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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Motorenentscheindung Benzin <-> Diesel, langfristig



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yellow
01-12-2012, 13:08
... wie eventuell schon bemerkt, such ich ja gerade nach einem neueren Fahrzeug,
bislang war mir klar: Diesel,
aber nach ein paar Hinweisen dazu im Karrenthread, oder auch bei Gesprächen im Bekanntenkreis, ist das jetzt doch wieder ein Thema.

Viel, viel früher wars doch so: Diesel --> Gähn
Hat sich nunmehr doch gewandetl und jetzt wäre ich der Meinung, dass das Agreement (noch) heißt, dass ein moderner TDI ehr Dampf macht und somit (wenn abgerufen) mehr Fahrspaß bei gleichzeitig weniger Verbrauch bedeutet,
Ein paar meiner Bekannten meinen aber, dass da der Benziner immer noch / wieder besser ist. :confused:
So einen wird man dann wohl auswringen müssen wie ein Handtuch (mit entsprechendem Verbrauch), aber geht das Zeug wirklich besser? (bin eher ein untertouriger Fahrer)

Und wie viel darf man nur fahren, dass sich das lohnt? Gibt es da eine "Benziner<->Diesel"-Grenze?
(Zählt das überhaupt noch, Diesel sind doch gar nimmer so viel teurer?)


Und dann das wirkliche Hammer-Argument:
(nein, nicht der "Geruch" von einem Diesel, auch wenns zutrifft) ;)
--> Rauch als krebserregend eingestuft!
In Graz darf man schon gar nimmer rein in die Stadt. (?) :confused:
Müsste also bei langfristiger Betrachtung ein Benziner genommen werden, weil in 5-10 Jahren Diesel an den Stadträndern abgestellt werden müssen?
(Ich hab vor die Kiste totzufahren, so wie die Autos vorher, der Punkt der Umweltzonen ist also eventuell duchaus von Bedeutung)

Siegfried
01-12-2012, 16:52
Ob jetzt Benziner oder Diesel kommt hinsichtlich Fahrleistungen mal wesentlich auf das Aggregat an.
Die aktuellen TSI-Modelle aus dem VW-Konzern sind. Das "T" ist hier die Ursache, die die Wirkung macht, es handelt sich um einen "Twin charged" Motor mit Direkteinspritzung.

Sprich dem Drehmoment"mangel" gegenüber einem Turbodiesel (= Selbstzünder) wird hier beim "Fremd"zünder durch einen zweiten Lader (Kompressor oder Turbo = mehr bewegliche Teile) entgegnet. Zugleich kann hierdurch der Hubraum (der ja fürs Drehmoment mitverantwortlich ist, wenn keine Aufladung erfolgt) kleiner ausfallen, was sich im Gesamtpaket zugunsten des Verbrauchs bei besseren Fahrleistungen bemerkbar macht.

...soweit mein Laienhaftes Verständnis.

BMW geht seit einigen Jahren den Weg, die Drosselklappe weg zu lassen (aber nicht bei allen Motoren). Nennt sich Valvetronic. Wenn man sich aber im BMW-Regal umschaut, gibt es hier derzeit keinen kleinvolumigen Benzinmotor, der sich auch im Verhältnis zu den x16d oder x18d-Motoren ähnlich gut fahren lässt.

Bei den Mitbewerbern aus der französischen Ecke ist Benzinermäßig derzeit garnix zu erwarten. Ford bietet den EcoBosst als Benziner an, der mit Hilfe von Steuerungstechnik und Turbo gute Fahrleistungen bieten soll.

All diesen Motoren ist aber wiederum eines gemein: je feiner das Gemisch in der Verbrennung wird, desto höher wird der Feinstaub-Ausstoß. Somit - meinem laienhaften Verständnis nach - stellen die "hochökonomischen" Benzinmotoren die Feinstaub-Patienten von morgen dar (lasse mich hier aber gern korrigieren).

Beim Diesel kann man immer wieder das Argument ins Treffen führen, dass das technologiebedingte Drehmoment mit relativ simpler Turbotechnik (ok, Einspritzung ist da auch schon High-Tech) zu einem sparsamen, drehmomentstarken Fahrerlebnis führt. Das sag ich aus eigener Erfahrung.

Was deine Überlegungen hinsichtlich Anschaffung betrifft, macht es Sinn, anhand der bekannten Jahreskilometerleistung und der Normverbräuche mal zu rechnen, wie lange du fahren musst, um die Preisdifferenz auf den Diesel herein zu bringen. Früher sagte man mal, man müsse ca. 25 - 30tkm/Jahr fahren, damit der Diesel Sinn macht. Aktuelle Vergleichstests zeigen aber, dass das eher von der Fahrzeugklasse als von der tatsächlichen Kilometerleistung abhängt.

Das kannst du nur rechnen, ob sichs rechnen würde.....und dann gehts ja noch immer um den subjektiven Eindruck beim Fahren, der ja ein Hochemotionaler ist.

Hinsiichtlich Ökologie stehen wir derzeit bei Euro5, und die ersten Euro6-Fahrzeuge gibt es schon.

Wo die Abgasklassen noch hingehen, kann keiner sagen, aber puncto Feinstaub sind wir schon in der Euro5 bei 5mg/km, die Euro6 (sofern für PKW überhaupt gültig?) geht auf 4,5mg/km runter und verlangt geschlossene Filtersysteme. Wo der Weg noch hin führt, weiß kein Mensch, und was sie mit den Umweltplaketten noch aushecken, ebensowenig.

Sich derzeit hierüber den Kopf zu zerbrechen, halte ich für unsinnig, denn wenn heute ein Fahrzeug Euro5 kann, dann ist das ja für Benziner und Diesel gleich definiert. Ob dann in nahender Zukunft Euro5-Diesel-Fahrzeuge explizit aus den Straßen verbannt werden? Wissen wir nicht.

g-rider
01-12-2012, 17:38
Richtigerweise möchte ich anführen, dass sich die TSI Modelle beiderlei also Kompressor UND Turbo bedienen und zwar genau in der Reihenfolge. Von unten 2000 bis 3500 Umdrehungen unterstützt der Kompressor, danach übernimmt der Turbo, da bei zunehmender Drehzahl der Wirkungsgrad des Kompressors sinken würde.

BMW verhilft seinen Topmodellen (aber nicht die M Modelle) mittels Biturbo zu mehr Power. Die beiden Turbos sind unterschiedlich gross, wovon der kleinere bei niedrigen Drehzahlen schneller anspricht und so das Turboloch weitgehendst minimiert. An dem Punkt wo dem kleinen, die Luft ausgeht, übernimmt der grosse Bruder:D

Ob Benzin oder Diesel hängt vom jeweiligen Hersteller und den Modellen ab. Bspw. würdest bei einem X5 eher zum Diesel greifen, da der Durst vom Benziner um einiges höher ist. Beim Clio meiner Freundin ists trotz 30.000km im Jahr ein Benziner geworden, da der Diesel 2500€ teurer und die damalige Differenz an der Tanke bei einem Cent lag.

Bei Vw kannst vom Fahrspass her locker zu den TSI Modellen greifen, wobei ich nicht weiss, wie hoch der Unterschied in der Anschaffung zum Diesel ist.

Rudi.H
01-12-2012, 20:12
irgendwo (weiß jetzt nicht mehr wo) hab ich gelesen: bei neukauf: GAS - umweltfreundlicher, billiger, weniger verbrauch...
habs mir nicht gemerkt, weil bei mir kein neukauf in aussicht ist und umbau meines bully - na ja...

GrazerTourer
02-12-2012, 08:10
Damit darfst du aber, zumindest in Graz, in keine Tiefgarage fahren.

zepequeno
02-12-2012, 08:20
Damit darfst du aber, zumindest in Graz, in keine Tiefgarage fahren.

Flüssiggas

Venomenon
02-12-2012, 08:24
Mit einem Erdgasauto darfst in Tiefgaragen fahren. Diese müssen so ausgeführt sein das Abgase problemlos abziehen können. Erdgas ist leichter als Luft und steigt dadurch schneller auf und ist damit schneller weg. Flüssiggas würde sich an nem Tiefpunkt sammeln.

GrazerTourer
02-12-2012, 08:32
Ah, danke! Wieder was gelernt! :) da sind die Verbotstafeln bei den Garagen bei ns aber völlig widersprüchlich. Da steht sinngemäß eigentlich immer nur "Einfahrt mit gasbetriebenen KFZ verboten!"

Weight Weenie
02-12-2012, 12:43
Ich stand auch gerade vor der Entscheidung Diesel oder Benziner - ich durfte ausschließlich aus dem VW Konzern wählen.

Eigentlich wollte ich den 160PS TSI Motor haben - mein Händler hat aber sofort die Augen verdreht und mir mal mitgeteilt was da so der reale Verbrauch ist von diesen downsize Motoren.

So habe ich mich für den 140PS TDI Motor entschieden wo der Sprit noch etwas günstiger ist und der Motor dann eben auch noch 2-3 Liter weniger nimmt.


Das mehr an Drehmoment passt mir dann auch noch gut rein weil ich gerne zügig überhole wenn es denn sein muss.

g-rider
02-12-2012, 13:26
Sehr eigenartig. Meine Eltern fahren einen Golf V mit 140 PS TSI. Abgesehen davon, dass das Teil so abfliegt, dass der Diesel keine Chance hätte, braucht der Motor knapp 6 Liter im Kurzstreckenbetrieb und Überland noch weniger.

zepequeno
02-12-2012, 15:33
TSI ist angeblich eine Feinstaubschleuder.

yellow
02-12-2012, 18:21
g-rider, wie hat das bei Euch so ca. ausgesehen, rechne ich richtig?
30.000 Km, gleicher Spritpreis, 1,5 liter mehr für Benzin -> ca. 500,-- Mehrkosten?



... jetzt haben mir wieder ein paar Leute eingeredet, dass Benziner generell weniger Wartung brauchten / weniger defektanfällig wären,
und da hätt ich auch das Gegenteil vorausgesetzt ...
:confused:

g-rider
02-12-2012, 20:23
Wir haben beide Varianten getestet, der Diesel war bei 5,2 Liter und der Benziner bei 5,8 Liter. Wennst jetzt die 2500 € für den teureren Diesel in Relation zur Spritersparnis gegenüber dem Benziner setzt, waren wir bei knapp 300.000 km. Ab dem Zeitpunkt ist der Diesel sparsamer und der Clio tot:D. Zur Berechnung habe ich die Vorgehensweise aus der Autobild übernommen:

Verbrauch Diesel: 5.2 x 1.39€= 7,228€
Benzin: 5.8x 1.39€=8.062€
Ersparnis pro 100km: 0.834€

2500€/0,834€x100= 299760 km

Shima no
02-12-2012, 20:56
Ah, danke! Wieder was gelernt! :) da sind die Verbotstafeln bei den Garagen bei ns aber völlig widersprüchlich. Da steht sinngemäß eigentlich immer nur "Einfahrt mit gasbetriebenen KFZ verboten!"

Prinzipiell ist die Antwort von venomenon goldrichtig. Problematisch sind die Bauordnungen, die in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich gestaltet werden.

Klarheit schafft die OIB Richtlinie Nr 3:
Richtlinie 3, Ausgabe April 2007
Pkt 8.3.6: In Garagen, in denen gasbetriebene Kraftfahrzeuge abgestellt werden, ist zusätzlich zu den Anforderungen
gemäß 8.3.1 und 8.3.2 durch eine ausreichende Lüftung sicher zu stellen, dass durch
austretendes Gas keine Gefährdung für das Leben oder die Gesundheit von Personen entsteht.
Diese erhöhten Anforderungen gelten nicht für Kraftfahrzeuge, die mit komprimierten Erdgas (CNG)
betrieben werden.

Die OIB Richtlinie 6 wurde von Kärnten 2008 übernommen. Die Übernahme der OIB Richtlinien 1 -5 ist vom Burgenland, der Steiermark, Tirol, Vorarlberg und Wien bereits übernommen. Kärnten ist in Vorbereitung.

Daher ist in den meisten professionell betriebenen Garagen die Einfahrt mit Erdgas erlaubt und mit Flüssiggas verboten.

BTW: ganz klar sind Gewerbe- und Bauordnung auch bei der Ladung von Akkumulatoren (Stichwort E-Auto) auch nicht.

zepequeno
03-12-2012, 08:09
Ein Erdgas Fiat Punto vielleicht? Hat auch einen 45 l Benzintank. Billiger kannst du nur schwer fahren. Und stinkt nicht.

ricatos
03-12-2012, 08:56
ich hab mir heuer einen skoda fabia gekauft und stand auch vor der entscheidung - diesel oder benziner. bin dann den 105 PS TDI gefahren und den vergleichbaren TSI. von den fahrleistungen war kaum ein unterschied festzustellen und deshalb hab ich mich für den diesel entschieden. vor allem weil der benziner gut 1 bis 2 liter mehr verbraucht.

Siegfried
03-12-2012, 09:20
Ich bin bei diesen Normverbrauchsangaben immer sehr skeptisch. Ich vertraue hier tendenziell auf empirische Daten.
Als Beispiel: wir haben als Dienstwagen einen Golf 6 Kombi 1,6TDI BlueMotion mit 105PS und 5-Gang-Schaltgetriebe, der lt. Herstellerangabe 4,2 l/100km brauchen sollte.

Faktum ist, dass sich der Kübel im Realbetrieb mit Autobahn, hügeligem Gelände, Stadtverkehr,.... nicht unter 5 Liter bringen lässt. So streicheln kannst das Gaspedal garnicht.

Meine Eltern fahren den "normalen" 6er Golf mit dem 105PS TSI (kein BlueMotion!), und mein Papa ist zwar schon etwas älter, aber auch (noch) kein Kriecher. Seine Verbrauchswerte schwanken auch zwischen 5,5 und 6,0 Liter.

Wenn man es also linear umrechnet, dann sind es ca. 0,7 l/100km Mehrverbrauch. Die Preisdifferenz beträgt derzeit (beim Kombi) für die Bluemotion-Modelle 2.000€.

Bei einem Preis von 1,5€/l kostet der Benziner also 1,05€ "mehr" auf 100km. Somit musst du auch hier etwa 200.000km fahren, damit man auf Pari ist.

Wenns nun 1,5l sind (also das Doppelte) sinds noch immer ca. 100.000km, die man fahren müsste, und das können immerhin 5 - 7 Jahre sein, wenn man so mit 20tkm/Jahr rechnet.

Vergiss also dieses "der braucht um soundsoviel mehr", wenn du´s nicht am eigenen Leib erprobt und erspürt hast.

ricatos
03-12-2012, 11:23
also beim fabia war der preisunterschied zwischen TDI und TSI genau € 210,- und der diesel verbraucht jetzt im schnitt 4,5 l (kein normverbrauchsangabe, sondern selbst gemessen auf den ersten 3000 km). nachdem die frau von meinem autohändler den TSI fährt, hat er mir bestätigt, dass der benziner 5,5 bis 6,0 l braucht.

g-rider
03-12-2012, 12:00
Wenn keine realen Verbräuche ermittelt werden können, spricht mMn nichts gegen die Verwendung der Herstellerangaben um Diesel vs. Benziner zu vergleichen. Sind genormte Ermittlungsverfahren, jenseits jeglicher Praxis, aber man vergleicht wirklich Äpfel mit Äpfeln.

bs99
03-12-2012, 12:10
www.spritmonitor.de
da findet man Praxisverbräuche unter Angabe der Strassen- und Fahrweise

Siegfried
03-12-2012, 12:42
www.spritmonitor.de
da findet man Praxisverbräuche unter Angabe der Strassen- und Fahrweise

Wobei ich da auch maximal den Durchschnittswert aus allen eingegebenen Verbräuchen nehmen würde. Da sind schon (anhand meines eigenen Autos beurteilt) echte Sparfüchse dabei, die noch den letzten 1/10 Liter rauszukitzeln versuchen.

Aber ein interessantes Tool, das ich bisher nicht kannte!

roadrunner82
03-12-2012, 12:43
Das würde ich aber auch mit Vorsicht genießen. Hab jetzt nur bei meinem Auto (307SW / 109PS) nachgeschaut. Da gibts Leute die fahren mit 5l/100km und weniger. :rofl:

ricatos
03-12-2012, 12:50
ich denke innerhalb einer marke kann man schon die normverbrauchsangaben vergleichen. markenübergreifend wird es schon schwieriger, da die einen etwas mehr schummeln als die anderen. und manche sogar irgendwelche fantasiewerte angeben, die sie anscheinend bergab und mit rückenwind ermittelt haben.

bs99
03-12-2012, 13:10
Wobei ich da auch maximal den Durchschnittswert aus allen eingegebenen Verbräuchen nehmen würde. Da sind schon (anhand meines eigenen Autos beurteilt) echte Sparfüchse dabei, die noch den letzten 1/10 Liter rauszukitzeln versuchen.

Aber ein interessantes Tool, das ich bisher nicht kannte!


Das würde ich aber auch mit Vorsicht genießen. Hab jetzt nur bei meinem Auto (307SW / 109PS) nachgeschaut. Da gibts Leute die fahren mit 5l/100km und weniger. :rofl:

drum gibts rechts oben auch einen Durchschnittswert für alle User die das gewählte Auto fahren, inkl. min. und max. Wert und sogar Verteilung.
Die Angaben stimmen ganz gut und spiegeln das Machbare an Verbrauch - positiv wie negativ - wider.
Bei meinen Kübeln hats bisher immer gepasst.

outmen
03-12-2012, 13:16
einen kleinwagen würde ich immer in benzin nehmen, weil erstens die erhaltungskosten im bezug auf srvice billiger sind, sich das mehr an verbrauch in grenzen hält und es mir "persönlich" als sportlicher mensch einfach mehr taugt ein auto zu drehen und sportlich zu bewegen!
bei großen kisten aller van oder suv kommst um einen diesel fast nicht herum, weil der verbrauch einfach um einiges niedriger ist und sich autos mit so viel träger masse und einem schwepunkt wie ein hochhaus, ohnehin nur mehr bedingt sportlich bewegen lassen und ausserdem dann meistens automaten sind, wo das lästige schalten bei null drehzahl wegfällt!!

der verbrauch benziner vs. diesel ist meiner meinung auch trügerisch, weil dieselfahrer meist andere fahrertypen sind als leute die benziner fahren.
bei den meisten diesel fahrern ist verbrauch so ein thema, dass man an der ampel beim wegfahren oft gar nicht weiß wie wenig gas man geben soll um dem schleicher nicht in den kofferaum zu springen, dann ist es klar das auch relativ wenig verbraucht wird!!

Siegfried
03-12-2012, 13:25
@outmen
Hab jetzt ein paar prominente Kleinwagenvertreter (Corsa, Yaris, Polo) und bin da bei dir. Der Mehrpreis von 2.200 - 3.100€ beim gleichen Modell, und einem Mehrverbrauch (lt. Herstellerangabe) von 0,9 - 1,3 Litern macht Kilometerleistungen für die Amortisation des Diesels aus, die sehr hoch bis utopisch sind ;)

Darum ist es immer wichtig, sich das auszurechnen, bevor man Geld ausgibt.

Das Motorenthema wurde und wird ja fleißig bedient, aber das Umweltthema (Abgasklassen, Feinstaub, Innenstädte, Feinstaubzonen,....) wurden noch eher wenig behandelt?

marty777
03-12-2012, 13:38
Beim Diesel ist jedes Jahr auch der Ölfilter beim Service fällig. Da kommst im Schnitt auf 100EUR Mehrkosten (außerdem: Glühfaden statt Zündkerze) beim Service - jedes Jahr. Das sollte man nicht außer Acht lassen. Generell würde ich sagen, je kleiner das Auto ist, desto eher rechnet sich der Benziner. Je schwere das Auto ist, oder wenn man viel in den Bergen unterwegs ist (bei 10% Steigung plagt sich ein schwacher Benziner schon sehr, da schiebt der Diesel locker rauf), gewinnt der Diesel. Kommt eben auf die eigenen Bedürfnisse an.

Siegfried
03-12-2012, 13:47
Dass es bei einem Benziner einen Ölfiter gibt, den die Fachwerkstatt beim Ölwechsel mittauscht, ist mir neu. Ich hab aber auch noch nie Benziner gefahren.
Bei meinen Dieseln gabs das definitiv, und der musste früher alle 15tkm raus, heute erst alle 30tkm, und das ist so 2x in 3 Jahren bei mir.
Glühfäden hab ich meinen Dieseln auch noch nie gefunden. Ich hab sogenannte Glühkerzen/Glühstifte, die bei meinem Motoer alle 90tkm zum Tauschen sind, also auch so ungefähr 2x im Leben :D
Im Verhältnis dazu hat man bei Benzinern Zündkerzen, die auch einem Verschleiß unterworfen sind, und nach Serviceplan und/oder nach Bedarf getauscht werden müssen. Da seh ich jetzt weder Vor- noch Nachteil zum Diesel.
Die markenspezifischen Ersatzteilpreise machen da sicher deutlich mehr Unterschied als um welches Aggregat es sich handelt.

g-rider
03-12-2012, 14:37
Jedes Fahrzeug, dessen Motor mit Öl gekühlt wird, hat unabhängig vom Treibstoff einen Ölfilter;)
Der Dieselmotor ist etwas teurer beim Service und durchs hohe Drehmoment und bei beherztem Gasfuss ist der Verschleiss an den Antriebsrädern grösser als beim Benziner.

kami
03-12-2012, 15:00
ich denke innerhalb einer marke kann man schon die normverbrauchsangaben vergleichen. markenübergreifend wird es schon schwieriger, da die einen etwas mehr schummeln als die anderen.Das ist ja großer Blödsinn! Die genormten Verbrauchswerte werden alle über den NEDC 2000 "erfahren". Da gibt's konkrete Vorgaben, die für alle gleich sind. Der Zyklus ist syntetisch, d.h. recht praxisfern. Aber er ist für alle gleich; egal welcher Hersteller, egal welcher Motor, egal welche Fahrzeuggröße. Schummeln ist unmöglich.

Es wurde extra dieser Testzyklus kreiiert, um alle Fahrzeuge vergleichen zu können.

Was fehlt, ist die Angabe, wie sensitiv ein Fahrzeug (einschließlich aller im täglichen Leben verwendeten Extras) auf Veränderungen des Fahrzylus reagiert. Das ist fahrzeug- und nutzerindividuell. Man kann nicht sagen, Fahrzeuge der Marke A sind im Feld näher am Normverbrauch als Fahrzeuge der Marke B. Das gleiche gilt für die Fahrzeuggröße, Motor- und Getriebekonzept - pauschale Aussagen nahezu unmöglich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Hersteller/Händler an einem anderen Zyklus oder gar einer Sensitivitätsaussage interessiert sind. :rolleyes: Für die Zyklen auf anderen Märkten gibt es eigene Software. Jeder Antrieb wird auf die gesetzlichen Normbedingungen "optimiert". Neben Verbrauch kann das auch die Emission (NOx, Partikelgröße, ...) sein.
Aus eigener Erfahrung kenne ich den Prüfstand beim Prof. Geringer (TU Wien) (http://www.ivk.tuwien.ac.at/images/pre/seite7_l.jpg). Dort gab es öfter Aufträge von Gutachtern, wenn der tatsächliche Verbrauch über dem Normverbrauch lag. Ich kenne keinen Test, bei dem auf der Rolle und NEDC 2000 der Normverbrauch überschritten wurde; meist blieb man unter den Normangaben. :eek: Es waren allerdings Fahrer, die den Zyklus im Schlaf abfuhren und nicht die (klagenden) Fahrzeugbesitzer/-halter.

Unterschiede in der Wartung sollte es nicht viele geben, erst recht bei kleinen aufgeladenen Benzinern. Da nutzen beide Konzepte ähnliche Techniken (z.B. Zahnriemen oder Steuerketten, ), die für ähnliche Probleme und Kosten sorgen. :(

Sehr gut ist natürlich der Spritmonitor: Mit Realdaten gefüllt, eine z.T. große Bandbreite, Durchschnittsverbräuche, ... Man muss nur beachten, dass tendenziell Sparer dort eintragen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass "Vertreter/Dienstwagenfahrer - Sprit zahlt Firma" dort ihr Unwesen treiben. ;) Ein "Bruder" meines Kleinwagens/-vans (Benziner, Fahrzeugkonzept > 10 Jahre, Motorenkonzept uralt aus dem Hause VW) wird dort mit deutlich unter 5 l/100 km bewegt. :confused:

yellow
03-12-2012, 19:06
das blöde ist halt, dass die eigenen Erfahrungen oft alt sind und total unterschiedliche Fahrzeuge/Motoren umfassen.
Und man eben nicht Zugriff auf ein mal Diesel und ein Mal Benziner vom gleichen Auto und in der Wunschkonfiguration hat. Normverbrauch halt ich für Humbug ...

Beispielsweise ists bei meinem alten Xantia Turbodiesel ziemlich egal, ob der voll getreten wird (1/4 vom Tank à 1000 Km auf Autobahn Vollgas), oder herumgetragen. Unterschied ist ein Verbrauch zwischen 6,3 (Max) und 5,7 (min), den ich in den 4 Jahren jetzt hatte ...
während wir den kleinen Charade Gtti vom Brüderchen - meine "Erfahrung" für einen Turbo-Benziner - mit zwischen grob 7 und 15 Litern fahren konnten, je nachdem wie der getreten wurde...


Für "vergleichbar" halt ich die Tests, beispielsweise von ADAC - die ich in den letzten Tagen sehr ausführlich lese.
Die nennen ja auch den Normverbrauch und was sie im Durchschnitt gebraucht haben. Bei letzterem ist zumindest anzunehmen, dass die alle Karren "ähnlich" fahren...


PS: wir haben in der Familie kein Auto, das bei den Service mehr gekostet hat, als der 205er Peugeot (55 PS Benz).

falkenflieger
03-12-2012, 19:27
Und zum Glück tanken wir in Liter und nicht in kg, weil 5 L Diesel haben die selbe Masse wie 5,7 L Benzin ;)

Wolfg@ng
04-12-2012, 12:50
Aufpassen würde ich bei den neuen Dieseln auch auf den Dieselpartikelfilter. Der muss von Zeit zu Zeit gereinigt werden - macht das Motormanagement eigentlich von selbst. Bei Opel z.B. durch Freibrennen - hier wird IMHO ein fetteres Gemisch durch den Motor gejagt, sodass im Filter die angelagerten Teilchen verbrennen (wie es andere Firmen machen, weiß ich ehrlich gesagt nicht). Blöd nur, dass dieser Vorgang nicht abgebrochen werden SOLLTE. Zumindest nicht öfter. Und man sollte zur Reinhaltung des DPF doch öfters mal auf die Autobahn und "durchblasen" lassen.

