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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was haltets ihr von den FHs???



Niiiki
23-09-2003, 21:39
Da ich in dem Schuljahr Matura hab und es danach glei weitergehen soll hab ich schon mal 2 Fachhochschulen ins Auge gefasst:

IMC-Krems:Medical and Pharmaceutical Biotechnology
http://www.imc-krems.ac.at/200/264.htm

bzw.

Technikum Wien: BIOMEDICAL ENGINEERING
http://www.technikum-wien.at/studiengaenge/biomedical/studienplan.html

http://www.technikum-wien.at/studiengaenge/biomedical/index.html


Was sagst dazu? Hat schon wer Erfahrungen? :confused:

Würd mich über Antworten freun!!! :)

deathhero
23-09-2003, 21:49
Hallo Niiiiki

Ich kenn zwar diese Fhs nicht aber mein Cousin besucht auch eine FH in Wien für Biotechnologie. Wenn willst kann ich dich vermitteln er könnt dir sicher nützliche infos geben...

Übrigend FH is der richtige Weg...... zwar schwerer als Uni aber anfoch besser.....

lg michi

pusztaschnecke
23-09-2003, 21:55
@deathhero

Übrigend FH is der richtige Weg...... zwar schwerer als Uni aber anfoch besser.....
besser....vielleicht
aber schwerer ?....hängt vom studium ab (biotechnologie kann man mit byzantistik nicht vergleichen...)

AB
23-09-2003, 22:09
Siehst die Probs haben die Männer nicht, weil so sowieso zum Militär / Zivildienst müssen! :D :( :mad:

In welche Schule gehst du überhaupt?

deathhero
23-09-2003, 22:12
Original geschrieben von pusztaschnecke
@deathhero

besser....vielleicht
aber schwerer ?....hängt vom studium ab (biotechnologie kann man mit byzantistik nicht vergleichen...)

na i mein anfoch FHs sind anfoch besser organisiert. do geht anfoch alles schneller.....
auserdem hat man mehr wochenstunden als auf da uni. uni is jo mehr so a herumgegurkse. alles chaos.........

lg michi

EineDrahra
23-09-2003, 22:16
du meinst bei fh´s hauns dich gleich raus wennst a flaschn bist. ned so wie bei uni´s wost jahrelang studentenpartys machst! ;)

weil die niiiki grad fragt kann i auch:

wer hat a idee was ma nach da htl macht? :confused: :confused:

deathhero
23-09-2003, 22:20
Original geschrieben von EineDrahra
du meinst bei fh´s hauns dich gleich raus wennst a flaschn bist. ned so wie bei uni´s wost jahrelang studentenpartys machst! ;)

weil die niiiki grad fragt kann i auch:

wer hat a idee was ma nach da htl macht? :confused: :confused:

jo genau des mein i

@ HTL gute frage .... wölche richtung gehts....

lg michi

pusztaschnecke
23-09-2003, 22:20
na i mein anfoch FHs sind anfoch besser organisiert. do geht anfoch alles schneller.....
geb ich dir vollkommen recht...!
und bin auch nicht sehr zufrieden mit dem österr. uni-system zufrieden. in vielen anderen ländern herrscht kein chaos weil eine art schul-system für einen gutorganisierten ablauf sorgt.

hab mich für die uni entschieden weil meine studienrichtung nicht als mag(fh) oder bacc. angeboten wurde (die wirds auch nur auf der uni geben).
die neuen FH-studienrichtungen würden mich aber reizen (könnt ich nochmal alles neu anfangen....und wieder 18 sein :D ).
lg
PS

TomCool
23-09-2003, 22:23
eh kloa, dasst besser ans Technikum gehst, da habens die beste Mensa mit dem nettesten Wirten weit und breit. :D

Aber dass eine FH schwerer sein soll als a Uni halt ich für ein Gerücht, lebe und arbeite jetzt seit 7 Jahren Tag für Tag mit FH-Studenten und kenne den lernaufwand, den die zumeist haben.

ist bei den meisten Studienrichtungen echt ein Titel zum Drüberstreuen. Am Technikum sogar mehr als am WIFI. Wobei, WENN du am Technikum in einem Fach durchfällst bist draussen, am WIFI kannst dann wenigstens noch wiederholen.

der andi
23-09-2003, 22:23
@ einedrahra

wenn dir fad im kopf is, und du dich gern sinnlos schweren prüfungen stellen willst.......dann tu maschinenbau an der tu wien studieren :D :D :f:

deathhero
23-09-2003, 22:23
Original geschrieben von pusztaschnecke
geb ich dir vollkommen recht...!
und bin auch nicht sehr zufrieden mit dem österr. uni-system zufrieden. in vielen anderen ländern herrscht kein chaos weil eine art schul-system für einen gutorganisierten ablauf sorgt.

hab mich für die uni entschieden weil meine studienrichtung nicht als mag(fh) oder bacc. angeboten wurde (die wirds auch nur auf der uni geben).
die neuen FH-studienrichtungen würden mich aber reizen (könnt ich nochmal alles neu anfangen....und wieder 18 sein :D ).
lg
PS

ach jeza bist schon so weit..... jeza mochs fertig :D

lg michi

Rossl
23-09-2003, 22:24
Warum sind FHs besser als Uni?

Man braucht selber nicht viel einteilen und organisieren. Kriegt alles wie bei der Mami daheim vorgekaut! Das Organisationstalent wird sehr ausgeprägt sein und natürlich auch die Selbständigkeit! :D

Und bevor die 4 Jahre vorüber sind macht man noch schnell eine Diplomarbeit (wobei sich die Frage stellt ob sich sowas Diplomarbeit schimpfen darf) und kriegt dann einen wunderschönen Titel mit dem Klammerzusatz (FH). Diesen Zusatz kann man ja ganz zufällig vergessen und schon ist man titelmäßig (und der sagt ja bekanntermaßen in Österreich sehr viel aus) den Universitätsabgängern, die sich ihre Prüfungen selber einteilen mussten und somit schon einiges an Organisation gelernt haben, gleichgestellt!

Ich hab schon einige FH Abgänger (vorallem Techniker) kennengelernt. Das was die teilweise können ist einfach lächerlich.


Zusammenfassung:

Eine FH kannst meiner Meinung machen wennst schnell einen Titel haben und nicht wirklich die Selbststädnigkeit lernen möchtest.

Sonst bleibt nur noch Uni

pusztaschnecke
23-09-2003, 22:26
ach jeza bist schon so weit..... jeza mochs fertig
bin ja dabei :D :D

aber noch ne FH anhängen (so auf teilzeitbasis...jetzt weiss ichs ja wies funkt)

deathhero
23-09-2003, 22:27
des mit dem schwere FH vs. UNI

hab ich so gmeint: UNI da kannst im prinzip die hälfte der zeit versaufen und geht a. aber bei einer FH musst wie gesagt aufpassen dast net weg bist.

aber mir egal ........ jeder wie er will...... ich werd auf jeden fall FH machen.
Wahrscheinlich Technische Informatik.... aber mit noch etwas kombiniert


lg michi

TomCool
23-09-2003, 22:27
Original geschrieben von EineDrahra
du meinst bei fh´s hauns dich gleich raus wennst a flaschn bist.

I kenn a paar, die sollten eher Mag.(FK)* statt Mag.(FH) auf der Visitkarte stehen haben.

*FK = Flaschenkopf

Gilt aber echt nur für ein paar wenige, aber vor allem bei neuen Studiengängen, die grad das erste Jahr angeboten werden, kriegens manchmal den Titel nachgschmissen (aber oft einen guten Job gleich hinterher) :p

EineDrahra
23-09-2003, 22:28
Original geschrieben von der andi
@ einedrahra

wenn dir fad im kopf is, und du dich gern sinnlos schweren prüfungen stellen willst.......dann tu maschinenbau an der tu wien studieren :D :D :f: joooo supa, das brauch ich!!!
und dann rechne ich in mechanik alle turbulenten strömungen die in rohren, oder überhaupt auftreten können durch! :f: :f: :f: :k:

deathhero
23-09-2003, 22:29
Original geschrieben von Rossl
Warum sind FHs besser als Uni?

