PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mit dem SInglespeed von Graz ans Meer



flom
01-03-2015, 09:45
Hey Leute,

hab mir gedacht es müsste doch eine Route geben, von Graz an die Slowenische Küste, die mit einem Singlespeeder zu bewältigen ist. Hat da wer von euch Erfahung oder Tipps für mich. Sollten maximal 3- 4 Tage Fahrzeit sein.
bin dankbar für jede anregung...

Mfg Flo :wink:

Golo
02-03-2015, 17:56
Bleibt wohl nur die alte Triesterstraße, die allerdings nach Maribor ein paar gemeine Hügel hat. Dann kommen nur mehr zwei Anstiege : der Paß vor Ljubljana (oben gibt's legendäre Krapfen zur Stärkung) und auf den Karst vor Postojna. Irgendwo in den Tiefen des BB müßte noch mein Bericht von der Fahrt Wien - Triest im Nov. vor zwei oder drei Jahren zu finden sein....

Gute Fahrt !

Ran
02-03-2015, 19:32
da: http://bikeboard.at/Board/showthread.php?173458-Wien-Triest-auf-historischer-Strecke&highlight=

NutzSportRadler
16-03-2015, 01:46
Hallo Flo,
alle graZIBor-Fahrerinnen (der SuperTouristGroup) wissen dass sich G - MB locker mit SSp/FG ausgeht.
Wildoner Berg kann man (muß aber nicht da SSp-tauglich) gemütlich am R2 entlang der Mur umfahren, bzw ist es sowieso schöner die fade, verkehrsreiche B67 zu meiden.
Zur Grenze A-SLO geht es leicht bergauf (sag ich nur der Vollständigkeit wegen).
In Strihovec biegen die HeldInnen der SuperSportGroup rechts ab und nehmen den Radweg D-1 (eine Nebenstraße), nur eine handvoll schafft schaltlos 'die Mauer von Strihovec', dann geht es verkehrsarm aber mit Grundrauschen der nahen Autobahn bis zum riesigen Verteilerkreis Pesnica.
Die SupertouristGroup blieb auf der 437 und kommt auch zum gr Verteilerkreis.
Der wird mit jedem Fahrradtyp am radweg D-1 unterfahren, leider ist das 'Mausloch' unter der Autobahn durch nicht beschildert, also an Verlauf auf OpenStreetMap (Cycling) halten. Jetzt gibt es wirklich einen Anstieg bevor es nach MB runter geht. Anm: Den ist bei graZIBor 2015 sogar der ca 10 jährige Hagen durchgefahren!

Für mich wird es erst nach MB anstrengend, und zwar die Hügel in der Gegend Slov Bistrica. Habe die als anstrengend in Erinnerung, aber das ist schon etliche Jahre her als ich noch gar keine Grundlagen hatte. Die Anstiege sind echt giftig.
Auch vom Süden her als ich zwar zugegebenermaßen schon müde war, aber schon etwas Langstreckenerfahrung besaß. Seit damals wählte ich immer andere - nicht unbedingt leichtere - Varianten in die Stmk.
Ab Franolovo fällt es bis Celje, bzw dort ist es wieder recht flach, der Anstieg auf den Trojane könnte sich mit SSp ausgehen - bin ich aber schon sehr lange nicht mehr gefahren, die letzten 2km schätze ich aber heftig ein.
Ab dann ist es echt easy und ab ca Logatec geht es zwar lange und wiederholt aber nur mäßig bergauf, schließlich war das früher DIE Straße nach Triest. Die Serpentinen rauf vor Postojna dürften anstrengend aber fahrbar sein.
Ab Kozina hast dann einen Dauergrinser und rollst fast nur bergab bis ans Meer, herrlich!

Ich hab voriges Jahr ein Experiemnt gewagt und bin von Porec/HR (ca 06:00) bis rauf auf den Trojane (~14:00 hab ich im Kopf) ohne absteigen mit einem Stahl-SSp mit Leichtgepäck und 37-622 SportContact-Reifen gefahren, Pause in Postojna und bald nach LJ, aber bergauf nie abgestiegen zum Schieben oder Kreislauf beruhigen, war alles unkritisch zu fahren --> ich denke ab Celje wird es auch umgekehrt sicher klappen.
Bei Aufteilung auf 3-4 Tage sehe ich überhaupt kein Problem.
Bis auf den Sememring (~2km von der Norseite) könntest du schon in W mit Ssp wegfahren, G - W geht sich mit SSp jedenfalls aus.

lg
»Horst

flom
17-03-2015, 23:48
cool vielen Dank für die Info... Naja bis auf mich sind es allerdings nur kurzstrecken Stadtradfahrer. Passau Wien war ja kein Problem, da es durchgehend Eben war. werd mich wohl noch genauer damit auseinandersetzen müssen :D
Wie fährt man denn am besten Wien- Graz mit SSP? bin nämlich immer auf der Suche nach netten SSP ausflügen :)
mfg Flo

NutzSportRadler
18-03-2015, 00:39
Hallo Flo,
ich bin bis jetzt erst 2x nach Wien geradelt, beidemal zu einer Hauptversammlung von ARGUS Österreich --> wollte/sollte termintreu ankommen.
Bei der ersten Fahrt mit dem Brevetrad (Gänge sonder Zahl, schwer) wollte ich den den EV9 und den damals neu eröffneten Pittentalradweg antesten, hab den Schlenkerer über Sebersorf - R12 - Wechsel unterschätzt. Nach Rumgeeier (diese typischen Bummelumwege auf touristischen Radwegen) auf der NÖ-Seite wg Termindruck (ich glaub ab Ende Piestingtalradweg) entnervt auf die B17 gewechselt und hab das zu meiner großen Überraschung nicht als Zumutung erlebt (im Nordosten Stmk hab ich schon genug Naturidylle inhaliert, es war Erntezeit und herbstlich warm). Verkehr war für mich (an diesem Tage) nicht sonderlich störend bzw Bundestraße hübsch breit, ich glaube bei etlichen der vielen Ampeln litt ich an Farbenblindheit - jedesmal aus dem Rythmus kommen...


Beim zweiten Mal gleich die B17 ins Konzept mitaufgenommen und auch wieder für ok befunden, wieder holte ich die Glücksmomente auf der steirischen Seite weil ich den Wechsel ohne Absteigen geschafft habe (dank Bogerlfahren auf der breiten, quasi verkehrsfreien Piste).

Mürztalradweg ist fein und durchwegs zügig zu befahren, v.a. bei Kapfenberg (Hügel!) eine echte Alternative (Ruhe&Romantik!).

Die L121 zw Bruck und Frohnleiten ist fast verkehrsfrei, fast alles perfekt asphaltiert, eine Strecke so richtig zum meditaiven Dahingleiten/-pressen (in beide Richtungen). Der R2 aber leider gerade in diesem Bereich auch wunderschön (mit ein paar giftigen ganz kurzen Anstiegen und etlichen Schikanen mit eklatantem Schwungverlust)
Frohnleiten - G ist der R2 auf rechter Murseite schöner (kl Anstiege), die L121 Friesach - Gratkorn - Graz aber öd wg Kfz-Verkehr.

Also in NÖ kann ich dir nix Spannendes anbieten, im Mur-Mürztal kannst nicht viel falsch machen.
gn
»Horst

EDIT: Der G-W-mit-SSp-Link mit Kommetaren von damals (wie ich grad sah) http://www.gpsies.com/map.do?fileId=zmwdpxwsfiktwgps