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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wählen mit 16!?



Junior
15-03-2007, 21:37
Was meint ihr ist es klug das Wahlrecht zu senken?

Ich bin eindeutig dafür, ich bin zwar erst 14, aber trotzdem sehr Politikinterresiert, immerhin bis zur nächsten Nationalratswahl betriffts mich auch schon!

LG Sebastian

Spattistuta
15-03-2007, 21:44
ich hab schon länger nicht mehr über dieses thema nachgedacht. ich hab aber aus folgendem grund für nein gestimmt:

als ich 16 war hatte ich politsch bildung in der schule (handelsakademie) und da gabs diverse diskussionen über div. themen u.a. über senkung des wahlalters. ich war damals auch schon sehr politisch interessiert jedoch bemerkte ich, dass der grossteil meiner kollegen 1) wenig interesse und 2) überhaupt keine ahnung von politik hatten. deswegen war ich damals und bin heute noch dagegen, da ich denke, dass das interesse und somit die ahnung mit 18 schon sehr viel ausgeprägter als mit 16 ist.

propain
15-03-2007, 21:47
Was meint ihr ist es klug das Wahlrecht zu senken?

Ich bin eindeutig dafür, ich bin zwar erst 14, aber trotzdem sehr Politikinterresiert, immerhin bis zur nächsten Nationalratswahl betriffts mich auch schon!

LG Sebastian

sehr lobenswert, aber ich fürchte da bist du eine ausnahme, darum habe ich für "nein" gestimmt. wenn man so in die gegend schaut, beschränkt sich das politische interesse der "jugend" (bin ja selbst noch nicht so alt) darauf sachen wie widerstand mit "ie" an die wand zu sprühen....gibt sehr zu denken:)

ich denke viel eher, dass das ganze ein versuch der parteien ist sich stimmen zu angeln. so nach dem motto "der pappi wird den kiddies schon eintrichtern was sie wählen sollen"....

aber wer weiß vllt bringts ja auch was :)

lg martin

Junior
15-03-2007, 21:53
An das hab ich auch schon gedacht!
In meiner Klasse interresieren sich vielleicht 3 (mit mir) für Politik!

Allerdings denke ich mir, dass die die es nicht interresiert auch nicht hingehen, auf der anderen Seite sind Jugendliche sehr leicht zu beeinflussen, also sicher auch ein Risiko!

Für mich ist das alles ein Pro und Kontra, allgemein betrachtet, weiß ich nicht genau was ich stimmen sollte, aber von mir aus gesehen, wäre es mir lieber wenn meine Stimme auch zählen würde!

mfg

Siegfried
15-03-2007, 22:04
An das hab ich auch schon gedacht!
In meiner Klasse interresieren sich vielleicht 3 (mit mir) für Politik!


Da sehe ich auch den Hauptgrund, warum ich dagegen bin. Auch, wenn ständig über "Erweiterte Politische Bildung" an den Schulen gefaselt wird, so kriegt man das doch nur immer von einem Lehrer vermittelt, der im Endeffekt die Geschichte nach seinen Standpunkten steuert.

Wer gibt denn dann den Lehrplan für politische Bildung vor? Wer unterrichtet (den Käse), und wie überprüft man, ob die G´schrappen das kapiert haben, was ihnen eingetrichtert wird?

Wenn die Kids dann in den richtigen Kreisen unterwegs sind und entsprechend beeinflusst werden (geht noch super mit 16), dann wird die nächste Wahl a g´scheite Gaudi.

Wenn ich dran denk, wie weit ich geistig mit 18 war (des is scho 8 Jahre her), dann mach i mir in Anbetracht des geistigen Zustands der heute 15 - 17 jährigen echt Sorgen.

Also ich weiß ned, ob die G´schicht "Wählen mit 16" gscheid ist, ober obs a Rohrkrepierer wird.

Eraser
15-03-2007, 22:18
Dagegen:Bin absolut Locos Meinung.
Wenn du dich mit 16 für politik interessierst wirst du´s auch mit 18 noch tun, also abwarten!
:wink:

MalcolmX
15-03-2007, 22:23
ich hab schon länger nicht mehr über dieses thema nachgedacht. ich hab aber aus folgendem grund für nein gestimmt:

als ich 16 war hatte ich politsch bildung in der schule (handelsakademie) und da gabs diverse diskussionen über div. themen u.a. über senkung des wahlalters. ich war damals auch schon sehr politisch interessiert jedoch bemerkte ich, dass der grossteil meiner kollegen 1) wenig interesse und 2) überhaupt keine ahnung von politik hatten. deswegen war ich damals und bin heute noch dagegen, da ich denke, dass das interesse und somit die ahnung mit 18 schon sehr viel ausgeprägter als mit 16 ist.
genau so sehe ichs auch, deshalb spar ich mir eigene ausführungen :toll:

FloImSchnee
15-03-2007, 23:25
Ich bin dafür.

Es werden ohnehin nur jene wählen gehen, die sich für Politik interessieren -- und diese sind mit 16 genauso reif wie sonst mit 18.

bigair
15-03-2007, 23:28
Ich bin dafür.

Es werden ohnehin nur jene wählen gehen, die sich für Politik interessieren -- und diese sind mit 16 genauso reif wie sonst mit 18.

genau...und anderstrum auch...es gibt auch genug die 18 oder älter sind, und politisch keine ahnung von irgentwas haben. :)

mafa
15-03-2007, 23:51
absolut dagegen

hätte es wie ich 16 war eine partei gegeben die gesagt hätte man darf mit 10 fleck aufsteigen und darf mit 15 mopedfahren und jugendschutzgesetz lockern, ich hätte sie gewählt.

10 jahre später sieht das ganze ganz anders aus, da seh ich das ganze viel differenzierter.

wenn ich mich und meine freunde von damals betrachte, sage ich ich bin froh dass wir nicht wahlberechtigt waren.

wenn von den 16jährigen 30% politik interessiert sind, dann haben von diesen 30% nocheinmal 50% genau die meinung die sie von zuhause mitbekommen haben

mankra
16-03-2007, 00:05
sehr lobenswert, aber ich fürchte da bist du eine ausnahme, darum habe ich für "nein" gestimmt.
Das ist ziemlich das unwichtigste Argument.
Wieviele über 18 jährige sind wirklich Politikinterressiert (damit meine ich nicht nur mit der Masse nörgeln)?
Locos Argumente sind stichhaltig aber auch das vom FloImSchnee.

absolut dagegen
hätte es wie ich 16 war eine partei gegeben die gesagt hätte man darf mit 10 fleck aufsteigen und darf mit 15 mopedfahren und jugendschutzgesetz lockern, ich hätte sie gewählt.
10 jahre später sieht das ganze ganz anders aus,
Sehe ich auch anders: Ginge eine Partei mit dem Slogan: Freibier für alle an den Start, werdens auch gewählt werden.
Oder etwas ernsthafter: Kein Tempolimit auf der AB und sie haben meine Stimme.
Man wird immer eine Partei wählen, die den eigene, evt. ganz trivalen Interressen am ehesten entgegenkommt.

mafa
16-03-2007, 00:09
Sehe ich auch anders: Ginge eine Partei mit dem Slogan: Freibier für alle an den Start, werdens auch gewählt werden.
Oder etwas ernsthafter: Kein Tempolimit auf der AB und sie haben meine Stimme.
Man wird immer eine Partei wählen, die den eigene, evt. ganz trivalen Interressen am ehesten entgegenkommt.

nur dass man mit 16 noch kaum überlegen muss wie man seinen alltag meistert.
zumindest gilt das für schüler

solang man nicht auf eigenen beinen stehen muss/ kann soll man auch nicht das recht haben für andere mitzuentscheiden

Spattistuta
16-03-2007, 00:22
eine frage an diejenigen, die dafür sind:

warum nicht gleich das wahlalter auf 14 oder 12 senken?

ich finde wählen sollte man dann dürfen, sobald man eine gewisse geistige reife an den tag legt. und es ist nunmal fakt (und das wird mir auch so ziemlich jeder bestätigen), dass man mit 18 um welten reifer ist als mit 16.

ich bin jetzt 23 und immer noch ein unreifer kindskopf, doch wenn ich zurückdenke wie unreif ich mit 18 geschweige denn mit 16 war, läufts mir kalt über den rücken.

und ab 18 hat man aus bürger auch ganz neue pflichten und verantwortungen - und dafür gibts dann ab 18 als ausgleich das wahlrecht

Raider
16-03-2007, 00:24
Hab auch mit "Nein" gestimmt. Gründe wurden eh oben schon genug genannt.
Als positiv sehe ich allerdings, das der Schuss für die etablierten Partein ganz schön nach hinten los gehen kann/wird und sie mal ordentlich in die Fre....e bekommen. :ueroll:

ANDY

GO EXECUTE
16-03-2007, 00:30
Wenn wir schon dabei sind mach ma auch gleich eine allgemeine Wehrpflicht für Bubi und Mädi (ohne Zivioption) ab 16, dann dürfens wählen auch.

Wer will jetzt noch ? :sm: :D

FloImSchnee
16-03-2007, 00:35
Als positiv sehe ich allerdings, das der Schuss für die etablierten Partein ganz schön nach hinten los gehen kann/wird und sie mal ordentlich in die Fre....e bekommen. :ueroll: Hurra! Mehr Wähler für blauorange, olé... :k:

jogul
16-03-2007, 00:39
ich schliess mich da locos meinung an... allerdings zahl ich jetzt auch nicht wirklich viele rechnungen, bin nur bedingt auf einen arbeitsplatz angewiesen, zahl keine miete und geb auch keine steuererklärung ab... von der geistigen reife mal ganz zu schweigen :D

nein, spass beiseite. wählen mit 16 find ich einfach zu früh. die welt in der man in dem alter lebt is einfach eine andere

tiktak
16-03-2007, 00:44
ab 18 waehlen war ja schon eine tragoedie.

ab 16 is wohl die volle katastrophe....


ich bin bei der stimmabgabe fuer einen polittest, den ein politisch interessierter schafft (leicht). je nachdem ist dann die stimme gueltig oder nicht.

gek
16-03-2007, 01:39
Wie stellst du dir so einen Test vor?

Wennst dir von so manchen Leuten die politische Meinung anhörst und wie sie sich diese gebildet haben, müßtest du ihn eher auf Krone-Niveau ansetzen - aber dann brauchst eigentlich gar keinen Test.

Der Peter
16-03-2007, 09:08
Loco hat's schon ziemlich auf den Punkt gebracht.

Folgendes noch in die Diskussion geworfen:
Wenn man sich umschaut wer in diesem Land aktives und passives Wahlrecht hat, könnte man so schon weinen.
Da die Politiker, natürlich vor allem die betreibenden, manipulierbares Stimmvieh brauchen um Ihre Positionen zu festigen, bietet sich dieser Schritt an.
Mancher über 18-jährige, ich seh's immer wieder an den Studenten, ist froh wenn er allein auf's Klo findet.
Entscheidungsfähigkeit ist nicht altersabhängig auf einige wenige Jahre einzugrenzen.
Welchen Test willst nehmen? Einen IQ-Test wie ihn Mensa verwendet? Bleiben 2% der Bevölkerung...
Ausser der undurchführbarkeit eines Test's, steht dem auch der Grundgedanke der Demokratie im Wege.

skoon
16-03-2007, 09:36
Dagegen.
Vielleicht wirds ja bald Angebote geben: "Wählen sie die XYZ dann bekommen Sie ein A1 Handy für ein Jahr gratis mit den aktuellesten Klingeltonabos".....
:eek: :k:

Chris64
16-03-2007, 09:55
Dagegen. Mit 16 Jahren zahlst Du keine Rechnungen, keine Miete, bist nicht auf einen Arbeitsplatz angewiesen, musst keine Steuererklärung abgeben, usw., usw., usw. Von der geistigen Reife mal abgesehen. Mit 16 ist man nun mal nur eingeschränkt geschäftsfähig und nicht wahlberechtigt. Und das sollte so bleiben.
Nonsens.
Wer zahlt schafft an, oder was?
So gesehen müßte ja den Menschen, die in die Pension kommen ja das Wahlrecht entzogen werden. Und erst recht den Arbeitslosen.

Politik geht alle was an.

Und außerdem glaube ich, dass Kinder die Dinger viel klarer sehen, als so mancher Erwachsener. Und man den Kindern viel genauer zuhören sollte.

Alle Macht den Kindern. Bin dafür.

Der Peter
16-03-2007, 10:09
Nonsens.
Wer zahlt schafft an, oder was?<snip>
Eher "oder was". Gemeint ist, von mir jedenfalls, dass Menschen die noch nicht aus eigenen Mitteln und auf eigene Verantwortung leben müssen, keinen Bezug zur realen Problemen haben.

Wenn man für sein Leben verantwortung übernehmen muss, rücken sich einige Dinge von slebst gerade.

Oder denkst Du wir alten Scheisser waren nicht in dem Alter oder haben vergessen wie das ist?
<snip>Und außerdem glaube ich, dass Kinder die Dinger viel klarer sehen, als so mancher Erwachsener. Und man den Kindern viel genauer zuhören sollte. Die Einstellung die, normalerweise, junge Väter oder "Künstler" als besonders liberal zur schau tragen. MMn reden Kinder den lieben langen Tag sehr viel unsinn, nur hin und wieder sagen sie etwas, dass man mit einigem guten Willen entsprechend positiv interpretieren kann.

Woher ich das wissen will? Ich war auch mal Kind :D

Bärenbaby
16-03-2007, 10:26
Dagegen. Mit 16 Jahren zahlst Du keine Rechnungen, keine Miete, bist nicht auf einen Arbeitsplatz angewiesen, musst keine Steuererklärung abgeben, usw., usw., usw. Von der geistigen Reife mal abgesehen. Mit 16 ist man nun mal nur eingeschränkt geschäftsfähig und nicht wahlberechtigt. Und das sollte so bleiben.


du hast die paar Lehrlinge vergessen, die mit 15 schon hackeln und oft eigene Wohnung haben. Und die Pflichtschulabsolventen, die ohne Ausbildung arbeiten.

Ausserdem, was hat Rechnungen und Arbeitsplatz mit der Wahl zu tun? Dann dürfte ja auch kein Student wählen, der grad keinen Job hat. Pensionisten, Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger sowie Hausfrauen auch nicht.

Chris64
16-03-2007, 10:54
...MMn reden Kinder den lieben langen Tag sehr viel unsinn, nur hin und wieder sagen sie etwas, dass man mit einigem guten Willen entsprechend positiv interpretieren kann.

Woher ich das wissen will? Ich war auch mal Kind :D

Ja das stimmt und daran ändert sich wie man sieht bei manchen nichts im Alter. :D ;)

mongfevned
16-03-2007, 11:03
Nonsens.
Wer zahlt schafft an, oder was?
So gesehen müßte ja den Menschen, die in die Pension kommen ja das Wahlrecht entzogen werden. Und erst recht den Arbeitslosen.

Politik geht alle was an.

Und außerdem glaube ich, dass Kinder die Dinger viel klarer sehen, als so mancher Erwachsener. Und man den Kindern viel genauer zuhören sollte.

Alle Macht den Kindern. Bin dafür.

