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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : wie verhalten, gegenüber E-Bikes



ka.steve
04-11-2009, 07:45
möchte mal grundsätzlich - von euch erfahren - wie ihr in Zukunft mit diesem Trend umgehen werdet.

Ich denke da an Marathons, oder auch an somanch abgelegenes Wegerl, welches bisher von Leuten ohne Mukis erst gar nicht zu erreichen war.

Ich denke, dass hier Einiges daher kommt, was meint ihr ??

Leon
04-11-2009, 08:00
ich habe mich einmal geschreckt, weil vor mir eine etwa 60-jährige mit einem "City" Bike gefahren ist und ich mit über 30 km/h auf dem Rennrad nicht und nicht näher gekommen bin. Als ich es doch schaffte, merkte ich erst, dass es sich um ein E-Bike handelte, das erkennt man erst sehr spät.

chriscu
04-11-2009, 08:02
möchte mal grundsätzlich - von euch erfahren - wie ihr in Zukunft mit diesem Trend umgehen werdet.

überholen und freundlich grüßen :bounce:

NoWhere
04-11-2009, 08:16
Technik genau anschauen, ev. bewundern, ev. probefahren, je nachdem wie gut die Geräte ausschauen, aber ein paar schöne gibts schon...

...und in 10 Jahren ev. selber kaufen :devil:

Also mich faszinieren sie und für einen DH-Boliden, mit dem dann das Bergauffahren wieder Spaß macht, machen sie schon jetzt Sinn. Leider gibts hier aber noch nichts Interessantes am Markt.

Siegfried
04-11-2009, 08:42
Ich bin da eigentlich Purist und will mir meine Berge ohne fremde Hilfe erstrampeln.

Das Risiko, das ich bei breiterem Einsatz dieser Gschit im MTB-Bereich sehe, ist, dass jene, die bisher zu wenig Moach hatten, einen Berg zu erstrampeln, jetzt e-unterstützt hoch kommen, und die dann mangels Kraft/Ausdauer/Technik bei der Abfahrt die schlimmsten Brez´n reissen, weil ihnen der Saft in den Armen und Beinen ausgeht.

Im Stadt/Trekking-Einsatz ist das E-Zeugs sicher nicht uninteressant, aber am Berg will ichs lieber nicht haben/sehen.

der.bub
04-11-2009, 09:12
überholen und freundlich grüßen :bounce:

:toll: seh ich auch so!

AFX
04-11-2009, 09:13
Also mich faszinieren sie und für einen DH-Boliden, mit dem dann das Bergauffahren wieder Spaß macht, machen sie schon jetzt Sinn. Leider gibts hier aber noch nichts Interessantes am Markt.

da ich ja einer bin, dem sowohl das bergauffahren (mit eigener muskelkraft), als auch das "runter-krachen-lassen" spass macht , fehlt mir dafür vermutlich ein bissl das verständnis....aber mal ganz blöd gefragt: hast du schon mal daran gedacht moto-cross auszuprobieren?

beb73
04-11-2009, 09:15
1.) Sportlich ist sowas sicher nicht.
2.) Sinnvoller Einsatz: Beim Fahrrad als Verkehrsmittel bzw. auch bei DH-Bikes zum Bergauffahren.
3.) Ich nehme an, dass damit die Anzahl der MTBer rapide zunehmen wird, zB in Tourismusgebieten, wo e-Bikes dann als Leihräder angeboten werden. Ich weiß nicht, ob mir´s dann noch so spass macht, wenn ich mich in Tirol am Berg raufplag und dabei von unzähligen Touri-E-Bikern überholt werde....vielleicht noch in Badeschlapfen!
4.) Wie wird das bei Hobbetten-Marathons ablaufen? Systeme wie Gruber Asisst sind ja nicht so mirnix-dirnix zu entdecken?

hans4073
04-11-2009, 09:23
1.) Sportlich ist sowas sicher nicht.
2.) Sinnvoller Einsatz: Beim Fahrrad als Verkehrsmittel bzw. auch bei DH-Bikes zum Bergauffahren.
3.) Ich nehme an, dass damit die Anzahl der MTBer rapide zunehmen wird, zB in Tourismusgebieten, wo e-Bikes dann als Leihräder angeboten werden. Ich weiß nicht, ob mir´s dann noch so spass macht, wenn ich mich in Tirol am Berg raufplag und dabei von unzähligen Touri-E-Bikern überholt werde....vielleicht noch in Badeschlapfen!
4.) Wie wird das bei Hobbetten-Marathons ablaufen? Systeme wie Gruber Asisst sind ja nicht so mirnix-dirnix zu entdecken?

1.) hier liegst absolut daneben, sogar Nordic-Walking ist sportlich. Ein hoher Prozentsatz dieser Leute würde sich ohne "Steckerl" überhaupt nicht bewegen!
2.) haben die Anwender selbst zu entscheiden, wo sie E-Bikes "sinnvoll" einsetzen möchten!
3.) da magst recht haben mit deiner Annahme. Die Badeschlapfenfrage musst wohl für dich selbst beantworten
4.) auch das wird sich zeigen...

mx-orange
04-11-2009, 09:34
Als (Stadt-)Verkehrsmittel super, aber im Offraod-Bereich kommt eine problematische Entwicklung auf uns zu, das MTB wird seinen letzten Rest Unschuld verlieren. Jeder kann plötzlich in Gegenden vordringen für die bisher ein gewisser Aufwand an Training, Beschäftigung mit der Materie und somit Sensibilisierung im Umgang mit den anderen "Naturkonsumenten" und der Natur selber notwendig war.
Kann durchaus sein, dass wir durch das E-Bike endgültig aus dem Wald geschmissen werden.

SuperMario71
04-11-2009, 10:37
Ich mach mir da eher weniger Sorgen. Im letzten Öamtc (http://www.oeamtc.at/index.php?type=article&id=1138021&menu_active=15) Heft war ein Test von einigen eBikes drinnen.
Außer dem KTM eCross sind diese Räder nicht wirklich für den Einsatz am Berg oder im harten Gelände geeignet, sondern eher was für die Stadt oder leichte Überlandfahrten.

Sicher wird die Entwicklung nicht vor dem MTB Halt machen.

Aber seht es doch positiv : wenn es dann endlich eMTB gibt und wir in einem Alter sind wo wir diese Räder brauchen um noch auf einen Berg zu kommen, werden wir uns auch freuen.

LG
Mario

der.bub
04-11-2009, 10:44
Ich mach mir da eher weniger Sorgen. Im letzten Öamtc (http://www.oeamtc.at/index.php?type=article&id=1138021&menu_active=15) Heft war ein Test von einigen eBikes drinnen.
Außer dem KTM eCross sind diese Räder nicht wirklich für den Einsatz am Berg oder im harten Gelände geeignet, sondern eher was für die Stadt oder leichte Überlandfahrten.

Sicher wird die Entwicklung nicht vor dem MTB Halt machen.

Aber seht es doch positiv : wenn es dann endlich eMTB gibt und wir in einem Alter sind wo wir diese Räder brauchen um noch auf einen Berg zu kommen, werden wir uns auch freuen.

LG
Mario


es gibt von flyer ein fully mitn panasonic antrieb und das funkt sogar recht gut!
es gibt etliche MTBs schon mit E motor

revilO
04-11-2009, 11:10
optimal schon alleine deshalb, weil jeder auch mit schwächeren Trainingspartnern ein knüppelhartes Training absolvieren kann - ich stelle mir das so vor, dass sich die Wattzahl in Zukunft exakt an das Leistungsniveaus des Partners anpassen lässt und dann derjenige vorne ist, der einfach an dem Tag mehr hinhält

ich seh' das auf der Straße nur positiv und ich glaube nicht, dass die Leute, die sich dafür interessieren, großartig im Wald herumfahren, sich Downhillstrecken runterschmeißen oder bei Radmarathons vorne mitmischen werden

NoWhere
04-11-2009, 11:59
da ich ja einer bin, dem sowohl das bergauffahren (mit eigener muskelkraft), als auch das "runter-krachen-lassen" spass macht , fehlt mir dafür vermutlich ein bissl das verständnis....aber mal ganz blöd gefragt: hast du schon mal daran gedacht moto-cross auszuprobieren?

