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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : baugesetz, wer kennt sich aus?



Lacky
26-02-2009, 18:34
edit.

Hartlander
26-02-2009, 18:42
#Bauordnung mein lieber, es ist die Bauordnung :look:

dkl
26-02-2009, 18:42
kenn mich auch nicht so wirklich aus aber ich glaub normal müssens 3m sein und ab einer gewissen fassadenlänge die halbe höhe.
ausserdem muss glaub ich der lichteinfall unter 45° bzw seitlich 30° gegeben sein.

aber bitte nicht festnageln weil glauben heißt nicht wissen.

upn72
26-02-2009, 19:18
... da sind ja Experten am Werk!

Da ich davon ausgehen darf, dass es sich in der Steiermark zuträgt
steirischen raumgesetz, darf ich anmerken...
1.) es ist das Steiermärkische Baugesetz!
2.) der notwendige Abstand (Grenzabstand, Gebäudeabstand) hat nichts mit der Fassadenlänge zu tun!

@Lacky:
Wenn es tatsächlich um so viel Geld geht (100.000 Verlust), dann wäre eine professionelle Hilfe (nicht das Bikeboard) angesagt.

Lacky
26-02-2009, 19:27
edit.

King Alrik
26-02-2009, 19:38
Hab da einen Link für Dich , hoffe er hilft ein wenig !

http://www.meingrundstueck.at/Mein_Grundstuck/___Mein_Bundesland/B-ST/b-st.html

dkl
26-02-2009, 19:41
in Nö anscheinend schon, aber ich bin auch kein experte, und wies in der steiermark ist weiß ich schon gar nicht.

mfg



Baurechtsdatenbank
Gesetzestext
Land: Niederösterreich
Rechtsnorm:
Abschnitt: II. Bautechnik - 02Anordnung und äußere Gestaltung
II. Bautechnik
Anordnung und äußere Gestaltung von Bauwerken
Paragraf: 050 Bauwich
Wortlaut:
(1) Der seitliche Bauwich (§ 70 Abs. 1 Z. 2 bis 5) muß im geregelten
Baulandbereich (Bebauungsplan) der halben Gebäudehöhe entsprechen.
Wenn er nicht in den folgenden Bestimmungen oder im Bebauungsplan
durch Baufluchtlinien anders geregelt ist, muß er mindestens 3 m
betragen.
Ab einer Gebäudehöhe von mehr als 8 m und einer Länge der der
Grundstücksgrenze zugewandten Gebäudefront von mehr als 15 m muß
der Bauwich für jenen Teil der Gebäudefront, der über diese 15 m
hinausreicht, der vollen Gebäudehöhe entsprechen (abgesetzte
Gebäudefront).
(2) Zwischen einem Gebäude und der hinteren Grundstücksgrenze ist
grundsätzlich bei jeder Bebauungsweise ein Bauwich im Ausmaß
nach Abs. 1 einzuhalten, sofern im Bebauungsplan nichts anderes
festgelegt ist und nicht § 51 Abs. 4 zutrifft.
(3) Ein geringerer Bauwich als nach Abs. 1 und 2 genügt, wenn
1. dies zur Wahrung des Charakters der Bebauung in Schutzzonen,
erhaltungswürdigen Altortgebieten und zusammenhängend bebauten
Ortsgebieten erforderlich ist,
2. der freie Lichteinfall unter 45o auf die Hauptfenster zulässiger
Gebäude auf den Nachbarbauplätzen gewährleistet ist und
3. keine hygienischen oder brandschutztechnischen Bedenken bestehen.
Einen anderen Bauwich als nach Abs. 1 und 2 darf die Baubehörde
für Betriebsgebäude
im Bauland-Betriebsgebiet oder -Industriegebiet bewilligen, wenn Z. 2
und 3 zutreffen, und
vorschreiben, wenn dies zum Brandschutz notwendig ist.
(4) Wenn die Grundstücksgrenze und die Gebäudefront nicht parallel
zueinander verlaufen, muß jeweils der geringste Abstand das im
Abs. 1 oder 2 bestimmte Ausmaß aufweisen.
(5) Bei Fahnengrundstücken (§ 10 Abs. 2 Z. 4), darf der
streifenförmige Grundstücksteil je zur Hälfte seiner Breite dem
Bauwich der angrenzenden Grundstücke angerechnet werden.
Einfriedungen oder sonstige Bauwerke auf diesem Grundstücksteil
dürfen den freien Lichteinfall unter 45o auf die Hauptfenster der
zulässigen Gebäude auf den Nachbargrundstücken nicht
beeinträchtigen.

