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Canyon Aeroad CF SLX 9.0 SL

Ende November, das Wetter in Wien ist typisch für die Jahreszeit: Wenig Sonne, viel Nebel, die Tage werden kürzer, die Temperaturen niedriger. Kurzum: Der Winter steht vor der Tür.
Man kann solche Tage mit einer mittelmäßig spannenden Einheit auf der Rolle verbringen. Oder die ausnahmsweise trockene Straße nutzen, um das neue Rad einzuweihen. Ich entschied mich natürlich für Zweiteres und legte zum Einstand eine flotte Runde auf der Donauinsel hin.
Einstand wovon? Neues Rad welches?, werden sich die geneigten Leser jetzt vielleicht denken. Es geht ums neue Canyon Aeroad CF SLX.

Entwicklung

Nach den zahlreichen Pro-Tour Erfolgen die auf dem Vorgängermodell eingefahren wurden, waren die Ansprüche der Canyon Ingenieure an eine Neuentwicklung natürlich entsprechend hoch. Wie all ihre Kollegen von anderen Entwicklungsbüros und Fahrradfirmen mit Aerorahmen im Angebot auch, begaben sie sich auf die Jagd nach dem optimalen Kompromiss aus Windschlüpfrigkeit, Gewicht, Steifigkeit und Komfort. Die aerodynamischen Rahmenformen mit ihren tieferen Rohrprofilen stellen die Entwickler dabei immer wieder vor große Herausforderungen, haben diese doch mitunter großen Einfluss auf die klassischen Anforderungen von Stiffness-To-Weight und Komfort.


Mit dem Speedmax CF auf Aero-Seite und dem Ultimate CF SLX auf STW-Seite standen zwei echte Spezialisten Pate für das neue Aeroad. Mittlerweile ist es wohl schon allseits bekannt, dass die Aerodynamik von Rahmen und Laufrädern empfindlich auf Fahrgeschwindigkeit und Anströmwinkel reagieren. Dementsprechend wurden die Rohrprofile des Aeroad nicht nur im Rahmen der UCI-Regularien vom Speedmax CF abgeändert (vom bekannten Trident Profil auf den neuen Trident 2.0 Querschnitt), sondern auch auf eine um 5 km/h niedrigere Durchschnittsgeschwindigkeit (Aeroad CF SLX 45 km/h, Speedmax CF 50 km/h) hin optimiert.

Die UCI-Regularien setzen für Straßenrahmen ja ein Längen- zu Dickenverhältnis der Rohrquerschnitte von maximal 3:1. Verglichen mit dem Speedmax CF wurde die Nase (Front) des Profils leicht adaptiert, das sogenannte Tail hingegen wurde komplett umgestaltet. Es wurde stark verbreitert, wodurch der Übergang bzw. die Abrisskante nicht mehr so stark ausgeprägt ist. Neben einer erhöhten Winkelperformance (breiterer Einsatzbereich für ein größeres Spektrum an Yaw Angles) trägt dies auch zur geforderten Seitensteifigkeit bei.


Windkanaltests und Computersimulationen zeigten auch auf, in welchen Bereichen des Rahmens ein Fokus auf Aerodynamik, und in welchen Bereichen Steifigkeit und Gewicht eher vorteilhaft wären. So wirkt sich etwa eine STW-Optimierung des waagrechten Oberrohrs ganz anders auf den Luftwiderstand aus, als das Rohrprofil des Unterrohrs. Teile, die direkt im Wind stehen (Gabel, Steuerrohr, Cockpit), wirken sich ebenfalls anders aus als z.B. der Hinterbau.

Unterm Strich führten die Überlegungen laut Hersteller zu einem 19 % verbesserten Luftwiderstand gegenüber dem Vorgängermodell. Die Tretlager- und Lenkkopfsteifigkeit konnte um 19 % respektive 15 % erhöht, das Gewicht auf 980 g gesenkt werden.

Kleiner Exkurs in den Windkanal

Im Windkanal ist die aerodynamische Vermessung von Bauteilen unter immer gleichen, reproduzierbaren Laborbedingungen möglich. Durch Hilfsmittel wie Strömungsvisualisierung (Rauchschwaden) oder CFD-Analyse (Computational Fluid Dynamics) kann schließlich sichtbar gemacht werden, welche Bauteile sich wie auf den im Windkanal entstehenden Gesamtwiderstand auswirken. Dort werden dann etwa starke Verwirbelungen oder ein Luftstau sichtbar. Sorgfältige Computersimulation im Vorfeld ist also wichtig, damit die teure Zeit im Windkanal nicht vergeudet wird.