Motocross und v.a. Trial hat mich schon immer fasziniert, hab ich auch ein bisschen geschnuppert, aber war mir dann doch zu umweltfeindlich. E-Bikes sehe ich in dieser Richtung als eine umweltfreundlichere, sanftere und lautlosere Alternative. Natürlich ist das MTB noch umweltfreundlicher. Aber statt das Radl bergauf zu tragen oder zu schieben mithilfe der E-Motor-Unterstützung und der eigenen Muskelkraft hinaufzufahren, wär schon nett.

beb73
04-11-2009, 12:22
optimal schon alleine deshalb, weil jeder auch mit schwächeren Trainingspartnern ein knüppelhartes Training absolvieren kann - ich stelle mir das so vor, dass sich die Wattzahl in Zukunft exakt an das Leistungsniveaus des Partners anpassen lässt und dann derjenige vorne ist, der einfach an dem Tag mehr hinhält

ich seh' das auf der Straße nur positiv und ich glaube nicht, dass die Leute, die sich dafür interessieren, großartig im Wald herumfahren, sich Downhillstrecken runterschmeißen oder bei Radmarathons vorne mitmischen werden

Das wird dann quasi so wie beim golf das handycap, gemessen in Watt.

tiroler1973
04-11-2009, 12:34
Servus!
In 5 Jahren wirds total normal sein, dass ein E-Biker bei dir vorbei zischt.

Ich habe im September 2 getroffen, mich mit denen unterhalten und das Teil als Geil eingestuft. Das nennt man Fortschritt und gehört dazu.

mx-orange
04-11-2009, 12:47
. . . Das nennt man Fortschritt und gehört dazu.

Toller Fortschritt, wenn dann jeder Nerd die Berge unsicher machen kann, sich die Bergunfälle durch untrainierte Pseudo-Sportler häufen und die Stimmung gegen Biker im Gebirge endgültig kippt!


. . . auf'm Berg grüßt man.
und das kannst du dir dann auch abschminken!

MalcolmX
04-11-2009, 12:52
ich glaub nicht, dass der durschnittliche typ von nebenan, den das biken bis jetzt nicht geschert hat, auf einmal einen ausflug auf den schneeberg machen wird oder sowas.
da fürchte ich schon eher die respektlosen semmering-bikepark kids die jetzt vermehrt auf die wiener hausberge losgehen und uns ein schlechtes image bescheren.

tiroler1973
04-11-2009, 13:21
Toller Fortschritt, wenn dann jeder Nerd die Berge unsicher machen kann, sich die Bergunfälle durch untrainierte Pseudo-Sportler häufen und die Stimmung gegen Biker im Gebirge endgültig kippt!
Mehr Leute auf'm Berg sorgt für mehr Umsatz. Mehr Bergunfälle schafft auch mehr Arbeitsplätze und sorgt auch für mehr Umsatz. Die Stimmung gegen Biker wird in den Tourismusgebieten auch nicht schlechter, weil man hierfür eigene Konzepte entwickeln wird. Ist halt so und wir werden es nicht verhindern können obwohl auch ich gegen die 100% Ausschlachtung des Alpenraums bin.

fredf
04-11-2009, 13:36
ich habe mich einmal geschreckt, weil vor mir eine etwa 60-jährige mit einem "City" Bike gefahren ist und ich mit über 30 km/h auf dem Rennrad nicht und nicht näher gekommen bin. Als ich es doch schaffte, merkte ich erst, dass es sich um ein E-Bike handelte, das erkennt man erst sehr spät.

geile dem entsprechende Story in der aktuellen Mountainbike-Revue (vor allem wenn man die Location mit den Öfen und der Viehbergalm kennt)

dimarco
04-11-2009, 13:38
ich speich mir bald einen motor ein - 26´´ VR ohne begrenzer schnellläufer.
mal sehn wie das is. :D

NoAustrian
04-11-2009, 14:43
Prinzipiell find ich ja jede Art von Fortbewegung, die nicht vollmotorisiert abläuft, erst mal schlau. Gänzlich ungetrübt ist mein Verhältnis zu den e-bikes aber trotzdem nicht. Die Unterstützung der Fortbewegung mittels Muskelkraft durch Motor führt quasi zwangsläufig zu einer Erhöhung des Fahrtempos. Was auf einer Strasse noch ok geht, wird auf einem schmalen trail oder in einer durch Fußgänger mitgenutzten Zone (und hier ist's mir inzwischen ein paar Mal durchaus unangenehm aufgefallen) zu einer gewissen Gefährdung. Zumal e-bikes auch noch ziemlich lautlos sind...

MalcolmX
04-11-2009, 15:55
guns don't kill people, people do...
blöder vergleich, aber irgendwie hat es was für sich, immerhin bist du ja nach wie vor verantwortlich für dein handeln.

tiroler1973
04-11-2009, 17:33
Was auf einer Strasse noch ok geht, wird auf einem schmalen trail oder in einer durch Fußgänger mitgenutzten Zone (und hier ist's mir inzwischen ein paar Mal durchaus unangenehm aufgefallen) zu einer gewissen Gefährdung. Zumal e-bikes auch noch ziemlich lautlos sind...
Also Gruber Assist ist nicht lautlos - das wird man aber noch hinbekommen. Auf Trails wirds eigentlich hauptsächlich die Freerider geben. Die, die sowas verwenden um irgendwo rauf zu kommen werden nie nen Trail fahren, weil die auf einer Schotterpiste schon genug zu tun haben um wieder runter zu kommen. Kann man kaum glauben, dass eine Schotterstraße ein größeres Problem sein kann, ist aber bei vielen so.

robotti80
04-11-2009, 17:37
Ich bin da eigentlich Purist und will mir meine Berge ohne fremde Hilfe erstrampeln.

Das Risiko, das ich bei breiterem Einsatz dieser Gschit im MTB-Bereich sehe, ist, dass jene, die bisher zu wenig Moach hatten, einen Berg zu erstrampeln, jetzt e-unterstützt hoch kommen, und die dann mangels Kraft/Ausdauer/Technik bei der Abfahrt die schlimmsten Brez´n reissen, weil ihnen der Saft in den Armen und Beinen ausgeht.

Im Stadt/Trekking-Einsatz ist das E-Zeugs sicher nicht uninteressant, aber am Berg will ichs lieber nicht haben/sehen.

Diesem Posting kann und will ich mich inhaltlich vollkommen anschließen.
Das MTB ist auch für mich eine mechanische, ehrliche und sportlische Angelegenheit.
Daher kommen für mich aus derzeitiger Sicht am MTB weder ein elektronisches Fahrwerk noch ein E-Antrieb in Frage. Aus derzeitiger Sicht deshalb, weil ich nicht ausschließen kann, dass ich in 20 Jahren oder mehr auch auf elektronischen Firlefanz angewiesen sein werde um einen Berg erklimmen zu können. Daher will ich diese neue Technologie weder schlechtreden noch jemandem ausreden. Hätte auch keinerlei Probleme oder Minderwertigkeitsgefühle von einem E-Biker am Berg überholt zu werden. Ich persönlich würde aber so lange wie irgend möglich darauf verzichten wollen. Denn es ist bestimmt nicht das gleiche Erlebnis, wenn man einen Berg mit reiner Muskelkraft erklimmt oder mittels Servounterstützung an der Kurbel.

Im Stadt/Trekking Betrieb ist der E-Antrieb sicherlich sinnvoll, wenngleich auch nicht unbedingt ungefährlich. Geschwindigkeiten von 30 km/h sind somit auch ungeübten und älteren Personen leicht möglich. Unfälle aufgrund falscher Einschätzung und mangels Erfahrung sind somit vorprogrammiert. Eine Freude für den Unfallchirurgen. :wink:

der.bub
04-11-2009, 21:23
ihr solltet aber nicht vergessen das der elektroantrieb normal nur bis 25kmh unterstützt! dann is schluss!

es gibt natürlich auch "offene" aber die brauchen dann schon ein kennzeichen...

Weight Weenie
04-11-2009, 21:29
Ist doch toll wenn durch diese Technik Leute zu uns auf den Berg kommen die das bisher nicht geschafft haben (aus welchen Gründen auch immer).

Kann unserem Sport nur gut tun wenn noch mehr Leute das Naturfeeling erleben!:toll::klatsch:

GO EXECUTE
04-11-2009, 21:41
Find I super. Endlich kann i dann auch wen überholen :rofl:

Hab mal mit einem Vertreter für solche Bikes beim Testival sprechen können. Es gibt genug Leute, die gerne ins Gemüse fahren würden, die aber ihr Herz nicht überstrapazieren dürfen. Weiters auch Angestellte die gerne mit dem Rad ins Büro fahren würden es aber nicht günstig ist im Anzug verschwitzt und müffelnd dann den Arbeitstag zu verbringen. Dann noch ältere Mitmenschen, Behinderte usw.usw. Die Nachfrage besteht jedenfalls.

