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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Diät ( Diet is "die with a T")



cyborg
07-05-2004, 09:08
@IronDoc

Hilfe, ich zerplatze!!! Wie soll ich bis zu meinem nächsten Wettkampf abnehmen? Ich habe ständig Heisshunger auf so leckere Sachen zu unmöglichen Zeiten. Z.B. Marmorkuchen kurz bevor ich ins Bett gehe. Oder Bratwürstel nach dem Abendessen! Ich weiss, wenn ich 1-3 Kg abnehmen würde, würde ich mich auf jeden Fall besser fühlen. Wo kann ich die unnötigen Kalorien sparen? Und sag mir bitte nicht, ich soll mehr trainieren, mehr geht sich bei mir wirklich nicht mehr aus! Danke.

Train safe Mate
cyborg
:hut:

Iron Doc
07-05-2004, 14:12
da fragst den Falschen. Ich kämpfe auch noch mit 2-3kg Schwimmreifen bis Kärnten und immer mit der Sorge, dass man beim Diäteln auch die Mukis verliert. Die Devise kann nur lauten: Gummibärli statt Schoko, Soletti statt Chips, Trockenfrüchte statt....
Und außerdem lean meat, also McDonald auslassen. :D

cyborg
07-05-2004, 16:17
Hi IronDoc

das ist mir bereits eine grosse Hilfe. Ich brauche abends immer irgendwas, wie eben Soletti oder Gummibärli.

Alles Gute in Kärnten
:hut:
cyborg

NoWin
07-05-2004, 16:53
Gummibärli haben fast keine Kalorien :cool:

JIMMY
07-05-2004, 16:55
am besten iis,nyx von dem klumpert einkaufen,
dann wirst am abend nicht in versuchung gebracht :devil:

cyborg
07-05-2004, 17:45
mache ich eh nicht, aber Mehl, Eier und Butter haben wir immer zu Haus. Dann gibt es halt schnell einen selbstgemachten Kuchen! Ich finde immer was :(

:hut:
cyborg

michlk
07-05-2004, 17:48
Original geschrieben von cyborg
Ich brauche abends immer irgendwas, wie eben Soletti oder Gummibärli.

Da kann ich Dir Reis - oder Getreidewaffeln wärmstens empfehlen. Das Zeug ist mM nach noch das "beste" oder "gesündeste" wennst wieder einmal einen Knabberanfall bekommst.

Gruss
Michl

Anningerwarrior
07-05-2004, 18:12
haben einen glyx von 99 oder so! steht in den ernährungsbroschüren als "kleine sünde für zwischendurch" drinnen

adal
07-05-2004, 18:25
Glyx in Ehren - aber hoher glyk.Index + niedrige Load ist immer noch ok. Also bitte keine Wassermelonen verbieten. Reiswaffeln wären ebenfalls erlaubt, ich vermeide sie aber, da gekochter Reis viel sättigender und gesünder ist. (thermisch neutrale Wirkung)

Ich glaube es ist der falsche Ansatz, Heisshunger mit weniger Schaden zu bekämpfen, besser erst gar nicht entstehen lassen:

1. Ausreichend Kalorien nehmen (max. 300-400 weniger als der tägliche Bedarf wenn man abnehmen will)
2. Ausreichend Obst und Gemüse
3. Ausreichend langkettige Kohlehydrate - am besten warm (gekochte Hirse, gekochter Vollkornreis)

Bei mir gehts völlig ohne Heisshunger wenn ich mich an folgendes halte (heute allerdings nicht - da gabs Brötchen zu Mittag :( während einer Sitzung - leichter Kontrollverlust :f: )

1. 5 Mahlzeiten pro Tag
2. Jede Mahlzeit hat zumindestens eine Portion obst oder Gemüse und eine Portion mageres Eiweiss
3. die 3 Hauptmahlzeiten enthalten immer gekochtes Getreide (Reis, Hirse ...)

Zusammensetzung der Nahrung:

50% Obst und Gemüse, 25% lange Kohlehydrate, 20% EW, max. 5% Schrott

michlk
07-05-2004, 21:33
Original geschrieben von Anningerwarrior
...steht in den ernährungsbroschüren als "kleine sünde für zwischendurch" drinnen

Ja und?? :confused:

Wenn ich Gusto auf Knabberei habe, dann knabbere ich auch. (und da ist auch die Uhrzeit nebensächlich)
Nur ich nehme halt statt den Sackerln an Chips, Soletti, Gummibärli, Schokoladenkekse, etc. etc. Reiswaffeln.
Ist eben "FÜR MICH" das beste.

Gruss
Michl

Matthias
08-05-2004, 06:48
Original geschrieben von NoWin
Gummibärli haben fast keine Kalorien :cool:

A so? :confused: *verwirrt*

Ganz neue Töne kommen da aus Wien.... :D
Zumindest sind es sog. "leere" Kalorien.... ;)

NoWin
08-05-2004, 07:32
Gummibärchen/Goldbären 1 St. - 2g hat 7 kcal - also fast nichts :D

Matthias
08-05-2004, 07:35
Original geschrieben von NoWin
Gummibärchen/Goldbären 1 St. - 2g hat 7 kcal - also fast nichts :D

Hehe, Scherzkeks!
Um zu vergleichen mußt immer vom gleichen Wert ausgehen > somit haben 100g 350 kcal oder 1kg 3.500 kcal! ;)

Tao of Movement
10-05-2004, 13:09
Mein Tip:

1.Frühstück:

Obstsalat (z.b 1/3 Ananas+1 Orange)+ Nüsse, Sonneblumenkerne, und/oder Naturjoghurt

Das Obst wird leicht verdaut und du kannst den tag aktiv beginnen. Es reinigt deinen Verdauungstrakt und die Nüsse haben essentielle Fettsäuren und Eiweiss.