Das war für mich ein Grund, keinen Diesel zu kaufen. Was bringt mir das, wenn ich schaue, dass ich Kilometermäßig möglichst wenig fahre um die Umwelt zu schonen und dann z.B. für die blöde Freibrennerei spazieren fahren muss, oder jedes Monat mal einen Ausflug auf die Autobahn unternehme? Da ist der Verbrauchsvorteil vom Diesel gleich mal wieder ins Negative gewandelt. Die Zeiten, in denen man sich einfach ins Auto setzte und eine Spazierfahrt machte, sollten der Umwelt zu Liebe heute schon vorbei sein. Früher wusste man es eben nicht besser und verseuchte die Umwelt KAT- und DPF-los und hatte nicht einmal ein schlechtes Gewissen.

IMHO ist Diesel etwas für Vielfahrer, bzw. Leute, die auch öfter mal länger unterwegs sind. Stadtbetrieb ist für den DPF nyx. Reiner Stadtbetrieb ist auch für einen Diesel nicht so der Renner, das wollen die eigenltich nicht. Wird zwar nicht öffentlich breit getreten, da man ja dadurch Kunden verlieren könnte, aber bei internen Schulungen durch div. Autofirmen (habe 3 Bekannte, die Automechaniker in unterschiedlichen Werkstätten sind, bzw. waren), wird schon aufgezeigt, dass Stadtbetrieb für einen Diesel sehr, sehr schlecht ist.

Ich selbst hatte einen Audi A4 TDI als Firmenwagen, viel gefahren - vor allem Autobahn. Bei 330 tsd km habe ich den dann wieder abgegeben, Motor ok, keine Probleme, keine groben Reparaturen. Kollege hatte gleichen Wagen. Er fuhr meist nur Umgebung Wien und Wien Stadt. Nach 60 tsd und 140 tsd km jeweils ein Turboschaden (der zweite Turbo war schon ein neueres Fabrikat - wurde von Audi auf Kulanz getauscht, trotzdem wieder kaputt).

Auch wird weiter oben in Beiträgen von vermehrten Bauteilen bei Benzinern mit Turbo gesprochen. Das stimmt im Vergleich zu modernen Dieselmotoren auch nicht, oder haben die keinen Turbo? Beim Dieselturbo kommt jedoch die Gefahr der Verkokung durch die Partikel hinzu - vor allem wieder im Stadtbetrieb.

ricatos
04-12-2012, 15:06
bei reinem stadtbetrieb sollte man sich überlegen, ob eine anschaffung eines autos überhaupt sinn macht.

Bernd67
04-12-2012, 15:37
Bei den heutigen Preisverhältnissen wirds aus rein ökonomischer Sicht fraglich (praktisch Preisgleichheit Diesel-Benzin, Dieselautos teurer in der Anschaffung). In der Schweiz ist Diesel teurer als Benzin, man sieht praktisch keine Dieselautos dort.

Im Winter kann es bei tiefen Temperaturen (Wien Umgebung kaum, aber inneralpin irgendwo) beim Kaltstart schon spannend werden...

Wer viel Kraft braucht (wg. Anhänger, Lasten) wird mit einem Dieselmotor wahrscheinlich besser fahren.

peho40
04-12-2012, 17:38
mein nachbar hat sich den gleichen wagen gekauft. nur eben benziner. ich hab einen diesel. beides ford galaxy. diesel 140 ps, benziner 145 ps). preisunterschied sind 150 euro liste / basisausstattung ...

rund 1 - 2 l unterschied im verbrauch
meiner ist angenehmer zu fahren (diesel)

servicekosten bei meinem auto bis jetzt: rund 250 euro alle 20000 km. bei 200000 ist die steuerkette dran. sonst bis jetzt nur bremsscheiben und -beläge getauscht. habe bis jetzt 180000km drauf.

Wolfg@ng
04-12-2012, 18:58
Bei einem Wagen mit einem Windwiderstand eines 3teiligen Kastens würde ich mir auch einen Diesel nehmen.

Definiere mal "angenehmer zu fahren". Ist sehr subjektiv denke ich.

Ich finde einen Benziner kultivierter, er stinkt nicht so, raucht nicht so, hat eine bessere Entfaltung und klingt einfach nicht wie ein alter Traktor am Stand, was sehr viele Klein- bis Mittelklasseautos tun. Hochpreisige Modelle von BMW, Mercedes, Audi, etc. mal ausgenommen.

Und ich finde (aus Erfahrung), dass ein halbwegs guter Benzinkleinwagen angenehmer zu fahren ist, als ein Audi A4 TDI, eben wegen der obigen Punkte. Also ebenfalls sehr subjektiv.

Außerdem kommt es auch drauf an, welche Strecken du fährst. Bei meinem Audi waren nach 300 tsd km: die erste Kupplung, die ersten Bremsscheiben, die ersten Stoßdämpfer, usw. drin, es wurden nur 2x Koppelstangen außertürlich getauscht, sonst nichts. Das hat aber nichts mit irgendeiner Referenz zu tun, sondern kam nur deshalb zustande, weil der Wagen großteils auf der Autobahn bewegt wurde. In der Stadt wirst du mit 300 tsd. km mehr hineinstecken müssen.

peho40
04-12-2012, 19:58
besserer "zug" beim überholen, bergrauffahren
gleiche geräuschkulisse innen (also außer bei kaltem motor natürlich) - also das einzige, was ich bei tempo 120 höre sind die reifen!
6-gang. dh. ich fahre etwas über 2500 touren bei tempo 140

verbrauch bei mir sind um die 7 l. bei überland weniger, bei reinem stadtfahrt max. 8 l

bei mir ist die aufteilung ca. so: 20 % stadt, 60 % landstraßen, rest autobahnen ...


ps: der luftwiderstand ist mir wurscht, solange der verbrauch im rahmen bleibt. und ich will eben ein auto, wo ich alles REIN bringe ... (räder, schi, gepäck)

Wolfg@ng
04-12-2012, 22:20
Ich weiß, was du meinst, ich hatte auch mal einen Alhambra....

bs99
05-12-2012, 08:12
Aufpassen würde ich bei den neuen Dieseln auch auf den Dieselpartikelfilter. Der muss von Zeit zu Zeit gereinigt werden - macht das Motormanagement eigentlich von selbst. Bei Opel z.B. durch Freibrennen - hier wird IMHO ein fetteres Gemisch durch den Motor gejagt, sodass im Filter die angelagerten Teilchen verbrennen (wie es andere Firmen machen, weiß ich ehrlich gesagt nicht). Blöd nur, dass dieser Vorgang nicht abgebrochen werden SOLLTE. Zumindest nicht öfter. Und man sollte zur Reinhaltung des DPF doch öfters mal auf die Autobahn und "durchblasen" lassen.

Das war für mich ein Grund, keinen Diesel zu kaufen. Was bringt mir das, wenn ich schaue, dass ich Kilometermäßig möglichst wenig fahre um die Umwelt zu schonen und dann z.B. für die blöde Freibrennerei spazieren fahren muss, oder jedes Monat mal einen Ausflug auf die Autobahn unternehme? Da ist der Verbrauchsvorteil vom Diesel gleich mal wieder ins Negative gewandelt. Die Zeiten, in denen man sich einfach ins Auto setzte und eine Spazierfahrt machte, sollten der Umwelt zu Liebe heute schon vorbei sein. Früher wusste man es eben nicht besser und verseuchte die Umwelt KAT- und DPF-los und hatte nicht einmal ein schlechtes Gewissen.

IMHO ist Diesel etwas für Vielfahrer, bzw. Leute, die auch öfter mal länger unterwegs sind. Stadtbetrieb ist für den DPF nyx. Reiner Stadtbetrieb ist auch für einen Diesel nicht so der Renner, das wollen die eigenltich nicht. Wird zwar nicht öffentlich breit getreten, da man ja dadurch Kunden verlieren könnte, aber bei internen Schulungen durch div. Autofirmen (habe 3 Bekannte, die Automechaniker in unterschiedlichen Werkstätten sind, bzw. waren), wird schon aufgezeigt, dass Stadtbetrieb für einen Diesel sehr, sehr schlecht ist.

Ich selbst hatte einen Audi A4 TDI als Firmenwagen, viel gefahren - vor allem Autobahn. Bei 330 tsd km habe ich den dann wieder abgegeben, Motor ok, keine Probleme, keine groben Reparaturen. Kollege hatte gleichen Wagen. Er fuhr meist nur Umgebung Wien und Wien Stadt. Nach 60 tsd und 140 tsd km jeweils ein Turboschaden (der zweite Turbo war schon ein neueres Fabrikat - wurde von Audi auf Kulanz getauscht, trotzdem wieder kaputt).

Auch wird weiter oben in Beiträgen von vermehrten Bauteilen bei Benzinern mit Turbo gesprochen. Das stimmt im Vergleich zu modernen Dieselmotoren auch nicht, oder haben die keinen Turbo? Beim Dieselturbo kommt jedoch die Gefahr der Verkokung durch die Partikel hinzu - vor allem wieder im Stadtbetrieb.

Gut erklärt, auch die Problematik DPF-Stadtverkehr (zumindest bei denen die sich durch Dieseleinspritzung regenerieren).

Bei einem Benziner aus "Vernunft"-Auto würde ich auch nur einen Suager nehmen, bei den Turbobenzineren sind IMHO die Nachteile aus Turbodieselmotor (komplexe wartungsintensive Technik) und Benziner (Verbrauch) vereint.
Also wenn Diesel dann eher einen Gebrauchten ohne DPF, so umweltfeindlich das jetzt klingt.

yellow
05-12-2012, 17:55
hat ein "Euro 5" Dieselmotor denn dann einen Partikelfilter, oder ? (steht nix auf Page)
Macht das was aus, ob ein Euro 5 Motor einen DPF hat (im Hinblick auf Umweltzonen)?


Ich wundere mich echt ein wenig über die vielen Pro-Benzin Meinungen, die sich alle auf den als "praktisch gleich" angenommenen (?) Verbrauch zurückführen.
Denn ich bin eigentlich der Meinung, dass man nicht unter +1,5 bis 2 Liter kommt, und das auch nur, wenn das Ding herumgetragen wird
(das Extrembeispiel doppelter Verbrauch meiner persönlichen Erfahrung mit dem gtti (Benzin Turbo), oder der Verbrauch vom Mini (Benzin) bei andrückender Fahrweise, verglichen mit meinem ähnlich alten Turbodiesel wo die Fahrweise kaum einen Unterschied auf den Verbrauch hat ... trifft ja vielleicht bei einem modernen Benzinmotor wirklich nicht mehr in der Deutlichkeit auf, aber ...)
:confused:


PS: komm grad von Probefahrt mit einzig vorhandener Motorisierung.
Der 170 PS Julia hilft bei den aktuellen Verhältnissen nicht mal das Sperrdiff ...
:rolleyes:

Siegfried
05-12-2012, 18:12
Meiner Meinung nach ist Euro5 beim Diesel OHNE Partikelfilter garnicht zu erreichen ;)

g-rider
05-12-2012, 20:17
@yellow Also mit einem 1,4 TSI Golf realisierst locker Verbräuche unter 6 Liter. Für Kurzstrecken macht ein Diesel keinen Sinn und bleibt zudem im Winter lange kalt im Innenraum. Zudem kommt noch dass auch der DPF nicht bei allen Herstellern wartungsfrei ist. Bei Seat musste beim Alhambra neben dem Filtertausch auch das Additiv aufgefüllt werden, das mit insg.1800€ zu Buche schlug. Da Seat sich bei den Vw Motoren bedient, wird das wahrscheinlich auch andere Modelle betreffen und dadurch amortisiert sich der Diesel noch später.

ecalex
05-12-2012, 22:15
1800€ fürs Additiv kommt mir etwas viel vor.....aber bei VW wundert mich schon lange nichts mehr.

bs99
06-12-2012, 10:21
Er schrieb ja 1800 für DPF-Tausch und Additiv.
Moderne Diesel haben übrigens elektrische Zuheizer und in der gehobenen Klasse Latenzspeicher, das Problem mit der trägen Heizung ist also keines mehr.

Der Mehrverbrauch des Benziners ist tatsächlich gegeben und wird sich grob bei +1,5L befinden, allerdings nur wenn man einen Sauger nimmt. Die TSI Modelle z.B. sind vielleicht verbrauchsgünstiger, allerdings hat man wieder den ganzen Turbo-Schei$$ am Hals, der genauso anfällig wie ein Diesel ist.
Das Argument mit den geringeren Benziner-Wartungskosten zieht also nur bei einem Sauger!
Ein Saugmotor hat wiederum nicht die Drehmomententfaltung im unteren Drehzahlbereich wie ein Turbo Benziner oder Diesel...

MalcolmX
06-12-2012, 10:52
mein mazda 6 (10 jahre alt) hat auch so einen zusatzheitzer, ist schon ewigkeiten standard... ist innerhalb von 2km auf betriebstemperatur im winter wie im sommer...

es ist doch letztenendes wie beim biken: EINE richtige antwort gibt es nicht... nur unterschiedliche schwerpunkte was einem persönlich wichtig ist.
bei manchen autos ist der diesel preislich fast gleich wie ein gleichstarker benziner, bei manchen sind 2000€ unterschied... alleine das zeigt, dass eine antwort auf die wirtschaftlichkeitsfrage schwer zu geben ist...

aus finanziellen gründen würde ich jedoch schauen, ob man nciht einen jahreswagen oder vorführer kriegt... was man da spart gegenüber einem neuwagen, kriegt man nur schwer wieder über verbrauch oder wartung herein...

und letztenendes soll man auch freude am auto haben... ICH persönlich fahr 10% stadt, 20% bundesstraße und 70% autobahn-->da macht ein motor, der entsprechend anschiebt, gepahrt mit einer angenehmen geräuschkulisse und sitzkomfort, schon viel aus...

jemand der viel stadt fährt, will hingegen vielleicht ein auto, bei dem die schaltung besonders fluffig ist, oder das kleine aussenabmessungen hat... jemand, der viel landstraße fährt, legt vielleicht wieder mehr wert auf starke bremsen und ein gutes fahrwerk...

Siegfried
06-12-2012, 11:28
Bin da beim MalcolmX. DIE EINE Antwort wirds nicht geben, da persönliche Anforderungen/Präferenzen wesentlich Einfluss haben.

Der wichtigste Blickpunkt überhaupt: Ist für den Interessenten das Auto ein Mittel zum Zweck, Arbeitstier und Nutzgerät, oder ist es die heilige Kuh, die jeden Tag blank poliert und trocken gewienert in eine vollklimatisierte Garage kommt, und nur mit Samthandschuhen (weil Baumwolle macht Fussel) und Ledersplippern gefahren wird; möglichst ohne Kinder- oder Materialtransport, damit nur der Innenraum nicht beansprucht wird? ;) (Sarkasmus aus)

Das ist wesentlich dafür verwantwortlich, welches Fahrzeug, welche Motorisierung, welche Extras gekauft werden, und wie man individuell an das Thema Wirtschaftlichkeit heran geht, und harte Fakten (die sich rechnen lassen) gegen soft Facts (die sooooo schön und angenehm sind) abgewogen werden....wo dann allzu häufig die Emotion Oberhand behält ;)

Wenn man ganz besonders Öko sein will, kann man auch noch in die Betrachtung mit hinein nehmen, wie weit der nächste Vertragspartner entfernt ist. Hab ich einen Händler X um die Ecke, wo ich mitm Benziner günstig hin komm, oder hab ich einen Händler Y, der, sagen wir - eine Strecke 20km - entfernt ist, und ich da mit dem Diesel hin tuckere usw.....(am Beispiel Reifen: Gibt Leute, die 1,5 - 2 Std.- Autofahrt + 1 Std. Wartezeit in Kauf nehmen, um sich pro Reifen > 10€ zu ersparen!).

Das sind Begleitbetrachtungen, die man in die Wirtschaftlichkeit mit hinein nehmen muss....wo wir beim Thema wären:

Einen NEUWAGEN zu kaufen, ist das Unwirtschaftlichste, was man überhaupt tun kann. Der Wertverlust liegt je nach Modell bei bis zu 35%. Einen ein- oder zwei Jahre alten Gebrauchten zu kaufen bietet also einen Zinssatz, den du nichtmal bei den unseriösesten Wertpapier-Tandlern kriegst :D
Im Ernst: wenn der persönliche Gusto nicht den Neuwagen verlangt, du nicht mit Massen Geld bestraft bist, und das Auto keine heilige Kuh ist, dann ist der Gebrauchtmarkt voll von Fahrzeugen, die man ung´schaut nehmen kann.

ecalex
06-12-2012, 12:49
Wenn der Vertragshändler gleich um die Ecke sein soll, spricht das meiner Meinung nach nicht gerade für die Qualität des Fahrzeugs.

Wolfg@ng
06-12-2012, 14:05
Wenn der Vertragshändler gleich um die Ecke sein soll, spricht das meiner Meinung nach nicht gerade für die Qualität des Fahrzeugs.

Warum nicht? Ich finde es gut, dass "mein" Händler gleich ums Eck ist, auch wenn ich nur einmal im Jahr zum Jahresservice dort hin fahre. Zumindest muss ich mir nicht überlegen, wie ich es zeitlich schaffe, das Auto und die Firma unter einen Hut zu bringen, falls dieses Service anfällt. Auch kostet mich die Anfahrt zum Händler beim Service weit weniger, als wenn der Händler weit weg ist und ich extra dort hin tuckern muss, abgesehen von der verbratenen Zeit.

Oder bist du der Meinung, dass nur Autos, deren Vertragshändler mindestens 100 km weit weg sind, wirklich nie in die Werkstätte müssen und welche, deren Händler ums Eck sind, müssen dort auch täglich hin? Deine Aussage verstehe ich überhaupt nicht und hat mit Tatsachen so gut wie gar nichts zu tun.

ecalex
06-12-2012, 14:29
Ich habe in den letzen Jahren immer in Werkstattnähe gewohnt und einmal ist mir die Karre direkt neben einer Vertragswerkstätte verreckt. Das klingt zwar recht praktisch, allerdings lasse ich Service jetzt wo anders machen weil mir der "Nachbar" zu teuer ist und vermisse die Zeiten wo ein Werkstattbesuch pro Jahr gereicht hat.

Siegfried
06-12-2012, 16:17
Das klingt zwar recht praktisch, allerdings lasse ich Service jetzt wo anders machen weil mir der "Nachbar" zu teuer ist und vermisse die Zeiten wo ein Werkstattbesuch pro Jahr gereicht hat.

....und du bist dir sicher, dass der Mehraufwand fürs günstigere Service das kompensiert, was der "Nachbar" zu teuer war? Hast das auch schon mal gegen gerechnet? Auch wenn das Auto geholt und gebracht wird, darfst du nicht unberücksichtigt lassen, dass in der Energiebilanz nichtnur dein Auto in Betrieb ist, sondern auch jenes Fahrzeug, das zur BEreitstellung dieses Service erforderlich ist. Also ganz streng ÖKO betrachtet, kann das ein Schuss in den Ofen sein, auch, wenns deinen Geldbeutel in absoulten Zahlen viell. nicht so belastet.

Wenn dein Auto mehr in der Werkstatt steht, als du damit auf der Straße bist, dann fährst du entweder extrem viel, oder du tauscht deinen Alfa gegen ein zuverlässiges Fabrikat. ;)

Ungeachtet der Einzelerfahrungen glaube ich doch, dass man auch die effizienteste Art und Weise der Energiebereitstellung/Produktion dadurch ad Absurdum führen kann, dass man die zur Verfügung gestellte Energie ineffizient einsetzt. àla Passivhaus so weit von der Infrastruktur weg gebaut, das man immer auf ein/zwei Autos angewiesen ist, wenn man was braucht.....nur als Grundidee meiner Aussage.

ecalex
06-12-2012, 16:52
Siegfried hat natürlich recht: meine Betrachung war rein ökonomisch und nicht ökologisch.

Kritik an Alfa erscheint auch berechtigt, denn ich hatte bereits bei einer Probefahrt 3 Probleme...

Gekauft hab ich einen VW-Caddy TDI dem 15000km im Jahr anscheinend zu wenig sind. Wolfg@ng hat weiter oben recht gut beschrieben wo hier die Probleme liegen. Zur privaren Nutzung kann ich daher das Auto nicht empfehlen, obwohl es vom Konzept her für Radfahrer ideal wäre.

Commander Tom
06-12-2012, 17:25
Fahr seit 2 jahren einen 1,4 TSI im Touran und bin derweil sehr zufrieden damit.
Ist kein Rennauto, aber trotzdem sportlich zu fahren - fährt sich von unten wie ein Diesel (drehmoment) und oben wie ein Benziner.
Fahre öfters Kurzstrecken und Verbraucht liegt so knapp über 7 Liter.
Ich mag da Downsizeing Konzept - vor allem wollte ich immer mal ne Turbo Benziner haben ;).
War vor einigen Jahren noch ein Ladenhüter - jeder wollte VW Diesel haben, aber denke, dass sich das stetig ändert.
War auch um einiges billiger (gebraucht) als ein Vergleichbarer 140 PS TDI.
Und sound ! :cool:
lg

Wolfg@ng
06-12-2012, 20:22
Und sound ! :cool:
lg

Naja, Klang kriegst aus einem Diesel auch raus. Nur muss der mindestens 3 Liter (oder eher fast das Doppelte) Hubraum haben und getuned sein, dann geht schon was, allerdings klingt das dann nicht wie ein Rennwagen, sondern eher wie ein Brabeln und Brummen aus der Hölle....:devil:

Allerdings denke ich nicht, dass dies dann auch noch Alltagsautos sind...

g-rider
06-12-2012, 20:32
Wenn der Vertragshändler gleich um die Ecke sein soll, spricht das meiner Meinung nach nicht gerade für die Qualität des Fahrzeugs.

Das unterschreib ich. Ich hab auch einen örtlichen Autohändler. Von 4 Fahrzeugen war 1 ok, 2 ausgesprochene Montagsautos und das 4. mittelmässige Qualität. Gepaart mit einer lausigen Werkstatt bist als Käufer im A....h. Öko hin Öko her... never ever.
Vor allem bei mir im ländlichen Raum kommt zuerst die Frechheit und dann die Bauernschläue, wenns zu Reklamationen kommt.

FloImSchnee
06-12-2012, 23:29
Es gibt keinen Zusammenhang zwischen geographischer Position eines Autohändlers und der Qualität der Autos oder der Werkstätte. Worüber redet ihr da bitte?

Siegfried
07-12-2012, 07:58
Es gibt keinen Zusammenhang zwischen geographischer Position eines Autohändlers und der Qualität der Autos oder der Werkstätte. Worüber redet ihr da bitte?

Ich glaube, dass hier versucht wird, ein kausaler Zusammenhang herzustellen. Mir verschließt sich diese Argumentationslinie auch, denn für die QUalität des Autos kann der Händler nix, und wenns eine Montagskarre ist, ist es die Qualität des Händlers, wie er mit Reklamationen und Beanstandungen umgeht bzw. die Qualitätskultur des Herstellers, wofür der Händler dann auch wieder nur indirekt verantwortlich ist.

....es sei denn ein z.B. Renault reagiert empfindlich auf ländliche Luft und funktioniert nur in der Stadt gut, oder ein Alfa kann mit kontinentaleuropäischem Klima nicht umgehen, weshalb er nur im mediterranen Bereich zuverlässig(er) ist? Woll ma auf das hinaus? Aber ich glaube, auch das führt zu nix ;)

zweiheimischer
07-12-2012, 08:21
Im Winter kann es bei tiefen Temperaturen (Wien Umgebung kaum, aber inneralpin irgendwo) beim Kaltstart schon spannend werden...


ich wohn inneralpin im tiefsten graben. gab nie ein problem. nicht mal bei -25 und weniger.


mein erstes auto war ein benziner. der diesel danach war am berg (zb bei schnee) ein aha-erlebnis. ebenso der betrieb bei schweren lasten. punkto service: der benziner schaffte knapp 200.000 km, dann wurder er teuer. der diesel (aus dem gleichen haus, golf III 90 ps tdi) steht derzeit bei 320.000 und hatte noch gar nix am motor.

stadtbetrieb: radl.
flaches land: benziner
alpenbewohner: diesel

lästig kanns nur für die werden, die in städte pendeln müssen (und kommts ma net mit öffis. die zweiheimische ist die 30 km in die arbeit mitn rr weit schneller als mit den öffis. nur im winter auf gemeinde- und landesstraßen bei uns definitiv lebensgefährlich).

partikelfilter: für kurzstreckenfahrer ungut. aber kurzstrecken sollte man eh anders zurücklegen.
nachrüsten (wie bei meinem IIIer golf): nach dem einbau war bald mal schluss mit lustig. irgendein sensor hat was weggeregelt, so dass der kübel bergauf auf der A 9 nur mehr 80 gangen ist. ich hab das graffel wieder rausgerissen, nachdem man das trumm eh net braucht (angedroht, gefördert und dann nicht vollzogen, das ist österr. politik).

bs99
07-12-2012, 08:36
Es gibt keinen Zusammenhang zwischen geographischer Position eines Autohändlers und der Qualität der Autos oder der Werkstätte. Worüber redet ihr da bitte?

:klatsch:
Danke, der Stuss der da zu lesen ist tut tw. körperlich weh.

g-rider
07-12-2012, 09:08
:klatsch:
Danke, der Stuss der da zu lesen ist tut tw. körperlich weh.

Dann kannst maximal Kopfweh haben, weil du den "Stuss" trotz Nachdenken nicht kapierst.