Nonsens? sehr engstirnig, mein Herr, einfach eine durchdachte Aussage mit nonsens abzutun ;) *soll keine beleidigung sein*
Es geht hier nicht um wer schafft an und wer zahlt. Wie einige schon sagten: als 16jähriger tut man sich schwer "reale" Probleme einzuordnen oder nur davon zu wissen. Als Bevölkerung die arbeitet, selber sich das Leben finanzieren muss und Geld verdient hat man mehr Bezug hierzu. Man wählt die Leute von denen man glaubt sie helfen einem das es besser wird/geht. Wie soll man als 16 jähriger viel bezug dazu haben? Auch Azubis haben das nicht da ihr Verdienst bei weitem nicht ausreicht alleine auf den Füßen zu stehen. Mit 16 hat man auch eine gewisse Unveranwtortung für sich selbt vor dem Gericht und das hat auch seine Gründe.

Mag es sein das es 16jährige gibt die durchaus Politik interessiert sind so ist das aber eher die Ausnahme. Und wenn auch 16 jährige Politik interessiert sind so sind von den wenigen wiederrum viele die nach sympathiwerten gehen - also genau das was uns sehr sehr weiterhilft. Das spricht auch gleich deine Aussage

"Und außerdem glaube ich, dass Kinder die Dinger viel klarer sehen, als so mancher Erwachsener. Und man den Kindern viel genauer zuhören sollte. "

an. Sorry aber wie soll ein Kind klarer sehen ohne eine gewisse Vorbildung? ohne den Lauf der Geschichte zu kennen? ohne das treiben und Handeln der Parteien und Personen zu kennen? Ein Kind hat auch nicht die Mögluichkeit daurch, wie wir, Dinge von verschiedenen Seiten zu betrachten. Es kann es einfach nicht so intelligent ein Kind auch sein mag aber dafür benötigt man Interesse, Erfahrung. Ergo sind wir schon wieder dort wo wir waren: nach sympathiewerten - ja das kann ein Kind sicher besser als wir ... aber... Sympathiewerte sind mir sch...egal. Ich hoffe du verstehst was ich meine...

Achja, das negiert auch gleichzeitig deine andere Aussage das Pensionisten und Arbeitslose nciht wählen dürften - nö. auch falsch. Gerade Arbeitslose - die meisten der Arbeitslosen wollen ja wieder arbeiten aber bekommen nichts - also wer ist dann prädistinierter als arbeitslose die in einem sozialen Dilemma festsitzen? die arbeiten wollen aber die momentane regierung schafft zu wenig arbeitsplätze?
Rentner, Pensionisten - diese haben Erfahrung die wir alle nicht haben, ihr Blick ist scharf (nicht von allen und bitte ich verallgemeinere NICHT - es gibt immer mehrere seiten aber es wäre zu anstrengend jedesmal es extra dazuzuschreiben ;) ). Geprägt teilweise von der kriegszeit und Nachkriegszeit - der zeit zw. I & II ...sie haben viel erlebt und können uns viel sagen, viel erklären worauf wir diesin unsere eigene meinung fleissen lassen können.
Aber..wir sind ja auch Erwachsene. Wie du weisst, auch wenn viele jugendliche es bestreiten, sind Kinder, bis sie erwachsen sind, irre leicht zu manipulieren - was meinst du wie schnell dies Parteien wie gewisse blauorange oder sogar die grossen ausnutzen könnten.

naja, ansonsten schliess ich mich Loco an - sehr schön auf den Punkt gebracht

mong

PS: weil ich gerade Studenten gelesen habe: naja, Studenten lernen zu denken - dafür studieren sie ja un dzudem haben sie schon ein wenig mehr erfahrung als ein 16jähriger. Studenten sitzen zusammen, denken, reden, diskutieren. Schon mal 16jährige erlebt die stundenlang über politik diskutieren? wenn dann beschränkt sich das meist auf eine 10 Minuten diskussion a la: boah alter der H.... is jo voll cool was der wieder abgelassen hat in der zeitung *achtung absichtlich überspitzt*
Bei Studenten is das Gang und gebe - man nennt das: Meinungsbildung von erwachsenen die in gewaltigen gegensatz zu noch Minderjährigen steht. (hoffe man versteht was ich mein) ;)

stetre76
16-03-2007, 11:35
ich persönlich bin auch gegen "Wählen mit 16"

allerdings weniger weil ich glaube, dass 16-jährige prinzipiell unreif sind und sich um Politik kaum Gedanken machen - das machen sich viele 18-jährige auch nicht. sondern eher darum, weil ich glaube dass die 16-jährigen nicht die Informationen haben, die sie zum Wählen benötigen.

was für eine politische Bildung bekommen sie denn in der Schule? eine eher dürftige. bleibt also das Elternhaus oder der Freundeskreis - acuh nicht immer der Idealfall für eine Meinungsbildung.


was ich weiters problematisch sehe ist, dass man mit 16 noch gewisse sozialpolitische Freiheiten geniessen kann, gleichzeitig aber wählen darf. mit 18 bin ich für meine Handlungen, die ich setze, zu 100% selbst verantwortlich - da wird es keine Augenzudrücker mehr geben, die sagen "war ja nur ein dummer "Buben-/Mädelstreich"

daher meine Meinung - wenn "Wählen mit 16", dann müssen die 16-jährigen in Zukunft auch die volle Verantwortung für ihr Tun übernehmen

Der Peter
16-03-2007, 12:13
Ja das stimmt und daran ändert sich wie man sieht bei manchen nichts im Alter. :D ;)
Na DAS ist ja deiner Meinung nach durchaus positiv zu sehen, oder? :D

hermes
16-03-2007, 12:18
mir ist es eigentlich egal: wenn es nach politischer bildung und interesse ginge, müsste man 80% der derzeit wahlberechtigten das wahlrecht entziehen.

Der Peter
16-03-2007, 12:24
<snip>PS: weil ich gerade Studenten gelesen habe: naja, Studenten lernen zu denken - dafür studieren sie ja un dzudem haben sie schon ein wenig mehr erfahrung als ein 16jähriger. Studenten sitzen zusammen, denken, reden, diskutieren. Schon mal 16jährige erlebt die stundenlang über politik diskutieren? wenn dann beschränkt sich das meist auf eine 10 Minuten diskussion a la: boah alter der H.... is jo voll cool was der wieder abgelassen hat in der zeitung *achtung absichtlich überspitzt*
Bei Studenten is das Gang und gebe - man nennt das: Meinungsbildung von erwachsenen die in gewaltigen gegensatz zu noch Minderjährigen steht. (hoffe man versteht was ich mein) ;)<snip> Ich arbeite in der nähe der Uni, gleich beim NIG. In unseren Shop kommen auch viele Studenten und manchmal, wenn ich Abwechslung brauch oder ich die "Mädels" unterstütze, geh' ich auch an die Budl.

Aber was man da erleben muss ist echt schlimm. Wie naiv, dumm und/oder borniert viele Studenten sind ist unwahrscheinlich. Es ist tw. wirklich unglaublich was die im Gespräch miteinander von sich geben oder wie sie sich ggüber. dem Personal bei uns verhalten. :k: ... und so was darf dann wählen?

mongfevned
16-03-2007, 12:45
Ich arbeite in der nähe der Uni, gleich beim NIG. In unseren Shop kommen auch viele Studenten und manchmal, wenn ich Abwechslung brauch oder ich die "Mädels" unterstütze, geh' ich auch an die Budl.

Aber was man da erleben muss ist echt schlimm. Wie naiv, dumm und/oder borniert viele Studenten sind ist unwahrscheinlich. Es ist tw. wirklich unglaublich was die im Gespräch miteinander von sich geben oder wie sie sich ggüber. dem Personal bei uns verhalten. :k: ... und so was darf dann wählen?

ich sagte extra: ich verallgemeinere nicht. das nicht alle gleich sind is klar. das man auch oft menschen zuhören muss die dem gleichen von dir erklärten bild entsprechen aber wesentlich älter sind ist nicht weniger erschreckend. Gibt halt imme rsolche und solche in allen "Schichten".
aber..hmm..das würde ausufern dieses: "und so was darf wählen-ding" ;)

7km/h
16-03-2007, 12:54
Studenten sitzen zusammen, denken, reden, diskutieren.
Das war mal.
Heute ratscht der Wecker um halb sieben, sie rasen wie die Irren
von Vorlesung zu Vorlesung im Wissen, ihr Plansoll im günstigsten Fall
halbwegs erfüllen zu können.
Was da an Hektik und Mobbing abgeht, stellt so manchen 60-Stunden-Job
in den Schatten.

(Stichwort Gehrer ...).

Chris64
16-03-2007, 13:03
Gemäß dem Gleichheitsgrundsatz dürfen doch alle Menschen wählen unabhängig von ihrem Einkommen, nicht? Warum dann nicht auch junge Menschen ab 16? Zur Verantwortung werden s ja auch gezogen, sind ja schon strafmündig in dem Alter.
Mit 15 steigen viele in das Berufsleben ein. 16jährige dürfen motorisiert am Straßenverkehr teilnehmen oder unter gewissen Umständen sogar heiraten.

Warum dürfens dann nicht wählen?

willka
16-03-2007, 13:13
Gemäß dem Gleichheitsgrundsatz dürfen doch alle Menschen wählen unabhängig von ihrem Einkommen, nicht? Warum dann nicht auch junge Menschen ab 16? Zur Verantwortung werden s ja auch gezogen, sind ja schon strafmündig in dem Alter.
Mit 15 steigen viele in das Berufsleben ein. 16jährige dürfen motorisiert am Straßenverkehr teilnehmen oder unter gewissen Umständen sogar heiraten.

Warum dürfens dann nicht wählen?

und warum will wer, dass 16jährige wählen dürfen?
der vorteil motorisiert am straßenverkehr teilzunehmen, leuchtet mir ein. aber das dringende bedürfnis wählen zu gehen? um politisch interessiert zu sein, muss ich nicht zwangsläufig wählen zu dürfen. ich interessiere mich auch ein klein wenig für die weltpolitik, gleichwohl ich nicht überall wahlberechtigt bin.

mir wärs recht, wenn das alter für die motorisierung auf 18 raufgesetzt werden kann. wenn man das irgendwie tauschen könnte mit dem absenken des wahlrechtsalters wär ich dabei.

7km/h
16-03-2007, 13:16
Zur Verantwortung werden s ja auch gezogen, sind ja schon strafmündig in dem Alter.
Mit 15 steigen viele in das Berufsleben ein. 16jährige dürfen motorisiert am Straßenverkehr teilnehmen oder unter gewissen Umständen sogar heiraten.

Zudem werden sie von Handybetreibern vorn und hinten beschissen,
dürfen sich von den übelsten Vertragsbindungen in den Ruin treiben lassen,
dürfen "Jugendkonten" mit relativ miesen Konditionen eröffnen ...
Ok, ohne Mama geht nix - aber die wird eben überredet.
Ausbaden dürfen sie die Sache dann letztendlich selbst.

Da die wirtschaftliche Seite längst eine Pseudo-Verantwortlichkeit
verwirklicht hat, sollte die politische Seite nicht nachstehen.

Chris64
16-03-2007, 13:17
und warum will wer, dass 16jährige wählen dürfen?

Weils keine Kinder mehr sind und es ihr demokratisches Recht ist.

7km/h
16-03-2007, 13:22
mir wärs recht, wenn das alter für die motorisierung auf 18 raufgesetzt werden kann.
Hier im ländlichen Bereich ist das völlig illusorisch, weil die Kids
motorisiert sein müssen (um nicht das ganze WE im Haus festzukleben,
was ja wirklich unmenschlich ist).

Alternativ kann ich für die Mädels Disko-Taxi spielen, aber ehrlich gesagt
bin ich froh, ein eigenes (Nacht-)Leben führen zu können bzw. nicht
im Winter um 3 Uhr früh eiskratzend die Immobilität zu verfluchen ;-)

willka
16-03-2007, 13:22
Weils keine Kinder mehr sind und es ihr demokratisches Recht ist.

und ab wann ist man kein kind mehr? weil so betrachtet, wenn 11jährige kinder kriegen können, sollten die auch wählen dürfen. und wer von handybetreiben beschissen wird, sollte unabhängig seines alters nicht wählen dürfen.

und die frage "wer will überhaupt, dass 16jährige wählen dürfen" zielt eher in die richtig ab, wer die diskussion losgetreten hat und welchen politischen vorteil diejenigen sich versprechen.

7km/h
16-03-2007, 13:26
und die frage "wer will überhaupt, dass 16jährige wählen dürfen" zielt eher in die richtig ab, wer die diskussion losgetreten hat und welchen politischen vorteil diejenigen sich versprechen.
Als braver Staatbürger steht es für mich außer Frage, dass nicht
geheuchelte Emanzipationsprozesse die Triebfeder sind, sondern
parteipolitisches Kalkül.

Chris64
16-03-2007, 13:27
und ab wann ist man kein kind mehr? weil so betrachtet, wenn 11jährige kinder kriegen können, sollten die auch wählen dürfen. und wer von handybetreiben beschissen wird, sollte unabhängig seines alters nicht wählen dürfen.


Stimmt, aber es gibt auch noch 60jährige Kinder. Also so gesehen...

und die frage "wer will überhaupt, dass 16jährige wählen dürfen" zielt eher in die richtig ab, wer die diskussion losgetreten hat und welchen politischen vorteil diejenigen sich versprechen.
und warum will wer, dass sie NICHT wählen dürfen?
Eben. Diese Frage bringt uns also in der Sache nicht weiter.

willka
16-03-2007, 13:28
Hier im ländlichen Bereich ist das völlig illusorisch, weil die Kids
motorisiert sein müssen (um nicht das ganze WE im Haus festzukleben,
was ja wirklich unmenschlich ist).



kein gutes argument, weil macht mich hysterisch und lenkt mich vom thema ab. typisch wohlstandsgesellschaft! was heut zu tag alles als notwendig gesehen wird, um ein halbwegs lebenswürdiges dasein fristen zu können... jedesmal wenn ich so eine sozial arrogante aussage höre, fallen mir immer die zigtausende kinder ein, die am tag verhungern (sag ich ja, bringt mich vom thema weg)

willka
16-03-2007, 13:30
Stimmt, aber es gibt auch noch 60jährige Kinder. Also so gesehen...

und warum will wer, dass sie NICHT wählen dürfen?
Eben. Diese Frage bringt uns also in der Sache nicht weiter.

was is C64? kannst nich oder willst nicht verstehen was ich meine. irgendwer hat die diskussion losgetreten, ohne tatsächliche notwendigkeit. klimaschutz ist notwendig, budgetverhandlungen sind notwendig, und laut so ein zeugs. aber eine änderung des wahlrechtsalters? was passiert, wenn wirs nicht ändern?

7km/h
16-03-2007, 13:34
Es gibt aber auch so etwas wie "soziales Verhungern": Isolation.

Als Metropolist konnte ich mir das alles auch nicht vorstellen,
hier geht es um Entfernungen von 20 bis 70 Kilometer oder mehr.
Als Landmensch nun blicke ich schon etwas tiefer ein - und bin lernfähig ;-)

NoDoc
16-03-2007, 13:34
kein gutes argument, weil macht mich hysterisch und lenkt mich vom thema ab. typisch wohlstandsgesellschaft! was heut zu tag alles als notwendig gesehen wird, um ein halbwegs lebenswürdiges dasein fristen zu können... jedesmal wenn ich so eine sozial arrogante aussage höre, fallen mir immer die zigtausende kinder ein, die am tag verhungern (sag ich ja, bringt mich vom thema weg)

Leider find ich keinen "Respect"-Smilie, ....halt nur den: :toll:

NoDoc
16-03-2007, 13:36
hier geht es um Entfernungen von 20 bis 70 Kilometer oder mehr

wohin?

