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Bicycle Holidays Max Hürzeler

Bicycle Holidays Max Hürzeler

22.04.13 23:58 38.401Text: NoPainFotos: BigAir, NoPain (3)Die Rad-Destination Playa de Muro (Mallorca) im Bikeboard Check. So einfach kann Trainingslager sein. Inklusive dem Interview: Traumberuf Bikeguide22.04.13 23:58 38.402

Bicycle Holidays Max Hürzeler

22.04.13 23:58 38.402 NoPain BigAir, NoPain (3)Die Rad-Destination Playa de Muro (Mallorca) im Bikeboard Check. So einfach kann Trainingslager sein. Inklusive dem Interview: Traumberuf Bikeguide22.04.13 23:58 38.402

Mallorca. Keine andere europäische Insel eignet sich besser fürs Radtraining. Sie ist mit 3.600 Quadratkilometern ungemein groß (ihre Ausdehnungen betragen etwa 100 km in Ost-West-Richtung bzw. 80 km von Norden nach Süden) und betört das Sportlerherz durch abwechslungsreiche Topographie, gute Infrastruktur, ein einwandfreies Straßennetz sowie optimales Klima. Die Trainingslager-Hochsaison liegt zwischen Februar und Mitte April, Genießer kommen meist zwischen Ostern und Pfingsten.

Bikeboard.at stellte sich dieses Jahr seinem Trainings- und Presseauftrag und entsandte drei Redakteure, um den Veranstalter "Bicycle Holidays Max Hürzeler" im Iberostar Playa de Muro, der größten Radsportstation auf Mallorca, auf Herz und Nieren zu prüfen.

Anreise


Da Mallorca fest im Flugplan der großen Linien verankert ist, finden sich mehrmals täglich Flüge aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und vielen anderen europäischen Städten nach Palma de Mallorca. Wer im Norden der Insel untergebracht ist oder ein eigenes Rad dabei hat, bucht am besten ein Shuttle beim Veranstalter. Das spart Taxikosten und jede Menge Ärger mit dem Verstauen des Sportgepäcks. So fiel auch unsere Wahl auf das Hürzeler Radsportpaket inklusive Flughafen-Transfer.

Kaum gelandet und die kilometerlangen Rollwege des Flughafens hinter uns gebracht, wartete schon eine Hürzeler Mitarbeiterin mit ihrer Gästeliste beim Großgepäck und teilte uns den richtigen Bus zu. Keine Viertelstunde später setzte sich der klimatisierte Shuttlebus in Richtung Norden in Bewegung und traf nach etwa 50 Minuten an unserer Wunschdestination ein.

Hotel Iberostar Playa de Muro


Das Iberostar Playa de Muro**** besitzt 386 top ausgestattete Zimmer, 20 Junior-Suiten, 41 Familienzimmer und beherbergt die größte Radsportstation auf Mallorca. Direkt am langen, flach abfallenden Sandstrand gelegen und mit umfassender Infrastruktur gesegnet eignet sie sich auch für Begleitpersonen und Kinder. Nach Puerto Alcudia sind es 5 km, nach Can Picafort rund 6 km (Bushaltestellen befinden sich in unmittelbarer Nähe).

Wir haben Kind und Kegel dennoch zu Hause gelassen, denn Anfang März ist es für Nichtradler doch etwas kalt und viele Shops, Boutiquen, Bars und Pools haben noch geschlossen.

30 Minuten Internet sind täglich gratis, ansonsten gibt es sehr schnelles WLAN gegen Gebühr.

Bike Station


In 17 Partnerhotels Mallorcas bietet das Team von Bicycle Holidays Max Hürzeler seine umfangreiche Radsport-Organisation an. Und das ist in jeder Hinsicht unübersehbar. Wählt der Radsportler eines dieser Hotels, egal ob mit Miet- oder eigenem Rad, muss ein Hürzeler-Radsportpaket verbindlich gebucht werden. Was auf den ersten Blick wie Abzocke aussieht, stellt sich bei näherer Betrachtung als durchaus sinnvoll heraus.

Egal, ob der Gast die Betreuung, Begrüßungs-, Info- und Schlussabende in Anspruch nimmt, sich den Sportsack umschnallt oder das Hürzeler Trikot anlegt - spätestens mit den anderen Leistungen holt er sich die Radsportpaket-Gebühr (Maxi ab € 53,- pro Woche) zurück.