upn72
26-02-2009, 19:50
ist in der stmk. ja!

somit gilt steirisches raumgesetz. ich kann bis dienstag vermutlich keinen RA mehr auftreiben!

Du meinst das Steiermärkische Raumordnungsgesetz.

Aber in einem Bauverfahren -ich gehe davon aus, dass es sich um ein solches handelt- gilt das Stmk.Baugesetz.

Es bedarf übrigens keines Rechtsanwaltes, da "genügt" ein "Bausachverständiger" - und deren gibt es viele!
Evt. beim Sachverständigenverband nachfragen, oder, oder...

upn72
26-02-2009, 20:06
in Nö anscheinend schon, aber ich bin auch kein experte, und wies in der steiermark ist weiß ich schon gar nicht.

mfgTja, so ist eben Österreich --> 9 verschiedene Gesetzestexte wenn es ums Bauen geht:rofl:

Lacky
26-02-2009, 20:32
edit.

<paul>
26-02-2009, 21:06
www.bauordnungen.de
da findest auch das steiermärkische baugesetzt (abständsflächen sind geregelt in §13! und so wie´s aussieht sind die 5 m ausreichend... wobei die Behörde ihrerseits jedoch größere Abstände vorschreiben kann! (§13 Absatz12) Unter Behörde ist hier der Bürgermeister zu sehen - ist die oberste Bauinstanz!!!

ganz ehrlich würde ich aber undbedingt einen anwalt einschalten... der kann ev. noch so einiges erreichen.... und wenn der streit eh schon vorprogrammiert ist, dann lass den anwalt mal tun - er kann zumindest die ganze sache extrem verzögern!!! der anwalt sollte aber im bereich bau bewandert sein!!! eh klar! (sämtliche verfahrensfehler oder planungs bzw. zeichnungsfehler soll er aufdecken - das spiel kann er ewig ausdehen... darüberhinaus gehts dann noch um die gewerberechtliche einreichung - da kann er nochmal kräftig zuschlagen...)

viel glück!

Fl0
26-02-2009, 21:52
somit gilt steirisches raumgesetz. ich kann bis dienstag vermutlich keinen RA mehr auftreiben!

wiso?
versuchen würd ich das mal auf jeden fall. gerade wenn der nachbar ein trottel ist schadet es nicht wenn man den dabei hat.

bikerswife
27-02-2009, 12:59
1)schalte unbedingt einen ra ein...frage nur, wenn du weisst, dass nächste woche verhandlung ist, ists jetzt halt schon recht spät...
2) weiss ich net, obs net auch noch andere bestimmungen gibt, da diese halle unter betrieblich fällt. also frage da auch einmal direkt bei deiner Bezirkshauptmanschaft an und rede mit dem für landwirtschaftliche betriebsgenehmigungen.
und nocheinmal einen ra dazunehmen.

<Philipp>
27-02-2009, 13:47
Ich kann dir nur empfehlen einen RA einzuschalten.
Hast einen Rechtsschutz?

linzerbiker
27-02-2009, 14:59
gelöscht...

linzerbiker
27-02-2009, 15:02
sboardX hats viel kürzer formuliert... :toll::toll: bin seiner Meinung - vor allem hinsichtlich Verfahrensverzögerung (zumal es ja fast schon in der Natur der Sache liegt, dass die Unterlagen unvollständig sind).

harZen
27-02-2009, 15:06
ich kann bis dienstag vermutlich keinen RA mehr auftreiben!
hast du schon dort (http://nyx.at/bikeboard/Board/member.php?u=175) probiert? und dann einmal auf seine homepage klicken. vielleicht wirds ja doch noch was bis dienstag!
da wirst einen profi brauchen

upn72
27-02-2009, 15:47
...kannst du der helfenden Bikeboardgemeinde einige Fragen beantworten? "-->" = ich habe die Fragen, nach meinem derzeitigen Informationsstand, beantwortet (als Hilfestellung)

