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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : elternstreik



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bikerswife
13-03-2009, 14:01
ich bin dafür, dass wir eltern streiken.

gegen die überlangen ferien, zusammengezählte freie tage ca.3 monate, gegen streikende lehrer, gegen faule lehrer, gegen lehrer die genies aus unseren normalbegabten kindern machen wollen, gegen zuwenig schulpsychologische dienste (jedenfalls in nö), gegen unwillige schüler, gegen faule schüler, gegen streber, gegen unzumutbare schülerbusse und gegen die öbb, die zu schulbeginnzeiten jedesmal verspätung hat oder zuwenig züge einsetzt, dass wir eltern die melkkühe der schulen sind, dass wir eltern die "zubesorgenliste" immer in der ersten oder zweiten schulwoche bekommen und dann alles innerhalb gestern heranschleppen sollen, gegen eltern die waffen zu hause bunkern, und diese nichteinmal jugend- und kindersicher aufbewahren...etc....etc....
das waren nur so auf die schnelle ein paar gründe.
fallen sonst noch welche den hier schreibenden eltern ein?

rookie2006
13-03-2009, 14:06
wer streikt gegen faule eltern, die ihre kinder nicht ordentlich erziehen können?

wer streikt gegen faule eltern, die anstatt sich mit ihren kindern zu beschäftigen lieber vor die glotze setzen?

wer streikt gegen faule eltern, die ihre kinder nicht unterstützen?

90% jener, die jetzt so fürchterlich gegen die lehrer aufschreien sind jene, die ihren informationsgehalt der kronen zeitung entziehen.

Danke für dein Outing!

Letscho
13-03-2009, 14:23
wer streikt gegen faule eltern, die anstatt sich mit ihren kindern zu beschäftigen lieber vor die glotze setzen?

:toll: von der Sorte gibts leider wirklich viel zu viele.

vika
13-03-2009, 14:24
die lehrer tun mir leid! wie kommen die dazu 2h mehr zu arbeiten ohne einer ordentlichen entlohnung! das ist a frechheit....die guten lehrer sind sogar so schon unterbezahlt. von meiner tochter de lehrerin ist super....sie macht so viel mit den kindern, einfach nur toll!:klatsch: und streiken können die eltern gegen sich selber- sie haben selber die kinder in die welt gesetzt und wussten schon vorher wie es zugeht...also die schuld an erster stelle bei sich selber suchen, anstatt sich schuldigen zu finden! :klatsch:

lg viktoria

Cipollini1
13-03-2009, 14:34
die lehrer tun mir leid! wie kommen die dazu 2h mehr zu arbeiten ohne einer ordentlichen entlohnung! das ist a frechheit....die guten lehrer sind sogar so schon unterbezahlt. von meiner tochter de lehrerin ist super....sie macht so viel mit den kindern, einfach nur toll!:klatsch: und streiken können die eltern gegen sich selber- sie haben selber die kinder in die welt gesetzt und wussten schon vorher wie es zugeht...also die schuld an erster stelle bei sich selber suchen, anstatt sich schuldigen zu finden! :klatsch:

lg viktoria

Unterbezahlt ist kein Lehrer,aber die Krankenpfleger:rofl::devil:

deathhero
13-03-2009, 14:40
...und die Schulen/Lehrer ständig evaluiert.
von wem? von den schülern/eltern?

revilO
13-03-2009, 14:44
ich bin dafür, dass wir eltern streiken.

viele Eltern streiken bereits seit Jahren was die Erziehung ihrer Kinder betrifft

Chricke
13-03-2009, 14:44
Meine Meinung, also die eines einfachen Schülers ist folgende:
Wenn die Frau Minister die neue Gesamtschule aufheben würde, könnte sie sich die Erhöhung von 2 Unterrichtsstunden sparen, und das fehlende Budget wäre auch aufgehoben.
Weiß nicht warum diese Leute immer glauben, dass die neue Gesamtschule gut sein soll.
Sie funktioniert weder in Großbritannien noch in den USA, warum sollte sie dann ausgerechnet in Österreich funktionieren??:rofl::f:
mfG Chricke

Flow1981
13-03-2009, 14:54
Die Frau Ministerin kriegt laut Aussagen anderer Fraktionen bis 2013 ugf 1 Mrd. Euro mehr an Budget, die Frage ist, wieso sie die dreistelligen Mio Beträge einsparen muss....

Weiters isses wirklich so, dass sich viele Eltern bereits im Streik befinden

Chricke
13-03-2009, 15:13
Die Frau Ministerin kriegt laut Aussagen anderer Fraktionen bis 2013 ugf 1 Mrd. Euro mehr an Budget, die Frage ist, wieso sie die dreistelligen Mio Beträge einsparen muss....

Weiters isses wirklich so, dass sich viele Eltern bereits im Streik befinden

Warum dann die ganze Aufregung in den beiden Koalitionsparteien??
Demnach ist die ganze Maßnahme wieder eine Schikane der Politiker...
mfG Chricke

NoReturn
13-03-2009, 15:21
Alle Leher, die es nicht schaffen, dass sie ihr "Time-Management" entsprechend anzupassen, können ja gern kündigen. Gibt sicher genug junge und motivierte Lehrer, die keine Stelle bekommen weil ein pragmatisierter Sesselpicker den Posten blockiert. Wenn ich an die faulen Hunde (sorry für das Pauschalurteil) denke, die mich unterrichtet haben, wird mir heute noch schlecht. Ausnahmen gibt es immer, aber generell ist der jetzige Konflikt nur ein Resultat aus jahrzehntelangen Versäumnissen.

Randolph_Carter
13-03-2009, 15:25
[QUOTE=bikerswife;1856464]ich bin dafür, dass wir eltern streiken.

gegen die überlangen ferien, zusammengezählte freie tage ca.3 monate, gegen streikende lehrer, gegen faule lehrer, gegen lehrer die genies aus unseren normalbegabten kindern machen wollen....
QUOTE]

:wink: :klatsch: :toll:
de oarmen oarmen Lehrer, ständig am Limit und ständig überlastet.
Deutsch und Geschichte (wie mein Onkel) das streng an und verschleisst früh, da reichen auch 3 Monate Ferien nicht.
:devil:
Streiken doch in Österreich bis jetzt eh nur Eisenbahner, Lehrer und Polizisten....

el presidente
13-03-2009, 15:28
Wußte gar nicht, dass es hier doch so viele "Krone-Gläubige" gibt.
Echt witzig, wie wenig die Leute darüber nachdenken, was da wirklich geschieht.
Die liebe Claudia Schmied kommt ganz einfach mit ihrem Budget nicht aus, damit sie den Schwachsinn von Gesamtschule finanzieren kann. Natürlich stellen gewisse Schulen ihr System um, da die Gesamtschule vom Bund finanziert wird. Und weil die Schmied in Finanzangelegenheiten sehr profund ist, sieh Kommunalkreditbank, wo sie ja zuvor tätig war, wundert es nicht, dass sie hier auch wieder überfordert ist. Interessant ist ja, zuerst stimmt sie dem Budget zu, und dann plötzlich, aus welchen Gründen auch immer, kommt sie drauf, dass es doch hinten und vorn nicht reicht und droht mit Rücktritt.
Mir kommt dieses Gehabe wie dazumals bei der Arigona Zogaj vor: Wenn ich nicht dableiben darf, bring ich mich um. Muß sich Österreich wirklich weiterhin so einen Schwachsinn gefallen lassen?
Auch wenn der senile Dichand jetzt neben dem Faymann - welche Meinung hat der eigentlich zu diesem Thema? - nun auch die Schmied ins Herz geschlossen hat, sollte dennoch der Blick zur Realität nicht verschlossen bleiben.
Andererseits verhalten sich die Lehrer auch sehr ungeschickt, anstatt klar zu sagen, woher diese Malversationen kommen, regen sie sich wegen den Stunden auf, anstatt zu zeigen, wo wirklich dir Krux liegt.
Einige interessante und profunde Beiträge sind hier zu finden:
http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/460133/index.do?_vl_backlink=/home/index.do

witch
13-03-2009, 15:49
Schade, dass diese leidige Diskussion nun auch das bikeboard zuschwappt -

ich oute mich jetzt - ich bin Lehrer und ja ich bins echt gerne! Ich hackel viel und hab mich bisher noch nie beschwert über meinen Job und mich mit den Bedingungen immer arrangiert (und die sind mit dem Leben in der Privatwirtschaft (aus der ich komme) wirklich nicht vergleichbar - oder kennt Ihr jemanden Nichtlehrer, der sich sein Arbeitsmaterial selbst besorgen und bezahlen muss?).

Was mich wirklich ankotzt :k:
1) Keiner denkt drüber nach, was das für unser Zukunftspotenzial - und das ist die Bildung der Jugend! bedeutet. Konkret 2 Stunden mehr in der Klasse bedeutet für mich statt Betreuung von 170 Schülern - ca (bei einer kleinen Klasse dazu) 190 Schüler - wurscht ob das jetzt mehr Arbeit für mich ist oder nicht, die persönliche Betreuung wird sich wohl vermindern oder?
2) Gegen eine Verbesserung der Ausbildungsqualität wird nicht nachgedacht - sondern wie in Österreich üblich nur der Zustand (und der ist net schlecht) krankgejammert.
3) Obwohl's hier eindeutig um eine Budgetsanierungsaktion geht, stellt sich unsere Politik wieder mal unter Instrumentalisierung der Öffentlichkeit via Kronenzeitung ins Goldene Licht und fröhnt wieder mal dem Nullkonzept...

Und das wenn eine Gehaltskürzung droht (und die ist es defakto) der gemeine Lehrer dazu auch noch schweigen soll - find ich echt arg.

Na wie auch immer, ich hoff die Diskussion führt bald zu einem sinnvollen Ende - Verbesserung des Schulsystems muss immer sein, nicht nur wenn eine Frau Minister wieder mal Budgetsparen muss... Aber wenns auf dem Rücken der Schüler ausgetragen werden soll, dann geh auch ich auf die Barrikaden!

so what - witch

J3chen
13-03-2009, 15:52
wer streikt gegen faule eltern, die ihre kinder nicht ordentlich erziehen können?

wer streikt gegen faule eltern, die anstatt sich mit ihren kindern zu beschäftigen lieber vor die glotze setzen?

wer streikt gegen faule eltern, die ihre kinder nicht unterstützen?

90% jener, die jetzt so fürchterlich gegen die lehrer aufschreien sind jene, die ihren informationsgehalt der kronen zeitung entziehen.

Danke für dein Outing!

:toll:

morty
13-03-2009, 16:04
es gibt auch hier, so wie bei jedem anderen beruf, faule bis höchst motivierte angehörige in allen abstufungen.
und ich wette, die die am lautesten schrein sind nicht die hoch motivierten und engagierten.

NoReturn
13-03-2009, 16:10
ich les keine krone und habe im lauf meiner schul-karriere an die 60 verschiedenen lehrer gehabt. davon waren 10% so, dass ich sie meinen kindern wünsche. 90% waren sozial inkompetent, faul und gehören entweder massiv nachgeschult oder aus dem verkehr gezogen. das ist eine subjektive erfahrung und wenn ich mir vorstelle, dass diese lehrer jetzt streiken, macht mich das einfach grantig. wenn ich pro woche 80h arbeiten muss (all in klarerweise) habe ich zwei optionen: a) ich mache es b) ich beschwere mich ganz kurz drüber
b) hat zur folge, dass ich mir einen anderen arbeitgeber suchen kann.
ich entscheide mich gern für a) weil mit der job freude bereitet - wenn das bei einem lehrer nicht der fall ist, warum arbeitet er dann noch als lehrer?

so long...das wochenende ruft :U:

Intrud0r
13-03-2009, 16:33
ich les keine krone und habe im lauf meiner schul-karriere an die 60 verschiedenen lehrer gehabt. davon waren 10% so, dass ich sie meinen kindern wünsche. 90% waren sozial inkompetent, faul und gehören entweder massiv nachgeschult oder aus dem verkehr gezogen.

Wenn ich an meine Schulzeit denke dann denke ich an haufenweise wirklich bemühte Lehrer und Lehrerinnen. Wenn ich dann noch dazurechne mit welchen lernunwilligen Trotteln (mich damals höchstgradig eingeschlossen) sich die herumschlagen mussten ohne auszuzucken oder den Job zu schmeissen dann kann ich die Lehrerposition gut verstehen. Es gab zwar auch einige Lehrer/innen die auch rückblickend nicht unbedingt die nettesten Personen waren aber so richtig faule Säcke waren da nicht dabei.

Cipollini1
13-03-2009, 16:43
Net traurig sein!
Sind eh bald Ferien:devil:

Ich kenne viele Lehrer die sehr sehr viel tun für die Schüler.
Aber diese dauernde Jammerei von so viel arbeit etc.
Die Jammerer sollen einmal 12 Stunden Nachtdienst oder Tagdienst schieben.
Angesprochen auf die Ferien hört man immer wieder: Na die brauchen wir auch.
Jeder Hackler würde die 9 Wochen Ferien im Sommer brauchen,hat sie aber nicht.
Für mich war immer klar: Sommer Schüler 2 Monate zuhause daher Lehrer deto.
Aber diese dauernde Suderei nervt.

Chricke
13-03-2009, 17:05
Was mich wirklich ankotzt :k:
1) Keiner denkt drüber nach, was das für unser Zukunftspotenzial - und das ist die Bildung der Jugend! bedeutet. Konkret 2 Stunden mehr in der Klasse bedeutet für mich statt Betreuung von 170 Schülern - ca (bei einer kleinen Klasse dazu) 190 Schüler - wurscht ob das jetzt mehr Arbeit für mich ist oder nicht, die persönliche Betreuung wird sich wohl vermindern oder?
2) Gegen eine Verbesserung der Ausbildungsqualität wird nicht nachgedacht - sondern wie in Österreich üblich nur der Zustand (und der ist net schlecht) krankgejammert.
3) Obwohl's hier eindeutig um eine Budgetsanierungsaktion geht, stellt sich unsere Politik wieder mal unter Instrumentalisierung der Öffentlichkeit via Kronenzeitung ins Goldene Licht und fröhnt wieder mal dem Nullkonzept...

Und das wenn eine Gehaltskürzung droht (und die ist es defakto) der gemeine Lehrer dazu auch noch schweigen soll - find ich echt arg.

Na wie auch immer, ich hoff die Diskussion führt bald zu einem sinnvollen Ende - Verbesserung des Schulsystems muss immer sein, nicht nur wenn eine Frau Minister wieder mal Budgetsparen muss... Aber wenns auf dem Rücken der Schüler ausgetragen werden soll, dann geh auch ich auf die Barrikaden!

so what - witch

Stimmt!!
Bin als Schüler der gleichen Meinung.
Die Politiker haben schon vor der letzten Wahl versprochen kleinere Klassen durchzusetzen.
De facto sind sie gleichgeblieben.
Es gibt jetzt schon wenig individuelle Betreuung und dann wollen sie diese auch noch zunichte machen in dem sie die Lehrer 1 Klasse bzw. 25 - 30 Schüler mehr geben, und dass nur um den größten Schwachsinn eines Schulsystems zu finanzieren...

Was ich schade finde ist, dass die oft achsoklugen Politiker von oben herab entscheiden was angeblich das beste ist, und die Betroffenen gar nicht fragen.....
mfG Chricke

Letscho
13-03-2009, 17:43
1. Es geht nicht um 2 Std. mehr arbeiten sondern 2 Std mehr Unterricht. Sieht man wieder mal wie sich so mache informieren.
2. Ist das natürlich eine Frage der Rahmenbedingungen:
nur zwei Beispiele:
viele Lehrer haben nicht mal einen richtigen Arbeitsplatz sondern müssen sich einen Schreibtisch mit anderen teilen.
Die Klassen sind einfach im Schnitt zu groß um modern und gut unterrichten zu können.

Wenn man die Rahmenbedingungen schon vorher geschaffen hätte, bzw. nicht über Jahre hinweg am Bildungssystem in so einer unglaublich dummen Weise gespart hätte, wäre das jetzt nicht so ein großes Problem.

Das_Viech
13-03-2009, 17:55
von wegen zeitmenagment...
viele lehrer haben jetz schon sehr große probleme gehabt auf ihr pflichtstundenzahl zu kommen und jetz nochmal zwei dazu?

vorallem haben wir bei uns auf der schule von insgesamt hausnummer 50 lehrer vielleicht 5 die faul sind (htl eben)... das mit den faulen lehrer is hauptsächlich ins ahs und volkschule...

und noch was zu den jungen lehrer vs. alte lehrer...
denk mal nach, wer unterrichtet besser?
ein junger "lehrer" der noch fast keine erfahrung hat oder ein etwas älterer LEHRER der bereits die nötige erfahrung hat... lass dir das mal durch den kopf gehen und dann sag was von wegen die alten lehrer gehören weg und junge her... (haben selber einen als lehrer der sein 2. oder 3. jahr in der htl hat und der weiß vllt viel aber kann es nicht an die schüler bringen, weil er nicht weiß wie...

revilO
13-03-2009, 18:31
vorallem haben wir bei uns auf der schule von insgesamt hausnummer 50 lehrer vielleicht 5 die faul sind (htl eben)... das mit den faulen lehrer is hauptsächlich ins ahs und volkschule...
Fakt ist nur, dass in der HTL der Deutschunterricht zu kurz kommt ;)

Das_Viech
13-03-2009, 18:56
Fakt ist nur, dass in der HTL der Deutschunterricht zu kurz kommt ;)

ich hab nur so viele drin, weil ich mehr geschrieben hab als sonst :o
:D

Retrolisthese
15-03-2009, 10:02
1.) Stempeluhr einführen. 40h Anwesenheitspflicht in der
Schule. (Überstunden werden natürlich bezahlt)

2.) 5 Wochen Urlaub im Jahr, die restliche Ferienzeit der
Schüler: 40h / Woche Anwesenheitspflicht in der Schule.
Die Zeit könnte genutzt werden um sich auf den Unterricht,
Prüfungen, etc... vorzubereiten und würde den "Stress"
unterm Jahr erheblich vermindern.

3.) Lehrer die das "nicht aushalten"
-> Zwangspraktikum zur Horizonterweiterung:
40h hinter einer Billa Kasse sitzten,
40h im Stahlwerk im köcheltiefen Ölmatsch Kabelziehen
40h Dienst auf einer internen Station in einem Krankenhaus.

:wink:

und nun: Feuer frei !

el presidente
15-03-2009, 10:06
Witzig find ich ja von vielen Lehrern, dass sie behaupten, mit dem Besuch der Pädak ein Studium absolviert zu haben.
:f:

Cipollini1
15-03-2009, 10:10
1.) Stempeluhr einführen. 40h Anwesenheitspflicht in der
Schule. (Überstunden werden natürlich bezahlt)

2.) 5 Wochen Urlaub im Jahr, die restliche Ferienzeit der
Schüler: 40h / Woche Anwesenheitspflicht in der Schule.
Die Zeit könnte genutzt werden um sich auf den Unterricht,
Prüfungen, etc... vorzubereiten und würde den "Stress"
unterm Jahr erheblich vermindern.

3.) Lehrer die das "nicht aushalten"
-> Zwangspraktikum zur Horizonterweiterung:
40h hinter einer Billa Kasse sitzten,
40h im Stahlwerk im köcheltiefen Ölmatsch Kabelziehen
40h Dienst auf einer internen Station in einem Krankenhaus.

:wink:

und nun: Feuer frei !


Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaawoohhhhhhhhl:wink::toll::D:D

revilO
15-03-2009, 10:14
1.) Stempeluhr einführen. 40h Anwesenheitspflicht in der
Schule. (Überstunden werden natürlich bezahlt)

2.) 5 Wochen Urlaub im Jahr, die restliche Ferienzeit der
Schüler: 40h / Woche Anwesenheitspflicht in der Schule.
Die Zeit könnte genutzt werden um sich auf den Unterricht,
Prüfungen, etc... vorzubereiten und würde den "Stress"
unterm Jahr erheblich vermindern.

3.) Lehrer die das "nicht aushalten"
-> Zwangspraktikum zur Horizonterweiterung:
40h hinter einer Billa Kasse sitzten,
40h im Stahlwerk im köcheltiefen Ölmatsch Kabelziehen
40h Dienst auf einer internen Station in einem Krankenhaus.

:wink:

und nun: Feuer frei !
zu offensichtlich ein Fake

yellow
15-03-2009, 10:45
2 Stunden mehr ... Einsparung von Lehrerposten ... Kostenreduktion ... super?
weniger Lehrerposten ... größere Klassenschülerzahl ... miesere Ausbildung ... mehr arbeitslose Junglehrer ... verringerung der Attraktivität des Lehrberufs ... alles gut?
:confused:

:f:
bei manchen Dingen lohnt sichs, mehr als 30 Sekunden / Woche + die Zeit für die Leserbriefe in der Krone zu investieren


... es müsste einfach möglich sein, tatsächlich Leistung zu evaluieren und unwillige Leute anzusprechen,
aber weniger Lehrer + noch höhere Schülerzahlen / Klasse ... tolle Überlegung, das wird sicher viel verbessern
:f:

Fl0
15-03-2009, 11:35
1.) Stempeluhr einführen. 40h Anwesenheitspflicht in der
Schule. (Überstunden werden natürlich bezahlt)

2.) 5 Wochen Urlaub im Jahr, die restliche Ferienzeit der
Schüler: 40h / Woche Anwesenheitspflicht in der Schule.
Die Zeit könnte genutzt werden um sich auf den Unterricht,
Prüfungen, etc... vorzubereiten und würde den "Stress"
unterm Jahr erheblich vermindern.

3.) Lehrer die das "nicht aushalten"
-> Zwangspraktikum zur Horizonterweiterung:
40h hinter einer Billa Kasse sitzten,
40h im Stahlwerk im köcheltiefen Ölmatsch Kabelziehen
40h Dienst auf einer internen Station in einem Krankenhaus.

:wink:

und nun: Feuer frei !


Solche Posting kommen nur raus wenn man schlecht informiert ist oder sich einfach seine Meinung dadurch Bildet, was irgendwer im Fernsehen /Radio vorkaut... Gerade dem ORF darf man bei sowas nicht vertrauen...

Ich bezweifle mal sehr stark, dass du in deinem Leben mal Beruflich mit Kindern gearbeitet hast. Dann hättest nämlich gesehen, dass das mit der Billa Kassa 40h Job nicht vergleichbar ist.

ad 1: Nicht möglich; Ein Lehrer Hat in der Schule keinen geeigneten Arbeitsplatz! Wodurch er sich in der Schule nicht vorbereiten kann. Dafür muss für jeden Lehrer erst einmal ein eigener Tisch mit Computer/ Bürostuhl und Aufbewahrungsmöglichkeit für Lernunterlagen geschaffen werden. Ein kleines Büro eben, wie es im Normalfall in jedem Betrieb Standard ist aber das bekommens beim Bildungsministerum nicht auf die Reihe.

Vlt hast noch nicht ganz gecheckt, dass die meisten Lehrer mit einer vollen Lehrverpflichtung ohnehin mehr als 40h/woche arbeiten. Ein durchschnittlicher Lehrer Arbeit übers ganze Jahr gerechnet 53h für die Schule Pro woche!!! ;). Ist also durchaus Vergleichbar mit jedem anderen Job. Und bei Leherern werden viele Überstunden nicht bezahlt!

Wenn der Lehrer jetzt 2 Stunden mehr vor der Klasse steht, dann hat er, da es ja nur eine Umschichtung der Arbeitszeit, (laut Schmied) ist, 2h weniger Zeit sich auf den Unterricht vorzubereiten. Wodurch die Qualität sicher sinken wird aber das Checkt niemand. Der Irrglaube, dass die Schüler jetzt 2h mehr in der Schule sitzen ist weit verbreitet, aber absolut falsch. Es kommt also zu einer kürzeren Vorbereitungszeit wodurch die QUalität sinkt. und nicht Steigt wie so oft behauptet.

Desweiteren müssten, wenn jeder Leherer bei seiner gewünschten Lehrverpflichtung bleiben will, 12000 Lehrer gehen. Es ist jetzt schon so, dass viele Junglehrer nicht die Anstellung in der Schule bekommen die sie wollen. Wenn jetzt noch mehr Stunden wegkommen, ohne das Leute "rausfliegen"(wie es Schmied behauptet) dann bekommen noch weniger eine volle Lehrverpflichtung, welche eigentlich von vielen angestrebt wird. bzw. Junglehrer bekommen gar keine Anstellung. Das Neue System würde in 2 Jahren 500 000 000€ einsparen. 500 000 000€ für 12000 Mitarbeiter.

Der AUA schiebt man diese 500 000 000€ für ca. die hälfte der Mitarbeiter gerne in de Arsch. Und das obwohl sie vielleicht an ein Deutsches Unternehmen Verkauft wird.

Aber stimmt eigentlich, so ein Flugunternehmen, welches wahrscheinlich trotzdem den Bach runtergeht ist ja mind. doppelt so viel wert wie die Bildung der Kinder...

Und nein ich bin kein Lehrer aber ich finde es eine Frechheit, dass die ganze Lehrerschaft das Ausbaden muss, was die Bildungsministerin bei den Bundgetverhandlungen versaut hat. Aber das muss ja rauskommen wenn man eine Managerin von einer Bank zur Bildungsministerin macht, welche nach ihrer Matura keinen Schritt mehr in eine Schule gesetzt hat.

Zacki
15-03-2009, 11:55
Wird aber wohl keiner bestreiten können, dass Lehrer immerhin 3 Monate bezahlten Urlaub ham, da sind aber keine Feiertage, Wochenenden und sowas mitgerechnet, weil das ja die meisten anderen Berufe auch haben, und die schulautonomen Tage hab i ned mitgerechnet, auch nicht sowas wie Schikurs und ähnliche Ausflüge, für die ein anderer was zahlen müsst.

Weiters hab ich mir a bissl das Gehaltsschema von an AHS-Professor angesehen, ich wünsch jedem Hackler, dass er nach 40 Arbeitsjahren mit € 4600.- Brutto in Pension gehen darf ;)

Fl0
15-03-2009, 12:01
Wird aber wohl keiner bestreiten können, dass Lehrer immerhin 3 Monate bezahlten Urlaub ham, da sind aber keine Feiertage, Wochenenden und sowas mitgerechnet, weil das ja die meisten anderen Berufe auch haben, und die schulautonomen Tage hab i ned mitgerechnet, auch nicht sowas wie Schikurs und ähnliche Ausflüge, für die ein anderer was zahlen müsst.

Weiters hab ich mir a bissl das Gehaltsschema von an AHS-Professor angesehen, ich wünsch jedem Hackler, dass er nach 40 Arbeitsjahren mit € 4600.- Brutto in Pension gehen darf ;)

Dann würd ich dir mal empfehlern, dass du dir mal das gehaltsschema von einem pflichtschullehrer anschaust. und dann noch sagen, skikurs ist fast fast bezahhlter urlaub. :rofl: ich würde eher sagen, es ist großteils nicht bezahlte arbeitszeit ;)

Und ich habs eh oben schon geschrieben ein Lehrer arbeit übers Jahr gerechnet (also auch in den Ferien) durchschnittlich 53h in der Woche. Weis also ned was daran ungerecht sein soll.

Zacki
15-03-2009, 12:10
Dann würd ich dir mal empfehlern, dass du dir mal das gehaltsschema von einem pflichtschullehrer anschaust. und dann noch sagen, skikurs ist fast fast bezahhlter urlaub. :rofl: ich würde eher sagen, es ist großteils nicht bezahlte arbeitszeit ;)

Auch die Pflichtschullehrer wern weit besser bezahlt als z.B. ein Beamter der Gemeinde Wien in handwerklicher Verwendung, die Lehrer gehn ned mit an Netto-Stundenlohn von € 8,75 heim, und i derf a ned zum Hackln 1x im Jahr nach Obertauern fahrn, und i hab nur 27 Tage bezahlten Urlaub 2009 und ned 99Tage, und Schichtarbeit, die ned als Schichtarbeit bezahlt wird, ham die Pflichtschullehrer auch ned und Feiertags müssen sich die Pflichtschullehrer auch kan Urlaub nehmen, wenns daheim bleiben wollen, ect, ect ;)

Kein Mensch zwingt mich, zu tun, was ich tue, ich machs, weils mir Spass macht, ebenso wird a Lehrer ned gezwungen, Lehrer zu sein, kann si´s a Jeder ändern, wenns ihm ned passt, oder?

Cipollini1
15-03-2009, 12:29
Auch die Pflichtschullehrer wern weit besser bezahlt als z.B. ein Beamter der Gemeinde Wien in handwerklicher Verwendung, die Lehrer gehn ned mit an Netto-Stundenlohn von € 8,75 heim, und i derf a ned zum Hackln 1x im Jahr nach Obertauern fahrn, und i hab nur 27 Tage bezahlten Urlaub 2009 und ned 99Tage, und Schichtarbeit, die ned als Schichtarbeit bezahlt wird, ham die Pflichtschullehrer auch ned und Feiertags müssen sich die Pflichtschullehrer auch kan Urlaub nehmen, wenns daheim bleiben wollen, ect, ect ;)

Kein Mensch zwingt mich, zu tun, was ich tue, ich machs, weils mir Spass macht, ebenso wird a Lehrer ned gezwungen, Lehrer zu sein, kann si´s a Jeder ändern, wenns ihm ned passt, oder?