So lang ichs noch datret kein Thema.
In 30 Jahr schau ma dann noch Mal :D

Kraeuterbutter
04-11-2009, 22:13
Hallo...
na da will ich mich mal kurz outen..
ich fahre ein Elektroradl..

wollte mein 17 Jahre altes Mountainbike beim Radhändler (Intersport, jaja) auf Vordermann bringen lassen
der hat gemeint, ich solls wegschmeissen und mir ein neues kaufen

da ein Hardtail (ohne Federgabel) heute im Gelände eh nimma State-of-the-art ist (die jungen können sich wohl gar nimma vorstellen wie man mit sowas abseits von Asphalt früher fahren hat können *gg*)

hab ich mich dazu entschlossen es als Experiment zu einem E-Bike umzubauen..

so siehts jetzt aus:
http://www.kraeuterbutter.at/Bilder2/Radnabenmotor_Vorderreifen/Triatlon%20Lenker/Bike_mit_Triatlon_Lenker_Sattel.jpg
für einen (Erstlings)-Umbau und Fahrradschrauber-Neuling finde ich ists mir ganz gut gelungen
(Akku klein und recht unauffällig bei Tretlager unten, Elektro-Kabel soweit wie geht innerhalb des Rahmens verlegt -> und derer gab es 27 stück !))

so.. unsportlich ?
hmm..
hier werden einfach alle Fahrer und E-Bikes über den Kamm gescheert oder wie man so schön sagt..

wenn ich mir Frau XY die mit dem Hollandrad mit 3 Gang-Rücktritt 500m weit einkaufen fährt, mit 30er Kadenz an der Kurbel in der Ebene mit 12km/h Tempo ---> dann würd ich die nicht gerade als sportlich bezeichnen
aber ich werd ned sagen: Fahrräder sind nicht sportlich

ich fahre als Fahrradbote, hin und wieder sind auch mal Monate mit ca. 1500km dabei
da alles motorlos
bin also kein Extremradsportler wie 95% der User hier im Forum ;) aber paar km kommen bei mir auch zusammen

aber am Wochenende, wenn ich bei mir zuhause im Hügelland bin, wähle ich sehr gern (eigentlich meistens) das Elektroradl

genauso wie es sportliche "normale Radler" gibt und unsportliche siehts auch bei den ebikes aus...

das tolle: ich kann jetzt mit meiner Freundin radln gehen, sie am Elektroradl ich am normalen, und wir haben beide Spass
sie schwitzt, ich schwitze
früher hab ich nicht geschwitzt und sie war angefressen weil trotzdem zuviel geschwitzt

der Fehler der hier begangen wird: Elektroräder werden 1:1 gleichgestellt mit normalen Fahrrädern
das mag vor dem Gesetzt (glücklicherweise) so sein
aber ansonsten...

niemand muss sich in seiner Ehre bedroht fühlen, wenn er von einem 50jährigen Bergauf überholt wird

Elektrofahrräder sind eine eigene Kategorie
und wegen sportlich: 100mal besser nen Elektroradl wie ne Motorcross-Maschine mit 250ccm und ich weiß nicht wieviel PS

lieber der Downhiller fährt mit dem Elektroradl aufn Berg rauf, wie dass er sich mit dem VW-Bus raufführen lässt, usw. usf.

also seht das doch ein wenig differenzierter und nicht nur schwarz/weiß
ich fahre beides... will mir nächstes Jahr gern mal mein erstes "gscheite" Radl kaufen (was unter 12kg ;) mit Alurahmen *gg*)
ABER/UND auch ein weiteres Elektroradl ist in Planung

achja:
wo ich am Lande wohne (Bote bin ich in Wien), gibts überall Hügel..
es ist traumhaft schön zu fahren, aber halt die Hügel
für mich eigentlich kein Problem
mein Vater aber - schwerer Verkehrsunfall vor 20 Jahren - hat die letzten Jahre das Radfahren lassen, weil er spätestens nach 1km irgendwo einen steilen (über 10% (steilste Strasse bei uns 25%)) Hügel hoch bzw. drüber muss..
mit Elektrorad sieht die Sache anderes aus...

nochwas: bin letzten Sommer täglich mit dem Elektrorad in die Arbeit gefahren (60km mit 600hm dazwischen)
bin auch das eine oder andere mal mit dem Motorlosen bike gefahren (zum Vergleich)
aber ehrlich: ich wäre nicht 5 Tage die Woche damit in die Nachtschicht gefahren
mit dem Elektroradl schon
(in der Ebene, mit Trialenker immer ohne Motor, Motor nur bergauf für die Hügel)

und ja, ich hab mich dabei sportlich gefühlt
vorher: täglich 1 Stunde im Auto sitzen, vergeudete Zeit
nachher: täglich 2 Stunden für die 60km mit dem Rad, aber wenn ich um 7 Uhr früh dann nach der Arbeit zuhause angekommen bin, hatte ich das Gefühl schon was sinnvolles an diesem Tag getan zu haben

Kraeuterbutter
04-11-2009, 22:21
achja: mein Umbau hat mich 250 Euro für den Motor gekostet,
eine Pizza für Wasserstrahlgeschnittene Drehmomentstützen von nem Kumpl
und a bissal Kleingeld für Kabel/Stecker

Akkus hab ich alte, ausgemusterte von Modellbauern geschenkt bekommen
(nen 37V 4Ah Akku der im RC-Heli die 3000Watt nimma liefern kann und somit untauglich wird,
spielt sich mit den max. 500Watt Eingangsleistung meines E-Bikes und hat mich so schon mehrere 1000km weit gebracht)

achja: diesen Sommer hab ich mal so als Versuch eine kleine Tour gemacht (Besuch meiner Grossmutter)
in Summe 230km (hin+zurück) und 2400hm zu überwinden

hatte noch einen Anhänger dabei (in Summe war ich also mit 50kg unterwegs)
Schnitt: 26km/h
(und Mittags hatte ich bei der 5 Stunden Pause noch Zeit und Kraft 2 Stunden lang Omas Rasen zu mähen ;) )

http://www.kraeuterbutter.at/Bilder2/Modellbau_Anhaenger/Posings/E-Bike%20mit%20Anhaenger_DSCF1071_v4_klein.jpg

http://www.kraeuterbutter.at/Bilder2/Modellbau_Anhaenger/Posings/E-Bike%20mit%20Anhaenger_DSCF1071_v4.jpg

und so schauts aus wenn ich zum Modellflugplatz fahre:
http://www.kraeuterbutter.at/Bilder2/Modellbau_Anhaenger/Posings/belad_Anhaeng_DSCF1685_mit%20Beschreibungstext%20u nd%20Pfeilen.jpg
sind hin+zurück nur 30km
würde auch ohne Motor gehen...
aber gerade bergauf (10% Steigung) sind bis zu 30kg Anhänger ned grad lustig ohne Motor

auch hier spar ich mir die Fahrt mit dem Auto.. seit einem Jahr nur noch mit dem Radl zum flugplatz

Kraeuterbutter
04-11-2009, 22:25
So lang ichs noch datret kein Thema.
In 30 Jahr schau ma dann noch Mal

tja, das sagen viele bevor sie eines gefahren sind..
nach der ersten Testfahrt ist dann oft die Meinung ne andere
(gut, die Hardcore-Bike-Fraktion vielleicht ausgenommen ??)

viele denken, E-Bike = Moped
Tatsache ist, dass man mit (den meisten) E-Bikes keinen Hügel raufkommt
und selbst die stärksten E-Bikes: wenn man dazutritt tut sich der Motor leichter, kommt in einen besseren wirkungsgradbereich, gibt mehr Leistung ab etc. etc.

sprich: jedes bisschen an Treten wird belohnt
ich schwitze bei meinem Fahrstil mit dem E-Bike jedenfalls nicht weniger wie wenn ich motorlos unterwegs bin

NoWhere
05-11-2009, 07:40
@Kräuterbutter: Ich find dein Bike und deine Einstellung :toll:

Wenn ich Zeit und Platz hätte, würde ich auch ein bißchen in diese Richtung rumbasteln. So warte ich halt, bis die Industrie serienreife Teile entwickelt.

Klar ist motorlos radfahren noch umweltfreundlicher, aber bei der Alltagstauglichkeit können die Radien eben mit Motor noch erweitert werden.

Und im Gelände: Da finde ich mit e-Motor raufkurbeln noch sanfter als mit dem Lift rauffahren.

