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bigair
05-03-2006, 17:48
servas leutz,

spricht was aus euren erfahrungen dagegen
technische informatik
medieninformatik
und
medizinische informatik an der tu wien zu studieren?

lg
dominik

Rossl
05-03-2006, 17:53
Hab zwar was anderes studiert geb aber trotzdem meinen Senf dazu!

Es spricht nix dagegen zu studieren nur musst du dir klar sein auch viel machen zu müssen, was nicht vorranging mit diesen Fachgebiet zu tun hat. Beispiele: Mathematik, Wirtschaft, ...

Das muss dir klar sein!

Und viel Dsiziplin gehört dazu damit auch was weitergeht. Weil wenn sie jetzt das FH vom Titel streichen musst zumindest noch das Doktorat anhängen um von den FHler unterscheidbar zu bleiben! ;)

bigair
05-03-2006, 17:57
naja es is halt das bakkalaureatstudium mit 6semestern, und dann die magisterstudien mit je 4...aber zumindest zwei will ich parallel machen (medien und technische informatik, vl schaff ich ja drei paralelle)

dann würd ich 5 jahre brauchen.

wuwo
05-03-2006, 18:04
.......... paralelle............



:toll:

bigair
05-03-2006, 18:05
:toll:

ich sitz grad am ergo...verzeihst du mir da solche fehler?

Komote
05-03-2006, 18:14
da austrianbiker macht irgendwas in dieser richtung glaub ich.

@rossl
die FH darf jetzt das (FH) weglassen, und der richtige DI bzw. Mag steht jetzt hinter dem namen.
also: franz franzinger, DI

aber warum wollen die FH-leut das "(FH)" weglassen, wenns doch meistens behaupten, dass sie so super sind - genieren sich die dafür?

bigair
05-03-2006, 18:19
da austrianbiker macht irgendwas in dieser richtung glaub ich.

@rossl
die FH darf jetzt das (FH) weglassen, und der richtige DI bzw. Mag steht jetzt hinter dem namen.
also: franz franzinger, DI

aber warum wollen die FH-leut das "(FH)" weglassen, wenns doch meistens behaupten, dass sie so super sind - genieren sich die dafür?

jo der macht informatik, muss ich ihn amal a bissl ausfragen :D

tschiffi
05-03-2006, 18:37
aber warum wollen die FH-leut das "(FH)" weglassen, wenns doch meistens behaupten, dass sie so super sind - genieren sich die dafür?

nein, genieren tu ma uns net. und ich bin dafuer, dass ma uns zu einem normalen studium unterscheide. sind zwei grund verschiedene ausbildungsziele. sollte damit auch in einem anderen akad. titel enden.
ich wuerd mein (FH) dazuschreiben.

GrazerTourer
05-03-2006, 18:42
Was sollte dagegen sprechen? Das musst du aus eigener Erfahrung heraus lernen. Ich kenne viele die nicht bei ihrem ersten Studium geblieben sind - man weiß eben vorher nicht alles.

LG Martin - ein FHler dem es egal ist ob (FH) dabei oder nicht (bin gespannt ob ich das (FH) im Juli dann dabeihaben werde oder nicht - wer entscheidet das? Der Titel ist mir generell wurscht. Das Studium ist doch eh nur der Führerschein um bestimmte Jobs bekommen zu "dürfen".... Völlig egal ob FH oder Uni, wennst nix tun willst dann schaffst beides und weißt letztendlich nichts oder wenig und wirst ein Wappler (fachspezifisch!) bleiben. Wenn du was tun willst, dann lernst das Zeugs von der Uni/FH weil du musst und arbeitest, machst Praktika und erweiterst deinen Horizont nebenbei sowieso um soviel mehr, daß es wieder völlig irrelevant wird was du studierst.... ergo: Das System is für'n Oasch :D oder: Es ist perfekt, weil die Individualität des Einzelnen gefordert wird.
so long, tu ma was uns Freude macht! :toll:

@bigair
Die FH hätte für dich den Vorteil, daß du viele Seminararbeiten schreiben musst und du dein Englisch wesentlich verbessern kannst. Nicht daß es das auf der Uni nicht gibt, aber es hat einen anderen Stellenwert.

bigair
05-03-2006, 18:45
FH würde mir auch lieber sein, da die ausbildung mehr praxisorientier ist. nachteile: anwesenheitspflicht + hat im beruf einen geringeren stellenwert als die uni :rolleyes:

GrazerTourer
05-03-2006, 18:53
FH würde mir auch lieber sein, da die ausbildung mehr praxisorientier ist. nachteile: anwesenheitspflicht + hat im beruf einen geringeren stellenwert als die uni :rolleyes:

Das kommt alles auf die Jobs drauf an die du machen möchtest.

BIs du ein Programmiere, Webdesigner, Softwareengineer...dann wirst du mit der FH (und schön dazwischen) genügen Jobs finden und auch genug verdienen, problemlos! Wirtschaftlich schaut's ein bisserl anders aus. Wobei es da sowieso um deine anderen Referenzen ankommt als das Studium selbst. Kein BWL Student der sonst kein vernünftiges Praktikum gemacht hat oder irgendetwas besonderes hat wird die "guten Jobs" bekommen.

Die Anwesenheitspflicht ist nicht soo tragisch. Ist auf der Uni bei den meisten Lehrveranstaltungen auch schon so. Reine Vorlesungen sind auch auf den meisten FHs nicht so kritisch... DArüber würd ich mir weniger den Kopf zerbrechen. WIe gesagt: gscheite Praktika wärend dem Studium, eventuell im Ausland was machen, Projekte annehmen usw. DAs macht's letztendlich aus.

mat.erial
05-03-2006, 18:53
das mit dem stellenwert würd is gar nicht mal so sagen. kommt halt auf deine spätere tätigkeit an. grundlagenforschung wirst nach einer fh wahrscheinlich nicht machen. und: bei bestimmten jobs werden fh-absolventen sogar bevorzugt. da is ja die ausbildung schon viel spezifischer. also kannst das so gar ned sagen. und wenns dir um den stellenwert geht, machst halt danach noch den doktor...

Konfusius
05-03-2006, 19:01
ich studiere zwar etwas vollkommen anderes (nämlich jus), möcht aber doch etwas dazu sagen... :)

die anwesenheitspflicht auf den fhs hat mmn (gewaltige!) vor u. nachteile! auf der einen seite glaube ich, dass man durch die gezwungene anwesenheit im gesamten "leichter" lernt u. eher step by step weiter kommt...also vermeidung von "killerprüfungen" wie ZGV bei jus od. patho bei den medizinern... :f:

auf der anderen seite isses mit dem nebenbei arbeiten sehr schwierig und ohne meine diversen nebenjobs könnte ich mir meinen, für einen studenten, durchaus erfreulichen lebensstandart nicht leisten... ;)

ich komm jetzt dann ins 2.semester und so gott (weiterhin) will :D schaff ich den 1. abschnitt in mindestzeit. ab september geh ich dann aller vorraussicht nach mit zwei freunden/studienkollegen zusammen indn auslandseinsatz mitm BH. sowas geht halt ned wennst auf einer fh bist. für die meisten is sowas völlig egal, für mich persönlich isses aber ned ganz unwichtig...


lg,
tom

bigair
05-03-2006, 19:02
naja, es is ja so:

ich bin grad in einer htl für informationstechnoligie, internet und medientechnik.

und ich glaub das es mir am anfang recht fad sein wird auf der uni/fh... :rolleyes:

deswegn mag ich alle drei fachrichtungen machen. ob sichs dann ausgeht is halt eine andere sache.
da gehts halt auch um die anwesenheitspflicht, ich will ned stundenlang bei vorlesungen sitzen, wo ich mich fadisier.... :rolleyes:

wuwo
05-03-2006, 19:07
naja, es is ja so:

ich bin grad in einer htl für informationstechnoligie, internet und medientechnik.

und ich glaub das es mir am anfang recht fad sein wird auf der uni/fh... :rolleyes:

deswegn mag ich alle drei fachrichtungen machen. ob sichs dann ausgeht is halt eine andere sache.
da gehts halt auch um die anwesenheitspflicht, ich will ned stundenlang bei vorlesungen sitzen, wo ich mich fadisier.... :rolleyes:


für was gehst dann noch studiern wennst eh schon alles weißt?

step
05-03-2006, 19:09
wenn du informatik machen willst, ist technische informatik an der tu sicher die anspruchsvollste lösung... sauviel theoretische mathematik... aber dafür auch die beste lösung wenn du nachher ein doktorat anhängen willst oder in die forschung gehen magst.
fürs wald-und-wiesen-programmieren (anwendungsentwicklung, SAP und so) reicht wahrscheinlich was anderes auch, dafür brauchst dich nicht mit mathematischer logik, graphentheorie, numerischer mathematik und so scheiss auseinandersetzen :)

andererseits mach ich eben grad mein doktorat in dem gebiet, und es hat sich voll ausgezahlt weil ich die ganze scheisse dann auch wirklich gebraucht hab bzw noch brauch.

lg
step

ps. wuwo, stimmts dass du sportgerätetechnik am technikum machst?

deathhero
05-03-2006, 19:09
fürs leben lernst auf einer uni auf jeden fall mehr.....

sg

bigair
05-03-2006, 19:14
für was gehst dann noch studiern wennst eh schon alles weißt?

stimmt...eigentlich sollt ich garnicht studieren gehen... :f:
btw: was genau is dein problem?

@step: weißt du ob die magisterstudien "weniger" lernbedarf haben als das bakkalaureatstudium?

Rossl
05-03-2006, 19:15
und ich glaub das es mir am anfang recht fad sein wird auf der uni/fh... :rolleyes:


Dann bist du einer von vielen die das auch glauben! Aber eines darfst du mir auch glauben. Ich leite Rechenübungen an der TU und das nun schon im 4. Jahr. Jedes Jahr sag ich den HTLern sie sollen nicht glauben alles zu wissen. Die AHSler oder HTLer von anderen Fachrichtungen lernen brav mit und checken das auch.
Die die von facheinschlägigen HTLs kommen räumen dann einen Fleck nach dem anderen ab, weil eh alles leicht ist!

Uni ist aber halt mal anders als HTL. Da gehts ums Verstehen der Hintergründe und net um blöde Anwendung von Formeln , ...

Glaub mir da gibts noch ganz ganz viel was du nicht weißt. ;)

wuwo
05-03-2006, 19:17
Dann bist du einer von vielen die das auch glauben! Aber eines darfst du mir auch glauben. Ich leite Rechenübungen an der TU und das nun schon im 4. Jahr. Jedes Jahr sag ich den HTLern sie sollen nicht glauben alles zu wissen. Die AHSler oder HTLer von anderen Fachrichtungen lernen brav mit und checken das auch.
Die die von facheinschlägigen HTLs kommen räumen dann einen Fleck nach dem anderen ab, weil eh alles leicht ist!

Uni ist aber halt mal anders als HTL. Da gehts ums Verstehen der Hintergründe und net um blöde Anwendung von Formeln , ...

Glaub mir da gibts noch ganz ganz viel was du nicht weißt. ;)


@bigair:
genau das was der rossl schreibt mein ich!

@step:
jawoll.

bigair
05-03-2006, 19:18
Dann bist du einer von vielen die das auch glauben! Aber eines darfst du mir auch glauben. Ich leite Rechenübungen an der TU und das nun schon im 4. Jahr. Jedes Jahr sag ich den HTLern sie sollen nicht glauben alles zu wissen. Die AHSler oder HTLer von anderen Fachrichtungen lernen brav mit und checken das auch.
Die die von facheinschlägigen HTLs kommen räumen dann einen Fleck nach dem anderen ab, weil eh alles leicht ist!

Uni ist aber halt mal anders als HTL. Da gehts ums Verstehen der Hintergründe und net um blöde Anwendung von Formeln , ...

Glaub mir da gibts noch ganz ganz viel was du nicht weißt. ;)

ja das hab ich ja nicht gesagt, aber ich glaub das wenn einer von der ahs kommt und keine peilung von programmieren hat sich etwas schwerer tut wie einer von der htl der schon 5 jahre programmierpraxis hinter sich hat. (c++, oder?)
ich wollte damit nur sagen das mir deshalb die uni mehr taugen würd, weil ich vorlesungen auslassen könnte die mir nicht viel bringen (oder deren inhalt ich daheim in einem bruchteil der zeit lernen kann)

Sev
05-03-2006, 19:19
Ich hab früher auf ner FH studiert. Hab das Ganze sein lassen und studier jetzt auf der TU-Wien. Hab gehört, dass das Informatikstudium recht deftig ist. Vorallem die Mathematik ist nicht von schlechten Eltern (hab am MI Prüfung).

Ich kann dir nur zu einem ordentlichen Studium raten. Man braucht zwar mehr Selbstdisziplin, aber das bereitet einen am besten aufs Leben vor.

ICh kann auch die TU-Wien empfehlen. Die Leute sind einfach lässig und ich find das Arbeitsklima angenehm.

mafa
05-03-2006, 22:11
ja das hab ich ja nicht gesagt, aber ich glaub das wenn einer von der ahs kommt und keine peilung von programmieren hat sich etwas schwerer tut wie einer von der htl der schon 5 jahre programmierpraxis hinter sich hat. (c++, oder?)
ich wollte damit nur sagen das mir deshalb die uni mehr taugen würd, weil ich vorlesungen auslassen könnte die mir nicht viel bringen (oder deren inhalt ich daheim in einem bruchteil der zeit lernen kann)

hab zwar keine ahnung wie das bei informatik is, aber ich bin der meinung das du von anfang an mit vielen sachen konfrontiert sein wirst die dir komplett neu sind und dir große probleme bereiten.

glaub nicht das man auf der uni den ganzen tag nur sachen programmiert, viel mehr wirst dich mit dem entwickeln irgendwelcher algorithmen plagen müssen.
auf der tu lernst net programieren, des kann jeder in am kurs lernen, auf der tu lernst probleme zu verstehen und zu lösen für dies keine pauschale lösung gibt

bigair
05-03-2006, 22:15
hab zwar keine ahnung wie das bei informatik is, aber ich bin der meinung das du von anfang an mit vielen sachen konfrontiert sein wirst die dir komplett neu sind und dir große probleme bereiten.

glaub nicht das man auf der uni den ganzen tag nur sachen programmiert, viel mehr wirst dich mit dem entwickeln irgendwelcher algorithmen plagen müssen.
auf der tu lernst net programieren, des kann jeder in am kurs lernen, auf der tu lernst probleme zu verstehen und zu lösen für dies keine pauschale lösung gibt

ja das ist mir schon klar, aber (das soll jetzt ned so klingen wie wenn ich schon alles können würde) ich glaub das manche vorlesungen schon sehr fad sind (is ja das gleiche beim unterricht in der htl/sonnstwo), aber ich werds dann eh sehen

eigentlich sollte das für mich selbst nur eine begründung sein für uni und gegen fh =)

mafa
05-03-2006, 22:22
auch auf der fh würdest sachen lernen von denen deine profs in der htl noch nie was ghört haben.
hab auch vor der tu gedacht ich wüsst nach der htl was, aber bin eines besseren belehrt worden.

fullspeedahead
05-03-2006, 22:23
@rossl
die FH darf jetzt das (FH) weglassen, und der richtige DI bzw. Mag steht jetzt hinter dem namen.
also: franz franzinger, DI

aber warum wollen die FH-leut das "(FH)" weglassen, wenns doch meistens behaupten, dass sie so super sind - genieren sich die dafür?
Das allergeilste san aber noch immer die Bundesheerler mit ihrem Mag (FH) von der MilAk! :rolleyes:

Übrigens hab ich einen Freund, der in Wien auf der FH Informatik studiert - 3x Pro Woche, davon 2x ab 12h. Unpackbar! :rolleyes:

bigair
05-03-2006, 22:23
auch auf der fh würdest sachen lernen von denen deine profs in der htl noch nie was ghört haben.
hab auch vor der tu gedacht ich wüsst nach der htl was, aber bin eines besseren belehrt worden.

na ich bin echt schon gspannt ;) ...wird das lustig :f:

step
05-03-2006, 22:34
@wuwo - und wie ist das so?

hab bei meiner erstinskription nach genau der studienbezeichung gesucht, das nächstgelegene war aber sportanlagenbau.. und nachdem ich net unbedingt den rest meines lebens tennisplätze zeichnen wollte hab ich halt informatik studiert und (sehr) nebenbei sportwissenschaften auf der schmelz, das aber berufsbedingt immer noch net fertig.

jetzt überleg ich halt ob ich auf der FH einsteigen soll weil mich das thema immer noch sehr interessiert... ist halt die frage ob's auch wirklich so interessant ist wie ich mir das vorstell :) die projekt-poster schauen jedenfalls schon einmal super interessant aus... wenns wirklich was hergibt dann würde ich einmal mit dem studiengangsleiter reden ob's da eine möglichkeit gibt das auch berufsbegleitend zu machen, vor allem weil ich ja einen haufen anrechenbarkeiten hätte...

kolk
05-03-2006, 22:51
Eine Uni ist auf jeden Fall besser als eine FH, wenn man noch den Dr. machen will, auch weil der Dr. von einer FH etwas weniger wert ist als der von einer FH.
Generell sind die FHler auch etwas zu praxisbezogen und damit oberflächlich, aber aber ob das gut oder schlecht ist, ist Geschmackssache und hängt auch von dem Gebiet ab, in dem man später arbeiten will.

peter b
05-03-2006, 23:03
kinder, ich sag euch nur eines:

den ganzen spaß, den ich studier, mach ich nur deswegen, weil unsre welt nunmal so schlecht ist, und sich an titeln aufgeilt.
freu mich sehr, wenn dan so ein bekackter titel da ist, dann ist auch papi zufrieden und der herr arbeitgeber und ich bin dann endlich supergscheit und ein vollwertiger mensch, denn ohne titel sinds ja alle prolos.

wahrlich, ich aber sage euch: 99 percent is dirty lies!!!

ich wage zu behaupten, daß ein gutes allgemeines wissen - aber auch das ziemlich studienspezifische - zu max. 4% von der schule, der uni, oder sonst irgendeinem intelligenzclub daherkommt.
sobald man irgendein interesse für ein thema hegt, ist der wissenserwerb aus eigenem antrieb ca. 7000x höher als durch einen prüfungstermin.

größter bullshit, 8 parallelstudien zu inskribieren, weil man ja so ein universalinteressierter doctor omnipotens ist.
das ist maximal kriecherei vor unsrer degenerierten titelhörigkeit.
interesse für themen zu hegen, sollte man auch nicht damit korrumpieren, dieses durch einen kleinkarierten studienplan malträtieren zu lassen.

ratsamer und gleichsam cooler ist es da, sein studium seriös zu absolvieren und nebstbei ohne inskriptionszwang und curricularem druck all jene veranstaltungen unsrer alma mater zu besuchen, für die man interesse zeigt. papi wird dich zwar schelten, wenn du als informatiker eine grabung am magdalensberg einstreust, aber dafür bist du dann wahrer polyhistor...

peter b
05-03-2006, 23:07
...weil der Dr. von einer FH etwas weniger wert ist als der von einer FH...

danke für diesen humanistisch wertvollen beweis der großartigen aufklärung, weitsicht und wertschätzung des humankapitals ins unserem elaborierten bildungssystem.

wie gesagt, 99 percent...

bigair
05-03-2006, 23:08
naja meinem papi is es eh herzlichst egal was ich wann wo und wie studiere...

ich hab nur ein problem beim aussuchen...
technische informatik würd mir gut liegn, aba medien informatik würd mich mehr intressieren, am liebstn würd ich halt beides machen, wenn sichs zeitlich ausgeht :rolleyes:

wuphi
05-03-2006, 23:08
Eine Uni ist auf jeden Fall besser als eine FH, wenn man noch den Dr. machen will, auch weil der Dr. von einer FH etwas weniger wert ist als der von einer FH.
Generell sind die FHler auch etwas zu praxisbezogen und damit oberflächlich, aber aber ob das gut oder schlecht ist, ist Geschmackssache und hängt auch von dem Gebiet ab, in dem man später arbeiten will.


is des geil :rofl:

Cruiser
05-03-2006, 23:14
Eine Uni ist auf jeden Fall besser als eine FH, wenn man noch den Dr. machen will, auch weil der Dr. von einer FH etwas weniger wert ist als der von einer FH.
Generell sind die FHler auch etwas zu praxisbezogen und damit oberflächlich, aber aber ob das gut oder schlecht ist, ist Geschmackssache und hängt auch von dem Gebiet ab, in dem man später arbeiten will.

:f: danke, jetzt bin i wirklich verwirrt!!!! :f:

Max
05-03-2006, 23:15
@ Peter b: :toll: deswegen geh ich nächste Woche endlich wieder seit Nov. auf die Uni. Arbeiten (learning on the job vs. Theorie-Hirnwich***** senza auch nur einen Dunst vom wahren Leben) und Training, nebenbei a bissi studieren ... das bringt mir weit mehr, als 4 Jahre Pubizistik/Theaterwissenschaft/Politikwissenschaften innerhalb von 2 zu machen, so wie's eine gute Freundin von mir gemacht hat. Ich meine, ich sage ein lautes "RESPECT!"
http://img.timeinc.net/ew/dynamic/imgs/050106/17542__alig_l.jpg
für die Leistung an sich, aber was hat man nach dieser Zeit vom Leben? Nen Magister (wow) und ein abgeschlossenes Hausfrauenstudium. Wenn ich die Wahl hätte, würde ich lieber in möglichst vielen verschiedenen Berufen arbeiten, Geld verdienen und Lebenserfahrung sammeln. So versuche ich halt einen Mittelweg zu gehen, bei dem die Lebensqualität ned zu kurz kommt

fullspeedahead
06-03-2006, 00:09
@ Peter b: :toll: deswegen geh ich nächste Woche endlich wieder seit Nov. auf die Uni. Arbeiten (learning on the job vs. Theorie-Hirnwich***** senza auch nur einen Dunst vom wahren Leben) und Training, nebenbei a bissi studieren ... das bringt mir weit mehr, als 4 Jahre Pubizistik/Theaterwissenschaft/Politikwissenschaften innerhalb von 2 zu machen, so wie's eine gute Freundin von mir gemacht hat. Ich meine, ich sage ein lautes "RESPECT!"
http://img.timeinc.net/ew/dynamic/imgs/050106/17542__alig_l.jpg
für die Leistung an sich, aber was hat man nach dieser Zeit vom Leben? Nen Magister (wow) und ein abgeschlossenes Hausfrauenstudium. Wenn ich die Wahl hätte, würde ich lieber in möglichst vielen verschiedenen Berufen arbeiten, Geld verdienen und Lebenserfahrung sammeln. So versuche ich halt einen Mittelweg zu gehen, bei dem die Lebensqualität ned zu kurz kommt
Kann das auch nur zu 100% bestätigen.

Mich hätts z.B. total geärgert, wenn ich untauglich gewesen wäre und somit gleich vom Schüler ins Studentenleben und nicht über den Umweg eines Industriehilfsarbeiters, Fahrradboten und Rekruten.
Beim Studium seh ich das ähnlich: lieber 5 Jahre studieren und 5 Jahre leben als 4 Jahre studieren und 0 Jahre leben. Wenn man 35 ist, ist es wahrscheinlich ziemlich blunzn ob man 1 Jahr mehr oder weniger gebraucht hat, aber viele der Erfahrungen (vielleicht auch berufbezogen in Praktiken, etc.) kann man dann nicht mehr sammeln.

Am aller peinlichsten find ichs ja, in der 7.Klasse mit Jus oder sonstwas anzufangen - imho ein ziemliches Armutszeugnis, wenn man mit seiner Freizeit nix besseres anzufangen weiß (wobei ich 2 recht nette Mädls kenn, die das gemacht haben und ich nicht leugnen will, dass es Leute gibt, die einfach unpackbar gscheit sind und bei denen das durchaus Sinn macht (geniale Wissenschaftler, etc.)).

Das Inskripieren von 2 oder sogar 3 Studien versteh ich aber. Als hoffentlich Medizinstudent hab ich mir darüber keine Gedanken gemacht (weil mans 1. für den Job nicht braucht und 2. ichs vom zeitlichen Aufwand nie dazahn würd) aber KlassenkollegInnen von mir Studieren z.B. Kunstgeschichte-BWL, Philosophie-Politikwissenschaften-Ethik oder Publizistik-Anglistik,... . Die setzen halt Schwerpunkte, lassen u.U. noch 1 Fach fallen (haben das aber alle nach mehr als einem halben Jahr nicht vor) ,aber in diesen Sparten zahlt sich des find ich durchaus aus - wieso nicht? Und eins weiß ich, denen geht es sicherlich nicht darum 2 Mag. vor ihren Namen zu setzen.



Um aufn Bigair zurückzukommen: ich weiß jetzt nicht, wie genau die Studienpläne von tech. Informatik und Medieninformatik aussehen, aber wenn sie sich überschneiden, hat man trotzdem nicht soo viele Stunden. So kann er halt beide Studien anfangen und kennen lernen, vielleicht auch erkennen, was er danach eigentlich wirklich hackln will und dann entscheiden, ob er beide durchzieht (muss ja ned in Mindeststudienzeit sein) oder ned.


Natürlich, ich muss zugeben, dass ich eine derartige Erfahrung noch nicht selbst gesammelt habe, aber würde ich so etwas studieren, könnt ich mir durchaus vorstellen 2 Studien anzufangen.


Auf jeden Fall sollt man sich wohl alle möglichen Infos holen (aus den Medien, ausm Internet, von den Studenten, aus der Branche, aus Überlegen), damit man nicht anfängt und bald darauf draufkommt, dass das 2. Studium oder sogar beide eigentlich das völlig Falsche waren - kommt wohl auch oft genug vor...

bigair
06-03-2006, 09:33
danke für die konstruktiven beiträge :wink:

das ich was technisches machen will ist für mich klar, und informatik irgentwie auch, weil mir das liegt.
was ich mir überlegt hab, technische informatik und biometrie oder sowas parallel zu machen, aber das wird von der zeit her nicht gehen. Als alternative halt medieninformatik oder medizinische informatik, weil das im prinzip, vom grundstudium das gleiche is, und dann nur eine andere spezialisierung. Ich hoff halt das sich die wichtigen vorträge nicht überschneiden, sonnst kann ichs eh vergessen.
Was ganz anderes mag ich nicht machen, also medizin oder dergleiche is nix für mich. Ich werd noch ein paar mal drüber schlafen. :rolleyes:

lg
dominik (der sicha im unterricht wida mal fadisiert *gähn* *mountainbikerevueles*)

Wolfgang H.
06-03-2006, 09:37
servas leutz,

spricht was aus euren erfahrungen dagegen
technische informatik
medieninformatik
und
medizinische informatik an der tu wien zu studieren?

lg
dominik

Ich glaube du solltest einmal mit Leuten reden, die Informatik an der TU studieren oder (fertig) studiert haben. Dann solltest du dir ein wenig überlegen (...) was du nachher so ungefähr machen willst. Ich habe so den leisen Verdacht, dass du nicht ganz abschätzen kannst, wie ein Uni Studium aufgebaut ist. Das ist keine Programmierschule. Eine Spezialisierung in wasweissichsupergeilInformatik gibts am Anfang nicht und wenn es sie gibt hats keinen Sinn.
EB kannst erst fahren, wennst ein wenig Grundlage hast - ist auch auf der Uni so!

Sonst - wegen dem Titel brauchst nicht studieren. So eine Titelgeilheit wie in Österreich gibts wahrscheinlich sonst nirgends auf der Welt und es ist eh nur mehr eine Frage der Zeit, bis jeder kurz nach der Geburt irgendeinen "MsFC.DonauUniMBA.Dipl.Dr(FH)FHGugging " automatisch bekommt.

Die "freie" Zeiteinteilung auf der Uni - so es sie noch gibt - ist in gewisser Weise eine Herausforderung. Wenn du aber ehrlich zu dir bist, ist ein TU Studium ein ganz normaler Vollzeitjob und das sollte es auch sein. (ok - die Ferien sind schon sehr sehr lang... :du: ).

viel Spass dabei

Wolfgang.

mafa
06-03-2006, 09:40
Studieren z.B. Kunstgeschichte-BWL, Philosophie-Politikwissenschaften-Ethik oder Publizistik-Anglistik,...

bei den Studien musst eh schauen das du irgendwas dazu machst, sonst stehst nämlich erst wieder ohne Ausbildung da.

@ puplizistik
is des net des Studium des man in 2 Jahren neben dem 40h Job ohne anstrengung schafft :devil:

stetre76
06-03-2006, 10:03
also ob was dagegen spricht, dass du deine "Wunschstudienrichtungen" aufnimmst, das wird dir niemand sagen können - das musst du selbst entscheiden!

ich kenn' nur die Informatik hier in Innsbruck - und weiss, dass dort einige sehr enttäuscht sind und das Studium wieder lassen. nicht weil es qualitativ schlecht ist, sondern weil in den ersten Semestern der Computer als solcher kaum benötigt wird (in den ersten Semestern sehr viel Mathematik).

was das Weglassen der Bezeichnung FH betrifft:
es stimmt, FH Absolventen können in Zukunft diesen Zusatz bei Bakkalaureats- und Magisterstudien weglassen und führen dann, wie Uni-Absolventen, den Titel Bakk. bzw. Mag. ohne FH Zusatz.

bei "alten" Diplomstudiengängen (also 8 Semester mit Abschluss Mag./DI) ist der Zusatz FH weiterhin zu führen und kann nicht weggelassen werden!

Grund für das Weglassen:
Europaweit wird das Hochschulsystem im Zuge des Bologna-Prozess umgestellt - und zwar auf das 2-teilige Bakkalaureats- (6 Semester) und Magistersystem (2-4 Semester).
Hintergedanke dieser Umstellung ist ein "einheitliches" Hochschul-/Abschlusssystem, mit welchem in jedem Land etwas anzufangen ist (Theorie).
Da Fachhochschulen in Europa eigentlich nur in Deutschland, der Schweiz und Österreich so bestehen, können sehr oft andere Länder mit der Institution Fachhochschule nichts anfangen.

Da nun im Zuge des Bolognaprozess die Unterschiede (organisatorisch) zwischen Unis und FHs nocheinmal kleiner werden, war es logisch, dass man auch die Abschlüsse angleicht.
>>> Ansinnen, dass der Zusatz FH fällt.

was das Doktorat betrifft:
ein Doktorat ist nur an einer Universität zu erlangen. ein Doktorat an einer FH geht nicht!!!
und es ist sehr wohl möglich, dass man als FH Abgänger ein Doktorat macht. in Innsbruck gibt es mittlerweile einige FH Absolventen, die an der SoWi ihr Doktorat bestreiten (auch das "Zusatz"semester für FH Absolventen gibt es nicht mehr).

was jetzt die qualitativen Unterschiede betrifft:
das muss jeder für sich selbst wissen und abwägen.
mMn kommt es sehr stark auf die Karriere an, die man nach seinem Studium einschlagen will.
Vor- und Nachteil wird man bei beiden Einrichtungen finden.


@Wolfgang: was die Titelgeilheit betrifft:
schau mal nach D - dort sieht es teilweise noch um einiges schlimmer aus.
ich kann dir ein Beispiel nennen, bei der eine Person auf den Vornamen in einer Broschüre verzichtet, nur um seinen akademischen Titel angeführt zu haben! (Firmenpolitik: Name geht VOR Titel, auch/sogar der GF verzichtet sehr gerne auf seinen Titel in der Broschüre)

step
06-03-2006, 10:14
also ob was dagegen spricht, dass du deine "Wunschstudienrichtungen" aufnimmst, das wird dir niemand sagen können - das musst du selbst entscheiden!

ich kenn' nur die Informatik hier in Innsbruck - und weiss, dass dort einige sehr enttäuscht sind und das Studium wieder lassen. nicht weil es qualitativ schlecht ist, sondern weil in den ersten Semestern der Computer als solcher kaum benötigt wird (in den ersten Semestern sehr viel Mathematik).

ja, das ist hier in wien auch nicht anders... aber wie gesagt: all die mathematik BRAUCHT man nachher auch, wenn man sich mit komplexen problemen beschäftigt oder zb. den richtigen (weil stabileren) numerischen algorithmus wählen sollte :)

dafür löst man im späteren leben eben auch die interessanteren probleme... sofern man in österreich auch einen entsprechenden job findet - was derzeit nicht immer leicht ist. ich hab da eigentlich ziemlich glück gehabt (http://www.vrvis.at/).

Birki
06-03-2006, 10:21
medizinische informatik an der tu wien zu studieren?

hi!
kann mich gern mit dir drüber unterhalten, wenn Du möchtest ...
lg
birki

bigair
06-03-2006, 10:23
also um titel gehts mir prinzipell nicht, nur das problem ist doch, das in unserer wirtschaft ohne titel nicht mehr soviel jobchancen bestehen (die in österreich besonders ausgepräge freuderlwirtschaft ausgeschloss).

es ist auch klar das es an der uni nicht um programmieren geht, es soll eher um das verstehen von problemen gehen, das bringt sicher mehr. es sind 90% aller oo programiersprachen gleich, nur die bezeichnungen sind anders, es gibt mehr, bzw weniger methoden, und spezialitäten. das is ja alles wirklich bare.

Nur es wird an der Uni auch nicht viel anders sein als an der htl (ich hoffe aber das es anders wird). wir haben hier ca 15 von 22 leute, die von allem überhauptkeine ahnung haben. groß reden -> passt schon. lehrer greifen nicht durch...usw.

und das wird doch in der wirtschaft auch so sein, oder :confused:
des halb wird man ohne titel, aber mit dem wissen x weniger erreichen wir mit titel und wissen x... :f:

bigair
06-03-2006, 10:26
hi!
kann mich gern mit dir drüber unterhalten, wenn Du möchtest ...
lg
birki


das währ supa, ja
kurz haben wir eh schon gredet drüber (beim dönnerstand :D )

lg
dominik

mafa
06-03-2006, 10:35
Nur es wird an der Uni auch nicht viel anders sein als an der htl

falls du wirklich an der Tu studieren anfängst, würd ich gern in 2 Jahren nocheinmal mit dir über diese Aussage reden :p

die die auf an der htl scho Schwierigkeiten hatten sind in der Regel nach einem Semester weg!

Simon
06-03-2006, 10:38
@bigair & Co.:


Ich würde die Titelgeilheit in Österreich nicht überbewerten! Auf kurz oder lang bekommt der den Job, der am besten qualifiziert ist. Was hab ich von einem Dipl.Ing.Dr.tech./ Mag. phil. ....der von "Huten und Blasen" keine Ahnung hat? Da muß das Verhältnis von "Theorie und Praxis" schon stimmen!! Finde ich!!

Außerdem ist in der heutigen Zeit ein gelerntes Handwerk, von dem Du wirklich eine Ahnung und ein Können hast, sicher auch nicht verkehrt!!

Schau Dir an was ein gelernter GUTER Installateur, Werkzeugmacher, Elektriker, .... verdient!! Ganz abgesehen von den Nebeneinkünften die der Onker KHG nicht kennt ;)


Für mich die optimale Ausbildung: Lehrabschluß in einem Handwerk & Abendschul-HTL-Abschluß!! Die Jungs haben dann wirklich was gelernt! :toll:
Alles was darüber noch hinausgeht (eventuelles Hochschulstudium) ist überhaupt TOP!!

bigair
06-03-2006, 10:39
falls du wirklich an der Tu studieren anfängst, würd ich gern in 2 Jahren nocheinmal mit dir über diese Aussage reden :p

die die auf an der htl scho Schwierigkeiten hatten sind in der Regel nach einem Semester weg!

ja können wir...=)

ich hoff das es ned so is wie bei uns grad hier...irgentwie is das bei uns sowieso org....wennst denkst das leute, die kein vernünftiges programm zambringen eine htl matura bekommen....:spinnst?: (und das nach 5jahren programmieren :f: )

Simon
06-03-2006, 10:44
die die auf an der htl scho Schwierigkeiten hatten sind in der Regel nach einem Semester weg!

Is auch gut so, sonst hätte ich fauler, blöder Sack jetzt auch schon mehr als einen schnöden "Ingenieur" ;)

mat.erial
06-03-2006, 10:48
zum thema fadisiern in der fh: du kannst dir viel anrechnen lassen. hab vor dem zivildienst ein jahr an der fh wels (innovatons- u. produktmanagement) gemacht. manche htl-er ham sich viele technische fächer anrechnen lassen können (z.b. elektrotechnik, maschinenbau, ku usw.). bei den wirtschatlichen fächern (bwl, marketing, markforschung) ham halt die hak-leute wieder gepunktet. wennst schon viel in die richtung gmacht hast, kann sein, dass die ersten beiden semester halwegs gemütlich werden auf einer fh. ein problem is noch bei einer fh: das sprichwörtliche studentenleben hast nu sehr eingeschränkt. du hast halt von mo-fr unterricht, aber wennst dir wirkliche hardcore-studiengänge anschaust (mechatronik :f: ), dann is das mit der freizeit auch wider relativ...

stetre76
06-03-2006, 10:49
ja, das ist hier in wien auch nicht anders... aber wie gesagt: all die mathematik BRAUCHT man nachher auch, wenn man sich mit komplexen problemen beschäftigt oder zb. den richtigen (weil stabileren) numerischen algorithmus wählen sollte :)

dafür löst man im späteren leben eben auch die interessanteren probleme... sofern man in österreich auch einen entsprechenden job findet - was derzeit nicht immer leicht ist. ich hab da eigentlich ziemlich glück gehabt (http://www.vrvis.at/).

na das passt ja auch!
ich wollte damit eigentlich nur sagen, dass sich viele, die ein Studium beginnen (egal welche Richtung) sich eigentlich zu wenig oder "falsch" informieren und dann, wenn sie im Studium stehen, eine Überraschung erleben (erlebe ich leider viel zu oft).

ich kann nur jedem anraten, sich vor Studiumsbeginn die Studienpläne anzusehen, so dass man zumindest einen ungefähren Plan erhält - auch wenn der Studienplan als solcher noch überhaupt nichts über die tatsächlichen Inhalte aussagt...



zum thema fadisiern in der fh: du kannst dir viel anrechnen lassen. hab vor dem zivildienst ein jahr an der fh wels (innovatons- u. produktmanagement) gemacht. manche htl-er ham sich viele technische fächer anrechnen lassen können (z.b. elektrotechnik, maschinenbau, ku usw.). bei den wirtschatlichen fächern (bwl, marketing, markforschung) ham halt die hak-leute wieder gepunktet. wennst schon viel in die richtung gmacht hast, kann sein, dass die ersten beiden semester halwegs gemütlich werden auf einer fh. ein problem is noch bei einer fh: das sprichwörtliche studentenleben hast nu sehr eingeschränkt. du hast halt von mo-fr unterricht, aber wennst dir wirkliche hardcore-studiengänge anschaust (mechatronik :f: ), dann is das mit der freizeit auch wider relativ...

dazu noch ein kleiner Einschub von meiner Seite:
in Innsbruck gibts einen FH Studiengang "Management & Recht". Das Studium hat auf 8 Semester 168 Semesterwochenstunden verteilt. Dabei muss noch berücksichtigt werden, dass ein Berufspraktikum im 7. Semester vorgeschrieben ist und im 8. Semester hauptsächlich die DA geschrieben wird.

ein Jus-Studium an der Uni-Innsbruck hat insgesamt 124 (+/-) Semesterwochenstunden.

jetzt kann man sich mal ausmalen, wie fad einem in dem FH Studium werden wird...

wuwo
06-03-2006, 11:22
zum thema fadisiern in der fh: du kannst dir viel anrechnen lassen. hab vor dem zivildienst ein jahr an der fh wels (innovatons- u. produktmanagement) gemacht. manche htl-er ham sich viele technische fächer anrechnen lassen können (z.b. elektrotechnik, maschinenbau, ku usw.). bei den wirtschatlichen fächern (bwl, marketing, markforschung) ham halt die hak-leute wieder gepunktet. wennst schon viel in die richtung gmacht hast, kann sein, dass die ersten beiden semester halwegs gemütlich werden auf einer fh. ein problem is noch bei einer fh: das sprichwörtliche studentenleben hast nu sehr eingeschränkt. du hast halt von mo-fr unterricht, aber wennst dir wirkliche hardcore-studiengänge anschaust (mechatronik :f: ), dann is das mit der freizeit auch wider relativ...

im technikum bekommst, wennst aus einer htl kommst, genau NIX angerechnet. maximal das schweissen in der werkstätte.

mat.erial
06-03-2006, 11:38
kommt immer auf die inhalte an. schon klar, wenns ein rein technisches studium is, wirst halt a von der htl ned so viel vorwissen mitbringen. in meinem fall wars 50/50 (technik/wirt.). und gerade in den ersten beiden sem. gabs nur grundlagen. und wieso sollte sich das jmd 2mal anhören?

bigair
06-03-2006, 11:47
also zusammenfassend:
-> fh oder uni: beides vor und nachteile... entscheidung: uni
-> schwerpunkte: ich werd mir nur eins als hauptstudium nehmen, und entweder ein zweites das mir auch taugt nebenbei machen, oda nur das eine.
-> bzgl. htl: nicht glauben das man schon alles kann :D
-> genau informieren bevor ich irgentwas anfang

was anderes: studienbeihilfe...
...ich hab ghört das wenn man vorm studium eine gewisse zeit arbeitet (ca 1jahr) dannach keine studiengebühren zahlen muss. weiß da wer was davon? und wie warscheinlich ist es, das man eine beihilfe bekommt (das is jetzt sicher von fall zu fall unterschiedlich, aber so overall?)

lg
dominik

wuwo
06-03-2006, 11:53
kommt immer auf die inhalte an. schon klar, wenns ein rein technisches studium is, wirst halt a von der htl ned so viel vorwissen mitbringen.


aso? :rolleyes:

wuwo
06-03-2006, 11:56
was anderes: studienbeihilfe...
...ich hab ghört das wenn man vorm studium eine gewisse zeit arbeitet (ca 1jahr) dannach keine studiengebühren zahlen muss. weiß da wer was davon? und wie warscheinlich ist es, das man eine beihilfe bekommt (das is jetzt sicher von fall zu fall unterschiedlich, aber so overall?)

lg
dominik


selbsterhalterstudium meinst wohl.
nur musst 4 jahre haggln!

http://www.stipendium.at/stbh/128.html

mat.erial
06-03-2006, 11:59
gut, dann sag ichs nochmal explizit, herr anwalt.....
wennst in am studium in den ersten sem. nur gundlagen hast, wirst in da htl sho vü davon gehört haben.
wenns ein rein technischer studiengang is, der viell. scho sehr viel voraussetzt, wirst a in da htl nu so viel vom gehört haben. wenn doch: was bringt dann die fh....

eleon
06-03-2006, 12:02
oiso. ich hab ja auch vor heiligen zeiten eine fh besucht.

jedoch hab ich von den 8 semestern heisse 2 semester in der fh absolviert.
den rest (ausnahme diplomprüfung) dank fahnenflucht im universitären ausland (amiland u. schweden). lag aber weniger an der fh als viel mehr an familären abnabelungsbestreben

zur diskussion uni vs. fh:
dass die ausbildungarten unterschiedlich sind ist offensichtlich. meiner erfahrung nach wird auf der fh viel kompremierter (nicht abstrahierter!!) wissen transferiert als auf der uni. sprich du musst im selben zeitraum viel mehr wissen verarbeiten.
hat natürlich vor- u. nachteile. vorteil ist natürlich der höhere anspruch an die lernziele und das (theoretisch aber leider nicht) breitere wissen. dadurch ergibt sich natürlich der nachteil dass du prüfungsbezogen nur ins kurzzeitgedächnis lernst u. daher nur eine spezialisierung auf die diplomthemen erfolgen kann. nichts desto trotz bleibt vom reststoff viel hängen. wenn auch nicht in der tiefe wie auf der uni. aber klar weil der rahmen viel breiter ist.

für mich war im endeffekt die kombination ideal. aber nur weil ich auf die unis ausweichen konnte. der strikte rahmen der anwesenheitspflicht war für mich nicht tragbar. in den ersten beiden semstern hab ichs gleich geschafft 2 vorlesungen wegen zu geringer anwesenheit (toller winter + schöner sommer :D ) nicht abzuschliessen u. musste die dann in den auslandssemstern nachholen. hatte also eine universitäre + praxisnahe ausbildung und einen titel (für die mama) in 4 jahren


ist aber eh egal weil alle österreichische sub - DR. titel in wirklichkeit eh null relevanz haben. also egal ob mag mag(fh) dipl.ing oder dipl.ing (fh) im ausland wirst nie mehr als einen bachelor-status haben.

anstatt eine diskussion über streichung von (fh) etc zu streiten sollten sich die grosskopferten lieber überlegen internationalen normen zu entsprechen damit man mit abgeschlossenem studium (und nicht erst doktorat) woanders doktorate erstreben kann.

übrigens ist ein doktortitel nach einem fh studium genauso viel "wert" :rolleyes: ... den doktor titel musst ja auch auf der uni machen


:wink:

miki9
06-03-2006, 12:06
Studiengebühren musst du in jedem Fall zahlen. Wenn du allerdings Studienbeihilfe bekommst, dann kriegst du auch das Geld für die Studiengebühren wieder zurück. Studiengebühren werden finanziell auch nicht das größte Problem sein. Aber leben wirst du in der Studienzeit von irgendwas müssen.
Und die Studienbeihilfe ist keine Frage der Wahrscheinlichkeit, sondern ein Frage des Einkommens deiner Eltern, soferne du dich nicht 4 Jahre lang durchgehend selbst erhalten hast (Selbsterhalter-Studienbeihilfe).

bigair
06-03-2006, 12:08
hmmmm @wuwo: ok, danke....4 jahre sind mir doch zu lang :rolleyes:

ich glaub die tu is das richtige, weils flexibler ist...

...nur noch die frage nach der richtung
medien technische oder medizinische informatik

aba das muss ich selbst entscheiden :zwinker:

danke für die infos leute :wink:

lg
dominik

mat.erial
06-03-2006, 12:10
es gibt ja auch leistungsstipendien. allerdings musst da wirkli a musterstudent sein...wie das genau funzt, weiß i ned. das wird (glaub ich) direkt von der uni vergeben...vor dem selbsterhalterstip. musst vorher gearbeitet haben...

wuwo
06-03-2006, 12:13
es gibt ja auch ein leistungsspipendium. allerdings musst da wirkli a musterstudent sein...wie das genau funzt, weiß i ned. das wird (glaub ich) direkt von der uni vergeben...vor dem selbsterhalterstip. musst vorher gearbeitet haben...


ich hab in den ersten 4 semestern im architekturstudium leistungsstip. bekommen. wird direkt von der abteilung bzw uni vergeben.
waren in den semestern je. 750 euro.

eleon
06-03-2006, 12:13
medizinische informatik


:look:

bigair
06-03-2006, 12:20
:look:

warum?

eleon
06-03-2006, 12:29
warum?

weil du fachlich immer den spezialisierten autodidakten hinten nach sein wirst - der universitäre tross ist viel zu träge um sich schnell genug an die anforderungen des markts anzupassen. ausserdem sinds viel billiger. also wennst einen job willst u. etwas verdienen möchtest.

mafa
06-03-2006, 12:29
Was du nicht unterschätzen solltest is der Faktor des selbstständigen Arbeiten!
Du der du wegen jeder Frage einen Thread startest solltest dir dessen bewusst sein das dir auf der Tu niemand etwas vorkaut was du dann wiedergeben musst sondern das es an Dir selbst liegt etwas zu erlernen.
Du musst selbst nach Litaratur suchen weils einfach keine Unterlagen gibt, und das BB wird dir dabei nicht helfen können.
Es zwingt dich niemand was zu tun, da ist die Gefahr groß viel Zeit zu verlieren.
Du wirst zu 60% Sachen lernen die dich nicht sonderlich interessieren, der gesamte Mathestoff der HTL wird in 2 Wochen durchgemacht werden (und die Vorlesung geht dann aber noch ein Jahr, zumindest wars bei uns so)..........

Ich wills dir nicht ausreden, nur solltest du es dir wirklich gut überlegen, und dir das ganze vorher einmal ansehen!
@HTL.....hab auch HTL mit Auszeichnung maturiert, trotzdem kämpf ich mit meinem studium und hab schon einiges an Zeit verloren.
Das HTL Wissen bringt mir persönlich nur ein bisschen mehr praxisbezogenheit, sonst net viel.
Angerechnet wird einem grad einmal die Lehrwerkstätte



ein Jus-Studium an der Uni-Innsbruck hat insgesamt 124 (+/-) Semesterwochenstunden.

jetzt weiß ich wenigstens warum ich mit meinen 208 noch nicht fertig bin :p

siroos
06-03-2006, 13:24
Meiner Meinung nach ist ein Studium besser.
Ein Problem der FH ist die spätere Bezahlung. Tatsache ist, dass die meisten Akademiker entweder beim Bund oder Gemeinden angestellt sind.
Wenn man sich veranschaulicht, dass bei der Gemeinde Wien FH in B (wie Maturanten) eigereiht sind Akademiker in A, dann sollt eigentlih der Unterschied klar sein.

Es gibt noch eine Möglichkeit zu Medzin. Informatik: Medizinische Physik.

Auf jeden Fall ist klar, dass am Anfang eines Studiums immer etwas fades unterrichtet wird. Wahrscheinlich um den Mut zu nehmen :devil:

Lippi
06-03-2006, 13:25
wann beginntn das sportgerätetechnikstudium im wintersemester?

wuphi
06-03-2006, 13:55
wann beginntn das sportgerätetechnikstudium im wintersemester?


gibts ab dem sommersemester! anfang juni sind die aufnahmeprüfungen :)

wuwo
06-03-2006, 14:00
wann beginntn das sportgerätetechnikstudium im wintersemester?

dieses jahr hats begonnen am:
Monday 19. Sep 05

aufnahme ist anfang juni.

Lippi
06-03-2006, 14:02
meine fresse :D
hoffentlich beginnts frühestens am 25. september, bin noch im zivildienst, eigentlich bis ende september, aber nehme mir zu 99% die letzte woche frei.

Simon
06-03-2006, 14:02
gibts ab dem sommersemester! anfang juni sind die aufnahmeprüfungen :)

soll das leicht heißen, dass in kürze noch ein Wu. in Wien herumgeistert???

wuphi
06-03-2006, 14:08
soll das leicht heißen, dass in kürze noch ein Wu. in Wien herumgeistert???


der kleine wu wollte bzw. will, kann aber nicht da er erst am 19en juni matura hat und nicht zur aufnahmeprüfung antreten kann!
ein jahr später wirds dann soweit sein und die wubros rocken wien :eek:

Lippi
06-03-2006, 14:09
ein zivi/bh schwänzer tsts :P
aso geht sich ja in 9/6 monaten aus pffffff, hab noch die 12monate kolonne erwischt :(

wuphi
06-03-2006, 14:11
ein zivi/bh schwänzer tsts :P


jo :holy:

Simon
06-03-2006, 14:26
ein jahr später wirds dann soweit sein und die wubros rocken wien :eek:

Wen wollts ihr zwei Wimmerln rocken???

Anti-Christbaum
06-03-2006, 14:39
ist aber eh egal weil alle österreichische sub - DR. titel in wirklichkeit eh null relevanz haben. also egal ob mag mag(fh) dipl.ing oder dipl.ing (fh) im ausland wirst nie mehr als einen bachelor-status haben.

anstatt eine diskussion über streichung von (fh) etc zu streiten sollten sich die grosskopferten lieber überlegen internationalen normen zu entsprechen damit man mit abgeschlossenem studium (und nicht erst doktorat) woanders doktorate erstreben kann.

übrigens ist ein doktortitel nach einem fh studium genauso viel "wert" :rolleyes: ... den doktor titel musst ja auch auf der uni machen


:wink:

Warum sollte ich im Ausland als DI einen Bachelor-Status haben?
Wir haben seit letzten Semester auf Bachelor/Master umgestellt und das Masterstudium hat genau den gleichen Lehrplan wie mein Diplomstudium... Dauern auch beide 5 Jahre (im Vergleich zum 3-jährigen Bachelor...) :confused:

wuphi
06-03-2006, 16:25
Wen wollts ihr zwei Wimmerln rocken???

wirst schon noch früh genug mitbekommen :devil: :p

queicheng
06-03-2006, 16:35
Eine Uni ist auf jeden Fall besser als eine FH, wenn man noch den Dr. machen will, auch weil der Dr. von einer FH etwas weniger wert ist als der von einer FH.
Generell sind die FHler auch etwas zu praxisbezogen und damit oberflächlich, aber aber ob das gut oder schlecht ist, ist Geschmackssache und hängt auch von dem Gebiet ab, in dem man später arbeiten will.

das stimmt beides vielleicht in der BRD, aber sicher nicht in Österreich...

...denn wenn man als FHler in Ö ein doktorat anhängt, macht man das auf einer "normalen" UNI, gemeinsam und ebenso wie jeder UNI-student, maximal dass man gewisse prüfungen nachholen muss.

auch die oberflächlichkeit der ausbildung auf grund der praxisorientierung mag in der BRD gelten, das kann ich nciht beurteilen, aber in Ö so sicherlich nicht.

bigair
06-03-2006, 16:47
Was du nicht unterschätzen solltest is der Faktor des selbstständigen Arbeiten!
Du der du wegen jeder Frage einen Thread startest solltest dir dessen bewusst sein das dir auf der Tu niemand etwas vorkaut was du dann wiedergeben musst sondern das es an Dir selbst liegt etwas zu erlernen.
Du musst selbst nach Litaratur suchen weils einfach keine Unterlagen gibt, und das BB wird dir dabei nicht helfen können.
Es zwingt dich niemand was zu tun, da ist die Gefahr groß viel Zeit zu verlieren.
Du wirst zu 60% Sachen lernen die dich nicht sonderlich interessieren, der gesamte Mathestoff der HTL wird in 2 Wochen durchgemacht werden (und die Vorlesung geht dann aber noch ein Jahr, zumindest wars bei uns so)..........

Ich wills dir nicht ausreden, nur solltest du es dir wirklich gut überlegen, und dir das ganze vorher einmal ansehen!
@HTL.....hab auch HTL mit Auszeichnung maturiert, trotzdem kämpf ich mit meinem studium und hab schon einiges an Zeit verloren.
Das HTL Wissen bringt mir persönlich nur ein bisschen mehr praxisbezogenheit, sonst net viel.
Angerechnet wird einem grad einmal die Lehrwerkstätte




jetzt weiß ich wenigstens warum ich mit meinen 208 noch nicht fertig bin :p


das is meiner meinung nach äpfel mit birnen vergleichen...selbstständig arbeit is eines der sachen die ich gut kann ;)

maosmurf
06-03-2006, 16:58
@ bigair: zerbrich da net den kopf über 532/533/535 ... die ersten zwei semester sind eh gleich! ind er zeit wirst genug gelegenheit haben, mit anderen info&erfahrungen auszutauschen ;)

@ doppelstudium (jemand weiter oben war dagegen)... warum nicht? mit dem herzen bin ich mathematiker, aber wirschaft interessiert mich ebenso brennend! und jetzt soll mir jemand sagen, mit nem "software engineering" und einem "BWL" abschluss hätt ich keinen guten start....

GrazerTourer
06-03-2006, 17:13
hmmmm @wuwo: ok, danke....4 jahre sind mir doch zu lang :rolleyes:

ich glaub die tu is das richtige, weils flexibler ist...

...nur noch die frage nach der richtung
medien technische oder medizinische informatik

ICh war vor der FH 3 Semester auf der TU in Graz. Hier ein direkter Vergleich.

1.
TU: ca. 20-25 SWS pro Semester. Etwa 15 Stunden mit Anwesenheitspflicht. Restliche 5-10 mit 75% Anwesenheit weil's sonst unpackbar beschissen gewesen wäre es "alleine" zu lernen.
FH: 30 SWS immer durch, Anwesenheit etwa 95%. Ich hab das gehörte/Erarbeitete relativ gut nebenher lernen können. WAs mir besser gefallen hat, daß Dinge gelernt wurden wo ich persönlich mehr als den wissenschaftlichen Zweck dahinter verstehen konnte (Warum zum Teufel SML programmieren? Machte damals außer Graz nur noch eine Uni irgendwo in den USA....).
2. Art der Lehrveranstaltungen
TU: sehr fachspezifisch, technische Grundlagen
FH: breit gefächert, weilweise seichter als auf der Uni, aber dafür praxisrelevanter (SML auf der Uni, C/Java auf der FH - um doofe Programmierübungen zu vergleichen). Weiters waren LVs wie Englisch, Recht, Unternehmensführung(!) und co. dabei.

Das Umfeld auf der FH und auf der Uni:
Nicht viel anders. Auf der FH rennen viele HTLer herum die meinen jemand zu sein, und manche Vorlesungsunterlagen auf Grund der englischen Sprache nicht verstehen. Andrerseits war Nachrichtentechnik für manche AHSler wieder recht schwierig - aber sicherlich locker lernbar. Achja, auch hier war Mathe bei den HTLern ein absoluter Dorn im Auge. mMn war Mathe 1-3 auf der FH ein Lärcherlschaß gegen Analysis 1 und 2 auf der TU. Wobei mich das wie gesagt sehr interessiert hat. Ander haben das genau anders gesehen und sind grad noch so bei der Kommisionellen auf der FH durchgekommen (oder auch nicht)

Das Leben auf der FH und auf der Uni:
Nicht viel anders. Die TU hat mir genauso zu 100% alles vorgegeben wie die FH. Klar, ich hätte nicht alles machen müssen auf der TU, es wäre aber intelligent das zu tun weil man sich da schnell unnötige Verzögerrungen einheimst, und das kann wehtun (zB. finanziell)

Summa summarum: Nach meinem Praktikum das ich im letzten Semester gemacht habe, habe ich viele Vorteile der FH kennengelernt, wurde aber bei manchen (technischen) Arbeitskollegen nicht wirklich als Techiker akzeptiert - ich bin auch keiner in dem Sinn. Ich habe in einem Bereich gearbeitet der sehrwohl Technik und das was man oft als Management bezeichnet verbindet. Wirtschaftsinformatik wäre so ein Studium was da sehr gut reinpasst. Die meisten TU Studien vergessen auf diese Verbindungen, das ist sehr schade. Und WAhlfächer alleine machen das Kraut nicht fett. Ein Studium irregularis welches technisches Wissen mit viel wirtschaftlichem (wie das di HTLs ja auch versuchen) vereint wäre das non plus ultra, aber dazu sind wohl die meisten zu faul.

Achja nochwas, weil du dauernd vom Programmieren sprichts. Für solche Jobs brauchst du definitiv nicht studieren! Da hast du in der HTL schon genüged gelernt. Den Rest lernst du im Job wenn du was brauchst. Das (programmieren) ist etwas was man entweder kann - also ein bisserl Begabung und die Geduld dazu hat - oder eben nicht (so wie radlfahren, rechtschreiben, viel essen, malen....).

maosmurf
06-03-2006, 17:28
Weiters waren LVs wie Englisch, Recht, Unternehmensführung(!) und co. dabei. dafür haben "wir" techn. english, projektmanagement (...) , und einige LVs aus rechtswissenschaften :)

bigair
06-03-2006, 17:30
was mir irgentwie noch ned ganz eingeht...

uni = mehr in die tiefe
fh = breiter gefächert, aber praxisbezogener?

ich find sml cool, java hingegen komplett sinnlos...(aber das is eine andere geschichte)

ich würd auf jedenfall eine praxisbezogene ausbildung bevorzugen, weil mir teilweise manches theoriegeschwafel wo hingeht..."rein theoretisch geht das so und so....[...]"

aber wenn du sagst das die fh breiter gefächert ist, das währ ja auch sicherlich kein nachteil.

die frage ist halt, was machen nach uni/fh...wenn man sein ding beherscht dürfts wohl wirklich egal sein, was man gemacht hat. nur manche firmen bevorzugen warscheinlich doch du tu´ler mehr als fh´ler, das würde beim dr. wegfallen, aba ich geh nicht davon aus das zu machen. :rolleyes:

bigair
06-03-2006, 17:32
dafür haben "wir" techn. english, projektmanagement (...) , und einige LVs aus rechtswissenschaften :)

was "lernts" ihr in projektmanagement?
grobstruktur, sysspec, psp, termin/kostenpläne, technische beschreibungen,...

oda is das eh praktisch?

maosmurf
06-03-2006, 18:01
java hingegen komplett sinnlos naja, jedem das seine ;)


@ proman: www.maosmurf.at.tt/tu#prom (http://www.maosmurf.at.tt/tu#prom) :)

Lippi
06-03-2006, 18:12
wann weiß man denn, wann das diesjährige wintersemester am technikum losgeht?

Magier
06-03-2006, 18:17
dafür haben "wir" techn. english, projektmanagement (...) , und einige LVs aus rechtswissenschaften :)

Ohne jetzt über die FH's herziehen zu wollen, aber wenn ich sowas wie oben lese, dann packt mich schon das kalte Grausen. *g*

Projektmanagement - im Ausmaß von vllt. 2 Wochenstunden und über 2-3 Semester. Na Prost Mahlzeit - das möcht ich dann mal sehen, wie jemand mit einer fachlich so soliden Ausbildung (Tschuldigung, Sarkasmus wieder ausgeschaltet) Projekte leitet. :)

Gilt natürlich auch für LV's aus Unternehmensführung und was bisher sonst noch so alles aufgezählt wurde. :)

Ich will damit nicht prinzipiell die Ausbildung an den FH's kritisieren, aber daß man sich mit solchen Sachen den Ruf einer "Patchwork-Ausbildung" erarbeitet (und dann noch Praxisnähe vorweisen will) wundert mich nicht. :)
Trifft aber sicher nicht auf alle Lehrgänge an FH's zu - sind halt vermutlich nur ein paar faule Eier, die wieder als Referenz herhalten müssen. :)

GrazerTourer
06-03-2006, 20:34
@magier
Aber worin siehst du denn dann das Problem? Ich kenne zB die PMA Zertifizierung - eine Frechheit! Dann bist du teuer Projektmanagement junior (oder wie das auch immer heißen mag) und kannst sicher nciht mehr als nach einer Vorlesung auf der FH/Uni. Aber: Das reicht! Sollte man mehr brauchen, dnan bildet man sich doch im Job weiter!

Ein Studium soll doch bitte nur die Grundlagen für den späteren Job liefern, wo ist das Problem? Sicherlich, es gibt Studien wo man als Spezialist in einem Bereich rauskommt, aber das ist IMO nicht der Sinn und Zweck. Breit gefächert finde ich hingegen wirklich toll, da man sich nicht von Anfang an festlegen muß und vieles kennenlernen kann. Mit der nötigen Intelligenz reicht auch eine nicht 100% perfekte Bildung in mehreren Bereichen aus. Man darf ein Studium nie als DIE Ausbildung sehen nach der man "etwas kann", finde ich. Ich bin froh wenn ich zB 2SWS über Unternehmensführung etwas höre. Auf 150 Seiten zusammengefasst was sich andere aus vielen Büchern zusammensuchen oder teuer in einer Schulung vorgesetzt bekommen (und bei denen ist das Tempo doch tatsächlich meistens ein Witz) finde ich doch cniht schlecht?! MAn hat einen sehr guten Überblick - für den nötigen Einblick bedarf's dann eben eines Praktikums oder eines Jobs. Aber immerhin hat man sehrwohl eine grundlegende Ahnung von einigen Dingen. Das sollte für diese Bereiche reichen (daß das bei einem Juristen oder Mediziner anders sein mag bezweifel ich ja nicht).

Und wie gesagt: Wenn man nur Software entwickeln möchte reicht eine HTL für Datenverarbeitung zu 100%, wozu da noch studieren frage ich mich?

AB
06-03-2006, 21:03
ich wollte damit nur sagen das mir deshalb die uni mehr taugen würd, weil ich vorlesungen auslassen könnte die mir nicht viel bringen (oder deren inhalt ich daheim in einem bruchteil der zeit lernen kann)

Bruchteil der Zeit und Uni schließen sich mal i.A. aus. ;)
Bei Prüfungen sind üblicherweise sehr viele Seiten Buch oder Skriptum (Größenordung 100-300) zu beherrschen UND zu verstehen. Bei den Prüfungen werden zum Großteil Verständnisfragen gestellt und nicht wie in der Schule "Fragen zum Auswendiglernen".

Wenn man die TU und im Speziellen das Informatikstudium nicht selbst erlebt hat, dann kann man den Schwierigkeitsgrad und die Probleme gar nicht kennen bzw. erfassen.

Es ist beinhart. Ich hab noch von keinem Informatik-Studi gehört, dass das Informatikstudium leicht ist.

Studieren ist Selbstorganisation, d.h. da gehen schon mal viele Stunden für die Organisation (wann Anmeldung / Vorlesung / Prüfung / Lerngruppen / Abgaben...) drauf.
Das Grundstudium ist bei jedem Informatik-Bakk. gleich. Du kannst jederzeit umsteigen (kein Studiumswechsel). Ob man mehrere Informatik-Bakks. gleichzeitig machen kann weiß ich nicht.

Du kannst dir sehr viel anrechnen lassen.

Ein riesen Problem ist die Mathematik, die so ungefähr 3/4 deiner Zeit beansprucht. Vergiss die ganze Schulmathematik. Diese wird vorausgesetzt. Die Unimathematik ist ganz anderst. Setze dich einmal in eine Mathe-Vorlesung (diese sind öffentlich!) oder schau dir mal die Mathe-Übungsbeispiele an.

Du wirst sehr viel auf der Uni erleben und nicht alles wird dir gefallen. Sei es jetzt der Vortragsstil eines Profs, die Beurteilung, die Übungen, die Lehrinhalte...

Zu Mathe gibt es Kreuzerlübungen. Die Übungsbeispiele sind sehr heftig und mit dem Vorwissen aus der HTL schlicht bis auf wenige Ausnahmen (die kann ich an einer Hand abzählen) nicht schaffbar. Das Problem ist, dass man eine "Idee" zur Lösung dieser Beispiele braucht. Die Lösung selbst ist meist nur wenige Zeilen lang. Die Beispiele muss man aber verstehen.

Das Informatikstudium war bisher mit der Uni Wien interuniversitär, d.h. man konnte die LVAs wahlweise auf der Uni Wien oder TU absolvieren. Ab WS06/07 gibt es auf der Uni Wien ein komplett neues "stand-alone" Informatikstudium. Auch auf der TU wird es einen neuen Studienplan oder Änderungen des bestehenden Studienplans geben.

Du kannst dir fast alle Infos (zum Teil auch Lehrinhalte) über das Studium jetzt schon online anlesen. Du wirst aber einige Stunden brauchen, um dich einzulesen.
Wenn du möchtest kann ich dir einige Links per PM schicken.

Komote
06-03-2006, 21:10
....Ein riesen Problem ist die Mathematik, die so ungefähr 3/4 deiner Zeit beansprucht. Vergiss die ganze Schulmathematik. Diese wird vorausgesetzt. Die Unimathematik ist ganz anderst. Setze dich einmal in eine Mathe-Vorlesung (diese sind öffentlich!) oder schau dir mal die Mathe-Übungsbeispiele an....reine zeitverschwendung. viel wichtiger ist es bei den übungen gut pokern zu können und irgendeinen kapazunder kennen von dem man die beispiele bekommt.


aber an der mathemaitkhürde kommst auf der TU sowieso nicht vorbei. (ausser raumplaner u architekten)

Anti-Christbaum
06-03-2006, 21:32
reine zeitverschwendung. viel wichtiger ist es bei den übungen gut pokern zu können und irgendeinen kapazunder kennen von dem man die beispiele bekommt.


Die Erfahrung habe ich bei meinem angerissenen Elektrotechnik-Studium auch gemacht. Im 3. Semester bei den Matz 3 - Übungen wusste nichtmal der Tutor was er da genau ausrechnet (hat es auch nur noch nach Schema-F gemacht, verstanden hats keiner, auch die HTLer nicht)... :D

AB
06-03-2006, 21:41
reine zeitverschwendung. viel wichtiger ist es bei den übungen gut pokern zu können und irgendeinen kapazunder kennen von dem man die beispiele bekommt.


Grad wollte ich einen braven neuen Studenten heranzüchten und wer kommt daher... :rolleyes:

Genau deshalb gibt es ja auch schon Übungen mit Übungstests, da wird das Pokern dann etwas schwieriger.
Ich wünsche aber viel Spaß bei der Übung, wenn man alle Beispiele nur abgeschrieben hat. Es soll ja Profs geben, die das sofort merken und auch entsprechend reagieren. :D
Ob es sinnvoll ist viel Zeit in die Übungen zu investieren oder nicht, weiß man üblicherweise nach der Vorlesungsprüfung. :D :D :D

maosmurf
06-03-2006, 22:33
Ohne jetzt über die FH's :rofl: edite mal schnell deinen post, denn ich bin kein FHler (bei DEM gedanken packt mich widerum der graus ;) :D :rofl: )

wobei du grundsätzlich recht hast - aber deswegen hab ich ja ein zweitstudium an der WU :look:


@ austrianbiker: hiermit oute ich mich als der erste, der bislang (4. sem) kaum probleme in info hat :) :) :) (ausnahme datenmodellierung, aber das war so fad dass ich es bislang einfach nicht gemacht hab...)

:wink:

AB
06-03-2006, 23:06
@mao: Sag mal was bedeuten die türkis eingfärbelten LVAs auf der Homepage unter Studienfortschritt?

maosmurf
06-03-2006, 23:29
@mao: Sag mal was bedeuten die türkis eingfärbelten LVAs auf der Homepage unter Studienfortschritt? absolviert/grad dabei. is aber noch nicht aktualisiert :)
EDIT: bis auf proman hab ich eh alles türkise :)

stetre76
07-03-2006, 07:14
Ohne jetzt über die FH's herziehen zu wollen, aber wenn ich sowas wie oben lese, dann packt mich schon das kalte Grausen. *g*

Projektmanagement - im Ausmaß von vllt. 2 Wochenstunden und über 2-3 Semester. Na Prost Mahlzeit - das möcht ich dann mal sehen, wie jemand mit einer fachlich so soliden Ausbildung (Tschuldigung, Sarkasmus wieder ausgeschaltet) Projekte leitet. :)

Gilt natürlich auch für LV's aus Unternehmensführung und was bisher sonst noch so alles aufgezählt wurde. :)

Ich will damit nicht prinzipiell die Ausbildung an den FH's kritisieren, aber daß man sich mit solchen Sachen den Ruf einer "Patchwork-Ausbildung" erarbeitet (und dann noch Praxisnähe vorweisen will) wundert mich nicht. :)
Trifft aber sicher nicht auf alle Lehrgänge an FH's zu - sind halt vermutlich nur ein paar faule Eier, die wieder als Referenz herhalten müssen. :)

ich geb dir auf jden Fall Recht, was das Ausmass der LVAs betrifft - die sind teilweise einfach zu knapp bemessen, um wirklich in die Tiefe zu gehen.

ABER und hier kommt mein Einwand:
ich kenne genug Uni Absolventen, die, gemessen am LVA Umfang, weit mehr Projektmanagement hatten, als andere an einer FH.
Die konnten und können dir ein Projekt in der Theorie im Detail durchplanen und dir Schritt für Schritt vorgeben. Schickst du sie dann aber in die Praxis, in einen Betrieb, wo sie tatsächlich ein projekt mitleiten müssen, dann stehen sie oft (natürlich nicht immer) an, denn da kommt das Erwachen, dass Theorie und Praxis zwei verschiedene Sachen sind.

Ich kenne beide Seiten - ich habe selber an einer FH studiert (angefangen 1996 und damals war noch vieles anderes - so hatten wir zB auch schriftliche (4x5 Stunden) Diplomprüfungen), konnte aber im Ausland (Finnland, USA, teilweise Norwegen) auch an Unis studieren und bin jetzt noch immer mit beiden Institutionen eng verbandelt.

ganz kurz möchte ich noch etwas zu Einstufung von FH Absolventen im öffentlichen Dienst sagen:
sogar im heiligen Land Tirol ist jetzt eine Verordnung gekommen, die FH und Uni-Absolventen (am Papier) gleichstellt.
ich muss allerdings auch sagen, dass ich bisher kaum einen FH-Absolventen getroffen habe, der wirklich eine Karriere im öffentlichen Dienst angestrbt hat...

und was die Verdienstmöglichkeiten von FH Absolventen in der späteren Laufbahn betrifft:
ich kanns nur von meinem Jahrgang sagen (da es jedes Jahr eine Erhebung gibt), aber nach 5 Jahren in der Arbeitswelt als FH Absolvent, liegt das durchschnittliche Bruttogehalt derzeit bei knapp 3.400,- (Stand Jänner '06; dabei wurden aber nur jene, die in AT geblieben sind berücksichtigt > 22-24 Personen von 40)

Magier
07-03-2006, 07:44
@magier
Aber worin siehst du denn dann das Problem? Ich kenne zB die PMA Zertifizierung - eine Frechheit! Dann bist du teuer Projektmanagement junior (oder wie das auch immer heißen mag) und kannst sicher nciht mehr als nach einer Vorlesung auf der FH/Uni. Aber: Das reicht! Sollte man mehr brauchen, dnan bildet man sich doch im Job weiter!

Naja, über Sinn und Unsinn diverser teurer Zertifizierungen ließe sich sicher auch nochmal vortrefflich streiten, aber weil du grad auch Unternehmensführung angesprochen hast:
Das ist so ein weitläufiges Thema - da wärs dasselbe, ich würd in meinem Studium 2 SWS technische Mathematik kriegen und dann sagen: Wenn ich da mal was brauche, kann ich die Grundlagen - und den Rest lern ich eh beim Job. ;)

Ist natürlich überspitzt formuliert, aber zeigt, worauf ich hinaus will. :)

Ansonsten find ich persönlich die FH's ja nicht übel - finds eher schade, daß in den letzten Jahren so ein Konkurrenzkampf entbrannt ist, wer denn nun besser ist. Beide Seiten haben Vor- und Nachteile und die muß man halt für sich persönlich gut abwägen.
Ich war z.B. auf einer Uni, bzw. bins eigentlich immer noch :f: :rolleyes:, hätte aber nie eine FH besuchen wollen. Der Klassenbetrieb hat mir 13 Jahre lang gereicht (dafür bin ich jetzt auch ein Stück von Stetre's Bruttogehalt entfernt - und zwar nicht im positiven Sinne :D ).

GrazerTourer
07-03-2006, 08:41
@Magier
jepp, "für sich persönlich gut abwägen" ist wohl das Stichwort. :)

Ich klinke mich aus *g* Ich denk eh genug an das nervende Stuidum derzeit.

so long, tschau :D

Matthias
07-03-2006, 21:21
FH würde mir auch lieber sein, da die ausbildung mehr praxisorientier ist. nachteile: anwesenheitspflicht + hat im beruf einen geringeren stellenwert als die uni :rolleyes:Nun, das mit der Anwesenheitspflicht ist nicht nur auf der FH wohl so, sondern auch - zumindest seitdem in letzter Zeit aufgrund der Neustrukturierung der Hochschulstudien die Studienpläne alle umgekrempelt werden - auf der Uni (in Graz) so.

Aus meinem Studium:
Aus zahlreichen, um nicht zu sagen fast allen, Vorlesungen bzw. Übungen wurden aus wohl rationalisierungsgründen VÜs, mit dem Problem der Anwesenheitspflicht, die sehr oft völlig unbegründet ist, da der Stoff aus dem Skript (o.ä.) runtergebetet wird. Ebenso wird die Anwesenheit mit dem immanenten Prüfungscharakter gerechtfertigt, ebenso ein Pseudoargument, denn in der Realität hast 1-2 Klausuren. Wenn die passen, bist durch. Da kannst manchmal noch so viele Mitarbeitspunkte und weiß der Teufel was alles haben, wenn die Klausur im Oa*** ist (auch nur knapp), kannst schon das nächste Semester wieder kommen. Natürlich darfst den ganze Topfen nochmals machen, statt nur die Klausuren neu zu schreiben, ist ja immanenter Prüfungscharakter.:spinnst?:
Da VÜs stets Teilnehmerlimitiert sind, kann man dadurch das Studium höflich aber doch merklich verlängern, zumal bei der Anmeldung pro Semester nur 1.000 Punkte zur Verfügung stehen, man aber pro VÜ schon mind. 300-350 setzen muß, um überhaupt reinzukommen.
Meist darfst 3x fehlen, dann heißt's schon: Auf Wiederschaun nächsten Semester. Natürlich hast dann einen Fleck im Zeugnis stehen (zählt schon als Antritt) und Maluspunkte bekommst im Anmeldesystem auch (dann startest net bei 1.000 Pkt, sondern bei 800 oder noch weniger).

Fehlende Selbstständigkeit in der Arbeit der Studenten wird immer wieder durch das Lehrpersonal an der Uni kritisiert, aber durch obige Punkte nur noch verstärkt.

In manchen LVs wird versucht, Praxis zu simulieren, was bei BWL halt tlw. schwer möglich ist (natürlich abhängig von der LV).

<paul>
07-03-2006, 21:27
aber an der mathemaitkhürde kommst auf der TU sowieso nicht vorbei. (ausser raumplaner u architekten)

- weil die´s sowieso können!! :devil: :devil: :aetsch:

jives
07-03-2006, 21:42
Nun, das mit der Anwesenheitspflicht ist nicht nur auf der FH wohl so, sondern auch - zumindest seitdem in letzter Zeit aufgrund der Neustrukturierung der Hochschulstudien die Studienpläne alle umgekrempelt werden - auf der Uni (in Graz) so.

Aus meinem Studium:
Aus zahlreichen, um nicht zu sagen fast allen, Vorlesungen bzw. Übungen wurden aus wohl rationalisierungsgründen VÜs, mit dem Problem der Anwesenheitspflicht, die sehr oft völlig unbegründet ist, da der Stoff aus dem Skript (o.ä.) runtergebetet wird. Ebenso wird die Anwesenheit mit dem immanenten Prüfungscharakter gerechtfertigt, ebenso ein Pseudoargument, denn in der Realität hast 1-2 Klausuren. Wenn die passen, bist durch. Da kannst manchmal noch so viele Mitarbeitspunkte und weiß der Teufel was alles haben, wenn die Klausur im Oa*** ist (auch nur knapp), kannst schon das nächste Semester wieder kommen. Natürlich darfst den ganze Topfen nochmals machen, statt nur die Klausuren neu zu schreiben, ist ja immanenter Prüfungscharakter.:spinnst?:
Da VÜs stets Teilnehmerlimitiert sind, kann man dadurch das Studium höflich aber doch merklich verlängern, zumal bei der Anmeldung pro Semester nur 1.000 Punkte zur Verfügung stehen, man aber pro VÜ schon mind. 300-350 setzen muß, um überhaupt reinzukommen.
Meist darfst 3x fehlen, dann heißt's schon: Auf Wiederschaun nächsten Semester. Natürlich hast dann einen Fleck im Zeugnis stehen (zählt schon als Antritt) und Maluspunkte bekommst im Anmeldesystem auch (dann startest net bei 1.000 Pkt, sondern bei 800 oder noch weniger).

Fehlende Selbstständigkeit in der Arbeit der Studenten wird immer wieder durch das Lehrpersonal an der Uni kritisiert, aber durch obige Punkte nur noch verstärkt.

In manchen LVs wird versucht, Praxis zu simulieren, was bei BWL halt tlw. schwer möglich ist (natürlich abhängig von der LV).

Bist oarg :eek: Da gehts mir ja auf der TU Wien weit besser.
Notiz an mich: Jammern einstellen, hast es eh noch super dawischt ;)

punkti
07-03-2006, 21:45
ja können wir...=)

ich hoff das es ned so is wie bei uns grad hier...irgentwie is das bei uns sowieso org....wennst denkst das leute, die kein vernünftiges programm zambringen eine htl matura bekommen....:spinnst?: (und das nach 5jahren programmieren :f: )

sry wenn ich das jetzt so schreib, aber dein ego würd ich verdammt gern haben! ich hab erst maturiert und bin derzeit beim bund, hab eine diplomarbeit mit einer firma in informatik gemacht und hab noch immer keine ahnung von einer programmerstellung! ich hab zwar keine 5 jahre programieren (sondern nur 4), aber weiß auch genug darüber, mir steht mittlerweile der sinn nach was anderem, aber niemand von unseren ganzen jahrgang konnte behaupten ein "perfektes" programm abgeliefert zu haben!! und ohne jetzt prahlen zu wollen, der gruppe der ich angehört habe (als mein frund und ich) hatten als kleinste gruppe das größte projekt und das beste ergebnis in unserer abteilung, und unseres ist nicht fehlerfrei gelaufen!! :rolleyes:

zum glück weiß ich schon so ca was ich machen will! ob uni oder fh ist für mich kein wirkliches thema mehr, ich möcht mir die option offen halten auf eine höhere schule als lehrer zu gehen und damit "muss" ich eigentlich auf die uni, weil die fh ist mir zu unsicher! einmal heißts es geht, dann wieder noch nicht, auf das lass ich mich nciht ein!

Matthias
07-03-2006, 21:50
Bist oarg :eek: Da gehts mir ja auf der TU Wien weit besser.
Notiz an mich: Jammern einstellen, hast es eh noch super dawischt ;)
Überall geht's da besser, auch auf der WU in Wien gibt's solche Zustände net.....:rolleyes::D *suder*

Ich bin in der glücklichen Lage, dass ich endlich am Ende des Bakk. bin, dann noch 2 Semester zum Mag. (oder Master zu neudeutsch) habe. Hat eh lange genug gedauert; mir war aber wichtig, Praxis zu sammeln. Daher habe ich auch länger gebraucht, als Mindestzeit.

bigair
07-03-2006, 21:51
nein, du würdest an meiner stelle das gleiche sagen... ;)

wir sind 22 leute, davon möchte die hälfte nach der htl sicha nix mehr mit pcs zum tun haben -> geringe motivation irgentwas zu lernen -> kommen trotzdem problemlos durch...

...und das mit dem programmieren können ist so eine sache...
...entweder man is "drin", und denk in programmcode (=du kannst keinen erkären was du machst)...oda du bist ned "drin"...und programmierst fröhlich vor dich hin ;)


sry wenn ich das jetzt so schreib, aber dein ego würd ich verdammt gern haben! ich hab erst maturiert und bin derzeit beim bund, hab eine diplomarbeit mit einer firma in informatik gemacht und hab noch immer keine ahnung von einer programmerstellung! ich hab zwar keine 5 jahre programieren (sondern nur 4), aber weiß auch genug darüber, mir steht mittlerweile der sinn nach was anderem, aber niemand von unseren ganzen jahrgang konnte behaupten ein "perfektes" programm abgeliefert zu haben!! und ohne jetzt prahlen zu wollen, der gruppe der ich angehört habe (als mein frund und ich) hatten als kleinste gruppe das größte projekt und das beste ergebnis in unserer abteilung, und unseres ist nicht fehlerfrei gelaufen!! :rolleyes:

zum glück weiß ich schon so ca was ich machen will! ob uni oder fh ist für mich kein wirkliches thema mehr, ich möcht mir die option offen halten auf eine höhere schule als lehrer zu gehen und damit "muss" ich eigentlich auf die uni, weil die fh ist mir zu unsicher! einmal heißts es geht, dann wieder noch nicht, auf das lass ich mich nciht ein!

maosmurf
08-03-2006, 01:19
(=du kannst keinen erkären was du machst na dann viel spaß, wennst dein prog mal jemandem andrehen willst der es warten soll :rofl: :rofl: :rofl:

Magier
08-03-2006, 07:55
Da VÜs stets Teilnehmerlimitiert sind, kann man dadurch das Studium höflich aber doch merklich verlängern, zumal bei der Anmeldung pro Semester nur 1.000 Punkte zur Verfügung stehen, man aber pro VÜ schon mind. 300-350 setzen muß, um überhaupt reinzukommen.

Ui, schön!
Bei uns gibts nämlich schon Kurse, die mehr als 1.000 Punkte kosten, damit man reinkommt. Das Startbudget ist aber trotzdem nur 1.000 Punkte...

Das freut das Studentenherz - und dann wundern sich die Leute, wenn man nicht in Mindeststudiendauer fertig ist.
Zum Glück hab ichs wie der Matthias gemacht und nebenher gearbeitet. Dann schauts wenigstens nicht ganz so fatal aus! :(

Matthias
08-03-2006, 08:08
Ui, schön!
Bei uns gibts nämlich schon Kurse, die mehr als 1.000 Punkte kosten, damit man reinkommt. Das Startbudget ist aber trotzdem nur 1.000 Punkte...

Das freut das Studentenherz - und dann wundern sich die Leute, wenn man nicht in Mindeststudiendauer fertig ist.
Zum Glück hab ichs wie der Matthias gemacht und nebenher gearbeitet. Dann schauts wenigstens nicht ganz so fatal aus! :(Is yo oarg.:f:

Ich bin in dem Semester auch aus einer LV rausgeflogen, obwohl ich 300 Pkt. dafür gesetzt habe. Einzig gute ist, dass ich diese 300 Pkt. für das nächste Semester gutgeschrieben bekomme, weil ich aus der Warteliste rausgeflogen bin und dann gibt's Bonuspunkte. Jedoch nicht, wenn du von den 1.000 Pkt. nicht alle setzt, die Differenz auf die 1.000 verfallen von Semester zu Semester. Somit startest i.d.R. immer von 1.000 weg.

Magier
08-03-2006, 08:16
Is yo oarg.:f:

Ich bin in dem Semester auch aus einer LV rausgeflogen, obwohl ich 300 Pkt. dafür gesetzt habe. Einzig gute ist, dass ich diese 300 Pkt. für das nächste Semester gutgeschrieben bekomme, weil ich aus der Warteliste rausgeflogen bin und dann gibt's Bonuspunkte. Jedoch nicht, wenn du von den 1.000 Pkt. nicht alle setzt, die Differenz auf die 1.000 verfallen von Semester zu Semester. Somit startest i.d.R. immer von 1.000 weg.

Ah, ok. Bei uns bleiben die Punkte erhalten, wenn Du mal was nicht gesetzt hast. Aber das hilft dir im Prinzip auch nicht sooo viel, wenn dafür die Preise so exorbitant steigen.

Inflation, sag ich da nur als Schlagwort. :)

MalcolmX
08-03-2006, 11:19
FH würde mir auch lieber sein, da die ausbildung mehr praxisorientier ist. nachteile: anwesenheitspflicht + hat im beruf einen geringeren stellenwert als die uni :rolleyes:
die uni ist eben wissenschaftsorientierter, und deshalb lernt man viel theoretische dinge, die einem aber beim systematischen problemlösen sehr zugute kommen können.
zumindest zum bauingenieurwesen gibts noch keine gleichwertige fh-ausbildung...
informatik ist viel praxisorientierter, allerdings bist du mit medizintechnik/informatik schon schnell wieder im forschungsbereich und da ist das tu-studium sicher das gescheiteste...
also wenn du wirklich mal der große zampano sein willst, der abcaht weil er etwas kann/entwickelt hat das es bis dahin noch nicht gab, dann geh tu.
für informatik-anwender ist das studium mM eher sekundär...

wuwo
08-03-2006, 14:14
http://derstandard.at/?url=/?ressort=unifh