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thingamagoop
27-10-2017, 13:03
Hallo zusammen,

hat jemand noch Empfehlungen für Bikepacking-Veranstaltungen (Asphalt/Gravel) für 2018? Streckenlänge bis max. 1000km (ev. etwas mehr auf Asphalt).
Bis jetzt habe ich angedacht:
http://www.venetogravel.it oder nochmal http://candybgraveller.cc im April (leider Terminüberschneidung).
http://www.tuscanytrail.it im Juni.
https://torino-nice.weebly.com im September. Das wäre zwar quasi eine Traumtour, aber da schrecken mich die Höhenmeter dann doch noch etwas ab, wenn ich bis dahin 10kg runterbekomme vielleicht :-).

Die großen Veranstaltungen (Transcontinental, Transatlantic Way, Northcap4k etc.) sind definitiv 1-2 Nummern zu groß für mich.

Hat jemand sonst noch Tips/Ideen? Im Idealfall keine Rennen, sondern entspannte Veranstaltungen ohne Stoppuhr.

VG
Stefan

Rudi.H
27-10-2017, 13:47
schau einmal beim torsten frank (https://torstenfrank.wordpress.com/2017/10/10/vorausgeschaut-rennrad-gravel-bike-packing-was-interessiert-mich-jetzt-schon-in-2018/) - der hat auch schon eine "Wunschliste" für 2018...
Ich dadad zwar auch gern, aber ich mach einmal die Brevet-Serie für den Super-Randonneur (will 2019 PBP fahren) und sonst wird sich zeitlich nix ausgehen, bei mir ist das mit Urlaub nehmen eine richtige scheisse...
(aber ab 01.03.2019 hab ich dann Zeit)

thingamagoop
27-10-2017, 14:04
Gute Liste, danke! Das meiste davon kannte ich schon. Leider sind mir auch meine derzeitigen Grenzen bewusst, deshalb fallen ein paar Sachen die mir wahnsinnig taugen würden leider raus (Japanese Odysee z.B.).

Brevetserie habe ich auch irgendwie im Hinterkopf, werde 2018 viel Zeit zum Radfahren haben wenn alles gutgeht, das will ich ausnützen.
Das Venetogravel kann man glaub ich auch als 600er homologisieren lassen wenn man schnell genug ist. Ist für Mitte April natürlich ein radikaler Einstieg :-). Sonst wären natürlich auch die Brevets in Wales http://tinat.cymru (...in the spirit of Mike Hall) spannend, das Land ist ja echt schön. Das wird aber wegen den voraussichtlichen Reisekosten schnell alles unrealistisch...

NutzSportRadler
29-10-2017, 22:56
Hallo Stefan,
bin grad von einer Woche küstennähester (also seeehr Gravel- und Trail-lastiger) BikePacking Istrienumrundung *) retour und hab mal geschaut was sich hier im Forum Bikepacking-mäßig so tut. :)

Habe durch einen Zufall Luca, einen der Organisatoren vom Carso-Trail kennengelernt - und nachdem dieser über den Nanos führt (und ich schon länger überlege wie ich da mal raufkomme) bin ich wild entschlossen dort zu starten. Und wenn man das Promo-Video ansieht kann man eh nicht anders, oder?

http://www.carsotrail.it
Start: 11.5.2018, 08:30 in Monfalcone
350km, 6500Hm, 70% off-road, kein Zeitlimit, 37€

Eigentlich hab ich mir für 2018 den Tuscany-Trail vorgenommen, aber der Carso-Trail ist für mich logistisch deutlich einfacher.

lg
Horst

*) Die Strecke war so genial zu fahren dass ich mir sehr fest vornehme baldigst hier einen nachfahrbaren Reisebericht abzuliefern.

thingamagoop
29-10-2017, 23:33
Hallo Horst,

danke für den Hinweis. Ich denke da muss ich auch starten. Genau das, was ich gesucht habe und aus Wien auch leicht erreichbar. Was will man mehr? [emoji2]
Steht schon ganz oben auf der Liste!

Bzgl. Istrien: immer her mit Bildern und Berichten [emoji2]

VG
Stefan

Rudi.H
30-10-2017, 13:51
... einen nachfahrbaren Reisebericht abzuliefern ...


Da würd ich auch sehr höflich drum bitten...
Carsotrail geht bei mir (leider) terminmässig ned - wär auch für mich eine interessante Gschicht...

Gatschbiker
30-10-2017, 17:45
Freund Cptn Spinmaster hat fürs Weinviertel eine 480km MTB Trailrunde dokumentiert und bereits mehrfach als unsupported Trailrace auf seiner Seite dokumentiert.

1x wurde es auch von 2en gefinisched.
Hier der Link zum BB Thread aus 2011: https://bikeboard.at/Board/showthread.php?147255-Weinviertel-Trail-Race-480km
oder die Story: http://www.free-eagle.at/2011/2011-07-08/trailrace_report_.html

ciao
Paolo

thingamagoop
30-10-2017, 18:27
Ach verdammt. Mein einziger Arbeitstermin im April ist genau so, dass Candy und Venetotrail nicht gehen. Sauerei. Also Carsotrail und davor 1-2 Brevets.

@gatschbiker Danke für den Tip, muss ich mir am Feiertag mal genauer ansehen. Die Frage ist eher, ob das Crossertauglich ist. Sonst wärs natürlich fein und nicht weit weg...

thingamagoop
19-11-2017, 18:47
Momentan reizt mich such der Rando Imperator stark. Auch wenn ich nicht weiss, ob ich ihn in der vorgeschriebenen Zeit durchbringe, aber wäre auch egal.
https://witoor.com/en/rando-imperator/

Für den Venetogravel ist die Anmeldung übrigens schon offen, ärgert mich noch immer, dass ich da keine Zeit habe.

Rudi.H
20-11-2017, 10:33
hab jetzt endlich meine urlaubsdaten (war eine schwere geburt bei uns in der firma)
hab 2 termine verschieben müssen und - o wunder - da hätt ich zeit für torino-nice (https://torino-nice.weebly.com/)...
und ich glaub, ich mach das...

thingamagoop
20-11-2017, 13:02
hab jetzt endlich meine urlaubsdaten (war eine schwere geburt bei uns in der firma)
hab 2 termine verschieben müssen und - o wunder - da hätt ich zeit für torino-nice (https://torino-nice.weebly.com/)...
und ich glaub, ich mach das...

Beneidenswert, das wäre ja landschaftlich auch für mich das reizvollste. Weisst du schon, wann die Anmeldung startet und ob das Teilnehmerfeld begrenzt ist? Auf der Webseite hab ich da nichts gefunden.

Rudi.H
20-11-2017, 14:59
irgendwo steht "...ende des jahres..."
ich hab die seite in meinen reader getan und ein mail geschrieben, dass sie mich auf die mailingliste setzten sollen
schaumma amoi

thingamagoop
01-01-2018, 19:22
So, Candy-B-Graveller geht sich doch aus (wenn auch mit etwas Zeitdruck) und beim Carsotrail habe ich mich auch gleich angemeldet. Dafür muss leider der Rando-Imperator (5./6. Mai) dran glauben, dass ist dann doch zu knapp vorm Carsotrail.

Am 10. Jänner startet die Anmeldung für den Tuscany Trail, den möchte ich auch fahren, auch wenn dann die Brevets in Wales flachfallen. Aber ev. schaffe ich es dort so mal hin. Torino-Nice bin ich noch immer am überlegen....die Höhenmeter schrecken immer noch ab, aber September wäre zumindest die Jahreszeit wo man gut in Form ist :-)

Da ich letztes Jahr mit dem Schlafen im Biwaksack nicht ganz warm geworden bin habe ich soeben ein Ultraleichtzelt bestellt (Naturehike Targa 2), bin gespannt was man da für 110€ bekommt, die Reviews sind ja erstaunlich gut. Bei Interesse werde ich hier nach dem Candy berichten.

Ein paar Fragen:
- Hat jemand eine gute Empfehlung für eine preiswerte und radfreundliche Unterkunft in Triest?
- Kann jemand einen guten Sportmediziner in Wien empfehlen? Für den Carsotrail wird ein Attest benötigt. Ist http://sportmedizin.or.at ok?
- Fährt sonst jemand aus Wien beim Tuscanytrail bzw. Torino-Nice Rally mit? Im Falle des Falles wäre ich um Mitfahrgelegenheiten froh.

Gutes Neues!
Stefan

Rudi.H
03-01-2018, 15:48
ich hab Anfang September Urlaub und bin eigentlich scharf auf Torino-Nice - will aber mit dem Zug bzw. Flexibus nach Turin und heim ?
bzgl. sportliches Attest - macht dir der Hausarzt und reicht normalerweise - habs beim Giro Sardegna (http://www.girosardegna.com/) auch gebraucht...

thingamagoop
03-01-2018, 20:13
Ja, Nizza heim wird schwierig. Ich glaub da kommt man am Fliegen fast nicht vorbei, wobei ich das innerhalb Europas ungern mache. Flixbus sollte man halt lange vorreservieren, die Radplätze sind erfahrungsgemäß schnell ausgebucht.
Aber mal sehen :-) Sonst gibt es ja noch jede Menge netter "unorganisierter" Touren vor der Haustür. Slowenien ruft ganz stark. Was mich auch daran erinnert, dass ich noch auf den Istren-Bericht von @NutzSportRadler warte ;-).

Rudi.H
03-01-2018, 20:24
Slowenien ???


was gibts dort ?

thingamagoop
03-01-2018, 20:28
Viel schöne Gegend, ist verkehrstechnisch ohne Auto super zu erreichen und ich denke da findet man auch genug abseits vom Asphalt.

Sowas wie die Runde z.B.: http://www.bikepacking.com/routes/bikepacking-slovenia/

Vrsic will ich dieses Jahr sowieso mal wieder fahren, sehr schöner Pass.

Rudi.H
03-01-2018, 20:34
ah, das - hab ich eh bei den favoriten, dachte irgendeine "offizielle" langstreckengschicht...

thingamagoop
03-01-2018, 20:57
Nein, wobei es da sicher noch einiges gibt. Aber für 2017 bin ich mit den 3-4 organisierten Events gut versorgr. Der Rest der Zeit wird nach Lust und Laune gefahren [emoji2]

das wäre sicher auch schön ohne Zeitlimit: http://gravel-tro-breizh.fr

Rudi.H
04-01-2018, 09:45
... wäre sicher auch schön ...


meine(e) Probleme dabei:
1. Die Trafiköse gibt mir immer den falschen Lottoschein,
2. Ich hab noch immer keine reiche Freundin/Sponsorin/Mäzenatin...

thingamagoop
04-01-2018, 10:24
Ja, das mit dem reich heiraten hab ich auch schon aufgegeben :-)

NutzSportRadler
04-01-2018, 12:35
Da ich letztes Jahr mit dem Schlafen im Biwaksack nicht ganz warm geworden bin habe ich soeben ein Ultraleichtzelt bestellt (Naturehike Targa 2), bin gespannt was man da für 110€ bekommt, die Reviews sind ja erstaunlich gut. Bei Interesse werde ich hier nach dem Candy berichten
Hallo Stefan,
ich verwende beim Bikepacking auch einen Biwaksack, zuerst ausgeborgten Salewa, der war mir aber zu klein, hab mir dann einen Vaude Bivibag Active gekauft. Schön groß, aber der Zipp ist leider auf der gleichen Seite wie mein Schlafsack --> bei Wind hab ich das Gefühl(?) dass es da etwas reinzieht. Ich kann mir nicht vorstellen dass ein Zelt da besser ist (winddichter).
--> Bin schon sehr am Vergleich Biwaksack - Zelt interessiert (auch wenn ich mir sicher bin dass das nix für mich ist, wenn möglich schlafe ich in der Hängematte --> Zelt unbrauchbar).

Der Grund dass ich beim Schlafen erhöhten Wärmebedarf brauche ist wohl dass ich als TeilzeitRandonneuer möglichst weit in den Abend reinfahre und dann zu müde/faul bin mich komplett umzuziehen --> das leicht feuchte Gwandl macht die Nacht nicht kuscheliger. In der Früh komme ich nur nur schwer auf (hey, es ist Urlaub!), bzw warte ich gerne dass die ersten Sonennstrahlen Schlafsack und Biwaksack trocknen. Ich wunder mich da immer wie das die Typen in den hübschen Videos/Fotostories schaffen noch vor Sonnenaufgang alles zusammenzupacken UND am nächsten Abend in das angfeuchtelte(?) Zeug zu schlüpfen.


- Hat jemand eine gute Empfehlung für eine preiswerte und radfreundliche Unterkunft in Triest?
Wir werden mit Auto anreisen und den Campingplatz nehmen, das ist das Schöne an den Veranstaltungen bei denen Start&Ziel gleich sind.

- Kann jemand einen guten Sportmediziner in Wien empfehlen? Für den Carsotrail wird ein Attest benötigt. Ist http://sportmedizin.or.at ok?
Habe mich schon angemeldet und überwiesen.
Ui, das hat mich stutzig gemacht und habe bei der Kontaktadresse nachgefragt, die Antwort:

Dear Horst,
if you are a foreign athlete registered for an internationally recognized sports federation, you are protected in compliance with the legislation on medical certification of the country of origin, but it is believed that participation in sporting events in Italy entails the obligation to hold a certification drawn up in compliance with the legislation on the protection of sports health with high cardiovascular involvement, in force in Italy (article 4 of the DM 24/04/2013).

Therefore it is necessary to have a certificate in a foreign language (preferably English), issued on the basis of the facsimile referred to in the attached document D, which reads the effect of the exams ordered by art. 4 of the Ministerial Decree 24/04/2013:

- detection of blood pressure,

- basal electrocardiogram,

- step test or ergometric test with monitoring of cardiac activity

- other investigations that the certifying doctor will consider necessary for the individual cases.

I'm available for more information.

Best Regards

Rocco F...
Amministratore Unico
Bike Soul SSDrl
191245

Hab ich das richtig verstanden: Auch wenn ich im Heimatland in einen international anerkannten Sportverein bin (in meinem Fall zufällig URC Veloblitz (der weltweit erfolgreichste Langstreckenradsportverein mit den meisten RAAM-, RAS-, 24h-...Erfolgen (in deren Schatten ich mich sonne)) reicht das nicht und man braucht so ein Gutachten? Also Leistungstest der mind 100€ kostet. Was soll der Scheiss? Hab ich für mein Leistungsniveau bzw Trainingsnichtkonzept bisher nicht gebraucht und bin's nicht bereit nur wegen einer Veranstaltung ohne Zeitnehmenung(!) zu zahlen, da muß ich mich noch schlau machen!


Slowenien ruft ganz stark. Was mich auch daran erinnert, dass ich noch auf den Istren-Bericht von @NutzSportRadler warte ;-).
Richtig, ich auch. Vorher möcht ich nur meine geschwächte festive500-Videoschnipsel zusammenschneiden und beschriften, wär dann mein 2.tes Video, also was gannz Hochprofessionelles. ;)

@Rudi.H: Meine erste Test-Bikepacking-Tour ging von Graz nach Porec, da gibt es noch einen Via Alpin-Wanderweg von Kärnten runter, den kenn ich zwa rnur auf kurzem Stück aber scheint mir eine perfekte Basis für Bikepacking.

Jetzt kommt aber grad der nächste Besuch, bis zum Abend.
lg
»Horst

thingamagoop
04-01-2018, 20:59
Hallo Horst,




--> Bin schon sehr am Vergleich Biwaksack - Zelt interessiert (auch wenn ich mir sicher bin dass das nix für mich ist, wenn möglich schlafe ich in der Hängematte --> Zelt unbrauchbar).

Vergleich kommt, auch wenn ich im Biwacksack nur 2-3 mal geschlafen habe. Ich habe mich etwas eingeengt gefühlt, aber sonst gings schon. Allerdings möchte ich darin nicht bei Regen im Wald schlafen und bevor ich dann noch extra ein Tarp mitnehme kann ich gleich ein leichtes Zelt aufbauen, das ist dann doch komfortabler (und soviel Gewichtsunterschied ist auch nicht mehr).
Mein Bivi ist der hier von Mammut: https://at.mammut.com/p/2490-00551-2088/sphere-bivi/
Zelt ist heute angekommen. ziemlich genau 1,3 kg in der 2 Personen Variante. Auf den ersten Blick alles gut verarbeitet, habs aber noch nicht aufgestellt zur Kontrolle. Das Gestänge passt gut in die schlanke Rahmentasche und das Zelt selbst kann ich gut gefaltet in einer anderen Tasche verstauen.

Und ich muss zugeben, dass ich gerne auf die Kreditkarte zurückgreife und im Hotel/Pension schlafe, wenn sich etwas findet :-). Ich schlafe frisch geduscht dann doch besser. Aber 1-2 Nächte pro Tour draussen gehören dazu.



Ui, das hat mich stutzig gemacht und habe bei der Kontaktadresse nachgefragt, die Antwort:


Ja, die Antwort habe ich auch bekommen. Wobei es ja in den Regulations auf der Homepage auch stand, dass man so ein Zertifikat benötigt, ist also auch nicht sooo überraschend.
Mich stört es jetzt nichtmal so, da ich eine Krankenzusatzversicherung hat, die mir jährlich so eine Sportuntersuchung bis 150€ zahlt, passt also genau. Und so ein Leistungstest hat mich auch schon länger interessiert. Sonst würde es mich aber auch ärgern...



Richtig, ich auch. Vorher möcht ich nur meine geschwächte festive500-Videoschnipsel zusammenschneiden und beschriften, wär dann mein 2.tes Video, also was gannz Hochprofessionelles. ;)


:zwinker:

So, mir ist heute noch ein nur sehr gering gebrauchtes und schönes Inbred 29er mit Starrgabel über den Weg gelaufen, kein Schnäppchen aber Preis ist OK. Dann bin ich auch gut gerüstet, wenn es mal mehr braucht als den Surly Crosser :). Die Saison kann also beginnen!

VG
Stefan

thingamagoop
18-01-2018, 20:52
So: Candy B. Graveller, Carsotrail und Tuscanytrail sind gebucht. Das reicht jetzt erstmal ;-)

Reini Hörmann
18-01-2018, 21:17
So: Candy B. Graveller, Carsotrail und Tuscanytrail sind gebucht. Das reicht jetzt erstmal ;-)

beim carostrail werden wir uns treffen - zumindest bei start ;o)

thingamagoop
18-01-2018, 22:07
beim carostrail werden wir uns treffen - zumindest bei start ;o)
:bounce:
Sehr cool :). Nach dem Start werde ich die meisten wohl nur noch von hinten sehen.

Reini Hörmann
18-01-2018, 23:37
no no, wir reisen mit hund und katz und spatz...hippie mässig mit vielen trink pausen, unseren damen u haustieren dabei - laid back - easy...drei bis vier tage u urlaub*

thingamagoop
18-01-2018, 23:42
So ähnlich bei mir. Ich hab mir für eine Woche ein Zimmer genommen. und ob ich 3 oder 4 Tage brauche ist egal :-). Bin ja nicht auf der Flucht...

Reini Hörmann
18-01-2018, 23:43
sehr fein, ich würde mich freuen dich dort u da zu treffen-ob auf der strecke oder im lokal ;)

thingamagoop
19-01-2018, 00:01
Yep sowieso. Ich glaub am Vorabend bei der Nummernausgabe bietet es sich für Bier an. Mach ma uns dann noch aus, wenns soweit ist!

Reini Hörmann
19-01-2018, 07:09
wir sehen uns ja kurz vorher beim bbbbq oder?

thingamagoop
19-01-2018, 08:04
wir sehen uns ja kurz vorher beim bbbbq oder?Da bin ich leider verhindert :-(

Rudi.H
23-01-2018, 09:29
eines hab ich noch gefunden:
durch kroatien (http://hardcro.com/)...

Golo
23-01-2018, 09:55
Hardcro ist sehr empfehlenswert und top organisiert, aber hat eher Brevet-Charakter (2 Schlafmöglichkeiten). Bericht von meinem Auftritt dort : https://bikeboard.at/Board/showthread.php?223851-Projekt-hardcro&highlight=hardcro

Rudi.H
23-01-2018, 12:57
... sehr empfehlenswert ...


Danke, Golo - i hab eh schon sooo lange Zähnd :rolleyes:
und ab 2019 hätt ich die zeit dafür auch...

Reini Hörmann
26-01-2018, 16:05
:bounce:
Sehr cool :). Nach dem Start werde ich die meisten wohl nur noch von hinten sehen.


hast du nach der reg von den männern dort was gehört? ich frag schon dreimal an, ob mein Geld kam, die arztbescheinigung - in welche richtung die strecke weggeht - kein trockener furz retour.. hast du einen ahnung, ob es zuerst nach Triest oder nach Görz geht?

thingamagoop
26-01-2018, 18:47
Hab auch noch nichts gehört. Ich denke die werden die Bestätigungen dann versenden wenn die Registration abgeschlossen ist.
So wie ich das mitbekommen habe ist Start in Triest und Finish in Görz (ohne Gewähr), letztes Jahr wurde auch so gefahren: https://www.gpsies.com/map.do;jsessionid=6F5D6F02A5096F6B75097F61AACF45C5 .fe3?fileId=dqbigojfzxhlmncq

Ich kann mir gut vorstellen, dass die Organisatoren etwas vom Ansturm überwältigt sind und halt ein wenig brauchen. Sorgen mache ich mir (noch) nicht. Wenn ich etwas höre geb ich Bescheid!
Sonst hatte ich Kontakt mit einem Rocco im Vorfeld, in seiner Signatur steht auch eine Tel.nr. die kann ich dir gerne per PN schicken falls du mal nachrufen willst.

Reini Hörmann
26-01-2018, 19:03
die strecke geht mmn von julia marina über görz nach slowenien u dann nördlich von triest zurück nach marina. die nr von rocco hab ich, hebt niemand ab ;)

191634191633

thingamagoop
26-01-2018, 19:18
Stimmt. So genau hab ichs mir noch gar nicht angesehen. Bin irgendwie von Triest ausgegangen.

Dann lassen wir uns mal überraschen :-)

thingamagoop
26-01-2018, 19:26
https://m.facebook.com/Carsotrail/
Auf der Facebookseite steht sonst noch eine.andere Tel.Nr.

hermes
27-01-2018, 10:07
italienische veranstalter brauchen meist sehr lange zum antworten. aber sie antworten. scheinbar schaltens sie die registrierung frei, gehen dann auf mehrmonatigen urlaub in der südsee und kommen ein paar wochen vor dem start retour und kümmern sich um die anfragen :D

thingamagoop
28-01-2018, 00:22
Noch eine nette Veranstaltung gefunden: https://jeskowerthern.wordpress.com/2018/01/05/taunus-bikepacking/

Wird sich bei mir zwar nicht ausgehen aber vielleicht interessierts ja wen.

Wieso gibts sowas nicht in Österreich? :-)

Rudi.H
28-01-2018, 09:27
interessant - aber auch da keine zeit...
eventuell kann man (dann irgendwann) den gpx-file runterziehen und irgendwann nachfahren...
Österreich ist zu klein (?) - samma froh, dass der ferdl die ganzen brevets organisiert - in deutschland könntest (glaub ich) jede woche irgendeinen brevet/rtf/wtf fahren... :(

thingamagoop
28-01-2018, 16:03
Hmm ja. Zu klein würde ich nicht sagen. Vermutlich wirds schwierig legale und zusammenhängende Routen zu finden. Und im Endeffekt müsste das wohl ein Enthusiast mit Erfahrung in die Hand nehmen. Wien - Bregenz auf Feld/Waldwegen wäre ich sonst sofort dabei [emoji2]

NutzSportRadler
28-01-2018, 17:58
Und ich muss zugeben, dass ich gerne auf die Kreditkarte zurückgreife und im Hotel/Pension schlafe, wenn sich etwas findet :-). Ich schlafe frisch geduscht dann doch besser. Aber 1-2 Nächte pro Tour draussen gehören dazu.
Jessas Stefan, was ist denn das für eine Einstellung. Genau das Puristische macht BikePacking für mich aus. Über ein Bett in einem Zimmer freue ich mich wenn ich bettlägrig bin - und mich hoffentlich(!!!) an endorphinmaximierte Abenteuer mit recourcenminimierten Input zurückerinnere. Da möcht ich nix aus Bequemlichkeit versäumt haben. :)


Mich stört es jetzt nichtmal so, da ich eine Krankenzusatzversicherung hat, die mir jährlich so eine Sportuntersuchung bis 150€ zahlt, passt also genau. Und so ein Leistungstest hat mich auch schon länger interessiert.
Ich hab auch eine (Merkur), vor ca 10 Jahren schrieben sie mal das man bei ihnen jährlich(?) kostenlos in einem Wellnesstempel eine Komplettuntersuchung mit Leistungstest, Spa etc machen kann. Für mich war das nur ein Datensammeln vom Kunden - um ihn bei Bedarf rechtzeitig kündigen zu können. Habs lieber gelassen.
Leistungstest wäre nur sinnvoll wenn man sich einen Trainingsplan zurechtlegt, sonst reichen Strava-Segmente auch um zu wissen wie stark die anderen 50-70% sind.

Hab mir vorgenommen auf der italieneischen Brevet/Randonneurseite nachzufragen ob man dort auch einen Leistungstest braucht. Hab auf deren unübersichtlichen Seite keinen Hinweis gefunden, und noch nicht nach Kontaktadresse gesucht (von der man Antwort erwarten könnte).


beim carostrail werden wir uns treffen - zumindest bei start ;o)

:bounce:
Sehr cool :). Nach dem Start werde ich die meisten wohl nur noch von hinten sehen.
*gähn*, wer sollen das aggressive Understatement denn glauben? Egal ob Schule/Uni/Rennradlfahren, immer das gleiche Schema...


die strecke geht mmn von julia marina über görz nach slowenien u dann nördlich von triest zurück nach marina.
Danke Reini, hab auch gedacht es geht wieder gegen den Uhrzeiger und mir schon Gedanken gemacht wie ich es am 1. Tag auf den Nanos schaffe, denn bei Schönwetter wär das schon ein Traum OBEN zu nächtigen und sich vom Sonnenaufgang (mit herrlichem Panorama) wachkitzeln zu lassen (kennen die Pensionsgäste so nicht *hehehe*).

Ich rechne mit 2 Nächtigungen, im Gegensatz zu Brevets machen Nachtahrten nicht so viel Sinn.
1) Man sieht nix von der Gegend, wobei z.B. beim Venetotrail2016 der Anstieg auf der Nordseite mit Blick in den dünner besiedelten Norden schon erhebend war (scheissanstrengend wars aber auch!)
2) Mit Licht wird man schon von weitem gesehen/gefürchet/geahsst und bei ungeklärter Legalität der Wegnutzung hat man da schon Nachteile beim Aufeiandertreffen (mir zum Glück noch nicht passiert, aber der eine oder Hund nimmt seinen selbst auferlegten Wachauftrag schon sehr Ernst und meldet schon frühzeitig).


Noch eine nette Veranstaltung gefunden...
Wieso gibts sowas nicht in Österreich? :-)
Es ist nicht leicht bei uns eine Strecke >200km und nicht mörderisch steilen Anstiegen zu finden die einigermaßen legal befahrbar UND auch abgeschieden ist.
Die Transkalkalpen XL wär aber als offiziell ausgeschilderte Strecke gut befahrbar, wie hoch der Asphaltanteil ist hab ich noch nicht gecheckt, aber nach ein paar Stunden Starrbikerumgepumpel hab ich nichts gegen glatten Belag solangs nicht (ewig) durch öde Einkaufszentren/Industriegebiete geht, sonst ist Infrastruktur zwischendurch für Papperl und Elektrolytgetränk auch nicht so verkehrt. Hier könnteman das Auto bei Losenstein parken und sich trauen die Sache in 2 Tageetappen mit Schlafpause im Auto zu machen, die Streckenführung ist überhaupt recht Abkürzungsfreundlich (Schelchtwetter, Defekt, Zeitmangel...)

Ich denke schon mal sowas in der Stmk zu organsieren aber auf niedrigstem Organisationsniveau (0 €, 0 Haftung, 0 Rennen). Den Baustein Eibiswald - Radlpass - Soboth - Gr Speikkogel - Weinebene - Hebalm - Großofen - Modriach - Gaisfeld bin ich schon gefahren. Graz - Spielfeld ist auch getestet. Mals sehen wann weitere Elemente dazukommen.

Da das Abenteuer eh vor der Haustüre beginnt, kannst eh auch mal was planen. :) Hohe Wand (Dusche am Stellplatz oben) - Gloggnitz - Wanderweg bis Mürzzuschlag (kenne ich im Bereich der berühmten Viadukte, sehr lieblich) ( - Neumarkt?) hab ich auch einmal am Radar.


Rudi, (österreichische) Brevets (oder HardCRO) kann man mit Bikepacking-Events nicht vergleichen, obwohl ich mir sicher bin dass mir meine (internationalen) Brevet-/Fleche/Graz-Meer-/Festive500-Erfahrungen sehr viel gebracht haben, ohne die ich Bikepacking-Touren nicht so gut meistern könnte, bzw diese nicht so glücklich machen würden.

lg
Horst

thingamagoop
28-01-2018, 18:30
Jessas Stefan, was ist denn das für eine Einstellung. Genau das Puristische macht BikePacking für mich aus. Über ein Bett in einem Zimmer freue ich mich wenn ich bettlägrig bin - und mich hoffentlich(!!!) an endorphinmaximierte Abenteuer mit recourcenminimierten Input zurückerinnere. Da möcht ich nix aus Bequemlichkeit versäumt haben. :)
So unterschiedlich sind die Einstellungen. 1-2 Nächte draussen wenns Wetter passt gerne. Aber ohne Dusche und zumindest notdürftig gewaschene Kleidung werd ich nach 2 Tagen stinkig (nicht nur körperlich) :-)



Ich hab auch eine (Merkur), vor ca 10 Jahren schrieben sie mal das man bei ihnen jährlich(?) kostenlos in einem Wellnesstempel eine Komplettuntersuchung mit Leistungstest, Spa etc machen kann. Für mich war das nur ein Datensammeln vom Kunden - um ihn bei Bedarf rechtzeitig kündigen zu können. Habs lieber gelassen.

Bin auch bei der Merkur. Bei mir zahlen Sie auch alle 2 Jahre ein halbes Jahr Fitnessstudio bzw. wahlweise eben Wellnesstempel. Ich frage jedesmal nach (da ich da auch misstrauisch bin), welche Daten der Versicherung übermittelt werden und die Antwort ist immer "keine". Datenübermittlung taucht auch in den Unterlagen nicht auf. Im Zweifel nachfragen, wenn man es nicht ausnützt zahlt mans ja trotzdem.
Die Sportmedizinische Untersuchung ist aber bei mir "Ambulante Vorsorge". Außer der Rechnung sehen die da auch nix.



*gähn*, wer sollen das aggressive Understatement denn glauben? Egal ob Schule/Uni/Rennradlfahren, immer das gleiche Schema...

Glaubs ruhig :-) Mein Ziel ist immer anzukommen, nicht ganz letzter zu werden und dazwischen die Zeit geniessen.



Ich rechne mit 2 Nächtigungen, im Gegensatz zu Brevets machen Nachtahrten nicht so viel Sinn.
1) Man sieht nix von der Gegend, wobei z.B. beim Venetotrail2016 der Anstieg auf der Nordseite mit Blick in den dünner besiedelten Norden schon erhebend war (scheissanstrengend wars aber auch!)
2) Mit Licht wird man schon von weitem gesehen/gefürchet/geahsst und bei ungeklärter Legalität der Wegnutzung hat man da schon Nachteile beim Aufeiandertreffen (mir zum Glück noch nicht passiert, aber der eine oder Hund nimmt seinen selbst auferlegten Wachauftrag schon sehr Ernst und meldet schon frühzeitig).

Ich rechne auch mit 2 Nächtigungen. Wobei mich die Info, dass es nicht von Triest startet grad etwas stört, da ich dort schon Quartier gebucht habe. Aber gut :-)



Den Baustein Eibiswald - Radlpass - Soboth - Gr Speikkogel - Weinebene - Hebalm - Großofen - Modriach - Gaisfeld bin ich schon gefahren. Graz - Spielfeld ist auch getestet. Mals sehen wann weitere Elemente dazukommen.

Da das Abenteuer eh vor der Haustüre beginnt, kannst eh auch mal was planen. :) Hohe Wand (Dusche am Stellplatz oben) - Gloggnitz - Wanderweg bis Mürzzuschlag (kenne ich im Bereich der berühmten Viadukte, sehr lieblich) ( - Neumarkt?) hab ich auch einmal am Radar.

Bin ich das meiste schon gefahren und habs für gut gefunden :-) Meinte auch eher, dass man eine Veranstaltung organisiert. Privat muss man es mit der legalen Befahrbarkeit ja nicht so genau nehmen. Sich so etwas zu wünschen ist natürlich einfacher als es selbst zu machen.

