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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Erfahrungen mit der neuen RS PIKE?



freak
30-11-2004, 07:51
Hallo Leute!

Jetzt hätte ich mich schon fast für die Z1 entschieden und da lese ich den Bericht von der Pike auf http://www.vertriders.com/index2.htm. Wenn man das liest muß man sich ja fast für die Pike entscheiden. Ich habe aber erfahren, daß der Autor für Rock Shox arbeitet . Was soll man dann von dem Bericht halten?
Was mir an der Pike gefällt ist das U-Turn. Wir fahren bei unseren Touren viele technische Uphills mit viel Wurzeln und Steinen und da hilft das ETA von MZ leider nichts.
Nun stellt sich für mich die Frage ob die Pike mit einer Z1 bei der Downhill Performance (super sensibles Ansprechverhalten, Steifigkeit,..) mithalten kann??
Hat vonn euch jemand Ehrfahrung mit einer Pike??
Ich hoffe ihr könnt mir irgendwie weiterhelfen!

Gruß
Daniel

Roadrookie
30-11-2004, 07:59
Wieso hilft ETA nix? :confused:
Damit lässt sich die Gabel weiter absenken als bei der Pike und viel schneller geht's auch.

Siegfried
30-11-2004, 09:40
mach mir die Marzocchi´s ned schlecht!
Also wenns des ETA bergauf ned hilft, dann weiß i´s ah ned.
I bin mit meiner Bomber Z1FR sogar a Alpencross gefahren und da hätt i nix gmerkt davon, dass des ETA nix nutzt.

Aber es muas eh jeder selber wissen...

Supermerlin
30-11-2004, 09:52
Kann nur sein, daß da ein gewisser "freak" nicht weiß was ETA ist und macht, sonst könnte er so einen Unsinn nicht verzapfen.

Ich lad Dich aber gern einmal ein und zeig Dir was das ist und was das kann - is bergauf bis jetzt (aus meiner Sicht) das unkomplizierteste und am schnellsten zu aktivierende System.

lg, Supermerlin

soulman
30-11-2004, 10:07
so isses!
ein dreh und ein druck auf die front genügt.
bei rs musst den u-turn "aufziehen" wie omas wecker... was daran bedienerfreundlich sein soll, is mir leider nicht ganz klar.

Saturn
30-11-2004, 10:12
Sagts amal...des "Infinite Travel" System von Manitou funzt doch ähnlich wie ETA, oder?
Und is vom Lenker aus bedienbar...
Oder hab ich da was falsch verstanden?

G[ern]OTT
30-11-2004, 10:14
wird beim ETA die Gabel nicht hart ?

oder verwechsle ich jetzt was ?

greetings Gernot

soulman
30-11-2004, 10:16
auszug aus der betreffenden vertriders-site (ich wills wirklich nicht schlecht machen, aber lest selbst)...

Mit U-Turn kann ETA oder RTAII hier nicht mithalten. Die Retourkutsche der Konkurrenz kommt aber trotzdem: Ein schnelles Federwegsverstellen während der Fahrt ist bei der Pike fast nicht machbar, und klappt nur bei gemütlichen Schotterstraßenanstiegen, wo man in Ruhe am U-Turn Knopf drehen kann - es sind in etwa 6 Umdrehungen notwendig, um die Gabel abzusenken.

fazit: na wos jetzt?
der verfasser sollte sich unser unser motto zu nutze machen:
drah kan füm, oida (...dann kann sowas nicht rauskommen)
aber wahrscheinlich bin ich wieder zu kritisch...

soulman
30-11-2004, 10:18
Original geschrieben von gernott
wird beim ETA die Gabel nicht hart ?

oder verwechsle ich jetzt was ?

greetings Gernot

"hart" im eigentlichen sinne nicht, man hat nur mehr ca. 3 cm federweg parat.

G[ern]OTT
30-11-2004, 10:25
also hart :D :D

alles klar,

mankra
30-11-2004, 10:25
Ist ja der Vorteil, daß sie weniger federt. Ist somit fast ein LockOut.
Bergauf ist man eh kaum so schnell, daß man eine sensibel ansprechende Gabel braucht.

