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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 2004er Z1 Drop-Off I ?



Phil S.
24-03-2005, 23:29
Kennt sich jemand mit dieser Gabel aus?

Beidseits Schraubenfeder, rechts Luftunterstützung. Links oben ETA, rechts unten externe Zugstufen-Verstellung. Nominell 130 mm Federweg.

Mein Problem:
Bei mir federt sie gerade einmal 90 mm.

Ich hab´ jetzt einmal die rechte Feder ausgebaut und links das Ölvolumen so weit abgesenkt, dass die ETA-Kartusche gerade noch bedeckt ist (das sind 140 statt der empfohlenen 155 ml). Mit einem Bar Luft rechts gibt das ein ganz vernünftiges Ansprechen. Mit Müh´ und Not kann ich jetzt 120 mm ´rausquetschen.

Das Ölvolumen (besser der Ölstand) rechts ist 5 cm unter Standrohr-Oberkante bei voll eingefedert. Mit den ml-Angaben von Marzocchi kann ich ja nichts mehr anfangen, weil das Volumen der Feder fehlt.
Der Dämpfer zieht so auch bei heftigem Geschüttel keine Luft.

Die Sache sieht mir ganz vernünftig aus. Habe ich etwas übersehen? Hat wer noch eine Idee?

LG, Phil

fullspeedahead
25-03-2005, 00:05
ich hab zwar die 2004er Drop Off Comp, aber helfen kann ich dir auch nicht.

Hab vor ca. 1 Monat die Gabel auseinander genommen, wieder mit jeweils ca. 160ml Gabelöl befüllt, zugemacht und ois passt.
Find das Problem total komisch, gerade weil die Gabel (besonders die Comp) doch sehr simpel aufgebaut ist.

Und bei mir kann man auch absolut den ganzen Federweg ausnutzen!

Ölvolumen und Vorspannung passen sicher (ich hab a bisserl mehr Öl und ein bisserl weniger Luft), woran das liegen kann, versteh ich auch nicht.

Eine Sinnfrage hab ich: wie unterscheidet sich die Federungscharakteristik einer Gabel, wenn man einmal mehr Öl und weniger Luftvorspannung nimmt und einmal weniger Öl und mehr Luftvorspannung? Wird sie dann progressiver (da mehr Luft) oder kann man das so nicht sagen?


Sorry, dass ich nicht helfen kann (hätt mich allerdings auch gewundert wenn ich DIR in einer technischen Frage Auskunft geben könnte).

Da wurd was gepostet, wird aber für dich keine Neuigkeiten beinhalten: http://nyx.at/bikeboard/Board/showthread.php?s=&threadid=27768

Fuxl
25-03-2005, 07:57
hmm was kanns da haben?
normalerweise wennst a ferder rausgibts müssts ja viel zu weich sein.
nachdemst dei spv gabel auch schon modifiziert hast nehm ich nicht an das die druckstufe so viel überdämpft is das nicht passt. ansprchen passt auch hast geschrieben also kanns buchsentechnisch auch nicht wirklich was sein......
...keine ahnung.

@fsa: mehr öl ergibt mehr progression.
bsp.: du hast zwei idente gabeln. bei einer füllst du soviel öl ein das wenn sie komplett eingefeedert is noch5mm luftpolster über dem öl zum oberen deckel des standrohres is. und bei der anderen bleiben 50mm luft zum deckel. in beiden gabeln is der selbe luftdruck in den kammern.
wenn die gabel ausgefedert is, sind in beiden gabeln recht große luftvolumen. bei 130mm federweg einmal ein luftvolumen von d² x pi/4 x 135, und einmal d² x pi/4 x 180.

das heist bei der größeren füllmenge must du das luftvolumen um das 27fache kompremieren. bei der geringeren füllmenge nur um das 3,6 fache.
beim 27fachen entsteht natürlich ein viel viel größerer druck und somit viel mehr kraft als bei dere 3,6 fachen kompresion.

und das ergbibt dann die progresion!

jetzt alles unklar?

mfg
Fuxl

punkti
25-03-2005, 08:12
hmmm... zu harte federn!?!? vielleicht liegts daran!?