VG
Stefan

thingamagoop
28-01-2018, 20:30
Antwort vom Carsotrail:


Hi Steven,

You are right, start and finish will be both in Monfalcone (close to, exactly in Marina Julia, at Camping Village, where you could even book to sleep).*


Thanks

CT staff

Reini Hörmann
28-01-2018, 20:42
u die richtung?

thingamagoop
28-01-2018, 21:06
Haben sie nicht geschrieben.

Reini Hörmann
29-01-2018, 07:34
dir schreiben sie wenigstens zurück;)

Rudi.H
29-01-2018, 14:01
... (österreichische) Brevets (oder HardCRO) kann man mit Bikepacking-Events nicht vergleichen ...,


das denk ich mir eh - aber ich bin ja ein neugieriger Anfänger...
ich hab ja erst (wieder) mit 40 zum radeln angefangen und jetzt (mit 61) will ich halt meine 1. Bikepacking-Tour machen...

thingamagoop
29-01-2018, 19:46
Ich hoffe ich bin in dem Alter dann auch noch so fit. Gratuliere :-)

thingamagoop
30-01-2018, 12:43
Habe Rückmeldung von Marina Julia Campingplatz bekommen. Die sperren extra für die Nacht vom 10./11. auf, allerdings gibt es halt keine offenen Lokale/Geschäfte am Campingplatz. Dafür sind die Preise günstig:



we normally open on 18/05,
but we will open exceptionally just for the night 10-11 May


Prices are these :

MASONRY BUNGALOW

* 20,00€ for a bungalow with only 1 person
* 25,00€ for a bungalow with only 2/3 person
* 30,00€ for a bungalow with only 4/5 person

You won’t find any restaurant, market or other service opern inside the Village.
Included in the price you will have bed linen and towels.


Bin noch am Überlegen. Frühstück wär schon fein.

snakebite
03-02-2018, 11:44
Hi, hat jemand von Euch vor http://www.italydivide.it/ zu fahren?

thingamagoop
03-02-2018, 12:26
Das kannte ich noch gar nicht, danke! 25.000 hm...Aua :)

snakebite
03-02-2018, 13:01
Das kannte ich noch gar nicht, danke! 25.000 hm...Aua :)
Die 25k sind alte Angaben. Habe mir das 2018er kml file geladen, und bin auf 20k gekommen. Wenn man die Ausreißer ausgleicht sind es 18k.

Das tolle an Italy Divide ist die An/Ab-Reise. Auto nach Rovereto stellen. 4h Zug nach Rom. Tour fahren nach Torbole. Von Torbole kurzes Stück mit Rad nach Rovereto zum Auto. Basta.

thingamagoop
03-02-2018, 13:07
Hört sich auch echt nett an (auch wenn 18k immer noch großes AUA bedeutet für mich). Aber es ist ziemlich in der Mitte zwischen Candy und Carso, das geht sich wohl heuer nicht mehr aus bei mir. Kommt auf die Liste fürs nächste Jahr :)

Rudi.H
03-02-2018, 18:28
da hab ich sogar urlaub - bin aber in sardinien (http://www.girosardegna.com/) und mach dort die 1.000 km...

snakebite
03-02-2018, 20:11
da hab ich sogar urlaub - bin aber in sardinien (http://www.girosardegna.com/) und mach dort die 1.000 km...
Klingt interessant.
Ich versteh die Seite mit den Hotels aber nicht. http://www.girosardegna.com/prezzi-1-000-km-sardegna-2017/ Ist man während des Rennens immer im gleichen Hotel? Und hat einen langen Transfer morgens und abends immer ins gleiche Hotel?

Rudi.H
04-02-2018, 15:36
... versteh die Seite mit den Hotels aber nicht ...


Voriges Jahr war der Start für den "Gran Giro" bzw. "Medio Giro" ca. 3 km vom "Haupt"-Hotel entfernt - also hinradeln...
Start für die Brevets (die ich auch voriges Jahr gefahren bin) war in/vor der Hotelhalle.
Wie es heuer ist, weiss ich nicht genau (ist mir aber egal, weil ich ja nur die 1.000 km fahre)
und da ist der Start der Brevets im Haupthotel - Janna 'e Sole
man kann nur Vollpension buchen und voriges Jahr wars echt scheisse:
Brevet-Start um 06:00 Uhr - kein Frühstück
Mittagessen entfallen, weil noch unterwegs
Abendbuffet konsumiert...
dh ich hab vollpension bezahlt und quasi nur abendessen konsumiert
(ausser an den "ruhetagen" dazwischen, da war ich aber auch immer unterwegs und hab nur Frühstück und Abendessen konsumiert)...
Drum hab ich mir heuer ein Apartment gemietet (ca. 2 km entfernt), mach mein Frühstück selber, Mittagessen unterwegs, Abendessen
entweder selber kochen oder irgendwohin essen gehen...

thingamagoop
14-02-2018, 13:00
Gerade drübergestolpert im Netz: http://www.adventurebikeracing.com/threepeaksbikerace.html

Zwar nichts für mich, aber von Wien nach Nizza macht sicher Spaß. Das Teilnehmerfeld ist derzeit noch stark begrenzt, aber man kanns ja mal im Auge behalten....

Edit: noch eins gefunden: https://bohemiadivide.wixsite.com/english : Bohemia Divide, einmal Tschechien von Süd nach Nord. Könnte vom Termin her auch gehen für mich, das werde ich mal im Auge behalten :)

NutzSportRadler
14-02-2018, 20:10
Hallo thingamagoop,
das 3 Peaks Race ist nur was für Rennräder, soviel abkürzen ist gar nicht möglich dass ein MTB/Gravelbike eine Chance hat. In diesem Blog erklärt einer der Organisoren sehr schön die Zielgruppe
https://www.angekommen.in/three-peaks-bike-race-2018-wien-nach-nizza/

CZ-Querung Ende September ist glaub ich was für die besonders harten.
Im Bikepacking-Events-Thread von 2016 ist eine 2-geteilte Veranstaltung genannt worden, SK- und CZ-Querung in E-W-Richtung (oder umgekehrt?). Gut dabei, dass man auch nur eins der Länder queren kann, ich glaub so gut 600km in jedem Land. Und wimre in einer wärmeren Jahreszeit.

Der South Tyrol Trail Extreme wär was für den Herbst. Kann man jederzeit fahren --> Durchführung nur wenn Schönwetter prognostiziert ist.Start- und Zielort sind zwar weit auseinander, aber lt HP kann man die Strecke recht gut mit der Eisebahn bewältigen. Gilt auch für's Abbrechen unterwegs oder auf der Gravel-Route fertigfahren. http://www.meranobike.it/wp/was-ist-der-alto-adige-sudtirol-xtreme-bike-trail/

Oder ich fahr wieder im Herbst irgendwas Selbstgestricktes südlich von Rom/Neapel, da ist's noch schön warm - und mit den Scheisskötern ist's mit RR/Brevetrad auch abenteuerlich genug..

lg
»Horst

thingamagoop
14-02-2018, 20:46
Danke für die Links. Das Wien - Nizza nur für Straße ist war klar. Fands trotzdem interessant, so ein Mini-Transcontinental mit Start in Wien quasi. Auch wenn es bis jetzt wohl noch nicht so eingeschlagen hat wenn ich mir die Teilnehmeranzahl ansehe, hoffe das wird noch mehr. Wenn ich es schaffe werd ich sicher zum Start schaun.

Ja stimmt, die Tschechien Durchquerung wird alleine von den Höhenmetern her hart. Aber mal sehen wie fit ich bis dahin bin. Eigentlich ist mein Plan eher mich im Herbst mal 1-2 Wochen nach Spanien abzusetzen. Mich würde z.B. Valencia reizen, die Tour die Stefan Rohner hier beschrieben hat wirkt ziemlich toll und ich habe ja auch nichts gegen einen hohen Straßenanteil (solange nicht viel Verkehr ist): https://www.pannier.cc/journal/stefan-rohner/hidden-valencia

Aber bis Herbst ist noch viel Zeit. Erst mal die Herausforderungen der geplanten Touren bis Juni stemmen. Auf jeden Fall hab ich.dieses Jahr viel Zeit zum Radfahren und ich gedenke das auszunutzen [emoji16]

NutzSportRadler
23-02-2018, 23:04
OT
Hallo Bikepacker,
fährt morgen wer beim TSE mit?
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Ich fahr die kurze Strecke, aber am frühen Abend wieder mit SSp (ein weiss-hellgrüner Stahlrahmen mit sw Koterer, rotes RennRadkulturGruppe-Trikot, falls sich wer zu erkennen geben will) retour.
Werde erstmals die brandneue Ortlieb Seatbag M testen, am Lenker Restrap Dry Bag 12 Liter.
lg
Horst

thingamagoop
24-02-2018, 07:48
Leider nicht. Hab gerade erst eine Erkältung hinter mir und da ists mir dann doch zu kalt.
Ist aber sicher eine Veranstaltung die Spaß macht.

NutzSportRadler
26-02-2018, 02:13
Hallo thingamagoop,
war auch bis Mi wegen grippalem Infekt in Krankenstand, deshalb nur die kurze Strecke (+Rückfahrt) mit SSp, sonst hätt ich eh die lange mit RR probiert (und gscheit gelitten was man so hört).
War aber dank des 'auffirnenden' Eises/Gatsches eh phasenweise eine offroad-Challenge. Die Vernstaltung scheint auch radmäßig von AnarchoFixieAlleycat zu RaphaGravelEvent zu werden, was bleibt/sich transformiert sind Hipsterbärte. ;)
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Damit meine Beiträge nicht ganz OT sind/bleiben 3 kleine Produkttests.

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1) Ortlieb Seatbag M
Schon seit Beginn meiner RR-Kariere träumte ich von großen Satteltaschen und nicht so Hodensackgroßen Werkzeugtascherln unter dem Sattel. Selber nähen kann ich nicht, mit anderen materalien ist mir nix Gscheits eingefallen. Habe dann leichte Alustangl-Pletscher-Gepäckträger aus den besseren Tourenrädern/Halbrenner der 1980er verwendet. Einen hab ich seit Mitte 1990er drauf, also ist schon was Taugliches (für die Straße).
Dann kam das Bikepacking auf und ich hab mir die große Seatbag (bis vor kurzem die einzige Größe) gegönnt. Hab schon einmal meine Erfahrungen hier im Forum gepostet. Mir war sie zu groß, bzw das Packen ohne dass sie auf Dauer runterknickt zuz umständlich, beim Auspacken unterwegs purzelt auch gerne mal was raus aus dem Stopfchaos (sehr blöd bei Regen/Dunkelheit, sonst nur lästig). Und das Auf-/Absteigen bei Erschöpfung ist mühselig. Leider hat die Seatabag unten keine Gummikordel (die M auch nicht oben!) somit klappte mein Plan nicht befriedigend die Tasche unten mit gerollter Isorolle abzustützen/auszusteifen bzw die Rolle selbst dort stabil/sicher/aerodynamisch zu fixieren.
Mittlerweile gibt es einen Gurt mit dem die Tasche hinten kompakter Richtung Sattelrückseite gezurrt werden kann, kann man mit was anderem aus dem heimsichen Fundus mal ausprobieren ob damit das Absacken/EInknicken verhindert werden kann bevor man sich den Originalgurt gönnt.

Nachdem ein RR-Freund (wohlwissend meiner Erfahrungen damit) die Tasche übernahm, bestellte ich die neu vorgstellte Seatbag 'M':
Was mir beim ersten Angreifen nicht so gefiel war dass sie nicht nur nach hinten ein kürzeres 'Stanizel' hat, sondern nur eine statt der 2 wirklich robusten Klettbänder für die Sattelstütze. Vorteil davon ist dass sie nicht die 12cm freie Sattelstützenlänge erfordert sondern nur 6cm! Das wird den meisten mit den neumodernen Oversloperahmen egal sein, bei meinem oldschoolKrempel war das z.T. knapp.
Mit der großen Seatbag hatte ich auf den Gepäckträgern (MTB und RR) nicht ausreichend Platz sodass ich dort die Rolle gut reinstopfen konnte, die kleine wird da hoffentlich zarter sein, bzw war sie bei TSE schon angenhmer da ich mir gar nicht erwarte alle Transportproblme damit zu lösen --> mehr Taschen die zwar in Summe mehr wiegen unterwegs aber thematisch getrennte befüllt werden und somit die Kramzeit reduzieren. Wobei nicht sosehr die Zeit entscheidend ist, sondern die nervliche Strapaz. :)
Beim Auf-/Absteigen spürt man den nach oben gestreckten Bürzel schon auch noch, aber nicht mehr so arg wie bei der Großen (die mit der Gummikordel auch noch zum weiteren Beladen einlädt).

Mein Fazit:
DIe 'M' kann nicht alle Transportaufgaben lösen, aber den Platz hinter dem Sattel sehr gut nützen/ausfüllen, wird für mich die Tasche mit dem schnellen Zugriff auf Regenzeug (Jacke bis Überschuhe) bzw Zusatztrikot/Knielinge/Handschuhe/Haube für Abfahrten/Nacht). Fressalien gehen auch - wenn sie dem Druck sicher standhalten (Bierdose für den Abend ja, Jogurt fürs Frühstück nein). Beim TSE hab ich im Zwickel unten das Werkzeug mitgehabt, das würd ich bei längerer Tour lieber flotter bei der Hand haben...
Ist die Tasche etwas gering befüllt, kann man die Verschlussbänder auch diagonal verspannen, das macht die Sacher mMn etwas kompakter und man erspart sich Längenjustage (mit klammen Finngern lästig).


2) Restrap Dry Bag 12Liter:
Da hatte ich zuerst nur die 8Liter-Version und bei einer RR-Fahrt ans Meer mit 2 Gurten/Gummibändern quer zum Lenker fixiert. Die Seite mit dem Wickelverschluss hab ich um den Aufleger gewickelt --> bombenfest. Die andere Seite nur mit Gurt und das Sackende wanderte immer ein bissl rüber --> Assymetrie die bei Untergriff nicht glücklich machte, aber doch gut zum Fahren war.

Ein RR-Freund hat seine große 14 Liter Version am Lenker quer motiert und die Wickelverschlüsse immer wieder - je nach Greifposition verschoben. Ob das auf Dauer nicht nervt?
Aufgrund es super Preise, die Dinger sind für OutdoorZeugs wirklich günstig hab ich mir auch die große Version gegönnt, und zwar die mit 2 Wickelverschlüssen. Im Herbst bei der BikepackingTour schon zu schätzen gelernt, auch wenn ich jetzt vergessen hab wo/wie sie montiert war. Das Umwickeln eines Rohres am Rad mit dem Wickelverschluss sichert die ganze Sache ungemein ab, dazu noch ein Gurt/Klettverschluss/(Gummispanner) und die Tasche hält auch offroad-Gerumpel den ganzen Tag aus.
Aber: Sie ist empfindlicher als schwere Taschen --> ich hab mir ein paar Kratzer und Pikser (also ganz kleine Löcher) durch Dornengestrüpp zugezogen. Werde ich vor nächster Tour mit Gaffa und/oder Pattexbeklebtem Flicken (was??) reparieren. Innen wieder Plastiksackerln zum Trockenhalten will ich nicht, dazu sind die Taschen zu schlank, das verbraucht unnötig Platz.
M;an kann die Tasche wirklich klein aufwickeln, d.h. bei BikepackingTour auch nur als Option mitnehmen (Tageseinkauf, Kopfpolster...) - oder wenn Fressalien aufgebraucht einfach einpacken.

Bei TSE erstmals die große Tasche mit 2 Klettbändern quer zum Rennlenker fixiert, aber hoppla: Das mit den Wickelverschlüssen klappt auch hier! :) Die Klettbänder in Folge nur mehr locker drübergelegt --> sehr gut seitlich zu befüllen/entleeren. Aber auch hier gilt: Kramt man ein paar Sachen raus um zu den Trümmern in der Mitte zu kommen purzelt auch was mitraus das nicht mitsoll, z.B. Reserverücklicht.
Beim Fahren war die prall gepackte Tasche zu breit für meinen sehr(!) schmalen Rennlenker, also bei breitem Lenker geht es besser oder weniger reinstopfen. Ich konnte nicht wirklich in Untergriffposition fahren, auf keinen Fall gscheit einen Pass runterbremsen.
Die umgschingenden Wickelverschlüsse waren auch ok wenn die Plastikklickverschlüsse nicht störten --> ausrichten. Das Band stört mich sicher auch deswegen nicht da ich 2 Lenkerbänder übereiandergewickelt habe --> großer Ø.

Mein Fazit:
Durch fehlende widmungsgebundende Halterung: Leicht, billig, flexibel einsetzbar.


3) Ohne Abbildung:
Thermotrinkflaschen Zefal Artica pro (doppelwandige Plastikflasche) und Deboyo Elite (Edelstahlflasche)

In der Flaschenhalterung taugen die nichts denn durch Geschwappel wird der Wärmeübergang sehr begünstigt.

Die Zefal nehme ich im Winter doch ganz gerne weil sie einfach länger warmhält als normale Wasserflaschen - und mit 0,5l komme ich im Winter ca 2h aus. Ich trau mich nicht sehr hesises Wasser einzufüllen --> heisses Wasser einfüllen, 5min warten und dann nochmals heisses Wasser einfüllen.
Bei TSE hatte mein Teampartner die Zefal im Rucksack, denn deren Dichtheit traue ich nicht ganz so wie der Deboyo. Obwohl ich noch nie Grund zur Klage hatte, im Rucksack ist die Neigung nicht so groß. Mit dem Inhalt kamen wir gut und warm bis Bratislava, wegen engster Blutverwandschaft war Zutzeln aus einer Flasche ok. :)

Mein Fazit:
Ausreichend, ev kauf ich mir das Modell bei dem man Kork sieht, da weiß man dann wenishgtens dass was Wärmedämmendes drinnen ist.


Die Eboyo hat 2 Verschlüsse dabei, einen Deckel wie von Thermosflaschen bekannt udn einen Trinkzutz der so umständlich zu bedienen ist, dass ich eh stehen bleiben muß --> nie verwendet. Bin ich mit (Pack)Tasche unterwegs nehm eich sie gerne mit und umschließe sie mit Reservegewand/Regenschutz. Daheim gebe ich fast kochend heisses Waser rein, das hält sie aus, aber auch diese lasse ich gerne mal anwärmen und befülle sie nach ein paar Minuten nochmals.
Der Schraubverschluss ist superdicht (liegend und unter Druck gut zu transportieren). In kuschliger Tasche hält die Wärme auch 4h und man hat unterwegs was Warmes oder ich lass in einem Gasthaus heisses Waseer rein. Teilentleert geht die Wärme schnell weg (erhöhte Konvektion).
Voriges Jahr bei Lakemania (3x um Neusiedlerseee im Jänner) konnte ich da auch heisse Suppe einfüllen - und nachher reinigen. Bei Plastikflasche wäre ich mir da nicht sicher.
Beim TSE passte die Flasche noch gut horizontal liegend in die Seatpack 'M'. Wie warm/kalt der Saft blieb konnte/wollte ich nicht feststellen denn ich schleppte sie ungenutz wieder nach Wien.

Mein Fazit:
Für den Preis ein Flop, leicht zu reinigen (suppentauglich)


lg
»Horst

thingamagoop
26-02-2018, 21:38
Respekt bei der Kälte! Wieviele Starter gab es denn?

Bzgl. Satteltaschen. Ich habe eine kleine von Apidura und eine große (gebraucht gekauft) von Relevate. Sind beide soweit voll OK, meistens komme ich für meine Touren mit der kleinen aus. Vergleich zur Ortlieb wäre halt interessant. Was mich bei beiden ein wenig stört ist, dass man doch immer wieder mit den Oberschenkeln an der Tasche streift beim treten. Vor allem, wenn die Taschen nicht ganz 100% mittig platziert sind. Wäre interessant ob die Ortlieb da besser ist.

Drybag/Harness für den Lenker habe ich bis jetzt noch vermieden. Ich habe die Befürchtung, dass es dann mit den STI beim schalten in die Quere kommt. Und wirklich begeistert warst du ja auch nicht. Aber mal sehen, vermutlich werde ich mir zumindest den Schlafsack heuer mal ranschnallen.

NutzSportRadler
05-03-2018, 00:23
Unangenehm kalt war's für einen alten routinierten Ganzjahresfahrer erst retour, dafür dann aber gscheit (von der Kaltfront überwalzt worden), junges Botengemüse hatte bei der ChuckNorrisBrücke Kälteproblem, da hat sich die Kaltfront grad mal angemeldet. ;)

Meine Oberschenkel sind sicher nicht die Schlankesten, bei beiden Ortlieb-Seatpacks nie Kontaktprobleme, muß aber dazusagen dass ich den Sattel immer so weit wie möglich nach vorne schieben muß.

Am Rennlenker ist wohl keine Tasche optimal, auch nicht eine typische Lenkertasche (schwer inkl Halterung, teuer, relativ wenig Inhalt, Platzkonflikt mit Lampe(n), Aerodynamik), mein Optimum ist Drybag aber senkrecht montiert. Dazu braucht es aber unten Stütze oder robustes Schutzblech dass der Pinkel nicht am Reifen streift.
Bei MTB-Lenker hab ich wegen der Lampen bis jetzt das Zeug vorne auch immer senkrecht montiert (robsutes Schutzblech), könnte es auch einmal anders probieren...

lg
Horst

thingamagoop
06-03-2018, 23:38
Botengemüse [emoji16]
Aber ich bin da auch zu weich dazu. Um den Gefrierpunkt ist Schluss....soll ja noch Spaß machen.

Meine Oberschenkel sind wohl dicker. Ich streife immer ein wenig mit Satteltasche, sowohl Apidura als auch Relevate. Allerdings so, dass es nicht wirklich stört, es fällt halt auf.
Vorne bleibe ich wohl erstmal.bei den Lowridern. Ich mags, wenn das Gewicht unten ist. Ev. schnall ich kir den Schlafsack an den Lenker, wenn er sonst zu wenig Platz hat.


Aber jetzt muss ich erstmal wieder in Form kommen. Im Februar war komplett Pause und das Essen zu reichlich.....

thingamagoop
01-04-2018, 17:10
Hab heute mal mein Surly vom Winterpendelrad auf Bikepackingtraktor umgebaut. Ich mag das Rad wirklich für seine Versatilität. Zwecks Erfahrungen aus dem letzten Jahr und um meinem Post-Winter Trainings- und Gewichtszustand Rechnung zu tragen fiel der Umbau diesmal etwas größer aus:
Wechsel von 11 auf 10fach Schaltung mit gebrauchten Ultegra STI (danke Florian) und einem 9fach XT Schaltwerk sowie 11-36er Kassette. Dazu gabs ein neues Hinterrad, welches ich mir vor 2 Monaten mal eingespeicht habe (XT-Nabe, T540 Felge und Alpine III) mit 43er GK. Hinten hab ich den Mini-Vs neben neuen Belägen einen hässlichen Brakebooster spendiert. Wollte ihn schon fast wieder abbauen, aber die erste Bremsprobe in freier Wildbahn hat mich dann doch überzeugt, das Teil macht Sinn.

Die Saison kann beginnen, jetzt muss ich nur noch Kondition aufbauen. in 1 1/2 Wochen gehts los und es sind beim Candy nochmal so einfach 1000 hm mehr als im letzten Jahr ... aber mit 46/30 und 11/36 sollte ich überall hochkommen (auch wenn schieben wohl schneller wäre).
https://uploads.tapatalk-cdn.com/20180401/9783005aff9ef01423eda8e1afc9d1a6.jpghttps://uploads.tapatalk-cdn.com/20180401/afb33eb7ef1a5fa6126ae49610ff7aad.jpghttps://uploads.tapatalk-cdn.com/20180401/674bbecf1337626e6060de08486d1a03.jpghttps://uploads.tapatalk-cdn.com/20180401/ea3ef4d7dac168aef06f8d624fa2865d.jpg

thingamagoop
15-04-2018, 15:10
So,

der http://candybgraveller.cc wurde erfolgreich abgebrochen.
Es war von Anfang an klar, dass es knapp wird heute nach Berlin zu kommen und mehr Zeit hatte ich dieses Mal beruflich leider nicht.

Starttag lief gut, das Wetter passte (Anfangs) und die Kilometerleistung auch bis um neun am Abend Regen kurz vor einem ausgedehnten Waldstück einsetzte und ich mich mit zwei Mitfahrern in ein Hotel zurückzog. Um sechs in der Früh saßen wir wieder am Rad und um halb sieben startete der Regen welcher mit unterschiedlicher Intensität den ganzen Tag anhielt. Um vier gabs in der Nähe vom Point Alpha was zu essen und gleichzeitig wurde der Regen schlimmer. Nachdem wir alle vor Kälte zitterten war an diesem Tag früh Feierabend bei mir und meinen beiden Mitstreitern. Ab in die Gästezimmer des örtlichen Gasthauses und die Wäsche waschen. Zehn Stunden am Rad (bzw. mehr am durch den Gatsch schieben) und dabei nur 80km geschafft. Respekt vor den Kollegen die da noch durchgefahren sind! Ich bin wohl einfach nicht hart genug :-) .

Samstag gings um.ca. 8 Uhr los. Den ganzen Tag Frühlingswetter, die Wege zwar teilweise noch ziemlich gatschig, aber im großen und ganzen gut fahrbar und bei dem Wetter hats richtig Spaß gemacht, so sollte es immer sein. Es wurde bis halb elf am Abend gefahren, ca. 170km geschafft und ca. 4500-5000hm (ich muss es noch einmal nachrechnen, da meine Garmin Aufzeichnung leider Lücken hat) der Gesamt 6-7000 hm (je nach Zählung) des Candy waren erledigt. Ich wollte eigentlich noch weiterfahren, da sich meine Beine noch gut angefühlt haben, aber ich merkte, dass meine Konzentrationsfähigkeit beim fahren schon stark nachgelassen hat. Also doch besser schlafengehen. Schlafplatz war unterm Dach von einem Sportplatz, damit das Biwakzeug nicht umsonst mitgeschleppt wurde.

Heute war klar, dass ich die restlichen ca. 240 km von 640 km am Track nicht mehr an einem Tag schaffen werde. Den Montag hätte ich gern noch zum fahren gehabt, da ich mich noch relativ fit fühle. Also wurden nur noch 70km nach Halle gefahren und jetzt sitze ich im Zug und muss natürlich als erstes den Bericht fürs Bikeboard schreiben (hab nichts zum lesen mit und mir ist fad).

Unten noch ein paar Bilder, ich habe nicht viel fotografiert, schon gar nicht am Schlammtag.
An Defekten gab es nur einen Kettenriss und die vor der Fahrt neuen Bremsbeläge sind durch. Die Panaracer Gravelking sind perfekte Reifen - wenn es trocken ist zumindest. Im Gatsch war es ein ziemliches rumrutschen damit. Aber keinen einzigen Patschen. Letztes Jahr mit den Challenge Reifen waren es acht (!). Dafür hat mich die Schaltung geàrgert, mit dem ganzen Schlamm hat es einfach nicht ordentlich funktioniert. Da muss ich glaub ich nochmal ran...

Sonst hatte ich natürlich wieder viel zuviel Gewicht am Rad (abgesehen von mir), welches sich bei dem Höhenmetern natürlich bemerkbar machte. Das wird für die nächsten Touren noch reduziert.

Allgemein hats wieder Spaß gemacht, auch wenn ich es letztes Jahr entspannter geniessen konnte. Ich war auch mit meiner Form zufrieden, in Anbetracht dessen, dass ich neben einigen kleinen Ausritten nur einen 200er als Vorbereitung hatte. Ist ja noch früh im Jahr.
Und man lernt viele nette Menschen kennen, auch wenn es meistens Kurzzeitbekanntschaften sind. Ich hoffe es kommen alle, die noch unterwegs sind noch gut ans Ziel.

Als nächstes dann der Carsotrail. Track wurde ja mittlerweile auch schon versendet :).https://uploads.tapatalk-cdn.com/20180415/9d6ed0a451d9c4cdf38aa665f76e03ec.jpghttps://uploads.tapatalk-cdn.com/20180415/e33ca677788e593925a0e472f0da23e2.jpghttps://uploads.tapatalk-cdn.com/20180415/bb038aee2e876a0425d795db4b1f5d7a.jpghttps://uploads.tapatalk-cdn.com/20180415/6a137a5af67a0744d05aed4b1abaa9c5.jpghttps://uploads.tapatalk-cdn.com/20180415/6742bdfb8862f11fabfe51e9e0727a4b.jpghttps://uploads.tapatalk-cdn.com/20180415/29b4a685d887fd541074e026c00b529a.jpghttps://uploads.tapatalk-cdn.com/20180415/412b4135dceba736b6576b8e50a3c3c5.jpg

Reini Hörmann
15-04-2018, 17:58
gute leistung find ich, carso trail strecke gibts wie du sagst schon- genau anders als ich gedacht u gebucht habe :(

thingamagoop
15-04-2018, 18:38
gute leistung find ich, carso trail strecke gibts wie du sagst schon- genau anders als ich gedacht u gebucht habe :(Danke. Im vergleich zu manch anderem.beim.Candy bin.ich aber ein Lercherlschass.....da fehlts am Durchhaltevermögen. Hat aber, bis auf Fr. Spaß gemacht. Nächstes Jahr fahr ichs wieder bis zum Schluß [emoji2]

@Bzgl. Carsotrail: buchst du alles vor?

Reini Hörmann
15-04-2018, 18:48
Danke. Im vergleich zu manch anderem.beim.Candy bin.ich aber ein Lercherlschass.....da fehlts am Durchhaltevermögen. Hat aber, bis auf Fr. Spaß gemacht. Nächstes Jahr fahr ichs wieder bis zum Schluß [emoji2]

@Bzgl. Carsotrail: buchst du alles vor?



ja, wir machen den trail zu zweit, haben frau u kind (vom freund) u hund (unserer) mit - wird ein familienurlaub mit sportbeteiligung, wein, u gutem essen..

thingamagoop
15-04-2018, 19:50
Hört sich gut an. So kulinarisch mach ichs nicht. Ich treff mich erst danach noch mit Freunden in Triest auf 2-3 Tage.

NutzSportRadler
16-04-2018, 00:18
Hallo Stefan,
danke für den fast-live-Report vom CandyBGraveller. So ein Ganztagsregen ist echt der Vollscheiss bei so einer Tour. Aber nur dann kann man auch einen Prachttag voll genießen.

Bist du sicher dass du mit dem schweren Zeugs an einem Tag 4500-5000Hm fahren kannst? Ich bin gestern bei einer lokalen Everesting.cc Sache (ohne Finisherabsicht) mitgefahren und mit <11kg-RR auf gut 6000Hm gekommen - und hätt keine Lust für weitere Auffahrt zur Geisterstunde gehabt.

Hatten die Kollegen mit gröber proflierten Reifen signifikante Vorteile im Gatsch?

Und was willst du vom Gepäck weglassen - oder warst du für 4 Tage Regenwetter ausgerüstet? Da gibt's - scheint mir - eine win-win oder lose-lose-Situation je nach Blickwinkel. Die superstarken/-harten Typen kommen ohne viel Zeug aus weil sie sich eh nur wenig Zeit für Pausen machen gönnen, und deshalb noch ein bissl flotter sind. Macht das ein Langsamerer ist Erkältung oder 'Verhungern' vorprogrammiert.


@CT:
Ich bedaure dass es nicht direkt über den Nanos geht.
Ev kann mein Begleiter schon am Donnerstag runter, dann tät ich da gerne die Strecke ab Predjama (geniale Burg mit Höhle dahinter, da sollte man/familie sich Zeit nehmen!) bis Col (da gibt's ein Cafe/Bar und ein GH die recht lange offen haben, also letzte Energie- und Wasserzufuhrmöglichkeit vor der 2ten Nacht) abradeln und irgendwie über den Nanos retour.
In Predmeja (km212) seh ich nur eine Wasserstelle, kein GH. Ab dem Berg Mali Modrasovec (km218, 1306m) geht's quasi eh nur bergab ins Soca-Tal (Nova Gorica wieder kompltte Versorgung, 24h-Tanke), ich glaub zu schön um sich da in der Nacht drüberzuschinden. Apropos, es wird fast Neumond sein, also die meiste Nacht eher finster.

@Tag1: In Kozina (km105) gibt es einen riesigen tus-Supermarkt der bis 21:00 geöffnet hat mit reichhaltiger Vitrine mit 'frisch' zubereiteten Speisen, einmal hab ich zum Grillhendl rausgebratene, gesalzene Erdäpfelspalten bekommen, das hat ordentlich geflasht! :) Am Abend wird die Auswahl bescheidener sein, also tagsüber nicht zulang rumtrödeln ;) . Sonst bleibt immer noch eine große 24h-OMV-Tankstelle)

Der Bergrücken danach schaut perfekt für Sonnenuntergangsstimmung zu sein (aber wohl kein Meeresblick), Nächtigung nahe dem Gipfel Slavnik (km117...120) wäre perfekte Sonnenaufgangsrichtung, eine bewirtschaftete Hütte (Tumova koča na Slavniku) gäbe es auch, v.a. wenn es windig sein sollte.

