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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Rechtliche Frage betreffend Befahren Wanderweg



RADLERIN
20-11-2012, 08:00
Hätte da eine Frage:

Sind vor ein paar Tagen schöne Bikerunde gefahren und unter anderem rot-weiss-rot markierten Wanderweg gefahren der über Hofzufahrt geführt wurde. Wir haben dann Weidezaun übersehen und diesen beschädigt.
Wir haben uns dann die Besitzer gesucht (war gar nicht so einfach) und der Dame das natürlich gesagt und nachdem sie widerwillig den Strom abgeschaltet hat haben wir den Zaun wieder repariert.

Hatten aber nicht damit gerechnet dass wir beflegelt und beschimpft werden weil wir angeblich über Privatbesitz gefahren sind und Radfahren sowieso verboten sei.
Ich habe dann die Dame auf den Weidezaun angesprochen, ob es nicht sinnvoll wäre, unabhängig davon ob man jetzt mit dem Rad da fahren darf oder nicht, den Weidezaun etwas zu kennzeichnen, damit man diesen besser sehen kann, ob man nicht besser so Streifen runterhängen lassen könnte zumindest dort wo der Wanderweg durch die Weide geführt wird.
Sie hat dann gesagt, das interessiert sie nicht und wenn sich wer am Weidezaun verletzt interessiert sie das noch weniger, weil da darf man ja eh nicht fahren.

Naja, ganz so wollte ich das dann doch nicht hinnehmen und habe nachfolgenden Brief an die Gemeine ... geschrieben. (siehe unten)

Meine Frage:

- Könnte mich der Besitzer anzeigen obwohl kein Fahrverbot, kein Privatbesitzschild und nichts dergleichen angebracht war ?
- Könnte mich der Besitzer anzeigen obwohl uns ja niemand bei Befahren des Wanderweges gesehen hat, wir hätten das Rad ja auch schieben können?

ganz lustig was der alles an Schildern beschreibt. Wir sind am Samstag dort gewesen, haben alles fotografiert und abgefilmt. Es gibt kein einziges Verbotsschild, kein einziges Privatbesitzschild oder ähnliches. Das geilste ist aber, das die Stelle, die er beschreibt wo ein Schild stehen soll 2200 m vom Hof entfernt steht, in die andere (!!) Richtung, dh dort wo wir natürlich nie hingekommen sind. Auch haben wir - an beschriebener Stelle angekommen - nicht schlecht gestaunt. Da steht auch wieder kein einziges Schild. Bin mir jetzt nicht sicher, ob mich der nicht einfach verarschen will oder einfach will, das ich Ruhe geb.

Schriftverkehr:

Schreiben an die Gemeine ….

„……Selbstverständlich haben wir die Besitzerin des Bauernhofes aufgesucht und Ihr mitgeteilt, dass wir den ungesicherten Zaun beschädigt haben, sie hatte uns nach viel Zureden dann doch den Strom abgeschaltet, sodass WIR IHREN ungesicherten Weidezaun wieder reparieren konnten.
Auf den ungenügend gesicherten Zaun aufmerksam gemacht meinte die Besitzerin nur:

"Es ist ihr vollkommen wurscht ob
- unsere Räder beschädigt sind U N D
- ob wir verletzt sind (!!)
da wir ja hier auf Ihr Privatgrundstück gefahren sind, geht sie das alles nichts an"

Erbitte aus diesem Grund um Info wie folgt:

- ist oben angeführter Wanderweg (führt vom Haus …… über Bauernhof und Wiese runter Richtung ….) Privatgrundstück ?
- darf oben angeführter Wanderweg mit dem Rad befahren werden ?
- wurde Besitzerin darauf aufmerksam gemacht, dass Sie wenn schon Weidezaun über Wanderweg gespannt wird diesen auch "sichtbar" kennzeichnen sollte?
Da ich sicherlich nicht zur Kenntnis nehmen werde, dass eine Person eine Verletzung von Wanderer und Radfahrern in Kauf nimmt und sogar gutiert werde ich sicherlich weitere rechtliche Schritte prüfen, würde Sie aber wie gesagt kurz um Ihre Mithilfe bitten.
Besten Dank im Voraus

***

Sehr geehrter Herr …!

Ihre E-Mail wurde vom Gemeindeamt an …, als Betreuer der Wanderwege weitergeleitet.
Folgender Sachverhalt ist festzustellen:

Der betreffende Wanderweg ist Privatgrund und besteht mit den Eigentümern ein Bittleihvertrag, der jederzeit kündbar ist. Besonders zur Herbstzeit betreiben die Eigentümer Weidehaltung und werden daher auch entsprechende Zäune aufgestellt. Da es leider schon öfter Probleme mit Radfahrern gab, wurden Tafeln aufgestellt auf denen, für alle die lesen können, klar sichtbar ist, dass das Radfahren nicht erlaubt ist.
Da Sie einen Privatweg, der weder als Radweg ausgeschildert ist und der auch in keiner Radwegkarte aufscheint widerrechtlich zum Radfahren benutzt haben, ist ein … entstandener Schaden ausschließlich Ihre Schuld.

Wie schon ausgeführt, gab es bereits öfters Probleme mit der widerrechtlichen Benützung des Wanderweges durch Radfahren. Dies hat die Eigentümer veranlasst, ernsthaft über die Kündigung des bestehenden Vertrages nachzudenken und … mit diesen Überlegungen zu konfrontieren. Bisher konnte dies jedoch, in sehr intensiven Gesprächen, verhindert werden.
Es wäre … sehr geholfen und stünde Ihnen gut an, wenn Sie Sich bei den Eigentümern, der … für die widerrechtliche Benützung des Privatweges entschuldigen würden.

Mit Grüßen

***

Hallo Hr. …,

zu Ihren unten angeführten Zeilen werde ich in separatem Schreiben Stellung nehmen.
Eine Frage vorab hab ich noch:
bitte kurz Info an WELCHEN aufgestellten Tafeln ersichtlich sein soll, dass es sich
1.) um Privatgrund (!)
2.) klar ersichtlich ist, dass das Radfahren (!) nicht erlaubt ist.
Besten Dank im Voraus

***

Eine Tafel steht in …, dort wo der Wanderweg vom der Straße abzweigt, die zweite Tafel steht nach der Brücke über die … am Ende der Siedlung. Außerdem steht eine Tafel "allgemeines Fahrverbot" mit der Aufschrift "Privatweg" bei der Abzweigung des Weges von der Bundesstraße. Sollte dies noch nicht ausreichen, müßten wir die Grundeigentümer dahingehend beraten, gegen Sie eine privatrechtliche Klage beim zuständigen Gericht einzubringen, bzw. müßten wir unseren Rechtsdienst beim … einschalten.

Siegfried
20-11-2012, 08:22
Kurz und bündig:
wenn du radfahrender Weise auf Wegen unterwegs bist, die NICHT ALS RAD/MOUNTAINBIKESTRECKE AUSGWIESEN sind, dann hast du dort - rein rechtlich - mit dem Rad NICHTS VERLOREN und begehst eine Besitzstörung/Hausfriedensbruch -> strafrechtlich relevant

Es gilt also: überall wo es nicht beschildert, in Karten vermarkt,.... ist, darfst du davon ausgehen, dass du NICHT fahren darfst. Steht wohl auch im Wegerecht, Forstgesetz,..... so festgeschrieben.

Also JA: der Besitzer eines Grundstückes mit Wanderweg, der nicht als MTB-Strecke/Radweg ausgewiesen ist, kann, darf und wird Weidezäune dort aufstellen, wo er will oder es braucht. Er muss diese Weidezäune in keiner Weise kenntlich machen, da ein Wanderer üblicherweise z´erst mal g´heckt wird, bevor er ihn nieder trampelt. Beim Biker ist das etwas anderes.

Also: völlig egal, wie du es drehst und wendest: selber Schuld. Der Entgegnung der Gemeinde kann ich vollinhaltlich nur zustimmen, ist meinem Verständnis nach völlig korrekt, so zu antworten.

...oder bist du eine gebürtige Amerikanerin, der man überall hinschreiben muss, was sie nicht darf (Hund in der Mikrowelle trocknen, Mc Donalds-Essen kann zu Fettleibigkeit führen,......) und die Schuld immer bei den anderen sucht?

Oder bist du einfach ein streitbares Weibchen?

ElSpecko
20-11-2012, 09:11
ich finde es immer irgendwie komisch wenn leute meinen, wenn privatbesitz nicht irgendwo mit einem taferl oder ähnlichem angezeigt wird, dass das dann kein privatbesitz ist.

im umkehrschluss könnte man dann ja auch sagen, dass, da die meisten auf ihren fahrräder oder auf ihren autos keinen namen darauf stehen haben, diese fahrzeuge ja auch kein privatbesitz sind und daher jeder damit fahren darf.

PLR
20-11-2012, 09:23
Da ich sicherlich nicht zur Kenntnis nehmen werde, dass eine Person eine Verletzung von Wanderer und Radfahrern in Kauf nimmt und sogar gutiert werde ich sicherlich weitere rechtliche Schritte prüfen, würde Sie aber wie gesagt kurz um Ihre Mithilfe bitten.
Besten Dank im Voraus


Sehr intelligent deine Überlegung :rolleyes: Genau durch solche tollen Einfälle und der Meinung dass man alles und jeden klagen muss, nur weil man sich evtl mal wo einen Kratzer geholt hat (an dem man natürlich niemals selber schuld ist, weil schauen ist ja zu viel verlangt) ist es erst dazu gekommen, dass überall auf den Wanderwegen Fahrverbot für MTBs besteht.......

Also bitte sei einfach froh wenn dir und deinem Bike nichts passiert ist und lass alles wie es ist.

citrone
20-11-2012, 11:12
Ich kann absolut nicht verstehen wie man sich so verhalten kann, Daß man nicht akzeptieren kann(will) daß das befahren von privatwegen verboten ist und nur auf ausdrückliches gut will der Besitzer erlaubt ist. Ich wundere mich schon sehr darüber das man sich darüber aufregt dass man vom Grundstücksbesitzer der dafür Steuern bezahlt eine Haftpflichtversicherung bezahlen muss, auch noch die Verpflichtung einfordern will darauf aufzupassen das jemand der sich Verbotener weise auf seinen Grund und Boden bewegt nicht verletzt.Wenn ich mir das durchlese verstehe ich schon das das Mountainbiken fast nirgends offiziell erlaubt ist. SUPER VERHALTEN :((((

shroeder
20-11-2012, 11:17
Sehr intelligent deine Überlegung :rolleyes:

gut, seit 2004 in einem forum wie diesem, in welchem die thematik eh jährlich hundert mal ausglutscht wird bis aufs letzte, und immer noch nicht wissen wo man was darf, des spricht eh für sich. ich setz 10€ drauf, dass sie fix klagt.

stx
20-11-2012, 11:23
-***


Es wäre … sehr geholfen und stünde Ihnen gut an, wenn Sie Sich bei den Eigentümern, der … für die widerrechtliche Benützung des Privatweges entschuldigen würden.

