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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Lendenwirbelprobleme



Roox
08-09-2002, 21:58
Kennt wer einen guten Ortopäden in Wien ??
ich hab schon über ein Monat (wiedereinmal) sehr starke schmerzen im Lendenwirbelbereicht => deshalb auch keine Marathons ! Mein Arzt meinte, dass ich mich unbedingt schonen sollte :( Mir geht das schon voll am A....

Hab heuer schon alles hinter mir

Massageprozeturen
Spritzenkuren
spezielles Rückentraining (von Physiotherapeutin)
etliche Infrarotkabinensitzungen
wärmebehandlung

anscheinend alles fürn Hugo, da sie nur kurzfristig helfen!

Ach ja, an der Geometrie vom Radl liegt es nicht, das weiß ich mit sicherheit. Beim normalen "cruisen" auf der Donauinsel spür ich nichts !

bin für alle Tipps zu haben !
will wieder ein rennen mitfahren :(

derzeitige situation:
kann meinen oberkörper nicht zur seite drehen ohne schmerzen zu verspüren, weiters kann ich gerade mal meine Kniescheiben mit den Fingerspitzen berühren (weiter kann ich nicht runtergreifen). Ich komm mir schon vor wie ein Krüppel !!

Ralphi
09-09-2002, 00:25
Original geschrieben von Roox
Kennt wer einen guten Ortopäden in Wien ??
ich hab schon über ein Monat (wiedereinmal) sehr starke schmerzen im Lendenwirbelbereicht => deshalb auch keine Marathons ! Mein Arzt meinte, dass ich mich unbedingt schonen sollte :( Mir geht das schon voll am A....

derzeitige situation:
kann meinen oberkörper nicht zur seite drehen ohne schmerzen zu verspüren, weiters kann ich gerade mal meine Kniescheiben mit den Fingerspitzen berühren (weiter kann ich nicht runtergreifen). Ich komm mir schon vor wie ein Krüppel !!

Servus,

Kann Dir zwar keinen Orthopäden empfehlen, aber ich habe früher hin und wieder mit demselben Problem zu kämpfen gehabt (ich ging schon von einem Bandscheibenvorfall aus, was dann Gott sei Dank nicht der Fall war, denn dann ist die Kacke wirklich am Dampfen :( ). Von 'Einrenken' und Massagen über Schmerztabletten und Spritzen habe ich das volle Programm durchgemacht.
Ersteres kann - muß aber nicht! - beim ersten Mal ein wahrer Segen sein, wenn's denn ein ausgebildeter Physiotherapeut macht, aber das Problem an der Sache ist, daß diese Massnahme nur den Jetztzustand eventuell beheben kann - wenn man die Wirbel auf diese Weise wieder einrenken kann, was wiederum davon abhänhig ist, inwieweit die Muskulatur verspannt ist -, aber diese Verblockung kann immer wieder kommen und dann ist dieses häufige Einrenken mit Vorsicht zu geniesen (es gibt Orthopäden, die diese Behandlung kategorisch ablehnen, weil dieses Einrenken auch neue ernsthafte Verletzungen bedingen kann)

Geholfen hat mir letztlich nur Krankengymnastik - wobei die Schmerzen natürlich nicht von heute auf morgen verschwinden, sondern jene Verblockung ihre Zeit braucht, bis die Schmerzen wieder komplett verklungen sind. Die Schmerzen und damit die Verblockung gehen letztlich von der Muskulatur aus, die sich komplett verspannt und solange die Schmerzen nicht nachlassen, kann man auch die Muskulatur nicht lockern, was dann ein richtiger Teufelskreis ist.

Dann hatte ich erst mal Ruhe, nach einem Jahr wieder eine blöde Bewegung und diese abscheulichen Schmerzen waren wieder da. Ich habe dann wieder meine Übungen gemacht - zu spät - was zumindest zu Folge hatte, dass die Rücken-/Lendenschmerzen sich nicht dermassen festbeisen konnten und nach relativ 'kurzer' Zeit die Verspannung wieder nachliess.

Mein Fazit: Ich bin leider, was meine Rückenmuskulatur betrifft, stocksteiff. Hinzu kommt eine überwiegende sitzende Berufstätigtkeit :(, was Verspannungen begünstigen kann.
Die Übungen macht man nur, solange die Sache akut ist, maximal ein paar Wochen weiter, aber irgendwann nimmt man sich nicht mehr die Zeit und die Rückenmuskulatur verkümmert dann wieder.
Jetzt zwinge ich mich regelrecht, mindestens ein - zweimal die Woche, meine Übungen zu machen (Schwimmen ist auch nicht schlecht) und bin nun seit gut 2 Jahren Rückenschmerzfrei.

Das hilft Dir natürlich im Moment nicht weiter, da Du anfangs aber geschrieben hast, daß Du wohl häufiger von diesen Schmerzen heimgesucht wirst - das ist echt der Horror -, kann ich Dir nur nahelegen, die Übungen, die Dir beim Rückentraining aufgezeigt wurden (Krankengymnastik?), regelmäßig durchzuführen. Mir hat's geholfen, aber ich mußte auch erst lernen, daß die Übungen auch nach Abklingen der Schmerzen dazugehören, um die Muskulatur geschmeidig zu halten. Wenn die Schmerzen erstmal da sind, dann kann man sich auf 2-6 brutale Wochen einstellen, denn die Schmerzen kommen urplötzlich, wohingegen das Abklingen leider sehr träge vonstatten geht. Im Ernstfall haben mir ABC-Pflaster und eine stark wärmende Rheumasalbe etwas Linderung verschaffen, aber das eben auch nur phasenweise.

Wünsch Dir baldige Schmerzfreiheit und wie gesagt, regelmäßige Übungen scheinen mir die beste Prophylaxe zu sein. Das hilft wirklich, wenn man's regelmässig macht...

Ralph

HAL9000
09-09-2002, 00:44
ich hatte vor gut einem jahr probleme im knie. mir wurde damals
vom tsm dr. michael enenkel, große neugasse 28 empfohlen.
einen stock drunter ist gleich ein super physiotherapeut, der mir
sehr geholfen hat (mag. joachim stolz, institut s.p.o.t.)
bei den sitzungen hat sich nämlich herausgestellt, dass das
eigentliche problem die ursache im lendenwirbelbereich hat
(hypermobilität)

beide sind auf sportmedizin/-orthopädie spezialisiert, versuche es
mal dort. mir haben sie jedenfalls geholfen...

viel glück und gute besserung!

ein erfolgreich therapierter
HAL9000

Der Flachländer
26-09-2002, 22:37
Hi! Ich hab da einen Masseur in der Nähe Wiens und zwar in Groß Schweinbarth. Gerhard Mauritsch; Matznerstraße 6; 2221 Groß Schweinbarth; Tel.: 02289/7024 Ruf an, der ist spitze. Beispiel: Ich war beim Orthopäden einmal in längerer Behandlung - ohe wesentlichen Erfolg. Am Ende hat er mich "eingerichtet", was auch nur kurzfristig Besserung bedeutete. Beim nächsten akuten Rückenproblem bvesuchte ich Gerhard Mauritsch. In einer 1/2 Stunde war ich weiter als damals samt "einrichten". mfG. Manfred Geier