Disco?
Kino?
Oper?
Theater?

Chris64
16-03-2007, 13:37
was is C64? kannst nich oder willst nicht verstehen was ich meine. irgendwer hat die diskussion losgetreten, ohne tatsächliche notwendigkeit. klimaschutz ist notwendig, budgetverhandlungen sind notwendig, und laut so ein zeugs. aber eine änderung des wahlrechtsalters? was passiert, wenn wirs nicht ändern?
Da gehts auch nicht um sachpolitische Notwendigkeiten. Da gehts um demokratische Rechte und Gleichheit. Aus dem selben Geist ist irgendwann einmal auch das Wahlrecht für die Frauen entsprungen. Das war ja sachpolitisch auch nicht notwendig. Aber warum sollten Frauen nicht auch wählen dürfen? Und warum sollten nicht auch 16jährige so wie 100jährige wählen dürfen? Gleichheitsgrundsatz.

7km/h
16-03-2007, 13:40
wohin?

Disco?
Kino?
Oper?
Theater?
Location ist sekundär.
Wichtig sind die Sozialkontakte
(oder Reibungsflächen - eben alles, was zum Reifen gehört).

NoDoc
16-03-2007, 13:41
Da gehts auch nicht um sachpolitische Notwendigkeiten. Da gehts um demokratische Rechte und Gleichheit. Aus dem selben Geist ist irgendwann einmal auch das Wahlrecht für die Frauen entsprungen. Das war ja sachpolitisch auch nicht notwendig. Aber warum sollten Frauen nicht auch wählen dürfen? Und warum sollten nicht auch 16jährige so wie 100jährige wählen dürfen? Gleichheitsgrundsatz.

warum sollen dann 16 jährige nicht auch passiv wählbar sein?

7km/h
16-03-2007, 13:46
Gleichheitsgrundsatz.
Ja. Und mal abgesehen davon, dass die Thematik schon lange im
parlamentarischen Raum steht, ist das Thema hier von einem
politisch Interessierten 14-jährigen aufgerollt worden.
Also sehe ich keinen Grund für unmäßige Emotinalität.
Weil´s einfach nur ein Sachthema ist.

mongfevned
16-03-2007, 13:49
warum sollen dann 16 jährige nicht auch passiv wählbar sein?

schön gesprochen :toll: *respect*
darüber, liebe befürworter, würde ich mal nachdenken ;)

Chris64
16-03-2007, 13:57
schön gesprochen :toll: *respect*
darüber, liebe befürworter, würde ich mal nachdenken ;)

Du meinst ich soll darüber nachdenken, warum 16 jährige nicht auch passiv wählbar sein, wie NoDoc meint? Das soll Dir der NoDoc erklären, ich rede hier vom aktiven Wahlrecht.
In Österreich darf man zum Beispiel erst ab 35 Bundespräsident werden, hat also das eine mit dem anderen nicht direkt was zu tun.

willka
16-03-2007, 14:00
Da gehts auch nicht um sachpolitische Notwendigkeiten. Da gehts um demokratische Rechte und Gleichheit. Aus dem selben Geist ist irgendwann einmal auch das Wahlrecht für die Frauen entsprungen. Das war ja sachpolitisch auch nicht notwendig. Aber warum sollten Frauen nicht auch wählen dürfen? Und warum sollten nicht auch 16jährige so wie 100jährige wählen dürfen? Gleichheitsgrundsatz.


die frauengschicht hing aber aber auch mit unterdrückung und sozialer und ökonomischer abhängigkeit zusammen. also auch grundsätzliche sozialpolitische änderungen und auch änderungen der rechte der frauen insgesamt (und nicht nur wahlrecht), zusätzlichen möglichkeiten und freiheiten im leben. da scheint mir schon ein bisserl ein anderer geist zu sein, als eine altersdiskussion über das wahlrecht.

und die soziale und ökonomische abhängigkeit von 16jährigen zu verändern wird nicht möglich sein und ist ja auch nicht unbedingt erstrebenswert.

außerdem gleichwohl ich biologisch nicht sonderlich bewandert bin glaub ich, dass man mit 16 jahren noch irgendwie in der pubertät steckt, was sich mit 18 schon ein wenig beruhigt hat. und gerüchteweise tendieren pubertierende dazu, ein wenig gegen alles zu sein; wert abzulehnen, die von ihren altvorderen kommen; in der hauptsache mit sich und ihrer selbstfindung beschäftigt zu sein; anfällig für idole und der meinungen zu sein. und ob das alles gute voraussetzungen für politische meinungsbildung sind?

Magier
16-03-2007, 14:00
was is C64? kannst nich oder willst nicht verstehen was ich meine. irgendwer hat die diskussion losgetreten, ohne tatsächliche notwendigkeit. klimaschutz ist notwendig, budgetverhandlungen sind notwendig, und laut so ein zeugs. aber eine änderung des wahlrechtsalters? was passiert, wenn wirs nicht ändern?

Ich glaub ja eh, daß der Chris64 nur ein anderer Nick ist - in Wirklichkeit ist das der Diman vom Tour-Forum... :D

willka
16-03-2007, 14:02
Du meinst ich soll darüber nachdenken, warum 16 jährige nicht auch passiv wählbar sein, wie NoDoc meint? Das soll Dir der NoDoc erklären, ich rede hier vom aktiven Wahlrecht.
In Österreich darf man zum Beispiel erst ab 35 Bundespräsident werden, hat also das eine mit dem anderen nicht direkt was zu tun.


und warum ist das so? ist das nicht auch eine Einschränkung der demokratischen grundrechte und widerspricht das nicht auch dem gleichheitsgrundsatz?

(ich find übrigens dass man keinstenfalls unter 35 finanzminister werden darf)

Bärenbaby
16-03-2007, 14:05
Es ist zB für jeden 15 oder 16-jähigen völlig schlüssig, dass man im Jahr einmal in den Urlaub fliegt. Aber welchem 16-jährigen ist zB bewusst, dass Eltern sehr wohl die Finanzen berücksichtigen müssen und sich das Geld für einen Urlaub mal ersparen müssen, der Urlaub ist nicht mal schnell aus der Portokassa finanziert.


Ja sicher :rolleyes: Und alle haben Eltern, die ein Wochenendhäusl haben und zwei Autos. Ich glaub eher, dass DU in einer Schicht lebst, wo das normal ist. Viele sitzen zum ersten mal mit über 20 in an Flieger und haben sich das selbst verdient. Ich kenn soviele Studenten, die seit dem 15. LJ dazuverdienen.




Das was Hermes sagt, triffts am ehesten: ein Großteil der Wahlberechtigten, egal in welchem Alter, haben kein Interesse für Politik und viele wissen nichtmal, wie der Bundeskanzler heisst. Da gibts ja diese tollen Ö-3 Befragungen..."Wie heisst unser Bundeskanzler?" "Ist Gusenbauer rot oder schwarz?"

mongfevned
16-03-2007, 14:15
Da gehts auch nicht um sachpolitische Notwendigkeiten. Da gehts um demokratische Rechte und Gleichheit. Aus dem selben Geist ist irgendwann einmal auch das Wahlrecht für die Frauen entsprungen. Das war ja sachpolitisch auch nicht notwendig. Aber warum sollten Frauen nicht auch wählen dürfen? Und warum sollten nicht auch 16jährige so wie 100jährige wählen dürfen? Gleichheitsgrundsatz.

nur kurz gesagt: weil zwischen dem 16 und 100 jährigen 84 jahre erfahrung, bildung, wissen etc. stehen - und das macht enorm viel aus. gleichheitsgrundsatz in bezug auf alter..... :spinnst?: :spinnst?: :spinnst?: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: eigentlich lt. dem gleichheitsgrundsatz sollten dann ja auch 6 jährige wählen können - viel unterschied seh ich da eh net - denn nachreden können sie auch...hmm..das wahlprog müssten sie halt altersbedingt anpassen: puppen, lollis, matchboxautos (gibts die noch??? ) für die altersgruppe 4-6, süssigkeiten, nintendo & playstation games für die 6-10 jährigen, 10-16 dann dinge wi egratis mopedschein oder beihilfe zum führerschein oder games und dvds...............
was ich damit sagen will: 16jährige stecken noch mitten im ENTWICKLUNGSPROZESS. Die meisten können zu 100% noch nicht richtig Entscheiden (Gott sei Dank konnte ich mit 16 noch nicht wählen obwohl ich Politisch interessiert war). Es fehtl einem Wissen, Vorwissen, Bildung, Allgemeinbildung und meist noch der richtige Blick (schrieb ich schon vorher). 16 jährige sind auch nachweisbar um ein vielfaches leichter manipulierbarer als ein Erwachsener, bereits "fertiger" und geprägter Mensch (Ich rede mal von der masse und zieht net immer irgendwelche Grenzfälle an den haaren herbei - mir ist schon bewusst das es viele ungebildete Menschen gibt deren Hauptbildung sich aus verschiedenen Wirtshausbesuchen und deren nachgeplapper zusammensetzt). Wir leben ein Leben in welchem wir gerade wenn wir mit staatlichen Institutionen zu tun haben oft an die Grenzen stossen, oft erleben welch scheiss Regierung wiedermal am Thron sitzt (ich versuche nur zu veranschaulichen mit einem simplen beispiel) - wie Bitte soll ein 16 jähriger Ahnung von solchen Dingen haben? Wie soll ein 16jähriger bereits das tun und handeln einer Regierung einschätzen können die bereits zb. 8 Jahre am werken ist???? wenn nun ein reg.wechsel ist - wie kann ein 16 jähriger differenzieren zw vorher und nacher???
Zudem muss ich da schon bisl abwägen: Nur weil 3 von 100 Jugendlichen politisch interessiert sind rechtfertigt das meiner Meinung nach niemals das man 100% der Wahlberechtigung zuführt.

und gleichzeitig das argument frauen wahlberechtigt / männer...manchmal glaub ich echt ich bin im falschen film *grübel*


c64: ja es gibt 60 jährige kinder - soclhe die in einer anstalt für seelische gesundheit sitzen, werden entmündigt - siedeln sich also auf der gleichen stufe wie ein 16 jähriger an: kein wahlrecht. (nur aufs wahlrecht bezogen)
solche die kinder blieben sind zu beneiden - jedoch kenne ich keinen einzigen 60 jährigen der ein wenig Kind blieb, dem ich aber seine geistige zurechnungsfähigkeit absprechen würde. sollte es doch solche EINZELFÄLLE geben dann sind es einzelfälle - 16 jährige sind aber kein einzelfall - die gibts es zu Hauf und sie sind Kinder - ganz einfach. bisl die verhältnissmaßigkeit anschauen und nicht zu einem argumentativen undurchdachten rundumschlag ausholen ;)

7km/h
16-03-2007, 14:20
Eigentlich gar nichts. Wählen bedeutet jedich eine Einlußnahme in die politische Situation des Landes und davon abgeleitet soziale und wirtschaftliche Maßnahmen. Komme ich mit den Auswirkungen dieser Maßnahmen (Arbeitsmarkt, Preise, usw., usw.) eigentlich gar nicht in Kontakt, weil ich in meinen 16 Lebensjahren eigentlich nur ein wenig Sandkasten und Schule mitgekriegt habe, nach welchen Kriterien wähle ich dann? Kandidat ist leiwand? Freigabe von Alkopops ab 14? Es ist zB für jeden 15 oder 16-jähigen völlig schlüssig, dass man im Jahr einmal in den Urlaub fliegt. Aber welchem 16-jährigen ist zB bewusst, dass Eltern sehr wohl die Finanzen berücksichtigen müssen und sich das Geld für einen Urlaub mal ersparen müssen, der Urlaub ist nicht mal schnell aus der Portokassa finanziert. Das kann man auf beliebige Sektoren ausweiten. Daher mein Ansatz, mal Kontakt mit der realen Welt haben, dann wählen.
Der Reihe nach:

Es gibt nicht wenige 16-jährige, die ihre Reisen damit finanzieren,
dass sie während dessen arbeiten (Betreuerinnen für
Verhaltensoriginelle z.B.). Im Sandkasten sitzen 3-jährige.

14-jährige saufen sich weg - ob mit oder ohne Freigabe.

Die Wahlkriterien sind nicht altersabhängig (wie hätten "wir" uns
sonst ein Schüssel-Kabinett samt hübschem Finanzminister einhandeln können?).

Selbstverständliche Flugreisen sind angesichts der Statistiken
bezüglich der Armutsgrenze in Ö weder real noch realistisch.

Bärenbaby
16-03-2007, 14:24
Der Reihe nach:

Es gibt nicht wenige 16-jährige, die ihre Reisen damit finanzieren,
dass sie während dessen arbeiten (Betreuerinnen für
Verhaltensoriginelle z.B.). Im Sandkasten sitzen 3-jährige.

14-jährige saufen sich weg - ob mit oder ohne Freigabe.

Die Wahlkriterien sind nicht altersabhängig (wie hätten "wir" uns
sonst ein Schüssel-Kabinett samt hübschem Finanzminister einhandeln können?).

Selbstverständliche Flugreisen sind angesichts der Statistiken
bezüglich der Armutsgrenze in Ö weder real noch realistisch.

danke! jeder punkt 100% agree

Junior
16-03-2007, 14:51
Hi,
ich hab da gestern wohl ganz schön was ausgelöst!
Ich finde nicht, dass wählen von Geldverdienen abhängt, sonst müsste man weder Studenten etc, wählen lassen, aber das ist ja eh schon alles gesagt.
Ich kann natürlich nur von mir sprechen, viele andere in meinem ALter machen sich darüber keine Sorgen, dass Urlaube finanziert werden müssen:
Mich interresiert das schon, ich mach mir gern Gedanken über so was, finanzierungsgeschichten und so!
Jemand hat erwähnt, dass Kinder etwas nicht von 2 Seiten sehen können! Ich hab noch keinen Gehört, der etwas davon erwähnt hat, dass wir Jugendlichen die Zukunft dieses Landes in der Hand haben, naja mir wird bei dem Gedanken selbst übel, aber wars in den 70 ern, 80ern anders?
Punkto Umweltschutz und so hat die Generation, die so ab den 30 ern bis zu den 60ern 70ern an der Macht war genug sch...... gebaut, meine Generation, und die vor mir kanns dann ausbügeln!
Nebenbei, etwas so langweiliges wie dieses Thema hab ich schon lang nicht mehr gelesen, da steht min. 10-15 mal das gleiche :zzzz:
Wir könnens eh nicht ändern was die Politiker alles für an sch.... oder auch nicht bauen!

mfg Sebastian

stetre76
16-03-2007, 16:03
Der Reihe nach:

Es gibt nicht wenige 16-jährige, die ihre Reisen damit finanzieren,
dass sie während dessen arbeiten (Betreuerinnen für
Verhaltensoriginelle z.B.). Im Sandkasten sitzen 3-jährige.

14-jährige saufen sich weg - ob mit oder ohne Freigabe.

Die Wahlkriterien sind nicht altersabhängig (wie hätten "wir" uns
sonst ein Schüssel-Kabinett samt hübschem Finanzminister einhandeln können?).

