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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : hundebiß beim biken



lord sinclair
19-03-2012, 11:52
werte forums-kollegInnen,

möchte euch um euren rat bzw. evtl. sogar erfahrung bitten:

mich hat am wochenende beim biken im wienerwald ein hund gebissen (hund an leine, aber ohne beißkorb)...verletzung ist nicht schlimm, im wesentlichen nur kratzer am oberarm (!), aber die ärzte im akh meinten, damit ist nicht zu spaßen, wegen der infektionsgefahr.

nungt - bin seither auf augmentin unterwegs...

im grunde genommen wäre das alles nicht so schlimm. viel schlimmer als der kratzer war aber die art und weise wie die werten hundebesitzer mit der tatsache umgegangen sind, daß ich gebissen worden bin...anstatt ein wort des bedauerns oder der entschuldigung zu verlieren, wurden wir (war zu zweit unterwegs) mächtig niedergemacht, daß wir im wienerwald natürlich nicht radfahren dürfen, scheiß biker, etc. etc. etc..

da mir die ärzte nahegelegt haben, den vorfall anzuzeigen, habe ich am samstag die anzeige erstattet...wie schaut es aus eurer sicht mit einer klage aus?!?

ist euch sowas schon passiert?!?

es war der erste ausflug mit dem mtb auf die eiserne und dann gleich das...und dann noch so ein wochenende und ich nicht am rad :f:

bitte um eure kommentare...

gruß
lord sinclair

Sunblocker40
19-03-2012, 12:34
Grüß Dich!
Mir ist fast dasselbe vorigen Herbst im Wald bei Mödling passiert.
Gebissen wurde ich in die Wade.
Der Hundebesitzer hat zwar mit seinem Hund geschimpft, mich aber ignoriert und ist schnellen Schrittes weiter gegangen.
Ich selber konnte erst nach ein paar Minuten wieder weiterfahren.
Der Biss war nicht groß und beim Arzt war ich auch dann nicht.
Seid damals mach ich jedenfalls einen sehr weiten Bogen um jeden Hund den ich sehe.


LG

PatschnPicker
19-03-2012, 12:44
Ich tät Schwerzensgeld einklagen.
Überall Hunde ohne Leine und Beißkorb und dann kann man sich von den Besitzern noch blöd anreden lassen ...

Sleipnir
19-03-2012, 12:45
ist euch sowas schon passiert?!?

Bevor mich der Hund beißt, beißt mein Spay den Hund.

Hab mein Pfefferspray schon 2 x verwenden müssen, leider.

AeroStef
19-03-2012, 13:05
Bin selbst Hundebesitzer und finde das Verhalten so mancher (leider vieler) HHalter äußerst fragwürdig. Wenn das Biken auf dem Weg, wo du unterwegs warst, nicht verboten ist (ausgewiesener Maßen), dann klag den Trottel!!!

Dass dich der Hund "gezwickt" hat tut mir leid, allerdings ist der Hund eine arme Sau, denn der wird ja von dem Trottel geführt.

Bin auch schon oft von Hundehaltern angegangen worden am Kahlenberg, auf ausgeschilderten Bikestrecken, trotz Rücksichtnahme auf den "frei"laufenden Hund...nur meistens machen sich die Besitzer dann ziemlich in die Hose, wenn ich mit dicken Hals absteig und auf sie zumaschier und hab dann keine Probleme mehr.

Wie von Sleipnir beschrieben, Pfefferspray einstecken und Hund zusprühen. Restladung aufheben, falls der Besitzer dann auch noch austickt und den auch noch ordentlich verladen. Aber Achtung, immer Wasser zum Ausspülen der Augen bereitsstellen, nachdem sich das Tier oder der Mensch dann beruhigt hat und gleich die Polizei holen...

reini1100
19-03-2012, 13:07
Bevor mich der Hund beißt, beißt mein Spay den Hund.

Hab mein Pfefferspray schon 2 x verwenden müssen, leider.

und die Viecher haun dann tatsächlich ab? Besteht nicht die Gefahr das die noch narrischer werden?

Übrigens würde ich so einen Vorfall auch immer anzeigen. Natürlich is es a blede gschicht wenn man eigentlich mit dem Radl dort gar nicht unterwegs sein dürfte. Trotzdem ist der Hund (bzw. sein Besitzer) außer Kontrolle, das nächste mal beißt er dann einen Läufer ins Wadl, oder gar ein Kind...

AeroStef
19-03-2012, 13:43
Aus eigener Erfahrung, weil Anwendung beim Menschen...Position sofort nach dem Sprayen verändern, am besten seitwärts ausweichen. Wenn die Flüssigkeit oder das Gel die Augen trifft, wird das Tier oder die Person, aufgrund des heftig einsetzenden Schmerzes, genau dahin starten, wo es/sie dich als letztes gesehen hat...und wenn es/sie dich dann erwischt - kanns lustig werden :devil: wenn nicht wirds auch lustig, aber für dich nicht mehr schmerzhaft.
Allerdings wie beschrieben, sobald das Tier/der Mensch am Boden liegt und sich krümmt - SOFORT Flüssigkeit zum Auswaschen bereitstellen und auch helfen...Wenn das Zeug gewirkt hat, wirds keine Gegenwehr mehr geben.

Am besten auch davor mal zuhause das Prozedere üben - Trockentraining quasi ;-) (aber bitte unter Trockentraining NICHT verstehen, sich jemand oder etwas zu suchen und voll einzusprayen :-P)

OLLi
19-03-2012, 14:27
Meine Erfahrungen: Wurde auf der Pappelteichstrecke von einem Hund am Oberschenkel gebissen. Nicht tief oder arg aber nachdem der Speichel vom Hund die reinste Kloake ist, sollte man nicht lange mit der Versorgung warten. Reaktion der Halterin ... sie ist einfach weiter gegangen und hat nichts gesagt. Und das, obwohl der Hund ihr fast den Arm ausgerissen hat, als er zuschnappte. Hund war an der Leine aber ohne Maulkorb. Ich hätte mir erwartet, dass sich die Halterin a) vergewissert wie es mir geht und b) dass sie ihren Hund erzieherisch zusammen scheißt. Als ich sie zur Rede gestellt habe, musste ich mich rechtfertigen, wieso ich hier überhaupt mit dem Fahrrad fahre (auf einer Asphaltstraße!). Nach langem hin und her hat sie mir ihre Personalien gegeben und war einsichtig. Jemand hat sich dann dem Fall dankenswerter Weise angenommen und es ist ein bisschen Schmerzensgeld gezahlt worden, Hose war ja auch noch gelocht ...


Vor zwei Wochen - wieder im Maurer Wald - ist mir ein Hund nachgelaufen und hat permanent versucht meinen Oberschenkel zu schnappen. Das war kein Spielen mehr! Hab öfters gespürt wie er den Oberschenkel fest berührt hat. Der Hund war richtig in Fahrt und regelrecht bösartig. Zum Glück hatte er einen Maulkorb! Die Besitzerin machte ABSOLUT NICHTS. Sie ging seelenruhig weiter und hat nur versucht den Hund aus großer Entfernung zurückzurufen, das aber auch eher desinteressiert. Der Hund hat mich über 100m bergauf verfolgt bis es für ihn dann fad wurde.


Pfefferspray halte ich für übertrieben. Werde aber in Zukunft irgendein kleines Spraydoserl mitnehmen, um erzieherisch das nachzuholen, was die Besitzer verabsäumt haben. Mich ärgert das Verhalten der Besitzer wahnsinnig und ebenso die Tatsache, dass immer mehr Hundsviecher in Stadt & Wald unterwegs sind und alles vollgeschissen ist.

Donnie Donowitz
19-03-2012, 14:28
Ist mir vor gut 1 Jahr auf ausgewiesener MTB Strecke passiert. 4 oder 5 Hunde sind am Weg kreuz und quer gelaufen und die Besitzer haben, obwohl sie mich von weitem gesehen haben, keine Anstalten gemacht die irgendwie im Zaum zu halten. Ich bin dann im Schrittempo vorbei und hab dann prompt einen am Hintern hängen gehabt. Kein Wort der Entschuldigung sondern nur die lapidare Antwort das eh nix passiert ist.

Wahrscheinlich wärs gescheiter gewesen nicht zu Bremsen und als letzten Ausweg den Kleinsten umzufahren.

Leider gibts einige Vollpfosten unter den Hundehaltern. Bei denjenigen die sich so verhalten wie man sich's eigentlich erwarten würde, bedanke ich mich allerdings auch immer freundlich.

Donnie Donowitz
19-03-2012, 14:39
Die Gegend Maurer Wald/Schießstätte ist echt eine Kastrophe. Ich war dort früher oft Laufen. Aber nach etlichen Unangenehmen Erfahrungen hab ich's dort aufgegeben.

KungFuChicken
19-03-2012, 14:41
Gebissen wurde ich zum Glücke noch nie, hatte letztes Jahr aber doch ein blödes Erlebnis an der Kreuzeichenwiese. Hund sieht mich anscheinend schon aus der Entfernung und rennt wild bellend (ohne Maulkorb) auf mich zu. Ich bin dann präventiv stehengeblieben, der Hund ist allerdings wild schnappend an meinen Lenker hochgeschossen.

Als ich versucht habe weiterzufahren wurde der Hund nur noch aggressiver. Die Hundehalterin ist, obwohl sie die Situation von Anfang an wahrgenommen hat, nur sehr langsam auf mich zumaschiert und hat auch keinen Versuch unternommen den Hund an die Leine zu nehmen. Stattdessen wurde versucht das Tier mit "Leckerli" zu beruhigen.

Als ich meinem Unmut über die Situation geäußert habe folgte das obligate Bikerbashing (inkl. Schimpftirade der anwesenden Freundin). Nach einigen Minuten hat sich das Vieh dann beruhigt und ist abgezogen.

Mich würde interessieren wieviele hier wirklich mit Pfefferspray oder ähnlichem unterwegs sind. Ich hab das bis jetzt auf immer für übertrieben gehalten.
Wie sieht eigentliche die rechtliche Lage aus?

Donnie Donowitz
19-03-2012, 14:51
Erlaubt ist er soweit ich weiß.
Aber irgendwie kann's ja auch nicht die Lösung sein ständig mit'n griffbereiten Pfefferspray herumzugurken.

AeroStef
19-03-2012, 14:51
Der Einsatz, so sich nichts geändert hat, gegen Tiere ist zulässig, wenn Gefahr besteht gebissen zu werden. Du kannst danach nur wegen Sachbeschädigung belangt werden (Tier = Sache).

Beim Mensch siehts wieder ganz anders aus, Grundsatz der Verhältnismäßigkeit und absolute Notwehrsituation müssen vorhanden sein um nicht wegen Waffengebrauchs belangt zu werden. (Ich wurde freigesprochen - Gott sei Dank).