I glaub besser hätt ma des net schreiben können:toll:

I hackl wias Vech und verdiene für meine Dienstjahre und die Verantwortung an Dreck!!

ClemensR
15-03-2009, 12:35
... 2h weniger Zeit sich auf den Unterricht vorzubereiten.

weil das so oft als argument gebracht wird: in den ersten paar jahren als zb. ahs-lehrer sind in der tat die meisten sehr engagiert und wenden pro unterrichtsstunde sicher mehrere stunden vorbereitung auf (egal ob geschichte, mathe etc.).

aber wir sind ja alle unter großteils "älteren" lehrern in die schule gangen, und mal ehrlich - nach ein paar lehrjahren sinkt die nötige vorbereitung auf ein minimum (durch routine/frust/nicht-motivation sei mal dahingestellt.)

bei mir wars in physik, mathe, geschichte, bio, deutsch, geographie, latein... definitiv so, dass die jeweiligen lehrer JEDES JAHR, IN JEDER KLASSE einfach gesagt den gleichen text runtergebetet haben, die selben kopien ausgeteilt, die selben schwerpunkte gemacht haben und am schluss um das heft von der/demjenigen gebeten haben, der am schönsten mitgeschrieben hat um in der zukunft dasselbe zu machen.
mein bruder und ich(alterunterschied 15 jahre) hatten in 2 fächern denselben lehrer und (ehrlich !) fast idente mitschrift.

soviel zur aufwändigen vorbereitung des unterrichts - verstehts mich nicht falsch, es gibt sehr viele lehrer die sich viel mühe geben, den unterricht gut zu gestalten und es als ihre aufgabe sehen, den schülern was beizubringen. aber die mehrheit sieht das ganze eben als job.

Retrolisthese
15-03-2009, 12:36
Lieber Fl0,

Ich höre kein Radio, und Zeitung lese ich abundzu
OÖ Nachrichten (dzt. pro Lehrer). Zum Fernsehen
komm ich meistens nicht mehr, wenn ich nach einen
12er heimkomme und nach der notwendigsten
Hausarbeiten ins Bett falle.

Nein, ich arbeite nicht mit Kindern, ich arbeite mit Alten,
schwer Kranken, Dementen und Sterbenden. (Zitat alte Frau:
"Jetzt müsst´s mich schon wickeln, wir werden wieder wie
kleine Kinder")

Ich behaupte nicht das Lehrer weniger arbeiten, darum verstehe
ich auch nicht was an einer simplen Stempeluhr für Lehrer so
schlimm sein soll. Wenn sie so viel arbeiten wäre das doch zu
ihrem Vorteil - oder ?

Ich habe nicht gesagt das Lehrer mehr in der Klasse stehen sollen.

Wer glaubt das man 40h an der Billa Kasse (oder die 2 anderen von
mir erwähnten Möglichkeiten) nicht mit Schule vergleichen kann,
sollte schleunigst eines der von mir erwähnten Praktikas
anpeilen (vielleicht in den Ferien?)

Thema Ferien und schulautonome Tage wäre auch noch interessant.

Das nicht jeder Lehrer einen Arbeitsplatz (in der Schule) hat finde
ich auch ziemlich rückständig - volle Zustimmung.

Das heißt: besser lesen und weniger von den Emotionen leiten lassen. :wink:

Lisi
15-03-2009, 12:38
auch nicht sowas wie Schikurs und ähnliche Ausflüge, für die ein anderer was zahlen müsst.


Fahrst du auch immer mit 60 Kindern, mit 24h Aufsichtspflicht pro Tag (inklusive Krankenbetreuung) auf Skiurlaub?
Fü Spaß :)

Aber ich machs gern :)

Cipollini1
15-03-2009, 12:44
Fahrst du auch immer mit 60 Kindern, mit 24h Aufsichtspflicht pro Tag (inklusive Krankenbetreuung) auf Skiurlaub?
Fü Spaß :)

Aber ich machs gern :)


Für 9 Wochen Sommerferien,Semesterferien,Direktorentag,Schulaut onome Tage,Weihnachts und Osterferien
melde ich mich freiwillig.
Und es gibt sie doch die Lehrer die noch nebenbei Bücher schreiben usw.
Aber von denen die ich kenne hat noch keiner gejammert.
Aber ich habs schon gepostet:" Net traurig sein die Osterferien stehen vor der Tür"

Zacki
15-03-2009, 12:45
Fahrst du auch immer mit 60 Kindern, mit 24h Aufsichtspflicht pro Tag (inklusive Krankenbetreuung) auf Skiurlaub?
Fü Spaß :)

Aber ich machs gern :)


I fahr überhaupt ned auf Schi-Urlaub, weil i mit de Sprudler eh scho so a Gefahr für die Menschheit bin, wie man mir bei der Alpin-Ausbildung auf der Seetaler wissen liess :D

Ich geh mal davon aus, dass ned 1 Lehrer allein die Hackn macht, bei unserer 2-Tages-Schul-Wander-Aktion in der AHS hatte der ach so gestresste Religionslehrer(ev.) auch noch Zeit genug, unseren Klassenvorstand zu schwängern, also kann der Leistungsdruck auch ned so unmenschlich sein, da waren 3 Lehrer für etwa 20 Schüler dabei, was der Dritte in der Nacht gemacht hat, weiss halt keiner :D

Intrud0r
15-03-2009, 12:48
Auch die Pflichtschullehrer wern weit besser bezahlt als z.B. ein Beamter der Gemeinde Wien in handwerklicher Verwendung, die Lehrer gehn ned mit an Netto-Stundenlohn von € 8,75 heim, und i derf a ned zum Hackln 1x im Jahr nach Obertauern fahrn, und i hab nur 27 Tage bezahlten Urlaub 2009 und ned 99Tage, und Schichtarbeit, die ned als Schichtarbeit bezahlt wird, ham die Pflichtschullehrer auch ned und Feiertags müssen sich die Pflichtschullehrer auch kan Urlaub nehmen, wenns daheim bleiben wollen, ect, ect ;)



Die Ferien sollten allerdings von Lehrern u.a. auch dazu dienen sich weiterzubilden, Unterrichtsmaterial zu entwickeln usw. Sehs bei meinem Vater der hockt auch in den Ferien abends mal daheim und schreibt an irgendwelchen Unterlagen oder liest fachspezifische Bücher.
Der Skikurs macht vielen Lehrern zweifellos Spaß, aber mit einem reinen Urlaub kann man das kaum vergleichen. Immerhin gibts eine Aufsichtspflicht über die Schüler und die sind ja wie wir vermutlich aus eigener Erfahrung wissen nicht so, dass sie brav um 8 heia gehen und in der Früh in Reih und Glied zum Lift marschieren :rolleyes: Davon abgesehen müssen ja die Lehrer beim Skikurs ihren Schülern auch das Skifahren beibringen.

Letztendlich finde ich dieses Aufrechnen sowieso nicht wirklich glücklich weil das nicht mehr als ein permanentes Ausspielen von Arbeitnehmergruppen ist. Meiner Ansicht nach sollte sich da eine breite Solidarität entwickeln aber das klappt leider schon innerhalb der Arbeiterschaft nicht wirklich. Im Endeffekt führt die Spirale nach unten, heute die Lehrer zwei Stunden mehr weil die haben ja eh soviel Ferien, morgen der Arbeiter am Bau weil wiss ma eh da stehn 10 herum und einer hackelt, Postler hocken sowieso den Tag beim Wirten, und und und... bis es einen dann selber erwischt.

Bernhard_K
15-03-2009, 12:49
...
Schüler: 40h / Woche Anwesenheitspflicht in der Schule.
Die Zeit könnte genutzt werden um sich auf den Unterricht,
Prüfungen, etc... vorzubereiten und würde den "Stress"
unterm Jahr erheblich vermindern.
...

Das ist aber liieeeb :-D

Also in meiner Schulzeit waren 42 Unterrichtsstunden....
Ein bisserl was lernen und Hausübung gabs auch.
Also wenn du auf 40 reduzierst ist da keine Zeit um sich vorzubereiten oder so.

PS: Hätt vielleicht wirklich AHS gehen sollen :f:

Fl0
15-03-2009, 12:50
Ich behaupte nicht das Lehrer weniger arbeiten, darum verstehe
ich auch nicht was an einer simplen Stempeluhr für Lehrer so
schlimm sein soll. Wenn sie so viel arbeiten wäre das doch zu
ihrem Vorteil - oder ?


jetzt hast mich aber auch ein bisschen falsch verstanden. ich hab ja auch nichts dagegen, sage aber nur, dass es aufgrund der infrastruktur nicht möglich ist. aber ob das letztendlich so toll ist wenn dann jeder lehrer nach 40 stunden stempelt und heimgeht wage ich zu bezweifeln...

ich habe in diesem zusammenhang ein bisschen recherchiert und bin auf folgende studie vom bildungsministerium gestoßen: http://www.bmukk.gv.at/medienpool/16164/lehrerin2000.pdf
ist zwar schon älter aber ganz interessant

Zacki
15-03-2009, 12:57
bis es einen dann selber erwischt.


naja, wenn i drüber nachdenk, dass ich in den letzten 15 Jahren 6 Nulllohnrunden, 3 einmalige Sonderzahlungen und 5 Lohnerhöhungen weit unter der Inflationsrate hatte, will i nimma wissen, wie´s ist, wenns mi "dawischt", von den Feiertagen, wo i ma an Urlaub nehmen muss, wenn i daheim sein möcht, den 24.12. Nachmittagsschichten bis 22.00 (8x in 15 Jahren) red i garnicht....

Retrolisthese
15-03-2009, 12:57
Lieber Bernhard_K !

Ich sage es gerne noch ein 2tes mal: Bitte genauer lesen !


2.) 5 Wochen Urlaub im Jahr, die restliche Ferienzeit der
Schüler: 40h / Woche Anwesenheitspflicht in der Schule. (für Lehrer !)

rote_laterne
15-03-2009, 13:01
Ich bin zwar auch kein Lehrer, finde diese Aktion von BM Schmied nicht richtig.

Ich habe zwei Kinder in der Schule und bin als Elternvertreter tätig.

Soviel ich von der Lehrerschaft unserer Schule mitbekommen habe, sind NICHT ZWEI STUNDEN MEHRAUFWAND, oder GANZTAGSSCHULE das Problem, sondern die Tatschase, dass durch die 2 Stunden Mehrarbeit rund 10% der Lehrer keinen Job mehr haben. Das dies als Solidaritätbeitrag verkauft wird, finde ich eine Frechheit. WEM BRINGT es was? Wo ist da die Solidarität? Noch mehr Leute (Lehrer) habe keinen Job, die Qualität des Unterrichts wird schlechter (die KINDER haben deswegen NICHT MEHR UNTERRICHT - das verstehen viele falsch!!). Hier wird leider Quantität mit Qualität verwechselt. Und in Zeiten der Wirschaftskrise sollte mann doch eher Jobs bereitstellen wegen Erhöhung der Kaufkraft.

Durch das gezielte Schlechtmachen der Lehrer in der Öffentlichkeit durch IHRE EIGENE MINISTERIN (die sind faul und arbeiten zuwenig - in Finnland arbeiten die Lehrer nach OECD-Studie noch weniger!!) , die selber nie in einer Klasse stand sowie ihre Holzhammermethoden fühlen sich die Lehrer im Stich gelassen. Und daher der Aufschrei.

Viel mögen nicht meiner Meinung sein; aber ich bin für eine gute Schulausbildung im Sinne der Kinder. Die Aktionen von Frau Schmied erscheinen mir zweifelhaft; offenbar geht es nur um das Stopfen von Budgetdefiziten zu Lasten unserer Kinder, der Zukunft unseres Landes!!

Bernhard_K
15-03-2009, 13:02
ad 1: Nicht möglich; Ein Lehrer Hat in der Schule keinen geeigneten Arbeitsplatz! Wodurch er sich in der Schule nicht vorbereiten kann. Dafür muss für jeden Lehrer erst einmal ein eigener Tisch mit Computer/ Bürostuhl und Aufbewahrungsmöglichkeit für Lernunterlagen geschaffen werden. Ein kleines Büro eben, wie es im Normalfall in jedem Betrieb Standard ist aber das bekommens beim Bildungsministerum nicht auf die Reihe. das ist sicher schlecht und fördert das zuhause arbeiten. Das Arbeiten zu Hause aht auch den Nachteil, dass man schnell das Gefühl hat den ganzen sonntag gearbeitet zu haben auch wenn es effektiv "nur" 3 Stunden waren.


Vlt hast noch nicht ganz gecheckt, dass die meisten Lehrer mit einer vollen Lehrverpflichtung ohnehin mehr als 40h/woche arbeiten. Ein durchschnittlicher Lehrer Arbeit übers ganze Jahr gerechnet 53h für die Schule Pro woche!!! ;). Ist also durchaus Vergleichbar mit jedem anderen Job. Und bei Leherern werden viele Überstunden nicht bezahlt! Nicht bös sein 53h :rofl: GSCHICHTL ! ! Oder wo hast das her? aus einer Umfrage mit 3 Personen und "Schätzen sie
Ihre Jahresabreitszeit selbst ein:"



Wenn der Lehrer jetzt 2 Stunden mehr vor der Klasse steht, dann hat er, da es ja nur eine Umschichtung der Arbeitszeit, (laut Schmied) ist, 2h weniger Zeit sich auf den Unterricht vorzubereiten. Wodurch die Qualität sicher sinken wird aber das Checkt niemand.
Genau das ist ja die große Frage!
Was passiert mit der Umschichtung.
Handelt es sich dabei um eine reine Sparmaßname und werden daher tausende Jobs nicht verlängert ist das mMn abzulehnen.
Sind allerdings Änderungen im Unterricht geplant (wie ja von der Ministerin immer betont wird) ist eine längere Unterrichtszeit durchaus gerechtfertigt!
Beispiele: Nachmittagsbetreuung, Zweitlehrer in der Klasse, kleine Klassen, usw...
All diese Dinge erfordern keine zusätzliche Vorbereitung benötigen aber mehr Unterrichtsstunden. Wenn für zusätzliche Lehrer kein Geld da ist müssen die die da sind mehr Unterrichten.

PS: 20h Lehrverpflichtung != 20h unterrichten

Intrud0r
15-03-2009, 13:03
naja, wenn i drüber nachdenk, dass ich in den letzten 15 Jahren 6 Nulllohnrunden, 3 einmalige Sonderzahlungen und 5 Lohnerhöhungen weit unter der Inflationsrate hatte, will i nimma wissen, wie´s ist, wenns mi "dawischt", von den Feiertagen, wo i ma an Urlaub nehmen muss, wenn i daheim sein möcht, den 24.12. Nachmittagsschichten bis 22.00 (8x in 15 Jahren) red i garnicht....

Das ist aber für mich kein Grund auf die Lehrer einzuhacken. Genauso wie die Lehrer jetzt auschreien wären die von dir angeführten Dinge ein Grund als Arbeiter entsprechend zu reagieren. Das wird oft nicht möglich oder erfolgreich sein und auch die Maßnahmen der Lehrer sind kein Garant dafür, dass ihr Anliegen Erfolg hat. Ums mal etwas polemisch zu formulieren - der Klassenfeind sitzt nicht im Klassenzimmer.

Bernhard_K
15-03-2009, 13:04
Lieber Bernhard_K !

Ich sage es gerne noch ein 2tes mal: Bitte genauer lesen !

ok! Sorry!
Habe
"Schüler: 40h anwesenheit" gelesen

rote_laterne
15-03-2009, 13:06
das ist sicher schlecht und fördert das zuhause arbeiten. Das Arbeiten zu Hause aht auch den Nachteil, dass man schnell das Gefühl hat den ganzen sonntag gearbeitet zu haben auch wenn es effektiv "nur" 3 Stunden waren.
Nicht bös sein 53h :rofl: GSCHICHTL ! ! Oder wo hast das her? aus einer Umfrage mit 3 Personen und "Schätzen sie
Ihre Jahresabreitszeit selbst ein:"


Genau das ist ja die große Frage!
Was passiert mit der Umschichtung.
Handelt es sich dabei um eine reine Sparmaßname und werden daher tausende Jobs nicht verlängert ist das mMn abzulehnen.
Sind allerdings Änderungen im Unterricht geplant (wie ja von der Ministerin immer betont wird) ist eine längere Unterrichtszeit durchaus gerechtfertigt!
Beispiele: Nachmittagsbetreuung, Zweitlehrer in der Klasse, kleine Klassen, usw...
All diese Dinge erfordern keine zusätzliche Vorbereitung benötigen aber mehr Unterrichtsstunden. Wenn für zusätzliche Lehrer kein Geld da ist müssen die die da sind mehr Unterrichten.

PS: 20h Lehrverpflichtung != 20h unterrichten

Es ist defacto eine Sparmaßnahme. Ein SOLIDARITÄTSBEITRAG, der niemandem was bringt! (Wedfer Lehrern, Kindern,...)

Der Staat hat die Banken unterstützt und braucht jetzt Geld!!

Retrolisthese
15-03-2009, 13:09
Es ist defacto eine Sparmaßnahme. Ein
SOLIDARITÄTSBEITRAG, der niemandem was bringt! (Wedfer
Lehrern, Kindern,...)

Der Staat hat die Banken-[Mangagergehälter] unterstützt
und braucht jetzt Geld!!

:D

Bernhard_K
15-03-2009, 13:13
Es ist defacto eine Sparmaßnahme. Ein SOLIDARITÄTSBEITRAG, der niemandem was bringt! (Wedfer Lehrern, Kindern,...)

Der Staat hat die Banken unterstützt und braucht jetzt Geld!!



sagst du weil du eine kristallkugel hast?

Was mach die dann eurer meinung nach mit dem geld?
sie bekommt ja mehr als in den letzten jahren und spart dann noch bei der anzahl der lehrer?

also da muss ja einiges überbleiben oder?
steckt sie das ein, baut sich ein schöneres büro oder was glaubt ihr passiert damit?

Vielleicht werden ja doch aufgrund von (längst nötiger) Umstrukturierung mehr Unterrichtsstunden benötigt...

rote_laterne
15-03-2009, 13:14
:D

Und die Schminkerei von Frau Schmied muss er auch blechen. (1400€) Was soll da noch überbleiben? Wie sieht min einem Solidaritätsbeitrag von Ihrer Seiten aus? Und von den Ganzen Politikern?

Die nutzen doch nur eines aus: Sie schaffen ein Neidbild der Bevölkerung, auf die herumgehakt wird (Lehrer, Polizisten, Beamte, etc) und lenken so von wichtigeren Themen bzw. von den Unfähigkeiten ihrerselbst ab!

rote_laterne
15-03-2009, 13:23
sagst du weil du eine kristallkugel hast?

Was mach die dann eurer meinung nach mit dem geld?
sie bekommt ja mehr als in den letzten jahren und spart dann noch bei der anzahl der lehrer?

also da muss ja einiges überbleiben oder?
steckt sie das ein, baut sich ein schöneres büro oder was glaubt ihr passiert damit?

Vielleicht werden ja doch aufgrund von (längst nötiger) Umstrukturierung mehr Unterrichtsstunden benötigt...

Nein, habe ich nicht, aber was soll besser werden? Bis jetzt hat Ihre Kampagne dem Lehrerimage nur geschadet. (Faul, etc.); da wird auch eine neue Struktur nix bringen!

Im Übrigen: Welche Umstrukturierungen meinst Du? Bis jetzt kam noch nichts konkretes von ihrer Seite? Aber vielleicht kannst Du mir was nennen?

Ich finde es nicht richtig, noch mehr Arbeitsplätze zu ruinieren; das große Problem wird in sechs JAhren sein, wo wir einen akuten Lehrermangel haben werden (es untererichten zumindest in der Schule meiner Kinder hauptsächlich ältere Kollegen)... da sollte man den "Nachwuchs" nicht ausrotten. Die Klasse meiner älteren Tochter bekam erst Anfang Oktober einen Mathelehrer :(

A´dorfer
15-03-2009, 13:30
:klatsch: Gibt´s bald wieder Demo wie gegen die Sparpakete?

Eigentlich wär ich für eine Demonstration gegen Demonstrationen.
Immer dieses Speeren des Ringes für irgendwelche unterbeschäftigten Hirnis die nichts erreichen is einfach nicht notwendig. :f:

Bernhard_K
15-03-2009, 13:40
Im Übrigen: Welche Umstrukturierungen meinst Du? Bis jetzt kam noch nichts konkretes von ihrer Seite? Aber vielleicht kannst Du mir was nennen?


Hab ich ja schon oben geschrieben!


....
Genau das ist ja die große Frage!
Was passiert mit der Umschichtung.
Handelt es sich dabei um eine reine Sparmaßname und werden daher tausende Jobs nicht verlängert ist das mMn abzulehnen.
Sind allerdings Änderungen im Unterricht geplant (wie ja von der Ministerin immer betont wird) ist eine längere Unterrichtszeit durchaus gerechtfertigt!
Beispiele: Nachmittagsbetreuung, Zweitlehrer in der Klasse, kleine Klassen, usw...
All diese Dinge erfordern keine zusätzliche Vorbereitung benötigen aber mehr Unterrichtsstunden. Wenn für zusätzliche Lehrer kein Geld da ist müssen die die da sind mehr Unterrichten.

PS: 20h Lehrverpflichtung != 20h unterrichten

Die Frage ist aber: Was glaubt ihr (oder halt die Lehrervertreter, die behaupten dass x1000 leute entlassen werden) was mit den frei werdenden geldern passiert?

(Einfach ins Bundesbudget bzw zu den Banken fällt weg weil das Geld ja schon im Bildungsbudget vorhanden ist. Mehr als jetztes Jahr! also muss ja irgendwas damit passieren)

Bernhard_K
15-03-2009, 13:42
Die Klasse meiner älteren Tochter bekam erst Anfang Oktober einen Mathelehrer :(

Würden die Lehrer mehr stunden unterrichten wären genug Stunden verfügbar und deine Tochter hätte gleich einen bekommen.

bikeopi
15-03-2009, 13:45
ich bin dafür, dass wir eltern streiken.

gegen die überlangen ferien, zusammengezählte freie tage ca.3 monate, gegen streikende lehrer, gegen faule lehrer, gegen lehrer die genies aus unseren normalbegabten kindern machen wollen, gegen zuwenig schulpsychologische dienste (jedenfalls in nö), gegen unwillige schüler, gegen faule schüler, gegen streber, gegen unzumutbare schülerbusse und gegen die öbb, die zu schulbeginnzeiten jedesmal verspätung hat oder zuwenig züge einsetzt, dass wir eltern die melkkühe der schulen sind, dass wir eltern die "zubesorgenliste" immer in der ersten oder zweiten schulwoche bekommen und dann alles innerhalb gestern heranschleppen sollen, gegen eltern die waffen zu hause bunkern, und diese nichteinmal jugend- und kindersicher aufbewahren...etc....etc....
das waren nur so auf die schnelle ein paar gründe.
fallen sonst noch welche den hier schreibenden eltern ein?

ja. streik gegen sinnlos-postings.

Fl0
15-03-2009, 13:52
Nicht bös sein 53h :rofl: GSCHICHTL ! ! Oder wo hast das her? aus einer Umfrage mit 3 Personen und "Schätzen sie
Ihre Jahresabreitszeit selbst ein:"


wieder mal in der brotdose bei den scherzerl geschlafen? les dir einfach die von mir vorhin zitierte studie durch, dann überlegst, rechnest und dann redest weiter!

und die stundenkürzungen unter Gehrer waren auch ned besonders berühmt. das ist der Ansatz. Das würde wirklich was an qualität bringen. Mehr stunden für die Schüler. Alles andere sind nur einsparungsmaßnahmen, welche kontraproduktiv sind.

Vor allem müsste dann niemand um seinen Arbeitsplatz angst haben.

rote_laterne
15-03-2009, 13:54
Würden die Lehrer mehr stunden unterrichten wären genug Stunden verfügbar und deine Tochter hätte gleich einen bekommen.

Das ist leider der große Irrglaube:

Sagen wir, eine Schule hat 50 KLassen; jede Klasse hat - vereinfacht gesagt 4 Stunden Mathe in der Woche.

4 * 50 macht zweihundert Mathestunden, also braucht die Schule 10 Mathelehrer (10*20 = 100 Stunden)

Wenn nun jeder Lehrer mehr arbeitet, werden deswegen aber NICHT die MAthestunden erhöht; d.h. es bleiben die 200 Mathe-Stunden, aber wir brauchen nur noch 9 Lehrer, da

9*22 = 198 Stunden; die restlichen zwei Stunden werden auf Mehrdienstleistung gearbeitet.

Also muss ein Lehrer gehen! Und zwar nicht der "schlechteste", sondern der Dienstjüngste

Was mir aber an der Sache aufstößt:

Frau Schmied verkauft dies als Solidaritätsbeitrag aller Lehrer und verspricht, dass kein Lehrer seinen Job dabei verliert. Das ist aber nicht richtig. Sie drehts sich offenbar wie sie es braucht.

Abgesehen davon wird durch die Mehrarbeit wird der Unterricht sicher nicht qualitativ besser. Und das stößt mir als Elternteil auf.

Fl0
15-03-2009, 14:00
Das ist leider der große Irrglaube:

Sagen wir, eine Schule hat 50 KLassen; jede Klasse hat - vereinfacht gesagt 4 Stunden Mathe in der Woche.

4 * 50 macht zweihundert Mathestunden, also braucht die Schule 10 Mathelehrer (10*20 = 100 Stunden)

Wenn nun jeder Lehrer mehr arbeitet, werden deswegen aber NICHT die MAthestunden erhöht; d.h. es bleiben die 200 Mathe-Stunden, aber wir brauchen nur noch 9 Lehrer, da

9*22 = 198 Stunden; die restlichen zwei Stunden werden auf Mehrdienstleistung gearbeitet.

Also muss ein Lehrer gehen! Und zwar nicht der "schlechteste", sondern der Dienstjüngste

Was mir aber an der Sache aufstößt:

Frau Schmied verkauft dies als Solidaritätsbeitrag aller Lehrer und verspricht, dass kein Lehrer seinen Job dabei verliert. Das ist aber nicht richtig. Sie drehts sich offenbar wie sie es braucht.

Abgesehen davon wird durch die Mehrarbeit wird der Unterricht sicher nicht qualitativ besser. Und das stößt mir als Elternteil auf.

Thats IT!!!! Einer hats überzuckert!!!:toll::toll::toll::toll:

revilO
15-03-2009, 14:02
vielen Lehrern geht es auch nicht darum, dass sie zwei Stunden mehr arbeiten sollen (obwohl es das in keiner anderen Berufssparte sonst ohne zusätzliche Vergütung gibt) sondern darum, dass viele Junglehrer und vertraglich Bedienstete dann ohne Job dastehen

am schwerwiegendsten (ich halte das für den größten Fehler einer Regierung in der jüngeren Geschichte, der auch noch weitreichende Folgen haben wird) wiegt aber die Art und Weise, wie das Ganze von der Unterrichtsministerin vorgebracht wurde, nämlich dass der Bevölkerung suggeriert wird, dass Lehrer ohnehin zu wenig hackln (wie auch dieser Thread sehr deutlich macht)

wer einen Volksschullehrerjob mit einem Kassajob vergleicht, dem fehlt in der Tat jeder Weitblick, denn anstrengend sind beide ohne Zweifel, aber die Verantwortung bei ersterem ist ungleich höher, ebenos die nervliche Belsatung (vor allem in der heutigen Zeit)

wenn jemand von bezahltem Urlaub bei Schikurs oder sonstigen Projekttagen spricht, der kann noch in seinem Leben für eine Horde Minderjähriger die Verantwortung übernommen haben

rote_laterne
15-03-2009, 14:10
@Bernhard

Punkt kleinere Klassen: Wurden für die AHS meiner Kinder dieses Jahr NICHT BEWILLIGT! (Habe mich als Elternvertreter selbst beschwert)

Punkt Nachmittagsbetreuung: Würde sie mehr Stunden hergeben - dann ja. ABER das tut Frau Schmied nicht oder erst zu einem späteren Zeitpunkt -> Das hilft den Junglehrern nicht -> Entlassungen

Punkt Stützlehrer, bessere Schule: Die Stunden werden dafür (noch) nicht bewilligt. -> Lehrer entlassen

Das gilt zumindest für die höher bildenden Schulen. Für den Schulversuch neue Mittelschule buttert sie fleißig Werteinheiten hinein - obwohl er NOCH NICHT evaluiert und als gut empfunden worden ist!!

Nur stellt sich da bei aller Offenheit für neue Schulreformen für mich eine Frage auf: Ist das gerecht? Darf ich meine Kinder nicht mehr in die AHS schicken um sich bildungdmäßig zu benachteiligen? Warum bekommen die höherbildenden Schulen nicht auch einen solchen Beitrag?