Die Pikes sind derzeit recht günstig und scheinen zumindestens außen sauber verarbeitet aus.

Nur gibts halt keine Langzeiterfahrungen.
Bei MZ wissen wir: Funkt und haltet.

Supermerlin
30-11-2004, 10:27
Es bleiben wie Soulman schon geschrieben hat etwa 30 mm Restfederweg. Aber nachdem Du ja die Gabel mit Kraft zusammenstauchst nachdem Du den ETA-Hebel betätigt hast, um sie abzusenken ist auch klar, daß die 30 mm Restfederweg jetzt deutlich härter sind als wenn die Gabel nicht abgesenkt wäre.

Das ist aber aus meiner Sicht kein Beinbruch, weil bergauf hab ich eigentlich noch nie den Federweg meiner Gabel benötigt.

lg, Supermerlin - der auf ETA schwört

freak
30-11-2004, 10:29
Das Problem ist das beim ETA die Gabel, eben ziemlich hart wird und eben nicht mehr viel schluckt. Ich haben einem MX Pro ETA und weiß deswegen sehr gut wie das ETA funkt!!!
Aber wie schon gesagt, bei sehr technischen Uphills mit viel Wurzeln und Steinen taugt mir das ETA nicht, da die Gabel nichts mehr schluckt. :( Darum habe ich das ETA bis jetzt nur bei sehr steilen Schotterpisten verwendet.
Mit U Turn, würde eben die Gabel im abgesenkten Zustand auch noch agil bleiben, was sicher ein Vorteil wäre und für die Pike sprechen würde.

Ich weiß jedocch nicht ob die Pike bei den Downhill Qualitäten mit einer Z1FR mithalten kann?? Außerdem habe ich Bedenken wegen Kinderkrankheiten, da es ja die erste Serie ist!

Darum wollte ich nachfragen was ihr für Erfahrungen mit der Pike gemacht habt!??

Grüsse

Supermerlin
30-11-2004, 10:33
Sei mir nicht bös - aber wenns steil und technisch anspruchsvoll wird, dann is des Vorderradl eh nur mehr Verzierung - da mußt schon froh sein, wennst den Bodenkontakt haltest damitst noch a bisserl navigieren kannst - viel Federn wird sich da nicht mehr abspielen - wenn doch wars nicht wirklich steil.

lg, Supermerlin

G[ern]OTT
30-11-2004, 10:50
Also ich geh da mit freak konform
bei steilen, technischen Wurzel und Steinpassagen kann eine sensibel ansprechende Gabel den Unterschied zwischen fahren und schieben ausmachen.

Aber jeder was er gerne hat.
:D heute keine Lust auf Glaubenskrieg :D
;)

greetings

Supermerlin
30-11-2004, 10:59
Habts eh recht - mir war so nach provozieren :D

Soll eh jeder so machen wie er glücklich wird. :)

lg, Supermerlin

mankra
30-11-2004, 11:00
Ich denk, da macht es mehr Unterschied, ob die Gabel 4cm oder 10cm abgesenkt ist.

Ich möchte ECC/ETA auch nicht missen, vor allem, weil es so schnell umstellen geht.

Faily
30-11-2004, 12:05
Also ich fahr jetzt schon seit einiger Zeit mit der Reba U-Turn Air und die funzt wirklich genial! Ok, ist zwar was anderes wie die Pike aber in Punkto Performance und Verarbeitung hat Rock Shox echt was weitergebracht! Und der Preis ist irgendwie schon der Hammer!
Zum Tourenfahren ist U-Turn sicher besser, weil individueller einstellbar. Eine extrem abgesenkte Gabel, wie eben die Marzocchi, verändert das Lenkverhalten doch ziemlich! Außerdem hat die RS ein geniales Steckachsensystem.

Tyrolens
30-11-2004, 12:19
So super finde ich das ETA auch wieder nicht. Voll absenken kann man die Gabel ohnehin nicht, weil dann der Lenkwinkel abartig steil wird. Ebenso hat die Gabel im abgesenkten Zustand in etwa null Federweg, was im technischen Geläuf eher ungünstig ist, zumal die Gabel im ETA Modus auch keinen größeren Schlägen ausgesetzt werden woll.