1) wie ist die Widmung der Fläche, auf der die Halle errichtet werden soll? --> ist es im Freiland?
2) wie ist die Widmung der Fläche, auf der dein Haus steht (wegen Gestank von Schweinestall)? --> Bauland - Dorfgebiet?
3) ist der Bauwerber (=dein Nachbar der die Halle bauen will) ein Landwirt? --> ja?
4) Ist die Landwirtschaft noch in Betrieb? --> ja?
5) Ist die Fläche der Landwirtschaft größer als 5 Hektar? -> ja/nein

Lacky
27-02-2009, 17:06
edit.

shroeder
27-02-2009, 17:16
:corn:

linzerbiker
27-02-2009, 19:34
@shroeder, nachdem ich einen dachausbau als bewohner erleben durfte, (der baulärm war das geringste übel...), lösch das!!!

linzerbiker
27-02-2009, 19:45
http://www.kurier.at/nachrichten/niederoesterreich/295726.php

hilft dir vielleicht weiter


und das auch
http://www.raumplanung.steiermark.at/cms/dokumente/10231089_241551/c03df26b/ROG2008_ENDVERSION.pdf

linzerbiker
27-02-2009, 20:00
du hast PN!

upn72
27-02-2009, 20:28
...
1.) ein Hallenneubau im Freiland
2.) Landwirtschaft >5Hektar
3.) Halle ist 7,5m hoch und 5m von Grundgrenze entfernt

zusammengefasst:
- ja, gemäß Raumordnungsgesetz und Baugesetz darf er diese Halle (unter den o.a. Bedingungen) so errichten! D.h. du wirst im Rahmen der Bauverhandlung zwar Einwendungen machen können, diese werden jedoch vom Bausachverständigen als "privatrechtliche Einwendungen" abgewendet werden (müssen) - mit einem Verweis auf den ordenlichten Rechtsweg.
- nein, es ist kein gewerberechtliches Verfahren notwendig --> die Gewerbeordnung ist hier nicht anzuwenden!

Zu deiner Frage: "Was würdet ihr tun?" und deinen Vorschlägen "Konfrontation" und "über die Medien austragen" kann ich nur anmerken, dass er (nach den Informationen, die ich bisher von dir erhalten habe) im Recht ist!

Leider, keine besseren Nachrichten aus meiner Ecke - sollte der RA zu einer anderen Meinung gelangen, dann bitte ich um Nachricht --> ich soll ja auch noch was dazulernen!

linzerbiker
27-02-2009, 20:34
@upn, äh kannst du deine zusammenfassung bitte auch irgendwie begründen?

DaRi
27-02-2009, 21:20
also als nachbar steht dir eine beteiligung an der bauverhandlung zu.
erscheinst du nicht, wirst du folgend als "übegangene partei" eingestuft und hast somit gesonderte rechte.

du kannst dann eine zustellung des baubewilligungsbescheids beantragen und du kannst gegen die baubewilligung berufung einlegen. ein recht auf neuverhandlung steht dir allerdings nicht zu.

erscheinst du doch bei der bauverhandlung hast du anspruch auf die einhaltung des öffentlich subjektiven rechts.
das für dich soviel heißt wie die enhaltung der bauordnung.
standsicherheit, trockenheit, brandschutz etc. deines bauwerk sowie der schutz vor immissionen.

UND
was in deinem fall interessant ist, bebauungsweise, einhaltung der höhen und des bauwichs sowie die einhaltung einer ausreichenden belichtung.

leider bin ich mir nur in wien sicher dass das für die bauklassen I und II mind. 6m seien müssen.

mein schlaues heftchen sagt mir aber für die steiermark gelten min. 2m + jeweils ein meter pro stockwerk.

d.h. du kannst dein argument zwar auf der bauverhandlung einbringen, wirst aber vemutlich nicht viele chancen dabei haben.

recht auf einen "freien ausblick" oder "schöner garten" besteht keines.

wo du dann noch einhaken könnest wären die belästigungen durch immisionen
wofür verwendet dein nachbar die halle? schweine.. werden dort laute maschinen verwendet? stehen lkws mit laufendem motor am vorplatz? usw.