Kraeuterbutter
05-11-2009, 08:02
ein kleines wenig Fragezeichen ist bei der Umweltproblematik sicher der Akku...
wie wird er hergestellt, wie lange hält er, wie lässt er sich recyclen oder entsorgen

der Stromverbrauch ansich ist aber vernachlässigbar..
ich bin mir ziemlich sicher, dass 98% aller Haushalte nen höheren Standbyverbrauch haben, wie sie täglich mit dem Rad verfahren könnten

nur als Beispiel:
ich verbrauche bei meiner FAhrweise zw. 3 und 6Wh/km
Fernseher, Videorekorder, DVB-T Receiver, Medien-Festplatte...
die 4 Dinge Zusammen: sagen wir pro Gerät 5Watt STandbyverbrauch
(wäre schön, wenns so wenig wäre)

das sind 20Watt Standybyverbrauch in Summe
in 24 STunden also 480Wh


mit 480Wh komme ich zw. 80 und 160km weit


oder aufs Jahr hochgerechnet: 175kWh Standbyverbrauch (ca. 30 Euro)
reicht beim RAdl für 30.000 - 60.000km
nicht viele Leut fahren soviel im Jahr ;)

nur mal so als Denkanstoss... der STromverbrauch ansich ist beim E-Bike praktisch vernachlässigbar

Kraeuterbutter
05-11-2009, 08:04
ein kleines wenig Fragezeichen ist bei der Umweltproblematik sicher der Akku...
wie wird er hergestellt, wie lange hält er, wie lässt er sich recyclen oder entsorgen

der Stromverbrauch ansich ist aber vernachlässigbar..
ich bin mir ziemlich sicher, dass 98% aller Haushalte nen höheren Standbyverbrauch haben, wie sie täglich mit dem Rad verfahren könnten

nur als Beispiel:
ich verbrauche bei meiner FAhrweise zw. 3 und 6Wh/km
Fernseher, Videorekorder, DVB-T Receiver, Medien-Festplatte...
die 4 Dinge Zusammen: sagen wir pro Gerät 5Watt STandbyverbrauch
(wäre schön, wenns so wenig wäre)

das sind 20Watt Standybyverbrauch in Summe
in 24 STunden also 480Wh


mit 480Wh komme ich zw. 80 und 160km weit


oder aufs Jahr hochgerechnet: 175kWh Standbyverbrauch (ca. 30 Euro)
reicht beim RAdl für 30.000 - 60.000km
nicht viele Leut fahren soviel im Jahr ;)

nur mal so als Denkanstoss... der STromverbrauch ansich ist beim E-Bike praktisch vernachlässigbar


oder anders Gerechnet: wenn man sich durch E-bike-Fahrt (gemütlich, weniger schwitzen) einmal duschen erspart...
man rechne mal was bei 2min warm Duschen so an Wh durch einen elektrischen Durchlauferhitzer fliessen...
damit kann man auch schon einige km mit dem E-Radl fahren

beb73
05-11-2009, 09:02
@kräuterbutter:

Ja, das hab ich gemeint mit Fahrrad als Verkehrsmittel:toll:
Da macht das mM nach Sinn.

Nur würd ich ein e-Bike trotzdem nicht als Sportgerät bezeichnen, in diesem Sinne hab hich auch gemeint, dass es nicht sportlich ist.

Auch wennst damit durchaus auch körperliche Bewegung machen kannst.

riffer
05-11-2009, 09:19
Nachdem es mir nicht darum geht, die Tour so schnell wie möglich hinter mich zu bringen, ohne mich dabei zu sehr anzustrengen, sehe ich es für meine Zwecke nicht als förderlich an, mich elektrisch unterstützen zu lassen. Ich möchte wissen, wo ich mit meinen Beinen hinkome, nicht mit einer Akkuladung.

Sonst schließe ich mich z.B. Siegfried und einigen anderen an, daß das zu vielen Leuten, die keine Ahnung von Fahrtechnik und keine körperlichen Voraussetzungen für richtiges MTB haben, den Zugang ermöglicht - die wissen nicht,worauf sie sich einlassen wie Touristen, die als schlechte Schwimmer ins Meer schwimmen gehen und keine Ahnung von gefährlichen Strömungen haben.

Als Streckenüberbrückung denk ich, haben elektrifizierte zwei- und mehrrädrige Fahrzeuge aller Art Zukunft, da wird man wohl abwarten müssen, was sich durchsetzt.

Kraeuterbutter
05-11-2009, 16:19
@beb73:

Nur würd ich ein e-Bike trotzdem nicht als Sportgerät bezeichnen, in diesem Sinne hab hich auch gemeint, dass es nicht sportlich ist.
derzeit kann man wohl 98% der verkauften Pedelecs noch wirklich ned als Sportgerät bezeichnen
Rücktrittbremsen, Hollandradsitzhaltung, und Gewichte um 25kg sprechen nicht gerade dafür...

aber wenn ich ein Gruber-Assisted bike hernehme (nur als Beispiel) sieht die Sache schon anders aus finde ich...

sportlich: wenn die ganzen Motorcross-Maschinen, Motorräder usw. als Sportgeräte gelten können, warum nicht auch ein leichtes, gewichtsoptimiertes Pedelec ?

teilweise herrschen hier auch falsche Vorstellungen vor..
man liest die 250Watt und sofort denken alle, dass man damit ohne zu treten Berge hochkommt..
dem ist nicht so
an einem Berg kommen - z.b. bei den nabenantrieben - meist keine 250Watt mehr aus dem Motor raus
da sinds dann nur noch 50-100Watt die dazuhelfen..
ne 5% Steigung ist damit ohne zu treten geradenoch zu schaffen, aber ab 10% is schluss.. ohne Treten verhungert das Teil

ich weiß schon: die Leute hier haben als Elektroradl das im Kopf, was sie vielleicht in Wien auf ebenen Terrain gesehen haben: ne 70jährige Oma mit Tiefeinsteiger-Radl die ohne zu treten mit 20km/h dahingleitet
das geht in der Ebene, am Berg spielts das nimma...

50-100Watt klingen jetzt ned viel, aber es reicht um auf ein level zu kommen, dass man sonst vielleicht nur 5-10min lang durchhält.. mit der E-Unterstützung reichts dann für den ganzen Berg...
und weil die Auffahrt so "kürzer" wird, kann man selber noch kräftiger dazutreten

Kraeuterbutter
05-11-2009, 16:22
@riffer:
Sonst schließe ich mich z.B. Siegfried und einigen anderen an, daß das zu vielen Leuten, die keine Ahnung von Fahrtechnik und keine körperlichen Voraussetzungen für richtiges MTB haben, den Zugang ermöglicht - die wissen nicht,worauf sie sich einlassen wie Touristen, die als schlechte Schwimmer ins Meer schwimmen gehen und keine Ahnung von gefährlichen Strömungen haben.
ich denke, dass dies dann im Endeffekt auf nicht mal 1% der verkauften Elektroräder zutreffen wird

ich glaub nicht, dass von 100 Rädern mehr wie eines seinen Nutzer dann plötzlich in Regionen tragen wird, wo er dann selber nimma (sicher) runterkommt..
so ein Elektroradl ist kein Zaubergerät...

und wie hier schon gesagt wurde: statt mit Lift, Auto oder Heli ;) den Berg rauf und dann runterbrettern,
kann man dann mit dem Elektroradl eventuell selber rauffahren
a) besser für die Umwelt
b) sportlicher

riffer
05-11-2009, 16:37
Lifttrassen, die neu gebaut werden müssen, sind natürlich ein grober Eingriff in die Natur, da mag ich jetzt sicher nicht weiteren Ausbau befürworten, aber wenn man bestehende Anlagen nicht nutzt, kann man um den Preis eines E-Bikes schon sehr oft Liftfahren. Heli ist ein ökologischer Blödsinn, Auto oft nicht möglich und auch nicht zielführend.

Nein, ich finde das alles nicht sonderlich überzeugend, ganz ehrlich. Dieses Gefühl, man kann mit dem E-Bike dann auch wieder runter - he, wo lebst du, daß dir nicht bekannt ist, wie schlecht manchereins, der ungeübt ist, selbst normale Schotterstraßen :f: runterkommt... :wink: ..da werden sich ganz sicher die Stürze häufen, schon allein durch den Leichtsinn, weil es ja so leicht hinauf gegangen ist. :rolleyes:

Für mich ist es eine Sinnfrage, und den Sinn krieg ich einfach nicht, den du uns hier verkaufen willst.

beb73
06-11-2009, 12:48
@beb73:

derzeit kann man wohl 98% der verkauften Pedelecs noch wirklich ned als Sportgerät bezeichnen
Rücktrittbremsen, Hollandradsitzhaltung, und Gewichte um 25kg sprechen nicht gerade dafür...

aber wenn ich ein Gruber-Assisted bike hernehme (nur als Beispiel) sieht die Sache schon anders aus finde ich...

sportlich: wenn die ganzen Motorcross-Maschinen, Motorräder usw. als Sportgeräte gelten können, warum nicht auch ein leichtes, gewichtsoptimiertes Pedelec ?

teilweise herrschen hier auch falsche Vorstellungen vor..
man liest die 250Watt und sofort denken alle, dass man damit ohne zu treten Berge hochkommt..
dem ist nicht so
an einem Berg kommen - z.b. bei den nabenantrieben - meist keine 250Watt mehr aus dem Motor raus
da sinds dann nur noch 50-100Watt die dazuhelfen..
ne 5% Steigung ist damit ohne zu treten geradenoch zu schaffen, aber ab 10% is schluss.. ohne Treten verhungert das Teil

ich weiß schon: die Leute hier haben als Elektroradl das im Kopf, was sie vielleicht in Wien auf ebenen Terrain gesehen haben: ne 70jährige Oma mit Tiefeinsteiger-Radl die ohne zu treten mit 20km/h dahingleitet
das geht in der Ebene, am Berg spielts das nimma...

