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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : DOPING -> stop it!!!



Marco & Bike
16-02-2002, 00:21
Hallo Leute!!!

mich würde interessieren welche meinung ihr zu doping habt und was ihr über spitzensportler denkt die dopen!
was habt ihr für einstellung dazu?

ich finde es ist sehr unfair den anderen gegenüber (die nicht dopen)!
möchte jetzt keine namen nennen aber viele unserer radsportprofis sind gedopt. (nicht nur radsportler - gedopt wird in jeder sportart soger in golf!)

wie gesagt es ist sehr unfair und außerdem ruiniert man sich dabei komplett (krebs, herzerkrankungen,...... -> und dann lacht der TOD)!!!

seht euch nur den ........ an der sieht aus wie 35 und ist aber erst 20 oder so.
oder den ......... wie seine adern bei den haxn raushupfen - dass ist auch nicht mehr normal.
oder den ........ seine schuhgröße hat sich innerhalb von 2 jahren um 2cm vergrössert.
dass waren nur 3 beispiele von .............!

ich finde die dopingkontrollen gehören viel viel strenger überwacht! und wer beim dopen erwischt wird gehört meiner meinung nach sofort ausgeschlossen!

Schöne Grüße Marco!!!
:jump: :jump: :jump:

Anningerwarrior
16-02-2002, 00:42
also ich finds nicht okay das man dopet weil es ganz einfach betrug ist. wenn man um die wette fährt (und es vielleicht auch um geld geht)ist das betrug und gehört bestraft.
ich glaub aber jeder ist für sich selbst verantwortlich, wenn einer als erwachsener irgend ein scheißgefährliches zeug nimmt und sich früher oder später damit schadet is er selber schuld.

theBikeMike
16-02-2002, 09:19
Serv's!!!

Also beim MTBen ist noch net so viel Doping im Spiel wie beim professionellen Radsport.

Falls't den ***** meinst, die Adern san sicher
genetisch veranlagt + kein Fett da super durchtrainiert + Compex Kapilarisierung.

Natürlich ist's nicht fair, wenn sich einige dopen und die anderen net, aber was "Doping" ist, da gibt's viele Zwischenstufen.

DOPING ist's ja erst, wenn's auf'm "Index" steht, davor net. Und es kann nix draufstehen, was es noch net, oder nur schwarz, gibt. Deshalb glaub ich, dass (fast) jeder Radsportler irgendwas nimmt, um seine Leistung an der Grenze der Legalität zu verbessern.

Deshalb bleibt die Diskussion Dopingfreigabe ja/nein ja wohl noch längere Zeit im Raum stehen. Dann müssten nicht Leute wie Frigo Medikamente aus dem Versuchsstadium schlucken, die
noch nicht mal an 10 Mäusen getestet wurden.

Oder es halten sich alle dran, nicht zu dopen, aber das macht ja keiner:mad:

riho(racing!!)
16-02-2002, 11:26
also die adern auf den wadln als hinweis für doping anzusehen halt ich für einen zieml. blödsinn,
es stimmt aber generell daß unser sport ein riesiger Dopingsumpf ist!
ich persönlich muß auch sagen daß ich absolut niemanden vertraue, auch wenn er oder sie hundertmal beschwört niemals gedopt zu haben.

grüße riho

theBikeMike
16-02-2002, 11:52
Serv's!!!

Stimmt, denn sonst kenn ich keinen Fahrer, der so orge Adern wie der Branko hat.

Marco & Bike
16-02-2002, 12:22
ich sehe die dern auf den waden schon als hinweis zu doping an weil mir jemand erzählt hat (er/sie ist selber im radsport tätig und kennt den *****) dass er dopt.

Schöne Grüße Marco!!!
:jump: :jump: :jump:

figo
16-02-2002, 17:31
Hallo,
also Spitzensport ohne stoffen gibts nicht mehr, jeder der ein bißchen Einblick hat, weiß wies tatsächlich läuft. Ich glaube auch, dass im Amateurbereich mehr und mehr gedopt wird, viele praktische Ärzte können bestätigen, wie oft "versteckte" Anfragen für verbotene Mittel kommen. Die Profis gehen dabei meiner Meinung noch weniger gesundheitliche Gefahren ein, weil die meisten Mittel ohnehin für den Verkauf zugelassen sind und das Hindopen an die Grenze immer unter ärztlicher Aufsicht läuft. Gefährlich wirds, wenn man das selber macht und irgendetwas in irgendwelchen Dosen vielleicht noch kombiniert einnimmt, ohne genau zu wissen warum.
Gott sei dank ist nach wie vor das Training das wichtigste Element und wenn das Biken noch Spaß macht soll das ohnehin kein Thema sein.

mfg. figo

criz
16-02-2002, 17:49
doping hat im sport nichts verloren, und schon gar nicht im "Hobby"-Bereich.