Fl0
27-02-2009, 21:41
tja nur, dass der §364 (2) ABGB ein gummiparagraph ist, weil er beschreibt, dass eine immission "das ortsübliche ausmaß" nicht überschreiten darf. und gerade am land kann das problematisch werden. Außerdem muss die imission die Benützung deines Grundstücks einschränken. Darunter fällt aber auch der entzug von Luft und Licht; ist auch nicht uninteressant
Einen Versuch ist es aber auf jeden fall wert.

linzerbiker
27-02-2009, 21:48
das für dich soviel heißt wie die enhaltung der bauordnung.das wäre dann aber schon was, weil im § 25 (3) meines ergoogelten raumorndungsgesetzes (hoffe, es ist das akutelle) steht
"Im Freiland dürfen
1. nur Neu- und Zubauten errichtet werden,
a) die für eine bestimmungsgemäße Nutzung gemäß Abs. 2 Z. 1 oder
b) für einen land- und forstwirtschaftlichen Betrieb erforderlich sind oder
c) wenn ein Auffüllungsgebiet festgelegt ist;"

Das Wort "erforderlich" bedeutet aber für mich, dass er den Bedarf schon nachweisen wird müssen (es ist ja bis jetzt auch ohne gegangen). --> Erweitert er seinen Betrieb? Reisst er die alte Halle ab weil sie kaputt ist? Warum baut er nicht anstelle der alten eine neue Halle hin? Erweitert er seinen Betrieb, ist dann nicht vielleicht nach GewO § 81 eine neue Genehmigung (und dann vielleicht der ganzen Anlage?) notwendig? Dann muss ja bei der Prüfung der § 74 berücksichtigt werden... und dann wirds noch spannender: braucht er vielleicht schon ein UVP-Verfahren? Wie schauts in weiter Folge mit dem Abfallwirtschaftsgesetz aus? Ich kann mir vorstellen, dass so eine Schweinebetrieb auch für das Wasserrecht und für den Naturschutz von Bedeutung sind im Sinne von Fäkalien und richtige Entsorgung...
und nachdem in meinen Unterlagen zumindest drinnen steht, dass er den Betrieb erst aufnehmen darf, wenn er alle Genehmigungen hat, hat er zwar dann eine Halle, aber vielleicht bekommt sein Betrieb (weil zusperren werden sie ihn wohl nicht) dann ganz "tolle" neue Auflagen....

ist halt meine Meinung, und damit halt ohne Anspruch auf Gewähr und so weiter... bzw. wären das halt so meine Fragen die ich versuchen würde mit einem RA zu klären...

upn72
27-02-2009, 22:10
...gemäß Raumordnungsgesetz §25 (6) 2.
Da die Landwirtschaft >5ha ist, ist dieser Nachweis der Erfordernis (mittels Gutachten durch einen Sachverständigen) nicht notwendig.

<paul>
27-02-2009, 22:17
tja - ich sehs auch so wie mr LB! Es gibt sicherlich jede Menge Punkte, wo man "angreifen" kann! Aber nochmal - unbedingt einen Anwalt einschalten!!

Trotz allem sollte man sich ein weitere Strategie überlegen, denn auf Dauer wird man den Bau wahrscheinlich nicht verhindern können. Keine Ahnung, welcher Weg hier schlau ist - am besten wäre jedoch nachwievor eine Einigung mit dem Bauern - der rest Kostet immer Nerven und wahrscheinlich Geld!

Möglich, das der Bau ein paar Jahre zu verhindern ist aber diese Zeit wird für die Streitparteien sicher auch alles andere als angenehm!

Beschissene Situation - wünsch dir/euch alles Gute!

linzerbiker
27-02-2009, 22:32
tja - ich sehs auch so wie mr LB! Es gibt sicherlich jede Menge Punkte, wo man "angreifen" kann! Aber nochmal - unbedingt einen Anwalt einschalten!!