50-100Watt klingen jetzt ned viel, aber es reicht um auf ein level zu kommen, dass man sonst vielleicht nur 5-10min lang durchhält.. mit der E-Unterstützung reichts dann für den ganzen Berg...
und weil die Auffahrt so "kürzer" wird, kann man selber noch kräftiger dazutreten

zum teil muss ich dir da rechtgeben,was die sportlichkeit betrifft. und das argument, mit der frau/freundinn endlich eine gepflegte ausfahrt machen zu können, die beide befriedigt, ist auch nicht von der hand zu weisen.

riffer
06-11-2009, 14:50
und das argument, mit der frau/freundinn endlich eine gepflegte ausfahrt machen zu können, die beide befriedigt, ist auch nicht von der hand zu weisen.

Erwischt, das Argument kann was, aber so gesehen brauch ich nämlich ein E-RR, weil da schaut´s düster aus für mich... :o

Kraeuterbutter
06-11-2009, 15:33
@riffer: meinst sowas hier:
der hier hat sich seines umgebaut um damit täglich (5x die Woche, 2x28km mit 500hm) Strecken zur Arbeit zügig fahren zu können
http://www.pedelec-forum.de/forum/attachment.php?attachmentid=3044&d=1253624927
Das Rad war beim Umbau 3 jahre alt und hatte so bereits 30.000 motorlose km am Buckel
(also man sieht: nicht nur ein Schönwetter-Sonntagsradler, der Mensch)

er hat den gleichen Motor verbaut wie ich...
mit 37V Akku kommt bei 33km/h die maximale Kraft vom Motor (bergauf bei Steigungen ganz gut)

unterstützen tut er bis ca. 40km/h (wobei halt ab 33km/h die Unterstützung immer weniger wird), fährt man schneller als 40km/h fährt man in den Freilauf (der Motor dreht dann nimma schnell genug um anzuschieben)

mit dem selben Akku wie am Bild (10Ah, ca. 2,6kg schwer) komme ich bei meinem (recht stromsparenden) Fahrstil zw. 80 und 120km weit

das Radl wiegt 16kg

jaja, richtige Rennradfahrer schlagen jetzt die Hände übern Kopf zusammen, ganze 16kg
aber wenn ich mein altes Mountainbike anschau: viel leichter ist das auch ned, ganz ohne Motor ;)

was kostet so ein Antrieb? 250Euro (Motor + Regler, Gasgriff, ...)


es geht aber auch leichter (und trotzdem nahezu lautlos, nicht so nen Nähmaschinensound wie leider beim Gruber Assist)
hier der Umbau von Nader, hat es mal im Pedelecforum vorgestellt
http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/1961.png
das wiegt auch nur noch 13kg (ist damit schon leichter wie mein motorloses MOuntainbike)

Nachteil von allen derzeit käuflichen Hinterradnabenmotoren (auch den teuren): keine Steckkasetten, sondern noch die alte Schraubkranzaufnahme (!!)

was bei den E-Bikes halt noch fehlt bzw. erst die letzten 2-3 Jahre im kommen ist (e-Bike gibts ansich ja schon seit 50 Jahren):
dass der Sportbereich (Profi-sportbereich) da mal anfängt mitzumischen

vor 2-3 Jahren waren noch die Direktläufer gang und gebe, wo der Motor alleine 6-9kg gewogen hat
für Lastenräder usw. egal
aber wenn man sportlich fahren will, will niemand 9kg im Vorderrad haben

inzwischen gibts Motoren die nur noch 2,1kg wiegen,
klar für jemanden der 200 Euro ausgibt um nochmal 150g hie oder da am Radl durch Carbonteile zu sparen immernoch viel zu schwer
für 90% der Radfahrer aber sind die 2kg hinnehmbar

was eben fehlt ist der Sportbereich, damit da mal wirkliche Hightech-Geräte verfügbar werden

ohne den Sportbereich hätten wir an den Rädern wohl keine Hydraulikbremsen, keine Bremsen die derart gut greifen,
keine Räder unter 20kg, usw. usf.
also hier hoffe ich doch dass der Sportbereich die Räder entdeckt, und auch mal etwas mehr geforscht und entwickelt wird
um die Leistungsfähigkeit (und ich meine damit NICHT die Watt-Zahlen) steigt, also wir wirklich schön leichte, hochwertige Antriebe erhalten

Kraeuterbutter
06-11-2009, 15:42
@riffer:

und das argument, mit der frau/freundinn endlich eine gepflegte ausfahrt machen zu können, die beide befriedigt, ist auch nicht von der hand zu weisen.
ich weiß jetzt gar nicht ob ichs schon erwähnt habe:
gerade das funktioniert bei mir und meiner Freundin auch ganz gut..

früher wenn ich mal angemerkt habe, dass ich zuhause am Lande gern mit ihr mal wieder radfahren gehen würde wurden schon die Augen verdreht
(am Neusiedlersee in der Ebene um den See ok, aber bei mir zuhause im Süden im Hügelland.. ojeoje)

jetzt, wenn wir zu mir heimfahren wird schon von ihr gefragt, ob eh das E-Radl fahrbereit ist, und das sie das wieder nehmen wird
das 12kg Alu-Mountainbike neuerer Bauart ist überhaupt nicht interessant für sie, nein sie will mit dem 20kg schweren, 17Jahre alten Stahlmountainbike mit E-Antrieb fahren ;)
und so haben wir beide spass, besser gehts ned

http://www.kraeuterbutter.at/Bilder2/Radnabenmotor_Vorderreifen/Tina%20mit%20Anhaenger/Feuertaufe%20-%20Bike%20-%20mit%20Hund_DSCF2682.jpg
auch ihr, 22kg Lebendgewicht (+ 6-7kg Anhängergewicht)
gefällts...
die Ohren schlackern im Wind, und wenn ich da mal einen Rennradlfahrer überhole ist das immer lustig und ergibt oft nette Gespräche (wenns der Verkehr zulässt und man mal nebeneinander fahren kann)
der Rennradler den ich mal im Sitzen bei der Auffahrt zum Schloss Kapfenstein inkl. Hund im Anhänger überholt habe (10-15% werdens schon sein), hat auch ned schlecht geschaut
der Motor ist praktisch lautlos, von einem der hinterherfährt absolut NICHT zu hören
er ist dann in den Wiegetritt gegangen und wir sind oben gleichzeitig angekommen

also, leben und leben lassen
Elektroräder sollen ja nicht eure heißgeliebten (und teils sauteuren Carbon)-Räder ersetzen

die Angst die ihr habt, dass jetzt die Berge nur noch von Elektrorädern bevölkert werden und die dann wo runterfahren was sie ned schaffen seh ich ned
der Anteil der Elektroräder wird IMMER unter dem von normalen liegen (allein des Preises wegen, weil die wenigsten Leut mehr wie 500 Euro für ein Radl ausgeben wollen)
und der Anteil der Elektroradfahrer die dann plötzlich ins Gelände fahren welches sie nicht beherrschen ist noch wesentlich geringer

außerdem: grossteil der derzeitigen Räder (mit nabenmotor) sind auch nicht wirklich Geländegeeignet... also mal Waldweg, Forstweg, Wiese ist ok..
aber mehre Meter weite Sprünge: das hält so ein Nabenmotor ned aus