Auszug Radsportpaket Maxi:
  • täglich: Trinkwasser, Tee, Sportgetränk, Frucht, Sandwich, Feigen
  • Straßenkarte
  • Trinkflasche
  • Werkstatt mit Mechaniker
  • Luftpumpen und Werkzeug
  • nummerierter Radhaken im Keller/Zelt mit Schloss
  • Radwaschstation mit täglich frischen Fetzen
  • Conti Reserveschlauch, Reifenheber, Tasche (geschenkt)
  • Radtrikot oder Einkaufsgutschein im Wert von € 20,-
  • 1 Paar Socken oder ein Kaffee Häferl
  • Massagen um ermäßigte € 20,-
  • uvm.

Nicht unerwähnt bleiben sollen die berühmt-berüchtigten Hürzeler Gruppenfahrten. Die geführten Touren in 7 Leistungsstufen sind zwar nicht im Radsportpaket inkludiert, aber mit € 10,- durchaus preisgünstig und auf jeden Fall einen Besuch wert. Mehr zu diesem Thema findest du weiter unten im Interview mit dem österreichischen Gruppenleiter Christian Rehrl.

Infrastruktur


Über die Infrastruktur braucht man angesichts der Fotos wohl keine großen Worte zu verlieren...

Großer Sandstrand, Gartenanlage mit Pinienwald, Bars, Buffet-Hauptrestaurant, Pool, Sonnenterasse, heizbares Hallenbad (25 m lang), Jacuzzi, Sauna, kleiner Fitnessraum, Radzelt, Werkstatt, Kiosk, Rad-Boutique, Beauty-Farm für die Lady, Radwasch- und Verpflegungsstation für den Athleten.

Essen


Das Essen ist des Sportlers Freund und Feind - ganz besonders im Falle des reichhaltigen Iberostar Buffets. Der Wahnsinn beginnt schon beim Frühstück: Eierspeise, Rührei, harte Eier, Eierkuchen, Müsli, Brote mit Käse und Schinken. Dazu Kaffee - entweder Filterkaffee, Cappuccino oder Espresso mit Honig, weißem Zucker, Rohrzucker oder Süßstoff. Toastbrote, Weißbrote, Croissants, Kuchen, Joghurt, Kekse, Früchte, Nüsse, Donuts, warme Palatschinken, Nutella, unzählige Milchshakes, etc.

Vor der Ausfahrt gibt es frische, separat eingeschweißte Weißbrötchen mit Butter und Käse, dazu Früchte und eigenartiger Feigengatsch, nach der Tour einen Mandelkuchen mit Cappuccino in der Cafe-Bar.

Pünktlich um 18.00 Uhr folgt das Grande Finale beim Abendessen: Suppe, der erste Salatteller, der zweite Salatteller, die erste Hauptspeise, die zweite Hauptspeise, je nach Ausfahrtslänge die dritte Hauptspeise, roter Wein oder ein Bierchen, süße Früchte, der Käse, kurz noch die Dessertbar durchprobieren und ein Eis. Für den Weg vielleicht noch ein bis drei Schüsseln Milchreis und ein Café Americano gefolgt von drei oder vier Bieren an der Promenade. Ein Schmaus für den Gaumen - und ein Horror für den Fettwert.

Traumberuf Bikeguide: Christian Rehrl im Interview

Traumberuf Bikeguide: Christian Rehrl im Interview

22.04.13 23:58 38.401Welcher ambitionierte Radfahrer hat nicht schon einmal daran gedacht, sein Hobby zum Beruf zu machen und an einem der schönsten Orte der Welt seinen Lebensunterhalt zu bestreiten? Christian Rehrl erfüllte sich diesen Traum - seit 2009 ist er ausgebildeter Gruppenleiter bei Bike Holidays Max Hürzeler auf Mallorca.

Traumberuf Bikeguide: Christian Rehrl im Interview

22.04.13 23:58 Welcher ambitionierte Radfahrer hat nicht schon einmal daran gedacht, sein Hobby zum Beruf zu machen und an einem der schönsten Orte der Welt seinen Lebensunterhalt zu bestreiten? Christian Rehrl erfüllte sich diesen Traum - seit 2009 ist er ausgebildeter Gruppenleiter bei Bike Holidays Max Hürzeler auf Mallorca.