Denke schon, dass im MTB das Problem nicht so extrem gegeben ist wie im strassenradsport, aber auch nur weil die professionelle Szene kleiner ist.

Und es ist eindeutig eine Frage, die sich der ganze Profisport stellen muss und nicht nur der Radsport. Das Image des Sports leidet ja schon sehr darunter, man kann eigentlich keine Tour de France mehr gewinnen ohne mit Dopingvorwürfen konfrontiert zu werden, was sehr schade ist.

Darum find ich es auch unfair hier jetzt Personen zu verdächtigen und sogar Namen zu nennen. Sofern nichts bewiesen ist sollte man solche sachen lassen, da kann man sehr viel schaden anrichten.

Marco & Bike
16-02-2002, 17:53
ja criz hat recht!!!

namen sollten wir (ich) wirklich nicht erwähnen. tud leid - kommt nicht mehr vor!!!

Schöne Grüße Marco!!!
:jump: :jump: :jump:

Anningerwarrior
16-02-2002, 19:11
oho lieber marco !aufgepaßt ! da kann man sich ganz schön verkühlen mit solchen aussagen !!!!!!!!!!! nenn keine namen. auch wenn du dir sooooo sicher bist.

theBikeMike
16-02-2002, 21:37
Serv's!!!

Falls die "Anonymität" auch für mich gelten sollte:

Ich hab' Mister Ader nur namentlich genannt, weil ich ihn und seine "Äderchen" "verteidigen" wollte, da die m.M. nach nicht vom Doping kommen.

Es war aber sowieso klar, wer damit gemeint ist, da nutzen die ..... auch nimmer viel. Wer die anderen zwei san, weis ich net genau, den 35 jährigen Zwanziger glaub ich zu kennen, woher du das Schuhnummernwachstum des anderen so genau weist:confused: Bitte um Aufklärung (net bös gemeint, gelle;) )

Na ja, lustig wären ja mal Dopingkontrollen bei Jedermann-Rennen auf der Straße:D. Da sind sicher etliche positiv.

christoph01
16-02-2002, 21:49
@theBikeMike:

glaubst echt, dass bei Hobby-Rennen auch gedopt wird.
ich kanns mir net vorstellen. würds zwar gerne glauben,
dann was i wenigstens, warum i nie gwinn...

überall wo es um kein geld geht, zahlt sich doping ja nicht aus.
wennst den samson gwinnst, wirst a net reich.

im profi-sport würd ich auch für keinen die hand ins feuer legen,
dass er sauber ist.

Anningerwarrior
16-02-2002, 22:55
ich weiß nur das der olympia gold schwimmer ian thorpe ins kreuzfeuer der kritik kam. der hat schuhgröße 52 oder so und da glaubt man auch das der...

stephan
16-02-2002, 23:45
reich wird in ö vom radlfahrn keiner!!!
so gesehen müßte jeder clean sein, nachdem dies aber nicht so ist, gibts andere motivationsgründe fürs "nachhelfen", und diese gelten für straße, cc & marathon gleichermaßen :( :(

nur eins ist fix, nicht jeder der "schnell"ist, ist nicht sauber, weil was ist schnell?? wieviele in ö sind RICHTIG schnell???

jeder sportmediziner wird mir bestätigen, daß man in ö durch konsequentes jahrelanges intensivstes training (und da red ich nicht von 15-20std in der wochn) kombiniert mit einem soliden lebenswandel dh traningsspezifische ernährung & weiters kombiniert mit gezieltem einsatz von regenerationsmaßnahmen (wer geht REGELMÄSSIG zum masseur???, sauna, infrarot, 100000sachen gibts bis hin zum mentalen training - ned nur für unsere skifahrer günstig) ganz ganz vorne mitfahren kann,
NUR: is des RICHTIG schnell???
reich wirst davon ned wennst an austriacup gwinnst, du kannst kurzfristig davon leben, das wars auch schon

