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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Quitschende Scheibenbremsen!!!...



NoWheel
05-05-2003, 13:07
Hi!!

Hab da mal ne frage!! Und zwar ---> Beim längeren Berg ab fahren beginnen meine Scheibenbremsen immer zu quitschen!! Gibs da irgend welche Hilfsmittel mit denen man das irgendwie verhindern kann?? Hab da mal was gehört das man die Bremscheiben mit einem feinen Schleifpapier abschmiergeln soll ---> hilft das??... Wenn es mir hier einige empfehlen dann werde ich es in nächster Zeit mal probieren!!

Keep on Rolling!

Lg

martin...


PS: Bevors wer anderes sagt, sag ichs lieber selbst ===> Schmieren hilft nix... :D

AB
05-05-2003, 13:10
Wos für a Brake?

Bei meiner Hayes is des auch manchmal!
Reinigen, Speichen anziehen kann helfen.. :D

punkti
05-05-2003, 13:13
wenns erst nach einem längeren dh ist, kann ich nur das öffnen der bremsen empfehlen! :D nein ehrlich!! wenn das ganze mit einem leistungsabfall kommt, überhitzt die bremse und dann fangen die meisten ins quietschen an! kurze pause und das ganze sollte behoben sein!

AB
05-05-2003, 13:19
Original geschrieben von botschn
wenn das ganze mit einem leistungsabfall kommt, überhitzt die bremse und dann fangen die meisten ins quietschen an! kurze pause und das ganze sollte behoben sein!

Bei mir ist das meistens dann, wenn ich nach längerer Bremsung (Downhill) eine kurze Zeit (2-3min) nicht bremse!
Wenn ich dann wieder bremse quietscht sie fürterlich und sie hat weniger Bremsleistung! :o Das gibt sich aber dann wieder nach längeren Bremsen! Also ein überhitzen is des sicha ned! :(

Fuxl
05-05-2003, 13:58
Also meine Formular FR - Brakes quietschen grundsätzlich!
Vor allem beim leichten Bremsen!

mfg
FUXL

AB
05-05-2003, 14:06
Original geschrieben von Fuxl
Also meine Formular FR - Brakes quietschen grundsätzlich!
Vor allem beim leichten Bremsen!

mfg
FUXL

Speichen fest angezogen?

giantdwarf
05-05-2003, 15:44
bist du dauerbremser
oder öffnest du die bremse immer wieder?
(ersteres wäre ein ein Grund für Überhitzen=Quietschen)

Fuxl
05-05-2003, 16:10
meine Speichen sitzen bombig fest!

Und vom Bremsen her ist es der Fall das ich eher wenig Bremse und da nur leicht :) Drum bin ich immer als erster unten ;)

Ne spaß bei seite, die quietschen beim lockeren durch die gegendbumeln und leichten bremsungen im flachen ziemlich erbärmlich!

mfg
ein bald hörgeschädigter FUXL

yellow
05-05-2003, 16:21
nummer 1: Bremssattel GENAU ausrichten.
nummer 2: Discsockel plan abschleifen lassen, Bremssattel GENAU ausrichten
nummer 3: wenn kein Stahlschnellspanner: wechseln
nummer 4: Laufrad nachspannen lassen
nummer 5: immer noch keine Hilfe? versuch mal alle Speichenkreuzungen auf der Discseite mit Kabelbindern festbinden (oder gleich verlöten)
nummer 6: auf die Rückseite der Pads Kupferpaste draufschmieren (k.A. was das bingen soll, mal gelesen im Bike)
immer noch nix? Beläge wechseln.

Wirklich interessant wäre Dein Discmodell. Bei XTs z.B.: hat in den letzten Jahren der Wechsel der organischen Beläge auf Sinter einiges gebracht.
Aber im Grunde ist immer die genaue Ausrichtung des Sattels der Kernpunkt.

Schipfi
05-05-2003, 18:13
@ yellow:

Wegen den XTs

Ich hab ein 2001 Modell sind da die organischen drauf? und kann ich die sinterbeläge mit den 2001 scheiben auch verwenden? Hab mal gelesen dass die scheiben auf die beläge abgestimmt sind!