U-Turn finde ich da schon besser, v.a., wenn man längere Auffahrten hat. Und das Optimum dürfte überhaupt das IT System von Manitou sein. Mind. so schnell akivierbar als ETA, bei vollem Ansprechverhalten und freier Wählbarkeit des Federwegs.

krull
30-11-2004, 12:29
das optimale system ist wohl dieses hier:
http://www.bionicon.com/standard.xml?vpID=326&SID=1101814026_48450000000000037532

Die Gabel gibts in mehreren Versionen bis zu 140mm. Zum Ausfahren reicht den Körperschwerpunkt zurückzubringen bzw. das VR ca. 1sek in der Luft zu lassen (wheelie). Dazu Stufenlose FW-Verstellung ohne veränderung der Federungscharakteristik. Noch dazu bei einem Gewicht von ~2kg bei 140mm. 32er Standrohre etc. Zum bergauffahren braucht man nur in den Hang reinfahren und kurz auf das Knopferl am Lenker drücken ;)
Bin die Gabel gefahren und hat mir sehr getaugt, wird wahrscheinlich meine nächste Gabel.

Manitou hat übrigens das Bionicon von vor 2 Jahren "übernommen". Bei der Bionicon funzt es schneller...

mankra
30-11-2004, 12:31
Gerade die starke Geo Veränderung find ich steil bergauf als optimal.
Wenn ich mit 5 bis 10 km/h raufkeuche, brauch ich keine Federung.
Auch im Wiegetritt taugts mir so besser.

Übrigens fahr ich noch die 01 und 02er Z1 mit ECC, die richtig sperrt.

Perfekt für mich.

Quellekatalog
30-11-2004, 12:43
Original geschrieben von krull
das optimale system ist wohl dieses hier:
http://www.bionicon.com/standard.xm...000000000037532


stimmt Bionicon find ich auch toll, Federwegsverstellung einfach und sehr schnell während der Fahrt (bin auf der Bike & Trimm mit einem "Edison" herumgefahren)
um die Gabel absenken muss nur den Knopf am Lenker drücken und Gewicht auf die Gabel legen und
um die Gabel wieder "auszufahren", einfach wieder Knopf drücken und Gewicht hinter den Sattel verlagern (Wheelie ist gar nicht nötig, wie es angeblich bei "IT" von Manitou der Fall sein soll)

interessant wäre nur mal Erfahrungsberichte um bezüglich Haltbarkeit und Wartung mehr zu erfahren

krull
30-11-2004, 12:50
Zur Haltbarkeit der Einfachbrücke kann man leider nicht viel sagen -> ist noch zu neu.

Die Doppelbrücke haben mehrere Freunde von mir jahrelang im Einsatz und noch net amal die Dichtungen getauscht ;)
Obendrein soll sie sehr sehr einfach in der Wartung sein, da sie so einfach aufgebaut ist!

Supermerlin
30-11-2004, 13:13
@ mankra:

Da gibts offensichtlich unterschiedliche Philosophien bezüglich der Federung an der VA beim steilen bergauffahren.
Ich vertrete die Deine - will heißen: bergauf ist JEDE Federgabel entbehrlich, ergo: wenn die MZ abgesenkt ist und sehr hart ist dann ist das völlig wurscht, hauptsache der Schwerpunkt wandert nach vorne unten - damit geht das klettern besser - ist also eine sehr willkommene Geometrieveränderung.

Aber vielleicht gibts Leute die sich schon mit normalen Geometrien hart tun, die sind dann vermutlich vollends mit so einer Geometrie (abgesenkte Federgabel) überfordert :D :D :D

lg, Supermerlin - der jetzt ganz schnell einen XT-Freilauf braucht

G[ern]OTT
30-11-2004, 13:22
wo gibts den was über diese Manitou ?