Verstehe mich bitte nicht falsch! Ich BIN für Reformen im Sinne der Kinder! Und ich engagiere mich wirklich als Elternverteter. Ich habe lange Gespräche mit LSI, Direktoren und LEhrern geführt.

morty
15-03-2009, 14:10
... das große Problem wird in sechs JAhren sein, wo wir einen akuten Lehrermangel haben werden (es untererichten zumindest in der Schule meiner Kinder hauptsächlich ältere Kollegen)... da sollte man den "Nachwuchs" nicht ausrotten. Die Klasse meiner älteren Tochter bekam erst Anfang Oktober einen Mathelehrer :(
das halte ich für ein panikmache gerücht. es gibt reichlich arbeitslose junglehrer und jährlich werden es mehr.

Zacki
15-03-2009, 14:15
Bitte mich nicht falsch zu verstehen, ich hack ned auf den Lehrern rum, "weils faule Säcke san", ich gebe nur zu bedenken, dass es anderen Berufsgruppen weit ärger reinscheisst als den Lehrern, diese aber ned gleich mit Streik und Volksaufstand drohen. Dass die Frau Minister "ichschminkmichnichtselbstwennsehdieHacklerzahlnkön nen" Schmied hier die Eltern absichtlich mit billiger Polemik gegen die Lehrer aufbringt (mit Unterstützung der Medien, NoNa), find i ned richtig, und wenn sie sagt "so isses und Gusch", versteh ich auch, dass die Gewerkschaft mit kollegialem "mi leck" antwortet, dafür sans da.
Sozialpartnerschaft sollt anders laufen, wenn ich mich nicht irre....


Übrigens gibts in meiner Stammkneipe in der Gentzgasse an sehr netten HAK-Lehrer, der seine Vorbereitungen und Arbeitsverbesserungen bei an Seidl Bier erledigt und hofft, dass eam kan Schreibtisch in die Schule stellen, weil eam dort kana a Glas heller Freude servieren tät :D

rote_laterne
15-03-2009, 14:17
das halte ich für ein panikmache gerücht. es gibt reichlich arbeitslose junglehrer und jährlich werden es mehr.

Ich kann in diesem Punkt nur von meiner Schule sprechen:

es sind rund 60% um die 55-60 Jahre alt; die Schule hatte große Probleme, Lehrer vor allem in den naturwissenschaftlichen Fächern zu bekommen. Also: Mathematik, Physik, Chemie,...

Wenn nun in ein paar Jahren die älteren Kollegen in Pension gehen, was dann?

Ich habe unseren Direktor in Bezug auf den fehlenden Mathelehrer in der KLasse meiner Tochter angesprochen und er hat mir das so genannt. Von Seite des Landesschulinspektors genauso. Warum sollten mich beide anlügen?

Cipollini1
15-03-2009, 14:18
Das ist leider der große Irrglaube:

Sagen wir, eine Schule hat 50 KLassen; jede Klasse hat - vereinfacht gesagt 4 Stunden Mathe in der Woche.

4 * 50 macht zweihundert Mathestunden, also braucht die Schule 10 Mathelehrer (10*20 = 100 Stunden)

Wenn nun jeder Lehrer mehr arbeitet, werden deswegen aber NICHT die MAthestunden erhöht; d.h. es bleiben die 200 Mathe-Stunden, aber wir brauchen nur noch 9 Lehrer, da

9*22 = 198 Stunden; die restlichen zwei Stunden werden auf Mehrdienstleistung gearbeitet.

Also muss ein Lehrer gehen! Und zwar nicht der "schlechteste", sondern der Dienstjüngste

Was mir aber an der Sache aufstößt:

Frau Schmied verkauft dies als Solidaritätsbeitrag aller Lehrer und verspricht, dass kein Lehrer seinen Job dabei verliert. Das ist aber nicht richtig. Sie drehts sich offenbar wie sie es braucht.

Abgesehen davon wird durch die Mehrarbeit wird der Unterricht sicher nicht qualitativ besser. Und das stößt mir als Elternteil auf.

Den einen Lehrer entlassen wir nicht,sondern teilen ihm Nachhilfe für die Kinder ein ,die durch die tollen Mathelehrer nyx können:devil:
Wir ersparen uns das Geld für die Nachhilfe und er oder sie muß nicht Stempeln gehen.

rote_laterne
15-03-2009, 14:20
Bitte mich nicht falsch zu verstehen, ich hack ned auf den Lehrern rum, "weils faule Säcke san", ich gebe nur zu bedenken, dass es anderen Berufsgruppen weit ärger reinscheisst als den Lehrern, diese aber ned gleich mit Streik und Volksaufstand drohen. Dass die Frau Minister "ichschminkmichnichtselbstwennsehdieHacklerzahlnkön nen" Schmied hier die Eltern absichtlich mit billiger Polemik gegen die Lehrer aufbringt (mit Unterstützung der Medien, NoNa), find i ned richtig, und wenn sie sagt "so isses und Gusch", versteh ich auch, dass die Gewerkschaft mit kollegialem "mi leck" antwortet, dafür sans da.
Sozialpartnerschaft sollt anders laufen, wenn ich mich nicht irre....


Übrigens gibts in meiner Stammkneipe in der Gentzgasse an sehr netten HAK-Lehrer, der seine Vorbereitungen und Arbeitsverbesserungen bei an Seidl Bier erledigt und hofft, dass eam kan Schreibtisch in die Schule stellen, weil eam dort kana a Glas heller Freude servieren tät :D

Es geht ja auch nicht nur um das Einsparen, die Sache ist, WIE SIE DER BEVÖLKERUNG VERKAUFT WIRD!!

Aber wer schreit net auf, wenn man seinen Posten einspart? Und Frau Schmied hat es halt in die Medien geschrien. Kein Wunder, dass es jetzt in aller Munde ist, oder?

rote_laterne
15-03-2009, 14:21
Den einen Lehrer entlassen wir nicht,sondern teilen ihm Nachhilfe für die Kinder ein ,die durch die tollen Mathelehrer nyx können:devil:
Wir ersparen uns das Geld für die Nachhilfe und er oder sie muß nicht Stempeln gehen.

Aber so wird dann nicht für die "tollen neuen Sachen" gespart.

Cipollini1
15-03-2009, 14:22
Ich kann in diesem Punkt nur von meiner Schule sprechen:

es sind rund 60% um die 55-60 Jahre alt; die Schule hatte große Probleme, Lehrer vor allem in den naturwissenschaftlichen Fächern zu bekommen. Also: Mathematik, Physik, Chemie,...

Wenn nun in ein paar Jahren die älteren Kollegen in Pension gehen, was dann?

Ich habe unseren Direktor in Bezug auf den fehlenden Mathelehrer in der KLasse meiner Tochter angesprochen und er hat mir das so genannt. Von Seite des Landesschulinspektors genauso. Warum sollten mich beide anlügen?

Es wird genauso nyx passieren wenn die alten in Pension gehen wie wenn die alten Ärzte und die alten Krankenschwestern in Pension gehen.
Soda:zwinker:
Ich glaube es wird von der Gewerkschaft viel Wind gemacht,weil sich schon viele meiner Bekannten Lehrer die frage gestellt haben zawos brauch ma de Gewerkschoft wenn eh nix ausseschaut.

jetzt kommt wieder:Ja aber dieLohnerhöhungen hams schon gemacht usw.
Bin vor 20 Jahren schon ausgetreten und Lebe seeehhhhhr gut.
LG

Bernhard_K
15-03-2009, 14:58
wieder mal in der brotdose bei den scherzerl geschlafen? les dir einfach die von mir vorhin zitierte studie durch, dann überlegst, rechnest und dann redest weiter!


nicht böse sein aber selbst die von dir erwähnte studie hat als ergebnis, dass je nach schultyp zwischen 41 und 43h / woche gearbeitet wird. (tabelle 76 seite 109 mit 45 Arbeitswochen im Jahr gerechnet)

Wobei die Studie ja genau das ist was ich (sicher etwas überzeichnet) geschrieben habe.
Da hat der arbeitgeber seinen angestellten GEFRAGT "wie lange arbeitest du?" dafür finde ich 41-43h eh nicht wirklich viel. Wobei ja auch "nur" rund 30% sich die Mühe gemacht haben Daten zurückzuschicken. 2/3 wollten sich offensichtlich über ihre Arbeitszeit nicht äußern.

Bernhard_K
15-03-2009, 15:02
Das ist leider der große Irrglaube:

Sagen wir, eine Schule hat 50 KLassen; jede Klasse hat - vereinfacht gesagt 4 Stunden Mathe in der Woche.

4 * 50 macht zweihundert Mathestunden, also braucht die Schule 10 Mathelehrer (10*20 = 100 Stunden)

Wenn nun jeder Lehrer mehr arbeitet, werden deswegen aber NICHT die MAthestunden erhöht; d.h. es bleiben die 200 Mathe-Stunden, aber wir brauchen nur noch 9 Lehrer, da
.....

Aber es waren na immer nur 9 da weil sonst hätte ja deine Tocher von anfang an einen lehrer gehabt oder?

DAS SAGE ICH JA DIE GANZE ZEIT!
Wenn es dazu dient leute freizusetzen ist es abzulehen!
ABER wenn man mit den 20h aus deinem Beispiel Nachmittagsbetreuung oder Zweitlehrer in der Klasse oder sonst was macht ist das SEHR GUT!

Also nochmal: Was macht sie mit dem Geld deiner meinung nach?
Es bleibt ja offensichtlich einiges über wenn sie mehr bekommt und lehrer raushaut oder?

Bernhard_K
15-03-2009, 15:08
@Bernhard

Punkt kleinere Klassen: Wurden für die AHS meiner Kinder dieses Jahr NICHT BEWILLIGT! (Habe mich als Elternvertreter selbst beschwert)
dieses jahr nicht weil zu wenig lehrerstunden da waren. vielleicht nächstes jahr!


Punkt Nachmittagsbetreuung: Würde sie mehr Stunden hergeben - dann ja. ABER das tut Frau Schmied nicht oder erst zu einem späteren Zeitpunkt -> Das hilft den Junglehrern nicht -> Entlassungen wer sagt, dass sie das nicht tut? zuerst muss sie die stunden ja zur verfügung haben bevor sie sie aufteilt. Sie bzw. das ministerium sagt, dass dadurch mehr stunden verfügbar sein werden. Natürlich kann man einfach sagen: "Das stimmt nicht" aber wirklcih begründet ist es nicht warum man ihr nicht glaubt.


Punkt Stützlehrer, bessere Schule: Die Stunden werden dafür (noch) nicht bewilligt. -> Lehrer entlassen
nochmal: dafür hat sie zu wenig budget daher mehr arbeiten dnn geht sich das mit dem gleichen budget aus



Das gilt zumindest für die höher bildenden Schulen. Für den Schulversuch neue Mittelschule buttert sie fleißig Werteinheiten hinein - obwohl er NOCH NICHT evaluiert und als gut empfunden worden ist!!

Nur stellt sich da bei aller Offenheit für neue Schulreformen für mich eine Frage auf: Ist das gerecht? Darf ich meine Kinder nicht mehr in die AHS schicken um sich bildungdmäßig zu benachteiligen? Warum bekommen die höherbildenden Schulen nicht auch einen solchen Beitrag?

Verstehe mich bitte nicht falsch! Ich BIN für Reformen im Sinne der Kinder! Und ich engagiere mich wirklich als Elternverteter. Ich habe lange Gespräche mit LSI, Direktoren und LEhrern geführt.
Das ist ein fachliches Thema, das diskutiert werden sollte! :toll:

wo wollen wir das Geld hingeben. Ist eine Politische Entscheidung. Da vertritt sie eben die Meinung ihrer Partei und somit ihrer Wähler.

Bernhard_K
15-03-2009, 15:11
Den einen Lehrer entlassen wir nicht,sondern teilen ihm Nachhilfe für die Kinder ein ,die durch die tollen Mathelehrer nyx können:devil:
Wir ersparen uns das Geld für die Nachhilfe und er oder sie muß nicht Stempeln gehen.

genau so ist meiner meinung nach auch der plan...
Das bringt mehr qualität ohne massive mehrkosten.

Natürlich ob man es glaubt oder nicht sei jedem selbst überlassen

revilO
15-03-2009, 15:12
dass viele Lehrer zu wenig arbeiten und vollkommen Fehl am Platz sind, steht natürlich auch außer Frage

ich hatte jahrelang eine Geschichtslehrerin, bei der der Unterricht darin bestand, dass wir Schüler abwechselnd laut aus dem Geschichtsschulbuch vorgelesen haben und das Stunde für Stunde (unpackbar, aber es war so)

würde seitens des Ministeriums größeres Interesse darin bestehen, die Arbeitsbedingungen in der Schule zu verbessern (unabhängig von den Kosten) würden auch mehr talentierte und begeisterungsfähige Menschen einen solchen Job annehmen

Bernhard_K
15-03-2009, 15:13
Es geht ja auch nicht nur um das Einsparen, die Sache ist, WIE SIE DER BEVÖLKERUNG VERKAUFT WIRD!!

Aber wer schreit net auf, wenn man seinen Posten einspart? Und Frau Schmied hat es halt in die Medien geschrien. Kein Wunder, dass es jetzt in aller Munde ist, oder?

Die sache wird sicher schlecht rübergebracht und lenkt viel zu sher von vernünftigen Änderungen in den Schulen ab KEIN THEMA!

Aber daran ist mMn nicht nur das Ministerium schuld sondern auch die Lehrervertreter:

1) Keine Vorschläge

2) (sehr erfolgreiches) verbreiten der Botschaft, dass Posten eingespart werden.

Außerdem ist in dem Sektor das Große Problem, dass es einfach kein vernünftiges Modell zu Bewertung der Lehrer zur Verfügung steht. Dadurch kann nicht gegen "faule" Lehrer vorgegangen werden, was natürlich Probleme mach.

Letscho
15-03-2009, 15:18
Ich versteh die ganze Aufregung nicht:

Erstens geht es um eine Umschichtung nicht um eine Mehrbelastung, die Arbeitsstunden pro Woche bleiben also gleich.

Zweitens sollen angeblich die neu dazukommenden Unterrichtsstunden in Form von entweder Repititorien oder Nachhilfe oder als Hilfslehrerstunden verwendung finden, was in jedem Fall dem Bildungsniveau zugute kommt.

Folglich wirkt sich eine solche Änderung auch nicht negativ auf Junglehrer aus, weil es ja dann defacto für Schüler mehr Unterrichts(Nachhilfe-)stunden pro Woche geben würde.

Bezogen auf die Vorbereitungszeit, sehe ich für ältere Lehrer überhaupt kein Problem, aus denselben Gründen die schon oft gepostet wurden, für jüngere evtl. schon, da die sich in kürzerer Zeit vorbereiten müssten. Sollte sich das aber als Problem erweisen kann man sicher innerschulisch Lösungen finden.

Völlig verpatzt ist leider die Vorgehensweise der Frau Minister, daran muss man nicht viel rumdiskutieren.

Bernhard_K
15-03-2009, 15:21
dass viele Lehrer zu wenig arbeiten und vollkommen Fehl am Platz sind, steht natürlich auch außer Frage

ich hatte jahrelang eine Geschichtslehrerin, bei der der Unterricht darin bestand, dass wir Schüler abwechselnd laut aus dem Geschichtsschulbuch vorgelesen haben und das Stunde für Stunde (unpackbar, aber es war so)

würde seitens des Ministeriums größeres Interesse darin bestehen, die Arbeitsbedingungen in der Schule zu verbessern (unabhängig von den Kosten) würden auch mehr talentierte und begeisterungsfähige Menschen einen solchen Job annehmen

Das ist ja das Problem:
Ich glaube schon, dass sehr viele idealistische Leher am Werk sind. Aber es fehlen einfach die nötigen Vorraussetzungen um dies auch zu belohnen. Wenn man sich dann bei den Kollegen umschaut und nach ein paar Jahren feststellt, dass das eigene engagement nicht honoriert wird und Andere die ihren Beruf als Halbtagsjob betrachten das gleiche verdienen kann ich verstehen, dass es schwirig wird.

Andererseits werden versuche zur evaluierung leider immer wieder stark bekämpft...
Darin würde aber meiner meinung nach der Schlüssel zur Qualitätssteigerung liegen.

Bernhard_K
15-03-2009, 15:25
Ich versteh die ganze Aufregung nicht:

Erstens geht es um eine Umschichtung nicht um eine Mehrbelastung, die Arbeitsstunden pro Woche bleiben also gleich.

Zweitens sollen angeblich die neu dazukommenden Unterrichtsstunden in Form von entweder Repititorien oder Nachhilfe oder als Hilfslehrerstunden verwendung finden, was in jedem Fall dem Bildungsniveau zugute kommt.

Folglich wirkt sich eine solche Änderung auch nicht negativ auf Junglehrer aus, weil es ja dann defacto für Schüler mehr Unterrichts(Nachhilfe-)stunden pro Woche geben würde.

Bezogen auf die Vorbereitungszeit, sehe ich für ältere Lehrer überhaupt kein Problem, aus denselben Gründen die schon oft gepostet wurden, für jüngere evtl. schon, da die sich in kürzerer Zeit vorbereiten müssten. Sollte sich das aber als Problem erweisen kann man sicher innerschulisch Lösungen finden.

Völlig verpatzt ist leider die Vorgehensweise der Frau Minister, daran muss man nicht viel rumdiskutieren.:toll:

ganz genau das Versuche ich zu vermitteln!

Und was Jüngere betrifft: Wenn man in einem Job anfängt ist es doch ganz normal, dass man in der Phase des Einarbeitens sich auch zu Hause vorbereiten muss. Vielleicht das Ein oder Andere durchlesen und nachlernen...
Das geht sich in so gut wie keiner Berufgruppe in der Arbeitszeit aus.

Sleipnir
15-03-2009, 22:24
Ohne jetzt das Medienecho verfolgt zu haben bin ich der Meinung, dass 2 Unterrichtsstunden mehr pro Woche von den Lehrern leistbar sind. Meine Schwester ist Lehrerin und ich kenne keine andere Person in meinem Verwandtschaftskreis, die soviel Freizeit hat.

1/4 vom Jahr ist noch dazu Urlaubszeit, also ist auch nur die Erwähnung des Begriffs "Burnout" im Zusammenhang mit dem Berufsstand des Lehrers, eine Verhöhnung für jeden normalen Arbeitnehmer.

btw. Wieviele in der Privatwirtschaft müssen sich mit aufgezwungenen Überstundenpauschalen abfinden oder leisten überhaupt unbezahlte Überstunden? Wenn die alle streiken würden, würde das ganze System von einem Tag auf den anderen zusammenbrechen.

2 Mehrstunden pro Woche sind defakto zumutbar.

Fl0
15-03-2009, 22:45
Ohne jetzt das Medienecho verfolgt zu haben bin ich der Meinung, dass 2 Unterrichtsstunden mehr pro Woche von den Lehrern leistbar sind. Meine Schwester ist Lehrerin und ich kenne keine andere Person in meinem Verwandtschaftskreis, die soviel Freizeit hat.

1/4 vom Jahr ist noch dazu Urlaubszeit, also ist auch nur die Erwähnung des Begriffs "Burnout" im Zusammenhang mit dem Berufsstand des Lehrers, eine Verhöhnung für jeden normalen Arbeitnehmer.

btw. Wieviele in der Privatwirtschaft müssen sich mit aufgezwungenen Überstundenpauschalen abfinden oder leisten überhaupt unbezahlte Überstunden? Wenn die alle streiken würden, würde das ganze System von einem Tag auf den anderen zusammenbrechen.

2 Mehrstunden pro Woche sind defakto zumutbar.

Du hast nicht nur nicht das Medienecho nicht verfolgt, sondern hast dich offensichtlich mit der Thematik, des Lehererseins noch nicht wirklich auseinander gesetzt. Bevor du also so kluge Posts loslässt und alles von deiner Schwester alles auf die gesamte Lehrerschaft umlegst, würd ich dir mal dringend empfehlen, dich mit der Thematik näher auseinander zu setzen. wenn du das getan hättest, wüsstest du, dass Lehrer auch Stunden halten, für welche sie keinen cent bekommen. ;)
Desweiteren, wärst über die Studie gestolpert welche ich vorher zu Arbeitszeit der Lehrer gepostet hättest.
Welche Gegenstände unterrichtet deine Schwester? Welche Lehrverpflichtung? Welche Schule?

J3chen
15-03-2009, 22:45
Was hat deine Schwester denn für Fächer? Ich kenn jemanden, der arbeitet bereits gute 15 Jahre als AHS Lehrer und arbeitet noch zu Hause mehr als genug, von Hausübungen, über Schularbeiten, über neue Lehrpläne, neue Bücher, alles immer wieder neu zusammenstellen, dann sich rumschlagen mit diversesten Dummheiten, die die Schüler in der eigenen Klasse anstellen, Lehrergespräche, SChlichtungen etc pp. Da sind Ferien dann schonmal nötig, wobei da dann wieder Seminare anfallen, Vorbereitungen für Nachprüfungen etc pp.

Es hängt schon sehr vom Fach ab - ein Turn und Zeichenlehrer hat wohl weit weniger zu tun als jemand der z.B. Mathe und Deutsch oder Englisch, Französisch etc hat.

Bernhard_K
15-03-2009, 23:04
Sehe ich ähnlich und zwar von Seiten der Lehrervertreter genauso wie von Seiten des Ministeriums!

Ob gewollt oder nicht sei dahingestellt aber es wird wohl jegliche Rformbemühungen blockieren.

NoAustrian
15-03-2009, 23:33
Eigentlich ist es doch ganz einfach:
Jeder von uns kennt das (schließlich sind wir vermutlich alle zur Schule gegangen): Es gibt gute Lehrer, die sich den A.. aufreissen und andere, die das Geschichtsbuch herausziehen und "M., lesen Sie bitte die Seiten 42 bis 54 vor" veranstalten. Das ist keine Frage des Alters (ich hatte Lehrer, die mit 30 versagt haben und einen Physiklehrer, der mit Mitte 50 um jeden Schüler gekämpft hat), es ist eine Frage des Wollens. Beruf als Berufung, wie in vielen anderen Berufen auch. Wir alle wissen, dass es im Schulsystem eine gewisse Menge an Lehrern gibt, die sich bequem darauf ausruhen, dass sich andere für sie abstrampeln. Es gibt denjenigen, der seine Ferien dafür nutzt, sich neue Ideen einfallen zu lassen, wie er mit der nächsten Klasse umgehen kann, und es gint denjenigen, der am ersten Schultag sein Programm der letzten Jahre 1:1 runterspult.
Heisst: Es gibt nicht die Lehrer. Damit gibts auch keine Lösung für "die Lehrer". Es gibt auch in dieser Berufsgruppe nur Individuen. Wie Lars irgendwo weiter vorne geschrieben hat: Eine Evaluierung wäre sicher eine gute Idee. Solange wir aber nur den status quo verteidigen, schützen wir lediglich diejenigen, die sich's im System bequem machen!

rote_laterne
15-03-2009, 23:39
Ich gewinne den Eindruck, die ±2 Std. dienen nur dazu, von den tatsächlichen Problemen des Bildungswesens abzulenken.

Ich finde auch einfach die Art und Weise, wie es verkündet worden ist als unprofessionell. Mit den beteiligten personen über die Medien zu diskutieren und das Problem nicht zunächst entsprechend intern zu diskutieren ist nicht die feine englische Art...

ich glaube, da gings wohl eher um stimmenfang für die nächsten Wahlen. (Wählt mich, ich mach die faulen Leerer fertig!!) Dass durch die Hintertür dabei ordentlich am Bildungssektor gespart wird, ist sekundär.

Fl0
16-03-2009, 00:10
Ich gewinne den Eindruck, die ±2 Std. dienen nur dazu, von den tatsächlichen Problemen des Bildungswesens abzulenken.

Das stimmt! Das Problem wird aber durch die +2 stunden nicht gelöst sondern wie schon beschrieben evtl. verstärkt.

Es ist ja nicht so, dass das jetzige System Perfekt ist, das weiß so ziehmlich jeder. aber das werden die 2 stunden auch nicht ändern. Es gehört eine tiefgreifendere Schulreform her.

mM sollen sie sich im Bildungsministerium noch 4 jahre Zeit lassen, Ein System ausarbeiten, die Lehrer drauf vorbereiten und die Infrastruktur schaffen um das Schulsystem komplett zu reformieren.
Das Ganze System würde sich wesentlich effizienter organisieren lassen, mit gewissen Budgets für die einzelnen Schulen und einer erweiterten Autonimie für die Schulen.

morty
16-03-2009, 06:25
Ich gewinne den Eindruck, die ±2 Std. dienen nur dazu, von den tatsächlichen Problemen des Bildungswesens abzulenken.
:toll:

linzerbiker
16-03-2009, 07:51
Ich gewinne den Eindruck, die ±2 Std. dienen nur dazu, von den tatsächlichen Problemen des Bildungswesens abzulenken.
ohne alles gelesen zu haben... :toll: da hat er recht

Isa_tu
16-03-2009, 07:56
Ich frag mich gerade warum meine Nachbarin (Lehrerin) uns immer erzählt wie easy der Job ist und dass sie sehr viel Freizeit hat und die "Fortbildungsseminare" eher einem Urlaub gleich kommen.....

Und dass 2 Lehrerinnen in der Verwandtschaft dies auch offensichtlich bestätigen in ihrem Tun.....

queicheng
16-03-2009, 09:02
Ich gewinne den Eindruck, die ±2 Std. dienen nur dazu, von den tatsächlichen Problemen des Bildungswesens abzulenken.

das ist so ziemlich das erste posting in diesem thread, das weder polemisch noch sonstwie vertrottelt ist.

und wer sich bei aller politisch motivierten und mediengestützen "hinhaue" auf die bösen, bösen, faulen lehrer die mühen machen würde, sich mit der materie selbst zu beschäftigen und den von dieser "massnahme" betroffenen - nämlich den lehrern - zu unterhalten, der wüsste zumindest eines:

nämlich, dass es den lehrern (zumindest den engagierten, einsatz bereiten, die unter der fehlgelieteten unterrichtspolitik - diese idiotische idee samt der diskussion dazu ist ja nur ein auswuschs dessen - leiden und die andererseits das gesamte schulsystem aufrecht erhalten, während sie für dumm und faul erklärt werden) um alles andere als um die 2 stunden geht!

scotty
16-03-2009, 09:03
...ich les des jetzt ned alles - sonst müsste ich 2h länger bleiben :D

bitte ned auf alle lehrer umlegen, aber ich war mit so einer (der geborene trampel) verheiratet - faul ohne ende, detto die mama auch volkschullehrerin - freizeit das einer sau graust....und und und

ich könnte innerhalb von 10 sec. 10 personen aus dem näheren bekanntenkreis nennen die auch lehrer sind - keiner behauptet hier gestresst zu sein

ich bestreite gar nicht das eltern sich immer weniger um ihrer kinder kümmern, auch meine schwägerin (lehrerin) haut sich lieber am nachmittag aufs ohr und übergibt ihre eigenen kinder meiner mama

ehrlich gesagt geht mir dieses verweigerer-pack so schwer am sack - bei uns im unternehmen gibt es abteilungen wo die mitarbeiter schon 20% gehaltskürzungen hinnehmen mussten, und ??? das ist brutal - und dann gibt es echt eine berufsschicht die sich beklagt wegen 2h, sollens kündigen und in die privatwirtschaft gehen und ned 3-4 monate urlaub haben, die würden augen machen

es gibt sicher jede menge gute lehrer, 100%ig - aber es gibt einfach zu viele die auf ihre privilegien pochen und kein recht darauf haben sollten, weils einfach in einer anderen welt leben

hermes
16-03-2009, 09:08
Ich frag mich gerade warum meine Nachbarin (Lehrerin) uns immer erzählt wie easy der Job ist und dass sie sehr viel Freizeit hat und die "Fortbildungsseminare" eher einem Urlaub gleich kommen.....