BikerChris
05-05-2003, 18:20
Meine vordere Louise FR quietscht immer wenn ich NICHT brems!
war schon zig mal in der Reparatur, hat sich aber nix bracht! :(
dafür brauch ich keine Klingel! ;)

punkti
05-05-2003, 20:02
Original geschrieben von BikerChris

war schon zig mal in der Reparatur, hat sich aber nix bracht! :(


war das immer in der selben werkstatt?? wenn ja, wechseln!und zwar sofort!

Potschnflicker
05-05-2003, 22:10
Original geschrieben von yellow
nummer 6: auf die Rückseite der Pads Kupferpaste draufschmieren (k.A. was das bingen soll, mal gelesen im Bike)
immer noch nix? Beläge wechseln.


Das bringt schon viel: Es minimiert die Reibung von Kolben zu Belagträger. Kupferpaste hält der auftretenden Hitzebelastung dauerhaft stand.

Schipfi
05-05-2003, 22:33
Kupferpaste kommt auch auf die cpu im PC um eine bessere Hitzeleitung zw. CPU und Kühlkörper zu haben!

punkti
05-05-2003, 22:38
also auf der cpu istmir kupferpaste neu! ich kenn nur wärmeleitpasten mit kupferzusätzen, aber reine kupferpaste?? naja man lernt nie aus!

FendiMan
05-05-2003, 23:26
Wärmeleitpaste ist entweder aus Silikon oder ist mit Silberoxyd versetzt, mit Kupfer ist mir noch keine untergekommen.

Francesco
05-05-2003, 23:35
Die Geschichte mit der Kupferpaste kommt aus dem Motorradbereich, dort hat sie auch eine gewisse Berechtigung. Beim MTB ist schlichtweg schade ums Geld. Es existiert bis heute kein glaubhafter Bericht, daß Kupferpaste MTB Bremsen zum Schweigen gebracht hätte. Da sind einfach die Größen-, Masse- und Kräfteverhältnisse zu unterschiedlich.

Wenns beim scheibengebremsten MTB quietscht ist zu 95% die Bremssattelaufnahme nicht ordentlich plangefräßt bzw. der Bremssattel nicht parallel zur Scheibe ausgerichtet. Man erkennt das, soferne man es nicht ohnehin schon mit freiem Auge sieht an schräg abgenutzten Bremsbelägen. Manchmal helfen andere Beläge (z.B BBB) , für gewöhnlich muß die Aufnahme nachgefräßt werden. Dafür haben einige Händler bereits ein passendes Gerät, hoffentlich können es auch alle richtig bedienen. :mad:

Schipfi
05-05-2003, 23:41
@botschn

da muss i was verwechselt haben! *gg*

Blauli
05-05-2003, 23:43
Hätte zum Ausrichten des Bremssattels (XT-Disc) auch ne Frage.

Habe meine Bremssätttel penibel genau ausgerichtet. Habe mir dazu sogar noch 0,1mm Scheiban besorgt.
Am Vorderrad gibt es keine Mängel; mit den neuen XT-Bremsbelägen qibt es auch kein Quietschen.
Das Problem ist aber das Hinterrad. Trotz genauem Ausrichten, passt nach einigen Bergabpassagen und längeren Bremsungen die Einstellung nicht mehr und die Bremse quietscht wieder.
Woran kann es liegen, dass sich der Bremssattel zur Scheibe ändert und nicht mehr mittig ausgerichtet ist ?
Hat jemand ne Idee dazu ?

Danke Blauli

Potschnflicker
05-05-2003, 23:47
@Francesco

Nach meinen Informationen hat Kupferpaste schon geholfen.

Auch bei perfekt gefrästen Aufnahmen gab es schon Geräusche, Kupferpaste ist eh jeder halbwegs eingerichteten (Heim-)Werkstätte vorhanden, warum also nicht verwenden? Es wird wahrscheinlich nicht immer Erfolg bringen, aber schaden tuts nicht.

