobe.

Mittendrin und voll dabei

10.06.14 18:00 Eindrücke von NoFlash, unserem Mann fürs Grobe.

Bei perfekten Bedingungen, 16°C, Windstille und gerade hinter den Bergen aufgehender Sonne, fanden sich ca. 500 StarterInnen in Lienz ein. Um exakt 06:30 Uhr erfolgte der Startschuss. Wohl wissend was der Tag noch bringen würde, rollte das geschlossene Feld auf perfekt abgesperrter Straße locker nach Oberdrauburg Richtung Gaibergsattel, den ersten, wenngleich auch einfachsten Berg des Tages. Auch wenn dann ab der Mitte des Anstieges erstmals das Tempo erhöht wurde, rollte in der Abfahrt nach Kötschach Mauthen mehr oder weniger wieder alles zusammen.
Allerdings konnte man die Beine nur sehr kurz baumeln lassen, da im Anschluss sofort der Plöckenpass auf uns wartete. Dieser ist mit seinen 11km und 670hm schon eine größere und steilere Rampe. Erwartungsgemäß ging es hier schon mehr zur Sache und immer wieder fielen einzelne aus den formierten Gruppen heraus, oder schlossen auf die nächste Gruppe auf. So mancher wirkte hier schon am Limit. Ob das eine so gute Idee ist in Anbetracht was noch kommen würde?


Ab dem Gipfel des Passo di Monte Force Carnico wurde nur noch italienisch gesprochen. Und wir stürzten hinab nach Paluzza. Eine traumhafte Abfahrt. Allerdings blieb keine Zeit die Aussicht zu genießen, denn die technisch anspruchsvolle, kurvenreiche Abfahrt verlangte volle Aufmerksamkeit.
In Italien rad zu fahren hat noch mal ganz anderes Flair als bei uns in Österreich. Man merkt sofort, dass die Italiener ein sportbegeistertes Volk sind. Die Straßen sind noch weitläufiger abgesperrt, neben der Straße standen viele Einheimische und feuerten auch uns Hobbysportler ununterbrochen an und trieben uns somit immer weiter und gaben uns dadurch einen Extraschub Motivation. Die war auch bitter nötig, denn nach einer kurzen Verschnaufpause ging es auch schon wieder in den nächsten Anstieg über Ligosullo nach Paularo.
Irgendwie fehlen mir da die Erinnerungen. Mag es an den Strapazen liegen, die danach noch kommen sollten, oder daran, dass ich in Gedanken am Monte Zocolan war, der rechter Hand mit furchteinflößender Präsenz beeindruckte. Doch den mussten wir zum Glück nicht bezwingen, aber alleine der Gedanke daran ließ mich zusammenzucken.


Aber wieder zurück zur Strecke. In den Abfahrten in Italien musste man höllisch aufpassen, da noch vom Winter und dem erst kürzlich geschmolzenen Schnee viel Rollsplitt auf der Straße lag. Rasant in Paulara angekommen stellte sich uns der Passo del Cason di Lanza entgegen. Ein furchteinflößender Anstieg. Nicht nur, dass fast 1000 Höhenmeter auf ca. 14km zu bewältigen waren, auch Rampen von 20% machten einem das Leben sehr schwer. Für mich war es fast unmöglich einen Rhythmus zu finden. Obwohl ich genau wusste, dass ich den kleinsten Gang aufgelegt hatte, versuchte ich immer noch einen leichteren Gang zu finden. Auch wenn der Großteil des Anstieges im Schatten lag machte sich nun erstmals die immer höher steigende Sonne und die hochsommerlichen Temperaturen bemerkbar. Eine sehr schweißtreibende Angelegenheit. Ausreichend Flüssigkeitszufuhr war oberstes Gebot. Bei den reichlich gefüllten Labestationen wurde man stets freundlich empfangen und die Trinkflaschen waren in Windeseile aufgefüllt.
Spätestens hier am Lanzenpass zeigte sich, dass die Entscheidung, die Runde in Italien gegen den Uhrzeigersinn zu befahren als goldrichtig. Die sehr verwinkelte Straße von Paulara über den Pass bat oft nur Platz für zwei Radfahrer nebeneinander. Zudem war der Straßenbelag noch vom Winter sehr hart rangenommen worden und man musste sogar beim Bergauffahren auf der Hut sein.
Da die 10. Etappe des Giro d'Italia erst letztes Jahr über den Lanzenpass führte wurde auf der anderen Seite der Belag erneuert und die Abfahrt somit etwas entschärft. Dennoch verlangte sie uns Hobbysportlern alles ab. Nicht auszudenken was noch alles passieren hätte können, wären wir in die andere Richtung gefahren und/oder es hätte geregnet.


