PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Trainingsfrage: Marathon aus Triathlon-Training heraus



freehamster
02-10-2008, 12:11
Guten Tag,

wie aus dem Postingtitel hervorgeht, habe ich eine Frage zum Thema Training. Ich laufe nun seit einigen Jahren mehr oder weniger erfolgreich Marathon (PB. M. 3:57, P.B. HM. 1:41). Letztes Jahr habe ich mir ein Rennrad gekauft, um etwas mehr Abwechslung ins Training zu bringen. Wie ich festgestellt habe, profitierte ich enorm vom neu hinzugekommenen Radtraining, besonders die langen Laeufe gingen ungewohnt locker. Nun bin ich dabei, Schwimmen zu lernen, und mochte in der kommenden Saison meine erste Sprintdistanz, eventuell auch schon meine erste O.D. absolvieren. Allerdings wuerde ich auch gerne mindestens einen Marathon - womoeglich im Fruehjahr laufen.
Laufen ist eindeutig meine staerkstes Disziplin. Am Rad trainierte ich bisher immer nur im Flachen (max 120km ga1), weshalb ich am Berg ziemlich luschig bin. Hier muss ich mich eindeutig verbessern...
Nun gut, ueber den Winter werde ich Grundlage laufend und am Ergometer trainieren, und im Falle eines Fruehjahrsmarathons beginnt die spezifische Marathonvorbereitung Mitte Jaenner (12 Wochen Vorbereitung). Meine eigentliche Frage, fuer all jene, die noch immer dabei sind ;), ist nun: Wieviel Radtraining ist in einer Marathonvorbereitung sinnvoll? Ich laufe den Marathon natuerlich nicht als Tourist, sondern um mich zu verbessern. Dass Rad/Schwimmtraining sinnvoll ist, ist mir klar, aber die Frage ist wieviel?
Auch im Falle eines Herbstmarathons wuerde ich gerne weiterhin Juli/August/September moeglichst viel am Rad trainieren (weils mir einfach Spass macht). Ich habe mir also gedacht, in der Marathonvorbereitung die langen Laeufe (mit Endbeschleunigung) und die Tempolaeufe zu absolvieren, und den Rest (GA1, Recovery, ganz wenig GA2) in den anderen Disziplinen zu trainieren. Ist das sinnvoll?

tia,
hamster

snooff
02-10-2008, 12:20
ich frag mich nur immer wieder:confused:

warum hört ihr nicht auf euren körper?!

wie soll dir ein anderer sagen was gut für dich ist???

mache alles solange es dir spass macht...dann kannst nur auf der sicheren seite sein!!!!!!!!!!! ziel halt vor augen!:jump:

Almi
02-10-2008, 12:24
ich frag mich nur immer wieder:confused:

warum hört ihr nicht auf euren körper?!

wie soll dir ein anderer sagen was gut für dich ist???

mache alles solange es dir spass macht...dann kannst nur auf der sicheren seite sein!!!!!!!!!!! ziel halt vor augen!:jump:

So isses!
Mach was dir Spass macht und dir gut tut - dann hast am meisten davon!

freehamster
02-10-2008, 12:26
mache alles solange es dir spass macht...dann kannst nur auf der sicheren seite sein!!!!!!!!!!! ziel halt vor augen!:jump:

Das ist ohnehin mein Grundsatz :)
Mir stellt sich lediglich die Frage, ab wann das Radtraining im Hinblick auf einen Marathonlauf kontraproduktiv ist...

snooff
02-10-2008, 12:33
Das ist ohnehin mein Grundsatz :)
Mir stellt sich lediglich die Frage, ab wann das Radtraining im Hinblick auf einen Marathonlauf kontraproduktiv ist...

na wennst vor lauter radln nimmer zum lauftraining kommst:D



ausdauersportarten stehen in guter beziehung untereinandern.

herz kreislauf atmung energiebereitstellugn ist meist gleichwertig trainiert, jedoch bedarf es manchmal andere muskelgruppen die schon trainiert werden möchten, und div techniken.

erfahrungsgemäß ist es leichter vom laufen auf rad als umgekehrt. aber wahrscheinlich auch weil laufen wesentlich mehr muskeln benötigt.