Selbstverständliche Flugreisen sind angesichts der Statistiken
bezüglich der Armutsgrenze in Ö weder real noch realistisch.

nur mit dem Finanzieren alleine ist es noch nicht getan!

ich hab mir mit 16 auch meine Kanadaaufenthalte finanziert, das ist aber nur deshalb gegangen, weil ich mir keine Gedanken machen musste, ob ich das verdiente Geld vielleicht auch anderes brauchen könnte, ob vielleicht eine Mieterhöhung ins Haus steht, oder ob vielleicht mein Job wackelt und ich so vielleicht Reserven brauche.

was ich meine - man ist mit diesem Alter einfach noch sorgloser, weil man sich, Gott sei Dank, in den meisten Fällen noch keine Gedanken über Miete, Job und Jobgarantie, Steuern,... machen muss

Als Student schauts da sicher schon anderes aus - man macht sich sehr wohl Gedanken, wie man über die Runden kommt, weil man nicht mehr auf die 100% Rückhaltsversicherung "Hotel Eltern" (jetzt nicht nur auf wohnen bezogen) zählen kann.

willka
16-03-2007, 16:13
Hi,
ich hab da gestern wohl ganz schön was ausgelöst!
Ich finde nicht, dass wählen von Geldverdienen abhängt, sonst müsste man weder Studenten etc, wählen lassen, aber das ist ja eh schon alles gesagt.
Ich kann natürlich nur von mir sprechen, viele andere in meinem ALter machen sich darüber keine Sorgen, dass Urlaube finanziert werden müssen:
Mich interresiert das schon, ich mach mir gern Gedanken über so was, finanzierungsgeschichten und so!
Jemand hat erwähnt, dass Kinder etwas nicht von 2 Seiten sehen können! Ich hab noch keinen Gehört, der etwas davon erwähnt hat, dass wir Jugendlichen die Zukunft dieses Landes in der Hand haben, naja mir wird bei dem Gedanken selbst übel, aber wars in den 70 ern, 80ern anders?
Punkto Umweltschutz und so hat die Generation, die so ab den 30 ern bis zu den 60ern 70ern an der Macht war genug sch...... gebaut, meine Generation, und die vor mir kanns dann ausbügeln!
Nebenbei, etwas so langweiliges wie dieses Thema hab ich schon lang nicht mehr gelesen, da steht min. 10-15 mal das gleiche :zzzz:
Wir könnens eh nicht ändern was die Politiker alles für an sch.... oder auch nicht bauen!

mfg Sebastian

wenns darum geht, dass alle was mitreden dürfen, die die zukunft des landes darstellen, müssen ma neugeborene auch wahlberechtigt machen.

und die generation, die in den 60er und 70er (und auch die davor und danach) hat neben dem, dass sie das eine oder andere verbockt hat, auch die grundlage für deinen wohlstand geschaffen. also nicht jammern, dass die nachfolgenden ausbügeln müssen (weil was glaubst wie super für die umwelt dein dvd-player, dein handy, das auto deiner eltern, dein nike-outfit, oder was auch immer ist).

und wennst was wirklich fades lesen willst, lies den "mann ohne eigenschaften". und danach willst sowieso nicht mehr wählen, weil man es kaum glauben, dass wir einen bundeskanzler hatten, dessen lieblingsbuch das war.

Chris64
16-03-2007, 16:14
Tja da hat Sebastian mir scheints den Nagel auf den Kopf getroffen.


*grübel*
Na bitte wenigstens einen habe ich zum Nachdenken gebracht. :p ;)


hmm..das wahlprog müssten sie halt altersbedingt anpassen:
...
10-16 dann dinge wi egratis mopedschein oder beihilfe zum führerschein oder games und dvds...............
...
16jährige stecken noch mitten im ENTWICKLUNGSPROZESS.
...

Was mich nur wundert, warum haben so viele Menschen Angst, wenn Minderjährige wählen gehen dürften. Mit 16 ist man ja bei Gott kein Kind mehr. Es reicht vielleicht nicht für den Bundespräsident, aber man hat schon eine gewisse Verantwortung für sich selbst, was sich ja auch in der Strafmündigkeit ausdrückt.

Stimmt schon, 16jährige stecken in einem Entwicklungsprozess, aber 80+jährige ganz sicher in einem Degenerationsprozess. Da sollte man doch mehr Angst haben davor, dass diese alten Greise noch wählen dürfen, oder? Und bitte nicht so viel auf solche Sachen einbilden wie Erfahrung und Bildung. Die Kehrseite davon sind eingefahrene Wege, die schon lange nicht mehr zum Ziel führen, Sturheit und Misstrauen gegenüber neuen Ideen. Da bringen die Jungen doch ein willkommenes Gegengewicht gegenüber dieser Altersgruppe.

Die Politik wird sich halt ein bißchen mehr nach den Bedürfnissen der Jugend richten müssen. Was ja wirklich kein Fehler ist.

willka
16-03-2007, 16:18
was is mit dir, C64? hast a pantscherl mit ana 16jährigen, die dich unter druck setzt?

(gott sei dank kennst mich)

7km/h
16-03-2007, 16:19
10-15 mal das gleiche
Das reizt mich jetzt, ein anderes (ebenso oft verwendetes wie widerlegtes)
Stereotyp aufzugreifen:

"Älter sein = klüger sein"

An mir (und anderen) beweist es sich doch Tag für Tag:
je älter ich werde, desto vertrottelter werde ich.
(Hardliner meinen gar: "Der Mensch vertrottelt von Geburt an" -
so weit will ich nicht gehen, weil ich mich daran nicht mehr erinnern ... Sie verstehen?).

Was ich mir an Weisheit angelebt (nicht zu verwechseln mit "Wissen angeeignet")
habe, verliere ich andrerseits an Spontanität und Kreativität.

Wäre Klugheit eine Waage, stünde die Ausgewogenheit der beiden Schalen
(Weisheit und Neugierde) vermutlich an erster Stelle.
Sicherlich aber nicht das einseitige Berufen auf bloße Jahreszahlen ...

soulman
16-03-2007, 16:24
du hast die paar Lehrlinge vergessen, die mit 15 schon hackeln und oft eigene Wohnung haben.
welcher 15-jährige hat a eigene wohnung? du verwechselst das mit dem lehrlingsheim! :D


Und die Pflichtschulabsolventen, die ohne Ausbildung arbeiten.
weil ma von denen so viel ham.... :rolleyes:



Ausserdem, was hat Rechnungen und Arbeitsplatz mit der Wahl zu tun? Dann dürfte ja auch kein Student wählen, der grad keinen Job hat.
die ham aber zum grössten teil die geistige reife...

Pensionisten,die dürfen erst recht! weil die sinds, die den staat so aufgebaut haben, damit du dich jetzt wohlfühlen kannst, schatzerl!
Arbeitslose echte arbeitslose sind selten lange arbeitslos. somt dürfen auch die weil sie den staat mittragen. die arbeitrslosen die in Ö aber in der mehrheit sind, die echten donauinsulaner...die gehn eh ned wählen. ausserdem sans durch die bank eh z' blöd zum stimmzettelausfüllen!
und Sozialhilfeempfänger siehe lanzeitarbeitslose...
sowie Hausfrauen auch nicht. doch! wer kinder (= zukünftige staatstragende) aufzieht darf!

FloImSchnee
16-03-2007, 16:52
Ich arbeite neben dem Studium als Fahrlehrer, und habe somit sowohl etwa 16jährige (L17-Anfänger) als auch etwa 18jährige Schüler. Der Anteil der Naiven/Träumer und der der Weltgewandten/Selbstständigen ist in beiden Gruppen sehr ähnlich.

Gleichzeitig kenne ich 22jährige, die an Naivität kaum zu überbieten sind und 16jährige, die schon echt ein gutes "Gefühl" für die Welt haben...

Was ich sagen will: zu glauben, dass Reife vom Alter abhängt, halte ich für falsch.
Ich habe mich mit 14 schon für Politik interessiert und hatte mit 16 sicher mehr Ahnung als der durchschnittliche 18jährige.

Jene, die sich nicht für Politik interessieren, gehen weder mit 16 noch 18 wählen. Jene, die das schon tun, sollten meines Erachtens das Recht haben, die politische Machtverteilung zu beeinflussen, egal, ob sie jetzt 16 oder 18 sind.

7km/h
16-03-2007, 16:56
welcher 15-jährige hat a eigene wohnung? du verwechselst das mit dem lehrlingsheim! :D
Die Kosten für Internat können kaum selbst berappt werden.
Dafür müssen sie sich in überteuerten WG-Zimmern mit ekelhaften
Vermietern rum schlagen und tragen die volle Verantwortung für
das Geschehen im Zimmer bzw. den Zustand des Zimmers im Falle
des Auszugs.



weil ma von denen (Pflichtschulabsolventen, die ohne Ausbildung arbeiten, Anm.) so viel ham.... :rolleyes:
Haben wir, ja.



die (jobloser Studenten, Anm.) ham aber zum grössten teil die geistige reife...
Das darf ich bezweifeln. Wohl kenne ich viele mit geistiger Reife,
denen aber jedes politische Interesse fehlt.



die (Pensionisten, Anm.) dürfen erst recht! weil die sinds, die den staat so aufgebaut haben, damit du dich jetzt wohlfühlen kannst, schatzerl!
Auch hier melde ich - angesichts der vielen gravierenden Mis(s)stände -
Zweifel an. Der (auch von den gerne verschwiegenen Trümmerfrauen)
notwendigerweise geleistete Wiederaufbau ging rückfragelos über
in ungebremstes Wirtschaftswachstum um jeden Preis:
Wachstum als Selbstzweck.



echte arbeitslose sind selten lange arbeitslos.
Nicht? Stimmt, die stecken dann in völlig sinnlosen Kursen fest,
die nur denen dienen, die sie leiten (oft genug Ex-Arbeitslose).
Zahlenkosmetik.

PS: Nimm´s nicht so tragisch wie´s klingt - ich finde es nur höchst
bemerkenswert, wie sehr die Emotionalität seitens der Älteren überwiegt.

Bärenbaby
16-03-2007, 17:10
doch! wer kinder (= zukünftige staatstragende) aufzieht darf!

Das kam ja nicht von mir, "wer keinen Arbeitsplatz hat...Rechnungen zahl..blabla" :D

Ich bin dafür, dass wir nur Leute mit Maturaniveau und Intelligenztest wählen lassen, denn Leute mit Pflichtschulabschluss, Lehrlinge, Langzeitarbeitslose... Was können DIE schon zu sagen haben? Die ham doch nix zu sagen :rolleyes:

btw: mein Interesse bzw. meine Haltung bez. Politik hat sich seit dem 16. LJ nicht verändert.

Wobei, eigentlich eh unsinnig die Diskussion, weil 1. bestimmen wir nicht, wer wählen geht, und 2. ändert sich eh nix wesentlich, egal ob Gusi oder Grassi oder Schüssli da is...

7km/h
16-03-2007, 17:22
was ich meine - man ist mit diesem Alter einfach noch sorgloser, weil man sich, Gott sei Dank, in den meisten Fällen noch keine Gedanken über Miete, Job und Jobgarantie, Steuern,... machen muss
Weitgehend d´accord.

Aber genau dieser Schwung fehlt in der politischen Landschaft:
"Saturierte fette alte Volksvertreter" (© Franzi Bilig) agieren über die
Angstschiene (oder Panik-Xenophobie, je nach Farbskala) und drücken
die Interessen der Wirtschaft durch.
Was also wäre hier wünschenswerter als "ein frischer Wind"?

Sorgenfreiheit ist nicht gleich Verantwortungslosigkeit
(denk ich mir).

7km/h
16-03-2007, 17:27
Ich bin dafür, dass wir nur Leute mit Maturaniveau und Intelligenztest wählen lassen, denn Leute mit Pflichtschulabschluss, Lehrlinge, Langzeitarbeitslose... Was können DIE schon zu sagen haben? Die ham doch nix zu sagen
Um´s auf den Punkt zu bringen:

Ich bin dafür, dass nur ich wählen darf, weil nur ich Recht hab!


(für eventuelle Zynismen übernehme ich keine Verantwortung ;-)

Bärenbaby
16-03-2007, 17:27
weil ma von denen so viel ham.... :rolleyes: (Menschen mit Pflichtschulabschluss)


!

Vielleicht solltest du dir mal diese Statistik ansehen, um zu erkennen, wieviele Menschen in Österreich Pflichtschulabschluss oder einen Lehrabschluss haben.

Also wenn ich nicht ganz blind bin, haben wir ca. 40 % bei den Frauen und über 25 % bei den Männern(Pflichtschulabschluss). Gut die Zahlen sind von 2001, aber so gravierend anders werdens jetzt auch nicht sein. Mehr als 50 % der Österreicher haben Pflichtschul- oder Lehrabschluss.
Wieso sollten Menschen, die mit 16 also arbeiten, nichts zu sagen haben?

http://www.stangl.eu/psychologie/entwicklung/schulwahl1.jpg

willka
16-03-2007, 17:48
Was ich sagen will: zu glauben, dass Reife vom Alter abhängt, halte ich für falsch.
Ich habe mich mit 14 schon für Politik interessiert und hatte mit 16 sicher mehr Ahnung als der durchschnittliche 18jährige.



und hattest du mit 18 nicht mehr ahnung als du mit 16 hattest. und jetzt? bist du da nicht reifer als du mit 18 warst?

sicherlich ist alter kein garant für reife, genauso wenig wie schulbildung oder einkommen oder sozialer status. aber es sind indikatioren. und meines erachtens ist das alter ein sehr guter indikator, zeigt es doch die dauer, die einem maximal bisher zur verfügung stand sich zu entwickeln, zu bilden, zu reifen.

natürlich nutzt die zeit jeder anders, manche besser und manche halt schlechter.

aber so wie du davon ausgehen kannst, dass ich mit 38 eine größere sammlung an urlaubsbildern hab als du mit 26 - durchschnittlich betrachtet natürlich - nimmt auch die geistige reife mit dem alter zwangsläufig zu. bei manchen halt nur sehr dezent.

FloImSchnee
16-03-2007, 17:56
und hattest du mit 18 nicht mehr ahnung als du mit 16 hattest. und jetzt? bist du da nicht reifer als du mit 18 warst?Schon, aber ich wär auch mit 16 reif "genug" gewesen.

Ich hätte/habe auch zwischen 14 und etwa 21 die selbe Partei gewählt.

sonina
16-03-2007, 18:01
Hallo,

Hmmm, da hätte ich auch schon ein paarmal nicht wählen dürfen weil
1. länger als 6 Monate arbeitslos
2. eineinhalb Jahre lang Hausfrau...
usw...

Und meine politisch noch immer interessierten und engagierten Eltern und älteren Verwandten auch nicht, weil Pensionisten....

Ich wäre dafür, 16-jährige bei Gemeinderatswahlen und Landtagswahlen mit abzustimmen lassen und bundesweit dann ab 18.
Warum? - Weil 18-jährige dann schon Erfahrungen mit dem "Wählengehen" haben, und ein 16-jähriger Vorarlberger möglicherweise noch nicht interessiert ist an dem, was sich in Wien oder Graz tut, wenn er aber mit 18 genau dorthin studieren geht (oder nach dem Lehrabschluss in einem anderen Bundesland arbeitet), dann hat er vielleicht auch mehr Interesse für gesamtösterreichische Politik.
Oder abstrakt gesagt: Mit dem "Erwachsenwerden" erweitert sich auch der Horizont. Kleinkinder sind schon außerhalb der Wohnung oder des Kindergartens ziemlich verloren, Volksschulkinder kennen Schulweg und nähere Umgebung der Wohnung, in der Hauptschule oder der Unterstufe bewegen sie sich dann schon im Bezirk oder in der Stadt ziemlich selbständig usw... Und mit dem Kennenlernen der Umgebung steigt auch das Interesse dafür - auch das politische.