Für die 3. Leistungsgruppe::D
Siegfried hat in einem Post die Ökonomie mit Werkstattnähe angesprochen und ecalex, dass das nicht unbedingt qualitativ fürs fahrzeug sprechen muss. Eine Werkstatt, die nur 5 min weg ist, aber wg. lausiger Arbeit und Montagsautos mehrere Werkstattbesuche notwendig macht, ist unökonomischer als eine Werkstatt, die fähiger ist und die Probleme beim ersten Mal beseitigen kann.
Ob jetzt Qualität der richtige Terminus ist, lass ich mal außen vor.
Ich kanns nur aus meiner Erfahrung wiedergeben ohne jetzt eine Herstellerdiskussion loszubrechen. Meine 4 Fahrzeuge waren Dauergast beim örtl. Händler, während mein Vater mit seinem Auto nur wegen der Serviceintervalle in die 10km entfernte Werkstatt musste.

Mich stört tw. wirklich wie schnell die Meinung eines anderen als Stuss usw abgefertigt wird, nur weil sie nicht der eigenen entspricht. Ich denke, wenn wir schon alle das gleiche Hobby (Radfahren) haben, sollte auch mehr Toleranz vorhanden sein.
Just my 2 cents

Siegfried
07-12-2012, 10:37
Mich stört tw. wirklich wie schnell die Meinung eines anderen als Stuss usw abgefertigt wird, nur weil sie nicht der eigenen entspricht. Ich denke, wenn wir schon alle das gleiche Hobby (Radfahren) haben, sollte auch mehr Toleranz vorhanden sein.
Just my 2 cents

Und mich störts, wenn andere Leute unreflektiert ihre eigenen Gedankengänge für sonnenklar, nachvollziehbar und "eh klar" halten, wogegen mit ein paar wenigen Tastaturanschlägen mehr zugunsten der Informationsdichte auch für die ASO-Schüler unter uns klar wäre, was der Betreffende uns sagen will.
Zwischen den Zeilen liest sich´s schwer, wenn man den Betreffenden und seine Erfahrungen nicht kennt, oder zufällig die multiple Persönlichkeit desselben ist.

g-rider
07-12-2012, 10:42
Und nun herrscht wieder Klarheit, was will man mehr. Für meine Person nehm ich mir heraus zu sagen, dass ich mich selten zu kurz halte. Wenn was nicht klar ist, kann man aber auch beim Betreffenden nachfragen, bevors abfällig behandelt wird.

Wolfg@ng
07-12-2012, 12:23
Vielleicht solltet ihr (ecalex und du) mal die Werkstatt untereinander tauschen - dann ist für jeden der Anreiseweg weiter und die Qualität der jeweilgen Werkstatt auf einmal. wieder super... Dumme Argumente mit dem Anreiseweg auf Qualität bezogen. Da könnt ihr noch so viel herumargumentieren, es wird deswegen nicht richtiger.

g-rider
07-12-2012, 12:45
Vielleicht solltest du dein Fahrzeug mal in meine ehemalige Werkstatt stellen, dann würdest auch verstehen was ich meine. Nachdem ich mehrfach mit meinem damaligen Auto Ausbildungsstätte für die Mechaniker spielen durfte, bin ich nicht mehr bereit meine Zeit beim ortsansässigen Betrieb zu verschwenden.Für mich ist eine gute Werkstatt wichtiger, als die Nähe zum Wohnort. Ob die Vertragswerkstatt nun 10min oder eine Stunde weg ist, ist bei mir zweitrangig, wenn die Arbeit passt - wobei mir ersteres lieber wäre.
Wahrscheinlich haperts eh nur am Wort Qualität das Ecalex verwendet hat und vermutlich Kaufargument gemeint hat.

Außerdem hat keiner gesagt, dass ein weiterer Anfahrtsweg zur Werkstatt mehr Qualität bringt. Nur dass der Umkehrschluss (Wohnort=Wekstatt) generell auch nicht zutrifft, weil es leider viele unfähige Betriebe gibt.

ClemensR
07-12-2012, 13:30
Zwischen den Zeilen liest sich´s schwer, wenn man den Betreffenden und seine Erfahrungen nicht kennt, oder zufällig die multiple Persönlichkeit desselben ist.

ich wiederum hab da nur herausgelesen: wenn ich ein auto kauf, bei dem ich schon davon ausgehe, dass es oft in die werkstatt muss, dann ist natürlich eine möglichst nahe werkstatt praktisch. aber warum sollt ich ein auto kaufen, bei dem ich davon ausgehe, dass es oft in die werkstatt muss? antwort: gar nicht, ergo ist werkstattnähe kein besonders gewichtiger punkt.


aber generell zu den servicekosten: es kommt immer auf die werkstatt und aufs eigene geschick (in zweierlei hinsicht) an. wenn ich das auto nur dort hinstell, wo ichs gekauft hab (weil ichs dort gekauft hab), muss mir halt bewusst sein dass das evtl. nicht die günstigste werkstatt für die geleistete arbeit ist.

bsp 1: für die befestigung (sprich: lösen und wieder zuschrauben) einer (1) schlauchschelle hab ich einmal ganze 160 euro bei vw bezahlt. beim zweiten mal hab ichs in 10 min. selbst gemacht.

bsp 2: mercedes werkstatt sagt: auto (damals ein ca. 10 jahre alter clk) ist so rostig, pickerl wird ein großes problem. "wollens ein paar gebrauchte ansehen?" auto wurde dann sowieso verkauft, fährt aber heute noch ohne probleme oder schlechtem gewissen in der nachbarschaft.

bsp 3: nissan ohne radio gekauft, originalradio um 50 von ebay bekommen. diese radios sind generell mit dem steuergerät "verheiratet", müssen also vor dem einbau in ein anderes auto eingeschickt und umcodiert werden. dank internet ist bekannt, dass das einschicken 90-110 euro kostet. der lokale nissanhändler verlangt 250.


was ich damit sagen will: probleme kannst du prinzipiell mit jeder marke und jeder werkstatt haben. da liegt es an dir selbst, eine "gute" werkstatt, egal ob vertrag oder nicht, zu kennen. das würd ich allgemein nicht als entscheidungsgrund sehen - weder für 1 best. marke noch für 1 best. werkstatt.

yellow
07-12-2012, 18:16
Also ich finds eher witzig, dass meine Karre als "Ausbildungsstätte" für Lehrlinge dient - einfach weil keiner von denen mehr an einer Hydraulik rumgeschraubt hat ...
.. und damit zumindest das Grundwissen und das Grundinteresse an dem Werkl vielleicht erhalten bleibt.
(Natürlich mit dem Hintergedanken, dass Citroen doch endlich mal wieder was in die Richtung (CX, Xantia) baut.
((Bis dahin muss eben das coole Fahrzeug halten, auch wenn seelenlose "Perfektionisten" - wie ein Golf - vielleicht doch den besten Kompromiss (für die deutschen Autozeitschriten) darstellen.
(((Und auch wenn da nüchtern betrachtet viel Quatsch drinnen steckt und auch die Leute damit oft richtig Kohle in die Krücke stecken müssen)))





flaches land: benziner
alpenbewohner: dieselDen Zusammenhang / die Erklärung hab ich nicht wirklich verstanden?
Wieso?
Und nicht eher genau umgekehrt?
:confused:

ClemensR
07-12-2012, 21:00
Den Zusammenhang / die Erklärung hab ich nicht wirklich verstanden?
Wieso?
Und nicht eher genau umgekehrt?
:confused:

wenn man mit der drehzahl unten bleiben möchte, stimmts schon. ich würds aber nicht als benziner/diesel-unterschied sehen, sondern als sauger/turbo. turbomotor heißt mehr drehmoment im mittleren drehzahlbereich, besonders mit chip (sollte man evtl. in die überlegung mit einbeziehen, ziemlich jeder turbo der letzten 10 jahre ist auch mit ordentlichem(!) chiptuning standfest).

wenn du dir beim motorkonzept nicht sicher bist (und das ist immerhin nicht gerade unwichtig), hilft nur: alles probefahren was dich irgendwie interessieren könnt. evtl. auch was mit chip.

ecalex
08-12-2012, 09:37
Beeindruckend, was ein halbherzig formuliertes Posting auslösen kann...

Mr.Radical
08-12-2012, 11:10
Bevor man die Unterscheidung Benziner oder Diesel vornimmt, sollte man auch die Autos, welche zur Auswahl stehen, unter die Lupe nehmen und die in diesem Zusammenhang auswählbaren Motoren ansehen.



Du (yellow) hast vor ein paar Seiten den 1er BMW und den Alfa Giulietta genannt.

Zum Alfa kann ich nichts sagen, da ich mich mit Italienern (bzw. italienischen Autos) wenig bis gar nicht beschäftige.



Zum 1er:

Die 1er Vorfaceliftserie von 2004 - 2007 wird für dich wahrscheinlich uninteressant sein, weswegen ich die mal unkommentiert lasse.

Ab 2007 hat BMW einige Motorenvarianten für den 1er (E8x) auf den Markt gebracht, wobei sich manche Motoren nur "marginal" unterscheiden. So ist der Motorblock des 16d - 20d baugleich (ebenso 16i- 20i). Diese 2l R4 Singledieselturbos von BMW sind sowohl sparsam, sehr wartungsarm und robust (DPF Probleme trotz Stadtnutzung so gut wie nicht vorhanden - laut einschlägigen Foren). Probleme gab es eher beim Topdiesel (23d), wo es immer mal wieder Turboschäden gab/gibt.



Bei den Benzinern gab es die Auswahl zwischen 2l R4 Saugmotoren (16i - 20i), welche allesamt große Probleme mit den Injektoren und Steuerketten (usw.) hatten. Außerdem waren die Brüder fast nicht unter 9 - 10l zu bringen, wodurch oftmals zum Diesel gegriffen wurde. Wer etwas mehr Geld auf den Tisch gelegt hat, durfte sich über den fast unzerstörbaren 3l R6 Saugmotor ohne DI im 25i (Cabrio, Coupe) und 30i (3- und 5- Türer) freuen. Topmodell war/ist der 35i mit früher Doppel-Turbo und seit 2011 Singleturbo.

Ich habe mich deswegen trotz geringer Jahreskilometerleistung von ca. 15.000km für einen 18d entschieden. Der 25i war mir damals einfach in der Erhaltung zu teuer.

Ab der neuen 1er Serie (F2x) setzt BMW auf die selben Dieselmotoren (14d ist hinzugekommen, 25d hat den „problematischen“ 23d ersetzt), hat jedoch die Benziner Motorenpalette komplett überarbeitet. Die Saugmotoren wurden alle durch 1,6 l R4 (14i- 18i) und 2l (25i) Turbobenziner ersetzt. Dadurch konnte man die Injektoren bzw. Steuerkettenprobleme beseitigen, die Turboproblematik wird aber billigend in Kauf genommen. Einzig und allein der 35i blieb unangetastet und verrichtet im M135i seine Dienste.

Obwohl ich ein Freund von benzinbetriebenen Motoren bin, würde ich bei der F2x Serie zum Dieselmotor greifen.

yellow
09-12-2012, 10:51
"Problem" bei den BMW ist konkret, dass der Kofferraum (die Öffnung und die Größe) gerade das bissl kleiner ist (wie bei der Julia), dass ich ma a bissl mehr Umstände beim Einladen von einem Rad erwarte (Vorderrad ausgebaut, leider, aber das ist eh bei allen in der Größe),
zusätzlich dazu die zwar super Seitenhalt bietenden Sitze, die aber nur komplett vorgekippt werden können (Lehne + Sitzfläche). K.A. wer sich den Schwachsinn einfallen hat lassen, aber das hat mich schon bei der Sitzprobe fertig gemacht. Und nachdem ich gerne mit einer recht steil stehenden Lehne fahre ...
... Sitzkeile gibts keine (im gtti hatte Brüderchen einen Recaro drinnen, mit dem passenden Keil geht das problemos und ist wüst genial)
die beiden Punkte kann keine Motoren-/Ausstattungsversion der Kisten ändern ...


verdammt, das ist ja jetzt doch OT, weil nicht mehr die Motoren selbst betroffen sind
(is aber eh egal, denn die Entscheidung ist schon lange gefallen)

Mr.Radical
09-12-2012, 11:43
Bei den Sitzen gebe ich dir vollkommen Recht. Habe auch einige Wochen gebraucht, um "meine" Sitzposition zu finden. Seitdem bin ich aber auch mit diesem System zufrieden (der Mensch ist und bleibt ein Gewohnheitstier :D ).


Ja wenn du dich entschieden hast, lass es uns doch wissen... :)

Schwacholdi
27-12-2012, 12:50
mr.radical,
was den 1erbmw betrifft, bin ich der meinung, daß er preis/leistungsmäßig vorn dabei ist. vielleicht nicht beim kaufpreis, wohl aber im gesamten. das einzige, was mich an ihm stört, ist dieser sch...heckantrieb, wenn ich im winter zum langlaufen fahre. naja, und wenn, dann käm für mich nur der diesel in frage, egal, welcher hersteller.
schön allerdings isser nicht, aber das ist dem yellow sein xantia auch nicht, aber praktisch.
na und mit dem citroen servicenetz und der hydraulik, da kann ich mittlerweile auch schon einige lieder singen..hatte 11jahre einen xantia, der relativ problemlos war, aber die probleme mit der hydraulik....dann 3jahre xsara kombi, nur brösel..momentan, nicht lachen, gurk ich mit einem c2diesel herum, mit anhänger für den biketransport. mir genügts...
trotz allem würd ich wieder zum diesel greifen, alleine schon der fahrleistungen wegen. wenn ich die gleichen fahrleistungen beim benziner möchte, würd ich mich um etliche ps-klassen höher ansiedeln müssen, was sich bei verbrauch und versicherung niederschlagen würde...da bin ich mMn mit dem höheren kaufpreis des diesel immer noch besser bedient, auf längere sicht. nur, obs nochmal ein citroen wird, wage ich zu bezweifeln, die dieselaggregate der franzosen sind zwar top, die verarbeitungsqualität vom rest allerdings mehr als fragwürdig...die deutschen gehen interessanterweise auch schon in die richtung..wenns auch die vw-fanatiker nicht sehen wollen....die gleichen plastikbomber wie die anderen, aber teurer, weil vw.

yellow
27-12-2012, 17:35
der Witz ist ja gerade, dass viele (nahezu alle), auch hier im Thread, wegen "Fahrleistung" (und geringem Verbrauch) schon wieder zum Benziner raten ... dabei hätte ich gerade da in Richtung Diesel gedacht
:confused:


Egal, hab kürzlich für eine Julia unterschrieben (140 PS Diesel) --> derzeit 8 Wochen ...

Weight Weenie
27-12-2012, 17:56
Sehr eigenartig. Meine Eltern fahren einen Golf V mit 140 PS TSI. Abgesehen davon, dass das Teil so abfliegt, dass der Diesel keine Chance hätte, braucht der Motor knapp 6 Liter im Kurzstreckenbetrieb und Überland noch weniger.
Da sind dann deine Eltern die ganz große Ausnahme unter den Besitzern dieses Fahrzeuges mit diesem Motor: http://www.spritmonitor.de/de/uebersicht/50-Volkswagen/452-Golf.html?fueltype=2&constyear_s=2005&constyear_e=2008&power_s=140&power_e=140&powerunit=2

Die große Masse fährt dieses Auto eher mit 7 bis 8 Litern.

Mein am Threadanfang erwähntes Auto (VW Tiguan) braucht derzeit wenn ich will unter 5 Liter Diesel (Langstreckenberieb z.B. am Wochenende Steyr - Bad Ischl und retour, 4,7 Liter) - weil ich aber so fahre wie ich eben fahre bin ich im Schnitt dann immer um die 6 Liter beim tanken.

So unrecht hatte mein Händler also nicht mir vom Benziner abzuraten - mein vergleichbares Tiguan Benziner Modell braucht um die 8 Liter, eher darüber.

schwarzerRitter
27-12-2012, 18:04
Hast du einen 4motion Tiguan?

Weight Weenie
27-12-2012, 18:16
Nein, einen 2WD ohne DSG.

schwarzerRitter
27-12-2012, 18:18
OK, weil mit Allrad hätte mich der Verbrauch doch etwas verwundert.

Weight Weenie
27-12-2012, 18:20
Jipp, der sollte dann sicher nochmal um 0,5 bis 1 Liter mehr brauchen. Ist auch um einiges schwerer - mein Tiguan wiegt ja nur 1470kg. Diverse Allradler mit DSG wiegen dann schon um die 1750kg

yellow
27-12-2012, 21:35
Da sind dann deine Eltern die ganz große Ausnahme unter den Besitzern dieses Fahrzeuges mit diesem Motor: das geht eh nur wenn immer der selbe Benutzer drinnensitzt,
und wenn die "Messung" definiert ist - wie machen das denn beispielsweise die Eltern?
Machen sies "wirklich" oder ist das eher nur eine Annahme? (was wohl das übliche bei vielen Leuten sein wird, es interessiert nämlich kaum wirklich).

Ich machs z.B. so, dass ich volltanke und dann den Hahn händisch weiterbediene, bis er abriegelt. Durch diverse Normung der Hähne und Annahme, dass die Tankplätze alle mehr oder weniger gleich horizontal liegen (dürften), sollten die Unterschiede vernachlässigbar sein.
Die getankten Liter stelle ich den gefahrenen Kilometern gegenüber und hab, seit ich die Kiste habe, praktisch immer um die 6 Liter Verbrauch. Das macht bei 110 PS Diesel und ca. 58-63 Litern immer grob knapp über 1.000 Km und davon sind ca. 200 (knapp 1/4) Autobahn Vollgas mit Tacho Anschlag.
Ich denke, dass ein Benzin Turbomotor unter diesen Bedingungen insgesamt doch sehr deutlich drüber liegen wird - ausprobieren wäre interessant
Detto bisher erhältliche Hybriden

Karre spazierentragen hat auf den Verbrauch kaum großartige Auswirkungen gebracht - hier denke ich auch im Gegensatz zu einem Turbobenziner
(ich habs schon getippt: meine Erfahrung dazu ist leider nur ein kleiner 1 Liter / 101 PS Turbo und der ist ohne ihm reinzusteigen mit ca. 6-7 ltr bewegt worden. Fragt nicht was an der Tanke los war, wenn der befeuert wurde) :f:


PS: Deine Eltern wollen den Golf nicht mal nen Monat herborgen, oder?
:D

g-rider
27-12-2012, 21:47
Ich denke nicht dass der Golf meiner Eltern zur Verfügung steht:-D Spazieren getragen wird er garantiert nicht. Auf jeden Fall kommens damit einiges weiter als ich mit meinem 120i, der im Kurzstreckenbetrieb nicht unter 8 L kommt.

bs99
28-12-2012, 16:01
Meine Frau hat seit kurzen einen A2 - da merkt man erst was mit gewichtssenkung geht:
6,5l/100km benzin mit dem 1.4l 75ps allerweltsmotor, bei UNsparsamer fahrweise mi AB, BS und Stadt.

schwarzerRitter
28-12-2012, 19:40
Die getankten Liter stelle ich den gefahrenen Kilometern gegenüber

Dazu hätte ich eine Frage bzw. Theorie.

Die am Tacho angezeigte Geschwindigkeit entspricht ja nicht der tatsächlich gefahrenen, je nach Fabrikat sind da ja gewisse Abweichungen vorhanden (zB 96 statt angezeigten 100km/h und je schneller man fährt desto größer wird die Abweichung).

Kriegt der Bordcomputer für den Tageskilometer- bzw. Gesamtkilometerzähler ein eigenes Signal mit den tatsächlichen Distanzen oder nur das verfälschte (kann eigendlich nur das Falsche sein)?

Sprich sind 1000 gefahrene Kilometer pro Tankfüllung in echt nur zb 970?

Würde sich auch etwas auf den rechnerischen Verbrauch auswirken.

maxtc
28-12-2012, 20:46
War der Kilometerzähler bis vor einiger Zeit meist ein Rollenzählwerk, ist er heute meist eine digitale Anzeige, die in das Kombiinstrument integriert ist.
In Deutschland wird er gesetzlich als Wegstreckenzähler in § 57 StVZO bezeichnet und ist in jedem Kraftfahrzeug einzubauen. Die Abweichung des Wegstreckenzählers darf nach § 57 Abs. 3 StVZO +/- 4 % betragen.

Sagt Wikipedia.

yellow
31-12-2012, 10:57
Abweichungen daran hab ich noch gar nicht gedacht, aber das stimmt ja natürlich
:confused:

wobei 50 Km +/- (also 100 max) dann ja auch "nur" nen halben Liter ausmachen würden
(was eigentlich doch wieder recht viel ist)



Bin auch gespannt, wie sich die Standheizung einfügen wird:
Mehrverbrauch durchs Heizen gegenüber weniger Verbrauch weil Motor früher/schneller warm
(primär gehts mir bei dem Ding aber eher um freie Sicht schon beim Wegfahren und um Erhöhung der Lebensdauer des Motors)

tommy d. p.
01-01-2013, 09:12
diese verbrauchsangaben der hersteller sind, wie auch immer ermittelt, nahezu nicht zu erreichen. so hat zum bleistift mein alter 1,9 tdi reell bei sanfter fahrweise mit 105 ps deutlich unter 4,5 l auf hundert km genommen. der neue 1,6er soll das auch können ......... nicht die bohne.

die leistung ist gleich geblieben, ebenfalls 105 ps, der durchzug, die beschleunigung und der verbrauch haben sich definitiv verschlechtert. die kiste geht aber schon gar nix weiter und am anfang hab ichs dauernd abgewürgt. verbraucht hat die karre bei derselben schonenden fahrweise ca. 5,8 l.

jetzt frag ich mich, warum ich ein euro 5 auto hab welches vielleicht feine abgaswerte sein eigen nennt, jedoch mehr resourcen meines heimatplaneten verbraucht?

gsd gibts in hier bei uns techniker die da abhilfe schaffen. damit geht die kiste wieder besser und verbrauch deutlich weniger. kostet aber ein bissl ...

wobei diese verbrauchswerte schaffe ich sowieso nie, da ich flotter unterwegs bin. das allerdings recht selten, die kiste steht die meiste zeit in der garage, fahre meist mit dem motorrad oder dem rad, auch im winter.

on topic: ich hab einige benziner getestet und wenns nicht kisten mit ps-zahlen über 140 waren, dann hab ich mit dem durchzug sowie dem verbrauch keine freude gehabt. weil den dieselverbrauch erreicht eigentlich kaum ein benziner.

daher: pro diesel!!

tommy d. p.
01-01-2013, 09:15
noch was:

die derzeit üblichen einbauten im fahrzeug wie klima, navi, stand- und sitzheizung etc, etc ..... sind erstens mal schwer und brauchen daher doppelt energie.

ich mein, keiner will mehr ohne navi zum billa fahren, was ist bitte, wenn die strassennamen sich plötzlich ändern oder so? da muß man dann auch damit rechnen, daß die kiste ordentlich schluckt.

der diesel ist da schon wesentlich ökonomischer.

wobei, ich hab heuer meinen autokauf auch sehr gut überlegt. schon um 0700 in der früh hab ich mir überlegt, ich könnte mal zum händler fahren und ein bissl schauen.

zu mittag bin ich mit der gurke dann heimgefahren. aber die passt schon, ist ein feines auto und ein ölbrenner! war nicht notwendig, hab mich aber von unseren lieben grünen zum neukauf verleiten lassen ......

yellow
01-01-2013, 12:09
s Problem sind ja net die Dinge die abbestellbar sind - sondern die die man nehmen muss ...
:f:
Ich mein: die bauen mir die Kiste ja erst (8 Wochen Lieferzeit) - wieso kann ich z.B. die hinteren Fensterheber nicht mal gegen Aufpreis weglassen, oder die Chromleisten um die Fenster, oder ...
:confused:


PS: Tommy, Du hast in der Früh erst "gewusst", dasst eine Karre kaufen möchtest und zu Mittag schon genommen, das Ding?
Wonach hast Du denn da entschieden? Nach dem Fabrikat, das Du/Papa/Opa schon immer genommen haben?
Und was war mit der Liste an (möglichen) Extras?
:D

schwarzerRitter
01-01-2013, 13:24
diese verbrauchsangaben der hersteller sind, wie auch immer ermittelt, nahezu nicht zu erreichen. so hat zum bleistift mein alter 1,9 tdi reell bei sanfter fahrweise mit 105 ps deutlich unter 4,5 l auf hundert km genommen. der neue 1,6er soll das auch können ......... nicht die bohne.

die leistung ist gleich geblieben, ebenfalls 105 ps, der durchzug, die beschleunigung und der verbrauch haben sich definitiv verschlechtert. die kiste geht aber schon gar nix weiter und am anfang hab ichs dauernd abgewürgt. verbraucht hat die karre bei derselben schonenden fahrweise ca. 5,8 l.

jetzt frag ich mich, warum ich ein euro 5 auto hab welches vielleicht feine abgaswerte sein eigen nennt, jedoch mehr resourcen meines heimatplaneten verbraucht?


Diese Erfahrung hab ich auch gemacht.
In der Firma haben wir als Montageautos VW T5 Transporter, die "alten" mit dem 5 Zylinder 2,5 Liter TDI und 131PS - geht für die Stirnfläche und gewogene 2,7 Tonnen gar nicht schlecht und mit dem 85 Liter Tank waren laut Tacho auch bis zu 950km drinnen.

Die aktuellen haben jetzt nur mehr 4 Zylinder, 2 Liter Hubraum und 140 PS. Durchzug ist quasi nicht vorhanden und gegenüber dem 5 Zylinder muss man fast immer 2 Gänge zurückschalten damit was weiter geht - Verbrauch ist dementsprechend auch um einiges höher.
Einziger spürbarer Vorteil: der Motor läuft etwas ruhiger und leiser.


Privat haben wir 2012 einen Ersatz für unseren Beetle (90PS TDI, real mit 5 bis 5,5 Liter Verbrauch) gesucht.
Überlegt habe wir auch einen der Winzlinge aus dem VW Konzern (VW Up, Skoda Citygo und Seat Mii), aber trotz unter 1000kg und einem angepriesenem Verbrauch mit einer 4 vor dem Komma sind die beiden kleinen Benziner Motoren eher bei 6 bis 6,5 Liter.
Haben dann einen 75PS TDI Polo genommen der wirklich gut geht, viel mehr Platz bietet und wieder bei ~ 5 Liter Diesel liegt.