Inigo Montoya
19-03-2012, 15:35
bin vor ca. 2 jahren in neuwaldegg von einem hund gebissen worden. habe eine grosse wiese ueberquert und war dabei extra langsam unterwegs weil viel los war. der hund hatte mich aus ca. 15m wahrgenommen, ist sofort losgesprintet und hat mir in den knoechel gebissen. die hundehalterin hat den hund dann eingafangen, geholfen hat das meinem knoechel nicht mehr. hatte relativ tiefe bisswunden. weil ziemlich unter schock habe ich garnicht nach personalien gefragt. bin dann ins akh um die wunde versorgen zu lassen. das hat automatisch zu einer anzeige gegen umbekannt gefuehrt. aussage bei der polizei im 17. bezirk 2 wochen spaeter. gebracht hats natuerlich nichts.
ich bin inzwischen - logischerweise - noch vorsichtiger bei hunden. fahre sehr langsam wenn welche am weg sind und warte ab wie sie sich verhalten. bedanke mich immer wenn die hundehalter den hund sichern beim vorbeifahren. aber sollte ich nochmal von einem hund angegangen werden gibts tote...

ecalex
19-03-2012, 15:58
mich hat auch mal so ein Viech gezwickt; war zum Glück nur ein kleiner Kratzer. Die Besitzerin hat dann herumgeflucht weil "die bleden Radelfahrer überall hinkommen...";das war sogar auf einer öffentlichen Straße, aber im ersten Schreck bin ich leider viel zu schnell abgehauen...

Seither bremse ich für Hunde nur noch spät oder besser gar nicht.

2 hab ich schon erwischt :devil:

feristelli
19-03-2012, 16:10
Stattdessen wurde versucht das Tier mit "Leckerli" zu beruhigen.

Was der Hund dann als Belohnung auffasst. Unglaublich das Verhalten mancher Hundehalter ...

Bei manchen Hunden reicht's, sie mit dem übern Kopf hochgerissenen Rad zu verschrecken, macht zwar Spaß, aber in euren Situationen würd ich mich das nicht mehr traun.

riffer
19-03-2012, 16:34
@ecalex: Das mit dem "erwischt" finde ich nicht ok.

Mir ist allerdings dennoch dieser Gedanke gekommen, als ich im Weidlingbachtal auf dem schmalen Weg entlang des Bachs gefahren bin, etwa bei der Reitkoppel. Ein mittelgroßer Hund, der glücklicherweise mit etwas Ähnlichem wie einem Beißkorb (so ein Riemen rundherum war es glaub ich) hatte, kam ohne BesitzerIn auf mich zu und lief dann hinter meinem Hinterreifen auf die andere Seite des Rades und sprang zu meinem Schuh, den er spürbar gebissen hat (allerdings nicht durch). Dann drehte er ab, kam aber nach 100m nochmals von der Seite auf mich zu. Ohne Ansprechperson fühlte ich mich sehr unwohl und war nur froh, dass der Hund eben nicht durch den Schuh beissen konnte.

Wenn man von einem Hund gebissen wird, sollte man edenfalls die Daten des Besitzers mitnehmen und im KH zur Wundversorgung, ggf. muss man auch Tollwut impfen lassen, wenn der Hund nicht nachweislich geimpft ist. Was bringt´s, wenn man es nicht tut und Pech hat...


@feristelli: Das mit der Belohnung als vollkommen falsches Erziehungszeichen hab ich mir auch gedacht.

krümelmonster
19-03-2012, 16:44
ich kenne diese Thema leider auch, bin Gott sei dank noch nicht gebissen worden, habe aber durch das Laufen schon sehr viele unangenehme Erfahrungen gemacht.
Wie verhält man sich in solch einem Fall eigentlich richtig? Stehen bleiben? Zurück gehen bzw. davon laufen oder einfach auf ihn zu?

mx-orange
19-03-2012, 17:00
Ich hab' mit Stehenbleiben, Rad zwischen Hund und mir und beruhigenden Worten bisher noch jede Situation entschärfen können.
Wenn du nicht wegläufst, passt du nicht ins Jagdschema, Ausnahmen gibt's natürlich.

reini1100
19-03-2012, 17:23
Wie verhält man sich in solch einem Fall eigentlich richtig? Stehen bleiben? Zurück gehen bzw. davon laufen oder einfach auf ihn zu?

Die Hundeauskenner mögen mich korrigieren falls etwas nicht stimmt:

direkten Blickkontakt vermeiden
wenn der Hund nervös wird nicht davonfahren (wollen) sonder stehenbleiben, und das Rad zwischen Hund und Fahrer bringen
Hund anschreien, erschrecken

Kato
19-03-2012, 17:34
Weiß nicht warum viele Biker so Probleme mit Hunden haben?
Das kenn ich einfach nicht.
Kanns sein weil ihr Hunde hasst und das dies der Hund "riecht"?


Die Hundeauskenner mögen mich korrigieren falls etwas nicht stimmt:

direkten Blickkontakt vermeiden

Bin kein Hundeauskenner aber:
Ich schaue jeden Hund in die Augen!
Hatte noch nie Probleme mit Hunden
darum finde ich Pfefferspray auch unnötig

TGru
19-03-2012, 17:48
........
Ich schaue jeden Hund in die Augen!

da würd ich aber ganz vorsichtig sein - das ist eigentlich ein dominanz "test" bzw. wer ist der stärkere oder wer weg sieht ist der schwächere - wenn du da an einen sehr dominanten hund triffst - dann kann es sein, das der dann erst recht aggressiv wird und dich angreift!!

und weglaufen/ fahren oder der gleichen wird vom hund anders verstanden als vom menschen - ein aggressiver hund will dich jagen - ein verspielter hund siehts vielleicht als aufforderung und du glaubst er will dich beissen - ich denke auch das die hier schon mehrfach erwähnten tipps bzgl. absteigen und das rad zwischen dich und dem hund bringen sicher ein ganz guter ansatz ist um etwaige konflikte zu vermeiden - und bzgl. anzeige des hundebesitzers - wenn dir was passeirt ist - würd ich das aufjedenfall machen - 1. leinenpflicht! 2. aktuell sind ist das jungwild wieder da und d a besteht sowieso leinenpflicht und bei manchen von den "sogenannten" kampfhunden besteht sogar leinen + maulkorbpflicht -

aber das mit dem niederfahren oder erwischen find ich auch nicht gut - bin selbst hundebesitzer und wenn wer meinen hund anfährt, dann beiss ich denjenigen dann in seinen allerwertesten!! (abgesehen davon hat meine hündin 42kg und dann hauts denjenigen sowieso mal aufs maul!:D)

gruß tom

NoFatMan
19-03-2012, 18:19
Facharzt notwendig. ?...

KungFuChicken
19-03-2012, 18:28
Was der Hund dann als Belohnung auffasst. Unglaublich das Verhalten mancher Hundehalter ...

Bei manchen Hunden reicht's, sie mit dem übern Kopf hochgerissenen Rad zu verschrecken, macht zwar Spaß, aber in euren Situationen würd ich mich das nicht mehr traun.

Die Halterin hat in diesem Fall den Hund sowieso nicht unter Kontrolle gehabt. Ich hab leider die Rasse nicht mehr im Kopf, aber der Hund hatte doch eine recht beachtliche Größe und Statur - Erschrecken und wegfahren hab ich mich auch nicht getraut.


Weiß nicht warum viele Biker so Probleme mit Hunden haben?
Das kenn ich einfach nicht.
Kanns sein weil ihr Hunde hasst und das dies der Hund "riecht"?

Das war bei über hundert Touren im letzten Jahr die einzige Situation die mir diesbezüglich im Gedächtnis geblieben ist. Die Schuld suche ich eher nicht bei mir.
Idioten gibt es überall, auch bei Hundebesitzern.

Manfredo
19-03-2012, 18:47
Danke für die Info ....... eine kleine Menge Restladung des Sprays für den/die Idioten/in in der Dose belassen und ggf verwenden :f:
Leider ist die Anzahl derer die die Viecher nicht im Griff haben größer als die welche die Hunde ordentlich und vorbildlich führen.

TGru
19-03-2012, 18:50
Facharzt notwendig. ?...

Ich nehme mal nicht an, das du mich meinst!

Capt.Capslock
19-03-2012, 18:50
Natürlich muss ein Hundebesitzer für das Fehlverhalten angezeigt werden. Auch wenn du auf einer Strecke fährst, die du als Fahrradfahrer eigendlich nicht befahren dürftest. Du bist deswegen nämlich NICHT mitschuld, sondern es sind 2 verschiedene Strafdelikte. Der Hund weis ja nicht, das hier Fahrradfahren verboten ist. ;)
Sicher wirst du dann wahrscheinlich auch eine Organstrafe wegen unerlaubten Fahrens kassieren, doch die ist im Schmerzensgeld, auf das du bei einem uneinsichtigen Hundebesitzer klagen solltest, sicher inbegriffen.
Ich bin selber vor kurzem durch den Wald spaziert, als plötzlich ein Riesenhund a la Bernhardiener auf mich zulief und komische Räusperlaute von sich gab. Ohne Leine, ohne Beißkorb. Das typische "keine Angst, der tut ja eh nichts" hörte ich auch noch zusätzlich von seinem Herrchen. Ich schaute den Besitzer nur fragend an und meinte "Und als nächstes sagst du mir sicher: Ich versteh das nicht, das hat er noch nie gemacht!"
Ein Tier ist ein Tier und birgt immer ein Restrisiko (wie der Mensch übrigens auch). Es braucht sich ja nur fälschlich irgendwie erschrecken oder man fürchtet sich, bekommt die Eile und weckt damit seinen Jagdtrieb. Und was machen die Besitzer dann: doof kucken, weil was anderes können sie ja nicht. Und eventuell tun wir nochmal so, als hätten wir den Biss nicht gesehen, vielleicht ist der arme Passant ja so doof und lässt mich in Ruhe.
Nix da! Anzeigen, Anzeigen, Anzeigen!
Den armen Hund kann man keinen Vorwurf machen. Der hätte sich wahrscheinlich einen Besitzer verdient, der etwas mehr von Hunden versteht.

yellow
19-03-2012, 19:27
Glücklicherweise geht mir so wie dem Kato,
meine geplante Vorgehensweise bei nicht reagierenden Hundebesitzern kann ich nämlich beim Hauptproblem - nach Euren Posts Mädls - leider nicht durchführen.