Einzelfälle wie politisch interessierte 10-, 12- oder 14-jährige sind eher die Ausnahme, wobei das auch sehr vom Elternhaus abhängt.

Schon genug gesagt. Bin schon neugierig, wann mein Kleiner (jetzt 10) dann wirklich wählen darf, und in welchem Umfang... Jedenfalls geht er immer sehr gerne mit mir und liest sich auch die Wahlzettel gründlich durch, bevor er mir sagt, wo ich das Kreuzerl machen soll :D

LG

S.

Chris64
16-03-2007, 22:31
Genau, und dann dürfts auch wählen. ;)
und die Pensionen abschaffen,


zumindest für gewisse :p ;)

Junior
17-03-2007, 11:50
Ich muss mal sagen, meint ihr nicht, dass Pensionisten, zumindest die meisten wesentlich leichter zu beeinflussen sind als 16 jährige!!
Für die lassens einmal in Hinterseher oder so ( :k: ) spielen, und die wählen!
Der durchschnitts Österreicher wird etwa 76 Jahre alt, das heißt rein theoretisch ein 65ig jähriger hat noch 11 Jahre zu leben, aber ein 16 jahriger 60, wen das Geschehen im Land mehr betrifft ist wohl klar, oder?
Mal ein anderes Thema, wer ist der Hauptbeführworter der Sonntagsöffnung von Geschäften? Richtig, die Pensionisten, weil die haben ja sonst nie Zeit!!

Und da sagt noch einer je älter, desto vernünftiger!

mfg Sebastian

willka
17-03-2007, 12:14
was is? tun ma jetzt auf die pensionisten schimpfen?

was solln das für eine argumentation sein, die durchschnittliche lebenserwartung gegen jemanden zu verwenden?

und nur weil dir hinterseer nicht gefällt und du zu ladenöffnungszeiten eine andere meinung hast, das als minderwertig abzustempeln, ist auch nicht gerade ein respektvoller zugang zu seinen mitmenschen.

aber bei deiner einstellung zu älteren menschen wär es mir sehr recht, wenn du überhaupt nie wählen dürftest.

DauerradleR
17-03-2007, 12:48
Schaut euch auf der Strasse mal um, was die MEISTEN 16jährigen machen:Rummhängen, kiffen, saufen, pöbeln und immer schön den Gangster spielen. :k:

Mich betriffts zwar nicht direkt, aber zusehn wie's nach Deutschland, Frankreich und Italien auch mit Österreich den Bach ab geht, hab ich keine Lust. :f:

7km/h
17-03-2007, 12:55
Schaut euch auf der Strasse mal um, was die MEISTEN 16jährigen machen:Rummhängen, kiffen, saufen, pöbeln und immer schön den Gangster spielen. :k:

Mich betriffts zwar nicht direkt, aber zusehn wie's nach Deutschland, Frankreich und Italien auch mit Österreich den Bach ab geht, hab ich keine Lust. :f:

Schau dich mal auf der Straße und in den Heurigen um, was die
MEISTEN 70jährigen machen: Rummhängen, (ähm), saufen, pöbeln
und immer schön Polizei spielen. :k:

Nein, im Ernst: dein Beitrag war etwa so qualifiziert wie der letzte
von Junior.

Wienerneustadt darf nicht Wien werden!

DauerradleR
17-03-2007, 12:58
Ich wurde noch nie von einer Gruppe Rentnern mit Klappmesser bedroht und ausgeraubt :)

7km/h
17-03-2007, 13:04
Ich wurde noch nie von einer Gruppe Rentnern mit Klappmesser bedroht und ausgeraubt :)
Wird schon noch kommen ...
(Gibts in den USA sicher schon - so wie bewaffnete 7-jährige Raubüberfäller ;-)

sonina
17-03-2007, 13:22
Hallo,


Ich muss mal sagen, meint ihr nicht, dass Pensionisten, zumindest die meisten wesentlich leichter zu beeinflussen sind als 16 jährige!!
Für die lassens einmal in Hinterseher oder so ( :k: ) spielen, und die wählen!
Der durchschnitts Österreicher wird etwa 76 Jahre alt, das heißt rein theoretisch ein 65ig jähriger hat noch 11 Jahre zu leben, aber ein 16 jahriger 60, wen das Geschehen im Land mehr betrifft ist wohl klar, oder?
Mal ein anderes Thema, wer ist der Hauptbeführworter der Sonntagsöffnung von Geschäften? Richtig, die Pensionisten, weil die haben ja sonst nie Zeit!!

Und da sagt noch einer je älter, desto vernünftiger!

mfg Sebastian

ein bissl Mäßigung Deinerseits wäre wirklich angesagt. Du lebst nämlich Deine Jugend in einer wirklich REICHEN Zeit aus - schon vor 35-40 Jahren war es ziemlich viel anders und vor 60 oder 70 Jahren erst recht. Kann schon sein, dass Du Dir wünschst, die älteren Leute sollten am besten vom Erdboden verschwinden oder zumindest aus Deinem Gesichtsfeld oder wenigstens nicht wählen dürfen, aber dann sollten sie Dir nichts, aber auch gar nichts von dem dalassen, was sie für Dich und Anghörige Deiner Generation erarbeitet haben....
Die meisten jungen Leute leben heute in einer Zeit, in der sie fast alles haben können, was das Herz begehrt. Kleidung (totales Überangebot), Auto/Moped, Essen (Fast Food oder Health Food, je nach Laune...), Sport, Bildung, Computer, Fernsehen (über 200 Satellitenkanäle),Spiele, Internet, Handy usw. Nur alles haben können, heißt noch lange nicht selbständig denken können, wie man am obigen Zitat sehen kann.
Es geht mir nicht darum, jetzt zu betonen, dass es vor etlichen Jahren noch nicht so toll war und dass 50-, 60-, 70-jährige und Ältere es einmal schlechter hatten, es geht mir darum daran zu erinnern, welche Generation den Grundstein zum heutigen Wohlstand gelegt hat. Wenn die nach dem Krieg einfach herumgehängt wären, Parties gefeiert und sonst nichts getan hätten, dann sähe es ein bisschen anders aus heute....
Natürlich sind viele ältere Leute "Stammwähler aus Gewohnheit" - aber genau das ist es auch, was große Parteien brauchen. Wären die Alten genauso wendehälslerisch wie die Jungen es oft sind, dann wäre die politische Situation wahrscheinlich wenig stabil.

Aber weißt was: Druck Dir Dein Posting aus - merk Dir meinen Namen und reden wir in ca. 25-30 Jahren nochmal drüber (falls ich dann nicht mehr bin, darfst zu meiner Urne reden), wennst vielleicht selber Kinder hast und Familie und auch anderes wichtig findest als nur den eigenen Egoismus....

LG

S.

Junior
17-03-2007, 13:22
Sorry, ich wollte nicht gegen die Pensionisten schimpfen, aber bitte, so wie ihr hier über die Jugend redet, da war mein Beitrag der mal die Pensionisten kritisiert noch extrem harmlos!

@wilka: ich verwende nichts gegen wen, und ich habe weder was gegen Pensionisten, noch gegen Erwachsene, noch gegen Jugendliche, es gibt aus allen Reihen trotteln, und nette Leute!
Und minderwertig abgestempelt hab ich auch nichts, nur weil ich eine andere Meinung hab als du musst du mir ja auch nicht gleich mein zuhünftiges Wahlrecht entziehen!

Und wen die Jugend wirklich so verdummt ist, warum wünschen sich dann fast alle Erwachsenen Kinder, warum nehmen sich die Erwachsenen nicht Zeit führ ihre Kinder sondern stecken sie ab dem 2. Lebensjahr in eine Kinderkrippe, warum geben die Erwachsenen den Jugendlichen Geld, damit sie irgendwas machen können und hauptsache von daheim weg sind, anstatt das man mal was mit seinen Kindern unternimmt? (trifft auf mich glücklicherweise nicht zu)!! Na klar weil die Eltern arbeiten müssen und Geld verdienen, und sich keine Zeit für die Kinder nehmen können, und dabei liegt für mich der Schlüssel, und darum müsste sich die Politik einmal kümmern!

mfg

Der Peter
17-03-2007, 13:33
Es ist, so nehme ich an klar, dass wir immer über die breite Mitte der Bevölkerung reden. Die Statistik sagt nichts über den Einzelfall aus.

Klar scheint, mir jedenfalls, dass die betroffenen mündigen Minderjährigen eher dafür sind. Klar auch, wer würde nicht gernde mitreden dürfen, egal ob er/sie etwas davon versteht oder nicht.

Faktum ist, das österreichische Allgemeine Bürgerliche Gesetzbuch unterscheidet vier Altersstufen:
-bis zum 7. Geburtstag ist man Kind,
-zwischen 7 und 14 Jahren unmündiger Minderjähriger,
-von 14 bis 18 Jahren mündiger Minderjähriger
-mit dem 18. Geburtstag wird man volljährig.

Ich hab ein bisschen recherchiert, zur Frage was passiert (erst) ab 18?
Man ist/darf/muss: voll geschäftsfähig, seinen Unterhalt selbst einklagen, ohne Einwilligung der Eltern von zu Hause ausziehen, sich tätowieren lassen, voll testierfähig, ehemündig, Branntwein und branntweinhältige Getränke konsumieren, sich an allen Glücksspielen um Geld oder Geldeswert beteiligen, sich in Spielhallen, Branntweinschenken, Nachtlokalen, Bordellen und Sexshops aufhalten, Waffen besitzen/führen, Knallkörper verwenden, Zeitungen auf der Straße verkaufen und die Obsorge der Eltern erlischt.

Und eben bis vor kurzem: Das aktive Wahlrecht zum Nationalrat.

Es gibt also im AGBG den "Sprung" der Alterstufen mit 16 in dieser Form nicht. Das man mit 16 schon (bedingt) ein Kfz lenken darf hat mit der rechtlichen Situation lt. AGBG also nichts zu tun. Warum eigentlich macht die Politik gerade beim Wahlalter eine Ausnahme? In Anlehnung an "Alle Tiere sind gleich, nur manche sind gleicher" ein "Alle Verantwortungen sind gleich, nur manche sind gleicher."?

Schon alleine das Faktum, dass die neuen Wahlberechtigten in ihrer Euphorie selbst nicht kritisch hinterfragen warum es der Politik nur darum geht "neue Wählerschichten" zu erschliessen, beweist deren Unreife. Die Politiker machen nichts anderes als jeder Marketingchef einer Firma: Neue Märkte erschliessen. Und der Porno daran: Sie ändern einfach die Gesetze um ihr Ziel zu erreichen. DAS ist Chuzpe!

Schon mal daran gedacht?

sonina
17-03-2007, 13:40
Hallo,


Sorry, ich wollte nicht gegen die Pensionisten schimpfen, aber bitte, so wie ihr hier über die Jugend redet, da war mein Beitrag der mal die Pensionisten kritisiert noch extrem harmlos!

@wilka: ich verwende nichts gegen wen, und ich habe weder was gegen Pensionisten, noch gegen Erwachsene, noch gegen Jugendliche, es gibt aus allen Reihen trotteln, und nette Leute!
Und minderwertig abgestempelt hab ich auch nichts, nur weil ich eine andere Meinung hab als du musst du mir ja auch nicht gleich mein zuhünftiges Wahlrecht entziehen!

Und wen die Jugend wirklich so verdummt ist, warum wünschen sich dann fast alle Erwachsenen Kinder, warum nehmen sich die Erwachsenen nicht Zeit führ ihre Kinder sondern stecken sie ab dem 2. Lebensjahr in eine Kinderkrippe, warum geben die Erwachsenen den Jugendlichen Geld, damit sie irgendwas machen können und hauptsache von daheim weg sind, anstatt das man mal was mit seinen Kindern unternimmt? (trifft auf mich glücklicherweise nicht zu)!! Na klar weil die Eltern arbeiten müssen und Geld verdienen, und sich keine Zeit für die Kinder nehmen können, und dabei liegt für mich der Schlüssel, und darum müsste sich die Politik einmal kümmern!

mfg

... Aha, jetzt sind es also die berufstätigen Mütter und Väter (die sich für ihre Kinder total abstrudeln), die schuld sind an der Misere - und nochmals hast Du noch Einiges an politischer Bildung zu lernen: das Kind in eine Kinderkrippe zu geben heißt noch lange nicht, sich nicht darum zu kümmern - das hast Du wohl auch aus irgendwelchen (politisch eindeutigen) Schmähschriften. Mein Sohn besuchte seit seinem 19. Lebensmonat bis zum Kindergarten eine Kinderkrippe, und ich war ab diesem Zeitpunkt voll berufstätig....
Du wirst ihn jedoch nicht auf der Straße herumhängen sehen, er ist relativ gut erzogen und (oh Wunder!) sogar politisch interessiert - und das mit 10 Jahren.
Dagegen kenne ich einige Familien, wo die Mutter "Hausfrau" ist, jedoch dort tagsüber stets der Fernseher läuft, natürlich nicht mit kindgerechten Programmen (aber auch das wäre zeitlich ein Zuviel des Guten), sonder mit Talk-, Reality, Gerichts- und sonstigen Shows, mit billigen Krimis, C-Movies und Serienschas.

Es ist nicht die Quantität der Zeit, die die Erziehung prägt, sondern die Qualität (wie auch bei anderen Dingen z.B. Lebensmitteln...).
Außerdem wird in Kinderkrippen und Kindergärten ein wesentlicher Teil zur Erziehung beigetragen - mit viel mehr Geduld als die Eltern oft aufbringen können. *Einschub: Selbst erinnere ich mich an das leidige "Töpfchenthema" - gestreßt als junge Mutter und mit Druck der ganzen Familie lagen bei mir schon die Nerven blank - der Kleine kam in die Kinderkrippe und mit unendlicher Geduld wurde ihm immer wieder die nasse Kleidung gewechselt - kein Schimpfen, keine Strafe - und nach kurzer Zeit war das Thema erledigt - ich bin den Erzieherinnen heute noch dankbar dafür. Und ich hatte wieder Zeit und die nötigen Nerven, meinem Kind meine gesamte karge Freizeit zu widmen, intensiv zuzuhören und "mitzugehen". Einschub Ende*

Ich denke, Du trittst auf die Falschen hin - sicher oberflächlich betrachtet, scheint es ja soooo logisch, dass berufstätige Mütter, Pensionisten oder Arbeitslose die Schuld an jeder Misere haben.
Und genau deshalb bin ich dagegen, dass 16-jährige schon wählen sollten - sie sind noch zu oberflächlich und mit gaaaanz einfachen Thesen zu beeindrucken....

Die "echte" Welt (die Realität) ist aber meistens wesentlich vielschichtiger und komplizierter.

LG

S.

7km/h
17-03-2007, 13:50
Zum ersten Teil (Junior, 12:22):
Ich glaube, der weit verbreitete Fehler ist das Gruppendenken.

Es gibt Schwarze, die Arschlöcher sind.
Es gibt Juden/Jüdinnen, die AntisemitInnen sind.
Es gibt Schwule, die unsympathisch sind.
Es gibt AusländerInnen, die besser Deutsch können als ganz Kärnten.
(Liste beliebig fortsetzbar).