Um den Prozess zu beschleunigen, verzichtet Canyon in der Regel auf die Verwendung von Fahrer-Dummys und Komponenten. Nur Anbauteile, die sinnvoll in das Rahmenset integriert werden können, werden auch verwendet. Ein Standard Setup besteht aus:


  • Rahmen
  • Gabel
  • Sattelstütze mit Sattel
  • Bremsen
  • Lenker/ Vorbau (ohne STIs)
  • Rotierende Laufräder
  • Kassettendummy

Um den Einfluss des Seitenwindes sichtbar zu machen, wird in Schritten von je einem halben Grad in einem Bereich von -20° bis +20° angeströmt und gemessen. Kleinste Asymmetrien treten so zum Vorschein und können optimiert werden. Nicht alle Winkel sind in der Realität gleich wahrscheinlich. Dementsprechend kommt es bei der Abstimmung zu einer Priorisierung der realistischsten Anströmwinkel, die sich aus der Überlagerung von Fahrt- und meteorologischem Wind ergeben.

Annahmen der Canyon Winkelgewichtung:
  • Die Tretleistung zur Überwindung des Luftwiderstandes bleibt konstant, Fahrgeschwindigkeit passt sich entsprechend der herrschenden Windverhältnisse an.
  • Die Windrichtung des meteorologischen Windes relativ zur Fahrtrichtung folgt in ihrer Häufigkeit einer Gleichverteilung.
  • Die Windgeschwindigkeit des meteorologischen Windes folgt in ihrer Häufigkeit einer Weibullverteilung um einen berechneten Mittelwert.
  • Der zugrunde gelegte Mittelwert der Windgeschwindigkeit wird unter Berücksichtigung der Bodennähe aus gemessenen Monatsmittelwerten als arithmetischer Mittelwert berechnet.
  • Als Maß für die Praxis­relevanz von Anströmwinkel­bereichen wird die Häufigkeit derselben betrachtet.

Kleinere effektive Anströmwinkel sind deutlich wahrscheinlicher als große Anströmwinkel. So entspricht beispielsweise ein Anströmwinkel von 0° der völlig symmetrischen Anströmung von vorne bei absoluter Windstille. Je schneller gefahren wird, desto weiter wandert die Wahrscheinlichkeit Richtung 0°. Je langsamer, desto breiter wird das Spektrum. Entsprechend dieser Winkelgewichtung wird bei der Aerodynamik­-Entwicklung das Hauptaugenmerk auf kleinere Anströmwinkel gelegt.

Technologie

Mit dem im Winkanal und aus den Computersimulationen gewonnenen Wissen im Hinterkopf, wurde das Aeroad CF mit einer ganze Reihe von Performance-fördernden Details ausgestattet. Die Konkurrenz schläft nicht, und so wurde ausgereizt, was im Rahmen der UCI-Regularien technisch machbar ist.


Aerocockpit CF
Die Lenker-Vorbau Einheit verhilft laut Canyon im Vergleich zu einem Cockpit mit herkömmlicher Lenkerklemmung zu einer Leistungsersparnis von 5,5 Watt bei 40 km/h. Erreicht wird dies durch die verringerte Stirnfläche und Formgebung, das Wegfallen der Klemmung und strömungsoptimierte Eingänge der Kabelführung und DI2-Junction-Box. Die Liebe zum Detail zeigt sich etwa beim verringerten Rohrdurchmesser unter dem Lenkerband, wodurch ein nahtloser Übergang möglich wird. Selbst der neu entwickelte Steuersatz verfügt über aerodynamisch optimierte Spacerringe.


Lenkkopf
Um die Verwindungssteifigkeit und damit das Fahrverhalten des Renners zu verbessern, wurde auf einen 1 ¼ Zoll Gabelschaft zurückgegriffen. Der spezielle Acros Dünnringlager Steuersatz trägt „trotz“ dem dickeren Schaft auch zur Verringerung der Stirnfläche sowie zur Gewichtsreduzierung bei. Ganz im Sinne der Systemintegration wird dieser Bug auch am Übergang zur Gabel nahtlos fortgeführt.


Trident Shape
Durch den Trident Shape (praktisch eine Tropfenform mit flach abgeschnittenem Ende) konnte das Unterrohr trotz der für ausreichende Rahmensteifigkeit nötigen Breite so gestaltet werden, dass keinerlei aerodynamischer Nachteil daraus entsteht. Auch Gabel, Sitzrohr und Sitzstreben wurden gemäß dieses Gesichtspunkts angepasst. Das Ergebnis: eine Lenkkopfsteifigkeit von 100 Nm/° und Tretlagersteifigkeiten von 70 N/mm.


Hinterradverkleidung
Eine Verkleidung für das Hinterrad bringt entscheidende Vorteile im Wind. Darum bekam das Sitzrohr eine Lippe, die - eng an das Laufrad angeschmiegt - sowohl die Anströmung des Hinterrades als auch den Luftwiderstand des Sitzrohres verbessert. Da es aber den Komfort und das Systemgewicht negativ beeinflussen würde, diese Bauweise bis zum Oberrohr weiterzuführen, teilten die Entwickler das Sitzrohr in einen Aero-Bereich (Tretlager bis Sitzstreben) und einen Komfort-Bereich (Sitzstreben aufwärts).