Wie funkt die Anzeige, bzw. das Daten erhalten? Wenn Besitzer/in keine hergeben will?
Nummer von Hundemarke ansehen? Ist die Nummer auf der Hundemarke üblicherweise einzigartig?
(bevor wer antwortet: ich weiß von zumindest einem Fall hier in Baden, wo auf die Nummer 2 Hunde gemeldet waren. Der Besitzer ist nämlich aufm Gehweg ko gegangen und mit der Nummer simmer anfangs nicht weitergekommen - bis sich herausgestellt hat, dass die Freundin von dem Typen zufällig in der Stadtgemeinde arbeitet und auch die Hunde "über" hat. So ein Zufall auch
:rolleyes:
Der Hund war süß

NoFatMan
19-03-2012, 19:32
Doch eindeutigst :-):-)

Ein Hund attakiert einen Menschen und der Besitzer redet von ZURUECKschlagen

@ manfredus ich seh das genauso

Ich habe nyx gegen Hunde - die Besitzer sind oft das Problem

TGru
19-03-2012, 19:37
Doch eindeutigst :-):-)

Ein Hund attakiert einen Menschen und der Besitzer redet von ZURUECKschlagen

@ manfredus ich seh das genauso

Ich habe nyx gegen Hunde - die Besitzer sind oft das Problem

Zeig mir mal bitte in meinem beitrag die stelle wo ein hund jemanden attackiert!!??

Ich hab vom zusammenfühen eines hundes geschrieben!!

Also - wer lesen kann ist klar im vorteil!!:D

peho40
19-03-2012, 19:39
anzeigen IMMER:

schmerzensgeld verlangen , das mußt halt selber einschätzen (nebenbei - der besitzer muß es eh nicht selber zahlen. zahlt seine versicherung ...)

organmandat brauchst eher nicht erwarten. der polizei ist es wurscht, wo das war (privatgrund).

wichtig:

personalien vom hundehalter unbedingt aufnehmen (wenn man eine kamera dabei hat, gleich den besitzer und das bissige viech aufnhehmen

dann sofort ins spital (wundreinigung und eventuell impfung - tetanus und nach abklärung vom tierarzt tollwut). die doktoren machen übrigens KEINE anzeige!!!

dann sofort zur polizei wegen anzeige

deshalb so wichtig, das noch am gleichen tag zu erledigen, weil:

die polizei geht dann zum hundebesitzer und veranlaßt UNVERZÜGLICH eine untersuchung vom hund bei einem tierarzt (stichwort tollwut und andere krankheiten ...). selber hast da erstens keine rechtliche handhabe. und im eigenen, gesundheitlichen interesse sollt das alles schnell gehen.

Jason Ogg
19-03-2012, 19:41
Wie funkt die Anzeige, bzw. das Daten erhalten? Wenn Besitzer/in keine hergeben will?
Nummer von Hundemarke ansehen? Ist die Nummer auf der Hundemarke üblicherweise einzigartig?
dann würde ich die polizei hinzuziehen. das problem ist halt, dass man als biker meist irgendwo in der pampa unterwegs...und oft auch illegal. weigert sich der hundehalter nach dem biss seine daten herzugeben, würde ich aber in jedem fall die polizei informieren, bzw. damit "drohen", soll ja auch helfen.
ich würde jetzt nicht unbedingt die hundemarke, eines hundes der mich gerade gebissen hat, kontrollieren wollen^^


generell kann man bei begegnungen mit hunden deeskalierend wirken, zB in dem man sich früh genug bemerkbar macht. hilft halt ned immer was..

MalcolmX
19-03-2012, 19:42
also @kato: meine eltern haben einen hund, ich lliebe hunde und habe immer so wie du gedacht... bis ich einmal selber an so ein mistvieh geraten bin... weit und breit kein besitzer zu finden, und das scheissvieh ist total ausgerastet... wenn man es nciht selber erlebt hat, klingt sowas unglaubwürdig, aber manche hunde sind dermaßen schlecht erzogen und aggressiv... das ist einfach traurig.

NoFatMan
19-03-2012, 19:49
Wenn so ein Schaeferhund vollgas seitlich aus einem Garten schiesst
Deinen Kollegen vom Rad reisst und sich in seinem Radschuh verbeisst

Dann ja dann hat der Radfahrer SICHER etwas falschgemacht

Verkehrte Welt. !

TGru
19-03-2012, 19:55
Irgendwie rennt hier was schief?? Wo kommen denn diese situationsbeschreibungen her - blühende fantasie!
Um solche szenarien ists nie gegangen!!
Es ging um den beitrag in dem jemand "absichtlich" schon 2 hunde angefahren hat und diese verhalten ist deiner meinung nach richtig, oder wie?

Aber genug der erklärungen - wenns jemand ned verstehen will, dann lass ichs lieber!

yellow
19-03-2012, 20:03
Dir nicht, bei Deiner Geschichte.

Allerdings: Du bist anscheinend genauso (ähnlich) wie die Leute in diesen realitätsfremden, blühenden Fantasiebeschreibungen,
WEIL:
kommt irgendwer Deinem Hund so nahe um ihn "zusammenzuführen", dann hast schon DU das Fehlverhalten geleistet,
und solltest schon in der Theorie dazu kleine Brötchen backen;
bist aber wohl auch so ein "meiner will eh nur spielen" Typ und verstehst das Problem gar nicht


PS: wie die Family nochn Hund gehabt hat - und vor allem ich mit dem täglich unterwegs war, bei uns am Land mit frei rumrennen und gelegentlich ausbüxen - da hab ich mir wirklich wenig angetan, aber zu anderen Menschen, das hat nicht gegeben, jedenfalls nicht ohne vorherige Absprache.



den Abspann zu Post #15 hab ich allerdings überlesen, bzw. so nicht bemerkt

Milanese
20-03-2012, 10:43
Ich glaub dem ecalex hats die letzten Sicherungen ausm Hirn geschossen oder als Kind zu oft aufn Kopf gefallen. Weil mit solch einem Verhalten wunderts mich nicht, dass ein miteinander im Wald nicht möglich ist. Ich kenn ja hier im Wiener Wald beide Seiten, bin sowohl als Biker als auch als HH unterwegs. Ich war zwar immer verwundert, dass im Februar schon welche am MTB durch die Wälder heizem im 14. aber passiert ist deswegen nix. Und zwar weil ned alle so einen Klopfer haben oder weil man am Bike runterbremsen kann, im schlimmsten Fall bleibt man eben kurz stehen bis der Hund eingesammelt ist oder man geht als Hundehalter zur Seite.
Zum Rest, also bei vielen Hunden würde ich den direkten Blickkontakt eher vermeiden, genauso wie davonfahren oder rennen, weil beide Situationen den Hund zusätzlich pushen können. Und da man den Hund meistens ned kennt, wäre ich eher für Bike zwischen mich und Hund bringen.
Bei einem Schaden (wurscht ob am Bike oder der Person) durch den Hund auf jeden Fall sofort die Personalien aufnehmen. Will ers ned hergeben, wart ma eben auf die Polizei.
Hundemarke gibts in Wien übrigens nicht mehr und es sind viele Hunde ned mal gemeldet, also darauf würd ich mich nicht verlassen.

ecalex
20-03-2012, 11:13
@milanese: das einzige was mir wirklich fehlt ist ein positives Erlebnis mit einem Hund. Für mich sind diese Tiere nichts weiter als ein Hobby für Einsame.

um Missverständnissen aus meinem ersten Posting vorzukommen möcht ich ergänzen, dass ich Hunde nicht jage. Beide Hunde haben mich verfolgt. Einer ist mir beim Bremsen ins Hinterrad gelaufen und hatte genug, der andere hat sich plötzlich todesverachtend vor mein rad geworfen und wurde eh nur gestreift.

ich versuche immer langsam vorbeizufaheren, weil wennst mal absteigst lassens dich oft erst recht nicht mehr weiterfahren.

Milanese
20-03-2012, 11:21
Na gut, dass liest sich deutlich anders. Ich hatte in meinem bisherigen Leben gsd noch keine negativen Erfahrungen mit Hunden. Gebissen wurde ich zwar schon das eine oder andere mal, nix heftiges bisher, aber da war ich selbst schuld, wenn ich das Hundsi zu lang geärgert oder mit dem spielen übertrieben habe :)
Wenn man mal negative Erfahrungen gemacht hat, ist ausweichen, sofern möglich eine gute Option. Da Hunde Angst gut mitbekommen und ein unsicherer Hund geht dann auch vorwärts. Meiner zum Beispiel, aber wir arbeiten dran und bisher hab ich ihn noch bevor das Radl da war schon an der Leine. Aber Maulkorb trägt er auch immer, wenn wir draußen sind.

lord sinclair
20-03-2012, 11:56
wow - irre response auf das thema - hunde beschäftigen offensichtlich einige von uns!

passiert ist das ganze am waldbachsteig - das ist der waldweg, wenn man nach der eisernen hand rechts im wald runterfährt und beim ausgangspunkt wieder rauskommt. ich denke nicht, daß hier biken verboten ist?!?

hund war angeleint, aber ohne beißkorb...der typ hat sein viech einfach nicht halten können, weil - lt. seiner aussage - seine schulter verletzt ist, deswegen ist ihm "blacky", ein labrador-mischling "ausgekommen"...

ja, im akh haben sie mir gleich tetanus gespritzt (tut mehr weh als der biß!) und anzeige habe ich auch gemacht. der hundehalter hat mir mittlerweile die tierärzlichen bestätigungen geschickt, daß blacky geimpft ist und auch untersucht. soweit so gut...

ich hab dennoch meine anwältin kontaktiert, mal sehen was die dazu sagt...

grundsätzlich zum thema hunde in wien:

es ist zum haareraufen. sonntag früh mußte ich ins akh zur kontrolle der bißwunde. was passiert in der ubahn-station...hund ohne leine und beißkorb - ich hin zur hundehalterin und bitte sie das liebe viecherl anzuleinen...natürlich wieder angeschnauzt worden, weil der hund ja niemanden was macht. dann hab ich ihr meine wunde gezeigt und gesagt, daß ich ins akh muß deswegen, dennoch keine einsicht - in einer ubahn-station!

ich mag grundsätzlich hunde - nur nicht in wien. leider sind die hundehalter (und jetzt sorry für die pauschalierung!) alle mitsamt vollpfosten...
mir entgeht auch grundsätzlich der sinn eines hundes in wien! und wäre für eine vertausendfachung der hundesteuer in wien!

so, genung gebasht - hoffe es läuft in meinem fall alles gut und wünsche uns allen, daß wir keine zwischenfälle mit hunden mehr haben!

gruß
lord sinclair

grey
20-03-2012, 12:16
ich würd den waldbachsteig wenn dann nur bergauf befahren, dort sind viel zu viele spaziergänger unterwegs, fahren darfst dort soweit ich weiß sowieso nicht. (ich glaub unten hängt sogar ein verbotsschild?)

Ich hab auch eher größeren Respekt vor Hunden, aber nur selten wirklich negative Erfahrungen gemacht.
Recht schräg ist, 2 Nachbarn (die mMn. bissl daneben sind) haben an jungen Hund, der war vor 6 Monaten recht neugierig aber "lieb". Inzwischen ist er teilweise richtig aggressiv geworden, unter Kontrolle habens den garned..