route1
02-10-2008, 12:43
erfahrungsgemäß ist es leichter vom laufen auf rad als umgekehrt. aber wahrscheinlich auch weil laufen wesentlich mehr muskeln benötigt.

drum sind ja auch die guten läufer auch gute radfahrer aber kein radfahrer kann einen marathon laufen. ich glaub da hast was falsch verstanden snoff.

fg5985
02-10-2008, 12:45
Bin zwar noch keinen Marathon gelaufen, nehme aber regelmäßig erfolgreich an Läufen Teil und das eigentlich nur mit Radtraining.
Vor Halbmarathons, bau ich 2 Wochen lang laufen ins Training ein und schaff ihn dann eigentlich immer unter 1:20. Also ich denke dass Laufen (bei Marathons hab ich noch keine Erfahrung) aus dem Radtraining heraus sehr gut funktioniert.

shroeder
02-10-2008, 12:45
drum sind ja auch die guten läufer auch gute radfahrer aber kein radfahrer kann einen marathon laufen. ich glaub da hast was falsch verstanden snoff.

geh bitte, du hast doch von triathlon keine ahnung, tu ned die leut anpflaumen die sich auskennen :devil: :wink:

snooff
02-10-2008, 12:47
drum sind ja auch die guten läufer auch gute radfahrer aber kein radfahrer kann einen marathon laufen. ich glaub da hast was falsch verstanden snoff.

und was hab i deiner meinung nach falsch verstanden?:D

getFreaky
02-10-2008, 12:49
So isses!
Mach was dir Spass macht und dir gut tut - dann hast am meisten davon!

Übermotivation kann auch zu Übertraining führen, und normalerweise macht es auch bis zum Zeitpunkt der Erkenntnis viel Spaß viel zu trainieren.

Zum Autor: weiß nicht wieviel km du läufst in der Woche, aber 1x regernativ Radln und evtl 1-max 2x Radtraining ist sicherlich nicht die falsche Art deinen sportlichen Alltag zu gestalten.

eleon
02-10-2008, 12:53
so einfach ist das nun auch wieder nicht. kollege freihamster hat vor einen marathon VOLL zu laufen.

von der intensitöt und dem regenerationsbedarf gibts beim triathlon nichts vergleichbares. sogar einen eiermann steckt man erfahrungsgemäss leichter weg.

natürlich kannst du einen marathon in der vorbereitung machen. nur kannst du gleich mal einplanen dass du 4 wochen nach dem rennen nicht qualitativ trainieren kannst. heisst du wärst hier dann hauptsächlich in regenerations- und grundlageneinheiten gefangen.

normal fällt ein frühjahrsmarathon genau in die zeit in der man mit qualitätstraining für die triathlonsaison beginnt.

besonders gefährdet sind kanditaten die länger als 3:15 für die 42 brauchen u. dies trotzdem bei einer intensität um die 90% hf-max absolvieren. der muskälere impact über diese dauer ist einfach zu extrem um nach einer woche wieder locker flockig zu traineren. begrüsst dich bei km 35 dann auch noch der mann mit dem hammer kannst das gleich doppelt beherzigen.

bei schnelleren oder wenn lockerer gelaufen wird (bis ca 80-85% hfmax) ist der reg-bedarf nicht ganz so hoch. wird aber auch mindestens 2 wochen kosten u. ist deswegen nicht optimal.

gehts dir aber eher um den spass u. weniger um die produktivität dann steht nix im weg.
liegt dein saisonhöhepunkt bei einem triathlon anfang sommer solltest besser überlegen ob du nicht einen herbstmarathon machst.

alles ist natürlich nur theorie gepaart mit persönlichen erfahrungen u. erfahrungen aus dem nahen umfeld.