um einen körper als "austrainiert" bezeichnen zu können/dürfen sind 7-10 jahre ausdauertraining notwendig !!! aber des sind 10 beinharte jahre, dh ned automatisch wenn i 10 jahr bike tu bin i austrainiert, und sicher gibts fahrer (i sag absichtlich NED kollegen) die glauben diesen vorgang beschleunigen zu können, die frage ist nur wieviele von denen wirklich 10 leistungstraining betreiben oder schon nach 3,4 jahren ihre "karriere" beenden weils selber einsehn daß mehr dazugehört als a bissl a medizin

i find de doperei a zum :k: , aber bevor man jemand verdächtigt, mal selber MINDESTENS 5 jahre das VOLLE trainingsprogramm durchziehen und dann schaun & da wird dann jeder sehn daß ma nach dieser zeit an berg schnell aufifahrn kann, so wie man es NIE von sich geglaubt hätte :eek:

Dominik
17-02-2002, 15:58
Grundsätzlich kann man sagen: jeder Sportler der plötzlich eine enorme Leistungsexplosion hat ist verdächtig!
Denn innerhalb eines Winters vom Wasserträger zum Siegfahrer ist halt schon ne sher tolle Leistung!

Genau aus diesem Grunde wurde auch Lance Armstrong sofort verdächtigt. Denn die meisten hatten vegessen, dass er vor dem Krebs schon Weltmeister gewesen ist.

Wenn dann ein sportler im Interview ganz ungeniert sagt: Ich hab halt heuer im Winter sehr hart trainiert, und deswegen bin ich jetzt so stark!
Dann stellt sich folgende Frage: Was hat er bis dahin gemacht, ist er nur in der Landschaft spazieren gefahren, anstatt zu trainiern?

s G
Dominik

manitou
17-02-2002, 18:16
muß auch meinen senf dazu abgeben

gedopt wird überall, im ausdauerbereich genauso wie im kraftbereich.

und am meisten bei den hobby- und seniorensportlern.

des is leider a so.

mittelchen, wässerchen und tropferl kriegst heute überall, zumeist is es sogar legal, aber die menge und das mischungsverhältnis machens aus.

und der grund is der ehrgeiz und das alter.
da tut mann/frau sich gegenseitig anspornen und aufstecheln. und wenns des normale training nimma bringt, dann nimm i halt amal an nasenspray und plötzlich gehts dahin.

glaubts mas, über doping wird viel zu wenig gredt.
die gefahren beim doping werden totgeschwiegen.

die meisten sterbefälle bei sportlern sand aufs unsachgemäße dopen zurück zu führen. und des fangt schon beim nasenspray an.
tuts es net, net amal ausprobieren!!!
des is die sache net wert, zumindest net in österreich

manitou
17-02-2002, 18:18
schauts euch das amal an

http://www.maudrich.com/3851757807.html

hat da dr. kern gschriebn

riho(racing!!)
17-02-2002, 18:58
zu den diversen kollegen die irgendeinen öster. spitzenfahrer als schwarzesschaf bezügl. dopings beschuldigen, möchte ich nur sagen, tuts aufpassen meine herren, wenn ihr daheim bei einer flasche schwechater den herrn x oder den herrn y als dopingsünder beschuldigt interessiert das niemanden, es allerdings hier im forum zu machen ist a bißerl a schas!!!!

und zu den adern auf den wadln wollte ich nur sagen, daß die sichtbarkeit der adern vom unterhaut-fettgewebe abhängt und nicht von irgendwelchen dopingmitteln!!!!

also saufts weniger bier und esst weniger leberkässemmeln und auch auf euren waden werden die adern rauskommen, vorausgesetzt daß ihr auch hinundwieder am bike sitzts!!!!

schöne grüße
riho

theBikeMike
17-02-2002, 19:38
Amen und ende, also nimmer den Branko oder andere vorschnell beschuldigen, wirst aber eh nimmer tun, gell!

