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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Nach der Reise ist vor der Reise - ab nach Malaga



Golo
28-01-2016, 11:31
Hallo Leute ! Ich fliege morgen mit meinem alten Mitstreiter Markus nach Malaga (mit dem Brevet-Rad) und wir werden von dort eine Tour unternehmen - wahrscheinlich unter Einbeziehung von Nordmarokko - dort war der Markus noch nicht und wer weiß wie lange man dort noch radeln kann... aber im Prinzip sind wir für alles offen, die Algarve ist ja auch nicht weit...

Sollten wir auf WLAN stoßen werde ich wieder von unterwegs berichten.

NoDoc
28-01-2016, 13:59
Alles Gute und es sei dir gegönnt, aber nur eine Frage auf den Weg: Wievíele Monate Urlaub hast du so im Jahr?:wink:

thingamagoop
28-01-2016, 17:13
Ich freu mich wieder auf die Bilder.
Viel Spaß!

Golo
30-01-2016, 07:49
@Nodoch : mit dem gesetzlichen Höchstansprüchen und Einarbeitungsmöglichkeiten komme ich halbwegs aus...

Der Flug über Rom war problemlos und die Kartons sind unbeschadet angekommen.

Golo
30-01-2016, 08:53
Rad zusammenbauen im 5. Stock mit schöner Aussicht. Wir sind die Jüngsten im Hotelr und haben uns zu Beginn der allabendlichen Pensionisten-Disko fluchtartig auf das Zimmer zurückgezogen. Jetzt geht es einmal nach Ronda - die Straßen sollten nach dem nächtlichen Gewitter aufgetrocknet sein.

Golo
30-01-2016, 19:49
Sehr schönes Wetter und nette Landschaft - nach Verlassen des Großraums Malaga radeln wir fast verkehrsfrei.

Golo
30-01-2016, 19:54
Wir fahren durch das gleiche Tal das ich vor ein paar Jahren mit dem Bike gequert habe - imposante Felsen.

Golo
30-01-2016, 19:59
Da die direkte Verbindung etwas zu kurz ist machen wir ein paar Schleifen und treffen so zufällig auf den sehenswerten Ort Senetil, dessen Häuser teilweise direkt in die Felsen gebaut wurden.

Golo
30-01-2016, 20:03
Nach Ronda sind es nur mehr ein paar km und so beenden wir die erste Etappe nach 134 km mit 2000 HM - wir sind 700 m über dem Meer.

Golo
30-01-2016, 20:07
Bei der Abendrundfahrt darf die Fahrt über die imposante Brücke nicht fehlen.

NoFatMan
30-01-2016, 20:15
Bild 19 ist der Caminitio del rey , oder

Wenn der wieder eröffnet wird, muss ich hin.

Insgesamt eine super Gegend

Golo
30-01-2016, 22:48
Ja ist er und er ist auch in Betrieb waren einige Leute unterwegs

tenul
31-01-2016, 08:27
Sehr sehr schön, das Mediterrane!
Von der Optik und Anmutung her ein ziemliches Kontrastprogramm zum MM-Abenteuer. :)

Gesendet.

Golo
31-01-2016, 20:30
Wir sind heute die - am Sonntagmorgen fast unbefahrene - Panoramastrasse zur Küste mit schönen Ausblicken bei besten Bedingungen abgefahren.

Golo
31-01-2016, 20:38
Bei 6 Grad gestartet aber es wurde rasch wärmer und in Küstennähe eine Menge Störche die zu faul zum Weiterflug waren. Gibraltar - das wir schon 60 km vorher von den Bergen gesehen hat - sollte man einmal gesehen und beradelt haben.

Golo
31-01-2016, 20:43
Das ist wirklich ein spezieller Ort - very british und mit Grenzkontrolle. Eine Straße führt um den Felsen herum, wenigstens ist kein Linksverkehr.

