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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Versicherung - Wasserschaden



stefanw
08-06-2012, 17:12
Klassische Frage von wer muss zahlen beziehungsweise wie gehe ich am besten vor.


Also zum Vorfall:

Am Dienstag in der Früh hab ich bemerkt das von der Klodecke Wasser runter tropft.
Liegt natürlich die Vermutung nahe, dass in der Wohnung über mir das Wasser steht.

Also rauf zum Nachbarn (welcher übrigens der Sohn der Hausmeisterin ist) angeklopft keiner zuhause. Rüber zur Hausmeisterin - hat die Tür auch nicht aufgemacht. Gut, Hausverwaltung angerufen gemeldet, diese meinte sie sucht die Nummer vom Nachbarn, ruft ihn an und meldet sich dann bei mir.

Vom Nachbarn hatte die Hausverwaltung natürlich keine Telefonnummer, die Hausmeisterin war auch nicht zu erreichen.
Zettel an die Tür geklebt mit der Bitte die Hausverwaltung und auch mich anzurufen, Kübel aufs Klo gestellt und arbeiten gegangen.

Dann gegen Mitternacht nachhause gekommen Zettel war verschwunden, Anruf hatte ich jedoch keinen...

Am nächsten Tag in der Früh gleich die Hausverwaltung angerufen bei welcher er sich natürlich auch nicht gemeldet hatte, diese meinte dann ich kann die Feuerwehr anrufen die brechen die Tür dann auf. Nachdem dann aber auch kein Wasser mehr getropft ist wollte ich natürlich auch nicht die Türe aufbrechen lassen.
Wieder hoch 10min an die Tür gehämmert worauf diese dann endlich geöffnet wurde. Der Typ meinte dann er hätte frei und hat sich deswegen nicht gemeldet(was für eine Aussage). Aber er hatte gestern angeblich auch das Wasser in der Wohnung weil das Hauptabflussrohr verstopft war.

Nagut -die Hausverwaltung konnte dann zumindest den Installateur beauftragen der sich das Ganze angesehen hat.
Der meinte dann nach einem Telefonat mit dem Chef, dass er die Laminatdecke (welche vom Wasser sowieso hinüber war) runter reissen müsste um mehr zu sehen diese aber nicht von der Hausverwaltung oder der Firma bezahlt wird da sie ja nicht zum Haus gehört.

Dann war die Decke offen das Holzbrett etwas morsch, was für mich bedeutet, dass das Wasser nicht erst seit Dienstag austritt.
Das Ganze sieht so aus, dass das Abflussrohr vom Nachbarn eigentlich durch mein WC ins Hauptrohr(welches ziemlich alt und aus Metall ist geht) Der Installateur scheinbar komplett ahnungslos lässt seinen Lehrbuam geschätzte 15min die Klospülung des Nachbarn betätigen. Hat natürlich nichts gebracht, worauf ich zu ihm meinte: Da sind gestern über 20Liter Wasser runter gekommen. Nach oben hin ist es trocken, 1m unterhalb wo ich 2 Fließen abnehmen kann und den Hauptwasserhahn abdrehen kann sieht man deutlich, dass der verputz nass ist. Da muss um einiges mehr Wasser gekommen sein.

War ihm offensichtlich egal - hat wieder mit seinem Chef telefoniert - mir ein Loch in die Decke gestemmt(jetzt kann ich mich endlich mit meinem Nachbarn beim Sch****n unterhalten) und das Plastikrohr ausgetauscht.

Die Wand ist immer noch nass es riecht herrlich nach nassem Fließenkleber, Verputz, usw, der Fehler wurde meiner Meinung nach immer noch nicht behoben. Ich würde mal stark vermuten, dass das Hauptabwasserrohr irgendwo undicht ist durch die Verstopfung das Wasser in Massen ausgetreten ist und durch die Wand über die Decke ausgetreten ist. Überhaupt da das Wasser auch 1 Stock unter mir (im Keller) am Dienstag hinunter geronnen ist. (was den Installateur auch nicht sonderlich interessiert hat)


Meine Frage ist jetzt wen sollte ich besonders nerven und welche Versicherung kommt für den Schaden auf? Denn meiner Meinung nach müssten mal die Fließen runter damit zumindest die Wand austrocknen kann.
Meine Haushaltsversicherrung meinte gleich mal für den Schaden müsste der Vermieter aufkommen.

Wie gehe ich nun am Besten vor? Sachverständigen heranziehen? Der Hausverwaltung auf die Nerven gehen?
Schuld ist ja in Wahrheit nur der, der die Verstopfung im Hauptrohr verursacht hat. Den wird man natürlich nicht finden. Aber Fakt ist, dass es irgendwo eine undichte Stelle geben muss die Nicht vom Nachbarn über mir kommen kann, denn 20 Liter kommen nicht einfach so über nen undichten Übergang, überhaupt nicht wenn dieser fast nicht zuhause ist.

EDIT: Noch n Link mit Bildern damit man sich n bisl was vorstellen kann:
http://imageshack.us/photo/my-images/715/img0062di.jpg/

umberto
09-06-2012, 08:46
morgen stefan!

würde selbst so vorgehen: die sachlage deiner versicherung melden (was du ja eh schon gmacht hast), welche sich wiederum mit der "gegnerischen Versicherung" (Verwalter oder Verursacher oder wer auch immer) in Verbindung setzt, Sachverständiger wird dann eh automatisch durch die Versicherung beigezogen!! So wars zumindest letztes Jahr bei Mutter der Fall. Ärgerlich ist immer, dass die Verursacher, wenn auch vlt nur fahrlässig, meinen, dass sie keine Schuld trifft usw, obwohl eh jeder seine Versicherung hat und dafür auch zahlt?!?!?!?!...............komische Leut gibts?!?!?