SirDogder
16-04-2003, 13:31
Jetzt müssen auch die armen Vicha dran glaubn, i pax ned:

Koks für Pferde
Die italienische Polizei geht gegen breit angelegtes Doping von Rennpferden vor, dutzende Fälle sind eindeutig nachgewiesen
Rennpferde in Italien mit Kokain gedopt - 62 Personen unter Verdacht

Mailand - Die italienische Polizei hat Kokain-Doper im Pferderennsport ins Visier genommen. In einer groß angelegten Aktion hat die Gesundheitspolizei 62 Personen wegen Rauschmittelmissbrauchs, Tierquälerei und Sportbetrugs bei der Staatsanwaltschaft Mailand angezeigt, berichtete "La Gazzetta dello Sport" am Dienstag.

jogul
16-04-2003, 13:35
koksende pferde... komische vorstellung :D naja, die leut lassen auch nichts unversucht, die armen viecher sag ich nur :mad:

Jenny
16-04-2003, 15:11
Ich halte von Doping überhaupt nichts. :mad:

Ich vergönne jedem seinen Triumph und Erfolg, dafür haben sie jahrelang Entbehrungen auf sich genommen, Training vor alles andere gestellt, Strapazen und Mühen auf sich genommen, die nun mit dem Sieg belohnt werden. :p Ohne Doping!!! :p

Aber Doping ist bei dem Druck im Profibereich leider schon sehr verbreitet.

Meiner Meinung nach sollte derjenige der im Profibereich dopt komplett ausgeschlossen werden.

Im Hobbybereich ist es traurig genug, das Doping so einen Stellenwert besitzt, und viele Möchtegernprofi´s selber Ihre Mixturen richten und glauben das das ganze ohne Folgen für Ihre Gesundheit bleibt. :( Aber sie sind ja erwachsen genug um die Konsequenzen aus Ihrem Handeln tragen zu müssen.

LG Jenny

theBikeMike
16-04-2003, 15:17
Original geschrieben von Jenny
Meiner Meinung nach sollte derjenige der im Profibereich dopt komplett ausgeschlossen werden.
Viel zu hart und außerdem in der Praxis nicht durchführbar, aber ist ja auch nur deine Meinung. Funktionieren tut's eh nicht (was ich übrigens auch gut finde, lebenslange Sperre wg. 1x positiv :rolleyes: )
Und selbst wenn jemand positiv ist, hat er trotzdem
...............jahrelang Entbehrungen auf sich genommen, Training vor alles andere gestellt, Strapazen und Mühen auf sich genommen............, um das zu erreichen. Nur mal dopen und man fährt vorne mit, so ist's ja auch nicht, selbst wenn Kronen Zeitung & Co. das öfters mal so darstellen;)

irieman420
16-04-2003, 15:35
...ja ja das mit dem dop(e)ing...nach unseren wertesystem, also dem vergleichenden system ist doping eine logische entwicklung...besser schneller stärker und das möglichst schnell, denn alles läuft ja gegen die zeit und alter ist höchst negativ belegt...

so gesehen braucht man sich nicht wundern und kann doping auch im hobbybereich also durchaus existent ansehen und über den profisport braucht man glaube ich so und so kein wort verlieren, auch wenn jeder von uns so seine helden hat, auch die wurden nicht durch oma's mohnstrudel schneller...

themikebike hats gesagt, doping bringt einem wappler nichts, die jahre harten und entbehrungsreichen trainings bleibt keinem erspart und bei profis gleicht sich das alles wieder aus, weil es mit grosser wahrscheinlichkeit usus ist zu dopen und somit gewinnt wieder der beste...

im hobbybereich ist das so eine sache, wer nimmt was wer nicht, allerdings gibt es für mich da kleine vergleichsprobleme, alleine durch die lebensumstände...dieser kranke gedanke des sich ständig vergleichen wollens treibt so manche verwirrte seele ins verderben...

eins ist klar...dopingmittel sind wirkstoffe, die verschiedene wirkungen im organismus haben, auf alle fälle disharmoniemuster verursachen und so direkt die lebenszeit verkürzen...nur stellt sich die frage ob es nicht sinnvoller ist die tour 1x zu gewinnen und dafür statt mit 102 mit 98 zu sterben :D :D :D

aufregen und schockiert muss glaub ich keiner sein, wir sind menschen und so verhalten wir uns, jeder wie er will :D

Jenny
16-04-2003, 15:43
Servus,

das ist mir schon klar, das der auch alles auf sich genommen hat.

Ich bin mir auch sicher, das es sehr unwahrscheinlich ist, das er beim 1. Mal dopen erwischt wird.

Wenn einer schon gesperrt war, die Sperre wieder vorbei ist, hat er es sehr schwer sich wieder als "clean" zu etablieren. Und ein bitterer Nachgeschmack bleibt an ihm haften.

Ob das die humanere Variante ist?