:wink:

route1
02-10-2008, 12:53
okay ohne ironie.
kennst einen läufer der bei einen radrennen was gerissen hat? und wir meinen hier jetzt keinen multisportler sondern jemanden der 99% der zeit nur seine hauptsportart betreibt.

aber es gibt genug radfahrer die bei HM und M locker mitlaufen.

snooff
02-10-2008, 12:58
okay ohne ironie.
kennst einen läufer der bei einen radrennen was gerissen hat? und wir meinen hier jetzt keinen multisportler sondern jemanden der 99% der zeit nur seine hauptsportart betreibt.

aber es gibt genug radfahrer die bei HM und M locker mitlaufen.


das möcht i sehen!

bestest beispiel ist die glaub ich 5. platzierte bei der öm im zeitfahren!


eine pure läuferin!!!!!!!!!!! nur zur info!!!!

eleon
02-10-2008, 13:00
drum sind ja auch die guten läufer auch gute radfahrer aber kein radfahrer kann einen marathon laufen. ich glaub da hast was falsch verstanden snoff.

ich kenn keinen wirklich guten läufer der wirklich gut radfahren kann. und umgekehrt ist es genau so.

und mit gut mein ich wirklich gut. nicht so wie wir :D

Contator würd den Gebreselassi genau 200m im blickfeld haben.
Der Haile würd wahrscheinlich in der ebene net mal das 27er mit compact datreten.

;)

aber gute läufer können ab & zu passabel radfahren und gute radfahrer können ab & zu passabel laufen. aber sicher nicht spitze.

und triathleten können weder spitze radfahren noch spitze laufen :eek:

shroeder
02-10-2008, 13:00
das möcht i sehen!

bestest beispiel ist die glaub ich 5. platzierte bei der öm im zeitfahren!


eine pure läuferin!!!!!!!!!!! nur zur info!!!!

hempel?

eleon
02-10-2008, 13:01
aber es gibt genug radfahrer die bei HM und M locker mitlaufen.

ja beim dorfbewerb.

snooff
02-10-2008, 13:03
hempel?

weiss ich jetzt nicht

müsst ich nachschauen!

aber bin ihr größter fan!:D

shroeder
02-10-2008, 13:06
wurscht

eleon
02-10-2008, 13:06
weiss ich jetzt nicht

müsst ich nachschauen!

aber bin ihr größter fan!:D

sicher wegen der nase :rofl:


on-topic...

auch der HH hat keine chance gegen gute läufer. nicht mal in österreich u. da gibts schon keine dichte.

route1
02-10-2008, 13:06
schradenecker

wennst aber div. ergebnisslisten durchforstest macht die so startet die bei XC rennen und ist UCI gelistet. glaub nun mal nicht das dies eine sportlerin ist die 99% der zeit laufen trainiert. eher klassische multisportlerin.

und wenn man der größte fan von jemanden ist sollte man wissen wie er heist.:devil:

route1
02-10-2008, 13:08
....chance gegen gute läufer. nicht mal in österreich u. da gibts schon keine dichte.

nicht um den sieg, das is schon klar. aber es fällt ihm sicher leichter als einen läufer der der weg auf´s rad.

eleon
02-10-2008, 13:11
nicht um den sieg, das is schon klar. aber es fällt ihm sicher leichter als einen läufer der der weg auf´s rad.

klar.

eigentlich muss ja die ultimative multisport-frage lauten:

wer tut sich beim schwimmen leichter. ehemalige läufer oder radfahrer

:rofl:

ich glaub ja die besten sind die geher. da kommt die ganze kraft aus der hüfte :cool:

eleon
02-10-2008, 13:14
schradenecker

wennst aber div. ergebnisslisten durchforstest macht die so startet die bei XC rennen und ist UCI gelistet. glaub nun mal nicht das dies eine sportlerin ist die 99% der zeit laufen trainiert. eher klassische multisportlerin.

und wenn man der größte fan von jemanden ist sollte man wissen wie er heist.:devil:

das liegt aber auch daran dass es in österreich keine dichte bei den görls gibt.

schau dir z.b. die andrea mayr an. die rennt nur am berg. setzt sichs einmal aufs radl brennt 98% aller radfahrerinnen her. setzt sich ein zweites mal aufs rad u. wird nur nicht duathlonstaatsmeisterin weil die kette fliegt.

berglaufen ist wahrscheinlich muskulär noch näher beim radln als beim street-run aber die hufe muss man trotzdem bewegen.

find aber trotzdem dass radfahren die breiteste grundausbildung liefert weils ganz einfach die pumpe am besten bedient. hat man dann keine muskulären problemas kann man überall gut sein wos auf die haxn ankommt.

shroeder
02-10-2008, 13:17
nicht um den sieg, das is schon klar. aber es fällt ihm sicher leichter als einen läufer der der weg auf´s rad.

der eleon setzt ja "gut" anderswo an als wir das tun glaub ich

Almi
02-10-2008, 13:19
drum sind ja auch die guten läufer auch gute radfahrer aber kein radfahrer kann einen marathon laufen. ich glaub da hast was falsch verstanden snoff.