Weight Weenie
01-01-2013, 16:48
Ich mein: die bauen mir die Kiste ja erst (8 Wochen Lieferzeit) - wieso kann ich z.B. die hinteren Fensterheber nicht mal gegen Aufpreis weglassen, oder die Chromleisten um die Fenster, oder ...
:confused:
Dein Wunsch ist ein logistisch unlösbares Problem.

Sowas wäre nur möglich mit einem erheblichen Mehraufwand und Aufpreis.

Ich arbeite ja zufällig in einem KFZ produzierenden Betrieb - wir haben da unsere Modelle wo wir auswänig wissen was da reinkommt. Wenn da aber dann jedes Auto was anderes hat - oder eben nicht, das wäre ein Wahnsinn.

Ich würde ja nur mehr Aufträge lesen, das kostet Zeit und treibt die Fehlerquote massiv nach oben.

Unmöglich!

tommy d. p.
02-01-2013, 08:01
PS: Tommy, Du hast in der Früh erst "gewusst", dasst eine Karre kaufen möchtest und zu Mittag schon genommen, das Ding?
Wonach hast Du denn da entschieden? Nach dem Fabrikat, das Du/Papa/Opa schon immer genommen haben?
Und was war mit der Liste an (möglichen) Extras?
:D

nein, nein. schau, ich denke über einen autokauf oder welche größere anschaffung auch immer nur nach, wenn ich die kohle dafür hab. damit fallen diverse kredit- oder leasinggschichtln gleich mal weg und ich bleib am boden der realität.

da mein letzter skoda ein für mich perfektes auto war, durfte es schon wieder ein solcher sein. der kann heissen wie er will, mir wurscht. ich will damit fahren.

zufällig ist dann noch einer mit der topausstattung dortgstanden, bei dem eigentlich nahezu alles gepasst hat. sogar die farbe (und von mir aus kann die gurke rosarot sein, das ist mir aber sowas von wurscht).

was der papa fuhr ist mir egal, man hat eben seine eigenen vorlieben.

extras? na geh, ich will fahren mit dem trumm, also was brauch ich für ne einwandfreie erfüllung dieses wunsches?



motor (check)
karosserie (check)
klimaautomatik weil praktisch(check)
großer kofferraum (check)
geringe servicekosten (check)
niedriger verbrauch (check)


das wars eigentlich.
meiner kann noch viel mehr aber eigentlich bin ich nicht bereit, für so allerlei schnickschnack geld zu bezahlen und schon gar nicht darauf zu warten. entweder gibt er mir die kiste um den preis, der mir passt, ansonsten ghört sie weiterhin ihm! basta!

Schwacholdi
02-01-2013, 14:19
nein, nein. schau, ich denke über einen autokauf oder welche größere anschaffung auch immer nur nach, wenn ich die kohle dafür hab. damit fallen diverse kredit- oder leasinggschichtln gleich mal weg und ich bleib am boden der realität.

da mein letzter skoda ein für mich perfektes auto war, durfte es schon wieder ein solcher sein. der kann heissen wie er will, mir wurscht. ich will damit fahren.

zufällig ist dann noch einer mit der topausstattung dortgstanden, bei dem eigentlich nahezu alles gepasst hat. sogar die farbe (und von mir aus kann die gurke rosarot sein, das ist mir aber sowas von wurscht).

was der papa fuhr ist mir egal, man hat eben seine eigenen vorlieben.

extras? na geh, ich will fahren mit dem trumm, also was brauch ich für ne einwandfreie erfüllung dieses wunsches?



motor (check)
karosserie (check)
klimaautomatik weil praktisch(check)
großer kofferraum (check)
geringe servicekosten (check)
niedriger verbrauch (check)


das wars eigentlich.
meiner kann noch viel mehr aber eigentlich bin ich nicht bereit, für so allerlei schnickschnack geld zu bezahlen und schon gar nicht darauf zu warten. entweder gibt er mir die kiste um den preis, der mir passt, ansonsten ghört sie weiterhin ihm! basta!

kann deinem post nur voll und ganz zustimmen. mein sohn fährt einen 12jahre alten oktavia tdi mit 110ps und mittlerweilen 200 000km.
keine probleme bis auf kleinigkeiten, die ohnehin jeder hat.
der verbrauch geringer als bei meinem citroen c2, bei doppeltem fahrspaß und riesenraumangebot.
er hat für seinen vor einem guten jahr 3000er gezahlt, ich für meinen vor 5jahren neu 11000er.
momentan sind beide gleich viel wert, und vermutlich werd ich meinen schon wegschmeissen können und seiner wird noch immer fahren...
meine kaufentscheidung für's nächste auto hab ich jedenfalls schon getroffen.
und ja, diesel natürlich.

schwarzerRitter
04-01-2013, 12:24
Vergleichs-Verbrauchtest von aktuellen Modellen aller Klassen: http://www.autobild.de/artikel/die-sparsamsten-autos-3757825.html

tommy d. p.
04-01-2013, 15:16
ich bin halt immer ein wenig skeptisch, wenn diverse "unabhängige fachzeitschriften" derlei tests veröffentlichen. die leben doch alle von den inseraten ....

Schwacholdi
04-01-2013, 15:26
ich bin halt immer ein wenig skeptisch, wenn diverse "unabhängige fachzeitschriften" derlei tests veröffentlichen. die leben doch alle von den inseraten ....



ein wahres wort, gelassen ausgesprochen.

wie stronachs goldene regel: wer zahlt, bestimmt die regel...

Weight Weenie
04-01-2013, 16:34
ich bin halt immer ein wenig skeptisch, wenn diverse "unabhängige fachzeitschriften" derlei tests veröffentlichen. die leben doch alle von den inseraten ....
Zumindest bei ein paar der Autos kann ich den testverbrauch bestätigen.

Wobei man mit Sicherheit sagen kann dass die Autos im Test fast getragen werden um diesen Verbrauch zu erreichen,.

Den Tiguan fahren die da mit 5,8 Liter - der braucht bei mir im Jahresschnitt 6,5-7 Liter bei sportlicherer Fahrweise. Ich bin ihn aber auch schon mit 4,7 "gefahren".

GrazerTourer
04-01-2013, 18:09
spritmonitor.de glaube ich da eher... Da tippen die Leute selber ihre gefahrenen KM und getankten Liter ein. Da bin ich immer Joch der beste Mondeo mk3 Kombi. :) Ich bin aber auch ein Schleicher....

Weight Weenie
04-01-2013, 18:20
Ich bin dort immer ganz hinten dabei und wundere mich nur.

Autos die ich im 5 Jahresschnitt mit 7,44 bewegt habe werden dort teilweise mit 5 Liter gefahren und ich versteh einfach nicht wie das geht.

Wobei es aber auf der Hand liegt - ich fahr halt wirklich extrem viel Kurzstrecke in der Stadt und nur selten Überland. Teilweise nur 500km im Monat, dafür alles in der Stadt.

tommy d. p.
04-01-2013, 21:33
das ist natürlich ein riesenunterschied. die stadtkilometer brauchen ne menge sprit.

yellow
04-01-2013, 22:46
Ein Forum / eine Seite wo Autofahrer - wir sind uns einig: JEDER von uns ist der einzig gute Autofahrer, alle anderen sind doch unfähig - ihre tollen Verbräuche eingeben können, um damit anzugeben ...
:rolleyes:
... tippen wir mal so:
ich bezweifle die Aufrichtigkeit von einigen der "guten" Eintragungen
:D

... und wenn man weiß, was die Typen bei den "Preisfahrten" (für Wenigverbrauch) dabei so anstellen :f: dann lieber gleich mit dem Bus/Zug; das ist kein fahren mehr, wo ich woanders als auf der Rückbank sitzen möchte

Schwacholdi
05-01-2013, 10:28
Ein Forum / eine Seite wo Autofahrer - wir sind uns einig: JEDER von uns ist der einzig gute Autofahrer, alle anderen sind doch unfähig - ihre tollen Verbräuche eingeben können, um damit anzugeben ...
:rolleyes:
... tippen wir mal so:
ich bezweifle die Aufrichtigkeit von einigen der "guten" Eintragungen
:D

... und wenn man weiß, was die Typen bei den "Preisfahrten" (für Wenigverbrauch) dabei so anstellen :f: dann lieber gleich mit dem Bus/Zug; das ist kein fahren mehr, wo ich woanders als auf der Rückbank sitzen möchte

so isses!
wo du recht hast, hast recht.
allein bei uns in der firma, die ganzen tdi-jünger, das sind ohnehin die schlimmsten. jedem sein golf oder passat oder was weiß ich was für ein vw geht einmal grundsätzlich besser als dem anderen seiner und braucht selbstverständlich beinahe nix. wir, die wir franzosen, italiener, japaner oder gar koreaner fahren haben ohnehin keine ahnung.
wenn dann einer daherkommt und moniert, daß bei seinem z.B. golf dies oder jenes kaputtgegangen wäre, bekommst vom vw-fan fast immer zu hören jaja, das is bei dieser serie so, das war bei meinem und bei meinem nachbarn seinem oder der jeti-tante ihrem auch schon-- aber wehe, bei einem citroen oder kia oder so sagst, dies oder das wär' hin, dann isses klar, hast ja ein glump gekauft...
vw-fahrer kommen mir manchmal vor wie sektenmitglieder..bevor sich jemand beleidigt fühlt: natürlich sind nicht alle so, aber leider die meisten (siehe gti-treffen,etc.)

g-rider
05-01-2013, 11:02
Das hängt ganz davon ab, welche Erfahrungen man mit der jew. Marke gemacht hat. Perfekt und 100% fehlerfrei ist keine Marke. Dennoch sieht man, dass sich gewisse Vorurteile gegen bestimmte Hersteller auch in der Zuverlässigkeitsstatistik des ADAC bestätigen. Ich hatte bis dato Mazda, Seat, Peugeot und jetzt Bmw. Bis auf die Franzosen waren alle Fahrzeuge top und was kaputt wurde Verschleissteile. Bei Peugeot waren 3 von 4 Modellen Dauergast in der Werkstatt.. never ever. Hingegen läuft der Clio meiner Freundin 30tkm jährlich und das ohne nennenswerte Probleme. Meine Eltern fahren wiederum seit 20 Jahren Vw und sind damit zufrieden.
Im Endeffekt kommts auf die Kompetenz und die Kulanz des Händlers/Herstellers an ob man sich gut aufgehoben fühlt und die kleinen Macken akzeptiert oder nicht.

ecalex
05-01-2013, 11:27
vw-fahrer kommen mir manchmal vor wie sektenmitglieder..bevor sich jemand beleidigt fühlt: natürlich sind nicht alle so, aber leider die meisten (siehe gti-treffen,etc.)

Du hast uns durchschaut! Vor den Kärnten-Pilgerern habe ich allerdings allergrößten Respekt, denn die stehen wirklich öffentlich zu ihrem Glauben. Die sind auch sehr hifsbereit und geschickt wenn ich mit meinem VW ein Problem habe. Ich kann mich noch erinnern wie manche von "Aufstieg" gesprochen haben, als ich meinen alten Toyota gegen einen VW getauscht habe. Inzwischen bin aber eher zu einem schwarzen Schaf der VW-Sekte geworden, weil das Leben früher irgendwie einfacher war...

ekos1
05-01-2013, 11:49
Wenn von den Kärntenpilgern die Rede ist muß ganz einfach dass kommen
http://www.youtube.com/watch?v=Cbvo6zN-fEo

Schönes Wochenende
Ekos

maxtc
05-01-2013, 11:56
Mein Diesel braucht im Schnitt 11.7 Liter auf 100km, wenn ich überwiegend in der Stadt fahre, bei langen Strecken mit Autobahn komme ich auf 6.0 Liter pro 100km. Im Monatsschnitt brauche ich gute 10 Liter.

Ich würde sagen, es kommt a) auf die Vorlieben an und b) auf den Anwendungsbereich. Ich habe auch, Navi, Sitzheizung, Xenon, Allrad und Automatik. Für reinen Stadtbetrieb eigenet sich meine Kiste nicht, wenn man sparen will. Mir ist der Verbrauch jedoch egal, mir muss das Auto gefallen und ich muss mich darin wohlfühlen. Quasi das Wohnzimmer für unterwegs. :p

Da brauche ich mit dem Turbo Benziner auch nicht mehr, damit fahre ich im Monatsschnitt auch mit ~10 Liter auf 100. Bei Langsterecken komme ich aber nie auf 6 Liter, bestenfalls auf 7.2-7.5. Bei reinem Stadtbetrieb aber auch nicht auf viel mehr als beim Diesel. Das liegt wahrscheinlich daran, dass der Benziner ein paar Kilo leichter ist und nur FWD hat.

Ich fahre am liebsten mit der Automatikkiste, konnte ich mir früher nie vorstellen, aber wenn man mal eine Zeit lang damit fährt, dann will man nichts mehr anderes. Faulheit siegt. ;)

GrazerTourer
05-01-2013, 13:33
Ein Forum / eine Seite wo Autofahrer - wir sind uns einig: JEDER von uns ist der einzig gute Autofahrer, alle anderen sind doch unfähig - ihre tollen Verbräuche eingeben können, um damit anzugeben ...
:rolleyes:
... tippen wir mal so:
ich bezweifle die Aufrichtigkeit von einigen der "guten" Eintragungen
:D
... und wenn man weiß, was die Typen bei den "Preisfahrten" (für Wenigverbrauch) dabei so anstellen :f: dann lieber gleich mit dem Bus/Zug; das ist kein fahren mehr, wo ich woanders als auf der Rückbank sitzen möchte

@yellow und alle anderen Zweifler

Ich habe die letzten Jahre Wert darauf gelegt, dass ich nicht zu viel Sprit verbrate, weil ich eine lange Strecke (42km pro Richtung) in die Arbeit hatte und auch sonst recht viel (jaja, das Biken...) fahre. Meine ehrliche Ersparnis pro Jahr: 385 EUR in reinem Sprit, wenn ich mit hohen 1,40 EUR pro Liter rechne.

Ich behaupte, dass alle Dagegenreder einfach zu faul sind, um es auszuprobieren. Zu sagen, dass das "alles Blödsinn" sei, ist feig.

Sodala, was mache ich, damit ich weniger verbrauche? In Wahrheit ist es trotteleinfach.

1. Ich fahre so viel wie möglich mit Tempomat
Ja, das geht auch sehr oft im Stadtverkehr

2. Ich fahre extrem voraussschauend.
Ja, in der Stadt
Ja, vor allem sonst überall.
In der Stadt ist das sehr einfach. Man kennt viele Straßen, man weiß wo es wann grün/rot wird. Man kann locker(!) 200-500m im hohen Gang rollend zu einer roten Ampel hinfahren, ohne massig Geschwindigkeit zu verlieren. Es macht NULL Sinn am gas zu bleiben, um dann bremsen zu müssen. Ich rolle viel in der Vierten (Tempomap bei Tempo 60, 4. Gang, rote Ampel voraus? LKW voraus? Langsames Auto voraus? Tempomat aus, kein gas - man wird kaum langsamer, dann zurückschalten um zu bremsen.... in der Zeit brauche ich 0,0 Liter, wo andere dumm am Gas stehen. Das Ganze macht extrem viel aus!
Auf der Autobahn ist es noch leichter. Wozu preschen die Leute mit Vollgas in die Abfahrt? Ich rolle ab der 1000m Markierung nur noch (mit dem höchsten Gang) und brauche 0,0L in dieser Zeit. Ich schalte runter, brauche oft gar nicht Bremsen, verbrauche nix... Auf meinem Arbeitsweg rolle ich hin und zurück so insgesamt mitgerechnet etwa 5km. Das sind 6% Ersparnis. 6% "Gratisstrecke".

3. Autobahn 110km/h - immer und überall (110/130), alles mit Tempomat
Jaja, das ist "herumtragen", "langweilig", blablabla. Ich sage: Das ist effizient! Beispiel: Steyr-Graz: Ein Audi-irgendwas-Kombi überholt mich ständig, presst wo 130 gefahren werden darf vorbei. Nach der Baustellenorgie, der Tunnelkette und dem Bosruck, habe ich durch meine 110km/h Tempomat (der Audi bremst an solchen Stellen zu weit runter, fährt unglaublich unrythmisch...) sehr viel Vorsprung. Er überholt mich erst wieder nach Mautern(!). Er war, hochgerechnet, wohl keine 2min vor mir in der Nähe von Graz und hat bestimmt 20% mehr verbraucht. So etwas passiert mir die ganze Zeit. Ich zahle nie Strafen, verbrauche wenig, verliere keine Zeit. Wo ist das Problem? Graz-Wien über den Semmering. Ich brauche gleich lang wie früher, wo ich 130/140 gefahren bin und mir alles wurscht war. komisch... Im Schnitt macht das einfach nix aus. Es rechnet sich nicht, Gas-Bremse-Gas zu spielen...

4. Gangwahl
Ja, man kann auch einen Diesel in der Stadt mit dem 4. Gang fahren. Den Benziner meiner Freundin fahre ich fast nur in der Fünften. Das macht den Autos nix und fährt sich komplett normal - wenn man Nr 2 beachtet und nicht dauernt wie blöd ins gas steigen muss, weil man ständig bremst, weil man nicht mit dem Verkehr mitfließt, sondern hektisch am Gas und auf der Bremse hängt ... ;-)

5. Verbraucher
Ich verwende die Klimaautomatik, ich fahre mit Sitzheizung (nach dem Biken, herrlich!) und ich habe eine beheizte Frontscheibe. da spare ich nicht mit dem Komfort. Ich verwende die Klimaautomatik allerdings nicht immer und überall. Ich sehe keinen Sinn darin, bei 20°C Außentemperatur. Die trockene Luft tut meinen Augen außerdem nicht gut (trockene Augen, harte Linsen). Auf der Autobahn macht die Klimaautomatik aber eh kaum was aus.

Ich brauche, wenn ich nicht drauf achte oder jemand anderes viel mit meinem Auto fährt etwa 6 bis 6,5 Liter. Fahre nur ich und so wie ich es gewohnt bin, brauche ich 5,00 - 5,5 Liter. 1 Liter weniger bzw sonst 20% mehr. Das zahlt sich aus, definitiv!

Das Schönste ist, dass man das alles nach zwei drei Tankfüllungen automatisch so macht. Das tut nicht weh! ;)

g-rider
05-01-2013, 13:55
Schön, dass du mit 110kmh auf der Autobahn herumschleichst. Hoffentlich auf der 1. Spur und nicht auf der 2. oder gar 3. Spur und damit den gesamten Verkehr blockierst. Sprit sparen ist ok, vorausschauendes Fahren in der Stadt detto, aber die Schleicher vom Dienst, die mir meine Zeit stehlen kann ich nicht ab. Hab jede Menge Autofahrer, die nur noch 70-80 auf der Freilandstrasse fahren, wo 100 erlaubt sind. Überholen unmöglich und so darf ich für die gleiche Strecke gleich mal 5-10 Minuten mehr kalkulieren. Ich fahr auch viel mit Tempomat und bei 140km/h auf der Autobahn seh ich mich nicht als Raser. Damit ist man nicht zu schnell für die Polizei, Verbrauch geht auch runter und ich bin so entspannter unterwegs als mit 160 und dauerndem Beschleunigen/Bremsen.
Im Vergleich zum europäischen Umfeld sind unsere Spritpreise eh niedrig. Es glaubt jeder es gehört ihm die Strasse allein.. nur find ichs nicht ok wenn du mit 110 auf der Autobahn dahin bummelst, während meine 140 auch nicht in Ordnung sind oder bspw. die Dauerparker auf der 2. Spur.

GrazerTourer
05-01-2013, 14:02
Natürlich fahr ich ausschließlich auf der 3. Spur. Wo denkst du hin?

Sprit zu sparen heißt nicht den Verkehr aufzuhalten.

Das Zeitargument kannst du dir sparen. Schau dir einmal die Durchschnittsgeschwindigkeit du du auf >100mm Strecke tatsächlich fährst an. Ich brauche nach Latsch von Graz gleich lange wie immer. Ins Pustertal, ins Zillertal, nach Wien... Alles wurscht. Ich bin vor x Jahren von Vaduz nachts sehr zügig nach Hause gefahren (schnell!) und hatte am Board computer damals heiße 111km/h Schnitt (bin ständig 160 gefahren wo es ging. Sonst knapp über 100). Der ist jetzt kaum niedriger. Wenn ich auf 6h Fahrt 30km Strecke in der Zeit verliere, sind das sehr großzügig gerechnet 20min.auf 6 Stunden! Sprich, theoretischer Unterschied Graz-Wien zwischen voll heizen (so dass man halt nicht ins Gefängnis kommt...) und meiner jetzigen Fahrweise max 5min. Das zahlt sich aus? Bist du wirklich einer derjenigen, die die 5sek, die ich beim Überholen eines LKW auf der zweiten Spur brauche, hinter mir einen Anfall bekommen? Wenn ja, sieh es aus Therapie! ;)

g-rider
05-01-2013, 14:07
Ich seh dass mal als Sarkasmus an. Toppen könntest es noch wenn du mit 110 auf der 2. fährst. Dann darf ich mit 140 auf der 1. Spur einen doppelten Fahrspurwechsel machen:D

Wenn ich deswegen runterschleifen darf, weil du mit deinen 110kmh tempomatgesteuert rausziehst um ein Elefantenrennen mit dem LKW, kannst dir sicher sein, dass ich dich nicht ins Abendgebet einschliesse:D
130 sollte man zumindest fahren dürfen/können. Wofür gibts sonst die Autobahn und die Vignette. Ist eh schon dauernd der IGL an und also ab Gleisdorf Süd - Gratkorn. Also zahl ich 80€ damit ich gleich schnell wie auf der Freilandstrasse fahren kann. Wie gesagt, ich bin kein Raser, die Zeiten mit 180+ sind lange her, aber ich möchte doch bitte die erlaubte Geschwindigkeit fahren dürfen.
Löblich wenn du nur 5 sec fürs LKW überholen brauchst, die meisten finden von der Spur nicht mehr runter. Die solltens mal strafen.

GrazerTourer
05-01-2013, 14:56
Da sind wir uns einig. Solche Leute gehen mir auch auf den Wecker und es ist auch nicht erlaubt irgendwo außer rechts einfach so zu fahren. Genauso nerven die, die einfach nicht wahrhaben wollen, dass es manchmal eben zu viel Verkehr gibt, um die max Geschwindigkeit fahren zu können. Wie oft werde ich vor dem Tunnel überholt und dann ausgebremst...sehr oft. Nur weil ich meine Geschwindigkeit eben nicht dauernd ändere, sondern immer gleich fahre. Arrrrrr!

Entweder man fährt total aktiv/aggressiv und sucht sich seinen Weg (man muss in Kauf nehmen bzw einsehen, dass Fähren mit max-Geschwindigkeit nicht durchgehend möglich ist), oder man fährt miteinander. Das geht mit konstanter Geschwindigkeit meiner Erfahrung nach besser. Wenn jemand glaubt 200m vor dem 100er noch überholen zu müssen, um dann mit exakt 99 vor mir her zu eitern, braucht sich nicht drüber aufregen, wenn er mich bei der Tunnelausfahrt wieder vor sich hat... Ich krieg ihn beim nächsten Tempo limit ja doch immer und immer wieder. ;) Fällt das nur mir auf?

Wieviele km zwischen Wien und Graz darf man denn wirklich 130 fahren? 70? Das waren bei 20km/h Differenz höchstens 6min,die man gewinnen kann. Ist es das echt wert?

g-rider
05-01-2013, 15:09
Nein Martin da bist du nicht der Einzige. Solche Aktionen hab ich schon öfters miterlebt. Man fährt tatsächlich mit Tempomat am effizientesten.. aktivieren und geniessen. Kurz vor dem Tunnel überholen, ist mir zu stressig, dann hab ich den doppelten Druck. 1. zu schnell.. das kostet und 2. geht es sich überhaupt aus.. no thanks. Längere Strecken fahr ich meistens wenns zu Marathons oder in den Urlaub geht und in beiden Fällen kann ich keinen zusätzlichen Stress gebrauchen.

Vorausschauendes Fahren wie man es als Mtbler gewohnt ist, kann man auch im Strassenverkehr brauchen. Aber da herrschen andere Verhältnisse... Augen zu und durch.

In Bezug auf dein Rechenbeispiel... für mich ja. Mein Auto spart auf der Autobahn mehr als im täglich notwendigen Kurzstreckenbetrieb. Deswegen hab ich kein Problem mit 130kmh;)

GrazerTourer
05-01-2013, 16:09
Wenn es einem mehr Komfort bringt, finde ich das ja auch voll okay. :) es soll ja jeder machen wie er möchte. Komisch finde ich halt, wenn wie auf der vorigen Seite, Leute die drauf achten schief angeschaut werden. Dabei tut es ja keinem weh und wenn jemand mit 5l oder weniger fahren schafft, ist das doch nur für alle positiv.

g-rider
05-01-2013, 16:23
5l?? Ich bin froh wenn meiner unter 8 bleibt. Ein 2 Liter Saugbenziner braucht ein bissl was, dafür läuft er ewig, da es keine hochbelasteten Teile gibt.

tommy d. p.
06-01-2013, 14:27
ich fahr ganz normal. so, daß ich niemanden aufhalten tu. das ist aber nicht 110 (außer im ortsgebiet ........scherzerl;) ) sondern mit technischen antipolizeihelferlein. und das tu ich, weil ich damit mehr spaß habe.

und trotzdem spare ich damit auch sprit, und zwar ordentlich .....

tempomat? na logisch
vorausschauend? wie fährt man sonst?
gutaussehend? selbstredend! :look:

im ernst, ich bin gern pilot. ich hasse es, passagier zu sein. das tun aber eine menge leute heutzutage .... im zug ok, auf der strasse eher bedenklich!

darum fahre ich meist mit dem eisen!

FloImSchnee
07-01-2013, 18:33
Ich bin da ganz beim grazertourer -- spritsparend fahren heißt nicht langsam fahren, sondern mit Hirn...

Wenn ich mir anschaue, wie oft bei vielen Leuten die Bremslampen leuchten, wundert mich nicht, dass deren Verbrauch zu hoch ist.

Vorausschauend (1s mehr Abstand zum Vordermann erleichtert das z.B. ungemein), im höchstmöglichen Gang und Klima nur wenn's auch nötig ist. Eigentlich gar nicht so schwer.
(Auf der Autobahn fahr ich aber dennoch 140-150km/h lt. Tacho ;) )

Schwacholdi
07-01-2013, 18:41
Ich bin da ganz beim grazertourer -- spritsparend fahren heißt nicht langsam fahren, sondern mit Hirn...

