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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Freerider u Hardtail od nur Freerider



martinsc
31-08-2011, 08:12
Hallo
Ich habe momentan ein Cannondale Moto und spiele mit dem Gedanken mir ein zusätzlich ein Hardtail zu kaufen (Cannondale Flash oder ähnliches). Am Wochende habe ich das Cannondale Claymore gesehen und überlege seit diesem Zeitpunkt ob es nicht eine Alternative wäre das Moto zu verkaufen und anstatt des Hardtails u des Motos nur das Claymore zu Hause zu haben.

Dass das Claymore mehr Federweg besitzt als das Moto ist mir bewusst. Es wäre aber leichter und wenn man ein wenig herumstöbert kommt man immer wieder auf Berichte wo das Claymore sehrt gute "Bergaufeigenschaften" zu gesprochen bekommt.

Stimmt das? Macht meine Überlegung Sinn?
Was haltet ihr allgemein vom Claymore?

Bereiche möchte ich mit den Rädern od dem einen Rad folgende Abdecken: Touren, Freeride, hin u wieder Bikepark/DH,


Bin schon sehr auf eure Meinungen gespannt:D

lg martinsc

grey
31-08-2011, 08:30
Das Claymore 2 geht bergauf ganz anständig.
Ein kleine "schwäche" hats wenn man auf flachen oder leicht bergauf gehenden trails mittreten muss, da schnupfst im "flow" mode schnell mal mit dem pedal eine wurzel oder ähnliches - aber wenn man sich daran gewöhnt hat ist das kein problem mehr.

Im Endeffekt ist die frage ob du ein oder 2 Bikes willst, wennst eins willst mitdem man "alles" machen kann, ist das claymore schon eine feine option.
Wenn 2 Bikes für dich in Ordnung wären würde ich mir ein, mehr oder weniger, günstiges hardtail zum moto dazunehmen, sofern du dein moto behalten willst.

Das ALUTECH Fanes wird ja auch in aller-aller-aller höchsten tönen gelobt, kommt ja fast an die huldigungen der LV bikes ran :)

Ein 2. LRS fürs Claymore fürn Park Einsatz ist allerdings auch eine überlegung wert, genauso wie eine verstellbare sattelstütze ein musthave ist.

Sonyverdadero
31-08-2011, 09:12
Stehe bzw. stand auch vor derselben Entscheidung ... hab´ sie für mich aber bereits getroffen ;)

Nur mein Zugang ist von der "anderen" Seite. Denn ich fahre eigentlich seit einigen Jahren immer ein Scalpel, möchte aber unbedingt nächstes Jahr mehr in Richtung "gröbere" Touren, Freeride bzw. Bikepark gehen. Die Überlegung war nun also ... eins oder zwei ... ?
Auch ich hab mir dazu das Claymore bzw. Jekyll genauer unter die Lupe genommen. Zu Guter Letzt bin ich aber davon überzeugt, dass es die vielgerühmte "eierlegende Wollmichsau" nicht gibt und alles immer irgendwo nur eine Kompromißlösung darstellt.
Das Claymore ist sicherlich auch bergauf nicht schlecht ... nur wenn es dann darum geht innerhalb einer vlt. "Hardtail - lastigen Bikerrunde" eine Ausfahrt zu bestreiten, dann hat man hier sicherlich das Nachsehen. Gleiches passiert mit einem Jekyll, wenn´s auf einen entsprechenden Trail geht ... und im Bikepark möchte ich es mir gar nicht vorstellen :confused:

Aus diesem Grund werde ich auch 2012 das neue Scalpel fahren und mir zusätzlich einen Freerider zulegen :devil:

grey
31-08-2011, 09:28
wenn man zwanghaft immer vorne dabei sein muss ist das natürlich ein problem..
Da würd ich aber dann 10 verschiedene Räder empfehlen um bei jeder disziplin bei den "Touren" ja vorne dabei sein zu können.. ;)

Mit dem Claymore gehts im Bikepark schon ganz fein dahin, ein DH bike wird dir natürlich davon fahren können genauso wie ein reinrassiger freerider.
Für mich wars wichtig überall raufzukommen wo ich bisher mit dem marathon fully auch raufkam, und das tu ich - es geht sogar besser. ;)

Wie gesagt, mmn. steht und fällt alles mit der Entscheidung ob man ein oder 2+ Bikes will und diese auch in den Urlaub mitnehmen :D
Da das für mich nicht in frage kam ist das Claymore durchaus ein Kompromiss der gefällt.

riffer
31-08-2011, 09:33
Fahren können - mit dem Claymore kann man natürlich Touren fahren, aber durch das Gesamtkonzept und sinnvollerweise dickeren Reifen verträgt sich das nicht so mit schnellen Hardtailrunden.

Fahren wollen - naja, eben, Gewicht, Winkel, Reifen/Laufradkombi und Übersetzung sind je nach den angestrebten Touren und den Bikeparkbesuchen schon spaßhemmend, mal da mal dort.