[/I]


Kann dem nur zustimmen und hoffen, dass bei dir ein irgendwann die Einsicht kommt.

Du fährst auf eiunem fremden Grundstück anscheinend illegal mit dem MTB und zerstörst einen Weidezaun. Anstatt Demut zu üben wird wild um sich geschlagen und alles und jede/jeder mit rechtlichen Konsequenzen gedroht.

Wo samma denn???? Lasst da der Hausverstand komplett aus, oder willst du darauf hinsteuern dass biken noch stärker reglementiert/verboten wird.

Am besten du fährst nur mehr am Donauradweg, da ist immer alles schön ausgeschildert.

Gruß
Stefan

MalcolmX
20-11-2012, 11:35
Danke, jetzt kommt endlich mal heraus, welchen Exemplaren wir die feindseelige Haltung Bikern gegenüber verdanken dürfen.

Mitdenken und Hausverstand werden beim Traileinstieg abgegeben?

Die Fakten wurden oben schon genannt... wo Biken nicht ausdrücklich erlaubt ist, ist es verboten.

Man kann sich nur schämen für Mitbiker wie dich, und hoffen, dass solche Fälle nciht den Grundbesitzer bzw. die Gemeinde auf den Plan rufen... als Grundbesitzer würde ich mir schlicht und ergreifend verorscht vorkommen angesichts soviel Unverschämtheit.

wolfi
20-11-2012, 13:37
Hallo,

also rechtlich ist eh alles geklärt.

Menschlich wäre es aus meiner Sicht angebracht, dass du ein nettes Entschuldigungsschreiben aufsetzt und dieses deinem erbosten mail Verkehr hinterher schickst. Scheinbar hast du den Sachverhalt nicht genau gekannt und hast deswegen etwas heftig reagiert.

Dies wär zumindest dem zukünftigen Zusammenleben zwischen Grundstücksbesitzern und Bikern sehr zuträglich.

crossfan
20-11-2012, 13:47
Danke, jetzt kommt endlich mal heraus, welchen Exemplaren wir die feindseelige Haltung Bikern gegenüber verdanken dürfen.

Mitdenken und Hausverstand werden beim Traileinstieg abgegeben?

Die Fakten wurden oben schon genannt... wo Biken nicht ausdrücklich erlaubt ist, ist es verboten.

Man kann sich nur schämen für Mitbiker wie dich, und hoffen, dass solche Fälle nciht den Grundbesitzer bzw. die Gemeinde auf den Plan rufen... als Grundbesitzer würde ich mir schlicht und ergreifend verorscht vorkommen angesichts soviel Unverschämtheit.

schließe mich an, "danke" für den Bärendienst, den du allen illegalen, aber rücksichtsvollen, Bikern erwiesen hast.

Siegfried
20-11-2012, 14:02
Nachdem wir uns betreffend rechtlicher Rahmenbedingungen einig sind, noch eine zwischenmenschliche Frage:
Habt ihr unter Berücksichtung des Herganges, des Vorgehens der Threaderstellerin und den (zu unrecht) erwarteten Beipflichtungen unsererseits eine Sekunde lang gehofft, dass die Gute einsichtig ist? Ich für meinen Teil geh nicht davon aus, dass wir aus ihr jetzt eine Gutmenschin machen werden. Vielmehr erwarte ich, dass wir jetzt lauter Säcke sind, weil wir nicht mit ihr einer Meinung sind.

....aber ich lass mich gern eines Besseren belehren.

roadrunner82
20-11-2012, 15:09
Gehörst du auch zu den Leuten die regelmäßig in der Zeitung landen weil sie von Kühen attackiert werden?
Mich würde ja interessieren wieviel Zeit du mit Brieferl schreiben vergeudet hast obwohl es 5min Internetrecherche auch getan hätten.

grey
20-11-2012, 17:17
Hängt sie höher!

shroeder
20-11-2012, 17:20
ich glaub, jetz hammas genug gemaßregelt?

yellow
20-11-2012, 18:14
ihr seids schöne sercherl ... Alle!

das befahren ist natürlich verboten - soviel ist schon vorher klar, keine Diskussion.

Aber anscheinend war die Erstellerin höflich und die Hofbesitzer die üblichen Frischluftdeppaten Herumwinsler.
Und die Formulierung von der Gemeine ist unter aller Sau.


Interesanterweise sind genau die Leute, die hier auf einmal n Fass aufmachen, dieselben Vögel, die sich aufregen, wenn das ganze in der Stadt passiert ist, mit Fußgeher/Autofahrer als "Gegner" ... aber da betrifft das ja auch sie und nicht ...
:rolleyes:



mein Tipp: sobald Du an wem auch immer - der/die sich aufregt - vorbei bist --> augenblicklich vergessen
(und natürlich nie riskieren irgendwie in die Nähe einer Besitzstörung zu kommen, da muss es keinen "1. Versuch" mit Freibrief geben, das kann sofort schief gehen am Gericht....)

peho40
20-11-2012, 18:55
die antwort der gemeinde war doch sehr höflich und auf den punkt gebracht. soviel diplomatie aufbringen zu müssen, wenn ganz andere worte im kopf herumschwirren - das nenn ich mal absolute kontrolle über körper und geist.:toll::toll::toll:

ich würde den brief gleich ans gericht weiterleiten. schließlich wird darin zugegeben, etwas widerrechtliches getan zu haben. ein paar hundert euro strafe sollten sich dann schon ausgehen ... :devil::sm:

für mich persönlich trotzdem ganz großes kino :du::D

wifi
20-11-2012, 19:55
Dazu fällt mir nur das Wort des Jahres 2010 ein: "Fremdschämen"

Ich hab auf einmal das Bedürfnis mich bei der Gemeinde und der Grundbesitzerin für das Verhalten der RADLERIN zu entschuldigen.

ecalex
20-11-2012, 20:55
die Radlerin hätte ja auch einfach abhauen können nachdem sie den Zaun beschädigt hat......daher drängt sich die Frage auf: wie soll man sich verhalten, wenn man illegal unterwegs ist und dabei ein anderes Vergehen verursacht oder auch nur beobachtet? Bleibt einem da als MTBer nur Fahrerflucht, weil man praktisch nirgens legal fahren darf?

maxtc
20-11-2012, 22:49
Es gilt die Unschuldsvermutung!

Cappy
20-11-2012, 23:11
MMn gilt die Fake-Vermutung...

RADLERIN
21-11-2012, 06:10
...weil man praktisch nirgens legal fahren darf...139192

Ihr superkorrekten Radfahrer, die ja NIE über Privatbesitz fahren wärt natürlich DIESEN Wanderweg auch nicht reingebogen, oder ?
Ihr superkorrekten Radfahrer hättet natürlich sofort gewußt, dass das Privatbesitz ist ?
Ihr superkorrekten Radfahrer hättet die Stelle sicherlich umfahren, obwohl Ihr nicht ortkundig seid?
Ihr superkorrekten Radfahrer hättet Euch auch beschimpfen lassen und hättet Euch den Besitzer gesucht ?
Ihr superkorrekten Radfahrer hättet auch den Zaun repariert ?

Nicht bös sein, aber Eure Ergüsse sind teilweise peinlich !

PLR
21-11-2012, 06:43
Wir superkorrekten Radfahrer fahren geanu so (illegale) Wanderwege, aber machen dann kein Theater wenns uns über einen Weidezaun dreht oder wir bei den Grundstückbesitzern nicht willkommen sind.
Du hast recht, was das beschimpfen betrifft, das könnte man sicher auch anders regeln aber was erwartest du? Unwissen schützt nicht vor Strafe sagt man und nur weil du dich nicht vorher informiert hast wo man fahren darf und wo nicht, wird eine Grundbesitzerrin jetzt nicht akzeptieren, dass jemand der sich verbotenerweise auf ihren Grund begeben hat, ihren Zaun beschädigt hat, sich dann auch noch wichtig macht, was die absicherung betrifft?? Da wär ich auch angefressen.
Du hast dich sicher auch vorbildlich verhalten, was die Reparatur betrifft, aber die Ganze diskussionen mit Grundbesitzern würde ich mir sparen.
Der Höhepunkt ist eigentlich die erwähnte Aktion mit den rechtlichen Schritten gewesen, das ist richtig peinlich, nicht wir. Selbst wenns mich auf einer offiziellen Strecke über einen Weidezaun wickelt, denke ich keine Sekunde an Anzeigen und Klagen,weils schlimmstenfalls nur wieder mit weiteren Verboten und Regeln fürs MTbiken endet.
Es wird beim Biken immer mal peinlich Ünfälle bzw. Ausrutscher geben, dann seit doch weit genug sowas mit Humor zu sehen wenn nichts grobes passiert ist und macht nicht immer alle anderen für die eigenen Dummheiten bzw Unachtsamkeiten verantwortlich, denn da wirds gleich noch peinlicher. Auf der Gemeinde warst du jedenfalls sicher die Lachnummer des Tages......

citrone
21-11-2012, 08:10
...weil man praktisch nirgens legal fahren darf...139192

Ihr superkorrekten Radfahrer, die ja NIE über Privatbesitz fahren wärt natürlich DIESEN Wanderweg auch nicht reingebogen, oder ?
Ihr superkorrekten Radfahrer hättet natürlich sofort gewußt, dass das Privatbesitz ist ?
Ihr superkorrekten Radfahrer hättet die Stelle sicherlich umfahren, obwohl Ihr nicht ortkundig seid?
Ihr superkorrekten Radfahrer hättet Euch auch beschimpfen lassen und hättet Euch den Besitzer gesucht ?
Ihr superkorrekten Radfahrer hättet auch den Zaun repariert ?

Nicht bös sein, aber Eure Ergüsse sind teilweise peinlich !

SUPER PEINLICH ist für die eigenen probleme immer andere verantwortlich machen zu wollen ( es wird die feuerwehr verklagt wenn bei der brandbekämpfung ein wasserschaden entsteht, es wird der sanitäter verklagt wenn er bei der herzmassage eine rippe bricht .. usw usv...es sind immer die anderen schuld....) und die mountainbiker klagen die grundstückbesitzer weil wir einen stein am weg übersehen oder zu schnell dran waren um vor einen weidezaun anzuhalten es ist wirklich sehr beschämend wenn man sieht wieviel verantwortung manche erwachsene menschen für ihr handeln übernehmen wollen. Das foto ist super nach meiner ansicht sind beide ersichtlichen wege nur mit großer vorsicht zu befahren und wenn ich den zaun beschädige verliere ich über die rep. kein wort das ist doch selbstverständlich. Ich würde mich aber nicht bei dem bauern oder der gemeinde so wichtig machen und mit klage drohen.
Ps . von nie auf privatgrund fahren ist auch nirgendwo die rede., es ist aber sicher ein super bild dass du den im allgemeinen nicht radfahrer affinen grund und waldbesitzern vermittelst und man darf sich dann über einige verbotstafeln mehr nicht wirklich wundern
wennst das mit etwas abstand betrachtest ist eine entschuldigung bei der bäuerin das einzig richtige und wennst es noch ins BB stellst dann ist das nicht peinlich

Venomenon
21-11-2012, 08:21
Hab mir gerade das Bild angesehen.
Muß gestehen, wenn dort der Wanderweg rein geht, wäre ich dort auch rein gefahren, ja. Es sieht aber sehr nach einer Hofzufahrt aus, also schon vorsichtig fahren. Das deine und die Emotionen der Bäurin hoch kochen beim Zusammentreffen, is teilweise verständlich. Das du dich darüber ärgerst auch. Aber ein wenig Fairplay ist nicht verkehrt, Somit verständniss zeigen und nicht alles auf die Waagschale legen. Dier Baäurin sieht sicher öfters wem der da durch fährt/hatscht und hat sicher öfters Probleme mit denen(Müll, Notdurft usw)

Also, bitte, Cool down und fürs nächste mal merken. Ok?