Wie, Was, Wann, Wer?
Meine Zeiten sind zwar nicht gerade berauschend, aber einen Marathon kann ich aus dem Stand und fast immer laufen.
...und eigentlich sehe ich mich schon als Radfahrer!

Allerdings, welcher Läufer kann gut radfahren??????

PS.: ist überhaupt nicht kontraproduktiv - höchstens du sprichts von Marathonzeiten unter 2:45

snooff
02-10-2008, 13:29
schradenecker

wennst aber div. ergebnisslisten durchforstest macht die so startet die bei XC rennen und ist UCI gelistet. glaub nun mal nicht das dies eine sportlerin ist die 99% der zeit laufen trainiert. eher klassische multisportlerin.

und wenn man der größte fan von jemanden ist sollte man wissen wie er heist.:devil:

die is es nicht!
ich kenne nur den vornamen!

snooff
02-10-2008, 13:33
das liegt aber auch daran dass es in österreich keine dichte bei den görls gibt.

schau dir z.b. die andrea mayr an. die rennt nur am berg. setzt sichs einmal aufs radl brennt 98% aller radfahrerinnen her. setzt sich ein zweites mal aufs rad u. wird nur nicht duathlonstaatsmeisterin weil die kette fliegt.

berglaufen ist wahrscheinlich muskulär noch näher beim radln als beim street-run aber die hufe muss man trotzdem bewegen.

find aber trotzdem dass radfahren die breiteste grundausbildung liefert weils ganz einfach die pumpe am besten bedient. hat man dann keine muskulären problemas kann man überall gut sein wos auf die haxn ankommt.

gut....

dann komm ma jetzt endlich zu einer einigung:D

wo i8 acuh voll dabei bin ist:

radl gut für die pumpe......ist in der selbstpraxis erwiesen
laufen gut für radln......anhand von beispielen praktisch erwiesen und meine wenigkeit profitiert auch vom abwechseln der beiden sportarten:jump:


simma da d´accord alle samt?

route1
02-10-2008, 13:38
Wie, Was, Wann, Wer?
Meine Zeiten sind zwar nicht gerade berauschend, aber einen Marathon kann ich aus dem Stand und fast immer laufen.
...und eigentlich sehe ich mich schon als Radfahrer!

Allerdings, welcher Läufer kann gut radfahren??????

PS.: ist überhaupt nicht kontraproduktiv - höchstens du sprichts von Marathonzeiten unter 2:45

sorry ich vergass den ironie smiley.

freehamster
02-10-2008, 14:47
@ Eleon: Vielen Dank, ich tendiere mittlerweile zum Hebstmarathon :)

Ich bin mit Sicherheit laenger als 3:30 unterwegs... Und zum Thema muskulaerer Impact: Ein paar Tage nach einem Marathon ist es nicht ratsam, eine Gesundenuntersuchung anzusetzen. Meine Blutwerte waren nicht zu gebrauchen :)

eierdidi
02-10-2008, 16:12
drum sind ja auch die guten läufer auch gute radfahrer aber kein radfahrer kann einen marathon laufen. ich glaub da hast was falsch verstanden snoff.

zb der michi weiss, oder

sake
03-10-2008, 12:00
machts euch doch bitte alle nicht an. in der wellnessfraktion soll es vorgekommen sein, einen olympischen tria mit mtb und stollenreifen zu beenden ohne vorher irgendwas radtechnisches oder gar koppeltrainingshaftes zu absolvieren.

dann gabs leute, die sind zwei marathons in der vorbereitung gelaufen und genau zwei monate am radl gesessen und haben den eiermann getanzt ... wohlgemerkt nicht am limit sondern als spass. wenn dir wurscht ist, obst 128 oder 351 wirst wirds wurscht sein.