Potschnflicker
05-05-2003, 23:49
Original geschrieben von Blauli
Hätte zum Ausrichten des Bremssattels (XT-Disc) auch ne Frage.

Habe meine Bremssätttel penibel genau ausgerichtet. Habe mir dazu sogar noch 0,1mm Scheiban besorgt.
Am Vorderrad gibt es keine Mängel; mit den neuen XT-Bremsbelägen qibt es auch kein Quietschen.
Das Problem ist aber das Hinterrad. Trotz genauem Ausrichten, passt nach einigen Bergabpassagen und längeren Bremsungen die Einstellung nicht mehr und die Bremse quietscht wieder.
Woran kann es liegen, dass sich der Bremssattel zur Scheibe ändert und nicht mehr mittig ausgerichtet ist ?
Hat jemand ne Idee dazu ?

Danke Blauli

Ist der Lack an der Aufnahme entfernt?

Das wäre der erste Grund für diese Erscheinung. Lack entfernen, Sattel zentrieren, dann kann er die Stellung zum Rahmen nicht mehr verändern.

Blauli
05-05-2003, 23:58
Klar ist der Lack entfernt.
Extra den Scheibenbremssattelaufnahmefräser (lästiges Wort) aus dem Bike-Laden ausgebort und 1A Arbeit geleistet. Dann mit 0,1mm Unterlagscheiben den Sattel so ausgerichtet, dass er genau mittig über der Bremsscheibe liegt. Bremsbeläge eingesetzt und alles passt am Anfang einwandfrei.
Aber wie schon gesagt, nach ein paar längeren Bergabpassagen muß ich wieder neu ausrichten, da der Sattel nicht mehr mittig über der Scheibe liget.

Ersten Sattel habe ich beim Händler umgetauscht, da die Kolben nicht gleichmäßig zurückgestellt haben. Habe zuerst geglaubt das ist das Problem !

Scheint aber, dass sich irgend was am Hinterbau / Nabe ändert und der Absatnd Sattel -> Scheibe nicht konstant bleibt !?

Blauli

Potschnflicker
06-05-2003, 00:02
Verwendest eh einen guten Schnellspanner?

Wenn der Schnellspanner zu weich ist (z. B. die Exemplare mit Kunststoffeinsätzen in der Mutter), so bewegt sich die Nabe relativ zum Rahmen, daher auch zum Bremssattel. Durch Bremsungen verschiebt die Scheibe den Sattel (minimal, aber es reicht für Zores).

Christoph
06-05-2003, 00:09
Wir haben bei uns im Shop ja genügend Möglichkeiten für Experimente gehabt :p
Und in vielen Fällen hat Kupferpaste tatsächlich geholfen. Meistens aber nur kurzfristig.
Ein Anwendungsfall war die erste Serie der XT Disc, denn da haben selbst bei perfektester Montage die Beläge gequietscht. Und bis zur Nachbesserung durch Shimano sind ja doch etliche Monate vergangen. Regelmäßig ein wenig Kupferpaste auf die Belagsrückseite hat aber tatsächlich geholfen.

Blauli
06-05-2003, 00:13
Weis leider momentan nicht (bin zu faul um noch in den Keller zu gehen) welcher Schnellspanner montiert ist. Hat aber glaube ich eine (Kunststoff)Einsatz auf der Seite wo der Schnellspanner geschlossen wird.
Wobei ich nicht ganz verstehe was sich dabei innen (zwischen den Kettenstreben) ändert, da der Kunststoffeinsatz außen liegt !?
Auch müsste wenn das Rad wieder eingesetzt wird und ganz innen liegt, die Einstelung ja wieder passen, da sich das Rad ja nur etwas verschoben hätte.

Welche gut und günstigen Schnellspanner würdest du empfehlen ?

Blauli

Potschnflicker
06-05-2003, 08:15
@Blauli

Der Kunststoff wird durch die abgeführte Bremswärme vorübergehend weich, net optimal.