Phil S.
25-03-2005, 09:05
Gibt´s von Marzocchi verschiedene Federn?

Kann man die (obere, lange) Feder von der ETA-Kartusche abnehmen?
Die obere Verschluss-Schraube ist mit einer rosaroten, vierkantigen Mutter auf der Kolbenstange vom ETA gekontert. Die wäre das Einzige, wo man zum Abschrauben der Verschluss-Schraube (zugleich oberer Federteller) gegenhalten kann. Ich fürchte aber, dass die das nicht aushalten wird.

Der Link mit den 40 mm unter der Oberkante war mir schon eine Hilfe!

LG, Phil

punkti
25-03-2005, 09:17
es gitb verschiedene federn! wie schwer bist du?? normalerweise gehn die originalen bei so ca 70kg!?

achja, die ölvolumina sind immer ohne! feder angegeben!! bei der eta-kartusche nicht zu viel öl raus geben sonst saugt die mal luft und dann funktioniert das eta nichtmehr richtig!!

der andi
25-03-2005, 10:40
Original geschrieben von punkti
achja, die ölvolumina sind immer ohne! feder angegeben!! bei der eta-kartusche nicht zu viel öl raus geben sonst saugt die mal luft und dann funktioniert das eta nichtmehr richtig!!

genau :rolleyes: :D

Supermerlin
25-03-2005, 11:33
@ Phil S.:

also ich hab die 2004er Z1 Freeride (hat auch ein Airassist) und scheint mir im Prinzip ähnlich zu sein. Ich hab noch nicht viel gespielt - auch erst eine Ausfahrt hinter mir und hab gerade nachgemessen.

Ich nutze momentan 110 mm bei ca.0,7 bar Luftdruck im Airassist und die 20 mm heb ich mir fürs richtige Krachen auf.

Es scheint mir das da einer zu leicht ist :D (und ich bins sicher nicht)

lg, Supermerlin

Samuel L.
25-03-2005, 11:51
Hi!

Ich hab auch die 2004er Z1 Drop-Off I.
Hab meine noch nicht zerlegt und kann dir in sachen Feder-Ausbau, Feder-Weglassen und Ölstand nicht helfen, aber mein problem war, das sie mir zu Beginn zu weich war und da wollt ich stärkere Federn reinmachen - geht aber nicht, sind Einheitsfedern auf Grund der Luftunterstützung!!

@ nur 90mm Federweg :confused:

würd mich auch interessieren was der Grund ist, sag bescheid wennst was genaueres weißt!

punkti
25-03-2005, 17:15
Original geschrieben von Samuel L.
.. Beginn zu weich war und da wollt ich stärkere Federn reinmachen - geht aber nicht, sind Einheitsfedern auf Grund der Luftunterstützung!!

von wem hast du das?? von marzocchi gibt es für alle federn weiche und harte, für die 130mm gabeln gibt es sie wie sand am meer! schau nur mal auf ebay oder ähnlichem!!
das air assist heißt ja nur, das der freibleibende luftraum zwischen öl und deckel des tauchrohres unter druck gesetzt werden kann! da ist einfach ein ventil im deckel drin, federn kannst du natürlich tauschen!!


im grunde kann man nämlich aus jeder zocchi eine luftgabel machen!! passenden deckel mit luftventil raufschrauben und schon ists fertig!!

Phil S.
25-03-2005, 19:20
Weil´s hier einige interessiert:

Fahrbereit wieg´ ich 85 Kilo

Ich habe heute mit Trendsport (Zocchi-Importeur) telefoniert. Der André aus der Werkstatt hat auch keine andere Möglichkeit als zu viel Öl oder zu wenig Gewicht gewusst. Zu wenig Gas geben wollte er mir anscheinend nicht unterstellen.