Habt ihr Tipps zur Strecke? Hilft ev beim Gepäckminimieren. ;)

lg
»Horst

thingamagoop
16-04-2018, 05:52
Hallo Horst,

das ist wohl missverständlich geschrieben. Die 4500-5000 hm sind natürlich gesamt nach den drei Tagen. An einem Tag hätte ich da keine Chance darauf. Respekt für die 6000hm!

Bzgl. Reifen ists scher zu sagen. Einer der Kollegen war mit dem MTB unterwegs, der war im Gatsch definitiv besser unterwegs, dafür sonst halt langsamer. Ich denke schon, dass es im Schlamm einenUnterschied machen würde, die Reifen haben dich relativ oft durchgedreht beim treten, was irre viel Energie kostet.

Bzgl.Gepäck musste ich diesmal auch etwas Zivilkleidung mitnehmen, da es sich zeitlich mit vorausschicken nicht ausgegangen ist. Dann ist natürlich die Frage ob man für die drei Tage CT eine Garnitur zum wechseln braucht. Wenn man einmal im Hotel schläft und dort wäscht sollte es reichen. Sonst geht eh nicht mehr viel zum optimieren am Rad,.ev. die mitgeführte Elektronik etwas verringern....so 2kg sollte das in.Summe ausmachen. Sonst hab ich eigentlich fast alles gebraucht was ich mithatte. Wie du sagst: die schnellen ziehen das auf einmal durch und brauchen deshalb nicht viel.

Bzgl. CT Track muss ich erst schaun, wenn ich zu Hause bin. Aber danke schonmal für die Tips! Ich werd mir auf jeden Fall wieder meine POIs in den GPX Track includieren, da kommt das dann rein.

VG
Stefan

Reini Hörmann
16-04-2018, 08:51
im schlamm u auf tiefem boden macht vor allem die reifen breite viel aus, wenn es ums rollen geht-ich werde beim CT 35mm fahren*

da wir das ganze sehr luxuriös angehen, haben wir uns fixe etappen eingeteilt u hotels vorgebucht. bei anderen events bin ich inmer durchgefahren - die waren (ausser rennen wie dasRAAM) aber nie länger als ca 550km u auf asphalt- gepäck gabs da nicht- nur bissl bekleidung u so lang als möglich am rad..ich glaube 28st war das längste*

thingamagoop
16-04-2018, 09:34
Yep, deshalb ists auch schwer zum Vergleichen. Schaden tut ein ausgeprägtes Profil sicher nicht im Gatsch.

35 rollt sicher gut. Ich werd die 43er GK obenlassen, die waren auch auf Asphalt toll. Wenn Regen vorhergesagt wird muss ich mir überlegen, mit dem Hardtail zu kommen oder ob ich mir das überhaupt noch mal antue...

Wieviele Tage habt ihr geplant?

Reini Hörmann
16-04-2018, 09:53
die hotels (2 verschiedene) liegen so, dass zwischen 2 u 4 tagen alles möglich ist, wenn das wetter gut ist, werden wir öfter fahren wollen;) wenn es schlecht ist vermutlich weniger oft, dafür länger - völlig frei von zeitdruck (hatte ich als rennfahrer genug) würde ich 3 einhalb tage fahren wollen*

NutzSportRadler
17-04-2018, 01:12
Hallo Stefan,
hallo Reini - dich lass ich mal bei den Überlegungen außen vor - ganz so touri-mäßig will/kann ich das nicht angehen.

@Reifen:
Danke für den konkreten Erfahrunsgbericht, ich hab natürlich nie am gleichen Tag bei gleichen Bedingungen andere Reifen drauf. Mein empirisches Gefühl sagt mir oft dass es auf eine ganze Tour bezogen relativ wenig Unterschied macht ob's einmal rutscht oder nicht - übern Tag gesehen haben alle (fast) die gleichen Probleme - oder eben nicht wenn es griffig genug ist.
Aber ich werde deine mehrtägige Vergleichsfahrt in meine Reifenwahl (oder so lassen wie's is) kräftig einfließen lassen.

Im Bike 05/18 ist ein großer Vergleichstest drinnen was die guten/teuren von den preiswerten MTB-Reifen in der Praxis unterscheidet. Wenig. Favoriten waren die CC-Reifen von Conti, aber auch die von Schwalbe waren sehr gut. Da ich ordinäre Hakenfelgen hab und gerne wieder schlauchlos fahren möchte tendiere ich zu Schwalbe, sind (immer noch?) leichter dicht zu bekommen.
Hatte 29x1.12 RacingRalph in einer OEM-Version als Drahtreifen und war schlauchlos sehr zufrieden damit, v.a. wg des geringen Rollwiderstandes und mit Milch guten Pannesnchutz. Jetzt gleich breite SmartSam sind deutlich schwergängiger. Hab noch einen alten Bontrager in 2,0" aber da hab ich immer a bissl Schiss mit Durchschlagen bzw braucht er mehr Druck was am Starrbike auf Dauer auch nicht so super ist. Dafür wäre mehr Platz zu Rahmen/Schutzblechen - bei echtem Gatsch kann ich mich mit meiner Mühle brausen gehen. Aber mit 35mm-Reifen fahr ich nicht einmal auf Alltagsrädern (sogar SSp hat offiziell 37mm). Wenn ich dran denke knipse ich den bike-Test.

@Kleidung:
Oje, Zivilkleidung ist natürlich ein lästiger Klotz am Beim, Volumen und Masse - und noch aufpassen dass es nicht dreckig/stinkig wird. :(
Ersatzhose/-Trikot/-socken/-handschuhe sind so klein/leicht dass ich nicht durchnässt schlafen gehen möchte, selbst bei 24h eines Fastdauerregen Flelches SLO vor 2 Jahren war ich sehr froh einmal wechseln zu können. Bei Schlafmangel zehrt Kälte noch mehr.

@Planung:
Wie schon vor längerem geschrieben tippe ich auf 2 Nächtigungen. Jetzt mit dem bekannten Trail rund um die 2 Gipfel. Durchfahren hat erst ab Soca/Nova Gorica Sinn weil ich glaub dass danach das Panorama nicht soviel hergibt. Ansonsten geben offroadige Touren bei Nacht deutlich weniger her, anders als auf Asphalt.

@Zeitdruck:
Das gehört für mich schon a bissl zum Prinzip dazu, aber im Sinne von sein Bestes zu geben - ohne leiden zu müssen. Anstrengen, aber nicht Überanstrengen. Wenn ich rumtrödeln will dann starte ich nicht am Tag x um yy Uhr mit 250 anderen sondern wann es mir in den Kram passt und das Wetter freundlich ist/bleibt. Außerdem bei Bummelfahrt wär mir Duschen schon wichtig(er), bei BikePackingEvent kann ich das leichter ausklammern.
Ganz sicher hast du Recht, Rennstress ist nur was für Renfahrer. :)
Echt schwer fällt mir das Aufstehen, wenn die knochen so herrlich schwer (besonders in der Hängematte) daliegen. Dann verplemper ich noch reichlich Zeit beim Packen und Verstauen. Ach wenns dann doch endlich losgeht in den Tag... :)

lg
»Horst

Golo
17-04-2018, 11:08
Interessant was ihr alle so fährt/vorhabt... mein bikepacking-Rad (29er MTB) ist gerade erst im Entstehen.

Aber etwas anderes : sollte nicht irgendwo hier im board eine neue Kategorie (heisst das so ?) eröffnet werden, wo Fragen/Berichte zu Brevets (nächstes Jahr ist PBP ! ) oder den ganzen bikepcking-Veranstaltungen besser und übersichtlicher aufgehoben werden ? analog der "Brevet & Randonneure" Unterkategorie im rennrad-news-forum.

Ich finde bei "Touren und Reisen" in der Reiserad-Division passen Veranstaltungen wie Brevets nicht richtig rein, in "Wettkämpfe" auch nicht. Ich hab halt viele Brevet-Brichte ins sereno-forum geschrieben, aber das ist tot. Über dem im Juli geplante Alpi 4000er wollte ich auch irgendwo berichten....

Was ist eure Meinung ?

thingamagoop
17-04-2018, 19:15
Aber etwas anderes : sollte nicht irgendwo hier im board eine neue Kategorie (heisst das so ?) eröffnet werden, wo Fragen/Berichte zu Brevets (nächstes Jahr ist PBP ! ) oder den ganzen bikepcking-Veranstaltungen besser und übersichtlicher aufgehoben werden ? analog der "Brevet & Randonneure" Unterkategorie im rennrad-news-forum.


Bin dafür :)
Hast du Erfahrungen mit den Brevets in Slovenien? Ich würde gerne einen 400er probieren, die Termine in Linz passen mir aber leider nicht rein.

@Horst: Stimme fast mit dir überein, auch wenn Reini im Tourenmodus vermutlich noch schneller ist als ich :-). Wenn Zeit ist setz ich mir zwar kein Zeitlimit und gönn mir auch mal die eine oder andere Pause, aber es soll schon was weitergehen am Tag, ganz als letzter will man dann ja auch nicht ankommen. Die richtige Mischung macht es für mich. Ich setz mir da eher für mich selbst Ziele, mit anderen muss/will ich mich nicht vergleichen, sonst könnte man ja auch Rennen fahren, was ich ja genau nicht will. Deshalb finde ich ja so nicht-Rennen bzw. Brevets spannend.

NutzSportRadler
17-04-2018, 22:40
Hallo Gerold,
ich bin ja schon froh dass das Reiseforum wegen Teilnahmslosigkeit nicht eigestampft wird.
Was macht es für einen Sinn wenn's für jede Un(ter)art des Radsport-/fahrens eine eigene Schublade gibt? 3 Themen pro Jahr und und 2-4 Leute die sich darüber austauschen, siehe Bikepacking?

Man könnte das Unterforum zu 'Touren&Reisen&Events' erweitern oder besser die (Tages)Touren weglassen, die haben eh woanders Platz (Bikegebiete), also
'Reisen&Events' - mit der Unterüberschrift:
"Radsport ohne Ranglisten" oder so.

Die jetzigen Radsport-Einsteiger nutzen eher nicht mehr so ursprünglich Digitales wie ein BikeBoard sondern bloggen sich socialmediaselfiemäßig durch die Events und Trainingspläne. ;)

Ja, Brevets und die z.Zt aktuellen Bike-Packing-Events sind ein Zwitter aus Reisen und Wettkampf, aber der Wettkampf findet ja nur gegen sich selbst statt, also näher an der (anspruchsvollen) Radreise. Lt Mail vom Präsidenten gibt es bei den FinisherInnen-Listen keine Zeitangaben mehr, d.h. die testorsterongeplagte 'Rangliste' findet nur mehr auf Strava und im Duschraum statt.


Hallo Stefan,
verletzungsbeding ist gestern ein Platz im RRKG-Team fürn Fleche SLO 2018 freigeworden. 370km, knapp 5000Hm, 24h Zeit. Als Höhepunkt die legendäre Straße 'Karolina' von Karlovac nach Lokve. Müsstest am Fr 27.4. 13...14 Uhr in Graz sein, dann mit VW T5 nach SLO, So Mittag würdest wieder in Graz ausgespuckt werden. Details per PM.
Angebot gilt auch für andere nette Mitleser. :)

lg
»Horst

Golo
18-04-2018, 10:37
@Horst : gute Idee, schauen wir mal was die Administratoren zu dem Thema meinen...
@thingamagoop : ich bin im Laufe der Jahre vom 22er bis zum 1200er schon ziemlich alle Brevets in Slowenien gefahren - sehr empfehlenswert !. Aufgrund der überschaubaren Landesgröße gibt es zwar nicht die Riesenauswahl an Straßen aber im Rahmen der Möglichkeiten wurden alle bisher auf landschaftlich schönen und weitgehend verkehrsarmen Strecken geführt. Organisation war auch immer Top !. Angenehm auch dass bisher immer auch eine kurzfristige Anmeldung (2 Tage vorher) möglich war - so kann man die Teilnahme vom Wetter abhängig machen. Übrigens veranstalten heuer die Tschechen ab Brünn auch erstmals eine Brevet-Serie - vielleicht fahre ich einen der längeren mit.

Rudi.H
18-04-2018, 11:21
ich bin ja eher ein Brevet-Neuling, aber ich lese hier und überall anders gerne mit und will heuer auch die Serie in Ö fahren
und fahr nächste woche in Sardinien je einen 200er, 300er und (meinen 1.) 400er...

@golo: gibts einen link für tschechien - hab jetzt (komm grad aus der nachtschicht) nix gefunden - bidde/dangge

thingamagoop
18-04-2018, 11:52
Danke für die Info. Die Serie in Tschechien würde mich auch interessieren :-).

@Horst: Danke für die Einladung, geht aber leider zeitlich nicht an dem Termin. Muss auch zugeben, dass ich den 400er beim ersten Mal gerne in meinem Tempo fahren möchte, mit Mitstreitern fährt man da immer etwas über oder unter seinem Niveau. Muss hier erstmal für mich selbst schaun wie ich da unterwegs bin....

Golo
19-04-2018, 14:43
glaube es war auf dieser Seite : http://brnobent.blogspot.co.at/2018/, ist halt auf tschechisch...

Rudi.H
19-04-2018, 15:01
... auf dieser Seite ...


Danke - allerhand höhenmeter (aber das weiss ich ja von meinen fast jährlichen aufenthalten), das richtige für mich :(

thingamagoop
19-04-2018, 15:23
Danke - allerhand höhenmeter (aber das weiss ich ja von meinen fast jährlichen aufenthalten), das richtige für mich :(Stells dir die Hügel einfach als Gegenwind vor :-) und für Turin-Nizza brauchts eh etwas Höhentraining ;-)

NutzSportRadler
06-05-2018, 14:50
Hallo CarsoTrail-Starter,
@Zeitplan:
Edit: Werden erst zu Mittag in Graz wegfahren können --> leider keine vorige Erkundungs- und Genusstour auf Nanos. :(
Peile Ankunft 18:30 an. Wann werdet ihr eintrudeln? Komme mit einem grauen NV200 - vermutlich der einzige mit Grazer Kennzeichen am Campingplatz. :)

@NeverAloneApp:
Hab ich installiert und mich registrieren können. Aber ob sie funktioniert? Habe nicht herausfinden können wie hoch das Datenvolumen zu erwarten ist, bzw keine Erfahrung wie sehr Internet unterwegs (in der Pampa) den Akku vorzeitig entleert, hab erst seit kurzem mobiles Internet (Liwest 'schlau': 1GB in A, das sind in SLO ca 600-700MB, schätz ich). Mein Plan: Alle paar Stunden bzw bei Pausen (in Gegenden wo ich brauchbare Internetverbindung erwarte) Internet aktivieren und so der App die Chance zum Hochladen der aktuellen Position geben, ev werden dann die Daten der offline-Zeit auch mithochgeladen. Auf 'Stop' der App werde ich unterwegs nicht drücken. Im schlimmsten Fall gibt's halt nur einen groben Polygonzug von mir. :)
Ich verwende das Sony Z3 Compact unterwegs primär zum Navigieren mit Oruxmaps.

lg
»Horst

@Kategoriemodifikationsidee im BB:
Ich glaub das hat noch kein Admisnistrator gelesen/mitbekommen. ;)

thingamagoop
07-05-2018, 00:18
Hallo Horst,

nur kurz vom Handy, bin noch in Ferrara. Um die Schande von Candy auszubügeln bin ich dann doch den Rando Imperator gefahren. Jetzt bin jetzt auch sauber erledigt, aber der Sprung vom 200er Brevet zum 600er ( bzw 650er) hat geklappt :).

dafür kann ich zur Never Alone App was sagen: Beim Akkuverbrauch hab ich nix negatives gemerkt, bzgl Datenverbrauch kann ich nichts sagen, ist mir dank Gratisroaming aber auch egal.

Mein Bus kommt am Do um 1630 in Triest an, dann noch über die Küstenstraße die 30km nach Monfalcone radeln und ins BnB einchecken. Denke ich bin dann so um 1930 bei der Marina die Startunterlagen holen und dann für mässigen Biergenuss zu haben :). Können gern über PN die Telnr. austauschen (auch Reinhard natürlich).
Sonst bin ich noch komplett unvorbereitet, bin noch nichtmal zum genauen Trackstudium gekommen. Das wird wohl Mittwochs noch passieren (müssen).....

Bzgl Forum: Verrmutlich würde eine Änderung des Subforumsnames wirklich reichen.....

VG Stefan

NutzSportRadler
08-05-2018, 23:42
Hallo Stefan,

@Rando Imperator:
HerzlichenGlückwunsch zum Finish - ein super Gefühl die eigenen Grenzen mal ordentlich weit rausgeschoben zu haben. :)


@NeverAlone:
Du verwendest die App schon? Privat oder bei einer Veranstaltung?
Ich hätt sehr gerne eine App die selbständig bei einer BikePackingTour oder Fahrt ans Meer etc alle z.B. 3 Stunden online geht, den aktuellen Standort hochlädt so dass wie werte Frau Gemahlin daheim weiß wo ich bin, und dann wieder die Verbindung kappt.
Bei lokalen Radlrunden tät ich den Intervall kürzer setzen bzw die App z.B. 2 Stunden vor Ankunft daheim starten sodass klar ist ob - oder eher nicht - sich gemeinsames Mittagessen ausgehen werden. :)
Mir wär das egal ob das eine Nachspionier-, Kinderüberwach-, Handyfinde-... App wäre, Hauptsache wenig resourcenverbrauchend.


@Track+POIs:
https://www.gpsies.com/map.do?fileId=bfejzzrsulpclhhe&authkey=A62293B9D135D0F638E1B8DB6C478ED0409EE5734B F2FCB7
Ich stell dir zum Zeitsparen hier gleich den privaten Link mit den POIs die ich (bisher) gefunden habe rein, hilft dir - und ev Reinhard beim Vorbereiten. Bin bisher erst etwas nach Nova Gorica, werde das morgen noch ergänzen. Würde mich freuen wenn ihr auch noch zusätzliche Versorgungsposten findet.
Da beim Editieren Punkte verloren gehen ist's beim Abfahren schlau nur meine Wegpunkte und den Originaltrack anzeigen zu lassen.

@Zeitplan:
Meiner für die Vorbereitungen ist schon spürbar im Verzug, heute deutlich länger gearbeitet statt das eigene Radl startjklar zu machen, Bemsbeläge für hinten u.a. wurden noch nicht geliefert.

Den 16:30er-Triest-Bus nahm ich auch für die herbstliche IstrienUmrundungsBikePackingTour. :) Sollten wir in etwa zur gleichen Zeit in Triest sein, ruf ich dich an und könnt dich aufgabeln. Aber ich glaub eher dass ich unterwegs noch Gasthaus-Check am Trail mache - und später am Campingplatz ankomme.
Warum hast du BnB statt ein Mobilheim am Campingplatz gewählt? Hab das als Autoschläfer nicht wirkkich verfolgt, kam mir verführerisch günstig vor.


@Wetterprognose:
Ach der verdammt schöne Frühling mit stabilem Hochdruckwetter schein vorbei zu sein - irgendwann werden wir sicher nass werden unterwegs... . Und 'dankbar' sein für lediglich bedeckten Himmel. :( Wenisgstens war das Wetter beim Fleche SLO super. :)

lg
»Horst

thingamagoop
09-05-2018, 07:59
Hallo,

@Rando Imperator: Danke dir. Ging erstaunlich gut, meine Beine waren auch am zweiten Tag noch gut fit, Hintern war auch nicht schlimm, nur die Handballen und die Fußballen waren grenzwertig am Schluss. Ein paar Zehen sind teilweise noch immer etwas taub, was ich gerade nicht so toll finde, sonst halt etwas Muskelkater.
Wetter war toll, nette Menschen kennengelernt beim fahren und sonst haben sich auch keine größeren Probleme gezeigt. Hatte nicht einmal einen Patschen. Die Kontrollen habe ich alle relativ Problemlos innerhalb der Zeit erreicht, auch wenn ich am Schluss teilweise schon relativ spät dran war, aber ich hab mir bei den Kontrollen/Essen etc. immer relativ viel Zeit genommen. Ist ja kein Rennen.
Bilder habe ich nicht viel gemacht, aber hier ein Video von den Veranstaltern. Die waren schnell damit (bin auch zu sehen, sag euch aber nicht wo ;-) ):

https://vimeo.com/268554013

@Neveralone die war beim Rando Imperator eben auch in Verwendung vom Veranstalter. Hat so alle 15 Minuten den Standort gemeldet. Hat gut funktioniert, hab mir da aber keine weiteren Gedanken gemacht. Sonst gibt es glaube ich von Garmin Connect auch so eine ähnliche Funktion?

@Track Danke dir, habs mir runtergeladen. Werde wohl am Nachmittag auch mal mit Google Maps drübergehen und schaun, ob ich was finde.

@Zeitplan etc. Aufgabeln wäre toll, aber ist auch kein Stress. Solangs nicht regnet ist die Küstenstraße bei Triest ja fein. BnB hab ich genommen, weil mir die 30€ den Luxus wert sind ein gutes Bett und eine Dusche und Frhstück am Morgen zu haben. Bin auch noch nicht sicher ob ich Zelt oder nur Bivi+Schlafsack mitnehme. Das werde ich heute noch entscheiden. Vorgebucht habe ich entlang der Strecke sonst noch nichts.

@Wetter verschreis nicht, so eine Schlammschlacht wie beim Candy will ich nicht mehr haben. Aber ein kurzer Schauer etc. ist keine Dramatik. Wir werdens sehen :).

LG
Stefan

Reini Hörmann
09-05-2018, 08:19
danke auch für die hinweise- ich habe bei snezana vorgebucht - da sollten sich 2 nächte auf dem selben hof gut ausgehen - durch die schlinge.. danach schaue ich wie weit es geht.

schlamm würde ich nicht fahren, ab u zu ein schütter stört mich nicht.*


bin schon gespannt, was bei den unterschiedlichen zugängen für erlebnisse rauskommen :)

wenn wer in not kommt u was brauchen könnte, meine tel nummer gibts per pn wenn bedarf, ansonsten auch hier posten oder pn - seh ich auch sofort*

NutzSportRadler
10-05-2018, 01:34
Danke Stefan für den RI-Report.

@NeverAlone: Ich hab kein Garmin, navigiere mit Smartphone (blöd bei Dauerregen)

@BnB vs Camping: In Mobilheimen (die ich kenne) sind ausreichend gute, saubere Betten gewesen. Ein "italienisches Frühstück" ist für mich vor einer Ganztagskörperbetätigung keine Option. :)

@Regen: Naturgemäß ist's im Karst zum Glück nur wenig gatschig. Aber das gilt nicht für jeden Güterweg....

Hallo Reini,
ich hoffe du weißt wo du am Abend hinmußt: sowohl Sežana als auch Senožeče liegen am Track. ;)

Schon allein unterschiedliche Tages-/Nachtzeiten machen die gleiche Strecke 'neu', is eh super dass es so unterschiedliche Zugänge bei der gleichen Veranstaltung gibt.

Ich freu mich schon sehr, auch wenns wieder spät wurde - und noch Einiges zu packen ist.

gn
»Horst

Reini Hörmann
10-05-2018, 06:33
ich hoffe auch, dass ich den richtigen ort finde ;)

das wetter wird wohl sehr „abwechslungsreich“ was ein bissl mehr gewand erfordert, es scheint aber zumindest warm zu sein.

ich hab gestern im kopf wieder viel von dem abgerufen, was ich in der vergangenheit schon alles auf dem rad erleben durfte- jetzt freu ich mich nich mehr- in 2h geht es mal nach strassoldo..

thingamagoop
10-05-2018, 08:29
...jetzt freu ich mich nich mehr....

Wird schon :-)

Ich hab mich für Schlafsack und Bivi entschieden, wobei ich nach Möglichkeit ein BnB suchen werde am Track...
Bin gerade dahintergekommen,dass heute Feiertag ist wie ich vorm Supermarkt stand und.Reiseproviant kaufen.wollte. Dann.gehts halt hungrig zum Flixbus....bis später

Reini Hörmann
10-05-2018, 08:52
haha - sollte noch mehr heißen:)

tenul
10-05-2018, 09:26
Alles Gute euch allen! Ich bin schon sehr neugierig auf hoffentlich viele und detaillierte Berichte.

Dann.gehts halt hungrig zum Flixbus....
Oj, das würde ich vor so einer Aktion nicht machen.


Bin gerade dahintergekommen,dass heute Feiertag ist wie ich vorm Supermarkt stand und.Reiseproviant kaufen.wollte.
Es gibt auch ein paar Supermärkte, die am Feiertag offen haben: Praterstern, Landstraße, AKH... Vielleicht ist ja einer davon in deiner Nähe.


Gesendet vom Telefon

thingamagoop
10-05-2018, 09:56
Alles Gute euch allen! Ich bin schon sehr neugierig auf hoffentlich viele und detaillierte Berichte.

Oj, das würde ich vor so einer Aktion nicht machen.

Es gibt auch ein paar Supermärkte, die am Feiertag offen haben: Praterstern, Landstraße, AKH... Vielleicht ist ja einer davon in deiner Nähe.


Gesendet vom TelefonDanke T0.....bin noch an einer Bäckerei vorbeigekommen. Und nachdem es auch erst morgen früh losgeht, werde ich mir am Abend den Bauch noch mit feinen italienischen Teigwaren vollschlagen. [emoji2]

Hoffe ich denk diesmal.mehr ans fotografieren als bei den letzten Touren...

NutzSportRadler
10-05-2018, 10:19
Ich hab mich für Schlafsack und Bivi entschieden Guten Morgen,
hab ich schon vor 2 Jahren für die Kombi entschieden, mein Optimum für solche Touren. Die Hängematte pack ich auch noch ein, werde sie aber wahrscheinlich nicht auf die Tour mitnehmen, weil Platz mit 2 geeigneten Bäume suchen die einigermaßen regendicht sind, bärensicher sein solls auch sein. Aber auf dem Hang des 2ten großen Bergens sind ein paar Aussichtspunkte eingezeichnet, wären perferkte Plätze zum Aufwachen.

Bin gerade dahintergekommen,dass heute Feiertag ist wie ich vorm Supermarkt stand und.Reiseproviant kaufen.wollte. Dann.gehts halt hungrig zum Flixbus....bis später Du hast wohl keine Familie daheim, ich hab gestern auch für die meinige eingekauft. In Maribor hat dein Bus am BusBhf eine längere 'Rauch'pause gemacht, da kannst dort sicher noch was kaufen.

Danke tenul,
Interessierte können hier dotwatchen, fast wie bei den Ultradistanzrennen https://neveralone.live/events/carsotrail18 . Ich werde nicht immer online sein, mit Firefox/Mozilla sehe ich nur blinkenden Punkt, Opera u.a. funktionieren.

cu
»Horst

Reini Hörmann
10-05-2018, 15:31
wisst iht, ob man da schon am nachmittag was holen/ registrieren kann, oder ist das nur ein pre event und es muss morgen früh registriert werden?

thingamagoop
10-05-2018, 15:53
Laut Infomail ist Registration nur ab 7 uhr morgen. Auch wenn ich keine Ahnung habe, was "delivery of packages event" ist. Ob man das briefing braucht ist auchbeine gute Frage. Denke aber es wird egal sein, wenn man erst am Morgen auftaucht (ohne Gewähr)...

Nachdem ich aber eh was essen muss werd ich hinschaun und im Restaurant was essen.....


10th May 2018 from 16.00 pre-event day with delivery of packages event, adventure travel stories with CESARE PEDRINI and PAOLO LAURETI from 17.00 to 19.00, from 19.30 onwards briefing. Inside the village there will be a bar and a restaurant.

11th May from 7.00 am at the "START” point (see map) there will be the registrations of the starters, at 8.30 am START at CT 2018!

Reini Hörmann
10-05-2018, 16:16
sind vielleicht jerseys etc wenn man was bestellt hat..wenn es sich ausgeht komm ich vorbei, wenn net hoffe ich morgen reicht ;)

thingamagoop
10-05-2018, 16:20
Wird schon passen, ich hoffe nur dass die Registration auchbl heute geht, dann ists morgen Früh stressfreier (länger schlafen)....

ich lande gleich in Triest und die Wolken verziehen sich auch Richtung Küste :-). Bis nachher bzw morgen!

Reini Hörmann
10-05-2018, 17:43
Wird schon passen, ich hoffe nur dass die Registration auchbl heute geht, dann ists morgen Früh stressfreier (länger schlafen)....

ich lande gleich in Triest und die Wolken verziehen sich auch Richtung Küste :-). Bis nachher bzw morgen!



geht sich bei mir heute nicht aus - bin in strassoldo u mach die reg morgen früh - schönen abend*

thingamagoop
10-05-2018, 19:30
Bis morgen!

Reini Hörmann
11-05-2018, 16:23
und stefan/horst- alles im lot?
wir haben nach 106 Km feierabend gemacht, technisch fürs gravel mit crosser reifen an der grenze..wetter war gut, leute sind nett..

thingamagoop
11-05-2018, 16:28
und stefan/horst- alles im lot?
wir haben nach 106 Km feierabend gemacht, technisch fürs gravel mit crosser reifen an der grenze..wetter war gut, leute sind nett..Gutes Timing...ich sitz grad nach 80km bei nem Tramezzini. Finds auch mehr als Grenzwertig mit meinem Rad, es kommt wenig Spaß beim fahren auf. Schön langsam neige ich dazu Mountainbikes doch eine gewisse Daseinsberechtigung zuzugestehen.....

Viel mehr als 100k werdens bei mir heute wohl auch nicht werden....mal sehen. Wenn jetzt noch Regen kommt wirds wohl auch einen frühen Feierabend geben....sonst wie du sagst immer mal mit netten Leuten unterwegs, auch wenns bei den Italienern ein wenig eine Sprachbarriere gibt...

Reini Hörmann
11-05-2018, 17:45
heute kommt kein regen mehr ;)

thingamagoop
11-05-2018, 19:56
Nein, aber hatte kurz getröpfelt wie ich geschrieben habe.
Hab mir ein Quartier in Kozina gesucht. Für heute genug gefahren:-)

Reini Hörmann
11-05-2018, 22:09
wir steigen morgen in kozina wieder ein, könnte sein, dass wir dich auf der strecke wieder sehen, wobei wir sicher sehr spät wegfahren*

Reini Hörmann
12-05-2018, 09:12
so - geschlafen, nach bier u viel nudeln eher unruhig, frühstücksspeck weil die es hier deftig mögen u ab 10 uhr mal schauen wie es weitergeht;) wir sind ja glaube ich alle bis ca kozina gekommen? in sehr unterschiedlicher manier:)

thingamagoop
12-05-2018, 10:11
so - geschlafen, nach bier u viel nudeln eher unruhig, frühstücksspeck weil die es hier deftig mögen u ab 10 uhr mal schauen wie es weitergeht;) wir sind ja glaube ich alle bis ca kozina gekommen? in sehr unterschiedlicher manier:)Fahr grad vom Slavnik los....da werdet ihr mich bald eingeholt haben bei meinem Tempo. Die Szenerie ist auf jeden Fall fantastisch hier....

Reini Hörmann
12-05-2018, 20:33
war fein dass wir ein bissl zusammen rollen konnten, gewitter gut überstanden?

thingamagoop
12-05-2018, 21:12
Yep, hat mich auch gefreut. Hab dann gut gegessen und nach ein paar km musste ich mit einer netten Italienische gruppe, die ich die letzten zwei Tage immer wiedermal getroffen habe bei der Burg (Predjama?) gleich wieder stehenbleiben und Bier trinken. Danach gings nur noch langsam weiter, bin jetzt in Predmeja, hab eine nette Hütte als Shelter gefunden. Morgen früh noch der letzte Anstieg und dann wars das mit den Höhenmetern und ich kann unter Tags fertigmachen (so der Plan)..

thingamagoop
12-05-2018, 21:13
Gewitter hab ich nur Donner gehört. Bin dann nicht nass geworden....
https://uploads.tapatalk-cdn.com/20180512/d1cefe806cf3ca9e58c162eaaa6abbf5.jpg

Reini Hörmann
12-05-2018, 21:57
klingt super - die burg war der hit! wir sind bis col gefahren u dann runter nach vipava

thingamagoop
13-05-2018, 20:13
so....1845 its bei mir gewirden. gratulatiin an horst, du warst echt schnell :-)
mehr später...