Wenn du noch Hunger hast iss was du sonst auch Frühstückst aber es wird weniger sein weil ja schon der Obstsalat drin ist :)


Mittag und Abend halt wie immer......

Wenn du Heisshunger vorbeugen willst oder ihn austricksen:

Siehe Langkettige KH

Wenn du doch abends noch HEisshunger hast kauf dir mal ein Hochkonzentriertes Eiweisspulver ohne Schinckschnak drin. Also kein Zucker oder so.. nur Eiweiss 96% oder so. Am besten ein Pulver aus Pflanzlichen und Molkenproteinen. Wenn du dann abends Heisshunger hast probir mal n Proteinshake mit wenig Fett und Kohlenhydraten.
Man mixt die sich normalerweise mit Milch ;)

adal
10-05-2004, 13:19
Original geschrieben von Tao of Movement
.... Es reinigt deinen Verdauungstrakt ...

Der Unsinn hält sich beharrlich. Kommt aus dem "Fit for Life" Irrtum, unser (gesunder) Darm bedarf keiner reinigenden Maßnahmen, der reinigt sich ganz von alleine.

Nur zur Ergänzung, deren Kernthorie mit den Körperschlaken ist sowas von widerlegt ...

Aber das Frühstück mit Obst schadet nicht (im Frühling und Sommer).

Tao of Movement
10-05-2004, 21:10
Ich habe aus Erfahrung gesprochen adal.
Ich weiß das es keine Stoffwechselschlacken oder so was gibt. Aber Fakt ist folgendes: In unserem Stuhl sind die Dinge, die unser Körper nicht will und nicht braucht. Unter anderem Giftstoffe, und Stoffe die sich erst bilden wenn der Stuhl zu lange im Darm gammelt ^^
Wenn ich morgens ein Obstsalat aus wassrehaltigem Obst esse (Ananas, orange Apfel ect.) dann fördert es sehr wohltuend meine Ausscheidung des besprochenen Exkrements. Schön gesagt oder? Ausserdem ist es gesund und ich fühle mich nie fitter als mit so nem Obsalat als Start in den Tag.

LBJ
11-05-2004, 00:34
kommt doch! Jetzt auch noch Abwegen, hmmmm?
weil zu viel ist auch nicht gut ;) :D

du isst was du bist!

ausgewogen ernähren, von allem a bisserl was is besser, net zu viel von eine Seite.
Heisshunger is einer normale Reaktion des Körpers, wenn man zu schnell abnimmt oder auch Mangel an Selbstbeherschung.
Bei mir is es Stress wenn ich "Fresse".
Wenn einer von Baby auf schon dementsprechend gemästet worden is, dann wird ers immer schwerer haben a Spindl zu sein....det is Natur der Sache, ne. :p :D

Aber in der DDR da waren wir alle dünn, ne, da gab det nichscht! neee, da hatten wir alle det gleiche zu futtern und ....

tja und Bier kann auch sehr nahrhaft sein, aber wir saufen hat manchmal zu viel, det is aber ne andere Sache, ne

Ja und Giftstoffe.... :D Ich habe eh gerade a 1/4 kg spanische Erdberren verdrückt :rolleyes: :f: :D , aber i denk ja gar nicht mehr nach wat da drinn sein kann, sonst müßt ich nen eigenen Gmiasgarten haben, und da fressens dann die Würmer und Schnecken und wird nix ohne Giftln.

Iron Doc
11-05-2004, 12:30
jetzt wird es richtig spannend, weil wir bei einem von ADAL immer heruntergespielten Thema sind....
Es bleibt immer die Frage:Was will ich im Sport erreichen und was bin ich dafür bereit einzusetzen????
Schaut Euch die Radler beim Giro an, schaut Euch die Videos von Hawaii an. Wenn man ganz hinauf will, muß man eiserne Diät leben, sonst schleppst Fettkilo mit, die Dich langsam machen. So einfach ist das Sportlerleben....

Wenn ich alles als Gesundheitsprophylaxe betreibe, dann brauch ich das alles nicht...

adal
11-05-2004, 12:56
Original geschrieben von Iron Doc
jetzt wird es richtig spannend, weil wir bei einem von ADAL immer heruntergespielten Thema sind....
Es bleibt immer die Frage:Was will ich im Sport erreichen und was bin ich dafür bereit einzusetzen????
Schaut Euch die Radler beim Giro an, schaut Euch die Videos von Hawaii an. Wenn man ganz hinauf will, muß man eiserne Diät leben, sonst schleppst Fettkilo mit, die Dich langsam machen. So einfach ist das Sportlerleben....

Wenn ich alles als Gesundheitsprophylaxe betreibe, dann brauch ich das alles nicht...

Ich spiel nix herunter, aber wenn ein 18jähriger völlig unaustrainerter Fastanfänger in den Diätwahnsinn getrieben wird, sobald er einen schnellen km rennt, schadets ihm nicht nur sportlich sondern auch gesundheitlich. Die papierdünne Haut unserer Girohelden kommt ja nicht von den Äpfeln ...

