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Matthias
30-08-2005, 18:37
Erneut Selbstmord eines Assistenzsoldaten
Im Burgenland hat wieder ein Assistenzsoldat Selbstmord begangen. Der 22-jährige Steirer erschoss sich Montagnachmittag in Deutschkreutz. Das Motiv für den Selbstmord ist unklar.

Mit Sturmgewehr erschossen
Nach Angaben des Militärkommandos Burgenland hat sich der 22-jährige Rekrut aus der Steiermark gegen 14.30 Uhr bei Deutschkreutz (Bezirk Oberpullendorf) mit seinem Sturmgewehr erschossen. Tragisches Detail: Der Heeresangehörige hätte den Einsatz am Dienstag beendet.


Seit Juli im Assistenzeinsatz
Zu der Tat kam es während des Dienstes nahe des Zugsgefechtsstandes "Pandurenkeller" in Deutschkreutz. Der 22-Jährige, Angehöriger des Artillerieregiments 1 aus Feldbach, befand sich seit dem 14. Juli im Assistenzeinsatz.


Hintergründe unklar
Am Unfallort führten Beamte des Landespolizeikommandos Burgenland Erhebungen durch. Das Militärkommando Burgenland hat eine Untersuchungskommission eingesetzt. Über Gründe für die Tat wurde zunächst nichts bekannt.

Zuletzt war es im Burgenland in der Nacht auf den 27. April zu einem Selbstmord im Assistenzeinsatz gekommen. Damals erschoss sich ein 18-jähriger Rekrut während seines Dienstes in der Nähe seines Postens im Bereich Rattersdorf-Liebing (Bezirk Oberpullendorf) mit seinem Sturmgewehr.
Quelle: burgenland.orf.at (http://burgenland.orf.at/stories/54661/)


Tragisches Detail am Rande: es ist mein Nachbar (gewesen)! :eek::(:f:

So ganz unklar sind die Hintergründe - aus meiner Sicht - nicht. Aber egal! Bin ziemlich sprachlos...:(:(

Hannibal Smith
30-08-2005, 18:43
Jetzt weis ich auch warum bei der Stellung gefragt wird ob man schon mal Selbstmordgedanken hatte :f: .

Immer wieder traurig zu hören wenn sich junge Leute das Leben nehmen. Der Grund dafür, bleibt aber in den meisten Fällen unklar.

tofferl
30-08-2005, 21:55
habs a scho glesn, unglaublich sowas.
der letzte der sich im burgenland erschossen hat is mit mir früher in die klasse gangen und war a freund von mir.
wie oft muss das noch passieren bis die deppen endlich merken dass ma keine 18 jährigen allein mit an sturmgewehr irgendwo hinstellt...

m0le
30-08-2005, 22:09
Oida Schwede :eek: Bin ich froh das ich nicht zum BH gehen werde! Ich glaub ich wäre der näxte der sich die Kugel gibt, wenn ich nicht Amok lauf! :rolleyes:

Ich bin noch immer der Ansicht das das BH ne überflüssige Investition is! Wenn uns wer angreift überrennt uns der eh zwischen Frühstück und Mittagessen. :(

Komote
30-08-2005, 22:21
...Ich bin noch immer der Ansicht das das BH ne überflüssige Investition is! Wenn uns wer angreift überrennt uns der eh zwischen Frühstück und Mittagessen. http://nyx.at/bikeboard/Board/images/smilies/frown.gif
naja, aktuelles beispiel: schau in die hochwassergebiete, für solche sachen sinds dann wieder gut genug.

tofferl
30-08-2005, 22:23
naja, aktuelles beispiel: schau in die hochwassergebiete, für solche sachen sinds dann wieder gut genug.

und zum schutzwall aufbaun braucht ma a sturmgewehr?

Komote
30-08-2005, 22:26
und zum schutzwall aufbaun braucht ma a sturmgewehr?nein braucht man nicht:rolleyes: aber z.b pioniergeräte....jetzt kannst sagen ,das geht mit gelb bemalten baumaschinen auch, hast eh recht.

aber ich will da jetzt keine BH-diskussion anzetteln, wollte halt nur aufzeigen, dass das bundesheer ja doch für irgendwas gut ist.

m0le
30-08-2005, 22:38
aber ich will da jetzt keine BH-diskussion anzetteln, wollte halt nur aufzeigen, dass das bundesheer ja doch für irgendwas gut ist.