Innenverlegte Züge
Wie bei den meisten Rahmen der gehobenen Preisklasse mittlerweile üblich, verfügt auch das Aeroad CF SLX über eine integrierte Zugverlegung. Sehr spitze Ein- und Austrittswinkel sollen verhindern, dass die Züge abknicken. Am Steuerrohr wurden die Eingänge auf das Aerocockpit CF abgestimmt. Ganz im Sinne der Aerodynamik ist auch der Kabelaustritt für elektronische Schaltungen möglichst nah am Umwerfer platziert. Denn was nicht außen verläuft, kann auch keinen Widerstand verursachen.


Oberrohr und Aero Sattelstütze
Das flache Profil des Oberrohrs und die elegant integrierte Klemmung führen den Systemintegrationsgedanken fort. Die Sattelstütze ist mit 0-15 mm sowie mit 15-30 mm Versatz erhältlich. Dieser lässt sich durch einfaches Umdrehen des Klemmkopfes verstellen. Sowohl die gestrengen Augen der UCI als auch ITU können so glücklich gemacht werden.


Shimano Direct Mount Bremsen
Verzögerungstechnisch bedienen sich die Koblenzer im Portfolio von Shimano. Die auf möglichst geringen Luftwiderstand hin getrimmten Direct-Mount Bremsen werden am Aeroad CF SLX sowohl an der Front als auch am Heck eingesetzt. Letztere ist allerdings eine leicht modifizierte Vorderradbremse und wurde an den Sitzstreben montiert. Dies erwies sich gegenüber der bei Mitbewerbern üblichen Montage hinter dem Tretlager als aerodynamisch vorteilhaft. Von der leichteren Wartung und Schmutzanfälligkeit erst gar nicht zu sprechen ...

Ausstattung und Geometrie

Was die Ausstattung betrifft, wird man bei Canyon dank des Direktvertriebs ja schon seit jeher verwöhnt. So finden sich auch am Aeroad CF SLX 9.0 SL eine komplette Dura Ace Di2 Gruppe und Mavic Cosmic Carbone SLE WTS Exalith 2 Laufräder. Zusammen den hauseigenen Anbauteilen und dem Fizik Arione Sattel kommt unser Testbike auf 6,91 kg. Das Standardcockpit wurde aber auf einen 110 mm langen Vorbau mit 410 mm Lenker ausgetauscht.

Ausstattung Aeroad CF SLX 9.0 SL

Rahmen Canyon Aeroad CF SLX KassetteShimano Dura-Ace, 11s
Größen47, 50, 53, 56, 58, 60,62KetteShimano CN-HG900-11
GabelCanyon Aeroblade SLXSchalthebelShimano Dura-Ace Di2
Vorbau- Lenker
Einheit*
Canyon H11 Aerocockpit CF (100 mm/ 410 mm)SchaltwerkShimano Dura-Ace Di2, 11s
Lenkerband Canyon Ergospeed Gel Umwerfer Shimano Dura-Ace Di2, 11s
SattelstützeCanyon S27 Aero VCLS CF BremsenShimano Dura-Ace
SattelFizik Arione R5 TretlagerShimano SM-BB92-41B
LaufräderMavic Cosmic Carbone SLE WTS Exalith 2 KurbelShimano Dura-Ace (52/36)
ReifenMavic Yksion Pro GripLink, Mavic PowerLink SchläucheMavic Butyl
Gewicht6,95 kg (Herstellerangabe)
6,91 kg (Testbike)
Preis€ 5.699,- (zzgl. Versand)
* im TestH11 Aerocockpit CF 110 mm Vorbau, 410 mm LenkerZubehörCanyon Torque Wrench
Shimano Di2 Ladekabel
Stack-to-Reach Quotient

Seit 2014 verwenden die Koblenzer für ihre Rennräder ein auf dem Stack-to-Reach Quotient basierendes, rahmengrößenunabhängiges Geometriekonzept. Der Stack beschreibt dem senkrechten Abstand vom Tretlager bis zur gedachten Höhenlinie des oberen Randes des Steuerrohrs. Unter dem Reach versteht man den waagerechten Abstand des Tretlagers bis zur Mitte des oberen Steuerrohrendes. Teilt man den Wert des Stack durch jenen des Reach, so erhält man den Quotienten. Dieser liegt in der Regel etwa bei 1,35 bis 1,65. Je größer der Stack und je kleiner der Reach, desto höher wird der Stack-to-Reach Quotient. Ein hoher Quotient sagt demnach aus, dass der Rahmen kurz und hoch, also komfortabel ist. Umso länger und tiefer ein Rahmen ausgelegt ist, desto kleiner wird der Wert. Je nach gewünschtem Einsatzzweck ergeben sich daraus Räder mit Sport-, Sport Pro- oder Pro-Geometrie, der Kunde kann seinen Vorlieben entsprechend wählen. Das Aeroad CF SLX fällt - wenig überraschend - mit einen Quotienten von unter 1,45 in die Pro-Kategorie und ermöglicht dem ambitionierten Fahrer so eine aerodynamische Position am Rad.