Wenn man normal trainiert und isst, schleppt man keine Fettkilos herum, ich leb seit dem Trainingslager hpts. nach den Grundsätzen der chinesischen Ernährung (mit Ausrutschern) und hab knapp über 8% Körperfett - tendenz langsam sinkend. Irgendwelche Hungerphasen würden mich aus dem Training reissen, die Regeneration behindern und mich ev. so sehr deprimieren, dass ich einen der typischen Aussetzer unserer Spitzensportler hätte (+5kg in 2 Wochen oder so) - klar die Pros kriegens mit Wachs etc. rasch wieder weg, für mich zählt hier ein langfristiger Zugang, dass ichs weniger ernst nehm glaub ich deshalb nicht. Schwankungen wie bei den Pros (über 10 kg im Jahresverlauf) sind weder leistungssteigernd, noch professionell, noch deuten Sie auf besondere Sauberkeit beim "Fitmachen" hin.

SirDogder
11-05-2004, 13:17
Man kann sich auch vom Arzt so ne Art Fat-Burner Pille verschreiben lassen. Das kriegen die 150 Kilo rekonvaliszenten Pensionisten, die kaum mehr ausn Fernsehsessel hochkommen.

Soll auch recht gut funktionieren

Nein, ich meins eh nicht ernst...

Iron Doc
13-05-2004, 13:34
wir sind uns ja einig ADAL, es kommt immer darauf an, was will ich erreichen und was bin ich bereit einzusetzen. Die Schwelle dafür liegt Gott sei Dank bei jedem anders. Die Veränderung an Deinem Körper sind beachtlich, seit Du unter professioneller Aufsicht trainierst und dich eisern an die Vorgaben hältst und dass Du die 4th discipline verstanden hast, liegt auf der Hand bei 8% KF.

cyborg
17-05-2004, 23:01
@IronDoc

was heisst eiserne Diät für dich? Geht es dabei nur um eine gesunde Ernährung oder um etwas mehr? Hin und wieder ein Supradyn zu nehmen oder regelmässig Suplemente zu schlucken? Sind da kleine Sünde erlaubt?

:hut:
cyborg

Hawaii
18-05-2004, 14:51
Hallo Adal!
Deine Aussage "Wenn man normal trainiert und isst, schleppt man keine Fettkilos herum" ist schon sehr relativ. (Umfang?()
Was ist normal trainieren?
Was sind Fettkilos?

Ich persönlich finde Deinen Aufwand in keiner Relation zu Deinen Zielen
(Zeit beim IM). (,-))
Was willst mit 8% Körperfett und noch weniger? Schispringen?

Matthias
18-05-2004, 14:55
Original geschrieben von Hawaii
Hallo Adal!
Deine Aussage "Wenn man normal trainiert und isst, schleppt man keine Fettkilos herum" ist schon sehr relativ. (Umfang?()
Was ist normal trainieren?
Was sind Fettkilos?

Ich persönlich finde Deinen Aufwand in keiner Relation zu Deinen Zielen
(Zeit beim IM). (,-))
Was willst mit 8% Körperfett und noch weniger? Schispringen?

Das Wort normal alleine ist eine reine relative Sache. ;)
Ich denke, was man unter gesundem Hausverstand versteht, trifft dies am besten!

Fettkilos, sind Kilos aufgrund von Fett.

Hawaii
18-05-2004, 14:57
wieso ist fett immer negativ belegt?
ist eine gewisse reserve gerade für euch ironmänner nicht notwendig?

adal
18-05-2004, 21:28
Original geschrieben von Hawaii
Hallo Adal!
Deine Aussage "Wenn man normal trainiert und isst, schleppt man keine Fettkilos herum" ist schon sehr relativ. (Umfang?()
Was ist normal trainieren?
Was sind Fettkilos?

Ich persönlich finde Deinen Aufwand in keiner Relation zu Deinen Zielen
(Zeit beim IM). (,-))
Was willst mit 8% Körperfett und noch weniger? Schispringen?

Welcher Aufwand? Ich habe meine Ernährung über 1-2 Monate genau analysiert und daraus gelernt. Das hat mit meinen Triathlonzielen wenig zu tun, hätte ich auch gemacht, wenn ich weiter Kraftsport mache oder nur TV Sport.

Normal trainieren ist für mich im Ironman Bereich 400-1200 Stunden, darunter ist mE zu wenig, darüber bringts auch bei Pros nicht mehr viel. Als Berufstätiger ist man mit 600 Stunden schon an der Obergrenze (bei einem fulltimejob). Ich hab letztes Jahr knapp über 500 gemacht, dieses werdens knapp unter 550 werden.

Meine Ziele beim IM kommen daher, dass ich von 10-19 Leistungssport Tischtennis gemacht habe (65-70kg), dann 8 Jahre nichts (80-85kg), dann 2 Jahre Kraftsport (85-90kg) und erst seit ich 30 bin - auf Anraten meines Kardiologen - Ausdauersport (wieder runter auf 72kg). Daher ich hab vor knapp 2 Jahren praktisch ohne Ausdauer - dafür mit leichter Herzverdickung mit reduziertem Schlagvolumen - begonnen (dafür konnte ich 140kg beugen - das kann ich jetzt nicht mehr - war aber eh ärmlich im Vergleich zu welchen mit Talent). Selbst wenn ich mich nicht um 1% verbessert hätte, wäre der Gewinn an Lebensqualität und Gesundheit Ertrag genug.

Ich versuch mein Bestes - mehr ist leider noch nicht drinnen. Ist aber mE ganz Anständig für gerade 2 Jahre Training, davon ein Jahr gesteuert, zB 10km Zeit (immer der gleiche Lauf):

1.5.02: 57:14
1.5.03: 45:07
1.5.04: 40:21

Denke, dass 8% KF für IM ziemlich optimal sind (siehe Mark Allen bzw. alle Top Leute heute - wobei die wenn eher noch drunter sind). Die Mär von der Fettreserve gilt nur für einige Österreicher, die trotz Toptalent, Topbetreuung und härtestem Training knapp hinter den besten Frauen und gerade noch knapp vor den besten Amateuren ins Ziel kommen.