Christian, wie bist du auf die Idee gekommen, Bikeguide zu werden?
Nach einem anstrenden Lebensabschnitt wollte ich zu mir selbst finden und fuhr mit dem Rad monatelang kreuz und quer durch Europa. Als im Frühjahr ein paar meiner Freunde über das Hürzeler Trainingslager, die geführten Touren und von den lokalen Gepflogenheiten schwärmten, begann ich im Internet zu recherchieren. Mir gefiel die Idee, als Bikeguide zu arbeiten; es klang tatsächlich nach einem Job, bei dem ich mich verwirklichen konnte. Spontan bewarb ich mich und erhielt auch rasch die Zusage für die komplette Saison im nächsten Jahr.
Doch es kam anders, schneller... Die Angabe "äußerst flexibel" bei meinen Charaktereigenschaften wurde mir zum Verhängnis, denn am 25. August läutete das Telefon und der Chef persönlich war am anderen Ende der Leitung. "Hast du nicht Bock, schon früher runterzukommen?", fragte er. Ich stimmte zu und wollte wissen, über welchen Zeitrahmen wir in etwa sprechen würden. "Du beginnst in zwei Tagen zu arbeiten, wir haben einen Ausfall. Denk darüber nach und ruf mich bitte in einer Stunde an", bat er freundlich, aber bestimmt. Ein Mann, ein Wort, dachte ich mir, stornierte eine geplante Tour und war zwei Tage später Guide auf Mallorca.

Während unserer gemeinsamen Gruppenausfahrt habe ich deine Aufmerksamkeit in Bezug auf die Wünsche und Interessen der 15 Teilnehmer bewundert. Ist diese Rücksichtnahme auf lange Sicht nicht extrem fordernd?
Natürlich schlaucht es. Aber das ist eine Herausforderung, die mir Spaß macht. Mein tägliches Ziel ist es, alle verschiedenen Leistungslevels der Gruppe unter einen Hut zu bringen, so dass sämtlicheTeilnehmer am Ende des Tages happy sind. Ich bemühe mich, sie zu motivieren, ihnen die Regeln und Techniken des Gruppenfahrens näher zu bringen und teile sie ein, vorne oder hinten zu fahren.
Um die Dynamik zu fördern, bau ich immer wieder Phasen ein, wo frei gefahren werden kann, damit sich die etwas Unterforderten richtig austoben können. Ich glaube, das gelingt mir sehr gut.


Wie schaffst du es, die verschiedenen Veranlagungen und Leistungslevel der Gruppe unter einen Hut zu bringen?
Jede Tour beginnt mit einem kurzen Kennenlernen und einer Vorbesprechung. Ich kläre die Teilnehmer über den ungefähren Kilometerschnitt, die Topographie und das Verhalten in der Gruppe auf und stelle ein paar Kontrollfragen, um festzustellen, ob sich jemand maßlos überschätzt. Mit einer Nachbesprechung am Ende des Tages lenke ich dann alles in die richtigen Bahnen für die Folgetage. Der Feinschliff ergibt sich dann beim Fahren.

Wie oft pro Woche musst du als Guide auf die Piste?
Ich fahre fünf Mal die Woche. Mittwoch und Samstag sind für alle Guides Ruhetage. An diesen beiden Tagen investieren wir je vier Stunden für gemeinnützige Tätigkeiten wie Leihräder reinigen, Lumpen zur Radwäsche reißen und Räder überstellen.
Die Tourenlänge ist unterschiedlich und richtet sich nach dem Leistungslevel (Einsteiger, Plausch, Fun, Hobby, Hobby-lang, Touren, Speed). Eine klassische Hürzeler-Tour beginnt bei 30 Kilometern und geht bis 200+. Highlight ist unser 136 bis 160 km langer Küstenklassiker mit 2.500 Höhenmetern, der in Port Andratx gestartet wird (siehe Touren-Tipp am Ende des Interviews).

Christian Rehrl erzählt von seinen Erlebnissen und gibt Aspiranten wertvolle Tipps...