Der erste Eindruck

Was an dem Rad sofort ins Auge sticht, ist natürlich die Vorbau/Lenker-Kombination. Ineinander integriert, wirkt sie zuerst sehr pompös; vor allem, wenn der Blick von oben gerichtet auf die schmalen Reifen darunter fallen. Unweigerlich hatte ich sofort das Bild eines Hammerhais im Kopf.
Sprichwörtlich isst das Auge ja mit. Auch ist bekannt, dass eine Speise sieben Mal gekostet werden muss, um sie für gut oder schlecht befinden zu können. Mir reichte eine Ausfahrt, um diese Kombination als sehr gelungen zu bewerten. Vor allem der breite Lenker eignet sich perfekt dafür, in bester Bernie Eisel Manier mit den Unterarmen auf dem Lenker zu liegen. Und auch die Drops weisen eine gut Form auf, sodass ich für meine Verhältnisse ungewöhnlich oft in eben diesen fuhr.

Update 1


Grundsätzliche ließe sich das Aereoad CF SLX auch mit einem normalen Vorbau und Lenker fahren, was jedoch dem Rad einiges an Charme und Eigenständigkeit nehmen würde. Zudem spart dieses Cockpit laut Canyon ja 5,5W. Und dank mehrerer Auswahlmöglichkeiten bei Vorbaulänge (90-130 mm) und Lenkerbreite (39-43 cm) sollte für jeden das Passende dabei sein. Übrigens: Das von uns getestete Rad kam in 56er-Rahmenhöhe mit 110er-Vorbau und 41 cm Lenkerbreite.

Als zweites optisches Alleinstellungsmerkmal sticht das verkleidete Sitzrohr ins Auge. Und zu guter Letzt fallen bei der zweiten Generation des Aeroad die außen verbauten Bremsen auf. Vorab von kritischen Stimmen als einem Aero-Rahmen unwürdig empfunden, begrüße ich persönlich diese Entscheidung. Die verbauten Direct Mount Bremsen ersparen das leidige, bei anderen Aero-Hobeln schon erlebte, Herumfummeln. Selbst das einfache Tauschen von Bremsbelägen wurde da schon zur nervlichen Zerreißprobe. Diesbezüglich droht mit den Direct Mounts keine Gefahr. Und von der Bremsleistung waren die Shimano Bremsen in Kombination mit den Exalith Flanken von Mavic schon beim Vorgänger über jeden Zweifel erhaben.

First Ride

Nachdem der Appetit offensichtlich durch das Äußere angeregt worden war, galt es, diesen auch zu stillen.
Die Vorbau/Lenker-Kombi stellte mich zunächst noch vor ein Rätsel: Wie befestige ich da jetzt am elegantesten meinen Garmin? Auf die Schnelle ließ sich keine Lösung finden, weshalb die erste Ausfahrt eben ohne Zahlenkino am Lenker stattfand. (Anm. der Red: Laut Canyon ist ein spezieller Garmin-Halter bereits in Kürze erhältlich.)
Das Ablesen der Daten am Ende der Ausfahrt (denn mitgenommen habe ich meinen Garmin natürlich trotzdem) überraschte mich übrigens gar nicht: 34,5 km/h Schnitt auf 90 Minuten, denn wer kann schon mit einem neuen Rad langsam fahren? Oder war am Ende doch einfach das Rad so schnell?

Da ich ja bereits das Vorgängermodell mein Eigen nennen darf, war ich gespannt, wie und ob sich das Rad bezüglich Fahreigenschaften verändert hat.
Ich kann mich noch genau an die erste Ausfahrt mit meinem Aeroad erinnern. Damals war ich im ersten Augenblick etwas enttäuscht, ein nicht mehr ganz so steifes Rad zu fahren wie zuvor, was der tropfenartigen Bauform des Unterrohrs geschuldet war. Deshalb war ich sehr gespannt, wie sich nun gerade dieser Punkt beim SLX gestalten würde, orientiert sich die Form des Unterrohrs doch mittlerweile eher am Ultimate SLX.
Logisch also, dass ich den erstbesten kleinen Schupfer gleich nutzte, um in den Wiegetritt zu gehen ... Mit Freude nahm ich die Rückmeldung vom Tretlager entgegen! Mit eineinhalb Jahren Verspätung bekam ich die Reaktion, die ich mir bereits beim Vorgänger erwartet hatte. Das Rad ist steif!

Further Rides

Dem ersten wirklichen Test musste sich das Aeroad zwischen Weihnachten und Neujahr auf Mallorca unterziehen.
Nach den ersten paar Wochen und Eindrücken habe ich noch zwei kleine Veränderungen vorgenommen: Zum einem habe ich auf meinen altbewährten Sattel mit einer Konklave zurückgegriffen; weiters auf Conti 4000sII gewechselt. Die Dura Ace Kurbel musste (leider) ja gleich zu Beginn der Rotor Power2Max weichen.