G[ern]OTT
30-11-2004, 13:24
Original geschrieben von Supermerlin
Aber vielleicht gibts Leute die sich schon mit normalen Geometrien hart tun, die sind dann vermutlich vollends mit so einer Geometrie (abgesenkte Federgabel) überfordert :D :D :D


na komm Du nur mal nach Graz
:D :D

OLLi
30-11-2004, 13:40
Original geschrieben von bockiger Esel interessant wäre nur mal Erfahrungsberichte um bezüglich Haltbarkeit und Wartung mehr zu erfahren
BIONICON Haltbarkeit:
Die Gabel wird von SUNTOUR gefertigt und ist bis auf das Federungssystem nahezu baugleich mit der Suntour Axon-S-RL - die Bionicon hat aber 32mm Standrohre, glaube die Axon hat 'nur' 30mm - somit sind die von Bike (Ausgabe 04/04) an der Axon ermittelten Werte die UNTERGRENZE der Bionicon (wage ich zu behaupten):

Suntour Axon-S-RL:
Brems- / Verdrehsteifigkeit: 173 / 19 Nm
Bruch des linken Standrohres nach 169 455 LW

zum Vergleich die Marzocchi MX Pro ETA:
167 / 20,1 Nm
Gabelschaftbruch nach 158 052 LW

Manitou Minute 1.00:
186 / 18,4 Nm
Bruch des linken Standrohres nach 150 067 LW

Faily
30-11-2004, 13:44
Ja bitte, komm nach Graz und zeig uns wie es richtig geht! Wir freuen uns - so wie Obelix auf die Römer! :p :D

Supermerlin
30-11-2004, 13:45
Original geschrieben von gernott
na komm Du nur mal nach Graz
:D :D

Freu mich immer über solche Einladungen, hab nur leider im Moment kein fahrtüchtiges MTB. Hoffe aber das das bald wieder wird. :)

lg, Supermerlin

Tyrolens
30-11-2004, 13:46
Original geschrieben von Supermerlin
@ mankra:

Da gibts offensichtlich unterschiedliche Philosophien bezüglich der Federung an der VA beim steilen bergauffahren.
Ich vertrete die Deine - will heißen: bergauf ist JEDE Federgabel entbehrlich, ergo: wenn die MZ abgesenkt ist und sehr hart ist dann ist das völlig wurscht, hauptsache der Schwerpunkt wandert nach vorne unten - damit geht das klettern besser - ist also eine sehr willkommene Geometrieveränderung.

Aber vielleicht gibts Leute die sich schon mit normalen Geometrien hart tun, die sind dann vermutlich vollends mit so einer Geometrie (abgesenkte Federgabel) überfordert :D :D :D


Das ist keine Frage der Philosophie, sondern eine des Einsatzgebietes. Wer auf gut planierten Wegen bergauf fährt, hat natürlich keine Probleme mit ETA, aber wenn´s auch beim Berauffahren technisch wird, kann man weder krasse Geometrieänderungen, noch eingeschränkte Federungsperformance brauchen.

Supermerlin
30-11-2004, 13:52
Ich hab nicht von asphaltierten Auffahrten mit 3% Steigungen geredet sondern wie Du von steilen UND technisch anspruchsvollen Auffahrten. Und Du kannst mir erzählen was Du willst, dort brauch ich alles - nur keine fein ansprechende Federgabel - aber vermutlich mach ich da was falsch.

lg, Supermerlin

krull
30-11-2004, 13:55
Schlägereeeeeei!!!!! :jump:

Aufmuckn, bluat spucken! :D

Tyrolens
30-11-2004, 13:58
Original geschrieben von Supermerlin
aber vermutlich mach ich da was falsch.


Das glaub´ ich auch.

Supermerlin
30-11-2004, 13:58
@ krull:

Na erklär mir bitte wofür Du beim echt steilen und anspruchsvollen bergauffahren (fahren im Sinn von fahren - nicht hopserln :D ) eine Federgabel brauchst.

lg, Supermerlin

Saturn
30-11-2004, 14:05
Original geschrieben von Supermerlin
@ krull:

Na erklär mir bitte wofür Du beim echt steilen und anspruchsvollen bergauffahren (fahren im Sinn von fahren - nicht hopserln :D ) eine Federgabel brauchst.

lg, Supermerlin

Ja, tarat mi auch interessieren... :rolleyes:

krull
30-11-2004, 14:06
i hab ja extra net partei bezogen weil i noch kein mtb mit starrgabel auf anspruchvollen trails bergauf gefahren bin (im gegensatz zu dir)! Dennoch glaube ich auch dass eine Federgabel was bringt. Sie schütz vor dem "händenbleiben" mit dem VR wenn man mal etwas unachtsam war, bzw. wenn man das Gewicht eh schon voll nach vor verlagern muss und das gezielte Entlasten, zwecks dem Uberfahren von Hindernissen, störend sein könnte.