Man braucht selber nicht viel einteilen und organisieren. Kriegt alles wie bei der Mami daheim vorgekaut! Das Organisationstalent wird sehr ausgeprägt sein und natürlich auch die Selbständigkeit! :D

Und bevor die 4 Jahre vorüber sind macht man noch schnell eine Diplomarbeit (wobei sich die Frage stellt ob sich sowas Diplomarbeit schimpfen darf) und kriegt dann einen wunderschönen Titel mit dem Klammerzusatz (FH). Diesen Zusatz kann man ja ganz zufällig vergessen und schon ist man titelmäßig (und der sagt ja bekanntermaßen in Österreich sehr viel aus) den Universitätsabgängern, die sich ihre Prüfungen selber einteilen mussten und somit schon einiges an Organisation gelernt haben, gleichgestellt!

Ich hab schon einige FH Abgänger (vorallem Techniker) kennengelernt. Das was die teilweise können ist einfach lächerlich.


Zusammenfassung:

Eine FH kannst meiner Meinung machen wennst schnell einen Titel haben und nicht wirklich die Selbststädnigkeit lernen möchtest.

Sonst bleibt nur noch Uni

also da hab ich ganz andere erfahrungen gmacht.

also organisation nennst du also:

also i hob nächste wochn a prüfung aber de wochn sind 3 fette feten also geh i lieber saufen und mochs ins 2 monaten noch.

tolles organisations talent.......

lg michi

pusztaschnecke
23-09-2003, 22:30
Gilt aber echt nur für ein paar wenige, aber vor allem bei neuen Studiengängen, die grad das erste Jahr angeboten werden, kriegens manchmal den Titel nachgschmissen
wie recht du hast...
ich möchte keinen FH-absolventen diskriminieren! aber wer braucht bitte einen mag.(FH) im bereich tourismus :D

technik/wirtschaft versteh ich noch......

deathhero
23-09-2003, 22:32
dazu kann i nur sagen: man kann ca 70 % alles Studuienrichtungen vollkommen vergessen.......

Germanistik ????? Theatherwissenschaften ........ oder so ein schaß ge bitte wer braucht sowas ???

lg michi

pusztaschnecke
23-09-2003, 22:35
was ich meinte ist....dass du den mag. titel nach schwachen 7 sem. bereits in der tasche hast...

und a DISS kannst (darfst !) dann auch noch anhängen.....

deathhero
23-09-2003, 22:36
Original geschrieben von pusztaschnecke
was ich meinte ist....dass du den mag. titel nach schwachen 7 sem. bereits in der tasche hast...

und a DISS kannst (darfst !) dann auch noch anhängen.....

nur bedenke man hat a bissi mehr stunden / woche.....

lg michi

TomCool
23-09-2003, 22:40
@deathhero

a bisserl redest aber schon über Dinge von dennst keine Ahnung hast, oder?

komm amal soweit, dass Du Dich für etwas entscheiden musst und dann reden wir weiter, was Du lieber machen wirst.

@Niiiki

allen Unkenrufen zum Trotz, die FH's sind mehr als nur eine gute Alternative. Studiengänge werden vorwiegend auf Anfrage der Wirtschaft eingerichtet, Du bist zwar fachspzifisch eingeschränkt, aber dafür hast sehr schnell einen Job.

Die meisten, die eine berufsbegleitende FH am WIFI gemacht haben, haben einen grossen Karrieresprung gemacht. Und FH-Abgänger müssen seltener als Kellner arbeiten als Uni-Akademiker, die oft nach Studienabschluß erst einmal lange auf Jobsuche sind und dannerst nicht mehr verdienen als vor 20 Jahren ein Maturant.

Heute musst schon studiert haben um Sachbearbeiter zu werden für einen nepp von 1500 € im Monat. Brutto versteht sich. das steht sich nicht dafür.

Ganz ganz ehrlich: Das Handwerk stirbt aus, gute Tischler, Installateure und Malermeister verdienen ein vielfaches vom Durchschnittsakademiker. Man sollte vielleicht die Ausbildung an den angebotenen 2-jährigen Kollegs auch einmal in Betracht ziehen.

Rossl
23-09-2003, 22:43
@deathhero

Du meinst also, dass das Studentenleben aus Saufen und Feten besteht?

Wenn ja, wäre das nyx für dich? Ich würd mirs überlegen ist echt spitze!
Aja und zum Biken hast auch soviel Zeit!!!


@puztaschnecke

Diss schreibt man noch schnell drauf und dann ist man ganz junger Doktor. Mehr möchte die Wirtschaft ja nicht oder? Billige Doktores die nix können!


Aber meine Erfahrung ist trotzdem, dass in der FH der Stoff eher oberflächlich behandelt wird. D.h. es wird nicht gefragt warum das oder das so ist. Und genau um das gehts um gewisse Zusammenhänge zu verstehen.

alidaei
23-09-2003, 22:44
Original geschrieben von deathhero
dazu kann i nur sagen: man kann ca 70 % alles Studuienrichtungen vollkommen vergessen.......

Germanistik ????? Theatherwissenschaften ........ oder so ein schaß ge bitte wer braucht sowas ???

lg michi

also da tät ich aufpassen mit solchen aussagen.
ist schon klar dass solche studienrichtungen net viele leut interessieren, aber auf der uni gehts im gegensatz zu einer fh nicht nur um eine möglichst praxisnahe ausbildung, sondern auch um die aufrechterhaltung und weiterentwicklung vieler wissenschaften. und es ist schon gut dass es nicht mehr nur medizin, technik und wirtschaft auf der uni gibt...
versteh mich nicht falsch, ich studier auch auf einer "massenuni".... ;) aber auch germanistik, japanolgie oder astronomie haben seine reize für manche leut...

deathhero
23-09-2003, 22:46
Original geschrieben von TomCool
@deathhero

a bisserl redest aber schon über Dinge von dennst keine Ahnung hast, oder?

komm amal soweit, dass Du Dich für etwas entscheiden musst und dann reden wir weiter, was Du lieber machen wirst.



also tuat ma jo las aber ich habs von meim cousin. er ist in der FH jetzt 4. semster und sein freund gleiche richtung UNI 4. Semster. und meim cousin hat anfoch mehr stunden als auf der Uni und er kann auch mehr.

@ entscheiden ich geh sicher FH.......


es gibt immer ausnahmen...................

lg michi

pusztaschnecke
23-09-2003, 22:50
Das Handwerk stirbt aus, gute Tischler, Installateure und Malermeister verdienen ein vielfaches vom Durchschnittsakademiker.

mit einigen ausgefallenen berufen kann man wirklich karriere machen (und auch gutes geld....wenns wichtig ist)
ein geigenbauer zb...oder orthop. schuhmacher...2 wunderbare berufe... :) !

deathhero
23-09-2003, 22:51
@ Rossl

Hab jo net gsagt dos des net lustig is. aber net so effizient holt. deshalb --> FH effektiver

@ alidaei

ok 70% war etwas übertrieben. aber ich habs auch nur so gmeint, ob man danach auch eine stelle bekommt und des ist meiner Meinung nach heute sehr sehr wichtig.
Mit Germanistik wirst eben net sehr weit kommen.....
Wobei zB Slavische Sprachen voll im kommen sind, also so is net....

lg michi

TomCool
23-09-2003, 22:54
Noch ein Riesenvorteil, der FH:
WENN Du einen Studienplatz hast, hast auch einen Platz im Lehrsaal. Kein K(r)ampf um einen Sitzplatz im Pro-Seminar.

WENN Du aber nicht erscheinst hast Pech gehabt, das wird am Technikum zumindest rigoros behandelt: 90% Anwesenheitspflicht.

Aber, was die Wochenstunden betrifft, wunder ich mich oft, einige Studiengänge funtionieren berufsbegleitend mit 9 Wochenstunden bei 3 Jahren Studiendauer. :confused:

litz
23-09-2003, 22:55
Servus Nikii!

Muss mal sagen: hab beides probiert, kein vergleich.