Für den Transport im Radkoffer mussten lediglich sieben Schrauben geöffnet werden: die zwei an der Vorbauklemme, die Schraube für den Steuersatz, die für die Sattelstütze und das Schaltauge.
Der Steuersatz wird durch eine eigene Schraube am unteren Ende des Spacer-Türmchens fixiert und bleibt somit auch danach richtig eingestellt. Für die Spacer ging Canyon, wie schon beim Speedmax, in die Legospielabteilung: Jeder Spacerring hat eine Nut und eine Nase und wird so aufeinander gesteckt. Die Spacer sind in meinem Fall auch alle drinnen geblieben, da ich im Gegensatz zum Vorgängermodell Rahmenhöhe M fahre.

Canyon spricht von einer sehr rennorientierten Geometrie (vgl. oben: Stack-to-Reach-Quotient), was ich nur bestätigen kann. In der Medium-Version hat das Steuerrohr 147 mm. Vergleicht man das alte und neue L-Modell fällt auf, dass überall der eine oder andere Millimeter kürzer gebaut wurde. Für meine relativ geringe Innenbeinlänge von 86 cm bei einer Körpergröße von 185 cm passt das M sehr gut, wenngleich wie gesagt die Position mit einer Überhöhung von 14 cm sehr sportlich ist.

Übrigens: Bei der Klemme für die Sattelstütze gilt es, aufzupassen. Bei einem ähnlichen Modell eines anderen Herstellers durfte ein Kollege voriges Jahr nach der Übernahme des Bikes die Kurbel ausbauen. Was war passiert? Beim Herausziehen der Sattelstütze war die kleine Klemmung in den Rahmen gefallen und ohne Ausbau nicht mehr wieder herauszubekommen. Ich weiß nicht, ob ein ähnliches Hoppala auch beim Canyon einen Kurbelausbau nach sich ziehen würde, möchte es aber ehrlich gesagt auch nicht ausprobieren. Also Obacht!

Mallorca

Zurück nach Mallorca: Wie schon letzten März haben wir unsere Zelte in Alaro aufgeschlagen, am Fuße des Col de Orient und unweit vom "Bergmassiv" Mallorcas. Perfekt für flache, schnellere Ausfahrten Richtung Petra und Sineau, und eben optimal gelegen für Kletterrunden nach Soller, Puig und Sa Calobra.
In den Wochen vor Mallorca konnte ich mir mit einigen Ausfahrten im Wiener Umland schon ein ganz gutes Bild vom Aeroad machen: Überzeugend war die direkte Reaktion im Tretlager bei schnellen Antritten. Ebenso positiv fielen die Direktheit und Agilität auf. Und als dritten großen Punkt habe ich mir den (vorhandenen) Komfort, den das Aeraod bietet, notiert. Diese Aspekte galt es jetzt auf ihre Langzeitwirkung hin zu testen.

Dass sich die Wahrnehmung bezüglich Steifigkeit und Agilität nicht groß ändern würde, davon ging ich aus. Die Frage war eher: Wie würde sich das im echten Radlerleben anfühlen? Als markantestes Beispiel blieb mir hier das Tal zwischen Col de Orient und Col de Honor mit anschließender Abfahrt nach Bunyola in Erinnerung. Ich beschleunigte im Wiegetritt (Sprintschiftern sei Dank) aus der letzten Linkskurve, bevor es in die Serpentinen des Honor´s ging, heraus. Mit Rückenwind und dem Gefühl, dass jedes Watt direkt in den Asphalt geht. Ich bin gewiss niemand, auf den das Attribut "Bergziege" zutreffen würde; aber Mallorca Anstiege mit ihren 5-8% Prozent kommen mir entgegen. Also mit Schwung hinein in die erste Linkskurve und ab zur ersten engen Rechtskurve. Es war echt unglaublich, wie direkt und steif sich das Canyon anfühlte und wieviel Spaß es in dieser (und vielen ähnlichen ...) Situation machte. Linkskurve, Wiegetritt, Vortrieb - ein Genuss!

Oben angekommen, ging's in die Abfahrt nach Bunyola. Ich kann mich nicht mehr erinnern, wann ich zuletzt eine Abfahrt mit so viel Zug und Herausbeschleunigen aus den Kurven gefahren bin.
Ein paar Tage später sollte dieser Satz während eines Gespräches fallen: "In der Abfahrt nach Bunyola musst du aufpassen, schlechter Asphalt und rutschig ist es auch." Ja stimmt, der Asphalt mag wirklich nicht der Beste sein; aber ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl gehabt, dass das Rad trotz Schräglagen und Beschleunigen unruhig gewesen wäre.