LG Jenny

theBikeMike
16-04-2003, 20:05
Möchte dir jetzt nicht deine Illusionen rauben, aber zumindest im Straßenrennsport interessierts keinen Menschen, ob du mal positiv warst oder nicht, Zülle, Virenque (der immer noch leugnet:D), VdB (Mittelchen waren aber eh für seinen Hund, böse Polizei, die das Zeugs beschlagnamt hat :p), Frigo,... usw, es stört wirklich nicht sonderlich, 1x erwischt worden zu sein.

Kurze Sperre absitzen und weiter geht's mit'm Rennfahren, so schaut's aus;)

JoHo
18-04-2003, 14:03
stay clean , stay fair
und passts auf eure schlüsselbeine auf....

Potschnflicker
19-04-2003, 07:13
Original geschrieben von Jenny
Wenn einer schon gesperrt war, die Sperre wieder vorbei ist, hat er es sehr schwer sich wieder als "clean" zu etablieren. Und ein bitterer Nachgeschmack bleibt an ihm haften.

Ob das die humanere Variante ist?

LG Jenny


Net wirklich, leider!

Es gab und gibt eine riesige Anzahl von Profis der absoluten Spitzenklasse, die "erwischt" wurden.

Auch Eddy Merckx wurde erwischt, wer spricht heute noch davon?

cw0110
19-04-2003, 08:58
Erwischt bei was ?
Daß er einen Nasenspray verwendet , der in jeder Apotheke rezeptfrei erhältlich ist , blöderweise aber Spuren von verbotenen Substanzen enthält ?
Das Problem bei Doping und seiner Kontrolle ist das Augenmaß .
Es werden alle Substanzen auf eine Stufe gestellt und die Anwendung eines zugelassenen , legalen Asthmamittels kann zu einer Verurteilung führen .
Daraus resultiert ein Eiertanz der lächerlich ist .
Keiner traut sich mehr ein Medikament nehmen das nicht von irgendwelchen Dopingkontrollfuzzis ausdrücklich zugelassen wurde .
Versteht mich nicht falsch , ich bin ein erklärter Gegner chemischer Aufbaustoffe , aber man sollte nicht die Verhältnismäßigkeit aus den Augen verlieren .

mfg Christian cw0110

manitou
19-04-2003, 09:55
eine kleine geschichte:

ein sportler wurde des dopings mit anabolika überführt.

er beteuerte seine unschuld und der sache wurde auf den grund gegangen.

folgende tatsachen kamen zu tage:

der bruder des sportlers betrieb eine schweinefarm. der sportler war dort zum essen eingeladen. der bruder war aber ein gar garstiger mensch und gab seinen schweinen anabolika, direkt in die hüfte via spritze.

der arme sportler bekam zum essen ein schnitzel, welches genau von der einstichstelle der spritze stammte.
dadurch war er bei der dopingsprobe positiv.

er wurde gesperrt!!!

armer kerl, oder???

aber was, wenn das ganze nur eine inszenierung seinerseits war, wenn er regelmäßig anabole stereoide zu sich nahm und zur deckung die geschichte mit seinem bruder inszenierte?

deswegen ist es des sportlers pflicht, bei jedem medikament, bei jedem nasenspray vorher zu prüfen, ob eine der substanzen auf der dopingliste stehen.

der sportler ist mündig - deswegen ist es auch seine schuld, wenn er "zufällig" einen nasenspray mit irgendwas drinnen verwendet, was er eigentlich nicht darf.

als mündiger sportler weiss man auch, wo man diese liste einsehen kann.

und ich lasse keinerlei ausreden gelten, so wie, "naja, der trainer hat mir das gegeben, er hat gesagt, das ist gut für mich!"

wer von euch nimmt von einem freund pulver oder safterl, von denen er nicht weiss, was drinn ist, wie es wirkt und was es mit meinem körper anstellt?

ich sehe mir immer den beipacktext von medikamenten an, die mir mein arzt verschreibt - und wenn die nebenwirkungen mir zu heavy sind, dann leide ich lieber oder nimm was milderes.

nocheinmal - der sportler ist für sein tun und handeln selber verantwortlich und haft- und strafbar - außer wir bewegen uns im behindertensport (was auf keinenfall abwerten sein soll, ich bewundere diese sportler, ich meine auch cerebral geschädigte sportler).

Christoph
19-04-2003, 10:11
Original geschrieben von manitou
nocheinmal - der sportler ist für sein tun und handeln selber verantwortlich und haft- und strafbar Amen!