Solche Probleme wurden schon mit Schnellspannern wie die von Salsa oder Mavic behoben.

yellow
06-05-2003, 10:22
Schnellspanner:
egal, nur halt aus Stahl, Preis: was immer der Fahrer kann/will (hab gerade welche von DT Swiss, Satz 15€ oder so)

2001 er XT disc: bei genau diesem Modell hat der Wechsel auf die Sinterteile bei nem Bekannten alle Probs behoben (ist derzeit wohl beste Bremse bei uns; von einer Garnitur Shim XT, 2 Ganr. Hayes; 1 Hope sowie 1 Gustav M sind noch im Test daher keine Aussage)
Da für die XT von Shimano sowohl organische als auch sinterbeläge angeboten werden, stellt ein Wechseln natürlich kein Problem dar.
(Ich frag aber noch mal nach, ob der Wechsel von org. auf sinter, oder vice versa war)

NoWheel
06-05-2003, 21:49
So i sag jetzt amal Danke! Werd amoi a bissal wos durchprobiern!!

Wüsnch noch einen schönen Abend!!

Lg

Martin

Blauli
06-05-2003, 22:19
@Potschnflicker

Schellspanner ist Fabrikat "OPEN" oder "CLOSE", je nachdem wie man ihn anschaut.
Nein, Spass bei Seite ist kein Fabrikat angegeben.
Da die Nabe bzw. Lager die Bezeichnung "Scott Cartridge Bearing" tragen, vermute ich, dass es Scott Schnellspanner sind.
Schnellspanner sehen aber sehr stabil aus. Das am Hebel dürfte doch kein Kunststoff sein.
Leider sind mir aber die "geschlossenen" Lager total unbekannt.
Vielleicht gehört das Lager eingestellt !? Wobei eigentlich kein Spiel feststellbar ist ! Kennt jemand diese Lager ?

Bin heute ne Runde gefahren und habe folgendes beobachtet.
Nach längerer Bergabfahrtund bewußtem dauerndem Bremsen schleift in der Ebene plötzlich die hintere Scheibe. Wobei es kein durchgehendes Schleifen sondern ein abgesetztes ist. Fahre ich nach der Abfahrt gleich oder später wieder steil bergauf so hört das Schleifen auf !

Kann das Problem trotz genauere Untersuchungen nicht ausfindig machen ! Folgende Ursachen stehen zur Diskussion:
* Schnellspanner ? (jedoch vorne kein Problem)
* Lager einstellen ? (Lager unbekannt)
Besteht die Möglichkeit, daß die Nabe/Laufrad und daher die Bremsscheibe minimal seitlich am Lager wandert und sich daher der Abstand zum Bremssattel ändert?
* Kann es sein, daß sich das Laufrad beim scharfen Bremsen minimal schräg stellt und bei Bergauffahrt wieder gerade stellt ? Schnellspanner ist aber bombenfest geschlossen. Wie Abhilfe schaffen ?

Was haltet ihr von Ritchey Schnellspanner ?


Übrigens habe ich auch das Quietschen auch durch den Tausch der Bremsbeläge (ich glaub die neuen sind die Organischen) völlig weggebracht.

Für weitere Infos dankbar

Blauli

Potschnflicker
06-05-2003, 22:59
@Blauli

Unter Umständen kann das Problem auch dadurch entstehen, daß sich die Bremsscheibe selbst durch Hitzeeinwirkung verzieht. Ursache könnte die Verschraubung sein, es wäre nicht das erste mal: Bremsscheibe demontieren, montieren mittels Einhaltung des erforderlichen Drehmoments. Sonst verspannt sich die Scheibe, Auswirkungen siehe oben.

Blauli
06-05-2003, 23:09
Stimmt, habe ich auch schon dran gedacht.

AUDI Power
06-05-2003, 23:42
die erfahrung hab ich mit xt scheiebnbremsen auch gemacht.
ich drücke die bolzen auseinander und fette auf der hinteren seite das metal ein und dann gibts nix mehr.

yellow
07-05-2003, 10:12
war tatsächlich Wechsel von sinter- auf organische Beläge.