Jetzt werde ich mir einmal den weichen Federsatz bestellen.

Noch einmal die Frage:
Hat wer eine Idee, wie man die lange Feder aus der ETA-Kartusche heraus bekommt?

LG, Phil

Phil S.
26-03-2005, 14:29
Nach einer Nachtschicht hab´ ich jetzt die Feder herausbekommen ohne die Kontermutter zu zerstören.

Bis zum Eintrudeln der neuen Federn werd´ ich noch mit verschiedenen Öl-Viskositäten und -Mengen experimentieren.

LG, Phil

fullspeedahead
26-03-2005, 14:40
Original geschrieben von Fuxl
hmm was kanns da haben?
normalerweise wennst a ferder rausgibts müssts ja viel zu weich sein.
nachdemst dei spv gabel auch schon modifiziert hast nehm ich nicht an das die druckstufe so viel überdämpft is das nicht passt. ansprchen passt auch hast geschrieben also kanns buchsentechnisch auch nicht wirklich was sein......
...keine ahnung.

@fsa: mehr öl ergibt mehr progression.
bsp.: du hast zwei idente gabeln. bei einer füllst du soviel öl ein das wenn sie komplett eingefeedert is noch5mm luftpolster über dem öl zum oberen deckel des standrohres is. und bei der anderen bleiben 50mm luft zum deckel. in beiden gabeln is der selbe luftdruck in den kammern.
wenn die gabel ausgefedert is, sind in beiden gabeln recht große luftvolumen. bei 130mm federweg einmal ein luftvolumen von d² x pi/4 x 135, und einmal d² x pi/4 x 180.

das heist bei der größeren füllmenge must du das luftvolumen um das 27fache kompremieren. bei der geringeren füllmenge nur um das 3,6 fache.
beim 27fachen entsteht natürlich ein viel viel größerer druck und somit viel mehr kraft als bei dere 3,6 fachen kompresion.

und das ergbibt dann die progresion!

jetzt alles unklar?

mfg
Fuxl
nein, danke, habs kapiert!
(darfst stolz auf dich sein, eine Erklärung abgegeben zu haben, die sogar ich verstehe) :D

@Phil S.: ich hab übrigens beim Öltausch 5er statt dem normalen 7,5er Gabelöl reingegeben und bereue es keine Sekunde!
Ich mag diese ganze überdämpfte Scheiße nicht (bin durch meine SID geschädigt) und freu mich eigentlich darüber, dass sie jetzt noch schneller arbeitet.
Ob man mit dem Setup schneller ist glaub ich nicht, aber ich mag einfach die Charakteristik so mehr!

der andi
27-03-2005, 13:04
Original geschrieben von Phil S.
Nach einer Nachtschicht hab´ ich jetzt die Feder herausbekommen ohne die Kontermutter zu zerstören.

Bis zum Eintrudeln der neuen Federn werd´ ich noch mit verschiedenen Öl-Viskositäten und -Mengen experimentieren.

LG, Phil

bitte wie ? hab mir das auch schonmal länger angesehen , aber keine zerstörungsfreie möglichkeit gefunden :D :s:
erklärung wär toll !

Phil S.
27-03-2005, 17:34
Die Verschluss-Schraube sitzt mit Gewinde auf der Kolbenstange der ETA-Kartusche, ist da mit einer roten Vierkant-Alumutter gekontert.

Die habe ich mit einem 10er Gaberl gelöst, ans untere Ende des Gewindes gedreht und dann zum Gegenhalten verwendet.

Gaberl unten, 21er Nuss oben, beim ersten Versuch hat mich der Mut verlassen.
Der André von Trendsport hat aber gemeint, "Des geht scho!". Also hab´ ich mich doch getraut, fester hinzulangen, und dann hat sich´s gerührt.