Das selbe Muster lässt sich anwenden auf Lebensalter:

Wer alt ist, kann etwas für die Allgemeinheit geleistet haben, muss aber nicht.
(Ebenso kann er/sie korrupt und machtmissbräuchlich über Leichen
gegangen sein).
Wer jung ist, kann selbstverständlich schlecht auf 50 Jahre Schaffen
im soziokulturellen Bereich zurückblicken und auch mit den Verdiensten
als Familenoberhaupt sieht´s eher dürftig aus.

Wir alle kennen den jiddischen Witz:
"Die Juden und die Radfahrer"
"Warum die Radfahrer?"
"Warum die Juden?"

Also bitte weg vom Gruppendenken, so lang´s noch geht ;-)

HeroGiro
17-03-2007, 14:05
Hallo,

Ich bin eigentlich nicht dafür, dass Jugendliche ab 16 wählen dürfen.
Grund: die Jugendlichen denken doch nur daran, von welcher Partei sie die größten Vorteile erwarten können. :mad:

Der Peter
17-03-2007, 14:33
Hallo,

Ich bin eigentlich nicht dafür, dass Jugendliche ab 16 wählen dürfen.
Grund: die Jugendlichen denken doch nur daran, von welcher Partei sie die größten Vorteile erwarten können. :mad:
Was genau ist daran verwerflich? Aus welchem Grund soll man sonst jemanden wählen? Weil er/sie gut für das Land sind :rofl:

Junior
17-03-2007, 15:01
So das gleiche Phänomen wie bei fast allen von meinen Beiträgen, ich drücke mich zu kompliziert aus, damit es alle verstehen!

Liebe Sonina: Du hast entweder was gegen mich oder ich schreibe dir zu kompliziert!
Du unterstellst mir Sachen, die ich nicht im geringsten meine!
Das die meisten "alten" mehr für das kollektiv getan haben als ein 16 jähriger ist wohl klar, sag ja auch nichts dagegen! Falls du lesen kannst gebe ich nicht den Müttern, Vätern, Omas und Opas die Schuld, sondern der Politik!
Natürlich ist die Aktion das Wahlalter abzusenken, hauptsächlich zum Stimmenfang gedacht, ganz blöd bin ich auch nicht!

Die ganze Disskusion ist jetzt schon in einen, meiner Meinung nach recht heftigen Streit ausgeartet! Für das war der Thread eigentlich nicht gedacht. Ich wollte nur eure Meinung dazu hören, ohne das wenn wer dafür/dagegen ist, gleich von den anderen blöd angeschrieben wird. Außerdem bin ich der Meinung, dass ordentliche Diskussionen nich vorm PC geführt werden können!

Es ist leider so, dass die meisten Menschen, wenn sie eine Meinung haben, bei dieser beliben und den anderen auch aufzwingen wollen, dass es kein Missverständnis gibt, ich sage nicht, dass ich nicht auch zu diesen Menschen, sind meiner Meinung nach 99% der Weltbevölkerung gehöhre!
Ich bin es ebenfalls leid das sich jeder, nicht nur ich immer und immer wieder für seine Meinung rechtfertigen muss, es sind nicht alle gleich, un das ist auch gut so.

mfg Sebastian

Bärenbaby
17-03-2007, 15:12
Hallo,


Grund: die Jugendlichen denken doch nur daran, von welcher Partei sie die größten Vorteile erwarten können. :mad:

Und die restliche Bevölkerung will Nachteile von ihrer Partei :rofl:

7km/h
17-03-2007, 15:33
Die ganze Disskusion ist jetzt schon in einen, meiner Meinung nach recht heftigen Streit ausgeartet!
Und das ist prinzipiell auch ganz gut so.

Streit - also der Austausch von Erfahrungen im Umfeld individueller
Befindlichkeiten (intellektueller, mentaler und emotionaler Natur) - sehe
ich als die Basis aller demokratischen Prozesse.
Weil wir Menschen einfach ZU verschieden sind.

Konsensbildungen mögen nachreifen - seien sie nun begründet in
argumentativer Mission, Einsicht, Rücksichtnahme oder gar Resignation.

Den gemeinsamen Nenner erkenne ich weniger in einer sachzwänglich-
weltanschaulichen, jedenfalls utopistisch-perfekten Übereinstimmung,
als in einer gemeinsamen Berufung auf Informationen, die nicht
argumentativ-zweckdienlich sind, sondern von allgemeinem Wahrheitsgehalt.

Junior
17-03-2007, 16:13
Das was du als Streit bezeichnest fällt bei mir noch unter Diskussion, die sind natürlich gut solange sie ohne Beschimpfungen, Unterstellungen, etc sind, sobald diese eintreten fällt das ganze für mich unter Sreit, und der ist meiner Meinung nach weniger gut, weil man eigendlich nicht mehr mit dem Thema, sondern damit wie man dem gegenüber schaden kann beschäftigt ist.
Siehst du, sogar beim Streitempfinden sind die Menschen verschieden!

LG

Der Peter
17-03-2007, 16:32
[...] Die ganze Disskusion ist jetzt schon in einen, meiner Meinung nach recht heftigen Streit ausgeartet! [...]
aber auch

Das was du als Streit bezeichnest fällt bei mir noch unter Diskussion, [...]
qed

7km/h
17-03-2007, 16:36
Es lebe die Verschiedenheit! (sprich Artenvielfalt ;-)

Der Begriff "Diskussion" liegt mir deshalb nicht nahe, weil es ja
wörtlich "im Kreis reden" bedeutet (quasi Selbstzweck ohne Lösungswunsch).

Ich behaupte mal, dass ich nichts - überhaupt nichts - Substanzielles
sagen kann, ohne dass sich irgend jemand persönlich angegriffen fühlt
(nicht nur fühlt, sondern tatsächlich auch wird).

Dazu gesellt sich dann noch die Schnelligkeit der Kommunikationsmedien:
Diagonal und nur auf Reizworte fixiert erhielt das Lesen eine neue Bedeutung,
die Zwischentöne ausblendet und rasche Reaktion ohne Rücksicht
auf Inhaltliches oder Zwischenzeiliges reflexartig provoziert.

(Und nein, ich schließe mich in keiner Weise aus ... unperfekt, Sie vestehen? ;-)

Junior
17-03-2007, 16:59
@ Der Peter:
Nein das was ich aufgeschrieben habe ist nicht wiedersprüchlich!
7km/h hat geschrieben, dass für ihn Streit, dar austausch von erfahrungen etc ist, und ich war/bin der Meinung das, das noch unter Diskussion fällt!

@7km/h:
Ich wusste nicht was diskussion wörtlich heißt, aber Streit ist für mich immer eine Meinungsverschiedenheit, wo dann nicht durch irgendein Wort, jemand beleidigt wird, sondern man absichtlich mit schimpfwörten agiert!

Zum anderen muss und kann ich dir nur recht geben!

mfg Sebastian

FloImSchnee
17-03-2007, 17:46
Schaut euch auf der Strasse mal um, was die MEISTEN 16jährigen machen:Rummhängen, kiffen, saufen, pöbeln und immer schön den Gangster spielen. :k: Dümmer geht's nimmer... :spinnst?:


Mich betriffts zwar nicht direkt, aber zusehn wie's nach Deutschland, Frankreich und Italien auch mit Österreich den Bach ab geht, hab ich keine Lust. :f:Aha, Österreich geht denn Bach runter, wenn 16jährige wählen dürfen? :rolleyes:

willka
17-03-2007, 21:57
So das gleiche Phänomen wie bei fast allen von meinen Beiträgen, ich drücke mich zu kompliziert aus, damit es alle verstehen!



interessante zuflucht. im allgemeinen ist das problem von missverständnis nicht zu komplizierte ausdrucksweise, sondern zu unzupräzise. also bemüh dich, die sachen besser auf den punkt zu bringen. und alle werden es sowieso nie verstehen, weil viel zu viele unterschiedliche menschen im BB unterwegs sind.

ich wollte dir das wahlrecht nicht deshalb entziehen, weil du anderer meinung bist, sondern weil du dich in einer art und weise über alte menschen geäußert hast, die ich beängstigend finde. und weil diese argumentations- und denkweise weit verbreitet ist in unserer gesellschaft.

Kuglblitz
17-03-2007, 22:52
Interessanter Fred. :zwinker:

Ich hab' ihn jetzt überflogen und neben all der Polemik, die's in BB-Beiträgen ja immer gibt, doch so etwas wie einen Generationenkonflikt herausgelesen.

Also alles ganz normal, auch ich ertapp' mich ja teilwiese darin, die "Jungen" oberflächlich und dumm zu finden, wobei mir klar sein sollte, dass alle Altersklassen im Grunde genommen dumm und oberflächlich sind. :D

Grundsätzlich gehört die Welt aber irgendwann einmal den jetzt noch Jungen, und je früher die sich über die Welt Gedanken machen, um so besser.
Juniors Beiträge gefallen mir also grundsätzlich gut, nicht, weil ich mit allem übereinstimme, sondern, weil sich hier wer Gedanken macht und diese auch verteidigt. :toll:

Etwas nüchterner betrachtet hat natürlich Peter recht:


Es ist, so nehme ich an klar, dass wir immer über die breite Mitte der Bevölkerung reden. Die Statistik sagt nichts über den Einzelfall aus.

Klar scheint, mir jedenfalls, dass die betroffenen mündigen Minderjährigen eher dafür sind. Klar auch, wer würde nicht gernde mitreden dürfen, egal ob er/sie etwas davon versteht oder nicht.

Faktum ist, das österreichische Allgemeine Bürgerliche Gesetzbuch unterscheidet vier Altersstufen:
-bis zum 7. Geburtstag ist man Kind,
-zwischen 7 und 14 Jahren unmündiger Minderjähriger,
-von 14 bis 18 Jahren mündiger Minderjähriger
-mit dem 18. Geburtstag wird man volljährig.

Ich hab ein bisschen recherchiert, zur Frage was passiert (erst) ab 18?
Man ist/darf/muss: voll geschäftsfähig, seinen Unterhalt selbst einklagen, ohne Einwilligung der Eltern von zu Hause ausziehen, sich tätowieren lassen, voll testierfähig, ehemündig, Branntwein und branntweinhältige Getränke konsumieren, sich an allen Glücksspielen um Geld oder Geldeswert beteiligen, sich in Spielhallen, Branntweinschenken, Nachtlokalen, Bordellen und Sexshops aufhalten, Waffen besitzen/führen, Knallkörper verwenden, Zeitungen auf der Straße verkaufen und die Obsorge der Eltern erlischt.

Und eben bis vor kurzem: Das aktive Wahlrecht zum Nationalrat.

Es gibt also im AGBG den "Sprung" der Alterstufen mit 16 in dieser Form nicht. Das man mit 16 schon (bedingt) ein Kfz lenken darf hat mit der rechtlichen Situation lt. AGBG also nichts zu tun. Warum eigentlich macht die Politik gerade beim Wahlalter eine Ausnahme? In Anlehnung an "Alle Tiere sind gleich, nur manche sind gleicher" ein "Alle Verantwortungen sind gleich, nur manche sind gleicher."?

Schon alleine das Faktum, dass die neuen Wahlberechtigten in ihrer Euphorie selbst nicht kritisch hinterfragen warum es der Politik nur darum geht "neue Wählerschichten" zu erschliessen, beweist deren Unreife. Die Politiker machen nichts anderes als jeder Marketingchef einer Firma: Neue Märkte erschliessen. Und der Porno daran: Sie ändern einfach die Gesetze um ihr Ziel zu erreichen. DAS ist Chuzpe!

Schon mal daran gedacht?

Da geht's also nicht um Demokrate, sondern den Wählermarkt. Der wird so beträchtlich erweitert und die Parteien wollen halt ein möglichst großes Stück vom Kuchen. Also reine Machtpolitik, hat mit Demokratie gar nichts zu tun.

Meine Sorge ist, dass die Werbungsmaschine mit ihren unterschwellig platzierten Botschaften sich jetzt massiv dieser Altersklasse annimmt und so die gleiche Agitation betreibt wie jetzt in den älterern Altersklassen.
Und wie wir alle wissen, befasst sich nur ein kleiner Teil der (jungen) Bevölkerung mit Hintergründen, die meisten laufen Schlagworten nach (das Dilemma der SPÖ, die zwar so die Wahl gewann, jetzt aber nichts zu reden hat, da ja vieles nur Wahlgeschwätz war).

Wenn man die Argumentation, die jetzt gegen das Wählen mit 16 vorgebracht wird, auf alle Altersklassen konsequent umlegt, müsste man übrigens die Demokratie abschaffen.

Chris64
18-03-2007, 00:23
ü80?

Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geborgt!

Der Peter
18-03-2007, 11:16
ü80?

Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geborgt!
Srry, aber das ist polemik und tut in diesem Zusammenhang nichts zur Sache.


[...] Meine Sorge ist, dass die Werbungsmaschine mit ihren unterschwellig platzierten Botschaften sich jetzt massiv dieser Altersklasse annimmt und so die gleiche Agitation betreibt wie jetzt in den älterern Altersklassen. [...] Das schlimme daran ist, dass die Politik es nicht einmal notwendig hat, irgendwelche unterschwelligen Botschaften zu platzieren. Oder habe ich da was falsch verstanden und die HC'schen Kampfsprücherln sind irgenwelche unterschwelligen Liebesbotschaften :D

EDIT: Eigentlich ein lustiges Ringelspiel dass sich da auftut. Und zwar so: Wären die U18-Wähler sich der manipulativen Charakteristik und politischen Agitation dieser Gesetzgebung bewußt, sollten sie dagegen sein und nicht wählen. Sind Sie aber reif genug die innewohnenden Mechanismen vollständig zu erkennen, haben sie auch die nötige Reife wählen zu gehen und sollten dies eigentlich auch tun. Funny, isn't it? :D

FloImSchnee
18-03-2007, 13:07
Wären die U18-Wähler sich der manipulativen Charakteristik und politischen Agitation dieser Gesetzgebung bewußt, sollten sie dagegen sein und nicht wählen. Sind Sie aber reif genug die innewohnenden Mechanismen vollständig zu erkennen, haben sie auch die nötige Reife wählen zu gehen und sollten dies eigentlich auch tun.Naja, ich bin überzeugt, dass locker 50% der "erwachsenen" Wähler diese Reife auch nicht besitzen...


EDIT: ich habe ungenau gelesen -- du hast ja geschrieben "dieser Gesetzgebung".
Ich hatte meine Aussage auf die allgemeine Fähigkeit bezogen, Manipulatives und Agitatives zu erkennen.

Chris64
18-03-2007, 13:41
Srry, aber das ist polemik und tut in diesem Zusammenhang nichts zur Sache.



was is mit dir, C64? hast a pantscherl mit ana 16jährigen, die dich unter druck setzt?

(gott sei dank kennst mich)

Super, wenn man eine andere Meinung hat, wird man entweder abgeschasselt oder gleich persönlich attackiert.

Freie Meinungsäußerung. Wieder so ein Grundprinzip der Demokratie, von der mir scheint hier 85 % keine Ahnung haben.
Wenn ich mir es recht überlege, sollte das Wahlrecht nicht ab 18 gelten, sondern BIS 18!

Der Peter
18-03-2007, 13:52
Super, wenn man eine andere Meinung hat, wird man entweder abgeschasselt oder gleich persönlich attakiert.