Voriges Jahr sind mir auf der Strasse 3 Hunde hinterher grannt, sind in der Umgebung von so einer Hundekotwiese herumgelaufen, da bin ich auch davon gefahren weil ich ehrlichgesagt keine Lust hatte von denen "zerfleischt" zu werden. Natürlich wurde mir auch fest hinterhergschimpft, scheiss radfahrer... ;)

feristelli
20-03-2012, 12:20
...der typ hat sein viech einfach nicht halten können, weil - lt. seiner aussage - seine schulter verletzt ist, deswegen ist ihm "blacky", ein labrador-mischling "ausgekommen"...


einen labrador muss man erst einmal dazu bringen, dass er nicht gehorcht :f:
die dame in der u-bahnstation war aber auch nicht schlecht ... ich hab sonst nur gute erfahrungen mit hunden und haltern gemacht, aber da scheinen sich tatsächlich einige voll..., ähem, einsichtslose herumzutreiben ...

Inigo Montoya
20-03-2012, 12:29
die doktoren machen übrigens KEINE anzeige!!!

ich habe damals im akh angegeben, dass ich von einem hund gebissen worden bin. das hat automatisch zu einer anzeige gefuehrt.

bastl
20-03-2012, 12:35
ich mag hunde, meine eltern haben auch einen. das verhalten sehr vieler hundebesitzer ist aber leider ein wahnsinn. im wald ist ein hund, so lieb und klein er auch sein mag, immer an der leine zu führen.
mir ist es diesen sonntag auch passiert. bin langsam (!) an einem jausnenden paar mit (zum glück kleinem) hund vorbeigefahren. hund hat sich losgerissen und ist mir nach. eins sag ich gleich, vergesst davonfahren. keine chance, auch wenns bergab geht. hund is fast immer schneller. ich bin jedenfalls nach ca. 20m stehen geblieben und hab den hund bestimmt "angesprochen". kein biss, frauchen hat sich entschuldigt, alles ok glück gehabt. wegfahren is immer schlecht, wegen jagdinstinkt. und bei hunden mit echter verhaltensstörung hat man sowieso keine chance.

wenn man gebissen wurde, dann ist das körperverletzung und das gehört angezeigt. egal ob man auf einem weg biken darf oder nicht. das ist im schlimmsten fall eine verwaltungsstrafe die ich gerne riskier. wenn man einen hundebiss nicht zur anzeige bringt lernen die besitzer nie was dazu.

da fällt mir noch was dazu passendes ein: kanada, irgendein nationalpark in den rockies. wir bekommen eine folder bezüglich verhalten gegenüber bären in die hand gedrückt. übliche beschreibung, schwarzbären: nicht wegrennen, groß machen usw.. grizzly: ruhig verhalten, die meisten "attacks are defensive. if the attack lasts longer than 3-5 minutes, than its an offensive attack and then: fight back." kein scherz! hab mir das so super vorgestellt, ein grizzly der schon 3 minuten an einem herumschraubt, dann schaust auf die uhr und legst ihm eine auf????

AFX
20-03-2012, 12:52
da ich hier immer wieder von "in die augen schauen" und "auf keinen fall in die augen schauen" lese...

das muss man sich ja auf der zunge zergehen lassen...:f:

ihr fordert uns allen ernstes auf, dass wir uns bei begegnungen im "öffentlichen raum"(!) den hunden gegenüber demütigt zeigen und ihnen nicht in die augen schauen, damit die hundebesitzer mit ihrem getier keine probleme bekommen?!
gehts noch?:spinnst?:

btw. ich bin mit hunden aufgewachsen und schau immer jedem hund ganz zielsicher in die augen, und hatte damit ganz ganz selten probleme.

wenns ein problem gibt, und sich der hund dann "in seiner privatssphaere und seiner momentanen befindlichkeit":rofl: gestört und provoziert fühlt, hat er sowieso nichts im öffentlichen raum verloren! punkt.

bs99
20-03-2012, 13:04
Muss ich AFX recht geben.
Hunde "riechen" Angst oder Unsicherheit und dann bekommen die schnell Oberwasser. Ich kann auf oftmalige Hunde-Begegnungen recht entspannt zurückblicken, ein fester Blick und ein scharfes Wort haben bislang immer ausgereicht. Bei Streunern oder Strassenhunden hilft es einen Stein oder Stock in die Hand zu nehmen - das ist ein deutliches Signal für den Hund.

Klar: wenn man Hunde sowieso nicht mag oder schlechte Erfahrung mit ihnen hat ist das leicht gesagt.
Weglaufen macht einen zur Beute (auch wenn der Hund "nur spielen" mag), drum stehenbleiben und das Rad als Absperrung benutzen falls man sich ängstigt.

Wenn wir mit befreundeten Hundehaltern zu Fuß unterwegs sind, nehmen wir bei Begegnungen mit Radlern oder Wanderen den Hund am Halsband wenn nicht genügend Platz ist um mit der Leine aussen auszuweichen.

krull
20-03-2012, 13:09
da ich hier immer wieder von "in die augen schauen" und "auf keinen fall in die augen schauen" lese...

das muss man sich ja auf der zunge zergehen lassen...:f:

ihr fordert uns allen ernstes auf, dass wir uns bei begegnungen im "öffentlichen raum"(!) den hunden gegenüber demütigt zeigen und ihnen nicht in die augen schauen, damit die hundebesitzer mit ihrem getier keine probleme bekommen?!
gehts noch?:spinnst?:

btw. ich bin mit hunden aufgewachsen und schau immer jedem hund ganz zielsicher in die augen, und hatte damit ganz ganz selten probleme.

wenns ein problem gibt, und sich der hund dann "in seiner privatssphaere und seiner momentanen befindlichkeit":rofl: gestört und provoziert fühlt, hat er sowieso nichts im öffentlichen raum verloren! punkt.

Genau das! Ich hab etliche Male auf einen Hund aufgepasst und mag Hunde sehr. Es geht mir aber überhaupt nicht ein wieso ich mich vor einem Hund demütig zeigen, anbellen und verängstigen lassen muss.

Beim Biken hatte ich übrigens noch keine nennenswerten Probleme. Wenn einer blöd kommt bleibe ich stehen und warte. Wenns kritisch werden sollte (wars noch nie) würde ich das Bike zwischen mich und ihn stellen. Ich bin übrigens auch oft im Maurer Wald unterwegs (Hunderegion Nr1 im Süden Wiens).

temi
20-03-2012, 13:10
mich hat auch mal so ein Viech gezwickt; war zum Glück nur ein kleiner Kratzer. Die Besitzerin hat dann herumgeflucht weil "die bleden Radelfahrer überall hinkommen...";das war sogar auf einer öffentlichen Straße, aber im ersten Schreck bin ich leider viel zu schnell abgehauen...

Seither bremse ich für Hunde nur noch spät oder besser gar nicht.

2 hab ich schon erwischt :devil:

Ist aber auch nicht das Wahre!

Milanese
20-03-2012, 13:19
da ich hier immer wieder von "in die augen schauen" und "auf keinen fall in die augen schauen" lese...

das muss man sich ja auf der zunge zergehen lassen...:f:

ihr fordert uns allen ernstes auf, dass wir uns bei begegnungen im "öffentlichen raum"(!) den hunden gegenüber demütigt zeigen und ihnen nicht in die augen schauen, damit die hundebesitzer mit ihrem getier keine probleme bekommen?!
gehts noch?:spinnst?:

btw. ich bin mit hunden aufgewachsen und schau immer jedem hund ganz zielsicher in die augen, und hatte damit ganz ganz selten probleme.

wenns ein problem gibt, und sich der hund dann "in seiner privatssphaere und seiner momentanen befindlichkeit":rofl: gestört und provoziert fühlt, hat er sowieso nichts im öffentlichen raum verloren! punkt.

Bisher Glück gehabt. Und das hat nix mit Demut oder so zu tun sondern einfach nur mit Respekt, da der direkte Blickkontakt ein Zeichen der Bedrohung ist. Und je nach Hund kann der Schuss schnell nach hinten losgehen. Und wenn wir schon von öffentlichen Raum sprechen, solltest Du auch Deiner Umwelt diesen erweisen.

ecalex
20-03-2012, 13:24
Ist aber auch nicht das Wahre!

siehe Beitrag #38

AFX
20-03-2012, 13:31
Bisher Glück gehabt. Und das hat nix mit Demut oder so zu tun sondern einfach nur mit Respekt, da der direkte Blickkontakt ein Zeichen der Bedrohung ist. Und je nach Hund kann der Schuss schnell nach hinten losgehen. Und wenn wir schon von öffentlichen Raum sprechen, solltest Du auch Deiner Umwelt diesen erweisen.

blödsinn!

ich weiss nicht wie alt du bist, aber ich habe bereits 30jahre mit hunden zusammengelebt...das hat nichts mit glück zu tun.

und wenn du wissen willst wieso ich selbst jetzt keine hunde mehr habe?.....weil ich jetzt in der stadt lebe, und hunde da nichts verloren haben!

dodl
20-03-2012, 13:33
Geh loeschts den Thread!
Ich mach mir eh so in die Hosen vor den Hunden, jetzt fahr ich nie wieder aufn Kahlenberg wenn ich das hier lese :D

cu
martin

Donnie Donowitz
20-03-2012, 14:17
Na geh, wenigstens weißt dast net alleine mit Deiner Angst vor Hunden bist. Und nüchtern betrachtet ist die Chance wahrscheinlich wesentlich höher sich durch einen Sturz als durch einen Hundebiss zu verletzen.

Was mir persönlich a immer wieder Leid tut ist, dass ich mein klan Buam immer wieder erklären muss er soll am Asphalt gehen und net in der Wiesen weil die vollgschissen ist. irgendwie krank...

AeroStef
20-03-2012, 14:20
so a bledsinn...wenn Mensch nicht eine ignorante Spezies wäre, würden solche geistigen Geburten gar nicht entstehen.

Weil dann könnte man auch sagen, dass es in Städten keine Menschen geben dürfte, da die für das miteinander nicht geschaffen sind und sich verhalten wie der letzte Urmensch...beobachtet doch mal euer Umfeld bevor solche Äußerungen getätigt werden!

Ich hab auch einen Hund und bin der Meinung, dass das Zusammenleben kein Problem darstellt, wenn dieser abgerichtet ist und man selbst a bissl Hirn einschaltet beim Agieren. Dann gibts keinerlei Probleme. Mir begegnen mehr aggressive und dumme Menschen als Tiere...