Heute hatte ich wieder eine Nachtschicht, weil Stand- und Tauchrohre auf den letzten vier Zentimetern des Federwegs aneinander gerieben haben. Der unterste Bereich der Tauchrohre war innen nicht sauber ausgearbeitet, da waren noch Zunder vom Guss und andere Unebenheiten.
Das hässliche Geräusch war nur beim Durchbewegen ohne Federn zu bemerken, wennst beim Fahren in diese Federwegs-Bereiche kommst, hast meist was Anderes zu tun.
Jetzt läuft aber alles seidenweich, selbst wenn man das Stethoskop hinhält.

LG, Phil

fullspeedahead
27-03-2005, 20:02
Des find ich aber oag! Federt sie jetzt endlich auch wieder gut auf den letzten Centimetern?

Phil S.
27-03-2005, 21:24
Hab´ sie gerade wieder eingebaut. Die ersten Trockentests sind viel versprechend. Jetzt musste wieder mehr Öl und mehr Luft hinein, sonst haut sie durch.
Die rechte Feder lasse ich trotzdem für die ersten Fahrtests noch heraußen.

Jetzt ist zwar anderes Öl drinnen, auf der Dämpferseite aber sogar mit höherer Viskosität. Es kann also sein, dass die Gabel ganz einfach gezwickt hat.

LG, Phil

Phil S.
28-03-2005, 22:13
Der erste Gabel-Test und der erste Überschlag des Jahres liegen hinter mir.

Das Setup passt, so lasse ich es erst einmal.

LG, Phil

Supermerlin
28-03-2005, 23:55
:D Bilder gibts ja vermutlich keine - oder ? :D

lg, Supermerlin - nicht von der Gabel, sondern vom Überschlag :p

Phil S.
29-03-2005, 13:39
War ja nur eine Testfahrt. Da bleibt das Kamera-Team zu Hause.

LG, Phil

Supermerlin
24-05-2005, 10:31
Eine Frage hätte ich noch:

Bei meiner 2004er MZ Z1 Freeride sind jetzt schon ein paar 100 km drauf - und teilweise wurde Sie jetzt auch schon sehr grob bewegt (keine Sorge - Sie ist immer noch ein ganzes Stück ohne Risse).

Aber mir ist aufgefallen, so sehr ich mich auch bemühe, momentan komme ich nicht über 115 mm Federweg hinaus, was mich zu dem Schluß kommen läßt, daß da möglicherweise ein ähnliches Problem vorliegt wie bei Deiner Gabel.

Daher würde mich interessieren wie (mit welchen Werkzeugen) Du die Stand- und Tauchrohre "gesäubert" hast.

lg, Supermerlin

Phil S.
24-05-2005, 12:45
Das waren kleine Korund-Scheiben und Gummi-gebundene Polier-Scheiben (Durchmesser etwa 2 cm) aus der Zahntechnik-Lade, eingespannt in ein schlankes Bohrgerät, das mit seinem Vorderteil durch die Schraubenlöcher unten an den Tauchrohren passt. Die Schleifkörper hab´ ich mit Schaft voran von oben in die Tauchrohre geworfen, den Schaft durchs Schraubenloch gekitzelt und dann von außen ins Futter gespannt. Schleifkörper innen, Bohrgerät außen unten am Tauchrohr. Schaft und schlanker Teil des "Dental-Dremels" ermöglichten eine axiale Bewegungsfreiheit von etwa 10 cm.
Die Stellen, wo es gezwickt hat, waren etwa in den unteren 6-7 cm.

Das war halt das spontane, nächtliche Gebastel. Edel wäre es mit einem passenden Fräser, oben und unten im Tauchrohr zentriert. So, wie auch die Buchsensitze gearbeitet werden. So, wie es Marzocchi auch bis ganz runter machen müsste, es aber nicht tut. Lässig mediterran halt!

Von den Standrohren habe ich nichts weggearbeitet. Die wären zwar viel leichter zu erreichen, die schöne schwarze Oberfläche war für mich aber psychisch unantastbar. Außerdem war ich mir nicht sicher, wie weit hinauf ich sie hätte beschleifen müssen, und dann wäre ich womöglich in den Kontaktbereich zu den Buchsen gekommen.