Grüße Veno

wifi
21-11-2012, 08:26
...weil man praktisch nirgens legal fahren darf...139192

Ihr superkorrekten Radfahrer, die ja NIE über Privatbesitz fahren wärt natürlich DIESEN Wanderweg auch nicht reingebogen, oder ?
Ihr superkorrekten Radfahrer hättet natürlich sofort gewußt, dass das Privatbesitz ist ?
Ihr superkorrekten Radfahrer hättet die Stelle sicherlich umfahren, obwohl Ihr nicht ortkundig seid?
Ihr superkorrekten Radfahrer hättet Euch auch beschimpfen lassen und hättet Euch den Besitzer gesucht ?
Ihr superkorrekten Radfahrer hättet auch den Zaun repariert ?

Nicht bös sein, aber Eure Ergüsse sind teilweise peinlich !

Einfach superpeinlich.

Natürlich sieht man dass das ein Privatweg ist oder sieht das wie eine Gemeindestraße aus?

Trotzdem wäre ich eingebogen, ich hätte mich aber nicht aufgeregt, wenn ich den Weidezaun beschädigt hätte und ich hätte es auch über mich ergehen lassen, wenn die Besitzerin darüber nicht erfreut gewesen wäre (was ich verstanden hätte)

Und den patzigen Brief an die Gemeinde hätte ich mir auch erspart.

Kopfschüttel :f:

NoFatMan
21-11-2012, 08:35
Kleiner Sidestep

Ich, als Wiener, Grosstadtmensch habe vor so Hofdurchfahrten und Einzelgehöftvorbeifahrten immer ein extrem ungutes Gefühl
Das beginnt ca. ab dem Wechselgebiet/Rax usw
Die Strasse entfernt sich immer weiter vom öffentlichen Fahrbereich, wird zur Forststrasse und irgendwann nach einer halben Stunde kommst du zu einem allsteinhenden Gehöft - hörst ev schon den Hofhund kläffen ( oder nicht -du siehst ihm erst im letzten Moment - noch schlimmer ) oder du hast den Eindruck, du störst / hast da nyx verloren

Letztes Mal beim Wandern auf die RAX, ein Schild vorm Bauernhof - Warnung unser Hofhund ist sehr bissig - Durchgang auf eigene Gefahr - wir haben umgedreht ....


Fazit: Im Zweifelsfalle stehe ich auch auf Seiten der Bäuerin - andererseits der Weg davor und dahinter isat nun mal öffentlich
und die ganze Aufschliessung dieser Höfe am Ende der Welt zahlt die Allgemeinhgaeit - also wir ....

exotec
21-11-2012, 08:52
ich fahre mit dem Crosser hier in der Wachau, Waldviertel und Dunkelsteiner Wald sehr viel illegal - ignoriere auch die ein oder andere aufgestellte Forstweg-Tafel mit Verbotszusatz für Radfahrer.

Wenns mich dann wiedermal aufprackt oder ich an einem Besitzer oder Forstorgan anstehe, halt ich meine Pappn und dreh um oder mach was mir angeraten wird.

Hatte damit noch nie einen Konflikt oder gar bösere verbale Auseinandersetzung. Jo, des hot mein Papa schon gsogt: Wiest in Wold eini schreist, so kummts aussa :D

NoDoc
21-11-2012, 08:56
zurück an den Start: Rein ausgehend vom Foto vertrete ich die rechtliche Ansicht, dass das Befahren der abzweigenden, unbefestigten Strasse erlaubt ist und zwar auch mit Kraftfahrzeugen.

Das Forstgesetz greift nicht, da kein Forst. Es ist eine Verkehrsfläche, sie ist öffentlich, an das öffentliche Strassennetz angebunden und fertig. Es stehen dort sogar Schneestangen.Ein Fahrverbot oä. ist nicht vorhanden.

Wenn die Strasse dann natürlich nur ins Scheunentor mündet, wird man das vielleicht ein wenig anders sehen, aber so?


lG Michael

exotec
21-11-2012, 09:02
rein vom Bild ausgehend, würde ich da auch abbiegen, wenn ich in die Richtung will - wäre mir sogar egal ob Wanderweg Taferl vorhanden oder nicht.

NoDoc
21-11-2012, 09:12
.@exotec: ..genau, das Wanderweg-Taferl ist ja keine Einschränkung. Na schauma mal, vielleicht kommen ja noch zusätzliche Infos...

PLR
21-11-2012, 09:13
...weil man praktisch nirgens legal fahren darf...139192



Ist das nicht in der Wanderweg in der Gegend von Elmegg, der letztendlich paar Kilometer weiter den 160er kreuzt? (Richtung Bad Leonfelden bzw. St Magdalena)

g-rider
21-11-2012, 10:04
Ich wär dort auch reingefahren, weil bei uns Hofdurchfahrten durchaus üblich und verbreitet sind und die Strasse dort nicht endet, sondern Verbindungsstrasse zur nächsten Landesstrasse darstellt. Eine Hofdurchfahrt bei mir endet wirklich im Hof und schliesst dann an einen Wanderweg an, dort nehm ich schon vorher das Tempo raus und fahre langsam. Erstens will man keinen erschrecken und zweitens auch weiterhin stressfrei passieren.
In dem obigen Fall sind halt zwei Streitbare aneinander geraten, die beide sicher eine Vorgeschichte haben und an dem Tag hats halt gefunkt. Solche Kriegsgebiete am besten meiden.

peho40
21-11-2012, 14:24
aber jetzt mal ganz unabhängig von der rechtlichen sache ...

das foto ist offensichtlich am helllichtem tag entstanden. also folgere ich:

draht übersehen - blind?
(hier stellt sich die frage nach der sinnhaftigkeit des hobbies)

draht übersehen - nicht auf sicht gefahren?
(was jetzt besser oder schlimmer ist ... und bei einem wurzelteppich schaffe ich ja es auch, mir eine linie zu suchen. da wird wohl ein einzelner draht nicht das große problem darstellen)

draht gesehen aber nicht reagiert - funktioniert hier der infokanal vom hirn zum finger vielleicht nicht so richtig? synapsen unterbrochen?

hofdurchfahrt - hier ist immer sehr langsam zu fahren (kinder, hunde, katzen, hühner, kühe, traktoren, etc.) oder sogar abzusteigen. wenn man das nicht macht, riskiert man halt, angepflaumt zu werden (meiner meinung nach zu recht - schließlich ist das doch etwas privater als die straße vorher und nachher ...
obendrein rechne ich bei landwirtschaften immer mit zäunen aller art.
(ich war im sommer in bozen - dort hat ein bauer sogar die offizielle strecke "unterbrochen", weil die biker mit wahnsinnsgeschwindigkeit durch seinen hof gerast sind ... jetzt muß man halt einen umweg fahren)

falls schon was beschädigt wurde, ist die reparatur ja das einzig löbliche an der geschichte!

zum rechtlichen: das ist nur lächerlich. obendrein weiß schon jedes kind, das in 99.99 % der fälle es verboten ist. und nur mit einem entsprechenden verhalten (wie es schon etliche vorposter ja zum ausdruck gebracht haben) möglich ist, halbwegs ungestört seinem hobby nachgehen zu können. aber offensichtlich ist der TE ja ein rechtsanwaltfetischist (hab mir sein profil angesehen. das sagt schon einiges aus ...)

exotec
21-11-2012, 14:28
ja, jetzt wissen wir schon, dass wir den TE für einen Gurke halten *kopfschüttel*

shroeder
21-11-2012, 15:02
ja, jetzt wissen wir schon, dass wir den TE für einen Gurke halten *kopfschüttel*

GurkIN, bitte :D aber sonst hast recht.

peho40
21-11-2012, 15:10
das ist nicht so eindeutig ...
(in einem anderen beitrag ist lt. rechnung der name hubert. vielleicht aber auch nur eine huberta ohne "a" - man weiß ja nichts genaues ...)

shroeder
21-11-2012, 16:08
das ist nicht so eindeutig ...
(in einem anderen beitrag ist lt. rechnung der name hubert. vielleicht aber auch nur eine huberta ohne "a" - man weiß ja nichts genaues ...)

ja aber der nick is scho ausgesprochen feminin

Reini Hörmann
21-11-2012, 16:12
im grunde muss kein taferl aufgestellt sein, wenn man erkennen kann, dass es ein privatweg ist - hofeinfahrt z.b....
ob das der fall ist, kann man von dem foto mmn. nicht eindeutig ableiten..im zweifel wird man solange fahren können, bis man eindeutig erkennt, man steht im wohnzimmer..;o) - befindet sich also auf einem nicht öffentlichen weg..

hausfriedensbruch ist nicht zutreffend, denn da müsste man mit dem vorsatz eindringen, gegen jemand gewalt anzuwenden..und das nehm ich mal nicht an.

besitzstörung ja, wenn erkennbar war..bla bla bla - wie oben

forstgesetz nein, denn es ist ja kein wald sichtbar und keine offenbare forststrasse.

ob man den besitzer dafür haftbar machen könnte? möglich ist alles, nodoc als jurist wird das besser wissen, jedenfalls ist ein privatweg kein rechtsleerer raum, auf welchem man für nix verantwortlich wäre.

der zaun der beschädigt wurde steht der verletzung gegenüber..die beschädigung wäre kein verkehrsunfall, weil es ein privatweg ist und die stvo nicht gilt, die verletzung ist nur strafbar, wenn sie wenigst fahrlässig vom grundbesitzer in kauf genommen worden ist.

rechtlich ist das nicht wirklich geklärt - ich denke man kann beide seiten irgendwie verstehen..und irgendwie auch wieder nicht;o)

6.8
21-11-2012, 20:01
...weil man praktisch nirgens legal fahren darf...139192

Nicht bös sein, aber Eure Ergüsse sind teilweise peinlich !

Na ja, ich wäre mir auf jeden Fall ziemlich sicher mich nicht mehr auf einer öffentlichen Straße zu befinden und dass dadurch die Warscheinlichkeit dass es sich hier um eine Privatstraße handelt eine hohe ist.

