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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : GPS auf dem Rad



LoneRider
17-08-2004, 13:23
So bis jetz hab' ich mich für nicht anfällig in Bezug auf GPS gehalten.
Doch nun muss wieder mal was investiert werden, wenn schon kein neues Bike, dann halt in so ein GPS Gerät ;)

Ich weiss da ist schon recht viel darüber gepostet worden, aber ich hätte gerne hilfreiche Infos von Wissenden ohne 40 Threads nach Info durchzusuchen ;)

Also was für ein gerät ist denn zum Biken empfehlenswert?
Ist bald ein generationssprung bei den geräten zu erwarten?
Kann man da alle Karten verwenden? (z.B. Kompass digital, AMAP, udgl.)
Brauchts da noch was an weiterer Software?
Laufen die geräte auch mit aufladbaren Batterien vernünftige Zeit, oder braucht es da immer Alkali Batterien?

Danke das ihr Euer Wissen (Erfahrungen) mit mir teilt

-Thomas

snakebite
17-08-2004, 13:35
Um deine Frage indirekt zu beantworten ...

NICHT zu empfehlen ist die Kombination Garmin 12XL und Polar 720i gleichzeitig am Rad.

Die stören sich gegenseitig, sodaß überhaupt nix mehr geht.
Am GPS war kein einziger Satelit zu finden und Polar meinte ich bin mit Tempo 120 unterwegs. :mad:

Schipfi
17-08-2004, 14:56
@lonerider

frag mal den <MM>... der hat damit erfahrung.... ;)

Mr.T
17-08-2004, 15:33
bin ein gps-newbie, hab aber die gleichen fragen gestellt ... :D

also:ich habe das garmin GPSmap 60CS. das ist im vergleich zu den etrex voluminöser, hat aber m.M. nach den vorteil, dass alle bedienunsgelemente 'vorne' sind, d.h. keine seitlichen knopferl, ....
das gerät hat 56MB internen, nicht erweiterbaren speicher, da kannst die strassenkarten von ganz österreich und teilen süddeutschlands bzw norditalien draufladen. es beherrscht auto-routing, was man am renner durchaus verwenden kann. hat farbdisplay, abschaltbare hintergrundbeleuchtung ...
in den usa gibt es (bzw sind angekündigt) die eTrex mit farbdisplay, ebenfalls mit mehr speicher und auto-routing. keine ahnung, wann die ei uns verfügbar sind (wurde erst angekündigt, nachdem ich mir mein gerät gekauft habe)

karten kannst nur die von garmin verwenden (d.h. so, dass sie am gps-display auch angezeigt werden). da helfen auch keine hilfsprogramme (das habe ich anfangs auch nicht "gepackt", dass es da nyx gibt). bei allen anderen karten kannst du tracks bzw routen auf dem pc erstellen und die tracks/routen/waypoints auf's gps laden. kartenersatz ist es nicht wirklich.
für den spätherbst ist die topografische garmin karte für österreich angekündigt. aber geredet wird schon lange über diese karten ... das bev will viel geld dafür sehen :(
die karten, egal welche, sind aber nicht grade billig und auf max. zwei geräte "gelockt". für ein garmin gerät, das routing unterstützt, brauchst die city-seelct, die es zur zeit nur mit dem "automotive-kit" (autohalterung, 12V stromkabel) gibt: ~ €300,-
tracks/routen kann man in der amap3d erstellen, als ascii-overlay abspeichern und dann mit einem gratis-utility, das GPStrans heisst zum/vom gps übertragen.
direkt (mit den amap-karten, aber auch anderen karten bzw selbst eingescannten) geht's mit der software fugawi (~€160,-)
viele freeware-tools verwenden allerdings nur die serielle schnittstelle. da musst du möglicherweise ein serielles kabel nachkaufen, weil beim 60CS ist nur ein usb-kabel dabei.

das 60cs soll mit NiMH-akkus ~ 20h laufen ... ich hab's noch nicht abgestoppt, aber einen tag (10h) reichen sie jedenfalls. habe allerdings "nur" 2100mAh, und keine 2400mAh.

bis jetzt habe ich das GPS rel. viel im auto verwendet. da ist es wirklich eine erleichterung. es hat zwar keine sprachausgabe, sondern verschiedene "klingeltöne", aber mir reicht das. dann habe ich's gerne am renner, insbes. wenn ich in unbekanntes terrain radle. mit dem vorteil, dass ich mir von überall (sollte mir die luft auszugehen drohen) den kürzesten weg nach hause weisen lassen kann ;)
mit dem bike habe ich's zeitlich noch nicht geschafft :rolleyes: , aber wandern war ich schon zweimal damit. und da erfährt man schon die limitationen ... in waldigen schluchten ist's aus mit dem empfang, und auch wenn die äste hoher bäume über dir ein dach bilden treten empfangslücken auf.