Ok ich hab mich falsch ausgedrückt! Ich meinte die 6 monate Grundwehrdienst! Ein Berufsheer is sicher net schlecht! Aber schluss damit!

deusmagnus
30-08-2005, 22:43
aber fürs aufgreifen von illegalen an der grenze brauchens des stg. hab als junger auch immer dacht weg damit aber es gibt aufgaben für die es gut ist muss nicht immer der krieg sein sondern immer da eingesetzt werden wo es sinnvoll ist.

m0le
30-08-2005, 22:49
aber fürs aufgreifen von illegalen an der grenze brauchens des stg. hab als junger auch immer dacht weg damit aber es gibt aufgaben für die es gut ist muss nicht immer der krieg sein sondern immer da eingesetzt werden wo es sinnvoll ist.
Des wegen meinte ich ja das ein Berufsheer sicher nicht schlecht is, aber nen 18jährigen mitten in der nacht mitten der der pampa stehen lassen und aufpassen das keine flüchtlinge rüberrennen

tofferl
30-08-2005, 22:57
Des wegen meinte ich ja das ein Berufsheer sicher nicht schlecht is, aber nen 18jährigen mitten in der nacht mitten der der pampa stehen lassen und aufpassen das keine flüchtlinge rüberrennen

ein berufsheer macht sicher sinn, sowohl als katastrophenschutz als auch als grenzsicherung. aber kinder dahinstellen is was anderes als leute mit gscheiter ausbildung.

Mr.T
30-08-2005, 23:00
wie oft muss das noch passieren bis die deppen endlich merken dass ma keine 18 jährigen allein mit an sturmgewehr irgendwo hinstellt...

ich finde es wäre auch g'scheiter, den 18jährigen keinen führerschein zu geben. weil es bringen sich (und viele andere dazu) viel mehr im autoverkehr um. und das nicht in selbstmordabsicht.
andererseits, wenn sich jemand das leben nehmen will, dann sind ihm alle mittel recht. egal ob 18 oder 80 ... [und österreich nimmt leider immer noch einen der spitzenplätz in der internationalen selbstmordstatistik ein. und nicht erst seit den grenzeinsätzen des bundesheers.]

mankra
30-08-2005, 23:00
Die Ausbildung bekommst aber auch net übernacht.
Zuerst steht auch jedes Berufsoldat am Beginn seiner Ausbildung.

War selber beim Heer, hat mir nicht getaugt, aber egal wie beschießen, dauert nach 7-8 Monaten ist der Sch.. vorbei, also kein Grund sich selbst um die Ecke zu bringen.

Mr.T
30-08-2005, 23:08
Des wegen meinte ich ja das ein Berufsheer sicher nicht schlecht is, aber nen 18jährigen mitten in der nacht mitten der der pampa stehen lassen und aufpassen das keine flüchtlinge rüberrennen

der sich nun erschossen hat war 22 jahre und hat das um 14:30, also am nachmittag getan. und wäre in ein paar tagen ohnehin abgezogen worden (und wahrscheinlich ende september abgerüstet)

der.bub
30-08-2005, 23:23
wenn das ganze mitn berufsheer gmacht wird is es nicht leistbar (müsste sich dann was mitn gehalt ändern)!!
das ist ein einsatz dH gehalt ist doppelt!!
als GWD bekommst ja auch an der grenze mehr (einsatz waren bei mir pro tag 7,50).

war mitn heer beim hochwasser vor ein paar jahren. da waren eine menge leute froh das es das heer gibt, und kaum ist es vorbei und alles erledigt schimpfens wieder, wer braucht das heer, schei* flugzeuge usw...


jedenfalls ich hatte beim heer eine menge spaß und es war zu 97% recht lustig bei uns in der gruppe! bei der ABA genauso wie dann später in der restlichen zeit.

alkfred
30-08-2005, 23:27
bitte fangt´s net schon wieder so a bundesheer-diskussion an, des führt doch zu nix :rolleyes::zzzz:

Matthias
31-08-2005, 06:43
der sich nun erschossen hat war 22 jahre und hat das um 14:30, also am nachmittag getan. und wäre in ein paar tagen ohnehin abgezogen worden (und wahrscheinlich ende september abgerüstet)So, nachdem nun das erste :confused: vorbei ist, mal meine Meinung dazu bzw. einige Fakten:
Der betreffende hatte schon eine einschlägige Vorgeschichte, die ganz offensichtlich eine Neigung zum Selbstmord hervorrufen kann.
Als Säugling von der Mutter weggelegt, keinen Kontakt mehr jahrlang zu ihr gehabt. Mutter hat getrunken, Vater gab's zwar auf dem Papier, aber auch nicht mehr. Die Eltern sind dann trotzdem hie und da bei ihm aufgetaucht, da gab's immer wieder ärgste Reibereien - hörbar bis in die Nachbarschaft!
Der letzte Besuch vor einige Wochen dürfte das Fass zum Überlaufen gebracht haben.
Aufgewachsen bei den Großeltern, die beide vor 3 bzw. 2 Jahren gestorben sind. Seinen geliebten Dalmatinerhund mußte er aufgrund des BH einschläfern lassen, da er niemanden hatte, der diesen versorgt. Das hat ihn hart, sehr hart - wie er mir mal sagte - getroffen. Leider war der Hund auch ziemlich aggressiv gegenüber Fremden/Nachbarn - wir mußten den Maschendrahtzaun zw. unserem und ihrem Grundstück massiv verstärken, weil ma auch einen Hund haben, der mit dem anderen quasi Schnauze an Schnauze wohnte und mehrfach sich einen Weg zu uns gebahnt hatte - somit fiel auch eine nachbarschaftliche Betreuung für den Hund aus. Somit auf sich alleine - und zwar vollkommen - gestellt gewesen, da er sonst keine Verwandte in der Nähe hatte.