Trotz allem sollte man sich ein weitere Strategie überlegen, denn auf Dauer wird man den Bau wahrscheinlich nicht verhindern können. Keine Ahnung, welcher Weg hier schlau ist - am besten wäre jedoch nachwievor eine Einigung mit dem Bauern - der rest Kostet immer Nerven und wahrscheinlich Geld!

Möglich, das der Bau ein paar Jahre zu verhindern ist aber diese Zeit wird für die Streitparteien sicher auch alles andere als angenehm!

Beschissene Situation - wünsch dir/euch alles Gute!
ich bin auch eher der Meinung, dass diese virtuelle Diskussion eher dazu dienen soll, jene Hebel zu finden, damit er die Halle auf der anderen Seite des Grundstücks baut...
weil ganz ehrlich, wenn er dann wirklich has ist, dan gibt es schon mittel und wege, wie er euch das leben noch schwerer machen kann... :rolleyes:
aud der anderen seite - ich kenn ja die gegend nicht: wenn du da eine mauer über die ganze länge hast... das ist auch eine gewisse schutzwirkung für euch... ich würde dann schauen dass sowas wie ein schutzwald in die 5 m reingemacht wird der dann idealerweise nicht mehr so ohne weiteres gerodet werden kann (falls das rechtlich überhauto festgeschrieben werden kann...)... nicht dass er dort mal seinen misthaufen hinmacht :rolleyes:

linzerbiker
27-02-2009, 22:35
...gemäß Raumordnungsgesetz §25 (6) 2.
Da die Landwirtschaft >5ha ist, ist dieser Nachweis der Erfordernis (mittels Gutachten durch einen Sachverständigen) nicht notwendig.
na moment mal. nicht das ganze verdrehen... im (6) steht drinnen wo ein gutachten ZWINGEND erforderlich ist. es bedeutet NICHT, dass für anderes kein gutachten notwendig sein könnte.

LBJ
28-02-2009, 00:25
les mir das in der Früh genauer durch und geb dann ein Kommentar ab ....

RO-Programm alle 10 (oder 5 Jahre) vorher keine Chance ......
was mich etwas verwundert das in der Widmungsart "Freiland" so bauen darf ...

wenn es ein Bauland ist ...dann gibt es einen Bebauungsplan 1:250, dann sind da ist vieles geregelt. Zumindest MUSS es einen Flächenwidmungsplan geben!

upn72
28-02-2009, 14:38
....
was mich etwas verwundert das in der Widmungsart "Freiland" so bauen darf ... tja, das Freiland wird ja auch als "Industriegebiet des Bauern" bezeichnet!


...Zumindest MUSS es einen Flächenwidmungsplan geben! ja, deshalb kann uns Lacky ja sagen, dass es sich um Freiland handelt --> die Widmung im FläWi ist eben "Freiland"

@Lacky:
Da die Katze ja eh schon fast aus dem Sack ist (Gemeindename, Vizebürgermeister, etc.), könntest du uns ja schon konkrete Angaben über das Grundstück machen?
- KG-Nummer (=Nummer der Katastralgemeinde)
- Grundstücknummer (von deinem Bauplatz und dem "Feld" des Bauern)
--> dann hätten wir die Widmungsfrage auch geklärt!

Lacky
28-02-2009, 16:04
edit.

hermes
28-02-2009, 17:50
und was ist jetzt rausgekommen bei dem gespräch?

<paul>
28-02-2009, 18:02
und was ist jetzt rausgekommen bei dem gespräch?

frag ich mich auch grad!! :confused:

Lacky
28-02-2009, 18:48
edit.

shroeder
28-02-2009, 20:48
ich bin ehrlich überrascht :toll: :wink:

upn72
01-03-2009, 18:18
...@upn72 du hast post. vielleicht klärst du mir das, dankeschön!...

Ja, und zwar eine ganz interessante PN:
1) zu dem Gestank, den du zu ertragen hast, auf Grund des nahen Schweinestalls:
- das schaut nicht gut aus für dich, da DEIN GRUNDSTÜCK als Dorfgebiet gewidmet ist!!! Da musst du (bedauerlicherweise) Immissionen (=Gestank) in sehr hohem Ausmaß ertragen.