Bin gegen das extreme Hungern, das dem Kopf nicht gut tut, aber es muss eh jeder seinen Weg finden ...

Matthias
19-05-2004, 06:47
Original geschrieben von adal
Normal trainieren ist für mich im Ironman Bereich 400-1200 Stunden, darunter ist mE zu wenig, darüber bringts auch bei Pros nicht mehr viel. Als Berufstätiger ist man mit 600 Stunden schon an der Obergrenze (bei einem fulltimejob). Ich hab letztes Jahr knapp über 500 gemacht, dieses werdens knapp unter 550 werden.

Also als normalen Trainingsaufwand kann man diese Spanne keinesfalls betrachten.
Du sprichst da vom Hobbetten bis zum Vollprofi! Das wäre eine seltsamste Auffasssung der Normalität (aber die ist ja eh relativ) ;)
Als Profi (was man als "normal" bezeichnen kann) brauchst unter 700h nix probieren, da bin ich fest überzeugt und habe dies auch von einige Trias so mitbekommen.

Darunter ist alles ambitioniert oder leistungsorientiert, wie das so schön formuliert wird.

Die 400er Grenze ist dann wohl nur noch reiner Hobbist! (nicht abwertende gemeint)

Ist aber im MTB/RR-Sport nix anderes!;)

adal
19-05-2004, 07:10
Original geschrieben von judma
Also als normalen Trainingsaufwand kann man diese Spanne keinesfalls betrachten.
Du sprichst da vom Hobbetten bis zum Vollprofi! Das wäre eine seltsamste Auffasssung der Normalität (aber die ist ja eh relativ) ;)
Als Profi (was man als "normal" bezeichnen kann) brauchst unter 700h nix probieren, da bin ich fest überzeugt und habe dies auch von einige Trias so mitbekommen.

Darunter ist alles ambitioniert oder leistungsorientiert, wie das so schön formuliert wird.

Die 400er Grenze ist dann wohl nur noch reiner Hobbist! (nicht abwertende gemeint)

Ist aber im MTB/RR-Sport nix anderes!;)

Normal im Ironmanbereich habe ich geschrieben. Und im Ironmanbereich ist das die Spanne.

Mit 400h kannst gerade finishen, mit 1200 gewinnen. Amateure werden selten viel mehr als 600 machen können bei einem fulltimejob. Profis sicher nicht unter 800 - da geb ich Dir recht und das nur auf der Kurzdistanz. IM-Profis unter 1000 Stunden glaub ich nicht. Gaube übrigens, dass man mit 400 gesteuerten Stunden sehr viel erreichen kann, allerdings darf man dann keine Minute verschenken (Mountainbikerunde ohne Pulskontrolle, Plaudern beim Laufen, Rennradl in er Gruppe). Bin mir sicher, dass ich von meinen 550 Stunden keine 400 im wirksamen Bereich trainier, obwohl ich recht konsequent bin.

Ich kenn einen, der so trainiert, der bringt mit ca. 600 Stunden fast Profileistungen.

Für mich wärs nix, ich würd die Freude dran verlieren. Ich glaub ich mach ca 80% richtig (aber selbst wenn mans zu 100% versucht trifft mans nur zu 90%), 1*/Woche mach ich aber ein reines Funtraining (Gruppenausfahrt, Mountainbiketour oder sowas) - das ist dann selten im richtigen Bereich.

Im Triathlon heissts leider oft, dass man alleine trainieren müsste um genau dem Plan zu folgen, das will ich nicht. Da riskier ich lieber, dass eine Ausfahrt weniger bringt, hab aber mehr Spaß dabei. Kommt auch auf die Entwicklungsstufe an - ich bin mit 2 Jahren ja ein Rookie, ich verbesser mich auch, wenn ich nicht 200% mach, später wirds dann schwieriger.

Hawaii
19-05-2004, 07:14
Die Frage ist, ob die Trainingszeiten sich nur auf Schwimmen-Radfahren-Laufen beziehen, oder ob andere Sportarten dazu zählen.
Vor allem wäre interessant wieviele Stunden Adal in Spitzenwochen trainiert bzw. in Regenerationswochen.

Iron Doc
19-05-2004, 09:02
Macht bitte keine Wissenschaft aus Eurem Hobby! Ich lehne mich jetzt mal hinaus und sage: Obwohl ADAL ein IM Rookie ist, wird er die Rookie Time von Irondoc aus dem Jahre 2001 (11:22) pulverisieren, wahrscheinlich 10:58 (1:15 swim, 05:30 Bike und 04:00 run und je 2:50 in T1 und T2, aber bitte ohne Deodorant und Kleenex und Haekle-Feuchttücher etc. und keine Wasserflasche zum Reinigen und keine Schinkensemmeln, sondern Powerbar-Plombenzieher auf den Caliente, kleine Flasche für Radtrikot mit Powerbar-Gel etwas verdünnt mit Wasser, Trinkflaschensystem statt Bikeboard Rucksack, Radschuhe am Bike und nicht absteigen, wenn die Blase voll ist, auf den first 90km ordentlich trinken, den Liter Schweißverlust durch das Schwimmen ordentlich ausgleichen und auf dem Rad nicht zu viel das schöne Rosental bewundern, sondern immer Druck (auch bergab) auf die Pedale, kleines Kettenblatt nur am Rupertiberg....und die ersten 10km nicht zu sehr angasen...und nicht 1l Flüssigkeit mit Trinkgurt mitschleppen...usw.
Have fun mates...