Freie Meinungsäußerung. Wieder so ein Grundprinzip der Demokratie, von der mir scheint hier 85 % keine Ahnung haben.
Wenn ich mir es recht überlege, sollte das Wahlrecht nicht ab 18 gelten, sondern BIS 18!
Niemand hat Dein Recht deine Meinung zu Äussern beschnitten. Dein Posting ist weder gelöscht noch zensiert worden und persönliche Attacken sind nie ganz auszuschliessen.

Aber wenn Du zu einem Thema etwas zu sagen hast, solltest Du Argumente bringen und nicht nur Sprüche nachsagen, auch wenn sie noch so schön klingen. Polemik war in diesem Fall auch nicht pejorativ gemeint. Hast Du gute Argumente werden andere wahrscheinlich gerne darauf eingehen.

Aussagen wie: "[...] Wahlrecht BIS 18 [...]" sind, auch ohne lange zu überlegen, kein positiver Ansatz und helfen nicht eben Deine Position in einer Diskussion zu verbessern.

Und den Spruch von wilka kann ich, auch ohne Insider zu sein, nur als Scherz verstehen.

Chris64
18-03-2007, 14:15
Niemand hat Dein Recht deine Meinung zu Äussern beschnitten. Dein Posting ist weder gelöscht noch zensiert worden und persönliche Attacken sind nie ganz auszuschliessen.

Aber wenn Du zu einem Thema etwas zu sagen hast, solltest Du Argumente bringen und nicht nur Sprüche nachsagen, auch wenn sie noch so schön klingen. Polemik war in diesem Fall auch nicht pejorativ gemeint. Hast Du gute Argumente werden andere wahrscheinlich gerne darauf eingehen.

Aussagen wie: "[...] Wahlrecht BIS 18 [...]" sind, auch ohne lange zu überlegen, kein positiver Ansatz und helfen nicht eben Deine Position in einer Diskussion zu verbessern.

Und den Spruch von wilka kann ich, auch ohne Insider zu sein, nur als Scherz verstehen.
na dass Du das nicht kapiert hast, das war ja wohl als Scherz zu verstehen...
Abschassln und persönliche Attacken wohl kaum

Junior
18-03-2007, 15:47
Dann eben zu unpräzise Ausdrucksweise, meinet wegen!
Auf jeden Fall habe ich in Internetforen sehr oft das Problem mich nicht verständlich genug auszudrücken, das ist übrigens keine Zuflucht, sondern eine Tatsache!

Ich hab heute ein paar Leserbriefe in der Zeitung gelesen, da steht genau das was ihr auch immer argumentiert, und ich muss sagen, ihr habt größtenteils recht damit, vorallem was Stimmenfang betrifft!

Rein Objektiv gesehen, bin ich (hab ich übrigens schon mal erwähnt) auch gegen das Wählen mit 16, aber hier gehts nunmal auch um die Subjektive Meinung, und die ist das Wählen mit 16 nicht mehr Nachteile als Vorteile für unsere Gesellschaft hat!

mfg Sebastian

sonina
19-03-2007, 00:32
Hallo,

Sebastian, ich hab nichts gegen Dich - im Gegenteil - ich finde es gut, wenn Du politisch interessiert und vielleicht auch engagiert bist - das sind ohnehin heute nur sehr wenige Jugendliche, egal welcher Meinung oder welcher geistigen Haltung.

Es ist mir nur ein Anliegen, dass besonders diejenigen Jugendlichen, die sich für Politik interessieren, nicht nur Parteislogans und vorgefertigte Meinungen wiederkäuen, sondern in die Tiefe gehen, hinterfragen und genau den Blick fürs Detail bekommen, der vielen Anderen fehlt. Und es wäre wünschenswert, wenn das viele Jungendliche tun würden - das würde einigen Politkern die Arbeit wesentlich erschweren, weil dann Polemik und Polarisierung nicht mehr ziehen würden (weil dann alles viel mehr hinterfragt würde...).

Und ich hab heute gerade wieder den Nachmittag mit zwei "obergscheiten" Jungs verbringen dürfen, die auch schon nur zu gerne überall mitreden würden, auch wenn sie Vieles gar nicht und Einiges falsch verstehen. Naja, gerade zart hab ich sie auch nicht zurechtgewiesen, aber ich glaube, ich hab sie wenigstens dazu angeregt, das, was sie nicht oder falsch verstehen, so lange zu hinterfragen, bis es ein schlüssiges Bild ergibt - Hoffentlich :rolleyes:

Also nimm´s mir nicht übel - ich kritisier Dich vielleicht in einigen Ansichten, aber im Grunde genommen finde ich politisches Denken bei Jugendlichen positiv - solange es sich nicht nur um massenorganisiertes ferngesteuertes Nachsagen von Parteiparolen handelt - denn das hatten wir ja schon einmal irgendwann - oder?

LG

S.

SirDogder
19-03-2007, 08:32
Weil ich finde, dass junior ein bischen Unterstützung braucht:

Ich bin sehr wohl für das Wählen der Jugentlichen ab 16.

Warum:

es wurde gesagt: Die sind unreif, hängen womöglich nur auf der Straße rum und tun komasaufen oder so.

Ich kenne Erwachsene (und ich sage bewußt NICHT Pensionisten), die tun ähnliches und sind längst wahlberechtigt. Oft denk, ich mir, DENen sollte man die Wahlberechtigung wieder entziehn.

Was soll groß passieren, wenn sie wählen? Vielleicht wird die politische Situation ein bischen valider... na und. Ist eh alles viel zu festgefahren!

Dann: Jugentliche sind angeblich leichter zu beinflußen und sie sind total unreif.... So ein Schas! NATÜRLICH sind sie das! Na und?
Das Argument kam auf von Junior: Sie werden noch länger auf dieser Erde sein, als die "Alten", sie haben demnach das "Recht" mitzubestimmen, ob die Erde zubetoniert wird.

hans4073
19-03-2007, 09:09
Das Hauptproblem der Herabsetzung des Wahlalters seh ich da, dass Jugendliche oft weniger gründlich (im Sinne des Hinterfragens) und damit leichter zu beeinflussen sind.
Ganz gezielt denke ich da nicht nur an die Ausländerhetze des H.C. Strache - nein mit noch mehr Bedenken, weil subtiler - an die hinterfotzigen Grünen mit ihrem latent kommunistischen Gedankengut.
Von der Gruselbauer-SPÖ mit ihren hemmungslos abgegebenen Versprechen möcht ich gar nicht reden; unzählige enttäuschte und protestierende Studenten sind der sichtbare Beweis dafür, dass junge Leute halt leichtgläubiger sind*....

* ja, ihr lieben erwachsenen BB-ler welche die Lügen des Gruselbauer auch geglaubt haben: ihr dürft auch enttäuscht sein und ihr wart halt auch leichtgläubig

Junior
19-03-2007, 09:34
Das Hauptproblem der Herabsetzung des Wahlalters seh ich da, dass Jugendliche oft weniger gründlich (im Sinne des Hinterfragens) und damit leichter zu beeinflussen sind.
Ganz gezielt denke ich da nicht nur an die Ausländerhetze des H.C. Strache - nein mit noch mehr Bedenken, weil subtiler - an die hinterfotzigen Grünen mit ihrem latent kommunistischen Gedankengut.
Von der Gruselbauer-SPÖ mit ihren hemmungslos abgegebenen Versprechen möcht ich gar nicht reden; unzählige enttäuschte und protestierende Studenten sind der sichtbare Beweis dafür, dass junge Leute halt leichtgläubiger sind*....

* ja, ihr lieben erwachsenen BB-ler welche die Lügen des Gruselbauer auch geglaubt haben: ihr dürft auch enttäuscht sein und ihr wart halt auch leichtgläubig

Aus deinem Posting kan ich erkennen, dass du entweder ein schwarzer oder ein Oranger bist!
Ich möchte hier jetzt keine Politdiskussion anfangen, aber es gibt verschiedene Meinungen über das!
Meiner Meinung nach bist du hier etwas leichtgläubig: Die ÖVP blockiert das Abschaffen der Studiengebühren, Eurofighter, etc.
OK, ist fraglich ob, wenn die SPÖler eine absolute Mehrheit gehabt hätten, die das wirklich umgesetzt hätten, aber zurzeit blockiert meiner Meinung nach die Övp! (subjektive Meinung, nicht zum Streiten anfangen)

mfg Sebastian

SirDogder
19-03-2007, 10:00
Aber wir wollen doch das Kirchenschiff im Dorfe lassen.....

Es geht eigentlich blos um den "Wahlmarkt" (Das wurde hier schon gesagt!!!!).

Wenn irgendwer heute noch glaubt, dass er mit seinem Kreuzerl unter einer Partei irgendwas grundlegend ändern kann, der hat was grundlegend nicht verstanden.

Spindoktoren beeinflußen Wählergruppen nach ihrem Gutdünken. Oder glaubt jemand in Echt, dass der HC ein Nazi ist? Oder der Gusenbrauer ein Linker? Jeder hat ganz einfach seine Gruppen, die bewußt manipuliert werden.. ja richtig WIR sind das.

Und die Jugentlichen sind einfach eine weitere Gruppe, die man einfach gut und sauber manipulieren kann. Deswegen will man Jugentliche wählen lassen. Das ist der einzige Grund. Nicht böse sein Junior.

aber... jetzt meine Meinung dazu: Wenn das so ist, dann wird der Markt eben beweglicher. Das ist nicht prinzpiell schlecht. Es ist eher so, dass kurze Manipulationszeiträume eher Gewicht gewinnen. Politiker können innerhalb ihrer Legi Periode einfach nicht mehr so viel bewerkstelligen ohne sich darum zu kümmern, was passiert, weil die Wahlströme eh nur gering valide sind. Weil Jugentliche eben nur den Ausschnitt der Wirklichkeit kennen, in dem sie leben und der ist eben kurz. Wenn ein Erwachsene seit 30 Jahren... sagen wir grün wählt, wird er sich so schnell nicht ändern. Ein Jugentlicher, der einmal mit grün eingefahren ist, wird künftig... sagen wir organg wählen und umgekehrt.

Magier
19-03-2007, 10:02
Warum? - Weil 18-jährige dann schon Erfahrungen mit dem "Wählengehen" haben, und ein 16-jähriger Vorarlberger möglicherweise noch nicht interessiert ist an dem, was sich in Wien oder Graz tut, wenn er aber mit 18 genau dorthin studieren geht (oder nach dem Lehrabschluss in einem anderen Bundesland arbeitet), dann hat er vielleicht auch mehr Interesse für gesamtösterreichische Politik.

Ich glaub ich muß gleich :k:
So einen dämlichen Blödsinn hab ich ja überhaupt noch nie gehört - aber gut, was will man erwarten. Find ich aber schön, daß du zwischen Stadt- und Landbevölkerung auch so einen hübschen Graben ziehst - der Strache machts zwischen In- und Ausländern ja auch...
Es lebe das Klassendenken - ein dreifaches Hipp-hipp-Hurra!

hans4073
19-03-2007, 10:10
Wenn ein Erwachsene seit 30 Jahren... sagen wir grün wählt, wird er sich so schnell nicht ändern. Ein Jugentlicher, der einmal mit grün eingefahren ist, wird künftig... sagen wir organg wählen und umgekehrt.
Interessanter Ansatz, vor dieser Warte aus gesehen könnte sich etwas mehr Ehrlichkeit in der Politik (i weisss eh, bin a träumer) sogar auszahlen

@junior: gar nyx kannst erkennen kleiner! und die ÖVP blockiert weder eine Abschaffung der Studiengebühren, noch die "Reparatur" der Erbschaftssteuer, noch, noch, noch!!
Wenn du diese Gruselbauer-Diktion nachplapperst, dann kann deine Meinung nicht viel wert sein! Die ÖVP hat lange VOR der Wahl klargestellt, dass eine Abschaffung der Studiengebühren nicht in Frage kommt - ergo hätten die machthungrigen Rothäute halt nicht in eine Koalition mit denen gehn dürfen. Aber jetzt von Verhinderung zu sprechen ist dümmer als die Polizei erlaubt.

Junior
19-03-2007, 10:10
Ich hab vorher schon mal geschrieben was für mich dikutieren und was streiten ist, gegen diskutieren hab ich nichts!

Mit der Subvjektiven Meinung, dass hab ich geschrieben, damit es keine Missverständnisse gibt, und nicht wie vorher alle glauben, ich würde am liebsten alle Pensionisten erschießen lassen!

@SirDogder: Ich bin auf keinen Fall böse auf irgendjemanden!
Das sich ob Rot, oder Schwarz an der Macht ist nicht viel ändert, hat sich spätestens dieses Jahr gezeigt! Und das mit der Manipulation wurde eh schon hundert mal gesagt, ist auch richtig so, ich seh keinen anderen Grund den die Politiker dafür haben könnten!

Für mich trifft sich das mit dem Wählen mit 16 aber ziemlich gut, bei der nächsten Nationalratswahl werde ich nämlich gerade noch nicht 18 sein.
Man durfte erst nach dem vollendetem 18. Lebensjahr wählen (jetzt halt 16) stimmt das?

SirDogder
19-03-2007, 10:14
Magier, sei doch nicht so unfreundlich zu der armen Sonina!! :D

Mein persönliches Highlight in Sachen "Einblick und Weisheiten der Sonina O. ist jedoch folgender:


Hallo,

Oder abstrakt gesagt: Mit dem "Erwachsenwerden" erweitert sich auch der Horizont. Kleinkinder sind schon außerhalb der Wohnung oder des Kindergartens ziemlich verloren, Volksschulkinder kennen Schulweg und nähere Umgebung der Wohnung, in der Hauptschule oder der Unterstufe bewegen sie sich dann schon im Bezirk oder in der Stadt ziemlich selbständig usw... Und mit dem Kennenlernen der Umgebung steigt auch das Interesse dafür -
LG

S.

Junior
19-03-2007, 10:16
Muss noch was dazu sagen:

@hans:
mit wem hättens sonst a Koalition bilden sollen, hättens gar net in die Regierung gehen sollen, Schwarz-Blau-Orange, ach wie schön :k:

Jeder von uns hat seine Meinung! Von mir aus gesehen bist du der leichtgläubige, und glaubst alles was dir der Herr Schüssel und Molterer vorplappern! Gibt halt verschiedene Meinungen, da braucht man nicht gleich zu Beleidigungen zu greifen (Stichwor: kleiner, etc)

mfg Sebastian

Magier
19-03-2007, 10:21
Magier, sei doch nicht so unfreundlich zu der armen Sonina!! :D

Mein persönliches Highlight in Sachen "Einblick und Weisheiten der Sonina O. ist jedoch folgender:

Unfreundlich! Pah! Ich bin eben ein schonungs- und kompromissloser Aufdecker im Namen des Guten - sozusagen ein Poolitzer (du speziell weißt jetzt, wen ich meine ;) )! Auch wenn er leider kein erfreuliches Ende genommen hat :(

Aber du hast schon recht: Auf der Suche nach immer noch tieferen und bedeutungsschwangeren Posts jagt ein Highlight das nächste... :D

sonina
19-03-2007, 10:30
Hallo,


Ich glaub ich muß gleich :k:
So einen dämlichen Blödsinn hab ich ja überhaupt noch nie gehört - aber gut, was will man erwarten. Find ich aber schön, daß du zwischen Stadt- und Landbevölkerung auch so einen hübschen Graben ziehst - der Strache machts zwischen In- und Ausländern ja auch...
Es lebe das Klassendenken - ein dreifaches Hipp-hipp-Hurra!