Golo
31-01-2016, 20:50
Für die Zufahrt muss das Flugfeld überquert werden - wenn eine Maschine startet muss der Verkehr warten. Die Fahrt zur Fähre nach Alcesiras ist auf der Schnellstraße noch immer nicht erquicklich aber dank der rücksichtsvoll span. Autofahrer kein Problem. Mit 35 Euro ist die Überfahrt nach Ceuta kein Geschenk - wenigstens ist das Rad umsonst. *Wir haben die Etappe nach 142 km mit 1100 HM beendet.

LXB
31-01-2016, 22:05
Bild 19 ist der Caminitio del rey , oder


yesss, El Chorro. Super zum Biken, bin übernächste Woche dort und freu mich schon soooo.

NoDoc
01-02-2016, 07:16
Wieder mal fantastische Bilder von euch. Danke und weiterhin gute Fahrt und viel Platz auf euren Speicherkarten!!!

Golo
01-02-2016, 19:35
Aufbruch - nach Besichtigung der alten Festung - mit der Umrundung von Ceuta. Mit EU - Pass ist die Grenze kein Problem, für alle anderen trifft das nicht zu.

Golo
01-02-2016, 19:49
Die Grenzbefestigungen hätten Honecker gut gefallen - uns gefallen die ersten 40 km auf perfektem Asphalt bis Tetouan. Der Verkehr ist auf der parallelen Autobahn. Für einen Café im Zentrum muss Zeit sein.

Golo
01-02-2016, 20:09
Wir folgen der Küste nach Osten. Die Straße ist großteils neu trassiert und asphaltiert, hat aber - verglichen mit meinen früheren Befahrungen - auch mehr Verkehr. Auch Oued Laou ist nicht mehr wiederzuerkennen und hat sich zur Kleinstadt mit Infrastruktur gemausert. Wir halten ein paar Buchten weiter in Stehat - das Hotel ist geschlossen aber die Gendarmerie vermittelt uns ein Privatquartier. Ausgelastet sind wir noch nicht aber eine Weiterfahrt ist angesichts der ungewissen Übernachtungsmöglichkeiten nicht sinnvoll. So sind es 124 km mit 1300 HM.

Golo
02-02-2016, 20:30
Angesichts der heutigen etwas heftigen Etappe sind wir früh aufgebrochen - und es war gut so denn wir kommen wegen der zu sammelten HM nur langsam voran.

Golo
02-02-2016, 20:46
Bis Jebha ging es wie gestern weiter - Berg rauf zur Bucht runter und das ganze wieder von vorne. Dann verlassen wir die Küste um mehrere Pässe (der höchste 800 m) zu überqueren. Die neue Straße ist angenehm zu fahren wurde aber ziemlich rücksichtslos ins Gelände gebaut - ganze Berghänge wurden so umgestaltet.

Golo
02-02-2016, 20:59
Wir erreichen Al Hocemina erst in der Dunkelheit - nach 164 km mit 3500 (!) HM. Da die Stadt direkt in die Felsen gebaut wurde (und es keine Uferstrasse gibt ) mussten wir auch im bebauten Gebiet noch beträchtliche Höhenunterschied überwinden bis wir im Hotelrestaurant die vielen verlorenen Kalorien wieder auffüllen können.

Golo
03-02-2016, 21:19
Ein Stück müssen wir auf gleicher Straße zurück - und sehen Al Hoceminas blaue Taxis von oben. Anfangs kommen wir auf guter Straße flott voran - bis die erste Höhenstufe des Tages in weiten Kehren erklommen wird. Auch heute wieder ideale Bedingungen.