Außerdem: Unwissen schützt vor Strafe nicht.

manitou
19-04-2003, 10:13
augenmaß???

das problem ist doch eher, das es sehrwohl immer wieder schwarze schafe gibt, die die gutgläubigkeit der menschen schamlos ausnützen.

oder willst du von dir behaupten, du weisst, wer absichtlich was nimmt und wer nicht?

außerdem gibt es hier (http://www.radsportverband.at/test/top_07_doping/index.htm) und hier (http://www.antidoping.at) genung hinweise übers doping!

es gibt keine ausreden!!!

cw0110
19-04-2003, 13:17
Die schwarzen Schaafe und die Idioten , die alles fressen was ihnen ihr Trainer vorsetzt sind nicht die Zielgruppe .
Mir geht es darum , daß ich als normal Sterblicher in eine Apotheke gehen kann , mir ein Asthmamittel oder sonst was rezeptfrei kaufe und damit ein Medikament in Händen halte und auch einnehme , das Sportmediziner als Dopingmittel und somit als potentiell gefährlich eingestuft haben .
Darin sehe ich eine arge Diskrepanz .
Entweder das Medikament ist nicht koscher , wie hat es aber dann eine Zulassung für den Verkauf bekommen , oder es ist unbedenklich , wieso stehet es dann auf einer Dopingliste ?
Meine letzten Medikamente die ich eingenommen habe waren Thomapyrin anläßlich heftiger wochenendlicher Zahnschmerzen und ich gestehe , daß die Inhaltsstoffe für mich ein spanisches Dorf sind .
Der durchschnittliche Sportler , der wissentlich nie dopen würde , frißt , weil er Zahnschmerzen hat ein Schmerzmittel , kennt sich damit warscheinlich genauso wenig aus wie ich und Wham ,Bam , Thank You Mam ist er auf einmal auf Lebenszeit gesperrt .
Kann wohl nicht Sinn und Zweck der Übung sein .

mfg Christian cw0110

JoHo
19-04-2003, 13:27
@cw0110
bravo....meine rede...

Christoph
19-04-2003, 13:36
Original geschrieben von cw0110
, mir ein Asthmamittel oder sonst was rezeptfrei kaufe und damit ein Medikament in Händen halte und auch einnehme , das Sportmediziner als Dopingmittel und somit als potentiell gefährlich eingestuft haben .
Darin sehe ich eine arge Diskrepanz .
Entweder das Medikament ist nicht koscher , wie hat es aber dann eine Zulassung für den Verkauf bekommen , oder es ist unbedenklich , wieso stehet es dann auf einer Dopingliste ? Auf der Dopingliste stehen Medikamente, die potentiell gesundheitsschädigend sind, und/oder leistungssteigernd wirken.
Was das Asthmamittel betrifft: für jemanden der Asthma hat, ist die Einnahme des Sprays gesünder, als an einem Asthmaanfall zu sterben.
Außerdem ist seine Leistung soweit eingeschränkt, dass der Spray ihn sicher nicht bevorzugt.
Jemand der aber kein Asthma hat, schädigt seine Gesundheit mit diesem Spray (zB durch Überdosierung) und vor allem erwirkt damit einen unfairen Leistungsvorteil gegenüber Nicht-Inhalierern.
Aus diesem Grund ist es vollkomen in Ordnung, dass dieser Spray dann auf der Dopingliste steht.
Wenn jemand tatsächlich an Asthma leidet, und dazu medizinische Gutachten vorliegen, so darf er auch mit diesem Spray an den Start gehen, weil eben davon ausgegangen wird, dass er durch den Spray lediglich an das Leistungsnvieau eines Gesunden herankommt.
Allerdings kann das keiner wirklich überprüfen, aus diesem Grund haben rein zufällig viele Leistungssportler Asthma. :rolleyes:
Und auch Lance Armstrong wird nachgesagt, dass er aufgrund seiner Krebserkrankung gewisse leistungssteigernde Medikamente legal einnehmen darf, und auch Anomalien in seinen Blutbefunden toleriert werden. Ob er wirklich deshalb die TdF gewinnt, oder ob er trotz seiner Krankheit so fit ist, das weiß natürlich niemand so genau.

Also nochmal: nicht alle Mittel auf der Dopingliste sind bei entsprechenden Indikationen und ordnungsgemäßer Einnahme schädlich!

Allerdings könnte man das Rad ja weiterspinnen: sind Medikamente nicht prinzipiell schädlich? Sollten wir uns nicht ausschließlich ganzheitlich und homöopathisch behandeln lassen?