Und dass 2 Lehrerinnen in der Verwandtschaft dies auch offensichtlich bestätigen in ihrem Tun.....
ich kenn lehrer, die nix hackeln und lehrer, die mehr als 40 stunden hackeln.
genauso is bei beamten. und dass alle leute in der privatwirtschaft fleißig sind, ist auch ein klischee.

queicheng
16-03-2009, 09:13
ich kenn lehrer, die nix hackeln und lehrer, die mehr als 40 stunden hackeln.
genauso is bei beamten. und dass alle leute in der privatwirtschaft fleißig sind, ist auch ein klischee.

sehr viel wahres dran - aber darin unterscheiden sich lehrer oder "andere beamte" in keinster weise von jedem anderen berufsstand!

oder anders gesagt: wenn sie in scottys ach so arger firma die grob geschätzt 15 bis 30 % der nichtstuenden, unproduktiven, faulen schmarotzer (die es überall, auch in der ach so tollen, harten und argen privatwirtschaft, vor allem in österreich, gibt...) abbauen täten, müßte keiner der verbleibenden mitarbeiter auch nur auf 1 % seines gehalts verzichten.

revilO
16-03-2009, 09:14
bitte ned auf alle lehrer umlegen, aber ich war mit so einer (der geborene trampel) verheiratet - faul ohne ende, detto die mama auch volkschullehrerin - freizeit das einer sau graust....und und und

ich könnte innerhalb von 10 sec. 10 personen aus dem näheren bekanntenkreis nennen die auch lehrer sind - keiner behauptet hier gestresst zu sein

von der Gesellschaft mit der man sich umgibt, kann man zumeist auf den eigenen Charakter schließen...

queicheng
16-03-2009, 09:15
Das Problem ist nicht zuletzt, dass beide, der "Minimalist" und der "Überdurchschnittliche" ident behandelt werden. Beide unkündbar, beide den selber Biennalsprung, usw. Der Anreiz, sich ein gemütliches Nest zu schaffen und auf Sparflamme zu arbeiten, ist nun mal enorm im beamteten System.

leider sehr wahr - und wird durch ein tolles, "modernes" besoldungssystem der frau BM dr. schmied mit "pauschalgehältern", wie sie in der privatwirtschaft (vor allem in jener, wo sie tätig war...) üblich sein sollen noch mehr gefördert.

so viel also zum thema, wie ernst es der guten frau mit echten, intelligenten reformen im schulsystem ist. und eine weitere bestätigung, dass das hier ein ablinekugsmanöver von den echten problemen des systems darstellt.

Isa_tu
16-03-2009, 09:21
ich kenn lehrer, die nix hackeln und lehrer, die mehr als 40 stunden hackeln.


jetzt weiß ich wenigstens warum der Mathelehrer von meinem Sohn zu mir sagte:

geh bitte machens einen Mathekurs, damits ihrem Sohn Mathe beibringen könne, weil ich hab keine Lust jedem einzelnen Schüler noch mal alles zu erklären.....

scotty
16-03-2009, 09:29
sehr viel wahres dran - aber darin unterscheiden sich lehrer oder "andere beamte" in keinster wiese von jedem anderen berufsstand!

oder anders gesagt: wenn sie in scottys ach so arger firma die grob geschätzt 15 bis 30 % der nichtstuenden, unproduktiven, faulen schmarotzer (die es überall, auch in der ach so tollen, harten und argen privatwirtschaft, vor allem in österreich, gibt...) abbauen täten, müßte keiner der verbleibenden mitarbeiter auch nur auf 1 % seines gehalts verzichten.

uwe, unser wohlbefinden wird durch den shareholder value bestimmt, knicken die aufträge ein heißt es einfach den gürtel enger zu schnallen, uns hilft keiner ! und wir können ned verweigern ... was ist wenn wirklich im bildungsbudget 300-400 Mio fehlen...man kann sich doch nicht permanent hinstellen und sein NEIN NEIN NEIN...wir machen das nicht - wurscht wo ob beim staat oder privat - des geht einfach ned

es gibt sicher sehr viele Misstände was den arbeitsplatz des lehrers angeht (kan platz usw.) - ja OK da sollens was tun - und ja sie sollen alles auf'n tisch legen (das bildungswesen) - und hinterfragen und vor allem verbessern

wahrscheinlich bin ich auch nicht sehr objektiv - aber den vorwurf können sich lehrer auch selber machen - 1000%ig

...aja ich bin selber papa und angemieteter papa :D - wer jetzt noch kleine kinder hat wird schon noch sehen gegen welche mauern er da anläuft wenns um gespräche mit lehrern geht, brauche mich da nur umhören im bürozimmer (wo auch einer sitzt der selber kinder hat und seine frau ist lehrerin :D )

scotty
16-03-2009, 09:39
aja - noch eines dann klink i mich da aus !

ich war zwar mit einer lehrerin verheiratet - sie hat aber auch oft genug von mir zu hören bekommen das ich es nicht OK find sich als gestresst zu bezeichnen, in den jahre 97-99 hab ich teilweise im büro geschlafen und bis zu 80-100 überstunden pro monat gemacht (mach ich heute überhaupt nimmer)

mein bruder (wendehals :D ) hatt immer voll gewettert gegen lehrer - bist er mit einer verheiratet war :rofl: ....

queicheng
16-03-2009, 09:43
uwe, unser wohlbefinden wird durch den shareholder value bestimmt, knicken die aufträge ein heißt es einfach den gürtel enger zu schnallen, uns hilft keiner ! und wir können ned verweigern ... was ist wenn wirklich im bildungsbudget 300-400 Mio fehlen...man kann sich doch nicht permanent hinstellen und sein NEIN NEIN NEIN...wir machen das nicht - wurscht wo ob beim staat oder privat - des geht einfach ned

es gibt sicher sehr viele Misstände was den arbeitsplatz des lehrers angeht (kan platz usw.) - ja OK da sollens was tun - und ja sie sollen alles auf'n tisch legen (das bildungswesen) - und hinterfragen und vor allem verbessern

wahrscheinlich bin ich auch nicht sehr objektiv - aber den vorwurf können sich lehrer auch selber machen - 1000%ig

...aja ich bin selber papa und angemieteter papa :D - wer jetzt noch kleine kinder hat wird schon noch sehen gegen welche mauern er da anläuft wenns um gespräche mit lehrern geht, brauche mich da nur umhören im bürozimmer (wo auch einer sitzt der selber kinder hat und seine frau ist lehrerin :D )

wennst eh einen teil der probleme erkennst (um die es wirklich geht und gegen jene auch die lehrer mit ihren angedrohten massnahmen in wirklich aufzubegehren versuchen) - warum schreibst dann so einen blödsinn daher?

nur weil du ein paar faule kennst? sowas nennt man "fallacy of composition" - von einer zu kleinen teilmenge eben falsch auf die gesamtmenge schließen!

bei all den "eltern", die jetzt (und auch schon früher) gewettert haben, sollte man sich halt mal die mühe machen, genauer hinzusehen und nachzufragen...wie oft da nämlich das problem, für das der lehrer schuld ist, in wirklichkeit in der (nicht existenten) familie, in der gesellschaft und ihrer entwicklung, in der reizüberfluteten computer- und fernsehwelt liegt. oder aber ganz einfach im fehlenden verständnis von eltern, die bei der erziehung versagen - oder noch schlimmer eine solche gar nicht erst versuchen...weil es halt einfacher ist, den dummen, faulen lehrern die schuld zu geben?

und EDIT: wer in der lage ist, genau zu lesen und sich mit der thematik auch beschäftigt, der erkennt schon längst, dass die lehrer alles andere tun, als dein vorgebrachtes ständiges NEIN NEIN NEIN zu rufen, sondern soe rufen (sehr zu recht) ein klares SO NICHT.
wo fehlen denn die EUR 300 bis 400 mio? warum stellst du nicht diese frage?

scotty
16-03-2009, 10:09
wennst eh einen teil der probleme erkennst (um die es wirklich geht und gegen jene auch die lehrer mit ihren angedrohten massnahmen in wirklich aufzubegehren versuchen) - warum schreibst dann so einen blödsinn daher?

komm uwe, nimm ma des jetzt ned krumm ich geh jetzt sicher ned in die knie -ich verstehe deine position- da war ich ein wenig anders - gut sie (die ex) war nicht konfliktähig und hat viele wahrheiten ned vertragen - eh gut so, jetzt quält sie jemand anderen :D

by the way - sie hat burnout gehabt in den letzten jahren - keine ahnung ob das medizinisch nachgewiesen wurde oder ob sie sich das selber eingeredet hat - fakt ist das sie jetzt wieder vor kinder steht - und da wird mir nur schlecht - prüft so was keiner ? berufsfähigkeit ?

und bezeichne ned bitte das was ich schreibe als blödsinn - ich bin einer der immer das sagt/schreibt was er sich denkt - könnte mich jetzt nicht erweichen etwas vorher geschriebens anders zu schreiben

ich hab einfach persönlich zu vieles - persönlich erlebt

uwe, ganz einfach - es gibt deutlich mehr belastete berufsgruppen als lehrer - die haben halt das pech selber gerade ihr image anzupatzen .... so wie banken usw. - ABER ES SIND JA NICHT ALLE FAUL UND UNFLEXIBEL

nochmal ich wiederhole meine aussage, morgen so weitermachen wie heute geht sicher ned, das müssen alle erkennen und wenn es das ministerium hier nicht federführend agiert wozu brauch ma das dann überhaupt ? oder bestimmen im staate österrreich nur noch die gewerkschaften ?

Bernhard_K
16-03-2009, 10:20
wennst eh einen teil der probleme erkennst (um die es wirklich geht und gegen jene auch die lehrer mit ihren angedrohten massnahmen in wirklich aufzubegehren versuchen) ...
NAAAJA!
Wann habes denn ihre Maßnahmen angedroht?
Bei den 2 Stunden Umverteilung!
Nicht weil sie irgendwelche Reformforschläge nicht durchbringen oder dergleichen!


...und EDIT: wer in der lage ist, genau zu lesen und sich mit der thematik auch beschäftigt, der erkennt schon längst, dass die lehrer alles andere tun, als dein vorgebrachtes ständiges NEIN NEIN NEIN zu rufen, sondern soe rufen (sehr zu recht) ein klares SO NICHT....
OK ob sie jetzt NEIN oder SO NICHT rufen sei mal dahingestellt...
ABER:
.)Sie bezeichnen sie sich ja selbst als (die einzigen) Fachleute was Schulbildung betrifft.
.)Jammern auch, dass ihnen die Strukturen im Schulwesen nicht gefallen (völlig zurecht)

Aber wie geht dass dann, dass kein Vorschlag zur Systemverbesserung von Lehrervertretern ausgeht, sondern jede Änderung der letzten Jahre massiv bekämpft wurde? War wirklich keine Einzige gute Idee dabei oder will man einfach ein System mit allen Mitteln aufrecht erhalten?

el presidente
16-03-2009, 10:25
Ich gewinne den Eindruck, die ±2 Std. dienen nur dazu, von den tatsächlichen Problemen des Bildungswesens abzulenken.

Da hast mein Posting von Seite 1 sehr verkürzt dargestellt.

willka
16-03-2009, 10:52
die jammerei der lehrer halte ich schon für ein bissi übertrieben

dass es diskussionen gibt, wenn man plötzlich 2 stunden + vorbereitungszeit mehr arbeiten soll, ist ja verständlich.

aber dass lehrer deutlich weniger arbeiten als leute in der privatwirtschaft, selbst weniger als beamte, ist nicht wegzudiskutieren. auch wenn sie in der zeit wo sie arbeiten, gleich viel arbeiten.

außerdem ist ja hier auch mehrmals schon erwähnt worden, dass es solche und solche gibt. auch das ist ein unverständliches ärgernis - die rahmenbedingung sind für lehrer derart günstig, dass es sich jeder so richten kann wie er möchte.

unter diesen bedinung braucht man sich nicht zu wundern, dass auf die Lehrer eingeprügelt wird, wenn die sich als besonders arm und belastet darstellen wollen.

GrazerTourer
16-03-2009, 10:55
Es ist in JEDEM Job so, daß man sich anstrengen kann oder nur das Nötigste macht. Man wird es nie schaffen können, daß sich alle Leherer ihre Schüler auch in ihrer Freizeit zu Herzen nehmen, wenn sie das nicht wollen. Das muß man auch ganz ehrlich nicht erwarten.

Änderungen im Schulsystem sind sicher wichtig. Genau deswegen sollte man jetzt keinesfalls das Deppenthema "die sind ja so faul" ins Spiel bringen. Das lenkt nur von den eigentlichen Problemen ab.

Ich selbst bin dem Berufsstand "Lehrer" auch deren Flexibilität neidig, ja! Voll!
Allerdings gibt es am Job eines Junglehrers heut zu Tage aber auch garnichts mit dem ich tauschen möchte (kein ordentlicher vertrag, Unsicherheit bis ins "Alter", keine ordentliche Bezahlung, keine eigenen Klassen, KEINE ENTFALLTUNGSMÖGLICHKEITEN!). Das ist doch alles ein Krampf und Kampf bis oben hin. Statt Bildung zu fördern (und da gehören auch die Lehrer massiv unterstützt) wird ein Kampf auf deren Rücken ausgetragen und die ganze Berufsgruppe öffentlich zur Sau gemacht. Das ist doch entsetzlich!

Man könnte fast behaupten, daß die Probleme die es im Bildungssystem gab und gibt nun Früchte tragen....

revilO
16-03-2009, 11:06
aber dass lehrer deutlich weniger arbeiten als leute in der privatwirtschaft, selbst weniger als beamte, ist nicht wegzudiskutieren. auch wenn sie in der zeit wo sie arbeiten, gleich viel arbeiten.

es wird auch bei der zigten Wiederholung nicht richtiger

wahr ist vielmehr, dass ein engagierter Lehrer in der Volksschule bei 5 Stunden Bruttoarbeitszeit (überprüfbare Anwesenheit) auch 5 Stunden Nettoarbeitszeit hat, denn da gibt es keine einzige Sekunde Pause (auch nicht in der Pause)

willka
16-03-2009, 11:09
es wird auch bei der zigten Wiederholung nicht richtiger

wahr ist vielmehr, dass ein engagierter Lehrer in der Volksschule bei 5 Stunden Bruttoarbeitszeit (überprüfbare Anwesenheit) auch 5 Stunden Nettoarbeitszeit hat, denn da gibt es keine einzige Sekunde Pause (auch nicht in der Pause)

dann rechnen wir mal die jahresarbeitszeit:

der durchschnittliche arbeitnehmer wird bei 5 Wochen Urlaub so ungefähr 45 Wochen pro Jahr arbeiten, der Lehrer in anbetracht der zusätzlichen freien Wochen (8 wochen sommer, 1 woche ostern, 1 woche semester, 2 wochen weihnachten) 38 wochen.

sind 38 wochen pro Jahr nicht deutlich weniger als 45? wo liegt der fehler in meiner Überlegung?


PS: wenn ich schulungen mache (mit Erwachsenen) habe ich Schulungszeit von 9 bis mindestens 17 Uhr. auch ohne eine sekunde pause, weil in der pause muss ich mit den leuten small talk betreiben, oder irgendwas bei denen reparieren und in der mittagspause geh ich mit denen essen und mach wieder small talk.

und wenn ich keine schulungen halte und bei uns hauptsaison ist, bin ich froh, wenn ich die zeit finde mir einen tee zu kochen und mein essen aufzuwärmen, dass ich dann während der arbeit esse.

ich sehe beim besten willen nicht, dass lehrer so wahnsinnig überlastet sind durch ihren job. sie sind genau so wie jeder andere belastet in ihrem job. das finde ich ja das arg unsympathische an dieser diskussion, dass von seiten der lehrer immer darauf hingewiesen wird, was für arge belastungen sie hätten.

SirDogder
16-03-2009, 11:16
was mich stört: Es wird da dauernd gesagt - die LEHRER wollen dies nicht, die Lehrer wollen das nicht, 2 Stunden hin, 2 Stunden her...

Es ist die LEHRERGEWERKSCHAFT!!!

Viele Lehrer (und ich kenn einige) sagen: Es ist durchaus ok, mehr zu arbeiten! Auch 40 Stunden in der Schule bleiben, auch damit können sich die meisten anfreunden, WENN sie dort einen normalen PC Arbeitsplatz haben.

Und das versteh ich wiederum.

revilO
16-03-2009, 11:17
der Fehler liegt darin begründet, dass man die tatsächliche Arbeitszeit (bzw die Intensität) unterschiedlicher Berufe nicht mit der Anwesenheit am Arbeitsplatz festmachen kann

willka
16-03-2009, 11:26
der Fehler liegt darin begründet, dass man die tatsächliche Arbeitszeit (bzw die Intensität) unterschiedlicher Berufe nicht mit der Anwesenheit am Arbeitsplatz festmachen kann

das würd ich so auch nicht machen. aber 7 wochen unterschied in der jahresarbeitszeit! das find ich wenig glaubwürdig, dass Lehrer in 38 Wochen genau so viel arbeiten wie andere in 45 wochen.

und da dürfts dann noch einige geben, die die energie haben für nachhilfestunden.

hermes
16-03-2009, 11:42
was mich stört: Es wird da dauernd gesagt - die LEHRER wollen dies nicht, die Lehrer wollen das nicht, 2 Stunden hin, 2 Stunden her...

Es ist die LEHRERGEWERKSCHAFT!!!

Viele Lehrer (und ich kenn einige) sagen: Es ist durchaus ok, mehr zu arbeiten! Auch 40 Stunden in der Schule bleiben, auch damit können sich die meisten anfreunden, WENN sie dort einen normalen PC Arbeitsplatz haben.

Und das versteh ich wiederum.
ich kenn auch einige, die nix dagegen hätten, 40 stunden in der schule zu bleiben und die vorbereitungen und verbesserungen dort zu machen. aber dazu müsste erst der platz dafür geschaffen werden und das würde viel, sehr viel geld kosten.


und noch was (wenns da ums stundenaufrechenn geht): jeder hätte lehrer/-in werden können. nachträglicher neid gilt nicht.

queicheng
16-03-2009, 11:50
wennst eh einen teil der probleme erkennst (um die es wirklich geht und gegen jene auch die lehrer mit ihren angedrohten massnahmen in wirklich aufzubegehren versuchen) ...

NAAAJA!
Wann habes denn ihre Maßnahmen angedroht?
Bei den 2 Stunden Umverteilung!
Nicht weil sie irgendwelche Reformforschläge nicht durchbringen oder dergleichen!


Umverteilung? genau darum geht es unter anderem! wie stellt sich die frau minister denn diese umverteilung vor? woher soll diese effizienzsteigerung den von heute auf morgen kommen? und warum soll sie jetzt doch nur 2 jahre lang gelten?
und das wurde sehr konkret gesagt bzw. hinterfragt!

die wenigsten lehrer, die ich kenne und mit denen ich diskutiert haben, sprechen sich dagegen aus, X stunden länger bei den schülern zu sein und/oder 40 stunden pro woche anwesend zu sein...die prämissen, die technischen, räumlichen ressourcen, die notwendigen rahmenbedingungen fehlen. und das zeigen die lehrer und auch die gewerkschaften seit jahren auf, nur im ministerium will man das nicht hören.




...und EDIT: wer in der lage ist, genau zu lesen und sich mit der thematik auch beschäftigt, der erkennt schon längst, dass die lehrer alles andere tun, als dein vorgebrachtes ständiges NEIN NEIN NEIN zu rufen, sondern soe rufen (sehr zu recht) ein klares SO NICHT....

OK ob sie jetzt NEIN oder SO NICHT rufen sei mal dahingestellt...
ABER:
.)Sie bezeichnen sie sich ja selbst als (die einzigen) Fachleute was Schulbildung betrifft.
.)Jammern auch, dass ihnen die Strukturen im Schulwesen nicht gefallen (völlig zurecht)


stelle es hin wie und wo du willst...denn
wann wo wie taten sie das?



Aber wie geht dass dann, dass kein Vorschlag zur Systemverbesserung von Lehrervertretern ausgeht, sondern jede Änderung der letzten Jahre massiv bekämpft wurde? War wirklich keine Einzige gute Idee dabei oder will man einfach ein System mit allen Mitteln aufrecht erhalten?


wann wurde die lehrer denn befragt? wann wurden sie denn in den minsiteriellen arbeitsgruppen eingebunden oder befragt?
wann vor den jeweils entsprechenden mitteilungen des minsiteriums an die medien, was geplatn sei, haben sie denn etwas davon, dass überhaupt an "reformen" konkret gebastelt wird, erfahren?

Firvin
16-03-2009, 11:51
und noch was (wenns da ums stundenaufrechenn geht): jeder hätte lehrer/-in werden können. nachträglicher neid gilt nicht.

Es sind leider sehr viele deswegen Lehrer geworden. Leidergottes
gibt es keine "Aufnahmeprüfung" ob der angehende Lehrer überhaupt
weiss, auf was er sich einlässt.

Ich kenne z.B. eine Lehrerin, die hasst Kinder regelrecht. Lehrerin
is worden, weil man da so viel Freizeit hat...

Und nein, das soll kein Lehrerbashing werden, nur leider ist diese
Berufsgruppe mit sehr vielen "Untauglichen" besetzt.

Und ja, ich finde es sehr positiv, das sich Lehrer zu Wort melden,
die auf Probleme wie "Zuwenig Platz für sinnvolles Arbeiten in
der Schule" etc. hinweisen, sich aber klar gegen den geplanten
Streik positionieren (bzw. gibt es Schulen die am Streik überhaupt
nicht teilnehmen).

queicheng
16-03-2009, 11:55
der Fehler liegt darin begründet, dass man die tatsächliche Arbeitszeit (bzw die Intensität) unterschiedlicher Berufe nicht mit der Anwesenheit am Arbeitsplatz festmachen kann

das würd ich so auch nicht machen. aber 7 wochen unterschied in der jahresarbeitszeit! das find ich wenig glaubwürdig, dass Lehrer in 38 Wochen genau so viel arbeiten wie andere in 45 wochen.

und da dürfts dann noch einige geben, die die energie haben für nachhilfestunden.

du widersprichst dir in der antwort auf revilOs feststellung selber, denn es kommt ja gerade darauf an, dass man (wie auch lars äußerst richtig festgesstellt hat) eine stunde nicht "lehrer sein" nicht mit einer stunde "was auch immer sonst" vergleichen kann.

eine stunde "polizist" ist auch was anderes wie eine stunde "wurstverkäufering beim billa" als eine stunde "anwalt" oder "consultant" als eine stunde mitarbeiter bei MA2412...und genauso wenig kann man das mit einem lehrer vergleichen.

überspitzt gesagt: ein teilnehmer der tour de france ist auch nur 2 wochen im jahr im einsatz und da nur wenige stunden pro tag....

hermes
16-03-2009, 12:08
überspitzt gesagt: ein teilnehmer der tour de france ist auch nur 2 wochen im jahr im einsatz und da nur wenige stunden pro tag....
drei wochen ;)

@firvin: DAS ist einer der missstände, die beseitigt gehören. es gibt keinerlei qualitätsüberprüfung. und die einheitsmatura wird das auch nicht können.

Cipollini1
16-03-2009, 12:13
Ja genau!!!
Man kann eine Stunde Lehrer nicht mit einer Stunde Polizist oder
Krankenpfleger etc.vergleichen.
Beim Lehrer bimmelt es nämlich schon nach 50 oder 55 Min.
Der Lehrerberuf ist schon anstrengend ,aber bitte man zähle von der Jahresarbeitszeit alle freien Tage weg.

Da bleibt genug Regeneration:devil::devil:
Ich hoffe die Suderei hört bald auf damit die Kinder wieder was lernen von den so ausgelaugten Lehrern.:wink:

MikePatton
16-03-2009, 12:17
Die Tante meiner Freundin ist Volksschullehrerin. Naja, wenn sie selbst sagt, daß sie standardisierte Tests verwendet von Jahr zu Jahr und sie quasi schon Wochen bevor es im Herbst wieder mit der Schule losgeht nicht weiß, was sie machen soll.....

Was ich nur schade finde ist, daß alle Lehrer in den Topf geworfen werden. Es würde mich nämlich interessieren wie sich junge Lehrer mit älteren Lehrern vertragen, bzw. sie übereinander denken.

Junge Lehrer sind nämlich noch willens, sich mehr reinzuhauen, mehr zu unternehmen, mehr zu arbeiten...nicht diese alten "Schnarcher"...

Ich kann mich noch erinnern, als vor..10? Jahren dieser Lehrerstreik war wg. "Wir wollen mehr verdienen". Das wär genau das Jahr gewesen, wo die Sprachreise nach Frankreich angesetzt gewesen wäre. Was war? Die pragmatisierten, gutverdienenden, 0815 Lehrer haben gestreikt, nix gemacht.....aber unser junger Französischlehrer wollte nach Frankreich mit uns..hats aber ned durchsetzen können, weil die andern Säcke ihn überstimmt haben.

scotty
16-03-2009, 12:24
...aja wegen nachhilfestunden - vielleicht sind die "gstressten" auch nur jene die diese stunden anbieten...eine massive unverträglichlichkeit wie ich finde

habe unsere denise mal in so einem institut abgesetzt und gefragt wer hier eigentlich unterrichtet ?...na kloar lehrer

hab mich schon immer gefragt wie das rechtlich abgedeckt ist, führen lehrer diese einkommen auch steuerlich ab oder geht das einfach als körberlgeld durch ? ich rede da nicht von 1-2x im jahr jemand helfen, sondern jene die wochenweise z.B. 5 solche stunden anbieten

die frage ist ernst gemeint ! kennt wer die rechtliche lage ?

andreas999
16-03-2009, 12:31
gehts alle streiken. am besten ganz weit weg, dann bin ich euch los.

J3chen
16-03-2009, 12:33
volksschullehrer kann man vom arbeitsaufwand aber auch net mit AHS vergleichen - als VHS lehrer bin ich mit hefte anschauen schneller fertig, als mit mathehüs in der oberstufe ;) von den schularbeiten brauch ich gar net anfangen..

scotty
16-03-2009, 12:35
gehts alle streiken. am besten ganz weit weg, dann bin ich euch los.

aber nur wenns länger als 2h dauert ! :rofl:

Isa_tu
16-03-2009, 12:51
aber nur wenns länger als 2h dauert ! :rofl:

:D
du bist aber flexibel.

hewidlene
16-03-2009, 12:56
je zufriedener lehrer sind, umso mehr profitiert die gesellschaft davon, ich wär für strenge aufnahmeprüfungen, nur die besten sind für den job gut genug, immerhin vertrauen wir ihnen die bildung und entwicklung unserer kinder -also unserer zukunft- an.
und dann wirklich gute arbeitsbedingungen.
davon sind wir meilenweit entfernt.

ich versteh ja nicht, was die schmied erreichen will, dass niemand mehr lehrer werden will kanns ja nicht sein, oder?

Firvin
16-03-2009, 13:19
Bezüglich Nachhilfe-/kursen stellt sich doch eher die Frage,
wieso (lt. Zeitung gestern) 60% aller Schüle diese benötigen.

I mein, meine Matura is jo scho paar Jahre aus, Klassenzahlen
waren damals auch über 30 Schüler, sowas wie Einheitsmatura,
etc. hats auch net geben. Owa 60% haben damals (und i hab
1992 maturiert) keine Nachhilfe braucht. Wenn i ma heut
den "Lehrplan" anschau, stellt sich mir ja eh eigentlich die
Frage ob heute überhaupt noch was unterrichtet wird.

I mein, da steht Zeug im 2 od. 3 Jahr AHS am Plan, was wir
damals schon in da 3-4 Klasse Volksschule glernt haben.

rote_laterne
16-03-2009, 13:43
Das Beamtentum gehört weg, eine an Leistung gekoppelte Bezahlung her und die Schulen/Lehrer ständig evaluiert.

Das sollte man bei JEDEM Job einführen, um die Qualität zu verbessern; warum nur bei den Ärzten, Polizisten, Lehrern, etc. ...

soulman
16-03-2009, 13:54
1.) Stempeluhr einführen. 40h Anwesenheitspflicht in der
Schule. (Überstunden werden natürlich bezahlt)

2.) 5 Wochen Urlaub im Jahr, die restliche Ferienzeit der
Schüler: 40h / Woche Anwesenheitspflicht in der Schule.
Die Zeit könnte genutzt werden um sich auf den Unterricht,
Prüfungen, etc... vorzubereiten und würde den "Stress"
unterm Jahr erheblich vermindern.

3.) Lehrer die das "nicht aushalten"
-> Zwangspraktikum zur Horizonterweiterung:
40h hinter einer Billa Kasse sitzten,
40h im Stahlwerk im köcheltiefen Ölmatsch Kabelziehen
40h Dienst auf einer internen Station in einem Krankenhaus.

:wink:

und nun: Feuer frei !

i hab a ladehemmung!
geht ned!

nein, ich find deinen vorschlag voll in ordnung!
weil wieso ein 50-jähriger lehrer mit knapp 30 wochenstunden grob 3500,-€ bto. abkassiert und dazu noch ca. 12 wochen urlaub im jahr in anspruch nehmen darf is mir eh schleierhaft.
das hat jetzt aber gar nix mit der kürzlich erst vom zaun gebrochenen diskussion zu tun.
das war ja vorher auch schon so und da hab ichs auch nicht verstanden.

weil die wuchtl mitn "zuhause vorbereiten ist genauso anstrengende arbeit", könnens ruhig stecken lassen.
weil es macht sehr wohl einen unterschied ob ich in voller montur in einem büro sitz und mich auf den nächsten tag vorbereite oder das ganze mit die haxen am tisch während der fernseher rennt absolvier, wo man zwischendurch aufs eigene häusl gehen kann und einen abstecher in die küche macht und sich dort ein kühles blondes zapft. und wenn man endlich fertig ist sich nicht durch den strassenverkehr oder in der stinkenden u-bahn nach hause quälen muss.

deathhero
16-03-2009, 13:55
Bezüglich Nachhilfe-/kursen stellt sich doch eher die Frage,
wieso (lt. Zeitung gestern) 60% aller Schüle diese benötigen.