Wo gehören, denn eurer Meinung nach Hunde hin (und deren Halter)? In den Wald samt Zelt ala Robin Hood?! Selbst am "Land" hast kleinere Städte und Ortschaften, wo es Bröseln geben kann...

Der Thread ist mittlerweile wirklich a bisserl hirnschüsslert :confused:

marty777
20-03-2012, 14:24
Es hat sich einfach bei einigen Hundebsitzern noch nicht herumgesprochen, dass man mit einem jungen Hund in die Hundeschule soll. Nicht jeder erzieht den Hund automatisch "richtig". Für viele Besitzer ist ein (freundliches) anspringen des Hundes von Gästen etwas normales bzw. schönes. Dass macht er um seine "Vormachtstellung" (der Besuch kommt in sein Revier) gegenüber den Gästen zu untermauern. Also eine oft missverstandene Geste!

Die Probleme mit Hunden entstehen, wenn man in ihr Revier (auch beim Gassi gehen) eindringt und sie nicht erzogen wurden.
Dann ist es meiner Erfahrung nach egal, ob man sie ansieht oder nicht.

Donnie Donowitz
20-03-2012, 14:36
Najo, im innerstädtischen Bereich halt ich einen Hund nicht für sinnvoll. Wenn ich Leut am Gürtel Gassi gehen seh, denk ich mir schon, dass das weder für den Hund noch für den Halter besonders angenehm/schön sein kann.

Okay, das klassische einsame Mutterl mit'n Dackel davon ausgenommen.

AeroStef
20-03-2012, 14:39
Das Problem liegt immer beim MENSCHEN!!! IMMER...denn der FÜHRT den Hund (tut er es nicht, ist das potentiell gefährlich und kann zu unguten Situationen führen).

War mit meinem Hund auch in einer Hundeschule. Das bewahrt aber nicht vor unausgelasteten und unerzogenen Hunden, DENN selbst, wenn die Trainer gut ausgebildet und willig sind Wissen zu vermitteln, heißt das nicht automatisch, dass die Schüler (DIE MENSCHEN), nicht die Hunde, nachher folgen. Die meisten HHalter verstehen nämlich nicht, dass sie ein Hundeleben lang, für das Verhalten ihres Tieres verantwortlich sind und nicht nach Beendigung des Kurses das Tier selbst.

Bin nach kurzer Zeit wieder aus der HSchule ausgetreten, denn das Publikum war dort unter aller Sau, sprich nicht Willens, das vermittelte umzusetzen und Tiere nicht als Menschenersatz (Kinder und Menschen die so behandelt werden, wie man Haustier, verkommen auch zum gesellschaftlichen und sozialen Nackerbatzerl) sondern als wildes Tier zu sehen. Und oh Wunder mein Hund folgt besser als so mancher "ausgebildeter" Hund. Und wenn er das nicht tut, dann ist es nicht der Fehler des bösen Hundes, sondern NUR meiner.

Die Problematik Hund-Mensch ist doch bitte alt. Aber bitte WIE alt ist die Problematik Mensch-Mensch?!

Ich bin auch absolut der Meinung, dass man sich beim Biken nicht alles bieten lassen muss und wenn man gebissen wurde/wird, ist das klarerweise nicht lustig. In so einer Situation ärgere ich mich dann aber nie über das Tier sondern nur über diesen absolut unfähigen Menschen, der das Tier führen sollte. Von daher sollten oftmals nicht die Tiere aus Städten verbannt werden, sondern sozial unfähige Menschen....

AFX
20-03-2012, 14:39
Wo gehören, denn eurer Meinung nach Hunde hin (und deren Halter)? In den Wald samt Zelt ala Robin Hood?! Selbst am "Land" hast kleinere Städte und Ortschaften, wo es Bröseln geben kann...

Der Thread ist mittlerweile wirklich a bisserl hirnschüsslert :confused:

so kann nur jemand denken, der nicht viel aus der stadt rauskommt...:devil:;)

na im ernst: wenn wir österreich betrachten...70% der bevölkerung lebt in "ländlicher" umgebung.
das vergisst man ganz gern wenn man immer nur von sich selbst auf anderes schliesst...:devil:

und am land hast du zwar auch immer wieder hunde die probleme machen (seltsamerweise immer bei den selben besitzern ;)) aber die meisten häuser haben zumindest einen garten, wo sich die hunde ohne leine und maulkorb austoben können. d.h. der aufenthalt im freien ist nicht auf "gassi-gehen" beschränkt. alleine das wirkt sich schon mal positiv auf die psyche eines solchen tieres aus.
denk mal drüber nach.

und bzgl deines letzten satzes...da bin ich deiner meinung.

Steve-O
20-03-2012, 14:40
@milanese: das einzige was mir wirklich fehlt ist ein positives Erlebnis mit einem Hund. Für mich sind diese Tiere nichts weiter als ein Hobby für Einsame.

Naja dann wunderts mich auch nicht, dass du kein Gefühl für diese Tiere hast, wenn du schon so eine beschränkte Einstellung zu HH hast.

Ich bin mit Hunden groß geworden und weiß dass es meist immer an der Erziehung (Hundeschule) bzw. am Alter des Tieres liegt, wie es sich verhält.

Wir hatten auch eine alte OMA in der Nachbarschaft die heißes Wasser auf unser Rodelbahn gekippt hat, weil wir sie "gestört" haben.
Unser damals "alter" Hund hat mich auch gezwickt und auch weil ich ihn gereizt habe.

Ecalex ich kann mir gut vorstellen wie du bei Hunden reagierst :SCHEIß HUNDSKRÜPPE SCHLEICH DI; SO A UNNEDIGS VIECH. So vl.?

Tja sowas spürt ein Hund auch und wenn du es nur denkst. Ich merk auch gleich wenn mir wer unsympatisch ist ;)

AeroStef
20-03-2012, 14:43
und am land hast du zwar auch immer wieder hunde die probleme machen (seltsamerweise immer bei den selben besitzern ) aber die meisten häuser haben zumindest einen garten, wo sich die hunde ohne leine und maulkorb austoben können. d.h. der aufenthalt im freien ist nicht auf "gassi-gehen" beschränkt. alleine das wirkt sich schon mal positiv auf die psyche eines solchen tieres aus.
denk mal drüber nach.


da schreibt ein Hundekenner....

Hunde toben sich nicht wild kläffend und allein am Gartenzaun herumgaloppierend aus...das ist lediglich geistige Verblödung...so ein Tier dann in Städten geführt oder Ortschaften wird oft zum "Tier" an der Leine...Ich trau mir zu behaupten, dass der Großteil der Hunde vom Land teilweise noch viel radikaler auf ungewohnte Umwelteinflüsse reagiert als ein Stadthund, schlichtweg, weil die Sozialisierung in die Richtung fehlt.

Aber ja du wirst Recht haben, ich sitze immer nur in Wien in meiner Wohnung, komm nie aufs Land und kenne auch kaum Menschen, die am Land wohnen und deren Getier :klatsch:

shroeder
20-03-2012, 14:45
so a bledsinn...wenn Mensch nicht eine ignorante Spezies wäre, würden solche geistigen Geburten gar nicht entstehen.

Weil dann könnte man auch sagen, dass es in Städten keine Menschen geben dürfte, da die für das miteinander nicht geschaffen sind und sich verhalten wie der letzte Urmensch...beobachtet doch mal euer Umfeld bevor solche Äußerungen getätigt werden!

Ich hab auch einen Hund und bin der Meinung, dass das Zusammenleben kein Problem darstellt, wenn dieser abgerichtet ist und man selbst a bissl Hirn einschaltet beim Agieren. Dann gibts keinerlei Probleme. Mir begegnen mehr aggressive und dumme Menschen als Tiere...

Wo gehören, denn eurer Meinung nach Hunde hin (und deren Halter)? In den Wald samt Zelt ala Robin Hood?! Selbst am "Land" hast kleinere Städte und Ortschaften, wo es Bröseln geben kann...

Der Thread ist mittlerweile wirklich a bisserl hirnschüsslert :confused:

wurscht wos hinghörn, allein scho weil der mensch weder in der lage is ihnen den nötigen auslauf zu bieten und ned in der lage is ihren dreck wegzuräumen ghörns ned in die stadt.

ich habs auch satt, ständig hinterm buben her zu sein damit er ned in die scheiße steigt. das trifft asphalt, grünflächen und spielplätze.

Steve-O
20-03-2012, 14:47
Das Problem liegt immer beim MENSCHEN!!! IMMER...denn der FÜHRT den Hund (tut er es nicht, ist das potentiell gefährlich und kann zu unguten Situationen führen).

War mit meinem Hund auch in einer Hundeschule. Das bewahrt aber nicht vor unausgelasteten und unerzogenen Hunden, DENN selbst, wenn die Trainer gut ausgebildet und willig sind Wissen zu vermitteln, heißt das nicht automatisch, dass die Schüler (DIE MENSCHEN), nicht die Hunde, nachher folgen. Die meisten HHalter verstehen nämlich nicht, dass sie ein Hundeleben lang, für das Verhalten ihres Tieres verantwortlich sind und nicht nach Beendigung des Kurses das Tier selbst.

Bin nach kurzer Zeit wieder aus der HSchule ausgetreten, denn das Publikum war dort unter aller Sau, sprich nicht Willens, das vermittelte umzusetzen und Tiere nicht als Menschenersatz (Kinder und Menschen die so behandelt werden, wie man Haustier, verkommen auch zum gesellschaftlichen und sozialen Nackerbatzerl) sondern als wildes Tier zu sehen. Und oh Wunder mein Hund folgt besser als so mancher "ausgebildeter" Hund. Und wenn er das nicht tut, dann ist es nicht der Fehler des bösen Hundes, sondern NUR meiner.

Die Problematik Hund-Mensch ist doch bitte alt. Aber bitte WIE alt ist die Problematik Mensch-Mensch?!

Ich bin auch absolut der Meinung, dass man sich beim Biken nicht alles bieten lassen muss und wenn man gebissen wurde/wird, ist das klarerweise nicht lustig. In so einer Situation ärgere ich mich dann aber nie über das Tier sondern nur über diesen absolut unfähigen Menschen, der das Tier führen sollte. Von daher sollten oftmals nicht die Tiere aus Städten verbannt werden, sondern sozial unfähige Menschen....

:toll:
Das unterschreib ich bis auf die Tatsache das "alte" Hunde, ich denke mal 13+, ein anderes Befinden haben und mit Stress (Biker;Kinderspiele) nicht mehr so gut umgehen können. Das habe ich mit einem Hund von uns schon mal erlebt, jedoch eskaliert das bei einem gut erzogenen Hund auch nicht gleich im großen Ausmaß.