shroeder
03-10-2008, 12:20
machts euch doch bitte alle nicht an. in der wellnessfraktion soll es vorgekommen sein, einen olympischen tria mit mtb und stollenreifen zu beenden ohne vorher irgendwas radtechnisches oder gar koppeltrainingshaftes zu absolvieren.

dann gabs leute, die sind zwei marathons in der vorbereitung gelaufen und genau zwei monate am radl gesessen und haben den eiermann getanzt ... wohlgemerkt nicht am limit sondern als spass. wenn dir wurscht ist, obst 128 oder 351 wirst wirds wurscht sein.

na der will gscheit laufen

eleon
03-10-2008, 13:44
na der will gscheit laufen

lieber gscheit ausschaun als gscheit laufen.

SandrinaIlles
03-10-2008, 13:51
lieber gscheit ausschaun als gscheit laufen.

vielleicht schafft er beides :cool:

freehamster
07-10-2008, 22:11
Huhu,

kurze Stellungnahme zu den letzten Postings: Klar, ich will "gscheit laufen" - das bedeutet fuer mich aber vorranging, mich zu verbessern. Bei einer derzeitigen P.B. von 3:57 ist das ja auch keine gewaltige Herausforderung. Das ist natuerlich so auch Absicht: Wenn ich sofort unter 3:30 laufen wuerde, was haette ich dann noch fuer (realistische) Ziele? :)
Gut auszusehen ist natuerlich das oberste Ziel - wenn ich mir die Finisher Fotos ansehe, dann verfehle ich das allerdings deutlich :k:

Gatschbiker
07-10-2008, 22:38
@freehamster: Würde dir raten eher die Fettstoffwechseltrainings und GA1 Einheiten am Rad zu machen und nur kürzere/intensivere Einheiten bzw. Intervalle (soweit diese halt für einen Marathon notwendig sind) laufend bewältigen! Max. 1 Long Jogg/Monat reicht aus.

Soweit meine Erfahrungen an meinem Körper ;)

Ciao
Paolo

üawhr
08-10-2008, 12:59
Bin früher auch "nur" gelaufen, und war jahrelang so um die 3:30 herum.
2004 hab ich dann angefangen regelmässig radzufahren und weniger zu laufen, und hab mich dann plötzlich (im Herbst) auf 3:20 verbessert.
2005 kam noch schwimmen dazu (dann also alle 3) und im Herbst: 3:07, dabei immer weniger gelaufen.
So, nun suche ich eine vierte Sportart, damit ich endlich die sub3 schaff :D

eleon
08-10-2008, 13:02
Bin früher auch "nur" gelaufen, und war jahrelang so um die 3:30 herum.
2004 hab ich dann angefangen regelmässig radzufahren und weniger zu laufen, und hab mich dann plötzlich (im Herbst) auf 3:20 verbessert.
2005 kam noch schwimmen dazu (dann also alle 3) und im Herbst: 3:07, dabei immer weniger gelaufen.
So, nun suche ich eine vierte Sportart, damit ich endlich die sub3 schaff :D


das ist ganz einfach.

wennst ein 3:30 läufer bist kannst einfach nicht niedrige grundlage !! laufen !! sondern würdest den pulsbereich nur halten können wenn du schnell gehst. und das tut kein mensch.

u. beim radfahren kannst halt lässig niedrig GA1 trainieren um den grundlagenstock aufzubauen.

SandrinaIlles
08-10-2008, 14:12
wennst ein 3:30 läufer bist kannst einfach nicht niedrige grundlage !! laufen !!

quelle?
kann ich mir ned vorstellen ...

eleon
08-10-2008, 15:18
quelle?
kann ich mir ned vorstellen ...

schon mal eine laufspiro gemacht? da wirst dich wundern welche laktatwerte du bei einem 6er pace hast

sogar der langbrandtner rennt grundlage nicht schneller als einen 6er

ausserdem kannst du mit laufeinheiten viel zu wenig umfänge machen um in "kurzer zeit" (ein, zwei saisonen) ordentlich grundlage aufzubauen.

selbst in der marathonvorbreitung rennst als ambiotionierte hobette höchstens 100-120km. das entspricht ca 9 wochenstunden. das ist deutlich zuwenig für einen gscheiten grundlagenstock.

daher ist hier auch der tip vom gatschbiker gekommen tief mit dem radl zu trainieren.