Bitte fürs nächste mal

- Emotionen raus (klar, das ist jetzt so eine Eltern/Kind, Ober/Unter, Ertapper/Ertappter......Geschichte und da wird es echt schwer locker zu bleiben, weil das Reptilienhirn wird direkt angesprochen und das eingelernte Verhalten ist nun mal Flucht oder Angriff)

und dann völlig emotionslos Überlegen was es mir eigentlich bring, oder nicht bringt, wenn ich mich da jetzt aufrege oder ich es einfach auf sich beruhen lasse und es unter "weil die Menschen, mit Ausnahme mir natürlich, einfach alle Trotteln sind verbuche.

marph_42
22-11-2012, 10:04
aber jetzt mal ganz unabhängig von der rechtlichen sache ...

das foto ist offensichtlich am helllichtem tag entstanden. also folgere ich:

draht übersehen - blind?
(hier stellt sich die frage nach der sinnhaftigkeit des hobbies)

draht übersehen - nicht auf sicht gefahren?
(was jetzt besser oder schlimmer ist ... und bei einem wurzelteppich schaffe ich ja es auch, mir eine linie zu suchen. da wird wohl ein einzelner draht nicht das große problem darstellen)

draht gesehen aber nicht reagiert - funktioniert hier der infokanal vom hirn zum finger vielleicht nicht so richtig? synapsen unterbrochen?




das geht schneller als einem lieb ist.... bei einer abfahr vor ca. 3 od 4 jahren hat mich auch so ein weidedraht vom bike geholt...

Wetter war da perfekt, strahlender sonnenschein. An dieser stelle hat man nochdazu ca. 1km freie sicht auf den schotterweg (bergab).... links udn rechts weidezäune...

doch bei einer stelle die genau in einer leichten senke war/ist ein 2mm draht gespannt... queer über den weg. Den man (ich in diesem fall) durch den schotter und der senke ca. 1 sek vor aufprall gesehen habe.... das geht wirklich extrem schnell... wenn witterung, licht, hintergrund, usw. ... passt dann geht das schnell das man sogar einen weidezaun übersieht...
...zum glück ist nichts passiert (schützer sei dank)... bis auf das reißen des drahtes und defekt der vo. bremse...

BMC Racer
22-11-2012, 10:24
Kleiner Sidestep


Letztes Mal beim Wandern auf die RAX, ein Schild vorm Bauernhof - Warnung unser Hofhund ist sehr bissig - Durchgang auf eigene Gefahr - wir haben umgedreht ....


Nur zwecks Neugierde - wo soll das gewesen sein???

touristenfalle
22-11-2012, 10:38
Hof anzünden, enteignen und an Bikepark machen....habts das der Gemeinde auch schon vorgeschlagen...
Tourismusaufschwung, mehr Kohle....

NoFatMan
22-11-2012, 12:00
Nur zwecks Neugierde - wo soll das gewesen sein???


ja genau BMC Racer - es war in Reichenau an der RAX auf dem offiziellen Wanderweg
der Weg gabelte sich - links das Schild - rechts gefühlsmässig falsche Richtung
nach 100 Metern offizelle MTB Strecke UND Wanderweg - wir waren richtig

( PS: wir waren wandern auf die RAX )

yellow
22-11-2012, 16:04
Das Foto (das ja sicher im Nachhinein als Beweis geschossen wurde - soviel zu der Frage nach Tageszeit) zeigt genau gar nix.
Interessant wäre eher der Ausschnitt, mit der Straße ganz am linken Rand, also wie das da neben dem Hof weitergeht.

Mich wundert, nach Mailverkehr und jetziger Argumentationslinie, übrigens die Eskalation gar nimmer,
ich hätte das vorher sogar als sicher angenommen



PS: das ist mein 2. Post hier in Deinem Thread, bevor Du gezielt darauf antwortest, lies den 1. nochmal, Danke

Blackburger
22-11-2012, 16:12
leute jetzt ist aber schon reichlich hingepeckt worden auf den/die threadersteller/in. ich glaub er/sie hat´s gecheckt oder wird´s nie begreifen. :U:

exotec
22-11-2012, 17:53
das scheind ein Thema zu sein, das viele Granden bewegt :D selten soviele 01, 02 und 03 user auf einem Fleck

RADLERIN
22-11-2012, 20:29
....Hängt sie höher!...

unglaublich welches Niveau hier herrscht, da verschlägst dir echt die Sprache. Selten so viel Müll gelesen !

mir geht es und ging es immer nur um die Aussage, dass es der Grundstücksbesitzerin wurscht ist, wenn sich wer verletzt, weil er da ja nicht fahren darf !

es gibt dort KEIN EINZIGES Verbotsschild, kein Fahrverbot, nichts und Gruß an den geistigen Erguß von vorhin: ich bin auch nicht blind, (aber bevor ich deppert wäre, wäre ich lieber blind !) der Weidezaun war absolut nicht zu sehen, kein einziges Band das runter hing, nichts.

Passiert auch anscheinend jede Woche mal, dass sich da wer "derstesst"

Ich werde mich sicher durch die Androhung auf Besitzstörungsklage und von Euch schon gar nicht mundtot machen lassen.

Im Gegensatz zu Euch find ich das NICHT ok, wenn mir mitgeteilt wird, dass wenn ich mich verletzen sollte KEINE Hilfe geleistet wird, weil Ihr das alles am Arsch vorbei geht.
Und wenn dann ein Vollkoffer von ... schreibt welche Schilder da stehn und absolut kein einziges beschriebenes Schild wirklich dort steht werde ich das sicher nicht so hinnehmen und nein, ist nicht Pelmberg

PLR
22-11-2012, 21:12
mir geht es und ging es immer nur um die Aussage, dass es der Grundstücksbesitzerin wurscht ist, wenn sich wer verletzt,

Ich glaube dein Problem ist (und das meine ich jetzt sicher nicht böse) dass du dich, wie leider auch sehr viele andere Menschen zu wichtig auf dieser Welt fühlst. Es wird weit über 99,9% der Welbevölkerung sowas von wurscht sein wenn du dich (oder auch ich mich oder sonst jemand anderes) an einem ungesicherten Weidezaun derstesst,verletzt oder erhängst. Bis auf deine Familie und Verwandten wird so ein Vorfall niemanden wirklich belasten oder sieht in deinen Augen die Realität wirklich anders aus. Wärs dir etwa nicht egal, wenn sich irgend ein Unbekannter der zu unrecht auf deinem Grundstück rumwandelt, sich dann verletzt? Mir wär das sehr wohl egal und ich sehe mich deshalb nicht als Unmensch, weil ich nichts Verbotenes getan habe. Wär was anderes wenn die Besitzerin absichtlich Stolperdrähte, Nagelbretter oder Fallgruben legt, dann wärs echt ein Fall für die Justiz.

Es gibt eben verschiedene Arten von Menschen. Man(n) stolpert beispielsweise über eine Stufe. Als Normaldenker würde ich mir einfach sagen "man bin ich blöd, mach doch die Augen auf" und den Vorfall nichtmehr weiter beachten. Und dann eben die leider immer häufiger erscheinenden Minderwertigkeitskomplextypen die sich keinesfalls selbst eingestehen würden, dass sie Vollpfosten sind weil sie eine Stufe übersehen haben und sich darum Monate lang mit dieser Lapalie beschäftigen müssen. Das sind dann die Typen, die klagen weil die Stufe nicht gekennzeichnet ist und wenn sie recht bekommen, haben sie für ihr minderwertiges Ego auch noch die Bestätigung erhalten, dass sie ja garnichts dafür können, weil der der die Stufe gebaut hat ist eindeutig Schuld, dass sie sich dastessn haben. Zu welcher Gruppe zählst du dich? So wird die Welt immer Ferngesteuerter, vor jeder Stufe müssen Warnschilder angebracht werden, jeder Zaun muss dreifach markiert werden, vor jedem Scheißhaus müssen Hinweise angebracht werden, dass man vorm kacken die Hose runterziehen soll........Schauen,denken und überlegt Handeln wird somit überflüssig, denn wenn was in die Hose geht, hats eh wer anderer verbockt, weil er kein entsprechendes Warnschild aufgestellt hat.

Softrider
22-11-2012, 21:51
unglaublich welches Niveau hier herrscht, da verschlägst dir echt die Sprache. Selten so viel Müll gelesen !

...und wieso schleichst Di dann einfach net und lässt uns mit Deim absolut stumpfsinnigen und unwichtigen Mist in Frieden? Ehrlich, Du sitzt im sinkenden Boot und schöpfst das Wasser REIN statt raus.

A wennst es no net so ganz durchschaust: ALLES GHÖRT IRGENDWEM. Wir sind nimmer im wilden Westen, wo ma einfach a paar Stund gradaus reitet und dann sei Fähnchen in den Boden rammt. Dementsprechend solltest Du in Zukunft einfach mal davon ausgehen, daß Du Dich, sobald von einer halbwegs größeren Asphaltstraße abgebogen, garantiert bei irgendwem am Grund befindest. Der braucht da ka Taferl aufstellen. Wenns anders wäre, würd ich sofort auf Schildermacher umsatteln und a Vermögen machen. Und selbst wenn der dort vorgefundene Grund der Gemeinde, dem Land, dem Bund gehören sollte, dann GEHÖRT er auch jemandem und heißt net, daß Du dort tun und lassen kannst, was Du willst und alle anderen auf Dich aufpassen müssen. Ich möcht sehen, was Du machst, wenn a Fremder in Dein Garten spaziert, über a Blumenkistl fliegt und sich aufpudelt, wenn Du ihm sagst, daß Dir des wurscht is.

6.8
22-11-2012, 22:24
...und wieso schleichst Di dann einfach net und lässt uns mit Deim absolut stumpfsinnigen und unwichtigen Mist in Frieden? Ehrlich, Du sitzt im sinkenden Boot und schöpfst das Wasser REIN statt raus.

A wennst es no net so ganz durchschaust: ALLES GHÖRT IRGENDWEM. Wir sind nimmer im wilden Westen, wo ma einfach a paar Stund gradaus reitet und dann sei Fähnchen in den Boden rammt. Dementsprechend solltest Du in Zukunft einfach mal davon ausgehen, daß Du Dich, sobald von einer halbwegs größeren Asphaltstraße abgebogen, garantiert bei irgendwem am Grund befindest. Der braucht da ka Taferl aufstellen. Wenns anders wäre, würd ich sofort auf Schildermacher umsatteln und a Vermögen machen. Und selbst wenn der dort vorgefundene Grund der Gemeinde, dem Land, dem Bund gehören sollte, dann GEHÖRT er auch jemandem und heißt net, daß Du dort tun und lassen kannst, was Du willst und alle anderen auf Dich aufpassen müssen. Ich möcht sehen, was Du machst, wenn a Fremder in Dein Garten spaziert, über a Blumenkistl fliegt und sich aufpudelt, wenn Du ihm sagst, daß Dir des wurscht is.

....vielleicht solltest auch einmal ganz tief durchatmen.