Die richtig lästige Arbeit war aber die gründliche Reinigung vor jedem Zusammenbau, um Buchsen und Dichtungen nicht zu beschädigen. Nach ungefähr zehn Anläufen hat´s dann gepasst.

Jetzt fährt meine Z1 schon etwa 500 km, stabil und äußerst kultiviert, im Vergleich zur eher rüpelhaften Minute im anderen Radl. Bin schon auf den ersten Ölwechsel neugierig!

LG, Phil

Supermerlin
24-05-2005, 13:27
Ein Zahnarzt oder Zahntechniker müßte man halt sein - mit einem Dremel wird man da vermutlich nicht viel erreichen.

Na - werd ich mir was einfallen lassen müssen, wenn wirklich wo was zwicken sollte.

lg, Supermerlin

Tyrolens
24-05-2005, 14:22
Eine Frage hätte ich noch:

Bei meiner 2004er MZ Z1 Freeride sind jetzt schon ein paar 100 km drauf - und teilweise wurde Sie jetzt auch schon sehr grob bewegt (keine Sorge - Sie ist immer noch ein ganzes Stück ohne Risse).

Aber mir ist aufgefallen, so sehr ich mich auch bemühe, momentan komme ich nicht über 115 mm Federweg hinaus, was mich zu dem Schluß kommen läßt, daß da möglicherweise ein ähnliches Problem vorliegt wie bei Deiner Gabel.

Daher würde mich interessieren wie (mit welchen Werkzeugen) Du die Stand- und Tauchrohre "gesäubert" hast.

lg, Supermerlin


Den Minimalölstand hast du schon drinnen?

Supermerlin
24-05-2005, 14:47
Hab bis dato noch gar nix geschraubt an der Gabel, aber ich wollt mal einfach für alle Fälle gerüstet sein. Da ich schon eine MX Comp Eta besitze, wo ich mich ganz viel mit dem Ölvolumen zwecks Progressivität gespielt habe, kenne ich diese Thema bei MZ nur zu gut - werde also auch dieses austesten, bevor es ans eingemachte geht.

Danke trozdem für den Tip.

lg, Supermerlin

Tyrolens
24-05-2005, 15:07
Üblicherweise ist zu viel Öl drinnen. Meine Z1 brachte ich jedenfalls gelegentlich (bei sehr steilen Abfahrten) bis zum Anschlag. Allerdings tat sie das MZ typisch sehr sanft und kaum spürbar.

Wie bist du denn sonst mit der Z1 zufrieden? Ich meine, wegen der Geometrieänderung, dem hohen Gewicht, usw.

Supermerlin
24-05-2005, 15:57
Der ETS-X 70 ist ja freigegeben für 130 mm Federweg an der Federgabel. Die Einbauhöhe ist dabei geringfügig höher als bei der Fox-Gabel die auf der Homepage bei RM eingebaut wird.

Hinsichtlich Geometrie hat sich nichts zum schlechteren verlagert, geht nach wie vor sehr gut bergauf, können Dir sicher einige Leute hier im BB bestätigen.

Und vom Federn her ist das die feinste Gabel die ich bis jetzt bewegt habe. Es geht halt nichts über eine Federgabel mit Stahlfedern. Sehr feinfühliges Ansprechen und eine super Progressivität gegen Ende des Federweges (bei mir im Moment sogar noch ein bisserl zu Progressiv, weil 15 mm derweilen noch ungenützt bleiben.)

Gewicht ist mir wurscht, hab momentan 14,75 kg Bikegewicht und wird jetzt noch einmal deutlich nach oben korrigiert wegen geänderter Bereifung (Maxxis Minion DH in 2,5 Zoll) - ca. 1,2 bis 1,4 kg mehr. Dann hat es halt ca. 16 kg.
Aber bergauf gehöre ich eh immer zu den langsamsten - da kommts dann auf nocheinmal eine Minute auch nicht mehr an, hauptsache ich habe meinen Spaß bergab.