Nach unsäglich vielen Semestern auf der Hauptuni und einigen Jahren als Selbstständiger hab ich es noch mal gewagt, eine neue Ausbildung zu beginnen. Jetzt bin ich seit einem Jahr auf der FH Technikum Wien.

Das vielleicht einzige Minus:
Zur Selbstständigkeit, wie auf der (Massen)Uni wird man hier nicht erzogen, alles wird vor- auf- und zubereitet. Das dient aber dem schnellen Fortkommen und nach 4 (oder 3 oder je nachdem) Jahren ist man dann sicher fertig, oder man ist eben rausgeflogen.

Das große Plus an der FH:
Stundenplan, Anwesenheitspflicht, strukturierter Lehrplan, (mehr oder weniger) gute Organisation, ausgezeichnete Ausstattung (Beamer in jedem Hörsaal, funktionierende Computer), keine überfüllten Hörsäle (dank Aufnahmeprüfung, die es erst zu schaffen gilt), und die (angeblich) enge Zusammenarbeit mit der Industrie.

Der Vergleich mit der Uni hatscht aus den oben genannten Gründen ein wenig. FH und Uni sind schon sehr unterschiedlich. die Schauergschichtln von FH-Abgängern, die lediglich Power-Point beherrschen, aber fachlich nicht viel Ahnung haben, trifft sicher auf einige zu. (mein Bruder, der auf der TU techn. Physik studiert und dann auf dem Institut tätig war, hatte mal so einen als diplomanden und hat ihm dann rgendwann das Gehen nahegelegt).

Was schwerer oder leichter ist, trau ich mich nicht zu sagen. Philosophische Uni-Studien sind weit einfacher, aber mit viel Recherchearbeit und Eigeninitiative verbunden, wennst die nicht aufbringst (oder nicht die Zeit dazu hast), wirst es nicht schaffen (weiß ich aus eigener Erfahrung).
Technische Studienrichtungen halt ich auf der Uni für weit schwieriger. Man muss allerdings bedenken, dass bei der Ausbildung verschiedene Philosophien dahinter stecken. Während die Uni Leute für Forschung und Lehre ausbildet (hier müssen etwa Beweise gelernt und verstanden werden), orientiert sich die FH weit mehr an der Praxis. Hier wird (ähnlich wie in der Schule) mehr Wert auf die Fähigkeit gelegt, das Gelernte auch anwenden zu können (manchmal auf Kosten des Verstehens, es genügt, wenn ein Schema-f angewendet werden kann.)

Womit du allerdings rechnen musst, ist, dass du gewissermaßen vom Regen in die Traufe kommst. denn viel Unterschied zum Schulbetrieb ist nicht vorhanden. Hat aber auch den vorteil, dass du all deine Mitstudenten gut kennst und mit ihnen lernen kannst, auf der uni kennst ein paar, und solltest mal ein, zwei semester verpassen, kennst fast niemanden mehr.

Hätte es die FH (und diesen Studienzweig) schon zu meiner Zeit gegeben, wär ich heute nicht unglücklich, hätt ichs gemacht.

Womit du allerdings in einem ganz neuen Studiengang, wie es Biomedical Engineering heuer ist, rechnen musst, ist, dass es vielleicht noch ein paar Leerläufe und Organisationsschwierigkeiten gibt, aber dafür bist du dann eine der ersten, die dieses Studium beenden. Toll ist auch das Engagement der Studiengangsleiter, die sich mit den Studiengängen meist einen persönlichen Traum erfüllen, den sie über Jahre hinweg verfolgt haben - Begeisterung und Unterstützung sind dir sicher.

Noch ein Argument pro FH: Ein UNi-Studium kannst du immer noch anhängen. Anwesenheitspflicht gibts dort nur selten, oft Vorlesungen am Abend, das geht sich mit viel Reinknien auch noch neben dem Job aus.

Und für das Technikum Wien spricht natürlich, dass der TomCool dort eins seiner Beisln hat.

Hoff, dass ich dir ein bissl helfen konnte

lg
litz

TomCool
23-09-2003, 22:57
Original geschrieben von litz

Und für das Technikum Wien spricht natürlich, dass der TomCool dort eins seiner Beisln hat.

;)
kummst morgen auf a trankl, gell? :p

pusztaschnecke
23-09-2003, 22:58
Slavische Sprachen ....slaWistik ist sicher auch ein schönes kombinationsstudium :D :p

deathhero
23-09-2003, 22:59
Original geschrieben von TomCool
Aber, was die Wochenstunden betrifft, wunder ich mich oft, einige Studiengänge funtionieren berufsbegleitend mit 9 Wochenstunden bei 3 Jahren Studiendauer. :confused:

aslo falls des so sein sollte........ meiner meinung nich berechtigt für a diplom


lg michi

litz
23-09-2003, 23:09
jetzt habts alle so viel gschrieben während ich in die tastatur ghat hab.
hat glaub ich alles seine richtigkeit. auch der rossl hat nicht unrecht mit der aussage, dass das selbstständige ein wenig kürzer kommt als auf der uni. aber irgendwie erwart ich von einem 18,19 und am ende des studiums 22 o 23jährigen schon ein bissl eigeninitiative. schließlich ists ein studium, das im besten fall aus interesse und nicht, weil mama und papa halt einen titel erwarten gewählt wurde.

wir haben so etwa 25-30 stunden (korrigiere: ok in starken wochen. aber im schnitt sinds schon gut 20), pro woche mit anwesenheitspflicht und müssen uns auch noch einiges selbst erarbeiten, das studium ist natürlich weit zielorientierter und nicht so allgemein wie auf der uni.
@deathhero oder rossl (sorry finds grad nicht):
habts im prinzip nicht ganz unrecht.
ich will aber auch nicht alle diplomarbeiten und dissertationen auf den unis lesen müssen. auch da kommen nicht 100% supertechniker raus. hingegen glaub ich, dass es auch auf den fhs engagierte leut gibt, die mit eigeninitiative weit mehr machen, als es der ohnehin gut gefüllte stundenplan vorsieht.

lg
litz

Christoph
23-09-2003, 23:29
Original geschrieben von pusztaschnecke
aber wer braucht bitte einen mag.(FH) im bereich tourismus :D
Jetzt hast bei mir ausgschissen wie's so schön heißt :mad:

Christoph
23-09-2003, 23:40
Original geschrieben von TomCool
WENN Du aber nicht erscheinst hast Pech gehabt, das wird am Technikum zumindest rigoros behandelt: 90% Anwesenheitspflicht.
Bei uns auch: 10% Abwesenheit ist erlaubt, aber nur mit Entschuldigung.

Ich versteh nicht wieso die Uni besser sein soll als die FH. Wir haben die gleichen Vortragenden wie die WU gehabt, nur mit dem Unterschied, dass sich für 120 Euro pro Stunde der Institutsleiter selbst in den Lehrsaal stellt, und nicht nur einen unmotivierten Assistenten schickt.

Und was soll an 6 Semestern WU-Controlling in Hunderter-Gruppen besser sein als an 4 Semestern FH-Controlling in 20er-Gruppen?
Und anstatt von Systemtheoretikern unterrichten die Leute die tatsächlich täglich Budgets in Millionenhöhe erstellen.

Stundenmäßig hab ich jedenfalls mehr gearbeitet als Studenten - nämlich rund 35 Wochenstunden Vorlesung und nocheinmal soviel an zusätzlichen Arbeiten.
Da reichen dann auch 8 Semester vollkommen aus (BTW: heutzutage länger als 7 Semester Jus zu studieren zeugt auch schon von Schwachsinn ;) ).

Eigenartigerweise sind unsere Absolventen bei diversen Bewerben (Diplomarbeiten, i2B,...) immer wesentlich besser als die Institutskollegen von der WU. Woran das wohl liegt?
Ahja, ganz vergessen: Uniabsolventen sind Theoretiker und vom Berufsleben weit entfernt.
Die werden nämlich nicht gezwungen, während ihres Studiums zweimal ein 3monatiges Auslandspraktikum zu machen :rolleyes:
Und die ganzen persönlichkeitsbildenen Psycho-Seminare müssen sie auch nicht besuchen.