Reini Hörmann
22-11-2012, 22:34
Eigentlich dacht ich, greyz hat das ironisch gemeint...

Der Fred führt so zu garnix...und wir wohl auch nicht mehr lange leben.

grey
22-11-2012, 22:41
Eigentlich dacht ich, greyz hat das ironisch gemeint...



ist auch so :)

6.8
22-11-2012, 22:45
ist auch so :)

....was wieder beweist, es kommt nicht darauf an was und/oder wie mann/frau etwas sagt, sondern nur darauf an was die Leut hören/verstehen wollen/können.




Der Fred führt so zu garnix...und wir wohl auch nicht mehr lange leben.

Schade, mir gefällt Fred.

shroeder
22-11-2012, 23:35
Eigentlich dacht ich, greyz hat das ironisch gemeint...


damit bist wohl ned allein

manche leut ham aber auch an hang dazu, selbst ihnen freundlich gesinnten leutn gedankenlos "mitm arsch ins gsicht zu fahrn".

mei erste frau war auch so.

karin, bist dus?

exotec
23-11-2012, 06:17
damit bist wohl ned allein

manche leut ham aber auch an hang dazu, selbst ihnen freundlich gesinnten leutn gedankenlos "mitm arsch ins gsicht zu fahrn".

mei erste frau war auch so.

karin, bist dus?

:rofl::rofl::rofl:

Softrider
23-11-2012, 08:51
....vielleicht solltest auch einmal ganz tief durchatmen.

Irgendwann is a amal genug, findest net? Wenn jemand nach vier Seiten voller Erklärungen auf die Nette sich noch immer so blöd anstellt, sollt ma es halt amal anders probieren.

Steve-O
23-11-2012, 09:39
...weil man praktisch nirgens legal fahren darf...139192

Ihr superkorrekten Radfahrer, die ja NIE über Privatbesitz fahren wärt natürlich DIESEN Wanderweg auch nicht reingebogen, oder ?
Ihr superkorrekten Radfahrer hättet natürlich sofort gewußt, dass das Privatbesitz ist ?
Ihr superkorrekten Radfahrer hättet die Stelle sicherlich umfahren, obwohl Ihr nicht ortkundig seid?
Ihr superkorrekten Radfahrer hättet Euch auch beschimpfen lassen und hättet Euch den Besitzer gesucht ?
Ihr superkorrekten Radfahrer hättet auch den Zaun repariert ?

Nicht bös sein, aber Eure Ergüsse sind teilweise peinlich !

Ganz ehrlich???

Der Weg geht direkt beim Bauernhof vorbei (ich sehe leider nicht wie es weitergeht) daher ICH würde zwar durchfahren, aber ich würde mich nicht beschweren wenn ich einen auf den Zutz bekomme!!!!!!
Ich bin auch hin und wieder ein illegaler, aber ich bin mir dessen´bewußt un dzeige Demut wenn ich dafür Angsudert werde und beschwer mich nicht wie ein Riesen EGO Esel.

Sry das musste sein, weil so wenig einsicht gehört normal bestraft. Jeder baut Mist, aber man sollte auch dafür gradstehen und ned herumtränzen wie ein kleines Kind. :mad:

Steve-O
23-11-2012, 09:47
Hof anzünden, enteignen und an Bikepark machen....habts das der Gemeinde auch schon vorgeschlagen...
Tourismusaufschwung, mehr Kohle....

:rofl:

foresterali
23-11-2012, 09:56
damit bist wohl ned allein

manche leut ham aber auch an hang dazu, selbst ihnen freundlich gesinnten leutn gedankenlos "mitm arsch ins gsicht zu fahrn".

mei erste frau war auch so.

karin, bist dus?

Danke, auch wenn ich bisher nur amüsiert mitgelesen habe..ich habe gerade laut lachend meinen Kaffee über die Tastatur verteilt...
Made my day!

maff
23-11-2012, 10:42
Eigentlich dacht ich, greyz hat das ironisch gemeint...

Der Fred führt so zu garnix...und wir wohl auch nicht mehr lange leben.

Aus eigener Erfahrung, welche mit zeitlicher Distanz zum konkreten Ereignis reift, weiß ich: Wenn man sich völlig zu Unrecht völlig im Recht wähnt, ist's mit dem Ironieverständnis nicht weit her.

6.8
23-11-2012, 12:31
Irgendwann is a amal genug, findest net? Wenn jemand nach vier Seiten voller Erklärungen auf die Nette sich noch immer so blöd anstellt, sollt ma es halt amal anders probieren.

Das bringt für den/die Anderssichtigen/e wenig, das ertragene Unrecht wird als so hoch empfunden, dass Einsicht nur schwer möglich ist, schon gar nicht offen zugegeben in einer Diskussion.

Für dritte kann das Amüsant sein wenn Dritte/Unbeteiligte deswegen unangebrachte Emotionen zeigen oder gar in Rage geraten.

stephin
23-11-2012, 12:53
Ja! Diese Geschichte ist wirklich sehr amüsant zu lesen. Ich versteh nur net ganz warum die Grundstücksbesitzerin euch überhaupt den Strom abgedreht hat (widerwillig) und ihr dann den Zaun repariert habt´s um euch nachher zu beschweren, dass nicht´s gekennzeichnet war. Das is mir zu hoch ;-). Und dann anschl. macht´s so ein Riesentrara (um net Tam Tam zu schreiben)?? Wenn eh nix passiert ist...

Wenn Du (Radlerin) öfter mit solchen Problemen zu tun hast, stell Dir mal die Frage ob zu einer Meinungsverschiedenheit nicht grundsätzlich zwei Personen gehören anstatt automatisch den Fehler beim Gegenüber zu suchen. Sollte die Anzahl der Meinungsverschiedenheiten ein "einigermaßen verständliches Ausmaß" überschreiten wäre eine Anpassung Deinerseits im Sinne von erhöhter Wurschtigkeit und Lockerheit bei ähnlich gelagerten Fällen wünschenswert und Deinem Nervenkostüm sicher zuträglich.

flobilek
23-11-2012, 13:48
hehe. geiler fred.

vor allem, wenn von einer bäurin political correctness gegenüber radlern verlangt wird. RADLERIN, wo wohnst? i würd gern amal bei dir im garten mitm radl indn kaninchenstall fahren. wehe, du ladst mich daraufhin nicht auf ein kaffetscherl ein. bussi.

citrone
23-11-2012, 14:05
[QUOTE=RADLERIN;2408672]unglaublich welches Niveau hier herrscht, da verschlägst dir echt die Sprache. Selten so viel Müll gelesen !

mir geht es und ging es immer nur um die Aussage, dass es der Grundstücksbesitzerin wurscht ist, wenn sich wer verletzt, weil er da ja nicht fahren darf !

Dieses ,, der zeige ich aber dass a bauer is weils des sagt und überhaupt ich bin soo gut und arm weil mein anwalt wirds der schon zeigen, wofür habe ich einen rechtsschutz.....

Wenn jeder jede aussage auf die goldwaage legt dann können wir uns alle auf ein wunderschönes ruhiges leben freuen. Denke es einmal zu ende dann wirst sehr stolz auf dich sein können. weilst sicher im recht bist und einen rechtsanwalt hast. Freud hätte dazu sicher viele theorien.
In diesen sinne wünsch ich dir viel erfolg bei deinen tun.

roadrunner82
23-11-2012, 18:29
Das bringt für den/die Anderssichtigen/e wenig, das ertragene Unrecht wird als so hoch empfunden, dass Einsicht nur schwer möglich ist, schon gar nicht offen zugegeben in einer Diskussion.

Für dritte kann das Amüsant sein wenn Dritte/Unbeteiligte deswegen unangebrachte Emotionen zeigen oder gar in Rage geraten.

Wären wir dann nich schon bei vier? Kann aber gut sein dass mir das schon zu hoch ist. :D

Schwacholdi
23-11-2012, 19:02
langsam glaub ich der sachverhalt is von der RADLERIN erfunden- damit wir a gaudi haben.
oder kann man ernsthaft so deppat sein?
schauts euch mal meinen avatar genau an- das schild steht am sonnwendstein, beim pollereshaus, 200hm übern bikepark semmering- wundert das wen noch, bei solchen RADLERINen?

yellow
23-11-2012, 20:35
Also:
Radlerin (innen?) ist n Typ...
Radinstruktorenausbildung (gemacht? geplant? Mal geplant gehabt?) ... und trotzdem das hier gezeigte Verständnis?
warum wird der Name geschrien? (gesperrt getippt)
:confused:


... alles nach oberflächlicher Betrachtung der Beiträge

6.8
24-11-2012, 08:17
langsam glaub ich der sachverhalt is von der RADLERIN erfunden- damit wir a gaudi haben.
oder kann man ernsthaft so deppat sein?


Gendermäßig müsste aber ..."kann man(n)/frau ernsthaft so deppat sein"? geschrieben werden.

Die einzig mögliche Antwort darauf lautet: ja, weil die Menschen Trotteln sind.

PLR
24-11-2012, 10:30
Vielleicht nochmal zusammengefasst und in ruhigem friedlichen Ton erläutert:

Grob gesagt kann man davon ausgehen, dass man als MTBler nirgends legal fahren darf, wenns keine beschilderte offizielle Strecke ist. Verbotsschilder müssen nicht extra aufgestellt werden.Wenn ich mich nicht irre dürfte man mitn MTB nichteinmal auf öffentlichen Straßen fahren, wegen der fehlenden (Stvo konformen) Ausstattung.
Aaaaaaber gerade auf Bauernstrasserl und Feldwegen habe ich die Erfahrung gemacht, dass es in sehr vielen Fällen so eine Art inoffizielles Abkommen für MTBs gibt. Das wäre, dass du genau genommen zwar nicht fahren darfst, sich aber trotzdem keiner aufregen wird, solange du nicht negativ auffällst.Das heißt jetzt nicht, dass man als Biker gern gesehen wird, aber zumindest wird man sehr oft geduldet! Dies klappt aber nur so lange, bis mal irgend ein Biker aus der Reihe tantzt und Klagen und unrechtmäßige Beschwerden sind nun mal das stärkste Gift für dieses "Abkommen".
Wenn einem der MTB Sport was bedeutet, gehört es einfach dazu, dass man auch hin und wieder mal von seinem hohen Ross runterkommt und ein wenig Demut über sich ergehen lässt, denn gesetzlich betrachtet sitzen wir nun mal kürzeren Ast. Und wenn ein Bauer mal auf Grund von auch nur einem Biker Probleme bekommt, kann und wird er ohne viel hin und her seine Wegerl dicht machen. Noch dazu weiß wahrscheinlich auch kurze zeit später die gesamte Bauerngemeinde davon und das wars dann mit dem Geduldet werden in diesem Gebiet.
Also nochmals RADLERIN, wenn dir der MTB sport wichtig ist, pfeif auf die Ansicht der Bäuerin, trag deine peinliche Vorstellung mit würde und sei einfach froh, dass nichts passiert ist, denn jeder weitere Schritt wird wahrscheinlich der gesamten Bikercommunity nur schaden als weiterhelfen....

yellow
24-11-2012, 10:31
Habt ihr eigentlich nach der Reparatur irgendwelche Lappen/Fähnchen/sonstwas auf dem nunmehr wieder an Ort und Stelle befindlichen Stolperdraht befestigt,

oder für eure nächsten Radkollegen auch wieder eine unsichtbare Falle aufgebaut?