1. weil du mehr umfänge machen kannst u. weniger impact hast
2. weil du nie so tief (auf laktat u. puls bezogen) "laufen" kannst wennst auf einem 3:30er niveau bist.
3. wenn du mit extrem niedrigen tempo (alles über 6min/km) long joggs machst motorisch viel mehr schaden anrichtest als wenn du etwas flotter bist. überleg mal wieviel vorwärtsmoment du bei 10km/h hast. gar keins. deswegen ist das auch nur einmal die woche drin weil sonst die gelenke den marsch blasen wenns ständig das komplette gewicht kassieren.

dynamite1
08-10-2008, 15:45
6 min auf km --> das schaff ich nicht mal EINMAL die Woche, da tut mir alles weh:k:
Lauf meine Einheiten glaub ich auch zu schnell (fast immer um 5:00, meistens drunter).
Longjoggtempo für 3:20 Marathon sollten 5:20 doch ok sein?!

eleon
08-10-2008, 15:55
Longjoggtempo für 3:20 Marathon sollten 5:20 doch ok sein?!


wenn ich mir anschau welche zeiten manch einer rennt u. was der grundlage läuft dann würd ich sagen "nein" :D

aber wenns motorisch net anders geht gehts halt nicht anders.

ich muss wenn ich einen 6er lauf extrem konzentriert u. sauber laufen sonst tut mir auch alles weh.

schult aber die technik find ich.

u. beim laufen ist der puls sowieso obsolet. vertrau ich kein bisschen. da lieber tempo. entspricht ja eher der wattigkeit

SandrinaIlles
08-10-2008, 17:13
hmmm. spiro nicht, nur laktattest.
glaube euch eure erfahrungen, ich hab andre gemacht. wenn ich lang und langsam lauf (eben um die angesprochenen 6min/km), fühl ich mch nachher ned besonders kaputt, wenn ich schnell lauf sehr wohl. zum impact: klar, 3h mit 6er-pace sind arg ... ist ja insgesamt sehr lang ...
hängt wohl auch mit den laufjahren zusammen. ich lauf halt auch schon ein paar jahren, beim schwimmen und radfahren ist das anders :)

freehamster
08-10-2008, 22:29
@Gatschbiker: Ja, so in der Art habe ich mir das auch gedacht... GA1 so viel als moeglich am Rad, und halt die laufspezifischen Trainings (Intervalle, Tempolaeufe) der Marathonvorbereitung beibehalten. Man liest halt auch immerwieder (z.b. www.greif.de), dass man eher die "regenerativen" Einheiten aufs Rad verlagern soll. Alle anderen Laeufe, vor allem der dadurch entstehende Impakt, seien wichtig. Wie auch immer, ich werde mich einfach so viel als moeglich am Rad machen, und die letzten 2 Monate vorm Marathon vermehrt laufen...

dendelion
28-10-2009, 11:33
...ich tendiere mittlerweile zum Herbstmarathon :)



@freehamster
Das Thema Marathon/Triathlontraining finde ich auch interessant. Kannst uns vielleicht einen kleinen Erfahrungsbericht über die abgelaufene Saison geben? :wink:

freehamster
28-10-2009, 12:54
@freehamster
Das Thema Marathon/Triathlontraining finde ich auch interessant. Kannst uns vielleicht einen kleinen Erfahrungsbericht über die abgelaufene Saison geben? :wink:

Ich kehre die Saison 09 unter den Teppich des Vergessens :)
Laengere Indien-Aufenthalte sowie ein hartnaeckiges ITB-Syndrom (aufgrund uebermaessig gestuetzter Laufschuhe - vom sog. Experten verpasst) haben mein Training etwas sabotiert *rausred*.

Zumindest konnte ich meine 10k Zeit auf 44,* Minuten schrauben, und blicke voll Optimismus auf 2010, wo ich einen Fruehjahrsmarathon geplant habe.

wolfzauner
28-10-2009, 13:38
Hallo Freehamster,
in meiner Signatur findest du einen Link zu einem Sportwissenschafter in Linz.
Bitte probier nicht selber herum, man verschwendet dabei einfach zuviel Zeit.