AeroStef
20-03-2012, 14:49
wurscht wos hinghörn, allein scho weil der mensch weder in der lage is ihnen den nötigen auslauf zu bieten und ned in der lage is ihren dreck wegzuräumen ghörns ned in die stadt.

und wo tust dann die Menschen hin, die ihren Dreck aus dem Auto werfen, mitten auf die Straße kotzen, hinscheißen, hinlullen? Ich trau mir zu behaupten, dass man einem Hund in der Stadt sehr wohl genügend Auslauf und vor allem geistige Beschäftigung bieten kann, nur muss man sich auch Zeit nehmen und das Tier als Tier betrachten. PUNKT.

Ich bin bei allen dabei, denen das "in die Scheiße" steigen am A... geht. Mich hört man 3 Straßen weit fluchen, wenn mir das passiert. Aber bitte die Verdreckung die durch das Tier in Wien entsteht ist doch bitte weit geringer, als die des lieben Mitmenschen????

UND JA ABSOLUT, viele Hundebesitzer in Wien dürften keine sein, aber deswegen Hunde aus Wien verbannen? Wieviele Eltern, dürften keine sein??? Die dann auch aus der Stadt verbannen und verallgemeinernd auf Kinder schimpfen?!

AeroStef
20-03-2012, 14:51
Das unterschreib ich bis auf die Tatsache das "alte" Hunde, ich denke mal 13+, ein anderes Befinden haben und mit Stress (Biker;Kinderspiele) nicht mehr so gut umgehen können. Das habe ich mit einem Hund von uns schon mal erlebt, jedoch eskaliert das bei einem gut erzogenen Hund auch nicht gleich im großen Ausmaß.

da geb ich dir Recht Steve-O, allerdings gehören solche Hunde eben wieder geführt und zwar an der Leine und das kurz, dann wirds auch da keine Probleme geben :)

AFX
20-03-2012, 14:55
da schreibt ein Hundekenner....

Hunde toben sich nicht wild kläffend und allein am Gartenzaun herumgaloppierend aus...das ist lediglich geistige Verblödung...so ein Tier dann in Städten geführt oder Ortschaften wird oft zum "Tier" an der Leine...Ich trau mir zu behaupten, dass der Großteil der Hunde vom Land teilweise noch viel radikaler auf ungewohnte Umwelteinflüsse reagiert als ein Stadthund, schlichtweg, weil die Sozialisierung in die Richtung fehlt.

Aber ja du wirst Recht haben, ich sitze immer nur in Wien in meiner Wohnung, komm nie aufs Land und kenne auch kaum Menschen, die am Land wohnen und deren Getier :klatsch:

oh. danke stef.

jetzt weiss ich endlich wie das ist.
ich habe nämlich keinerlei erfahrung in sachen hundehaltung, weisst.

und wie es in der stadt zugeht kann ich auch nicht beurteilen, weil ich ja erst seit 13jahren im urbanen gebiet wohne...da kann man sich ja noch kein richtiges bild zusammenreimen.

shroeder
20-03-2012, 14:57
und wo tust dann die Menschen hin, die ihren Dreck aus dem Auto werfen, mitten auf die Straße kotzen, hinscheißen, hinlullen? Ich trau mir zu behaupten, dass man einem Hund in der Stadt sehr wohl genügend Auslauf und vor allem geistige Beschäftigung bieten kann, nur muss man sich auch Zeit nehmen und das Tier als Tier betrachten. PUNKT.

Ich bin bei allen dabei, denen das "in die Scheiße" steigen am A... geht. Mich hört man 3 Straßen weit fluchen, wenn mir das passiert. Aber bitte die Verdreckung die durch das Tier in Wien entsteht ist doch bitte weit geringer, als die des lieben Mitmenschen????

UND JA ABSOLUT, viele Hundebesitzer in Wien dürften keine sein, aber deswegen Hunde aus Wien verbannen? Wieviele Eltern, dürften keine sein??? Die dann auch aus der Stadt verbannen und verallgemeinernd auf Kinder schimpfen?!

mir begegnen deutlich weniger pavement pizzas als hundehaufen wenn ich durch die stadt geh...

und menschen abschaffen is halt noch unmachbarer quasi. aber nur weil der mensch ein schweindl is, muss ich ned noch mit allem weiteren dreck leben wollen...

AeroStef
20-03-2012, 14:59
Das unterschreib ich bis auf die Tatsache das "alte" Hunde, ich denke mal 13+, ein anderes Befinden haben und mit Stress (Biker;Kinderspiele) nicht mehr so gut umgehen können. Das habe ich mit einem Hund von uns schon mal erlebt, jedoch eskaliert das bei einem gut erzogenen Hund auch nicht gleich im großen Ausmaß.

Ich möcht dir nicht deine Erfahrungen mit Hunden und deren Halten absprechen. Steht mir auch nicht zu. Es ist nur schade, dass man nach negativen, scheinbar einigen, Erfahrungen, dann zu so einem Schluss kommt. Mehr nicht.

Werd nur auch ganz gern sarkastisch, wenn man mir klarmachen will, was in meinen Augen nicht so ist. Aber deswegen befinden wir uns ja in einem Forum um vielleicht Meinungen aufzuweichen und Standpunkte etwas besser verstehen zu können ;-)
Meine nicht ausgeschlossen.

AeroStef
20-03-2012, 15:02
mir begegnen deutlich weniger pavement pizzas als hundehaufen wenn ich durch die stadt geh...

und menschen abschaffen is halt noch unmachbarer quasi. aber nur weil der mensch ein schweindl is, muss ich ned noch mit allem weiteren dreck leben wollen...

Ich will auch nicht mit dem Dreck leben, den die lieben Mitmenschen bei mir im Stiegenhaus, vor dem Wohnhaus nach Besuch der benachbarten McDonalds Filiale hinterlassen. Ich schimpf aber auch nicht auf alle Menschen, sondern nur auf die Schweindln. In meinem Wohnumfeld ist eindeutig der Mensch die größere Sau, als das Tier.
Das Tier abschaffen wär natürlich leicht. Hernach regen wir uns dann halt nur mehr über die depperten Mitmenschen auf. Und den Menschen abschaffen wär fad, weil wo sollten wir denn dann hinschimpfen?

dodl
20-03-2012, 15:05
Aufs Wetter kann man immer schimpfen.
Naja und ein Tschikstummel oder ein Mc Donalds Papierl bleibt ned bis daheim am Schuh picken :)

cu
martin

shroeder
20-03-2012, 15:06
Hernach regen wir uns dann halt nur mehr über die depperten Mitmenschen auf.

ja. das reichert auch find ich. wie du sagst, die machen allein schon dreck genug.

AeroStef
20-03-2012, 15:07
stimmt über die Medien auch, oder die Schwiegereltern...wenn ich kurz nachdenk fiele mir auch noch viel ein :D

Verallgemeinerungen und Verbannungen sind dennoch KACKE :s:

AeroStef
20-03-2012, 15:08
ja. das reichert auch find ich. wie du sagst, die machen allein schon dreck genug.

shroeder - ich trau mir fast wetten, dass du, wenn es soweit wäre, dann einen Thread aufmachen würdest und die verhussen tätest :devil:

Steve-O
20-03-2012, 15:22
Ich möcht dir nicht deine Erfahrungen mit Hunden und deren Halten absprechen. Steht mir auch nicht zu. Es ist nur schade, dass man nach negativen, scheinbar einigen, Erfahrungen, dann zu so einem Schluss kommt. Mehr nicht.

Werd nur auch ganz gern sarkastisch, wenn man mir klarmachen will, was in meinen Augen nicht so ist. Aber deswegen befinden wir uns ja in einem Forum um vielleicht Meinungen aufzuweichen und Standpunkte etwas besser verstehen zu können ;-)
Meine nicht ausgeschlossen.

Ich wollte damit nur sagen, dass das jeden HH auch klar sein muss, dass der Hund mit steigendem Alter auch empfindlicher auf Stress reagiert und demensprechend auch mit diesem Handhabt.

Dann kommt nämlich die ANtwort: Das hat er noch nie gemacht, das verstehe ich nicht!!! Wie gesagt oft versagt der Mensch mit der Einschätzung der Situation bzw. mit der Einstellung: des woar immer so und wird a imma so sein.

Steve-O
20-03-2012, 15:24
Du vergleichst Hunde mit Kindern? :f::D

Genau da liegt halt der gedankliche Unterschied. Die einen sehen das Tier fast gleichwertig mit dem Menschen, die anderen (also die sogenannte "ignorante Spezies") eben nicht ;)

Ein Mensch bleibt ein Mensch und ein Tier bleibt ein Tier. Wenn du deinen Hund fragen könntest würde der dir auch sicher bestätigen, dass er lieber am Land als in der Stadt wohnen würde :D
Dass das natürlich nicht heißt, dass ein Miteinander von Hund und Mensch in der Stadt nicht möglich ist, ist eh klar...

Wobei mir da Hund oft liaba is, weil der beißt mi aus einem Grund. Manche Idioten hauen aus Spaß zu. :D

Bitte nicht zu ernst nehmen!!!! :p

AeroStef
20-03-2012, 15:32
Du vergleichst Hunde mit Kindern?

Genau da liegt halt der gedankliche Unterschied. Die einen sehen das Tier fast gleichwertig mit dem Menschen, die anderen (also die sogenannte "ignorante Spezies") eben nicht

Ein Mensch bleibt ein Mensch und ein Tier bleibt ein Tier. Wenn du deinen Hund fragen könntest würde der dir auch sicher bestätigen, dass er lieber am Land als in der Stadt wohnen würde
Dass das natürlich nicht heißt, dass ein Miteinander von Hund und Mensch in der Stadt nicht möglich ist, ist eh klar...

Ich stelle Menschen selbstredend nicht auf die selbe geistige Ebene wie ein Tier, bzw. umgekehrt. Allerdings nutzen Menschen, obwohl diese ja nicht nur ihren Instinkt zum Agieren zur Verfügung haben, nicht einmal ihr Hirn. Von daher ist es noch trauriger und der Mensch ist für sich selbst verantwortlich. Ein Tier definitiv NICHT.
Weiter ist in meinem Fall mein Hundsviech definitiv nicht Kindersatz, sondern einfach mein Hund der als solcher betrachtet und behandelt wird. UND mein Hund lebt überall da gern, wo ich, also sein Rudelführer auch gern ist. Mehr gibts dazu nicht zu sagen. Lebte ich am Land in einem Haus, er wäre den gesamten Tag im Garten und ich würde mich nicht mit ihm beschäftigen, wäre er genauso ein trauriges und unausgelastetes Lebewesen, wie ein geistig und körperlich unausgelasteter Hund in der Stadt.