Unsere Diplomarbeiten werden von WU-Professoren zweitbegutachtet, und die Diplomprüfung wird ebenfalls vor einer Kommission mit Professoren der WU abgelegt.

Was ist der Dank dafür: ich kann kein A-Beamter werden, ich darf nicht in den höheren auswärtigen Dienst eintreten, und 25-Semester-Altnorwegisch-Studenten machen sich über meinen (FH)-Zusatz lustig :rolleyes:

Tja, ist mir eh wurscht. Wenigstens kann ich mir aussuchen wo ich zu arbeiten beginne. Und ich hab auch von 2 Unternehmen die fixe Zusage, dass sie mir meinen MBA zahlen werden :D

pusztaschnecke
23-09-2003, 23:43
ich möchte keinen FH-absolventen diskriminieren
hätt auch ne andere studienrichtung sein können...is mir grad eingefallen...und dass du da rein fällst....unglücklich gewählt (ich denke du bist/warst nicht der einzige der sich angsrpochen fühlt ;) )

tschakaa
23-09-2003, 23:44
Hauptunterschiede zwischen Uni und FH:

- anwesenheitspflicht bei den FH's (man kann nur eine bestimmte anzahl an Stunden/Fach unentschuldigt fehlen)
- kürzere Ausbildungszeit an den FHs, dafür kann man sich an der Uni seine Studenplan (=dauer) meist selbst auswählen, somit ist man an einer Uni flexibler
- im Gegensatz zu Unis sind FHs meist eher klein (familiär)
- nachdem es FHs erst seit ein paar Jahren gibt ist dort meist mit moderneren Ausstattung als an Unis zu rechnen

mfg tschakaa, der selbst Medientechnik an der FH St.Pölten studiert

edit: über die schwierigkeit kann man keine Aussagen machen, es gibt FHs die sind leichter und es gibt genauso FHs die schwerer sind als ihr pendant an der Uni

tiktak
24-09-2003, 00:54
also ich mach gerade fh komm jetz ins 5te semester und kann nur sagen das es zwar sehr viel spass macht aber auch extrem stressig und viel zu viel zu tun is
problem... 30-35 fixe wochenstunden und daheim kannst nomal soviel rechnen was zu tun is... dazu kommt noch das ma haufenweise freistunden hat die man natürlicherweise net so ausnutzen kann wie gewünscht ... essn sollt ma auch mal was oder relaxen das ma net in der nächsten vorlesung hirntot drinnen sitzt

aba vorteil in 4 jahren fertig...bessere jobaussichten als die unikollegen....gemütliches klima mit den vortragenden... haufenweise seminare

nachteil... das leben der unistudenten is das paradies auf erden

Matthias
24-09-2003, 07:17
Ich geh zwar nur auf eine Uni, und kann daher nicht viel zum Vgl. FH - Uni sagen, aber was mir zu Ohren gekommen ist, soll die FH straffer organisiert sein und vor allem viel zeitaufwendiger sein. Und ob man bei der jetzigen Wirtschaftslage um soviel leichter einen Job kriegt, ist zu hinterfragen, denn heutzutage sind zahlreiche Zusatzqualifikationen (soft skills) gefragt, die man wiederum in extra, meist sauteuren Kursen erlernen kann.
Da der Sparstift aber gnadenlos regiert, werden die Zustände immer kastastrophaler, trotz 363,36 € Studiengebühr pro Semester! Und dass das zu Lasten vieler Studenten geht, zeigen die Noten der Prüfungen: 60-75% der Angetretenen Studenten haben ein "Nicht Genügend". Das ist Studieren "NEU"!

angstbremser
24-09-2003, 09:54
Ich hab ja mein Studium zu einer Zeit gemacht, zu der es keine Alternative zur Uni gab...
Meine Erfahrungen in unserem Unternehmen (85 Mitarbeiter, Software) mit Absolventen von FHs (19 Personen) oder Unis (32 Personen), Fachbereich Informatik:
FH Absolventen haben Stärken vor allem in täglicher Arbeit, bei Projektierung und Umsetzung.
Defizite von FH-Absolventen sind für mich eigentlich nur beim theoretischen Background erkennbar und beim Betreten von Neuland (für die Firma), bei dem es auf den selbständigen Erwerb von Wissen ankommt.

Für die Aufstiegschancen bei uns ist es übrigens irrelevant, ob jemand von der FH oder der Uni kommt. Vielmehr ist interessant, wie sich jemand bei uns mit den Aufgaben entwickelt - und das ist nicht wirklich prognostizierbar und deshalb auch sehr spannend!

Nach wie vor bin ich davon überzeugt, dass beide Ausbildungsschienen ihre Berechtigung haben.
Ich wär wahrscheinlich selbst auf eine FH gegangen, allein schon deshalb, weil ich rasch ins Berufsleben einsteigen wollte.
P.S.: Bevor mich jemand schlägt, möchte ich noch hinzufügen, dass wir unsere Erfahrungen aus einem kleinen statistischen Sample herausziehen.
Allgemeingültig sind meine Aussagen deshalb nicht! ;)

skibby
24-09-2003, 10:13
Original geschrieben von deathhero
dazu kann i nur sagen: man kann ca 70 % alles Studuienrichtungen vollkommen vergessen.......

Germanistik ????? Theatherwissenschaften ........ oder so ein schaß ge bitte wer braucht sowas ???

lg michi

ich glaub du bist auf einer FH besser aufgehoben, da du die Sinnhaftigkeit der sogenannten "Orchideenfächer" nicht verstanden hast/verstehst.

ich halte zb Germanistik für sehr wichtig, denn man sollte zumindest seine eigene Sprache beherrschen, bzw sollte es Leute geben die sich damit auseinandersetzen und das Ganze auch entsprechend vermitteln.

Birki
24-09-2003, 12:34
Original geschrieben von Niiiki

IMC-Krems:Medical and Pharmaceutical Biotechnology
http://www.imc-krems.ac.at/200/264.htm

Technikum Wien: BIOMEDICAL ENGINEERING
http://www.technikum-wien.at/studiengaenge/biomedical/studienplan.html

http://www.technikum-wien.at/studiengaenge/biomedical/index.html


hallo niiki!
nachdem ich beide fh's und deren lehrpläne kenn, und ausserdem ja selber bofessor für biomedizintechnikphysik bin, koennen wir uns gerne mal unterhalten, vielleicht am sonntag ...
lg
birki

Birki
24-09-2003, 12:46
Original geschrieben von Christoph

Ahja, ganz vergessen: Uniabsolventen sind Theoretiker und vom Berufsleben weit entfernt.
:p

Joe Rosso
24-09-2003, 13:20
Wichtig sollte sein, dass man wie in der Formel 1, das richtige Paket an Wissen schnürt.

Momentan bin ich der Ansicht, dass man in die 3 Bereiche
1. Technik
2. Wirtschaft
3. Sprachen

investieren sollte. Wenn man in diesen 3 Gebieten bewandert ist, hat man gute Chancen auch eine konjunkturelle Saure-Gurken-Zeit erfolgreich zu überstehen.

tschakaa
24-09-2003, 15:03
Original geschrieben von Joe Rosso
Wichtig sollte sein, dass man wie in der Formel 1, das richtige Paket an Wissen schnürt.

Momentan bin ich der Ansicht, dass man in die 3 Bereiche
1. Technik
2. Wirtschaft
3. Sprachen

investieren sollte. Wenn man in diesen 3 Gebieten bewandert ist, hat man gute Chancen auch eine konjunkturelle Saure-Gurken-Zeit erfolgreich zu überstehen.

langweilig! Ich bin da eher der kreative typ! :D :s:

Niiiki
24-09-2003, 16:05
Puh..... Jetzt hab eich einiges gelesen..........

Puh.... würd aber schon sagen, dass es ein bissl Tendenz zur FH gibt! Ich würd meinen ein Mensch der von vornherein selbststädig, der wird ned unselbststädniger durch eine FH......