Schulisch auch nicht besonders gut gegangen, mit Ach & Krach die HAK-Matura an der BHAK FB gemacht, mit 21 Jahren oder 2 Schulstufen-WHs zzgl. 2-maligem Maturaantritts.

Er entwickelte sind in den letzten Jahren - seitdem er den Führerschein gemacht hat mit 18 - zu einem ziemlichen Autofanat. Die Karre war das ein und alles. Möglichweise hatte er wieder mal einen Schaden am Auto, bei der Fahrweise kein Wunder - das ist aber jetzt nur Spekulation.

Jedenfalls dürfte seine Lage ziemlich aussichtslos gewesen sein, denn er hatte ein Haus (!) zu erhalten, keine Arbeit (mehrfach beworben, aber aus welchem Grund auch immer - möglicherweise den schulischen Noten - keine Anstellung gefunden), keine Kindheit.
Und die Gelegenheit, mit einem scharfen Sturmgewehr in der Hand sich das Leben zu nehmen, die hat er offensichtlich wahrgenommen.

Zur Rolle des BH aus meiner Sicht:
Ein (Heeres-)psychologe bei der Musterung hätte die Gefahr oder die potenielle Gefährdung, die ja jeder - so glaube ich - aufgrund des obig geposteten kurzen Lebensberichts nachvollziehen kann, erkennen müssen. Ich meine, sowas dürfte/müßte/sollte zu den Kernaufgaben eines Heerespsychologen gehören. Selbst eine Laie sieht hier schon eine potentielle Gefährdung - sojemanden stelle ich dann doch net an die Grenze mit einem Sturmgewehr in der Hand!:rolleyes:

Die Diskussion Pro/Contra BH will ich hier nicht wieder anzetteln, da es nix bringt. Trotzdem bin ich der Meinung, für die Grenzsicherung sollte man Profis (= Berufsoldaten, spezielles Personal a la Security) heranziehen und nicht GWD, die quasi im Schnellsiedeverfahren an diese doch mitunter psychische schwere Belastung herangeführt werden.
An professionellem Personal (z.B. Berufssoldaten) kann's nicht mangeln, denn wenn Kapazitäten bestehen, um die Leute nach Afghanistan und sonst wo in die Welt zu schicken, aber man selbst für die Grenzsicherung des eigenen Landes Amateure aufstellen muß (das ganze noch per Gesetz verordnet, weil um 10.00€ [oder noch weniger] stellt sich sonst keiner da hin), dann habe ich dafür kein Verständnis.
Warum Österreich nicht schon längste in Berufsheer hat, wo "Profis" am werken sind, ist mir nach wie vor unklar?

Matthias
31-08-2005, 07:06
wenn das ganze mitn berufsheer gmacht wird is es nicht leistbar (müsste sich dann was mitn gehalt ändern)!!
das ist ein einsatz dH gehalt ist doppelt!!
als GWD bekommst ja auch an der grenze mehr (einsatz waren bei mir pro tag 7,50).

war mitn heer beim hochwasser vor ein paar jahren. da waren eine menge leute froh das es das heer gibt, und kaum ist es vorbei und alles erledigt schimpfens wieder, wer braucht das heer, schei* flugzeuge usw...


jedenfalls ich hatte beim heer eine menge spaß und es war zu 97% recht lustig bei uns in der gruppe! bei der ABA genauso wie dann später in der restlichen zeit.Wieso?
Wenn du die Anzahl der Mann im BH verringerst, dafür diese aber professionell schulst und ihnen das notwendige, State of the Art Material zur Verfügung stellst, dann tauscht du quasi Quantität gegen Qualität. Mit gleichem Budget weniger Leute, dafür diese besser ausgestattet und möglichweise besser bezahlt!
Die Frage ist sicherlich, was leistet ein Berufssoldat im Vgl. zu einem GWD bzw. wieviele GWDs kommen von der Leistung her auf 1 Berufssoldat.

Dzt. herrscht scheinbar die Philosophie, Quanität vor Qualität, also viel Personal, das - im internationelen Vergleich - mit schlechtem Kampfmaterial (ganz allgemein bezogen) ausgestattet ist.

Hubsi
31-08-2005, 07:07
Also ich muß mich da Mr. T. anschließen.

Und zum Heerespsychologen würd ich gern sagen:

Heißt es nicht immer: Leuten denen es so schlecht ergangen ist soll man einen geregelten Lebensablauf vorzeigen und die Möglichkeit geben etwas verantwortungsvolles zu tun?

So hart es klingt aber wenn jemand die Absicht hat sich umzubringen ist mir lieber er erschießt sich als er versucht es anderweitig wo andere in Mitleidenschaft gezogen werden. z.B.: im Straßenverkehr. :(

Zu den Profis und zum Berufsheer: Profis kosten im Vergleich zum Rekruten mindestens das 5-fache, außerdem kann man die Zahl nicht verringern da dann auch für Katastropheneinsätze zu wenig wären.
Und nur so zum Nachdenken: was glaubt Ihr wer dann da hingeht?
Dazu möcht ich noch einen guten Freund von mir zitieren:
In jedem Land gibts eine Armee, und bei uns ist es mir lieber wenns unsere eigene ist!