Reini Hörmann
13-05-2018, 20:31
brav - war zäh heute für dich oder? *ich war ein bissl „zu flott“ u hab mir den giro angesehen- morgen reinrollen, auto holen u habe fertig;)*

thingamagoop
13-05-2018, 21:46
brav - war zäh heute für dich oder? *ich war ein bissl „zu flott“ u hab mir den giro angesehen- morgen reinrollen, auto holen u habe fertig;)*Der Morgen war übel. Erst mal zwei Stunden Zeit versch***en auf der Suche nach Feühstück, nur um sobald das erledigt war auf eine offeneHütte zu kommen, hätte mir da einiges gespart.....und dann vier Platten in Serie, wo ich nix gefunden habim Mantel/Felgenbett......hat mich sicher auch 1 1/2 Stunden gekostet...sonst wärs sich wohl am Nachmittag gut ausgegangen. Aber hat dann so auch gut gepasst. Ein paar Gemeinheiten sind im letzten Abschnitt aber auch noch drinnen (auch wenn vieles gut fahrbar ist), da dürft ihr euch morgen freun...

Jetzt erstmal Pizza. LG aus Triest

NutzSportRadler
14-05-2018, 04:04
Guten Morgen liebe CT-Kollegen,
brave Stefan, wie ich heute zu Mittag(?) gelesen hab dass du noch 80km vor dir hast, hab ich mir noch gedacht dass du dich tüchtig anstrengen mußt das ohne Nächtigungspause hinzubekommen. Das ist sich ja dann noch locker ausgegangen, denn bevor mans ins Socatal kommt sind noch depperte Gegenanstiege dabei, und auch nach Nova Gorica gibt es mehr als einen Hügel zumeistern.

@meine Fahrt:
Da gibt es viele Gedanken-/Erinnerungssplitter, schwer das chronologisch und ohne weiteste Ausschweifungen niederzuschreiben, kann sein dass ich da noch was die nächsten tage nachreiche.
Schon am Anfang als es in die ausgespurten rumpeligen Grasweg ging wusste ich warum meine privaten BikePacking-Touren so mickrige Tageskilomter haben. Privat geb ich bei Rumpelpiste nicht Gas sondern bummel da gemütlich dahin, so ein Ebent ist aber nicht 'privat' also hab ich mich gscheit angestrengt und bin das Tempo mitgegangen. Schon beim ersten Hügel mit Aussicht beim Bergabfahren gemerkt dass di das alle besser drauf haben las ich, bei manchen Anstiegen konnte ich mit der Leichtfraktion (da gab's auch welche die gar kein Gepäck dabei hatten) immer wieder mithalten.

Das Fahren am Bergrücken mit immer wiederkehrender Aussicht auf den Golf von Triest war super, aber auch anstrengend (wegen der vielen Gegenanstiege). Das Feld lichtete sich, sodass kollegiales (wieder)Grüßen möglich/sinnvoll/passend war.
Am Weg ins Landesinnere Richtung Sezana ging beim Smartphone das erste Mal der Strom aus. Mir fiel schon vorher auf dass das Nachladen mit dem 'Minimal-Lader' den ich seit 2011 verwende nicht wirklich funktioniert, ich hatte das Gefühl der Akku wird eher leergesaugt als befüllt. Damit meine ich jetzt nicht Rumeiern mit Schrittgeschwindigkeit bergauf/am Singletrail, da bringen die Nabendynamos kaum etwas. Auch Einschalten nur bei höheren Geschwindigkeiten hat nichts gebracht, obwohl das Smartphone schon erkannte dass Akku 'mit Netzladegerät geladen' wird. Vielleicht ist eine Lötstelle des Gleichrichers kaputt.
Es war nicht nur der Akku vom Handy leer sondern auch der vom Fahrer. Jausenpause und mit Notfallpowerbank geladen. Danach ging es ein paar Mal über die klapprigen Treppen die für das Weidevieh unbezwingbar sein sollen. Für mich und mein Gerät auch. 2x half mir ein vorne fahrender Italiener beim Drüberhieven.
In der Gegend Sezana war ein wunderbarer Radweg, später Schotterstraße. Obwohl gefühlt leicht fallend konnteich mit den Burschen nicht mithalten, mir war das Dahinbrettern einfach zu anstrengend, die Unterarme waren geradezu verkrampft.
Wunderbar war dann der Rosandratal-Bahntrassenradweg, ähnlich der von mir geliebten Parenzana. Kein Autoverkehr, keine Industrie nur abgeschiedene Gegend - und mäßige Steigung. Oben in Kozina freute ich mich schon über die Zivilisation und ließ das Handy bei der 24h-Tanke aufladen. Inzwischen holte ich mir beim gut sortierten tuš-Supermarkt ein ErbsenKarottenHühnerstreifen-Gericht und einen kalten Union-Radler; Verspeisung auf der Bank davor im Halbschatten. Danach war ich etwas schläfrig und das Handy sicher noch nicht aufgeladen bzw vorauschauend auf die Nachtfahrt wollte ich ein Nickerchen machen. Hinter dem Supernarkt war ein schlecht einsehbare, rughige(!) Nische die sonnengewärmt dafür tauglich schien. Flugs die Isomatte aus der Drybag geholt und aufgerollt. Eine super Lösung denn so optimal für kurze ANwendung statt ewig lang einpacken wie bisher, zur Ausrüstung vielleicht morgen mehr. Nach knapp einer Stunde mit 15...30min echtem Schlaf auferafft, ein Fanta für die Nacht gekauft, Smartphone geholt und den Anstieg angegangen, 2-3 Teilnehmer sogar überholt. Leider war ich für Seonnenuntergangsfoto/-szenario etwas zu spät dran, aber schöne Abendstimmung war noch da.
Oben AllIn und ein Weckeerl (verzehrt), warmes, trockenes Unterleiberl+Trikot+Beinlinge+Stirnband angelegt. Bei Dreiergruppe um Mitfahrmöglichkeit angefragt, denn den Downhill wollte ich nach Möglichkeit nicht in der Nacht alleine fahren. Für einen war's der erste Nigtride, ein anderer hatte nur schlechtes Licht. War dann bis auf das erste Wiesenstück weniger spektakulär als erwartet. Auf den Forstwegen sind wir oft mit ordentlichem Speed nebeinandergefahren, mein 80lux-Scheinwerfer und die Lampen der anderen haben für saubere Ausleuchtung gesorgt. Ach und da waren wieder Gegenanstiege, die Kollegen hatten sich vorher ordentlich eingepackt, also wieder Umziehunterbrechung. Da freu ich mich immer dass ich dank Erfahrung bei gewissen Dingen ein bissl besser organisiert bin.
Auf der asphaltierten straße weiter unten hatte dann einer einen Patschen, aber sonst war es sehr angenehm mit der Gruppe zu fahren, bergab konnte ich gut leuchten, bzw mit 3 Lampen konnten wir es zügig dahinrauschen lassen, bergauf war einer etwas schwächer, für mich also schöner wohlfühlbereich. Beim Campingplatz (km150, Mitternacht) verabschiedeten wir uns und ich wollte die 'gut 20km' bis Predjama noch fahren, lt dem Organisator Luca sei dort eine Art Labe rund um die Uhr eingerichtet. Um es kurz zu machen, das habe ich komplett unterschätzt, gewaltige Anstiege in dunklen Wäldern, v.a. der Anstieg nach Senožeče war brutal steil und einer der wnigen Anstiege der sich nicht mit dem 30er KB ausging. Und dann das Rumgeschlinger auf irgendwelchen Forststraßen nur um sich ein paar km auf der verlassenen Bundesstraße 409 zu ersparen. Dazu auch ein anderes Mal mehr, bzw Grundsätzliches.
In Hruševje mischte ich mir etwas Saftpulver in das fade Wasser, ich braucht dringend Zucker. Die mäandernde Schotterstraße war nett zu fahren, die spätere Radroute am Gatschaffinen weg nicht so super, hatte wgen Traktorspuren oder so etwas Grobes, nichts Beschauliches trotz Wald rundherum an sich. Zum Schluss noch ein Gatschtrail bergab, da hab ich sicher 20m schieben müssen und selber schauen müssen dass ich nicht ausrutsche.
In Predjama war alles totenstill, keine Labe, vor dem Gasthaus oder sonst wo etwas für uns vorbereitet. Ich glaube es war 03:40 2 Teilnehmer schliefen unter dem Vordach auf den rustikalbänken eines Ausflugslokals. Einer musste zum Pnkeln, konnte aber nicht Englisch. Ich putzte die pelzigen Zähne und mümmelte ein Weckerl schon im Schlafsack. Es war 04:30 und der Wecker des anderen Teilnehmers piepste. Ich stöpselte mir noch Gehörschutz in die Ohren und schlief tief und fest bis 07:30.
So mach ich das jetzt auch, mein tagesrythmus ist etwas durcheinander...
Gute Nacht, am Mo Abend dann die Fortsetzung.
»Horst

thingamagoop
14-05-2018, 11:46
Hallo Horst,

nach dem verpatzten Tagesanfang ging es dann zum Glück relativ gut dahin. Nach einem kurzen Mittagessen wo ich auch Michael getroffen habe bin ich es dann durchgefahren. Da kam dann viel Asphalt und auch ein paar blöde Passagen. Aber es ist sich dann noch gut ausgegangen. Die Beine waren noch fein, nur die Handgelenke waren schon ziemlich schmerzhaft....

Respekt vor deiner Leistung. Nachtfahren habe ich eher mit Absicht vermieden, wollte nicht im Dunkeln auf irgendeinem Singletrack stranden. Das Gelände hat dann doch zu oft gewechselt und man wusste nicht was einem erwartet.
Die Laben von der Organisation habe ich auch nicht gefunden. Wer weiß, wo die versteckt waren.

Anstiege waren doch einige dabei, aber irgendwie gings. Ein paar mal hab ich halt geschoben. Für mich war das Terrain am Karst über Triest am ersten Tag am schwierigsten. Ab dem Radweg bis Kozina ging es dann besser, bis auf vereinzelte Passagen halt.

Bzgl. Lader. Ich hab da so ein kleines Teil aus England (Igaro D1), eventuell kommt das für dich in Frage. Ich fands alleine wegen Größe und Gewicht toll. Funktioniert auch einwandfrei. Auch wenn ich diesmal nur mit Batterielichtern unterwegs war, da ich nicht durchfahren wollte.
Was noch ärgerlich war, dass meine Luftmatratze undicht wurde in der Nacht und ich dann immer am kalten Beton lag in der Hütte. Mal sehen ob ich das noch reparieren kann. Sonst muss bis zum Tuscany Trail eine neue her....

Anbei noch ein paar Bilder, viele Fotos hab ich wie immer ja nicht gemacht.

LG
Stefan
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Reini Hörmann
14-05-2018, 13:35
heute früh, *nach dem schütter in der nacht, war einiges nach Görz nicht mehr fahrbar - die wertung schlafen zu fahrt geht an mich 24h schlaf zu ca 18,5h (320km/~6700hm mit umwegen u hügel bei vipava) radeln ;)

die strecke hat mit über weite teile extrem gut gefallen, bis auf die ersten 100km ist alles crosser tauglich, der erste tag wäre für ein mtb perfekt.

in der nacht fahren ist für mich keine option, ich will die landschaft sehen...

essen u trinken waren sowohl in italien als auch in slowenien 1a! schöner urlaub für uns alle (frauen, kind, hund u radler)

thingamagoop
14-05-2018, 23:27
heute früh, *nach dem schütter in der nacht, war einiges nach Görz nicht mehr fahrbar ...

Das war die Strafe fürs Giro schaun gestern anstatt selbst treten ;-)

Aber ja, war sonst ein tolles Event. Hat (großteils) Spaß gemacht, tolle Landschaft, gute Organisation, nette Menschen und war fein auch mal ein paar der Leute von hier kennenzulernen. :-)

Jetzt soll nur die Sonne wieder rauskommen solang ich noch in Triest bin.....

Reini Hörmann
15-05-2018, 07:11
ich wollte dir den vortritt lassen, hätte ich nicht giro geschaut, wäre sich das nie ausgegangen;):devil:

Rudi.H
15-05-2018, 10:05
Gschichtl von meinem 2. 400er-Brevet is online (http://www.kilometermacher.at/mein-2-vierhunderter-brevet/)...

thingamagoop
15-05-2018, 10:21
Gratuloere zum 400er.....wenn man auf so einer Strecke nichts mehr zum Essen findet muss man schon durchbeissen....
Wie wars in Sardinien?

Rudi.H
15-05-2018, 10:55
Wie wars in Sardinien?


wieder sehr schön - guxte dada (http://www.kilometermacher.at/trainingslager-sardinien-2018-01/)...

tenul
15-05-2018, 12:42
Gratulation allen Finishern!

@Carso-Trail:
Ich habe die Veranstaltung mit großem Interesse verfolgt, zumal wir uns mit Gerold des Öfteren schon in der Gegend herumgetrieben haben, meist mit dem Renner, zuletzt aber auch mit dem Bike im Gelände.

Was mich beim Carso-Trail sehr interessieren würde, sind die Räder.
Welches Setup habt ihr gewählt? Reifen, Übersetzung, Packtaschen, Elektrik zB ?
Wieviel Systemgewicht?
Welche Vorteile / Nachteile gab's?
Was würdet ihr beim nächsten Mal besser machen?
und so.....

Wäre super, wenn ihr euch dazu noch ein wenig - oder auch mehr :D - äußern würdet.

Reini Hörmann
15-05-2018, 12:57
ich hatte meinen crosser (38/36) *u sonst nix -ich war aber vergleichsweise kurz auf der strecke- 6h/6h/4h/2,5h.. schwalbe g one 40mm - am ersten tag wäre ein bike optimal- die anderen tage rollt der crosser gut.

je schwächer man technisch ist, desto mehr sollte man an ein bike mit breiten reifen denken. technisch ist die strecke je nach abschnitt u wetter eher schwer für ein adventure - auch manche anstiege sind sehr steil bzw sehr lang.

tubeless ist für mich erste wahl, eine crosser übersetzung 1fach - 38/36 wird für viele wohl nicht in frage kommen- 3 fach ist sicher eine option*

thingamagoop
15-05-2018, 18:21
Gratulation allen Finishern!

@Carso-Trail:
Ich habe die Veranstaltung mit großem Interesse verfolgt, zumal wir uns mit Gerold des Öfteren schon in der Gegend herumgetrieben haben, meist mit dem Renner, zuletzt aber auch mit dem Bike im Gelände.

Was mich beim Carso-Trail sehr interessieren würde, sind die Räder.
Welches Setup habt ihr gewählt? Reifen, Übersetzung, Packtaschen, Elektrik zB ?
Wieviel Systemgewicht?
Welche Vorteile / Nachteile gab's?
Was würdet ihr beim nächsten Mal besser machen?
und so.....

Wäre super, wenn ihr euch dazu noch ein wenig - oder auch mehr :D - äußern würdet.

Danke dir. Ich war wie weiter oben schon geschrieben mit meinem Surly Cross Check unterwegs. Mein Do-It-All Rad, wenn mir die anderen Räder zu schade sind. Übersetzung war 46/30 - 11/36 was gut gepasst hat. Abgesehen davon, dass die Schaltung teilweise unsauber lief, muss zu Hause mal genau kontrollieren ob das Schaltauge gerade ist, irgenwas war da. Reifen waren die Gravelking SK in 42mm welche einiges mitmachen mussten und dies auch taten.

Wie bereits mehrfach erwähnt war die ersten 80km das Gelände zu anspruchsvoll für das Rad, da wäre definitiv ein MTB angesagt gewesen. Danach wurde es besser und war zu einem großen Teil gut zu fahren. Einzelne Abschnitte wo es grenzwertig war gabs aber immer mal, da habe ich dann aber im Zweifel eher geschoben, wollte jetzt auch nichts unnötig riskieren.

Gepäck hatte ich in 2 Ortlieb Gravel-Pack Lowridertaschen verstaut. Ersatzteile/Lichter usw. in einer Selbstgenähten Rahmentasche. Die Gravel-Packs haben sich auf der Strecke nicht voll bewährt. Einerseits waren sie am Single Trail teilweise zu breit um gut durchzukommen (man streift ständig seitlich irgendwo), andererseits haben sie am Tubus Tara ständig gequietscht, was auf Dauer den Monk in mir weckt und mich in den Wahnsinn treibt. Am dritten Tag hat sich dann bei der unteren Schiene eine Schraube gelöst, da habe ich dann eine vom Kantenschutz ummoniert (der, wie ich gesehen habe auch schon Risse zeigte). War sicher eine extreme Belastung für die Taschen, andererseits sind sie ja fürs (leichte) Gelände gemacht. Bin gespannt was Ortlieb zur Reklamation sagt....auf der anderen Seite ist es mit dem tiefen Schwerpunkt der Lowridertaschen gut zu fahren und man merkt das Zusatzgewicht in Kurven nicht wirklich.

Licht hatte ich nur eine BUMM IQ (80 LUX) und Ersatzbatterien. Da ich nicht vorhatte lange Nachtstrecken im Gelände zu fahren hat das voll ausgereicht. Die Lichtleistung ist auf jeden Fall toll bei der Lampe. Hinten irgendein Blackburn Rücklicht.

Gewogen habe ich nichts, aber Rad mit Gepäck waren sicher so um die 23 kg. Das merkt man schon.
Anders machen: das nächste Mal fahr ichs mit dem MTB, wobei ich beim Tuscany Trail vermutlich auch wieder das Surly nehmen werde (soll besser fahrbahr sein). Und dann doch wieder mit Satteltasche (und einen Handlebar Bag den ich noch kaufen muss).
Sonst hatte ich bis auf vier Platten in Serie, wo ich nie den Grund gefunden habe keine mechanischen Probleme, wobei das Rad ja einiges aushalten musste....

NutzSportRadler
16-05-2018, 00:07
Schönen Abend, willkommen zur Fortsetzung, dann kommt noch Senf z.B. zur Ausrüstung dazu.

Um 07:45 war es mir doch zu warm im Schlafsack, aufgestanden, Zeug in die Sonne auf gegenüberliegende Straße zum (finalen) Trocknen gelegt. Dabei beim Gasthaus schon Bikes lehnen gesehen, Frühstück also gesichert. War dann Aufbackware, aber hübsch fett - optimal für den folgenden Anstieg. Hui, war länger als gedacht, v.a. von der hurtigen Bergabfahrt auf Asphalt war ich überrascht. In Col beim tus-Markt 2 Weckerl mit Mordadella (nur kleine Auswahl) und einen Radler gekauft. Ein Weckerl aufgehoben, in der Bar10 Morgenhygiene und Sonnencreme aufgetragen. Bei Abfahrt noch ein kaltes Isogetränk eingepackt (Fant war keins gekühlt), auf Bananen leider vergessen.
Beim Anstieg die Abzweigung in die Forststraßenzone verpasst, wollte aber nicht wieder runter und eine Variante zum Track gefiunden.
Ui, das ging aber lange bergauf, manchmal auch wieder bergab. Fast oben ein kleines Schneefeld im Wald gesichtet, das Donnern wurde immer intensiver. Dachte das kommt von der anderen Talseite weil dort war sichtbar das es lokal ordentlich abregnete.
Oben bei der Hütte überlegt ob ich gleich weiter/runter soll oder doch lieber ein eventuelles Gewitter in der Hütte bei warmer Mahlzeit überbrücken. Zum Glück für Genuss entschieden, das Gulas mit Gnocchis mit einem Union gekrönt. 3 Italiener zappelten schon nervös herum statt die Zwangspause zur Entspannung zu nutzen. Einer hat sich 'beschwert' dass seine WetterApp den ganzen Tag nur Sonne versprach und er wirklich nur leicht bekleidet war. Inzwischen kamen noch 5-6 ItalienerIn dazu die ich schon vom Vortag kannte, die waren pitschpatschnass und drängten ihre Kleidungsstücke um/über dem beheizten Ofen. Ich fuhr los als der Regen komplett verklungen war. Bald kam die Sonne heraus, und unermeidbar: Gegenanstiege.
Im Wald stückweise Trail mit blanken, nassen, großen Steinen die mir riskant waren. Im Tal unten dann ein nasser Wiesenweg hart an der Haftgrenze, dazu ein paar Mal Navigationsschwierigkeiten wenn die Wege/Abzeigungen nicht eindeutig zu erkennen waren.
Navigatorisch leichter dann die harten Schotterstraßenanstiege (wieder mit 2 von 3 Begleitern der ersten Nacht), bevor es final bergab ins SocaTal ging. Der Radweg war schön ausgebaut und angenehm zu fahren.
In Nova Gorica neigte sich die Sonne schon stark dem Horizont zu, eine FastFood-Bude gegenüber des Bahnhofes verführte zu einer letzten Essenspause (für Supermarkteinkauf war es schon zu spät). Die folgenden Wiesenwege waren teileise nach dem Regen aufgeweicht und mich herausfordernd die Gatschgefahren rechtzeitig zu erkennen - und zu meiden, denn der Abstand zwischen Rahmen und v.a. der Gabelkrone und den Reifen ist bei meinem zusammengeschusterten 'MTB' teilweise nur 2-4mm. Ein stück fuhr ich wieder mit dem Duo aus der Nacht, musste aber dummerweise auf's Klo- und Wasserbefüllen (das ging beides bei der FasFoodBude nicht), kam dann bald in den Bereich der Tiefwiesenzone (Fluss- oder Kanal-Schlinge) und konnte rasch auf die eingeregnete Truppe aufschließen. Mit ihr ging's dann teilweise schiebend bis zum Schönberg-Tunnel das hurtig durchfahren wurde. david nahm sich (solo) Zeit und war berührt/beeindruckt. Bei der Aussichtsplattform machten wir eine (überflüssige) Pause, es wurde Pizza-Essen unten in Monfalcone vereinbart und ich miteingeladen, war aber zurückhaltend mit einer Zusage. Dann ging's ausgelassen die Asphaltstraße runter und beim ersten Restaurant fragte der 'Anführer' ob's noch was zu esen gäbe. Das war mir eindeutig zu weit weg vom Ziel und ich fuhr solo weiter. Das war nicht die beste Idee des Tages. Erstens war das Navigieren auf den verwinkelten Wegen mit Smartphone/Oruxmaps lästig mit dauerndem stehenbleiben und obendrein bin ich bei der Kreuzung des Tracks dem Ast des ersten Tages entgegengefahren. draufgekommen bin ich erst beim Mahmal Sacrario Militare di Redipuglia. Ca 10km Umweg *grrrrr*. Entlang der Bahntrasse dann eine Route zum richtigen Track gesucht.
Der finale Anstieg zur Rocca di Monfalcone war grenzwertig, da hab ich mich schion sehr motivieren müssen nicht zu schieben. Stinksauer war ich aber über den Haken am Track zur Befestigungsanlage. Ich hab die Abzweigung nicht und nicht gefunden, sicher 20min verschissen. Letzte Fotos oben gemacht, Trail runter und zum Glück nur mehr wenige km Asphalt bis zum Ziel.
Dort war aber niemand. Was soll das? Dann kamen noch 2-3 Italiener und erkannten im unbeleuchteten Glasbüro jemand liegen, oder derjenige nahm die Lampen der Bikes wahr. Wir konnten uns eintragen, ich fotografierte auch die Zielliste (ich war ~70ster, David ~13ter, die Schnellsten waren am Samstag um ca 01:30 im Ziel!
HotDog-Utensilien wearen zwar vorhanden, angeboten/zubereitet wurden sie nicht. Aber ein kleines Bier gab's schon - und bald waren auch meine Restaurantbesucher da - da hab ich mir ausmalen könne was ich mit Navigation und Umweg noch vertrödelt hab.

Ich verabschiedet mich bald, David war so ausgeschlafen dass für ihn Heimfahren kein Problem wäre. So ging ich wirklich ausführlich duschen, wir verstauten Räder und Gepäck - ich kaufte noch Chips und italienische Haribo, verzwickte mein letztes Weckerl das ich die ganze Zeit mithatte, wie auch einen letzten Apfel.
In Graz kauften wir Blumen für Ehefrauen die auch Mütter sind, sowie ich noch frische Smmerln und tauchten übergangslos vom kleinen Abenteuer im Karst ins beschauliche Familienleben an einem ruhigen Sonntag Morgen zurück.

lg
»Horst

NutzSportRadler
16-05-2018, 01:41
Was mich beim Carso-Trail sehr interessieren würde, sind die Räder.
Welches Setup habt ihr gewählt? Reifen, Übersetzung, Packtaschen, Elektrik zB ?
Wieviel Systemgewicht?
Welche Vorteile / Nachteile gab's?
Was würdet ihr beim nächsten Mal besser machen?
und so.....

Wäre super, wenn ihr euch dazu noch ein wenig - oder auch mehr :D - äußern würdet.
Hallo Johanna,
eigentlich wollte ich gleich schlafen gehen (den Großteil des 2.Tages schrieb ich schon gestern), bin neben Arbeit schon in den technischen Vorbereitungen für das nächste Radabenteuer: Mit der 3-Gang-Kanone nach Triest.

Aber solch provokanten Fragen kann ich einfach nicht widerstehen.
Die Basis des Rades ist hier beschrieben https://www.flickr.com/photos/32998552@N06/26727885512/in/photolist-GHRpbh-GHRocJ/ (Stand Mai 2016). Seit damals ist ein robuster, Gepäckträger hi dazugekommen, seit voriger Woche auch ein kleiner vorne. Für VenetoTrail2016 Alfine-Nabendynamo dessen Lagerschale aber kaputt war oder unterwegs wurde. Jetzt ein SP für 12mm Achse, zuvor schon 2x frühe Version für 16mm Achse. Die erste hatte Lagerprobleme am Ende von Lakemania2017, der zweite auf der beregneten Testtour Opatjia-Graz (über Seeberg Sattel), beide mal Laufrad im aufgebrezelten Dailydriver-Waffenrad. Ich glaub der aktuelle ND hat am Ende vom Carsotrail zu quitschen begonnen (kenne ich von brompton ND wo sich die Spulendrähte irgebdwie lösten und zum Schwingen (elektrische Frequenz) anfingen. Muß mir das mal genauer anschauen, aber MTB ist voererst auf die Seite gestellt. :)
Am Carsotrail dürfte der 'Minimal-Lader' ein Problem bekommen haben, zickt erstmals seit 2011 rum. Ich vermute eine Gleichrichterdiode hat keinen Kontakt mehr. Handy sagt 'Nettzaldegerät' aber es wird nicht wirklich geladen.
Tagsüber alsoe Minimallader, im Dunkeln einen 80Lux-OEM-Scheinwerfer (Concept EX).
Die alte Kasette war hinüber, also vor CT eine neue 8fach-Vulkankasette zusammengestoppelt: 13,14,15.. fein abgestuft und ich glaub 26, 30, 34. Mehr Schaltarbeit im Gelände aber super abgestimmt auf Verbindungsetappen, bzw werden die häufigsten Ritzel nicht so schnell abgenudelt.
Mit der Customized Kurbel 40/30/20 und den 29x2,1-Reifen ein brauchbares Spektrum. Zu meiner Verwunderung habe ich nur sehr wenige anstiege mit dem kleinsten KB fahren müssen, das ist bei privaten Touren oder VT2016 anders.
Die reifen sind belanglos, vo alter GroundControl, hi SmartSam. Weil meine 10€-Felgen gerne den Lack abplatzen lassen ist tubeless-Bereifung schlecht hinzubekommen, auch blöd wenn das Bike übers Jahr meist rumsteht, verwende es regelmäßig nur bei Schnee, aber im winter zickt die alterschwache hayes-Bremse rum.

Das meiste Glump (Ersatzkleidung, Kleidungskleinteile, Fressalien, Werkzeug und Ersatzteile) ist in einer no-name-Packtasche auf Schaltwerkseite hi, Regenzeug war in Ortlieb Seatpack 'M', bzw wäre das ein Puffer da nur teilbefüllt.
Ganz neu mein neuer Liebling: Ortieb tube Bag oder so, also Oberrohrrahmentasche. Jetzt ist das Rahmendreeick optimal genutzt (3 Flaschen im rahmen) und oben die ungegenderte Handtasche (da ist wirklich alles drin was: Reisepass, Geld, Karten, Multitool, Reifenheber, ErsteHilfeZeug, Notpowerbank, Notlampen, USB-Kabel, Not-Defy+, kl Sackerl für Navi-Handy wenns regnet, Isopulver wenn kein saft verfügbar, Kabelbindersortiment, Notriegel. Besonders in der Nacht und ab Mitte der Fahrt war das 'System' etwas durcheinder --> Rauspurzelgefahr und Suchaufwandsanstieg, aber sonst eine super Tasch für zahlreichen Krimskrams.
Am Oberohr oben eine kl Oberrohrtasche für Kamera.
Vorne Schlafsack und in einem Restrap drybag Hüttenschlafsack, Alubeschichtete Badematte (wie AutoWindschtzscheibenSonnenschutz), Gurte für Hängematte, Hängematte).
Am Gepäckträger hi oben 1,5 Isomatten.
Mittelfristig möchte ich die Ortlieb Gravelpacks kaufen. Eins für solcherne Sachen, beide privat wenn's auch etwas sperrigersein darf, bzw mehr mitsoll.
Leermasse des Rades 16-17kg, dazu > 10kg Gepäck inkl Getränke schätz ich.

Das Rad hat beim Fahren nicht viele objektive Vorteile. :) Ich fühl mich wohl drauf und bin stolz dass auch so ein Restlrad auf gehobenenem BikeKitchenNiveau bei einer Veranstaltung mit im Mittel 1500-3000€-Material mitschwimmen kann. Bis zum Bahntrassenradweg ging mir bei forciereter Fahrweise schon eine Federung/Dämpfung(!) vo ab.
Wäre es wirklich gatschig würden meine Laufräder bald steckenbleiben, ABstand v.a. zum Gabelkopf ist für MTB zu klein (2-4mm)

Da das Wetter besser als erwartet war, hatte ich natürlich zuviel mit, v.a. dumm wenn man Essen die ganze Zeit spazieren führt. Sonst war ich mit dem Setup sehr zufrieden. Nichts runtervibriert, sturzgebrochen.

Schäden:
Beim langsamen(!) Bergaufüberfahren einer querenden Wasserrine unter hoher Last zupfte es eine Speiche knapp über dem 3.tem Krezungspunkt. LR danach dank 36 Speichen kaum eiernd.
Nicht ordentlich funktionierender Minimallader.

Besser machen würde entweder heissen: Mut/Muse zum Bummeln/Genießen haben oder leichtes Hardtail mit 80mm Gabel und komfortablem Lenker. Dann spürt man auch Weglassen der mitgeschleppten Ausrüstung. Und ich glaube der Fahrer könnt spielend 10kg weniger haben.


Ich weiß nicht welche Setups die top10 hatten, ich nehme an Rennhardtails mit fressalien und einer dünnen regenjacke.

In meinem Geschwindigkeitsbereich gab es von klassischem Stahlhardtail (eine Frau mit 3färbigem Richey!) über Carbon HiTech-Hardtails bis zu den stählernen Adventurebikes alles. Die AdventureBikeTypen habens bergab ordentlich krachen lassen, das Fehlen einer Federgabel war denen offensichtlich egal. Nicht gesehen hab ich ab Freitag Mittag Crosser. Für leichte Leute die ersteWahl wenn es um effizenten Vortrieb geht, bergab dann &wann einmal schieben. In Summe immer noch schneller, viel schneller.
--> Setup ziemlich egal, die Einstellung und der körperliche Zustand bestimmen die Endorphine.

lg
»Horst

PS: Andere Kommentare morgen...

Reini Hörmann
16-05-2018, 06:53
also „schnell“ sollte bei sowas kein thema sein, dafür gibt es rennen mit zeitnehmung. wir sind aufgrund technischer probleme seitens der orga (ich war trotz bestätigung nicht registriert) als letzte gestartet u es hat über 1h gedauert an allen vorbei zu kommen um die eigene reise geschwindigkeit fahren zu können.*

*vorne unter den ersten 10 befanden sich (bis kozina) ohne ausnahme nur 29“ mtb hardtails. im flachen u auf gutem terrain war der crosser flotter, bergab sind die an uns vorbei geflogen.

*unter den ersten 10 hatten ebenfalls ausnahmslos alle vorne leute stehen, von denen sie regelmäßig verpflegt worden sind. einige ortskundige haben schwere streckenteile einfach ausgelassen..

jeder wie er mag, die ersten finisher sind es wie ein klassisches 24h rennen angegangen, andere wie ein adventure u wieder andere (wie ich) wie einen rad urlaub wo man am tag ein bissl fährt u auch noch zeit für anderes hat.

mir hat der mix gefallen, es sind ein paar rennpferde dabei, der größte teil sind radler- mehr oder weniger gut in form, ausgeglichen wird das mit offensichtlicher freude, leidenschaft, stetigkeit, bier u guten essenspausen.


wie gesagt ist der carso trail jede sekunde wert, entscheiden muss man nur, sif welche art man sie vernbringen will.

selber bin ich „sowas“ noch nie gefahren, ich bin mir eher vorgekommen wie ein besucher der sich viel anschauen kann ;) das durchfahren hätte mir keinen spaß gemacht- ich hätte das meiste nicht gesehen...länger am tag wäre möglich gewesen, dann ist es aber am samstag fertig - da ist mir der anfahrtsweg zu weit.*

Ps: die orga find ich mäßig schlecht-hat ausser mir auch noch wer den e-biker gesehen?