Ich bin bei dort mit Laufen (hauptsächlich) und Radfahren (für Duathlons) in Betreuung, auch schwimmen kannst du dort lernen.
Meine Marathonbestzeit ist übrigens 2:47:02, und ich garantiere dir, dass ich nicht zu den Talentierten gehöre.

LG
wolf

dendelion
28-10-2009, 13:43
...
natürlich kannst du einen marathon in der vorbereitung machen. nur kannst du gleich mal einplanen dass du 4 wochen nach dem rennen nicht qualitativ trainieren kannst. heisst du wärst hier dann hauptsächlich in regenerations- und grundlageneinheiten gefangen.

normal fällt ein frühjahrsmarathon genau in die zeit in der man mit qualitätstraining für die triathlonsaison beginnt.

besonders gefährdet sind kanditaten die länger als 3:15 für die 42 brauchen u. dies trotzdem bei einer intensität um die 90% hf-max absolvieren. der muskälere impact über diese dauer ist einfach zu extrem um nach einer woche wieder locker flockig zu traineren. begrüsst dich bei km 35 dann auch noch der mann mit dem hammer kannst das gleich doppelt beherzigen.

bei schnelleren oder wenn lockerer gelaufen wird (bis ca 80-85% hfmax) ist der reg-bedarf nicht ganz so hoch. wird aber auch mindestens 2 wochen kosten u. ist deswegen nicht optimal.

gehts dir aber eher um den spass u. weniger um die produktivität dann steht nix im weg.
liegt dein saisonhöhepunkt bei einem triathlon anfang sommer solltest besser überlegen ob du nicht einen herbstmarathon machst.



Denke auch über einen Frühjahrsmarathon nach, aber der Hr. eleon hat mich da verunsichert, besonders was meine anschließenden Triathlonambitionen betrifft. Deshalb habe ich mich auch nach Deinen Erfahrungen erkundigt.
Auf jeden Fall alles Gute für die nächste Saison! Welchen Frühjahrsmarathon hast Du im Visier?

Jedrix82
28-10-2009, 14:30
Für den Spätherbst eigent sich übrigens der Florenz Marathon sehr gut. Einer meiner Vereinskollegen startet dort heuer bereits das 3. Mal hintereinander und hat im Juli immer erfolgreich den IM Austria gefinisht. Seine Florenzberichte waren jedenfalls derart überzeugend, dass heuer 4 weitere Vereinsmitglieder mitfahren. Schwarz Reisen beitet übrigens eine Marathonreise (4 oder 5 tägig) an.

Vorteile, die sich aus diesem späten Termin ergeben sind, dass du eine komplette Tri Saison ohne Einschränkungen durchziehen kannst und danach hast immer noch 8-10 Wochen Zeit, dich spezifisch auf Marathon vorzubereiten - inkl. Halbmarathon als Zwischentest im Oktober in Graz oder Wien.

Zum Laufen eignet sich der Herbst bei uns eh super und wenn du unten ankommst, kannst kurz-kurz laufen :) Zu guter letzt brauchst dir im 'stressigen' Dezember keine Trainingsgedanken machen, da sich dieser Monat automatisch als Ruhemonat aufdrängt.

Sollte nach meiner diesjährigen wettkampfmäßigen Auszeit der Wiedereinstieg im Frühjahr (v.a. Halbmarathonergebnis) passen, ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass ich ebenfalls dabei bin!

freehamster
28-10-2009, 16:04
@ Dendelion: Linz, is gleich vor der Haustuere... Und mit dem hab ich noch eine Rechnung aus 2006 offen.

@ Wolfzauner: ist wahrscheinlich das Gscheiteste... In welcher Groessenordnung spielt sich so ein Ganzjahrestrainingsplan finanziell ab?

wolfzauner
28-10-2009, 16:14
ist wahrscheinlich das Gscheiteste... In welcher Groessenordnung spielt sich so ein Ganzjahrestrainingsplan finanziell ab?

-> PM