Wenn ich mir anschaue, wie oft bei vielen Leuten die Bremslampen leuchten, wundert mich nicht, dass deren Verbrauch zu hoch ist.

Vorausschauend (1s mehr Abstand zum Vordermann erleichtert das z.B. ungemein), im höchstmöglichen Gang und Klima nur wenn's auch nötig ist. Eigentlich gar nicht so schwer.
(Auf der Autobahn fahr ich aber dennoch 140-150km/h lt. Tacho ;) )

dem is eigentlich nyx hinzuzufügen....:toll:

zepequeno
07-01-2013, 20:57
Ich bin da ganz beim grazertourer -- spritsparend fahren heißt nicht langsam fahren, sondern mit Hirn...

Wenn ich mir anschaue, wie oft bei vielen Leuten die Bremslampen leuchten, wundert mich nicht, dass deren Verbrauch zu hoch ist.

Vorausschauend (1s mehr Abstand zum Vordermann erleichtert das z.B. ungemein), im höchstmöglichen Gang und Klima nur wenn's auch nötig ist. Eigentlich gar nicht so schwer.
(Auf der Autobahn fahr ich aber dennoch 140-150km/h lt. Tacho ;) )

Abhängig von den Fahrwiderständen, dem Kennfeld des spezifischen Verbrauches, den Achs- und Getriebeübersetzungen und nicht zuletzt der Überdimensionierung des Motors, ergibt sich bei den meisten Pkw bei einer Konstantfahrt von etwa 50 bis 80 km/h im höchsten Gang ein minimaler Kraftstoffverbrauch. Bei noch niedrigeren Geschwindigkeiten sinkt zwar der Luftwiderstand weiter, allerdings nimmt seine Bedeutung gegenüber dem Rollwiderstand ab. Verluste im Motor (Kompressionsverlust, Wärmeleitung zur Wand) steigen bei sehr niedrigen Drehzahlen sogar an, einfach weil mehr Zeit zur Verfügung steht. Das gilt besonders für große Motoren, die deshalb eher im oberen Bereich der oben angegebenen Spanne liegen, während ein Fahrrad mit Modellbaumotor bei 10 bis 20 km/h am sparsamsten fährt.

So steht es hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Energiesparende_Fahrweise

Das glauben wir mal einfach.

tommy d. p.
07-01-2013, 21:36
jaja, der höchstmöglichen gang! zum dahinrollen schon fein und wenns aber mal bergauf geht, ein lkw überholt werden soll, einfach das tempo verändert werden muß, dann sollte man auch im höchstmöglichen gang bleiben. denn dann befindet sich der motor meist weit unter dem bereich des maximalen drehmomentes, welcher auch gar kein günstiger für den wirkungsgrad ist. und wenn der käfig nicht richtig will, dann tritt man einfach das pedal etwas weiter durch. feine sache, der eingebaute rechner regelt die einspritzmenge ja eh runter, oder rauf, oder sonstwohin. weil sonst passen ja die abgaswerte nicht mehr.
ach ja, die wunderheilung für die richtige drehzahl erfolgt klarerweise mittels dsg, tiptronic oder ähnlichem. denn ein automatisches getriebe verbraucht ja gar nicht mehr treibstoff auf grund der inneren reibung, das ist ja auch eine mär ....

warum eigentlich fahren wir an der ampel nicht mit der fünften, oder sechsten gleich weg? das wäre doch sehr verbrauchsoptimiert, oder?

muss ich gleich mal probieren .... :look:

interessanterweise fahre ich nie im "höchstmöglichen gang", außer wenn die kiste eben flott unterwegs ist. ansonsten immer im drehzahlbereich mit dem maximalen drehmoment und trotzdem verbrauche ich wesentlich weniger sprit als viele andere! ich mache da sicher was falsch ....

GrazerTourer
07-01-2013, 22:09
Der Tommy, der alte Wortklauber! ;)

In der Stadt würde das vermutlich bedeuten, daß man mit 60 (Ähm, 50 naturlich) wohl im dritten Gang (so etwas über/um 2000 u/min) herum fährt. Das ist mir zu stressig. Da muss ich ständig komisch am Gas hängen, die Kiste bremst mir zu sehr runter, wenn ich vom Gas gehe usw. Fahre ich einen Gang höher, roll ich halt so gmiatlich dahin. Das find ich klass. Zurückschalten geht eh immer. Ich muss nicht ständig auf Abruf sofort beschleunigen können. ;) Gas geben kann ich beim Biken. Harrrr!

Nach 5 Wochen Automatik in den USA, war schalten wieder richtig lästig... Wobei eine ordentliche Automatik (die auch bergab zum Bremsen runter schaltet) Pflicht wäre.

Es is ja eh wurscht. Mir is es nur darum gegangen, dass hier ein paar quasi von Spritverbrauchsmärchen gesprochen haben. Solange man sich nie damit beschäftigt hat (weil es einem halt einfach wurscht ist, was ja passt) kann man da halt nicht drüber urteilen und sich wohl nicht vorstellen, dass der spießige Arbeitskollege wirklich eineinhalb Liter weniger verbraucht. Man kann Autos mit weit weniger Sprit fahren als viele glauben. Arg finde ich immer noch, dass mein alter Daihatsu Charade 3 Zyl Diesel (mit Turbo!) und 45 (?) PS immer nur knapp 5 Liter gebraucht hat. Ich hab das Ding beim Pendeln voll beladen über die Autobahn prügeln müssen, weil ich sonst von den Lkws über den Haufen gefahren worden wäre. Dem Ding war das wurscht. :D der konnte wohl nicht mehr Sprudel durch die Leitung pumpen.

Schwacholdi
08-01-2013, 11:54
lieber tommy,

ich geb dir ja in vielem recht, aber du darfst die dinge nicht nur schwarz oder weiß sehen, es ist, so wie bei vielem im leben- die gesunde mitte machts.
ich roll auch nicht in der stadt mit der 5. in der 30er zone, aber es ist einmal so, daß, wenn ich möglichst schnell schalte und die drehzahl eher niedrig halte der spritverbrauch zurückgeht. es sagt ja auch niemand, daß du das auto abwürgen oder von der kreuzung wegmartern sollst...beim radfahren verbrennst du bei höherer drehzahl auch mehr energie.
mein 1,4 hdi im c2 genehmigt sich im schnitt 5 -6liter, was für ein fahrzeug dieser kategorie nicht das wenigste ist, und wenn ich die 68diesel ps die hohe wandstrasse hinaufquälen muß, zeigt der bordcomputer schon mal abenteuerliche werte von 19 bis 21litern an...in der relation gesehen sind die 6-7liter des bmw x3 eines bekannten von mir relativ wenig, und der fährt nicht unbedingt verbrauchsoptimiert...

schwarzerRitter
08-01-2013, 12:47
ich geb dir ja in vielem recht, aber du darfst die dinge nicht nur schwarz oder weiß sehen, es ist, so wie bei vielem im leben- die gesunde mitte machts.

plus ein bischen Hausverstand und schon kann man den Verbrauch etwas senken.

Meine Erfahrungen als Beifahrer, von Kollegen, im Straßenverkehr:

- Leute die den 6. Gang ausschließlich auf der Autobahn ab 120km/h einlegen
- nach dem Sommer- / Winterreifenmontieren wird einfach wie gehabt weitergefahren ohne den Luftdruck zu kontrollieren - hatte schon mal das Vergnügen ein Firmenauto von einem Kollegen zu fahren bei dem 2,5 statt 4,4 bar in den Reifen waren.
- Schalter für die Spiegelverstellung bleibt immer in der Spiegelheizung Stellung
- Klima ist immer auf Automatikmodus
- Tagfahrlichter montieren, falsch verkablen und am hellichten Tag mit Tagfahrlichter, Abblendlich und Nebelscheinwerfer herumfahren weil es ja so cool ausschaut

Vom Einsparpotenzial beim Fahren selbst red ma da noch gar nicht...

Weil das Bremsen angesprochen wurde: mittlerweile bremse ich bei bergab Abschnitten, Aus- und Abfahrten etwas öfter und stärker oder zieh hin und wieder die Handbremse leicht an (natürlich nachdem ich mich vergewissert habe dass hinter mir keiner fährt) weil ich die jährliche Geschichte beim Pickerlmachen "die (hinteren) Bremsscheiben sind rostig - die plus Beläge müssen getauscht werden. Wahrscheinlich bremsen Sie zu wenig" nicht mehr hören kann.

ricatos
08-01-2013, 14:17
was ist das für ein firmenauto - 4,4 bar ????

schwarzerRitter
08-01-2013, 14:28
T5 Transporter mit den 205er Reifen und beladen.

tommy d. p.
09-01-2013, 15:37
...........
- Leute die den 6. Gang ausschließlich auf der Autobahn ab 120km/h einlegen
wahnsinn. ich habs ausprobiert, das kann man schon viel früher. an der ampel ist ein so ein 6.gangstart allerdings nicht einfach. aber die kupplung hilft da schon sehr ...



- Klima ist immer auf Automatikmodus
und erst die heizung, vergiss die heizung nicht. ich habe alle diese dinge mittlerweile direkt am sicherungskasten abgeschlossen. sollen sich wärmer anziehen, die mädels ....



- Tagfahrlichter montieren, falsch verkablen und am hellichten Tag mit Tagfahrlichter, Abblendlich und Nebelscheinwerfer herumfahren weil es ja so cool ausschaut
das ist ja sowieso der wahnsinn schlechthin. durch dieses verrückte lichteinschalten beim auto werden wir motorradfahrer ganz schlecht gesehen und leben jetzt viel gefährlicher. fühle mich jetzt viel unsicherer. also weg mit dieser blödheit!!!



Vom Einsparpotenzial beim Fahren selbst red ma da noch gar nicht...
das stimmt. und vergiss das mitgeführte gewicht nicht. ich habe meinen mädels mittlerweile das mitfahren untersagt. ist ja alles gewicht, sag ich immer. der verbrauch ist dadurch drastisch zurückgegangen. :look:



Weil das Bremsen angesprochen wurde: mittlerweile bremse ich bei bergab Abschnitten, Aus- und Abfahrten etwas öfter und stärker oder zieh hin und wieder die Handbremse leicht an ....
bremsen tu ich dafür beinahe gar nicht mehr. ich werde doch die wertvolle verbrennungsenergie nicht in unnütze wärmeenergie umwandeln und die dann einfach so in die umwelt entlassen ...

jaja, wir alle sollten mehr an unserer einstellung arbeiten .....:rolleyes:

g-rider
09-01-2013, 15:43
Ich hätt noch einen Spritspartipp... geht zu Fuss!!:D

ricatos
09-01-2013, 16:00
man könnte auch die bremsscheiben ausbauen :)

1. dann können sie garnicht rostig werden
2. man fährt vorausschauender
3. man spart gewicht

:D

GrazerTourer
09-01-2013, 16:25
:D Tommy, Tommy, Tommy!

Schwacholdi
09-01-2013, 16:50
i hätt no a lösung....im windschatten von einem lkw mitrollen, bergab den motor abstellen und entspannt zurücklehnen...na wenn das keinen sprit spart..in der nacht den vom nachbarn abzapfen..polizeiautos zum beispiel sind auch meistens vollgetankt und stehen in der gegend herum...dem förster und jäger seinen tät ich auch absaugen (für die schweindln: sprit beim auto mein ich!!!)...was gleich zwei fliegen mit einer klappe trifft: du hast sprit, und im wald kannst ihm den stinkefinger zeigen, wenn er dich verfolgen will...seids doch bitte mal a bissel kreativ!:D:D:D

g-rider
09-01-2013, 17:06
i dem förster und jäger seinen tät ich auch absaugen (für die schweindln: sprit beim auto mein ich!!!)...was gleich zwei fliegen mit einer klappe trifft: du hast sprit, und im wald kannst ihm den stinkefinger zeigen, wenn er dich verfolgen will...seids doch bitte mal a bissel kreativ!:D:D:D

Aber mitdenken und net -achtung insider- mit livetracking rumfahren. Schaden würds denen eh nicht.. vor lauter fett fahrens direkt bis zum Hochsitz.

Schwacholdi
09-01-2013, 17:12
mi wundert sowieso, daß die dort noch keinen aufzug eingebaut haben...(weiß, was'd meinst wegen insider, hab heut ausgeschlafen)

...aber ich muß jetzt kurz weg, irgend ein polizeispitzel muß denen was von meinem vorigen post gesteckt haben, mei hüttn wird gerade umstellt...::(:(

tommy d. p.
10-01-2013, 10:41
das thema "vorausschauend fahren" möchte ich noch etwas hervorheben. das wird viel zu wenig umgesetzt, wie ich meine. wenn man zum bleistift hier in graz in der grabenstrasse im fließenden verkehr unterwegs ist und sich einer kreuzung nähert (die ampel dort ist auf grün geschaltet), so ist es absolut zweckmäßig das tempo rasch und merkbar zu verringern. es ist nämlich vorhersehbar, dass die ampel bald wieder auf grün blinken, in weitere folge auf gelb und dann auch auf rot schalten wird.
dies spart allen eine menge zeit. zeit die sie ansonsten vielleicht mit ihrer familie zuhause verbringen müssten.

diese vorgangsweise wird hier in graz schon sehr gut umgesetzt. da kann man schon die handschrift der grünen im gemeinderat erkennen.

und auch energie könnte man damit sehr viel sparen. man könnte zum beispiel die gelbphasen ersatzlos streichen, die rotphasen ebenso. ja, das wär eine einsparung, das hat potenzial denn die wärmeren farben verbrauchen definitiv mehr energie.

plädiere daher für unsere kleine hauptstadt den umweltpreis der eu zu beantragen.

(habe selbst schon einen antrag auf erhöhung der tagesstundenzahl von 24 auf 26 stunden bei der eu eingereicht, weil ich selbst mit meiner zeit nicht immer klar komme und gehe davon aus, dass die in brüssel das genehmigen! die können dort alles...!)

Weight Weenie
10-01-2013, 10:57
Bist deppert???

Das wären dann in einem 31 Tage Monat 62 Stunden die ich länger auf das nächste Geld warten müsste vom Arbeitsgeber.

Ich komm jetzt schon nmur bis zum 15. über die runden!! :D

Schwacholdi
10-01-2013, 11:04
Bist deppert???

Das wären dann in einem 31 Tage Monat 62 Stunden die ich länger auf das nächste Geld warten müsste vom Arbeitsgeber.

Ich komm jetzt schon nmur bis zum 15. über die runden!! :D

was uns wieder zur von mir oben plädierten treibstoffbeschaffung bringt...:D

Weight Weenie
10-01-2013, 11:12
was uns wieder zur von mir oben plädierten treibstoffbeschaffung bringt...:D
Nö - meine Frau geht ja auch arbeiten - von der Kohle leb ich dann ab 15. :D

Schwacholdi
10-01-2013, 11:19
Nö - meine Frau geht ja auch arbeiten - von der Kohle leb ich dann ab 15. :D

das hat er aber gefickt eingeschädelt...mach ich auch so...und wenn ein neues trumm fürs radl ansteht muß sie halt ein paar std mehr machen- wir plagen uns ja auch beim bergauffahren und raunzen nicht.

tommy d. p.
10-01-2013, 11:42
seht ihr, das sind mal wahre worte ....

also: pro 26 std!!!

Schwacholdi
10-01-2013, 16:31
seht ihr, das sind mal wahre worte ....

also: pro 26 std!!!

sag's dem voves, probierts ihr steirer das einmal aus, und wenns paßt machens wir in nö dann nach....wir sind ja was besseres, wir haben einen reservekaiser....wir haben den größten..(landesfürsten)

tommy d. p.
10-01-2013, 17:17
du, das macht die eu sowieso flächendeckend ...... keine sorge. :klatsch:

Schwacholdi
11-01-2013, 12:37
du, das macht die eu sowieso flächendeckend ...... keine sorge. :klatsch:

genau.
so wie sie jetzt die nova-flüchtlinge jagen...sollte nicht genau sowas einer der vorteile der eu sein...daß ich mir die kraxn dort kauf, wo sie für mich an günstigsten ist?

tommy d. p.
12-01-2013, 19:01
nein, nein .... du siehst das viel zu streng. das ist klarweise ne ausnahme.


bald werden 26 stunden pflicht für alle!!!

Johnny d.Rächer
13-01-2013, 14:43
Eine sehr falsche Denkweise ist es,

über Diesel oder Benzin nachzudenken,
besser wäre es, keine Wünsche auf Besitz eines motorisierten Fahrzeuges zu haben.

Die Radfahrer wollen ein Auto haben, da legst dich nieder.

140606

Wolfg@ng
13-01-2013, 15:18
Schön, wenn du beruflich alles mit dem Rad erledigen kannst und auch mit deiner Familie nur mit dem Rad auf Urlaub fährst (auch ohne an ein Flugzeug oder die Bahn Gedanken zu verschwenden - schlussendlich werden die irgendwo auch von fossilen Brennstoffen angetrieben). Gut zu wissen, dass es tatsächlich noch solche Menschen gibt. Ach ja, dein Rad baust du natürlich selbst, ohne dass es per Schiff (mithilfe von fossilen Brennstoffen) aus China geliefert wird?

Weight Weenie
13-01-2013, 15:21
Eine sehr falsche Denkweise ist es,

über Diesel oder Benzin nachzudenken,
besser wäre es, keine Wünsche auf Besitz eines motorisierten Fahrzeuges zu haben.

Die Radfahrer wollen ein Auto haben, da legst dich nieder.

Für diesen Beitrag meldest du dich extra in einem Forum an?

yellow
13-01-2013, 15:30
muss ein Kunstprojekt sein, oder sowas
--> ignorieren

shroeder
13-01-2013, 16:42
muss ein Kunstprojekt sein, oder sowas
--> ignorieren
wieso muss ma kunst ignoriern?

tommy d. p.
13-01-2013, 18:07
der shroeder kennt den johnny, scheints ......:D

shroeder
13-01-2013, 18:41
der shroeder kennt den johnny, scheints ......:D

ich kenn so viele johnnys, da kommts auf einen mehr ned an :rofl:

maxtc
13-01-2013, 21:07
wieso muss ma kunst ignoriern?Weil du sonst Künstlersozialversicherung und Urheberrechtsabgaben zahlen musst.

Johnny d.Rächer
13-01-2013, 22:54
ich kenn so viele johnnys, da kommts auf einen mehr ned an :rofl:

Das glaubst aber auch nur du allein.

Und daß andere deine Leibschüssel respektieren.

140626

shroeder
13-01-2013, 23:25
Das glaubst aber auch nur du allein.

Und daß andere deine Leibschüssel respektieren.

140626

ich hab kein auto, du dodl..

Johnny d.Rächer
13-01-2013, 23:40
Do Dodl sagst du also - du bist zwar kein Besitzer eines Autos, da hast du recht, aber
auch keiner eines Hirns.

zepequeno
14-01-2013, 08:18
Sogar im Forum ist das Auto die Hauptquelle der Alltagsaggression.
Der Alltag wird ja selbst gemacht. Und damit der Autoimperativ.

Schwacholdi
14-01-2013, 12:47
da diskutieren wir über diesel oder benzin, mit zugegebenermaßen einigen mehr oder weniger lustigen posts, die zum thema nicht sonderlich was beitragen aber doch harmlos sind...und schon kommt ein dunkelgrün-biologisch-infizierter ökofuzzy daher und meint, daß wir ja sowieso alle trotteln sind...hättest das nicht schon früher sagen können?
dann hätten wir den fred schon längst schließen können...aber wie es vorhin schon erwähnt wurde: für solch eine geistige flatulenz meldest dich extra in einem forum an?:confused:

roadrunner82
14-01-2013, 14:44
Naja aber sonst hört ja keiner zu. :D

Schwacholdi
14-01-2013, 16:41
:D:toll::toll:
Naja aber sonst hört ja keiner zu. :D

peho40
14-01-2013, 19:03
naja, sicherlich wäre es löblich, wenig oder gar nicht mit dem auto zu fahren. aber:

ich brauch den wagen für meinen beruf.
ich möchte auch nicht nur im umkreis von 20 km meinen sport ausüben (egal welchen) ...

mit der bahn auf bikeurlaub zu fahren - ich weiß, wie die öbb mit rädern umgeht. abgesehen von einigen zügen, die räder überhaupt nicht mitnimmt. und die schlepperei bei bzw. mit anderen sportarten ist bei öffentlich fahren auch nicht zu verachten. ich geb´s zu - ich will es angenehm ...

also fahre ich ein auto. mit einem diesel deshalb, weil ich mit gleicher liter"anzahl" mehr km fahren kann. netter nebeneffekt: er ist etwas günstiger wie benzin.
(meiner braucht jetzt im winter mit standheizung, sitzheizung, klima etc. 7.5 l überland. falls doch mal stadtverkehr: max. 8.5 l. aber normalerweise fahre ich in der stadt mit dem kleinen (205er peugeot). oder geh zu fuß. der zweite ist noch von meinem vater. verbrauch ca. 5.5 l - mit einer großen dachbox. und wird solange gefahren, bis er hin ist ...

varadero
15-01-2013, 07:14
Hallo,

habe gerade zufällig diesen aktuellen Bericht gefunden:

http://www.autobild.de/artikel/diesel-gegen-benziner-duell-in-zehn-klassen-3771686.html

Varadero

GrazerTourer
15-01-2013, 07:47
Hast du auch den gesamten Artikel? Was kam raus?

schwarzerRitter
15-01-2013, 07:51
Hast du auch den gesamten Artikel? Was kam raus?

Du must die Bildergalerie durch klicken ;-)

Benziner haben klar gewonnen.

GrazerTourer
15-01-2013, 08:25
Danke! Nicht einfach, das in der mobilversion zu entdecken. *g*

Hmm. So klar sehe ich das nicht. Sie haben nicht immer den günstigeren gewinnen lassen... Das ist nicht objektiv.
20-25 tausend km reichen im Schnitt anscheinend immer, um günstiger zu sein. Kauft man statt des Neuwagens einen 2-5 Jahre alten gebrauchten, rechnet sich der Diesel wohl viel schneller. Hm, also ich finde den Vergleich komisch. Mehr als 10% höhere Kosten beim Benziner, aber trotzdem gewinnt er (BMW 7)...hä!?

tommy d. p.
15-01-2013, 08:26
Das glaubst aber auch nur du allein.

Und daß andere deine Leibschüssel respektieren.

140626


brrrrrrr, gaaaanz ruhig brauner! :look:

und kraftausdrücke brauchen wir hier bitteschön auch nicht! das gilt übrigens für alle.

in diesem sinne .........

schwarzerRitter
15-01-2013, 08:37
Hmm. So klar sehe ich das nicht. Sie haben nicht immer den günstigeren gewinnen lassen... Das ist nicht objektiv.
20-25 tausend km reichen im Schnitt anscheinend immer, um günstiger zu sein. Kauft man statt des Neuwagens einen 2-5 Jahre alten gebrauchten, rechnet sich der Diesel wohl viel schneller. Hm, also ich finde den Vergleich komisch. Mehr als 10% höhere Kosten beim Benziner, aber trotzdem gewinnt er (BMW 7)...hä!?

Ich find's auch komisch.

Ich weiß aber nicht wie sich die KFZ Steuer in D zusammensetzt (zahlt man da nicht nach Hubraum statt leistungsbezogen?) Da ist der 1 Liter Ford Benziner mal schnell viel billiger als der 1,6 Liter Diesel was sich dann sehr stark auf den Preis pro km auswirkt.

bs99
15-01-2013, 08:48
In D sind die Abgaben für Diesel in der Regel wesentlich höher als für Benziner, aus zwei Gründen:
- die Steuer in D hubraum- und nicht leistungsbasiert wie bei uns. Da Diesel normalerweise etwas mehr Hubraum haben ein kleiner Nachteil
- ein Steueranteil ist den Abgasen geschuldet, da sind Benziner ebenfalls im Vorteil.

Darum denke ich sind die Testergebnisse nicht 1:1 auf Ö umlegbar - kostenseitig.
Weiters kommt mir vor das Autojournalisten eher den Benziner favorisieren - fahrdynamisch.

yellow
15-01-2013, 09:03
Hab nicht den ganzen Artikel gelesen (Bildergalerie), aber anscheinend gehts hier um einen
Neuwagen, mit 4 Jahren Haltefrist und einer lächerlichen Gesamtlaufleistung über diese Zeit von 30.000-60.000 Km
:f:
Das haben wir hier ja schon in diesem Thread rausbekommen, dass sich das finanziell dann gar nicht rechnen kann, mit einem Diesel



PS: der Artikel ist wirklich typisch für den dämlichen Schwachsinn, der in einem deutschen Automagazin vorab angenommen werden kann,
erstes Auto: BMW 3er (Mittelklasse?) mit 245 Benzin-, bzw. 258 Diesel-PS.
Sind dort drüben wohl Durchschnittsfahrzeuge, oder was?
Bescheuert, da schau ich gar nicht mehr weiter, ist mir meine Zeit zu schade
:f:

MalcolmX
15-01-2013, 09:31
interessant wäre mal ein test, wie das kostenverhalten eines autos zwischen 5 Jahren (Gebrauchtkauf) und 10 Jahren(Wiederverkauf) und so zwischen 100-200 tkm ist... und zwar für allerweltsautos, normale kombis mit 120-140 PS...

bs99
15-01-2013, 09:48
Hab nicht den ganzen Artikel gelesen (Bildergalerie), aber anscheinend gehts hier um einen
Neuwagen, mit 4 Jahren Haltefrist und einer lächerlichen Gesamtlaufleistung über diese Zeit von 30.000-60.000 Km
:f:
Das haben wir hier ja schon in diesem Thread rausbekommen, dass sich das finanziell dann gar nicht rechnen kann, mit einem Diesel



PS: der Artikel ist wirklich typisch für den dämlichen Schwachsinn, der in einem deutschen Automagazin vorab angenommen werden kann,
erstes Auto: BMW 3er (Mittelklasse?) mit 245 Benzin-, bzw. 258 Diesel-PS.
Sind dort drüben wohl Durchschnittsfahrzeuge, oder was?
Bescheuert, da schau ich gar nicht mehr weiter, ist mir meine Zeit zu schade
:f:
Dass bei so einem Vergleich der Wertverlust der mit abstand höchste Kostenfaktor ist, muss man wohl nicht extra dazu sagen.