Rudi.H
16-05-2018, 11:00
... 46/30 ...



sag bitte, wo hast die her - gibts die irgendwo in Europa oder importiert vom/beim IRD (wenn ja, wie lange Lieferzeit?)

bidde / dangge

thingamagoop
16-05-2018, 11:27
Hallo,

am Surly hab ich die Dolomiti von Radplan Delta. Geht gut, hab mir aber Pedale mit geringerer Achslänge gekauft, damit der Q-Faktor wieder passt (ist ja eigentlich eine 3fach Kurbel). Und beim runterschalten geht die Kette ab und an nicht ganz sauber aufs kleine Blatt. Ist also nicht die ideale Lösung, aber mir reichts fürs Surly.

Besser hab ichs am Langstreckenrad; IRD Wide Compact http://www.interlocracing.com/crank-arms-chainrings/defiant-wide-compact-road-crank-set

Sehr schöne klassisch aussehende Kurbel. Hab sie mir extra über SJS in England importiert (hat 3 Monate gedauert). Schaltet super und sieht toll aus. 2 Monate danach hab ich die Kurbel auch zum halben Preis den ich gezahlt habe beim.Citybiker in Wien gesehen (jetzt hab ich eine auf Reserve) [emoji2]. Eventuell haben die noch welche,.bzw können die besorgen.

Sonst gibts im modernen Look und Technik, vor allem für 11fach, die Sugino OX601d (HT2 Innenlager). Gibts glaub ich auch bei Radplan Delta bzw über englische Händler vergleichsweise bezahlbar.

@Reini schade, dass bei dir bei der Anmeldung.was schiefgegangen.ist. Ich konnte mich über die Organisation eigentlich nicht beschweren. Außer, dass ich die Labestelle nicht fand....
Den EBiker hab ich beim Start auch gesehen. Wie du sagst: gibt halt verschiedene Zugänge zu so einer Tour....ob mans gut findet oder nicht muss jeder selbst wissen....

@Horst: nochmals Respekt, auch an David. Dein Rad ist mir schon beim Start als interessantes Sammelsurium aufgefallen [emoji2] Lenker war aber ein Jones Bar, oder? Muss mir das alles zu Hause nichmal in Ruhe durchlesen, hier am Handy ists gerade zu viel [emoji2]

tenul
17-05-2018, 09:18
Interessante Kommentare, spannend zu lesen & Respekt.

Was mir nicht ganz klar ist:
Es ist nichts von Kontrollstellen zu lesen, auch auf den Fotos habe ich nichts dergleichen gesehen.
Sicher, jeder fährt für sich selbst und wer schummelt, beschummelt sich eh selber ... (und manche haben offenbar lt Reini tatsächlich auch Abschneider gemacht).
Gab es also gar keine Kontrollstellen? Wie wurde sonst nachgewiesen, dass alle Teilnehmer die komplette Strecke bewältigt haben?

Reini Hörmann
17-05-2018, 09:20
gibt nix - die app neveralone- soll nachweisen, wo man gefahren ist. wer sich die 37 euro durch abkürzungen selber schmälert, macht das halt so. teils war es auch schwer zu finden- ich bin mdhr gefahren, aber auch nicht alles original fürchte ich :)

NutzSportRadler
18-05-2018, 09:31
Guten Morgen,
eine Fotostory zum CT2018, Teil1:
194113 Genial wenn bei einer Radrandsportart sich soviele treffen:
194114 Ein BikePacker aus Österreich
194115 Sacrario Militare di Redipuglia nach der ersten kleinen Schleife ins Landesinnere wieder Richtung Monfalcone. Das ist der Hauptnachteil von Brevets, aber auch von einem BikePackingEvent. Mir fehlt(e) die Muse sich mit dem Gesehenen auseinaderzusetzen, sich etwas genauer anzusehen. Bei einer privaten Tour plane ich dafür sehr gerne mehr Zeit ein.
Wie auch die Gedenkstätte am Monte Grappa (VenteoTrail2016), ein (inszeniert) gigantisches Mahnmal an den ersten Weltkrieg, 1938 fertiggestellt.
194116 Ein langer ANsteig auf schnugerader Strecke - das Feld zog sich schon ordentlich auseinander, aber es gab immer wieder Blöcke von Fahrern.
194117 Der erhebenste Teil des Trails. Fein ausgebauter Weg, immer wieder Blick in den Golf von Triest.
194118 Beim Brunnen 50m abseits des Tracks staute es sich beim Flaschenbefüllen. Das Wetter war schöner als ich erwartete, also Sonneincremen.
194119 Aussichtswarte auf dem Monte San Primo / Sveti Primož, 277m. Danach das erste Mal (bergab) schieben, musste ich zum Glück nicht oft wiederholen.
194120 Banane verdrückt beim Runterschauen. :)
194121 Das war schon am Nachmittag, nach dem Firmenkomplex mitten in der Pampa mit ausgestelltem Schiffswrack (Karambolage) davor. Dann folgten 3 oder 4 solcher Weidegatter. Für mich ein Gezittter die schwere Mühle da drüberzuhieven, zum Glück half mir ab dem 2ten Übergang ein freundlicher Italiener.

Und jetzt zur Zahnärztin...
lg
»Horst

thingamagoop
18-05-2018, 18:25
Hoffentlich.wurde.nicht zu viel gebohrt [emoji2]

Die Aussichten auf Triest waren schon schön.....muss wohl bald mal wieder in die Gegend

NutzSportRadler
20-05-2018, 00:33
Danke Stefan, nein - nur Krone gefinisht. Schmerzhafter: um den Preis bau ich normalerweise 2-4 Fahrräder auf....

Zurück zur Foto.-Story, Teil 2:
194133 Sezana war schon in SLO, wieder unbemerkt nach I zurück, eine Rampe rauf und herrliche Aussicht nach - richtig - SLO. Unten im Tal führt dann der Val Rosandra Radweg entlang den wir 'nach links' (im Foto) also bergauf nach Kozina fahren. BTW, David war zu diesem Zeitpunkt schon in Kozina! Rechts im Bild noch a bisslIndustrieanlagen aus Triest.
194134 Und schwupps di wupps, eine 3/4 Stunde später eben auf diesem Val Rosandra Radweg, das Tal heißt dann in SLO Dolina Glinščice. Wie soll in diesem Canyon eine Bahntrasse Platz haben?
194135 Ein Tunnel natürlich! :) Yeah, Parenzana-Gefühle werden geweckt. Ich liebe es auf solchen Strecken zu fahren, einsam, ruhig, stetig.
Einen 30m Wasserfall soll es in diesem Tal auch geben, hab ich nicht gesehen, aber auch nicht danach gesucht.
194136 Beim tus-Supermarkt in Kozina mich für das Erbsen-Karotten-Hendl-Gericht rechts oben entscheiden, als Dessert das kleine Fischstück links oben, traditionelles slowenisches JunkFood Mitte unten ließ ich lieber aus. Dazu ein kalter Union-Radler. Hinter dem Supermarkt dann überraschend ruhiges Plätzchen für Verduauungsschläfchen gefunden. Smartphone inzwischen in der 24h-Tankstelle aufladen gelassen.
194137 Der Anstieg auf den Slavnik ging dann super, 4 Teilnehmer sogar bergauf überholt. Für Sonnenuntergang leider ein paar Minuten zu spät gekommen.
194138 Bei der Hütte um ca 20:45 angekommen, gejausnet, trockenes Unterleiberl, Trikot und Ärmlinge angezogen. Mit 3er-Gruppe dann abgefahren.
194139 EIner der italiensichen Kolegen hatte dann einen Platten am leichtlaufenden wenig profilierten Reifen. Bis km150 (Campingplatz) gemeinsam weitergefahren. Dann solo bis Predjama.
194140 Mein Anblick der Höhlenburg war nicht so schön wie deiner Stefan. ABer glücklich war ich doch >50% am ersten 'Tag' geschafft zu haben. Um ca 03:30 war ich im Ort. Nach erfolgloser Suche der Labe, Burg-Foto und bis ich mein Nachtlager neben 2 anderen Teilnehmern ...
194141..fertig hatte, war es 04:30. Da pepste der Wecker bei den Kollegen. Puh, das nenn ich echte Härte so früh aufzustehen.
194142 Aufgewacht.
194143 Auf der Abfahrt nach Col. Die Mistkübel erfreuen sich jeden Tag einer schönen Aussicht.
194144 Habs nicht gewusst dass ich schon fast oben war (vor der Abfahrt zum letzten Anstieg). Mir hat's gereicht und ca 20' Pause. Getrunken, ach genossen hab ich das immer noch kalte Isogetränk aus dem kleinen Markt in Col. Ein Vorteil wenn man genug isoliernde Kleidung in der Packtasche hat. 2 leichtest Ausgerüstete überholen mich.
194145 Mein Super MTB erholt sich auch im Schatten.
194146 Wenn ich das gewusst hätte (und <1/2h weitergefahren wäre), wäre das der schöner Platz für eine Pause gewesen. Aussichtspunkt in Predmeja, Blick Richtung Ajdovščina ins weite Tal hinunter. Mittlerweile ist es bedeckt.
194147 Schon fast am höchsten Punkt der Tour ~1220m ein Schneefeld mitten im Wald.
194148 Kurz vor der Hütte nochmals Richtung Ajdovščina, es hat schon sicher 1/2 Stunde gegrollt, hier dachte ich es kommt von der anderen Talseite. Aber auch bei uns begann es zu tröpfeln...
194149 In der Planiska Koča Antona Bavčerja na Čavnu fast 1,5 Stunden mehr oder weniger freiwillig Pause gemacht.
194150 Eine kluge Entscheidung zu warten.

Auch ich mach wiederr mal BB-Pause.
gn
»Horst

thingamagoop
20-05-2018, 10:24
Ja, Zahnarzt müsste man.sein.....

Absoluten.Respekt auf jeden Fall. Wenn ich die Hütte am ketzten.Bild.im Radar gehabt hätte, wäre ich 2Stunden früher angekommen....

Was mich bei deinem Rad wundert ist, dass es schon Scheibenbremsen hat, hast du die selbst angelötet?

NutzSportRadler
21-05-2018, 01:52
Wenn ich die Hütte am ketzten.Bild.im Radar gehabt hätte, wäre ich 2Stunden früher angekommen.... Hallo Stefan,
Anfängerfehler - oder ich bin ein Hosenscheisser. Hab immer was zum Essen und Trinken zuviel mit wenn ich nicht sicher bin wie gut die Versorgung ist.


Was mich bei deinem Rad wundert ist, dass es schon Scheibenbremsen hat, hast du die selbst angelötet? Pah, Langmuttern auf kaputten Sattel geschraubt, Bremsscheibenstück o.ä. angepunktet, an Bremsscheibe ausgerichtet, fertiggeschweisst. Kontaktfläche mit Feile nachbearbeitet. Mit elegantem Hartlöten hab ich so gut wie keine Erfahrung, beim Schweissen mehr Erfahrung/Gefühl was (nicht) geht.

And finally, photo-story part 3:

194176 Nach Regen folgt(e bald) Sonnenschein.
194174 Hier wurde das Siegerfoto vom Fotowettbewerb geschossen, meins war's nicht. Aussicht trotzdem schön.
194175 Von wegen im Karst versickert das Wasser schnell. Dahinter ein beliebter Gegenanstieg.
194177 Auf der Soca (kurz) auf 22 Kollegen gewartet, kamen aber nicht.
194178 Aber da sind sie schon. Ganz hab ich die 'Fratze' nicht aufs Foto bekommen...
194179 Kulinarischer Höhepunkt gegenüber Bhf von Nova Gorica, eine Frittenbude!
194180 Hier wurde auch italienisch gesprochen, kulinarisch war der herrlich fette 'Pikante' Burger aber noch deutlich Balkan-taste. Mit dieser Stärkung schaffte ich es bis ins Ziel.
194181 Der arme Esel der immer die falsche Abzweigung nahm und so ein paar 100m durchs Dorf getrieben wurde.
194182 Einfahrt in den Schönberg-Tunnel.
194183 Auf der Aussichtsplattform eine letzte (unnötige) Pause gemacht, aber es war recht mild oben und eine 'schöne' Aussicht auf Monfalcone, Triest.
194184 Da im Gebüsch ist ein SUV! Hab's unauffällig aus der Hüfte geschossen, wollte keinen stress mit dem amtshandelnden Polizisten. Jedenfalls wieder hinterfragt ob's das Risiko wert ist von einem abgelenkten/unaufmersamen/betrunkenen autofahrer auf der Straße ev einmal niedergemäht zu werden. Zum Glück ging der Track wieder verspielt abseits der Straße(n) weiter.
194185 Hart erkämpfter Anstieg (ohne Schieben) und Finden der vermaledeiten nicht vorhandenen Abzweigung.
194186 Ausnahmsweise ein Bild, der glückliche Finisher.
194187 Einträge der Finisher, lt Reini sind da auch Lauser ohne Track-Treue dabei. Ich war auch ein Untruer, hab ja einen 10km Umweg hingelegt weil ich zum Schluss den Track zum Mahnmal gefolgt bin...
194188 Als sich Reini und Stefan nochmals irgendwo zur letzten Tagesetappe aufmunterten waren wir schon am Heimweg, ich vermute Celje oder so. David hat mich brav nach Graz gebracht, bin dann für 1-1,5h weggebrochen...

So das war's. Morgen schau ich noch ob in den oberen Beiträgen noch etwas unbeantwortet blieb.

lg
»Horst

PS:
Bin schon in den Vorbereitungen für das nächste kleine experimentelle Radabenteuer Ende Mai: Graz - Triest mit der '3-Gang-Kanone' bei dem ich damals schon ein Stück (Kapfenberg - Graz - Spielfeld) mitfuhr http://www.2-pedals.org/HTML/Unterseiten/2012WienGrazTriest.htm Weils eine non-stop-Tour wird, leider keine BikePacking-Geschichte. Heute Abend erfolgreich auf leicht hügeliger 80km Stecke das neue DIY-Innenlager getestet: ausrangiertes Miche Primato-4Kant-Innenlager Ø17mm in Glockenlager Ø40mm, B=71,5mm mit 2 ordinären Kugellagern 6203 2RS zu je 1,20€ mit Coladosenschnipsel auf Maß für Presssitz im Tretlagergehäuse gebracht. Geht sich mit der Breite perfekt aus. Fährt sich deutlich besser als das ausgemergelte Thun-Lager mit Plastikschalen. 194189 194190 Das Radl ist inzwischen auch etwas fetter geworden: Schutzbleche, Kettenschutz und Gepäckträger.

Rudi.H
22-05-2018, 09:53
600er Brevet: Gschichtl fertig und online (http://www.kilometermacher.at/600er-brevet-in-ooe/)...

tenul
22-05-2018, 20:49
600er Brevet: Gschichtl fertig und online (http://www.kilometermacher.at/600er-brevet-in-ooe/)...


Aber etwas anderes : sollte nicht irgendwo hier im board eine neue Kategorie (heisst das so ?) eröffnet werden, wo Fragen/Berichte zu Brevets (nächstes Jahr ist PBP ! ) oder den ganzen bikepcking-Veranstaltungen besser und übersichtlicher aufgehoben werden ? analog der "Brevet & Randonneure" Unterkategorie im rennrad-news-forum.

Ich finde bei "Touren und Reisen" in der Reiserad-Division passen Veranstaltungen wie Brevets nicht richtig rein, in "Wettkämpfe" auch nicht. Ich hab halt viele Brevet-Brichte ins sereno-forum geschrieben, aber das ist tot. Über dem im Juli geplante Alpi 4000er wollte ich auch irgendwo berichten....


Bin dafür

Ich schließe mich ebenfalls an.
Es wird unübersichtlich, nachdem das Angebot an verschiedenen Formaten von unsupported / Langstrecken- / Brevet-Veranstaltungen .... von klassischen ARA-Veranstaltungen über CarsoTrail, The Transcontinental Race, NorthCape4000, TransAtlanticWay, Turin-Nizza und wie sie alle heißen ... in den letzten drei, vier Jahren buchstäblich explodiert ist.

Daher wäre eine feinere Gliederung mehr als wünschenswert.
Die "klassischen Brevets" sollten ebenso eine eigene Rubrik bekommen wie die unsupported Bike-Packing-Veranstaltungen. Angesichts der verschiedenen "Arbeitsgeräte" braucht es vielleicht sogar noch mehr Fein-Tuning.

---> Liest hier ein Moderator mit????

Reini Hörmann
22-05-2018, 21:15
^
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ist das eine rhetorische frage?

tenul
22-05-2018, 21:24
ist das eine rhetorische frage?
Jessas, sorry, eh klar.... https://giphy.com/gifs/embarrassed-facepalm-panda-14aUO0Mf7dWDXWhttps://giphy.com/gifs/embarrassed-facepalm-panda-14aUO0Mf7dWDXW:spineyes:

Also dann: Wären verschieden Kategorien / Unterforen nicht sinnvoll?

EDIT: Vielleicht nicht einmal nur hier ..... Hm, bin auch grad confused. :confused:

Reini Hörmann
22-05-2018, 21:42
ich bin noch nicht überzeugt...wenig frequenz-wir müssen uns das durch den kopf gehen lassen*

thingamagoop
22-05-2018, 21:55
Gratuliere Rudi [emoji2] Jetzt fehlt.noch der 1200er? [emoji2]

@Horst Spannend was du für Räder zusammenbaust. Vielleicht sollte ich doch mal ins WUK und mehr basteln.[emoji2]

Zur Diskussion: Ich denke mittlerweile eine Umbenennung würde reichen, da hatte (ich glaube) Horst schon recht, zu viele Unterforen sind auch unübersichtlich....und die Anzahl der Personen die hier mitschreibt ist auch überschaubar. Ist ja auch in diesem Threat ein Mix aus unsupported, Brevet usw.....

Sonst mach ich jetzt mal zwei Wochen ruhig mit Fahrradfahren bevors in die Toskana geht...

tenul
22-05-2018, 22:11
wenig frequenz
Das ist ein Argument.


Diskussion: Ich denke mittlerweile eine Umbenennung würde reichen, da hatte (ich glaube) Horst schon recht, zu viele Unterforen sind auch unübersichtlich....und die Anzahl der Personen die hier mitschreibt ist auch überschaubar. Ist ja auch in diesem Threat ein Mix aus unsupported, Brevet usw.....

Stimmt schon, es finden sich alle in dem einen Thread.
Aber die Zeit ist zumindest m.M. reif für - nur ein bisschen - Diversifikation.




Sonst mach ich jetzt mal zwei Wochen ruhig mit Fahrradfahren bevors in die Toskana geht...
Das klingt ja beinahe schon professionell. ;)
Viel Spaß bei der Vorbereitung und gute Beine beim Bewerb. :bike:

thingamagoop
23-05-2018, 09:24
Das klingt ja beinahe schon professionell. ;)
Viel Spaß bei der Vorbereitung und gute Beine beim Bewerb. :bike:

Danke dir!
Professionell gar nicht. Aber nach dem 600er und dem Carsotrail mit einer Woche dazwischen merk ich, dass ich ein wenig Pause brauche. Was auch ganz OK ist, da andere Sachen auch mal anstehen.
In der Toskana werde ich mich wohl mehr auf die Verpflegung und die Landschaft konzentrieren als auf eine schnelle Zeit (also wie gehabt) :)

Reini Hörmann
23-05-2018, 10:09
Danke dir!
Professionell gar nicht. Aber nach dem 600er und dem Carsotrail mit einer Woche dazwischen merk ich, dass ich ein wenig Pause brauche. Was auch ganz OK ist, da andere Sachen auch mal anstehen.
In der Toskana werde ich mich wohl mehr auf die Verpflegung und die Landschaft konzentrieren als auf eine schnelle Zeit (also wie gehabt) :)



das ist was, was ich nicht richtig verstehe...da reden alle davon, dass es kein rennen ist u ich selber fahre zb den CT als ehemaliger rennfahrer- in aller gemütlichkeit u schau mir das land an.
dann fahren das manche durch und/oder schauen in der liste (in die ich michtmal eingetragen habe) als wievielte sie reingekommen sind???

das passt doch nicht zusammen, oder wären manche gern rennfahrer u erkennen, dass sie leistungsmässig soweit von rennfahrern weg sind, dass sie ein adventure als tarnung hernehmen, nur um dann erst auf zeit zu fahren u gegen gegner, die garnicht existieren?

thingamagoop
23-05-2018, 11:43
Stimmt schon. Ist mir aber z.B. bei den Brevets in Oberösterreich auch aufgefallen.
Andererseits ist ja das schöne an den Veranstaltungen, dass jeder so fahren kann wie er will. Solange kein Druck dabei ist eine schnelle Zeit zu fahren ists mir eher egal. Gab ja beim CT auch genügend Leute die es gemütlich angegangen sind, auch mal einen Kaffee oder Bier etc. dazwischen genossen haben usw...

Reini Hörmann
23-05-2018, 11:53
Stimmt schon. Ist mir aber z.B. bei den Brevets in Oberösterreich auch aufgefallen.
Andererseits ist ja das schöne an den Veranstaltungen, dass jeder so fahren kann wie er will. Solange kein Druck dabei ist eine schnelle Zeit zu fahren ists mir eher egal. Gab ja beim CT auch genügend Leute die es gemütlich angegangen sind, auch mal einen Kaffee oder Bier etc. dazwischen genossen haben usw...



im grunde ist es mir wurscht was wer macht, ich wundere mich nur ;)*

thingamagoop
23-05-2018, 13:16
Das mit dem Wundern hab ich mir beim Großteil der Menschheit schon lange aufgehört.....

thingamagoop
23-05-2018, 15:46
Und gerade noch ein nützliches Werkzeug für die längeren Strecken angekommen. Kostet nicht viel, ist im Falle das Falles aber Gold wert:
194292

Reini Hörmann
24-05-2018, 06:36
Und gerade noch ein nützliches Werkzeug für die längeren Strecken angekommen. Kostet nicht viel, ist im Falle das Falles aber Gold wert:
194292



steckachse...

thingamagoop
24-05-2018, 08:30
steckachse...Sowas modernes hab ich halt nicht [emoji2]

derDim
24-05-2018, 13:36
Und gerade noch ein nützliches Werkzeug für die längeren Strecken angekommen. Kostet nicht viel, ist im Falle das Falles aber Gold wert:
194292

flaschenöffner

thingamagoop
31-05-2018, 20:14
So. Surly ist verpackt, morgen gehts wieder los, diesmal in die Toskana. Leider mit dem Flieger, da die Zugverbindungen innereuropäisch oft einfach mies sind sobald man ein Rad mitnehmen muss.

Wetterbericht sieht nicht so schlecht aus, am Track gibts jede Menge Trattorias und Pizzerien, die neue Isomatte ist rechtzeitig gekommen und ich hab mein Gepäck auf ca. 9kg runtergebracht. Ich werde berichten (ab und an Zwischendurch, sonst danach)...

NutzSportRadler
02-06-2018, 07:39
Alles Gute Stefan,
hoffentlich ist das Wetter in der Toskana stabiler als bei uns in den letzten Tagen, zumindest weiß man dass es besser ist sich gleich unterzustellen und Pause zu machen statt weiterzufahren. :)
Den TuscanyTrail möchte ich unbedingt auch (2019?) fahren, angestunken, verdreckt in die wunderschönen Touristenhochburgen zu radeln reizt mich besonders.

lg
»Horst

PS: Ich starte jetzt gleich mit der 3-GangKanone (Basis ein 'Allen Voran' Rahmen von ca 1936) nach Triest. Ein paar Schotterpassagen und EuroVelo9-Kilomter hab ich auch eingebaut - wo ich mit dem RR sonst nicht fahren könnte/wollte. Um spätestens 08:00 soll ich das Radl am Sonntag in einen Reisebus einpacken damit's dann unterwegs keine grantigen Blicke gibt. Also Zeitdruck der mich hoffentlich motiviert wenig zu pausieren.

thingamagoop
02-06-2018, 23:08
Hallo,

der erste Tag wargroßteils toll. Strecke ist meistens gut fahrbar. Wetter etwas zu heiß, hatte über 30grad. Aber ging gut, dann muss mal halt öfter kaffeepause machen und ein Panini essen. hält auf. aber deshapb ista auch urlaub und kein rennen....

Nachdem es auch ziemlich staubig war, war das verlangen nach einer dusche groß und ich hab mich in signa in ein hotel eingenistet. liege als ca in meinem plan in die gegend von florenz zu kommen. da in und nach florenz kein hotel zu vernünftigen preus zu bekommen war, wars die beste alternative. werde morgen früh starten um durxh florenz durchzukommen bevor alles mit bustouristen verstopft ist.


fotos lade ich im nachhinein hoch, ist aber bilserbuch landschaft hier. eigentlich zu kitschig, das nächste mal mach ich eine tour durch industrieruinen :-)

tagesbilanz: 135km und 1800hm...

thingamagoop
02-06-2018, 23:09
@horst: zeig mal bilder von den rädern, die du da zusammenschweisst.

tenul
06-06-2018, 07:00
der erste Tag wargroßteils toll. Strecke ist meistens gut fahrbar. Wetter etwas zu heiß, hatte über 30grad. Aber ging gut, dann muss mal halt öfter kaffeepause machen und ein Panini essen. hält auf. aber deshapb ista auch urlaub und kein rennen....
Wie läuft's?


das nächste mal mach ich eine tour durch industrieruinen :-)
Italienische Industrieruinen haben einen ganz besonderen Charme! :love:
Wenn ich Zeit habe, such ich mal ein paar Aufnahmen von Spots aus Sizilien und der Maramma raus.

thingamagoop
06-06-2018, 17:01
Wie läuft's?


Italienische Industrieruinen haben einen ganz besonderen Charme! :love:
Wenn ich Zeit habe, such ich mal ein paar Aufnahmen von Spots aus Sizilien und der Maramma raus.

Hallo,

hab am frühen Nachmittag wie geplant fertiggemacht. Der zweite Tag war ziemlich hart da die Sonne ordentlich geknallt hat und es viele Höhenmeter ohne Schatten gab. Sonst bin ich es relativ stressfrei durchgefahren viele nette Menschen (wieder)getroffen. Die Landschaft, Städte und vor allem das Essen hab uch ordentlich ausgekostet, der Track läuft halt die meiste Zeit durch Bilderbuchlandschaft. War im Gegensatz zum CT auch das meiste gut mit dem Crosser zu fahren. Hatte nur ein paar Patschen, sonst keine Defekte. Dafür habe ich viele Ersatzteile von Flicken bis zum Reservegps an Kollegen weitergereicht die Probleme hatten. So hab ichs nicht umsonst mitgeschleppt.

Jetzt noch zwei Tage Pisa und dann nach Hause. Am Handy tippen ist grad mühsam, werde morgen oder am WE noch Bilder nachreichen.

Tuskany Trail ist auf jeden Fall eine Teilnahme wert. Auch wenn ich das nächste mal wohl den Tuskany Road probieren werde...


Bzgl. Industrieruinen: immer her damit, ich mag die ja wirklich :-) Auch wenn ichs so schnell nicht nach Sizilien schaffen werde. Jetzt ist bis zum Herbst erstmal hauptsächlich unorganisiertes privates Radfahren von Wien aus angesagt...

VG
Stefan

thingamagoop
09-06-2018, 14:32
Heute um vier startet in Schönbrunn das 3-Peaks-Bike Race. Wenn es sich ausgeht möchte ich kurz hinschaun, kanns aber noch nicht fix sagen. Sonst noch jemand da?

Eventseite: http://www.adventurebikeracing.com/threepeaksbikerace.html
Trackingseite: http://3pbr.legendstracking.com

Rudi.H
10-06-2018, 10:38
... Sonst noch jemand da? ...



ich wollte, aaaaber: kind/schwiegersohen/enkelkind auf besuch...

thingamagoop
10-06-2018, 15:01
Ich habs geschafft 10 Min hinzuschauen. War auch keine große Veranstaltung, ein paar Worte des Veranstalters neben dem Eingang von Schönbrunn. Bild mit einem Bike des Sponsors 3T und dann ab die Post...

Hier noch ein paar Bilder vom Tuscany Trail. Fotograf wird aus mir keiner mehr. Mehr und bessere Bilder finden sich am offiziellen Instagram Account vom Tuscany Trail: https://www.instagram.com/tuscanytrail/

Dichtes Gedränge beim Start. Ich hab mir 10 Minuten Zeit gelassen um eher entspannt loszukommen
194701
Ging dann auch gleich relativ hoch hinaus
194702
Am ersten Tag habe ich mir dann ein Hotel in Signa gesucht und bin dann am Morgen relativ früh durch Florenz. Vor der Galleria dell Academia gabs zwar schon eine lange Schlange aber sonst wars sehr leer und man kam ohne Probleme durch. Hier ein Bild von der Ponte Vecchio. Zu anderen Tageszeiten muss man sich da sonst durchkämpfen.
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Nach Florenz gings dann gleich wieder rauf. Hier der Rückblick auf Florenz. Der zweite Tag war allgemein der Härteste. Viele Höhenmeter in der prallen Sonne ohne Schatten.
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194705
Die Landschaft war natürlich immer Bilderbuchmässig, auch wenn sie sich über die Fahrt dann doch auch immer mal änderte. Schön und anstrengend war auch Vinci.
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Am zweiten Tag war dann kurz vor Monteriggioni Schluss womit ich am dritten Tag einen schönen Ort für das zweite Frühstück hatte
194707
Danach kam auch schon Siena, wo ich mir Eis und Kaffee auf der Piazza gegönnt habe. Natürlich der volle Touristennepp und elend teuer. Aber man gönnt sich ja sonst nix.
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Keine Ahnung warum hier immer so seltsame Schilder stehen
194710194711
Geschlafen wurde dann in Pienza mit einer schönen Aussicht über die Dächer
194712
Am vierten Tag gings dann erst nach Radicofani und dann weiter über die auf Fels gebauten Städte Sorano und Pitigliano (ja, Höhenmeter gabs auch wieder)
194713
194714
Geschlafen wurde dann in Albinia. Am letzten Tag gings eigentlich nur noch über die Insel Monte Argentario ins Ziel. Leider ist, wie der Name schon sagt ein nicht unwesentlicher Berg auf der Insel. Anstrengend aber schön.
194716
Hier noch mein Surly im Einsatz
194715
Am frühen Nachmittag war dann auch das Ziel erreicht.
194717
Mit 4 1/2 Tagen war ich eigentlich genau im ursprünglich angedachten Zeitrahmen. Es war heiß, anstrengend, aber auch stressfrei und mit viel gutem Essen, Kaffee, Bier und Wein. Die Tour ist auf jeden Fall empfehlenswert. Mit dem Wetter hatte ich auch Glück.

Danach gabs noch einen Tag in Pisa für Sightseeing und ausspannen. Man kann z.B. viele Menschen beobachten, wie sie besonders kreative Fotos vorm schiefen Turm machen:
194718
Die Heimreise aus Pisa war dank Generalstreik der Italienischen Verkehrsbetriebe, mehrerer Umbuchen der Lufthansa etc. eine eigene Geschichte, aber ging auch vorbei....

Jetzt wird erst einmal etwas ausgespannt und dann der Sommer mit unorganisiertem Radfahren verbracht. Das waren jetzt genug Events in April, Mai und Juni.

Golo
11-06-2018, 09:30
Hast du Erfahrungen mit den Brevets in Slovenien?

Ein paar Bilder vom 300er am Samstag (den gleichzeitigen 400er wollte ich mir wegen des unsicheren Wetters nicht antun, und es war die richtige Entscheidung), Wie immer bei den Slowenen (gibt dort ja mehrere Veranstalter) perfekt organisiert und eine sehr attraktive Strecke.

Golo
11-06-2018, 09:34
Waren nur wenige Starter aber da ich eh am liebsten alleine fahre ist mir das egal.

Golo
11-06-2018, 09:39
War trotz der kurzen Strecke ausser dem Weinland an der österreichischen.Grenze und dem Meer alles dabei was Slowenien zu bieten hat - Wälder, Karst, Soca-Tal, Alpen etc.

Golo
11-06-2018, 09:42
Trocken bin ich erwarteterweise nicht geblieben, aber es war nicht kalt und daher erträglich. Mit 3000 HM war es einer der leichteren Brevets, auf der Seite randonneurs.si sind für heuer noch ein paar interessante Fahrten aufgelistet. Ich werde mich aber meinen Alpi 4000 widmen...

thingamagoop
11-06-2018, 10:50
Danke für die Bilder. Die Gegend ist echt schön, möchte da heuer auch nochmal hin. Nachdem ich Anfang August am Mangart sein muss werde ich dann eine nette Runde zur Heimreise planen (ev. komme ich da nochmal mit ein paar Fragen auf dich zu, du kennst die Gegend besser).