In Puncto Komfort hat sich meine Meinung in den zehn Tagen auf Mallorca doch stark geändert. Weggeflogen bin ich mit der Ansicht, ein überraschend komfortables Rad im Gepäck zu haben. Diese Annahme rührte u.a. von ein paar Kopfsteinpflaster-Passagen in den Kellergassen.
Mallorca hat zwar nicht so viele Kopfsteinpflaster-Passagen, dafür aber etliche Straßen mit schlechterem Belag - zum Leidwesen meiner Schulter- und Rückenmuskulatur. Denn beim letzten Mal, noch mit dem alten Aeroad, waren die weißen Linien am Straßenrand ja teilweise noch ganz lustig zu befahren. Mit dem neuen war das quasi unmöglich. Jeder Schlag ging direkt weiter! Und so verhielt es sich auch mit dem schlechten Straßenbelag.
Die mitgelieferten Laufräder könnten hier aber ebenso mitspielen wie die Wahl der Reifen. Ausgeliefert wurde das SLX mit den Mavic Cosmic Carbon SLE, die einen soliden Dienst erweisen, aber aufgrund ihrer geringen Felgenbreite in die Kategorie "Dackelschneider" fallen. Und gerade in den letzten Wochen, in denen ich mehr und mehr auch mit dem Zeitfahrrad und den breiten Zipp 808 unterwegs war, habe ich mir die 404er fürs SLX gewünscht.

Die beste Werbung für das Rad macht ja gerade Alexander Kristoff, der mit dem Canyon von Erfolg zu Erfolg fährt. Ich war sehr gespannt, auf welchem Rad er die Frühjahrsklassiker bestreiten würde, da es für mich sehr schwer vorstellbar war, Hellinge und Paves mit diesem Rad zu fahren. In Flandern hat mich der Norweger nun schon Mal eines Besseren belehrt: Auf 25 mm Reifen ging's über Oude Kwaremont, Paterberg und Co. Aber gut, der Herr ist ja auch knallharter Profi und ich eine jämmerliche Hobbette. Ich wäre nun nicht verwundert, wenn er nächsten Sonntag über den Wald von Ahrenberg zum nächsten Sieg auf dem Canyon Aeroad fliegt, während andere Hersteller auf gefederte Rahmen setzen ...

Nicht unerwähnt möchte ich abschließend lassen: Die matte Oberfläche erwies sich beim Großputz nach Mallorca als unkooperativ. Wer glänzende Rohre, von der sich der Dreck leicht löst, gewöhnt ist, erlebt hier eine Überraschung. Der Schmutz ging dank Seifenlauge natürlich dennoch weg. Und ob das letztendlich die Kaufentscheidung beeinflusst, sei dahingestellt ...

Update 2

Update 2

13.04.15 08:25 63.444Text: Luke Biketalker, Christian Lengyel, NoManFotos: Philipp Forstner, Erwin HaidenLangzeittest, Part III: Wir schreiben Ende Juli. Mittlerweile ist das Aeroad SLX gute acht Monate im Test und hat weitere 3.000 km zurückgelegt - u.a. mit anderen Laufrädern ...13.04.15 08:25 63.451

Update 2

13.04.15 08:25 63.451 Luke Biketalker, Christian Lengyel, NoMan Philipp Forstner, Erwin HaidenLangzeittest, Part III: Wir schreiben Ende Juli. Mittlerweile ist das Aeroad SLX gute acht Monate im Test und hat weitere 3.000 km zurückgelegt - u.a. mit anderen Laufrädern ...13.04.15 08:25 63.451

Meine ersten Eindrücke habe sich im Großen und Ganzen bestätigt, dennoch wollte ich wissen, wie viel die Mavic Cosmic Carbon SLE, für mich die „Schwachstelle“ des Rades, zum Gesamteindruck beitragen.
Deshalb habe ich für ein paar Ausfahrten die Laufräder von einem anderen Testrad genommen. Genauer gesagt, waren es Roval Rapide CLX 40 mit 24 mm Reifen. Grundsätzlich hat sich beim Fahrverhalten nicht viel getan, das Aeroad blieb nach wie vor sehr direkt und gab viel von der Straße weiter. Was sich jedoch geändert hat, war das Abrollverhalten. Durch die breitere Felge samt Reifen rollte das Aeroad deutlich besser, was gerade bei höheren Geschwindigkeiten spürbar war, und bot auch in den Kurven mehr Grip.

Wenn es nicht unbedingt eine Dura Ace Gruppe sein muss, würde ich das 8.0 mit der Ultegra und den Reynolds Strike Carbon Clinchern nehmen. Diese haben eine Außenbreite von 25 mm bzw. Innenbreite von 17 mm und sind somit deutlich breiter als die Mavic, die im 9.0 verwendet werden. Für ingesamt 4.200 Euro gibt es also ein Rad, wo andere Hersteller gerade einmal das Rahmenset anbieten. Hier bleibt für mich Canyon, trotz des mittlerweile erhöhten Rahmensetpreises von 2.700 Euro, in Bezug auf Preis/Leistung unangetastet.
Dass ich das Aeroad, auch nachdem andere große Hersteller nachgezogen haben und ebenfalls Aerobikes mit integrierten Lenker/Vorbau-Kombis anbieten, noch immer am optisch ansprechendsten finde, bleibt zwar subjektiv, möchte ich aber dennoch nicht unerwähnt lassen.