Naja..... ich werd mich mal an beiden bewerben, wenn mich nur eine nimmt, dann bleibt nur noch eine! Wenn mich keine nimmt hab ich Pech und beide ein Problem!


Warum FH: Sicher nicht, weil es leichter oder schwerer ist! Einfach aus dem Grund dass die genau das behandeln, was mich interessiert! (geh beispielsweise in Chemieolymp, maturiere Bio vertiefend und Physik auch mündlich!!!)



:confused: :confused: :confused:


Schau ma mal was wird! :) Jetzt muss ich mal die Matura schaffn.... aber ich weiß wie verdammt schnell die Zeit vergeht, drum...

tiktak
24-09-2003, 16:24
jaja die mädls haben net 1 jahr zum nachdenken zwischen matura und studium :p

LBJ
24-09-2003, 16:58
Original geschrieben von AustrianBiker
Siehst die Probs haben die Männer nicht, weil so sowieso zum Militär / Zivildienst müssen! :D :( :mad:

In welche Schule gehst du überhaupt?

Wann mußtn eigentlich du zum Militär, hast schon Stellung ghabt, oder studierst weiter?

Wennst zum Herr gehst, dann schau, daß du zu den Sanis kommst, da lernst wenigstens was Brauchbares fürs Leben.
HTL-Absolventen nehmens ja eh sehr häufig für San-Dienst.

Sanis habens nicht schlecht dort, wennst zur richtigen Einheit kommst, sozusagen die restlichen 6 Monate nach Grundausbildung und Sanausbildung in an Krankenrevier einer Kaserne bist (Korneuburg war da nicht schlecht), wenn die nicht schon dicht gemacht hat).

OK :D
eigentlich gehts da um die Nikki-FH-Gschicht:

Fachhochschulen sind immer gut, intensivere und zeitsparendere Ausbildung, und vorallem zieloreintierter als herkömmliche Hochschulstudienrichtungen....
.....FH- Absolventinnen sind auch in der Wirtschaft gefragter.

angstbremser
24-09-2003, 17:51
Original geschrieben von tschakaa
langweilig! Ich bin da eher der kreative typ! :D :s:

Schade, dass du Technik, Wirtschaft und Sprachen langweilig findest!

Mit Kreativität wird dir nämlich in diesen Segmenten auch nicht fad.

Die Frage, "Wie kommt das Neue in die Welt?", wird nämlich ab und zu auch so beantwortet: "Durch fachlich gute und kreative Techniker und/oder Wirtschafter."

hill
24-09-2003, 20:28
Original geschrieben von Rossl

Man braucht selber nicht viel einteilen und organisieren. Kriegt alles wie bei der Mami daheim vorgekaut! Das Organisationstalent wird sehr ausgeprägt sein und natürlich auch die Selbständigkeit! :D

dazu kann ich als fh-patriot, der man nunmal als absolvent zu sein nur folgendes sagen:

ich war selbst zwei jahre an der uni, und konnte nicht behaupten, dass man sich dort soooo extrem viel selber organisieren hat müssen! es gab genauso einen stundenplan und anmeldung für prüfung war halt eine spur altmodischer, sprich ist noch nicht online gegangen! das ist immer das rummgejammere der studenten. in wirklichkeit lernt man organisationstalent durch praxisnahe projekt und straffe terminpläne (thema time-management)! und oberflächliche behandlung des stoffes ist sowieso ein schwaches argument. denn in den meisten fhs wird der studienplan spezifisch an das fachgebiet angepasst - man hat meistens ganz andere fächer als ein vergleichbares studium (in meinem fall: fahrzeugtechnik fh vs. studium maschinenbau)!

ich hab mittlerweile auch schon etwas erfahrung in der praxis gesammelt und finde hier die bestätigung meiner ausbildungswahl!

ich bin aber auch der meinung, dass es mittlerweile fast schon zuviel studiengänge gibt und beinahe für alles einer erfunden wird (z.b. sozialmanagement oder wie sie alle heißen).

deine argumentation mit dem titel versteh ich überhaupt nicht, alle fhler, die ich kenne, würden niemals den zusatz FH weglassen - da würde man ja als uni-abgänger abgestempelt werden :D

trailmaster
24-09-2003, 21:28
die einen "erfinden" die formeln, die anderen wenden sie an;

wer einen überblick und teilweise spezialisierung haben will wird mit der uni besser beraten sein, wer sich spezialisieren will geht auf die fh.

wobei mir die fh vorkommt wie ein haus ohne fundament;


ein durch 5 Semster nur grundlagen gezeichneter
trailmaster

Roox
25-09-2003, 00:23
Original geschrieben von deathhero
Übrigend FH is der richtige Weg...... zwar schwerer als Uni aber anfoch besser..... :rolleyes: ich sehe in deiner aussage steckt seeeeeehr viel unwissenheit, kein weiterer kommentar hierzu

hört sich eher nach --- ich bin so toll und werd auf die fh gehn, weil ich ja viel zu schlau für die uni bin --- statement an !

Joe H
25-09-2003, 01:08
Ich denke, dass es bei der Diskussion zwischen FH und Uni nicht bessser/schlechter oder gar schwerer/leichter gehen kann und soll. Wenn jemand behauptet eines der beiden sei grundsätzlich besser oder schwerer hat er wahrscheinlich wenig Ahnung.

Der Hauptunterschied ist IMHO der konträre Ansatz: die FH bietet eine (meist sehr spezielle) praktische Ausbildung, die im Berufsleben ziemlich unmittelbar verwendet werden kann. Die Uni hingegen bietet ein wissenschaftliche Ausbildung mit starkem Fokus auf Grundlagen und Theorie.

Aus meiner persönlichen Sicht hat die Uni aber einen entscheidenden Vorteil: ich kann mir aussuchen wie ichs anlegen will. Ich hatte einen Kollegen der in 7 Semestern ein WINF Studium auf der TU abgeschlossen hat. Wer das will kann auch auf der Uni 50-60 Studen/Woche investieren. Wer das aber nicht will, hat die Chance sich neben dem Studium auch noch andere Ding reinzuziehen, die später im Job durchaus von Nutzen sein können.

Letztendlich ist es also doch ein Frage der persönlichen Präferenz.

Christoph
25-09-2003, 01:35
Wie sieht denn die "Theorie" auf der Uni aus?
Man kriegt am Semesteranfang ein Liste mit dem Prüfungsstoff, lernt dann daheim Tausende von Seiten (eventuell unterstützt durch eine VorLESUNG) und macht am Semesterende eine Prüfung.
Und das kann ich als FH-Student in meiner Freizeit auch machen. Nur hab ich den Vorteil, dass ich diese Bücher nicht bei einer Prüfung auswendig runterbeten können muß ;)

Und ich glaub da liegt der Unterschied im Bereich Grundlagen/Theorie: auf der Uni wird der Stoff gelernt und bei der Prüfung runtergebetet.
Auf der FH wird der gleiche Stoff gelernt, aber bei Prüfungen wird nicht geschaut ob man auch Seite 749ff kann, sondern ob man den Inhalt verstanden hat und anwenden kann.

Was anderes sind natürlich Studien (und da gibt's ja nicht mehr so viele davon) bei denen Studenten tatsächlich in die Forschung eingebunden sind. Aber da gibt's auch immer mehr Fachhochschulen die forschen und entwickeln. Der Unterschied ist dann halt, dass es auf der Uni eher in Richtung Grundlagenforschung geht, während die FHs eher im Bereich Entwicklung/Innovation tätig sind.
Aber so einfach kann man das sicher nicht verallgemeinern. Und was besser ist kann man erst recht nicht sagen.