Wird es nicht langweilig, Tag ein, Tag aus die gleichen Strecken zu fahren?
Die Insel gibt so viel her, dass ich meinen 14-Tage-Gästen zehn komplett unterschiedliche Touren bieten kann. Aufgrund der unzähligen, teilweise versteckten Wege und diversen Anfahrtsmöglichkeiten muss keine Ausfahrt doppelt gefahren werden. Sogar nach vier Jahren finde ich noch neue Wege. Aber selbstverständlich ist es während meiner fünf Monate langen Saison nicht zu vermeiden, immer wieder die selben Strecken zu fahren. Das ist zu Hause auch nicht anders.

Musstest du dir, nachdem du dein Hobby zum Beruf gemacht hast, ein neues Hobby als Ausgleich zulegen?
Zu Beginn meiner "Karriere" nutzte ich die freien Tage zum Befahren von Touren, zur Absicherung meines Wissens und um meinen Körper auf höchstem Niveau zu schinden. (lacht) Mittlerweile genieße ich jeden radfreien Tag ungemein. Maximal unternehme ich eine Kaffeefahrt.
Ein neues Hobby brauche ich nicht. Nach der Malle-Saison wird das Radfahren wieder zu meiner eigentlichen Passion. Stressfrei nach Lust und Laune fahre ich Touren und den einen oder anderen Radmarathon. Auf der Insel komme ich auf ca. 15.000 Kilometer, zu Hause schaff ich gerade mal 5.000.


Im Rahmen deiner Tätigkeit lernst du eine große Anzahl von Radfahrern unterschiedlichster Herkunft kennen. Ist diese Horde generell entspannt oder machst du auch öfters negative Erfahrungen?
Du hast definitiv alles dabei. Vom lockeren Freizeitradler bis hin zum unentspannten kilometerfressenden Triathlen, der nach einer Ausfahrt mokiert, dass nur 126 statt der ausgeschriebenen 130 Kilometer gefahren wurden und um seine Trainingsplanung besorgt ist. Kein Scherz.

Welcher Typ Radfahrer nimmt üblicherweise an euren Touren teil und wie ist seine Erwartungshaltung?
Es sind wirklich alle Typen dabei. Alleinreisende, Kleingruppen von zwei bis sechs Personen, die sich nicht mit der Routenplanung auseinander setzen möchten, und Stammfahrer, die Jahr für Jahr wiederkommen. Ein wichtiger Bestandteil sind neben dem Guiding natürlich auch generell das Entertainment und der persönliche Stempel, den ein Gruppenführer der Ausfahrt aufdrückt.

Lohnt es sich auch für erfahrene Rennrad- oder Wettkampffahrer, an einer geführten Tour teilzunehmen?
Klar - bei den Speedgruppen. Racer, die Intervalle trainieren, gehören selbstverständlich nicht zu unseren Stammgästen, aber wir haben immer wieder Amateure, die Grundlage trainieren und im Windschatten Kilometer fressen, ohne sich streckentechnisch etwas überlegen zu müssen.

Was war das schrägste Erlebnis, das du mit einer deiner Gruppen hattest?
Gruppenfahren ist oft ein Singletreff. So fanden eines Tages nach langem Nebeneinanderfahren zwei meiner Gäste zueinander. Das Pärchen meldete sich brav von der Gruppe ab und ward während des restlichen Urlaubs nicht mehr gesehen. Zwei Jahre danach tauchten sie wieder in meiner Gruppe auf und sind meines Wissens nach heute noch zusammen.

Was muss man als Teilnehmer vor einer Tour beachten und welche Ausrüstung sollte man dabei haben?
Zuhören bei der Vorbesprechung, aktiv und konzentriert fahren, Zeichen und verbale Warnungen nach hinten weitergeben, der Gruppe unterordnen und brav zwischen 1er und 2er Reihe umschalten. Sicherheit steht über allem.
Rad mit ausreichend Luft in den Reifen und die Kette sollte ganz nach rechts schalten können. (lacht) Du brauchst im Prinzip nicht mehr und nicht weniger, als du bei einer Solofahrt auch brauchst. Gepäcktransport gibt es normalerweise keinen.