Golo
03-02-2016, 21:38
Wir überqueren das Rif-Gebirge Richtung Süden. Obwohl kaum Verkehr wird die Straße fast auf ganzer Länge neu gebaut, was für uns eine Mischung aus Schotter aber manchmal auch perfekten Asphalt bedeutet. Höchster Punkt auf 1450m. Wir erreichen das belebte und sympathische Taza knapp vor Einbruch der Dunkelheit nach 160 km mit 2300 HM.

michlk
04-02-2016, 07:51
Dauernd diese Fotos mit blauem Himmel sind scho fast fad!..... ;)

lg auch an den Markus - warum hat er nicht den neuen Untersatz gewählt? - doch der Packlträger zu spät gekommen?

riffer
04-02-2016, 10:37
Die Reise und die Fotos sind genial :love: - nur eine Bitte: Eine der verwendeten Kameras/Handys hat scheinbar auf der Linse eine Verschmutzung, weswegen mich manche Bilder mich zunächst an meiner Sehschärfe zweifeln ließen... :wink:

tenul
04-02-2016, 11:23
Eine der verwendeten Kameras/Handys
weil Gerold auch mit so einem riesigen Kameraarsenal unterwegs ist .... :D


hat scheinbar auf der Linse eine Verschmutzung,
:ueroll: Da ist wohl mal die Handoptiky in der Trikottasche angelaufen.

Golo
04-02-2016, 19:21
@michlk : Markus hat sein Bianchi revitalisiert weil nicht sicher war ob sich die Reparatur *des Planetx ausgeht.

Das erste Bild zeigt unser (passables) Hotel. Bei den HM hier kann die Linsen der im Trikot aufbewahrten Kamera schon schweissverklebt sein - obwohl es heute gemütlicher wurde. Weil unsere Wäsche erst um 10 abzuholen war konnten wir noch die touristenlose Medina von Taza durchwandern.

Golo
04-02-2016, 19:37
Eigentlich wollten wir eine Runde über die Berge fahren - das haben wir aber wegen des Nebels gecancelt. Die Hauptstraße bot perfekten Asphalt und wegen des fast stürmischen Rückenwindes waren wir in Rekordzeit in Fes angekommen - wenn wir nicht auf eine Nebenstraße abgebogen wären.

Golo
04-02-2016, 19:53
Deren schlechter Asphalt hält uns ziemlich auf. Die Landschaft ist meist öde - braune Felder wie im Weinviertel im Spätherbst, kurz vor Fes wird es wieder interessanter. Wir beziehen ein vorgebrachten Riad in der Medina - selbige ist wegen der engen Gassen nicht gerade radfreundlich. 115 km mit 1300 HM.

Sumpfine
04-02-2016, 22:59
Danke für die Bilder und Berichte, a Traum eure Reise!

NoDoc
05-02-2016, 09:24
Bild 18: Schön bunt die Straßenränder...

michlk
05-02-2016, 11:45
Bild 18: Schön bunt die Straßenränder...

Ja, das ist wirklich ein Problem - ich war 2008 in Marokko und da wars schon schlimm - gebessert hat es sich scheinbar zwischenzeitlich nicht wirklich... :-(

Golo
05-02-2016, 19:09
Andererseits sieht man in Nordmarokko eine Menge Strassenkehrer auch die Müllabfuhr per Esel funktioniert in der Medina - siehe Foto. Wegen dem späten Frühstück bin ich noch eine Runde spazieren gegangen und habe ein paar Fotos gemacht.

Golo
05-02-2016, 19:22
Eigentlich ist Fes eine recht angenehme Stadt -auch die Anmache durch Händler und Bettler hält sich in akzeptablen Grenzen Am Morgen war das Wetter recht schön und so sind wir in den mittleren Atlas aufgebrochen.

Golo
05-02-2016, 19:32
Ich kann mich nicht erinnern je so anstregubgslos auf 1900 m raufgeradelt zu sein - die Straße steigt nie über 4-5 %. Auf der ersten Passhöhe hat man einen schönen Blick auf die Gipfel des Atlas.

Golo
05-02-2016, 19:40
Oben radeln wir dann immer zwischen 1500 und 1900 m Höhe - teilweise wird aufgeforstet, die meiste Zeit geht es aber durch kahle Steinwüste.

Golo
05-02-2016, 19:49
Übrigens - der Straßenbelag ist bis auf die gestrige Nebenstraße durchwegs rennradtauglich. Da es aber zugezogen hat und sogar leicht zu tröpfeln beginnt halten wir im marokkanischen Wintersportzentrum Ifrane - allerdings weit und breit kein Stäubchen Schnee. Wir sind 110 km gefahren, 1900 HM bergauf (aber nur 400 m bergab).