Hawaii
19-05-2004, 09:09
Hallo Irondoc!
Für mich war eine Schinkensemmel mit Gurkerl immer Nahrungsgrundlage am Bike.
Ich kann mich auch an Triathlonzeiten erinnern, da gab`s weder Powerbar noch Gatorade noch Supradyn etc.
Da war ernährungstechnisch die Banane das "Maß der Dinge". :)

Iron Doc
19-05-2004, 09:20
Nachtrag zur Vorbereitung:
Am Samstag am Abend nicht zu viel Essen, kein Müsli und andere schwerverdauliche Dinge in den letzten 4-5 Tagen, nur aufladen ohne Balast (je leichter desto schneller). Sonntag 03:30-03:45 aufstehen, 04:00 leichtes Frühstück (1 Kipferl mit Marmelade ohne Butter oder 1-2 Toastscheiben (nicht Schinken-Käse), dann nur Wasser bis 06:00; 06:00 eine halbe Banane und Beginn Wettkampfflüssigkeit zu trinken, 06:40 halber Plombenzieher, kein Aufwärmen, nur 10´ Einschwimmen, davon 1-2 Minuten Wettkampftempo.
Und den Tag genießen, ihr sollt Freude dabei haben und immer wieder bedenken, dass Ihr Privilegierte seid, deren Körper Euch erlaubt, eine solche Leistung zu erbringen.

Außerdem wird es draußen langsam warm und am 4.7. wird sicher der heißeste Tag des Jahres. Darauf müßt Ihr Euch einstellen, wenn es dann kühler ist, o.k., aber wenn Ihr bei der Vorstellung von großer Hitze Euch mental beeinflussen läßt, drückt das auf die Leistung. Die verbleibenden Wochen (nicht während des Taperns) Biken und Laufen bei größtmöglicher Hitze und alle Dinge während des Trainings üben. Wenn es kühler ist, eher eine Schicht mehr anziehen, um mit dem Schweißverlust umgehen zu lernen...

adal
19-05-2004, 09:30
Original geschrieben von Hawaii
Die Frage ist, ob die Trainingszeiten sich nur auf Schwimmen-Radfahren-Laufen beziehen, oder ob andere Sportarten dazu zählen.
Vor allem wäre interessant wieviele Stunden Adal in Spitzenwochen trainiert bzw. in Regenerationswochen.

Bei mir zählt jeder Ausdauersport und Krafttraining rein (also Skilanglaufen schon), aber nicht Fussball, Yoga oder dehnen.

Spitzenwochen neben dem Job 20-25, Trainingslager 30-35, Regenerationswochen um die 10.

adal
19-05-2004, 09:41
Original geschrieben von Iron Doc
Macht bitte keine Wissenschaft aus Eurem Hobby! Ich lehne mich jetzt mal hinaus und sage: Obwohl ADAL ein IM Rookie ist, wird er die Rookie Time von Irondoc aus dem Jahre 2001 (11:22) pulverisieren, wahrscheinlich 10:58 (1:15 swim, 05:30 Bike und 04:00 run und je 2:50 in T1 und T2, aber bitte ohne Deodorant und Kleenex und Haekle-Feuchttücher etc. und keine Wasserflasche zum Reinigen und keine Schinkensemmeln, sondern Powerbar-Plombenzieher auf den Caliente, kleine Flasche für Radtrikot mit Powerbar-Gel etwas verdünnt mit Wasser, Trinkflaschensystem statt Bikeboard Rucksack, Radschuhe am Bike und nicht absteigen, wenn die Blase voll ist, auf den first 90km ordentlich trinken, den Liter Schweißverlust durch das Schwimmen ordentlich ausgleichen und auf dem Rad nicht zu viel das schöne Rosental bewundern, sondern immer Druck (auch bergab) auf die Pedale, kleines Kettenblatt nur am Rupertiberg....und die ersten 10km nicht zu sehr angasen...und nicht 1l Flüssigkeit mit Trinkgurt mitschleppen...usw.
Have fun mates...

Danke für die Tips:

1. Wissenschaft aus dem Hobby - na ja - ganz frei davon bist aber auch nicht :D

2. unter 11:00 ist bei mir reine Theorie, da darf nichts schiefgehen. Mein Ziel bleibt <12:00

3. Schinkensemmel zu Mittag ist fix - vertrag ich gut am bike und irgendwas ordentliches braucht mein Magen

4. Trinkflaschensystem hab ich bereits getestet - melde ich zum Patent an. Statt der 171 g schweren Profile Originalhalterung aus 2 Klettbandeln und einem Hosengummi - hält bombenfest und klapperfrei <20g

5. Powerbar Riegeln werden in Oblaten eingeklebt und in kleine Teile geschnitten - das kommt in die Bentobox - funkt super - schon getestet - und pickt nicht

6. Ein kleines Problem bleibt da noch, ... na ja vielleicht kann ich mich überwinden, glaub aber nicht

7. Das Gelflascherl kommt ebenfalls in die Bentobox (Hammer Gel - die Powerbars dann beim Laufen)

Also meine Ernährung:

4:00 Frühstück mit Nudeln - Wasser bis 6:00 nach Gefühl
6:00 ganzer Powerbar - Wasser nach Gefühl
6:00-7:00 nix
T1 + 10 Minuten: Wasser zum Magenberuhigen
ab dann alle 40 Minuten entweder 1 Gel oder 1/2 Powerbar - zu Mittag ein Schinkensemmerl. Hydroplus - jede Menge ...