ach ja, schlussendlich die halterung für's bike: ich habe mir hier (http://www.bikertech.de) eine jew. für den vorbau anfertigen lassen. ist gedämpft und hält super.
und wo kaufen? schau im internet ich habe ihn hier (http://www.sportextreme.com/pz236x10297yATS/) gekauft, nur haben die zwischenzeitlich auch die preise dafür gehörig angezogen :(
in österreich sind die geräte nicht wirklich unterm listenpreis zu erhalten.
und ich würde mir schon eines mit europ. basemap zulegen. da sind mehr strasserl/dörfer drauf, als man annimmt.

lg, thomas

Chocobanana
17-08-2004, 15:34
Also ich hab zu meiner Zivi Zeit letztes Jahr öfter mal mit dem Garmin Vista zu tun gehabt.

Das Gerät an sich ist echt top....leider auch vom Preis her. An deiner Stelle würd ich mir da was simples suchen. Denn so Schnick Schnack wie Geschwindigkeit,..... hast eh am Radlcomp.

Wenn man sich so ein Top GPS holt, dann sollte man schon bereit sein,...etwas Zeit zum einarbeiten einzuplanen. Aber wie gesagt: Mit Garmin kann ma nix falsch machen.... schau dir mal das Geko oder das eTrex an.

Greetz,

choco

Mr.T
17-08-2004, 15:36
Original geschrieben von snakebite
Um deine Frage indirekt zu beantworten ...

NICHT zu empfehlen ist die Kombination Garmin 12XL und Polar 720i gleichzeitig am Rad.

Die stören sich gegenseitig, sodaß überhaupt nix mehr geht.
Am GPS war kein einziger Satelit zu finden und Polar meinte ich bin mit Tempo 120 unterwegs. :mad:


nachtrag zu meiner kombi: Garmin GPSmap 60CS und Polar 720i (am renner zur zeit allerdings mit dem verkabelten power-output-meter) stören sich absolut nicht...

Gumpi
20-08-2004, 06:36
Und ich probiers nochmal: Hat wer Erfahrungen mit MagellanSportrak Colour?
Hatte da schon mal nen Thread dazu gestartet.Ohne erfolg! :rolleyes:
http://nyx.at/bikeboard/Board/showthread.php?s=&threadid=21930&highlight=magellan+sportrak

Oder soll ich mir doch einen Garmin C60 kaufen?
HILFE
Gumpi

bergpeter
23-08-2004, 17:10
bei meinem garmin vista fahr ich mit aufladbaren batterien (1800mAh), die halten im "energiesparmodus" 8h betrieb mit trackaufzeichnung und kompassbetrieb aus.
ansonst verwend ich noch das programm touratech qv3.0 und bin mit beiden sehr zufrieden. für tourenbiker ist das gps, sofern man sich auch ganz gern mit computer auseinandersetzt, ein sinnvoller part.

Gumpi
24-08-2004, 17:35
immer wieder..immer wieder...immer wieder GARMIN!!
Ich glaub schön langsam schlag ich mir das mit dem Magellan aus dem Kopf!!! :l:

futureliving
24-08-2004, 17:42
Original geschrieben von Gumpi
immer wieder..immer wieder...immer wieder GARMIN!!
Ich glaub schön langsam schlag ich mir das mit dem Magellan aus dem Kopf!!! :l:


Naja, Garmin User gibt es hier im Board auf jeden Fall schon ne Menge....
:p :p

Ich bin auf jeden Fall mir meinem sehr zufrieden..auf den Höhenmesser und den Kompass des Vista würde ich aber nicht verzichten...oft ist der Empfang nicht so super und dann hilft das sehr gut weiter..

Gumpi
24-08-2004, 17:55
ich denk da an ein farbdisplay-gerät ala 60c oder etrex c.

bergpeter
24-08-2004, 20:49
sicher eine vernünftige entscheidung für farbdisplay: die aufs gps gerät hinaufladbare topografische karte wird sicher der nächste große schritt in der gps-weiterentwicklung, und da werden wir unsere alten kisten alle beim fenster rausschmeissen (da werden dann einige mtbiker vor meinem fenster warten)

Gumpi
24-08-2004, 21:11
Geschrieben non bergpeter:sicher eine vernünftige entscheidung für farbdisplay: die aufs gps gerät hinaufladbare topografische karte wird sicher der nächste große schritt in der gps-weiterentwicklung, und da werden wir unsere alten kisten alle beim fenster rausschmeissen (da werden dann einige mtbiker vor meinem fenster warten)

Laut Gerüchteküche,solls im herbst ja soweit sein,Garmin hat angeblich schon verhandelt.ist da auch was rausgekommen,ist da was fyx dran? :confused:

barolo
17-10-2004, 12:44
Original geschrieben von Gumpi
Laut Gerüchteküche,solls im herbst ja soweit sein,Garmin hat angeblich schon verhandelt.ist da auch was rausgekommen,ist da was fyx dran? :confused:

gestern beim Eybl sagten sie Februar 2005 sollten die amap Karten für den Garmin verfügbar sein.

lg
barolo

<MM>
18-10-2004, 14:11
Original geschrieben von Schipfi2k
@lonerider

frag mal den <MM>... der hat damit erfahrung.... ;)

Stümmt - und i' schwör' auf KARTEN, die auch bei Nässe lesbar sind und nie einen Akkuausfall erleiden.