Welche physischen und mentalen Eigenschaften zeichnen einen guten Bikeguide aus und was stellt deiner Meinung nach die größte Herausforderung in diesem Beruf dar?
Das Um und Auf ist ein ausgeprägter Orientierungssinn, die Fähigkeit, in Stresssituationen (Unfall oder Sturz) Ruhe zu bewahren, sowie gute Erste Hilfe-Kenntnisse. Die eigene körperliche Fitness muss für 600 Kilometer pro Woche ausreichen, um in jeder Situation hellwach zu sein - Müdigkeit fördert nicht unbedingt die Konzentration. "Bunte Vögel" finden einen gesunden Mittelweg, um die Gruppe mit Spaß und Witz zu führen, aber falls notwendig mit militanter Strenge durchzugreifen.

Vielleicht spielt der eine oder andere Leser selbst mit dem Gedanken, als Guide zu arbeiten. Könntest du ihm bitte noch ein paar Tipps mit auf den Weg geben?
Leute, die vorwiegend das eigene Training im Kopf haben und mit üppigem Taschengeld rechnen, sind hier fehl am Platz. Man muss sich wirklich der großen Verantwortung bewusst sein und 9 Wochen Zeit mitbringen.
In der Probewoche geht die Bike-Ausbildung vonstatten: Taxi fahren (der Guide fährt mit anderen Gruppen mit und beobachtet), Kartenkunde (Standard Touren, individuelle Strecken). Darauf folgen 8 Wochen als Gruppenleiter eines Leistungslevels.
Dem gegenüber stehen die Vergütung des Flugs, kostenlose Logis (halbes Doppelzimmer), Halbpension 4*, Kaffee & Kuchen bei den Partner-Cafes. Das Honorar ist abhängig von der Gruppengröße. Wenn du zu Hause zeitgleich einen Apparat (Miete, Versicherungen, Kinder...) zu erhalten hast, dann wirds finanziell etwas eng. Vogelfreie können gut davon leben.

Vielen Dank für das Interview.

Das Tourengebiet Alcudia

Egal, ob flach, wellig oder bergig - der Ausgangspunkt Alcudia bietet vom harten Training bis hin zum genussvollen Ausfahren alles, was das Radlerherz begehrt. Entlang der Küste ist es flach bis hügelig. Zur Westküste und den ersten Anstiegen des Tramuntana-Gebirges sind es nur wenige Kilometer.

Die 10 schönsten Anstiege by TOUR Magazin


Die ausgezeichnete Lage unseres Hotels wird auch vom TOUR Mallorca Spezial "Die 10 schönsten Anstiege" bestätigt. Fast alle Klassiker lassen sich vom Norden aus günstig ansteuern und zu wunderschönen Touren kombinieren. Einzige Ausnahme ist der 75 Kilometer entfernte Coll des Vent nahe Palma. Aber ganz ehrlich: auf die Inselhauptstadt per pedes und diesen einen Hügel kann man in Anbetracht der anderen Highlights getrost verzichten.

Die GPS-Daten aller Anstiege stehen zum kostenlosen Download (GPX-Format) bereit unter www.tour-magazin.de, in der Rubrik "Radreisen", Webcode #22349.

TOUR Tipp 2013/3EntfernungLängeHmSteigung_maxSteigung_avgStartStarthöhe
Talaia D'Albercutx13,8 km7,0 km35511 %5,1 %Port de Pollenca10 m
Coll de sa Bataia24,8 km8,5 km4129 %4,8 %Caimari168 m
Ermita de Betlém27,6 km7,5 km2608 %3,5 %Arta142 m
Puig de Randa46,0 km4,8 km25610 %5,3 %Randa294 m
Puig de Sant Salvador47,2 km5,3 km36810 %6,9 %Felanitx142 m
Coll dels Reis56,5 km10,1 km69812 %6,9 %Sa Calobra20 m
Coll D'Honor (Orient)50,9 km 6,1 km3339 %5,5 %Bunyola217 m
Coll de Sóller50,9 km 7,4 km3278 %4,4 %Bunyola170 m
Puig Major62,8 km15,7 km8509 %5,4 %Sóller40 m
Coll des Vent75,0 km8,2 km3888 %4,7 %Palma de Mallorca6 m

"Küsten Klassik" by Hürzeler


Jeden Donnerstag shutteled Hürzeler 130 Radler samt Bike von Playa de Muro nach Andratx, von wo die 136-160 Kilometer lange Königsetappe gestartet wird.