Was die Verschleißteile betrfft, bewegt sich alles im Rahmen: Ketten sollten VielfahrerInnen sowieso regelmäßig überprüfen und tauschen, die Exalith Bremsbeläge der zweiten Generation halten mittlerweile auch richtig lange und sehen nicht so aus, als müssten sie bald gewechselt werden. Einzig mit der Di2 hatte ich kleinere Probleme, da ein Kabel vom rechten Hebel zur Junction Box wohl etwas beleidigt wurde. Das sollte sich mit einem Tausch des Kabel erledigen lassen (tbd …) - trotzdem nervig, wenn die Di2 auf einmal nicht mehr summt.

Erfreulicherweise komme ich gegen Ende des Tests dann auch noch zu dem Vergnügen, das Aeroad mit der Dura Ace Kurbel testen zu können, da meine Rotorkurbel mit P2M-Leistungsmessung auf ein anderes Rad wandert ...

Update 3

Meine Meinung über das Rad hat sich in der zweiten Hälfte des Tests eigentlich nicht mehr gravierend verändert.
Durch den Wechsel auf Laufräder mit einer breiteren Felge hat sich meine Ansicht, dass die Cosmic Carbon SLE nicht optimal zum Aeroad passen, bestätigt. 2016 wird das Bike mit Cosmic Pro Carbon Exaliths ausgeliefert; mit angegebenen 19 mm Felgenbreite sind sie im Vergleich zu den beim SLX 8.0 DI2 außerdem angebotenen Reynolds Strike Carbon Clincher mit 25 mm weiterhin sehr dünn. Gefahren bin ich beide noch nicht, deshalb bin ich außer Stande, eine fundierte Empfehlung auszusprechen. Subjektiv betrachtet liest sich der Reynolds jedoch besser.
Die Möglichkeit, die Fast-Top Ausstattung zu wählen, gibt es schlussendlich aber auch noch. Diese beinhaltet u.a. Mavic CXR Ultimate 60 Clincher, die laut Datenblatt des Herstellers eine Breite von 27 mm haben (das erscheint mit persönlich fast etwas zu breit). Und sollte jemand gerade im Lotto gewonnen oder geerbt haben, gibt’s das 9.0 LTD mit Zipp 404 um läppische 8.500 Euro.

Bei der Farbgebung bleibt alles wie gehabt, das Aeorad wird in Mattschwarz bzw. Rot ausgeliefert. Von der Oberflächenbeschaffenheit meines Testmodells war ich nicht sonderlich begeistert; ob das Rote auch so rau ist, kann ich nicht beurteilen. Dass es in komplett schwarzer Ausführung richtig gut aussieht, bleibt unbestritten und mit dem Frosch und den richtigen Putzutensilien ist das Putzen letztendlich auch nicht so die große Hexerei.

Bezüglich Zielgruppe hab ich ja bereits einiges geschrieben und bleibe bei diesem Standpunkt: Radsportler mit Rennambitionen, die das Aeroad bei Marathons oder Amateur-Bewerben ausführen wollen, sind damit gut beraten. Es ist steif, schnell und nicht allzu komfortabel. Gelegenheits-Biker werden auf gemütlicher ausgelegten Geräten glücklicher werden.

#bikeboardaeroad

Persönlich finde ich den hausinternen Vergleich des Aeroads mit dem neuen Ultimate SLX interessant. Dort wird mittlerweile in den besseren Ausstattungsvarianten das selbstentworfene, integrierte Cockpit verwendet und in der Top-Ausführung steht hinter der Produktbezeichnung noch der Zusatz Aero (wobei ich nicht wirklich nachvollziehen kann, worauf sich dieser bezieht, mein Tipp sind die Zipp-Laufräder).
Leider konnte ich das SLX nicht direkt mit dem Aeroad vergleichen, ein eigener SLX-Test folgt noch von anderer Stelle. Aber optisch gesehen hat Canyon hier ein schönes, klassisches und modern wirkendes Rennrad auf die Beine gestellte. Sollte es on the road etwas komfortabler sein als das Aeroad, würde ich vermutlich eher zum SLX greifen – dann gerne im trendigen Blau oder im schlichten Grau.
Wer es kompromissloser mag als ich, wird am Ende vermutlich beim Aeroad bleiben.