GPS ist zum Radlfahrn im fremden Gelände insofern interessant, als man NACHHER ein nettes Overlay zwecks Dokumentation hat (via TTQV3, Fugawi oder AMAP oder mit Hilfe eingescannter Karten).

Zum Navigieren per GPS ist man mit dem Bike einfach ZU SCHNELL und vor allem UNSICHER unterwegs. Damit mein' ich, man hat keine Hand frei für die GPS-Bedienung, kann sich außerdem sowieso immer nur entweder aufs Fahren oder aufs Navigieren (= Hantieren mit dem GPS-Gerät) konzentrieren und braucht daher kein ausgefeiltes Luxus-GPS mit Farbanzeige, 1 GB Kartenspeicher ;) oder sonstige Kunststückchen. Das billigste GPS reicht (mir persönlich) zum MTBiken vollkommen: Beim Aufbruch einschalten, beim Heimkommen ausschalten. Dazwischen einfach im Rucksack belassen - und den Rest mit Karten abklären.

Roadrookie
18-10-2004, 15:00
@ MM

jetzt muss ich dir aber widersprechen, so a GPSerl ist super auch fürs Radl zum navigieren! Man muss nur wissen was man will.
Ich brauch keine Hand zum herumdrücken, GPS ist am Lenker (stossgedämpft) montiert, am Anfang einschalten, Route wählen und los gehts, du kannst immer dem Track folgen und Abweichungen feststellen und weißt immer wo du bist.
Voraussetzung: vorher am PC die Route planen und draufspielen (oder eine bereits gefahrene).

Bin gar net so der Meinung, dass eine geladene Karte und ein Farbdisplay im Offroadbereich jetzt soo ein Quantensprung sind, da wird nur die Optik besser, nutzen tut's da net wirklich viel, weil - siehe oben, die Hockn mit planen u. laden bleibt.

<MM>
18-10-2004, 15:33
>Roadrookie:

Ja eh - hat alls seine Berechtigung.

Nur i' für mi' ganz persönlich hab' festgestellt, daß i' des schlichtweg alls z'samm net brauch' - oder halt einfach net damit umgehen kann. ;) Wie man's nimmt.

I' hab' in den zwei Jahren mit GPS folgende Erfahrungen gemacht:


nimmt Platz am Lenker weg bzw. ist sperrig
Navigation direkt am Bike unbrauchbar bzw. gefährlich (also Stehenbleiben - und da kann ma diesen Job a glei' mit einer guten Karte erledigen)
Batterien kann ma nie genug mithaben ;)
Empfang u. U. genau dann nicht gegeben, wenn gebraucht (Annahme z.B.: Schlucht im Kaisergebirge, mitten in der Nacht - "Wo bin ich genau, damit mich die Retter laut Koordinaten finden?" - Wär' laut GPS nicht zu eruieren gewesen, abgesehen davon, daß das Handy auch koan Empfang hatte. *G*)
Alle GPS-Hersteller empfehlen: "GPS sollte nie die alleinige Grundlage der Navigation sein. Eine einschlägige Karte ist Pflicht."


Für mich tut's ein ganz simpel-normales GPSler, das einmal eingesteckt die Route mitschreibt, welche man später z.B. in AMAP lädt und somit ein schönes Grundgerüst für den Tourenpfad hat (denn die vom GPS kommenden Daten sind zumeist (wenn's um gebirgige Touren geht) ebenfalls unbrauchbar, weil viel zu ausgefranst zur direkten Weitergabe, also muß ma's eh alls neu zeichnen).

Ein GPS zu verwenden is' a nette Spielerei, a technisch höchst interessante Beschäftigung - aber brauchen tu' i's zum MTBiken nicht, d.h. i' würd' mir niemals eines auf eigene Kosten kaufen.

LoneRider
19-10-2004, 07:36
brauchen, was tut man schon wirklich brauchen im Leben. ;)

Meine (noch kurzen) Erfahrungen mit dem GPS sind. In fremder Umgebung kann man sich schon gut auf die Dinger verlassen.
Ein Test mit einem Ortsunkundigen mit GPS hier in meiner Umgebung hat gute Ergebnisse gebracht.