Eine der schönsten Touren Mallorcas führt von Puerto Andratx via Valldemossa nach Soller. Weiter über den Coll de Puig Major, den mit fast 1000 m.ü.M. höchsten Pass der Insel, über Pollensa nach Alcudia. Der Bustransfer schlägt mit günstigen € 15,- zu Buche, die Rückfahrt in der entsprechenden Leistungsgruppe kostet € 10,- inklusive Guide. Die Heimreise kann aber auch individuell ohne Zusatzgebühr in Angriff genommen werden.

>> mehr Infos gibts auf der Bicycle Holidays Hürzeler Seite

Fazit: Bicycle Holidays Max Hürzeler

Fazit: Bicycle Holidays Max Hürzeler

22.04.13 23:58 38.401Nach 10 Tagen Trainingslager in Playa de Muro ziehen unsere drei "Radsport-Paket"-Tester Bilanz.

Fazit: Bicycle Holidays Max Hürzeler

22.04.13 23:58 Nach 10 Tagen Trainingslager in Playa de Muro ziehen unsere drei "Radsport-Paket"-Tester Bilanz.

Wolfgang Haider (Malle Rookie)


silberluc

Da es mein erstes Trainingslager war, ist es mir natürlich nicht möglich, Vergleiche zu anderen Destinationen zu ziehen - das Komplettangebot (Transfer, Hotel, Sportlerpaket, etc.) lässt jedoch in meinen Augen keine Wünsche offen. Sogar günstige Massagen gibt's im Sportlerpaket, die allerdings recht vergriffen sind und einer frühzeitigen Terminvereinbarung bedürfen.
Der Radverleih mit Werkstatt funktioniert bestens, aber ich fahre doch lieber mit meinem eigenen Rad. Ein Traum sind auch die vielen Waschplätze samt sauberen Putzfetzen.

In Bezug auf die Halbpension gibt es eigentlich nur ein Wort: Wahnsinn. Ich wünsche all jenen, die einige Kilos für die Wettkampfsaison verbrennen möchten, viel Erfolg. Bei mir hats leider nicht geklappt - die Verlockung der beiden riesigen Buffets mit hochwertigen Vor-, Haupt- und Nachspeisen war einfach zu groß. Fein fand ich auch die freundliche Bedienung des Personals. Immer für einen Schmäh zu haben, und ehe man sich's versieht, steht der fünfte Kaffee am Tisch und das schmutzige Geschirr ist abgeräumt.

Auch von der Lage des Hotels bin ich restlos überzeugt. Der nördlich gelegene Ausgangspunkt jeder Trainingseinheit bietet viele Möglichkeiten für flache, hügelige oder bergige Touren und auch Wind und Wetter lassen sich bestens einplanen. Das Angebot der Gruppenfahrten in sechs Leistungsstufen, der Radbekleidungsshop im Hotel, Diskonts, Bars und Radshops runden das Paket ab. Im Prinzip braucht man nur zwei Garnituren Bekleidung, Waschmittel, Radschuhe und Helm mit. Sogar die Pedale bekommt man vom Radverleih kostenlos zur Verfügung gestellt. Klare Empfehlung des Hürzeler-Angebots, für das Wetter ist ein anderer zuständig.

Michael Meindl (Malle Expert)


m^2

Rundum-Sorglos-Paket. Man braucht sich wirklich um fast nichts zu kümmern, die Räder werden eingestellt und sogar die Pedale bekommt man geliehen. Radabholung und Rückgabe waren extrem unkompliziert. Das Frühstück und Abendessen ist für Radsportler zugeschnitten und mehr als reichlich sowie abwechslungsreich. Obwohl das Hotel bis auf den letzten Platz ausverkauft war, gab es nie längere Wartezeiten oder Engpässe beim Buffet.

Tipp für Solo-Radler oder kleinere Gruppen: Nicht unbedingt zu den Stoßzeiten (geführte Touren mit hunderten Radlern und Völkerwanderung) aufbrechen, da sonst mit sehr hohem Verkehrsaufkommen zu rechnen ist. Während unsers Aufenthalts waren über 40.000 Radfahrer auf der Insel, davon alleine 4.500 auf Hürzeler Leihrädern unterwegs.