Deutsche Realität:
Als ich in D gearbeitet habe hatte ich einen 5er BMW Diesel mit 177PS , der hat drüben Steuern und Teilkasko ca. 900,- im Jahr gekostet, das gleiche Auto bei halben Jahreskilometer und sehr ähnlichen Versicherungsbedinungen in Ö ca. 1500,-
Ausserdem hätte das gleiche Gebrauchtauto in Ö 25 - 30% mehr gekostet.
NoVa gibts in D auch nicht, die Mwst. ist ebenfalls ein % niedriger, das läppert sich vor allem beim Neuwagen.
Zudem sind die Preise etwas "kundenfreundlicher" in Ö kalkuliert. Z.B. sind gewisse Extras in D Serie, in Ö darfst brav dafür zahlen (zumindest bei den deutschen Marken BMW und Audi).
D ist einfach ein Autofahrerland...

Schwacholdi
15-01-2013, 16:24
alles schön und gut- aber da ich nun mal in österreich lebe interessieren mich deutsche autohaltungskosten einen dreck...
ich kauf mir ja auch keinen benzinfresser weil der sprit in amerika billig ist...
außerdem hinken die vergleiche diesel-benziner ohnehin- da werden äpfel mit birnen verglichen.
ich kann nicht einen 100ps benziner zu einem 100ps diesel stellen- wenn ich gleiche fahrleistungen vergleichen will muß ich einen 150psbenziner mit einem 100psdiesel messen...und da schaut der kostenfaktor gleich wieder ganz anders aus. von der lebensdauer ganz zu schweigen...und wie Yellow so treffend bemerkt...für normalos kommen 250ps und mehr boliden nicht in frage...laut deutscher gazetten steigt der deutsche arbeiter nach der schicht in einen 7er bmw und fährt heim...toll! ich wander aus......aber da mein sohn schon einige jahre in deutschland lebt weiß ich vor allem eines: ganz so rosig isses da auch nicht...denn was er sich an autohaltungskosten erspart gibt er dafür umso mehr an miete aus....was in deutschland eine kleine mietwohnung kostet, dafür kannst in österreich schon ein haus mieten...oder wir machens gleich so wie unsere orientalischen neo-österreicher...wir wohnen zu zehnt auf 60qm und sitzen auf kisten, haben aber vor der tür den dicken bmw...weil drunter gehts nicht...ich setz halt meine prioritäten anders...

MalcolmX
15-01-2013, 16:33
das hätten die journalisten vielleicht gerne so, die realität sieht in deutschland aber auch zumeist anders aus...

Schwacholdi
15-01-2013, 16:51
das hätten die journalisten vielleicht gerne so, die realität sieht in deutschland aber auch zumeist anders aus...

genau so isses.
die beneiden uns ösis nämlich mehr, als wir glauben...und sie's zugeben wollen.

Wolfg@ng
15-01-2013, 19:36
...ich kann nicht einen 100ps benziner zu einem 100ps diesel stellen- wenn ich gleiche fahrleistungen vergleichen will muß ich einen 150psbenziner mit einem 100psdiesel messen....

Sorry, aber wie kommst denn auf sowas? PS ist eine gemessene Größe, so wie z.B. ein Meter auch. Oder willst du auch sagen, dass du ein Metermaß aus Metall nicht neben eines aus Holz legen kannst, weil da ist ein Unterschied?

Der Unterschied zwischen Benziner und Diesel liegt in der Entfaltung. Diesel haben die Kraft im Drehzahlkeller, Benziner muss man für die Leistung eben drehen lassen um die Leistung zu bekommen. Wenn jemand fahren kann und weiß, wie man Autos bewegt, so wird er mit einem Benziner mit gleicher Leistung eher schneller sein. Natürlich kommt es auf die Auslegung des Motors (Lang- vs. Kurzhuber, oder z.B. der treffende Spruch "Hubraum ist ein Drehzahlkiller") an, auf das Getriebe, auf das Fahrwerk und noch viel mehr. Aber angenommen, es wären 2 gleich ausgelegte Autos, wobei der Unterschied nur der Treibstoff wäre, so wäre ein Benziner garantiert schneller. Schneller bei der Beschleunigung und schneller bei der V-Max. Natürlich auch "schneller" im Verbrauch. Und weil die Diesel von unten raus kommen, so hält sich auch die allgemeine Meinung, dass sie "besser" gehen, als die Benzinvariante. Weil, wer dreht schon bei jeder Kreuzung seinen (Benzin-)Motor bis zum Drehzahlbegrenzer aus... Und nur, weil die Drehzahlen höher sind, heißt es nicht unbedingt, dass der Verschleiß höher ist. Schau mal nach, was das Kolbenkippen in niedrigen Drehzahlen bewirkt. Verschleiß wird übrigens beim Turbodiesel höher sein, als beim Saugbenziner, ganz einfach, weil mehr Teile zum Verschleißen da sind (und manche Turbos drehen verdammt schnell - das geht auch ganz schön auf die Lager und das dann verbunden mit dem Ruß aus der Dieselverbrennung - da kann es auch ganz plötzlich "knacks" machen).....

schwarzerRitter
15-01-2013, 21:19
100 Diesel PS sind natürlich gleich viel wie 100 Benzin PS und der Benziner wird aus dem Stand weg besser beschleunigen und eine höhere Endgeschwindigkeit erreichen - im Alltag interessiert das aber nicht.

Da geht es viel mehr um den Durchzug beim Überholen, beim bergauf fahren oder zb im Anhängerbetrieb und da kommt das viel höhere Drehmoment des Turbodiesels ins Spiel welches bei einer niedrigeren Drehzahl bereit steht.

Ist man das zu sehr gewöhnt kommt einem ein gleich starker Benziner ziemlich lahm vor und man braucht wie Schwacholdi schon sagt einen paar PS stärkeren um die gleichen Durchzugszeiten zu erreichen.

g-rider
15-01-2013, 22:48
Und selbst das ist überholt, nachdem es bereits jede Menge Turbobenziner gibt, deren Verbräuche dem Diesel sehr nahe kommen und die in Sachen Durchzug um nichts nachstehen. Siehe TSI.
Aber irgendwie entfernen wir uns immer weiter vom Ursprungsfred:p

schwarzerRitter
16-01-2013, 07:24
Und selbst das ist überholt, nachdem es bereits jede Menge Turbobenziner gibt, deren Verbräuche dem Diesel sehr nahe kommen und die in Sachen Durchzug um nichts nachstehen. Siehe TSI.


Beim Verbrauch eher nicht so, aber beim max. Drehmoment bzw. dem dieselähnlichen Verhalten dass das Drehmoment schon bei niedrigen Drehzahlen zur Verfügung steht kommt ein TSI oder TFSI einem TDI schon sehr nahe, stimmt.

Aber Wolfgang redet von einem Saugbenziner und so einem fährt ein gleich starker Turbodiesel mMn um die Ohren (selbes Auto mit vergleichbaren Motoren/Leistung fällt mir persönlich jetzt nur der Vergleich zwischen zwei VW T4 ein. Der eine mit den 2,5l Benziner und 115PS und der andere mit dem 2,5l TDI und 102 PS, beide Syncro. Speziell wenn es hügelig ist oder am Berg hat der Benziner keine Meter.)

outmen
16-01-2013, 07:26
wo ich wieder an die zeit denken muss, als ich noch 200 und 400 meter beschleunigungsrennen gefahren bin und die 3 liter gechipten super diesel mit drehmoment das dir schon beim zuhören schwindelig wurde, von den zeiten dann nicht mal die 2 liter benziner klasse gewonnen hätten:devil:
diesel hat sicher mehr durchzug und mann kann ihn schaltfaul fahren, aber will ich das als sportlicher dynamischer mensch überhaupt?:D

yellow
16-01-2013, 10:01
die Geschichte mit Ausstattung "Serie besser in D" ist auch schon lange nicht mehr garantiert so.
Zumindest bei der Julia nicht, da ist bei uns genug Serie, dass das gleich ausgestattete Kisterl ungefähr gleich kostet (online jedenfalls)
Und bei uns ist oft - bei vielen Marken - z.B. "Wintergerätschaft", o.ä. Serie, die drüben im Flachland gar nicht "gebraucht" wird

Was fahren in D betrifft --> einfach mal machen, und dann ob des durchschnittlichen Temponiveaus, der laufenden Kosten und dem Zustand der Autobahnen wundern, wieso in Deutschland "fahrtechisch" alles besser sein solle,
ich lach mir jedenfalls immer einen ab und häckl die Typen, wenn sie mit diesen "vor 30 Jahren wahr gewesen"-Märchen anfangen. Und die wissen ja selbst wie es jetzt aussieht, daher herrscht da überhaupt keine Gegenwehr mehr

ClemensR
16-01-2013, 13:43
Aber Wolfgang redet von einem Saugbenziner und so einem fährt ein gleich starker Turbodiesel mMn um die Ohren (selbes Auto mit vergleichbaren Motoren/Leistung fällt mir persönlich jetzt nur der Vergleich zwischen zwei VW T4 ein. Der eine mit den 2,5l Benziner und 115PS und der andere mit dem 2,5l TDI und 102 PS, beide Syncro. Speziell wenn es hügelig ist oder am Berg hat der Benziner keine Meter.)



eben nicht, auch wenns auf jeder seite hier wieder vorkommt... egal welches auto.

habs kurz für den t4 rausgesucht:
mkb aet und baugleiche (2,5 benziner): 17,7 sek, 164 max
mkb acv und baugleiche (2,5 tdi): 18,1 sek, 157 max
jeweils mit 5 gang manuell. sind herstellerdaten.

das gleiche gilt auch wenns bergauf geht. nur (wie eh schon oft erwähnt) muss man halt einen benziner auch wie einen benziner fahren, und scheinbar haben viele leute angst, mal über 3000 zu drehen... das ist ja wie bei den tour-tests, wo drahtreifen bei 7 bar mit schlauchreifen bei 7 bar verglichen werden.

schwarzerRitter
16-01-2013, 14:38
VW T4 Benziner 115PS bei 4500 U/min und 200Nm bei 2200 U/min

VW T4 Diesel 102PS bei 3500 U/min und 250Nm von 1900-2300 U/min laut Wiki

Annahme Passstrasse bergauf: beim Rausbeschleunigen aus einer Spitzkehre hat der TDI 25% mehr Drehmoment und dies ein paar Umdrehungen früher und sind die Abschnitte zwischen den Kehren so kurz dass der Benziner nicht ausgedreht werden kann zieht ihm mMn der TDI davon.

Da mich das jetzt selber sehr interessiert werde ich mir eine Strecke aussuchen und versuchen mit beiden (den TDI müsste ich ausborgen) diese ab zu fahren.

trailmaster
16-01-2013, 15:27
Aber dabei nicht vergessen, dass das Moment an der Kurbelwelle egal ist, was zählt ist die Zugkraft am Rad. Anders ausgedrückt, der Diesel ist mit Sicherheit länger übersetzt.

Schwacholdi
16-01-2013, 16:21
verstehe gar nicht weswegen die ganzen lkw-hersteller nicht schon längst auf benzinmotoren umgerüstet haben...ebenso die schiffsmotoren und baumaschinen, bagger, etc., alles ja viel besser und effizienter...man muß eben nur fahren können damit. jeder berufskraftfahrer mit 130000km jährlich lacht sich da weg.
so wie unser fuhrparkleiter-dem hab ich den thread gezeigt- wir haben in der firma so ca. 150 klein-lkw und pkw, sowie 25schwer-lkw und an die 100 bagger in allen größen und etliche aggregate, kleingeräte, zig. dumper und ähnliche baumaschinen.
wir sind bereits heftig auf der suche nach herstellern die uns das alles mit benzinmotoren anbieten können- weil ja viel besser, billiger, sparsamer....und suchen auch gleich dringenst nach leuten, die das alles bedienen können.
werd gleich meinem chef diesen vorschlag unterbreiten- ams, ich komme.....

bs99
16-01-2013, 16:44
ams, ich komme.....

Wenn deine Argumentation in der Firma so sachlich, durchdacht und nachvollziehbar ist dann wär das sicher eine gute Idee ;)

ClemensR
16-01-2013, 16:46
verstehe gar nicht weswegen die ganzen lkw-hersteller nicht schon längst auf benzinmotoren umgerüstet haben...ebenso die schiffsmotoren und baumaschinen, bagger, etc., alles ja viel besser und effizienter...man muß eben nur fahren können damit. jeder berufskraftfahrer mit 130000km jährlich lacht sich da weg.
so wie unser fuhrparkleiter-dem hab ich den thread gezeigt- wir haben in der firma so ca. 150 klein-lkw und pkw, sowie 25schwer-lkw und an die 100 bagger in allen größen und etliche aggregate, kleingeräte, zig. dumper und ähnliche baumaschinen.
wir sind bereits heftig auf der suche nach herstellern die uns das alles mit benzinmotoren anbieten können- weil ja viel besser, billiger, sparsamer....und suchen auch gleich dringenst nach leuten, die das alles bedienen können.
werd gleich meinem chef diesen vorschlag unterbreiten- ams, ich komme.....

also wenns so is - i versteh auch nicht, warum nicht der gesamte motorsport auf der welt mit dieselmotoren fährt, wo die doch schneller wären auch wenns um die hälfte weniger ps haben... ;)

du hast ja weiter oben auch von "fahrleistungen" geschrieben. wenns um die fahrleistungen von pkws geht, misch bitte nicht lkws rein die von 10:00 fahrzeit 9:45 mit der gleichen geschwindigkeit verbringen. ebenso andere gerätschaften, die genau darauf ausgelegt sind, bei geringer drehzahl die beste arbeitsleistung zu bringen.

bei einem pkw gibts nunmal ein breites drehzahlband. zu behaupten, ein pkw sei "schwächer" weil seine leistung auf das gesamte band verteilt ist, und ein anderer stärker, weil er einen großteil seiner leistung schon zu beginn hergibt (die begriffe sind nat. nicht korrekt, aber du weisst was gemeint ist), das ist halt ein eindruck der nicht der realität entspricht.

darum auch der vergleich der 0-100 zeit oben. wenn man die 115:102 ps ausgleicht, sind die zeiten gleich schnell. wie erklärt man dass, wenn angeblich 1 diesel-ps 1,5 benzin-ps entspricht?



den verbrauch hab ich dabei gar nicht beachtet - dass der diesel weniger verbraucht (in fast allen anwendungen) ist ja genauso klar.


edit: ich fahr ja wenige km und komm daher aus der anderen ecke von fahrzeugen. aber beim umstieg von ca. 240 turbo-ps auf 280 sauger-ps war ich auch enttäuscht und das neue auto ist mir viel schwächer vorgekommen. lag aber auch hier daran, dass die leistung halt anders verteilt war und der turbo-schub aus dem drehzahlkeller gefehlt hat - die stoppuhr lügt nicht.

Schwacholdi
16-01-2013, 17:02
@bs99

vorsicht, zynik, wer da lesen kann...und meine argumentation hats da nicht gebraucht, eher das geschriebene hat gereicht...

@clemensR

deine argumentation mit dem rennsport mag ja stimmen, aber ich vermute mal vorsichtig, daß die meisten in österreich gekauften fahrzeuge wohl eher auf öffentlichen straßen benutzt werden, mit 130erlaubter höchstgeschwindigkeit und massenhaft bergstraßen sowie kurzen strecken

ClemensR
16-01-2013, 17:27
da hast du nat. recht, und für die meisten ist wie gesagt auch der diesel sparsamer, keine frage.

mich stört ja nur die grundhaltung dass wenn ein auto bei 2500 rpm nicht gut geht, es überhaupt nicht gut geht. und ich kann mir nicht vorstellen dass ein 0-100 vergleich bergauf anders ausgehen würde als in der ebene (0-100 nur deswegen, weils die zahlen dazu schon gibt).


ob jetzt turbodiesel vs. sauger oder turbobenziner vs. sauger... da spielt immer die subjektive täuschung "kein turboschub = auto is langsam" mit...

Schwacholdi
16-01-2013, 18:00
da hast du nat. recht, und für die meisten ist wie gesagt auch der diesel sparsamer, keine frage.

mich stört ja nur die grundhaltung dass wenn ein auto bei 2500 rpm nicht gut geht, es überhaupt nicht gut geht. und ich kann mir nicht vorstellen dass ein 0-100 vergleich bergauf anders ausgehen würde als in der ebene (0-100 nur deswegen, weils die zahlen dazu schon gibt).


ob jetzt turbodiesel vs. sauger oder turbobenziner vs. sauger... da spielt immer die subjektive täuschung "kein turboschub = auto is langsam" mit...

bin da ja eh ganz bei dir- stimmt schon, aber es geht ja wie gesagt um den alltagsbetrieb, wo faktoren mitspielen wie:

wo fahr ich
wie lang fahr ich
kurz oder langstrecken
mit last oder viel gepäck
viel autobahn
viele jahreskilometer oder wenige

und wenn ich mir dessen im klaren bin, entscheide ich ob benzin oder diesel.

glaube übrigens auch nicht daß vettel's rb9 nächstes jahr von einem diesel befeuert wird....

zum schluß fällt mir noch ein interessantes statement ein: in der firma hab ich mal einen gefragt, warum er sich für einen benziner entschieden hat..seine antwort war "ich bin halt jung, der benziner hört sich mit dem richtigen auspuff besser an und der diesel hat ein verstaubtes image, sowas fahren die alten"...ein argument, das man auch nicht alle tage hört...aber vielleicht auch seine berechtigung hat, wer weiß?

yellow
16-01-2013, 19:49
da spielt immer die subjektive täuschung "kein turboschub = auto is langsam" mit...tatsächlich ist das halt auch für Nichtrennfahrer einfach "erfahrbar"
nämlich:
turbo (diesel) ... geringfügiger (oder stärkerer) Tritt auf Gaspedal --> Verschnaufpause --> Beschleunigung ... und bei Einsetzen der "Funktionsdrehzahl" des Turbos halt noch mehr Schub, während
Sauger (benziner) ... geringfügiger Tritt aufs Gaspedal --> Kiste hat gewünschte Drehzahl, (ohne Pause & danach erst Schub).

Dass die Beschleuningung des Saugers dabei vielleicht stärker ist, sich aber anders (nämlich sofort, und ohne Turboloch) entwickelt, das könnte täuschen, denk ich mal.

Geräusche kommen noch dazu - der Grazer Tourer hat beispielsweise von seinem Charade getippt.
Der gtti war höllisch. Kaum möglich den normal zu fahren (jedenfalls sobald das erste Mal die grüne Lampe geleuchtet hat)
:devil:


PS: ad Rennwagen ...
schon vergessen: Erstantritt VW, Tuareg Diesel, ohne "Vorkenntnisse" neu aufgebaut, ... 2003 --> 6. Platz. 2005 --> 3. Platz
Klar, bei Endurance Bewerben zählt der Platz wenig um was auszusagen, aber immerhin wurde es mit dem Diesel versucht und hatte auch funktioniert
und gibts net auch Diesel bei den Tourenwagen, oder bei sowas?

maxtc
16-01-2013, 20:24
PS: ad Rennwagen ...
schon vergessen: Erstantritt VW, Tuareg Diesel, ohne "Vorkenntnisse" neu aufgebaut, ... 2003 --> 6. Platz. 2005 --> 3. Platz
Klar, bei Endurance Bewerben zählt der Platz wenig um was auszusagen, aber immerhin wurde es mit dem Diesel versucht und hatte auch funktioniert
und gibts net auch Diesel bei den Tourenwagen, oder bei sowas?
Audi R10 24 Stunden von Le Mans Diesel-Gesamtsieger.

Vorsprung durch Technik :D

Findus
16-01-2013, 20:37
Ich halte den Durchzugstest von 60 auf 100 km/h auch für sehr viel praxisnäher, als die 0-100 Beschleunigung.
Hier ist der Vergleich, der den Dieselfahrern das Lachen aufs Gesicht zaubert:
http://www.michaelneuhaus.de/golf/golf4beratung.htm#motor

Ich habe einen 100 PS TDI, und da braucht es schon 170 Benzin-PS, um beim Überholen Gleichstand herzustellen.
Deshalb kommen einem die Turbodiesel so spritzig vor.

Grüße

ClemensR
16-01-2013, 20:44
turbo (diesel) ... geringfügiger (oder stärkerer) Tritt auf Gaspedal --> Verschnaufpause --> Beschleunigung ... und bei Einsetzen der "Funktionsdrehzahl" des Turbos halt noch mehr Schub, während
Sauger (benziner) ... geringfügiger Tritt aufs Gaspedal --> Kiste hat gewünschte Drehzahl, (ohne Pause & danach erst Schub).

Dass die Beschleuningung des Saugers dabei vielleicht stärker ist, sich aber anders (nämlich sofort, und ohne Turboloch) entwickelt, das könnte täuschen, denk ich mal.


die gefühlte beschleunigung beim sauger ist sicher schwächer, aber dafür halt gleichmäßiger und länger.


turbomotoren (egal ob diesel oder benzin) im rennsport kann man leider nie vergleichen, weil die leistung durch einen luftrestriktor quasi beliebig vom reglement her begrenzt werden kann. im rallyesport sind 2L sauger und 2L turbos annähernd gleich schnell...

@ schwacholdi
sound war für mich auch ein argument...
noch mehr aber: wenn ich mir jetzt keinen 2sitzer kauf, bekomm ich vielleicht erst in 30 jahren wieder die chance :D



edit:


Ich halte den Durchzugstest von 60 auf 100 km/h auch für sehr viel praxisnäher, als die 0-100 Beschleunigung.
Hier ist der Vergleich, der den Dieselfahrern das Lachen aufs Gesicht zaubert:
http://www.michaelneuhaus.de/golf/golf4beratung.htm#motor

Ich habe einen 100 PS TDI, und da braucht es schon 170 Benzin-PS, um beim Überholen Gleichstand herzustellen.
Deshalb kommen einem die Turbodiesel so spritzig vor.

Grüße

stimme dir zu, 60-100 oder 80-120 wäre viel praxisnäher... aber nicht unter der bedingung dass man im 4. gang bleibt, ich versteh auch nicht warum automagazine so testen. in meinem fall gehn sich 60-100 grad noch im 2. aus - wenn ich das im 4. mach, brauch ich dreimal solang

g-rider
16-01-2013, 20:54
Da könn ma noch seitenlang diskutieren.. ist alles Theorie - egal ob 0-100 oder 60-100. Damit lässt sich marketinggünstig die Elastizität und das schaltfaule Fahren verkaufen, mehr nicht. Ich möcht sehen wie dein 100 Ps TDi meinen 150 Ps Saugbenziner verbläst. Ich bin sowohl Turbodiesel, Turbobenziner und jetzt eben den Sauger gefahren. Der Diesel haut zwar kräftig auf die Kurbelwelle, dafür gehen ihm schnell die Drehzahlen aus. Ich habs oft erlebt dass die 140 PS TDI Gölfe am Ortsende hinten drangeklebt sind, bis sie das erste Mal schalten mussten, während mir noch 2500 Umdrehungen zur Verfügung standen und schwupps war nyx mehr mit hinten dran;) Man passt den Fahrstil immer dem jew. Motor an. Bei 60 kmh würd ich beim Sauger nie mit dem 4. Gang überholen, das geht mit dem 2. viel besser;-)

yellow
16-01-2013, 21:00
.
.
interessante Seite,
außer dass die auch - wieder einmal - das Turboloch komplett falsch verwenden


denke mal dass das schon "üblich" ist... dahinrollen im höchsten möglichen Gang und wo es dann erlaubt ist entsprechend Geschwindigkeit aufbauen (schaltfaul),
denn ein Rennmodus ist im Alltagsverkehr eher die Ausnahme

tommy d. p.
16-01-2013, 21:20
höchstmöglicher gang! ich liebe diese worte :love:

maxtc
16-01-2013, 21:24
http://www.autoblog.com/photos/2014-audi-rs7-detroit-2013/#photo-5569832/

Da passen Beschleunigung, Durchzug, Endgeschwindigkeit und mit 9.7 Liter auf 100km der der Verbrauch auch Top. :cool:

Zumundest beim RS6 ist das Turboloch nebensächlich, zumindest habe ich noch keinen 100PS TDI gesehen, der da mithalten kann. :D

peho40
17-01-2013, 08:51
das ist wieder mal großes kino!

bin ja kein ökofundi - aber was hier abgeht, klingt nach einem pubertierenden 18jährigen, der unbedingt ein beschleunigungsstarkes, geil klingendes, ps-starkes auto haben will ...

nur damit ihr mich nicht falsch versteht ...

wenn jemand viele ps haben will, soll er tun
wenn jemand ein großes auto haben will, soll er tun
wenn jemand geschwindigkeits- und beschleunigungsrekorde aufstellen will, soll er tun

nur zeitgemäß ist das wohl nicht mehr. und ich mit 48 - mir is des sowas von blunzn ...

aber abgesehen von den resourcen - warum ich mir ein auto kaufe, das bei gleichen anschaffungskosten, servicekosten und gleicher geschwindigkeit (ich setz mal gesetzeskonformen einsatz voraus), teurer in der erhaltung ist, ist mir schleierhaft.

fahre einen ford galaxy. benzin oder diesel - gleicher preis. service - gleicher preis. ps - damals bis auf 10 ps auch gleich. wie schnell ich mit der kraxn auf hundert bin - wen interessierts. dafür beim diesel weniger verbrauch. und der kraftstoff ist auch noch der günstigere. da kommt dann halt der kühle rechner in mir durch ...

diverse autozeitungen mit ihren tests sind leider nie aussagekräftig (weil allein schon eine kostenaufstellung mit einem 7er bmw für ein paar tausend km pro jahr - was soll das denn? allein die neuanschaffung - da kann ich die nächsten 30 jahre mit dem taxi überall hinfahren ...).

heutzutage ist ein diesel mmn IMMER günstiger. aber offensichtlich sind nicht alle dieser meinung. gottseidank, weil sonst wär der diesel teurer ...