WENN das digitale Kartenmaterial passt und man die Tour gut vorbereitet, tut man sich weniger verfahren als mit Papierkarten.
Wenn man ein kleines (und nicht solche Monsterdinger) GPS am Lenker hat, kann man auch leicht vor Abzweigungen mal einen Blick drauf werfen ohne stehen zu bleiben (halt vielleicht Geschwindigkeit reduzieren).
Mit Papierkarten muss man halt stehenbleiben, Karte aus dem Rucksack holen, Karte auffalten, versuchen den aktuellen Standpunkt zu eruieren, Karte zusammenfalten, Karte in den Rucksack, einpacken, Rucksack schultern und weiter. ....

Beim GPS ist halt die Arbeit zuerst am PC zu machen.... oder im Vertrauten Terrain, im Nachhinein ;)

-Thomas

NoRacer
20-10-2004, 18:49
@ LoneRider
welches gerät hast du gekauft?

LoneRider
20-10-2004, 19:59
Garmin etrex Vista c

klein, farbig und praktisch

barolo
23-10-2004, 20:17
Original geschrieben von LoneRider
Garmin etrex Vista c

klein, farbig und praktisch

hi LoneRider

Bist Du zufrieden mit dem Vista c??? - letzte Woche wurde mir in einem "Garmin Kompetenz" Zentrum die etrex Serie eher ziemlich ausgeredet(schlechter Empfang....) - die wollten mir den 60CS einreden.
Wenn schon diese Investition, ist der Vista C auch für Straßennavigation mit dem Auto geeeignet. Das Vista C ist halt auch kleiner und vielleicht handlicher dadurch. Aber das Display dadurch natürlich auch.

also auf jden Fall
lg
barolo :du:

LoneRider
24-10-2004, 09:25
In Punkto Empfang habe ich keine Referenzen, aber ich habe mal noch keine Probleme gehabt.

Wegen dem Auto, das Vista c hat eine Routing Funktion, sollte für ASutonavigation geeignet sein ( man müsste halt bessere Strassenkarten kaufen und reinladen).
Da ich aber in meinem Volvo ein fixes Navigationssystem habe, habe ich auch keinen Bedarf auf den Vista c in dieser Funktion.

Besonders fürs Bike und Wandern find ich das Gerät genial


-Thomas

readymaker
27-10-2004, 18:40
hab ein etrex legend und muss sagen das ding ist schon ziemlich super. beim biken halt nur bedingt, da man ja wirklich nicht rumdrücken kann. wenn man allerdings sich die mühe macht und im vorhinein die strecke als overlay im amap zeichnet und dann die .ovl aufs garmin überspielt dann kann man auch ganz einfach dem pfeil nachfahren.
ist an sich ja eine super anwendung aber machen tut man das halt nicht wirklich oft.
eine strecke aufzeichnun und nachher anschaun wo man rumgekurvt ist, das mach ich doch recht oft. scho allein weil ich dann auf der karte jedes wegerl identifizieren kann. da kann man das gerät auch getrost in den rucksack geben. die aufzeichnung hat bis jetzt eigentlich immer recht gut gefunkt.

666
12-11-2004, 14:39
:devil:
ich fahre mit HAC 4 und Garmin etrex Vista.
Das Topmodell der eTrex-Familie mit barometrischem Höhenmesser, elektronischem Kompass und Straßennavigation !
Ich bin sehr zufrieden damit, nur Halterung auf jeden Fall selber bauen,
die Optionale ist vielleicht Rennrad-tauglich, aber sicher nicht MTB-gerecht.

LoneRider
12-11-2004, 14:46
Original geschrieben von 666

die Optionale ist vielleicht Rennrad-tauglich, aber sicher nicht MTB-gerecht.

Wie gesagt ich hab den Vista C und der hat sicher die gleiche Halterung wie das Vista, verstehe aber nicht wieso die Halterung nicht MTB gerecht sein sollte.
Gibt's da schon irgendwelche Erfahrungen, denn ich bin schon ein paar Touren damit gefahren und muss sagen, dass mir die Halterung stabil genug vorkommt. (ausser man dropt dauern von Klippen und springt über Mords-Rampen ;))

-Thomas
PS: was verstehtst Du unter "Selber bastel" Halterung?

666
12-11-2004, 15:21
Also die originale Halterung, die ich kenne, erfordert den Austausch des Batteriedeckels. Dieser Deckel mit der Lenkerhalterung haltet genau, wie auch der andere durch Verdrehen eines Metallstiftes im Plastikgehäuse des Garmin. Bei starken Erschütterungen soll der kleine Stift schon öfter das Plastik im Batteriefach gebrochen haben. Dann hält aber auch der Standard-Deckel nicht mehr.