HAL9000
19-05-2004, 09:41
Original geschrieben von adal
... Spitzenwochen neben dem Job 20-25, Trainingslager 30-35, Regenerationswochen um die 10.
wie kommst du dann auf "nur" 500 stunden im jahr... :confused:

in spritzenwochen mache ich 15-17 stunden, trainingslager waren es
25. und ich habe voriges jahr trotz 0 stunden im oktober 497 stunden
zusammenbekommen... :)

CU,
HAL9000

Hawaii
19-05-2004, 09:45
Hallo Adal,
das klingt vernünftig. Dann wird es in Klagenfurt hoffentlich gut gehen.
wie sagt man so schön: hang loose
oder auch "aloha" (für die Hawaianer unter den Triathleten "wikiwiki")

Matthias
19-05-2004, 09:48
Original geschrieben von HAL9000
wie kommst du dann auf "nur" 500 stunden im jahr... :confused:

in spritzenwochen mache ich 15-17 stunden, trainingslager waren es
25. und ich habe voriges jahr trotz 0 stunden im oktober 497 stunden
zusammenbekommen... :)

CU,
HAL9000

Na ja, der adal ist halt a bissl jünger als du, Hal9000.... :D ;)

Aber Scherz beiseite, als Triathlet, grad im IM, mußt schon a solide GA antrainieren, wobei die Kraftkomponente auch enorm wichtig ist.

Hawaii
19-05-2004, 09:54
Meine IM Bestzeit im Jahr 1992 (10:02Std.) habe ich mit rund 570 Std. Vorbereitung innerhalb des Vorjahres erreicht.
Vor allem habe ich den Winter am Rad durchtrainiert.

HAL9000
19-05-2004, 10:11
Original geschrieben von judma
[B]Na ja, der adal ist halt a bissl jünger als du, Hal9000.... :D ;) ...
wlkikiv... :rolleyes: ;)

was hat das mit dem alter zu tun. seine beschriebenen wochenstunden
stehen nicht in relation zu den 500 stunden, die er voriges jahr trainiert
hat... - das habe ich gemeint... ;)

CU,
HAL9000

Iron Doc
19-05-2004, 10:12
Habe vor IM Kärnten 2003 (9:39.44-Age Group M45) 9 Monate lang zwischen 10 und 20h pro Woche trainiert, 2 Wo Trainingslager mit 33 und 29h. Heuer trainiere ich < 10h pro Woche und starte ein wissenschaftliches Experiment: Kann ich mit einem so geringen Trainingsaufwand, aber mit Gewichtsabnahme auf 73 statt 75kg (KF von 12.4% auf 9%) meine Leistung noch verbessern?? Was ist Eure Meinung??? Wenn das gelingt, werden alle Gurus (Gordos) verrstummen, die immer wieder die volumes beim IM Training betonen.

Hawaii
19-05-2004, 10:13
ja älter, desto schwieriger wird das Training aus vielerlei Hinsicht.
(Job, Familie etc.)

adal
19-05-2004, 10:19
Original geschrieben von HAL9000
wlkikiv... :rolleyes: ;)

was hat das mit dem alter zu tun. seine beschriebenen wochenstunden
stehen nicht in relation zu den 500 stunden, die er voriges jahr trainiert
hat... - das habe ich gemeint... ;)

CU,
HAL9000

Letztes Jahr waren meine Spitzenwochen unter 20h (ausser TL). Heuer bereite ich mich auf eine Langdistanz im Juli vor - da gibts einige Wochen >20h.

Danach nur Kurzdistanz etc. da gehts wieder runter.

Heuer werdens eh eher 550 werden.

adal
19-05-2004, 10:21
Original geschrieben von Iron Doc
Was ist Eure Meinung???

Ich glaub Dir die unter 10h / Woche nicht ... ;) oder meinst Du Durchschnitt, dann glaub ichs, was solls auch für einen Einfluss auf Deine IM Austria Zeit haben, wennst Dir zB den November frei nimmst und im August weniger machst.

Die Tartanbahnen haben übrigens ihre rote Farbe, weil sie sich fürs Tiefstapeln der Läufer über Ihre Trainingskilometer so schämen ... :D

Hawaii
19-05-2004, 10:32
Hallo Iron Doc,
was soll da wissenschaftlich sein?

Iron Doc
19-05-2004, 10:34
werde nach dem 4.7.meine Trainingsaufzeichnungen veröffentlichen, da ist nichts getürkt. Meine Devise für heuer lautet: Weniger, aber dafür hochqualitatives Training, kein Herumgurken, sondern einserne Diziplin im HF Bereich, der vom Trainer vorgegeben ist. Und Technikverbesserung in allen 4 Disziplinen....Ökonomie

Matthias
19-05-2004, 10:42
Original geschrieben von Iron Doc
Und Technikverbesserung in allen 4 Disziplinen....Ökonomie
4 Disziplinen im Triathlon? :confused:

Das mußt mir mal erklären.... :confused:

adal
19-05-2004, 10:46
Original geschrieben von judma
4 Disziplinen im Triathlon? :confused:

Das mußt mir mal erklären.... :confused:

Er meint die Ernährung ;) mit der 4. Disziplin.

Mit Ökonomie ist die Minimierung der verschwendeten Energie gemeint, daher Lauf- Schwimm und etwas Radtechnik (rundert Tritt).

Ist wirklich ein unterschätzter Faktor, ich hab eine gute Ökonomie beim Schwimmen, wenn ich langsam schwimm (2:05 / 100 m mit 120 Puls), durchs völlige Zusammenbrechen der Technik bei höheren Intensitäten sinkt die Ökonomie dramatisch ab (1:50 / 100 m mit 170 Puls).

Wenn ich meine Ökonomie beim WK Tempo (ca. 150 Puls) in die Richtung meiner langsamen Technik bring, schwimm ich 1:50 mit 150 Puls.