Würd i jetzt mal meinen...

Aber wir können die Diskussion auch ausweiten:
Bringt ein Fully auf technischen trails bergauf etwas?! :D

Ich meine: "nein!" :devil:

Auf in die Schlaaaaaacht! :D ;)

Saturn
30-11-2004, 14:14
Original geschrieben von krull
Bringt ein Fully auf technischen trails bergauf etwas?!
Weiß nicht, ich schieb meine immer bergauf...:D:D:D

Supermerlin
30-11-2004, 14:21
Original geschrieben von krull
Dennoch glaube ich auch dass eine Federgabel was bringt.

Ich bin mir auch ganz sicher das eine Federgabel was bringt - sonst würd ich immer noch vo / hi ungefedert fahren ( :) ) - aber bergauf kann ich auf meine lässig locker verzichten.

lg, Supermerlin

PS: in Deinen Glaubenskrieg stimme ich nicht ein :p

G[ern]OTT
30-11-2004, 15:18
Original geschrieben von krull

Aber wir können die Diskussion auch ausweiten:
Bringt ein Fully auf technischen trails bergauf etwas?! :D

Ich meine: "nein!" :devil:

Auf in die Schlaaaaaacht! :D ;)

JAAAA :D :D

Geht mit Fully ( abgesehen vom Gewicht ) um einiges leichter bergauf bei techn. Passaggen als mit HT.

Ist so, das ich sogar bei wirklich haglichen Stückerln die Dämpfung zurückdreh ( weniger Dämpfung ) damit der Hinterreifen besseren Kondakt hat.

aber jetzt

GLAUBENSKRIEG

G[ern]OTT
30-11-2004, 15:21
Original geschrieben von Supermerlin
Ich hab nicht von asphaltierten Auffahrten mit 3% Steigungen geredet sondern wie Du von steilen UND technisch anspruchsvollen Auffahrten. Und Du kannst mir erzählen was Du willst, dort brauch ich alles - nur keine fein ansprechende Federgabel - aber vermutlich mach ich da was falsch.

lg, Supermerlin

Supermerlin

technisch anspruchsvoll bedeutet aber nicht nur weil auf der Schotterstraße ein paar Steinderln nicht festplanniert sind.

:devil: :D

Supermerlin
30-11-2004, 15:22
Original geschrieben von gernott
Supermerlin

technisch anspruchsvoll bedeutet aber nicht nur weil auf der Schotterstraße ein paar Steinderln nicht festplanniert sind.

:devil: :D

Asooooo - und ich hab immer glaubt ... :D :D :D

Forststrasserln foar i aber eh net - san ma technisch viel zu anspruchsvoll - und wenns die da aufhaut - na nix für mich

lg, Supermerlin - der dachte es wäre genug Krull zu kennen :D

Matthias
30-11-2004, 17:27
Original geschrieben von Faily
Eine extrem abgesenkte Gabel, wie eben die Marzocchi, verändert das Lenkverhalten doch ziemlich! Außerdem hat die RS ein geniales Steckachsensystem. No na, das ist ja das Ziel von ETA am Berg... :rolleyes:

Faily
30-11-2004, 22:38
Servas Hias, du alter Spezialist! Ich meinte das Lenkverhalten wird mit abgesenkter Gabel nervöser, das Kletterverhalten wird natürlich besser, wenns darum geht das Vorderrad am Boden zu halten. Fahr mal freihändig mit stark abgesenkter Gabel und schau mal was passiert.
Und die Marzocchi bietet eben nur den vollen Federweg oder den Minifederweg, was schon ok ist wenn du länger bergauf fährst und anschließend runterdonnerst! Aber fahr mal was mit vielen kurzen steilen Anstiegen und kurzen technischen Abfahrten und dazwischen noch einige flotte Singletrails, dann wird dein Marzocchi Hebelchen zum glühen beginnen! :D :D Da sind andere Systeme einfach vielseitiger. Aber im Grunde ist doch alles nur eine Frage der Muckis und vorallem der Fahrtechnik ob du irgendwo raufkommst oder nicht! ggggg. :D :D