:confused:

stephin
24-11-2012, 10:58
Die einzig mögliche Antwort darauf lautet: ja, weil die Menschen Trotteln sind.

Hehe das bringt's wieder mal auf den Punkt. Eigentlich die Antwort aller Fragen!


Vielleicht nochmal zusammengefasst und in ruhigem friedlichen Ton erläutert:

Grob gesagt kann man davon ausgehen, dass man als MTBler nirgends legal fahren darf, wenns keine beschilderte offizielle Strecke ist. Verbotsschilder müssen nicht extra aufgestellt werden.Wenn ich mich nicht irre dürfte man mitn MTB nichteinmal auf öffentlichen Straßen fahren, wegen der fehlenden (Stvo konformen) Ausstattung.
Aaaaaaber gerade auf Bauernstrasserl und Feldwegen habe ich die Erfahrung gemacht, dass es in sehr vielen Fällen so eine Art inoffizielles Abkommen für MTBs gibt. Das wäre, dass du genau genommen zwar nicht fahren darfst, sich aber trotzdem keiner aufregen wird, solange du nicht negativ auffällst.Das heißt jetzt nicht, dass man als Biker gern gesehen wird, aber zumindest wird man sehr oft geduldet! Dies klappt aber nur so lange, bis mal irgend ein Biker aus der Reihe tantzt und Klagen und unrechtmäßige Beschwerden sind nun mal das stärkste Gift für dieses "Abkommen".
Wenn einem der MTB Sport was bedeutet, gehört es einfach dazu, dass man auch hin und wieder mal von seinem hohen Ross runterkommt und ein wenig Demut über sich ergehen lässt, denn gesetzlich betrachtet sitzen wir nun mal kürzeren Ast. Und wenn ein Bauer mal auf Grund von auch nur einem Biker Probleme bekommt, kann und wird er ohne viel hin und her seine Wegerl dicht machen. Noch dazu weiß wahrscheinlich auch kurze zeit später die gesamte Bauerngemeinde davon und das wars dann mit dem Geduldet werden in diesem Gebiet.
Also nochmals RADLERIN, wenn dir der MTB sport wichtig ist, pfeif auf die Ansicht der Bäuerin, trag deine peinliche Vorstellung mit würde und sei einfach froh, dass nichts passiert ist, denn jeder weitere Schritt wird wahrscheinlich der gesamten Bikercommunity nur schaden als weiterhelfen....

Genau so ist es. :look::look::klatsch:

Reini Hörmann
24-11-2012, 11:05
Vielleicht nochmal zusammengefasst und in ruhigem friedlichen Ton erläutert:

Grob gesagt kann man davon ausgehen, dass man als MTBler nirgends legal fahren darf, wenns keine beschilderte offizielle Strecke ist. Verbotsschilder müssen nicht extra aufgestellt werden.Wenn ich mich nicht irre dürfte man mitn MTB nichteinmal auf öffentlichen Straßen fahren, wegen der fehlenden (Stvo konformen) Ausstattung.
Aaaaaaber gerade auf Bauernstrasserl und Feldwegen habe ich die Erfahrung gemacht, dass es in sehr vielen Fällen so eine Art inoffizielles Abkommen für MTBs gibt. Das wäre, dass du genau genommen zwar nicht fahren darfst, sich aber trotzdem keiner aufregen wird, solange du nicht negativ auffällst.Das heißt jetzt nicht, dass man als Biker gern gesehen wird, aber zumindest wird man sehr oft geduldet! Dies klappt aber nur so lange, bis mal irgend ein Biker aus der Reihe tantzt und Klagen und unrechtmäßige Beschwerden sind nun mal das stärkste Gift für dieses "Abkommen".
Wenn einem der MTB Sport was bedeutet, gehört es einfach dazu, dass man auch hin und wieder mal von seinem hohen Ross runterkommt und ein wenig Demut über sich ergehen lässt, denn gesetzlich betrachtet sitzen wir nun mal kürzeren Ast. Und wenn ein Bauer mal auf Grund von auch nur einem Biker Probleme bekommt, kann und wird er ohne viel hin und her seine Wegerl dicht machen. Noch dazu weiß wahrscheinlich auch kurze zeit später die gesamte Bauerngemeinde davon und das wars dann mit dem Geduldet werden in diesem Gebiet.
Also nochmals RADLERIN, wenn dir der MTB sport wichtig ist, pfeif auf die Ansicht der Bäuerin, trag deine peinliche Vorstellung mit würde und sei einfach froh, dass nichts passiert ist, denn jeder weitere Schritt wird wahrscheinlich der gesamten Bikercommunity nur schaden als weiterhelfen....

man darf mit jedem rad auf jeder strasse fahren, auf welcher die stvo gilt...es geht dabei nicht um die art des rades, sondern um die ausstattung, die vielleicht eine strafe nach sich ziehen würde..(rennrad ist explizit davon ausgenommen) - aber die benutzung der strasse ist in diesem paragraph nicht das thema.

die stvo hat ein bagatellstrafrecht impliziert - was soviel heisst, dass sich exekutive und behörden einschalten, sobald es übertretungen gibt.
das gleiche gilt - ein wenig eingeschränkt - für das forstgesetz, welches aber eben nur auf grundflächen gilt, die auch per definition als wald gelten..ausserhalb der waldflächen greif das forstgesetz nicht.

man darf also auch radfahren - wenn es ein feldweg ist...oder ein güterweg...mit der ausnahme, dass es klar erkennbar privatbesitz ist...auf einem feldweg, güterweg, verbindungsstrassen usw. ohne fahrverbotstafel darf ich annehmen, dass ich fahren darf..dies sogar mit kfz...nicht nur mit dem rad.

bei privatrechlichen meinungsverschiedenheiten intverveniert aber nicht die exekutive, sondern vielmehr muss ein zivilgericht ggf entscheiden..

grey
24-11-2012, 12:34
sogesehn könnt man (fast) alle mtb probleme durch rodung lösen?

interessanter ansatz :D

Reini Hörmann
24-11-2012, 12:52
sogesehn könnt man (fast) alle mtb probleme durch rodung lösen?

interessanter ansatz :D

entweder so, oder du fährst nur noch oberhalb der baumgrenze;o)

6.8
24-11-2012, 14:53
Wären wir dann nich schon bei vier? Kann aber gut sein dass mir das schon zu hoch ist. :D

Matt......Mate.... Mathe.... äh, also Rechnen war nie meine Stärke aber ob´s nun der Dritte oder Vierte ist, das ist in dem Zusammenhang auch schon wuarscht, also gem. der österreichischen Wohnlfühlrechnung fällt das unter Ying - Yang und jetzt kommts - wuarscht.

AFX
24-11-2012, 17:07
man darf mit jedem rad auf jeder strasse fahren, auf welcher die stvo gilt...es geht dabei nicht um die art des rades, sondern um die ausstattung, die vielleicht eine strafe nach sich ziehen würde..(rennrad ist explizit davon ausgenommen) - aber die benutzung der strasse ist in diesem paragraph nicht das thema.

die stvo hat ein bagatellstrafrecht impliziert - was soviel heisst, dass sich exekutive und behörden einschalten, sobald es übertretungen gibt.
das gleiche gilt - ein wenig eingeschränkt - für das forstgesetz, welches aber eben nur auf grundflächen gilt, die auch per definition als wald gelten..ausserhalb der waldflächen greif das forstgesetz nicht.

man darf also auch radfahren - wenn es ein feldweg ist...oder ein güterweg...mit der ausnahme, dass es klar erkennbar privatbesitz ist...auf einem feldweg, güterweg, verbindungsstrassen usw. ohne fahrverbotstafel darf ich annehmen, dass ich fahren darf..dies sogar mit kfz...nicht nur mit dem rad.

bei privatrechlichen meinungsverschiedenheiten intverveniert aber nicht die exekutive, sondern vielmehr muss ein zivilgericht ggf entscheiden..

das mag rein rechtlich gesehen zwar stimmen, aber wir mtb'er wollen ja eigentlich viel mehr als auf schotterwegen spazierenfahren.....wir wollen ja eigentlich auf die singletrails (=wanderwege)...und das ist in jedem fall illegal und meistens privatbesitz.

trotzdem ist es so, wie PLR schreibt...in manchen gegenden wird es toleriert, in manchen gegenden hast du sofort eine anzeige am hals.:rolleyes:

wenn man sich also in einem gebiet befindet, in dem man als biker stillschweigend geduldet wird, sollte man sich nicht wie ein elefant im porzellanladen verhalten...auch wenn nicht alles eitle wonne ist.

und noch was...(da ich beide seiten sehr gut kenne)...:look:als städter bzw. als orts-fremder muss man sich darüber klar sein, dass sich die landbevölkerung so gut wie NIE über deinen "land-besuch" freut...egal wie wichtig dein geld für den lokalen tourismus auch sein mag... :devil::wink:

PLR
24-11-2012, 17:44
das mag rein rechtlich gesehen zwar stimmen, aber wir mtb'er wollen ja eigentlich viel mehr als auf schotterwegen spazierenfahren.....wir wollen ja eigentlich auf die singletrails (=wanderwege)...und das ist in jedem fall illegal und meistens privatbesitz.

Das triffts auf den Punkt!

Reini Hörmann hat es zwar schön erläutert,aber Gesetz hin oder her, selbst wenn es auf offiziellen Strecken häufiger Probleme mit Bikern gibt (Klagen, Beschwerden......) wo man vielleicht sogar im Recht wäre wenns einen beispielsweise über einen schwer erkennbaren Weidezaun wirft, oder man in ein Schlagloch donnert, wird die einfachste Lösung ein rundes,weißes Schild mit rotem Rand und schwarzem Fahrrad sein. Legale Strecken bleiben nur so lange legal,wie sie dem Staat/Land/Eigentümer oder Haftenden nichts kosten und sobald mal diverse Schadensersatz Beträge fällig werden oder die Erhaltungskosten zu stark steigen wars das wohl.

Die Ironie an RADLERINS Geschichte ist ja, dass er/sie mit der Reparatur des Zauns eigentlich ein positives Bild für die Bikegemeinde hinterlassen hätte, wenn er/sie einfach genügend Eier gehabt hätte, um die Nörgelei der Bäuerin zu ignorieren und die geistreichen Hinweise zwecks des ungesicherten Zauns für sich behalten hätte. Aber was solls, manche Leute haben einfach das Talent (oder den Fluch), sich unbeliebt zu machen, sobald sie den Mund länger als eine Minute offen haben, und wenn man betrachtet dass es auf den Eröffnungspost gleich von massenhaft Mitgliedern prügel hagelt, kann ich mir den Rest schon denken...........