Hawaii
19-05-2004, 10:46
was soll das dann beweisen:
das man ein Jahr hart trainiert. Im darauffolgenden Jahr mit reduzierten Umfängen die Leistungsfähigkeit "einfrieren kann"?

Mit > 10h/Woche würde man jegliche Trainingstheorie- und praxis ad absurdum führen. Nicht nur im Triathlonbereich.

Matthias
19-05-2004, 11:23
Original geschrieben von Hawaii
Mit > 10h/Woche würde man jegliche Trainingstheorie- und praxis ad absurdum führen. Nicht nur im Triathlonbereich.
Na ja, du mußt schon nach Zielsetzung differenzieren.
Will ich unter die Top 30/40/50 oder nur unter 11 oder 12 Stunden. ;)

Hawaii
19-05-2004, 11:31
ich wage zu behaupten, dass mit max. 10 Trainingsstunden/Woche über einen Zeitraum von 7 Monaten keine Leistungssteigerung bei einer Tri-Langdistanz zu erwarten sein kann.
Vieleicht stagniert das Niveau bei streckentechnisch "leichten" Langdistanzen, wie z.B. Klagenfurt, Roth, Almere, Florida oder ähnlichen.

Bei Lanzarote, Embrun, Nizza oder vergleichbaren bist nach der Radstrecke "streichfähig".

Matthias
19-05-2004, 11:38
Original geschrieben von Hawaii
ich wage zu behaupten, dass mit max. 10 Trainingsstunden/Woche über einen Zeitraum von 7 Monaten keine Leistungssteigerung bei einer Tri-Langdistanz zu erwarten sein kann.

Ja klar, du kannst trotz max. Effizienz mit 10h niemals mit jemanden mithalten, der 18-20h Schnitt (auch "schlampig") trainiert.
Da sind vielleicht 2-4h Wochenschnitt übers Jahr gesehen Ersparnis drin, aber net mehr. :(

adal
19-05-2004, 11:52
Der doc wird Euch alle widerlegen, das Training wirkt erstens zeitverzögert, ausserdem 10h Durchschnitt, vielleicht ist da der November schon mit eingerechnet :-)

Und im November wird dann funmäßig gefahren - ist ja kein Training ;)

Hawaii
19-05-2004, 11:58
:l: wenn ich mit 10h/Woche unter 11Std. bleiben kann, fange ich wieder mit Triathlon an :s: :D

Iron Doc
19-05-2004, 12:28
laß Dich überraschen, wenn ich mich verbessere, berate ich Dich.
Wie ADAL schreibt- 4th discipline = nutrition
und die 5th discipline = familiäres Umfeld/Job etc. (was bringen mir 15-20 Stunden pro Woche, wenn ich die mit schlechtem gewissen meiner Familie gegenüber herunterspule, mich schlecht fühle und spüre, dass ich alles. für das ich Verantwortung habe, vernachlässige!!!

Also ich behaupte, beim IM gibt es mindestens 5 Disziplinen.

Und die 6th discipline?

Die medizinischen Werte müssen stimmen: Wenn Du genetisch einen Hämatokrit von 45 erreichen kannst, weil das von der Deiner Natur so vorgegeben ist und Du dann mit einem Hkt von 39 und Eisenmangel (zB.Ferririn < 20) in der Gegend herumfährst, dann verstehst Du, was die 6th discipline ist.

Also Iron Doc behauptet: Man muß die 6 Disziplinen verfolgen

Hawaii
19-05-2004, 12:31
EPO?

Matthias
19-05-2004, 12:39
Original geschrieben von Hawaii
EPO?
:rofl::devil:

Na ja, bis 50 kommst auch ohne Mittelchen und ohne Höhentrainingscamp. ;)
Sicherlich mag die Genetik da mitspielen, aber das sind ganz andere Parameter noch viel entscheidender!

cyborg
19-05-2004, 12:46
ad Qualität vs. Quantität:

2002 habe ich mit insgesamt 440 Std. (ca. 8,5 Std/Woche) beim IMA in 10:30 gefinisht. Mein Lauftraining hat sich um ca. 30% reduziert. Dafür war ich aber um einige Minuten auf 10Km schneller .

ad: 5th discipline:

aus dem Grund habe ich meine Teilnahme 2003 abgesagt. Ich werde auch die nächsten Jahre für die Kurzstrecke trainieren (reduzierter Umfang, höhere Intensität). Ich wollte einfach nicht mehr mit schlechtem Gewissen trainieren und meine Familie vernachlässigen. Ich werde es in Zukunft tun, denn auch ich träume von einem Start in Kona.

ad 4th discipline:

das nehme ich in letzter Zeit immer ernster.

:hut:
cyborg

adal
19-05-2004, 13:31
Original geschrieben von Iron Doc
Die medizinischen Werte müssen stimmen: Wenn Du genetisch einen Hämatokrit von 45 erreichen kannst, weil das von der Deiner Natur so vorgegeben ist und Du dann mit einem Hkt von 39 und Eisenmangel (zB.Ferririn < 20) in der Gegend herumfährst, dann verstehst Du, was die 6th discipline ist.

Da haben wir etwas andere Ansichten und dabei bleibts auch. Ich lass meine Werte regelmäßig (auch schon zu unsportlichen Zeiten) 2*/Jahr checken, aber was auch immer - solange ich gesund bin wird da nichts manipuliert. Zum Glück war mein Hämatokrit noch nie unter 48, meist sehr knapp unter 50. Alle anderen Werte ebenfalls im grünen Bereich - gesünder als gesund ist krank.