lizard
01-12-2004, 19:54
grundsätzlich haben tyrolens & krull ja schon die vorteile einer gabel erklärt die auch noch ordentlich federt wenn sie abgesenkt ist und man bergauf fährt. sie nimmt einfach die kraftkomponente auf die einen sonst zurückwerfen würde, - nimmt die gabel das aber auf - so rolle ich weiter / darüber.

das ganze gilt auch fürs hinterrad, viel sensibler federweg bringt auch viel traktion!
(@ krull: fürs hupfen und trialen ist die federung natürlich ein nachteil, darum ist für dich ein hardtail sicher eine gute wahl!)

es geht auch nicht immer um extrem steile auffahrten, ich habe meine Z1 meist ausgefahren damit ich über die unebenheiten hinweg "gleiten" kann, alles andere würde mich ja bremsen!
ETA nehm ich nur an sehr steilen, aber untergrund-mäßig schöneren passagen, an ruppigen stellen komm ich ohne ETA genausogut / oft besser weiter.

ach ja: wieviele leute - die vorallem in den ersten posts so gscheid daher geredet haben - haben schon eine pike direkt mit einer ETA-zocchi verglichen ...?

uturn find ich universeller, bei den topteilen ist das regelbare floodgate wirklich feinstens! (die langsame druckstufe läßt sich einstellen, sowie regelbar ein & ausschalten ...!) ich mach damit meine bei trialsachen etwas härter damit - ich sinke nicht mehr durch den vollen federweg ein.

bis jetzt tue ich mir schwer sagen ob die pike in der dh wertung hinter der Z1 hinterherfährt ... werd die gabeln mal umstecken.
grundsätzlich war ich sehr positiv überrascht!
und: das schnellsapnnsystem ist viel einfacher als QR20, reufenfreiheit auch fein! (und leichter ist sie auch auch noch: ca. 30 dag ... ;-)

Supermerlin
02-12-2004, 10:14
Original geschrieben von lizard
ach ja: wieviele leute - die vorallem in den ersten posts so gscheid daher geredet haben - haben schon eine pike direkt mit einer ETA-zocchi verglichen ...?

Ich fühl mich da jetzt nicht angesprochen.

lg, Supermerlin

lizard
02-12-2004, 11:06
@ saturn & infinte travel von manitou vs. ETA:
nein , ist nicht wirklich vergleichbar,
eher mit dem u-turn (oder fox talas).
du kannst vom lenker aus den federweg einstellen,
einfach gewicht nach vorne und die gabel sinkt zusammen, dabei bleibt aber die federhärte die gleiche und man kann den verbleibenden federweg voll ausnutzen.
gabel entlasten (am besten wheelie fahren) und die gabel fährt wieder aus.

bei ETA geht die gabel solange nieder, solange von oben oder unten eine größere kraft die hauptfeder zusammendrückt, man kann zwar mit z.B halben federweg fahren, sobald aber ein großer schlag daherkommt fährst ein paar cm tiefer weiter.
das spielchen geht theoretisch solange bis die hauptfeder ganz zusammengedrückt ist und nur mehr die extrafeder die 3 cm federweg hergibt.

@ supermerlin: hast eh recht, war eh nix gscheites dabei ... :devil: ;)

Saturn
02-12-2004, 11:29
Thanx Lizard :)
Also ich denke mal es wird die Nixon Platinium werden nächstes Jahr... :rolleyes:
Ich wart aber erstmal auf weitere Erfahrungen und daß sich mein Konto wieder erholt...;)

lizard
02-12-2004, 12:18
vielleicht kannst die gabel vorher ausprobieren,
ich persönlich hab z.B. lieber stahlfedern in einer gabel ...

hab mal eine parkplatzrunde mit einer minute IT gedreht ... hat mich nicht vom hocker geworfen ... aber siehe oben!