Was mir grad noch einfällt: was ist eigentlich mit Studienrichtungen wie Grafik oder Bildhauerei? Da wird auch mehr praktiziert als theoretisiert ;)

Aber am Allerwichtigsten ist ja sowieso was sich der Einzelne aus dem Studium rausholt.
Ich war an der WU, und ich war an der FH. Und hätte ich an der WU fertigstudiert, dann könnte ich mit Sicherheit nicht mehr als jetzt, wäre vielleicht noch nicht fertig, und hätte nichteinmal die (bescheidene) Berufserfahrung die ich schon habe.
Allerdings hätte ich sicher ein paar Mal öfter Saufen gehen können :p
Geforscht hätte ich auf der WU sicher noch weniger als auf der FH, weil da haben wir wenigstens ständig für Firmen (bezahlte) Projekte machen müssen.

skibby
25-09-2003, 11:03
Original geschrieben von Christoph
Wie sieht denn die "Theorie" auf der Uni aus?
Man kriegt am Semesteranfang ein Liste mit dem Prüfungsstoff, lernt dann daheim Tausende von Seiten (eventuell unterstützt durch eine VorLESUNG) und macht am Semesterende eine Prüfung.
Und das kann ich als FH-Student in meiner Freizeit auch machen. Nur hab ich den Vorteil, dass ich diese Bücher nicht bei einer Prüfung auswendig runterbeten können muß ;)

Und ich glaub da liegt der Unterschied im Bereich Grundlagen/Theorie: auf der Uni wird der Stoff gelernt und bei der Prüfung runtergebetet.
Auf der FH wird der gleiche Stoff gelernt, aber bei Prüfungen wird nicht geschaut ob man auch Seite 749ff kann, sondern ob man den Inhalt verstanden hat und anwenden kann.



Du willst nicht verallgemeinern und tust es aber doch. Sicher gibt es Fächer bei denen man stur auswendig lernen und runterbeten muss, das wirds auf einer FH wohl auch geben. Ich kann mir kaum vorstellen, dass man bei 1000 Seiten Stoff alles verstehen kann. Das wiederum impliziert, dass man auf FH's viel weniger Stoff hat, weil man ja alles anwenden und verstehen muss! Aber das stimmt ja nicht, die FH's so viel besser als die Unis sind. blablablablabla......

Die FH's wurden ja eingeführt, weil es in Ö keine praxisorientierte höhere Bildungsschiene gegeben hat. Die Unis sollen und wollen diese Schiene gar nicht abdecken. Meiner Meinung nach sollte man die Entscheidung FH oder Uni bzw Studium A oder B nicht nach dem ausrichten was gerade gefragt ist, sondern man sollte sich fragen welchen Ansprüchen man gerecht werden will. Und genau darum kann man nicht sagen was besser ist oder nicht.




Allerdings hätte ich sicher ein paar Mal öfter Saufen gehen können :p


hat noch keinem geschadet :)




Geforscht hätte ich auf der WU sicher noch weniger als auf der FH, weil da haben wir wenigstens ständig für Firmen (bezahlte) Projekte machen müssen.



das liegt wohl eher daran, dass auf einer FH das Betreuungsverhältnis bedeutend besser ist und daher vielleicht die Studenten mehr eingebunden werden (können). Es gibt aber auch auf der WU Institute die für Firmen bezahlte Projekte machen, an denen dann auch STudenten mitarbeiten zb Entrepeneurship)

emu
25-09-2003, 11:32
Ich würde es auf der FH Johanneum in Graz mit Industriedesign versuchen wenn ich nochmal die Wahl hätte. Der Kiska ist dort Prof., ein österr. Kapazunder des Industriedesigns (KTM).
Hab mir letztes Jahr sogar überlegt noch umzusteigen, aber nach 4 Jahren Architektur hat das wenig Sinn. Ich muß zugeben, ich hab extrem viel Zeit auf der Uni verschissen, zum Glück studier ich wenigstens das (mit Veterinärmed.) längste Studium -10 Jahre Durchschnitt, da fällt es nicht so auf! ;)

Der neue Studienplan auf der TU gefällt mir total gut, im zweiten Abschnitt 2 Module, 4 Entwerfen und ein paar Wahlfachstunden. Es steht einem also komplett frei in welche Richtung man geht, ich mach das Modul "digital architecture" und (eh kloa) Industriedesign.

Universitäten: 80% Forschung und 20% Lehre (wers glaubt)

emu
25-09-2003, 11:36
Ein paar nette Daten übers Architekturstudium, die ich mir von meinem Studienanfang ´97 gemerkt habe:

ca. 600 Studienanfänger auf der TU
Insgesamt 4500 Architekturstudenten in Wien (TU, Angewandte, Akademie)
Dropoutqoute auf der TU 7/8 (ein Achtel absolviert!!)
Durchschnittliche Studiendauer 10 Jahre
2 von den 4500 schaffen es im Jahr, innerhalb der Mindeststudiendauer fertig zu werden (aber ich glaub nicht auf der TU)

klingt unglaublich effizient, huh? :(

Joe H
25-09-2003, 11:42
Eigentlich wollte ich mich ja gar nicht an diesem Glaubenskrieg (Uni vs. FH) beteiligen, aber was hier an Allgemeinplätzen und Klischees über die Uni abgelassen wird kann ich so nicht stehen lassen


Original geschrieben von Christoph
Wie sieht denn die "Theorie" auf der Uni aus?
Und ich glaub da liegt der Unterschied im Bereich Grundlagen/Theorie: auf der Uni wird der Stoff gelernt und bei der Prüfung runtergebetet.
Auf der FH wird der gleiche Stoff gelernt, aber bei Prüfungen wird nicht geschaut ob man auch Seite 749ff kann, sondern ob man den Inhalt verstanden hat und anwenden kann.

Das ist so lächerlich, das ich nicht einmal drauf eingehen möchte. Ich lad dich ein Mal auf der TU eine größere Prüfung irgendeiner Studienrichtung zu probieren. Bin gespannt wie weit du da mit auswendig lernen kommst.


Original geschrieben von Christoph
Der Unterschied ist dann halt, dass es auf der Uni eher in Richtung Grundlagenforschung geht, während die FHs eher im Bereich Entwicklung/Innovation tätig sind.

Da würd ich schon bitten ein paar bekannte/erfolgreiche Wissenschafter zu nennen, die ihre FORSCHUNG an einer FH betreiben.


Original geschrieben von Christoph
Was mir grad noch einfällt: was ist eigentlich mit Studienrichtungen wie Grafik oder Bildhauerei? Da wird auch mehr praktiziert als theoretisiert ;)

Kunstrichtungen sind ein ganz schlechtes Beispiel, weil sie von der Struktur her mit nichts anderem vergleichbar sind. Die jetzt sog. "Kustunis" haben bis vor kurzem auch "Hochschulen" geheissen, was mir persönlich besser gefallen hat, weil die Arbeit dort mit einem Unibetrieb eigentlich nix zu tun hat.


Original geschrieben von Christoph
Ich war an der WU, und ich war an der FH. Und hätte ich an der WU fertigstudiert, dann könnte ich mit Sicherheit nicht mehr als jetzt, wäre vielleicht noch nicht fertig, und hätte nichteinmal die (bescheidene) Berufserfahrung die ich schon habe.

Du machst gerade den Fehler die (zweifellos gewaltigen) Probleme der WU auf die Uni an sich zu projezieren. Ich weiss ja nicht was du auf der WU studiert hast, aber an anderen Unis sehen die Dinge zweifellos anders aus. Ich als Wirtschaftsinformatiker (Hauptuni, TU) würde auf jeden Fall darauf bestehen, dass ich eben nicht auf der WU war.