Ich hatte mir ja einen der 400er in Slovenien überlegt. Allerdings hat mich der Nachtstart abgeschreckt und Höhenmeter gibt es da auch überall mehr als genug. Werde aber sicher nochmal schaun, ev. finde ich noch einen 400er der mir zusagt. Aber sonst ist die Saison für die kurzen Brevets ja schon eher abgelaufen....

Alpi 4000 liest sich verdammt schön und hart. Respekt dafür. Da kannst du das Höhenmetertraining in Slovenien auch gut brauchen :-). Ich hoffe auf jeden Fall auf Berichte!

Golo
11-06-2018, 17:24
Nachdem ich Anfang August am Mangart sein muss werde ich dann eine nette Runde zur Heimreise planen

Ich hab es schon vielen empfohlen : am besten - hat sich am Samstag erneut herausgestellt - kennen die Locals ihre Gegend. Man kann jede der auf der slow. Randonneursseite veröffentlichten Strecke ungeprüft fahren, die waren und sind immer mit besonderer Sorgfalt ausgesucht und vermeiden vor allem Straßen mit Radweg daneben, dem man dort auch mit dem RR nehmen müsste - da weisen einen die Autofahrer unmissverständlich darauf hin, leider sind die Radwege de facto nie rennradtauglich. Besonders der Großraum Ljubljana aber auch Celje (Maribor ist besser) sind davon betroffen.

Ich habe vor vom Alpi 4000 zu berichten, wahrscheinlich werde ich aber nicht die Zeit haben, "live" zu posten...

thingamagoop
11-06-2018, 20:50
@Alpi4000 klar, da hat man zwischendurch keine Zeit, freu mich auch nachträglich auf den Bericht :)

Die Tracks der Randonneurseite sind wohl auch eine gute Idee. Werd mir die mal runterladen und etwas zusammenstellen....

feristelli
12-06-2018, 21:16
Auch auf das Rad kann man noch verzichten. Und auf Geld. Und auf einen Plan beim Losgehen.

Wie man fünf Jahre lang reist, ohne einen Cent auszugeben (https://ze.tt/wie-man-fuenf-jahre-lang-reist-ohne-einen-cent-auszugeben/?utm_campaign=ref&utm_content=zett_zon_parkett_teaser_x&utm_medium=fix&utm_source=zon_zettaudev_int&wt_zmc=fix.int.zettaudev.zon.ref.zett.zon_parkett. teaser.x)


Im März 2011 beschloss Benjamin Nerding, heute 28, zwei Monate in den Alpen wandern zu gehen. Von seiner Haustür in Landau bei Karlsruhe aus zog er los – und kam seither nicht mehr zurück. (https://ze.tt, vom 23. Dezember 2015)

Gatschbiker
13-06-2018, 17:49
Heute um vier startet in Schönbrunn das 3-Peaks-Bike Race. Wenn es sich ausgeht möchte ich kurz hinschaun, kanns aber noch nicht fix sagen. Sonst noch jemand da?

Eventseite: http://www.adventurebikeracing.com/threepeaksbikerace.html
Trackingseite: http://3pbr.legendstracking.com

Was es nicht alles gibt, sehr genial!
Danke für den Link.

thingamagoop
15-06-2018, 21:25
Gern.geschehen. Der schellste hat knapp fünf Tage gebraucht. Habs aber auch nur nebenbei ein wenig verfolgt. Aber ev. eine nette Veranstaltung.fürs nächste Jahr. Mal sehen ��

Vom Carsotrail wurde vor ein paar Tagen auch ein Video online gestellt:
https://vimeo.com/274216899

tenul
16-06-2018, 00:46
Vom Carsotrail wurde vor ein paar Tagen auch ein Video online gestellt:
https://vimeo.com/274216899

Sehr cooles Video!

Schön auch ein 2Radchaotendress zu sehen - bei ca. 00:35. Ist das Reini H.?

Reini Hörmann
16-06-2018, 07:10
mhm ein movistar förmlich..

bissl vor mir, die beiden mit den roten trikots sind auch ösis ;)

thingamagoop
16-06-2018, 10:22
mhm ein movistar förmlich..

bissl vor mir, die beiden mit den roten trikots sind auch ösis ;)

:-) Auf den Videos sieht auch immer alles so einfach fahrbar aus.....

Reini Hörmann
16-06-2018, 14:21
hab ich mir auch gedacht, piece of cake ;)

thingamagoop
19-08-2018, 14:17
Das 3Peaks Bike Race wird 2019 nach Barcelona gehen. Lässt sich zeitlich auch mit PBP vereinbaren so wies aussieht. Hmm....das wird noch was zum überlegen :). Aber 2019 werd ich auch nicht mehr soviel Zeit haben :-(
http://www.adventurebikeracing.com/threepeaksbikerace.html

Mich juckts eh schon wieder die ganze Zeit wieder was anspruchsvolleres zu machen. Nächste Woche solls zumindest noch nach Berlin gehen, aber im September fehlt mir irgendwie noch was. Mal sehen :)

@Mods: wie siehts mit der Umbenennung der Sub-Foren aus?

Reini Hörmann
19-08-2018, 15:03
könntest du wegen der umbenennung ein pn an nopain schreiben bitte?

thingamagoop
19-08-2018, 15:25
könntest du wegen der umbenennung ein pn an nopain schreiben bitte?
ich glaub das schaff ich :)

Tom Elpunkt
19-08-2018, 18:57
Danke nochmal für das Farride!

thingamagoop
19-08-2018, 19:02
Gern geschehen. Viel Spaß beim lesen. Ich mag das Magazin ja ganz gerne :-)

thingamagoop
20-08-2018, 15:19
Und schon heißt das Unterforum anders ;-). Danke an @NoPain für die rasche Umbenennung.

thingamagoop
30-08-2018, 13:13
Nachdem ichs beim Candy B Graveller ja aus Zeitgründen nicht ganz nach Berlin geschafft habe wollte ich doch noch einmal in die Deutsche Hauptstadt und bin jetzt von Wien aus geradelt. Als Strecke habe ich mir die Route vom Superbrevet Berlin Wien Berlin ausgesucht https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&url=https://m.gpsies.com/map.do%3Fusername%3Dgerald670&ved=2ahUKEwiJwsvLzZTdAhWRaFAKHVm5ChUQFjABegQICRAB&usg=AOvVaw1WRgVxpIl0ljqV-oyUS_5j. Die Strecke wurde beim Brevet ja viel kritisiert, sollte aber zumindest hauptsächlich über Nebenstraßen gehen und etwas Schotterstraße stört mich auch nicht.
Und so wars dann auch. 98% waren gut zu fahren, die Schotterpassagen alle problemlos mit 32er Reifen. Nur ein paar Stücke mit wirklich wirklich schlechtem Asphalt waren blöd jedoch sehr wenig). Und in vielen Dörfer war das Kopfsteinpflaster nervig. Abgesehen davon war es fast immer auf ruhigen Nebenstraßen mit sehr wenig Verkehr, rücksichtsvollen Fahrern (auch in Tschechien, wo ich etwas Sorge hatte) und schöner Landschaft. Die vielen Hügel sind halt anstrengend, da hat sich das viele Gepäck (Zivilsachen für ein paar Tage in Berlin) natürlich auch bemerkbar gemacht.

Am ersten Tag wollte ich eigentlich bis Havlickuv Brod fahren, da dort aber alle Hotels ausgebucht waren und Kolin zu weit gewesen wäre, war ca 30km vor H.B. schon um 19:00 Schluß. Viel zu früh, aber wollte nicht die Nacht durchfahren und das Biwakzeug hatte ich zu Hause gelassen. Leider hatte das Hotel auch erst um 8 Frühstück, da ging mir dann auch am Morgen Zeit ab (das Frühstück war auch nicht gut, besser ich wäre früh gestartet und hätte mir.unterwegs was gekauft).
Der zweite Tag führte mich dann nach Krasna Lipa wo ich um 23:55 beim Hotel ankam (Rezeptionsschluß Mitternacht), natürlich nach dem größten Anstieg des Tages, wobei ich hier die letzten 20km vom Track abgewichen bin und auf einer gut asphaltierten Bundesstraße gefahren bin, sonst wäre es sich zeitlich nicht mehr ausgegangen.
Der dritte Tag war dann erstmals viel Abfahrt (immer wieder von Hügeln unterbrochen) nach Deutschland rein und dann lange flach bis Berlin. War von den km her die längste Etappe aber auch die einfachste, teilweise gabs sogar leichten Rückenwind. Wurde dann doch 21:30 bis ich in den Suburbs von Berlin war. Dann gabs noch Google Maps Navigationschaos in der Stadt bis ich endlich bei Freunden angekommen bin.

Insgesamt: 691 km und 4370 hm. An Defekten hatte ich einen Patschen (natürlich in der Nacht im Wald).

Fazit: sehr schön Strecke mit sehr wenig Verkehr und trotzdem ohne große Umwege nach Berlin. Hin und retour im Rahmen des Brevets ist es natürlich eine Herausforderung, aber so ganz kann ich die Jammerei über die Strecke nicht nachvollziehen. Hatte jedoch auch perfektes Wetter für die Fahrt und keinen Zeitdruck.

Bilder habe ich wie üblich wenig gemacht, ein paar werde ich aber noch nachreichen.

sun
30-08-2018, 17:39
danke für den bericht!!!.......... hört sich gut an - bis auf den patschen im finstern und im wald mit vielen gelsen und bremsen rundherum?
ich hatte das auch schon - aber eher in der dämmerung - flucht
einige Langstreckler planen ja nächstes Frühjahr in fünf Tagen nach Hamburg zu fahren.
Dabei könnte die Route ja durchaus in Betracht gezogen werden. Einladung in die Runde folgt.
Nächste längere Tour startet am 14. September -- Wien-Thessaloniki
Näheres dann auf: https://wienberlin.wordpress.com/

sun
30-08-2018, 18:00
schaut ihr auch das silkroadmountainrace??? .......... a waunsinn, radcore pur!

thingamagoop
30-08-2018, 19:08
Zum Glück keine Gelsen oder sonstiges Kleingetier. Nur viele Rehe auf der Fahrbahn, aber immer rechtzeitig gesehen.
Nach Hamburg sinds noch ca. 300km mehr, sollte in 5 Tagen.gut machbar sein. Wie schon einmal besprochen, weiss ich halt nicht, ob die Gegend zwischen BLN und HH besonders aufregend ist.

Wien-Thessaloniki hört sich sehr cool an, da bin ich schon wieder auf die Berichte gespannt. Wenigstens sind im September die Bedingungen besser als bei der Athenfahrt im Winter :-) .

@silkroad: yep, das Rennen ist der Wahnsinn. Radcore triffts gut. Ein wenig schreiben wir im TCR thread darüber: https://bikeboard.at/Board/showthread.php?243646-Transcontinental-Race-2018-TCR06

thingamagoop
31-10-2018, 11:34
Letzte Woche habe ich an einem 1200km Brevet in Israel teilgenommen.

Start war Dienstag um 10 Uhr Abends in Tel Aviv.
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Von dort führte die Route nördlich nach Caesarea dem ersten Kontrollpunkt. Nach 50km hatte ich den ersten Patschen, 10 km weiter den zweiten. Wodurch ich beim ersten Kontrollpunkt schon der letzte war. Also fuhr ich die Nacht alleine durch was besser ging als befürchtet, ich hatte hier mit Schlafproblemen gerechnet. Es ging dann wieder Richtung Süden, an Tel Aviv vorbei. Am Morgen hatte ich einige Mitstreiter wieder eingeholt und es ging mit immer etwas wechselnden Gruppierungen weiter. In der Nacht und am frühen Morgen war noch wenig los auf der Straße.
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Dies änderte sich jedoch rasch und es gab auch ziemlich viel Schwerverkehr. Zum Glück konnte man fast durchgehend auf einem breiten Pannenstreifen fahren, sonst wäre das definitiv zu gefährlich gewesen. Für Radfahrer bremst hier niemand. Die Temperaturen stiegen ebenfalls schnell an, es hatte dann (lt. Garmin) bis zu 37 Grad in den Mittagsstunden. Es wurde bei jeder Tankstelle angehalten und etwas kaltes getrunken bzw. sich die Kleidung mit Eiswürfeln vollgefüllt. Weiter im Tal von Elah (wo David gegen Goliath gekämpft hat) wurde der Verkehr zum Glück weniger, die Hitze hielt jedoch an. Die Landschaft war, wie so oft in Israel, karg.
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Die Strecke ging auch ein gutes Stück in ca. 5-10 km Abstand dem Gaza Streifen entlang. Teilweise in Sichtweite. Die Landschaft wurde auch immer wüstenähnlicher und es war wesentlich mehr Militär zu sehen als im Rest des Landes. Die Strecke ging auch an einer großen Militärbasis vorbei. In der Entfernung gab es auch einige Detonationen zu hören, wir haben diese während der Fahrt für Übungen gehalten.
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Nach Einbruch der Dunkelheit erreichten wir dann die Schlafstelle in Sde Boker nach ca. 390km, kurz davor hatte ich wieder Reifenprobleme. Die Hitze hatte mir (und anderen) ordentlich zugesetzt. Ich habe mir deshalb 2 Stunden mehr Schlaf gegönnt als ursprünglich geplant. Um zwei am Morgen ging der Wecker, leider musste ich dann noch meine Reifenprobleme in den Griff bekommen, wodurch sich die Abfahrt nochmal um knapp eine Stunde verzögert hat. Kurz nach 3 Uhr ging es dann weiter Richtung Totes Meer. Im Morgendämmern ging es nach Dimona und dann durch militärisches Sperrgebiet (Kernforschungszentrum Negev) weiter. Pünktlich zu Sonnenaufgang begann dann die Abfahrt über die Straße 25 zum Toten Meer. Dies war das Absolute Highlight der Tour und eine der schönsten Abfahrten im meiner Fahrradkarriere bis jetzt. Wahnsinns Aussichten kombiniert mit gutem Asphalt und der Richtigen Steigung um das Rad rollen zu lassen. Alleine dafür hat sich die Tour mehr als gelohnt.
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thingamagoop
31-10-2018, 12:09
Unten beim toten Meer (südlicher Teil) und dem tiefsten Punkt der Erde war es merkbar wärmer, laut Garmin hatte es da 39 Grad. Hier ging es weiter nach Massada, wo König Herodes seine Festung hatte. Bis hier war ich zwar durch den späten Start noch immer etwas hinter den anderen Teilnehmern, hatte aber schon wieder aufgeholt und es lief eigentlich alles gut.
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Am Rückweg habe ich im langsamsten Fastfood Restaurant der Welt in Ein Bokek noch ein Mittagessen geholt. Währenddessen hat sich das Wetter ziemlich verzogen. Vom Toten Meer ging es jetzt über die Straße 31 wieder steil bergan. Leider gab es ab hier starken Gegen/Seitenwind (https://www.timesofisrael.com/thunderstorms-flooding-and-strong-winds-set-to-batter-israel/) welcher ein zügiges Vorankommen unmöglich machte. Es ging somit sehr langsam den Berg hinauf in eine spannende Felslandschaft.
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Der ca. aus Südwest kommende Wind mit Sturmartigen Böen war hier richtig unangenehm. 2-3 Mal wurde ich vom Straßenbankett heruntergeweht, ich hatte Sand in Augen/Ohren usw. und auch in Ebenen Abschnitten war ich selten schneller als 12 km/h unterwegs. Auch die Sicht war stark eingetrübt. Zwei Mal musste ich besorgte Autofahrer mühsam davon abhalten mich mitzunehmen. Für die 120 km zurück vom Toten Meer habe ich Ewigkeiten gebraucht und bin, wie andere Teilnehmer auch, total aus dem Zeitlimit gefallen. Eigentlich wollte ich gegen 17-18 Uhr zurück in Sde Boker sein und gegen MItternacht in die Wüste starten. Geworden ist es dann 22 Uhr. Schade auch, dass ich den Makhtesh (Big Crater) bei Yeruham nur im Dunkeln gesehen habe, wäre sicher schön gewesen.

In Sde Boker war dann Allgemeines Überlegen ob man weiterfahren sollte. Die Nächste Etappe ging durch die Negev Wüste zum Roten Meer nach Eilat. Der Wind war am Morgen immer noch sehr stark (naürlich in Gegenwindrichtung) und wegen des bevorstehenden Sabbats wäre bei dem Wind auch das einzige offene Restaurant in der Wüste nicht mehr rechtzeitig zu erreichen gewesen.

An dieser Stelle haben nach ca. 630km 16 von 27 Teilnehmern aufgegeben. Leider auch ich, obwohl ich mich nach ein paar Stunden Schlaf ziemlich fit gefühlt habe. Zurück ging es dann mit Bus und Zug nach Tel Aviv, rechtzeitig bevor die Verkehrsbetriebe am frühen Nachmittag zugesperrt haben.

Von den 11 schnellen Fahrern, welche durch die Wüste sind, sind dann 10 ins Ziel gekommen. Die schnellsten haben bei der Rückfahrt entlang des Gazastreifens die Raketen am Himmel gesehen (https://www.sueddeutsche.de/politik/nahostkonflikt-israel-gazastreifen-1.4187722), hier war ich dann auch froh abgebrochen zu haben, auch die Detonationen die wir am ersten Tag gehört haben waren offensichtlich schon reale Kampfhandlungen. Hat mir dann doch zu denken gegeben ob man wirklich in Krisengebieten Radfahren sollte. Schade fand ich die Negev Wüste nicht zu befahren, vor allem auf den Ramon Crater (größter Makhtesh) hätte ich mich schon gefreut. Aber das muss ich wohl ein anderes Mal nachholen.
In Tel Aviv gab es dann zum Abschluss noch ein BBQ mit allen Teilnehmern.

Insgesamt hat mein erster 1200er Spaß gemacht. Das Brevet war international besetzt mit Fahrern aus Deutschland, USA, Russland, Canada und ich habe viele nette Menschen kennengelernt, teilweise auch wiedergetroffen. Das nächste Mal hoffe ich auf bessere Randbedingungen. Die Organisation war Top.

Golo
31-10-2018, 18:28
Super Aktion ! War sicher auch bei widrigen Bedingungen ein Erlebnis.

thingamagoop
31-10-2018, 23:05
Super Aktion ! War sicher auch bei widrigen Bedingungen ein Erlebnis.

Ja sehr, waren viele Eindrücke. Wäre gerne noch länger geblieben um mit dem Rad noch ein paar Ecken des Landes zu erkundigen.

Rudi.H
01-11-2018, 11:46
rawuzikapuzi...
Gratuliere !
Mir wäre die Gegend eher doch zu öde - ich habs gerne "gemischt"

thingamagoop
01-11-2018, 13:33
Danke. Auf Dauer ists mir grüner auch lieber. Aber es war auch eine schöne Abwechslung zu den Alpen und schon auch eine spannende Landschaft...würde ich sofort wieder machen.

NutzSportRadler
04-11-2018, 13:31
Hallo Stefan,
wow - super Aktion!
Sehr mutig von dir als 'Neuling' (ich glaub 600km war dein längster Brevet?) und Nichtspitzenfahrer sich an einen 1200er in einer Gegend mit lückenbehafteter Infrastruktur plus latent politischer Unruhen zu wagen, dazu noch die selbstauferlegte Staatsreligionsversorgungsbremse. Da ist das Abenteuer (und Scheitern) auch auf Aspahlt vorprogrammiert. Zum Glück ist nichts zu Bereuendes passiert, dafür hast du aber Eindrücke&Erlebnisse aufsaugen können die die meisten von uns in 10 und mehr Jahren nicht erfahren.
Danke für eindrucksvolle/n Bericht & Bilder, dich werden Brevets in Mitteleuropa in Zukunft eher langweilen. ;)
lg
»Horst

NutzSportRadler
04-11-2018, 15:19
Mein Radsportjahr war recht ereignislos. Wir waren mit unserem MickeyMausCampingauto in Schweden unterwegs, das Singlespeed in das 37-622 Reifen gerade noch reinpassen war mit dabei denn ich erwartete Schotterstraßen und wenig Steigungen. Eine crossartige Minirunde auf der Insel Rügen (bei den Kreidefelsen), eine 200km-Runde auf der Insel Gotland, Nachfahren der Vätternrundan (schwedische Massenradsportverantaltung im Juni mit 300km um den Vätternsee) und eine auschweifende Radinfrastruktur-Runde in/um Kopenhagen gingen sich aus.
Später noch eine RR-Tour nach Innsbruck über Kärnten und Pustatal - und GOOG (Graz-Opatja Optajia Graz) über Seebergsattel, Ziri, Vipava. Hart weil ich nicht einmal zu normalen Trainingsausfahrten daheim kam.

Die Schwedenaufahrten möcht ich ein bissl dokumentieren weil ev mal interessant für andere.

Vätternrundan:
198332
Wir waren auf einem kleinen Campingplatz der von 2 sehr entspannten älteren Herren geführt wurde, Beim Duschhaus dieser Hinweis - da fühlte ich mich gleich gut aufgehoben. Der eine ist die 150km-Strecke schon gefahren, hatte sogar sein FinisherShirt an.
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Ein Park beim Startbereich, Motala zelebriert die Riesenveranstaltung ganzjährig. Der Startort ist im Nordosten des nach Süden länglich verlaufenden Sees.
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Nach dem Start ca 40km flach östlich in reichlichem Abstand zur Küste, dann wird's hügelig und auf der Höhe erster Blickkontakt zum See. Leider führt die Straße meist weit weg daran vorbei, bzw ist durch Wald & reichlich Hügel nichts zu sehen.
Die 300km-Runde hat so 1500-1800Hm, wenige Anstiege waren mit dem SSp zäh. Meist eine willkommene Abwechslung mal aus dem Sattel gehen zu können.
198335
Volvo Amazon meiner Kindheit, fast gleiche Farbe, nur war unserer nicht gecleant.
Am SSp die wichtigsten/liebsten BikePacking-Taschen. Mir wichtig, denn die Infrastruktur ist nicht so dicht wie bei uns, so hatte ich ausreichend Platz für Fressalien dabei. Mit dem Trinken war's 2x wirklich knapp denn Gasthäuser/Tankstellen gibt s unterwegs kaum. Die Strecke führt meist eine Hauptstraße entlang, kleine Orte liegen abseits der Straße. Aber keine Angst: Eine Hauptstraße in Schweden ist breit, die Autos dürfen bis zu 90km/h fahren - aber es ist meist sehr wenig Verkehr, PKWs und LKWs überholen mit großzügigem Abstand, ein Fahrstil der bei uns weitgehend unbekannt ist. Stressig/nervig ist es trotzdem wenn man von hinten überholt wird, die gerippelten Mittelstreifen erzeugen einen unangenehmen Lärm.
198336
In Hoj z.B. gibt es etliche schöne Holz-Villen. In diesen Kleinstädten gibt es auch immer gut geführte FastFood-Buden, nur das schwedische HotDog sollte man meiden. Ein gekochtes, fades Würschtl in einem süßlich faden Gummimilchweckerl - immer wieder ist Schweden sehr amerikanisch.
198337
Typisches Verkehrszeichen, dazu noch 2 Solitärbäume links und rechts der Straße mit Weizenfeldern. Grund genug einmal kurz stehen zu bleiben um wieder zu knipsen.
Im Reiseführer stand was von schöner Strecke. Das gilt nur für den Motortouristen der mit biszu 90km/h reisen darf. Mit Fahrrad ist das auch bei wenig Verkehr eintönig. Vielleicht lustiger wenn sich 15000 Leute radelnd in die gleiche Richtung bewegen. Mir war am Westufer oft fad!
198338
Im nördlichen Teil gings dann auf die Schnellstraße. Kein Spaß auch wenn die Schweden vorbildlichst um Seitenabstand bemüht sind. Keiner hat mich auf ca 20km angehupt!!! Es war nicht explizit verboten, aber freiwillig fahr ich da nicht mehr. Über Brücken o.ä. ist die Fahrbahn nur einspurig ohne Pannenstreifen. Angeblich ist die Strecke am Veranstaltungstag nicht gesperrt. Alle 3 Tracks die ich fand führten über die Schnellstraße.
Gegen Ende dann ein Schlenkerer zum See auf lieblichen Nebenstraßen, die letzten km nach Motala ber wieder die Transitroute.


Runde auf Gotland:
Da suchte ich mir eine 200km Runde zusammen, meist ziemlich flache, wenig befahrene Asphaltstraßen aber auch ein paar experimentelle Gravel-Abschnitte durch Wald&Heide/Weide. Und einem empfehlenswerten Abstecher auf die nördliche Insel Fårö (kostenlose Fähre). Einfach ein paar Eindrücke der Insel. Für langsame Tourenradler sicher entspannt zu bereisen, als Randonneur ist man in 2-3 Tagen durch, man 'muß' sich also Zeit für Kultur nehmen (die Stadt Visby ist wirklich schön!), sonst zahlt sich das tamtam mit der Fähre nicht aus.
198343
Im Urlaub ist das zeitige Wegkommen noch schwieriger. 12:00 ist es bis zur Abfahrt geworden - und fast Mitternacht bis zur Ankunft. Meistens ruhige Aspaltstraßen, zwischendurch aber auch ein paar Gravel-Experimente.
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In der flachen Gegend gibt ein Gewitter 10km weiter optisch schon mehr her. 1/2h vorher war ich selbst in einem kurzen, heftigen superwarmen Regenguss drinnen.
198341
Ein Radweg nur für mich?
Am Foto kommt die rote Farbe des Belages leider nicht so rüber. :(
198344
Schweden ist das Land der Fahrradanhänger, verwendet ganz pragmatisch z.B. hier zum Benzineinkaufen für ein Boot. Mit Lastenanhängern wurd zum Strand gefahren oder sogar Radreisen unternommen.
198340
Kutens Bensin ist ein skurriler Schrottplatz für US-Autos, das Lokal ist vollgestopft mit diesem verchromten Altmetall, aber auch einen tank einer Puch MV50/MS50 (postlermoped) hab ich gesehen. Der Betreiber hat nicht nur Benzin im Blut sondern auch eine Menge Fahrradleichen bzw Restaurationsbasen herumstehen. Eine Fachwerksgabel mit Federelement. Btw Fachwerksgabeln sind nur was für ganz besondere MTB-Feinspitze!!! ;)
198342
Bevor die Sonne untergeht noch schnell ein Gravel-Experiment, hier ein Stück Flüsteruntergrund, sehr lieblich.

Das Wetter war sehr warm, wie eh überall in diesem Sommer --> angnehm zu beradeln. Da es erst gegen 22:00 dunkel wurde kann man das Tageslicht wirklich toll nutzen, bzw kam es in der Nacht gar nicht dazu dass es arg taut und die Temperaturen anziehen.

lg
»Horst

thingamagoop
04-11-2018, 17:36
Hallo Stefan,
wow - super Aktion!
Sehr mutig von dir als 'Neuling' (ich glaub 600km war dein längster Brevet?) und Nichtspitzenfahrer sich an einen 1200er in einer Gegend mit lückenbehafteter Infrastruktur plus latent politischer Unruhen zu wagen, dazu noch die selbstauferlegte Staatsreligionsversorgungsbremse. Da ist das Abenteuer (und Scheitern) auch auf Aspahlt vorprogrammiert. Zum Glück ist nichts zu Bereuendes passiert, dafür hast du aber Eindrücke&Erlebnisse aufsaugen können die die meisten von uns in 10 und mehr Jahren nicht erfahren.
Danke für eindrucksvolle/n Bericht & Bilder, dich werden Brevets in Mitteleuropa in Zukunft eher langweilen. ;)
lg
»Horst

Hallo Horst,

danke dir. Stimmt, mein längster war bis jetzt der 600er (Rando Imperator) im Mai. Ich wollte es halt wissen (jetzt weiß ich es) und Israel hat mich auch abgesehen vom Radfahren schon lange mal interessiert. In dem Gebiet ist halt wirklich viel passiert in der Menschheitsgeschichte. Auch wenn ich mir hier auch viel weniger angesehen habe als ursprünglich geplant.

Muß dazusagen, dass ich mich nie unsicher gefühlt habe (wenn ich die Raketen mitbekommen hätte, wäre es sicher anders gewesen). Die Organisation war sehr gut und es wurde auch auf jeden Fahrer aufgepasst, vor allem, dass immer Wasser zur Verfügung war. Ich denke durchaus an in vier Jahren das Ding noch einmal anzugehen, der Termin steht schon: 25.10.2022 :-).

Sonst wie du sagst: es war definitiv ein Erlebnis. Dass ich nicht bei den schnellsten bin war mir von Anfang an klar, aber sonst war ich durchaus zufrieden und habe mich auch Leistungsmäßig nicht fehl am Platz mit den anderen Fahrern gefühlt (die eigentlich alle viel Erfahrung hatten). Woran ich etwas arbeiten muss ich Schlafmanagement und vor allem zieh ich das nächste Mal neue Reifen auf. Die Compassreifen sind doch ziemlich pannenanfällig, wenn sie abgefahren sind wie ich feststellen musste.

Brevets in Mitteleuropa werden sicher nicht langweilig, aber es war eine schöne Abwechslung. Jetzt wird auf jeden Fall mal PBP gefahren nächstes Jahr :-). Muss auch schön langsam mal ein wenig grob zu Planen anfangen. Leider habe ich 2019 nicht mehr so viel Zeit wie heuer.

LG
Stefan

thingamagoop
04-11-2018, 17:49
Die Schwedenrunde hört sich gut an, finde du bist da auch einiges zum radeln gekommen. Wars mit den Mücken erträglich? Das hält mich irgendwie immer etwas von Skandinavien ab, es gibt wenig was ich mehr hasse als die Viecher in Massen......sonst wäre ein Bikepackingtrip zum Nordkapp schon spannend. Irgendjemand hat hier auch mal einen Bericht gepostet soweit ichs noch im Kopf hab....

Bei der Vätternrundfahrt ist ein Arbeitskollege öfters mitgefahren, er hat da auch nur positives erzählt. Sicher schön ohne die Menschenmassen. Die Bilder von leeren Straßen sind verlockend, wobei der Schotter wohl etwas zu grob war um wirklich Spaß zu machen, oder?

Wie war GOOG? Hatte ja auch kurz überlegt, bis ich das Höhenprofil gesehen hab :)

NutzSportRadler
05-11-2018, 01:24
Hallo Stefan,

@Skandinavien:
Richtig, das Thema Gelsen war in der Vorbereitung auch ein Großes (extra einen 12V-Gelsenstecker gekauft und üppig Fliegengitter mitgehabt. Gelsen waren nur 1x in der Nähe Stockholm an einem See in der Dämmerung zählbar, ansonsten unzählbar weil null so schwer zu zählen ist.
In diesem Sommer waren Waldbrände (nur 1x ein wenig abgekokelte Gstättn gesehen) das Thema, also kein offenes Feuer, kein Campingkocher - aber Gelsen so dramatisch wie bei 24h Burgenland extrem.
198375 Dazu dann noch ein Antigelsen-Foto mit dem Text: Zum Schluss gibts noch einen Schlenkerer zum See, Zeit für eine kurze Genusspause mit Abendstimmung. Obwohl alles sumpfig war, keine einzige Gelse hat mich gepiesackt, es schwirrten nur zig harmlose Mücken herum.

Die Entfernungen sind so gigantisch --> Graz - Nordkap hab ich als Radtour für die Pension geplant - falls mir diese Art des Reisens dann noch interessiert/möglich ist. Durch die gigantische Tageslänge bekommen Outdooraktivitäten eine ganz andere Qualität. Aber eins ist sicher: Es wird langweilig weil sich landschaftlich so wenig ändert, ganz anders bei uns z.B. GOOG.
Und wie ich oben schrieb, ev ist Vätternrundan MIT Menschenmassen ein schönes Erlebnis. Solo auf diesen Straßen war's kein besonderer Kick, da hätt ich mir besser eine andere Tour mit mehr Nebenstraßen, echter Einsamkeit ausgesucht.