Matthias
31-08-2005, 07:14
Zu den Profis und zum Berufsheer: Profis kosten im Vergleich zum Rekruten mindestens das 5-fache, Glaube ich sofort, denn wenn ich GWD einen Bettellohn (und die knapp 250,00€/Monat kannst du wirklich nicht anders bezeichnen) zahle, habe ich gleiche superhohe %-Werte. 5-fache, klingt ja ur viel, ist aber, wenn ich es ausrechne grade mal um die 1.250€.
Bitte wo ist das viel? :confused:

Leiti
31-08-2005, 07:18
wie oft muss das noch passieren bis die deppen endlich merken dass ma keine 18 jährigen allein mit an sturmgewehr irgendwo hinstellt...

Die letzte Verantwortung trägt immer noch derjenige, der die Absicht hat sich etwas anzutun.

Man kann für jede Aktivität einen Schuldigen suchen - man findet immer wen, ausser sich selbst, wenn man will. Die 18 Jährigen bekommen ja nicht einfach ein StG in die Hand gedrückt und werden danach an die Grenze geschickt.
Da ist schon einiges mehr an Ausbildung dabei - aber beim Zivildienst hast es ja vermutlich nicht mitbekommen.

@mathias:
Bei der Stellung ist der einzige Termin mit einem Psychologen - die hatte er vermutlich schon vor wenigen Jahren. Und ob er da mit der ganzen Wahrheit wie du sie geschildert hast rausgerückt ist?
Das mit seinem Hund wusste er damals noch nicht ...

Somit ist auch der Psychologe nicht schuld. Die einzige Schuld am Selbstmord - sorry für die harten Worte - trägt ER. Mitschuld kann man seinen Eltern einräumen, für deren Verhalten. Aber die Schuld trägt ER daran.

MAKABER aber wahr:
Lieber er erschiesst sich, als fährt mit dem Auto amok und reist unschuldige in den Tod.

Matthias
31-08-2005, 07:24
@mathias:
Bei der Stellung ist der einzige Termin mit einem Psychologen - die hatte er vermutlich schon vor wenigen Jahren. Und ob er da mit der ganzen Wahrheit wie du sie geschildert hast rausgerückt ist?
Das mit seinem Hund wusste er damals noch nicht ...

Somit ist auch der Psychologe nicht schuld. Die einzige Schuld am Selbstmord - sorry für die harten Worte - trägt ER. Mitschuld kann man seinen Eltern einräumen, für deren Verhalten. Aber die Schuld trägt ER daran.

MAKABER aber wahr:
Lieber er erschiesst sich, als fährt mit dem Auto amok und reist unschuldige in den Tod.Klar, trägt er die Verantwortung für seinen Selbstmord, das will ich auch niemandem anders anlasten.
Stellung hatte er natürlich schon mit 18, das liegt eben schon 4 Jahre zurück.:rolleyes:

Fuxl
31-08-2005, 08:02
also angesichts der tatsache das es dienstags vorbeigewesen wäre, und ende septemberwahrscheinlich abgerüstet hätte, nehm ich mal an das es keines wegs die belastung im BH oder grenzeinsatz war sonder das er einfach wirklich quasi noch schnell die gelgenheit genützt hat. ich glaube sowieso das nur die wenigsten wegen dem druck als gwd zum selbstmörder werden, sondern das sie das ganze schon lange vorher "planen" und dann die gelgenheit mit einer waffe in der hand einfach nützen.


auch wenn 1250 als gehalt immer noch nicht viel is, so is es doch das 5 fache eines gwds wie du selber geschrieben hast. und beim grenzeinsatz kannst nicht wirklich jemanden einsparen. es sind auch jetzt nicht alle posten besetzt sondern werden durchrotiert. 2 mann pro posten is auch das minimum.

und mit einem 5tel der leute kann man katastropheneinsätze nur mehr bis zu einem gewissen masse durchführen.

mei meinung
mfg
Fuxl

ricatos
31-08-2005, 08:44
also ich denke schon, dass man mit 1/5 noch genug leute für katastropheneinsätze hat. jetzt sind ja auch nicht alle gwd in den hochwassergebieten, oder? der großteil ist immer noch in der kaserne und versucht die zeit abzusitzen.
es ist sicherlich besser weniger gut ausgebildete profis zu haben als viele die mit gewissen situationen sowieso überfordert sind.

zum glück hab ich es geschafft untauglich zu sein :D

gweep
31-08-2005, 08:57
Beim Bundesheer ist von Kaserne zu Kaserne alles anders. Während ich eigentlich ein recht angenehmes und Lehrreiches leben beim Heer hatte (ABC-Abwehr R&B Gruppe ET 6/96) haben andere nur Sklaventreiberei mit langweiliger Ausbildung, bis gar keine Ausbildung genossen. Darüber zu Diskutieren wie gut es beim Heer ist oder nicht ist immer eine Persönliche erfahrung die zum einen von Ort zu Ort verschieden ist als auch von Charakter zu Charakter. Und Einsamkeit und viele Probleme, niemand zum ausreden, kann einen Menschen schnell in die Tiefe seiner selbstmordgedanken treiben, immerhin bringt man auch andere Leute dazu für einen Gott (den ja noch keiner gesehen hat oder etwas von ihm gemerkt hat) mit einem Flugzeug in ein Hochhaus zu düsen.