Golo
06-02-2016, 20:25
Ein Wintersportort nahe der Steinwüste - noch dazu ohne Schnee - hat etwas Eigenartiges. Auch die Architektur ist strange; wir logierten jedenfalls im Hotel "Charmonix".

Golo
06-02-2016, 20:34
Erster Stopp im netten Azrou dann weiter über Nebenstraßen durch das Atlas Gebirge. Heute lässt der Belag Wünsche offen, dafür fast kein Verkehr.

Golo
06-02-2016, 20:41
Karge Steinfelder wechseln mit Zedernwäldern - eine interessante Kombination.

Golo
06-02-2016, 20:48
Wir bewegen uns bis zur letzten Abfahrt immer zwischen 1300 und 1700 m Höhe. Dörfer gibt es hier oben nur wenige, dafür viele Schafherden.

Golo
06-02-2016, 20:57
Einziger größerer Ort in der Gegend - und damit logisches Ziel - ist das deutlich tiefer gelegene Khenifra.

Golo
06-02-2016, 21:09
Völlig überraschend ist der Ort auch Ziel eines Radrennens. Für uns waren es gemütliche 130 km mit 1600 HM.

Golo
07-02-2016, 20:01
Langsam müssen wir uns mit der Rückfahrt anfreunden - bei diesem guten Wetter kriege ich Lust weiter nach Süden zu fahren, Marrakesch und der Hohe Atlas ist nur mehr 400 km entfernt. Aber wir drehen nach der Besichtigung der alten Steinbrüche um und nehmen die direkte gut ausgebaute Straße nach Meknes.

Golo
07-02-2016, 20:09
Wir sind heute eine Etage tiefer - so zwischen 800 und 1000 m unterwegs und es ist spürbar wärmer als in den letzten Tagen.

Golo
07-02-2016, 20:18
Lavazza in der Steinwüste ist natürlich eine freudige Überraschung. Da es meist bergab geht und auch wegen der guten Straße sind wir um einiges flotter als an den Vortages. Man beachte den zweistöckigen Kuhtransporter! Kurz vor Meknes geraten wir noch in eine Radausfahrt der Locals.

Golo
07-02-2016, 20:28
Zuerst geht es sehr gemütlich dahin bis jemand vorne das Tempo anzieht und das Feld sprengt. Gutmütig wie ich bin verpasse ich den Anschluss weil ich zwei Nachzügler in den Windschatten nehmen will. Nach ein paar km ist die Hartz auch schon vorbei alle warten zusammen und wir verabschieden uns - nachdem wir von allen fotografiert wurden.

Golo
07-02-2016, 20:35
Wegen der frühen Ankunft nach 133 km mit 850 HM bleibt noch Zeit für einen Stadtbummel und für einen Friseurbesuch.

Bikerjenny
08-02-2016, 15:11
Wegen der frühen Ankunft nach 133 km mit 850 HM bleibt noch Zeit für einen Stadtbummel und für einen Friseurbesuch.


... sehr mutig - Respekt:toll: (Gemeint ist explizit der "Friseurbesuch") Naja - Helm auf und Augen zu!

PS: Danke für die tollen Eindrücke die via Bildberichte in unsere WZ gelangen:bounce:!
Wünsche noch einen schönen Aufenthalt während der Marokko-Rundreise und vor allem gesunde Heimkehr! Lieben Gruß!

Golo
08-02-2016, 18:50
Wieso mutig ? Johanna wird von meinem neuen Kurzhaarschnitt begeistert sein. Ich gehe auf Reisen immer zum Friseur. Allerdings habe ich hier mit umgerechnet 3 Euro den fünffachen Preis von meinem letzten Haarschnitt in Myanmar bezahlt...

Wir haben heute eine - im Vergleich zu den Vortagen - unspektakuläre Überstellungsetappe nach Ouzanne runtergekurbelt.