Insgesamt ist wahrscheinlich weder noch die beste Entscheidung. Ein anderes Fully mit mehr Möglichkeiten als das Moto (falls es dir zu wenig bergab kann) oder eben das Moto weiter für den einen Bereich und was Schnelles (Hardtail oder leichtes Fully bsi 120mm) ist sicher die bessere Kombination. Der Einsatzbereich vom Claymore ist groß, aber es kann dafür nicht überall voll die Wünsche erfüllen, die ein spezialisiertes Gerät kann, auch wenn es ein sehr weit gebrachter Kompromiß ist. Wie ja eben auch greyz aus seiner Erfahrung schreibt.

mx-orange
31-08-2011, 09:39
Ein zweites Radl zu haben, wenn mal wieder was hin ist, oder die Gabel beim Service, ist auch noch ein Argument gegen die eierlegende Wollmilchsau.

martinsc
31-08-2011, 11:25
das mit den 2 Rädern würd ich mir gern ersparen - wenns einen sinnvollen Kompromiss gibt

des Moto halt auch ein paar Umbauten benötigen (Laufräder, hinterer Dämpfer)

Bikepark ist 4-5 mal im Jahr ein Thema nach momentanen Stand

Hauptnutzung liegt eher im Touren u Freeridebereich

fraglich ist was das Moto wert ist

kann man die Bremse am Claymore mit der Magura Louise vergleichen? Gründe wenn nein?

riffer
31-08-2011, 12:54
Meinst du eine Version der Avid Elixir? Vergleichen kann man sie schon, die Elixir ist eigentlich eine sehr moderne, leichte und recht kräftige Bremse, die sich als so etwas wie ein Standard bei Serienbikes etabliert hat. Kann man nehmen, ich persönlich hab mir vorn manchmal mehr gewünscht, aber einer Magura Louise sollte sie etwa gleichauf begegnen.

Ob du für 4-5 Parkbesuche im Jahr 180mm Federweg ist die eine Sache, wenn du sonst eher technische Sachen fahren willst, ist ein Bike wie Claymore, Canyon Torque, Liteville 901 etc. nicht schlecht. Falls du das eh mit dem Moto auch fährst, würde ich dabei bleiben und bei Bedarf mal eher ein DH-Bike ausborgen.

Und dann hättest durchaus Budget für Tuning am Moto oder ein Bike für andere Bereiche. Ist halt meine Meinung. Also irgendwo zwischen "Für jedes Gebiet das optimale Rad", was übertrieben ist, und einem Fabelgerät, das alles optimal können will, aber real nur ein Rad ist, das gut bergauf geht, bergaborientierte Proportionen hat und eher schwer ist, liegt das Modell:

Zwei Bikes, die minimal überlappen, und für alles andere recht breit abdecken, für den Notfall gibt es Leihbikes.



Allerdings: Wenn du das Claymore haben willst, dann probier es mal aus und leg es dir bei Gefallen zu, das macht in dieser Hinsicht auch Sinn und Spaß, wenn dein Budget es erlaubt...

martinsc
31-08-2011, 13:08
das buget würde es erlauben aber ich will es ned locker machen wenn ich mir nciht sicher bin und auch nicht wenn ich dann erst wieder die selbe Situation hab wie jetzt.

für das claymore würd ich des geld nur locker machen wenn ich des moto hergeb und kein hardtail kaufen will

wie gesagt es kommt auch drauf an was des moto wert ist - wenn ich überzeugt bin, dass das claymore ein sinnvoller Kompromiss zu Moto+Hardtail ist, dann würd ich die Einnahme vom Moto+ das Geld fürs Hardtail ins Claymore investieren. Wenn sich das nicht ausgeht dann muss ma eh über die Moto (mit u Hardtail Kombi nachdenken und ggf das Moto tunen

bikepark hab ich die letzten beiden mal auch so gelöst dass ich mir dher ausgeborgt hab

die Louise im Vergleich zur Avid Elixir CR w/ 203-185 rotors

riffer
31-08-2011, 14:10
Ich weiß nicht, wenn ich Claymore statt HT und Moto lese, erkenne ich keinen Kompromiß, immer weniger, je öfter ich drüber nachdenke. Könnte sein, daß das Claymore beides eben besser kann als das Moto, aber nicht so, daß ein Hardtail wirklich ersetzt wird. Und eben ein Downhiller auch nicht 1:1...

Die Elixir ist meiner Meinung nach keine DH oder FR Bremse, aber sie wird dort oft eingesetzt. Eine Saint, Gustav, Code wird sie deshalb nicht, nur braucht die auch nicht jeder. Wie gesagt, gleiche Klasse wie die Louise, etwas neuer und leichter halt.

martinsc
31-08-2011, 15:24
der downhiller ersatz ist mir nicht so wichtig