In Pontebba bekamen wir dann einen kleinen Eindruck davon, wie es sich anfühlen muss ein Radprofi zu sein. Die Häuser waren geschmückt, vor fast jedem Haus und aus jedem Fenster stand jemand der einen anfeuerte. So wie man es vom Giro im Fernseher so oft gesehen hatte. Und das nur für uns Hobbetten, die sich über ein paar Berge quälen, eigentlich fast unvorstellbar, wie ein Traum.
Man wurde jedoch sehr schnell in die Realität zurückgeholt. Den sofort ging es auf der Via Pramollo zum Nassfeld. Wenngleich der Anstieg ähnlich lange und hoch wie der zuvor war, empfand ich ihn aufgrund der gleichmäßigen Steigung fast schon leicht. Aber spätestens ab der Hälfte, als die Serpentinen begannen zeigte sich die Sonne von ihrer unbarmherzigen Seite. Mittlerweile war es fast high noon, und Temperaturen von über 30°C ließen einen erahnen wie sich ein Grillhähnchen fühlen musste. Es war unmöglich bis oben ein gleichmäßiges Tempo zu fahren.


Doch auch diese Schmerzen gingen vorbei und wieder zurück in Österreich verschaffte die Abfahrt nach Tröpolach etwas Abkühlung. Leider endet mein Supergiro Dolomiti an dieser Stelle abrupt.

In Downhill mit >70km/h riss mir in einer Kurve plötzlich eine Speiche am vorderen Laufrad. Dabei hatte ich noch großes Glück und konnte ohne Sturz anhalten. Ich versuchte zwar noch zu retten was zu retten war und kämpfte mich bis nach Kötschach Mauthen. Doch das ständig blockierende Vorderrad kostete mich mehr Energie als die Berge zuvor und so ließ ich es nach 160km demotiviert gut sein.

Seit ich Radfahrer ist mir genau zwei Mal eine Speiche gerissen. Das erste Mal letztes Jahr beim Ötztaler Radmarathon und nun beim Supergiro. Nicht zu Ende fahren mach nie Spaß, aber so ist es noch viel bitterer.

Als Fazit bleibt eigentlich nur zu sagen, dass es dem Organisator Franz Theurl gelungen ist, neben dem Ötztaler Radmarathon, einen weiteren sauschweren, wenn nicht sogar den schwersten Radmarathon in Österreich auf die Beine zu stellen.

Es wird sich zeigen, wie sich der Supergiro Dolomiti in den nächsten Jahren etablieren wird. Meiner Meinung nach hat er jedenfalls das Zeug dazu etwas ganz besonderes zu werden.

Ergebnisse

SuperGiroDolomiti, Herren:
1. Enrico Zen, ITA, 7:15:38.30 Stunden
2. Alessandro Bertuola, ITA, plus 0,25 Sek
3. Roberto Cunico, ITA, plus 0,39 Sek
4. Michael Kastinger, AUT, plus 10:50.08 Minuten

Damen:
1. Monika Dietl, GER, 8:41.35.41 Stunden
2. Nadja Prieling, AUT, plus 5:47.74 Minuten
3. Julia Viellehner, GER, plus 1:02:27.83 Stunden

Dolomitenradrundfahrt, Herren:
1. Maximilian Kuen, AUT, 2:52:27,90 Stunden
2. Johannes Berndl, AUT, plus 0,34 Sekunden
3. Patrick Auer, AUT, plus 1:42.93 Minuten

Damen:
1. Simone Käferböck, AUT, 3:18:50.58 Stunden
2. Evelyn Zipper, AUT, plus 6:55.94 Minuten
3. Silke Keinath, GER, plus 19:54.09 Minuten


Ergebnis 1 bis 11 von 11
  1. #1
    rund und gsund Avatar von NoFlash
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    SuperGiroDolomiti

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  2. #2
    früher mal Weltmeisterin Avatar von NoMan
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    eujehhhh ... dann vielleicht doch besser wieder sprintdistanzen, wo's material nur ein zehntel so viel zeit hat, kaputt zu gehen? techn. out is ja immer bitter, aber nach 2/3 der distanz irgendwie besonders sch****. da kann man nicht wirklich abschätzen, wie's bis zum schluss gelaufen wäre, aber hat schon zuviel gemacht, um den tag anderweitig zu nützen
    NoMan

  3. #3
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    ........so wia Du es tuschen hast lassen die Abfahrt hinunter.....heftig....heftig

  4. #4
    Admin Avatar von NoPain
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    Aha... jetzt kommts langsam ans Tageslicht...

  5. #5
    Asphalt ist Teufelswerk Avatar von muerte
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    Geil!
    Und schade zu gleich. Trotzdem, Respekt deren die da antreten!
    .
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  6. #6
    Aufwärtsbremser Avatar von soeinfach
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    Sonntag...nach 10 Stunden am Bike....nie wieder!
    Montag.....nach 12 Stunden im Bett.....schön war´s schon!
    Dienstag...Gibt es schon einen Termin für 2015?
    Mittwoch....Yes....das muss ich wieder machen......
    Es ist so einfach, glücklich zu sein, schwer ist nur, so einfach zu sein


    www.haxenclubglanegg.blogspot.com

  7. #7
    rund und gsund Avatar von NoFlash
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    die Abfahrten hab ich eh locker genommen. ohne Streckenkenntnis hab ich nichts riskiert.