I mein, meine Matura is jo scho paar Jahre aus, Klassenzahlen
waren damals auch über 30 Schüler, sowas wie Einheitsmatura,
etc. hats auch net geben. Owa 60% haben damals (und i hab
1992 maturiert) keine Nachhilfe braucht. Wenn i ma heut
den "Lehrplan" anschau, stellt sich mir ja eh eigentlich die
Frage ob heute überhaupt noch was unterrichtet wird.

I mein, da steht Zeug im 2 od. 3 Jahr AHS am Plan, was wir
damals schon in da 3-4 Klasse Volksschule glernt haben.
woher hast du die 60%?
ich habe nur einmal schnell auf orf.at das gefunden (zwar keine vernünftige quelle, aber immerhin):
http://steiermark.orf.at/stories/348287/
hier spricht man von ~25%.

hermes
16-03-2009, 13:57
schönes thema. jeder, der mal in der schule war, scheint sich auszukennen. wie beim fußball, da hamma auch 2 mio. teamchefs :rofl:

soulman
16-03-2009, 14:00
schönes thema. jeder, der mal in der schule war, scheint sich auszukennen. wie beim fußball, da hamma auch 2 mio. teamchefs :rofl:

ah du warst aa nie in ana schul?
puuuh!
na dann ham mir zwaa eh a ziemliche masn!

Firvin
16-03-2009, 14:11
woher hast du die 60%?
ich habe nur einmal schnell auf orf.at das gefunden (zwar keine vernünftige quelle, aber immerhin):
http://steiermark.orf.at/stories/348287/
hier spricht man von ~25%.

Die waren gestern in einer Zeitung genannt.
(Krone, OÖ Nachrichten oder Rundschau)

Wobei ich nicht sicher bin, ob die 60% auf die ganze
Schulzeit bezogen war (also 60% benötigen im Laufe
ihrer Schulzeit 1 mal Nachhilfe).

Allerdings dürfte die Zahl hinkommen, wenn man sieht,
wie vehement teilweise gefordert wird, Sitzenbleiben
generell abzuschaffen, auch mit mehreren 5ern.

queicheng
16-03-2009, 14:16
i hab a ladehemmung!
geht ned!

nein, ich find deinen vorschlag voll in ordnung!
weil wieso ein 50-jähriger lehrer mit knapp 30 wochenstunden grob 3500,-€ bto. abkassiert und dazu noch ca. 12 wochen urlaub im jahr in anspruch nehmen darf is mir eh schleierhaft.
das hat jetzt aber gar nix mit der kürzlich erst vom zaun gebrochenen diskussion zu tun.
das war ja vorher auch schon so und da hab ichs auch nicht verstanden.

weil die wuchtl mitn "zuhause vorbereiten ist genauso anstrengende arbeit", könnens ruhig stecken lassen.
weil es macht sehr wohl einen unterschied ob ich in voller montur in einem büro sitz und mich auf den nächsten tag vorbereite oder das ganze mit die haxen am tisch während der fernseher rennt absolvier, wo man zwischendurch aufs eigene häusl gehen kann und einen abstecher in die küche macht und sich dort ein kühles blondes zapft. und wenn man endlich fertig ist sich nicht durch den strassenverkehr oder in der stinkenden u-bahn nach hause quälen muss.

nicht das erste mal, dass genau du beweist, dass sogar menschen, die man eher der intelligenten reichshälfte zuordnen könnte, bei exakt diesem thema "bildung/schule/lehrer" außer wenig bis keiner ahnung nicht viel einzubringen haben. schade...dabei waren sogar ein paar (auch durchaus unter den kritischen) posts dabei, die hoffnugn aufkeinem ließen...

aber, jaja, ich weiß schon, das war nur dezent gestreuter zynismus deinerseits, der mit unwissenheit nicht zu tun hat, schon klar. ich habs nur wieder mal nicht kapiert.

Skippy
16-03-2009, 14:24
Einfach so zum nachdenken:

Wahrscheinlich gibt es nicht viele Berufe, an die die Gesellschaft so widersprüchliche Ansprüche stellt:
Gerecht soll er sein, der Lehrer, und zugleich menschlich und nachsichtig, straff soll er führen, doch taktvoll auf jedes Kind eingehen, Begabungen wecken, pädagogische Defizite ausgleichen, Suchtprophylaxe und Aids-Aufklärung betreiben, auf jeden Fall den Lehrplan einhalten, wobei hochbegabte Schüler gleichermaßen zu berücksichtigen sind wie begriffsstutzige.
Mit einem Wort: Der Lehrer hat die Aufgabe, eine Wandergruppe mit Spitzensportlern und Behinderten bei Nebel durch unwegsames Gelände in nordsüdlicher Richtung zu führen, und zwar so, daß alle bei bester Laune und möglichst gleichzeitig an drei verschiedenen Zielorten ankommen.

Prof. Dr. Müller-Limmroth

Cipollini1
16-03-2009, 14:31
Einfach so zum nachdenken:

Wahrscheinlich gibt es nicht viele Berufe, an die die Gesellschaft so widersprüchliche Ansprüche stellt:
Gerecht soll er sein, der Lehrer, und zugleich menschlich und nachsichtig, straff soll er führen, doch taktvoll auf jedes Kind eingehen, Begabungen wecken, pädagogische Defizite ausgleichen, Suchtprophylaxe und Aids-Aufklärung betreiben, auf jeden Fall den Lehrplan einhalten, wobei hochbegabte Schüler gleichermaßen zu berücksichtigen sind wie begriffsstutzige.
Mit einem Wort: Der Lehrer hat die Aufgabe, eine Wandergruppe mit Spitzensportlern und Behinderten bei Nebel durch unwegsames Gelände in nordsüdlicher Richtung zu führen, und zwar so, daß alle bei bester Laune und möglichst gleichzeitig an drei verschiedenen Zielorten ankommen.

Prof. Dr. Müller-Limmroth

Bin direkt froh das du das selbst nicht glaubst:f:

Csyrh
16-03-2009, 14:38
Einfach so zum nachdenken:

Wahrscheinlich gibt es nicht viele Berufe, an die die Gesellschaft so widersprüchliche Ansprüche stellt:
Gerecht soll er sein, der Lehrer, und zugleich menschlich und nachsichtig, straff soll er führen, doch taktvoll auf jedes Kind eingehen, Begabungen wecken, pädagogische Defizite ausgleichen, Suchtprophylaxe und Aids-Aufklärung betreiben, auf jeden Fall den Lehrplan einhalten, wobei hochbegabte Schüler gleichermaßen zu berücksichtigen sind wie begriffsstutzige.
Mit einem Wort: Der Lehrer hat die Aufgabe, eine Wandergruppe mit Spitzensportlern und Behinderten bei Nebel durch unwegsames Gelände in nordsüdlicher Richtung zu führen, und zwar so, daß alle bei bester Laune und möglichst gleichzeitig an drei verschiedenen Zielorten ankommen.

Prof. Dr. Müller-Limmroth

Die Ausführungen des Professors sind so genial und unübertrefflich, dass jede noch so geistreiche Entgegnung diese Selbstparodie nur schmälern würde....

Bernhard_K
16-03-2009, 15:27
Umverteilung? genau darum geht es unter anderem! wie stellt sich die frau minister denn diese umverteilung vor? woher soll diese effizienzsteigerung den von heute auf morgen kommen? und warum soll sie jetzt doch nur 2 jahre lang gelten?
und das wurde sehr konkret gesagt bzw. hinterfragt!

Tatsache ist, dass sofort von Mehrarbeit ausgegangen wurde und in allen Meldungen (ok allen die ich gelesen habe also nur die aus kurier und standard) von Lehervertretern gesat wurde, dass dadurch jobs gestrichen werden usw. ohne darauf einzugehen, was mit den stunden passiert.

In allen Kommentaren von Seiten des Ministeriums wird geschrieben, dass zwar mehr Budget vorhanden ist aber Neuerungen wie mehr Zweitlehrer, Nachmittagsbetreuung usw trotzdem nicht ohne mehr Stunden realisierbar sind. Natürlich kann man über die pädag. Sinnhaftigkeit dieser Maßnahmen diskutieren. Aber scheinbar ist Lehrern (bzw. Lehrervertretern) die Arbeitsaufteilung wichtiger.

Es wurde (und wird) aber einfach unterstellt, dass die Ministerin lügt und alles beibehalten will.
Das kann ich mir aber beim Bestn Willen nicht vorstellen.
Daher auch meine noch immer unbeantwortet Frage von weiter oben: "Was glaubt ihr macht sie mit dem freiwerdenden Geld? Sie bekommt mehr und spart! (und bitte nicht schmiken sagen :f:)



die wenigsten lehrer, die ich kenne und mit denen ich diskutiert haben, sprechen sich dagegen aus, X stunden länger bei den schülern zu sein und/oder 40 stunden pro woche anwesend zu sein...
Dann sollten diese das auch klar mitteilen!
In Versammlungen (welche ja gerade stattgefunden haben) haben sie sich jedenfalls demokratisch dazu entschlossen, eine Umverteilung der Arbeitszeit zu bekämpfen.

zu dem Thema nochmal angemerkt:
Ich habe nie gesagt, dass es keine guten Lehrer gibt! Viele werden selbstverständlich auch nach den 40h für die Schüler arbeiten und dafür ist in unserem Bildungssystem sicher einiges an Liebe zum Beruf nötig. Das liegt vor Allem an fehlenden Evaluierungen und damit verbundener Honorierung von Leistung.



wann wo wie taten sie das?
Naja dass sie Fachleute sind habens noch nie abgestritten ;-)
und wegen "einzige" (war in klammern gesetzt)
In sehr vielen einzelstatements kommt der Satz:
"Sollen mal selber unterrichten bevor sie darüber reden..."
(glaube auch hier schon ein paar mal)
Und genau damit behaupten sie die einzigen zu sein, die sich mit Bildungssystemen auskennen.



wann wurde die lehrer denn befragt? wann wurden sie denn in den minsiteriellen arbeitsgruppen eingebunden oder befragt?
wann vor den jeweils entsprechenden mitteilungen des minsiteriums an die medien, was geplatn sei, haben sie denn etwas davon, dass überhaupt an "reformen" konkret gebastelt wird, erfahren?

Sie wurden auch zu den 2h nicht gefragt und reden trotzdem! Warum redens nicht einmal selbst über strukturänderung? Dann würden sie auch das "Bremserimage" leichter loswerden.

Warum sind noch nie reformen von Lehrern ausgegangen?
(Ausgenommen Änderungen Einzelner auf Klassenebene)
Wenn mir in meinem Beruflichen Umfeld Missstande auffallen und ich Lösungsansätze habe schlage ich diese meinem Vorgesetzten oder meiner Vertretung vor!

Bernhard_K
16-03-2009, 15:32
Es sind leider sehr viele deswegen Lehrer geworden. Leidergottes....

Das ist sicher ein Problem und es ist auch in gewisser Weise ungerecht!

Wenn (zB HTL Lehrer) eigene Unternehmen haben und nebenbei eine Lehrverpflichtung eingehen ist es natürlich nicht möglich mehr Stunden in der Klasse zu verbringen.

Allerdings sollte mMn ohnehin das Ziel sein Leute die "nur" aufgrund langer Ferien Leher geworden sind im System zu halten.

zec
16-03-2009, 15:34
Beide unkündbar
Stimmt nicht. Seit dem Jahre 2000 gibt in Kärnten (da weiß ich wovon ich rede) keine pragmatisierten (also unkündbaren) Lehrer. Ich habe einen auf ein Jahr befristeten Vertrag - wenns mich im nächsten Schuljahr nicht mehr brauchen, steh ich auch "auf der Straße".

Um wegen der Stundenanzahl mal ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen - das sind die Zahlen, die für mich als zweisprachiger VS-Lehrer gelten:

Ich habe eine Jahresnorm von 1776 Stunden. Das wird aufgeteilt auf 3 Bereiche:
Bereich A (720 Stunden) -> Unterricht
Bereich B (600 Stunden) -> Vorbereitung und Nachbereitung
Bereich C (456) Stunden -> Davon sind 323 Stunden schon reserviert (Konferenzen, Elternsprechtage, Klassenführung, ...) und mit den restlichen 133 Stunden soll man den Rest erledigen. Also z.B. Teambesprechungen, Schulveranstaltungen, Schulraumgestaltung, Erstellung von U-Materialien, weitere Fortbildung (15 Std sind verpflichtend), Führung der Schülerbibliothek, ...

Durch die 1776 Stunden Jahresnorm ergibt sich pro Woche (bei heuer z.B. 40 Unterrichtswochen) ein Durchschnitt von 44,4 Stunden.


Die Gründe, weshalb jetzt auf Seiten der Lehrer (nicht nur der Gewerkschaft) die Wogen so hoch gehen sind:
- es gab kein Gespräch darüber
- es wird mit falschen Zahlen hantiert (z.B. die von der BMi kolportierten 607 Stunden Unterrichtszeit), was wieder einmal eine Schmutzkübelkampagne gegen die Lehrer losgetreten hat
- unter dem Deckmäntelchen der Qualitätssicherung, soll mit diesen zwei Stunden ganz einfach gespart werden - und sonst nix weiter. Es ließen sich durch diese Maßnahme österreichweit ca. 10000 Lehrer einsparen. Bringt ca. 500 Millionen Ersparnis. Für den Staat gut, aber für die Bildung?


Zum letzten Punkt ein paar Fakten:
- Lehrer sollen 2 Stunden mehr Unterrichten aber die Stundenanzahl der Schüler bleibt gleich: Wo ist hier der Vorteil des Schülers?
- Frau Schmied sagt, dass keine Lehrer gekündigt werden. Nun ja, eine nicht-Verlängerung eines Dienstvertrages gilt formal nicht als Kündigung. Ebenso, wenn pensionierte Lehrer oder besser gesagt deren Posten nicht nachbesetzt werden

Bernhard_K
16-03-2009, 15:38
....
Was ich nur schade finde ist, daß alle Lehrer in den Topf geworfen werden. Es würde mich nämlich interessieren wie sich junge Lehrer mit älteren Lehrern vertragen, bzw. sie übereinander denken.

Junge Lehrer sind nämlich noch willens, sich mehr reinzuhauen, mehr zu unternehmen, mehr zu arbeiten...nicht diese alten "Schnarcher"...
....

Das Problem ist eben, dass Leistung nicht ansatzweise honoriert wird. Sebst wenn man idealistisch veranlagt ist kann ich es verstehen, dass das mit der Zeit verlohren geht.
Insbesondere, wenn man für sein zusätzliches engagement keine zusätzlichen Leistungen erhält und von den kollegen häufiger belächelt als gelobt wird...

zec
16-03-2009, 15:40
Stimmt. Ich habe den Anteil der Lehrer im "Dienstverhältnis neu" negiert, da weitaus geringer.

Dieses "weitaus geringer" beträgt in Kärnten in diesem Jahr 30% und wird nach der nächsten "Pensionswelle" (Herbst diesen Jahres bzw. nchstes Jahr) mit 50% gleichauf sein.

Fl0
16-03-2009, 15:41
ist es nicht so, dass die unbefristeten Verträge von vor 2000 noch weiterbestehen?

zec
16-03-2009, 15:45
Was ich nur schade finde ist, daß alle Lehrer in den Topf geworfen werden. Es würde mich nämlich interessieren wie sich junge Lehrer mit älteren Lehrern vertragen, bzw. sie übereinander denken.
Finde ich auch schade.
Aber was machst du mit dieser Aussage:


Junge Lehrer sind nämlich noch willens, sich mehr reinzuhauen, mehr zu unternehmen, mehr zu arbeiten...nicht diese alten "Schnarcher"...

Ganz genau das selbe. Also nicht Wasser predigen und Wein trinken. Im übrigen ist es mit den altgedienten Lehrern genauso wie in jedem anderen Betrieb: Sie kennen viele "Tricks" und "Kniffe" von denen man als Junglehrer stark profitieren kann. Erfahrung bringts immer.

Bernhard_K
16-03-2009, 15:46
je zufriedener lehrer sind, umso mehr profitiert die gesellschaft davon, ich wär für strenge aufnahmeprüfungen, nur die besten sind für den job gut genug, immerhin vertrauen wir ihnen die bildung und entwicklung unserer kinder -also unserer zukunft- an.

Das Problem ist aber glaube ich, dass man sich da icht viel aussuchen kann. Meine Einblicke sind zwar hauptsächlich aus der HTL aber da freut man sich zurzeit sehr über die Wirtschaftslage, weil dadurch vielleicht endlich wieder neue Lehrer ins System gespült werden.
(Welche das sind kannst dir in dem Sektor nicht aussuchen da musst jedem nehmen weil es keiner machen will.)

PS: Ich auch nicht :D

zec
16-03-2009, 15:46
ist es nicht so, dass die unbefristeten Verträge von vor 2000 noch weiterbestehen?
Freilich, die bestehen weiter. Nur neue werden keine erstellt.

Bernhard_K
16-03-2009, 15:48
Das sollte man bei JEDEM Job einführen, um die Qualität zu verbessern; warum nur bei den Ärzten, Polizisten, Lehrern, etc. ...

wird ja eh so gut wie überall so gehandhabt oder?

Bei vielen Berufen (so auch bei Lehrern) ist es aber nicht so leicht weil eine evaluierung nicht schnell und einfach machbar ist. Beim Schichtarbeiter zählst einfach die Werkstücke bzw schaust ob sie einwandfrei arbeiten. Bei Lehrern ist das halt nicht so einfach....

Bernhard_K
16-03-2009, 15:53
Einfach so zum nachdenken:

Wahrscheinlich gibt es nicht viele Berufe, an die die Gesellschaft so widersprüchliche Ansprüche stellt:
Gerecht soll er sein, der Lehrer, und zugleich menschlich und nachsichtig, straff soll er führen, doch taktvoll auf jedes Kind eingehen, Begabungen wecken, pädagogische Defizite ausgleichen, Suchtprophylaxe und Aids-Aufklärung betreiben, auf jeden Fall den Lehrplan einhalten, wobei hochbegabte Schüler gleichermaßen zu berücksichtigen sind wie begriffsstutzige.
Mit einem Wort: Der Lehrer hat die Aufgabe, eine Wandergruppe mit Spitzensportlern und Behinderten bei Nebel durch unwegsames Gelände in nordsüdlicher Richtung zu führen, und zwar so, daß alle bei bester Laune und möglichst gleichzeitig an drei verschiedenen Zielorten ankommen.

Prof. Dr. Müller-Limmroth

Sicher kein Leichter Job aber wenn ich mir das nicht zutraue oder wenn ich das nicht machen will dann mach ich es nicht!
Wir sprechen da ja nicht von ausbildungslosen Hilfsarbeitern die jeden Job nehmen müssen den sie bekommen. Sie haben sich den Job selbst ausgesucht!

zec
16-03-2009, 15:59
Sie haben sich den Job selbst ausgesucht!

Und deshalb sollen wir zaubern können? So, wie es in diesem Zitat geschrieben steht?

Cipollini1
16-03-2009, 16:15
Und deshalb sollen wir zaubern können? So, wie es in diesem Zitat geschrieben steht?


Also von Zaubern kann keine Rede sein,wenn ich mir die Anzahl der Nachprüfungen in Österreich anschaue.

zec
16-03-2009, 16:25
Also von Zaubern kann keine Rede sein,wenn ich mir die Anzahl der Nachprüfungen in Österreich anschaue.
Und daran sind deiner Meinung nach nur die Lehrer schuld?

Lisi
16-03-2009, 16:27
Also von Zaubern kann keine Rede sein,wenn ich mir die Anzahl der Nachprüfungen in Österreich anschaue.

Nachprüfungen hat es schon immer gegeben.

Aber schon einmal daran gedacht, dass heute eine Vielzahl an Kindern in einer für sie ungeeigneten Schulform sitzen und Gespräche mit den Eltern oft verweigert werden bzw. die Eltern auf stur schalten? Und das nur, weil das Kind unbedingt ins Gym muss?

Cipollini1
16-03-2009, 16:30
Und daran sind deiner Meinung nach nur die Lehrer schuld?

Nein sicher nicht!

Aber wenn das Kind in der 6 AHS Mathematik von einem Doka beigebracht bekommt,wo man nicht einmal ein 2x fragen darf,dann ist das meine Erfahrung.
Jetzt kommt gleich wieder aber die Eltern usw.
Ich kann den Stoff der 6 AHS aber nicht,daher ist der Lehrer dran.
Ganz einfach.
Bei den vielen Nachprüfungen muß man sich schon die Frage stellen:Sind die Kinder allé zu schwach oder ist der Matheprof. zu dumm es ordentlich zu erklären.

Cipollini1
16-03-2009, 16:32
Nachprüfungen hat es schon immer gegeben.

Aber schon einmal daran gedacht, dass heute eine Vielzahl an Kindern in einer für sie ungeeigneten Schulform sitzen und Gespräche mit den Eltern oft verweigert werden bzw. die Eltern auf stur schalten? Und das nur, weil das Kind unbedingt ins Gym muss?


Meine Tochter hatte alle 4 Jahre VS sehr gut in allen Fächern!
Soll ich sie dann in die Hauptschule geben?
Sie ist seit der ersten AHS(geht nun in die 6) in allen Fächern gut.
Kommt in Mathe auch durch,aber die Art des Lehrers stört mich.
Ganz einfach

revilO
16-03-2009, 16:36
Seit dem Jahre 2000 gibt in Kärnten (da weiß ich wovon ich rede) keine pragmatisierten (also unkündbaren) Lehrer.
im Burgenland sind bis auf wenige Ausnahmen seit 1994 keine neuen Lehrer mehr pragmatisiert worden

zec
16-03-2009, 16:44
Jetzt kommt gleich wieder aber die Eltern usw.
Ich kann den Stoff der 6 AHS aber nicht,daher ist der Lehrer dran.
Ganz einfach.
Da bin ich mit dir einer Meinung: Die Aufgabe des Lehrers ist es (unter anderem), den Schülern den "Stoff" so beizubringen, dass sie es schlussendlich verstehen und Aufgaben alleine bearbeiten können. Da es eben nicht bei allen gleich lang dauert, brauchts teilweise auch eine Engelsgeduld, wenn man etwas zum x-ten Mal erklärt. In dem Fall würde mich das Verhalten des Lehrers auch anzipfen.

Nur mit dem Erarbeiten des "Stoffes" ist es noch nicht getan - das Gelernte muss dann auch noch geübt werden und das kann eben nur zu Hause oder bei Nachhilfestunden erfolgen. Diese Zeit hast in der Schule (während des Unterrichts) einfach nicht.

zec
16-03-2009, 16:46
im Burgenland sind bis auf wenige Ausnahmen seit 1994 keine neuen Lehrer mehr pragmatisiert worden

Aha, siehts - gut zu wissen.

Cipollini1
16-03-2009, 16:47
Da bin ich mit dir einer Meinung: Die Aufgabe des Lehrers ist es (unter anderem), den Schülern den "Stoff" so beizubringen, dass sie es schlussendlich verstehen und Aufgaben alleine bearbeiten können. Da es eben nicht bei allen gleich lang dauert, brauchts teilweise auch eine Engelsgeduld, wenn man etwas zum x-ten Mal erklärt. In dem Fall würde mich das Verhalten des Lehrers auch anzipfen.

Nur mit dem Erarbeiten des "Stoffes" ist es noch nicht getan - das Gelernte muss dann auch noch geübt werden und das kann eben nur zu Hause oder bei Nachhilfestunden erfolgen. Diese Zeit hast in der Schule (während des Unterrichts) einfach nicht.

DA BIN ICH 200% BEI DIR:toll:

Lisi
16-03-2009, 16:49
Meine Tochter hatte alle 4 Jahre VS sehr gut in allen Fächern!
Soll ich sie dann in die Hauptschule geben?
Sie ist seit der ersten AHS(geht nun in die 6) in allen Fächern gut.


DAvon red i ja nit. Aber wenn ein Schüler von der ersten AHS an Probleme hat und in mehreren Fächern kämpft, stellt sich die Frage, ob ein andere Schultyp nicht sinnvoller und mit mehr Erfolgserlebnissen für das Kind verbunden ist.

Und dieser Fall kommt halt vermehrt vor.
Hab einen Schüler, der quält sich jetzt seit 3 Jahren durch. Jeweils mit WH Prüfung in M und E. Nun wiederholt er die 2.Klasse und hat wieder in E, mittlerweile auch in D einen Fetzn.

queicheng
16-03-2009, 16:50
Meine Tochter hatte alle 4 Jahre VS sehr gut in allen Fächern!
Soll ich sie dann in die Hauptschule geben?
Sie ist seit der ersten AHS(geht nun in die 6) in allen Fächern gut.
Kommt in Mathe auch durch,aber die Art des Lehrers stört mich.
Ganz einfach

und das ist der grund für die vielen (ich vermute, das ist deine eigentliche aussage, denn konkret gemacht hast du sie bisher nicht) nachprüfungen in Ö?

und bevor du jetzt antwortest und irgendwas von "blödsinn" und "nicht verstanden" und sonstwas herumlaberst...lies bitte noch mal deine beiden letzten posts (der einfachheit halber: die antwort auf zec und die antwort auf lisi) durch und versuche wenigstens halbwegs sinnvoll zu erläutern, was du damit eigentlich sagen wolltest - vor allem in bezug auf dein drittletztes post zum thema "zaubern kann keine rede sein"!

J3chen
16-03-2009, 16:50
bei mir in der schule gabs auch solche und solche lehrer - ich hatte eine sehr strenge professorin in mathe - fragen durfte man schon, nur sie war irgendwann genervt - wundert mich aber net, bei den ganzen idioten in meiner klasse, die die HÜs nur abgeschrieben haben, null aufgepasst haben und daher auch nix konnten. da wär ich vermutlich net mehr so geduldig gewesen wie sie! in englisch hast bei uns auch lieber net allzuviel gefragt - aber das war net so schlimm. hast dir nochmal alles gscheit angschaut, nen kollegen gefragt oder recherchiert. dann ging das. vor allem in der oberstufe sollt man sich deshalb net soo beschweren was manche sachen betrifft - klar mathe is da blöd, aber was alles andre betrifft, vor allem lerngegenstände. denn später auf der uni kriegst auch alles nur einmal vorgekaut, das wars dann und das net mal komplett. und ich kann jeden lehrer verstehen, der sich aufregt,wenn leut das 5. mal die gleiche frage stellen und du weißt genau, dass die sowieso nix tun - da hätt ich schon das bedürfnis diese leut zu erwürgen.

sicher is net die feine art alles einmal zu erklären und das wars, gabs bei uns auch genügend, aber da half beschweren oft net viel, denn das machte einiges nur schlimmer.

und eine evaluierung der lehrer bzw. ne aufnahmsprüfung wär sicher gut - nur, wie testest du seine wahren pädagogischen fähigkeiten? das geht net so einfach. wenns nur auf fachwissen geht,dann haben wir ja auch wieder lehrer die viel wissen aber null mit kindern umgehen können. und diesen umgang mag man vielleicht in form eines tests ganz gut darstellen können, aber wies dann in real ausschaut is wieder was andres. und vor einer klasse mit 30 kindern zu stehen, versuchen denen was beizubringen, obwohl die meisten sowieso nix tun wollen - respekt allen lehrern gegenüber. und ich hab schon einige dran scheitern sehen- probejahr und weg waren sie, nachdem sie regelrecht von pubertierenden unbelehrbaren idioten in der klasse fertig gemacht wurden. und wenn das net,dann angemacht - z.B. die studenten, die praxisstunden brauchten, aber noch net fertig waren. klar, da solltest resistent sein, wennst den beruf machen willst, aber wie gsagt, stellt man sich meist leichter vor als es dann wirklich ist.

J3chen
16-03-2009, 16:52
DAvon red i ja nit. Aber wenn ein Schüler von der ersten AHS an Probleme hat und in mehreren Fächern kämpft, stellt sich die Frage, ob ein andere Schultyp nicht sinnvoller und mit mehr Erfolgserlebnissen für das Kind verbunden ist.

Sicher wärs sinnvoller das Kind in einen anderen Schultyp zu stecken - nur das is oft halt auch Hauptschule (bzw. jetzt oft Mittelschule) und das ist mit gesellschaftlichem Abstieg gleich zu sehen (für viele). und wenn ich mir die Haupt/Mittelschulen in den Städten und Umgebung anschau, dann möcht ich dort auch net hin. Ganz draußen am Land ists wieder was andres,da is das Niveau auch in Ordnung. Aber ich denk nur an die Haupt(mittlerweile Mittel-)schule neben meiner AHS, na danke...was da an aggressivität vorhanden war, das willst dir gar net vorstellen.

Cipollini1
16-03-2009, 17:00
und das ist der grund für die vielen (ich vermute, das ist deine eigentliche aussage, denn konkret gemacht hast du sie bisher nicht) nachprüfungen in Ö?

und bevor du jetzt antwortest und irgendwas von "blödsinn" und "nicht verstanden" und sonstwas herumlaberst...lies bitte ncoh mal deine beiden letzten posts (der einfachheit halber: die antwort auf zec udn die antwort auf lisi) durch und versuche wenigstens halbwegs sinnvoll zu erläutern, was du damit eigentlich sagen wolltest - vor allem in bezug auf dein drittletztes post zum thema "zaubern kann keine rede sein"!