AeroStef
20-03-2012, 15:39
Meinungskompromiss: Ein Hund gehört überall dahin, wo der Halter (Rudelführer) sich im Klaren darüber ist, dass er mit dem Tier "arbeiten" (es geistig und körperlich beschäftigen kann/muss/tut) muss. Egal wie groß, schwer, behaart oder nicht behaart. Piepegal ob Stadt, Land, Fluß (bin schon gespannt wer darauf herumreitet :-P). Tut der Rudelführer das nicht, gehört dessen Tier dort auch nicht hin, da Hunde im speziellen keine Kuscheltiere oder Kindersatz sind, sondern eine Aufgabe brauchen und zum Arbeiten verwendet werden sollten - war früher und ist es nun leider nicht mehr, der Hauptbeweggrund um sich einen Hund anzuschaffen.

Aber hört mir auf mit dem Verallgemeinern, dass ist das Feature, dass die Gemeinschaft verätzt. Hirn einschalten und gut ist's! (Hundehalter und Biker gleichermaßen)...

yellow
20-03-2012, 18:07
Ich würd (für mich jedenfalls) sogar so weit gehen zu differenzieren, WAS HALTER(-IN) GEMACHT HAT.
vor/während/nachdem der Hund mich gebissen hat (bzw. es versucht).
Besonders VORHER

NIX würd mich dabei ein wenig stören



(ad Bären, auch wenns ein ganz anderes Thema ist, schadet aber nicht das im Hinterstübchen zu haben, vielleicht betriffts einen ja mal:
bei (den kleineren) Schwarzbären war die Anweisung deswegen "sofort wehren", weil die angreifen um einen zu fressen, da gibts nur schwarz/weiss, keine Zwischentöne.
Grizzlys (= Braunbären) wollen "üblicherweise" tatsächlich "spielen" - daher auch die "Anweisung" zusammenrollen (= verletzlichere Weichteile "schützen")
... nicht dass es viel Unterschied macht, aber ...)

trixpix
20-03-2012, 21:16
Bevor mich der Hund beißt, beißt mein Spay den Hund.

Hab mein Pfefferspray schon 2 x verwenden müssen, leider.

Ich auch, aber gegen 2 Typen die sich aufgeführt haben wie schlecht dressierte Hunde und mich angegriffen haben. Die Pfefferspray-Dusche hat ihnen aber nicht geschadet :)

Sleipnir
20-03-2012, 21:20
und die Viecher haun dann tatsächlich ab? Besteht nicht die Gefahr das die noch narrischer werden?

Nein. In beiden Fällen sind die aggressiven Hunde sofort zurückgewichen. Einer hat seine Schnauze im Schnee gerieben, den anderen hab ich gar nicht richtig getroffen, er hat das scharfe Zeug aber bestimmt gewittert und war sofort ruhig. Ich hab das Pfefferspray nicht immer mit dabei, nur in Gegenden in denen ich schon mal schlechte Erfahrungen gemacht habe. Wenn es zur Konfrontation kommt, ist es verdammt angenehm, so ein kleines Hilfsmittel dabei zu haben.

PatschnPicker
21-03-2012, 12:54
Also ich mag Hunde auch und habe normalerweise keine Probleme mit Ihnen ...

ABER:
Soweit ich weiß gibt es ja klare Regeln (Gesetze) für Hundehalter (Leine, Beißkorb, Scheisse einpacken usw.) und wer hält sich d´ran ... ?
Wenn ich auf der Donauinsel mit dem Rennrad fahre kommt es fast jedesmal vor, daß mir ein Hund ohne Leine ins Radl rennt. Wennst die Hundehalter darauf ansprichst, kannst Dich noch blöd anschnauzen lassen. Wie komme ich dazu ?
Und sagts mir jetzt nicht, ich soll nicht auf der Insel mit dem RR fahren, weil es ist halt eine gute Verbindung von mir raus aus der Stadt ...

Pfefferspray hab ich nicht immer dabei, werd ich aber in Zukunft öfter mitnehmen nachdem was man hier so liest ...
Und sollte ich ihn mal brauchen, dann werd ich ganz sicher nicht (so wie hier von einigen empfohlen) nachher dem Hunderl die Augen auswaschen.
Na Hallo, geht´s noch, soll ich mir extra eine Wasserflasche für´n Hund mitnehmen ?
Wenn er mich nicht beißt, weil ich ihn mit den Spray abgewehrt habe, dann würd ich weiterfahren, weil
ich bin ja auch nicht angeleint ...:ueroll:

AeroStef
21-03-2012, 13:27
Wie sich das mit dem Gesetz betreffend Bereitstellung des Wassers nach Verwendung des Sprays bei Tieren verhält, weiß ich nicht.

Bei Anwendung am Mensch bist du dazu verpflichtet, laut damaliger Auskunft der Executive.

NoFatMan
21-03-2012, 13:35
Pfefferspray ...

die Tatsache, welchen eingesteckt zu haben und nicht "gebisstechnisch unterlegen **g*+" zu sein

führt schon zu einer anderen Haltung - die manchmal deeskaliert
der Hund spürt - wenn man Angst oder eben keine hat ...( Walkingstecken helfen da auch ...)

allerdings - wie kommt man als MENSCH dazu sich zu rechtfertigen
speziell nach einem Angriff - und um solchen handelt es sich ja im Prinzip
wird das Vertrauen/Gefühl sicher nicht besser

PatschnPicker
21-03-2012, 13:36
Wie sich das mit dem Gesetz betreffend Bereitstellung des Wassers nach Verwendung des Sprays bei Tieren verhält, weiß ich nicht.

Bei Anwendung am Mensch bist du dazu verpflichtet, laut damaliger Auskunft der Executive.

Na kloa, und wenn er sich dann erfangt hat, dann will er mir eine pracken ...
Und dann sprüh ich ihn wieder ein und dann wasch ich ihm wieder Augen und Gesicht ...
Ein Kreislauf, bis entweder der Spray oder das Wasserflascherl leer ist ...

AeroStef
21-03-2012, 13:57
glaub mir das beruhigt dermaßen...der hat noch Tage danach rote Augen und im Moment danach ist er nicht mehr gereizt sondern nur dankbar...

Wie gesagt, wie du das handhabst, ist dein Bier. Mir hats damals bei der Verhandlung geholfen, Hilfe danach geleistet zu haben ;-)

PatschnPicker
21-03-2012, 14:33
Ehrlich gesagt: Ich hoffe ich muß es nie gegen einen Menschen einsetzen - hab kein gesteigertes Verlangen dann zu Gericht zu ziehen ...

AeroStef
21-03-2012, 15:14
ist damals während dem Dienst passiert. Mir stand auch nicht der Sinn nach Zeugeneinvernahmen und Gerichtsverhandlung. Aber der Einsatz war gerechtfertigt und dadurch, dass ich das schon erlebt habe, kann ich da meine Erfahrung ja weitergeben, wie man sich nach solch einer Anwendung verhalten sollte ...

Flammar
21-03-2012, 18:02
Also ich mag Hunde auch und habe normalerweise keine Probleme mit Ihnen ...

ABER:
Soweit ich weiß gibt es ja klare Regeln (Gesetze) für Hundehalter (Leine, Beißkorb, Scheisse einpacken usw.) und wer hält sich d´ran ... ?
Wenn ich auf der Donauinsel mit dem Rennrad fahre kommt es fast jedesmal vor, daß mir ein Hund ohne Leine ins Radl rennt. Wennst die Hundehalter darauf ansprichst, kannst Dich noch blöd anschnauzen lassen. Wie komme ich dazu ?
Und sagts mir jetzt nicht, ich soll nicht auf der Insel mit dem RR fahren, weil es ist halt eine gute Verbindung von mir raus aus der Stadt ...

Pfefferspray hab ich nicht immer dabei, werd ich aber in Zukunft öfter mitnehmen nachdem was man hier so liest ...
Und sollte ich ihn mal brauchen, dann werd ich ganz sicher nicht (so wie hier von einigen empfohlen) nachher dem Hunderl die Augen auswaschen.
Na Hallo, geht´s noch, soll ich mir extra eine Wasserflasche für´n Hund mitnehmen ?
Wenn er mich nicht beißt, weil ich ihn mit den Spray abgewehrt habe, dann würd ich weiterfahren, weil
ich bin ja auch nicht angeleint ...:ueroll:

hab selber schon viele radfahrer gesehen, die auf der donauinsel von hunden attackiert wurden.. aber meistens waren die eher langsam unterwegs, so 15-25er schnitt.

als rennradfahrer wenn du mit 30-35 durch die donauinsel radelst ist es eher unwahrscheinlich das dich ein hund attackiert, weil deine geschwindigkeit sehr hoch ist. ich fahre mittlerweile auch eine hohe geschwindigkeit auf der donauinsel, ansonsten kommt man ja nie vorwärts wenn man immer bremst sobald mal wieder ne gruppe auf dem weg ist oder freizeitradler mit 2 meter abstand nebeneinander (da am besten direkt durch fahren mit hoher geschwindigkeit, bis die es merken ist man schon weg).

dass sich die menschheit irgendwann mal an verkehrsregeln hält oder sich vernünftig im straßenverkehr benimmt wird wohl nie der fall sein.. (sorry fürs abdriften vom topic)

shroeder
21-03-2012, 18:05
da am besten direkt durch fahren mit hoher geschwindigkeit, bis die es merken ist man schon weg).


dass sich die menschheit irgendwann mal an verkehrsregeln hält oder sich vernünftig im straßenverkehr benimmt wird wohl nie der fall sein.. (sorry fürs abdriften vom topic)

:rofl: :rofl: :rofl:

Dope
21-03-2012, 18:30
Ehrlich gesagt: Ich hoffe ich muß es nie gegen einen Menschen einsetzen - hab kein gesteigertes Verlangen dann zu Gericht zu ziehen ...

Nabend zusammen, für meinen Teil würd ich sogar solch Spray ( den ich noch nie hatte und vermutlch auch nie haben werde ) eher und ohne grosse Gewissenbisse am Menschen einsetzen ( natürlich abhängig der Situation ). Am Tier Hund etc. glaube ich nicht ihn anzuwenden ( bin selber Hundebesitzer und habe mit grossen als auch kleinen Hunden teilweise zu tun ). da ich in der Regel IMMER den Halter für das Verhalten des Hundes verantwortlich mache.

alekom
23-03-2012, 07:15
hauptsache wien ist die lebenswerteste stadt.

ich kenns eigentlich nur so: scheiss-radfahrer, scheiss-fußgänger, scheiss-autofahrer usw...

toleranz ist in wien ein absolutes fremdwort.

alekom
23-03-2012, 07:18
ich hab auch einen freund, der würde auf den hund draufhüpfen, auch mit der gefahr, das erm selbst auf die pappn haut. und wenn er noch aufstehen kann, gehts dem besitzer an den kragen.

stetre76
23-03-2012, 09:30
hauptsache wien ist die lebenswerteste stadt.
ich kenns eigentlich nur so: scheiss-radfahrer, scheiss-fußgänger, scheiss-autofahrer usw...
toleranz ist in wien ein absolutes fremdwort.


ich hab auch einen freund, der würde auf den hund draufhüpfen, auch mit der gefahr, das erm selbst auf die pappn haut. und wenn er noch aufstehen kann, gehts dem besitzer an den kragen.

mich wundert nix mehr.....