Bissl weniger Bremswirkung (bei gleicher Handkraft, aber kein Problem), längere Haltbarkeit.
Quietschen weg!

Birki
07-05-2003, 13:45
hallo!

eine in dem kontext eher allgemeine frage: wieso quengeln ueberhaupt soviele scheibenbremsen? liegt das daran, dass das laufradl halt relativ fragil/elastisch ist, oder daran, dass das volumen vom geberkolben einfach so klein ist, dass die beläge nicht ordentlich zurueckgezogen werden können?

lg birki

yellow
07-05-2003, 19:33
Das Quietschen ist ja beim Bremsen, hat also mit Zurückziehen nix zu tun.

Es ist einfach so, daß Vibrationen auftreten, beim Bremsen. Bei ungünstigem Zusammenspiel der beteiligten Komponenten ergibt sich ein schöner Klangkörper, der dann "singt".
Dies kann meißt durch peinlich genaue Montage hintangehalten werden.

Birki
09-05-2003, 11:27
Original geschrieben von yellow
Das Quietschen ist ja beim Bremsen, hat also mit Zurückziehen nix zu tun.

Es ist einfach so, daß Vibrationen auftreten, beim Bremsen. Bei ungünstigem Zusammenspiel der beteiligten Komponenten ergibt sich ein schöner Klangkörper, der dann "singt".
Dies kann meißt durch peinlich genaue Montage hintangehalten werden.

eh klar - ich habe mich eher darauf bezogen, dass viele scheiben, die ich so im wald hoere, auch ohne bremsen schleifen - auch an guten bikes...

lg
birki

daMichl
09-05-2003, 12:04
Original geschrieben von Blauli
Stimmt, habe ich auch schon dran gedacht.

Ich hab auf meinem Scott FX1 genau die selben "Probleme" mit der hinteren Bremse !
Nach einer Abfahrt schleift sie hinten (1mal pro Umdrehung)

Sind Deore-Scheibenbremsen (die silbernen...i glaub 545 oder 555 ?)

Poste mla ob das Bremsscheiben neu anziehen was gebracht hat :)

giantdwarf
09-05-2003, 12:08
du könntest auch mal schauen, ob die Bremsscheibe verbogen ist.
Hatte ich auch schon.

daMichl
09-05-2003, 12:13
Original geschrieben von giantdwarf
du könntest auch mal schauen, ob die Bremsscheibe verbogen ist.
Hatte ich auch schon.

Na hab an Blödsinn erzählt....ned einmal pro Rad-umdrehung ,sondern einmal pro Pedalumdrehung....also jedesmal wenn ich vollen Pedaldruck habe ,verwindet sich der Hinterbau scheinbar leicht ,und die Bremse schleift dann kurz......

Ist aber im kalten Zustand nicht.....vielleicht liegts auch nur an der Ausdehnung durch die Hitze :confused:

Blauli
10-05-2003, 22:32
Original geschrieben von daMichl
Na hab an Blödsinn erzählt....ned einmal pro Rad-umdrehung ,sondern einmal pro Pedalumdrehung....also jedesmal wenn ich vollen Pedaldruck habe ,verwindet sich der Hinterbau scheinbar leicht ,und die Bremse schleift dann kurz......

Ist aber im kalten Zustand nicht.....vielleicht liegts auch nur an der Ausdehnung durch die Hitze :confused:


Das ist mir auch aufgefallen; Schleifgeräusch hängt von der Pedalfrequenz ab.
Schaltet man eeinen Gang hinauf/herunter ändert sich auch die Frequenz des Schleifgeräusches.

Habe die Scheibe noch nicht heruntergenommen und neu montiert. Habe aber einen anderen Schnellspanner (XT) montiert.

Ich melde mich sobald ich weiß ob es etwas gebracht hat.

Falls du auf die Lösung des Problems kommst, bitte melden.