Ahja - Magier hat sich kaum dem Kindergarten entwachsen wahrscheinlich schon für gesamtösterreichische Politik (oder vielleicht auch für die Weltpolitik???) interessiert - ein Hochbegabter offensichtlich :rolleyes: ... und der Sir Dodger ebenfalls - nicht wahr?

Und ich mache keinen Unterschied zwischen Stadt- und Landbevölkerung - auch die meisten Wiener Mittelschüler interessiert es einen Dreck, was z.B. in Fürstenfeld oder Stinatz abgeht, außer es wohnt zufällig die Oma dort.... Das Interesse kommt tatsächlich erst mit der entsprechenden Mobilität und einer gewissen Reife.

Aber jaaaa - ihr seids ja alle sooo gscheit und habts sooo viel Lebenerfahrung, dass ich den Hut vor Euch ziehen muss- nicht wahr????

Und tschüss.....

S.

mongfevned
19-03-2007, 10:37
Ich hab vorher schon mal geschrieben was für mich dikutieren und was streiten ist, gegen diskutieren hab ich nichts!

Mit der Subvjektiven Meinung, dass hab ich geschrieben, damit es keine Missverständnisse gibt, und nicht wie vorher alle glauben, ich würde am liebsten alle Pensionisten erschießen lassen!



Genau dafür gibt es Allgemein gültige Definitionen was ein Streit und was eine Diskussion ist. Da gibt es keine subjektive Meinung. Bitte "Duden" oder sonstwas nachlesen. Denn diese Allgemein gültigen Definitionen helfen uns Menschen miteinenader kommunizieren zu können ohne erst Begriffe erklären zu müssen. Ergo: es ist egal was DU unter Streit verstehst - es ist aber ncith egal was man allgemein unter Streit/Diskussion versteht ;) (ist nicht böse gemeint - nur so ein Tipp um "mitstreiten" oder "mitdiskutieren" zu können.)(ansonsten können wir doch gleich für alles eigene Definitionen erfinden. Dann ist ein Auto ein baum für mich und ein Baum ein Haus und ein Haus eine Gurke - na stell dir mal dann unser Gespräch vor wenn ich dir erzähl: Ich bin mitn Baum ins Haus gekracht und danach zu Fuß in meine Gurke gegangen!!!!!!!!!!!! Ich hoffe du verstehst nun was ich meine.)

lg, mongf

SirDogder
19-03-2007, 10:48
Hallo,




Und tschüss.....

S.


Oh bitte verlass uns nicht. Deine Weisheit und Einsichten über Jugendliche, Kinder und ..... Kinder hatte ich schon erwähnt oder? werden uns ewig abgehen. Wer würden denn beleuchten, was sonst keiner weiß außer dir!

Und wenn du uns doch verlassen musst... dann mach es cool. :wink:

SirDogder
19-03-2007, 10:49
Aber jaaaa - ihr seids ja alle sooo gscheit und habts sooo viel Lebenerfahrung, dass ich den Hut vor Euch ziehen muss- nicht wahr????

Und tschüss.....

S.

Das Gegenteil ist der Fall!! Ich bin völlig unreif! Ich hab echt null Ahnung!

Kuglblitz
19-03-2007, 10:51
Wenn du diese Gruselbauer-Diktion nachplapperst, dann kann deine Meinung nicht viel wert sein! Die ÖVP hat lange VOR der Wahl klargestellt, dass eine Abschaffung der Studiengebühren nicht in Frage kommt - ergo hätten die machthungrigen Rothäute halt nicht in eine Koalition mit denen gehn dürfen. Aber jetzt von Verhinderung zu sprechen ist dümmer als die Polizei erlaubt.
Sei mir nicht bös', aber Methoden wie die bewusste Namensverunglimpfung (Gruselbauer) oder lateneter Rassismus (machthungrigen Rothäute) sind kein Argument, sondern unnötige Provokation und kommunikative Dummheit. :s:

Junior
19-03-2007, 10:58
Ok, dann Bitte:
erklärt mir jemand den unterschied zwischen Diskussion und Streit, und wen ganz normal über ein Sachthema zu reden Streit ist, was ist es dann wen man so schön anfängt, sich zu beschimpfen, weit vom Thema abkommt, mit Morddrohungen daher kommt, usw.
fällt das auch alles unter Streit, oder gibts da auch ein spezielles Wort dafür, bitte erklären!!!

mfg Sebastian

Bärenbaby
19-03-2007, 11:05
Ok, dann Bitte:
erklärt mir jemand den unterschied zwischen Diskussion und Streit, und wen ganz normal über ein Sachthema zu reden Streit ist, was ist es dann wen man so schön anfängt, sich zu beschimpfen, weit vom Thema abkommt, mit Morddrohungen daher kommt, usw.
fällt das auch alles unter Streit, oder gibts da auch ein spezielles Wort dafür, bitte erklären!!!

mfg Sebastian

:rofl:

Streit ist, wenn man unsachlich wird. Meiner Meinung nach.

Was sagt Tante Wiki? :D


http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion

Magier
19-03-2007, 11:20
Hallo,
Ahja - Magier hat sich kaum dem Kindergarten entwachsen wahrscheinlich schon für gesamtösterreichische Politik (oder vielleicht auch für die Weltpolitik???) interessiert - ein Hochbegabter offensichtlich :rolleyes: ... und der Sir Dodger ebenfalls - nicht wahr?


Ja, richtig. Nachdem ich meinen Kindergarten-Abschluss im zarten Alter von 3 Jahren gemacht habe, bin ich anschließend direkt an die ETH nach Zürich gegangen und habe dort mit 7 Jahren in Molekularbiologie, Limnologie und Atomphysik promoviert. Nach mehreren Forschungsaufenthalten auf dem Mond, dem Mars und der Sonne hatte ich dann leider 1990 im Atomkraftwerk in Sewersk einen Unfall, der eine gröbere Verstrahlung und als weitere Folge progressive geistige Demenz zur Folge hatte, die mich in meinen jetzigen Zustand versetzt hat. Tja, ich arbeite also quasi seit meinem 11ten Lebensjahr nochmals alles von vorne auf, aber die Volksschule hat man mir erspart und ich durfte wenigstens gleich ins Gymnasium. Ein kleiner Schritt für die Schulbehörde, aber ein riesiger für mich... oder wie war das?!




Und tschüss.....

S.

Ist das ein Versprechen oder wieder eine Haider'sche Rückzug-vom-Rückzugsvorbereitung?!

SirDogder
19-03-2007, 11:42
Ist das ein Versprechen oder wieder eine Haider'sche Rückzug-vom-Rückzugsvorbereitung?!

Nein, wenn jemand gegen mich ist, dann ist er auch gegen meinen superen Sohn, der das beste Kind der Welt ist. Die Welt war ungerecht zu mir, aber jetzt bin ich erwachsen und hab einen Sohn, der zu mir aufschaut. Ich bin verantwortlich, super, trotzdem lieb und weiß am besten von allen, wie man mit Jugen(d!!)liche umgeht.

Aber wenn jemand was sagt, dann gehe ich! Werdets schon sehen, was ihr davon habt, wenn ein so superer Mensch wie ich nicht mehr seinen Senf abgibt für jeden Schas.

Übrigens: Das war jetzt nicht Streiten. Ich bin ja auch dieser Meinung! Bitte Sonina geh nicht! Jetzt wo wir dich so dringend brauchen!

Im Hebammenforum wär noch a Platzerl frei....

Der Peter
19-03-2007, 12:09
<snip>
Und tschüss.....

S.
Lass Dich ned unterbuttern, keine Feigheit vor dem Feind. Die Sicht der Dinge bestimmt nicht deren Richtigkeit.

Es gibt unterscheidliche Meinungen (Gott sei's getrommelt und gepfiffen) die das eine oder andere Mal hart aufeinanderprallen. Das gibt niemandem das Recht zum Rückzug.

Steh' auf und kämpf weiter, Memme :D

BTT
Ich geb' ja niemandem gerne Recht, aber Kuglblitz hat schon recht. Verunglimpfungen oder wenig diffiziele, tölpelhafte Unterstellungen helfen weder in der Diskussion, noch im ploitischen Alltag.

Jedem und allen zu unterstellen, er hätte nicht nachgedacht oder wäre dumm weil er eine andere Meinung hätte, zeugen auch nicht von besonderer Größe.

@Junior
Auch wenn ich unterschiedlicher Meinung bin, kann/muss ich anerkennen, dass Du versuchst zu argumentieren. Was Dir vielleicht nicht immer gut gelingt, aber das ist eine Frage der "Übung". Sich so auszudrücken, dass man von (fast) jedem richtig verstanden wird, ist eine "Kunst" an und für sich. :)

hans4073
19-03-2007, 16:44
Sei mir nicht bös', aber Methoden wie die bewusste Namensverunglimpfung (Gruselbauer) oder lateneter Rassismus (machthungrigen Rothäute) sind kein Argument, sondern unnötige Provokation und kommunikative Dummheit. :s:
Bin dir eh net bös Kuglblitz, muss aber richtigstellen:
die Provokation IST NÖTIG, Steichelpostings würden dich nicht zur Korrektur veranlassen - und wir wollen doch von dir lesen :rofl:

skoon
10-09-2008, 01:12
egal was vorher in dem thread gestanden ist, wählen mit 16 ist nicht gut. Gar nicht gut.

Wenn ich überlege, was die Leute früher mit 16 im Hirn gehabt haben, dann kann man das auf Fußball, Mopeds und Titten reduzieren. Vielleicht noch Bier und die erste Tschick.

Und dann soll so ein Freak auch noch wählen, und sich nicht von irgendwelchen Wahlkampftricks einwickeln lassen.
Vergessts es, mit 18 is gut. Jünger nicht.

stephin
10-09-2008, 11:19
Ja weil:

ein 16jähriger versteht von Politik nicht weniger als ein 18jähriger bzw. 80jähriger und ist von der Zukunft genauso (und im Falle des 80er noch viel) mehr betroffen.

Btw. sollten Familien mit Kindern für diese ebenfalls ein Wahlrecht zusätzlich bekommen. Es geht eigentlich auf keine Kuhhaut, dass man in den ersten Lebensjahren kein Wahlrecht besitzt, bzw. von der älteren Generation Familien und Kinder/Jugendliche ständig bevormundet werden. Die Interessensvertretung für Kinder in der Politik ist leider noch viel zu wenig vorhanden. Dies wird in Zukunft noch viel ärger werden, da unsere Gesellschaft (Seniorenlobbying) immer älter wird. Für mich ist Wählen mit 16 diesbezüglich eigentlich erst ein erster Tropfen auf......

Vani
10-09-2008, 11:35
Als hätte ein 18 Jähriger mehr Ahnung von Politik als ein 16 Jähriger. Die Leute, die sich für die Politik interessieren, interessieren sich auch schon im Alter von 16 dafür. Wieviele Leute (egal welches Alter) lesen sich wirklich von jeder Partei die Wahlprogramme durch und hören nicht auf ihr Bauchgefühl?

HAL9000
10-09-2008, 18:26
Keine Macht den Krochan!
die sind mit 18 noch genauso deppat, also wurscht...

bin für einen eignungstest, für alle altersgruppen... :p

CU,
HAL9000

tane
10-09-2008, 23:52
, dass der grossteil meiner kollegen überhaupt keine ahnung von politik hatten.

aber das ist doch die voraussetzung für die wahlberechtigung!!!

TomCool
11-09-2008, 06:57
http://picayune.uclick.com/comics/crwin/2008/crwin080826.gif

GrazerTourer
11-09-2008, 10:10
bin für einen eignungstest, für alle altersgruppen... :p


Das ist allerdings wirklich richtig!

3 Fragen:
- Wieviele Bundsländer hat Österreich?
- Österreich hat (bitte nur eine Antwort ankreuzen)?
[ ] Eine Diktatur
[ ] Eine Monarchie
[ ] Parlamentarisch demokratische Republik
- Wie heißt der derzeitige Bundeskanzler und welcher Partei gehört er an?

Wer das nciht beantworten kann wird nciht gezählt.

FloImSchnee
11-09-2008, 10:45
Als hätte ein 18 Jähriger mehr Ahnung von Politik als ein 16 Jähriger. Die Leute, die sich für die Politik interessieren, interessieren sich auch schon im Alter von 16 dafürAbsolut richtig!

Deshalb bin auch ich für Wahlen mit 16...

Die, die's net interessiert, gehen sowieso net hin.
Die, die's interessiert, haben mE ein Recht dazu, mitzugestalten. (und wählen hoffentlich eine der Parteien, die halbwegs langfristig denken u. nicht dauernd mit Steuergeld um sich schmeißen...)

stephin
12-09-2008, 15:05
Weil sich ein verschwindend geringer Anteil für Politik interessiert gewährt man auch dem großen, völlig desinteressierten und -informierten, Rest das Wahlrecht? Komischer Schluß.
ad Unterschiede 16 zu 18: mit 18 sind mehr Kontakte zum "realen Leben" da, zB erste Berufserfahrungen, Wahl einer Studienrichtung, möglicherweise bevorstehender Auszug aus dem Elternhaus (Lebenserhaltungskosten!), selber Einkaufen, Führerschein und dadurch Teilnahme am Straßenverkehr (samt damit verbundenen Kosten), usw. Finde ich, sind doch deutlich unterschiedliche Voraussetzungen.

Großteils Fragen die sich ein 16jähriger auch stellen könnte. Die Argumentation, dass 16jährige keine Ahnung, andere Probleme, kein Interesse usw. usf. hätten ist keine Berechtigung sie nicht wählen zu lassen, da das auf alle andere Gesellschaftsgruppen/schichten genauso zutrifft. Dass Wählen mit 16 erlaubt wird ist für mich ein richtiger Schritt in die Richtung, dass auch die Probleme jüngerer wenigstens ansatzweise ernst genommen werden könnten. (eh schon abgeschwächt...). Dass sich die gerngenannte "Reife" der 16jährigen im letzten Jahrhundert verändert hat, wirkt sich nun dringenstendlich auch auf das Wahlrecht aus.

Wobei, wie schon erwähnt die Grenze nach unten und somit ein zusätzliches höherbewertetes Wahlrecht für Erziehungsberechtigte an diesem Punkt ebenfalls andiskutiert gehört.

Chricke
12-09-2008, 21:45
Mir persönlich ist das jetzt egal, weil ich e schon älter bin.
ABER: Ich finde dass es kein Problem ist, das Wahlalter auf 16 gesenkt worden ist.
16 - jährige gehn sowieso nur wählen wenn sie sich dafür interessieren, und wenn sie sich interessieren, wähln sie auch nicht nur zum Spaß.
Ich denke dass das für die meisten Jugendlichen zutrifft...
mfG Chricke

tane
12-09-2008, 23:54
egal was vorher in dem thread gestanden ist, wählen mit 16 ist nicht gut. Gar nicht gut.

Wenn ich überlege, was die Leute früher mit 16 im Hirn gehabt haben, dann kann man das auf Fußball, Mopeds und Titten reduzieren. Vielleicht noch Bier und die erste Tschick.



heißt das du willst das wahlrecht für die gesamte welt abschaffen???;)

tane
12-09-2008, 23:57
...des wahlrechts für 16 jährige sind ja allesamt erfahrene jugendforscher, wie ich da lese....bravo!