Brauchst nicht aufgeregt sein!!
Ich draue dir auch zu geistreich zu schreiben.

So nun zu meiner Aussage:Nachdem in Österreich so viele Nachprüfungen stattfinden,stelle ich mir die Frage woran es liegt.

Nachdem ich nicht glauben kann das es nur an den Schülern liegt meine ich das viele Prof.nicht in der Lage sind den Stoff zu vermitteln nicht mehr und nicht weniger.
Und von Zaubern kann wirklich keine rede sein,denn niemand verlangt von den Lehrern alles auszumerzen was im Elternhaus falsch gemacht wird.
Es reicht schon wenn die eigentliche Aufgabe des Lehrers erfüllt wird.
Wird aber eben nicht von allen.
Vielleicht kannst du mir erklären warum es so viele Nachprüfungen jedes Jahr gibt.

Ich hoffe du kannst den Inhalt nachvollziehen.

queicheng
16-03-2009, 17:00
Sicher wärs sinnvoller das Kind in einen anderen Schultyp zu stecken - nur das is oft halt auch Hauptschule (bzw. jetzt oft Mittelschule) und das ist mit gesellschaftlichem Abstieg gleich zu sehen (für viele). und wenn ich mir die Haupt/Mittelschulen in den Städten und Umgebung anschau, dann möcht ich dort auch net hin. Ganz draußen am Land ists wieder was andres,da is das Niveau auch in Ordnung. Aber ich denk nur an die Haupt(mittlerweile Mittel-)schule neben meiner AHS, na danke...was da an aggressivität vorhanden war, das willst dir gar net vorstellen.

diese sichtweise mag stimmen (sie stimmt sogar zienlich sicher), allerdings:
- ist das teilweise falsch
- muss das nicht sein
- liegt genau darin einer der großen problempuntke, welcher eine umfassende, gründliche, durchdachte, seit jahrzehnten versäumte reform des schulsystems notwendig und sinnvoll machen würde

daran, dass es so ist und dass diese reform noch nicht da ist, sind aber nicht die lehrer schuld!

Cipollini1
16-03-2009, 17:02
DAvon red i ja nit. Aber wenn ein Schüler von der ersten AHS an Probleme hat und in mehreren Fächern kämpft, stellt sich die Frage, ob ein andere Schultyp nicht sinnvoller und mit mehr Erfolgserlebnissen für das Kind verbunden ist.

Und dieser Fall kommt halt vermehrt vor.
Hab einen Schüler, der quält sich jetzt seit 3 Jahren durch. Jeweils mit WH Prüfung in M und E. Nun wiederholt er die 2.Klasse und hat wieder in E, mittlerweile auch in D einen Fetzn.

Auch da bin ich 100 %bei dir:wink:

J3chen
16-03-2009, 17:02
Naja, es kommt schon oft vor, dass Schüler ein Benehmen von zu Hause an den Tag legen, das kanns net geben und da sind die Eltern net unschuldig. Der Lehrer muss also net nur Stoff vermitteln, sondern die Schüler auch erziehen. Wenn ich da an Vorfälle denke von einer Bekannten, da wird einem ganz anders, wie sich die aufführen. Und das führt dann zu ewigen Diskussionen zwischen Eltern und Lehrer und Eltern schiebens dann oft auf die Lehrer, da es ja ihre Aufgabe ist. Naja, da scheiden sich irgendwie die GEister. Gewisse Umgangsformen sollte man schon von zu Hause mitbringen.

J3chen
16-03-2009, 17:06
diese sichtweise mag stimmen (sie stimmt sogar zienlich sicher), allerdings:
- ist das teilweise falsch
- muss das nicht sein
- liegt genau darin einer der großen problempuntke, welcher eine umfassende, gründliche, durchdachte, seit jahrzehnten versäumte reform des schulsystems notwendig und sinnvoll machen würde

daran, dass es so ist und dass diese reform noch nicht da ist, sind aber nicht die lehrer schuld!

Die Lehrer sind da sowieso net dran schuld - eher die Gesellschaft. Bestimmt gibts auch akzeptable Schulen mit Hauptschul/Mittelschulniveau in der STadt, allerdings hätt ich noch keine gsehn (was ja net heißt, dass es sie net gibt). Und ja, es sollte was geändert werden, dass Eltern net das Gefühl haben müssen ihre Kinder ins Gym stecken zu müssen, wenn das einfach zu hoch für das Kind ist. Es spricht ja auch nix dagegen mal in eine Hauptschule zu gehen, dann mit den Leistungsgruppen aufzusteigen und vielleicht zu wechseln. Wie gsagt, ich kenn Leut aus sehr ländlichen Gebietn, die "nur" in der HS waren und da gings ganz "normal" zu, dort ist das ja auch gesellschaftliches nix "schlechtes". Ist jetz sehr drastisch gesehen, ich weiß.

deathhero
16-03-2009, 17:08
Vielleicht kannst du mir erklären warum es so viele Nachprüfungen jedes Jahr gibt.

weil die meisten schülerInnen einfach faule hunde sind.

queicheng
16-03-2009, 17:09
Brauchst nicht aufgeregt sein!!
Ich draue dir auch zu geistreich zu schreiben.

So nun zu meiner Aussage:Nachdem in Österreich so viele Nachprüfungen stattfinden,stelle ich mir die Frage woran es liegt.

Nachdem ich nicht glauben kann das es nur an den Schülern liegt meine ich das viele Prof.nicht in der Lage sind den Stoff zu vermitteln nicht mehr und nicht weniger.
Und von Zaubern kann wirklich keine rede sein,denn niemand verlangt von den Lehrern alles auszumerzen was im Elternhaus falsch gemacht wird.
Es reicht schon wenn die eigentliche Aufgabe des Lehrers erfüllt wird.
Wird aber eben nicht von allen.
Vielleicht kannst du mir erklären warum es so viele Nachprüfungen jedes Jahr gibt.

Ich hoffe du kannst den Inhalt nachvollziehen.

du hast ja keine ahnung wie unaufgeregt ich bin.

also der reihe nach.
deine aussage ist: es gibt zu viele nachprüfungen. und weil die schüler daran nicht schuld sind (und du das als gegeben hinnimmst bzw. als unverrückbare tatsache annimmst und andere einflußfaktoren genauso gar nicht mal in betacht ziehst) sind es die lehrer.

verstehe.

dem ist nichts hinzuzufügen...außer das was in den anderen post rund um diese aussage herum eh schon (richtiger weise) von lisi, zec und j3chn gesagt wurde...

Cipollini1
16-03-2009, 17:12
du hast ja keine ahnugn wie unaufgeregt ich bin.

also der reihe nach.
dein aussage ist: es gibt zu viele nachprüfungen. und weil die schüler daran nicht schuld sind (und du das als gegeben hinnimmst bzw. als unverrückbare tatsache annimmst und andere einflußfaktoren genauso gar nicht mal in betacht ziehst) sind es die lehrer.

verstehe.

dem ist nichts hinzuzufügen...außer das was in den anderen post rund um diese aussage herum eh schon (richtiger weise) von lisi, zec udn j3chn gesagt wurde...


Du hast es anscheinend doch nicht verstanden:devil:
Wenn du nämlich genau gelesen hättest würdest du sehen das ich nicht der Meinung bin das nur die Lehrer Schuld sind.

Bist du Lehrer??:rofl:

queicheng
16-03-2009, 17:15
Du hast es anscheinend doch nicht verstanden:devil:
Wenn du nämlich genau gelesen hättest würdest du sehen das ich nicht der Meinung bin das nur die Lehrer Schuld sind.

Bist du Lehrer??:rofl:

Nein.

und wo und wie hast du das zum ausdruck gebracht?

scotty
16-03-2009, 17:16
i hab a ladehemmung!
geht ned!

nein, ich find deinen vorschlag voll in ordnung!
weil wieso ein 50-jähriger lehrer mit knapp 30 wochenstunden grob 3500,-€ bto. abkassiert und dazu noch ca. 12 wochen urlaub im jahr in anspruch nehmen darf is mir eh schleierhaft.
das hat jetzt aber gar nix mit der kürzlich erst vom zaun gebrochenen diskussion zu tun.
das war ja vorher auch schon so und da hab ichs auch nicht verstanden.

weil die wuchtl mitn "zuhause vorbereiten ist genauso anstrengende arbeit", könnens ruhig stecken lassen.
weil es macht sehr wohl einen unterschied ob ich in voller montur in einem büro sitz und mich auf den nächsten tag vorbereite oder das ganze mit die haxen am tisch während der fernseher rennt absolvier, wo man zwischendurch aufs eigene häusl gehen kann und einen abstecher in die küche macht und sich dort ein kühles blondes zapft. und wenn man endlich fertig ist sich nicht durch den strassenverkehr oder in der stinkenden u-bahn nach hause quälen muss.


ich arbeite im zug (OK selber schuld) bei meiner an- und abreise zum arbeitsplatz - mein chef hat gemeint NEIN das ist keine arbeitszeit - er kann das quasi nicht kontrollieren und ja da hat er auch irgendwie recht

EGAL - frage an die Lehrer und Hands aufs Herz - tuats ned lügen, würdet ihr bereit sein 40-50h im schulgebäude verbringen mit stempeluhr usw. ???? und ihr würdet einen ordentlichen arbeitsplatz bekommen ??

kein scherz, würde heute einer zu mir sagen, geh auf die pedak, werd lehrer und ich garantiere dir einen job, ich würde sofort meinen nicht schlechtbezahlten job aufgeben - weil all diese annehmlichkeiten hätte ich alle gern, geb ich voll zu ! nur in meiner familie gab es nie lehrer und es einfach unglaublich wie viele lehrerkinder in die fußstapfen der eltern treten - kenne hier auch viele, eigentlich fällt mir gerade auf es muas urrr viele lehrer geben in österreich :D

aja an die gestressten nach 25 jahren zugehörigkeit bekommt ich eine woche mehr urlaub - es sind dann 6 an der zahl

wenn ich mir einfach anschaue was jungärzte leisten müssen und wie wenig sie bezahlt bekommen und wie verdammt schwer das alles ist (ich kenne hier auch einige) - da hat man noch respekt !

hermes
16-03-2009, 17:17
die lehrer sind nicht schuld.
die schüler sind nicht schuld.
die eltern sind nicht schuld.
die gesellschaft ist nicht schuld.

schuld ist nie wer. in wirklichkeit sind alle schuld:
die lehrer, weil viele aus den verschiedensten schon ziemlich verhärmt sind und das auch transportieren.
die schüler, weils nix hackeln wolln (das war zu meiner zeit aber auch schon so)
die eltern, weil sie sich nicht mehr für die ausbildung ihrer kinder interessieren bzw. weils selber den unterstufenstoff nimma kapieren.
die gesellschaft, weils den lehrerberuf schlecht macht, die bezahlung ist auch nicht aufregend - also finden sich nur mehr idealisten (die dann bald unter pkt. 1 fallen), leute, die nirgends anders genommen werden und welche, die auf die ferien scharf sind.
die wirklich guten suchen sich andere berufe, die mehr reizen.

Cipollini1
16-03-2009, 17:18
Nein.

und wo und wie hast du das zum ausdruck gebracht?

Nachdem ich nicht glauben kann das es nur an den Schülern liegt meine ich das viele Prof.nicht in der Lage sind den Stoff zu vermitteln nicht mehr und nicht weniger.

Nur bedeutet auch
Viele bedeutet nicht alle:wink:

queicheng
16-03-2009, 17:22
Nachdem ich nicht glauben kann das es nur an den Schülern liegt meine ich das viele Prof.nicht in der Lage sind den Stoff zu vermitteln nicht mehr und nicht weniger.

Nur bedeutet auch
Viele bedeutet nicht alle:wink:

und genau aus dem grund und um deine "logik" irgendwie nachvollziehen zu können bat ich dich schon vor einigen posts, deine eigenen posts der reihe nach durch zu lesen und das zu versuchen, was von mir (und anderen lesen) schon verlangt war, nämlich: deine "logik" (und deren begründung) zu verstehen und nach zu vollziehen.

des warat alles gewesen?!

however...

lassen wir das...es gibt ja immer noch andere, der hier totalen blödsinn erzählen und verzapfen.

Cipollini1
16-03-2009, 17:33
weil die meisten schülerInnen einfach faule hunde sind.


No sihalich nit:devil:
Sondan weu viele Lehrer Doka san:rofl:

Viele nit olle bitte nit folsch vastehn.

hermes
16-03-2009, 17:33
EGAL - frage an die Lehrer und Hands aufs Herz - tuats ned lügen, würdet ihr bereit sein 40-50h im schulgebäude verbringen mit stempeluhr usw. ???? und ihr würdet einen ordentlichen arbeitsplatz bekommen ??
ich bin zwar (wie du weißt) kein lehrer, aber meine frau, daher darf ich für sie antworten:
JA, sie würde sofort 40h in der schule bleiben, wenn es die möglichkeit gäbe. dann bräuchte sie nicht jeden tag mit schularbeitsheften, diversen lernspielen und sonstigem klump mit öffis in die schule fahren. (das zeug wiegt was, ich hab ihr schon des öfteren beim tragen geholfen)
dann hätten wir auch gute 20m² mehr zum wohnen, weil dann einige aktenschränke voll mit ordnern und kisten rausgeschmissen werden könnten.

scotty
16-03-2009, 17:48
und genau aus dem grund und um deine "logik" irgendwie nachvollziehen zu können bat ich dich schon vor einigen posts, deine eigenen posts der reihe nach durch zu lesen und das zu versuchen, was von mir (und anderen lesen) schon verlangt war, nämlich: deine "logik" (und deren begründung) zu verstehen und nach zu vollziehen.

des warat alles gewesen?!

however...

lassen wir das...es gibt ja immer noch den scotty, der hier totalen blödsinn erzählt udn verzapft.

bist gereizt ? ja stimmt - mit 41 jahren und einem bekanntenkreis mit vielen lehrern - hab ichs nicht kapiert wie's es läuft ?? und selber habe ich keine kinder mit denen ich das alles durchlebt hab ?? hab mal selber kinder und dann red ma weiter

das system krankt an allen ecken und enden, und naa lieber uwe es san ned nur die lehrer daran schuld, nur stell dich ned kollektiv hin und mauer einfach vieles ab - ich hab nie meine eigene meinung verloren auch zu der zeit ned als ich mit einer zusammen war

und wanns'd grantig auf mi bist is ma des wurscht, ich hab eine meinung und du auch eine

versuche mich da jetzt auch rauszuhalten, obwohl es mir schwer fällt :wink:

widme mich wieder der fotografie - auch wenn's 2h stunden länger dauert :rofl:

scotty
16-03-2009, 17:49
ich bin zwar (wie du weißt) kein lehrer, aber meine frau, daher darf ich für sie antworten:
JA, sie würde sofort 40h in der schule bleiben, wenn es die möglichkeit gäbe. dann bräuchte sie nicht jeden tag mit schularbeitsheften, diversen lernspielen und sonstigem klump mit öffis in die schule fahren. (das zeug wiegt was, ich hab ihr schon des öfteren beim tragen geholfen)
dann hätten wir auch gute 20m² mehr zum wohnen, weil dann einige aktenschränke voll mit ordnern und kisten rausgeschmissen werden könnten.

du willst ja nur deine radeln in der wohnung parken, du sack :devil::rofl:
na scherz beiseite, ich glaub das auch gern - finde das vertrottelt, arbeit bleibt am arbeitsplatz und fertig...

Bernhard_K
16-03-2009, 17:53
Nachprüfungen hat es schon immer gegeben.

Aber schon einmal daran gedacht, dass heute eine Vielzahl an Kindern in einer für sie ungeeigneten Schulform sitzen und Gespräche mit den Eltern oft verweigert werden bzw. die Eltern auf stur schalten? Und das nur, weil das Kind unbedingt ins Gym muss?

GANZ GENAU ! ! ! !

Aber das zieht sich ja eh durch buis auf die uni :-D


Schade dass es im Unterrichtssystem niemanden gibt dessen Aufgabe es wäre Eltern im Gespräch zu beraten....

PS: VS ist ja auch so ein Thema in 1130Wien haben glaube ich mittlerweile 99% (vorsicht übertreibung - auch wenn nicht viel) einen 1.0er Notenschnitt. Das fördert auch nicht gerade das Selbstbild und das Bild der Eltern von Ihren Kindern....

Bernhard_K
16-03-2009, 17:59
Da bin ich mit dir einer Meinung: Die Aufgabe des Lehrers ist es (unter anderem), den Schülern den "Stoff" so beizubringen, dass sie es schlussendlich verstehen und Aufgaben alleine bearbeiten können. Da es eben nicht bei allen gleich lang dauert, brauchts teilweise auch eine Engelsgeduld, wenn man etwas zum x-ten Mal erklärt. In dem Fall würde mich das Verhalten des Lehrers auch anzipfen.

Nur mit dem Erarbeiten des "Stoffes" ist es noch nicht getan - das Gelernte muss dann auch noch geübt werden und das kann eben nur zu Hause oder bei Nachhilfestunden erfolgen. Diese Zeit hast in der Schule (während des Unterrichts) einfach nicht.

bin ich voll bei dir bis auf das Rote
Das widerspricht ja dem Blauen

Zur Geduld: Ganz klar! Desshalb würde ich auch nicht Lehrer werden weil ich diese Geduld sicher kaum aufbringen kann/will.
Aber, dass kann man sich schon von Anfang an denken, wenn man sich entscheidet oder?

GO EXECUTE
16-03-2009, 18:00
ich bin zwar (wie du weißt) kein lehrer, aber meine frau, daher darf ich für sie antworten:
Pff, du traust di was. Naja Mut kann man nicht kaufen :D;)



widme mich wieder der fotografie - auch wenn's 2h stunden länger dauert :rofl:

Jaja, bei den jungen Dingern kriegst das zittern :D Das dauert bis ma wieder ein ruhiges Handerl hat :p :wink:

scotty
16-03-2009, 18:04
Pff, du traust di was. Naja Mut kann man nicht kaufen :D;)



Jaja, bei den jungen Dingern kriegst das zittern :D Das dauert bis ma wieder ein ruhiges Handerl hat :p :wink:

clausi schmausi ! di gibts ah no ? :D seh ma uns beim duke ?
und überhaupt du hast keine kinder und bist ka lehrer - ausse mit dir aus dem thread :rofl:

i schick da dann a PM :wink:

Bernhard_K
16-03-2009, 18:04
daran, dass es so ist und dass diese reform noch nicht da ist, sind aber nicht die lehrer schuld!

Teile der Schuld sehe ich ganz klar bei den Lehrer(-vertreter)n.
Von Ihnen sollten Reformen ausgehen tun sie aber nicht!

GO EXECUTE
16-03-2009, 18:08
clausi schmausi ! di gibts ah no ? :D seh ma uns beim duke ?Wennst für mich die beiden Nachtdienste machst schau i vorbei :p

und überhaupt du hast keine kinder und bist ka lehrer - ausse mit dir aus dem thread :rofl:Stimmt, i hab vorher nachdacht :devil:.....bin scho weg http://www.cosgan.de/images/smilie/figuren/a030.gif


i schick da dann a PM :wink:Mit den Adressen von deinen Fotomodellen ? :eek: Voi lässig; her damit :toll:

Bernhard_K
16-03-2009, 18:09
die lehrer sind nicht schuld.
die schüler sind nicht schuld.
die eltern sind nicht schuld.
die gesellschaft ist nicht schuld.

schuld ist nie wer. in wirklichkeit sind alle schuld:
die lehrer, weil viele aus den verschiedensten schon ziemlich verhärmt sind und das auch transportieren.
die schüler, weils nix hackeln wolln (das war zu meiner zeit aber auch schon so)
die eltern, weil sie sich nicht mehr für die ausbildung ihrer kinder interessieren bzw. weils selber den unterstufenstoff nimma kapieren.
die gesellschaft, weils den lehrerberuf schlecht macht, die bezahlung ist auch nicht aufregend - also finden sich nur mehr idealisten (die dann bald unter pkt. 1 fallen), leute, die nirgends anders genommen werden und welche, die auf die ferien scharf sind.
die wirklich guten suchen sich andere berufe, die mehr reizen.
:toll:

wobei sie dich natürlich für den letzten satz nicht lieben werden :D

zec
16-03-2009, 18:51
bin ich voll bei dir bis auf das Rote
Das widerspricht ja dem Blauen

Hmm, das mit den Nachhilfestunden war vielleicht nicht so optimal gewählt (den Begriff mein ich jetzt).
Ein einfaches Beispiel wie es gemeint war:
In der Schule lernen die Schüler über einen gewissen Zeitraum das Plusrechnen im Zahlenraum 10. Sie können es dann, also sie wissen, dass z.B. 3+3=6 ist. Nur sind sie noch zu langsam, vor allem beim Kopfrechnen. Und dieses automatisierende Üben, also dass sie beim Kopfrechnen auf Zack sind und schnell rechnen können, müssen sie auch zu Hause selbständig (bzw. mit den Eltern, Geschwistern, PC etc.) üben. In der Schule hast du dafür nicht immer Zeit bzw. nicht in dem Ausmaß, wie für einige Schüler nötig wäre.

zec
16-03-2009, 18:55
Teile der Schuld sehe ich ganz klar bei den Lehrer(-vertreter)n.
Von Ihnen sollten Reformen ausgehen tun sie aber nicht!
Vorschläge werden sehr wohl gemacht, nur die Mühlen der Bürokratie mahlen bekanntlich langsam. Es gibt auch laufende Schulversuche die von Lehrern ausgehen. Von dem her stimmt deine Aussage so nicht.

Bernhard_K
16-03-2009, 19:00
Hmm, das mit den Nachhilfestunden war vielleicht nicht so optimal gewählt (den Begriff mein ich jetzt).
Ein einfaches Beispiel wie es gemeint war:
In der Schule lernen die Schüler über einen gewissen Zeitraum das Plusrechnen im Zahlenraum 10. Sie können es dann, also sie wissen, dass z.B. 3+3=6 ist. Nur sind sie noch zu langsam, vor allem beim Kopfrechnen. Und dieses automatisierende Üben, also dass sie beim Kopfrechnen auf Zack sind und schnell rechnen können, müssen sie auch zu Hause selbständig (bzw. mit den Eltern, Geschwistern, PC etc.) üben. In der Schule hast du dafür nicht immer Zeit bzw. nicht in dem Ausmaß, wie für einige Schüler nötig wäre.

hab ich schon verstanden!

Das was du meinst ist aber ÜBEN und soll selbstständig durchgeführt werden. Im Gegensatz zu NachHILFE bei der jemand benötigt wird der erklärt weil es nicht verstanden wurde!

OK ein paar dekatente eltern gibt es natürlich die zum üben einen nachhilfelehrer bezahlen aber da ist man halt selber schuld...

zec
16-03-2009, 19:03
weil wieso ein 50-jähriger lehrer mit knapp 30 wochenstunden
Wie kommst du bitte auf diese Zahl?

Bernhard_K
16-03-2009, 19:03
Vorschläge werden sehr wohl gemacht, nur die Mühlen der Bürokratie mahlen bekanntlich langsam. Es gibt auch laufende Schulversuche die von Lehrern ausgehen. Von dem her stimmt deine Aussage so nicht.

Stimmt schon die Gehrer ist ja irgendwie auch Lehrerinn....

Es ist allerdings so, dass MASSIVE Maßnahmen von Seiten der Lehrer nicht nach "nicht angenommenen Verbesserungsvorschlägen" durchfegührt werden sondern nach (vermeindlicher) Privilegienreduktion.

zec
16-03-2009, 19:06
hab ich schon verstanden!

Das was du meinst ist aber ÜBEN und soll selbstständig durchgeführt werden. Im Gegensatz zu NachHILFE bei der jemand benötigt wird der erklärt weil es nicht verstanden wurde!

OK ein paar dekatente eltern gibt es natürlich die zum üben einen nachhilfelehrer bezahlen aber da ist man halt selber schuld...

Hab in meinem Beitrag eh geschrieben, dass das Gelernte auch geübt werden muss. Das mit dem selbständig ist so eine Sache - manche können das und bei anderen musste daneben stehen wie der Polizist bzw. ihnen einen (bildlich gesprochen) Tritt in den Hintern geben damit sie selber was tun.

zec
16-03-2009, 19:42
Stimmt schon die Gehrer ist ja irgendwie auch Lehrerinn....

Es ist allerdings so, dass MASSIVE Maßnahmen von Seiten der Lehrer nicht nach "nicht angenommenen Verbesserungsvorschlägen" durchfegührt werden sondern nach (vermeindlicher) Privilegienreduktion.

1.) Was hat bitte die Gehrer damit zu tun?

2.) Welche Berufsgruppe würde anders handeln? Mehr arbeiten und das für weniger Geld? Ganz klar, dass man versucht das abzuwenden. Und jetzt komm mir nicht mit "es ist ja nur eine Umschlichtung". Schau dir meine Stundentabelle an und überleg mal, wo die Stunden dann abgehen würden.

wo-ufp1
16-03-2009, 19:43
Für 9 Wochen Sommerferien,Semesterferien,Direktorentag,Schulaut onome Tage,Weihnachts und Osterferien
melde ich mich freiwillig.[/COLOR]
Häst was gscheits gelernt :rolleyes:


Eigentlich ist es doch ganz einfach:
[...]
Eine Evaluierung wäre sicher eine gute Idee. Solange wir aber nur den status quo verteidigen, schützen wir lediglich diejenigen, die sich's im System bequem machen!
Hm, eigenartig das eine Reform die andere jagt.
Und trotzdem gibt es noch Tintenburgen/Berufsgruppen wo nocht nichts/noch nie evalutiert wurde :rolleyes:. Hm.
Sind "die Lehrer" wirklich die "letzte Bastion" wo noch nicht evalutiert wurde? Wo sie seit Jahren/Jahrzehnten immer noch das gleiche lehren bzw. mit den gleichen Mittel?
Wo nicht die Politik immer wieder und wieder hineingepfuscht hat?

Wenn die Lehrer wirklich diese 2 Stunden Mehrarbeit bekommen, dann werden sie diese wohl in Zukunft in die Sicherheitsüberprüfung ihrer Schutzausrüstung und das "abklopfen" ihrer Schüler nach Waffen oder eigenartigem Verhalten investieren müssen :mad: .

Btw.
Wenn du nicht mehr weiter weißt, bilde einen Arbeitskreis

Isa_tu
16-03-2009, 20:01
ich bin zwar (wie du weißt) kein lehrer, aber meine frau, daher darf ich für sie antworten:
JA, sie würde sofort 40h in der schule bleiben, wenn es die möglichkeit gäbe. dann bräuchte sie nicht jeden tag mit schularbeitsheften, diversen lernspielen und sonstigem klump mit öffis in die schule fahren. (das zeug wiegt was, ich hab ihr schon des öfteren beim tragen geholfen)
dann hätten wir auch gute 20m² mehr zum wohnen, weil dann einige aktenschränke voll mit ordnern und kisten rausgeschmissen werden könnten.

um wieder auf unsere Nachbarin (Fr. Lehrer) zurückzukommen:

SIE macht es so, sie bleibt solange in der Schule (Lehrerzimmer) bis sie alle Hefte/Schularbeiten verbessert hat - kann es nicht sein, dass es jedermanns Ding ist ob man das Zeugs mit nach Hause nimmt oder alles noch in der Schule erledigt?
:confused:

wo-ufp1
16-03-2009, 20:02
ich oute mich jetzt - ich bin Lehrer und ja ich bins echt gerne!
[...]
Konkret 2 Stunden mehr in der Klasse
Ich habe gehört, daß es vor einiger Zeit auch eine "Kürzung" um 2 Stunden gab.
Stimmt das?


Na wie auch immer, ich hoff die Diskussion führt bald zu einem sinnvollen Ende - Verbesserung des Schulsystems muss immer sein, nicht nur wenn eine Frau Minister wieder mal Budgetsparen muss... Aber wenns auf dem Rücken der Schüler ausgetragen werden soll, dann geh auch ich auf die Barrikaden!

Traurig. Von einem Fettnäpfchen, Gehrer, offensichtlich ins nächste, Schmied :mad: (vom Regen in die Traufe).


das system krankt an allen ecken und enden, und naa lieber uwe es san ned nur die lehrer daran schuld,
[...]
und wanns'd grantig auf mi bist is ma des wurscht, ich hab eine meinung und du auch eine

versuche mich da jetzt auch rauszuhalten,
Warum?
Du hast deine Meinung. Ob richtig oder falsch. Hast du sie auch, außer zum x-Mal im BB, noch wo anders kund getan?

Dein sudderen bei etlichen Themen gut und schön, aber zusätzlich an der richtigen Adresse wär vielleicht auch mal ein sinnvoller Beitrag.
Aber das wär ja zu aufwendig :rolleyes:

Isa_tu
16-03-2009, 20:08
Warum?
Dein sudderen bei etlichen Themen gut und schön, aber zusätzlich an der richtigen Adresse wär vielleicht auch mal ein sinnvoller Beitrag.
Aber das wär ja zu aufwendig :rolleyes:

Das kommt daher, dass er kein Lehrer ist - Nichtlehrer suddern halt gern und sinnvolle Beiträge könnens auch nicht vorweisen.