Und letztendlich ist es doch ein Freerider geworden :D

lg, Supermerlin

Phil S.
24-05-2005, 17:40
Üblicherweise ist zu viel Öl drinnen. Meine Z1 brachte ich jedenfalls gelegentlich (bei sehr steilen Abfahrten) bis zum Anschlag. Allerdings tat sie das MZ typisch sehr sanft und kaum spürbar.

Also wenn meine Z1 einmal bis zum Ende kommt, knallt´s. Nicht verwunderlich, sie hat keine Elastomere als Endanschlag drinnen. Vielleicht ist Marzocchi deswegen großzügig mit Ölmenge (Progression) und Vorspannung. Ein Zentimeter fehlender Federweg fällt kaum auf. Einen metallischen Durchschlag merkt jeder.

LG, Phil

Supermerlin
24-05-2005, 17:55
Doch - mir fällt das auf - ich hab so einen kleinen Kabelbinder am rechten Holm, der verrät mir, wie weit die Gabel so einfedert und der wird viel beäugt von mir. :)

lg, Supermerlin

Phil S.
24-05-2005, 18:33
Und letztendlich ist es doch ein Freerider geworden :D
lg, Supermerlin

Genau. 2.4er Patschen auf Felgen mit 25 mm Maulweite, Z1 und 67° Lenkkopfwinkel. Was sind schon 2 Kilo mehr am Radl? Zum Gewicht sparen lasse ich meine Uhr zu Hause. Bergauf kann es ruhig ein Bisserl anstrengender sein. Bergab gibt´s dann die Belohnung. Das oder nervöses Gehoppel auf elf Kilo mit Minimalgabel und Asphaltschneidern.

Klare Sache, oder?

@ Kabelbinder:
Bist halt ein Tüftler. Am Dreck sieht man´s aber auch.

LG, Phil

der andi
24-05-2005, 19:01
geänderter Bereifung (Maxxis Minion DH in 2,5 Zoll) - ca. 1,2 bis 1,4 kg mehr

wird sich eher so in richtung 2kg mehr bewegen ;)
des stückl minion dh hat ca. 1kg ( eher mehr :f: )

dafür gibts aber keine snakebites mehr :D

Supermerlin
24-05-2005, 19:04
Glaub ich nicht - fahre ja jetzt auch schon recht vernünftige Reifen wo keiner unter 650 Gramm wiegt.

lg, Supermerlin

der andi
24-05-2005, 19:10
maxxis hp (http://www.maxxis.com/products/bicycle/product_detail.asp?id=228)
-> 1330g
und haben einmal selbst einen highroller 2,35 dualply abgewogen -> 1,2 kg

Supermerlin
24-05-2005, 19:14
Genau - aber jetzt hab ich ja auch schon 2 Mäntel montiert, sag ma einmal von denen hat jeder 650 gr (das kann ich noch abwiegen - vermutlich sind sie eh schwerer).

Der Maxxis hat 1330 gr.

1330 - 650 = 680 gr.

Da es 2 Mäntel sind die getauscht werden ==> 2 x 680 gr = 1,36 kg

Und vorher hab ich geschrieben: 1,2 bis 1,4 kg - habs also eigentlich ganz gut getroffen - Bike wird also 1,4 kg schwerer :)

lg, Supermerlin

der andi
24-05-2005, 19:18
asooo, dachte du meintest das reine reifengewicht....

brauch heut ein bissl länger ;) :D

Tyrolens
25-05-2005, 10:02
Genau. 2.4er Patschen auf Felgen mit 25 mm Maulweite, Z1 und 67° Lenkkopfwinkel. Was sind schon 2 Kilo mehr am Radl? Zum Gewicht sparen lasse ich meine Uhr zu Hause. Bergauf kann es ruhig ein Bisserl anstrengender sein. Bergab gibt´s dann die Belohnung. Das oder nervöses Gehoppel auf elf Kilo mit Minimalgabel und Asphaltschneidern.