Bezüglich Tourengestaltung hat man in Playa de Muro jeden Tag die volle Auswahl. Flach, hügelig, bergig - alles ist möglich. Auf 90% unserer Touren hatten wir am Heimweg immer sehr günstigen Wind.

Martin Ganglberger (Malle Problemgast)


NoPain

Nach zahlreichen Aufenthalten im Süden der Insel war dies mein dritter Besuch beim Hürzeler. Und jedes Mal bin ich aufs Neue erstaunt, wie stressfrei das Trainingslager trotz seiner unfassbaren Größe von statten geht. Neben den Pro-Argumenten meiner Vorredner möchte ich noch das superschnelle Wifi-Internet erwähnen: läuft stabil, funktioniert überall im Hotel und ist wirklich jeden Cent wert.

Nicht nur bei vielen Hobbyfahrern, sondern auch bei echten Profis ist diese Destination sehr beliebt. Wer sein Lager schon früh im Februar aufschlägt, bekommt so im Rahmen der Mallorca Challenge die Möglichkeit, seine Idole aus nächster Nähe zu bewundern und ein klein wenig am Alltag eines Radprofis teilzuhaben. Aber auch bekannte MTB Stars von Merida, Ghost und vielen anderen großen Teams sind hier zu Gast.

Auch von mir gibt's 5 Sterne: Egal, ob als Komplettpaket inkl. Flug oder als Individualreise mit dem "Hürzeler Radsportpaket".


Ergebnis 1 bis 14 von 14
  1. #1
    Frohnatur Avatar von NoPain
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    Aug 2001
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    Bicycle Holidays Max Hürzeler + Interview: Traumberuf Bikeguide

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  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von stephin
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    1.824
    Gibt´s vlt. ungefähre "Richtpreise"? (Hotel, Leihrad) Danke!
    jella jella - imma schnella!

  3. #3
    Frohnatur Avatar von NoPain
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    Aug 2001
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    Schönberg am Kamp
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    8.973
    Die Hotelpreise sind saisonal abhängig. Du kannst das Hotel direkt buchen, bei einer billigen "Hotelsuchpage" oder direkt als Radsportaufenthalt beim Hürzeler. Mit dem "Radsportpaket" kommst du unterm Strich immer auf die gleichen Serviceleistungen.

    Ich habe hier zwei Dokumente attached, einmal unsere Hotelbestätigung (ohne Preis) und einmal das Mietrad für 10 Tage (das Top Modell).

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	bestaetigung_mietrad.jpg
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  4. #4
    Schwergewicht Avatar von NoFatMan
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    ich rechne für eine Woche immer einen 1.000 incl Flug - günstig vor Ostern und ab 01.10
    die Verlängerungswoche ist günstiger


    das Rad kostet 90 - 125 pro Woche je nach Technik
    wir fahren immer die ältersten Modelle Alu - alte Ultegra 3f um 90,--

    war schon 10 x auf 4 verschiedenen Stationen

    Playa de Muro ist halt Kult
    Pueblo Park und Los Princippes um einen 100 er pro Woche guenstiger

    Details unter Consul Reisen

  5. #5
    Registrierter Benutzer Avatar von stephin
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    Danke!!!
    jella jella - imma schnella!

  6. #6
    Registrierter Benutzer Avatar von Renthal
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    Hat jemand Lust nächste Woche (zwischen 28.04. - 05.05.2013) "spontan" hinzufliegen? Leider ist mir schon vor längerer Zeit mein Trainingspartner abgesprungen und das Projekt "Trainingscamp auf Mallorca" etwas eingeschlafen oder besser gesagt ich habe es nicht mehr verfolgt, jedoch nach diesem Beitrag wäre ich wieder auf den Geschmack gekommen;-) Bitte eine PN schreiben...

  7. #7
    Moderator Avatar von NoWin
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    Ich habs nicht notwendig über Mitbewerber zu schreiben, aber was derzeit hier an der Playa de Palma abgeht ist unglaublich. Da werden Räder im November reserviert und dann wird den Leuten gesagt, es gibt keine Reservierung (obwohl sie eine Bestätigung in Händen halten!) - gerade eben wieder passiert, und wir sind selbst ausgebucht.

    2 Wochen Radurlaub gebucht und dann ist die Insel/Räder ausgebucht - so macht man sich keine Freunde. Aber dies passiert jedes Jahr, heuer scheints mal wieder den Schweizer zu treffen. Und nächstes Jahr dann wieder den Holländer, immer schön abwechselnd - Überbuchen macht halt Freude ....