Danke Blauli

cam
10-05-2003, 23:00
Meine Louise (2000er Bj) quietscht jetzt schon einiger Zeit nicht mehr. Ich hab mal gelesen, dass es hilft die Schnellspanner einfach umzudrehen , und das hat vieles gebracht - Natürlich muß man den Spanner voll anknallen!!
Was auch noch helfen kann, ist, wenn man unter den Kopf der Schrauben eine dicke (ca. 0,5 mm) Beilagschiebe legt.

Das Bremsbeläge daran schuld sind glaub ich nicht, zumindest hatte ich mit Magura und Koolstop noch nie irgendwelche Schwierigkeiten.

Viel Glück,
Manuel

yellow
10-05-2003, 23:50
das Umdrehen der Schnellspanner (Hebel auf der discabgewandten Seite)
hat vor alem den Vorteil,
daß man sich nimmer die Pfoten verbrennt, wenn man was am Spanner herumzangelt.

Und auch daß man an die Disc weniger oft ankommt, wodurch diese sauberer bleibt.

Die Geschichte mit den Belägen war definitiv, und das wurde auch genannt, nur für Shim XT Baujahr 2001.

Blauli
19-05-2003, 21:35
Original geschrieben von Potschnflicker
Verwendest eh einen guten Schnellspanner?

Wenn der Schnellspanner zu weich ist (z. B. die Exemplare mit Kunststoffeinsätzen in der Mutter), so bewegt sich die Nabe relativ zum Rahmen, daher auch zum Bremssattel. Durch Bremsungen verschiebt die Scheibe den Sattel (minimal, aber es reicht für Zores).

Scheint vermutlich doch der Schnellspanner gewesen zu sein. Habe nun einen XT-Schnellspanner montiert und seither absolut kein Problem mehr !

d.h. Meine XT-Disc fuzzt nun einwandfrei.
Kein Quiiiiiiiiiitschen, kein Schleifffffffffen, kein weicher Druckpunkt und beste Verzögerung.
Hat zwar etwas gedauert bis ich selbst all die Probleme glöst habe, dafür kenne ich die Bremse nun bestens.

Noch etwas zu den Bremsbelägen.
Die XT-Bremsbeläge unterscheiden sich folgendermaßen:
Organisch: Der Zapfen oben am Bremsbelag steht senkrecht.
Sintermetall: Der Zapfen oben steht nicht senkrecht sondern ca. 15 Grad geneigt.

Blauli

Robert
20-05-2003, 13:46
Also bei mir war das problem, daß einer der kolben nicht ordentlich zurückgezogen wurde, -> permanentes Schleifen der Bremse
Abhilfe: Kolben mit Druckluft herauspressen, dann leichtes Abschleifen der Kolben (gleichmäßig!!!) mit naßschleifpapier, dann Einfetten mit blauem (Brembo-)bremszylinderfett, dichtungen auch brav schmieren, einsetzen, paßt. seither hab ich kein problem mehr bei meiner Louise 2002

Birki
20-05-2003, 13:53
Original geschrieben von Robert
Also bei mir war das problem, daß einer der kolben nicht ordentlich zurückgezogen wurde, -> permanentes Schleifen der Bremse
Abhilfe: Kolben mit Druckluft herauspressen, dann leichtes Abschleifen der Kolben (gleichmäßig!!!) mit naßschleifpapier, dann Einfetten mit blauem (Brembo-)bremszylinderfett, dichtungen auch brav schmieren, einsetzen, paßt. seither hab ich kein problem mehr bei meiner Louise 2002

aaaaaargh! :) die aermste louise!!!

wenn'st des scho postest, dann solltest aber auch dazusagen, welche körnung...

ich hab zwar HS33, hab aber schon viele autobremszangen gereinigt. korrekterweise nimmt man dazu stahlwolle vom feinsten (sog. 00-wolle) und stahlpolitur (SIDOL oder sowas). dann saubermachen, o-ringe tauschen und mit dem vom bremsenhersteller empfohlenen fett einschmieren und wieder einbauen....

deine vorgehensweise waer hingegen sogar mir zu brutal :P

lg
birki