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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kralle oder Expander



Herbert1963
19-10-2005, 20:46
Habe mich nun so weit schlau gemacht, dass die Kralle vorwiegend dem Einstellen des Lagerspiels dient und etlich Biker ohne Kralle unterwegs sind.

Es müsste eigentlich wie bei Carbongabel auch bei MTB Federgabeln genügen eine Expander Spannvorrichtung einzubauen.

Hat das jemand gemacht. Gibt es diese Spannvorrichtungen im Netz zu kaufen ?

Danke für Erfahrungsberichte

Siegfried
19-10-2005, 20:48
Es gibt da ein System, das nennt sich Ring-O-Star, aber wennst carbon-Gabel hast, kannst auch a 6er-Gewindestangl nehmen, das durch den Gabelschaft durchstecken, oben und unten Beilagscheiben beilegen und den Steuersatz damit spannen.

Die Expander-G´schichten können funktionieren (meist bei RR) aber halt nicht immer (MTB)

badabing
06-01-2008, 22:10
Wie sieht es mit diesem FRM-Expander aus:

http://www.bikestore.cc/product_info.php/products_id/12314.html

Könnte man den bei einer MTB-Federgabel mit Stahlschaft verwenden?

Weight Weenie
06-01-2008, 22:17
funktioniert optimal!!;)

Siegfried
07-01-2008, 08:03
Der FRM-Expander funktioniert sehr gut. Ebenfalls gute Expander-Systeme gibt es von FSA (hab ich selber in Gebrauch) Hope (Head-Doctor), Extralight, Spcialités TA (hab ich auch schon verbaut).

zet1
07-01-2008, 08:39
ich frag mich warum du keine kralle nehmen willst? die schlagst eh nur einmal rein und fertig.
sicher gehen expander auch prinzipiell (so wie Schaftverlaengerungen), wenn die Spannkraft reciht um das Lagerspiel ordentlich einzustellen ists ok, Klemmen tut dann eh der Vorbau... und die Kralle dient ja auch zusaetzlich dazu, um der Klemmungwirkung des Vorbaus auf den Schaft entgegenzuwirken... wenn zb zu weit am oberen Schaftende kanns dir richtig dein schaftrohr quetschen!... drum sollte mn die kralle nur soweit reinschlagen bis dorthin, wo wie die obere Schraube des Vorbaus klemmt am Schaft.

hast du einen carbonschaft? oder warum...?

Siegfried
07-01-2008, 08:49
Den Aspekt, dass die Kralle der Klemmkraft des Vorbaues entgegenwirkt kann man grundsätzlich nicht ganz außer Acht lassen, wenn man aber bedenkt, dass die führenden Vorbau-Hersteller àla Syntace oder Ritchey Drehmomente von unter 10Nm für die Schaftklemmung angeben, dann denke ich, dass man das angesichts der Wandstärken von Alu- oder Stahlschaftrohren bei Gabeln getrost vergessen kann.

Außerdem sollte man auch bedenken, dass ein Expander ähnlich lang wie eine Kralle ist, und umlaufend und flächig am Schaftrohr anliegt und von da her woh eine höhere Widerstandskraft zu bieten hat, als die schmalen Blechplattl´n von der Kralle, die sich "nur" im Schaftrohr verbeissen

In weiterer Folge müsste man dann bei jedem Vorbauwechsel die Kralle so umsetzten, dass sie wieder mit der oberen Klemmschraube des Vorbaus zusammenpasst.

Tut in Wahrheit ja keiner ;)

Bei Grobmotorikern, die den Vorbau mit dem Schlagschrauber anziehen, nützt auch ein Volleisen-Rohr nix. :D

Ähnlich sehe ich das Bei Carbon.

Ich tät aus der Sache Kralle vs. Expander keine allzu große Wissenschaft machen.

Ich sehe aber persönlich ebenfalls keinen Sinn dahinter, einen Expander in einem Stahl- oder Aluschaftrohr zu verwenden, weil eine Kralle ein Groschen-Bauteil ist, das einfach problemlos funktioniert. Bei Expandern hast möglicherweise immer mal wieder das G´schiss, dass du das Lagerspiel nachstellen musst.

Das ist lästig und man kannes vermeiden.

Die Expander in Carbon-Gabeln halten - überraschenderweise - bedeutend besser und machen hinsichtlich Lagerspiel kaum Troubles.

roadrunner82
07-01-2008, 08:55
Den Aspekt, dass die Kralle der Klemmkraft des Vorbaues entgegenwirkt kann man grundsätzlich nicht ganz außer Acht lassen,

Und wie kommts ihr drauf dass eine Kralle eine höhere Widerstandskraft hat als ein Expander ala Hope?

Siegfried
07-01-2008, 08:56
Und wie kommts ihr drauf dass eine Kralle eine höhere Widerstandskraft hat als ein Expander ala Hope?

Gutes Argument. ;) Habs mir mal durchgedacht und meinen oberen Post dahingehend ergänzt.