@Schlafmangelmanagement:
Zu Beginn meiner Brevetzeit hatte ich keine Probleme mit der Müdigkeit, Adrenalin war hoch genug. Jetzt sind Nachtfahrten Routine und somit tendenziell eher fad. Bzw fürchte ich schon im Vorhinein die zu erwartenden Schläfrigkeitsattacken. Mein Plan ist so lange wie möglich in die Nacht hineinzufahren statt früh aufzustehen und noch in den kalten Spätnachtstunden rumzueiern.
Harmlose Muntermachertabletten nützen nicht spürbar, als Nichtkaffeetrinker kann ich keine belebende Wirkung erkennen. RedBull o.ä. hab ich noch nie probiert. Inzwischen hab ich das hingenommen und weiß dass ich diesbezüglich meine Grenzen nicht mehr weiter hinausschieben werde.
Tagsüber wirkt Schlafmangel eher wie ein (angenehmer) Dusel, alles ist irgendwie einfacher/geradlinieger. Versuche einmal mit den Durchgangszeiten der letzten 2 Kontrollstellen die Ankunftszeit der nächsten KS berücksichtigend der sich ändernden Hm mit einer Pause von xx min auszurechnen. Die Übermüdung bedeutet auch dass Entscheidungen nicht unbedingt richtig/optimal sein müssen, besonders die Reaktionsfähigkeit lässt nach (wie Alkoholisierung).
Selbst kann ich es nicht, aber mit Powernaps (Wecker stellen) von 10-15min erreicht man angeblich am meisten. Könnte man zum Üben auch im Alltag einbauen, mir leider zu anstrengend, ach ich bin so faul...


@Reifen:
Dank der Möglichkeit von Scheibenbremsen am RR/GravelBike zermarter ich mir lustvoll den Kopf welches die optimale Langstreckenreifenbreite sei wenn man effzient/verkehrsarm von A nach B möchte, diese Punkte so weit auseinander liegen dass es nicht nur eine logische Route gibt. Zunehmend werden ja auch touristische Radwege (aus)gebaut die in der Nacht bzw mit dem erschwerenden/verlangsamenden Gepäck durchaus reizvoll randonneursmäßig zu fahren wären. Aber mit RR und 23...28mm geht das nicht entspannt.
Auf der anderen Seite stehen Forstraßen bzw grobschottrige Radwege wie Parenzana oder gar MTB-Trails bis Level 2, die man stückweise auch einmal gerne mitnehmen würde. Von mir aus etwas verhaltener aber keinesfalls km-lang schieben müssen. Durchaus Szenarien die das TCR oder eine nicht exakt vorbereitetre Radreise bieten.
Dazu jetzt ein komplett unstrukturieter Erfahrungs- und Gedankenschwall:
Beim RR bevorzuge ich 28er Reifen (weil nicht mehr reinpasst), am Einser-LRS hab ich Conti GP4000 drauf plus Proline Antiplatt drunter, früher billige Drahtreifen ausgenommen dem bockigen Lugano. Für uns Schwergewichte mit antiplatt top. Mein Sohn ist Fahrradbote und hat 28er Durano Plus plus Antiplatt mit 8bar am Fixie - träger, aber jetzt am Ende der Lebensdauer ist die Oberfläche arg zerschnitten, aber keinen einzigen Platten gehabt. Ganz anders als die durchaus auch leichteren Kollegen.
Die Compassreifen kenne ich nicht, mit Antiplatt wären sie noch länger nutzbar wenn du von der Performance begeistert bist.
Am SSp hatte ich 37er Contis (ganz billige SportContact oder so) bei denen lösten sich in S schon die Flanken ab. Wie auch beim Einser-LRS der mir beim Fleche SLO das Leben schwer machte weil Flankenablösung zu Rahmenstreifen führte und das dann zu Blase und Riss. --> Conti-Reifen sind bei hohem Druck über Jahre nicht superhaltbar. Hätte ich die Zeichen der Risse besser/ängstlicher gedeutet, hätte ich schon vorher hinten einen neuen aufgezogen (Material war noch genug drauf!). Der Vordere schaffte es brav anch Insbruck und machte GOOG auch gut mit.
Den wirklich rumpeiligen Parenzana-Radweg bin ich das erste Mal mit viel zu hart aufgepumpten 50mm FatFrank am Starrbike durchgeprügelt, mit 37mm könnte ich nur bergauf Druck machen, 42mm geht sich mit Konzentration aus. Die anderen Male mit 29x2,25 RacingRalph bzw 60-559 BigBen, aber das sind keine Reifen die hier Beachtung finden.
Und nochmals zurück zum SSp: Nach dem Urlaub zog ich ältere, wenig genutzte 30-622(!) Marathon Speed oder so aber noch keine Racer (quasi kein Profil) auf. Höherer Luftdruck für die täglichen Gehsteigkanten nötig, das Stahlrad wurde spürbar härter, richtig unkomfortabel. Inzwischen hab ich mich daran gewöhnt. Eine Schotterstraße wäre aber kein Vergnügen. Mit den 37ern konnte ich auf der/den Schotterstraße/n nicht besonders Druck machen, aber es ging entspannt (und nicht verkrampft) dahin - wenn der Wegverlauf gut einsehbar war. Auf SingleTrail darf z.B. kein Laub liegen (um nicht Wurzeln/steine zu übersehen!). Mit 28mm ist so etwas ein Ritt auf rohen Eiern, trotz Bummeltempo anstrengend/nervig.
Beim RR mit 28mm und Aufleger muß ich auf Asphalt bei allen kleinen Kanten/schlaglöchern vom Auflger runter, das bringt zwar Abwechslung aber manchmal auch unnötigen Stress.

Tubeless bei Straßenrädern wegen des höheren Druckes und des intensiveren Straßenkontaktes bei weitem nicht so souverän wie beim MTB --> eher nicht, ev Pannenmilch im Schlauch. Hat aber auf Dauer auch Haltbarkeitsnachteile, also für einen Event ja, auf Dauer nein.

Mein Fazit für Räder mit Rennlenker, schwere Fahrer mit leichtem Mehrtagesgepäck: leichtlaufende Reifen möglichst ohne Profil sowieso.
- 47/50mm wenn ich jedes Gelände (langsam) fahren will, Big Apple, Almotion (tubeless) sind auf Asphalt super, Luftwiderstand/Gewicht ein Thema für die Psyche. FatFrank, BigBen zu bockig/langsam.
- 42mm-Reifen wenn längere Gravel-Abschnitte/leichte Trails geplant sind. Baustellen kann man mit Druck durchfahren. Habe noch keine Erfahrung für leichtlaufenden Reifen in dieser Dimension. Wäre vermutlich mein Reiserad-Favorit wenn ich maximale Freiheit suche, also alles fahren zu können aber ohne Gravel-Schwerpunkt.
- 37mm wenn es mal schottrig werden kann, leichte Trails ohne Wurzeln - beides zurückhaltend aber entspannt zu fahren. Breitest möglicher RR-Reifen bei Schwalbe 35mm, bei Conti gar nur 32mm. Schnelle, robuste(ere) FitnessBike-Reifen als Alternative. Maximal zu empfehlende Breite für Antiplatt.
- 32mm superkomfortabel für grobe Asphaltstraßen wie PBP, Baustellen machen keinen Stress, Schotter aber keinen Spaß.
- 28mm noch knackiges RR-Feeling, bei Schotter Notlaufeigenschaften, bei MacAdam-Belag noch ok, aber das Knistern strapaziert die (Pannen)Nerven, mit Antiplatt sehr pannenarm.


@GOOG:
Bekam kurz zuvor ein Klein Stage Comp T (komfortables Alu-RR von 1998 mit meiner Favoriten-Schaltung 3x8), habe das mit Minimalaufwand (längere Sattelstütze, kürzerer Vorbau, 28er KB, zweites Lenkerband) angepasst um am Arbeitsweg 'abgestimmt'. Den Einser-LRS mit den 28er GP4000 rein - und los gings.

Ich startete 1h vor den anderen beiden (4Uhr?) um gewünscht erst am Seebergsattel eingeholt zu werden.
198366
Leider passierte das schon in Bad Eisenkappel. Also oben keine Zeit für Jause sondern gemeinsam das Tal runtergesaust und das Krainer Becken durchquert. Hab mich auf Jausenpause in Ziri verhandeln lassen. Auf dem Weg zw Skofja Loke und Ziri hätte noch ein slowenischer Brevet-Freund dazustoßen sollen. Ich hab das nicht geschafft sondern bin 5-10km vor Ziri komplett eingegangen. Im Supermarkt wurden fertige Jausenbrote in Celophanfolie angeboten. Ich glaube die waren vom Vortag, waren kaum einzuspeicheln, ich erholte mich nur langsam, mir war übel. Ich glaub ich hab sogar etwas geschlafen. Srecko hat geduldig gewartet, aus Langeweile oder wegen der herausfordernden Kombination 3er blautöne.198367 Die Pause hat sicher 1,5-2h gedauert.
Langsam nach Ziri, Eis verzehrt und dann die geile Rampe nach Idrija rüber. Dort ausgiebige Supermarktjause. Mir ging es zunehmend besser.
198368
Der Anstieg bei Crni Vrh ging gefühlt richtig gut. In Vipava in Lokal lokale Spezialität (Eintopf mit Bratwürstl) verdrückt. Letzter langer Anstieg nach Razdrto rauf. Leider war auf der Autobahn ein Unfall/Stau --> teilweise viel Verkehr um Mittrnacht. Ab Divaca improvisiert ein Tal quer rüber nach Illirska Bistrica. Tagsüber sei hier eine Verkehrshölle irgendwann nach Mitternacht superruhig und ohne viel Steigungen zu fahren. ich wundere mich warum ich diesen Streckenabschnitt in der Planung nie berücksichtigte.
In Illirska Bistrica dann letzte Jausenreste bei Getränkeautomat bei geschlossener Tankstelle verzehrt. Keine 100m weiter dann fantastische FastFood-Bude (beheizt!!) erwischt. Da wir wussten dass es in Opatja vermutlich nichts mehr zu Essen geben wird, kauften wir Kebap und 1 Bier für's Quartier. Bis Rupa (Grenze) war's ganz schön frisch, die letzten km nach Opatja runter wurde es mediteran wärmer, die Luft war würzig - einfach herrlich! Ich glaub um 03:00 waren auch wir in Icici, also 22 1/2 h für 360km 4400Hm sind keine Meisterleistung. Da rächte sich das Untraining gewaltig.
198369
https://streamable.com/37qln
Wir erfuhren dann die Probleme mit dem Quartiergeber (Fahrräder in Wohnung mitnehmen geht gar nicht). Musste aber gehen, am nächsten Tag die ganze Leier nochmals, aber zumindest wurden wir nicht rausgeschmissen (Euro geht vor 'Moral'). Am Samstag dann alle paar Stunden den Mercator aufgesucht und Flüssiges und Festes eingekauft und auch ein bisschen beim betonierten Strand verbracht. derDim hat überraschend die Arschbombenwertung wieder gewonnen.
Am So mit Srecko 1h vor den anderen beiden gestartet. an der Küste war's bacherlwarm, schon vor Rupa wieder frisch. In Postojna bei 6-22h-Bäckerei die schon vorher geöffnet hat frische, warme Marillemmarmeladetascherln verzehrt. So gestärkt zu viert weitergrfahren.
198370
Bei ca Planina begann es für 1/2 oder ganze Stunde zu regnen, durch Dobrava-Tal bis Logatec. Dort von Srecko verabschiedet, über Trojane bis runter nach Fransko zu dritt weiter. Die 2 schnellen haben einen schnellen Kaffee runtergestürzt, ich hab ein Mittagessen eingenommen und bin dann wohl weggenickt.
198371
Nach Celje kam sogar die Sonne heraus, für mich war das nur mehr Pflichterfüllung, vor MB die paar steilen Rampen rauf.
198372
In MB letzte Jausenpause bei Sonnenlicht.
198373
An der Grenze nochmals stehengeblieben, bei Gralla (35km vor Graz) sogar einen Powernap versucht. Wirklich zäh ging es dann doch noch bis Graz.
https://streamable.com/3uk90 325km, 2800Hm in 19 3/4 h
198374
Überraschend dass ich trotz totaler Ausgelaugtheit am nächsten Tag kaum Spatzen hatte, nur das Aufstehen war etwas sperrig.

lg
»Horst

thingamagoop
05-11-2018, 12:28
Hallo Horst,

danke für die ausführliche Antwort.

Bzgl. Schlafmanagement hatte ich in der ersten Nacht und Tag wider erwarten keine Probleme. Fand es sogar sehr angenehm in der Ruhe der Nacht dahinzufahren (landschaftlich hat man in diesem Teil von Israel auch nichts verpasst) und meine Podcasts durchzuhören. Die Probleme kamen am zweiten Tag, obwohl ich mir vier Stunden Schlaf gegönnt habe. Hier hat mir zum Glück eine Koffeintablette gut weitergeholfen, aber im Idealfall solls halt ohne Tabletten gehen. Interessanterweise hat Kaffee auf mich fast keine aufputschende Wirkung mehr (ich trinke wohl zu viel), aber die Tablette hat gut gewirkt. Hier bleibt mir wohl nur auf senile Schlaflosigkeit zu hoffen in den Jahren die noch kommen mögen :).

Reifen bin ich mit meinen 32ern Compass eigentlich sehr zufrieden. Schnell und komfortabel auf der Straße und auch "normale" Schotterstraßen sind absolut kein Problem. Zu grob darf es natürlich nicht werden (so wie beim Carsotrail). Das Problem war in dem Fall nur, dass sie eigentlich schon am Ende ihrer Lebensdauer angekommen waren und damit sehr pannenanfällig. Wobei ich mittelfristig sehr gerne mal 650B Laufräder mit Reifenbreite >40 testen würde in meinem Langstreckenrad. Dann hätte ich auch mit Schutzblechen keine Probleme mit den Zehen (sind aber jetzt auch nicht dramatisch) und bessere Dämpfung ist ja auch nicht schlecht, wenn es sonst gleich gut rollt (mal sehen ob JH recht hat). Aber auf gut Glück ist es mir zu teuer mir einen Laufradsatz für den Test zu bauen, vor allem mit Nabendynamo etc....ev. kann ich mir mal einen LRS wo ausleihen.

GOOP hört sich gut und anstrengend an. Mich haben da ja die Höhenmeter abgeschreckt, und wenn du dich da zu den langsameren zählst wäre ich wohl komplett aus der Zeit gewesen. Das Klein von Srecko sieht toll aus (bis auf die blauen Felgen natürlich) und Respekt an derDim für die Arschbombe!

LG
Stefan

thingamagoop
06-11-2018, 10:02
Nachdem heuer nichts mehr geplant ist werfe ich den Blick vorsichtig auf das nächste Jahr.

Leider werde ich 2019 wieder weniger Zeit für ausgedehnte Touren haben und kann auch nicht den ganzen Urlaub fürs Radfahren verbrauchen. Nachdem ich gerne PBP im August fahren möchte muss ich im Frühjahr auf jeden Fall die Brevetserie fahren, womit April/Mai eh schon ziemlich voll sind. Nach Möglichkeit (Erreichbarkeit, Termine) möchte ich hier auch gerne Brevets in Slovenien bzw. Italien einbeziehen.
Die österreichischen Termine stehen schon fest: http://members.liwest.at/jungferdinand/ . Auch für den Rando Imperator (München - Ferrara) https://witoor.com/en/rando-imperator/ steht der Termin schon fest (4.-5. Mai). Den würde ich gerne wieder fahren, hat doch viel Spaß gemacht heuer.

Bzgl. Unsupported/Bikepacking habe ich einmal vorsichtig das Three Peaks Bike Race https://www.adventurebikeracing.com/threepeaksbikerace/ im Juli angedacht. Das hat den großen Vorteil der einfachen Logistik, da es in Wien startet. Bei der heurigen Erstausgabe war das Teilnehmerfeld relativ klein, für 2019 haben sich aber bereits eine Menge Menschen angemeldet, ich denke da werde ich mich bald entscheiden müssen.

Der Candy B. Graveller https://www.candybgraveller.cc wird erst 2020 wieder stattfinden, bin mir aber nicht sicher ob ich den überhaupt noch einmal fahre.

Sonst möchte ich im Juni am verlängerten Wochenende zu Frohnleichnam gerne etwas fahren, wobei ich mir nicht sicher bin ob das unbedingt ein Event sein muss, man kann ja angeblich auch ohne externer Organisation Radfahren. Aber falls jemand einen zeitlich passenden Tipp hat immer her damit! Da meine Planung bis jetzt sehr asphaltlastig ist wäre eine Tour auf feinem Schotter was gutes.

September weiß ich noch nicht, der http://www.tuscanyroad.it Tuscany Road wäre zwar spannend, aber das wird dann auch mit den Urlaubstagen knapp irgendwann.
Sonst möchte ich gerne wieder beim Transcontinental mithelfen (und irgendwann auch mal mitfahren) wenn es sich zeitlich ausgeht.

Was sind eure Pläne, so ihr schon welche habt? Noch Tipps?

Golo
06-11-2018, 17:53
Ich bin noch am Überlegen - soll ich PBP ein viertes Mal fahren (einen bombensicheren Startplatz hätte ich wegen Alpi 4000 ja) ? Oder das 3-peaks ? (würde mich mehr reizen) - oder beides ? Wenn PBP dann die Quali möglichst nicht in Ö, die Strecken bin ich zu oft gefahren. 3-peaks wäre halt eine ideale Vorbereitung für Weiteres - sprich TCR. Als sabbender Tattergreis kann man das auch schwer fahren, also drängt bei mir die Zeit etwas...

thingamagoop
06-11-2018, 18:56
PBP und 3Peaks gehen zeitlich zumindest gut, da liegt ein knapper Monat dazwischen. Vielleicht einfach mal beim TCR bewerben, da es ja auch schwierig ist einen Startplatz zu bekommen. Wenn du keinen bekommst hast du immer noch PBP.

tenul
06-11-2018, 19:38
Vielleicht einfach mal beim TCR bewerben, da es ja auch schwierig ist einen Startplatz zu bekommen.
Nicht dass ich mich fürs TCR bewerben wollte, aber interessieren würde es mich schon: Wie viele Kandidaten bewerben sich beim TCR und wie viele davon erhalten einen Startplatz?
Hast du da Zahlen, @thingamagoop?

Golo
06-11-2018, 23:01
PBP und 3Peaks gehen zeitlich zumindest gut, da liegt ein knapper Monat dazwischen. Vielleicht einfach mal beim TCR bewerben, da es ja auch schwierig ist einen Startplatz zu bekommen. Wenn du keinen bekommst hast du immer noch PBP.

Nächstes Jahr TCR ist (noch) nicht drinnen - das ist schon eine andere Nummer als Brevet-Fahren, wo man ja ca. alle 100 km Essen und Schlafplatz und irgendwo auch ein bagdrop-Service bekommt. Aber gerade das alles-selbst-organisieren und eigene Strecke suchen finde ich reizvoll. Wien-Barcelona ist nicht einmal die halbe TCR-Distanz und wäre so gesehen eine gute Übung...

thingamagoop
07-11-2018, 09:53
Nicht dass ich mich fürs TCR bewerben wollte, aber interessieren würde es mich schon: Wie viele Kandidaten bewerben sich beim TCR und wie viele davon erhalten einen Startplatz?
Hast du da Zahlen, @thingamagoop?

Nicht auswendig. Ich glaube es waren letztes Jahr zwischen 250 und 300 Fahrer gesamt. In irgendeinem Email stand, dass sie mehr als 400 Bewerbungen hatten.

Du und Golo könnt ja als Paar fahren, dann steigen die Chancen stark :-)

thingamagoop
07-11-2018, 09:57
Nächstes Jahr TCR ist (noch) nicht drinnen - das ist schon eine andere Nummer als Brevet-Fahren, wo man ja ca. alle 100 km Essen und Schlafplatz und irgendwo auch ein bagdrop-Service bekommt. Aber gerade das alles-selbst-organisieren und eigene Strecke suchen finde ich reizvoll. Wien-Barcelona ist nicht einmal die halbe TCR-Distanz und wäre so gesehen eine gute Übung...

Ja, ist schon eine andere Größenordnung. Andererseits schlafen viele auch im Hotel etc....
Das 3Peaks ist aber wirklich ein guter Einstieg. Wenn ich es mache dann fahr ich halt gegen ein selbstgemachtes Ziel an und nicht als Rennen....

Rudi.H
07-11-2018, 11:22
PBP möchte ich auch fahren - qualifizieren werd ich mich in sardinien (200, 300, 400) und den 600er möcht ich beim rando imperator machen...
unsupported? - Bikepacking Franconia (http://www.bikepacking-franconia.de/) sticht mir ins auge
und der tuscany trail (http://www.tuscanytrail.it/en/) wär auch interessant...
und sonst: schauma amoi...

tenul
07-11-2018, 11:36
Du und Golo könnt ja als Paar fahren, dann steigen die Chancen stark :-)
Ja eh. :D :rofl:

thingamagoop
07-11-2018, 12:05
PBP möchte ich auch fahren - qualifizieren werd ich mich in sardinien (200, 300, 400) und den 600er möcht ich beim rando imperator machen...
unsupported? - Bikepacking Franconia (http://www.bikepacking-franconia.de/) sticht mir ins auge
und der tuscany trail (http://www.tuscanytrail.it/en/) wär auch interessant...
und sonst: schauma amoi...

Danke für den Tipp mit Bikepacking Franconia, wäre ja genau über Fronleichnam. Mal warten bis mehr Infos da sind.

Die Brevets in Sardinien wären auch toll. Im April ins warme und am Meer 2-3 Brevets fahren. Aber das wird mit Flug, Hotel usw. halt auch wieder teuer. Und Urlaub geht auch drauf.....

Rando Imperator sehen wir uns. Ist auch organisatorisch einfach. Mit dem Zug nach München. Zurück habe ich den organisierten Shuttleservice verwendet und ausgemacht in Innsbruck auszusteigen. Dann mit dem Zug wieder nach Wien.

Rudi.H
07-11-2018, 13:03
... Brevets in Sardinien ...



ich hätt noch platz im auto und ein appartement hab ich auch schon gebucht...
wobei halt die frage ist - würden wir uns verstehen? - sollt ma amoi a persönliches treffen + tratscherl irgendwie...

hermes
07-11-2018, 13:04
ich hätt noch platz im auto und ein appartement hab ich auch schon gebucht...
wobei halt die frage ist - würden wir uns verstehen? - sollt ma amoi a persönliches treffen + tratscherl irgendwie...

du brauchst wen, der den bulli schieben kann :D

thingamagoop
07-11-2018, 13:31
ich hätt noch platz im auto und ein appartement hab ich auch schon gebucht...
wobei halt die frage ist - würden wir uns verstehen? - sollt ma amoi a persönliches treffen + tratscherl irgendwie...

Verlockend, muss ich aber noch etwas offen lassen. Kann das bzgl Urlaub erst im Frühjahr sagen, wenn in der Firma die Urlaubsplanung gemacht wird....Priorität haben da PBP und wohl 3P...wenn ich die Osterwoche noch Zeitausgleich oder so nehmen kann wäre es aber toll....musst du es bald wissen?

Bzgl. Treffen etc: klar, warum nicht. Haben uns aber heuer beim 200er Brevet auch schon kurz kennengelernt. Haben dich kurz vor Haid im Kampf gegen den Wind wieder aufgegabelt....

Sonst gab es die Idee den letzten 200er Brevet in Slovenien am 21.12. zu fahren (wenn das Wetter passt). Von Nova Gorica die Küstenstraße über Triest und Koper und wieder zurück. Ev. wäre das ja auch für dich interessant. Sollte auch schon als 200er für die PBP Quali gelten. Wird aber kurzfristig nach Wetterbericht entschieden....

Rudi.H
07-11-2018, 15:05
... bulli schieben ...



jo, jo - die zwei älteren herren (mein bulli und ich) schwächeln halt ab und zu...
aber im grossen und ganzen sind wir ganz schön fit für unser alter :p

Rudi.H
07-11-2018, 15:11
... beim 200er Brevet ...

... Slovenien am 21.12. ...



a jo, kann mich schon erinnern...
slowenien is nix für mich - muss am freitag hackeln und am wochenende is family affair mit kind und schwiegersohn und enkelkind usw. usf.

NutzSportRadler
08-11-2018, 01:13
Hallo Stefan und alle,

@Schlafmanegelmanagement:
Ja, Musik wär was. Hab ich nur 2x auf Kurzstrecken probiert. War super sich pushen zu lassen, aber das Natur-/ oder unspektakulärer das Gegend-Erlebnis geht total flöten. Für mich nicht zu fassen dass Leut sogar beim MTB Ohrenstöpsel drinnen haben. Vielleicht bereite ich mir da mal was als Notmuntermacher vor...
Mangelnder 'Sieges'wille sind sicherlich auch hinderlich bei Müdigkeitseinbrüchen, Wettkampftypen haben's da leichter.
Anderer Ansatz wäre noch: Mehr trainieren, dann tagsüber mehr km machen (v.a. weniger/kürzere Pausen) dann hat man mehr Zeit zum Schlafen ohne aus der Karenzzeit zu fallen.

@Reifen:
Wenn du mit diesem Rad mehr Gravel/Trail entspannt fahren willst, dann kommst du an einem 650B-LRS eh nicht herum. Zur Not kannst dir von einem alten Puch clubmann/Jungmeister/Sprint die Laufräder ausborgen und mal schauen wie sich das mit den montierten 37-584-Reifen fährt/lenkt - aber nicht bremst!!
Mein Arbeistkollege verkauft einen ungefahrenen 650B-LRS inkl MTB-Reifen, aber der hat Steckachsen (ich glaub 142mm hinten) und natürlich keinen ND.
Ich hätt einen neuen SP Nabendynamo für Scheibenbremsen und 100mm 15mm-Steckachse abzugeben. Mit Adapter passt das auch in traditionelle 9mm-QR-Gabeln. Ich hab dann doch noch die 12mm-Version für mein MTB ergattert und gehofft dass da größere Lager drinnen seien. Inwischen von SP die Antwort bekommen dass in der 12 und 15mm-Versioi die gleichen drinnen sind, also egal.

@GOOG =/= GOOP:
Wir fuhren nicht nach P_ula, St.P_ölten oder P_aris heim sondern nach G_raz.
Es gab kein Zeitlimit, höchstens am Mo wieder rechtzeitig bei der Arbeit sein. Aber ja, es wär schon sehr anstrengend für dich gewesen (G-W am So Abend/Nacht mit Zug).
Srecko hat ein Lightspeed (Titanrahmen), das Klein ist meins. Mir ist schon aufgefallen dass (bloß) der Name Klein überraschend viel positive Rückmeldungen bewirkt. Das kenne ich von meinen sonstigen noname/DIY Rädern so gut wie gar nicht, auch wenn mein Einser-RR nix schlechter ist.

@2019:
-- 22.12.2018 200km Brevet am Meer hört sich verlockend an, aber da reize ich lieber keinen Vorweihnachtsfrieden, denn es folgt
++ Festive500
++ graZIBor und retour
+ TSE + retour wenn sich eine 4köpfige Fahrgemeinschaft ergibt
++ Winter+Frühjahr: weniger Auto-/Campingbasteln o.ä. und von wochenendlichen Familienverpflichtungen ablenken lassen, stattdessen einmal Trainigsausfahrten forcieren sodass der Fettstoffwechsel verbessert wird, also bei den Langstrecken weniger Fresspausen unterwegs nötig sind. Denn so schwach wie 2017 anfing und 2018 fortgesetzt wurde soll es 2019 nicht weiteregehen!
+ Everesting: Das ist so eine depperte Strava-Gschicht - eine selbst gewählte Steigung immer rauf und runter fahren bis 8800Hm binnen 24h voll sind. Bin heuer zwecks Motivation bei sowas zu Mittag hinzugestoßen und trainingslos auf MontBlanc-Höhe gekommen. Mit mehr Training vorher ist Finishen nicht ausgeschlossen obwohl Bergfahren wirklich nicht mein Ding ist, aber eine Challenge motiviert.
++20.-28.4. SuperRandonneur-Woche auf Istrien. Da ist in der Firma Hochbetrieb, ev nur 400er+600er.
++ 01.06. Tuscany Trail: Hab schon eine Zusage von einem (anderen) Grazer, bei Fahrgemeinschaft von 2. optimalerweise 3 oder gar 4 Personen möchte ich das endlich unbedingt fahren. Anmeldung ab 6.1.2019
+ Ende Juni/Anfang Juli Super Randonee "Aufi muss i": Schon einmal kläglich gescheitert. Eigentlich ist sowas eine Nr zu anstrengend für mich, aber wenn die Herausforderung vor der Haustür wartet und ich tatsächlich einmal brav trainiere. 2x Nächtigen hieße viel Zeug mitschleppen.
++ Juli: Mont Ventoux und sonst noch a bissl was in der Provence beim Familienurlaub (eher RR statt SSp dabei)
+ Anfang August: 2CV-Welttreffen bei Zagreb, weiß noch nicht ob mit Fahrrad oder mit ami8i Break (und z.B. geborgtes brompton im Kofferraum).
+ spontan: Transnationalpark-Trail https://www.transnationalpark.at/ Technisch anspruchslos aber legal - was in Österreich schon mal für Entspannung sorgt. Auto kann man so parken dass es zwischen den beiden Schleifen als Basislager dient.
+ Herbst: STKP Slovenske turnokolesarske poti http://pzs.si/ktk/wpstkp/en/ https://ktk.pzs.si/stkp/ 1700km, 48000Hm - das geht sich nicht auf einmal aus, aber in/bei MB starten und eine Schleife über Lasko fahren, schaut dann eh schon nach Wochenprogramm aus. Habs auf Rudis Blog gefunden (DANKE!). Liegt zum Starten vor der Haustür, die komplette Runde wird ein Projekt für mehrere Jahre.

@PBP:
PBP werde ich nicht ein drittes Mal fahren (logistisch+zeitlich zu aufwändig), kann's aber nur jedem und jeder empfehlen.
Bei jeder KS gibt es ausreichend zu Essen/Trinken also ganz anders als bei üblichen Brevets bei denen die Versorgung in der Nacht immer zäh ist. Es gibt vermutlich auch wieder ein BagDrop-Service, d.h. eine Tasche wird an die ca 400km KS geliefert wo man Ersatzkleidung/-schuhe(!), Lieblingsnahrung, Ersatzteile.... reingeben kann.
Aber das Größte sind die vielen Menschen entlang der Strecke, auch in der Nacht! Und die warten nicht auf Spitzenfahrer sondern auf DICH! Und die Strecke gemeinsam mit 6000 Randonneuren/Randonneusen auf Liegerädern, Tandems, Velomobilen, Oldtimern, klassischen Randonneuren, Falträdern, Zerlegerädern, Fixies... - und die unterschiedlichsten RadlerInnentypen - einfach großartig!!
Was ich aber dringend raten möchte: Tut's euch nicht nur in der Sonne qualifizieren/vorbereiten. Es regnet ziemlich sicher mindestens einmal, in der Nacht kann es frisch/neblig sein. 2007 war das Wetter so Scheisse dass glaub ich nur 1/3 durchkam. Eine Nacht bei Regen durchfahren, zumindest den österreichsichen 600er ohne Nächtigung im GH (Micheldorf?), Kalte Kuchl, Mariazell in der nächtlichen Kälte und dann Morgendgrauen Richtung/durch das Salzatal sind zäh, aber machen mental stark. Außerdem lernt man etwa gleich starke ÖsterreicherInnen kennen, das macht's in Frankreich auch leichter/lustiger.

@2020:
HardCro wär ein Ziel wenn ich 2019 Formfortschritte mache. Wieder Logistikproblem vom Ziel zum Start zu kommen.

lg
»Horst

Reini Hörmann
08-11-2018, 10:21
Ich sehe bei Gravel überhaupt keine Vorteile an 650b Laufrädern, und die Zahl der Trails die noch fahrbar sind, weil sie besser um die Ecke gehen ist im verschwindenden Bereich, da sollte man vielleicht gleich ein MTB fahren. Auf Schotter rollt ein fetter 29er Reifen mit Abstand am besten - und bergauf ist der 650er nur dann ein Vorteil, wenn kurze steile Hacker hintereinander folgen...bei längerer Auffahrt mit gemäßigter Steigung sind die 29er eindeutig komfortabler. Auch wenn man technisch kein guter Abfahrer ist, ist der 29er weit über dem 27.5 Reifen.

Zum Schlafen: fahren bis man müde ist - nicht schlafen kann man nicht trainieren, auch vorschlafen geht nicht, das ist eine rein mentale Angelegenheit. Ich selber kann aber eh nicht nachvollziehen, dass man in den schönsten Gegenden stundenlang auf einen Schweinwerfer Kegel starren will..und Siegeswille ist mAn am besten bei einem Rennen aufgehoben, wenn man das RAAM fährt oder andere Ultras, da spielt das eine Rolle. Auf Bikepacking Adv. oder Unsupported halte ich das für einen unangebrachten Terminus. Nicht dass ich was dagegen hätte, wenn sich einer mit den Augen auf Halbmast durch die finstere Nacht quält - aber wenn ich Rennen fahre, fahr ich schnell um zu gewinnen...wenn ich auf Reisen bin, maximal um die Karenz einzuhalten. Wer Rennen fahren will, hat genug Gelegenheit sich an echten Gegnern zu messen, die auch sich auch wirklich messen wollen.

thingamagoop
08-11-2018, 12:37
Ich sehe bei Gravel überhaupt keine Vorteile an 650b Laufrädern, und die Zahl der Trails die noch fahrbar sind, weil sie besser um die Ecke gehen ist im verschwindenden Bereich, da sollte man vielleicht gleich ein MTB fahren. Auf Schotter rollt ein fetter 29er Reifen mit Abstand am besten - und bergauf ist der 650er nur dann ein Vorteil, wenn kurze steile Hacker hintereinander folgen...bei längerer Auffahrt mit gemäßigter Steigung sind die 29er eindeutig komfortabler. Auch wenn man technisch kein guter Abfahrer ist, ist der 29er weit über dem 27.5 Reifen.