Fazit

Canyon Aeroad CF SLX 9.0 SL
Modelljahr:2015
Testdauer:10 Monate, 8.000 km
+Design und Style
+Fahrverhalten
+Steifigkeit
+Laufräder Fahreigenschaften
+Lenker/Vorbau
oÜbersetzung 52/36
oechte Pro-Geometrie
-Felgenbreite der Laufräder
-heikle, matte Oberfläche
BB-Urteil:Nix für Warmduscher, viel für Technik-Freaks, alles für "Aero is everything" Racer.

Das Rad wurde zum Rennfahren gebaut. Es ist steif, schnell und nicht allzu komfortabel. Es macht wenig Sinn, das Canyon Aeroad SLX jemandem zu empfehlen, der 4.000 km im Jahr fährt und dabei vorwiegenden im Grundlagenbereich pedaliert. Für diese Zielgruppe wurde es definitiv nicht gebaut (den Vorgänger hätte die eben erwähnte Beispielperson meines Erachtens schon fahren können). Für ambitionierte Radsportler hingegen, die Marathons oder Amateurrennen fahren, eignet sich das Aeroad perfekt.

Wer es sich leisten kann, findet mit dem Aeroad eine optimale Erweiterung für seinen Fuhrpark. Sollte es das Zweit-, Dritt- oder Viertrad werden, würde ich ohne Nachfragen die Kaufempfehlung aussprechen. Ist es das einzige, sollte die Frage nach dem Verwendungszweck eindeutig sportlich ambitioniert bis wettkampfmäßig beantwortet werden, um damit glücklich zu werden.

Da muss dann auch nicht großartig über Fahrertypen debattiert werden. Optimal bedient sind mit dem Rad sowohl Menschen, die wie ich eher kernig (1,85 cm/ 80 kg) gebaut sind, als auch leichtere Fahrer, die eher zur Gattung der Bergflöhe gehören. Aufgrund der Steifigkeit und des Fahrverhalten bei längeren Abfahrten werden sie alle ihren Spaß haben!


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  1. #1
    Registrierter Benutzer Avatar von lech
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    eirn
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    Canyon Aeroad CF SLX 9.0 SL

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  2. #2
    rund und gsund Avatar von NoFlash
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  3. #3
    Registrierter Benutzer Avatar von Duckshark
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  4. #4
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    könnte man als "perfekt" bezeichnen

  5. #5
    venga venga pendejo Avatar von 6.8
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    Cooler Bericht über ein Top-Rad für Radrennfahrer, weniger vielleicht für "nur" Rennradfahrer, das ist aber in dem Bericht ohnehin sehr gut beschrieben.

    So einen Bericht mal in einer Radbravo zu lesen , dann wärens vielleicht auch ihr Geld wert.

  6. #6
    früher mal Weltmeisterin Avatar von NoMan
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    So einen Bericht mal in einer Radbravo zu lesen
    das wären 20 seiten minimum und könnte dann gegebenenfalls als einseitigkeit ausgelegt werden
    NoMan

  7. #7
    venga venga pendejo Avatar von 6.8
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    Zitat Zitat von NoMan Beitrag anzeigen
    das wären 20 seiten minimum und könnte dann gegebenenfalls als einseitigkeit ausgelegt werden
    Hast natürlich Recht aber wenigstens wären´s dann 20 Seiten mit Sinn und nicht der übliche 08/15 Auszug aus den Werbeprospekten.

  8. #8
    Rockstar in Austria Avatar von Essi
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    Auf jeden Fall liest sich die Story echt gut, kein Vergleich zu den üblich faden Radtest vom schönen Marcel im Procycling.

  9. #9
    Registrierter Benutzer Avatar von lech
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    Danke für das gute Feedback!

  10. #10
    Frohnatur Avatar von NoPain
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    Zitat Zitat von lech Beitrag anzeigen
    Danke für das gute Feedback!
    Bleib dran Mann und rocke das Aeroad weiter!
    Geändert von NoPain (13-04-2015 um 23:09 Uhr)

  11. #11
    langsam alt Avatar von hermes
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    interessant wäre mal ein test, wieviel watt man sich mit einer ordentlichen gesichtsrasur sparen würde. wenn schräglauf von ketten schon 0,75w plus oder minus bedeuten kann ....
    2RC°395

    www.selberbruzzler.at
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    i tät gern so gscheit radlfahrn können, wie i deppat reden kann

  12. #12
    rund und gsund Avatar von NoFlash
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    tssss, welche Frage, so einen Test gibts schon längst ^^
    http://www.bikeradar.com/road/news/a...d-video-41144/

  13. #13
    form = zylindrisch
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    In einem Zeitalter indem die Klassikerhelden beardiful glänzen gibt es keine ordentliche Rasur.

  14. #14
    ..juchee auf da alm.. Avatar von goiß'npeda
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    Zitat Zitat von lech Beitrag anzeigen
    Danke für das gute Feedback!
    Echt super Bericht und unglaublich geile Fotos ..

  15. #15
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    Zitat Zitat von goiß'npeda Beitrag anzeigen
    ...und unglaublich geile Fotos ..
    danke!

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