    aber jetzt zu etwas, was mir noch auf dem Herzen liegt. ich muss es einfach loswerden:
    die Strecke gestern war echt der Hammer, wunderschön in der Natur gelegen. ich kann es einfach nicht verstehen, warum einige oder sogar viele Teilnehmer des Radmarathons meinen, ihren ganzen Müll auf und um die Strecke verteilen zu müssen. Abschnittsweise war es so schlimm, das man selbst ohne Streckenkenntnis ganz leicht den richtigen Weg fand, man musste nur den weggeworfenen Gels, Riegel und sonstigen Verpackungen folgen.
    ich weiß nicht was man sich dabei denkt, tut es wirklich weh, wenn man seinen Müll wieder in die Trikottasche packt und/oder an der nächsten Labestation abgiebt. An den paar Gramm die man mehr über den Berg mitnimmt kanns ja nicht liegen. sowas ich echt zum Fremdschämen!
    ich kann nur an alle appellieren daran zu denken, dass wir nur Gäste sind. es macht keinen guten Eindruck wenn eine bestimmte Gruppe von Personen ihren Müll in der Natur entsorgt. sonst sind wir bald nicht mehr geduldet, und das auch noch zurecht!

  8. #8
    Registrierter Benutzer Avatar von saubi
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    Zitat Zitat von NoFlash Beitrag anzeigen
    die Abfahrten hab ich eh locker genommen. ohne Streckenkenntnis hab ich nichts riskiert.


    aber jetzt zu etwas, was mir noch auf dem Herzen liegt. ich muss es einfach loswerden:
    die Strecke gestern war echt der Hammer, wunderschön in der Natur gelegen. ich kann es einfach nicht verstehen, warum einige oder sogar viele Teilnehmer des Radmarathons meinen, ihren ganzen Müll auf und um die Strecke verteilen zu müssen. Abschnittsweise war es so schlimm, das man selbst ohne Streckenkenntnis ganz leicht den richtigen Weg fand, man musste nur den weggeworfenen Gels, Riegel und sonstigen Verpackungen folgen.
    ich weiß nicht was man sich dabei denkt, tut es wirklich weh, wenn man seinen Müll wieder in die Trikottasche packt und/oder an der nächsten Labestation abgiebt. An den paar Gramm die man mehr über den Berg mitnimmt kanns ja nicht liegen. sowas ich echt zum Fremdschämen!
    ich kann nur an alle appellieren daran zu denken, dass wir nur Gäste sind. es macht keinen guten Eindruck wenn eine bestimmte Gruppe von Personen ihren Müll in der Natur entsorgt. sonst sind wir bald nicht mehr geduldet, und das auch noch zurecht!


    Habe schon mehrmals solchen Radlern bei diversen Veranstaltungen alles geheißen, muss wirklich nicht sein!

  9. #9
    Registrierter Benutzer Avatar von saubi
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    Und das mit dem Speichenbruch kenne ich auch vom letzten Jahr beim Ötztaler und das mit den gleichen Laufrädern. Damals zum Glück am Hinterrad und ich bin bis zum nächsten Servicepunkt gekommen.

  10. #10
    Benutzter Avatar von ventoux
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    Neuhofen an der Krems
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    Dann bist du einer von den paar D***** die meinen das Aufräumen der Strecke ist Sache des Veranstalters.
    Nicht umsonst werden bei den meisten Marathons vor und nach den Labestationen Wegwerfzonen eingerichtet.
    Eine Strecke von 232km aufzuräumen ist schon etwas aufwändig und weggeworfener Müll wirft kein gutes Licht auf den gesamten Radsport und schraubt die ohnehin geringe Toleranz gegen Null.
    Das Ganze auch noch hier zuzugeben und gut zu heißen ist einfach nur erbärmlich. Das ist noch unter dem von dir genannten Niveau.
    Und das geht sehr wohl alle etwas an, weil es UNSER Planet ist auf dem wir leben müssen.
    Wenn irgendein Tier dein Papierl frisst, weil es das nicht besser weis, und dann erbärmlich verreckt dann geht es wohl auch Keinen etwas an.
    Außerdem schon mal daran gedacht das nicht alles auf der Strecke liegen bleibt, sondern vom Wind schön verteilt wird, bis es der Veranstalter deiner Meinung nach wegräumen kann/soll/muß.

    Edit: Der Post auf der sich meine Antwort bezieht wurde, von wem auch immer, entfernt.
    Geändert von ventoux (18-06-2014 um 06:57 Uhr)

  11. #11
    rund und gsund Avatar von NoFlash
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    immer ganz ruhig, keine Beschimpfungen hier, ich bin der Boss!
    letztendlich sollte man alles so hinterlassen, wie man es vorfindet. dalso Müll in die Tasche und ordnungsgemäß entsorgen. und das nicht nur beim Radfahren.
    und jetzt bitte wieder zurück zum Sportlichen, alles andere bitte in einem Müllentsorgungs-Forum klären