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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gesichtsschutz?



Jean
13-07-2009, 12:25
Liebe Leute,

jüngst ist bei mir so die Idee gekeimt, mir einen besseren Gesichtsschutz zuzulegen, der insbesondere die Kinn- und Zahnpartie schützt. Hat von Euch wer Erfahrung mit dem Met Parachute? Der würde mir als All-Mountain-Fahrer noch am ehesten behagen, weil er nicht so wuchtig ist und der Kinnbügel abnehmbar. Allerdings schaut mir der Kinnschutz auf den Bildern etwas zerbrechlich aus und ich würde es auch nicht besser finden, bei einem kapitaleren Abgang die Kunststoffteile eingepflanzt zu bekommen anstatt der Steine oder Äste. Ist das zu befürchten? Oder habt Ihr überhaupt andere Empfehlungen?

Joga
13-07-2009, 12:38
Entweder du fährst weiter mit Halbschale oder kaufst dir einen Fullface. Die abklippbaren Kinnbügeln bringen Nüsse, wennst auf die Fresse fliegst (auf gut deutsch gsagt).

Jean
13-07-2009, 15:39
Hab ich mir gedacht, mit einem Fullface fühle ich mich aber overdressed, vor allem bergauf ;-)

Hartlander
13-07-2009, 15:43
Zwar nicht das von Dir angesprochene Modell, aber trotzdem:

KLICK (http://nyx.at/bikeboard/Board/showpost.php?p=1948772&postcount=630)
:f:

Jean
13-07-2009, 15:49
Ein vertrauenserweckender Anblick ist das wahrlich nicht

Noodles
14-07-2009, 22:55
ahoi,
hab mir den parachute vor einem monat gekauft weil ich mir bei einer kapitaleren brezn davor mein schlüsselbein zerlegt und ein paar zähne etwas flacher gestaltet hatte (war mit einer halbschale).

meine erfahrungen bisher (fast wertfrei kommentiert):
- beim rauffahren staut sich die luft zwar schon mehr, bzw könntest eigentli den camel-back-rüssel am kinn-bügel anzapfen, weil sich da genug schweiß (und sonstiges) sammelt, is aber nicht unerträglich
- das plastik ding vor dem gesicht wirkt echt net vertrauenserweckend, aber schauma mal, dann sehma scho. wenn dir ein baum frontal (wie oben beschrieben) reinhüpft mag i echt keine wetten abgeben wie sehr sich der bügel dem gesicht anpasst, oder umgekehrt. aber muss ja net soweit kommen: reicht ein langsamer sinkflug kopf voran richtung boden und damit eine flache landung auf selbigem, dann hab i eher die angst, dass mir den helm raufzieht und i net nur den schotterausschlag ausfass, sondern mi auch noch des damische helmband derkragelt.
- durch die eher offene bauweise, verglichen zu einem full-face, fühlen sich so nette sauviecher wie bienen und sonstiges fast eingeladen da rein zu fliegen, die sich dann aber so wohl fühlen, dass sie nimmer raus fliegen (können). bilanz: ein stich ins ohr und einer zwischen die augen.
- beim heftigeren wildern durchs gemüse hüpft mir der bügel leicht unmotiviert vorm gesicht herum, obwohl ich die passform des helms subjektiv als "perfekt" bezeichnen würde (zumindest auf meinem blutzer)

vielleicht hilfts dir der kaudawelsch ja...;)

Siegfried
15-07-2009, 09:11
Ich selbst hatte ebenfalls mal die Meinung, einen Pseudo-Full-Face haben zu müssen, wenns mich mal mitm Enduro auf die Pfeiff´n haut

Ich hab mir den Casco Viper MX mit abclipsbarem Kinnbügel gekauft, und ihn auch verwendet.

Der Helm selbst ist puncto Passform recht gut, der Kinnbügel ist relativ einfach abnehmbar, und wirkt ganz massig. Auch die Befestigung wirkt vertrauenserweckend.

Was derartige Helme können, ist meiner Meinung nach, dich davor zu schützen, dass du beim "normalen" Fahren im Sturzfall keine ausgeschlagenen Zähne oder Schotterausschlag im Gesicht hast.

Möglicherweise ist sogar vorgesehen, dass der Kinnbügel bei einer solchen Brez´n bricht; der Kinnbügel quasi die Gewalt des Sturzes aufnimmt, und durch den Bruch ableitet.

Dass damit ein Schutz wie durch einen FullFace erreicht wird, ist sicher nicht der Fall.

Außerdem ist der abgenommene Kinnbügel beim ViperMX ziemlich sperrig und lässt sich auch auf Rucksäcken nur schlecht befestigen.