(und einen diesel kannst halt auch einfach deswegen km-mäßig länger fahren, weil man nicht dauernd drehzahlen braucht. geht mit einem benziner genauso - aber dann ist ja man offensichtlich eine lahme schnecke ...)

bs99
17-01-2013, 09:19
Weil alle auf dem Autobild-Test rumhacken/sich darauf beziehen: wer von euch hat ihn GANZ gelesen?

Also ich hab ihn vor mir liegen, in der Firma haben wir ein Abo für das Blatt.

1.) Die KM-Leistungen sind nach FZG-Kategorie gestaffelt: Kleinwagen: 30tkm/4a, Kompaktwagen 40tkm/4a, Mittelkalsse 60tkm/4a, Oberklasse 80tkm/4a.
Für Privatleute also nicht sooo weit daneben
2.) Die Kosten basieren auf DEUTSCHEN Rahmenbedingungen, sind also bei einigen Punkten NICHT mit Ö vergleichbar!
2.a) andere Anschaffungskosten
2.b) Versicherung UND Steuer werden in D gänzlich anders berechnet als in Ö, darum sind Diesel bei BEIDEN Kategorien teurer als in Ö
2.c) Treibstoffkosten sind mit € 1,64/l für Super und € 1,52/l Diesel gerechnet, in Ö existiert der Unterschied nicht/nur marginal, Als Verbrauchswerte wurden Testverbräuche und keine Herstellerangaben gerechnet
3.) Bei jedem Fahrzeug ist angegeben, bei welcher Jahreskilometerleistung der Diesel günstiger kommt als der Benziner. Beim 7er z.B. ist der Diesel sofort günstiger.
4.) Welches FZG den Vergleich gewinnt ist nicht nur den Zahlen geschuldet, sondern auch den subjektiven Beurteilungen der Redakteure. So ist z.B. der 7er Benziner Vergleichssieger obwohl der Diesel bei allen Werten ausser der Steuer gleichteuer oder günstiger als der Benziner ist, aber nur der Benziner ist lt. Meinung der Redakteure für diese FZG-Klasse "standesbemäß" - kann man sehen wie man will, es gibt ja Leute die um nichts in der Welt Diesel fahren wollen oder umgekehrt jene die nicht mehr ohne den typischen Turbodiesel-Punch wollen.

Zusammengefasst: der Test ist von den Zahlen her einigermaßen objektiv und transparent - und jeder kann seine Schlüsse ziehen.
Dass man deutsche Gegebenheiten in Bezug auf Autos nicht auf österreichische übertragen kann, habe ich schon vorher gepostet...

peho40
17-01-2013, 09:31
naja - die zahlen sprechen für sich. nur wenn im gleichen test von einem nicht standesgemäßen 7er "gesprochen" wird, weiß ich sofort, was ich davon halten soll ...
(und ein auto um die 100000 euro nur 20000 km pro jahr zu fahren - da brauch ich den wagen nicht. aber wahrscheinlich seh ich das zu nüchtern ...)

ps:

und grad bmw hat tolle dieselmotoren im programm - wenn ich mir so ein auto leisten würde, tät ich mir mit 100 %iger sicherheit den diesel nehmen ...

Wolfg@ng
17-01-2013, 11:39
....heutzutage ist ein diesel mmn IMMER günstiger. aber offensichtlich sind nicht alle dieser meinung. gottseidank, weil sonst wär der diesel teurer ...

Ah ja, da hat wer den Stein der Weisen gefunden. Woher nimmst du solch eine Aussage? Günstiger, worin? Lies dir mal meinen Beitrag weiter oben durch, warum ICH einen Benziner als günstiger empfinde - Stichwort DPF und Reinigung. Oder auch zum Beispiel, dass viel Kurzstrecke für einen Diesel viel schädlicher als für einen Benziner ist.

Somit müsste ICH (da viel Kurzstrecke) erstens spazieren fahren, um die DPF-Reinigung nicht zu unterbrechen, bzw. diese komplett durchführen zu lassen (wird ja bei vielen modernen Autos automatisch vom Boardcomputer angeworfen und gesteuert) und ich müsste Einbußen bei der Haltbarkeit von z.B. dem Turbo bei Turbodieseln hinnehmen, weil der bei viel Kurzstrecke extrem verkokkt und entsprechend den Geist aufgeben wird. Vom motorischen Verschleiß red ich jetzt erst gar nicht, da ist ein Diesel bei Kurzstrecken auch schlecht drann, einfach, weil er langsamer warm wird und kalte Motoren immer höherem Verschleiß ausgesetzt sind.

Also wo siehst du jetzt in MEINEM Fall, dass ein Diesel günstiger wäre? Und ja, ich habe kein PS-Monster, klasse 90 PS Benziner in einem Astra-H-Kombi. Für die Stadt und unsere Kurzstrecken reicht der locker, auch fürs Urlaub-Fahren reicht er (Platzmäßig sowieso), fürs Mitschwimmen im Stadtverkehr sowieso. Und er erlaubt sich in diesen miesen Fahrverhältnissen gerade mal 6,8 Liter auf 100 km zu schlucken (auf mittlerweile insgesamt fast 5 Jahre gerechnet).

Und dass der Dieseltreibstoff jetzt günstiger wäre? Die Sorten sind momentan ziemlich gleichauf, wobei der Diesel schon auch mal der teurere war und in Zukunft auch sein wird. Da alle Diesel fahren wollen, ist die Nachfrage höher. In Österreich eine reine Angebots-/Nachfragerechnung...

Also stelle nicht solche Behauptungen auf, dass entweder Diesel oder Benziner IMMER günstiger sind. Einfach nur falsch.

Weight Weenie
17-01-2013, 12:33
wenn jemand viele ps haben will, soll er tun
wenn jemand ein großes auto haben will, soll er tun
wenn jemand geschwindigkeits- und beschleunigungsrekorde aufstellen will, soll er tun

nur zeitgemäß ist das wohl nicht mehr. und ich mit 48 - mir is des sowas von blunzn ...
Warum soll ein Audi RS7 nicht mehr zeitgemäß sein? Nur weil du ihn dir nicht leisten kannst oder willst?

Wenn ich die Kohle hätte würde ich ausnahmslos nur solche Autos fahren - warum auch nicht?

Ich bin ein leistungsstarkes Auto niemanden neidig - macht doch Spass und macht auch nciht mehr Dreck als ein alter 2er Golf der immer noch herumfährt. ;)

peho40
17-01-2013, 14:30
Warum soll ein Audi RS7 nicht mehr zeitgemäß sein? Nur weil du ihn dir nicht leisten kannst oder willst?

Wenn ich die Kohle hätte würde ich ausnahmslos nur solche Autos fahren - warum auch nicht?

Ich bin ein leistungsstarkes Auto niemanden neidig - macht doch Spass und macht auch nciht mehr Dreck als ein alter 2er Golf der immer noch herumfährt. ;)

naja, wenn der wagen "standesgemäß" bewegt wird, dann wirst halt weit über 10 l brauchen. vielleicht beginnt die zahl auch mit einem 2er. und DASS meine ich mit zeitgemäß.

(dass der wagen superbequem zum fahren ist - das steht ja nicht zur diskussion). und ich bin auch niemandem etwas neidig. nur der umwelt zuliebe ist es mmn nicht notwendig, mit einigen 100 ps (meistens noch nur für 1 person) herumzufahren. aber wie gesagt - jeder wie er will ...


ps: obendrein brauch ich in österreich mit unseren tempolimits kein auto, was so schnell fährt. umkehrschluß - die meisten mit solchen autos bringen sich und vor allem andere dann in gefahr - WEIL es ja soviel spaß macht, sich "standesgemäß" zu bewegen. der andere ausdruck, der mir jetzt einfällt - den schreib ich jetzt nicht her ...

peho40
17-01-2013, 14:36
Ah ja, da hat wer den Stein der Weisen gefunden. Woher nimmst du solch eine Aussage? Günstiger, worin? Lies dir mal meinen Beitrag weiter oben durch, warum ICH einen Benziner als günstiger empfinde - Stichwort DPF und Reinigung. Oder auch zum Beispiel, dass viel Kurzstrecke für einen Diesel viel schädlicher als für einen Benziner ist.

Somit müsste ICH (da viel Kurzstrecke) erstens spazieren fahren, um die DPF-Reinigung nicht zu unterbrechen, bzw. diese komplett durchführen zu lassen (wird ja bei vielen modernen Autos automatisch vom Boardcomputer angeworfen und gesteuert) und ich müsste Einbußen bei der Haltbarkeit von z.B. dem Turbo bei Turbodieseln hinnehmen, weil der bei viel Kurzstrecke extrem verkokkt und entsprechend den Geist aufgeben wird. Vom motorischen Verschleiß red ich jetzt erst gar nicht, da ist ein Diesel bei Kurzstrecken auch schlecht drann, einfach, weil er langsamer warm wird und kalte Motoren immer höherem Verschleiß ausgesetzt sind.

Also wo siehst du jetzt in MEINEM Fall, dass ein Diesel günstiger wäre? Und ja, ich habe kein PS-Monster, klasse 90 PS Benziner in einem Astra-H-Kombi. Für die Stadt und unsere Kurzstrecken reicht der locker, auch fürs Urlaub-Fahren reicht er (Platzmäßig sowieso), fürs Mitschwimmen im Stadtverkehr sowieso. Und er erlaubt sich in diesen miesen Fahrverhältnissen gerade mal 6,8 Liter auf 100 km zu schlucken (auf mittlerweile insgesamt fast 5 Jahre gerechnet).

Und dass der Dieseltreibstoff jetzt günstiger wäre? Die Sorten sind momentan ziemlich gleichauf, wobei der Diesel schon auch mal der teurere war und in Zukunft auch sein wird. Da alle Diesel fahren wollen, ist die Nachfrage höher. In Österreich eine reine Angebots-/Nachfragerechnung...

Also stelle nicht solche Behauptungen auf, dass entweder Diesel oder Benziner IMMER günstiger sind. Einfach nur falsch.


kaufpreis: wenn gleich - hier kein vorteil für ein system
servicekosten: sind bis auf ein paar euro auch gleich (hab früher nur benziner gehabt. jetzt würd nur noch ein diesel in frage kommen)
versicherungskosten: die sind bei gleich starken motoren auch gleich
treibstoff: der diesel braucht halt zwischen 1 - 2 l weniger auf 100 km (egal, in welcher ps-kategorie). und HIER liegt der vorteil.
kostendifferenz beim treibstoff: zur zeit ist der diesel überall in österreich billiger wie benzin - also auch hier ein vorteil.

ps: was sich in zukunft preislich ergibt - das wissen wir alle nicht...
pps: wennst nur kurzstrecken fährst - das wollen benziner und diesel gleichermaßen nicht.
ppps: warum dann die meisten taxifahrer in wien mit einem diesel fahren - das versteh ich jetzt nicht ...

Schwacholdi
17-01-2013, 15:00
@peho40

wo du recht hast, hast du recht.

@WeightWeenie

nicht bös sein, aber der vergleich mit dem 2ergolf ist schlicht und ergreifend dumm!
jemand, der sich einen audi r7 leisten kann/will hat die wahl, was er fährt.
jemand, der mit einem 2ergolf herumgurkt, macht das meist aus dem grunde, weil er sich nix anderes leisten kann...vielleicht würd er auch lieber mit einem 6er oder 7er fahren und etwas zur schadstoffbegrenzung beitragen...aber wenns um statussymbole geht, wird die vernunft meist hintangestellt.
yellow geht da mMn einen relativ vernünftigen weg: gebrauchter xantia kombi, bequem, günstig in der anschaffung, günstig im verbrauch, platz zum saufüttern....braucht man mehr? ich seh halt den sinn nicht, mit autos herumzufahren, die den preis einer eigentumswohnung haben, für die unter 1000euro keine reifen zu kriegen sind, trotzdem in ein paar jahren einen dreck wert sind aber andererseits die krise bekommen wenn die vignette ein paar euro teurer wird oder der brotpreis um ein paar cent...:f:

nochmal @peho40, vielleicht liegts am alter, du 48, ich 53....:D

Wolfg@ng
17-01-2013, 15:54
treibstoff: der diesel braucht halt zwischen 1 - 2 l weniger auf 100 km (egal, in welcher ps-kategorie). und HIER liegt der vorteil.

Nochmals: du hast anscheinend mein Posting nicht wirklich gelesen: Die neuen Autos mit DPF verlangen alle eine Maßnahme, dass der DPF wieder gereinigt wird. Opel (in meinem Fall) würde von Zeit zu Zeit die Spritmenge für eine gewisse Dauer erhöhen, damit der DPF "ausgebrannt" wird. Andere regeln dies über ein elektrisches System (welches genauso Zeitaufwendig ist und auch Sprit verbraucht), wiederum andere müssen dies beim Service vom Mechaniker machen lassen (kostet Geld, aber keinen Sprit). Soweit zur Vorgeschichte. Tatsache ist nun, dass ich ca. 1x im Monat frisch, fröhlich, frei, spazieren fahren darf (oder auf die Autobahn zum "durchblasen"), weil sich die DPF-Reinigung eingeschaltet hat und die kann man zwar unterbrechen (Auto einfach abstellen), sollte man aber nicht immer machen, weil ansonsten der DPF kaputt wird (verstopft und dann ist Sense damit). Somit ist der Verbrauchsvorteil bei meinen Kurzstrecken beim Teufel, oder wie willst du mir sonst erklären wie ich zusätzliche "Spazierfahrkilometer" dem Diesel zu Gute rechnen sollte? Da ist nichts von Verbrauchsvorteil mehr übrig - vor allem, wenn man dann zusätzliche (unnötige, weil sonst gar nicht gefahrene) KM, Abnützung, Reifen, rechne mal alles mit!


pps: wennst nur kurzstrecken fährst - das wollen benziner und diesel gleichermaßen nicht.

Wollen wir wetten, dass dir ein Diesel die Kurzstrecken viel übler nimmt? Willst (interne) Aufstellungen und Studien von BMW und Mercedes sehen?


ppps: warum dann die meisten taxifahrer in wien mit einem diesel fahren - das versteh ich jetzt nicht ...

Vergleiche nicht Äpfel mit Birnen - das wurde weiter oben mit den Baumaschinen und LKW´s auch schon getan... Im Normalfall fährt ein Taxi nicht mit kaltem Motor (außer einmal in der Früh oder eben bei Schichtbeginn - wobei viele nur den Fahrer tauschen - also nie kalt werden). Das ist schon der erste Punkt. Zweitens: Im Normalfall sind aber in Taxis auch keine Turbodiesel drinnen, die stark unter der Verkokkung leiden (siehe Turbo weiter oben in meinem Post). Drittens: Noch ein Vorteil von den "Mercedes-Taxis" mit Diesel: Stärkere Kupplung, Stärkere Batterie, um nur 2 kleine Punkte bzgl. Servicefreundlichkeit zu nennen. Viele Taxiunternehmen servicieren ihre Autos auch selbst - da sind einfache Maschinen gefragt und keine Super-Sparsam-Hochgerüsteten-Turbo-Diesel-Direkt-Einspritzer-mit-beleuchteten-Überströmkanälen-und-goldenen-Kolbenrückzugsfedern.

Und Kurzstrecken (kalter Motor - ca. 5km Kinder in die Schule bringen und in die Arbeit fahren - abstellen - abends wieder kalter Motor 5km Kinder von Schule holen - abstellen) werden mit Taxis auch recht wenig gefahren. Und ja, ich bin schon froh, wenn die Kinder dann allein mit Bus fahren können (es geht hier vor allem um meine Volksschülerin, nächstes Jahr Gymnasium - da fährt sie dann mit Öffis), dann sind die Kurzstrecken zum Glück weg. DANN kann ich mir überlegen, ob vielleicht ein Diesel wirtschaftlicher wäre, weil DANN sind die Kurzstrecken fast weg.

Mr.Radical
17-01-2013, 16:42
ps:

und grad bmw hat tolle dieselmotoren im programm - wenn ich mir so ein auto leisten würde, tät ich mir mit 100 %iger sicherheit den diesel nehmen ...
... und grad BMW hat auch tolle Benzinmotoren. Wenn du soviel Geld hättest solltest vl. mal nen R6 von BMW hören/erfahren, dann würdest du wohl kaum das Diesel Pendant nehmen.

Bezüglich Kurzstrecken:
Da wird dir ein Diesel viel eher den Geist aufgeben als ein Benziner (va. Sauger, aber auch Turbo). Gründe wurden hier ja genügend genannt (damit soll natürlich nicht gesagt werden das Benzinmotoren der große Freund der Kurzstrecke sind).

Wolfg@ng
17-01-2013, 20:25
ppps: warum dann die meisten taxifahrer in wien mit einem diesel fahren - das versteh ich jetzt nicht ...
Da hab ich jetzt auch noch was passendes dazu gefunden, von wegen Taxi, sparsam, langlebig und neue Motore: http://www.zeit.de/auto/2012-06/diesel-zukunft

Schwacholdi
17-01-2013, 22:58
cool.
einer findet wo einen artikel-morgen findet wieder einer einen gegenartikel...das können wir ewig so betreiben. nach dem motto, wer lauter schreit, hat recht:f:der fred wird langsam fad.

MalcolmX
18-01-2013, 07:33
also der artikel ist ja mal sehr einseitig.
alleine die aussage, ein diesel ist "im sommer erst nach 15-20 km warmgefahren, im winter noch später" ist eine schlichte lüge...
bei meinem mazda 6 dauert es ~2km, bis er auf betriebstemperatur ist.
und empfindlich sind die ganzen "normelen" diesel in meinem freundes- und familienkreis überhaupt nicht...
das dauernd in der stadt rumgurken der sichere vorzeitige tod für ein auto ist, ist auch nicht unbekannt...

sicher muss man sich auch gedanken machen, ob man blind auf den diesel setzen sollte, aber wenn es finanziell gleich ist oder sogar minimal günstiger, werde ich persönlich als nächstes auto auch wieder auf einen diesel setzen...

Wolfg@ng
18-01-2013, 07:47
cool.
einer findet wo einen artikel-morgen findet wieder einer einen gegenartikel...das können wir ewig so betreiben. nach dem motto, wer lauter schreit, hat recht:f:der fred wird langsam fad.

Was regst dich auf? Es steht dir doch frei, diesen Thread zu ignorieren...

ClemensR
18-01-2013, 09:46
ich find den artikel nicht schlecht, da ist sicher was wahres dran dass ein diesel vor 10-20 jahren mehr vorteile hatte als heute. aber fairerweise muss man auch sagen: dass die langlebigkeit von motoren drastisch zurückgegangen ist, betrifft benziner genauso wie diesel.

@ malcolm: dass die wassertemp. nach 2-3 km passt, heisst nicht dass der motor betriebstemp. hat ;) aber im sommer 20 km halte ich auch für übertrieben.

Schwacholdi
18-01-2013, 13:50
Was regst dich auf? Es steht dir doch frei, diesen Thread zu ignorieren...

i reg mi net auf, ich stelle nur fest.
mittlerweilen samma bei post nr206, aber großartige erkenntnisse hab ich keine bemerken können....wir drehen uns im kreis.
aber das mit dem ignorieren is gar net so bled...

sts9
23-01-2013, 14:04
@ Wolf@ang:
Ich würde diese Aufstellungen gerne sehen - wenn du sie bei der hand hast?

Wollen wir wetten, dass dir ein Diesel die Kurzstrecken viel übler nimmt? Willst (interne) Aufstellungen und Studien von BMW und Mercedes sehen?

@ alle: Was versteht ihr unter 'Langlebigkeit des Motors'?
Wenn er >1.000.000 km packt, wenn er >20 Jahre läuft...?

Ich habe mir mein Fahrzeug (Passat, TDI) vor 10 Jahren gekauft (also ein Modell mit angeblich 'anfälliger' PD-Technologie).
Ich lege damit ca. 7.000km/Jahr zurück (zu 70% Kurzstrecken). Bis dato ohne ein Problem. Angenommen es geht die kommenden 10 Jahre so weiter, dann habe ich ca. 140.000 km am Tacho - nicht die Welt. Der Motor ist dann allerdings 20 Jahre alt.
War er dann langlebig?

Ich will damit sagen: Mir wäre es egal wenn, der Motor aufgrund von Kurzstrecken bei 200.000km eingeht (und er bei Langstrecken doppelt so viele Km gepackt hätte) - denn ich hätte ihn bis dahin beinahe 30 Jahre gefahren. Und da wird dann das motorische Problem wohl nicht mehr das Einzige sein.

MalcolmX
23-01-2013, 14:12
7tkm im jahr ist sowieso für kein auto problematisch.
interessanter ist hald wirklich die frage, ob ein motor nun 200tkm oder 300tkm läuft... bei meinem mazda 6 sind die 200tkm jetzt geknackt nach 10 jahren, und ich würde gerne noch eine weile damit fahren, weiss jedoch nicht, inwieweit das noch möglich sein wird...

Schwacholdi
23-01-2013, 16:46
also der bmw x3 diesel eines bekannten von mir hat jetzt nach 8jahren 360 000km drauf, ohne probleme, ob das mit dem benziner auch so wäre, alleine der spritkosten und verbrauchsvergleich- ich wage doch heftigst zu zweifeln.

peho40
24-01-2013, 16:13
genau meine meinung. außerdem - wenn ein benziner "standesgemäß" gefahren wird, also gänge wirklich hochdrehen und entsprechend oft schalten - dann hast einen verbrauch, der sich gewaschen hat (speziell das beispiel mit dem audi r6 - da wird man dann halt unter 15 l nicht viel machen können. und mit dem 3l diesel mit 240 ps bin ich auch nicht langsamer, genauso leise und hab die hälfte vom verbrauch ...).

ich bin mit meinen benzinmotoren auch nie über 4000 touren gekommen. hab nicht das gefühl gehabt, daß ich durch die gegend schleiche. und außer servicekosten war nie was. bei meinen mazda mx6 war noch alles orignial. außer bremsbeläge und -scheiben. DAS ist halt der vorteil, wenn man sein auto nicht als rennwagen benutzt.

ps: wir leben in einem land mit tempolimits - autos mit mehreren 100 ps sind mmn eh sinnbefreit ...

GrazerTourer
24-01-2013, 16:17
Das coolste Auto bzgl Kilometerstand das ich je gesehen hab (und mitgefahren bin) war ein Oktavia Taxi auf Gran canaria mit fast 700.000km. Hehe. Und unsere Bikes hat er auch eingepackt. :)

Schwacholdi
24-01-2013, 17:26
Das coolste Auto bzgl Kilometerstand das ich je gesehen hab (und mitgefahren bin) war ein Oktavia Taxi auf Gran canaria mit fast 700.000km. Hehe. Und unsere Bikes hat er auch eingepackt. :)

da brauchst gar nicht so weit fahren.
der citroenhändler in hirtenberg/nö hat als kundenersatzauto einen xantia kombi mit über 760 000km, und der läuft und läuft und läuft...und das, obwohl's kein käfer ist.:D

GrazerTourer
25-01-2013, 06:27
da brauchst gar nicht so weit fahren.
der citroenhändler in hirtenberg/nö hat als kundenersatzauto einen xantia kombi mit über 760 000km, und der läuft und läuft und läuft...und das, obwohl's kein käfer ist.:D

Das find ich ja besonders cool! Eine bessere Werbung gibt's ja fast nicht. :)
Auf Gran Canaria hab ich mir damals aber schon gedacht, wie man das auf dem Inselchen so schafft (das Auto war kein sonderlich altes) *g*

Die letzten Tage hab ich mich wieder über meinen mondeo gefreut. Der fährt auch im Tiefschnee sehr brav. *g*

outmen
25-01-2013, 06:44
ps: wir leben in einem land mit tempolimits - autos mit mehreren 100 ps sind mmn eh sinnbefreit ...

es geht im leben was autos betrifft aber nicht immer um sinn, sondern auch um emotion, freude und spaß, zumindest im leben eines benziner fahrer :devil:

Schwacholdi
29-01-2013, 17:21
es geht im leben was autos betrifft aber nicht immer um sinn, sondern auch um emotion, freude und spaß, zumindest im leben eines benziner fahrer :devil:

richtig.
sonst würden wir ja alle mit'n 300euro dinotti vom forstinger biken gehen......:D

yellow
29-01-2013, 20:21
ps: wir leben in einem land mit tempolimits - ich bewundere die Einstellung
:D

peho40
30-01-2013, 06:46
hmmmm???????

MalcolmX
30-01-2013, 09:18
naja, im vergleich zu vielen anderen ländern sind unsere strafen für mittelmäßige tempoüberschreitungen eher "zahm"...

in der schweiz werde ich vmtl. immer aufpassen wie ein haftlmacher, kein km/h drüber zu liegen...

peho40
30-01-2013, 09:28
ist schon witzig, wie manches läuft.

tempolimits beachte ich alleine schon aus dem grund, weil ich keine strafe zahlen will. und mir das auch schon seit einigen jahren "gelingt".

weiters fahre ich einen diesel. weil: verbrauch ist günstiger, treibstoff ist günstiger

um den kreis zu schließen. verbrauch ist innerhalb der limits besser als wenn ich mit rennambitionen durch die gegend fahr. also autobahn zwischen 110 und 130, landstraße zwischen 80 und 100.

tempomat, vorausschauende fahrweise und eben keine beschleunigungsorgien tun das übrige, um beim verbrauch günstig auszusteigen. mal ganz abgesehen vom sonst "fälligen" streß um polizisten, radarboxen, zivilstreifen, irre autofahrer oder was weiß ich ...

und von einer ampel mit vollgas wegzufahren ... um dann sekunden später bei 50 "steckenzubleiben" - das ist halt für mich weder mit vernunft oder emotion nachvollziehbar ...