Kraeuterbutter
06-11-2009, 16:01
eins hab ich noch (dabei hab ich eh schon so viel geschrieben)

damit mach ich mich jetzt sicher unbeliebt..
aber:

ich halte den Elektroradfahrer der täglich mit dem Radl 2x15km, 2x20km, 2x25km oder wieviel auch immer zur Arbeit fährt, Tag ein Tag auch, bei Regen, im Winter
für sportlicher

wie den Downhillfahrer, der alle 1-2 wochen mal das Downhillbike in den VW-Sharan packt, damit 2 Stunden aus der Stadt raus auf irgendeinen Berg rauffährt und dann dort einen Nachmittag lang sich runterrollen lässt ;) :D

selber halte ich mich - als Fahrradbotenfahrer der auch im Winter, bei REgen, bei Schnee und Eis fährt - für sportlicher
(auch wenn ich meist nach 2-3min fahren/sprinten schon wieder an der nächsten Ampel warten kann)

als so manchen Rennradfahrer der mir am Samstag oder Sonntag bei schönstem Wetter am Lande so begegnet wenn ich mit dem Elektroradl unterwegs bin (und die ihre 2000Euro+ Carbon-Asphaltschneider gassiführen, Räder die ich mir als FAhrradbote+Student ned leisten kann)

riffer
06-11-2009, 16:58
@riffer:

ich weiß jetzt gar nicht ob ichs schon erwähnt habe:
gerade das funktioniert bei mir und meiner Freundin auch ganz gut..

früher wenn ich mal angemerkt habe, dass ich zuhause am Lande gern mit ihr mal wieder radfahren gehen würde wurden schon die Augen verdreht
(am Neusiedlersee in der Ebene um den See ok, aber bei mir zuhause im Süden im Hügelland.. ojeoje)


Ich glaub, du hast mich mißverstanden, weil ich da der bin, der ins Gras vorher beisst.:U: Egal, deine Begeisterung will ich nicht bremsen, ich treten weiter alles selbst.

Kraeuterbutter
06-11-2009, 17:17
deine Begeisterung will ich nicht bremsen, ich treten weiter alles selbst.
ich ja 90% meiner gefahrenen km auch..
als Fahrradbote können das schon mal bis zu 1500km im Monat sein, ohne Motor
(mehr geht ned, weil a bissal Zeit muss auch noch fürs Studium bleiben ;) )

traveller23
08-11-2009, 23:50
Ich finds super!

Ein Beispiel: Eine Bekannte von mir ist recht übergewichtig. Sie wollte die schon immer in die Arbeit mit dem Radl fahren, aber das war ned so einfach, weil sie nicht fix&fertig ankommen wollte bzw. nicht 3 Std. unterwegs sein wollte. Sie hat sich so ein Radl gekauft und ist begeistert fast jeden Sommer damit in die Arbeit gefahren. Und es ist ja nicht so, das man gar nimmer treten muß, es ist nur leichter. Und genau das brachte sie wieder zurück zum radl fahren. :toll:

@zum Thema viele Neue am Berg:
Das ist bei allen Bergsportarten so.
Ich find die Natur ist für alle da und wenns leichtere Wege gibt in diese zu gelangen, warum nicht. Andererseits ist natürlich die Frage wieviel verträgt die Natur? Aber wer bestimmt wers geniesen darf? :)

Blomma
09-11-2009, 09:34
"Ein Vegetarier auf dem E-Bike verhält sich energieffizienter als ein fleischessender Velofahrer." (velojournal.ch)

der einzige vorteil beim e-bike in sachen energieverbrauch ist, dass kein erdöl zum fortbewegen gebraucht wird. ...

und das in den batterien enthaltene lithium ist auch keine endliche ressource, sondern wird hauptsächlich in südamerika abgebaut. tja, und schon wieder ist man abhängig. ....

mx-orange
09-11-2009, 10:00
Ich finds super!

Ein Beispiel: Eine Bekannte von mir ist recht übergewichtig. Sie wollte die schon immer in die Arbeit mit dem Radl fahren, aber das war ned so einfach, weil sie nicht fix&fertig ankommen wollte bzw. nicht 3 Std. unterwegs sein wollte. Sie hat sich so ein Radl gekauft und ist begeistert fast jeden Sommer damit in die Arbeit gefahren. Und es ist ja nicht so, das man gar nimmer treten muß, es ist nur leichter. Und genau das brachte sie wieder zurück zum radl fahren. :toll:

@zum Thema viele Neue am Berg:
Das ist bei allen Bergsportarten so.
Ich find die Natur ist für alle da und wenns leichtere Wege gibt in diese zu gelangen, warum nicht. Andererseits ist natürlich die Frage wieviel verträgt die Natur? Aber wer bestimmt wers geniesen darf? :)

Bei Punkt 1 bin ich genau deiner Meinung!
Bei Punkt 2:
Wenn die Natur für alle da ist und alle leichteren Wege dorthin legitim sind, spricht ja auch nichts dagegen mit den Motocrosser in die Berge zu fahren.

tiroler1973
09-11-2009, 10:11
Bei Punkt 2: Wenn die Natur für alle da ist und alle leichteren Wege dorthin legitim sind, spricht ja auch nichts dagegen mit den Motocrosser in die Berge zu fahren.
Tja, ein Problem, das es auch in der Zukunft vermehrt geben wird. Obwohl die Meisten noch viel weniger dort fahren dürften als wir Biker.
Ich mache mir eigentlich nicht um die E-Biker sorgen sondern um all die Forstwege an deren Ende eine Hütte steht und die man eigentlich für nen schnellen Kaffee auch per PKW und Motorrad erreichen kann. Ich erlebe es immer öfter, dass mich bei einer Auffahrt ein PKW überholt und mir der selbe Stinker innerhalb einer Stunde wieder entgegen kommt. An Wochenenden gibts Strecken wo es so staubt, dass du nicht mehr mit dem Radl dort hin willst. Hier merkt man ganz besonders, dass Autofahren immer noch zu billig ist.

Also lieber sind mir da E-Bikes als diese PKW und Motorrad Staubaufwirbler - ach ja, Quad's gibt es ja inzwischen auch schon und scheint wird auch Mode zu werden.

Sein tut es so, dass die Leute sich wieder mehr für Sport begeistern sollten und wenn das über den Umweg E-Bike geht, dann soll es mir recht sein. Vielleicht bringt man Eltern so wieder dazu mit ihren Kindern mehr in die Natur zu gehen als in Shoppingzentren.

wienerwälder
10-11-2009, 20:59
Kann mich hier nahtlos in die Puristenfraktion einreihen. Für mich hat der "by fair means"-Gedanke bei jeglicher sportlicher Betätigung einen hohen Stellenwert. Ich glaube nicht, dass man überall hinkommen muss, wo es mit viel technischer Unterstützung möglich wäre. Daher habe ich auch gar kein Problem noch nicht am Everst gewesen zu sein, wenn ich das unbedingt will muss ich entsprechend trainieren u. mich jahrelang vorbereiten, auch wenn das ebenfalls keine Erfolgsgarantie ist. Und wenn ich auf den Glockner will, werde ich auch nicht verlangen, dass endlich eine Rolltreppe hinauf gebaut wird. Eben die Auseinandersetzung mit der Herausforderung ist doch ein wesentlicher Teil des Reizes an sportlichen Aktivität.

Einen weiteren Aspekt der E-bikes hat auch traveller23 kommentiert > zum Thema viel Neue am Berg. Wenn die Natur "by fair means" zum Sporteln genutzt wird, hat das einen automatischen Lenkungseffekt. Nur mit einem Mindestmaß an Training, Vorbereitung u. Auseinandersetzung mit der Natur wird man sein Ziel erreichen. E-Bikes unterlaufen diesen Mechanismus. Wenn ich mit einem schweren Freerider/Enduro auch als wenig trainierter leicht auf den Berg komme, wird das sicher keinen positiven Effekt auf d. Friedvolle Zusammenleben zwischen Bikern u. Wanderern haben.

Bei all diesen Gedanken ist mir aber bewußt, dass die Realität so sein wird, dass die E-Bikes am Berg auftauchen werden. Als Fortbewegungsmittel finde ich die Dinger fein u. könnte mir vorstellen, es für die Fahrt in die Arbeit zu verwenden.:toll:

so long.

xLink
11-11-2009, 10:24
Aus meiner Sicht ist es schon sehr sinnvoll, dass nicht jeder 12 oder 13 jährige mit einem eBike - entriegelt - bei einem 50er durch die Stadt bretteln kann.
Ich hab nix gegen diese Alterklassen, war auch mal jung :D

aber er schnell fahren will, soll es zuerst mal lernen. Üben. Erfahrungen sammeln. Genügend geführliche Situationen erleben, den Kopf scharf stellen, für die Dinge die man im Straßenverkehr noch beachten muß, und die einem keiner beibringt.

Es ist schon fein, dass Muskelkraft erst ab 16/17 voll da ist.
EBikes die bei mehr als 25km/h unterstüzen, sollten meiner Meinung nach den selben Zugangsbeschränkungen unterliegen, wie ein Moped (ok.. das mit der zulassung ist ungenügend geregelt.. ich rede hier nur von der Ausbildung, dem Schein einer Geschwindigkeitsbegrenzung (50 wären mir lieber als 45) und -> ja -> einem Nummerntaferl!!)
Geschwindigkeiten über 50 eben mit Motorradschein oder was man da braucht.