Bernd67
24-11-2012, 17:46
man darf also auch radfahren - wenn es ein feldweg ist...oder ein güterweg...mit der ausnahme, dass es klar erkennbar privatbesitz ist...auf einem feldweg, güterweg, verbindungsstrassen usw. ohne fahrverbotstafel darf ich annehmen, dass ich fahren darf..dies sogar mit kfz...nicht nur mit dem rad.

..

da habe ich schon eine gegenteilige Ansicht gehört, sinngemäß das gleiche wie bei Forststraßen. Es ist sogar so. daß keine Tafel dies anzeigen muß, diese Verbote sind "schlüssig"....

Was ich im gleichen Zusmmenhang gehört habe: der Wegerhgalter kriegt dann Schwierigkeiten, wenn das Hindernis mit Sicherheit auch einen Fußgänger "erwischt" hätte.

Reini Hörmann
24-11-2012, 17:53
da habe ich schon eine gegenteilige Ansicht gehört, sinngemäß das gleiche wie bei Forststraßen. Es ist sogar so. daß keine Tafel dies anzeigen muß, diese Verbote sind "schlüssig"....

Was ich im gleichen Zusmmenhang gehört habe: der Wegerhgalter kriegt dann Schwierigkeiten, wenn das Hindernis mit Sicherheit auch einen Fußgänger "erwischt" hätte.

teils wird das freie wegrecht in den bundesländern noch durch verschiedene verordnungen geregelt, aber feldwege, güterweg, verbindungsstrassen usw. sind meist legal nutzbar...der wegerhalter, egal ob er privat oder die öffentliche hand ist, wird sogar privilegiert..nicht jedes schlagloch muss mit tafel angezeigt werden usw...keine räumung im winter und vieles mehr..also hat er unterm strich vorteile wenn es um haftungsfragen geht.

wenn es nicht als privatweg erkennbar ist, und keine tafel steht und nicht im waldgebiet ist, kann ich die gegenteilige ansicht nicht teilen..

grundsätzlich aber eh wursscht, weil es moralisch so ist, wie PLR und AFX es beschrieben haben..ich schaff es nur nicht, rechtlich unzutreffende aussagen einfach stehen zu lassen, warum auch immer;o)))

bikeopi
26-11-2012, 14:14
interessanter fred... oder trollig?

falls das ganze kein fake ist, drei kleine tipps:

- beim tourenplanen hofdurchfahrten vermeiden
- bei kontakt mit feindlich gesinnten eingeborenen, trotzdem IMMER freundlich bleiben
- an stellen, wo man mit mensch oder vieh rechnet, speed drosseln (einen drahtzaun übersieht man auf dem bike nur allzu schnell (sic!))

ludwig3691
06-12-2012, 09:25
also, wenn's wirklich in der Nähe von Bad Leonfelden ist, dann zipft's mich an. In diese Gegend komme ich auch ab und zu. Die RADLERIN mach da schlechte
Meinung für und MTB'ler. Die hat's jetzt zusammengebracht daß auf der Gemeinde auch gegen die MTB'ler sind.

Also RADLERIN: super, danke daß das biken da jetzt bald vorüber ist!

soti
06-12-2012, 12:23
da habe ich schon eine gegenteilige Ansicht gehört, sinngemäß das gleiche wie bei Forststraßen. Es ist sogar so. daß keine Tafel dies anzeigen muß, diese Verbote sind "schlüssig"....

Was ich im gleichen Zusmmenhang gehört habe: der Wegerhgalter kriegt dann Schwierigkeiten, wenn das Hindernis mit Sicherheit auch einen Fußgänger "erwischt" hätte.

also generell bin ich der meinung, dass die zeit, die hier im fred verbracht wurde, auf (vermutlich nicht legalen) trails besser investiert wäre, solange nyx passiert und keiner den anderen klagt. ;) und damit nyx passiert, bikeopis tipps behirnen ... :toll:
@tafel: hier wird ein besonders strenger maßstab seitens der gerichte/judikatur angesetzt (also nix mit schlüssig ...)
@fussgänger, läufer: ja, das wird auch herangezogen
es bekommt aber auch der mtb´ler auf forststraßen, die nicht eindeutig erkennbar sind, schadenersatz zugesprochen, wenn die sorgfaltspflicht des wegeerhalters nicht gegeben ist.

alles in folgendem gerichtsurteil nachlesbar (ich bin in der gegend aufgewachsen, kenne daher den fall). ich war aber weder beteiligt, noch bin ich jurist.
mir ist auch bewußt, dass das auf den ggstdl. fall nicht 1:1 umlegbar ist, aber vielleicht kann sich der eine oder DIE eine daraus selber schlüsse ziehen.

http://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_19940519_OGH0002_0020OB00023_94 00000_000&IncludeSelf=True

happy trails und "ride on" !
LG Soti

zusammenfassung - auszüge aus dem urteil:

der bauer musste nach einem sturz eines MTB´lers schmerzensgeld zahlen!

@tafel:
Es kommt daher darauf an, ob für den Kläger erkennbar war, eine Forststraße im Sinne des Forstgesetzes zu benutzen (vgl Messiner, aaO, 269). Diese Voraussetzung, um dem Kläger die Berufung auf den mangelhaften Zustand des Weges zu versagen, ist aber nicht gegeben, weil optisch weder erkennbar war, daß keine öffentliche Straße vorliegt, noch, daß eine Widmung iSd § 59 Abs 2 ForstG (Bringung und wirtschaftlicher Verkehr innerhalb der Wälder sowie deren Verbindung zum öffentlichen Verkehrsnetz) erfolgte. Es darf dabei nicht außer acht gelassen werden, daß in vielen Bereichen des Berglandes geschotterte oder naturbelassene Wege durch den Wald die einzige Verbindung zu den einzelnen Gehöfen darstellten. Es ist daher Aufgabe des Waldbesitzers durch entsprechende Beschilderung Forststraßen von den hier erwähnten sonstigen öffentlichen Wegen eindeutig abzugrenzen (Messiner, aaO, 267 FN 29).

@fussgänger, etc.:
Ganz unabhängig davon, ob diese Straße je von Radfahrern benutzt wurde oder nicht, stellt das Spannen eines fast unsichtbaren Drahtes über eine Forststraße ein extremes Abweichen von der objektiv gebotenen Sorgfalt dar, das auch subjektiv schwer anzulasten ist (Reischauer in Rummel, aaO, Rz 17). Schließlich können durch einen derartigen Draht nicht nur Radfahrer, sondern auch Fußgänger, Läufer und Kinder erheblich verletzt werden. Zum einem erreichen auch trainierte Hobbyläufer ohne weiteres eine Geschwindigkeit von 15 km/h; wird bei einer derartigen Geschwindigkeit ein dünner Draht übersehen, ist es evident, daß erhebliche Verletzungen entstehen können. Zum anderen können auch Fußgeher bei Dämmerung den Draht übersehen, zu Sturz kommen und verletzt werden. Wenn der Beklagte daher ohne jedwede Sicherung einen Draht über die Forststraße spannte, trifft ihn grobes Verschulden, sodaß er gemäß § 1319a ABGB für den Schaden des Klägers aufzukommen hat.

tane
06-12-2012, 12:31
Danke, jetzt kommt endlich mal heraus, welchen Exemplaren wir die feindseelige Haltung Bikern gegenüber verdanken dürfen.

Mitdenken und Hausverstand werden beim Traileinstieg abgegeben?

Die Fakten wurden oben schon genannt... wo Biken nicht ausdrücklich erlaubt ist, ist es verboten.

Man kann sich nur schämen für Mitbiker wie dich, und hoffen, dass solche Fälle nciht den Grundbesitzer bzw. die Gemeinde auf den Plan rufen... als Grundbesitzer würde ich mir schlicht und ergreifend verorscht vorkommen angesichts soviel Unverschämtheit.

:toll::toll::toll:
p.s.: als jurustischer laie habe ich aber schon eine kleine vermutung: wenn so ein waldbesitzer, dem die illegalen biker auf den nerv gehen, in halshöhe einen klavierdraht über den trail spannt & es passiert was - ganz ungeschoren wird der bei gericht a net davonkommen...wie ich auch glaub daß irgendwelche fallen in haus oder garage, in die einbrecher tappen (strom-, bären-, was-weiß-ich-fallen) strafbar sind, auch wenn der einbrecher dort sicher noch weniger zu suchen hat als wir auf den trails...
korrigiert mich, juristen, wenn ich da falsch lieg...!

Buchdrucker47
06-12-2012, 13:38
:toll::toll::toll:
p.s.: als jurustischer laie habe ich aber schon eine kleine vermutung: wenn so ein waldbesitzer, dem die illegalen biker auf den nerv gehen, in halshöhe einen klavierdraht über den trail spannt & es passiert was - ganz ungeschoren wird der bei gericht a net davonkommen...wie ich auch glaub daß irgendwelche fallen in haus oder garage, in die einbrecher tappen (strom-, bären-, was-weiß-ich-fallen) strafbar sind, auch wenn der einbrecher dort sicher noch weniger zu suchen hat als wir auf den trails...
korrigiert mich, juristen, wenn ich da falsch lieg...!


Liebe Tane, ich bin zwar auch jurustischer Laie (weil aus Rust), doch fällt mir auf, dass Du in Deiner Aufzählung
die Mausephallen zu erwähnen vergessen hast. Die sind zwar kleiner, aber feiner...

Hans :zwinker:

:wink:

soti
06-12-2012, 14:24
Liebe Tane, ich bin zwar auch jurustischer Laie (weil aus Rust), doch fällt mir auf, dass Du in Deiner Aufzählung
die Mausephallen zu erwähnen vergessen hast. Die sind zwar kleiner, aber feiner...

Hans :zwinker:

:wink:
zum glück fängt sich der nobby nic in der mausephalle nicht, habs grad probiert ... ;) :D

Flo
06-12-2012, 16:12
Hätte da eine Frage:


Ich bin jetzt seit 12 Jahren mit dem MTB im ganzen Mühlviertel unterwegs, auch in deiner Gegend.
Am bestem merkt man sich einfach wo es Proleme gibt und wo nicht. Ich hab schon viele Subjekte
angetroffen die mehr oder weniger schwer gestört sind, daran kann man nichts ändern. Das musst
du akzeptieren. Jedes gesprochene Wort ist hier eine Verschwendung. Diese Wege/Bauernhöfe
umfahre ich ganz einfach, und umfahre auch somit die Probleme.

Das man abunzu mal auf "unbekannten" Wegen unterwegs ist, und dabei einen Zeitgenossen
antrifft dessen Verstand zwischen einem Pflasterstein und einer Bratwurst hängen geblieben ist,
lässt sich nicht vermeiden. Dann sollte man mühlviertler Dialekt auspacken, sich dumm stellen,
seinen Teil denken und das Feld räumen.