Christoph
25-09-2003, 11:50
Original geschrieben von 3mo
Ein paar nette Daten übers Architekturstudium, die ich mir von meinem Studienanfang ´97 gemerkt habe:

ca. 600 Studienanfänger auf der TU
Insgesamt 4500 Architekturstudenten in Wien (TU, Angewandte, Akademie)
Dropoutqoute auf der TU 7/8 (ein Achtel absolviert!!)
Durchschnittliche Studiendauer 10 Jahre
2 von den 4500 schaffen es im Jahr, innerhalb der Mindeststudiendauer fertig zu werden (aber ich glaub nicht auf der TU)

klingt unglaublich effizient, huh? :(

Ich kenn einige Leute die an der TU Architektur fertigstudiert haben. Und die waren eigentlich alle während dem Studium schon in der Branche tätig undhaben dann nur noch nebenbei fertigstudiert.
Was ich so gehört habe ist das aber mitunter auch gscheiter als fertigzuwerden, weil grad am Anfang ist's schwer als fertiger Architekt wirklich eine fixe Anstellung zu finden. Und als Student ist's halt eher normal "nebenbei" kleinere Sachen zu machen (die dann eh mehr Zeit in Anspruch nehmen als ein regulärer Job :p )

Ich hab im Jahrgang auch 2 Ex-Architekten gehabt, die ein wenig vom Weg abgekommen sind :D

Birki
25-09-2003, 12:04
Original geschrieben von Niiiki

Puh.... würd aber schon sagen, dass es ein bissl Tendenz zur FH gibt! Ich würd meinen ein Mensch der von vornherein selbststädig, der wird ned unselbststädniger durch eine FH......
hallo!
als aelterer mensch, uni- und ex-fh-lehrer, und betreuer von vier fh-berufspraktikanten und uni-absolvent (und seit einiger zeit berufstätiger mensch) sag ich jetzt nix dazu, was besser oder schlechter ist.

wie schon gesagt, kann ich Dir ein paar tips geben. ich kann Dir ausserdem anbieten, Dich mit einem professor an der wiener medizintechnik - fh bekanntzumachen, der gleichzeitig ein kollege von mir ist, und ein netter mensch. sicherlich kann er Dir einen tieferen einblick darin geben, was da so ablaeuft...

check mas halt am sonntag, oder ?
lg
birki

womanizer
25-09-2003, 12:05
wie überall gibt es pro und contra und so kann man nicht das eine gänzlich verurteilen.

ich habe mich auch vor ca. 2 jahren an einer FH (Marketing & Sales) beworben, da ich mir ähnliches überlegt habe. Die FH trifft genau meine Interessen und ich brauche mich nicht Dingen herumkämpfen, die mich nicht besonders interessieren. Um dieses Faktum kommt in den meisten Fällen bei der UNI Ausbildung nicht herum, da die UNIs einen sehr generalistischen Ansatz haben. Ich wurde allerdings vor rund 2 Jahren dann leider oder gott sei dank nicht in die FH aufgenommen. Seither bin ich Wiwi Student an der Linzer uni und ich bereue diesen Schritt in keinster Weise. Vor allem denke ich dass die Selbstorganisation beim Uni Studium ein tragendes Element einer Hochschulausbildung sein sollte, denn diese Fähigkeit lässt sich auch wirklich in der Praxis und generell im Leben umsetzten. Und seit mir nicht böse aber in der FH lernt man das nicht und irgendwann muss man sich halt mal vom vorkauen und vorschneiden lassen abkapseln.

das riesen problem, dass viele studenten auf der uni haben und wieso die uni mit ihren langzeitstudenten verschrien ist, ist dass die studenten eine mangelnde selbstdisziplin haben und ihr zeitmanagement nicht ordentlich im griff haben. aber es gibt auch andere studenten und meiner meinung hat ein student, der sein studium in oder unter mindeststudiendauer absolviert mehr drauf als ein FH-Studium, der sich 4 jahre alles vorlegen lässt und keinen plan von zeitmanagement hat, auch wenn er es vielleicht theorethisch gelehrt bekommt.

weiters ist die uni ausbildung sehr generalistisch angelegt. ich dachte auch früher, das sind lauter studenten die viel aber nix ordentlich wissen. mittlerweile denke ich anders darüber. ich weiss zwar nicht wie das im technischen bereich aussieht. im wirtschaftlichen bereich wird laut umfragen der generalist dem spezialisten in zukunft vorgezogen werden. was auch total verständlich ist. wie soll ein marketing FH absolvent eine marketing abteilung ordentlich führen können, wenn er keine ahnung von finanzierung oder controlling hat.

weiters fällt es dir viel leichter dein berufsfeld zu modifizieren oder zu wechseln. seien wir uns ehrlich, auf den unis und den fhs lernt man viel, aber wieviel brauchen wir davon in der praxis. die praxis schreibt ihre eigenen gesetze und ich sage nur "learning on the job". darum denke ich dass eine fundierte allgemeinbildung den richtigen background dazu schafft.

ein weiterer vorteil der uni ist du kannst unendlich viele leute kennenlernen, was dir in einem land wie österreich (vitamin b verseucht) zu ungeahnten karrieremöglichkeiten helfen kann. und auf der uni lernst du auch deine soziale kompetenz zu entwickeln. gibt es nicht schon genug mobbingschweine in dieser geschäftswelt?

allerdings stehen dem gegenüber auch einige nachteile. überfüllte lehrsäle, schwierigkeiten in kurse zu kommen, oft kein persönlicher kontakt zu prof., man macht die div. projekte meist unentgetlich ohne wirkliche anerkennung der leistungen

also ich will dir die fachhochschule nicht ausreden, denn ich wollte ja selbst früher dort hingehen, allerdings habe ich die uni schätzen gelernt und sehe jetzt sehr viele vorteile. und die zukunft wird die wichtigkeit der unis als tragende hochschulausbildung in unserem schulsystem zeigen. es wird sich eine bestimmte verteilung der studenten auf fh und uni einpendeln wobei die fh - studenten noch eine bisschen zurück gehen werden aber auf keinen fall verschwinden werden, da sie sehrwohl ihre berechtigung haben.

und ob jetzt eine fh-student oder uni absolvent völlig planlos und ohne wissen herumrennt liegt meist an ihm und seiner person. selbstorganisation ist gefragt und wie du dich später verkaufst im berufsleben. denn eins ist klar, diese ewige frage nach job nachwerfen und ein jahr arbeitslos sein liegt nur an dem einzelnen, denn ausgezeichnete personen sind und werden immer gefragt sein und auch einen topjob bekommen. es kommt nur darauf an wie du dich verkaufst.

LBJ
25-09-2003, 12:08
Kannst du das jetzt zusammenfassen?......
bin a bissi lesefaul.

Christoph
25-09-2003, 14:56
Original geschrieben von womanizer
Die FH trifft genau meine Interessen und ich brauche mich nicht Dingen herumkämpfen, die mich nicht besonders interessieren.

ein weiterer vorteil der uni ist du kannst unendlich viele leute kennenlernen, was dir in einem land wie österreich (vitamin b verseucht) zu ungeahnten karrieremöglichkeiten helfen kann.
Ähm, aber grad auf der FH hast 30 Wochenstunden mit Anwesenheitspflicht. Und bei den 30 Stunden werden immer welche dabei sein, die stinklangweilig und unwichtig sind. Aber man muß trotzdem drinsitzen.
Anders sieht's auf der Uni aus. Da hat man eine gewisse Wahlfreiheit, und bei Pflichtvorlesungen reicht's oft wenn man nur zur Prüfung erscheint. Im Endeffekt hab ich auf der FH jetzt 81 verschiedene Vorlesungen besuchen MÜSSEN. Glaubst echt die waren alle interessant?
Du kannst mir aber auch eines glauben: bei 81 verschiedenen Vorlesungen geht die Ausbildung nicht nur in die Tiefe sondern auch in die Breite. ;)

Das mit dem Vitamin B stimmt auch nicht unbedingt. Ich kann jetzt nur für die FH sprechen die ich besucht habe. Und dort geht die internationale Elite ein und aus. Nicht nur am touristischen Sektor sondern ganz allgemein (Erben, Kinder von Vorstandvorsitzenden & Politikern, Ex-Hochadel,...). Denn im Gegensatz zur Uni brauchst bei der FH schon mal VItamin B um überhaupt angenommen zu werden (es ist ein Irrglaube, dass in einer FH tatsächlich die besten 50 von über 3000 Bewerbern sitzen). Und während sich das Publikum auf einer Uni gut durchmischt, bist Du auf der FH tatsächlich täglich mit denen im Kontakt. Und der Kontakt zwischen Absolventen und Studierenden ist auch sehr eng (was auf der Uni auch kaum möglich ist bei Zigtausenden Absovlenten und Tausenden Studenten).
Ich denke, grad da kann die FH ihre Stärken voll ausspielen.