Golo
08-02-2016, 19:03
Ein kurzer Blick auf den Wallfahrtsort Moulay-Idriss und auf die daneben liegenden Ausgrabungen von Volubis müssen sein. Sonst ging es reicht flott durch zunehmend grüner werdende Landschaft nach Norden. Flotte 134 km mit 1300 HM - wegen der frühen Ankunft können wir endlich wieder Wäsche waschen lassen.

tenul
09-02-2016, 10:56
Johanna wird von meinem neuen Kurzhaarschnitt begeistert sein. Ich gehe auf Reisen immer zum Friseur. Allerdings habe ich hier mit umgerechnet 3 Euro den fünffachen Preis von meinem letzten Haarschnitt in Myanmar bezahlt...
Na, da bin ich mal sehr gespannt :D


Völlig überraschend ist der Ort auch Ziel eines Radrennens.
Ich hab übrigens auf Strava (http://www.strava.com/activities/487431052) die Daten des Radrennens gefunden.
Zusätzlich zur Strecke finden sich dort auch ein paar interessante Fotos, die dem Ganzen jedenfalls einen recht ambitionierten Anstrich geben.

Golo
09-02-2016, 17:09
Das Hotelangebot in Ouzanne ist noch verbesserungswürdig - wenigstens war es billig... Zur Frustbewältigung haben wir gleich via booking in Tetouan ein Luxushotel (selbige kosten abseits der absoluten Hotspots so viel wie bei uns eine Absteige) gebucht. Hat sich aber insofern als Fehler erwiesen, weil wir heute noch einige km machen hätten können.

Golo
09-02-2016, 17:18
Egal - so konnten wir stressfrei die nette Landschaft genießen. Chefchauen ist immer wieder sehens- und einen Imbissstop wert.

Golo
09-02-2016, 17:23
Mit der Auf- und Abfahrt nach Chefchauen waren es heute 130 km mit über 1500 HM. Da sich das Wetter morgen verschlechtern soll (wir sind ja ziemlich verwöhnt vom Wetter auf der bisherigen Fahrt) ) ist der weitere Plan noch offen.

Golo
10-02-2016, 19:43
Die Wettervorhersage (und das tatsächliche Wetter bestätige die Entscheidung ) ließen uns auf die Fahrt nach Tanger verzichten - wir radelten via Ceuta nach Torremolinos zurück (und sind nur unwesentlich nass geworden ). Der starke Südwestwind half uns trotz Fährfahrt und Zeitverschiebung dabei noch vor der Dunkelheit anzukommen (165 km mit 750 HM ). Morgen soll es auch hier regnen aber wir werden uns schon beschäftigen.

Fotos gibt es nur wenige - die 4spurige spanische Küstenstreifen führt fast durchgehend durch verbauten Gebiet und schöne Ausblicke auf das Meer sind rar.

Golo
10-02-2016, 19:53
Noch ein abschließendes Wort zu Marokko : durchaus auch zum Rennradeln geeignet. Die Straßenqualität macht erstaunliche Fortschritte, die Verkehrsteilnehmer sind recht angenehm und Unterkunft und Verpflegung sind nur in abgelegenen Gegenden ein Problem. Ich kann die von uns gefahrene Runde durchaus zum Nachradeln empfehlen - würde aber noch Tanger mitnehmen weil die Stadt einfach sehenswert ist. Sowohl von Tanger als auch von Ceuta verkehren die Fähren auch jetzt in der Nebensaison stündlich.

Das letzte Bild des Tages wurde kurz vor Torremolinos aufgenommen.

tenul
10-02-2016, 20:49
Welcome back in Europe!

Das letzte Bild des Tages wurde kurz vor Torremolinos aufgenommen.
Sehr impressionistisches Image heute :p :cool: ;)

Golo
11-02-2016, 19:01
Hoffentlich sind die heutigen Bilder besser - aber im Fahren bei doch nennenswertem Verkehr und anbrechender Dämmerung bin meine Kamera und ich überfordert . Erwartungsgemäß hat es in der Früh etwas geregnet sodass wir erst später aufgebrochen sind.
.