Also die Psychologie hat ein großes Spektrum und man kann mit dem Menschen dinge anstellen an die Denkt man normal gar nicht.

Komote
31-08-2005, 09:40
@gweep

sehr gut, ich glaub du hast den nagel auf den kopf getroffen.

Beim Bundesheer ist von Kaserne zu Kaserne alles anders.
nicht nur von kaserne zu kaserne, sondern auch von zug zu zug.

ich habs eigentlich auch recht bequem gehabt, und lässige vorgesetzte, lag aber vielleicht auch an der tätigkeit unseres zuges. trotzdem viele mMn unsinnige sachen aber halt auch recht sinnvolle.

was ich auch nicht missen möcht; nirgendwo sonst kommt man mit leuten aus den unterschiedlichsten schichten zusammen. hat bei uns immer super funktioniert, und in unserer freizeit haben wir auch recht oft gemeinsam was gemacht.

diese diskussion wird sich noch ewig fortsetzen lassen, auf einen gemeinsamen nenner wirst sowieso nie kommen - ist eben ansichtsache.

alkfred
31-08-2005, 09:51
Zur Rolle des BH aus meiner Sicht:
Ein (Heeres-)psychologe bei der Musterung hätte die Gefahr oder die potenielle Gefährdung, die ja jeder - so glaube ich - aufgrund des obig geposteten kurzen Lebensberichts nachvollziehen kann, erkennen müssen. Ich meine, sowas dürfte/müßte/sollte zu den Kernaufgaben eines Heerespsychologen gehören. Selbst eine Laie sieht hier schon eine potentielle Gefährdung - sojemanden stelle ich dann doch net an die Grenze mit einem Sturmgewehr in der Hand!:rolleyes:




nahezu jede psychologische diagnostik beruht auf der bereitschaft zur selbstauskunft der getesteten person.
verschweigt eine person dinge oder verfälscht sie das ergebnis, ist es nicht immer möglich, das zu erkennen.
der background, den du ansprichst, fehlt dem heerespsychologen gänzlich.
dieser hat nur die möglichkeit, anhand seiner standardisierten tests und fragebögen ein urteil zu treffen bzw. bei groben auffälligkeiten im persönlichen gespräch oder mittels projektiver testverfahren mögliche probleme zu erschließen.
wäre es innerhalb eines tages und mit hilfe einer testbatterie so einfach möglich, latente variablen wie siuzidalität zu erkennen, wäre es angebracht, alle östereicher zu so einem testverfahren zu schicken. dann hätten wir keine delinquente, suchtgefährdete etc. mehr...
die schuld auf den heerespsychologen, der die musterung durchgeführ that, zu schieben ist in etwa so, als ob ich den amtsarzt dafür verantwortlich mache, daß jemand mit dem auto alkoholisiert jemanden anderen niederfährt, da schon immer bekannt war, daß der betreffende gern über den durst trinkt und er trotzdem einen führerschein bekommen hat.

roadrunner82
31-08-2005, 10:05
Zum Thema Berufsheer:
Wer geht freiwillig zum Herr um lebenslang Gefreiter oder so zu bleiben? Und was machst mit am einfachen Soldaten der gegen die 50 Jahre geht? Die 5fachen Kosten sind da denk ich zuwenig.

Zum Thema Grenze:
Ich habs net wirklich als große psychische Belastung empfunden. Hab auch kan im Zug bemerkt dens wirklich arg mitgenommen hat. Einer wär sagma amal als bedenklich einzustufen gewesen, aber der is gar net mit auf die Grenze gekommen sondern is daheim in der Kaserne geblieben.
Und wenn da um 1 in der Früh a 2 Meter Lackl entgegen kommt der über dein Kameraden und die fast lacht bist froh wennst a STG in der Hand hast mit demst im Ernstfall zuschlagen kannst. Zum Glück is aber net soweit gekommen. ;)

Mr.T
31-08-2005, 11:27
Ein (Heeres-)psychologe bei der Musterung hätte die Gefahr oder die potenielle Gefährdung, die ja jeder - so glaube ich - aufgrund des obig geposteten kurzen Lebensberichts nachvollziehen kann, erkennen müssen. Ich meine, sowas dürfte/müßte/sollte zu den Kernaufgaben eines Heerespsychologen gehören. Selbst eine Laie sieht hier schon eine potentielle Gefährdung - sojemanden stelle ich dann doch net an die Grenze mit einem Sturmgewehr in der Hand!:rolleyes:


alkfred hat's ja schon auf den punkt gebracht.
die problematik der behandlung von suizidgefährdeten besteht ja nicht nur beim heer (bzw für heerespsychologen, sondern auch für amts/polizeiärzte): der mensch müßte bei akuter suizidgefährdung in eine psychiatrie zwangs-eingewiesen werden. ob nun jedes dahingesagte "dann bring i mi um" so interpretiert werden soll/kann/muß? zweifelsohne bist mit einem aufenthalt in einer psychiatrischen zusätzlich gebranntmarkt.

es gibt sehr viele menschen, die eine ähnliche kindheit verkraften mußten, und nicht auffällig werden. nur, von denen hört man nicht ...
ich lehne mich --- als vollkommener laie --- mal gewaltig aus dem fenster [bildlich(!)] und behaupte, dass die angesagte totale frustrationsvermeidung in der "heutigen" erziehug dazu führt, dass sich menschen aus (für uns) nichtigen gründen (auto hat eine delle, ...) das leben nehmen [oder zu maßlosen aggressionenausbrüchen gegenüber der unmittelbaren umwelt.]




Die Diskussion Pro/Contra BH will ich hier nicht wieder anzetteln, da es nix bringt. Trotzdem bin ich der Meinung, für die Grenzsicherung sollte man Profis (= Berufsoldaten, spezielles Personal a la Security) heranziehen und nicht GWD, die quasi im Schnellsiedeverfahren an diese doch mitunter psychische schwere Belastung herangeführt werden.
An professionellem Personal (z.B. Berufssoldaten) kann's nicht mangeln, denn wenn Kapazitäten bestehen, um die Leute nach Afghanistan und sonst wo in die Welt zu schicken, aber man selbst für die Grenzsicherung des eigenen Landes Amateure aufstellen muß (das ganze noch per Gesetz verordnet, weil um 10.00€ [oder noch weniger] stellt sich sonst keiner da hin), dann habe ich dafür kein Verständnis.
Warum Österreich nicht schon längste in Berufsheer hat, wo "Profis" am werken sind, ist mir nach wie vor unklar?

ich bezweifele, dass der heeresdienst (auch an der grenze) eine schwere psychische belastung darstellt. ich bezweifle weiters, dass mitarbeiter von security-firmen eine derart größere psychische belastbarkeit aufweisen. [abgesehen davon kann man sich fragen, inwieweit das überhaupt "trainierbar" ist.]

die grenzsicherung ist nun mal eine personalintensive angelegenheit. du kannst nicht sagen, rüsten wir einen profi super aus und dann macht er den job von 5 amateuren. wenn das so einfach wäre, dann würden weitaus "professioniellere" armeen als die unsere (mit 3 jahren wehrdienst für männer und zwei jahren für frauen; von der technischen überlegenheit gar nicht zu sprechen) bei der grenzsicherung effektiver sein und keine kilometerlange schutzwälle bauen müssen.

ob für ein berufsheer tatsächlich ausreichend qualifizierte leute zur verfügung stehen (werden)? ich bin da skeptisch (und nicht nur ich)...

zwei militärisch relevante tatsachen haben österreich im letzten jahrhundert in den ruin geführt: die berufsarmee im ständestaat, die dann von der einen, regierenden politischen seite vereinnahmt wurde und nicht zur unterdrückung des bürgerkriegs herangezogen wurde. und der anschluß an eine mächtige militärmaschinerie.

auch wenn heute --- wiederum aus politischem kalkül --- die bedeutung der neutralität und der durch das milizsystem in der gesamten bevölkerung aufgeteilten wehr-aufgaben heruntergespielt wird... in den 70iger bis 90er jahren haben so manche amateuer-verbände sehr professionelle arbeit geleistet, die der von berufseinheiten um nichts nachstand ...

seither hat sich die bedrohungslage in europa geändert, keine frage. ob es die antwort darauf ist, dass österreich tatsächlich auf ein berufsheer spitzen soll, um ("endlich wieder") interational mitmischen zu können (NATO beitritt), oder ob man sich nur deswegen ein berufsheer herbeisehnt, um dem eigenen, ungeliebten heeresdienst zu entgehen ;) ... ob's da nicht andere, bessere alternativen gäbe??

ricatos
31-08-2005, 11:47
es stellt sich aber auch die frage ob die grenzsicherung in diesem ausmaß in einigen jahren noch notwendig ist.
und ein gwd kostet dem staat sicherlich viel mehr als seine 250 euro sold.


ob für ein berufsheer tatsächlich ausreichend qualifizierte leute zur verfügung stehen (werden)? ich bin da skeptisch (und nicht nur ich)...

warum nicht? es gibt ja auch genug leute die zur polizei gehen. ob die nun qualifiziert sind sei dahingestellt, aber wenn ein berufsheer in anderen ländern funktioniert, warum nicht auch bei uns.

Leiti
31-08-2005, 12:44
Am anstrengendsten war am AssE das "Pamela Anderson Homevideo" um 04:00 uhr beim Aufstehen anzusehen zu müssen ;-)

Natürlich gibt es labile Personen - wir hatten einen im Zug - für den suchte man eine andere Aufgabe in der Kaserne, oder eine im Zugsgefechtstand...

Habe die Zeit in mautern bei der lFaL eigentlich auch sehr genossen!

FLAMINGO ole!