Außerdem hab ich noch nie gehört, dass man von der Uni ins Casino und auf den Golfplatz geschickt wird :D

Niiiki
25-09-2003, 15:13
ich glaub ich nehm das angebot vom birki an mal ein bissi drüber zu quatschen.....

weil bewerbung schreiben kann ich ja soviel ich will, muss dann ja schluss endlich ned hin!

Aber trotz aller vor und nachteile von uni und fh werde ich doch zur fh (gegen den willen meiner eltern) tendieren!
meine schwägerin hat einen doktor in bio und meint, dass eine fachhochschule, die wirklich das eigene interessensgebiet trifft, weitaus besser is!
gut, mein bruder hat vet med gemacht (is fertig mit 28 wobei er 2 semester wu war, 1 jahr freiwillig und 1 mal in da ahs durchgeflogen is *stolzbin* :D ), die andere schwester is anwältin, da hats ned so die alternativen gegeben! (zur info, ich hab 5 ältere halbgeschwister!!! :D ) aber bei mir gibts die halt... und ich wers wahrscheinlich nützen!

aber was will ich... ich bin grad 18 :D kann ma da scho wissen was ma wirklich will???

Ich richt euch dann in einem jahr aus, was es geworden is :D

Lg

harZen
25-09-2003, 15:16
also bist eher der praktische a fh´ler der in kurzer zeit an schnellen überblick über eine sache vorgekaut bekommt und sich eher net selbst wissenschaftlich was erarbeitet. :D ps: bin auch fhler. hab meinen abschluß doch schon einige zeit hinter mir. fh=schnell, überblick, eher direkter zugang zu dem was die wirtschaft gerade benötigt (siehe auch mitsprache, und relativ kurze evaluierung der lehrpläne) uni=selbstständig(er)es erarbeiten als auf fh, sicher mehr tiefe in den einzelnen gebieten. auf alle fälle: zählen tut die person, was sie aus ihrer jeweiligen ausbildung macht. weil: umsetzen tu ma des ganze dann ja wohl doch a bissl länger als ma für die ausbildung brauchen. soll heißen: ausbildung is ja nur ein einstieg zum umsetzen, und vor allem weiterführen meiner lebensplanung.

harZen
25-09-2003, 15:23
ich finde, daß es wichtig ist, daß du das, was du jetzt machst aus überzeugung machst, und nicht weil irgendjemand meint diese ausbildung oder jene ausbildung bringt dir dann irgendwann in 5, 10, 15, 20,... jahren (oder in einem späteren leben ;) ) einmal "was". tu das was du jetzt und in nächster zukunft machst aus deiner eigenen überzeugung, nur das schafft dir die möglichkeit darauf aufzubauen. es ist glaub ich nicht so wichtig ob fh oder uni oder wasweißich. das fachgebiet sollte einmal passen. alles weitere wirst du dann schon machen.

Rossl
25-09-2003, 16:12
Original geschrieben von harZen
fh=schnell, überblick, eher direkter zugang zu dem was die wirtschaft gerade benötigt (siehe auch mitsprache, und relativ kurze evaluierung der lehrpläne) uni=selbstständig(er)es erarbeiten als auf fh, sicher mehr tiefe in den einzelnen gebieten.

Wie harZen geschrieben. Die FH bildet Leute aus, die die Wirtschaft gerade benötigt. Und was ist, wenn die Wirtschaft diese Richtung der Ausbildung nicht mehr benötigt? Da tut sich ein generalistisch ausgebildeter Uni-Absolvent wohl dann doch leichter.

Oder lieg ich da komplett falsch?

Christoph
25-09-2003, 16:36
Original geschrieben von Rossl
Wie harZen geschrieben. Die FH bildet Leute aus, die die Wirtschaft gerade benötigt. Und was ist, wenn die Wirtschaft diese Richtung der Ausbildung nicht mehr benötigt? Da tut sich ein generalistisch ausgebildeter Uni-Absolvent wohl dann doch leichter.

Oder lieg ich da komplett falsch?
Dann geht's den FH-Absolventen so wie einem großen Teil der Uni-Absolventen.
Oder glaubst, dass alle Nederlandistik-, Kunstgeschichte-, Sportwissenschafts- und Psychologie-Absolventen tatsächlich in ihren Fachgebieten tätig sind? :D
Ich find das immer recht unterhaltsam wenn mir Manager verraten was sie wirklich studiert haben :p

Und so eingeschränkt sind ja FHs auch wieder nicht. Wenn ich ein Hotel, einen Reiseveranstalter und eine Fluglinie controllen kann (da haben wir neben Grundlagen-Controlling noch spezielle Vorlesungen gehabt), dann kann ich das auch bei jedem anderen Konzern. ;)

FHs sind nicht immer so spezialisiert wie ihr Name vermuten läßt (wobei: wo liegt die Spezialisierung bei "Internationale Wirtschaftsbeziehungen" oder "Sales und Marketing" - damit wird man auch die nächsten Jahre noch Jobs finden ;) ).

Außerdem muß man sich ohnehin bei den meisten Universitätsstudien spezialisieren - bei Medizin, bei Jus, bei Wirtschaft,...
Weil bei jemandem der von allem eine ein wenig Ahnung hat, besteht die Gefahr, dass er von nichts wirklich was weiß ;)

cirex
25-09-2003, 18:43
zum thema fh vs. uni kann ich nicht viel sagen, habmir zwar grad meinen mag. (fh) abgeholt war aber noch nie auf einer uni...leider!

aber ein tip: am tgm (dort hab ich meine matura für boimedizinische technik absolviert) gibts glaub ich auch irgendwas weiterbildendes im medizinisch-technischen bereich schau 's dir mal an

www.tgm.ac.at

adal
25-09-2003, 18:54
FH und Uni kann man nicht vergleichen, FH bedeutetin kürzester Zeit den vorhandenen Bedarf der Wirtschaft mit vorhandenem Wissen abdecken, Uni bedeutet Zeit für persönliche Entwicklung und Entwicklung des Wissens.

Unistudium ist sicher bis zu einem gewissen Grad Luxus, ich bin jedenfalls froh, diesen Luxus gehabt zu haben. Ich habe viele Bekannte die (auch berufsbegleitend) FH gemacht haben, ist eine sehr anstrengende und fordernde Verlängerung der Schule, sehr ähnlich den amerikanischen Unis.

Zeit für Grundlagenliteratur (Marx, Smith ...) bleibt da keine, ob das gut oder schlecht ist sollte man halt vorher für sich wissen. Einfach vorher das Ziel definieren, dann ergibt sichs von selbst.

Ich würde mich sofort wieder für die Uni entscheiden ...

pusztaschnecke
25-09-2003, 19:06
habmir zwar grad meinen mag. (fh) abgeholt hört sich gut an... :D :D :p

deathhero
25-09-2003, 19:32
Hallo Niiiki

Hab grad von meinem cousin erfahren, dass die FH in Krems voll der Sch*** is.
Zitat von ihm: "die heißen bei uns, den molekularbiologen und den pharmazeuten nur noch "kartoffelzüchter" "

er macht a FH für Biotechnik aber nicht des Technikum. laut ihm sind des auch Luschn....

übrigens fliegst bei ihm aus FH raus wenn 2 stunden unentschuldigt fehlst bzw 20 min zu spät kommst...


jo des wars

er meldet sich e bald an dann könnts ihm jo sei meinung sagen :D

lg michi

Niiiki
25-09-2003, 22:40
Original geschrieben von deathhero
Hallo Niiiki

Hab grad von meinem cousin erfahren, dass die FH in Krems voll der Sch*** is.
Zitat von ihm: "die heißen bei uns, den molekularbiologen und den pharmazeuten nur noch "kartoffelzüchter" "

er macht a FH für Biotechnik aber nicht des Technikum. laut ihm sind des auch Luschn....

übrigens fliegst bei ihm aus FH raus wenn 2 stunden unentschuldigt fehlst bzw 20 min zu spät kommst...


jo des wars

er meldet sich e bald an dann könnts ihm jo sei meinung sagen :D

lg michi

ah! wie aufbauend, jetzt gez ma gleich viiiiiel besser :f: