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koch
04-12-2006, 13:24
da ich mir in naher zukunft ein haus kaufen möchte(zahle im moment 550 eier miete und das schon über längeren zeitraum und nun will ich halt das das geld im "haus" blebt)stellt sich bei mir folgende frage:

ich werd ca um die 80 000,- "zuschuß" brauchen und ich hab mich zwecks kredit schon bei mehreren banken umgehört und nun war ein finanzberater der firma civ-finanz.at bei mir. nur stellt sich mir folgende frage, sind die wirklich seriös, oder wollens nur meine kohle :confused: hat vielleicht jemand erfahrung mit der firma, oder ähnliche "probleme".
möchte mich nämlich nicht in unkontrollierbare schulden stürzen, sondern mir auch weiterhin schöne radeln und urlaub leisten können :) .

thanx
da koch

SirDogder
04-12-2006, 13:35
ich kenn die Firma nicht. aber Finanzberater sind prinzipiell das Letzte.
Hast schon Adressen von deinen Freunden und Bekannten hergeben müssen?

Nightrider
04-12-2006, 15:29
Frag dem Finanzberater doch einmal woher er das Geld bekommt (ich nehm nicht an das er die Finanzierung aus eigener Tasche vornimmt).

Jeder "Berater", "Vermittler" oder sonstig Beteiligte hält die Hand auf - und das bezahlst du!!

Des weiteren schau einmal wem du am Ende das Geld schuldest - der "Finanzberater" ist doch meist nur ein Vermittler und dein Vertragspartner ganz wer anderer...

mini
04-12-2006, 15:35
ich kenn die Firma nicht. aber Finanzberater sind prinzipiell das Letzte.
Hast schon Adressen von deinen Freunden und Bekannten hergeben müssen?

KORREKT!!!
Ich hasse solche Typen!
Zu 90% halbgebildete Möchtegernyuppis, die selbst bis zum Hals in Schulden stecken!

Vergleiche die besten Angebote verschiedener "solider" Banken und lass Dich diesbezüglich auch nur von solchen beraten!!!

nojoe
04-12-2006, 15:36
es gehört vielleicht nicht zum guten ton

aber laß dir von allen ein angebot machen
und gehe mit dem besten angebot zu den, bei dem du dich wohlfühlst und der dein vertrauen geniest.

Ich bin überzeugt du wirst beim verhandeln noch deine wunder erleben.

aber überspann den bogen nicht aber leg die hälfte deiner karten am tisch wenn du nicht weiter kommst zeig nie alles aber sei überzeugend
dann klappt das schon.

kunschi
04-12-2006, 16:01
ich würde mich auch nich von solchen schwindlichen typen beraten lassen... in der regel ein totaler flopp...

das eizige was sie machen ist ein gutes angebot einer bank!! suchen, dieses vermitteln und dann dabei verdienen...gehst du selber zu der bank, ist es in der regel noch besser!

finger weg davon!

SirDogder
04-12-2006, 16:09
Aber leider betrifft MIFIDs die Vermittler ja nicht! Dort sollt ma ansetzen!!

koch
04-12-2006, 16:41
danke erstmal für die antworten!

er meinte das er sich über provisionen finanziert, aber von mir selber keinen cent bekommt. was ja in sich widersprüchlich ist :confused:

unterschrieben habe ich nix, werd wohl nochmal zur bank gehen......

NorwegianBlue
04-12-2006, 16:45
..er meinte das er sich über provisionen finanziert, aber von mir selber keinen cent bekommt. was ja in sich widersprüchlich ist :confused: ...Er bekommt die Provisionen von der Bank, die am Ende den Kredit bereitstellt. Das macht wiederum den Kredit teuerer als notwendig. Also bezahlst am Ende doch Du die Provisionen... :)

SirDogder
04-12-2006, 16:50
danke erstmal für die antworten!

er meinte das er sich über provisionen finanziert, aber von mir selber keinen cent bekommt. was ja in sich widersprüchlich ist :confused:

unterschrieben habe ich nix, werd wohl nochmal zur bank gehen......


btw: Das bedeutet auch - Er verkauft dir dort den Kredit, wo er die besten Provisionen bekommt.

Christoph
04-12-2006, 21:00
Aber leider betrifft MIFIDs die Vermittler ja nicht! Dort sollt ma ansetzen!!
Komm mir bitte nicht mit dieser #@%&$! EU-Richtlinie.
Als nächstes muß der Mountainbiker offen legen, wie groß seine Marge auf dem eben verkauften MTB ist, wieviel davon der Mechaniker fürs Zusammenabuen bekommen hat, und wieviel der Kaffee im Rahmen des Beratungsgespräches gekostet hat. Und anschließend muß er noch seine Jahresvolumenskonti nachträglich anteilig an die Käufer weitergeben.
Alles Hirnwixerei. Trottel-EU :mad:

Effendi Sahib
05-12-2006, 00:14
da ich mir in naher zukunft ein haus kaufen möchte(zahle im moment 550 eier miete und das schon über längeren zeitraum und nun will ich halt das das geld im "haus" blebt)stellt sich bei mir folgende frage:

ich werd ca um die 80 000,- "zuschuß" brauchen und ich hab mich zwecks kredit schon bei mehreren banken umgehört und nun war ein finanzberater der firma civ-finanz.at bei mir. nur stellt sich mir folgende frage, sind die wirklich seriös, oder wollens nur meine kohle :confused: hat vielleicht jemand erfahrung mit der firma, oder ähnliche "probleme".
möchte mich nämlich nicht in unkontrollierbare schulden stürzen, sondern mir auch weiterhin schöne radeln und urlaub leisten können :) .

thanx
da koch


Gerade bei Baufinanzierungen - ich habe früher bei einer Bausparkasse bzw. einem Baufinanzierer gearbeitet - bieten Versicherungen, Banken UND sogenannte Finanzberater meist eine sehr schlechte Beratungsleistung an, weil sie darauf nicht spezialisiert sind.
Ihr Steckenpferd ist i.d.R. der Verkauf von Versicherungen und Fonds.

Unternehmen, die sich auf BauFi spezialisiert haben oder eigens dafür ausgebildete Mitarbeiter von Banken sind in 99% der Fälle besser (guter Vergleich Baumarkt und Bike-Fachhändler).
Ich selbst arbeite als Banker und muß regelmäßig herzhaft lachen, wenn Kollegen beim Anrücken der Kunden mit Eigenheimwunsch (wegen ihrer himmelschreienden Inkompetenz) in Panik verfallen...
Auch der reine Zinsvergleich trügt oft - das Drumherum ist wichtig.

Provisionen bekam und bekomme ich übrigens auch - wie viele andere angestellte Banker. Bei Handelsvertretern wird diese direkt durch die vermittelte Bank gezahlt, was an sich nichts Anrüchiges ist, weil so die Tüchtigen belohnt werden.

Ein freier Handelsvertreter kann Dir auch relativ viel Mist erzählen, weil sein Auftraggeber nur bedingt dafür haftbar gemacht werden kann. Ich als Angestellter habe die "künstlerische Freiheit" nicht.

Grundsätzlich solltest Du die Finger von Finanzierungen mit unterlegter Lebensversicherung lassen, lohnt sich definitiv nur bei fremdvermieteten Objekten (aus steuerlichen Gründen).

Internetbuden taugen nur als Benchmark, daß man nicht viel zu teuer ist, denn mit Beratung kostet es logischerweise mehr, was sich jedoch schnell renitieren kann.

Vergleiche nicht zu viel (unter 10 Angebote) - da neigt man meiner Erfahrung nach irgendwann dazu, irgendwas zu unterschreiben, weil man im guten Gefühl der vermeintlich ausreichenden Information den Überblick verloren hat.

Als Faustformel solltest Du ALLERMINDESTENS 20% bares Eigenkapital mitbringen plus die Nebenkosten für den Kauf.
Darunter ist es zu wackelig.

Bauchgefühl und Vertrauen sind ebenfalls gute Ratgeber.

Auf Verbraucherschützer/-beratungen zu vertrauen ist übrigens gefährlich...

Bonne chance und Grüße aus Berlin

Erol

Weight Weenie
05-12-2006, 05:41
Mein Cousin war mal bei einer Linzer Firma Finanzberater! Nachdem er sämtliche Schulen abgebroche hat zwecks Langeweile hat hn diese Firma geködert! Dort war er dann innerhalb kürzester zeit Finanzberater! Da hat er mir immer erzählt wie toll das sei, dass er jedem einen Kredit autreiben kann wurscht wieviele Schulden er hat! Es geht immer was! Hat ihn gleich um einiges symphatischer gemacht! :rolleyes:

SirDogder
05-12-2006, 08:23
Nebenbei bemerkt: Fremdwährungskredit mit Tilgungsträger würd ich auch nicht empfehlen. Nur für den Fall, dass sowas angeboten wurde.

Br@in
05-12-2006, 09:49
Nebenbei bemerkt: Fremdwährungskredit mit Tilgungsträger würd ich auch nicht empfehlen. Nur für den Fall, dass sowas angeboten wurde.

Ein Freund hat so einen, kommt mir auch spanisch vor... Wo ist da der Hacken?

koch
05-12-2006, 09:50
wir haben ca 80 000,- eigenmittel + 20 000 vom schwiegervater und 150,- monatlich von meinen eltern. es ist ja also nicht gerade so das wir nix haben.

von tilgungsträgern bin ich selber auch nicht überzeugt. eigentlich hätten wir vor gehabt einen teil über ein bauspardarlehen zu finanzieren und die andere hälfte über einen kredit(chf-kredit???).

aber teilweise wird man wie schon oben erwähnt von den banken total schlecht beraraten - unsere fonds weiterlaufen lassen, dafür einen kredit über die komplette summe aufnehmen usw....

auf jeden fall danke für die tips!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

roland

SirDogder
05-12-2006, 10:01
Ein Freund hat so einen, kommt mir auch spanisch vor... Wo ist da der Hacken?


Ich als Riskmanager sage: Die Risiken, die da alle drinnen stecken, kann man fast gar nicht zählen.
Das Produkt gibt es interessanterweise (oder bezeichnender) nur in Österreich.

In allen anderen Ländern schüttelt man da nur den Kopf.

Der Punkt ist wie bei allen anderen auch. Du kannst viel gewinnen und viel verlieren. Solange aber alle nur gewinnen und gewonnen haben, wird man niemals einem Kunden erklären können, dass da durchaus ein gewaltiges Risiko drinnen steckt.

Ich erklärs immer so: Ich fahr einen MörderDowhnhill nach dem Anderen. Aber es passiert nichts und ich schilder in allen Farben den Superspeed. Wie gesagt... solange nichts passiert, ist alles ok. Aber gibt es deshalb wirklich kein Risiko?

Interessant wird es werden, wenn die Kredite einmal auslaufen und die Tilgungsträger nicht das bringen, was sie versprochen haben.

NorwegianBlue
05-12-2006, 10:02
...kredit(chf-kredit???)...

aber teilweise wird man wie schon oben erwähnt von den banken total schlecht beraraten - unsere fonds weiterlaufen lassen, dafür einen kredit über die komplette summe aufnehmen usw....Fremdwährungskredite haben in den letzten Jahren ganz gut funktioniert, deshalb gibts da ja auch so einen Boom. Allerdings darf man dabei nicht vergessen, dass das nicht so bleiben muss, es handelt sich dabei auch immer um eine Spekulation auf die jeweilige Währung. Auf alle Fälle würde ich auch in CHF keinen Kredit aufnehmen, den ich mir in EUR nicht leisten kann. Wer sagt, dass die CHF Zinsen immer so niedrig bleiben und die Währung nicht massiv gegen Dich geht? Während der Laufzeit (sind ja meist ein paar Jahre) kann es da ganz heftige Schwankungen geben.

Eigentlich müsste man den Kredit auf EUR Basis rechnen und die monatlichen Gewinne, die man bei einem Fremdwährungskredit dagegen erzielt, bis zum Ende der Laufzeit rückstellen. Riskant wird das Ganze, wenn Du Dir das nicht leisten kannst.

Ob das mit den Fonds eine gute oder schlechte Idee ist, kann man so nicht sagen. Wenn die Performance des Fonds besser sein sollte als die zu zahlenden Zinsen ist das gar nicht so schlecht - das ist ja auch genau die Idee eines Tilgungsträgers. Natürlich verdient die Bank auch mehr, wenn Du ihre Fonds behältst und gleichzeitig Dein Kreditvolumen höher ist... :)

Magier
05-12-2006, 19:05
Nebenbei bemerkt: Fremdwährungskredit mit Tilgungsträger würd ich auch nicht empfehlen. Nur für den Fall, dass sowas angeboten wurde.

Geh bitte, ihr Hosenscheißer... :D
Naja, ok, ich gebs zu - ich hab auch nur 50% endfällig... ;)

Christoph
05-12-2006, 20:49
Fremdwährungskredit mit Tilgungsträger (A-Anleihen :D ) und staatlich geförderte Pensionsvorsorge - so dumm sind halt nur wir Österreicher, dass wir uns sowas andrehen lassen :rolleyes:

traveller23
05-12-2006, 21:16
Da war letztens mal im Fernsehen (orf) ein Bericht über eine Familie die sich sowas von einem Finanzberater andrehen hat lassen.
Der Fond hat dann nicht das Versprochene gebracht und auf einmal war ein Haufen an Schulden da. :(

SirDogder
05-12-2006, 22:21
Geh bitte, ihr Hosenscheißer... :D
Naja, ok, ich gebs zu - ich hab auch nur 50% endfällig... ;)


Haben Sie Hosenscheisser gsagt???

:D


weil dann könnt ich mit meinen Turbos angeben...

Nana war nur Spass, hab i eh net! :p

josinger
05-12-2006, 22:57
Da ich selbst u.a. auf diesem Gebiet tätig bin möcht ich auch was dazu sagen..
Erstens einmal find ichs falsch gleich von Haus aus über alle Finanz-, Wirtschafts- usw..-berater zu schimpfen. Es gibt (leider) auf diesem Gebiet wirklich sehr unseriöse Firmen und Berater, auf der anderen Seite aber auch Unternehmen, die von vielen Prüfern, Umfragen und auch Vergleichstests eindeutig gelobt und empfohlen werden und gegenüber den verschiedenen Banken, Versicherungen usw. auch deutlich besser abschneiden, weil sie sich eben auf die Kundenberatung und nicht auf den Produktverkauf spezialisiert haben..

Von meinen Vorrednern wurde schon einiges erwähnt was stimmt und man auch so empfehlen kann.
Einiges ist aber trotzdem falsch bzw. unvollständig:
Es stimmt nicht, dass man einen Kredit oder auch irgendein anderes Finanzprodukt billiger bekommt, wenn man selbst direkt zur Bank geht und den Weg über einen unabhängigen Berater auslässt. Bei einem Kredit werden z.B. in der Regel 2% Bearbeitungsgebühr verrechnet, geht man selbst zur Bank zahlt man diese genauso wie wenn man sich vorher über die günstigsten Angebote beraten lässt, weil in dem Fall die 2% gleich bleiben, nur bekommt eben eine Hälfte die Bank, die andere der Berater.
Man hat im Gegenteil sogar wirklich einige Vorteile, wenn man im Vorfeld einen (wirklich unabhängigen und seriösen) Berater konsultiert:
erstens mal kennt dieser die Marktsituation und kann einem klipp und klar sagen welche Bank derzeit die besten Konditionen bietet, ohne dass man einen ganzen Tag lang selbst von Bank zu Bank rennen muss..
zweitens hat er meist gute Kontakte in den verschiedenen Banken, und zwar nicht nur zu den netten Damen am Schalter, die nicht viel mehr können als lieb schaun, sondern direkt zu den Verantwortlichen in den Kreditabteilungen, die der normale Privatkunde nie zu Gesicht bekommt. Die Banken haben also sehr wohl Interesse daran, einen Kreditantrag, der von einem Berater zusammen mit einem Kunden eingereicht wird, auch zügig zu bearbeiten und möglichst auch positiv abschließen können, weil der Berater im Gegensatz zum Kunden bald wieder mit einem anderen Fall kommen wird.
drittens ist der Berater auch nach dem positiven Abschluss des Kreditantrags darum bemüht, den Kunden bestens weiter zu betreuen, weil er von dessen Zufriedenheit und guter Mundpropaganda lebt. Meist stehen ihm auch abgesehen von der Erfahrung und Marktkenntnis entsprechende Instrumente und Programme zur Verfügung, mit denen sich z.B. ein FW-Kredit und die zugehörigen Tilgungsträger über die gesamte Laufzeit beobachten lassen.
viertens ist es ganz einfach so, dass aus den oben genannten Gründen die Bankberater mit dem unabhängigen Berater einfach viel offener sprechen als mit dem Kunden selbst.

Könnt jetzt noch weiterschreiben aber ich glaub das reicht fürs erste! :toll:

SirDogder
05-12-2006, 23:14
auf die Kundenberatung und nicht auf den Produktverkauf spezialisiert haben..


Könnt jetzt noch weiterschreiben aber ich glaub das reicht fürs erste! :toll:

Frage: Wenn man sich auf die Kundenberatung spezialisiert, ist man Kundenberater und verkauft nichts?

Ich persönlich halte dies für etwas (billige) Polemik.

95% aller Vermögens und Finanzberater haben nicht den dafür notwendigen Gewerbeschein. ABER: Wenn jemand wirklich mit Ausweis bestätigen kann, dass er tatsächlich VERMÖGENSBERATER ist, muss man das wohl akzeptieren.

Aber leben muss auch dieser vom Kunden, nicht wahr?

radu
05-12-2006, 23:42
also, nach 2 seiten hin&her bin ich eigentlich verdammt froh, dass ich mir kein haus kaufen muss!!! :U:

josinger
05-12-2006, 23:55
Aber leben muss auch dieser vom Kunden, nicht wahr?

Sicher, aber ich hab damit auch mehr die Produktvielfalt, die einem von den versch. Anbietern unabhängigen Berater zur Verfügung stehen, gemeint.
Bei ihm ist es nun mal nicht so, dass er ein bestimmtes Produkt anbieten und verkaufen muss, sondern wirklich das günstigste bzw. beste nehmen kann. Selbst wenn das dem Kunden aus irgendeinem Grund nicht zusagt kann er immer noch auch was anderes ausweichen.
Damit ich hier jetzt keine Namen aus der Branche nenne, sag ichs mit einem anderen Beispiel:
Wenn man sich ein Auto kaufen will, und man geht z.B. zum BMW-Händler, was für ein Auto wird einem der Verkäufer dort wohl empfehlen? Sicher einen BMW, ganz egal ob sich der Kunde einen leisten kann oder eigentlich ganz was anderes braucht.
Wäre es da nicht besser, wenn es ein Autohaus gäbe, in dem es alle Marken gibt und einen der Verkäufer erst einmal fragt was man mit dem Auto vorhat und wozu man es braucht, bevor er einem eine bestimmte Marke anbietet? ;)

SirDogder
06-12-2006, 08:13
@josinger: bitte beleidige uns nicht mit billiger Desinformation. Ich kenne die Branche sehr gut.

Das beste Produkt!! ha! Lebst du nicht von der Provision? Verkaufst du das Produkt, das für den Kunden das beste ist, dir aber nur marginale Provision einbringt?

Das wäre nämlich das "beste Produkt", weil der Finanzberater muss auch bezahlt werden und das macht der Kunde.

Klar gibts eine Kreditgebühr in der Bank! Ihr tuts dauernd so, als ob es sich um versteckte Kosten handelt. Das ist nicht der FALL! Es ist alles dokumentiert und dargelegt. Aber beim Finanzberater gibt es nur versteckte Kosten!!

UND? Was ist mit dem Gewerbeschein??????

NoWin
06-12-2006, 08:34
Ich bin da eher beim josinger, und ich hab da auch einige Erfahrung gesammelt - wobei man bei jedweder Art von Hausfinanzierung sich selber auch auskennen sollte oder zumindest jemanden kennen sollte, der wirklich eine Ahnung hat und dem man vertraut.

Wenn ich mir des Risikos bewußt bin, dann kann man ohne weiteres Fremdwährungskredite aufnehmen und auch endfällige Tilgung - auch mit Wertpapierdepots, englischen Lebensversicherungen oder Fondpolizzen - aber wie gesagt, man muß sich des Risikos bewußt sein - andererseits sind aber auch Chancen gegeben, sich Zinsen zu ersparen und von Kursschwankungen zu profitieren.

hans4073
06-12-2006, 08:41
@josinger: bitte beleidige uns nicht mit billiger Desinformation. Ich kenne die Branche sehr gut.

Das beste Produkt!! ha! Lebst du nicht von der Provision? Verkaufst du das Produkt, das für den Kunden das beste ist, dir aber nur marginale Provision einbringt?

Das wäre nämlich das "beste Produkt", weil der Finanzberater muss auch bezahlt werden und das macht der Kunde.

Klar gibts eine Kreditgebühr in der Bank! Ihr tuts dauernd so, als ob es sich um versteckte Kosten handelt. Das ist nicht der FALL! Es ist alles dokumentiert und dargelegt. Aber beim Finanzberater gibt es nur versteckte Kosten!!

UND? Was ist mit dem Gewerbeschein??????
Der Beleidigende hier bist du mein lieber Dogder, die Branche dürftest genausowenig kennen wie allgemeine wirtschaftliche Gepflogenheiten. Du schreibst hier absoluten Schwachsinn und beleidigst dann noch Leute, welche hier sachlich (und vor allem zutreffend) informieren. Es ist mir zu blöd, hier auf jeden deiner Einwürfe zu antworten, doch hier noch eine Gratisaufklärung: es geht hier um keinen Gewerbeschein, es geht um die staatl. Prüfung zum Finanzberater und damit um die Haftung für die Beratung.

SirDogder
06-12-2006, 08:58
Der Beleidigende hier bist du mein lieber Dogder, die Branche dürftest genausowenig kennen wie allgemeine wirtschaftliche Gepflogenheiten. Du schreibst hier absoluten Schwachsinn und beleidigst dann noch Leute, welche hier sachlich (und vor allem zutreffend) informieren. Es ist mir zu blöd, hier auf jeden deiner Einwürfe zu antworten, doch hier noch eine Gratisaufklärung: es geht hier um keinen Gewerbeschein, es geht um die staatl. Prüfung zum Finanzberater und damit um die Haftung für die Beratung.



Danke für die nette Gratisaufklärung. Bitte erklär mir dann noch, was du als Ergebnis in Händen hältst. Wie nennt man das Ding.

SirDogder
06-12-2006, 09:06
Und weil du, netter Hans, ja offenbar so ein informierter Herr bist. Jetzt von mir eine Gratisaufklärung:

§ 136 a GewO:

Der gewerbliche Vermögensberater ist berechtigt:

(§ 94 Z 75) etc etc....

Dann kommt alles, zu was dieser berechtigt ist: Die gewerbliche Vermögensberatung ist ein reglementieres Gewerbe, die an einen Befähigungsnachweis gebunden ist. Ausweispflicht!!!!!! PFLICHT!

UND: Wenn jemand dazu berechtigt ist, dann habe ich nichts dagegen einzuwenden. Das habe ich bereits gesagt.

hans4073
06-12-2006, 09:55
Frage: 95% aller Vermögens und Finanzberater haben nicht den dafür notwendigen Gewerbeschein.
...und für dieses Behauptung findest auch einen Paragrafen?

SirDogder
06-12-2006, 10:00
[QUOTE=hans4073]...und für dieses Behauptung findest auch einen Paragrafen?[/QUOTE

Nein ist ist eine Behauptung. Dafür kann es maximal eine Statistik geben. Aber du hast recht. Es war tatsächlich eine Behauptung und billige Polemik von mir. Es sind blos 94,3 Prozent.

Magier
06-12-2006, 11:25
Haben Sie Hosenscheisser gsagt???
:D
weil dann könnt ich mit meinen Turbos angeben...
Nana war nur Spass, hab i eh net! :p

*hehe* Ich hab damals, als ich einiges an Kohle verloren hab, eben ein Turbo-Zertifikat auf Erdgas gehabt. Tjaja, Erdgas steht jetzt bei 8,20, damals wars bei 6,10 oder sowas. Hätts mich nicht wg. der Scheiß-Barriere ausgeworfen, wär das mit dem 5er oder 7er Hebel ein schöner Gewinn gewesen, aber hätti-täti-wari bringt ja alles nix. Hab die Turbo-Zockerei ein bißchen reduziert, aber ein paar hab ich immer noch bzw. werden ständig neu in Turbos angelegt - naja, was solls.
Andere gehen ins Casino - so hat jeder sein Hobby... ;)

Und um noch was zum Beitrag dazu zu posten:
Ein Bekannter von mir war in Krems auf irgendsoeiner Akademie und ist nun auch Finanzberater (wobei er, glaub ich, sogar staatlich geprüft ist) - verdient ein Schweinegeld damit.
Ein anderer Bekannter hat eine HLW gemacht (Hauswirtschaftsschule) und macht jetzt genau das selbe (bei so einer dubiosen Gack-Firma - Namen nenn ich mal lieber keinen bei der aktuellen Klagsflut, die so rumschwirrt) - selbiges.

Mit ersterem red ich ganz gerne, weil er wirklich eine Ahnung von der Materie hat und mir auch schon hin und wieder einen Tip gegeben hat, auf den ich selbst nicht gekommen wäre (Anlagetechnisch mein ich); der zweite verkauft Fonds und Finanzierungen, casht dabei recht gut ab und die Konditionen, die dabei rausschauen, sind ein schlechter Witz für den Kunden. Da krieg ich mit selber hingehen und verhandeln eine wesentlich bessere Gesamtkondition. Reine Abzocke bei mind. 80% dieser "Experten"...

SirDogder
06-12-2006, 11:54
@Magier: Genau das hab ich gesagt. Ausgebildeter Vermögensberater mit Gewerbeschein und Ausweis :toll:

Der Rest :k:

Chaingang
06-12-2006, 12:02
Gute Ausgangslage: 100.000 in cash und einen Zinsenzuschuss von 150€/m. Zusammen mit der ersparten Miete san des 700€/m. Legst davon 200€ mehr ab (teurere Versicherungen, Abgaben....) hast 500€ für an Kredit ohne auch nur eine Einschränkung hinnehmen zu muessen.... toll...

Die Frage die Fonds zu behalten und dann vollen Kredit oder Fonds verkaufen und ueberschaubaren Kredit find ich spannend. Aus Sicht der Bank verdienen die mehr an Dir, wenns den Fonds behaelst und an Kredit aufnimmst.... und bei den Fonds wirds ja a Risiko a geben.....
Ausserdem kann ich ma net vorstellen, dass die Fonds immer soviel abwerfen (ueber die Kreditlaufzeit)
, um damit den Kredit 100% (also den Fondsteil) bedienen zu koennen.
Brauchst halt a Szenarienrechnung.....

Nachdem das Haus ja wohl eher bis zu 200.000€ kosten wuerd, hast schon mal die Haelfte und nurmehr 100.000 Schulden. Das ist net wirklich viel (beim Hausbau). Wohnbauförderungsdarlehen nehmen, Bausparvertrag und dann bleiben eh mehr
net allzuviele Schulden ueberig.
Fremdwährung oder Euro? Wenns Dir kurzfristig Geld borgen willst und net allzuviel - wie bei Dir - find ich das keine schlechte Idee mit den Fremdwährungen.
Allerdings... Finanziere nur, wenn Du Dir einen entsprechenden Kredit in Euro auch leisten könntest....

Magier
06-12-2006, 12:13
Allerdings... Finanziere nur, wenn Du Dir einen entsprechenden Kredit in Euro auch leisten könntest....

Wenn Du dir einen Euro-Kredit nicht leisten kannst, wird dir keine seriöse Bank einen FW-Kredit anbieten. Zumindest bei uns ist das nicht der Fall;
Unsere Rating- und Analyse-Software rechnet bei Fremdwährungskrediten automatisch im Hintergrund einen Schattenkredit auf Basis einer EUR-Finanzierung und schaut sich an, ob dieser auch bedient werden könnte. Ist das nicht der Fall, gibts auch keine FW-Finanzierung...

josinger
06-12-2006, 12:32
Also den richtigen Gewerbeschein und alle staatlichen Prüfungen in der Wirtschaftskammer setze ich natürlich auch voraus! Alles andere ist wirklich uneriös, da hat SirDodger schon recht..

Das mit den verschiedenen Provisionen bei verschiedenen Gesellschaften stimmt aber nur teilweise. Das trifft nur bei Beratern zu, die wirklich nur für sich allein selbstständig sind und sich die Provisionen selbst mit den verschiedenen Gesellschaften aushandeln (müssen). Das merkt man auch daran dass diese eigentlich nur drei bis vier Gesellschaften anbieten und sonst nix.
Hat der Berater ein Wirtschaftsberatungsunternehmen im Hintergrund, für das er auf selbstständiger Basis tätig ist, fließen alle Provisionen zuerst ans Unternehmen und dann erst (pauschalisiert) an den Berater selbst. Auch wenn die Gesellschaften also verschieden hohe Provisionen zahlen, ist dadurch garantiert dass der Berater für gleiche Produkte auch die gleiche Provision bekommt, egal von welcher Bank oder Versicherung das Produkt kommt.

Wenn jetzt immer noch was dagegen spricht lass ich mich gerne aufklären! :wink:

Magier
06-12-2006, 12:42
Also den richtigen Gewerbeschein und alle staatlichen Prüfungen in der Wirtschaftskammer setze ich natürlich auch voraus! Alles andere ist wirklich uneriös, da hat SirDodger schon recht..


Aber wieviele, die in den wirklich großen sitzen (Namen muß man ja keine nennen - weiß eh jeder, welche "Spezialisten" da angesprochen sind), sind von dieser seriösen Sorte? Da sitzen doch immer die ganzen Verlierer drin, die dann halt ihrer Verwandtschaft eine Lebensversicherung andrehen und ansonsten über mehr als unseriöse Beratung versuchen, ihren Scheiß an den Mann oder die Frau zu bringen...

sBIKEs
06-12-2006, 12:52
also ein finanzberater find ich is nur sowas wie ein "zwischenhändler" den du auch noch bezahlen musst. Der stellt ja auch nur zusammen was am besten wäre, und das kannst du durch recherchieren und infos einholen auch denk ich mal.

josinger
06-12-2006, 13:17
Da sitzen doch immer die ganzen Verlierer drin, die dann halt ihrer Verwandtschaft eine Lebensversicherung andrehen und ansonsten über mehr als unseriöse Beratung versuchen, ihren Scheiß an den Mann oder die Frau zu bringen...

Wiedermal ein absolutes Vorurteil.. :rolleyes:

Wenn du wüsstest, was manche dieser "Verlierer" vorher für Jobs gehabt haben und diese freiwillig aufgegeben haben würdest vielleicht anders reden.. Sicher trifft das nicht auf alle zu, aber das is ja bekanntlich immer und überall so..


also ein finanzberater find ich is nur sowas wie ein "zwischenhändler" den du auch noch bezahlen musst. Der stellt ja auch nur zusammen was am besten wäre, und das kannst du durch recherchieren und infos einholen auch denk ich mal.

Manchmal frag ich mich echt wozu man sich eigentlich die Mühe macht und hier was reinschreibt, wenns anscheinend eh nicht gelesen wird.. :(
Oder soll ich für dich jetzt wieder von vorne anfangen?

SirDogder
06-12-2006, 13:18
Richtig. Es geht um Strukturvertriebe. Und die Mitarbeiter dieser Strukturvertriebe haben definitiv keinen Gewerbeschein, lautend auf Vermögensberater. Es sind blos irgendwelche "Bauern" (man verzeihe mir den Ausdruck, er ist auf das Schachspiel bezogen), die ihre Verwandten und Bekannte abgrasen sollen. Wenn die dann abgeockt sind und kein Folgegeschäft anliegt....... Tschüss mit Ü.

Aber auch langjährige Mitarbeiter dieser Strukturvertriebe haben oft nur Berechtigungen die wie folgt lauten:

"Vermittlung zwischen Vermögensberater und deren Kunden".

Verkaufen tut die "große Firma".

Und wegen der Provisionen: Gängig ist beispielsweise ein Punktesystem.

NoDoc
06-12-2006, 13:24
Und wegen der Provisionen: Gängig ist beispielsweise ein Punktesystem.


......,genau und deshalb ist es ja auch ganz egal, ob ich Ihnen jetzt 100T EURO Kredit bei der #####bank oder bei der ######bank vermittle, weil ich bekomm immer die gleich Anzahl Punkte,.....

Hat den Satz schon einmal jemand von einem der Finanzoptimierer (so heissen die doch, oder?) gehört?

und geglaubt?

NoReturn
06-12-2006, 13:28
Wiedermal ein absolutes Vorurteil.. :rolleyes:

Wenn du wüsstest, was manche dieser "Verlierer" vorher für Jobs gehabt haben und diese freiwillig aufgegeben haben würdest vielleicht anders reden.. Sicher trifft das nicht auf alle zu, aber das is ja bekanntlich immer und überall so..


ich kenn zwei "finanzberater". das eine ist eine kunstgeschichtestudentin, das andere einer, der die wu nach 3 semestern (ohne abschluss :p ) verlassen hat. ein gaaaanz fester depp. und genau diese geldgeilen flaschen bzw. firmen wie AWD, DVB, OVB....ruinieren den ruf der seriösen finanzberater.

NorwegianBlue
06-12-2006, 13:28
Ich war mal bei einer Präsentation eines der Produkte meiner Bank für ein Wirtschaftsberatungsunternehmen dabei, weil man angedacht hatte, das Produkt auch über diese Schiene zu vetreiben. Ich hatte nicht wirklich den Eindruck, dass die sich sonderlich für das Produkt selbst interessiert haben (wie wollen sie dann aber beraten?), da gings eher gleich mal um die Frage, wieviel Provision für den Vertrieb drinnen ist. Und der Prozentsatz, unter dem sie nichtmal daran denken würden, das Produkt aktiv anzubieten, hat uns ziemlich umgehauen und die Kooperation ist deshalb auch nicht zustande gekommen.

SirDogder
06-12-2006, 13:34
und geglaubt?[/COLOR]

Sicher, Doc!!!!!! Sicher!!!! :D

Christoph
06-12-2006, 20:26
Wie läuft die Karriere bei einem unabhängigen Finanzdienstleister:
Man wird zu nächtlicher Stunde angerufen, oder auf der Straße angesprochen, geht in ein Grundsemiar wo die Chefitäten mit ihren geleasten Audis auffahren und vom leicht verdienten Geld reden, danach gibt man mal die Telefonnummern aller Verwandten und Bekannten ab, hat dann noch 2 oder 3 halbtägige Seminare mit anschließendem Rudelsaufen in der Nachtschicht, und dann muß man versuchen ein paar Verträge an den Mann zu kriegen an denen in erster Linie der nächsthöhere Teamleader verdient. :rolleyes:

Von einem Schulabbrecher der seine Playstation auf Ratenzahlung gekauft hat, laß ich mich sicher in Finanzfragen beraten :D

mankra
06-12-2006, 22:41
Leute, Ihr werft leider viel in einem Topf zusammen:
Klar gibt es massenhaft an ein paar Produkte angelernte MLM-Verkaufer.
Man sollte aber nicht alle über einen Kamm scheren. Es gibt auch genügend Finanzberaterfirmen, die ich jeder Bank vorziehen würde.
Die Bankangestellten können fast nur Hausprodukte empfehlen und als kleiner privater kommt man kaum unter 1.5% Bearbeitungsgebühren. Mehr bezahlt man bei Beratern auch nicht.

Zur Frage Fremdwährungsdarlehen ja oder nein:
Eindeutiges Ja: Natürlich ist es eine Währungspekulation, aber alleine durch die Einsparung durch den Zinsabstand dürfte z.b. der Sfr. knapp 50% auf 20 Jahre steigen.
Weiters die Einsparung durch einen Tilgungsträger mit höherer Verzinsung als das Darlehen ergibt eine weitere Einsparung.
Muß nix spekulatives sein. Ein paar BlueChipFonds auf die lange Laufzeit einer Hypothekenfinanzierung sind keine riskante Spekulation.

@SirDoger
Finanzberatung wurde ungefähr um 98 aus dem Gewerberecht herausgenommen und konzessinspflichtig.

Br@in
06-12-2006, 22:45
Jetzt übertreibmal nicht, Tischlergesellen sind die meisten schon :p

adal
06-12-2006, 22:51
... Die Bankangestellten können fast nur Hausprodukte empfehlen und als kleiner privater kommt man kaum unter 1.5% Bearbeitungsgebühren. Mehr bezahlt man bei Beratern auch nicht.

Diese sog. "Finanzberater" verklopfen aber nur Bankprodukte mit Aufschlag, oder?

Und vom know-how kenn ich wenige, die annähernd die Ausbildung eines auch nur untersten Beraters in einer Bank (egal welcher - ich kenn als Exberater fast jede österreichische!) haben.

Banken mögen Finanzberater, die bringen Kunden mit guten Deckungsbeiträgen ohne Aufwand. Finanberater mögen Kunden, die nicht zu Banken gehen.

SirDogder
06-12-2006, 23:01
@SirDoger
Finanzberatung wurde ungefähr um 98 aus dem Gewerberecht herausgenommen und konzessinspflichtig.

Muss ich echt noch einmal die WKÖ zitieren? Ich bin doch keine Gebetsmühle!

Christoph
06-12-2006, 23:12
Den Schmäh mitm höher als das Darlehen verzinsten Tilgungsträger glaubt ohnehin nur noch ein Fußballpräsident, ansonsten müsste man ja auch ohne Haus einen sicheren Gewinn machen, wenn man über Finanzberater auf Kredit zockt (oder investiert).
Sicher, 1.Semester BWL: Leverageeffekt :D :D :D

Ich werd morgen gleich anregen, dass unsere Vermögensberater nicht mehr um die halbe Welt fliegen um sündteure Ausbildungen zu machen, sondern wir stattdessen lieber an einem Nachmittag pro Quartal einen Experten von XXX zum Vortrag einladen sollten :D
Der erklärt den Jungs und Mädels dann, wie der Hase im Finanzwesen läuft :p
Und ich krieg einen fetten Bonus :rofl:

adal
06-12-2006, 23:12
Ganz langsam und ohne böse Worte (hab deshalb meinen ersten Versuch gelöscht):

1. Fremdwährungskredit

Ist aus Kundensicht (abgesehen von den höheren Spesen) eine Kombination aus EUR Kredit + verkaufter Option.

Wer sich sicher ist, dass in 20 Jahren der CHF nicht mehr als 50% zum EUR steigt, kann diese Sicherheit auch ohne Haus zu Geld machen, die Bank ist sich da nicht so sicher und kauft derartige Optionen (zB zur Absicherung) gerne an. Der Erwartungswert dieser Schwankung ergibt übrigens Rechnerisch GENAU die Zinsdifferenz!

2. Tilgungsträger

Die Idee des Tilgungsträgers ist es, einen höheren Kredit als notwendig zu nehmen (möglichst endfällig) und gleichzeitig - statt der Raten - in einen (meist spesen- also beraterprovisionsstarken) Fond zu investieren, mit der Idee, dass der Fond besser performt, als der Kredit. Also spekulieren auf Schulden.

Dem liegt die Annahme zu Grunde, dass der Fond auf Dauer und mit Sicherheit besser performt, als der Kredit. Nur wenn das so ist, warum investiert dann die Bank nicht in den Fond, sondern in einen Häuselbauerkredit (der bzg. Sicherheit ja nicht gerade ein Traum ist)?

Einfache Antwort, jeder Gewinn über dem fristen- und währungskongruenten risikofreien Zinssatz (zB österr. Bundesanleihen) muss über Risiko eingekauft werden.

-------------------------

Ist keine Glaubenssache das Ganze ...

Wers aber trotzdem nicht glaubt, dem empfehle ich den Ankauf von Rupienanleihen (gut verzinst!), die mit einem Kredit in Yen finanziert werden. Beides endfällig auf 20 Jahren, da braucht man nix einzahlen und kriegt am Ende viel raus ... (nicht ernst gemeint ...)

koch
06-12-2006, 23:25
erstmal danke für die antworten!

der finanzberater fuhr keinen audi, sondern einen jaguar s-type :devil: was mich etwas stutzig gemacht hat war als ich ihm jetzt abgesagt habe, er gar nicht versuchte mich irgendwie zu überreden, sondern freundlich die absage entgegennahm.

@fremdwährungskredit: den könnte man ja auch in einen eurokredit "switchen" , oder kommen dann ungeahnte spesen auf einen zu?

adal
06-12-2006, 23:29
@fremdwährungskredit: den könnte man ja auch in einen eurokredit "switchen" , oder kommen dann ungeahnte spesen auf einen zu?

Spesen kostets immer, aber diese sind im Vertrag nachlesbar, selbst bei einem Finanzberater ohne Hauptschulabschluss mit Leasingporsche.

Auch wenns nicht modern klingt, ich würd mich von einem Berater einer seriösen Bank beraten lassen, dort hört man zwar oft "fade" Sachen (erst in Aktien investieren, wenns eine schnell verfügbare Barreserve haben, lieber weniger Kredit aufnehmen, schauen dass im Kredit eine vorzeitige Rückzahlungsoption hat - manchmal erbt man was oder kriegt eine überraschende Prämie ...), die sind aber nicht immer falsch.

SirDogder
07-12-2006, 08:07
nachdem die Kavallerie eingetroffen ist (adal, christoph) kann ich mich ja zurückziehen.... :)

hans4073
07-12-2006, 09:02
nachdem die Kavallerie eingetroffen ist (adal, christoph) kann ich mich ja zurückziehen.... :)
macht durchaus sinn, dann kommt vielleicht sachlichkeit in den thread :rofl: :rofl:

Golo
07-12-2006, 10:29
Als selbst betroffener Kreditnehmer noch meinen Senf dazu :
Prinzipiell kann dir die Beratung durch einen (seriösen!!!) Vermögensberater schon helfen - selbst wenn du von Bank zu Bank läufst, die verkaufen logischerweise immer nur die eigenen Produkte - da ist der Überblick mitunter sehr mühsam. Ein guter Vermögensberater holt für dich mehrere Kredit/Tilgungsträgerangebote ein - bei optimaler Auswahl hast du seine Provision locker drinnen.
Was den Tilgungsträger betrifft : natürlich kann es so sein, dass er sich nicht wie gewünscht entwickelt - nur hast du ja auch in 20 Jahren noch das Haus, das auch dann noch was wert ist, ggf. musst du halt dann erneut finanzieren - da würde ich mir keine grauen Haare wachsen lassen, ich konnte bei meiner fondsgebundenen Lebensversicherung zwischen verschiedenen Risikoabstufungen wählen (und habe mich konservativ entschieden).
Ich habe den gesamten Kredit von Yen auf Franken umgeswitcht und habe plötzlich viel viel weniger Schulden als vor 5 Jahren - kann sich natürlich wieder ändern, laufende Beobachtung der Kursentwicklung ist immer notwendig.
Dein "Pech" ist nur, dass momentan sowohl Yen als auch Franken sehr tief zum Euro stehen, den Kredit würde ich daher (trotz der höheren Zinsen) dzt. in Euro (mit der Möglichkeit zu switchen) aufnehmen. Übrigens : Achtung beim Kreditvertrag auf die Switchgebühren : da langen die Banken kräftig zu !

motzinho73
07-12-2006, 10:39
Als selbst betroffener Kreditnehmer noch meinen Senf dazu :
Prinzipiell kann dir die Beratung durch einen (seriösen!!!) Vermögensberater schon helfen - selbst wenn du von Bank zu Bank läufst, die verkaufen logischerweise immer nur die eigenen Produkte - da ist der Überblick mitunter sehr mühsam. Ein guter Vermögensberater holt für dich mehrere Kredit/Tilgungsträgerangebote ein - bei optimaler Auswahl hast du seine Provision locker drinnen.
Was den Tilgungsträger betrifft : natürlich kann es so sein, dass er sich nicht wie gewünscht entwickelt - nur hast du ja auch in 20 Jahren noch das Haus, das auch dann noch was wert ist, ggf. musst du halt dann erneut finanzieren - da würde ich mir keine grauen Haare wachsen lassen, ich konnte bei meiner fondsgebundenen Lebensversicherung zwischen verschiedenen Risikoabstufungen wählen (und habe mich konservativ entschieden).
Ich habe den gesamten Kredit von Yen auf Franken umgeswitcht und habe plötzlich viel viel weniger Schulden als vor 5 Jahren - kann sich natürlich wieder ändern, laufende Beobachtung der Kursentwicklung ist immer notwendig.
Dein "Pech" ist nur, dass momentan sowohl Yen als auch Franken sehr tief zum Euro stehen, den Kredit würde ich daher (trotz der höheren Zinsen) dzt. in Euro (mit der Möglichkeit zu switchen) aufnehmen. Übrigens : Achtung beim Kreditvertrag auf die Switchgebühren : da langen die Banken kräftig zu !

...ich stimme dir zwar zu, dass der finanzberater mehrere angebote einholt, doch empfehlen wird er in der regel (logischerweise), dasjenige, wo er am meisten provision bekommt (weiß ich aus eigener erfahrung...war mal in dieser branche) und wie schon erwähnt, geht er ja auch nur zu banken, also warum nicht gleích dort hin und mit einbischen verhandlungsgeschick, kann man die margen der banken auch schön drücken... :toll:

Christoph
07-12-2006, 22:42
...ich stimme dir zwar zu, dass der finanzberater mehrere angebote einholt, doch empfehlen wird er in der regel (logischerweise), dasjenige, wo er am meisten provision bekommt (weiß ich aus eigener erfahrung...war mal in dieser branche) und wie schon erwähnt, geht er ja auch nur zu banken, also warum nicht gleích dort hin und mit einbischen verhandlungsgeschick, kann man die margen der banken auch schön drücken... :toll:
Ausserdem kann man das sowieso nicht verallgemeinern. Produkte von Pioneer, Templeton, Fidelity, Macquarie,... werden nicht nur über freie Fianzdienstleister, sondern genauso über Banken vertrieben.

Ted Bundy
08-12-2006, 17:21
der große vorteil des kredites mit tilgungsträger:

der vermittler kassiert zweimal provision.

Effendi Sahib
09-12-2006, 00:10
der große vorteil des kredites mit tilgungsträger:

der vermittler kassiert zweimal provision.

Stimmt, allerdings KANN es auch für den Kunden Vorteile haben, wenn es maßgeschneidert und fundiert erfolgt (d.h. ohne böse Überraschungen und chirugisch genau vom echten Profi).

Banken bieten (mangels Fachwissen) bevorzugt nur die klassische Finanzierung mit direkter Tilgung, die nicht immer vorteilhaft ist.

Ted Bundy
09-12-2006, 10:21
die lämmer werden von den banken und beratern geschert.

wer sich nicht auskennt und handelt wie am basar bleibt zweiter.

adal
09-12-2006, 10:28
Stimmt, allerdings KANN es auch für den Kunden Vorteile haben, wenn es maßgeschneidert und fundiert erfolgt (d.h. ohne böse Überraschungen und chirugisch genau vom echten Profi).

Banken bieten (mangels Fachwissen) bevorzugt nur die klassische Finanzierung mit direkter Tilgung, die nicht immer vorteilhaft ist.

Jetzt mach einmal einen Punkt.

Zeig mir einen unabhängigen Finanzberater (ich mein einen von der Sorte, der Häuselbauern Lebensverischerungen+FW Kredit+tilgungsträger einer großen Bank oder Versicherung verklopft), der von seiner Qualifikation in einer mittleren Bank auch nur den Handelsraum betreten dürft (ich mein ausser als Elektriker).

Banken bieten wirklich komplexe Finanzierungen für Gemeinden und Großbetriebe an, für den klassischen Häuselbauer ist Komplexität einfach Provisionsmaximierung, Fremdwährung einfach Rentabilität gegen Risiko.

Ich kenn genug Treasury Leut in Banken, die sich den Spaß gemacht haben, einen dieser Staubsaugerverkäufer einmal bissi auf know-how abzuklopfen, kommt nicht viel dabei raus ;)

NoWin
09-12-2006, 10:39
die lämmer werden von den banken und beratern geschert.

wer sich nicht auskennt und handelt wie am basar bleibt zweiter.
Prinzipielle Zustimmung - aber es gibt einfach auch genügend Leute in der Branche die sich auskennen, und nicht nur auf Provisionsmaximierung aus sind.

Ich habe früher die Tilgungsträger selbst ausgesucht - und könnte mich über die Performance nicht beklagen, ein ehemaliger Nachbar hat detto seinen FW Kredit von Yen in CHF geswitched (einmalig EUR 70,-- pro Switch) und sich rund 40% der Darlehenssumme nach ca. 2,5 Jahren erspart .... bei mir warens durch späteren Yen-Einstieg "nur" 22% ...

NoWin
09-12-2006, 10:40
Zeig mir einen unabhängigen Finanzberater (ich mein einen von der Sorte, der Häuselbauern Lebensverischerungen+FW Kredit+tilgungsträger einer großen Bank oder Versicherung verklopft), der von seiner Qualifikation in einer mittleren Bank auch nur den Handelsraum betreten dürft (ich mein ausser als Elektriker).

Nette Worte, aber einfach nicht richtig, ich kenne mind. 3 Personen in meinem Umfeld - kommen aus dem Bankenbereich, aus Bausparkassen, etc.

adal
09-12-2006, 10:55
Nette Worte, aber einfach nicht richtig, ich kenne mind. 3 Personen in meinem Umfeld - kommen aus dem Bankenbereich, aus Bausparkassen, etc.

Ich red vom Treasury Handelsbereich ("Handelsraum"), nicht vom Filialvertrieb.

Und da kenn ich in den Banken in denen ich beraten habe, in jedem Treasuryhandelsbereich Finanzmathematiker, die könnten zwar keinen heissen Tee im Winter verkaufen, können aber wirklich komplexe Großfinanzierungen rechnen.

Dein Beispiel ist halt ein Klassiker, eine Währungsspekulation, die halt gut gegangen ist. In etwa so relevant, wie die Aussage, ich bin ins Casino gegangen, hab auf rot gesetzt und rot ist gekommen. Das ist auch kein Beweis dafür, dass man im Casino risikolos sein Geld verdoppeln kann.

Nochmals, die Zinsdifferenz entspricht mathematisch aufs Millionstel Prozent GENAU dem unterschiedlichen Erwartungswert über die Kursentwicklung, das ist ein mathematisch völlig geschlossenes System. (das einzig nicht geschlossene sind An- und Verkaufskurse sowie Provisionen) Daher die niedrigeren Zinsen sind GENAU das Ergebnis der (in dem Fall erfolgreichen) Währungsspekulation.

Wie im Casion kannst die Wahrscheinlichkeit zu gewinnen sehr erhöhen (dadurch dasst auf viele Zahlen setzte), dann sinkt natürlich der Etrag, der Erwartungswert am Währungsmarkt ist GENAU 0 (abzüglich Spesen, wobei 0 die fristenkongruente Verzinsung im EUR ist), der im Casino halt noch schlechter.

Wenn Du weiterhin erfolgreich mit Deinen Zinsprogrnosen bist, kannst - auch ganz ohne Hausbau - jederzeit Währungsoptionen an Banken verkaufen (solange Deine Bonität reicht), da kriegst sofort Geld und trägst halt das Risiko. Die kannst auch bei Erreichen eines Schwellwerts wieder ankaufen und so Dein Risiko limitieren, nix anderes ist ein FW Kredit.

NoWin
09-12-2006, 10:59
Mir ist schon bewußt, daß ein FW Kredit auch in die andere Richtung ausschlagen kann, aber wer hier wartet, daß sich das Obligo um 30% erhöht, dem ist eh nicht zu helfen :D

Daß Banken keine gemeinnützigen Wohltäter sind, ist auch jedem klar und daß Vermittler etwas verdienen wollen/müssen wohl auch, aber die pauschale Verdammung dieser ist nicht ok.

adal
09-12-2006, 11:09
Mir ist schon bewußt, daß ein FW Kredit auch in die andere Richtung ausschlagen kann, aber wer hier wartet, daß sich das Obligo um 30% erhöht, dem ist eh nicht zu helfen :D

Nochmals, es ist ein geschlossenes System, Dein Erwartungswert ist und bleibt der EUR Zinssatz + Spesen.

Wenn Du früher drehst (zB bei 10% Obligoerhöhung), erhöhst Du die Wahrscheinlichkeit eines negativen (daher Kosten > EUR Verzinsung) Ausgangs, der GENAUE (mathematisch genaue) Erwartungswert ist (ohne Spesen) der EUR Zinssatz.

Du kannst in einem mathematisch geschlossenen Wahrscheinlichkeitssystem (Roulette, Finanzmarkt) nicht die Erwartungswerte ändern, Du kannst nur die Gewinnwahrscheinlichkeit erhöhen, indemst Risiko rausnimmst, die Wahrscheichlichkeit senken (aber im Event den Gewinn maximieren), indemst Risiko reinnimmst.

Du nimmst über die Währunsoption zunächst Risiko (im vergleich zum EUR) rein, mit der vorzeitigen Drehung limitierst das Risiko, machst aber die Wahrscheinlichkeit eines Verlustes höher.

Wenn Du zu den wenigen Glücklichen gehörst, deren private Zinseinschätzung besser ist, als die aller Banken (deren Gesamteinschätzung sich übers Treasury wiederum in den Kursen finden - perfekter Markt) in Summe, dann würd ich mich in der Branche rasch selbstständig machen, da kannst unendlich verdienen.

adal
09-12-2006, 11:18
Daß Banken keine gemeinnützigen Wohltäter sind, ist auch jedem klar und daß Vermittler etwas verdienen wollen/müssen wohl auch, aber die pauschale Verdammung dieser ist nicht ok.

Im Gegenteil! Vermittler haben viele Vorteile für Alle. Und in dem Satzl beschreibst sie auch als das, was sie sein sollen, Vermittler.

Die Frage ist, ob ein durschnittlicher Häuselbauer besser bei einem unabhängigen Finanzberater, oder besser bei einer Bank dran ist.

Ich denke, wenn man die Zeit hat, zu 2-3 seriösen Banken zu gehen, zu verhandeln und zu vergleichen ist man besser dran. Wenn man in einem Gespräch Alles abgewickelt haben will (von der Versicherung übern Kredit bis zur Pensionsvorsorge), kann der Berater einem viel Arbeit abnehmen - gegen Kosten natürlich.

Finanzberater haben schon ihre Vorteile, sie kommen zB in die Wohnung des Kunden, was Banken aus verschiedenen Gründen oft nicht anbieten können.

Es ist einfach eine Serviceleistung und dagegen ist nichts zu sagen.

Tyrolens
09-12-2006, 17:46
Adal, ich weiß ja nicht, in welchen Bereich du tätig bist, aber soll ich dir mal ein paar nette Geschichten aus der Revison (ÖGV) erzählen? Oder noch besser zum Thema Banken, Aufklärungspflicht und Insolvenz?
So kompetent sind nämlich Banken auch nicht. Andererseits aber auch nicht inkompetenter als diverse Finanzberater. Außer man holt sich einen als dem nahen Ausland...


Grüsse

Thomas

adal
09-12-2006, 17:51
Adal, ich weiß ja nicht, in welchen Bereich du tätig bist, aber soll ich dir mal ein paar nette Geschichten aus der Revison (ÖGV) erzählen? Oder noch besser zum Thema Banken, Aufklärungspflicht und Insolvenz?
So kompetent sind nämlich Banken auch nicht. Andererseits aber auch nicht inkompetenter als diverse Finanzberater. Außer man holt sich einen als dem nahen Ausland...
s

Bitte nicht, würd jedenfalls nicht für Dich sprechen ...

Davon abgesehen, in jedem großen Betrieb gibts Deppen, keine Frage. Aber in den Banken gibts halt auch viel Wissen, da müssen sich (im Bereich Treasury, Investmentbanking) die österr. Banken vor niemandem verstecken. Von "nix" kommt der derzeitige Erfolg in Osteuropa ja nicht ...

Christoph
09-12-2006, 19:45
Bitte nicht, würd jedenfalls nicht für Dich sprechen ...

Davon abgesehen, in jedem großen Betrieb gibts Deppen, keine Frage. Aber in den Banken gibts halt auch viel Wissen, da müssen sich (im Bereich Treasury, Investmentbanking) die österr. Banken vor niemandem verstecken. Von "nix" kommt der derzeitige Erfolg in Osteuropa ja nicht ...
Naja, einigen österreichischen Banken sind halt in der letzten Zeit Dinge passiert, die nicht passieren dürfen (Hypo, Erste, Bawag,...). Aber das eigentliche (österreichische) Problem ist ja, dass es keine Konsequenzen gibt. Das liegt aber nicht an den Banken, sondern an den langsam mahlenden Mühlen der Aufsichtsbehörden und politischen Querschüssen.

NoReturn
09-12-2006, 20:02
Naja, einigen österreichischen Banken sind halt in der letzten Zeit Dinge passiert, die nicht passieren dürfen (Hypo, Erste, Bawag,...). Aber das eigentliche (österreichische) Problem ist ja, dass es keine Konsequenzen gibt. Das liegt aber nicht an den Banken, sondern an den langsam mahlenden Mühlen der Aufsichtsbehörden und politischen Querschüssen.


hypo, bawag - das war klar, dass die kommen, aber die erste :confused: habe ich da was versäumt?

NorwegianBlue
09-12-2006, 20:09
google mal nach Erste, bwin, ecetra... :D

Christoph
09-12-2006, 20:09
hypo, bawag - das war klar, dass die kommen, aber die erste :confused: habe ich da was versäumt?
http://derstandard.at/?url=/?id=2641076 (in Wirklichkeit nicht so harmlos wie es beim Lesen klingt)

adal
09-12-2006, 20:11
Naja, einigen österreichischen Banken sind halt in der letzten Zeit Dinge passiert, die nicht passieren dürfen (Hypo, Erste, Bawag,...). Aber das eigentliche (österreichische) Problem ist ja, dass es keine Konsequenzen gibt. Das liegt aber nicht an den Banken, sondern an den langsam mahlenden Mühlen der Aufsichtsbehörden und politischen Querschüssen.

Seit wann "dürfen" Firmen keine Fehler machen? Und welche Konsequenzen würdest erwarten?

NoReturn
09-12-2006, 21:14
http://derstandard.at/?url=/?id=2641076 (in Wirklichkeit nicht so harmlos wie es beim Lesen klingt)

ich wäre froh der bankensektor hätte nur diese probleme. regt mich noch immer nicht sonderlich auf. auf jeden fall ist die erste nicht mit bawag und hypo in einem atemzug zu nennen.

Christoph
10-12-2006, 12:48
auf jeden fall ist die erste nicht mit bawag und hypo in einem atemzug zu nennen.
Das werden wir noch sehen..

Tyrolens
11-12-2006, 01:31
Bitte nicht, würd jedenfalls nicht für Dich sprechen ...

Davon abgesehen, in jedem großen Betrieb gibts Deppen, keine Frage. Aber in den Banken gibts halt auch viel Wissen, da müssen sich (im Bereich Treasury, Investmentbanking) die österr. Banken vor niemandem verstecken. Von "nix" kommt der derzeitige Erfolg in Osteuropa ja nicht ...


Ich dürft ja auch nicht drüber sprechen. Die concluio ist nur, dass die Qualitäten, die man von einer Bank erwarten, mit der Person des Berates steht und fällt. Und da gibt´s leider in fast allen Banken gleich viel Nieten, wie im sonstigen Leben auch.
Als Häuslbauer kannst du mit solchen Leuten sehr schnell einfahren. Auch wenn die eine super tolle Position in der Bank haben.

Was jedoch alle Banken gleich trifft, sind deren oftmals geradezu lächerlichen AGBs. So dreist ist sonst keiner. Unglaublich, was die glauben, sich raus nehmen zu müssen. Muß auch irgendwie abgesprochen sein, weil alle ca. das gleiche drin stehen haben.

Das Ostgeschäft ist ein ganz anderes Thema. Da sind andere "Qualitäten" gefragt.


Grüsse

Thomas