Reini Hörmann
23-03-2012, 09:48
ich hab mir jetzt nicht alles durchgelesen..dazwischen..aber den eingangspost.

also, wenn du anzeige erstattet hast, geht alles seinen weg - du brauchst nicht extra zu klagen - du kannst dich als privatbeteiligter mit einer schmerzengeldforderung anhängen, fallst es zu einem strafrechtsprozess kommt.
falls der staatsanwalt keine anklage erhebt, kannst du als privatbeteiligter (als solcher musst du erklärt sein, bei anzeigelegung) selbst die anklage anstrengen.

das macht allerdings nur dann sinn, wenn du die namen oder adresse der hundehalter kennst.

das delikt wäre eine fahrlässige körpverletzung, ob der hund eine leine hatte, keine oder/und eine beisskorb ist in bezug auf deine verletzung nicht wirklich relevant. selbst wenn der hund alles oben gehabt hätte, muss er so gehalten werden, dass eine belästigung oder gar verletzung dritter nicht passieren kann.

sollten die "täter" unbekannt sein, wird es ausser einer statsitischen erfassung nichts fürd ich bringen...

MalcolmX
23-03-2012, 10:04
geile ansage... und die illusion, dass man einem hund davonradeln kann, einfach lächerlich... unser hund darf beim reiten frei laufen (mit maulkorb) und läuft oft neben dem auto her... unserer schafft ziemlich locker 60-70 km/h...

AFX
23-03-2012, 10:24
unserer schafft ziemlich locker 60-70 km/h...
was isn das für einer? ein windhund?
oder flunkerst du da ein bissl? ;):wink:

JIMMY
23-03-2012, 11:38
was isn das für einer? ein windhund?
oder flunkerst du da ein bissl? ;):wink:
kann nur ein windhund sein,weil alles andere kann nur langsamer sein ....
mein bastardl ist seinerzeit beim mtbiken bis 50 km mitgelaufen ( im winter ) hatte a mörder kondi,
aber highspeed war max a 4o er......

hectic
23-03-2012, 12:22
Ich hab mal nen Hund beim Skaten übern Haufen gefahren.
Der Typ hat direkt neben dem Skatepark mit seinem Hund gespielt und sich einen Spaß draus gemacht sein "Stöckchen" oder was auch immer, in die nähe des Skateparks zu werfen.
Wir haben ihm 2 mal darauf aufmerksam gemacht, dass er das doch bitte lassen solle. Der Besitzer natürlich nur ganz frech "ich kanns hinwerfen wo ich will".
Dann bin ich gestürzt und mein Board hat den Hund umgesäbelt. der Besitzer natürlich gleich außer sich vor Wut und war kurz davor mir eine zu verpassen wenn nich ein paar Kumpels eine Mauer zwischen mir und dem Typen aufgebaut hätten (ich lag ja auch noch am Boden). Er wollte mich anzeigen und hat die Polizei angerufen. Hat ihm leider nix gebracht, da wir zu 5t waren und der Polizei erzählt haben wie der Typ sich aufgeführt hat.

Was ich damit sagen möcht ist, dass es viele auch auf einen Streit einfach anlegen wollen. Aus welchem Grund auch immer und im Endeffekt leiden nur die anderen (in dem Fall der Hund).

stefant
23-03-2012, 13:42
Ich hab mal nen Hund beim Skaten übern Haufen gefahren.
Der Typ hat direkt neben dem Skatepark mit seinem Hund gespielt und sich einen Spaß draus gemacht sein "Stöckchen" oder was auch immer, in die nähe des Skateparks zu werfen.
Wir haben ihm 2 mal darauf aufmerksam gemacht, dass er das doch bitte lassen solle. Der Besitzer natürlich nur ganz frech "ich kanns hinwerfen wo ich will".
Dann bin ich gestürzt und mein Board hat den Hund umgesäbelt. der Besitzer natürlich gleich außer sich vor Wut und war kurz davor mir eine zu verpassen wenn nich ein paar Kumpels eine Mauer zwischen mir und dem Typen aufgebaut hätten (ich lag ja auch noch am Boden). Er wollte mich anzeigen und hat die Polizei angerufen. Hat ihm leider nix gebracht, da wir zu 5t waren und der Polizei erzählt haben wie der Typ sich aufgeführt hat.

Was ich damit sagen möcht ist, dass es viele auch auf einen Streit einfach anlegen wollen. Aus welchem Grund auch immer und im Endeffekt leiden nur die anderen (in dem Fall der Hund).


wenn jemand auf streit aus is, braucht er aber keinen hund dafür....

JIMMY
23-03-2012, 16:37
Ich hab mal nen Hund beim Skaten übern Haufen gefahren.
Der Typ hat direkt neben dem Skatepark mit seinem Hund gespielt und sich einen Spaß draus gemacht sein "Stöckchen" oder was auch immer, in die nähe des Skateparks zu werfen.
Wir haben ihm 2 mal darauf aufmerksam gemacht, dass er das doch bitte lassen solle. Der Besitzer natürlich nur ganz frech "ich kanns hinwerfen wo ich will".
Dann bin ich gestürzt und mein Board hat den Hund umgesäbelt. der Besitzer natürlich gleich außer sich vor Wut und war kurz davor mir eine zu verpassen wenn nich ein paar Kumpels eine Mauer zwischen mir und dem Typen aufgebaut hätten (ich lag ja auch noch am Boden). Er wollte mich anzeigen und hat die Polizei angerufen. Hat ihm leider nix gebracht, da wir zu 5t waren und der Polizei erzählt haben wie der Typ sich aufgeführt hat.

Was ich damit sagen möcht ist, dass es viele auch auf einen Streit einfach anlegen wollen. Aus welchem Grund auch immer und im Endeffekt leiden nur die anderen (in dem Fall der Hund).
...das sind so die typischen deppaden wiener - tut leid - is aber so !

fredf
24-03-2012, 08:16
Naja und ein Tschikstummel oder ein Mc Donalds Papierl bleibt ned bis daheim am Schuh picken :)


Der Tschickstummel benötigt Jahrzehnte bis er zersetzt ist, das Hundescheisse einige Wochen. Der McSondermüll hat wohl eher die Halbwertszeit von Caesium 135 ..

Ein interessantes Buch um einen Einblick in Hundeverhalten zu erhalten ist "Calming Signals - Beschwichtigungssignale der Hunde"

dodl
24-03-2012, 11:43
Der Tschickstummel benötigt Jahrzehnte bis er zersetzt ist, das Hundescheisse einige Wochen. Der McSondermüll hat wohl eher die Halbwertszeit von Caesium 135 ..

Ein interessantes Buch um einen Einblick in Hundeverhalten zu erhalten ist "Calming Signals - Beschwichtigungssignale der Hunde"

Wie lang das zum verwittern braucht is mir voellig wurscht, weils eh die 48er wegräumt und verheizt. Dafuer kriegen die auch richtig Geld.
Und um Hundeverhalten darf ich mich nicht kuemmern muessen. Das ist Aufgabe des Halters. Wie komm ich dazu...
Ja wir hatten auch einen Hund, aber eigentlich bin ich froh, dass der tot ist. Der war schon selten daemlich.

cu
martin

edliru
12-04-2012, 19:09
Hallo Miteinander!

...Ich trau mir zu behaupten, dass der Großteil der Hunde vom Land teilweise noch viel radikaler auf ungewohnte Umwelteinflüsse reagiert als ein Stadthund, schlichtweg, weil die Sozialisierung in die Richtung fehlt.

Vorweg ich bin ein Tier- u. Menschenfreund, aber bei so manchen Begegnungen beim biken mit den Viechern u. und ihren sogenannten Begleitern oder auch keine Begleiter, wurde meine Tierliebe bis auf die Grundmauern erschüttert.
Ich trau mir das auch zu bestätigen was AeroStef da wegen "Hunde am Land..." schreibt.
In unserem schönen Dorf wohnt eine Pensionistin ganz einsam und idylisch, mit ihr auch so lieber mittelgroßer Hund der immer ganz lieb vor der Haustür sitzt, wenn nicht grad ein Radfahrer, er "mag MTB'ler genau so gerne wie "Rennradfahrer" und auch Mopeds, dort mit relativer großer
Geschwindigkeit vorbei kommt, dann wird aus dem lieben Hund ein gefährliches Geschoss.
Die Einheimischen meiden mittlerweile die Strecke aber sehr viele Auswertige "trifft" es doch noch des öfteren.
Weiß net wie viele Leben dieser Köter noch hat, aber nimma recht viele hab ich gehört, die liebe Besitzerin hat bei so diversen Anzeigen immer eine gute Ausrede und spielt auf arm ohne Hund.
Vor 2 Jahren hatte ich eine etwas andere Begegnung mit so einem Viecherl, Soontag vormittag,herrlicher Sommertag, Abfahrt mit dem MTB auf einer öffentlichen Bergstraße, nach der Vorbeifahrt an einem Hoff sah ich die ganze Bauernfamilie beim Heu rechnen, der Hang war sehr, sehr steil und wurde zur Straße hin mit einer gut 3m hohen Stützmauer noch gesichert.Wie auf gleicher Höhe war mit den arbeitenden Leuten, hörte ich nur noch einen Schrei, irgendwas von einem Hundenamen.....plötzlich sah ich hinter mir nur mehr einen Schatten und ein geheule nachdem der Hund im freien Falle auf der Asphaltstraße aufgeschlagen sein mußte. Ich fuhr was das Zeug hielt weiter und habe mich net weiter gekümmert, im Tal habe ich mir dann ein Seiterl zur Beruhigung gekauft, nicht auszudenken wenn mich der Hund bei der vollen Geschwindigkeit beider "getroffen" hätte.
Einige Zeit später erfuhr ich dass sie denn Hund weggeben haben müssen nachdem er einen Rennradfahrer in Berfauffahrt aus heiteren Himmel umgerissen hatte, Ellbogen, Knie und Carbonlenker kaputt.
Ich könnte noch einige Beispiele aufzählen, von nicht beaufsichtigen Hunden am Land wo es zu relativ schweren Verletzungen gekommen ist.
Ich bin auch für das stehenbleiben, ich bleibe auch stehen wenn ich einen Hund von der Ferne schon sehe, aber wenn sie so dahergeschossen kommen, wo man gar nicht damit rechnet, ist man als Biker chancenlos.

Im diesem Sinne
Rupert

Wolfg@ng
03-05-2012, 18:59
I sog´s glei.....I waos ned: http://www.liveleak.com/ll_embed?f=8fc8f852ec19