Wer jetzt grade 15 ist und die Augen verdreht, möge sich daran zurückerinnern, wie "erwachsen" er/sie sich mit 13 gefühlt hat, und wie sehr man sich in diesen 2 Jahren entwickelt hat. Man hält <jetzt> immer für Erwachsen. Unerfahren bezeichnet man sich nur rückwirkend.

cu, xlink

Kraeuterbutter
12-11-2009, 20:09
"Ein Vegetarier auf dem E-Bike verhält sich energieffizienter als ein fleischessender Velofahrer." [SIZE="1"](velojournal.ch)

der Spruch gefällt mir sehr
kann ich mich mit anfreunden (und glaub das auch sofort) obwohl ich selber kein Vegetarier bin



der einzige vorteil beim e-bike in sachen energieverbrauch ist, dass kein erdöl zum fortbewegen gebraucht wird. ...

und das in den batterien enthaltene lithium ist auch keine endliche ressource, sondern wird hauptsächlich in südamerika abgebaut. tja, und schon wieder ist man abhängig. ....

im Vergleich zu dem E-Autoboom der in den nächsten Jahren (vielleicht) auf uns Zukommt:
ein E-Bike kommt mit einer wesentlich geringern Menge aus
ein e-bike braucht ca. 100-200mal weniger Energie wie ein durchschnittliches Auto

in einem Fepo4-Akku sind pro kg Akku ca. 40g Lithium enthalten
Fepo4-Akkus halten viele Jahre
(Beispiel A123-M1 26650 Zellen die ich verwende:
bei 1C Ladung/Entladung gibt der Hersteller 5000 Zyklen und 10 Jahre Lebensdauer an
=> das entspricht bei meiner Fahrweise im Idealfall 300.000km mit einem Akku -> sprich: von der Zyklenzahl her krieg ich den ned kaputt, wenn dann nur über die Kalenderlebensdauer
von der Belastung her sehen sie im E-bike ca. ein 1/20stel dessen was sie abkönnen, werden also total geschont..
aus meinem Pedelec-Akku kann ich kurzzeitig 7000Watt rausholen,
ihn aber auch in einem Rutsch mit 5000Watt entladen...
tatsächlich sieht er im Mittel aber nur so 100Watt Belastung und nie mehr wie 500Watt, wird also total geschont)

und den Strombedarf darf man wie schon gesagt sowieso nicht zu hoch bewerten...
so ein Pedelec verbraucht sogut wie gar nix

wenn ich mir z.b. einen Durchlauferhitzer Siemens 21400 anschaue für die Badewanne...
mit 12kW Leistung, schafft der 8Liter/min mit 45°C
wenn ich 160Liter in die Badewanne reinlasse, dauert das 20min und verbraucht ca. 4kwh Leistung

4kwh -> damit fahre ich mit meinem Pedelec zwischen 600km und 1000km, jeh nach Mittretlaune

sprich: einmal heiß baden verbraucht mehr Strom wie 95% der österr. Radler pro Monat verradeln könnten


beim Duschen schauts auch ned viel besser aus...
einmal kurz mit 20Liter (diesmal nicht 45°C sondern nur 38°C) duschen
=> ergibt ebenfalls 60-100km Pedelec-Reichweite

oder die Standbygeräte...
Fernseher, Videorekorder, DVB-T-Box, W-Lanrouter

in wievielen Haushalten rennen die ständig im Standby ??
da kommen schnell mal pro Gerät 5Watt (in Realität sinds wohl eher mehr) zusammen
also bei 4 Geräten sind das min. 20Watt
24 Stunden -> 480Wh
schwuppdiwupp... damit fahr ich schon wieder 60-100km weit

sprich: in den meisten Haushalten wird täglich mehr Standbystrom verbrutzelt wie man mit einem Pedelec verfahren würde

bei meinen Rechnungen oben hab ich schon jeweils 75% Ladewirkungsgrad eingerechnet


mann muss sich eines vor Augen halten
a) der Wirkungsgrad eines Fahrrades ansich liegt bei ~95%
kein anderes Verkehrsmittel hat einen so hohen Wirkungsgrad
b) ein Rad wiegt 16-25kg (als Pedelec), kann aber vielfaches dessen an Nutzlast transportieren
demgegenüber sitzen in den meisten 1,2-2,5 Tonnen autos meist nur 60-120kg Personen...
also das Auto ist hier oft 10-20mal so schwer wie das zu transportierende Gut

ergo bietet sich das Fahrrad mit seinem geringen Gewicht und der relativ geringen Geschwindigkeit optimal an motorisiert zu werden
wenn dann noch weiterhin die Muskelkraft des menschen mitverwendet wird ist das optimal

Kraeuterbutter
12-11-2009, 20:30
wegen Umwelt wäre ein weiterer Vergleich interessant:

wie schauts aus zwischen E-Bike mit Stahlrahmen (der ewig hält) und langlebigen Fepo4-Akku
und einem normalen Velo mit Kohlefaser-Rahmen und oder sogar Titan-Teilen...


@xLink:
du forderst genau das, was es eh schon gibt und uns, die Räder zu Elektrorädern umbauen riesen Probleme macht:


Es ist schon fein, dass Muskelkraft erst ab 16/17 voll da ist.
EBikes die bei mehr als 25km/h unterstüzen, sollten meiner Meinung nach den selben Zugangsbeschränkungen unterliegen, wie ein Moped (ok.. das mit der zulassung ist ungenügend geregelt.. ich rede hier nur von der Ausbildung, dem Schein einer Geschwindigkeitsbegrenzung (50 wären mir lieber als 45) und -> ja -> einem Nummerntaferl!!)
Geschwindigkeiten über 50 eben mit Motorradschein oder was man da braucht.

hier mal als Beispiel:
Zur Anfahr-/Schiebehilfe bis 6 km/h in Deutschland, siehe:

bis 6km/h kann man mit Gasgriff anfahren ohne mitzutreten (nützlich an Berg, mit Anhänger, ...)
weil viele Pedelecs setzen erst nach einigen getreten Metern mit der Motorkraft ein

für diese 6km/h gilt bereits:

2.2.1. Fahrer, die ab dem 1. April 1965 geboren wurden, benötigen zumindest eine Mofa-Prüfbescheinigung.

2.2.2. Wird z.B. im Rahmen der Ahndung einer Trunkenheitsfahrt ein Fahrverbot verhängt, bezieht sich das Fahrverbot auf sämtliche Kraftfahrzeuge, also auch auch Fahrräder mit Hilfsmotor (Mofa). Es ist noch nicht gerichtlich entschieden, aber anzunehmen, dass Pedelecs mit Anfahrhilfe auch unter das Fahrverbot fallen, da sie keine Pedelecs nach der EU-Norm sind.



dann zum Fahren schneller als 25km/h, also die schnellen S-Pedlecs:
EU-Regelung:

2.3. Besonderheiten beim S(chnellen)-Pedelec (bis 45 km/h mit Versicherungskennzeichen, EG-Fahrzeugklasse L1e):

2.3.1. Leichtmofaähnliche Zulassung

Diese schnellen Pedelecs mit einer Motorunterstützung bis 45 km/h und einer Motorleistung bis 0,5KW werden zulassungstechnisch ähnlich wie ein Leichtmofa (s.u. bei 3. E-Bikes) behandelt, weshalb es auch keine Helmpflicht gibt.

Einzelzulassungen von selbst gebauten S-Pedelecs sind prinzipiell möglich, aber es ist ein sehr hoher Kosten- und Zeitaufwand zu erwarten. So ist allein für die EMV (elektromagnetische Verträglichkeits)-Prüfung mit Kosten von ca. EUR 2000,00 zu rechnen.

2.3.2. Fahrerlaubnis, Papiere

Für ein S-Pedelec ist entgegen der Regelung bei Leichtmofas (Motorfahrt bis maximal 20 km/h) eine Mofa-Prüfbescheinigung nicht ausreichend, sondern gemäß § 6 der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) die Fahrerlaubnis der Klasse M erforderlich.

Beim Erwerb eines S-Pedelecs erhält man eine Betriebserlaubnis, die auch für die Versicherung benötigt wird.

2.3.3. Fahrradwege

S-Pedelecs dürfen keine Fahrradwege benutzen: http://www.pedelecforum.de/forum/showpost.php?p=37328&postcount=4

2.3.4. Kinderanhänger

Da S-Pedelecs nach der Straßenverkehrsordnung als Kraftfahrzeuge gelten, darf gemäß § 32a StVZO kein Personentransport durchgeführt werden. Siehe auch: http://www.pedelecforum.de/forum/showpost.php?p=37328&postcount=4

2.3.5. Umbauten

Umbauten des S-Pedelecs mit Teilen, die nicht von der Typengenehmigung umfasst sind (z.B. andere Felgen, andere Bremsen, andere Reifen, andere Übersetzung etc. ), haben den Verlust der Betriebserlaubnis zur Folge.