Cipollini1
16-03-2009, 20:21
[QUOTE=wo-ufp1;1858923]Häst was gscheits gelernt :rolleyes:


Bin ja noch jung:rofl:
Lehramt ist ja gleich geschehen:wink:

Des geht ruzk zuzk

hermes
16-03-2009, 20:25
um wieder auf unsere Nachbarin (Fr. Lehrer) zurückzukommen:

SIE macht es so, sie bleibt solange in der Schule (Lehrerzimmer) bis sie alle Hefte/Schularbeiten verbessert hat - kann es nicht sein, dass es jedermanns Ding ist ob man das Zeugs mit nach Hause nimmt oder alles noch in der Schule erledigt?
:confused:
nein. zumindest nicht gscheit.
wenn deine nachbarin den platz dafür hat, dann ist es eh ok. normalerweise haben lehrer einen 80cm breiten tisch, den sie in manchen schulen auch noch mit einem zweiten teilen müssen.
in wien wohlgemerkt. in nö kanns wieder ganz anders aussehen, das weiß ich nicht.
sonstige abstellmöglichkeiten gibts so gut wie keine (ein fach bzw. kastl 25x30x30cm im regelfall, in neubauschulen kanns größer sein)

Lisi
16-03-2009, 20:29
normalerweise haben lehrer einen 80cm breiten tisch, den sie in manchen schulen auch noch mit einem zweiten teilen müssen.
in wien wohlgemerkt. in nö kanns wieder ganz anders aussehen, das weiß ich nicht.
sonstige abstellmöglichkeiten gibts so gut wie keine (ein fach bzw. kastl 25x30x30cm im regelfall)

I glaub i muss morgen einmal ein Foto von unserem Konferenzzimmer machen.

Jeder normale Mensch würde sich weigern unter solchen Bedingungen zu arbeiten. Was man am Bild nicht sehen wird: Es gibt noch 3 PCs, die sich 60 Lehrer teilen :toll:

wo-ufp1
16-03-2009, 20:36
Stimmt!!
Bin als Schüler der gleichen Meinung.
Die Politiker haben schon vor der letzten Wahl versprochen kleinere Klassen durchzusetzen.
De facto sind sie gleichgeblieben.
Es gibt jetzt schon wenig individuelle Betreuung und dann wollen sie diese auch noch zunichte machen in dem sie die Lehrer 1 Klasse bzw. 25 - 30 Schüler mehr geben, und dass nur um den größten Schwachsinn eines Schulsystems zu finanzieren...

Was ich schade finde ist, dass die oft achsoklugen Politiker von oben herab entscheiden was angeblich das beste ist, und die Betroffenen gar nicht fragen.....


unter diesen bedinung braucht man sich nicht zu wundern, dass auf die Lehrer eingeprügelt wird, wenn die sich als besonders arm und belastet darstellen wollen.
Du, es gibt da eine Berufsgruppe, ich glaub da sind sich 99% der Bevölkerung einig, die ein noch größeres Mißfallen/Problem darstellen.

Auf diejenigen, die nicht nur alle paar Jahre hingepeckt wird, sondern fast jedes Monat.
Menschen, die sich es richten können, wie sie wollen.
Menschen, die manchen können was sie wollen.
Menschen, die so viel verdienen, daß jeder Hackler, nein, daß ein jeder vor Neid erblasst (Notare&Co. ausgenommen ;-).

Wer kann das wohl sein :rolleyes: ?

Politiker :hut:.
Und was wird da(gegen) getan :( :wink:?

Btw. hats einen Aufstand gegeben, daß sie uns jetzt 5 Jahre regieren dürfen? (außer der Online Petition (http://www.4jahresindgenug.at/index.php))

Bernhard_K
16-03-2009, 20:36
1.) Was hat bitte die Gehrer damit zu tun?

2.) Welche Berufsgruppe würde anders handeln? Mehr arbeiten und das für weniger Geld? Ganz klar, dass man versucht das abzuwenden. Und jetzt komm mir nicht mit "es ist ja nur eine Umschlichtung". Schau dir meine Stundentabelle an und überleg mal, wo die Stunden dann abgehen würden.

Klar regen sich viele auf wenn man mehr arbeiten muss!
Das ist auch vollkommen verständlich soweit.

Eine Frechheit ist es aber grundsätzlich davon auszugehen, dass das Ministerium lügt uns sich das angeblich ersparte Geld wofür auch immer ausgibt (die frage hab ich euch ja schon mind 2x gestellt)

Warum glaubt ihr nicht an eine Umschichtung?
Nur weil es euch ein Gewerkschaftler eingeredet hat?

Ich fände es wie schon so oft geschrieben sogar SEHR gut wenn Lehrer xh mehr in der Klasse wären!
Da wie schon viele von euch angemerkt haben die Schüler nicht mehr werden sind mehr h Lehrer für einen Schüler verfügbar. Und wenn man die gut* einsetzt kann man so Nachmittagbetreuung, kleiner Klassen, Zweitlehrer, Förderunterricht (üben) usw ermöglich.
All diese Maßnamen würden Lehrer sogar entlasten
Das sind außerdem Stunden auf die man sich nicht nennenswert vorbereiten muss. Auch die Anzahl der korrigierten Hausübungen und Schularbeiten würden dadurch nicht mehr werden.

*)DARÜBER SOLLTET IHR mMn DISKUTIEREN)

Ich finde die Aufregung einfach maßlos übertrieben, ohne darauf einzugehen was mit den frei werdenden Stunden passiert. Natürlich ist auch zu sagen, dass die präsentation der ganzen Aktion nicht sehr glücklich gelaufen ist. Das liegt auch u.a. auch bei den Lehervertretern, welche möglichst wenig über das gesamtpaket reden wollen und nur die 1.66h mehr unterricht unterstreichen.


PS: eine (ein Personen) Berufgruppe fällt mir schon ein :f:
Ich sitz seit motag letzter woche täglich im Büro FR SA SO jeweils >12h und hab einen für meine (Ausbildung unterbezahlten) 30h job.
Natürlioch bekomm ich nix für die Überstunden ;-)

Will aber nicht jammern hab auch alle halbe h mal zeit für an bikeborad artikel (daher bekommts seit FR mehr von mir obs wollts oder nicht :D )


PPS: Siehst so kanns gehen vor lauter Jammern hab ich schon was vergessen :-D
Die Gehrer war Lehrerinn und hatt einige Änderungen durchgeführt (welcher qualität sei mal dahingestellt) also war sie als beispiel, dass auch Änderungen von Lehrern ausgehen gedacht ...
(eh ein bisserl ironie dabei...)

Bernhard_K
16-03-2009, 20:43
um wieder auf unsere Nachbarin (Fr. Lehrer) zurückzukommen:

SIE macht es so, sie bleibt solange in der Schule (Lehrerzimmer) bis sie alle Hefte/Schularbeiten verbessert hat - kann es nicht sein, dass es jedermanns Ding ist ob man das Zeugs mit nach Hause nimmt oder alles noch in der Schule erledigt?
:confused:

Nein leider nicht aber es kommt stark auf die Schule an.

zB in vielen HTLs die ich kenne hat jeder Lehrer einen Arbeitsplatz (ok nicht immer alleine im Zimmer aber wer hat das schon)

bikeopi
16-03-2009, 20:43
ich bin dafür, dass wir eltern streiken.

gegen die überlangen ferien, zusammengezählte freie tage ca.3 monate, gegen streikende lehrer, gegen faule lehrer, gegen lehrer die genies aus unseren normalbegabten kindern machen wollen, gegen zuwenig schulpsychologische dienste (jedenfalls in nö), gegen unwillige schüler, gegen faule schüler, gegen streber, gegen unzumutbare schülerbusse und gegen die öbb, die zu schulbeginnzeiten jedesmal verspätung hat oder zuwenig züge einsetzt, dass wir eltern die melkkühe der schulen sind, dass wir eltern die "zubesorgenliste" immer in der ersten oder zweiten schulwoche bekommen und dann alles innerhalb gestern heranschleppen sollen, gegen eltern die waffen zu hause bunkern, und diese nichteinmal jugend- und kindersicher aufbewahren...etc....etc....
das waren nur so auf die schnelle ein paar gründe.
fallen sonst noch welche den hier schreibenden eltern ein?

eigentlich nicht verwunderlich, dass ein fred so emotional wird, wenn schon das startposting nicht um objektivierung bemüht ist.

ich wuerde jedenfalls dafuer plaedieren, einer berufsgruppe schon selber zu ueberlassen, wann und wie sie sich gegen eine von politikern(!) angestrebete massnahme zur wehr setzt.
(dieses recht beansprucht doch jeder fuer seinen eigenen beruf).

die faulen und desinteressierten sind wie bei jeder anderen berufsgruppe gewiss auch bei den lehrern in der minderzahl, sodass man prinzipiell darauf vertrauen kann, dass ihre absichten lauterer natur sind.
jedenfalls haben weder wir und in der regel schon gar nicht politiker einblick in die arbeitswelt der lehrerschaft.
meiner meinung nach sollten man also eher der politik und ihren aktionistischen massnahmen skepsis entgegen bringen, denn der seit jahren ohnedies verlaesslich arbeitenden lehrerschaft. (ich weiss: jetzt schreit gleich wieder irgendwer ganz aufgeregt "aber pisa!" - das jeden keulenschlag rechtfertigende dogma der bildungspolitik).

die lehrer ihrerseits sollten obacht geben, wen sie da zur argumentation an die oeffentlichkeit schicken und auch ihre argumentationsstrategie reiflich ueberlegen, um sich nicht angreifbar zu machen (das zb wiederholt angefuehrte argument mit zu wenig oder zu kleinen arbeitsplaetzen an den schulen, ist einfach nur lächerlich).

und die politik sollte endlich einmal erklaeren, was genau die reform beinhaltet, und diese seltsame 2-stunden-forderung, von der jetzt alle reden, endlich konkretisieren (was, wann, wo, wie, wofuer?).

Bernhard_K
16-03-2009, 20:44
[QUOTE=wo-ufp1;1858923]Häst was gscheits gelernt :rolleyes:


Bin ja noch jung:rofl:
Lehramt ist ja gleich geschehen:wink:

Des geht ruzk zuzk

wos jetzt was gscheites oder .... :rofl:

na ok jetzt wirds unhöflich :wink:
war aber irgendwie schon aufgelegt und nachdem keiner wollt....

zec
16-03-2009, 21:05
Klar regen sich viele auf wenn man mehr arbeiten muss!
Das ist auch vollkommen verständlich soweit.
Dankeschön :D

Eine Frechheit ist es aber grundsätzlich davon auszugehen, dass das Ministerium lügt uns sich das angeblich ersparte Geld wofür auch immer ausgibt (die frage hab ich euch ja schon mind 2x gestellt)
Naja, dass es lügt würde ich nicht sagen - eher, dass es nicht ganz die Wahrheit sagt. Und was mit dem Geld geschehen soll? Keine Ahnung. Ich selber warte da auch noch auf eine konkrete Antwort von Seiten des Ministeriums.

Warum glaubt ihr nicht an eine Umschichtung?
Nur weil es euch ein Gewerkschaftler eingeredet hat?
Nein, sondern weil das eine simple Milchmädchenrechnung ist. Gehen wir einmal von den Zahlen aus, die ich oben gepostet habe. Ich bin verpflichtet im Jahr 720 Std. zu unterrichten. Bei 2h pro Woche mehr, wären das 792 Std. . Da die Jahresnorm nicht erhöht wird, müssen die Stunden wo anders abgezogen werde - beim Bereich "C". Dort würden mir dann anstatt 133 nur mehr 61 Std. bleiben. Die alleine verbrauche ich schon locker für Teambesprechungen. Und der Rest, der auch wichtig ist müsste dann aber trotzdem getan werden - aber eben unbezahlt.

Ich fände es wie schon so oft geschrieben sogar SEHR gut wenn Lehrer xh mehr in der Klasse wären!
Sind sie durch die geplante Maßnahme aber nicht. Ich sag nochmal: Lehrer sollen zwei Stunden mehr unterrichten nur die Schüler bekommen deswegen nicht mehr Unterricht. Die Anzahl der Stunden soll bei den Schülern gleich bleiben. Sie würden aber in verschiedenen Fächern mehr unterschiedliche Lehrer haben. Dass das eine Qualitätsverbesserung ist kannst mir nicht weiß machen.

Da wie schon viele von euch angemerkt haben die Schüler nicht mehr werden sind mehr h Lehrer für einen Schüler verfügbar. Und wenn man die gut* einsetzt kann man so Nachmittagbetreuung, kleiner Klassen, Zweitlehrer, Förderunterricht (üben) usw ermöglich.
All diese Maßnamen würden Lehrer sogar entlasten
Du, wenns so wäre dann bin ich sehr dafür. Nur leider ists nicht so. Es so

Das sind außerdem Stunden auf die man sich nicht nennenswert vorbereiten muss. Auch die Anzahl der korrigierten Hausübungen und Schularbeiten würden dadurch nicht mehr werden.
Achja, erzähl einmal ...



Ich finde die Aufregung einfach maßlos übertrieben, ohne darauf einzugehen was mit den frei werdenden Stunden passiert. Natürlich ist auch zu sagen, dass die präsentation der ganzen Aktion nicht sehr glücklich gelaufen ist. Das liegt auch u.a. auch bei den Lehervertretern, welche möglichst wenig über das gesamtpaket reden wollen und nur die 1.66h mehr unterricht unterstreichen.
Da bin ich ganz bei dir, dass es produktive Gespräche geben muss. Und dass es dazu noch nicht gekommen ist, kannst du aber nicht nur der Lehrervertretung in die Schuhe schieben. Zum "Streiten" gehören immer zwei.

.

Cipollini1
16-03-2009, 21:08
[QUOTE=Cipollini1;1858969]

wos jetzt was gscheites oder .... :rofl:

na ok jetzt wirds unhöflich :wink:
war aber irgendwie schon aufgelegt und nachdem keiner wollt....


:U::rofl::wink:

zec
16-03-2009, 21:10
und die politik sollte endlich einmal erklaeren, was genau die reform beinhaltet, und diese seltsame 2-stunden-forderung, von der jetzt alle reden, endlich konkretisieren (was, wann, wo, wie, wofuer?).

So ist es. Da sprichst du mir ganz aus der Seele :) .
Was an der 2-Stunden Forderung auch seltsam ist ist, dass die Frau BMi nach dem Protest sich plötzlich vorstellen kann, es auf 2 Jahre zu befristen :f: . Ja wie jetzt? Ist diese Stundeneinsparung plötzlich doch nicht so unumgänglich? Oder wird da probiert mal wieder ein Provisorium zu errichten, dass dann trotzdem die nächsten Jahrzehnte überlebt?

ribisl
16-03-2009, 21:20
GSD tangiert und kratzt mich das alles nicht - meine Tochter darf in die Walddorfschule gehen!

Bernhard_K
16-03-2009, 21:24
Dankeschön
bidde :p

Naja, dass es lügt würde ich nicht sagen - eher, dass es nicht ganz die Wahrheit sagt. Und was mit dem Geld geschehen soll? Keine Ahnung. Ich selber warte da auch noch auf eine konkrete Antwort von Seiten des Ministeriums.
Naja bist doch lehrer oder? Wirst ja auch ein Brieflein bekommen haben....
Natürlich sie lügt nur und macht mit dem eingesparten Geld WAS? Sag doch bitte endlich was glaubst du macht sie mit mehr Budget + weniger Lehrergehälter?


Nein, sondern weil das eine simple Milchmädchenrechnung ist. Gehen wir einmal von den Zahlen aus, die ich oben gepostet habe. Ich bin verpflichtet im Jahr 720 Std. zu unterrichten. Bei 2h pro Woche mehr, wären das 792 Std. . Da die Jahresnorm nicht erhöht wird, müssen die Stunden wo anders abgezogen werde - beim Bereich "C".
Ein Gewerkschaftliches Michmädchen eben.
Zieht man es halt zum Teil im Bereich B und zum Teil im Bereich C ab
Es fällt weniger Vorbereitungsarbeit an!
Wie du ja auch sagst: Die schüleranz bleibt gleich d.h. nicht mehr hÜ und SA und dergleichen...

Sind sie durch die geplante Maßnahme aber nicht. Ich sag nochmal: Lehrer sollen zwei Stunden mehr unterrichten nur die Schüler bekommen deswegen nicht mehr Unterricht. Die Anzahl der Stunden soll bei den Schülern gleich bleiben. Sie würden aber in verschiedenen Fächern mehr unterschiedliche Lehrer haben. Dass das eine Qualitätsverbesserung ist kannst mir nicht weiß machen.
sagt die gewerkschaft das so? War nicht auf euren Betriebsversammlungen....
Aber wenn man Briefe liest stellt sich das schon anders dar...
Förderunterricht, Nachmittag usw...

Achja, erzähl einmal ...

eine zusätzliche Übungsstunde Beispiele rechnen ist max 10 min vorbereitungsarbeit.
Da brauchst wirklich nicht 1h vorbereiten oder :f:

Nachmittagsbetreuung und bei den Hausübungen helfen..
Bekommen Horterzieher auch nicht 1:1 Vorbereitungszeit...

genauso zweitlehrer in einer klasse...
Den Stoff sollte man im idealfall ja können...


Und dass es dazu noch nicht gekommen ist, kannst du aber nicht nur der Lehrervertretung in die Schuhe schieben. Zum "Streiten" gehören immer zweiNur sag ich ja nicht. Habe gesagt, dass die präsentation nicht die beste war.

Bernhard_K
16-03-2009, 21:26
So ist es. Da sprichst du mir ganz aus der Seele :) .
Was an der 2-Stunden Forderung auch seltsam ist ist, dass die Frau BMi nach dem Protest sich plötzlich vorstellen kann, es auf 2 Jahre zu befristen :f: . Ja wie jetzt? Ist diese Stundeneinsparung plötzlich doch nicht so unumgänglich? Oder wird da probiert mal wieder ein Provisorium zu errichten, dass dann trotzdem die nächsten Jahrzehnte überlebt?

nein aber in 2 jahren wäre ein neues dienstrecht geplant :wink:
(das dann sicher auch nicht durchgebracht wird ;) )

zec
16-03-2009, 21:42
Oida ich gebs auf :s: .
Hab eh noch meine Vorbereitung fertig zu machen und will zu einer gscheiden Zeit ins Bett.

ps: Ich glaube ich fange auch in der Waldorfschule an ;) .

Bernhard_K
16-03-2009, 21:48
Oida ich gebs auf :s: .
Hab eh noch meine Vorbereitung fertig zu machen und will zu einer gscheiden Zeit ins Bett.

ps: Ich glaube ich fange auch in der Waldorfschule an ;) .

Ah geh!
Briefe lesen wird ja auch so gehen! :D



hoffe auch, dass ich heut noch aus dem büro komm (wollt eigentlich noch trainieren... :-( )

Viel Spaß noch!

Firvin
16-03-2009, 22:23
Eigentlich is es schlimm, das sich arbeitende Menschen überhaupt
über Beamte und Arbeit/Dienst/Dienstzeit/Arbeitsverständniss
Gedanken machen.

In diesem Sinne, meine Freundin ist eigentlich Lehrerin für das
was man in Österreich Volksschule nennt, kommt aber aus
einem fernöstlichen Kulturkreis und findet die Diskussion lachhaft.
Sie würde gerne arbeiten in dem Bereich, darf aber nicht und "muss"
als Hilfsarbeiterin ihr Leben finanzieren. Wenn ich mir dagegen
Volksschullehrerin, wie die meiner Nichte ansehe, bekomm ich eine
Krise. Knapp mal 25, Weisheit mit dem Löffel gfressen und....

Manchen jungen angehenden Lehrkräften würde ein "Praktikum"
in der Wirtschaft wirklich nicht schaden.

bigair
16-03-2009, 22:25
in vielen technischen bereichen unterrichten leute die in der wirtschaft gescheitert sind, trägt halt auch nicht zur qualität der bildung bei.

queicheng
16-03-2009, 22:48
GSD tangiert und kratzt mich das alles nicht - meine Tochter darf in die Walddorfschule gehen!

na dann hoffen wir dass sie da jemals ankommt!

tommy d. p.
16-03-2009, 22:50
leider ein wahres wort! :rolleyes:

wobei, ich wär auch gern lehrer! :)

aber, die haben ja nicht mal nen urlaubsanspruch. das ist dann auch wieder nix für mich! :(

tommy d. p.
16-03-2009, 23:01
sehr alt. aber nicht ganz unrichdigg!

;)

Bernhard_K
17-03-2009, 01:33
in vielen technischen bereichen unterrichten leute die in der wirtschaft gescheitert sind, trägt halt auch nicht zur qualität der bildung bei.

Seh ich genauso!

Außerdem ist in der Sparte das Problem, dass reichlich alternativen vorhanden sind weil die Lehrer ja nicht ausschließlich zu Lehrern ausgebildet wurden. (Eigentlich nur ganz nebenbei dazugelernt)
In der Privatwirtschaft verdient man als Techniker noch dazu recht gut, was dazu führt, dass eher wenige Lehrer werden wollen.

Aber bei den Techniker ist es auch desshalb schlimm weil es doch einige als "Altersteilzeit" oder Nebeneinkommen zur Selbstständigkeit nutzen. Da entsprechender Lehrermangel herrscht kann man sich da auch einiges leisten...

Bernhard_K
17-03-2009, 01:36
Alt und von den Piefkes:

:rofl:

Isa_tu
17-03-2009, 08:16
nein. zumindest nicht gscheit.
wenn deine nachbarin den platz dafür hat, dann ist es eh ok. normalerweise haben lehrer einen 80cm breiten tisch, den sie in manchen schulen auch noch mit einem zweiten teilen müssen.
in wien wohlgemerkt. in nö kanns wieder ganz anders aussehen, das weiß ich nicht.
sonstige abstellmöglichkeiten gibts so gut wie keine (ein fach bzw. kastl 25x30x30cm im regelfall, in neubauschulen kanns größer sein)

wie gesagt, den Platz hat sie nur weil es alle anderen eilig haben nach Hause zu kommen ;)

SirDogder
17-03-2009, 08:41
Dass Lehrer keinen Platz haben, lass ich allerdings gar nicht gelten.

Es gibt zig Klassen mit einem Lehrerschreibtisch. Muss man halt den Lapi hinstellen. Braucht man nur mehr eine Anschlußmöglichkeit für das Schulnetzwerk.

Den Lapi allerdings sollte die schule bezahlen.

queicheng
17-03-2009, 08:49
Dass Lehrer keinen Platz haben, lass ich allerdings gar nicht gelten.

Es gibt zig Klassen mit einem Lehrerschreibtisch. Muss man halt den Lapi hinstellen. Braucht man nur mehr eine Anschlußmöglichkeit für das Schulnetzwerk.

Den Lapi allerdings sollte die schule bezahlen.

...aber bis das in den sätzen 2 und 3 tatsächlich hergestellt ist, wirst satz ein schon gelten lassen müssen, oder?

laptop? schulnetzwerk? in den klassen? in wien gibt es gymnasien, die haben ncihtmal fließend wasser in den klassen, sidn aber trotzdem "so gut ausgestattet und in stand gehalten", dass sie laut bau- und sanierungsplan in 8 bis 12 jahren schon drankommen, um modernisiert zu werden.

glaub mir, du bist nicht der einzige (mit einigen lehrern gemeinsam) der davon träumt...allerdings liegt die betonung hier auf träumen.

und eine kleine gegenfrage muss man sich hier auch gefallen lassen...es gibt zig klasenräume (zwar in so gut wie jedem gymnsaium des landes zu wenig, aber das ist eine anderre geschichte) und die meisten davon haben auch einen schreibtisch (der ja nciht mal das kriterium wäre...aber glaubst echt, dass diese klassenzimmer in der zeit von sagen wir mal grob 8 bis 18 uhr einfach so frei verfügbar sind, dass sich herr/frau lehrer reinsetzt, den lapi ins netz pluggt und drauf los werkelt?

bikeopi
17-03-2009, 08:50
Dass Lehrer keinen Platz haben, lass ich allerdings gar nicht gelten.

Es gibt zig Klassen mit einem Lehrerschreibtisch. Muss man halt den Lapi hinstellen. Braucht man nur mehr eine Anschlußmöglichkeit für das Schulnetzwerk.

Den Lapi allerdings sollte die schule bezahlen.

so ist es.
das von den lehrern gerne angefuehrte "platzproblem" ist kein argument, sondern ausdruck von mangelnder weitsichtigkeit und fehlender reflexion.

in frankreich und anderen laendern hat man das problem vor zig jahren schon geloest:
da hat jeder lehrer (oder manchmal auch zwei) seinen (ihren)klassenraum (mit pc, schrank, blumentopf....usw) und die schueler wechseln in der pause zum entsprechenden lehrer.

tout simple!

ps: ich hab es eh schon weiter oben erwaehnt: mit derartigen argumenten seitens der lehrerschaft traegt man nicht gerade zur glaubwuerdigkeit bei....dieses platzargument wurde in den medien von unterschiedlichen lehrern in den letzten tagen im uebrigen mehrmals genannt).

SirDogder
17-03-2009, 08:56
...aber bis das in den sätzen 2 und 3 tatsächlich hergestellt ist, wirst satz ein schon gelten lassen müssen, oder?

?
hab ich nicht verstanden.


...laptop? schulnetzwerk? in den klassen? in wien gibt es gymnasien, die haben ncihtmal fließend wasser in den klassen, sidn aber trotzdem "so gut ausgestattet und in stand gehalten", dass sie laut bau- und sanierungsplan in 8 bis 12 jahren schon drankommen, um modernisiert zu werden.

glaub mir, du bist nicht der einzige (mit einigen lehrern gemeinsam) der davon träumt...allerdings liegt die betonung hier auf träumen.
?

Ein Freund von mir ist Hak Lehrer und der erzählt mir dauernd von dem Schulnetzwerk, für das er verantwortlich ist.




...und eine kleine gegenfrage muss man sich hier auch gefallen lassen...es gibt zig klasenräume (zwar in so gut wie jedem gymnsaium des landes zu wenig, aber das ist eine anderre geschichte) und die meisten davon haben auch einen schreibtisch (der ja nciht mal das kriterium wäre...aber glaubst echt, dass diese klassenzimmer in der zeit von sagen wir mal grob 8 bis 18 uhr einfach so frei verfügbar sind, dass sich herr/frau lehrer reinsetzt, den lapi ins netz pluggt und drauf los werkelt?

Vormittags müssen die Lehrer eh unterrichten, da gibts kein Vorbereiten oder Hefte verbessern. Nachmittags sind die Schüler nicht da, da können sie ruhig die Infrastruktur nutzen: Lehrerarbeitsplatz im Klassenzimmer.

Und ok ... falls es wirklich kein Netzwerk gibt: Es gibt sicher in jeder ordentlichen Schule einen Schulungsraum mit PCs und die sind SICHER im Netz.

revilO
17-03-2009, 08:58
die Platzproblematik halte ich bei allen Mängeln auch für überstrapaziert und ich glaube, dass sich mit minimalen Mitteln eine deutliche Verbesserung erzielen ließe, allerdings legen viele Lehrer auch Wert auf die freie Zeiteinteilung außerhalb des Unterrichts, denn letztlich ist das einer der Vorzüge des Lehrerjobs

wer nach 5 oder 6 Stunden Unterricht keine Pause benötigt, hat sowieso was falsch gemacht

bikeopi
17-03-2009, 09:00
die Platzproblematik halte ich bei allen Mängeln auch für überstrapaziert und ich glaube, dass sich mit minimalen Mitteln eine deutliche Verbesserung erzielen ließe, allerdings legen viele Lehrer auch Wert auf die freie Zeiteinteilung außerhalb des Unterrichts, denn letztlich ist das einer der Vorzüge des Lehrerjobs
...

genau. aber dann sollen sie das auch sagen. ist ja nix dabei. aber diese fadenscheinige argumentation nervt einfach...

Isa_tu
17-03-2009, 09:02
so ist es.
das von den lehrern gerne angefuehrte "platzproblem" ist kein argument, sondern ausdruck von mangelnder weitsichtigkeit und fehlender reflexion.



:toll:

Andere Berufsgruppen müssen auch mit mangelndem Platz (zu kleiner Schreibtisch, keine Abstellflächen, Telefon dass man sich zu dritt teilt) zurechtkommen und mit einem Gehalt, dass dies nicht entschädigt.