Ich habe meinen in einer fix montierten Universal-Handy-Halterung (vom MediaMarkt), ähnlich dieser im Anhang. Die Seitenlaschen sind verstellbar, zusätzlich fixiere ich den Vista dann noch mit einem starken Gummiband.

Wenn ich ohne GPS gurke, habe ich so auch Platz für ein Handy oder mp3-Player, ....

666
12-11-2004, 15:23
Aja das Bild :

Roadrookie
12-11-2004, 15:39
Genau wie 666 beschreibt ist die Halterung selber nicht schlecht, aber in Verbindung mit der Batteriedeckelhalterung net besonders.
Mir ist nichts gebrochen oder ausgeleiert, aber bei stärkeren Stössen hat sich das Gerät immer abgeschaltet (weil Batterien den Kontakt verloren haben, da hilft auch unterlegen nix bzw. ist wegen der Befestigung ganz schlecht) und das oft bis zu 30,40 x pro Tour.
Also hab ich mir mit einem festen Zellstoffgummi und der original Halterung selber was gebaut, da werden die Stösse abgefedert und jetzt schaltet sich nix mehr aus.
Werde bei Gelegenheit ein Foto posten.

666
12-11-2004, 16:41
Hallo Roadrookie :wink: , hast ja jetzt ein cooles Bild.
Wir sind mal gemeinsam den Lindkogel gefahren, mit Ritchi Megabite, Ferrum, ...
Ja werde vielleicht meine Vista-Aufnahme auch noch knipsen und posten.
Beim Conrad gibt es auch eine Nachbau-Nokia-Handy-Hülle, welche genau paßt. Damit schütze ich das Display. :cool:

666
12-11-2004, 20:07
Die Hülle:

666
12-11-2004, 20:08
Die Aufnahme:

666
12-11-2004, 20:09
Ois zamm:

666
12-11-2004, 20:12
von der Seite:

Supermerlin
12-11-2004, 23:43
Kurze Frage - wieviel elektrische Leistung hast den auf dem Radl installiert - fast scho a bisserl krank :D :D :D

lg, Supermerlin

PS: da brauchst ja scho a richtiges Akku-Management

666
13-11-2004, 00:29
Halb so schlimm.
Den Garmin hatte ich jetzt nur fürs Foto oben.
Die Lichtanlage ist aber bei den Nightrides absolut notwendig,
siehe Neumond-Anninger-Tour (http://nyx.at/bikeboard/Board/showthread.php?s=&threadid=24633) !

maosmurf
13-11-2004, 02:13
darf ich davonausgehen dass das foto dein bike mitten im balzverhalten zeigt? ;) dh dass du net immer alles oben hast oder? denn ich kann mir bei aller dunkelheit und desorientierung NICHT vorstellen, mit so viel (ich würd jetzt am liebsten klumpert sagen) elektronik am lenker fahren zu können!?!?

beeinträchtigt das das fahrverhalten nicht???
aber solte dem nicht so sein, dann kauf ich ma sowas gleich morgen früh... :)

666
13-11-2004, 08:46
Bei Nachtfahrten oder jetzt auch bei Arbeitsfahrten um 06:00 oder 19:00 brauche ich die Mirage.
Fahre zum Teil die Parapluiestrecke heim, möchte sehen, wie du dir da ohne ordentlichem Licht tust.
Bei längeren Touren auf unbekanntem Terroir nehme ich den Garmin mit, und um GPS geht es doch in diesem Thread und net ob mein Bike mit voller Ausstattung von alleine im Erdboden versinkt.
Natürlich habe ich bei Ausfahrten untertags weit weniger on Board.
Und trotz manchmal üppiger Ausstattung, bin ich mit den Downhill-Eigenschaften äußerst zufrieden.

maosmurf
13-11-2004, 14:13
es war nicht bös gmeint! :)

ich aknn mir bloss nicht vorstellen SO z fahren ;)

666
13-11-2004, 16:47
Z.B. für die nicht-beschilderte Kärntner-Seen-Biking-Tour is a GPS fein, Kompass verkauft Karte inkl. fertiger GPS-Tracks. Licht hob i dann eh nicht montiert. Außerdem arbeite ich in einer Aufzug-Firma und so bin ich günstig zu einem Gegengewicht gekommen, hängt hinten an der Sattelstange.

maosmurf
13-11-2004, 17:04
weisst du zufällig wieviel so ein GPS ding mit allem drun und ran ca kostet? bzw wieviel es wiegt?

denn irgenwie würde es michschon reizen...