Zum Schlafen: fahren bis man müde ist - nicht schlafen kann man nicht trainieren, auch vorschlafen geht nicht, das ist eine rein mentale Angelegenheit. Ich selber kann aber eh nicht nachvollziehen, dass man in den schönsten Gegenden stundenlang auf einen Schweinwerfer Kegel starren will..und Siegeswille ist mAn am besten bei einem Rennen aufgehoben, wenn man das RAAM fährt oder andere Ultras, da spielt das eine Rolle. Auf Bikepacking Adv. oder Unsupported halte ich das für einen unangebrachten Terminus. Nicht dass ich was dagegen hätte, wenn sich einer mit den Augen auf Halbmast durch die finstere Nacht quält - aber wenn ich Rennen fahre, fahr ich schnell um zu gewinnen...wenn ich auf Reisen bin, maximal um die Karenz einzuhalten. Wer Rennen fahren will, hat genug Gelegenheit sich an echten Gegnern zu messen, die auch sich auch wirklich messen wollen.


Das mit dem Schlafen ist (bei mir) auch nur bei Brevets ein Thema, da kommt man halt nicht unbedingt dran vorbei. Sonst bin ich ganz bei dir, wäre schade um die schöne Landschaft :-). Wobei ich es z.B. in Israel auch angenehm fand bei Ruhe ein paar Stunden durch die Nacht zu rollen (wobei die Landschaft bei dem Streckenteil auch nicht so berauschend war).

Bzgl. 650b geht es nur bedingt um bessere Geländegängigkeit. Eher um etwas mehr Komfort ohne dabei langsamer zu werden und die Fähigkeit halt auch Asphalt, Schotter etc. nach belieben zu mischen. Bei meinem Langstreckenrad mag ich bei den 700ern nicht größer als 35mm gehen, sonst wirds mit den Zehen knapp im Stadtverkehr. Auch wenn ich mit dem Rad so wie es ist voll zufrieden bin: man kann immer schaun ob es noch besser geht.
Im Endeffekt will ich halt mal schaun ob sich das, was Jan Heine immer predigt auch für mich bestätigt. Aber nur fürs Testen ist es mir dann doch zu teuer extra einen LRS zu bauen. Nachdem man im Allroad Bereich derzeit sehr viele Räder mit hochvolumigen 650b Reifen sieht, ist es entweder ein riesen Marketinggag oder hat halt doch eine gewisse Berechtigung (oder wahrscheinlich eine Mischung). Bis jetzt haben alle Fahrer die ich nach ihren Erfahrungen damit gefragt habe davon geschwärmt...

Reini Hörmann
08-11-2018, 12:48
29+ hat ohne zweifel besseren komfort u bessere laufeigenschaften
als 27,5+, dass leute schwärmen liegt an volumen u nicht am umfang. 29er sind sicherlich weniger steif, weniger agil u schwerer...aber wenn es wie gesagt ums rollen geht, ist def vorteil markant.

zehenfreiheit spielt für mich auch eine rolle, aber da ich mir öfter geos machen lasse, umschiffe ich das ganz gut ;) auch mit großen reifen

thingamagoop
08-11-2018, 12:52
Hallo Stefan und alle,

@Schlafmanegelmanagement:
Ja, Musik wär was. Hab ich nur 2x auf Kurzstrecken probiert. War super sich pushen zu lassen, aber das Natur-/ oder unspektakulärer das Gegend-Erlebnis geht total flöten. Für mich nicht zu fassen dass Leut sogar beim MTB Ohrenstöpsel drinnen haben. Vielleicht bereite ich mir da mal was als Notmuntermacher vor...
Mangelnder 'Sieges'wille sind sicherlich auch hinderlich bei Müdigkeitseinbrüchen, Wettkampftypen haben's da leichter.
Anderer Ansatz wäre noch: Mehr trainieren, dann tagsüber mehr km machen (v.a. weniger/kürzere Pausen) dann hat man mehr Zeit zum Schlafen ohne aus der Karenzzeit zu fallen.

@Reifen:
Wenn du mit diesem Rad mehr Gravel/Trail entspannt fahren willst, dann kommst du an einem 650B-LRS eh nicht herum. Zur Not kannst dir von einem alten Puch clubmann/Jungmeister/Sprint die Laufräder ausborgen und mal schauen wie sich das mit den montierten 37-584-Reifen fährt/lenkt - aber nicht bremst!!
Mein Arbeistkollege verkauft einen ungefahrenen 650B-LRS inkl MTB-Reifen, aber der hat Steckachsen (ich glaub 142mm hinten) und natürlich keinen ND.
Ich hätt einen neuen SP Nabendynamo für Scheibenbremsen und 100mm 15mm-Steckachse abzugeben. Mit Adapter passt das auch in traditionelle 9mm-QR-Gabeln. Ich hab dann doch noch die 12mm-Version für mein MTB ergattert und gehofft dass da größere Lager drinnen seien. Inwischen von SP die Antwort bekommen dass in der 12 und 15mm-Versioi die gleichen drinnen sind, also egal.

@GOOG =/= GOOP:
Wir fuhren nicht nach P_ula, St.P_ölten oder P_aris heim sondern nach G_raz.
Es gab kein Zeitlimit, höchstens am Mo wieder rechtzeitig bei der Arbeit sein. Aber ja, es wär schon sehr anstrengend für dich gewesen (G-W am So Abend/Nacht mit Zug).
Srecko hat ein Lightspeed (Titanrahmen), das Klein ist meins. Mir ist schon aufgefallen dass (bloß) der Name Klein überraschend viel positive Rückmeldungen bewirkt. Das kenne ich von meinen sonstigen noname/DIY Rädern so gut wie gar nicht, auch wenn mein Einser-RR nix schlechter ist.

@2019:
-- 22.12.2018 200km Brevet am Meer hört sich verlockend an, aber da reize ich lieber keinen Vorweihnachtsfrieden, denn es folgt
++ Festive500
++ graZIBor und retour
+ TSE + retour wenn sich eine 4köpfige Fahrgemeinschaft ergibt
++ Winter+Frühjahr: weniger Auto-/Campingbasteln o.ä. und von wochenendlichen Familienverpflichtungen ablenken lassen, stattdessen einmal Trainigsausfahrten forcieren sodass der Fettstoffwechsel verbessert wird, also bei den Langstrecken weniger Fresspausen unterwegs nötig sind. Denn so schwach wie 2017 anfing und 2018 fortgesetzt wurde soll es 2019 nicht weiteregehen!
+ Everesting: Das ist so eine depperte Strava-Gschicht - eine selbst gewählte Steigung immer rauf und runter fahren bis 8800Hm binnen 24h voll sind. Bin heuer zwecks Motivation bei sowas zu Mittag hinzugestoßen und trainingslos auf MontBlanc-Höhe gekommen. Mit mehr Training vorher ist Finishen nicht ausgeschlossen obwohl Bergfahren wirklich nicht mein Ding ist, aber eine Challenge motiviert.
++20.-28.4. SuperRandonneur-Woche auf Istrien. Da ist in der Firma Hochbetrieb, ev nur 400er+600er.
++ 01.06. Tuscany Trail: Hab schon eine Zusage von einem (anderen) Grazer, bei Fahrgemeinschaft von 2. optimalerweise 3 oder gar 4 Personen möchte ich das endlich unbedingt fahren. Anmeldung ab 6.1.2019
+ Ende Juni/Anfang Juli Super Randonee "Aufi muss i": Schon einmal kläglich gescheitert. Eigentlich ist sowas eine Nr zu anstrengend für mich, aber wenn die Herausforderung vor der Haustür wartet und ich tatsächlich einmal brav trainiere. 2x Nächtigen hieße viel Zeug mitschleppen.
++ Juli: Mont Ventoux und sonst noch a bissl was in der Provence beim Familienurlaub (eher RR statt SSp dabei)
+ Anfang August: 2CV-Welttreffen bei Zagreb, weiß noch nicht ob mit Fahrrad oder mit ami8i Break (und z.B. geborgtes brompton im Kofferraum).
+ spontan: Transnationalpark-Trail https://www.transnationalpark.at/ Technisch anspruchslos aber legal - was in Österreich schon mal für Entspannung sorgt. Auto kann man so parken dass es zwischen den beiden Schleifen als Basislager dient.
+ Herbst: STKP Slovenske turnokolesarske poti http://pzs.si/ktk/wpstkp/en/ https://ktk.pzs.si/stkp/ 1700km, 48000Hm - das geht sich nicht auf einmal aus, aber in/bei MB starten und eine Schleife über Lasko fahren, schaut dann eh schon nach Wochenprogramm aus. Habs auf Rudis Blog gefunden (DANKE!). Liegt zum Starten vor der Haustür, die komplette Runde wird ein Projekt für mehrere Jahre.

@PBP:
PBP werde ich nicht ein drittes Mal fahren (logistisch+zeitlich zu aufwändig), kann's aber nur jedem und jeder empfehlen.
Bei jeder KS gibt es ausreichend zu Essen/Trinken also ganz anders als bei üblichen Brevets bei denen die Versorgung in der Nacht immer zäh ist. Es gibt vermutlich auch wieder ein BagDrop-Service, d.h. eine Tasche wird an die ca 400km KS geliefert wo man Ersatzkleidung/-schuhe(!), Lieblingsnahrung, Ersatzteile.... reingeben kann.
Aber das Größte sind die vielen Menschen entlang der Strecke, auch in der Nacht! Und die warten nicht auf Spitzenfahrer sondern auf DICH! Und die Strecke gemeinsam mit 6000 Randonneuren/Randonneusen auf Liegerädern, Tandems, Velomobilen, Oldtimern, klassischen Randonneuren, Falträdern, Zerlegerädern, Fixies... - und die unterschiedlichsten RadlerInnentypen - einfach großartig!!
Was ich aber dringend raten möchte: Tut's euch nicht nur in der Sonne qualifizieren/vorbereiten. Es regnet ziemlich sicher mindestens einmal, in der Nacht kann es frisch/neblig sein. 2007 war das Wetter so Scheisse dass glaub ich nur 1/3 durchkam. Eine Nacht bei Regen durchfahren, zumindest den österreichsichen 600er ohne Nächtigung im GH (Micheldorf?), Kalte Kuchl, Mariazell in der nächtlichen Kälte und dann Morgendgrauen Richtung/durch das Salzatal sind zäh, aber machen mental stark. Außerdem lernt man etwa gleich starke ÖsterreicherInnen kennen, das macht's in Frankreich auch leichter/lustiger.

@2020:
HardCro wär ein Ziel wenn ich 2019 Formfortschritte mache. Wieder Logistikproblem vom Ziel zum Start zu kommen.

lg
»Horst

Bzgl. Kopfhörer: wichtig sind hier offene Kopfhörer, welche den Verkehrslärm gut durchlassen. Da geht es bei gesprochenen Wörtern (Podcasts, Ö1-Journale etc.) gut den Verkehr noch vernünftig wahrzunehmen. Musik hört man halt dann eher auf leiser Lautstärke. Klar, wenn die Nebengeräusche (bei schnellen Abfahrten oder viel Verkehr) zu stark sind, dann versteht man nicht mehr alles. Dann pausiere ich halt den Player und kann dank der offenen Konstruktion alles gut wahrnehmen. Aber klar: das muss jeder für sich entscheiden. Den ganzen Tag habe ich die Dinger auch nicht drinnen.

Bzgl. 650B habe ich eh vorhin schon geschrieben. Zum ausprobieren brauch ich da auf jeden Fall welche mit Discs, möchte schon eine Runde fahren, vor allem auch bergab über Serpentinen um zu testen ob das Tretlager dann noch hoch genug ist. Sonst ist das Angebot mit dem SP sicher zu bedenken (wäre auch der NADY der Wahl, da ich den jetzt beim 700er LRS auch eingespeicht habe). Aber mal sehen. Das eilt halt auch nicht :).

@2019: da bist du ja eh schon ziemlich verplant :-). Was war TSE schnell nochmal? Und hast du für die SR-Woche in Istrien einen Link? Auf der Seite der Kroatischen Randonneure habe ich hier auf die schnelle nichts gefunden.

@PBP sind das sicher gute Tipps. Regenfahrten hatte ich heuer auch genug ^^


LG
Stefan

thingamagoop
08-11-2018, 13:01
29+ hat ohne zweifel besseren komfort u bessere laufeigenschaften
als 27,5+, dass leute schwärmen liegt an volumen u nicht am umfang. 29er sind sicherlich weniger steif, weniger agil u schwerer...aber wenn es wie gesagt ums rollen geht, ist def vorteil markant.

zehenfreiheit spielt für mich auch eine rolle, aber da ich mir öfter geos machen lasse, umschiffe ich das ganz gut ;) auch mit großen reifen

Klar, es geht ja auch ums Volumen hier :-). Das 29+ besser läuft als 27,5+ ist klar. Da 29+ aber keine Option ist, dann ist der Vergleich 29 und 27,5+ die Frage. Wenn die Fahreigenschaften bei deutlich mehr Komfort sich dann nicht wesentlich ändern ist es ein gutes Argument. Wie gesagt: ich wills einfach mal testen. Man liest viel darüber und viele schwören darauf, das macht neugierig.

Ja. Zehen sind so ein Thema. Für mich als ziemlich extremen Langbeiner (Schritthöhe ca. 90-91cm bei 182cm) ist das auch immer blöd. Mein Maßrahmen hat halt eine Rahmenhöhe von ca. 61cm CT (allerdings mit leichtem Sloping, also eher 62cm klassisch gemessen) und ein 56er Oberrohr. Mit einer 175er Kurbel und 46er Schuhgröße wirds da halt knapp. Ich wollte halt nicht auf zu exotische Winkel beim Rahmen etc. gehen und bei den Fahreigenschaften was riskieren. Passt aber auch gut so, in der Praxis gibts keine Probleme. Nur wenn ich die Schutzbleche montiere störts im Stadtverkehr halt doch manchmal....aber irgendeinen Tod muss man halt immer sterben. Ist in dem Fall jammern auf hohem Niveau.

Reini Hörmann
08-11-2018, 13:41
27,5 + bin ich noch nicht gefahren, da wäre interessant, wie groß der tatsächliche umfang im vergleich zu 29 auf der felge mit adequatem druck ist.

vom komfort her wohl besser, dass es gleich gut rollt glaube ich nicht, aber glauben heißt nicht wissen ;) das wäre wohl den versuch wert. je mehr gepäck umso vielversprechender ist volumen*

mike79
08-11-2018, 14:15
27,5er plus laufen (natürlich abhängig vom Reifen) sehr gut...

Hab bei einem Rad von 29*2,6 auf 27,5*3,0 gewechselt und war auf Anhieb bei meiner Hausrunde schneller laut Strava

thingamagoop
08-11-2018, 14:36
vom komfort her wohl besser, dass es gleich gut rollt glaube ich nicht, aber glauben heißt nicht wissen ;) das wäre wohl den versuch wert. je mehr gepäck umso vielversprechender ist volumen*

Das ist eben die gute Frage. Gibt ja derzeit viele Meinungen, welche das eben schon so sehen (gut rollender Reifen mit leicht verformbarer Karkasse vorausgesetzt), allen voran natürlich Jan Heine mit Bicycle Quarterly. Hier habe ich auch wenig Gegenmeinung gelesen von Leuten welche es ausprobiert haben.

Aber wie gesagt: mich interessierts und ich wills mal testen :).

Hier noch zwei Links. Man muss natürlich im Hinterkopf behalten, dass Herr Heine zufällig auch Reifen verkauft :).
https://janheine.wordpress.com/2014/01/01/tires-how-wide-is-too-wide/
https://janheine.wordpress.com/2018/01/03/12-myths-in-cycling-1-wider-tires-are-slower/

Reini Hörmann
08-11-2018, 16:11
27,5er plus laufen (natürlich abhängig vom Reifen) sehr gut...

Hab bei einem Rad von 29*2,6 auf 27,5*3,0 gewechselt und war auf Anhieb bei meiner Hausrunde schneller laut Strava



du weißt, dass das nur vage valide sein kann? ;)!welche art von strecke ist denn die runde?

Golo
09-11-2018, 10:26
Bzgl. Unsupported/Bikepacking habe ich einmal vorsichtig das Three Peaks Bike Race https://www.adventurebikeracing.com/threepeaksbikerace/ im Juli angedacht. Das hat den großen Vorteil der einfachen Logistik, da es in Wien startet. Bei der heurigen Erstausgabe war das Teilnehmerfeld relativ klein, für 2019 haben sich aber bereits eine Menge Menschen angemeldet, ich denke da werde ich mich bald entscheiden müssen.


Ich werde die Three Peaks fahren und dafür höchstwahrscheinlich PBP nicht. Nach der HP ist die Anmeldung erst ab 1.12. möglich, woraus erkennst du dass sich schon eine Menge angemeldet hat ?

Gruß Gerold

mike79
09-11-2018, 10:43
du weißt, dass das nur vage valide sein kann? ;)!welche art von strecke ist denn die runde?

Klar vielleicht ist es Einbildung
Aber war gestern nochmals damit unterwegs und die Reifen (Vittoria Bomboloni) fühlen sich entgegen der Optik extrem schnell und leichtläufig an...

Passt so übrigens auch zu den Berichten und persönlichen Erfahrungen die ich vorher hierzu gehört habe (auf den Reifen bezogen)

War eine gemischte Geländerunde mit verschiedenen Untergründen. 400hm auf 18km. Starres Rad ohne Schaltung

thingamagoop
09-11-2018, 12:17
Ich werde die Three Peaks fahren und dafür höchstwahrscheinlich PBP nicht. Nach der HP ist die Anmeldung erst ab 1.12. möglich, woraus erkennst du dass sich schon eine Menge angemeldet hat ?

Gruß Gerold




REGISTRATION



DOWNLOAD MANUAL (http://www.adventurebikeracing.com/wordpress/wp-content/uploads/2018/10/manual-tpbr2019-september2018-1.pdf)



When and How much is the Registration?

Early Bird Registration!

Early Bird Registration opens October, 15th 2018 and closes December, 30th 2018
Fee for Early Bird Registration Solo category is 150 Euro.
Fee for Early Bird Registration Pair category is 135 Euro.
For the pair category both riders have to register and pay. Please tell us your riding partner.
Late Registration if not sold out!

Late Registration opens January, 1st 2019 and closes March 24th 2019
Fee for Late Registration Solo category is 180 Euro.
Fee for Late Registration Pair category is 165 Euro.
For the pair category both riders have to register and pay. Please tell us your riding partner.
Limited rider field of 90! First come – first served!






Auf der Homepage ist relativ weit unten die Liste der angemeldeten Fahrer. Ich bin auch schon dabei :-). Ich glaub du hast dich irgendwo verklickt?
https://www.adventurebikeracing.com/threepeaksbikerace/

Golo
09-11-2018, 13:14
Danke für den Hinweis - hab es jetzt offenbar auch geschafft mich anzumelden (und zu zahlen...). Auf den ganzen social media - shit verzichte ich, kenn mich eh nicht damit aus.

Am 30. ist Zielschluss, werde dann 2 Tage später zurückfliegen. Radkarton gilt es noch zu checken. Sollen wir uns wegen Synergieeffekte koordinieren ?

thingamagoop
09-11-2018, 15:31
Sehr cool ! Social media hab ich auch links liegen lassen. Bin auch nicht auf Facebook etc....

Synnergieeffekte sehr gerne. Werde mit Flug buchen aber noch ein wenig warten, muss noch mit der Firma abklären wielang ich Urlaub hab etc. schreiben wir uns dann Anfang 2019 mal per PN zusammen?

NutzSportRadler
19-02-2019, 01:30
Hallo,
ist da 2019 die Luft draußen? ;)

Ich hab keine definitiven Pläne, nur Wünsche, bzw wenig Änderung zu Posting 222.
Festive500 und graZIBor in beide Richtungen abgehakt, TSE war mir heuer zu umständlich, bzw tu ich grad lieber Lastenrad schweissen.

- 10.5. Carso Trail
Nochmals weil wieder andere Strecke und am einfachsten zu erreichen. Melde mich nur an wenn mind noch eine Person mitfährt (zu zweit können wir im NV200 schlafen), bisher nur ein Interssent, Anmeldeschluss ist 31.3.

- 20. - 26.4. Super Rando week, die slowenische Brevetwoche auf Istrien. http://www.randonneurs.si Teilnahme hängt wieder an Randbedingung mindestens zu zweit im Auto, Wetterprognose und Termin über das OsterWE ist nicht familienfreundlich, aber tendenziell jucken mich eh 'nur' 400er und 600er (noch keine Strecken online).

- Frankreich-(Familien)-Urlaub mit TCR-Station(en) verbinden.



Einen 'Produkttest' der Billiglenkertasche-/rolle M-WAVE BP Front gibt's demnächst, heute zu spät.

lg
»Horst

Rudi.H
19-02-2019, 09:34
... ist da 2019 die Luft draußen? ...



eh ned - ich bin ab 01.03. Pensionist und meine Planung ist abgeschlossen (für die "grossen" Sachen - guxte dada (http://www.kilometermacher.at/wo-der-nette-aeltere-herr-2019-herumradeln-will-wird/)),
ein paar "Kleinigkeiten" will ich zwischendurch auch noch machen, aber
1. hat da meine Frau auch mitzureden...
2. kann ich das ja jetzt kurzfristig je nach Wetter, Lust und Laune entscheiden...

thingamagoop
19-02-2019, 10:15
Moin Horst,

Luft draussen nicht, ich werde 2019 nur beruflich leider nicht mehr so viel Zeit für längere Touren haben. Und bis zum Sommer bin ich mit den PBP-Qualifikationsbrevets gut verplant. Habe mich derzeit für die ganze Serie in Ö angemeldet, jedoch habe ich den Rando-Imperator noch im Hinterkopf (war schön letztes Jahr), und irgendwie möchte ich auch einen Brevet in Slowenien fahren. Der 400er in Istrien wäre da eh toll, wobei das natürlich wieder unter der Woche ist und ohne Auto auch immer etwas kompliziert zu erreichen. Werde ich wohl Anfang April entscheiden und mich hier eher spontan anmelden, wobei es gut zu wissen wäre, wenn du dort bist.

Carsotrail werde ich heuer nicht mehr machen, der war mir doch zu Mountainbikelastig. Hat mit dem Crosser nicht immer Spaß gemacht. Irgendetwas möchte ich im September noch machen, aber da vermutlich ohne Organisation einfach eine Woche radeln mit leichtem Gepäck wo es schön ist.

Sonst bin ich ja beim https://www.adventurebikeracing.com/threepeaksbikerace/ angemeldet, was vermutlich die einzige größere Bikepacking-Tour 2019 wird bei mir (Brevets zählen ja nur so halb als Bikepacking irgendwie), und zwischen dem 3PBR und PBP werde ich vermutlich wieder als Freiwilliger beim TCR helfen. Somit bin ich bis Ende August eigentlich gut ausgelastet.

Was für TCR Stationen planst du?

@Rudi: hast dir eh viel vorgenommen, da kommt kein Pensionsschock auf :-).

VG
Stefan

Tom Elpunkt
19-02-2019, 14:01
Gibt's da eigentlich irgendwie eine Übersicht über solche Events? Sowas juckt mich ja schon ziemlich, hab aber keine Zeit und Ressourcen für Wien - Barcelona.. also ich such eher was kleineres und wenns geht, irgendwas was in der Nähe ist bzw. ohne Fliegen erreichbar ist

Reini Hörmann
19-02-2019, 14:13
carso trail zb - im mai...start/ziel


http://www.bikepacking.com/events/

Tom Elpunkt
19-02-2019, 14:45
Sche***e, liegt genau nach meinem Israel-Wochenende.. da wird mir die Gattin nicht mitspielen! Aber genau sowas gefällt mir sehr gut.. die Anreise hält sich in Grenzen und Distanz/HM sind machbar!

Reini Hörmann
19-02-2019, 16:41
kannst ja nächstes jahr auch machen. landschaftlich ein traum, zu beginn ist die strecke zu technisch für gravel, aber 95% waren fahrbar, bzw sehr gut zu fahren.

wir haben den CT in einen friaul urlaub eingebettet - perfekt wenn man davor u danach noch fahren will.

thingamagoop
19-02-2019, 17:01
Nächstes Jahr gibts auch wieder den Candy B. Graveller von Frankfurt nach Berlin. Ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln super machbar.

Der Link vom Reini ist wohl der beste Überblick, aber halt auch nicht vollständig.Gerade in Italien gibt es viel, in Deutschland tut sich auch einiges (Mainfrankengraveller, Taunus Bikepacking etc.). Man muss halt auch Googeln und Foren abklappern. Sonst wäre für dich ev. der Rando-Imperator etwas. Von Sbg bist du schnell in München und zurück gibts einen Shuttlebus. Ist auch gut organisiert, halt kein Rennen sondern ein Brevet. Dafür großteils abseits vom Straßenverkehr und auch ein wenig Gravel in Bayern.

Bzgl. Fliegen hast du recht, ich ärgere mich oft, dass es keine guten Zugverbindungen (mit Fahrradmitnahme) gibt. Ich wollte eigentlich innerhalb Europas privat nicht mehr fliegen, habe ich letztes Jahr leider nicht ganz geschafft. Wobei mit Zeit und der richtigen Einstellung auch vieles möglich ist, mein Held ist da nach wie vor Mikko, siehe hier: https://www.randonneurs.fi/intermodal-cycling-trip-around-eurasia/ , man muss halt auch an der eigenen Bequemlichkeit arbeiten was nicht immer ganz einfach ist.

Was hast denn in Israel geplant? Nimmst das Rad mit?

thingamagoop
19-02-2019, 17:13
Und weil es so schön reinpasst und gerade veröffentlicht wurde:
https://pedaled.com/landingpage/PEdALED-Silk-Road-Mountain-Race

NutzSportRadler
30-03-2019, 23:49
Hallo,
heute zum Carsotrail angemeldet, morgen 31.03. ist Nennungsschluss. War nicht einfach mit diesem ENDU-Portal, Banküberweisung kostet 5€ extra(?).
Wenn man sich anmeldet hat man 5(?) Tage Zeit zum Überweisen sonst verfällt die Nennung, also etwas Zeit bis zur finalen Entscheidung.

Die slowenische Super-Randonneur-Week auf Istrien ist wg anderer Urlaubstage demnächst eher aus dem Blickfeld gerückt. Aber wer weiß was sich da kurzfristig ergibt...


Hallo Stefan,
CP4 (L’Alpe d’Huez) würde mich sehr reizen, CP3 nur wenn sich CP4 nicht ausgeht. Aber beides nur wenn sich das Timing so ausgeht dass die Familie 'nichts merkt' - und das Wetter passt. Wikipedia sagt dass bei CP4 "einer der wichtigsten archäologischen Ausgrabungsorte mittelalterlichen Silberbergbaus in Europa" Ich glaube das wollten wir uns immer schon einmal anschauen. ;)

lg
»Horst

thingamagoop
31-03-2019, 13:24
Hallo Horst,

bin gespannt auf deinen Bericht vom CT mit der neuen Streckenführung.
Bei mir ist ja heuer der Frühling den Brevets gewidmet, da bleibt leider wenig Zeit für anderes. Bin jetzt die letzten beiden Wochenenden zwei mal den 200er gefahren. Wetter war toll und ich mag das Salzkammergut :-).
https://up.picr.de/35402927vq.jpg
Jetzt brauchts aber auch wieder eine andere Strecke. Ein paar Brevets bin ich noch am überlegen. Werde da aber eher kurzfristig entscheiden.

CP3 sieht leider nicht so gut aus. Zwischen dem Wien-Barcelona Rennen und PBP hatte ich wenig Zeit, es ginge nur an einem WE am CP3 und da gab es schon zuviele Freiwillige die noch dazu mehr Zeit haben. Aber mal sehen, vielleicht schau ich so hin ein paar Leute anfeuern. Nächstes Jahr wirds dann gefahren (Scherz).
Wenn man es mit dem Familienfrieden kombinieren kann ist L'Alpe d'Huez sicher spannend. Dann solltest du aber auch das Rad mithaben....

LG
Stefan

NutzSportRadler
11-04-2019, 02:16
Hallo Stefan,
ich erwarte mir keine dramatischen Auswirkungen durch andere Strecke, hoffe nur auf möglichst wenig 'Sandkastenspielen' - also neben einer Asphaltraße irgendwo im Geäst/Gebüsch/Gatsch herumgeschickt zu werden. Sowas hält ein pragmatischer vonAnachBfahren-Typ nicht so gut im Kopf aus. :)
Mehr Hm sind's und etwas länger wird#s werden...

Falls das noch Spätentschlossene lesen, Anmeldung wurde bis 15.4. verlängert!
Bisher sind von über 250 Anmeldungen nur noch 2 aus Österreich angemeldet, zu uns 2 Grazern (wovon der eine ein Schweizer ist).



Verführerisch schön wenn es bei Brevets Kaiserwetter im Salzkammergut gibt - das kann jedeR. Für die Erfahrung/Psyche ist es meiner Meinung nach wichtig auch klimatisch ordentlich gschissene Brevets zu finishen. Dann hat man bei der Quali ordentlich was gelernt.


Istrien-Superandonneur-Woche wird sich sicher nicht ausgehen, das weiß ich schon. :(


Irgendein Radl nehm ich sicher mit in den Urlaub (sonst ist's keiner), es soll halt möglichst ungustiös sein dass es keiner mitnehmen will, sonst stresst das wenns fast immer auf der Heckklappe ist. Aber da ahb ich eh genug Auswahl, aber leicht wäre auch wichtig damit die Heckklappe auch oben bleibt...

lg
»Horst

Tom Elpunkt
11-04-2019, 07:18
Sorry fürs späte antworten thingamagoop: in Israel fahre ich den GFNY Jerusalem mit, Rad nehm ich nicht mit, bekomme ein Leihrad für die Tage.

Danke für die vielen Tipps: heuer geht sich eh nix mehr aus, Osttirol will ich auch noch ein paar Tage im Sommer. Aber der Thread ist abonniert!

thingamagoop
11-04-2019, 20:51
Hallo Stefan,
ich erwarte mir keine dramatischen Auswirkungen durch andere Strecke, hoffe nur auf möglichst wenig 'Sandkastenspielen' - also neben einer Asphaltraße irgendwo im Geäst/Gebüsch/Gatsch herumgeschickt zu werden. Sowas hält ein pragmatischer vonAnachBfahren-Typ nicht so gut im Kopf aus. :)
Mehr Hm sind's und etwas länger wird#s werden...

Falls das noch Spätentschlossene lesen, Anmeldung wurde bis 15.4. verlängert!
Bisher sind von über 250 Anmeldungen nur noch 2 aus Österreich angemeldet, zu uns 2 Grazern (wovon der eine ein Schweizer ist).



Verführerisch schön wenn es bei Brevets Kaiserwetter im Salzkammergut gibt - das kann jedeR. Für die Erfahrung/Psyche ist es meiner Meinung nach wichtig auch klimatisch ordentlich gschissene Brevets zu finishen. Dann hat man bei der Quali ordentlich was gelernt.


Istrien-Superandonneur-Woche wird sich sicher nicht ausgehen, das weiß ich schon. :(


Irgendein Radl nehm ich sicher mit in den Urlaub (sonst ist's keiner), es soll halt möglichst ungustiös sein dass es keiner mitnehmen will, sonst stresst das wenns fast immer auf der Heckklappe ist. Aber da ahb ich eh genug Auswahl, aber leicht wäre auch wichtig damit die Heckklappe auch oben bleibt...

lg
»Horst
Diese kleinen unnötigen Umwege haben mich letztes Jahr auch genervt. Bin gespannt auf deinen Bericht, so eine MTB/Gravel Bikepacking Veranstaltung hab ich heuer ja gar keine....

Das mit dem gschissenen Brevet kommt glaub ich am Samstag, wenn ich den Wetterbericht betrachte. Wobei er sich heute unter Tags zumindest schon leicht verbessert hat. Bin gespannt wies mir geht, hab grad eine Erkältung hinter mir, aber fühl mich doch wieder halbwegs fit dafür.....muss jetzt erstmal die Kotflügel montieren....

@Tom: Der Gran Fondo sieht cool aus. Ordentlich Höhenmeter, aber das darf dich nicth schrecken...hoffe es gibt einen Bericht.