Mr.T
31-08-2005, 12:51
es stellt sich aber auch die frage ob die grenzsicherung in diesem ausmaß in einigen jahren noch notwendig ist.
und ein gwd kostet dem staat sicherlich viel mehr als seine 250 euro sold.

das hoffe ich doch, dass die grenzsicherung bald obsolet wird. bald werden ja nicht nur die unmittelbaren nachbarländer sondern auch deren nachbarländer der eu angehören. die frage ist, ob wir dann tatsächlich eine herkömmliche armee brauchen, oder ob nicht eine art thw für katastrophenfälle, + ??? (spezialeinheiten zur "terrorbekämpfung") besser wären.

;) volkswirtschaftliche berechnungen basieren ja nicht nur auf wissenschaftlichen erkenntnissen [bzw. wären die unzureichend].
inwieweit sich eine aufhebung der wehrpflicht auf den arbeitsmarkt, und somit auf die staatskasse auswirkt, darüber läßt sich argumentieren ...



warum nicht? es gibt ja auch genug leute die zur polizei gehen. ob die nun qualifiziert sind sei dahingestellt, aber wenn ein berufsheer in anderen ländern funktioniert, warum nicht auch bei uns.

aber es funktioniert nicht in allen ländern. und so "einfach", wie bei der polizei ist es beim heer nicht. du brauchst aufgrund der physischen anforderungen (die ein großteil der aspiranten gar nicht erfüllen) die männer (und frauen) in ihrem besten alter, d.h. von 20 bis mitte 30.

wenn diese altersgrenze erreicht ist, mußt du aber den großteil abbauen, weil es beim heer nicht diese innendienst-kapazitäten gibt, wie bei der polizei. d.h. diese ex-soldaten kommen in einem alter auf den arbeitsmarkt, in dem man praktisch nicht mehr vermittelbar ist. ich weiß nicht, wie viele sich das antun wollen.

die alterspyramide im bestehenden heer ist ja schon :k: . es gibt mehr oberste als oberleutnants, ... weil in unserem berufsheer (wir haben eh eines, aber kein ausschließliches) der altersbedingte abbau nie vorgesehen war.

und welche firma soll diese leute dann für welche arbeiten aufnehmen?

ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das gehaltsschema für ein reines berufsheer grundlegend geändert wird, um -- ähnlich wie bei profi-sportlern --, in diesen jahren genug verdient, damit man sich später mit diversen jobs über wasser halten kann. eine motivation, zur zeit zum heer zu gehen, ist sicher, dass man einen gesicherten arbeistplatz hat. wenn das (im gegensatz zur (restlichen) exekutive) wegfällt ...

[abgesehen von dem geringen gehalt und den unsicheren zukunftsaussichten, sind die angedrohten verpflichtenden friedens-schaffenden auslandseinsätze auch keine motivation, einem berufsheer beizutreten. dazu kommt die tatsache, dass der österr. staat nie sonderlich erpicht darauf war, geld für eine professionelle ausrüstug auszugeben. wir werden eine berufsarmee haben, die aber nicht wesentlich besser ausgerüstet sein wird, als die heutige.]

Hubsi
31-08-2005, 15:00
aber wenn ein berufsheer in anderen ländern funktioniert, warum nicht auch bei uns.

Moment! Wo funktioniert es denn ?
USA?, GB?, F?, ESP? eben leider nicht so wie sichs alle vorgestellt haben.
Vor einigen Jahren gabs ein Bild von amerikanischen Soldaten auf Patrolie
denen ihr Sturmgewehr ans Handgelenk gebunden war.
Auf Nachfrage wurde von deren direkten Vorgesetzten erklärt, das wäre notwendig da sie zuviele nicht wirklich geeignete Leute bekämen:
Es käme sonst einfach zu oft vor das die Soldaten ihre Gewehre nach einer Pause vergessen oder irgendwo liegengelassen haben.

In USA und GB werden Obdachlose angeworben, da dieses Geschäft keiner mehr angehen will.(außerdem ist hier die Wehrpflicht nicht abgeschafft sondern nur ausgesetzt)
In F haben sie erst vor kurzem aufs Berufsheer umgerüstet und auch schon viel zuwenige Bewerbungen.
Ebenso in Spanien.

Die einzige funktionierende Berufsarmee die keinem einzelnen Mafiosi, Drogenbaron oder ähnlichem gehört sondern einem Staat ist die Fremdenlegion und das auch nur weil dort gesuchte Verbrecher zu einer neuen Identität kommen können wenn sie den dortigen Dienst durchhalten.

texx
31-08-2005, 15:38
Ein (Heeres-)psychologe bei der Musterung hätte die Gefahr oder die potenielle Gefährdung, die ja jeder - so glaube ich - aufgrund des obig geposteten kurzen Lebensberichts nachvollziehen kann, erkennen müssen.

grundsätzlich schon. aber mal ehrlich: hast du bei der stellung deine ganze lebensgeschichte erzählt? wennst bei der frage "selbstmordgedanken" das kreuzerl bei "nein" setzt, ist die sache für die erledigt. man kann ja unmöglich das leben aller gwds durchleuchten (ich hör schon den datenschützer zeger aufschrein :rolleyes: ).

so tragisch sowas ist, ich denke, dass bei selbstmord in erster linie immer das individuum selbst verantwortlich ist.