Mr.T
13-11-2004, 17:13
Original geschrieben von 666
[...] auf unbekanntem Terroir [...]

der g.w.bush macht uns noch ganz deppat .... ;)

re topic:
mich würd ein vergleich zwischen GPSmap 60CS und dem neuen eTrex vista C hinsichtlich empfangsqualitäten interessieren.

was mir nämlich aufgefallen ist: es gibt diese option "Lock on Road" wo bei eingespielten karten (city select, wo auch einige feldwegerl drauf sind) das tracken erstaulich gut funtioniert, solange man sich jedenfalls auf diesen wegerln befindet.

rauscht man jedoch quer durch den wald und es ist noch dazu ein wenig feucht, wie jetzt anfangs november, dass sind die tracks praktisch nicht zu gebrauchen. selbst ein accuracy wert von (+/-) 18m ist mehr als optimistisch, weil der track oft 50m und mehr von der realität entfernt war. (das war mit einem gpsmap 60cs).

andererseits: wenn man über den lenker gebeugt ist, deckt man mit dem oberkörper sicherlich einen gutteil des empfangsbereichs ab. somit wäre ein mitführen im rucksack zur trackaufzeichnung wahrscheinlich sinnvoller. oder man montiert sich eine externe antenne auf'n helm :rolleyes:

maosmurf
13-11-2004, 18:49
+/- 50m kann ja ziemlich verwirrend sein.. vA in einem unbekannten tarrain.. oda?

barolo
13-11-2004, 19:30
re topic:
mich würd ein vergleich zwischen GPSmap 60CS und dem neuen eTrex vista C hinsichtlich empfangsqualitäten interessieren.

.......mich auch, weil ich habe vom Eybl einen 20% Rabatt Gutschein für einen einmaligen Einkauf bekommen, und den wollte ich ein GPS investieren, der ist aber nur mehr bis 20.11.04 gültig daher wäre ich für jede Entscheidungshilfe dankbar. Ich bin bei dem 60CS noch nicht sicher ob es nicht doch ziemlich groß ist um es auf ein MTB oder RR zu schnallen. Das Vista C ist eigentlich auch ganz schön ein Klumpen, hat halt nicht die Antenne die es so groß wie das CS macht.
Kann man auf das Vista C so viele Daten laden das man von einen Alpencross damit zusammenbringt. :confused:

Vielen Dank für die Info

lg
barolo :du:

Maunty
13-11-2004, 21:09
Ich fahre mit einem Ipaq 4150 und einer Royaltek BT 3000 Maus.
Als Software nutze ich OziExplorer und lade mir die AMAP Karten rauf.

Allerdings habe ich den Ipaq nur im Rucksack oder der Biketasche dabei, denn unentwegt muß ich eh nicht draufschaun.

Aber des funkt super.

Maunty

Mr.T
13-11-2004, 21:41
Original geschrieben von barolo
Ich bin bei dem 60CS noch nicht sicher ob es nicht doch ziemlich groß ist um es auf ein MTB oder RR zu schnallen. Das Vista C ist eigentlich auch ganz schön ein Klumpen, hat halt nicht die Antenne die es so groß wie das CS macht.
Kann man auf das Vista C so viele Daten laden das man von einen Alpencross damit zusammenbringt. :confused:


ob zu groß oder nicht ist wohl eher eine geschmackfrage. bzw. eine frage der display-größe. die "externe" antenne sollte den eigentlich einen bessere empfang garantieren.

die daten für einen alpencross sollten sich allerdings auch auf dem vista c locker ausgehen ausgehen.

666
14-11-2004, 15:43
Also ich hab für meinen Vista 340 EUR bezahlt, allerdings bei Ebay für die amerikanische-Version.
Gewicht: ca. 150 Gramm
Genauigkeit: Liegt so zwischen 5 und 30m.
Bei starker Bewölkung, viel Wald und ich im Weg, reißt das Signal schon mal ab.
Dann muß man zur Not schon mal stehen bleiben und 'ne Lichtung suchen.
Aber meistens ist der Empfang gut.
Also ich finde den Vista SUPA :D

barolo
23-11-2004, 22:00
Original geschrieben von Mr.T
tracks/routen kann man in der amap3d erstellen, als ascii-overlay abspeichern und dann mit einem gratis-utility, das GPStrans heisst zum/vom gps übertragen.
direkt (mit den amap-karten, aber auch anderen karten bzw selbst eingescannten) geht's mit der software fugawi (~€160,-)
viele freeware-tools verwenden allerdings nur die serielle schnittstelle. da musst du möglicherweise ein serielles kabel nachkaufen, weil beim 60CS ist nur ein usb-kabel dabei.


