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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : wieder einmal im wilden Osten



Golo
09-05-2013, 21:26
ich bin mit dem Extravaganza zu einer Kurztour in die Slowakei aufgebrochen. Yon Gyoer (wegen dem guenstigen Euro-Regio Ticket) ging es zuerst durch oedes Flachland dann netter 180 km mit 1100 HM vorbei an in den Fels gehauenen Hoehlenwohnungen - hab gar nicht gewusst dass es sowas in der Umgebung gibt) bis Banska Stiavnica. Meistens Rueckenwind und immer weniger Verkehr - was will man mehr?

Golo
10-05-2013, 19:19
Heute eine angenehme Etappe quer durch die Mittelslowakei - 150 km mit 1100 HM. Wieder kaum Wind und angenehm warm - abschnittsweise leider sehr schlechte Strassen.

Golo
10-05-2013, 21:35
Noch ein paar Fotos

Rasu
11-05-2013, 10:15
Schöne Bilder, weiter al am Donauradweg bis Bratislava bin ich radelnd nicht in die Slovakei vorgestoßen, viel Spaß noch im weiteren Verlauf.

Golo
12-05-2013, 18:50
Der interessante Teil der SK beginnt erst 100 km oestlich. Gestern haben wir eine Gewaltetappe von 220 km hingelegt und auch heute war es mit 150 km meist vei Gegenwind ausreichend.

Golo
12-05-2013, 19:13
Die Route gibts spaeter - hier noch ein paar Fotos

Golo
13-05-2013, 11:29
Das 19 Euro-Ticket für die Hin- und Rückfahrt nach Györ mit Rad ist ein ganz gutes Angebot - der Nachteil ist halt, dass man in allen Richtungen ziemlich öede flache Gegend zu durchqueren hat. Ab Surany ist die Landschaft erträglich geworden und ab Levice recht nett - die Höhlenwohnungen in Brhovce lohnen einen kurzen Stop. Danach eine lange Steigung aber selten unangenehme bis ins immer wieder nette Banska Stiavnica.

Am nächsten Tag an Zvolen vorbei bis nach Banska Bystrica (nette Innenstadt) und dann auf der alten Landstraße nach Brezno (wenig Verkehr da sich dieser meist auf einer neuen Schnellstraße bewegt). Sehr angenehm und fast verkehrsfrei die Strecke über den Sedlo Zboska (725 m) nach Tisovec und dann wieder über einen Hügel bis Revuca.

Tags drauf dann eine landschaftlich meist sehr attraktive Gewaltetappe wider Willen : vom ungarischen Karstgebiet um Aggtelek führt eine tolle neue Straße immer der Grenze entlang in das so häßliche Ozd, dass man es schon wieder gesehen haben muss. Über kleine Dörfer ging es auf nicht so guter Straße fast verkehrsfrei nach Salgotorjan und dann weiter bis Szechseny - wo wir Quartier beziehen wollten. Aber weder dort noch im größeren Balassagyarmat gab es etwas bzw. haben die ehemals vorhandenen Pensionen zugesperrt, sodaß wir bis in die Dunkelheit ins slowakische Velky Krtis gefahren sind, wo ich von einer früheren Fahrt ein Quartier gekannt habe.

Deshalb leicht vom Kurs abgekommen wollten wir nach 100 km in Esztergom mit dem Zug Nach Györ zurück fahren, doch dieser fährt nur 2 x am Tag. Also auf ungarischer Seite noch bis Komarom gegen den Wind gefahren und dann wenigstens die letzten 50 km auf Schiene und nicht auf der öden und für Radfahrer eh verbotenen Straße Nr. 1 zurückgelegt.

Aber wir sind komplett trocken geblieben !