2) zum Hallenbau auf dem Nachbargrundstück:
- auch dieses Grundstück ist im Dorfgebiet, also Bauland! Nur südliche deines Grunstücks befinden sich mit Freiland gewidmete Flächen (wobei auch im Freiland dieses Bauwerk baurechtlich zu genehmigen gewesen)
--> das einzige, wo ich Ansätze sehen würde ist die "maximal zulässige Dichte" von 0,3! --> das Grundstück des Landwirt schaut nämlich SEHR DICHT bebaut aus. Jetzt sieht man ja nicht die Geschosse der Gebäude nicht, sondern nur deren Umrisse, aber 0,3 in Summe sind doch bald einmal erreicht:
a) könnte sein, dass die Halle da gar nicht mehr "draufpasst"?
b) könnte sein, dass eventuell das Grundstück jetzt schon zu dicht bebaut ist?
c) gibt es für alle Gebäude auf dem Grundstück gültige Baubescheide?

upn72
01-03-2009, 19:10
...wenn wir die anzeige zurück ziehen und er nix einbauen muss(1), er sie wo anders hin stellt(2), nur das verfahren dafür läuft bereits(3)......

1) welchen Gestank ein Nachbar (selbst im Dorfgebiet) ertragen muss, kann ich nicht sagen. Da gibt es evt. auch Grenzen.
2) dass er die Halle wo anders hinstellt? Na bravo, evt. auf dem südlich angrenzenden Freiland?
3) ja, das Verfahren läuft, indem der Bauwerber das Bauansuchen gestellt hat. Blos, der Bauwerber kann dieses Ansuchen um Baubewilligung jederzeit zurück ziehen!

linzerbiker
01-03-2009, 20:49
hm.. ich habe mir den zugehörigen § 23 mal auf die Schnelle durchgelesen...
man möge mich korrigieren, falls ich da jetzt was überlesen habe, aber nach (5) könnte die Halle ja nur eine Garage sein.... eine sehr große allerdings :confused:


Ja, und zwar eine ganz interessante PN:
1) zu dem Gestank, den du zu ertragen hast, auf Grund des nahen Schweinestalls:
- das schaut nicht gut aus für dich, da DEIN GRUNDSTÜCK als Dorfgebiet gewidmet ist!!! Da musst du (bedauerlicherweise) Immissionen (=Gestank) in sehr hohem Ausmaß ertragen.

2) zum Hallenbau auf dem Nachbargrundstück:
- auch dieses Grundstück ist im Dorfgebiet, also Bauland! Nur südliche deines Grunstücks befinden sich mit Freiland gewidmete Flächen (wobei auch im Freiland dieses Bauwerk baurechtlich zu genehmigen gewesen)
--> das einzige, wo ich Ansätze sehen würde ist die "maximal zulässige Dichte" von 0,3! --> das Grundstück des Landwirt schaut nämlich SEHR DICHT bebaut aus. Jetzt sieht man ja nicht die Geschosse der Gebäude nicht, sondern nur deren Umrisse, aber 0,3 in Summe sind doch bald einmal erreicht:
a) könnte sein, dass die Halle da gar nicht mehr "draufpasst"?
b) könnte sein, dass eventuell das Grundstück jetzt schon zu dicht bebaut ist?
c) gibt es für alle Gebäude auf dem Grundstück gültige Baubescheide?

upn72
02-03-2009, 20:46
hm.. ich habe mir den zugehörigen § 23 mal auf die Schnelle durchgelesen...
man möge mich korrigieren, falls ich da jetzt was überlesen habe, aber nach (5) könnte die Halle ja nur eine Garage sein.... eine sehr große allerdings :confused:
Ich muss gestehen, dass ich das, trotz intensiven Bemühungen, nicht so ganz verstehe:f::f:

Lacky
02-03-2009, 23:54
danke für eure hilfe!

<paul>
03-03-2009, 00:22
danke für eure hilfe!

alle einträge gelöscht?! - so schlimm?!
war nicht heut verhandlung?!