lg, thomas

hi Mr.T

Warte gerade auf mein 20% Eybl - 60 CS. Nachdem der Verkäufer letzten Samstag ziemlich überfordert war mit 10 Kunden gleichzeitig, kam er nicht wirklich dazu mir alles zu erklären was ich wissen wollte.
Daher wollte ich kurz einiges anfragen, obwohl Du es ohnedies schon ausführlich dargestellt hast.
Mit AMAP, diesen seriellen Kabel welches anscheinend nicht im normalen Lieferumfang enthalten ist, und den auf der Amap CD enthaltenen GPStrans kann ich wirklich mal anfangen und Tracks hin-und her schicken??
Welche Vorteile bringt es mit sich, AMAP Tracks mit Fugawi direkt zu überspielen?
Welche Kriterien muß dieses Kabel erfüllen, wenn ich das Original, das anscheinend um einiges teurer ist, nicht kaufen möchte? Da ich das Gerät noch nicht habe, weiß ich nicht welcher Stecker Geräteseitig vorhanden sein muß.
Mit Deiner Bikehalterung bist Du zufrieden, oder gibt es da irgendwelche Wickel?

Also,
Vielen Dank schon mal im vorhinein,
lg
barolo

<MM>
24-11-2004, 19:35
>Mr. T:

Ich hab' zur Zeit ziemlich heftig mit GPS zu tun - d.h. bei jeder Gelegenheit ist so ein Teil dabei.

Es hat offenbar einen Grund, warum Garmin in den neueren Geräten die Antenne wieder außen mit so einem "Handystummel" realisiert: Der Empfang bzw. die Pfadtreue hat sich beim "60CS" gegenüber dem "summit" erstaunlich verbessert.

Während der "summit" die bekannten Ausreißerpunkte en masse produziert, liefert der "60CS" aalglatte Pfade, die zu 95 % schon nach dem Download vom Gerät uneditiert weitergegeben werden können.

I' bin von der Qualität dieser Aufzeichnung begeistert!

Mr.T
24-11-2004, 19:49
Original geschrieben von barolo
hi Mr.T

Warte gerade auf mein 20% Eybl - 60 CS. Nachdem der Verkäufer letzten Samstag ziemlich überfordert war mit 10 Kunden gleichzeitig, kam er nicht wirklich dazu mir alles zu erklären was ich wissen wollte.
Daher wollte ich kurz einiges anfragen, obwohl Du es ohnedies schon ausführlich dargestellt hast.
Mit AMAP, diesen seriellen Kabel welches anscheinend nicht im normalen Lieferumfang enthalten ist, und den auf der Amap CD enthaltenen GPStrans kann ich wirklich mal anfangen und Tracks hin-und her schicken??
Welche Vorteile bringt es mit sich, AMAP Tracks mit Fugawi direkt zu überspielen?
Welche Kriterien muß dieses Kabel erfüllen, wenn ich das Original, das anscheinend um einiges teurer ist, nicht kaufen möchte? Da ich das Gerät noch nicht habe, weiß ich nicht welcher Stecker Geräteseitig vorhanden sein muß.
Mit Deiner Bikehalterung bist Du zufrieden, oder gibt es da irgendwelche Wickel?

Also,
Vielen Dank schon mal im vorhinein,
lg
barolo

[ich hab's schon als pm geschickt, aber vielleicht ist meine antwort für wen anderen auch interessant ...]

hi barolo,

ja mit dem gpstrans und dem seriellen kabel kannst du die tracks, waypoints und routen (alles auf einmal) hin und her spielen. da ist auch schon der vorteil von fugawi impliziert:_ mit fugawi kannst du einzelne tracks oder routen und waypoints überspielen. das geht eben mit gpstrans nicht. um genau zu sein kannst mit gpstrans nicht einmal tracks auf das gerät überspielen, sondern nur routen. (den unterschied wirst du besser erkennen, wenn du das gerät hast.) dazu kommt, dass du im gpstrans auch keine waypoint-symbole definieren kannst und deswegen alle punkte dieses anker-symbol (intern beim GPSmap 60CS das symbol mit der id 0) erhalten. ... kurz gesagt: gpstrans ist gut/brauchbar, um die tracks vom gerät ins amap zu bekommen, für die andere richtung ist's eine krücke ... daher fugawi. (fugawi funktioniert mittlerweile auch mit dem usb-kabel. und die übertragung ist da um ein eck schneller)
viel kann ich jedoch nicht zu fugawi sagen, weil ich's gar nicht habe. ich warte auf die amap-karten für mapsource (sollten ab november verfügbar sein, jetzt habe ich was von frühjahr gehört, möglicherweise wird sich das noch weiter verzögern) und habe mein budget für gadgets heuer ohnehin schon überzogen.
ich hab mir nämlich das car-kit mit der city select gekauft ... auch nicht gerade billig. aber super zum strassenradfahren.

du bekommst allerdings auch die garmin trip&waypoint software mit dem gerät (eine sehr abgespeckte mapsource). nur hat die wiederum keine verbindung zur amap. es gibt auch kein konvertierungsprogramm bzw ist mir keines bekannt.
das serielle kabel, das definitiv nicht im lieferumfang enthalten ist, hat einen relativ großen, runden stecker. dieser anschluß dient einerseits für die serielle datenübertragung kann aber auch für die stromversorgung genutzt werden (12v).