ClemensR
17-03-2009, 09:03
tout simple!


also ich glaub nicht dass es insgesamt simpler ist, wenn in jeder pause z.b. 500 schüler quer durchs schulgebäude wandern, als wenn das 30 lehrer machen.

davon abgesehen: laptop u. schulnetzwerk überall? wofür denn? ich schätze jetzt mal grob, dass 80% der lehrer nichts damit anzufangen wüssten.. die umfangreichen arbeiten, wie schularbeiten/hüs etc. korrigieren, passieren eh händisch und für die vorbereitung auf die nächste stunde brauchen die wenigsten einen pc.

revilO
17-03-2009, 09:10
:toll:

Andere Berufsgruppen müssen auch mit mangelndem Platz (zu kleiner Schreibtisch, keine Abstellflächen, Telefon dass man sich zu dritt teilt) zurechtkommen und mit einem Gehalt, dass dies nicht entschädigt.
genau, ab jetzt bekommt jede Berufsgruppe (ausnahmslos versteht sich) den Platz eines Fließbandarbeiters (ich denke da speziell an den eines Gurkerlaussortierers in der FELIX AUSTRIA - ca. 50x50cm)

bikeopi
17-03-2009, 09:15
also ich glaub nicht dass es insgesamt simpler ist, wenn in jeder pause z.b. 500 schüler quer durchs schulgebäude wandern, als wenn das 30 lehrer machen.

davon abgesehen: laptop u. schulnetzwerk überall? wofür denn? ich schätze jetzt mal grob, dass 80% der lehrer nichts damit anzufangen wüssten.. die umfangreichen arbeiten, wie schularbeiten/hüs etc. korrigieren, passieren eh händisch und für die vorbereitung auf die nächste stunde brauchen die wenigsten einen pc.

obs simpler ist oder nicht, ist egal - es funktioniert jedenfalls problemlos (in der schule in frankreich, in der ich war, war es eine selbstverstaendlichkeit und keiner waere auf die idee gekommen daran etwas zu aendern).

ich sage auch nicht, dass man das unbedingt bei uns auch so machen sollte.
aber wenn gewisse lehrer sich in die öffentlichkeit stellen und DAS als argument anführen, dann muss man darauf sagen: liebe lehrer, das laesst sich rasch lösen!
und die konsekutiven 40stunden anwesenheitspflicht haben sie sich dann selbst herbei argumentiert.
also ich halte das fuer ziemlich patschert aus sicht der lehrer.
(ich goenne ihnen ja die freie zeiteinteilung und die moeglichkeit einen teil ihrer arbeit zu hause zu erledigen).

queicheng
17-03-2009, 09:23
hab ich nicht verstanden.
nun, ich meinte, so lange weder ein schulnetzwerk noch ein laptop je lehrer besteht (und ich bin nicht auf die frage eingegangen, ob das an sich überhaupt sinnvoll ist) wirst das argument der platzprobleme schon eher gelten lassen müssen...



Ein Freund von mir ist Hak Lehrer und der erzählt mir dauernd von dem Schulnetzwerk, für das er verantwortlich ist.


das mag sein, ist auch in vielen schulen so, heißt aber noch lange nicht, dass das flächendeckend an schulen bereits realisiert ist..
ich kenne eine volksschule (für deren erhalt ja die standortgemeinde zuständig ist), die regelmäßig als sondermülldeponie für edv-schrott benutzt wird...die alten, "strahlungsarmen" screens, welche von den gemeindemitarbeitern nicht mehr benutzt werden, weil sie neuen normen schon lange nicht mehr entsprechen, werden an die VS geliefert, damit die lehrer dort mit den 6 bis 10 jährigen lernsoftware am PC benutzen...über das funktionieren des dahinter liegenden schulnetzwerkes lass ich mich nicht aus...



Vormittags müssen die Lehrer eh unterrichten, da gibts kein Vorbereiten oder Hefte verbessern. Nachmittags sind die Schüler nicht da, da können sie ruhig die Infrastruktur nutzen: Lehrerarbeitsplatz im Klassenzimmer.


"leider" gibt es - vor allem an höheren schulen - so was wie nachmittagsunterricht, förderkurse, nachmittagsbetreuung (und wenn man den plänen der frau schmidt oder zumindest dem, was bernhard_k aus ihnen zu lesen imstande ist, glaubt, wird dies ja noch verstärkt mit den zus. 2 stunden)...zusätzlich gibt es private einrichtungen, die schulräume nutzen, volkshoch- und musikschulen, ...mit massig leeren klassenzimmern ist da leider nichts.



Und ok ... falls es wirklich kein Netzwerk gibt: Es gibt sicher in jeder ordentlichen Schule einen Schulungsraum mit PCs und die sind SICHER im Netz.

es tut mir leid, aber in dem jahrhundert, in dem wir leben und das die breite öffentlichkeit offenbar auch hinter schulmauern vermutet, was die edv-ausstattung betrifft, leben viele schulen noch nicht, weil dafür eben kein geld vorhanden ist.

der edv-schulungsraum (den auch die schüler während der nachmittagsbetreuung benutzen) an einem wiener gymnasium (von dem ich es ganz konkret weiß) hat an die 15 arbeitsplätze für über 60 lehrer...aber immerhin eine arge verbesserung, weil den über 60 lehrern dieser schule stehen im konferenzraum ganze 3 (in worten: drei) pcs mit einem (!) drucker zur verfügung.

du siehst, wenn du dich entwas näher mit der tatsächlichen lage an den schulen beschäftigtst, dass
a) vieles deshalb kritisiert wird, weil die echte welt hinter den schulmauern nicht so rosa ist, wie man sich das als laie vorstellt und wie das auch fälschlich kommuniziert wird von medien und minsiterium und
b) dass es doch nicht so einfach ist, lehrer zu sein und auf der hand zu liegen scheinende lösungen umzusetzen, um von den "stilblüten" der schulverwaltungsbehörden verschont zu sein.

Kater_Karlo
17-03-2009, 09:42
Ich finde es sehr anmaßend über eine Berufsgruppe zu urteilen ohne einen wirklichen Einblick in diese zu haben. Aber anscheinend bei Lehrer, Fußball usw. sind alle Experten…

Als Beispiel: Ein Freund hat sehr geringschätzig über den Lehrerberuf mit einer Bekannten (VHS Lehrerin) diskutiert. Sie hat ihn zu einer Stunde eingeladen um über seinen Beruf zu erzählen. Mich hat‘s gewundert dass es gemacht hat. Ach ja seitdem hat er den höchsten Respekt gegenüber dieser Berufsgruppe…

Das der Berufstand der Lehrer mit so miesen Rahmenbedingungen ihres Arbeitsumfeldes, den mittlerweile so vernachlässigten Kindern durch Ihre Eltern etc. etc. so engagiert und unermüdlich arbeiten hat meinen höchsten RESPEKT!!

PS. nicht die Lehrer, sondern die Kinder haben die 9 Wochen Ferien… meine Frau ist zurzeit in Karenz und heute hat Sie einen Tag Hospitation bei einer Kollegin. Weiters bereitet Sie gemeinsam mit Ihrer Kollegin den Lehrplan, die Projekte etc. vor die Sie gemeinsam mit Ihr nach Ihrem Wiedereinstig in Angriff nehmen möchten.

Oder meine Schwägerin die im 5. Bezirk VHS unterrichtet und 2 liebe österreichische Kinder hat. Von den ausländischen Kindern sprechen die wenigsten fließend Deutsch ein Teil sogar kein einziges Wort… Was Sie leistet das könnt Ihr euch nicht vorstellen.

Ich gebs zu bevor ich einen Einblick in den Berufsstand hatte, hatte ich auch eine andere Meinung.

Also bevor Ihr hier so breit eure Meinung von euch gebt >> setzt euch mal wirklich mit der Materie auseinander!! :s:
LG
KK

bikerswife
17-03-2009, 10:08
Ich habe gehört, daß es vor einiger Zeit auch eine "Kürzung" um 2 Stunden gab.
Stimmt das?


ja das ist richtig. das lustige dabei war, dass damals, vor 3 oder 4 jahren, ebenso ein aufschrei durch die lehrerschaft ging...wieso die stunden kürzen, sie könnten den ganzen lehrstoff ja schon mit diesen 2 stunden fast nicht duchbringen...jetzt sollen sie die 2 stunden zurückbekommen und wieder gibt es proteste.:confused:

SirDogder
17-03-2009, 10:13
@lieber queicheng: Ich glaube schon, dass das Platzproblem und das PC Problem mit ein bischen guten willen leicht zu lösen wäre, ganz ehrlich. Das haben mir auch schon Lehrer bestätigt.

Ich bin ganz sicher niemand, der auf die Lehrer losgeht! Ich kenne sehr viele Lehrer in meinem Bekanntenkreis.
Und es ist NICHT einfach, eine Horde Kinder zu unterrichten. Ich verstehe, dass man da auch Zeit für sich selbst braucht. Ich hab auch kein Problem damit, dass Lehrer genug Freizeit haben, viele Monate mehr als andere, ich vergönn es Ihnen wirklich.

Was mich nur stört, ist dieser "Hang" nichts ändern zu wollen, alles als unpackbar schwer zu definieren oder herzureden, immer gegen einfach ALLES zu sein und keine Gegenargumente oder Gegenpläne zu bringen.

Und noch was: Karriere als Lehrer (Direktor und Co) macht man NUR mit politischen Beziehungen - dazu gibt es sogar einen internen Schlüssel, welcher Direktorposten rot oder schwarz zu sein hat.
Die Gewerkschaft ist da um nix besser, die bestimmen die Landesschuldirektoren - Besetzung.

bikeopi
17-03-2009, 10:16
ja das ist richtig. das lustige dabei war, dass damals, vor 3 oder 4 jahren, ebenso ein aufschrei durch die lehrerschaft ging...wieso die stunden kürzen, sie könnten den ganzen lehrstoff ja schon mit diesen 2 stunden fast nicht duchbringen...jetzt sollen sie die 2 stunden zurückbekommen und wieder gibt es proteste.:confused:

wenns stimmt, dann kann man auch verstehen, dass die betroffenen sich beschweren, wenn in jeder legislaturperiode irgendein schlecht beratener, halb kompetenter politiker irgendeinen aktionismus setzt ohne strukturell etwas zu verbessern.

denn, wenn ich hier die postings mancher (offenbar) insider lese, dann mangelt es ganz wo anders, sicher aber nicht an den viel diskutierten 2 stunden...

aber es ist ja so richtig lustig auf eine berufsgruppe hinzuhauen, der man selbst nicht angehoert. da hat man nix zu verlieren...:devil:

queicheng
17-03-2009, 10:29
@lieber queicheng: Ich glaube schon, dass das Platzproblem und das PC Problem mit ein bischen guten willen leicht zu lösen wäre, ganz ehrlich. Das haben mir auch schon Lehrer bestätigt.

Ich bin ganz sicher niemand, der auf die Lehrer losgeht! Ich kenne sehr viele Lehrer in meinem Bekanntenkreis.
Und es ist NICHT einfach, eine Horde Kinder zu unterrichten. Ich verstehe, dass man da auch Zeit für sich selbst braucht. Ich hab auch kein Problem damit, dass Lehrer genug Freizeit haben, viele Monate mehr als andere, ich vergönn es Ihnen wirklich.

Was mich nur stört, ist dieser "Hang" nichts ändern zu wollen, alles als unpackbar schwer zu definieren oder herzureden, immer gegen einfach ALLES zu sein und keine Gegenargumente oder Gegenpläne zu bringen.

Und noch was: Karriere als Lehrer (Direktor und Co) macht man NUR mit politischen Beziehungen - dazu gibt es sogar einen internen Schlüssel, welcher Direktorposten rot oder schwarz zu sein hat.
Die Gewerkschaft ist da um nix besser, die bestimmen die Landesschuldirektoren - Besetzung.

@platzproblem: das mag in einigen schulen sehr wohl richtig sein, dass man es "leicht" lösen könnte - ich kenne selber mehrere schulen, bei denen es definitiv nicht so leicht geht, wie du das hier beschreibst. nichts anders wollte ich sagen.


gegen das kurisve habe ich auch schon hier geschrieben bzw. finde ich auch das negativ bzw. zu kritisieren, aber auch hier muss man unterscheiden.

triffst du die feststellung, dass lehrer blocken und gegen änderungen und reformen sind auf grund der erkentnnisse aus deinem bekanntenkreis?

über andere unzulänglichkeiten des schul- und bildungssystems will ich gar nicht anfangen zu diskutieren...

SirDogder
17-03-2009, 11:04
@
triffst du die feststellung, dass lehrer blocken und gegen änderungen udn reformen sind auf grund der erkentnnisse aus deinem bekanntenkreis?

...

ABer keineswegs! Ich kenne nur Lehrer, die durchaus bereit wären, Veränderungen anzunehmen. Die selbst kritisieren, dass die Gewerkschaft da voll mauert und die aber nichts gegen die Gewerkschaft machen können, weil das praktisch ihre "Chefs" sind oder so ähnlich.

bigair
17-03-2009, 11:26
wenns die lehrer eh so schlecht ham, warum wirdma dann lehrer? zwing einen ja keiner dazu.

queicheng
17-03-2009, 11:30
@triffst du die feststellung, dass lehrer blocken und gegen änderungen udn reformen sind auf grund der erkentnnisse aus deinem bekanntenkreis?

...ABer keineswegs! Ich kenne nur Lehrer, die durchaus bereit wären, Veränderungen anzunehmen. Die selbst kritisieren, dass die Gewerkschaft da voll mauert und die aber nichts gegen die Gewerkschaft machen können, weil das praktisch ihre "Chefs" sind oder so ähnlich.

dachte mir das eh. aber woher nimmst du die information oder idee, dass das so sein könnte, sonst? aus den medien? oder aus den auf unseren kosten geschaltenen einschaltungen und briefen (sowie beteuerungen) der frau minisiter?

nur zur klarstellung; ich bin voll bei dir. das bild, das in die öffentlichkeit getragen und dort gerne aufgenommen wird, dass "die lehrer" sture und reformunwillige blocker sind, die nur ihre achsotollen pfründe verteidigen wollen, ist nicht nur falsch, sondern hat 3 quellen:
- einerseits die dementsprechende information aus dem minsiterien, die leider von vielen medien unreflektiert übernommen wird
- andererseits eine nicht allzu schlau agierende gewerkschaft, die halt auch dem minsiterium und den medien zu viel angriffsfläche dafür bietet, das so darzustellen und leider zu guter letzt
- ein paar kollegen untern den lehrern, auf die das tatsächlich zutrifft

queicheng
17-03-2009, 11:32
wenns die lehrer eh so schlecht ham, warum wirdma dann lehrer? zwing einen ja keiner dazu.

lieber dominik, die frage ist zwar lustig und wohl auch so zynisch, wie sie geplant war, geht aber an dem, worüber diskutiert wird ein wenig vorbei.

wir reden nicht darüber, dass es ihnen per se schlecht geht, sonder darüber, dass es ihnen lange nicht so gut geht (im sinne von privilegien, freiheiten und lockere halbtagshacke), wie manche fälschlicher weise glauben.

bikerswife
17-03-2009, 11:34
wenns die lehrer eh so schlecht ham, warum wirdma dann lehrer? zwing einen ja keiner dazu.
dazu hatten wir ein nettes erlebnis.
in der norwegischen wildnis trafen wir ein älteres lehrerehepaar aus kärnten beim campen.
die sind jedes jahr 1 1/2 monate in norwegen unterwegs....
wir haben natürlich auch über arbeit etc.. geplaudert. darauf meinten sie: es gibt zwei argumente diesen beruf zu ergreifen.
JULI UND AUGUST

noch eine kleinigkeit dazu...
war ich glücklich als eine lehrerin bildungsministerin wurde.....und was hat diese dann für mist gemacht.
:-(

bigair
17-03-2009, 11:34
lieber dominik, die frage ist zwar lustig und wohl auch so zynisch, wie sie geplant war, geht aber an dem, worüber diskutiert wird ein wenig vorbei.

wir reden nicht darüber, dass es ihnen per se schlecht geht, sonder darüber, dass es ihnen lange nicht so gut geht (im sinne von privilegien, freiheiten und lockere halbtagshacke), wie manche fälschlicher weise glauben.

ja ich weiß..sry :wink:

SirDogder
17-03-2009, 11:45
...
nur zur klarstellung; ich bin voll bei dir. das bild, das in die öffentlichkeit getragen und dort gerne aufgenommen wird, dass "die lehrer" sture und reformunwillige blocker sind, die nur ihre achsotollen pfründe verteidigen wollen, ist nicht nur falsch, sondern hat 3 quellen:
- einerseits die dementsprechende information aus dem minsiterien, die leider von vielen medien unreflektiert übernommen wird
- andererseits eine nicht allzu schlau agierende gewerkschaft, die halt auch dem minsiterium und den medien zu viel angriffsfläche dafür bietet, das so darzustellen und leider zu guter letzt
- ein paar kollegen untern den lehrern, auf die das tatsächlich zutrifft

So ist es. und was machen wir jetzt mit dem angebrochenen Vormittag? :)

queicheng
17-03-2009, 11:51
So ist es. und was machen wir jetzt mit dem angebrochenen Vormittag? :)

warten - in 9 minuten ist er eh vorbei. :D :wink:

Bernhard_K
17-03-2009, 11:53
...
- andererseits eine nicht allzu schlau agierende gewerkschaft, die halt auch dem minsiterium und den medien zu viel angriffsfläche dafür bietet, das so darzustellen und leider zu guter letzt
- ein paar kollegen untern den lehrern, auf die das tatsächlich zutrifft

spricht
- weil es bei der Gewerkschaft so ist
- weil es bei einigen Lehrern so ist.

Passt! Dann meinen wir eh das Gleiche!


In der Diskussion ist es halt für Einige ein Problem zu akzeptieren, dass manche Menschen Reformen wollen ohne desshalb gleich alle Lehrer für Versager zu halten.
Es werden ja die ganze zeit 2 dinge gleichzeitig besprochen:

1) Ist "Lehrer sein" gemütlich oder nicht?
2) Sind 2h mehr Unterricht eine sinnvolle Maßnahme um Reformen zu finanzieren?

Das Eine hat doch mit dem Anderen nichts zu tun...

Bernhard_K
17-03-2009, 11:54
wir reden nicht darüber, dass es ihnen per se schlecht geht, sonder darüber, dass es ihnen lange nicht so gut geht (im sinne von privilegien, freiheiten und lockere halbtagshacke), wie manche fälschlicher weise glauben.

Schade, dann lassen wir es besser sein... :wink:

Weil ich hab eigentlich davon gesprochen, dass man das Unterrichtssystem mit mehr Stunden verbessern könnte.

Hat sich das wenigstens aufgeklärt!

bikeopi
17-03-2009, 12:11
...

nur zur klarstellung; ich bin voll bei dir. das bild, das in die öffentlichkeit getragen und dort gerne aufgenommen wird, dass "die lehrer" sture und reformunwillige blocker sind, die nur ihre achsotollen pfründe verteidigen wollen, ist nicht nur falsch, sondern hat 3 quellen:
- einerseits die dementsprechende information aus dem minsiterien, die leider von vielen medien unreflektiert übernommen wird
- andererseits eine nicht allzu schlau agierende gewerkschaft, die halt auch dem minsiterium und den medien zu viel angriffsfläche dafür bietet, das so darzustellen und leider zu guter letzt
- ein paar kollegen untern den lehrern, auf die das tatsächlich zutrifft

....und die österreichische neidgenossenschaft tut ihr uebriges.....

ich jedenfalls goenn den lehrern den JULI und den AUGUST und was immer.
(ich moecht beruflich nicht tauschen).

ich weiss auch, wie schwierig, ja teilweise schlecht die arbeitsbedingungen im oeffentlichen bereich sind, ieL durch das staendige herumgeschraube am system durch wechselnde regierungen. (traegt im uebrigen auch nicht gerade zur motivation der mitarbeiter bei. privatwirtschaftliche unternehmen weissen da zumeist wesentlich mehr kontinuitaet auf).

man sollte also darauf vertrauen, dass der protest vom grossteil der engagierter lehrer und nicht von den paar trantueten, die es sicher auch gibt, getragen wird und gewiss seine berechtigung hat.

und wie weiter oben bereits gesagt: ehrlicherweise hat doch niemand freude damit, wenn aussenstehende ueber die notwendigkeiten und bedingungen des eigenen berufes staendig alles besser wissen.

mein vorschlag:
lassen wir also lehrer und politiker das in ruhe ausfechten und sparen wir uns die besserwisserei fuer den eigenen bereich, wo sie ihre berechtigung hat.:)

scotty
17-03-2009, 12:32
....

mein vorschlag:
lassen wir also lehrer und politiker das in ruhe ausfechten und sparen wir uns die besserwisserei fuer den eigenen bereich, wo sie ihre berechtigung hat.:)

...mehr können wir eh nicht tun

ich zähle mich keineswegs zu den besserwissern da ich selber über jahre seite an seite mit einer lehrerin gelebt habt und da schon meine einblicke hatte...und mir das ned aus "heute" oder "österreich" gezogen hab

ich bin wirklich gespannt wie viele lächerlichkeiten der staat und seine staatsdiener & ihr sprachrohr hier noch liefern, ich werds ned verändern können

ich glaube die bundesministerin wird kläglich scheitern und wieder hat sich die reformfreudigkeit verabschiedet

denn eines is fix, die schule, die eltern sind dafür verantwortlich bildung zu vermitteln - die wirtschaft braucht gut ausgebildetes personal - und wir erleben es schon heute was sich derzeit am areitsmarkt bietet - sprecht mal mit HR verantwortlichen im eigenen Unternehmen - na puuiiiiiii

sind diese bildungsstudien echt so lächerlich das man daürber hinwegsehen kann - is uns des egal oder sind wir eh super nur keiner glaubt uns das ???

bikeopi
17-03-2009, 12:58
@scotty

prinzipiell hast du recht.

2 dinge:

reform? kann ich beim besten willen nicht erkennen. mag sein, dass es eine gibt, aber darueber schreibt und spricht man nicht. ich hoere immer nur von 2 stunden und sparen.

ja. bildungsstudien muss man wie alle studien erstens genau lesen, zweitens mit vorsicht geniessen, drittens nur das zur kenntnis nehmen, was ihre endpunkte aussagen und viertens mit interpretationen zurückhaltend sein (etwas ueberspitzt zb: wenn 10jaehrige in einer studie eine leseschwaeche haben, dann sagt das etwas ueber die leseschwaeche bei zehnjaehrigen, aber nicht notwendigerweise etwas ueber ihre spaeteren beruflichen leistungen.)

queicheng
17-03-2009, 13:03
Schade, dann lassen wir es besser sein... :wink:

Weil ich hab eigentlich davon gesprochen, dass man das Unterrichtssystem mit mehr Stunden verbessern könnte.

Hat sich das wenigstens aufgeklärt!

nanana, moment, net so leicht!

ich bin wohl zu dämlich dafür oder zu entstirnig oder was auch immer (gell, hannes?), aber ich hab bis heute weder aus den argumenten der frau BM noch aus deinen interpretationen herauslesen können, inwieferne sich daraus (aus der "umschichtung von 2 arbeitsstunden der lehrer aus dem adminsitrativen teil in den teil, den man direkt in der klasse am schüler ist" ...) die "finanzierung der reform" ergeben soll?!
und welcher reform?

EDIT: und ich würde es echt gerne wissen, oder zumindest verstehen.

tane
17-03-2009, 13:11
wenns die lehrer eh so schlecht ham, warum wirdma dann lehrer? zwing einen ja keiner dazu.

juli & august:devil:

als junglehrer hab ich (in den späten 70er jahren) die jahresanfangskonferenz immer dazu genutzt, akribisch jeden arbeitstag des eben begonnenen schuljahres zu numerieren, damit ich immer genau "die lage" weiss. ich bin immer unter 190 arbeitstage gekommen(wer hat das schon?). & an die vielen "vorbereitungsstunden" glaub ich nicht! jedenfalls damals hat jeder seine vorbereitungen jahrelang verwendet. würde mich wundern, wenn das heut (bin seit 81 nicht mehr lehrer) anders wär.
wir sind vor 10 jahren (nach 3 jahren "bordunterrichts") nach österr. zurückgekommen, damit unser sohn eine "gute schulbildung" bekommt (nicht in der türkischen schule mit dem holzgewehr exerzieren muss). mit ausnahme der 7.ahs hatte er immer ausgezeichneten erfolg, voriges jahr auch mit auszeichnung maturiert (also ist das hier keine "abrechnung"). mein fazit: ganz wenige charismatiker (doch, die gibts auch!!!), einige "brave arbeiter", gar nicht so wenige wenig geeignete & ein paar völlig ungeeignete & stinkfaule unter seinen professoren/lehrern. unterm strich frag ich mich, ob eine türkische ahs wirklich soviel "schlechter gewesen wäre...(ausser dass ich vielleicht eingesperrt worden wäre, so hätte ich mich übers exerzieren mit dem holzgewehr aufgeregt)

bikerswife
17-03-2009, 13:14
man sollte also darauf vertrauen, dass der protest vom grossteil der engagierter lehrer und nicht von den paar trantueten, die es sicher auch gibt, getragen wird und gewiss seine berechtigung hat.

ist aber genau das gegenteil.
die engagierten lehrer wissen, was sie in diesen 2 stunden alles leisten und tun könnten. die es ja bis vor ein paar jahren auch noch gegeben hat.
das mit dem platz ist auch so ein problem.
ich glaube gerne, dass es das problem gibt, vorwiegend an ahs etc..
vs sicher nicht.
jeder lehrer hat seine klasse, somit auch einen schreibttisch.
ich war jetzt gerade bei der lehrerin unserer kleinen tochter, die aufgaben abholen.
rein ins zimmer, sie sitzt am schreibtisch, lapdogi aufgeklappt, und sucht im netz nach übungen.....
dies gibt es reichlich..überreichlich..die lehrer müssen es nichteinmal selbst ausarbeiten. pdf runterladen und ausdrucken.
www.lehrerweb. oder vh-lernmaterial und die eduhi seite.

SIE hat kein problem, sich die zeit einzuteilen und sich für die kinder noch andere sachen auszudenken.
sie ist jung nützt die elektronischen hilfsmittel.....spart zeit.
soviel ich gehört habe, können lehrer solche sachen von der steuer absetzen.
hilfsmittel müssen genutzt werden, aber das tun die wenigsten lehrer.

und dies ist in jeden job so. auch in meinem.

bikeopi
17-03-2009, 13:26
ist aber genau das gegenteil.
....

ist genauso eine vermutung wie meine.

ich neige aber nicht dazu, einem ganzen berufsstand faulheit zu unterstellen oder an das diktat einiger weniger zu glauben.

letztlich hat die frau ministerin zwei arbeitsstunden mehr angekuendigt ohne das zu präzesieren. fuer den grossteil der lehrer bestand die berechtigte annahme, dass es sich um unterrichtsstunden handelt, de facto also vier arbeitsstunden.

ich bin mir sicher, dass sich auch andere berufsgruppen zur wehr setzen wuerden, wenn ihnen eine arbeitszeitverlaengerung um 4stunden ohne gehaltserhoehung via tv ausgerichtet wuerde.

dass die frau ministerin nicht so genau weiss, wie sie das damals meinte, sieht man an ihrem aktuellen herumgerudere ("mehr in der klasse, weniger administratives...", weil sich die vom staat in den letzten jahren stetig ausgebaute verwaltungsarbeit ja in zukunft von allein erledigt, eh klar. heisse luft, kein konzept, und nie und nimmer eine reform....)

queicheng
17-03-2009, 13:48
juli & august:devil:

als junglehrer hab ich (in den späten 70er jahren) die jahresanfangskonferenz immer dazu genutzt, akribisch jeden arbeitstag des eben begonnenen schuljahres zu numerieren, damit ich immer genau "die lage" weiss. ich bin immer unter 190 arbeitstage gekommen(wer hat das schon?). & an die vielen "vorbereitungsstunden" glaub ich nicht! jedenfalls damals hat jeder seine vorbereitungen jahrelang verwendet. würde mich wundern, wenn das heut (bin seit 81 nicht mehr lehrer) anders wär.
wir sind vor 10 jahren (nach 3 jahren "bordunterrichts") nach österr. zurückgekommen, damit unser sohn eine "gute schulbildung" bekommt (nicht in der türkischen schule mit dem holzgewehr exerzieren muss). mit ausnahme der 7.ahs hatte er immer ausgezeichneten erfolg, voriges jahr auch mit auszeichnung maturiert (also ist das hier keine "abrechnung"). mein fazit: ganz wenige charismatiker (doch, die gibts auch!!!), einige "brave arbeiter", gar nicht so wenige wenig geeignete & ein paar völlig ungeeignete & stinkfaule unter seinen professoren/lehrern. unterm strich frag ich mich, ob eine türkische ahs wirklich soviel "schlechter gewesen wäre...(ausser dass ich vielleicht eingesperrt worden wäre, so hätte ich mich übers exerzieren mit dem holzgewehr aufgeregt)

ich kann mir auch kaum vorstellen, dass sich in den letzten 28 jahren am schulsystem, am unterricht, an den gesetzlichen und sonstigen regelungen drum herum, an dern anforderungen der gesellschaft an das bildungssstem und an den lehrern selber viel verändert hat!

hast recht.

*zynikmode aus*


junge, junge...man könnte fast meinen, dass du diese aussage da oben im ernst und bei vollbewußtsein deiner geisetigen kräfte getätigt hast...