Ich hab zwei schwere Krankheitsfälle in der Familie, die müssen Hormonen (Epo und Insulin) zuführen, als Gesunder ohne Profiambitionen (daher ohne damit sein Einkommen zu bestreiten) ist das meines Erachtens WAHNSINN!

Wobei ich Doping völlig anders sehe als Du, die WADA ist mir persönlich s*)(/&& egal - sehe absolut nicht ein, warum ich ein gutes und hochwirksames Medikament wie Neocitran gegen Verkühlung nicht einnehmen soll (die aufputschende Wirkung des (Pseudo)Ephedrins wird bei einem Medikament, das am Abend genommen wird wohl die Leistung nicht steigern), ein potentiell gefährliches aber ok ist, wenns nicht auf der blöden Liste steht.

Ich nehme Medikamente jedenfalls ein wenn ich krank bin, Supplemente wenn die Ernährung nicht vollständig ist und aus.

Aber ich hab bereits eine Wette laufen, dass es auch ohne 6th discipline in 10 Jahren unter 10 Stunden geht (siehe Ziele) - natürlich entsprechend langsamer.

Wenn ich Dir dann auch noch sage, dass ich bis auf 4 Sackerln Neocitran und einmal 3 Wochen agopton (Magensäurehemmer) in den letzten 5 Jahren nur homoöpathische Medikamente genommen hab :eek:

Matthias
19-05-2004, 13:48
Original geschrieben von adal
Wobei ich Doping völlig anders sehe als Du, die WADA ist mir persönlich s*)(/&& egal - sehe absolut nicht ein, warum ich ein gutes und hochwirksames Medikament wie Neocitran gegen Verkühlung nicht einnehmen soll (die aufputschende Wirkung des (Pseudo)Ephedrins wird bei einem Medikament, das am Abend genommen wird wohl die Leistung nicht steigern), ein potentiell gefährliches aber ok ist, wenns nicht auf der blöden Liste steht.

Ich nehme Medikamente jedenfalls ein wenn ich krank bin, Supplemente wenn die Ernährung nicht vollständig ist und aus.
[...]
Wenn ich Dir dann auch noch sage, dass ich bis auf 4 Sackerln Neocitran und einmal 3 Wochen agopton (Magensäurehemmer) in den letzten 5 Jahren nur homoöpathische Medikamente genommen hab :eek:
Na ja, die WADA will sich halt so gut es geht absichern. Eigentlich sind alle Dopingmittel Medikamente, die die Sympomatik der Krankheit mindern sollen oder ein Defizit ausgleichen versuchen (z.B. Wachstumshormone)
Aber ein paar kluge Köpfe sind halt auf die Idee gekommen, das zu mißbrauchen. :mad: :rolleyes:

Aber es ist überall so: die Allgemeinheit wird dafür bestraft, weil ein paar Idioten einen Mißbrauch begehen. Beispiele gibt es endlos viele. :( ;)

Iron Doc
19-05-2004, 14:12
Die 6th discipline ist nicht Doping, sondern Sportmedizin. Doping wäre die 7th discipline für die, die mit Sport ihr Geld verdienen müssen oder wollen.

Eine genaue sportmedizinische Kontrolle der Blutwerte und das Feststellen von Mängeln, hat nichts mit Doping zu tun.

Das ist nämlich genau der Wahnsinn, den ich aufzeigen möchte, dass Menschen, die durch sehr vieles Trainieren (Schwitzen, mikroskopische Verluste von Blut im Darm und über die Nieren) Blut verlieren, glauben, sie könnten ihr durch Eisenmangel verursachtes schlechtes Blutbild mittels unerlaubter Mittel verbessern. Und das passiert nur leider all zu oft....

www.99ers-moedling.at (http://)

adal
19-05-2004, 14:58
Original geschrieben von Iron Doc
Eine genaue sportmedizinische Kontrolle der Blutwerte und das Feststellen von Mängeln,www.99ers-moedling.at (http://)

Da sind wir uns eh einig, das mach ich ja auch. Aber gesünder als gesund ist krank und solange alle Werte im grünen Bereich sind, ist es für mich auch Doping, an Einzelparametern zu drehen, selbst wenns mit Mitteln passiert, die nicht auf der Wada Liste stehen.

Wobei Blutbild ist für mich sowieso allgemeine Gesundheitsvorsorge.

Wobei einen Eisenmangel sieht ein guter Allgemeinmediziner auch ohne Untersuchung (Haut, Zunge ansehen) und einer, den wir beide kennen hungert sich gerade dort hin.

Matthias
19-05-2004, 16:13
Original geschrieben von adal
Wobei einen Eisenmangel sieht ein guter Allgemeinmediziner auch ohne Untersuchung (Haut, Zunge ansehen) und einer, den wir beide kennen hungert sich gerade dort hin.
Also den Allgemeinmediziner (Kassenarzt bzw. ohne "Zusatzqualifikation") zeigst mir, der einen Eisenmangel so sieht (ohne Blutbestimmung). ;)

adal
19-05-2004, 16:29
Original geschrieben von judma
Also den Allgemeinmediziner (Kassenarzt bzw. ohne "Zusatzqualifikation") zeigst mir, der einen Eisenmangel so sieht (ohne Blutbestimmung). ;)

Guter Allgemeinmediziner ohne Zusatzqualifikation auf Kassa ... Oxymoron. Hast Recht - den kanns nicht geben.

Iron Doc
20-05-2004, 09:47
Trust me ADAL, I´m a professional. Beim Hinschauen (Nägel, Lippen)kannst gehörig daneben liegen. Ich habe tagtäglich beruflich damit zu tun, das funktioniert nicht....