  8. #8
    Die Welle des Hasses Avatar von NOS
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    Ich war gerade auf Malle, 2 Wochen in Alcudia. Traumhaft!
    Die Diva hatte leider ein technisches Problem, Hürzeler konnte nicht helfen. Dafür der Radsportladen Bersha. Schnell, kompetent und günstig.

  9. #9
    have fat crema, KvdW Avatar von espresso
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    Ich flieg schon jahrelang nach Playa de Muro und kann die Gegend nur wärmstens empfehlen. Man ist im Grünen kann flach fahren ist aber in einer Stunde in den Bergen. Bin jährlich 2,5 - 3,5 Wochen dort und nehme mein Rad aber immer selber mit. Bin deshalb in der Hotelwahl sehr frei. Kann das Playa Esperanza empfehlen, die haben Bikefriends Schon als Radveranstalter im Haus (wobei ich Bikefriends Schon keine Bewertung abgeben kann da noch nie verwendet). Das Hotel bietet ein tolles Preis/Leistung Verhältnis. Ist zwar nicht ganz so toll wie das Iberostar aber dafür darf ich mein Rad mit aufs Zimmer nehmen was mir sehr wichtig ist. Und das Essen ist auch sehr lecker! 3 Wochen Halbpension mit Flug kosten da rechtzeitig gebucht rund 1.000 Euro.

  10. #10
    Jo, die Gegend ist besser als der Süden. Ich war häufig bei Hürzerler und ich kann mich nicht beschweren, im Gegenteil. Service war sehr zuvorkommend und korrekt.
    Nächstes Jahr wirds wohl nach längerer Zeit wieder ein Malle Trainingslager dort geben, nach 3 Jahren Lanzaorte hab ich weider Lust auf grün ;o)

  11. #11
    Kilometerfresser Avatar von Hügelritter
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    War schon das 8x hintereinander in Malle. Und immer im Playa de Muro.Wurde noch nie entteuscht. Dort passt wirklich alles. Radtechnisch klappt dort wirklich alles. Auch die Unterkunft und Verpflegung ist super. Wirklich gelungene Hotelanlage direkt am Strand.
    Früher war der Bade und Saunabereich etwas Chaotisch. Der Shop war früher unter der Reception etwas eingeengt und düster. Aber seit 2 Jahren hat sich hier sehr viel zum positiven verändert
    Bezüglich der Gegend kann ich nur soviel sagen man ist im Grünen kann flach fahren ist aber genauso in einer Stunde in den Bergen.
    Werde auch sicher die nächsten Jahre dort mein Lager aufschlagen.
    mfg...Hügelritter
    Let's get ready to rumble!

    Je mehr du im Training schwitzt,
    desto weniger mußt du im Wettkampf bluten
    www.RT-NÖ-OST.at
    oder
    http://members.aon.at/rt-noe-ost/

  12. #12
    Registrierter Benutzer Avatar von klemens
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    War jetzt auch im Playa de Muro.

    Alles bestens, bis auf den Transport vom Flughafen zum Hotel. Da hat Consul Reisen (?) verschlafen was zu organisieren. Die Hürzerlers haben jedenfalls von nichts gewusst.

    Zum Glück sind aber eine Stunde später Schweizer angekommen, bei denen wir mitfahren konnten.

  13. #13
    2RadChaot #1016 Avatar von exotec
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    Herr Luc an neichn Job?

  14. #14
    hubi Avatar von hubi
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    Nun nach 5 Jahren hürzeler in playa del muro , waren wir die letztzen beiden Jahren in Tossa de Mar (Barcelona , Girona) Veranstalter. Pedaleo + Einzinger

    Sehr entspannt , gegenüber den was man in der Hochsaison von Malle und Hürzeler kennt .
    Einzig das Hotel kann mit dem Iberostar nicht mithalten . Touren und Gegend eindeutig besser , zumal man in Tossa auch abends noch was unternehmen kann , in playa del Muro gibt's ja nur das Boy oder die Hotelterasse .

    Heuer wird's ab Samstag Italien , Gabbice Mare
    Schwitzen ist,wenn Muskeln weinen !