MalcolmX
30-01-2013, 09:35
der punkt ist, dass man auf der autobahn auch keinen stress mit radarboxen und zivilpolizisten hat, wenn man acho 150 fährt, mehr wollte ich damit nicht sagen...
ich hab in den letzten 10 jahren nur einmal gezahlt, und da hab ich mich nciht an meine eigene regel gehalten... und selbst da waren es nur 45€...
also wenn ich mit durchschnittlich 5€/jahr 150 statt 130 fahren kann (muss nicht sein, aber ist deutlich weniger stressig als ständig auf den tacho zu starren) dann ist das finde ich durchaus legitim...
in der stadt schnell fahren zu wollen ist natürlich absolut sinnbefreit, auf dre bundesstraße kommt man auch idR nicht schneller voran...

ricatos
30-01-2013, 09:39
emotionen lebt man auf der rennstrecke oder am fahrrad aus :D und nicht im alltäglichen straßenverkehr. sonst verliert man entweder irgendwann den führerschein oder sein leben :rolleyes:

trotzdem freue ich mich über ein schönes auto, in dem ich mich wohl fühle. es muss aber kein PS-monster sein. mir genügen meine 110 diesel-PS vollkommen.

peho40
30-01-2013, 09:41
mit 150 auf der autobahn hast natürlich recht. da müßt einem polizisten schon sehr fad sein, daß er dich anhält.

nur mit 150 bist auf der autobahn (zumindest auf der west und der süd zwischen neustadt und wien auf der eher langsamen seite. und ich finds immer lustig, wenn sich leute über verbrauchswerte unterhalten. oder über anschaffungskosten. oder über die differenz zwischen diesel und benzin. und beim fahren wieder jeden eventuellen vorteil monetärer natur zunichte machen.

gemütlichen fahren ist für mich einfach viel cooler, als mit 200 eine autobahn dahinzurasen. und dabei vielleicht auch noch andere damit zu gefährden (weil wenns dann nur den raser erwischt - fallt unter natürliche auslese ...).

peho40
30-01-2013, 09:45
emotionen lebt man auf der rennstrecke oder am fahrrad aus :D und nicht im alltäglichen straßenverkehr. sonst verliert man entweder irgendwann den führerschein oder sein leben :rolleyes:

trotzdem freue ich mich über ein schönes auto, in dem ich mich wohl fühle. es muss aber kein PS-monster sein. mir genügen meine 110 diesel-PS vollkommen.

welch wahren worte gelassen ausgesprochen.

eine gute musikanlage, standheizung, automatik (hab ich leider bei meinem jetzigen nicht), eventuell sitzheizung und viel platz - das sind für mich die dinge, die bei einem auto wichtig sind. die ps haben nur in bezug auf durchzug am berg oder beim überholen eine bedeutung. und da reichen 100 - 150 ps (je nach fahrzeuggewicht) schon ziemlich ...

outmen
30-01-2013, 11:54
emotionen lebt man auf der rennstrecke oder am fahrrad aus :D und nicht im alltäglichen straßenverkehr. sonst verliert man entweder irgendwann den führerschein oder sein leben :rolleyes:
.

wo sich wieder die frage stellt wie man an das thema emotion heran geht?
für einen autofreak kann es schon ein emotionales erlebnis sein, die garage zu öffnen und das auto nur zu sehen, oder einfach das vibrieren eines starken motors zu spüren, vom sound ganz zu schweigen, dazu braucht man oft nich einmal zu fahren bzw. noch lange nicht schnell.
wenn man natürlich auf der beschleunigingspur der autobahn so einen speed aufbauen kann, dass man bremsen muss um sich in den sozusagen fliesenden verkehr einordnen zu können ist das natürlich auch nicht das schlechteste:D
aber selbst hier sprechen wir noch immer nicht wirklich von massiven geschwindigkeitsüberschreitungen und trotzdem von einer gewissen emotion ;)

ist im prinzip nichts anderes als wenn sich einer zb. einen super zf. mit scheibenrad kauft und beim fahren einfach nur die optik das feeling und den sound der scheibe genießt:love:
obwohl ein profi damit jenseits von 50 km/h fahren kann wird er wahrscheinlich emotional keinen gewinn gegenüber einem hobbyfahrer haben, der ein voller rad freak ist ;)

im übriegen fängt emotion bei einem dieselmotort für "mich" erst bei mindestens 12 liter hubraum an:devil:

peho40
30-01-2013, 12:14
wenn man natürlich auf der beschleunigingspur der autobahn so einen speed aufbauen kann, dass man bremsen muss um sich in den sozusagen fliesenden verkehr einordnen zu können ist das natürlich auch nicht das schlechteste:D
aber selbst hier sprechen wir noch immer nicht wirklich von massiven geschwindigkeitsüberschreitungen und trotzdem von einer gewissen emotion ;)




mit der emotion hast absolut recht! weil ich ärger mich dann über den vollidioten, der trotz nachrang ein paar autofahrer zum abbremsen zwingt (die tangente dürfte die geburtsstätte für diese vollkoffer sein . . . )

outmen
30-01-2013, 12:49
mit der emotion hast absolut recht! weil ich ärger mich dann über den vollidioten, der trotz nachrang ein paar autofahrer zum abbremsen zwingt (die tangente dürfte die geburtsstätte für diese vollkoffer zu sein . . . )

natürlich kann man alles so auslegen das es negativ wirkt, sofern man das möchte ;)
tangente ist auf grund des verkehrsaufkommen ein schlechtes beispiel und hat mnm. auch nicht wirklich autobahncharakter, auf den restlichen wahrscheinlich 80% der autobanauffahrten von wien nach graz wird sich diese problematik allerdings nicht stellen ;)

ClemensR
30-01-2013, 13:13
im übriegen fängt emotion bei einem dieselmotort für "mich" erst bei mindestens 12 liter hubraum an:devil:

:U:


musikanlage, heizung, automatisierung... sind dinge, die MIR im wohnzimmer wichtig sind. ;)

peho40
30-01-2013, 15:45
daheim ist das eine selbstverständlichkeit. genau deswegen ist es mir im auto AUCH so wichtig . wenn ich schon fahren muss, dann wenigstens mit einem wohlfühlen . . .

Schwacholdi
30-01-2013, 18:30
im übriegen fängt emotion bei einem dieselmotort für "mich" erst bei mindestens 12 liter hubraum an:devil:

http://www.youtube.com/watch?v=VZX-o9jzX0k

GENAU!
JAWOLL!

und drum schaut das thema emotion bei mir SO aus...750 ps, über3500nm, einzelradaufhängung, führerhaus wie ein wohnmobil und der kofferraum is wohl auch nicht zu verachten...und die frage benzin oder diesel stellt sich erst gar nicht....:D:D:D:U:

maxtc
30-01-2013, 20:17
Im praktischen Alltagsauto ist ein Diesel schon was feines!

http://www.youtube.com/watch?v=Mz2Oh_DGo7M

:D

ecalex
31-01-2013, 00:00
Im praktischen Alltagsauto ist ein Diesel schon was feines!

http://www.youtube.com/watch?v=Mz2Oh_DGo7M

:D

wenn dir beim TDI der Turbo verreckt, kommst genau so daher - nur der Gsichtsausdruck is anders...

:D

outmen
31-01-2013, 06:36
http://www.youtube.com/watch?v=VZX-o9jzX0k

GENAU!
JAWOLL!

und drum schaut das thema emotion bei mir SO aus...750 ps, über3500nm, einzelradaufhängung, führerhaus wie ein wohnmobil und der kofferraum is wohl auch nicht zu verachten...und die frage benzin oder diesel stellt sich erst gar nicht....:D:D:D:U:

ich sehe wir sprechen die gleiche sprache :toll:

peho40
31-01-2013, 08:35
wo sich wieder die frage stellt wie man an das thema emotion heran geht?

emotion: wenn mein auto kaputt ist, laß ich es reparieren. wenn mir einer reinfährt, zahlt seine versicherung. wenn ich jemandem reinfahre, zahlt meine seinen schaden und meine kasko meinen. ausstattungsmäßig will ich mich wohlfühlen ...

bei allen punkten: emotion ist da keine dabei ...


für einen autofreak kann es schon ein emotionales erlebnis sein, die garage zu öffnen und das auto nur zu sehen, oder einfach das vibrieren eines starken motors zu spüren, vom sound ganz zu schweigen, dazu braucht man oft nich einmal zu fahren bzw. noch lange nicht schnell.

der kauf eines vibrators wäre vielleicht emotional angebrachter ...
(weil zu einem stück blech + bewegliche teile eine erotische beziehung aufzubauen - hallo, gehts noch? und das sag ich als besitzer von einen fahrrad, auto, schi, fernseher oder was weiß ich was ...)


wenn man natürlich auf der beschleunigingspur der autobahn so einen speed aufbauen kann, dass man bremsen muss um sich in den sozusagen fliesenden verkehr einordnen zu können ist das natürlich auch nicht das schlechteste:D
aber selbst hier sprechen wir noch immer nicht wirklich von massiven geschwindigkeitsüberschreitungen und trotzdem von einer gewissen emotion ;)

siehe schon mein anderes posting ...


ist im prinzip nichts anderes als wenn sich einer zb. einen super zf. mit scheibenrad kauft und beim fahren einfach nur die optik das feeling und den sound der scheibe genießt:love:

dagegen ist ja nichts zu sagen. aber auch nicht mehr oder weniger - die großen gefühle hab ich für meine frau parat. sicherlich NI`CHT für ein sportgerät oder transportmittel.


obwohl ein profi damit jenseits von 50 km/h fahren kann wird er wahrscheinlich emotional keinen gewinn gegenüber einem hobbyfahrer haben, der ein voller rad freak ist ;)

freak triffts dann ziemlich genau !!!


im übriegen fängt emotion bei einem dieselmotort für "mich" erst bei mindestens 12 liter hubraum an:devil:

siehe oben ...

peho40
31-01-2013, 08:43
natürlich kann man alles so auslegen das es negativ wirkt, sofern man das möchte ;)
tangente ist auf grund des verkehrsaufkommen ein schlechtes beispiel und hat mnm. auch nicht wirklich autobahncharakter, auf den restlichen wahrscheinlich 80% der autobanauffahrten von wien nach graz wird sich diese problematik allerdings nicht stellen ;)

also net bös sein. da gibts wohl keinen interpretationsspielraum. einer hat vorrang. einer hat nachrang. der zweitere sollte das halt in seine handlungsweise einfließen lassen.

ich komm viel mit dem auto rum - und die tangente IST eine autobahn. und gottseidank mit einem 80iger. sonst wären dort wahrscheinlich täglich tote ...

diese auf- und abfahrten sind in wien halt häufiger. aber selbst auf normalen auffahrten sind oft leute unterwegs, die meinen, daß die hauptspur nachrang hätte. bleib einfach in der ersten und fahre 130. und warte was passiert ...


bei solchen dingen bin in insofern humorbefreit, weil sie einfach nur gefährlich sind. weil wenn ich den vertrauensgrundsatz nicht mehr anwenden kann, weil sich ein vollkoffer über seine fahrweise definiert - und andere verkehrsteilnehmer damit gefährdet - dann bräuchten wir ja überhaupt keine regeln ...

nochmal: wenn ich mich mit meiner fahrweise SELBST umbringen will - wurscht

wenns andere betrifft - eben gar nicht egal ...

peho40
31-01-2013, 08:48
...also wenn ich mit durchschnittlich 5€/jahr 150 statt 130 fahren kann (muss nicht sein, aber ist deutlich weniger stressig als ständig auf den tacho zu starren) dann ist das finde ich durchaus legitim...
in der stadt schnell fahren zu wollen ist natürlich absolut sinnbefreit, auf dre bundesstraße kommt man auch idR nicht schneller voran...

ich fahre immer (auch in der stadt - wenns eine hauptverkehrsstraße ist oder in 30iger zonen) mit tempomat. was stressfreieres gibt es mmn nicht. einer der besten erfindungen fürs wohlfühlen. treibstoffsparend ist es obendrein ...

outmen
31-01-2013, 08:53
also net bös sein. da gibts wohl keinen interpretationsspielraum. einer hat vorrang. einer hat nachrang. der zweitere sollte das halt in seine handlungsweise einfließen lassen.

ich komm viel mit dem auto rum - und die tangente IST eine autobahn. und gottseidank mit einem 80iger. sonst wären dort wahrscheinlich täglich tote ...

diese auf- und abfahrten sind in wien halt häufiger. aber selbst auf normalen auffahrten sind oft leute unterwegs, die meinen, daß die hauptspur nachrang hätte. bleib einfach in der ersten und fahre 130. und warte was passiert ...


bei solchen dingen bin in insofern humorbefreit, weil sie einfach nur gefährlich sind. weil wenn ich den vertrauensgrundsatz nicht mehr anwenden kann, weil sich ein vollkoffer über seine fahrweise definiert - und andere verkehrsteilnehmer damit gefährdet - dann bräuchten wir ja überhaupt keine regeln ...

nochmal: wenn ich mich mit meiner fahrweise SELBST umbringen will - wurscht

wenns andere betrifft - eber gar nicht egal ...

sorry, aber einreihen dürfen sich die anderen verkehrsteilnehmer dann schon noch auf DEINE autobahn oder?
und was ist da gefährlich wenn du 130 fährst, einer auf der beschleunigungspur auf sagen wir in der annäherung auf 150 aufzieht, sich dann einbremst und sich in den fließenden verkehr einreiht, was bei dem gestzlichen abaständen die auf autobahnen vorgeschrieben sind ohnehin kein problem sein kann!
viel gefährlicher sind leute die es (auf grund fehlender leistung oder aus sprit geiz) nicht schaffen auf der beschlenigungspur auch wirklich zu beschleunigen und dann mit nicht mal einem 100er in den fließenden verkehr drängen, oder auch ignoranten die auf der ersten spur keinen platz machen wenn sich einer einreihen will und statdessen lieber warten was passiert ;)

in deutschen fernsehen habe ich mal eine dokumentation zum thema einreihen in den fließenden ab. verkehr gesehen!
dabei ging es um leute die aus welchen gründen auch immer auf der beschleunigungsspur nicht wirklich oder zu wenig beschleunigen, sich dadurch nicht einreihen können und dann am ende der beschleunigungsspur stehen bleiben, was natürlich fatal ist weil man dann vom stand losfahren muss!
die behörde hat daher dazu geraten wenn möglich den beschleunigungsvorgang in den standstreifen zu verlängern um genügend speed aufzubauen um sich ohne risiko in den fließenden verkehr einordnen zu können!

peho40
31-01-2013, 09:08
einreihen ja. nur bei dem bleibt es ja in den seltensten fällen. sondern das zauberwort ist dann reinschneiden (schon zigmal beobachtet und auch teilweise selbst erlebt. deswegen fahr ich bei auffahrten auch immer auf die zweite spur. wo sich dann meine hinterleute beschweren, weil sie ja in ihrem vorwärtsdrang behindert werden (und das bei tempo 130). und soweit ich weiß, sind 150 nicht erlaubt. und bei einer auffahrt auch ziemlich unangebracht. aber vielleicht werd ich alt ...


ps. und warum in aller welt muß ich beschleunigen, wenn ich weiß, das ich nach ein paar meter wieder abbremsen muß. sowas nenn ich hirnbefreit.

outmen
31-01-2013, 09:26
einreihen ja. nur bei dem bleibt es ja in den seltensten fällen. sondern das zauberwort ist dann reinschneiden (schon zigmal beobachtet und auch teilweise selbst erlebt. deswegen fahr ich bei auffahrten auch immer auf die zweite spur. wo sich dann meine hinterleute beschweren, weil sie ja in ihrem vorwärtsdrang behindert werden (und das bei tempo 130). und soweit ich weiß, sind 150 nicht erlaubt. und bei einer auffahrt auch ziemlich unangebracht. aber vielleicht werd ich alt ...


ps. und warum in aller welt muß ich beschleunigen, wenn ich weiß, das ich nach ein paar meter wieder abbremsen muß. sowas nenn ich hirnbefreit.

stimmt, aber genau dass erlebe ich eben nur wenn leute mit zu wenig speed auf die autobahn drängen.
wenn ich 130 fahre und einer mit sagen wir 135 auf die autobahn auffährt behindert mich der nicht mal wenn er knapp vor mir reinfährt, obwohl es sicher nicht angenehm ist.

ricatos
31-01-2013, 10:07
was ich leider bei autobahnauffahrten schon öfters erlebt habe, dass das auto vom beschleunigungsstreifen einfach ohne zu schauen und ohne zu blinken einfach rüberschneidet und erwartet, dass das auto auf der rechten spur automisch die spur wechselt oder abbremst.

oder dass auf dem beschleunigungsstreifen nochmal vollgas gegeben wird nur um den LKW auf der ersten spur noch rechts zu überholen und sich dann mit einem meter abstand vor dem lastwagen einzureihen. der LKW ist dann gezwungen zu bremsen (oder gas rauszunehmen) um wieder einen normalen sicherheitsabstand herzustellen.

solche aktionen kommen aber fast nur von leuten die in etwas stärkeren autos sitzen, weil sie der ansicht sind, das die schwächeren sowieso nachgeben müssen.

ClemensR
31-01-2013, 10:56
mittlerweile find ichs schon lustig, dass wenn man mit seinem auto emotionen verbindet und gern damit fährt (nicht als transport, sondern als autofahrt), man als umweltverschmutzend, hirnlos, unbefriedigt, unvernünftig und wasweissich hingestellt wird.

nicht zu vergessen selbstmörderisch und fahrlässig sobald man jemanden überholt.

nicht falsch verstehen, aber es gibt schon noch einen bereich zwischen personentransport und gemeingefährdung.




ps: der wiener raum soll bitte nicht als beispiel für ganz ö herhalten, was autofahren betrifft; nicht auf autobahn und schon gar nicht auf bundesstrasse ;)

Schwacholdi
31-01-2013, 15:41
@ClemensR, :toll:


@ricatos,
seh ich genauso.
und wenns dann kracht liegt ein sattelzug quer über die autobahn und alle schreien wieder über die depperten lkw-chauffeure und daß die sowieso alle weggehören und eine gefahr sind..fahr mal von wien nach salzburg auf der west: lkw-überholverbote noch und noch- wo du dann überholen kannst gibts ein elefantenrennen dank tempobegrenzer und 3km/h geschwindigkeitsunterschied...falls du eine chance hast und einen pkw-fahrer findest, der dich einreihen läßt...um dich dann später zu schneiden und einzubremsen, um dich zu "erziehen", daß du weißt, daß du auf der 2.spur seiner ansicht nix verloren hast....:f::f:

yellow
31-01-2013, 19:33
@pheo: ich find ja schon lustig, dass Du alles soooo nüchtern siehst, während wir alle unreif sind,
aber die Klappe (die Finger) hast eigentlich Du dauernd offen
muss wohl doch emotionell sein das Thema, auch für Dich
;)

outmen
01-02-2013, 07:50
oder dass auf dem beschleunigungsstreifen nochmal vollgas gegeben wird nur um den LKW auf der ersten spur noch rechts zu überholen und sich dann mit einem meter abstand vor dem lastwagen einzureihen. der LKW ist dann gezwungen zu bremsen (oder gas rauszunehmen) um wieder einen normalen sicherheitsabstand herzustellen.

solche aktionen kommen aber fast nur von leuten die in etwas stärkeren autos sitzen, weil sie der ansicht sind, das die schwächeren sowieso nachgeben müssen.

was allerdings wieder ein problem auf stark befarenen straßen wie zb. der wiener tagente zu sein scheint.
denn auf einer weitläufigen autobahnauffahrt wie es bei nicht stadtautobahnen der fall ist, sehe ich kein problem wenn einer rechts einen lkw ausbeschleunigt und sich dann einreiht.
der pkw hat dann im normalfall einen großen speed überschuss und behinderten den lkw null.
der lkw fahrer sitzt hoch und sieht über den pkw, sieht daher ob bedarf besteht zu bremsen oder nicht und wenn der lkw 90 fährt und der pkw mit 130 oder mehr vor ihm einschert ist es theoretisch sogar egal wenn es nur 1 meter wäre (in der praxis wird das kaum jemand machen, weil noch immer das risiko besteht, dass von der zweiten einer auf die erste spur möchte, der den lkw gerade auf der anderen seite überholt hat), weil der durch den speed überschuss dann trotzdem gleich weg ist ;)

in diesem fall sind die schleicher mnm. die viel gefährlicheren, die kommen mit tacho 90 oder 100 daher, was real noch weniger ist und drücken sich dann oft mit weniger speed in den verkehr als lkw´s fahren, lkw´s müssen dann wirklich bremsen denn sonst kracht es:f:
ich bin jahrelang mit 40 tonnern in europa bis asien unterwegs gewesen und sage aus dieser berufserfahrung, dass die gefährlichsten im straßenverkehr die schleicher sind welche oftmals mit dem auto einfach auf kriegsfuß stehen und überhaupt keine kapazitäten mehr frei haben um individuell und situationsbedingt zu entscheiden oder auch die selbsternannten scheriffs die dich dann auf der bundestraße wenn du vor einem hügel schwung holen willst überholen und ausbremsen um dich mit erhobenen zeigefinger zu maßregeln!
wenn du dann am berg ohne schwung mit 30km/h oder weniger herumwürgst beschleunigen sie und sind nie mehr gesehen :f:
und dann gibt es noch die ignoranten die auf der bundestraße 80 fahren wo 100 erlaubt sind weil sie gerade zeit haben und daher die hinteren zum nachschleichen oder überholen zwingen, was wieder jedesmal ein nunnötiges risiko für alle ist!

um im einklang mit den anderen verkehrsteilnehmern zu fahren und risken zu minimieren, ist es oft nötig auf situationen individuell zu reagieren, was für "mich" auch heißen kann das man auf der autobahn über die erlaubte höchstgeschwindigkeit beschleunigt um zb. einem langsameren auf der beschleunigungsspur fahrenden fahrzeug ein loch aufzufahren, damit der sich einreihen kann, kann ohne das zb. eine ganze kollone bremsen muss.
aber dazu müsste man wie schon gesagt beim autofahren mitdenken und gewisse kapazitäten im hirn frei haben um die folgen einer handlung oder auch nicht handlung abschätzen zu können, da ist es natürlich einfacher streng nach vorschrift zu fahren und andere die den verkehrsfluß flüssig halten wollen zu beschimpfen und zu maßregeln!
was natürlich nicht heißen soll das es nicht genügent vollidioten gibt die aus ignoranz und nur auf den eigenen vorteil bedacht handeln und das diese leute vorzugsweise in starken autos sitzen ist leider auch nicht von der hand zu weisen :(

Schwacholdi
04-02-2013, 11:20
@yellow:toll::toll::toll:

@outmen:klatsch::klatsch:

das sind dann meistens die motorisierten statussymbole, die großteils von leuten gelenkt werden, die beruflich gewohnt sind, daß alles nach ihrer pfeife zu tanzen hat und die dieses benehmen im straßenverkehr weiterverfolgen, da haben alle platz zu machen und rücksicht zu nehmen...und wenn notfalls was passiert, erledigt das der anwalt, die vollkaskoversicherung oder das dicke bankkonto.

yellow
04-02-2013, 17:13
und dann gibt es noch die ignoranten die auf der bundestraße 80 fahren wo 100 erlaubt sind weil sie gerade zeit haben und daher die hinteren zum nachschleichen oder überholen zwingen, was wieder jedesmal ein nunnötiges risiko für alle ist!CONTRA!
;)
Nicht die Leute die Zeit haben sind das Problem (wo sollte ein Problem dabei sein?)
sondern DER NÄCHSTE DAHINTER. Zu doof zum überholen, aber auch zu doof genug Platz zu lassen, dass man gemütlich erst den einen, dann den anderen (ersten) überholt ...
(ein leidgeprüfter mit - bislang - Fahrzeugen, wo ein überholen beider zusammen nur bei Kenntnis der Strecke möglich war. Und selbst dann wars nicht immer sehr sauber ...)
Naja, das hat sich ja hoffentlich mit der Julia

ecalex
04-02-2013, 17:44
[B]. Und selbst dann wars nicht immer sehr sauber ...[/COLOR] [/SIZE]

in solchen Situation greift dann der Vertrauensgrundsatz :)

ClemensR
04-02-2013, 22:15
CONTRA!
;)
Nicht die Leute die Zeit haben sind das Problem (wo sollte ein Problem dabei sein?)
sondern DER NÄCHSTE DAHINTER. Zu doof zum überholen, aber auch zu doof genug Platz zu lassen, dass man gemütlich erst den einen, dann den anderen (ersten) überholt ...
(ein leidgeprüfter mit - bislang - Fahrzeugen, wo ein überholen beider zusammen nur bei Kenntnis der Strecke möglich war. Und selbst dann wars nicht immer sehr sauber ...)
Naja, das hat sich ja hoffentlich mit der Julia

kann ich zu 100% zustimmen. lkws können ja auch nicht schneller fahren als sies tun... aber wenn der 1. nicht überholt, und der 2. nicht, und der 3. nicht, dann sind 90% der fahrer/autos schon zum nachtuckln verdammt. überholt man die kolonne, weil man glücklicherweise kann, wird man verteufelt.

autofahren bleibt halt eines der dinge, die man nur mit hausverstand und gegenseitigem verständnis optimieren kann. und das wird sich beides mit der menschheit niemals vereinen lassen :D

krull
04-02-2013, 22:46
und dann gibt es noch die ignoranten die auf der bundestraße 80 fahren wo 100 erlaubt sind weil sie gerade zeit haben und daher die hinteren zum nachschleichen oder überholen zwingen, was wieder jedesmal ein nunnötiges risiko für alle ist!

Erlaubte Maximalgeschwindigkeit ist dir aber schon ein Begriff oder? Ich fahr mittlerweilen recht gerne ~90 auf der Landstraße und ~110 auf der Autobahn (natürlich ganz rechts) und habe kaum bis gar keine Probleme mit Dränglern. Ist einfach stressfreier, insb. in einem kleinen Auto. In der Stadt fahre ich zum Glück sehr selten, aber speziell in Wohngegenden fühle ich mich mittlerweilen mit 50km/h oft unwohl. An die 30iger versuche ich mich scharf zu halten.

Aja mit 18-20 Jahren habe ich mir auch eingebildet das Geschwindigkeitslimit mit Zuschlag ausnützen zu müssen. Die Zeit ist zum Glück (unfallfrei) vorbei. Regelmäßiges Radlfahren in der Stadt hilft dabei übrigens, da bekommt man dann auch wieder ein Gefühl wie schnell 50km/h mit 1,5t im Stadtgebiet eigentlich sind. ;-)

MalcolmX
05-02-2013, 00:07
richtig, im endeffekt spart man kaum/keine zeit...

aber oliver, wenn ich bei dir mitgefahren bin, ist es mir zeitweise zuuu zach auf der autobahn... sonst eigentlich nicht... aber auf der autobahn 110 fahren pack ich irgendwie nicht so ganz, auch wenn man rational betrachtet noch soviel zeit hat...