2.3.6. Versicherungskennzeichen

Das Versicherungskennzeichen ist nach § 27 Abs. 3 FZV (Fahrzeugzulassungsverordnung) wie folgt anzubringen:

Das Versicherungskennzeichen ist an der Rückseite des Kraftfahrzeugs möglichst unter der Schlussleuchte fest anzubringen. Das Versicherungskennzeichen darf bis zu einem Vertikalwinkel von 30 Grad in Fahrtrichtung geneigt sein. Der untere Rand des Versicherungskennzeichens darf nicht weniger als 200 mm über der Fahrbahn liegen. Versicherungskennzeichen müssen hinter dem Kraftfahrzeug in einem Winkelbereich von je 45 Grad beiderseits der Fahrzeuglängsachse auf eine Entfernung von mindestens 15 m lesbar sein.

Ausführlich hierzu: http://www.jusline.de/index.php?cpid=f92f99b766343e040d46fcd6b03d3ee8&lawid=243&paid=27


du siehst: da gibts schon einiges an Regeln..
mit all diesen Regeln könnte man sich ja noch abfinden
(ja, ich würde auch ein Nummernschild drauf machen)

ABER: dem Selbstbau schiebt das einen riesen Riegel vor !
bis man ne Zulassung vom TÜV kriegt (inkl. EMV-Prüfung)
sind einige TAUSEND (!) euro nötig

deshalb gibts nur wenige S-Pedelecs, wo der Hersteller diese TÜV-Zulassung gemacht hat
(bei ner Stückzahl von über 1000 kann sich der Hersteller das wohl leisten)

Nachteil: wenn an so einem Radl Magura HS11 verbaut sind, darfst du NICHT besser HS33 montieren,
wenn auf dem Radl irgendwelche "Sommerstrassenreifen" drauf sind, darfst im Winter keine Spike-Reifen aufziehen (!)
usw. usf.

somit: legal ist es praktisch nicht möglich, selber ein S-Pedelec aufzubauen
von der Motortechnik wäre es überhaupt kein Problem
meines fährt mit 150Euro Motor 40km/h (mit Boosterakku 50km/h)
aber ist nicht erlaubt auf öffentlichen STrassen

dafür müsste ich mir ein fix-fertiges S-Pedelec kaufen, und die gibts erst ab ca. 2500 Euro aufwärts :(

also das was du forderst, das keine unter 17 jährigen mit über 25km/h mit dem Fahrrad rumflitzen:
das gilt eh, und für Selbstbauten leider auch für über 18 Jährige (ausser man hat viel Geduld und 5000 Euro für ne Einzelzulassung - was übrigens im deutschen Pedelecforum mit über 1000 MItgliedern noch niemanden gelungen ist bzw. noch niemand durchgezogen hat)

xLink
13-11-2009, 00:10
ich zitier mich der Einfachheit halber selbst :)


..sollten meiner Meinung nach den selben Zugangsbeschränkungen unterliegen, wie ein Moped (ok.. das mit der zulassung ist ungenügend geregelt..

dh 1.: ich bin Deiner Meinung :p

genauer: eine einzelgenehmigung in der dieFelgen, Bremsen und und und spezifiziert sind, ist meiner Meinung technisch nachvollziehbar (esändert sich ja was am Fahr- und Bremsverhalten) aber es ist nicht angemessen. Ich finde das greift zu weit. Eben wegen dem Selbstbau/Umbau/Reperaturen.

Klar hat alles mögliche Einfluß auf das Fahrverhalten, aber ehrlich gesagt wenn ich einen Rucksack mit einem Einkauf, einen vollen Korb am Lenker und zwei Taschen links und rechts mit Ladung vollpacke, habe ich ein Fahrverhalten jenseits von gut und böse. Bremsweg mit Omas Athritis Handkraft bei Vollast auf feuchter straße mit VBrakes bergab und hartgebremsen Belägen? haha. Aber legal (wenn die Körbe usw bei der Einzelzulassung dabei waren)

Und unbeladen darf ich keinen Reifen wechseln, nichtmal andere Bremsbeläge verwenden? Da ist nicht verhältnismäßig.

Klar müssen bei 50km/h auf der Straße zB Verordnungen für das Licht her, aber die kann man auch mit Hausverstand ziehen anstatt dem Normungswahn zu verfallen.

wie gesagt.. Zulassung ist unzureichend geregelt.

cu - xLink

ps: gibts irgendwo eine Übersicht, wo sich Pedelec-Interessierte einen Kopf darüber gemacht haben, wie eine sinnvolle Zulassung aussehen sollte? Was regleementiert werden müßte und auf welche Art?

Kraeuterbutter
13-11-2009, 01:10
im pedelec-Forum gibts immerwieder Threads..

aber was ich so sehe: da hat jeder andere Vorstellungen

der eine schreibt was von: "18km/h reichen weil man dann die Landschaft geniesen kann"

die meisten meinen, das 25km/h zu gering angesetzt sind, weil man auch ohne Motor da schnell drüber ist

dann gibts welche die würden gern 60km/h fahren

32km/h ist in einigen Ländern außerhalb Europas ohne Schein usw. erlaubt
ich finde, das wäre auch bei uns ein gutes Tempo

gibt aber wieder einige die dann gleich wieder mit Radweg und viele Menschen am Radweg kommen
(aber mein Gott: am Radweg bin ich als halbwegs NICHT-unsportlicher Mensch mit fast jedem Rad ohne Motor schnell zu schnell unterwegs ;) )

ich finde auf einem normalen Upright sind 50km/h auch energietechschnisch schon zu viel...
für 50km/h brauchts bereits doppelt soviel Energie wie für 40km/h


dann gibts Leute die würden gern 1000Watt oder 1500Watt Nabenmotoren (gibts alles zu kaufen, kostet auch ned viel) verbauen

andere wieder finden den PEdelec-Sensor der laut EU-Norm Pflicht ist (bei uns in Österreich zum GLück nicht) wieder für nötig

mir wärs ganz recht, wenn das Geschwindigkeitslimit wegfallen täte, und stattdessen eine Art Leistungsgrenze eingeführt wird...
mir reichen auch nur 100Watt Plus, brauche keine 600Watt (in Österreich erlaubt) oder gar 1500Watt was einige gerne hätten

also bis 25km/h mit max. 600Watt (für die Berge)

ab 25km/h nur noch z.b. 100Watt, die aber OHNE Abschaltung !

mit 100Watt ergibt sich die höchst fahrbare Geschwindigkeit eh von alleine, der quadratisch ansteigende Luftwiderstand schiebt hier unbarmherzig einen Riegel vor
jemand der aus eigener Kraft 40km/h fährt wird durch die 100Watt zusätzlich dann nur noch wenige km/h schneller
also die Gefahr steigt dadurch praktisch null

psychologisch würde man jedenfalls IMMER eine Unterstützung kriegen
und nicht wies jetzt ist: fährt man zu schnell (25km/h) weil man fleissig tretet, wird man bestraft, weil der Motor sich ausschaltet

ich fahr mit meinem alten Mountainbike mit Tria-Lenker-Aufsatz in der Ebene ~35-38km/h (jeh nach Rückenwind ;) ) mit eigener Muskelkraft
mit dem E-Antrieb werd ich jetzt nicht auf einmal zur wahnsinnigen GEfahr, werde dann halt max. 40km/h schnell
kann das Tempo halt länger durchhalten, ist gesünder

brieger
25-09-2012, 21:11
Hallo Mario
deinen beitrag find ich einfah supper.
LG brieger. binn 2 mal österreichrunfahrt gefahren 63-64 fahre jetzt KTM e lycen binn begeistert.

brieger
25-09-2012, 21:23
Hallo wienerwälder
fahre 12 jahre mit einen Fully im wald ohne propleme,seit april mit KTM E Lycen auch ohne propleme
nun vermeide ich die hohen pulsspitzen ,ist ungesund binn 68 jahre.
LG brieger (ehemaliger österreichrunfaht teilnehmer als aktiver)

brieger
26-09-2012, 10:02
Hallo riffer
trette colnago behersche fully fast perfekt +cross-e bike macht spass und fordert dich genau so wenn du es willst,
LG brieger

monik1965
08-12-2012, 22:06
Hallo, jetzt im Bike Markt eins mit 45km/h

http://bikeboard.at/Board/biete-174561-corratec-45-xbow-undquot29erundquot