6.8
06-12-2012, 16:19
Ich bin jetzt seit 12 Jahren mit dem MTB im ganzen Mühlviertel unterwegs, auch in deiner Gegend.
Am bestem merkt man sich einfach wo es Proleme gibt und wo nicht. Ich hab schon viele Subjekte
angetroffen die mehr oder weniger schwer gestört sind, daran kann man nicht ändern. Das musst
du akzeptieren. Jedes gesprochene Wort ist hier eine Verschwendung. Diese Wege/Bauernhöfe
umfahre ich ganz einfach, und umfahre auch somit die Probleme.

Das man abunzu mal auf "unbekannten" Wegen unterwegs ist, und dabei einen Zeitgenossen
antrifft dessen Verstand zwischen einem Pflasterstein und einer Bratwurst hängen geblieben ist,
lässt sich nicht vermeiden. Dann sollte man mühlviertler Dialekt auspacken, sich dumm stellen,
seinen Teil denken und das Feld räumen.

Ganz deiner Meinung, mit einem Trottel/in zu reden ist Zeitverschwendung und wenn ich einem Zeitfresser aus dem Weg gehen kann, dann mache ich das auch. Die Trotteln/innen sind in beiden Parteien vertreten und wenn zwei davon aufeinandertreffen, dann wird´s immer besonders spannend.

Schwacholdi
11-01-2013, 12:25
Ganz deiner Meinung, mit einem Trottel/in zu reden ist Zeitverschwendung und wenn ich einem Zeitfresser aus dem Weg gehen kann, dann mache ich das auch. Die Trotteln/innen sind in beiden Parteien vertreten und wenn zwei davon aufeinandertreffen, dann wird´s immer besonders spannend.

das würd ich auch so stehen lassen, das trifft in jeder lebenslage zu. wenn ich zb bei einer verkehrskontrolle dem polizisten zu erkennen gebe, daß ich ihn für einen trottel halte, wirds wahrscheinlich für den weiteren gesprächsverlauf nicht recht dienlich sein und ich entlarve mich dabei als ebensolcher...

RADLERIN
15-01-2013, 11:05
Habt ihr eigentlich nach der Reparatur irgendwelche Lappen/Fähnchen/sonstwas auf dem nunmehr wieder an Ort und Stelle befindlichen Stolperdraht befestigt,

oder für eure nächsten Radkollegen auch wieder eine unsichtbare Falle aufgebaut?

:confused:

WIESO ?: es gibt ja laut den vertrottelten "Vor"schreibern nur EINE(N) der so deppert is und dort fährt ???

ich bleibe dabei: ist nur eine Frage der Zeit, bis es nächstes Jahr dort einen auf die Goschn haut

RADLERIN
15-01-2013, 11:12
Ich bin jetzt seit 12 Jahren mit dem MTB im ganzen Mühlviertel unterwegs, auch in deiner Gegend.
Am bestem merkt man sich einfach wo es Proleme gibt und wo nicht. Ich hab schon viele Subjekte
angetroffen die mehr oder weniger schwer gestört sind, daran kann man nichts ändern. Das musst
du akzeptieren. Jedes gesprochene Wort ist hier eine Verschwendung. Diese Wege/Bauernhöfe
umfahre ich ganz einfach, und umfahre auch somit die Probleme.

Das man abunzu mal auf "unbekannten" Wegen unterwegs ist, und dabei einen Zeitgenossen
antrifft dessen Verstand zwischen einem Pflasterstein und einer Bratwurst hängen geblieben ist,
lässt sich nicht vermeiden. Dann sollte man mühlviertler Dialekt auspacken, sich dumm stellen,
seinen Teil denken und das Feld räumen.

FLO: ganz deine Meinung und noch viel Spass beim Biken rund um Bad Leonfelden, Helfenberg, Freistadt, Nordwaldkammweg usw., weis dass dir das sicher genau soviel Spass macht wie mir.

alle andere hier wissen ja eh alles besser, denen wünsche ich viel Spass, wenn´s sie auch mal über ungesicherten Weidezaun schalzt und sie sich dann noch blöd anschnauzen lassen müssen. Aber bis auf mich stehn die ja eh alle drüber !

Siegfried
15-01-2013, 11:35
Analog zu deinem Gedankengang eine aktuelle Judikatur:
http://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_20121128_OGH0002_0040OB00200_12 H0000_000&ResultFunctionToken=819be088-6b0b-47b9-a307-f0ab04c08994&Position=1&Gericht=&Rechtssatznummer=&Rechtssatz=&Fundstelle=&AenderungenSeit=Undefin
Wird zwar deinen Blutdruck auch nicht runterbringen, aber jetzt verstehst du viell. wenigstens, warum unsereiner ruhig Blut bewahrt.

Schwacholdi
15-01-2013, 15:45
Analog zu deinem Gedankengang eine aktuelle Judikatur:
http://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_20121128_OGH0002_0040OB00200_12 H0000_000&ResultFunctionToken=819be088-6b0b-47b9-a307-f0ab04c08994&Position=1&Gericht=&Rechtssatznummer=&Rechtssatz=&Fundstelle=&AenderungenSeit=Undefin
Wird zwar deinen Blutdruck auch nicht runterbringen, aber jetzt verstehst du viell. wenigstens, warum unsereiner ruhig Blut bewahrt.

so isses eben.
wir, oder zumindest die meisten, wissen im groben die rechtslage und verhalten uns dementsprechend.
und wenn wir zwei zwar in anderen threads so manche sträuße ausgefochten haben, so begrüße ich persönlich diesen deinen äußerst konstruktiven post, fürchte allerdings, daß er bei der einstellung, die der threadersteller zum besten gibt, kaum auf fruchtbaren boden fällt.
sollten allerdings wald-und grundbesitzer diesen post lesen, wird er ihnen ein breites grinsen ins gesicht zaubern- drum halt ich es eben auch so wie es die meisten, oder eigentlich fast alle hier halten, und vermeide tunlichst solche diskussionen und situationen- wie es eben auch simplonthepride so trefflich schildert- diskutieren mit trotteln kostet wertvolle zeit, und das leben ist zu kurz...

yellow
16-01-2013, 10:13
Meinung zu dem Spruch: so gehörts,
auch wenn es nett wäre, wenn sich zusätzlich einbürgerte, was haltbares (Schildchen?) an sowas dranzuhängen.
... und hoffentlich hat der Beschuldigte Waldbesitzer nicht so viel Zeit, Mühe, Ärger und Kohle in die Geschichte reinbasteln müssen, dass er/sie für immer alles mit Stacheldraht barrikadiert


und:
ich wundere mich wirklich, dass der OP immer noch hier mitliest, dachte eigentlich das ist schon lange gegessen und alle Posts nur mehr "unnötig".
(und dass Ihr die Falle tatsächlich nicht mit IRGENDWAS - und seien das Lappen aus der Satteltasche, abgebrochene Äste, irgendwas anderes das dort rumlag - FÜR DIE NÄCHSTEN kenntlich gemacht habt UND ZUSÄTZLICH Dein saublöder Kommentar dazu von vorhin, entsprich nur dem Bild das Du hier von Dir malst)

Schwacholdi
16-01-2013, 17:28
ich wundere mich wirklich, dass der OP immer noch hier mitliest, dachte eigentlich das ist schon lange gegessen und alle Posts nur mehr "unnötig".
(und dass Ihr die Falle tatsächlich nicht mit IRGENDWAS - und seien das Lappen aus der Satteltasche, abgebrochene Äste, irgendwas anderes das dort rumlag - FÜR DIE NÄCHSTEN kenntlich gemacht habt UND ZUSÄTZLICH Dein saublöder Kommentar dazu von vorhin, entsprich nur dem Bild das Du hier von Dir malst)

hab ich mir eigentlich auch gedacht, wie ich's gelesen hab..zuerst einmal ich, dann lang nix, auf die anderen wird gesch....n,...verhält sich im normalen leben wahrscheinlich auch so.
da ist schade um jeden kommentar und daß sich da noch einer die mühe macht einen gerichtsbeschluß zu suchen und zu posten...

eigentlich sind wir deppert daß wir da noch drauf reagieren...aber andernfalls würd's uns wahrscheinlich z'reißen...

daybreak
17-01-2013, 16:59
hab ich mir eigentlich auch gedacht, wie ich's gelesen hab..zuerst einmal ich, dann lang nix, auf die anderen wird gesch....n,...verhält sich im normalen leben wahrscheinlich auch so.
da ist schade um jeden kommentar und daß sich da noch einer die mühe macht einen gerichtsbeschluß zu suchen und zu posten...

eigentlich sind wir deppert daß wir da noch drauf reagieren...aber andernfalls würd's uns wahrscheinlich z'reißen...

Naja man muss da schon ein bisserl abstrahieren. Die Fragestellung an sich ist ja für Mountainbiker interessant, und zwar völlig abgesehen davon, wie man sich in so einem Fall sinnvollerweise verhält (und da war der Brief an die Gemeinde *räusper* nicht die erste Wahl). Zum Thema gibts einige Urteile, das jüngste davon das von Siegfried zitierte. Und da ist der OGH leider recht eindeutig:

* der Wegehalter haftet nach dem Gesetz nur für grobe Fahrlässigkeit.
* grobe Fahrlässigkeit läge selbst dann nicht vor, wenn man auf einer Forststrasse die als Mountainbikeroute freigegeben ist eine Kette quer spannt, die aus einer Entfernung von 25m bei durchschnittlicher Aufmerksamkeit erkennbar ist.
* in einem anderen Urteil hat der Wegehalter auch nicht gehaftet, wenn er eine Viehsperre nicht besonders markiert, die aus einer Entfernung von 55 m ersichtlich ist.

Daher wird man juristisch nicht viel Meter machen, wenn man auf einer nicht freigegeben Strecke neben einem Bauernhof in einen Weidezaun fährt. Ganz wurscht ob erkennbar war, ob das Wegerl jetzt nicht oder schon freigegeben war.

Schwacholdi
17-01-2013, 17:11
@daybreak

freilich.
bin da ja auch ganz bei dir.
anscheinend verstehst du die situation genauso wie wir fast alle hier.
nur wirds beim threadersteller auf taube ohren stossen, bei der von ihm beschriebenen einstellung...da hab ich halt gemeint war das von siegfied gepostete urteil gut gemeinte aber vergebliche liebesmühe, weils demjenigen, der sich's genau durchlesen sollte, ohnehin am a.... vorbeigeht..

berggassigeher
18-01-2013, 16:50
* der Wegehalter haftet nach dem Gesetz nur für grobe Fahrlässigkeit.
* grobe Fahrlässigkeit läge selbst dann nicht vor, wenn man auf einer Forststrasse die als Mountainbikeroute freigegeben ist eine Kette quer spannt, die aus einer Entfernung von 25m bei durchschnittlicher Aufmerksamkeit erkennbar ist.
* in einem anderen Urteil hat der Wegehalter auch nicht gehaftet, wenn er eine Viehsperre nicht besonders markiert, die aus einer Entfernung von 55 m ersichtlich ist.


lexisnexis abonniert? :)