Klare Sache, oder?



So klar nicht. Habe nämlich gerade vom 67,5er Lenkwinkel auf einen 69er umgerüstet und von einem Gesamtgewicht von knapp unter 15 kg auf eines von knapp unter 14 kg. Die Reifen wiegen aber noch immer 850 g pro Stück :D

War erstaunlich, dass ich mit dem 67er Lenwinkel überhaupt nicht zurecht kam...

Phil S.
25-05-2005, 11:01
War erstaunlich, dass ich mit dem 67er Lenwinkel überhaupt nicht zurecht kam...

Inwiefern?

LG, Phil

Tyrolens
25-05-2005, 12:11
Inwiefern?

LG, Phil


Durch den flachen Lenkwinkel war das Radl im Geschwindigkeitsbereich von ca. 10 bis 20 km/h etwas träge. In die Kurven fuhr es nur mit spürbaren Druck auf den Lenker. Mit 1, 2 cm mehr Sag war dieser Zustand verschwunden. Jetzt, mit der kürzeren Gabel kippt das Radl quasi von selbst in die Kurve. Bei höheren Geschwindigkeiten wird's jetzt allerdings etwas nervöser sein. Ebenso wenn's steil wird (eigentlich eh von Vorteil).

Supermerlin
26-05-2005, 15:50
So - hab jetzt einmal ein bisserl mit meiner Z1 Freeride herumgespielt (alles ohne zerlegen :) ). Habe als erstes einmal die ganze Luft aus dem Airassist herausgelassen und dann das Ventil offen gelassen (einfach den Adapter den man für die Z1 braucht ohne Pumpe aufschrauben und schon ist das Ventil die ganze Zeit offen)

Wenn ich mich jetzt mit meinem ganzen Gewicht flott auf den Lenker stütze schaffe ich tatsächlich die 130 mm Federweg die die Gabel auch haben soll. Kein Kratzen, kein Schaben kein sonstiges Geräusch das nicht sein sollte.

Daraus ziehe ich folgenden Schluß:
Meine Gabel hat ein zu hohes Ölvolumen eingefüllt. Denn wenn ich das Airassist nicht oder nur ganz wenig aufpumpe wird sie am Ende immer noch so stark progressiv, daß ich nur maximal 115 mm Federweg nutze. Schade um die restlichen 15 mm.

Hurra - endlich wieder was zum Tüfteln. Ist aber aus meiner Sicht eh erforderlich jetzt einmal einen ersten Ölwechsel der Gabel durchzuführen. Da kann man sich dann gleich einmal mit der Ölmenge spielen.

lg, Supermerlin

Supermerlin
26-05-2005, 15:56
Hab ich noch vergessen:

Wenn ich allerdings ohne Luft im Airassist fahre dann hab ich trozdem nicht den Federweg den die Gabel haben sollte, gleichzeitig aber einen SAG von um die 40 bi 50 mm. Das ist mir persönlich zu viel.

lg, Supermerlin

Phil S.
29-05-2005, 14:48
Klingt nach zu viel Öl.

Ob Du bei der Methode mit vollem Körpergewicht das Kratzen warnehmen kannst? Beim Ölwechsel kannst Du es ja dann ohne Federn probieren. Da spürst sicher, ob die Gabel bis zum Ende des Federweges frei ist, oder doch zwickt.

Ich habe bei meiner übrigens so lange geschliffen, bis sie nicht nur bei rein axialer Belastung sauber lief, sondern auch bei einer gewissen Biege- bzw. Torsionslast.
Ich bin schon auf den Ölwechsel gespannt, der wird aber wohl erst im Herbst stattfinden.

LG, Phil

Flex
29-05-2005, 15:18
Der Maxxis hat 1330 gr.

der minion in 2,7" wiegt 1330gr.

der 2,5er wiegt bissal unter 1200gr!!!!!

Supermerlin
29-05-2005, 15:49
Soll mir nur recht sein,

lg, Supermerlin