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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Materialverschleiß??



c' mon
14-12-2011, 00:01
so hab mal ne frage, geht eigentlich oftmaliges schalten aufs material? den ich bin eig ein ziemlich eifriger schalter und ändere ziemlich oft den kranz... mach ic hmir da auf dauer den springer, die kette oder sonstwas kaputt??

euer c'mon

ventoux
14-12-2011, 06:53
Für den Zahnkranz wird es sogar besser sein, weil die Laufleistung gleichmäßiger verteilt wird über die einzelnen Ritzel.
Schaltungsteile werden wohl etwas früher verschleissen.Aber zum Gänge wechseln ist die Schaltung nun mal da.
Selbst hier wird sich der Verschleiss in überschaubarem Rahmen halten.Ein Schaltwerk oder Umwerfer sollte auch trotz häufigem schalten einige Jahre halten.
Und Antriebsteile gehören ohnehin regelmäßig getauscht.

Siegfried
14-12-2011, 07:45
Kette und Kassette sind die Teile an der Schaltung, die dem höchsten Verschleiß unterliegen.
Kettenblätter an der Kurbel halten - abhängig vom Schaltverhalten (Schräglauf der Kette usw....) deutlich länger, verschleissen aber auch.

An Schaltwerk und Umwerfer unterliegen hauptsächlich die Bowden und Züge einem Verschleiss. Die Kabel längen sich mit der Zeit, korrodieren, laufen rauh....dann hakelt die Schaltung, geht nicht mehr sauber, und Schalten macht keine Freude mehr. Daher gehört auch hier von Zeit zu Zeit mal getauscht.

Ein verschlissenes Schaltwerk ist bestimmt die Ausnahme, aber die Schaltröllchen am Käfig konen nach Zig tausenden Kilometern auch mal hinüber sein. Einen verschlissenen Umwerfer hab ich bisher noch nicht gesehen.

ventoux
14-12-2011, 19:58
Ein verschlissenes Schaltwerk ist bestimmt die Ausnahme, aber die Schaltröllchen am Käfig konen nach Zig tausenden Kilometern auch mal hinüber sein. Einen verschlissenen Umwerfer hab ich bisher noch nicht gesehen.

Dem kann ich nicht ganz zustimmen.Musste schon ein paar Umwerfer tauschen weil sie einfach zu viel Spiel bekamen und dadurch nur noch widerwillig die Kette wechselten.Andere wieder brachen durch Chainsucks.Diese aber meist verursacht durch verschlissene Kettenblätter, also großteils Eigenverschulden.
Dabei reden wir aber über einige tausend nicht materialschonende Kilometer am MTB.