Golo
11-02-2016, 19:08
Malaga ist eine angenehme Stadt - auch mit dem Rad. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten lassen sich damit auch gut abklappern.

Golo
11-02-2016, 19:17
Alle Berge im Umkreis sind von dunklen Regenwolken verhangen sodass wir die Küste Richtung Nordwesten weiter fahren.

Golo
11-02-2016, 20:26
Diese Küstenstrasse ist empfehlenswerter als jene südlich von Malaga. Die Regenwolken lassen uns noch Platz für eine kleine Schleife ins Landesinnere.

Golo
11-02-2016, 20:33
Es waren gepäcklose 122 km mit 700 HM .

Golo
12-02-2016, 19:09
Dank Johannas Tip habe ich noch wirklich sehenswertes Museum- haben wir gestern verpasst weil wir über die Burg gefahren sind - am Hafen von Malaga besucht - heißt auch Centre Pompidou. Rad konnte bei einem Radverleih gleich um die Ecke eingestellt werden. Größtes Gerät im Hafen ist ein Kriegsschiff - gut dass Spanien keine finanziellen Probleme hat und sich so einen teuren Schwachsinn leisten kann.

Golo
12-02-2016, 19:25
Markus war schon in den Hügeln unterwegs während ich aus Malaga in selbige auf einer wunderbaren Nebenstraße gestartet bin. Sanfte Steigung und unzählige Kurven - Rennradlers Traumstrecke.

Golo
12-02-2016, 19:45
So geht es gemütlich bis auf 700 m hinauf - eine wenig einladend wirkende dunkle Wolken zwingt mich zur Rückfahrt - auch die Straße am gegenüberliegenden Hügelzug ist eine Traumstrecke und wird eifrig von Rennradlern genutzt. Für mich waren es gemütliche 140 km mit 1700 HM.

Bikerjenny
12-02-2016, 21:07
Dank Johannas Tip habe ich noch wirklich sehenswertes Museum- haben wir gestern verpasst weil wir über die Burg gefahren sind - am Hafen von Malaga besucht - heißt auch Centre Pompidou. Rad konnte bei einem Radverleih gleich um die Ecke eingestellt werden. Größtes Gerät im Hafen ist ein Kriegsschiff - gut dass Spanien keine finanziellen Probleme hat und sich so einen teuren Schwachsinn leisten kann.


Viel Ähnlichkeit hat das Centre Pompidou Malaga (rein äußerlich) nicht wirklich mit dem CP in Paris ...! Aber sicher viel Interessantes innen drinnen!
Danke für deine Mühe mit den Bildern samt Berichterstattung - immer einige Highlights darunter!
Wünsche weiterhin einen schönen Aufenthalt und noch lohnenswerte Touren am Bike - trockenen Weges!
Lieben Gruß und schönes Wochenende, Margret:bump:!

Golo
14-02-2016, 16:44
Der gelungene Abschluss einer ebenso gelungenen Reise war noch eine 174 km Tour in den Westen von Torremolinos; 2600 HM waren auch dabei. Bis auf ein paar lächerliche Tropfen bin ich auch gestern trocken geblieben. Ich habe in meinen kühnsten Träumen nicht damit gerechnet, um diese Jahreszeit auf 15 Radtagen kein einziges Mal die Regenausrüstung auspacken zu müssen - durch den Verzicht auf die geplante Rückrunde durch das verregnete Landesinnere haben wir unserem Glück auch etwas nachgeholfen - die gepäcklosen Tagestouren waren aber ein adäquater Ersatz.

geradl
14-02-2016, 20:38
Immer wieder nett deinen Reise Blogs zu folgen. Danke fürs mitnehmen!

Peter D.
22-02-2016, 14:37
Diese Küstenstrasse ist empfehlenswerter als jene südlich von Malaga.

Absolut.
Bis Nerja geht´s ja mit ganz wenig auf und ab immer recht sanft dahin. Noch schöner wird sie, wenn Du bis Solenzara / Almuneca weiter fährst.