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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kurzreise im November



Golo
24-11-2012, 18:29
Wie definiert man eine "Radreise" ? Ich wuerde meinen alles von einer Uebernachtung aufwaerts... Egal unten ein paar Bilder

NoFatMan
24-11-2012, 18:44
Genau und dann noch raus aus der Nebelsuppe

Superbilder die Sehnsucht nach dem naechsten Urlaub wecken

Golo
24-11-2012, 18:47
Start war in Wieselburg dann bald raus aus dem Nebel und ueber Wastl am Wald nach Mariazell. Kaum Wind und zwischen 6 und 8 Grad - fuer die Jahreszeit optimal. Und kein Streusplitt auf der Strasse!

Golo
24-11-2012, 18:55
Wildalpen und Gesause haben im Spaetherbst ihren eigenen Reiz - seht selbst :

tenul
24-11-2012, 19:14
Wildalpen und Gesause haben im Spaetherbst ihren eigenen Reiz - seht selbst :
Tolle Bilder, Spitzenaktion! :toll:

Ran
24-11-2012, 19:36
Schön, und keine Autos zu sehen !

Golo
24-11-2012, 19:58
So wenig Autos wie heute (und 0 Motorraeder) hab ich auf diesen Strecken noch nie erlebt. Zum Schluss war es noch eine knappe Stunde Fahrt im Dunkeln. 170 km und 2000 Hm sind fuer die Jahreszeit ausreichend - mal schauen wie ich morgen zurueck fahre...

WAWA
24-11-2012, 20:45
Super schöne Runde! Viel Spass bei der Heimfahrt!

:wink:

Golo
25-11-2012, 13:28
Wow heute ist ja ein super Wetter! Ich bin ueber den Phyrn- und den Hengstpass nach Waidhofen/ Ybbs gefahren wo ich gerade eine Kleinigkeit esse.

Golo
25-11-2012, 20:42
Der Rest war gemuetliches Rollen durch das Alpenvorland - waren heute auch nur 145 km mit 1400 HM

Golo
26-11-2012, 09:56
Vielleicht für TourenfahrerInnen, die um diese Jahreszeit noch nicht unterwegs gewesen sind, noch ein paar Tips aus der Praxis : bei Temperaturen von 3 bis 10 Grad trocknet am Körper kaum etwas - daher nehme ich drei Unterleibchen, mind. zwei Stirnbänder und drei Paar Handschuhe (sowie wenn es durchgehend unter 5 Grad hat Ersatzsocken) mit. Die langen Handschuhe sind ein Paar relativ dünne (vor allem zum Bergauffahren, weil dicke werden nur verschwitzt und wenn sie innen nass sind ist es trotzdem kalt), eines mittel und eines richtig warm (für lange Abfahrten oder wenn es schon dunkel ist, weil dann wird es schnell empfindlich kälter). Mit der permanenten Umzieherei komme ich mir zwar wie in einem Einpersonenstück im Theater vor - aber es vermeidet Erkältungen und mit trockenem Leibchen, Stirnband und Handschuhen fühlt man sich wie neugeboren.

Bewährt haben sich fürs Rennradeln bei tiefen Temperaturen die Sidi-MTB-Winterschuhe sowie die lange Airblock-Assos (nicht billig aber gut). Oben fahre ich mit drei Schichten (Unterleibchen, Fleece-Radtrikot von Löffler und die österr. "Randonneurs-Jacke" - keine Ahnung aus welchem Material die ist (wenn es nicht stark regnet ist sie aber universell zB auch zum Langlaufen einsetzbar). Das einzige Problemchen ist der Umstand, dass das Sitzpolster der serienmäßigen Radunterhosen (egal ob vom Hofer, von Löffler, Jeantex oder Odlo) nicht wirklich langstreckentauglich ist - deshalb hab ich mir für die Fahrt nach Triest unter der sitzpolsterlosen langen Assos noch eine kurze Assos angezogen - auch wenn die zwei Träger übereinander etwas störend wirken.

Also es gibt wenig Ausreden im Winterhalbjahr - wenn die Straßen noch eis-, schnee- und splittfrei sind - keine Touren zu fahren...