wenn du schon mal "vorlesen" willst, hier kannst das engl. handbuch runterladen
http://www.garmin.com/manuals/GPSMA...wnersManual.pdf

mit meiner halterung von bikertech bin ich sehr zufrieden. ich kann mir nicht vorstellen, dass die garmin plastik-halterung, die ich im auto habe, für's bike robust genug ist. kenn aber die garmin-fahrradhalterung selbst nicht, nur sollen die alle ähnlich sein.
die fixierung am lenker wird individuell für dein bike konstruiert. du kannst es entweder am lenker oder am vorbau montieren. ich habe mich für den vorbau entschieden. ist zwar ein bisserl teurer, aber der platz am lenker ist mit polar und licht-halterung ohnehin schon eng. wichtig ist, dass du dem gunnar die genauen maße schickst; noch besser, den querschnitt mit einer schablone abnimmst, wenn er nicht kreisrund ist. er fertigt dann ein holzmodell an und paßt die halterungsschelle genau an. das gerät wird mit einem stift, der in die verschlußlasche des batteriefach-deckels gesteckt wird, gehalten. ich denke, dass dieser verschluß robust genug ist, um das gerät zu fixieren. es gibt keine brauchbaren alternativen, und auch garmin fixiert seine etrex mit einem (modifizierten) batteriefachdeckel.

das serielle kabel habe ich überigens auch gleich bei bikertech bestellt und zumindest zusätzliche portokosten gespart, auch wenn einige ebayer es zu einem ähnlichen preis anbieten)

ja, dann wünsch ich viel spaß mit dem neuen gerät. ist ein nettes teil. spiel jedenfalls gleich das neueste update ein (zu finden auf der garmin website), da wurde mittlerweile einiges ver-/ausge-bessert ...

lg, thomas

Mr.T
24-11-2004, 19:53
Original geschrieben von <MM>
[...], liefert der "60CS" aalglatte Pfade, die zu 95 % schon nach dem Download vom Gerät uneditiert weitergegeben werden können.

I' bin von der Qualität dieser Aufzeichnung begeistert!

im großen und ganzen bin ich auch zufrieden. was ich aber nicht verstehe: wenn das gerät einen oder zwei ausreißer-punkte liefert, aber meistens ist dann gleich eine ganze reihe ...

ich hätte auch gerne, dass die "accuracy" mit aufgezeichnet wird ... passiert aber nicht, oder?

lg, thomas

<MM>
24-11-2004, 20:01
Original geschrieben von Mr.T
im großen und ganzen bin ich auch zufrieden. was ich aber nicht verstehe: wenn das gerät einen oder zwei ausreißer-punkte liefert, aber meistens ist dann gleich eine ganze reihe ...

ich hätte auch gerne, dass die "accuracy" mit aufgezeichnet wird ... passiert aber nicht, oder?

lg, thomas

Eine Genauigkeitsanalyse gibt's nicht.

Aber daß meist eine ganze reihe von Punkten außerhalb des korrekten Pfades geliefert wird, läßt sich mit einem "Funkloch" in einer bestimmten Umgebung des ersten Ausreißerpunktes der bewußten Reihe erklären.

Erst, wenn man sich von dieser Umgebung entfernt hat, kann das Gerät wieder auf die Satelliten "einrasten".

Solche Reihen an Ausreißern lassen sich übrigens mit TTQV3 sehr nobel in einem Aufwasch löschen bzw. korrigieren.

Mr.T
24-11-2004, 20:13
Original geschrieben von <MM>
Eine Genauigkeitsanalyse gibt's nicht.

Aber daß meist eine ganze reihe von Punkten außerhalb des korrekten Pfades geliefert wird, läßt sich mit einem "Funkloch" in einer bestimmten Umgebung des ersten Ausreißerpunktes der bewußten Reihe erklären.

Erst, wenn man sich von dieser Umgebung entfernt hat, kann das Gerät wieder auf die Satelliten "einrasten".

Solche Reihen an Ausreißern lassen sich übrigens mit TTQV3 sehr nobel in einem Aufwasch löschen bzw. korrigieren.

ja, hab ein bisserl auf der garmin site herumgesurft und das gefunden

Garmin GPS units and other handheld consumer-grade units do not internally store the raw pseudorange data from the satellites required to post-process differential corrections. This type of capability is only found in survey-grade GPS equipment.

wäre ja schon ausreichend, wenn der genauigkeitsradius in metern mitgespeichtert wird. warum wird das nicht gemacht? das kann ja nicht so kompliziert sein (der bissl speicher, der dafür benötigt wird ...)