Br@in
31-08-2005, 17:38
Ein REINES Berufsheer hat ein vernünftiger demokratischer Staat nicht, damit nicht ausschließlich kranke Waffennarren bewaffnet sind.

Falke
31-08-2005, 21:46
Zur Rolle des BH aus meiner Sicht:
Ein (Heeres-)psychologe bei der Musterung hätte die Gefahr oder die potenielle Gefährdung, die ja jeder - so glaube ich - aufgrund des obig geposteten kurzen Lebensberichts nachvollziehen kann, erkennen müssen. Ich meine, sowas dürfte/müßte/sollte zu den Kernaufgaben eines Heerespsychologen gehören. Selbst eine Laie sieht hier schon eine potentielle Gefährdung - sojemanden stelle ich dann doch net an die Grenze mit einem Sturmgewehr in der Hand!:

Glaubst Du wirklich, das Du es schaffen würdest?
Du solltest Dir Überlegen, das es nicht 1 Person pro Stunde bei der Musterung beim Heerespsychologen hereinspaziert kommt, sondern alle 3 min. und dann noch von einen ca. 16,17 od. 18 jährigen einen Lebenlauf erzählt bekommst :spinnst?:
Ich möchte auch gar nicht wissen, wieviele von uns schon mal einen gedanken, darüber verschwendet hat!

Falke
31-08-2005, 21:59
ich bezweifele, dass der heeresdienst (auch an der grenze) eine schwere psychische belastung darstellt. ich bezweifle weiters, dass mitarbeiter von security-firmen eine derart größere psychische belastbarkeit aufweisen. [abgesehen davon kann man sich fragen, inwieweit das überhaupt "trainierbar" ist.]

Es kommt immer auf die Person drauf an!
Aber überleg mal Du sitzt 12 Stunden/Tag 1 Monat langam Hochstand und musst aufpassen das keiner rüber kommt (die Grenze überschreitet). Des wird fad und dann fängst an zu überlegen, wie tapfer Du vielleicht sein wirst. Stellst einen Grenzübergänger, blablablabla!
Und in wirklichkeit würden sich viel ansch.... und nicht wissen was tun soll. Am liebsten würdens wegrennen!ODER?

Security-Personal - wie lang macht ana den Job, 3 Jahre oder mehr???
Es geht schon stark in die Psyche der Personen, des ist net ohne!
Manche bedrinken sich usw. :du:

Trainieren kann des keiner glaub ich!

Zum Berufheer kann ich nur sagen nein Danke, ich bin zwar kein befürworter des Heeres, aber es ist doch eine eigene Erfahrung! Ich habs mit 18 hinter mich gebracht! Und wenn ich mir vorstellen muss, das mehrer Leute so wie mein Wachmeister in der Ausbildung ist, NEIN DANKE! Saufen kann ich selber auch!
Eins dazu! Es gibt auch super Leute die beim Heer die fix angestellt sind!

scotty
31-08-2005, 22:03
.pfaaa, alles sehr tragisch - sich alleine nur für bruchteile von sekunden vorzustellen was er wohl gefühlt hat, als er abdrückte und sein junges leben zu boden ging, stimmt mich sehr traurig, meine bundesheerzeit ist auch schon 18 jahre her und ich hatte damals eine freundin, da war fast 1 monat allentsteig aufenthalt kein honiglecken, so was geht an die psyche

möge diese junge seele eine dauerlichen frieden finden, denn die liebe konnte dieser junger mensch auf gottes erden sicherlich nicht empfangen :wink:

Flo
31-08-2005, 22:05
Seit ich vom Burgenland heimgekommen bin (Ende Februar 05)
haben sich schon 3 (in Worten DREI !!!) das Leben genommen.

Aber genau die Leute die behaupten "das hat nichts mit dem Dienst zu tun, das war was privates". haben echt 0 Ahnung.

Von den ganzen Politikern, Offizieren, Generälen, und des ganze andere Gesindel, is noch nie einer "draussen" gewesen.

Die Offiziere und sonstigen vorgesetzten fahren nur sporadisch raus und machen Psychoterror. Und haben mords spaß wenn sie sich an einen Posten anschleichen, jemanden beim schlafen erwischen und ihm dann eine saftige Strafe reindrücken können.

Von allen Offizieren die bei unserer AssEkompanie waren war kein einziger jemals draussen

Falke
31-08-2005, 22:11
Die Offiziere und sonstigen vorgesetzten fahren nur sporadisch raus und machen Psychoterror. Und haben mords spaß wenn sie sich an einen Posten anschleichen, jemanden beim schlafen erwischen und ihm dann eine saftige Strafe reindrücken können.
[/I]

Die finden des ah no lustig! :s:
Die A.. sitzen wahrscheinlich im Quartier und überlegen was als nächsten möchen können!
Man sollte nicht alle in einen Topf schmeisen, ich weiß!
Einige sind recht OK. :wink: